September-Schenke
Moin Jungs!
Die Wiesn dieses Jahr - ursprünglich vom 19. September bis zum 4. Oktober geplant - fällt zwar aus, aber hier geht die Gaudi natürlich unverdrossen weiter.
Also zieht Euch die Lederhosen an, zupft den Gamsbart und kommt rein, bestellt Euch eine kräftigende Mass (gern auch eine italienische) und laßt uns freimütig über das aktuelle Tagesgeschehen und sonstige Themen plaudern.
September. Spätsommer. "Altweibersommer". Alte Weiber sind hier natürlich wieder willkommen. Auch junge und solche mittleren Alters. Dirndl ist natürlich gern gesehen.
Ich grüße Euch mit dem Monatsspruch:
Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.
So laßt uns hier in Frieden miteinander umgehen, auch den Menschen draußen ein bißchen Freude schenken und zum Ende dieses Sommers hin milde gestimmt sein. Nicht nur aus lauter Bierseligkeit, sondern zuerst und vor allem aus dem Geist der Versöhnung.
O'zapft is!
Plueschmors.
Veröffentlicht von: @jigalPhone Problem von unbeabsichtigten Notrufen. .. Rettungsdienste und Feuerwehren haben ein neues Problem. Die neueste Version des I-Phone registriert starke Erschütterungen und meldet einen Unfall, das kann anscheinend auch durch das Herabfallen und das Verstreichen der Reaktionszeit erfolgen.
Das ist ja ganz schön nervig für euch.
Ob mein älteres Teleklingel das kann, weiß ich gar nicht. Ich hab mal gegoogelt... bei dieser app lässt sich ja einiges einstellen.
Aber bis es mal so weit ist, dass ich das vllt bräuchte, geht noch einige Zeit ins Land und neuere Iphonemodelle sind auf dem Markt.
@deborah71 Ich habe auch einen SZ Artikel gefunden, in den USA sind die Notrufe in den Wintersportgebieten gestiegen, nachdem sich das neue Gerät verbreitet hat. Die Erschütterung bei einen PKW Unfall und bei einem Sprung mit den Snowboard könnte ähnlich stark sein. Eigentlich sind die Sensoren ja da um das Bild von hochkant auf quer automatisch zu drehen.
Irgendwie muss man der Technik noch beibringen, wann sie wirklich zu melden hat. Aber wie soll sie das können? Ein Snowboardsprung und wenns einen hinbrettelt im Schnee haben ja ziemlich den gleichen Impact.
Ich eröffne keine neue Männerschenke und nutze diese alte, mangels Interesse der Männer.
RAFAH / BETHLEHEM (inn) – In der Nacht von Sonntag auf Montag haben israelische Soldaten 70 Waisenkinder mit ihren erwachsenen Begleitern aus dem Gazastreifen ins Westjordanland evakuiert. Die 3- bis 15-Jährigen wurden in Bethlehem untergebracht.
Deutschland Betreiber des Waisenhauses
Bei dem Waisenhaus handelt es sich um ein von Deutschland finanziertes SOS-Kinderdorf in Rafah an der Grenze zu Ägypten. Aufgrund des Krieges konnten die Mitarbeiter den Betrieb der Einrichtung nicht mehr aufrechterhalten. Die deutsche Botschaft beantragte deshalb die Evakuierung der Kinder und Mitarbeiter.
Israels Nationaler Sicherheitsrat genehmigte die Rettungsaktion. Für den sicheren Transport von Rafah durch israelisches Territorium ins palästinensisch verwaltete Bethlehem mobilisierte die Armee Truppen entlang der gesamten Strecke.
Nicht unterrichtet: Kriegskabinett und Hamas
Der Nationale Sicherheitsrat und das Verteidigungsministerium koordinierten die Evakuierung mit der Armee. Es lag jedoch keine ausdrückliche Genehmigung des Kriegskabinetts vor. Die Regierung war darüber nicht informiert, was im Nachhinein große Kritik hervorruft.
Auch die Regierung des Gazastreifens wurde nicht in Kenntnis gesetzt. Die Terrorgruppe Hamas versucht mit allen Mitteln, die Flucht der Zivilbevölkerung aus ihren militärischen Zentren zu verhindern. Sie missbraucht Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde.
Kritik
Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir (Jüdische Stärke) verurteilte die Aktion scharf. Ein Land, das den „absoluten Sieg“ wolle, könne nicht so verfahren. Er warnte vor „vorgetäuschten humanitären Maßnahmen“, für die israelische Bürger den Preis zahlten.
Der frühere Justizminister Gideon Sa’ar (Neue Hoffnung) nannte die Evakuierung einen Fehler. Die „Verheimlichung“ vor dem Kriegskabinett sei eine „ernste Angelegenheit“. Oppositionsführer Jair Lapid (Jesch Atid) stichelte auf der Plattform X mit den Worten: „Gibt es irgendetwas, worüber das Kabinett informiert wird?“
Finanzminister Bezalel Smotritsch (Religiöser Zionismus) forderte eine Aufklärung darüber, wer den „unmoralischen Befehl“ erteilt habe, „während unsere Geiseln und ihre Kinder vom Feind gefangen gehalten werden.“ Mit demselben Argument demonstrierten einige jüdische Bürger an der Straße nach Bethlehem. Sie versuchten, die ankommenden Busse an der Weiterfahrt zu hindern. (cs)
die eher unbekannten Flüchtlinge. Arte hat auf youtube zwei Dokumentationen zum Thema jüdisches Leben in der arabischen Welt hochgeladen.
Nach der Ausrufung des Staates Israel kam es verstärkt zu Gewalttaten gegen Juden in der arabischen Welt, bis Ende der 1970er-Jahre war ein Grossteil von ihnen geflüchtet. Raphaël Israeli verließ Marokko 1948 im Alter von 13 Jahren, Shaul Nakash floh 1944 mit seiner Mutter und seinen Geschwistern aus Aleppo über Beirut nach Palästina, Edy Mor verließ den Irak 1949 und Lily Shor floh Anfang der 1970er-Jahre mit ihrer Familie aus dem Iran, um sich in Israel niederzulassen.
Jüdisches Leben in der arabischen Welt (1/2) | Doku HD | ARTE
Als es nach 1949 verstärkt zu Gewalttaten gegen Juden in der arabischen Welt kam, entschieden sie zahlreiche unter ihnen zur Flucht nach Israel. Yehuda Amir und Shimon Sasson verließen 1947 den Jemen im Rahmen der Operation „Fliegender Teppich“, Levana Zamir floh 1949 mit ihrer Familie aus ihrem Heimatland Ägypten und Liliana Seror wanderte 1967 mit ihrer Familie aus Tripolis über Italien nach Israel aus. ist das Thema im zweiten Film.
(1) Jüdisches Leben in der arabischen Welt (2/2) | Doku HD | ARTE - YouTube
Ich kann die Doku von Arte nur empfehlen. Die Unterdrückung in arabischen Ländern und die Ausschreitung durch die Gründung Israels sind weitgehend unbekannt.
@deleted_profile
Am 11. September 2001 verloren 343 meiner Kameraden ihr Leben im Einsatz am World Trade Center.
@jigal Eine scheußliche Situation seinerzeit. Wie organisiert man einen Lösch- und Rettungseinsatz in den obersten Stockwerken von über 400 Meter hohen Gebäuden? Und dennoch sind die Kameraden da rein und haben alles gegeben. Man sollte ihnen ein 400 Meter hohes Denkmal bauen als Zeichen ihrer Tapferkeit und Hilfsbereitschaft.
@plueschmors Ich habe heute eine Film einer Feuerwehr gesehen, die machen jedes Jahr im Stadion einen Lauf die Stufen hoch.
Ich war im April 2002 am "Ground Zero", als es noch so unmittelbar eine Abraum-Baustelle und schock-erfüllter Trauerort war.
Ich erinnere mich auch noch daran, wie hier und da Feuerwehrmänner angesprochen, in Grüppchen fotografiert, bejubelt und mit Dank bedacht wurden. Das hat mich berührt und mir bewusst gemacht (vor Ort und eben nicht nur aus der Ferne und durch die Medien hier), was die da leisten mussten und geleistet haben !!!
L'Chaim
Rest in peace!
In Rheinland-Pfalz gilt demnächst ein neues Bestattungsgesetz. Demnach sind Friedhöfe nicht mehr unbedingt nötig, sondern man kann die Asche seiner Verblichenen auch ins Gäste-WC stellen oder damit heimlich die Tomaten düngen. Und man darf die Toten offenbar zu Diamanten pressen, um sie dann gewinnbringend zu verkaufen. Und anstatt Sarg oder Urne ist auch die Bestattung in einem Tuch möglich, so dass die Leichensäfte ins Grundwasser suppen. Da bekommt der gute Moselwein vielleicht eine ganz neue Qualität. Was meint ihr?
@plueschmors Bestattung in einem Tuch ist schon länger in manchen Gemeinde nötig. Das sind dann Gräber die nach Osten Richtung Mekka ausgerichtet sind. Die Leute die vor 60 Jahren aus Anatolien geholt wurden sterben auch und haben ihre Familie hier.
Friedhofszwang ist ein Gesetz aus dem Dritten Reich.
@jigal Friedhofszwang finde ich auch sinnvoll. Ich bin nur ungern bei Leuten eingeladen, die ihre Toten auf dem Kaminsims in Urnen aufgereiht haben, womöglich noch inklusive ihrer Haustiere. Oder die die Asche ihrer Toten in einem Teddybär eingenäht haben und nachts damit kuscheln. Und wo soll das überhaupt hinführen? Denn wenn man einmal anfängt, hört man auch nicht wieder auf. Irgendwann sitzt man im Café und einer Frau am Nachbarstisch hängt der kleine Finger ihrer Großmutter als Amulett im Dekolleté o.ä.
Wir sind doch nicht im Mittelalter, wo die Leute ihre Toten unter der Küchentür verscharrt haben. Aber gut, sollen sie machen. Individualität über alles. Überall nur noch Auflösungserscheinungen. Heute vor mir ein Typ mit einem Tablet in der Hand, offenbar auf dem Weg zur Arbeit. Aber barfuß. Warum nicht gleich im Lendenschurz? Null Rücksicht. Zurück in den Urwald. Fürchterlich.
@plueschmors Nun in Japan ist so ein Schrein in der Wohnung üblich. Aber ich denke auch. Jetzt wird das Haus der Großeltern ausgeräumt. Was passiert mit den Urnen in ihrem Haushalt, das kann ja kaum in den Haushalt der Erben kommen, wird ja immer mehr. Ich habe kein Problem mit Asche die in einem Wald verstreut wird, gibt es in Österreich. Ein Vewandter in den USA hatte sich eine Hügel ausgesucht über den seine Asche verstreut werden soll.
Das finde ich auch o k aber so eine Urne auf dem Kaminsims gefällt mir auch nicht.
@stern Ein Sarg ist nicht dicht. Eine Bestatterin hat bei einem Sarg für eine Gruft gesagt, er hätte eine Zinkeinlage, wegen der Flüssigkeiten. Die Alternative wäre ein Tropenholz gewesen.
Wie schon geschrieben gibt es die Bestattung im Tuch in Deutschland schon, sie ist bei Muslimen üblich. Vielleicht hat man den Sargzwang gerade deshalb aufgehoben.
Bestattungskultur & Friedhofswesen sind ein spannendes Thema.
Ich habe - nun Pfr.i.R. - in den fast 40 Jahren geschätzte 1.500 plus Trauerfälle und Beerdigungen gehabt - die ganze Bandbreite vom Kindersarg bis zu 100Jährigen, von tiefer Trauer und Anteilnahme bis zum trostlosen Abschiednehmen, von Sozial-Amt-Beisetzung bis zum pompösen Zelebrieren ...
Sargbeisetzungen und Reihengräber werden definitiv immer weniger. Urnen, z.T. anonyme Raseneinlassungen und "Friedwald"-Beisetzungen (mit Urne) nehmen zu. Für die Unterhaltung der "traditionellen" Friedhöfe (in Wuppertal sind die meisten in gemeindlich-kirchlicher Trägerschaft, nicht städtisch, wie jetzt hier in Essen) ist das ein wachsendes finanzielles Problem, was die Friedhofspflege, die Friedhofsgebühren und die zukünftige Gestaltung der Flächen angeht.
Dass Urnen bzw. die krematorierte Asche - mit einer unreglementierten Übergabe - ganz ins Belieben der Menschen gestellt wird, halte ich auch für sehr problematisch. Die meisten Hinterbliebenen würden damit wohl pietätvoll umgehen, und nicht irgendeinen abstrusen Schabernack treiben oder irgendwelche abgedrehten Ideen damit vorhaben ... Mancher würde es für sich vielleicht tröstlich finden, in einem Garten oder in einer Wohnungsecke pietätvoll der Urne Platz zu geben und damit eine bleibende Nähe empfinden. Mir/uns (familiär) wäre das fremd. Und Friedhöfe / Friedwalde sind und bleiben wohl immer noch ein geschützter, würdiger Ort, um Abschied zu nehmen und eine "letzte Ruhestätte" zu haben.
L'Chaim
@awhler Ja das mit der Ecke im Garten mag ja eine Möglichkeit sein, jetzt sagen wir mal die Frau setzt die Urne ihres Mannes mit der angebrachten Würde bei. Ein paar Jahre später verstirbt auch sie.
Ich wollte jetzt kein Haus kaufen in dessen Garten jemand in einer Urne beigesetzt wurde.
Auf einer Bonhoeffer Reise fand ich schon befremdlich als ich in Flossenbürg war.
Eine öffentliche Straße führt hinter dem Eingangsgebäude in ein Wohngebiet. Die Straße bestand vermutlich auch 1945 schon. Das Wohngebiet war der Bereich in dem die XX ihre Wachleute untergebracht hatte.
@jigal Gruselig. Irgendwie wie beim Film Poltergeist. Die Toten sollten auf dem "Hof des Friedens" sein und nicht einfach irgendwo in der Welt verstaut, verstreut, eingebuddelt oder eingenäht. Daraus wird m.E. auch nichts Gutes draus.