Kann ein gläubiger Christ psychisch krank sein?
Gibt es Bibelstellen, die beweisen, dass man als gläubiger Christ, der in der fest in der Lehre steht, psychisch krank sein kann, oder bedeutet psychische Krankheit immer eine Verstrickung in Sünde, die es zu erkennen gilt, damit man von ihr umkehren kann?
Veröffentlicht von: @pumuckl97Gibt es Bibelstellen,
oder bedeutet psychische Krankheit immer eine Verstrickung in Sünde, die es zu erkennen gilt, damit man von ihr umkehren kann?
vor der Erlösung durch Jesus Christus war das wohl so, dieser Zusammenhang:
Joh. 5,14 - Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.
Joh.8,11befiehlt Jesus einer Frau, die des Ehebruchs überführt worden war: „Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!“
Aber nach dem Erlösungswerk Jesu sieht es so aus:
Bestraft uns Gott, wenn wir sündigen? (gotquestions.org)
Für alle, die an Jesus glauben, sind all unsere Sünden – vergangene, gegenwärtige und zukünftige – bereits am Kreuz bestraft worden. Als Christen werden wir niemals für unsere Sünden bestraft werden. Das wurde ein für alle Mal am Kreuz erledigt. „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“ (Römer 8,1).
Manche psychische Krankheiten werden gefördert durch fehlende Vergebung, aber jeder kann krank werden, solange wir in der Welt sind.
@blumenwiese
.... vor der Erlösung .... nach dem Erlösungswerk Jesu ...
Wo hast du dieses "vorher - nach dem Erlösungswerk" her? Das kann ich überhaupt nicht so sehen und betrachte diese Feststellung biblisch betrachtet nicht haltbar.
Veröffentlicht von: @adjutante@blumenwiese
.... vor der Erlösung .... nach dem Erlösungswerk Jesu ...
Wo hast du dieses "vorher - nach dem Erlösungswerk" her? Das kann ich überhaupt nicht so sehen und betrachte diese Feststellung biblisch betrachtet nicht haltbar.
ich weis nicht ob ich deine Frage richtig verstehe, meine Antwort scheint mir logisch zu sein.
vor der Erlösung:
Joh. 5,14 - Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.
Joh.8,11befiehlt Jesus einer Frau, die des Ehebruchs überführt worden war: „Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!“
als Jesus das so gesagt hat, war er ja noch am leben.
@blumenwiese
ich weis nicht ob ich deine Frage richtig verstehe, meine Antwort scheint mir logisch zu sein.
Was ich meine ist deine Antwort im Blick auf den Zusammenhang mit der Frage von Schlüsselkind, dass ich den Vergleich mit den angegebenen Bibelstellen nicht nachvollziehen kann. Weil ... Auch nach dem Erlösungswerk durch Jesus es für einen Menschen bedeuten kann, dass er in Zukunft nicht mehr sündigen soll - also im Sinne einer bewußten Abkehr von sündigem Verhalten, einer Veränderung um 180°. Und weiter muss das nicht unbedingt mit psychischer Erkrankung durch Verstrickung in Sünde in Verbindung stehen. Kann zwar sein, muss aber nicht so sein.
@pumuckl97 Liebes Schlüsselkind
Würdest du diese Frage auch so stellen, wenn ein Mensch zum Beispiel Corona hat oder sich ein Bein bricht?
Gibt es Bibelstellen, die beweisen, dass man als gläubiger Christ, der in der fest in der Lehre steht, psychisch krank sein kann, oder bedeutet psychische Krankheit immer eine Verstrickung in Sünde, die es zu erkennen gilt, damit man von ihr umkehren kann?
Nein gibt es nicht. Die Schreiber der Bibel kannten den Begriff "Psychische Krankheit" nicht. Es macht auch keinen Sinn physische und psychische Krankheiten aufzutrennen. Beides kann man als Christ bekommen und wenn dir jemand sagt, dass läge an Sünde, lauf so schnell du kannst.
selbst Martin Luther kannte Depressionen....................
Was Johannes dazu schreibt:
3. Joh 1 Es schreibt der Älteste. An seinen lieben Freund Gajus, dem ich durch die Wahrheit verbunden bin.
2 Mein lieber Gajus, ich wünsche, dass es dir in jeder Hinsicht gut geht und dass dein Körper so gesund ist wie deine Seele.
Die Seele braucht Pflege, Beachtung und Nahrung.... ob es nun eine medikamentöse Hilfe ist, genügend Schlaf, gesundes Essen, gesunde Grenzen...... es ist so vieles, was stören, verletzen, aufregen, ängstigen, runterziehen kann.
Da braucht die Seele /resp der Mensch Zuwendung, Aufbau, Ruhe, Ermutiung, Zuspruch.....Liebe.
All das befindet sich z.B. in dem Gruß Schalom, der vom Wortstamm her Ganzheit und Wohlergehen bedeutet.
@deborah71 *schmunzelt*
Das erinnert mich an dein "Zeit vertrödeln" ist "Gesundheit produzieren" ... muss ich jetzt fast jedes Mal dran denken. 😀
Guten Abend, es gibt ein Buch von Wilfried Veeser, Mit psych. kranken Menschen in Beziehung sein, ISBN 978-3-9819-4851-6, das wesentliche Informationen zu diesem Thema liefert. Gute Lektüre!
@pumuckl97 Ich bin selbst gläubige christ und psychisch krank. Gott der Herr liebt jeden Menschen egal mit welchen Gebrechen. Zu Gott zu finden und ihn als mein Erlöser zu erkennen hilft mir persönlich besser mit der Krankheit umzugehen und manch Bibel Vers gibt mir Kraft in dunklen Stunden. Psychische Erkrankung ist keine Sünde denn Gott hat seinen Sohn für alle Sünden geopfert 🙏 AMEN