Gottes Gesetze sollen satanisch missbraucht werden!
Hallo Community!
Eben triggerte mich der Heilige Geist und zeigte mir, dass ganz aktuelle Gottes Gesetze missbraucht werden sollen!
Wer am gestrigen Sonntag gearbeitet hat, soll auf Grundlage des Gebotes der Sabbatheiligung durch Satan und die Seinen konfrontiert werden und zu Tode gebracht werden.
Das geht nicht von Gott aus, sondern es ist ein Versuch Satans, über diesen extremen Missbrauch von Gottes Gesetz, ein System des Terrors aufzubauen. Ich würde mich nicht wundern, wenn Putin Hintermann hinter diesem Versuch wäre. Aber an sich ist es egal, von wem diese verdorbene Überlegung stammt und wer und welche Gruppen diesen Wahnsinn unterstützen und vorantreiben wollen. Es gibt da ja noch ein paar mehr Verrückte.
Fest steht: Dies ist außerhalb der Intentionen Gottes für seine Gebote und es ist auch ein Versuch, das Evangelium zu untergraben und Jesus am Kreuz ins Gesicht zu spucken. Unser Herr hat uns mit seinem Blut freigekauft von jeglicher Übertretung von Gesetzen. Auch hat Jesus ganz besonders bezüglich des Gebotes der Feiertagsheiligung deutlich gemacht, dass der Sabbat für den Menschen da ist und nicht der Mensch für den Sabbat. Denken wir an Menschen, die saisonale Arbeit zu tun haben und bei denen ein paar Stunden Arbeit am Sonntag ihnen ermöglichen, die kommende Woche besser durchzustehen, weil sie so Arbeitslasten von mehr als 12 Stunden je Tag vermeiden können. Denken wir an Schüler, die am Montag eine Klassenarbeit schreiben. Da wird kaum einer nicht am Sonntag gelernt haben. Ich habe von vielen Schülern gehört, die morgen eine Arbeit schreiben, obwohl sie gestern noch Ferien hatten. Aber egal, warum wer was am Sonntag gemacht hat: Wir leben in einem christlichen Land. Christlich zu sein bedeutet, dass das Evangelium für uns der relevante Bund ist, in dem wir leben. Und das Evangelium bedeutet, dass ich freigekauft bin von jeglicher verdammenden Wirkung der Gesetze Gottes. Hier dürfte also nicht ein Mensch zu Schaden kommen - es sei denn die Kenntnis über die Dimension und den Inhalt des Evangeliums ist so gering, dass Satan uns für dumm verkaufen kann.
Der Heilige Geist hat mir gesagt, dass registriert wurde, wer gestern gearbeitet hat und dass es diese Konfrontation geben wird.
Was tun?
1) Bitte bringt die Sache im Gebet vor Gott. Wir reflektieren hier einen prophetischen Eindruck von mir. Es wäre wichtig, zu prüfen, ob der bestätigt werden kann.
2) Wenn ihr selber konfrontiert werdet, dann wisst um Eure Rechte im Blut Christi und weist alle Anschuldigungen zurück. Beschwert Euch vielmehr über diesen Missbrauch von Gottes Gesetzen und den unberechtigten Terror, der so aufgebaut werden soll. Gott gefällt dieser Missbrauch seiner Gesetze nicht und er sich fähig, schwerste Strafen zu verhängen! Wenn an der Sache was dran wäre, dann wäre das die mieseste Verunglipfung des liebenden Gottes, die mir bislang untergekommen ist.
3) Wenn in Eurem Umfeld Menschen sterben, betet für sie, dass sie grade nur eine Nahtod-Erfahrung machen. Helft ihnen im Gebet ins Leben zurück. Ihre Zeit ist noch nicht gekommen, da ihr Tod nicht von Gott veranlasst wurde, sondern durch satanische Übergriffigkeit und satanisches "Gott-spielen" und so dürfte eine kurze Fürbitte ausreichen, sie zurückzuholen.
4) Betet dafür, dass diese Sachen noch präsenter vor Gott kommt und dass Gott Gerichtsengel aussendet, die die Täter überführt. Dabei wird Gott auch das offizielle juristische System benutzen.
5) Betet für die, die an dieser Verschwörung beteiligt sind, dass sie zum Glauben kommen und dass ihnen ihre Sünde und Sündhaftigkeit bewusst wird. Jesus ist auch für sie gestorben und möglicherweise sind sogar pharisäerhaft verwirrte Christen an der Sache beteiligt. Diese Menschen brauchen jetzt unsere Fürbitte und Lehre von Menschen, die das Evangelium verstanden haben.
Vater, wir loben Dich und wir preisen Dich. Vater, Du bist ein lebendiger und ein aktiv handelnder Gott. Bitte greife rettend und befreiend ein in diesem ganzen Kontext! Beschütze und bewahre uns - egal in welcher Weise wir selber betroffen sind.
Jesus, Danke für Dein Blut, in dem die Rettung für uns ist. Du hast den Preis, den der Ankläger von uns fordern will, bereits bezahlt. Ich bitte Dich, dass Du selber in diese Situationen hineinkommst und dort uns hilfst, diese Umstände klarer zu sehen, insbesondere wo das Leben von Menschen gefordert wird.
Jesus, bitte gib Menschen, die in dieser Sache zu Tode kommen, wieder frei. Zeige ihnen den Himmel und die Hölle und schicke sie mit Eindrücken und vielleicht sogar mit Aufträgen zurück auf die Erde, auf dass Dein Reich werde und es eine große geistliche Wende in unserem Land gibt.
Heiliger Geist, danke, dass Du einem jeden nahe bist. Steh jedem Einzelnen im Falle einer Anklage nahe, auf dass er weiß, was zu sagen ist. Stärke sie und rüste sie zu, auf dass der Feind nur niedergeschlagen und blamiert sich zurückziehen muss.
Danke! Danke! Danke!
Vater, Du bist bei uns und lässt uns nie allein. Bei Dir ist alle Macht und Du allein bist es, der Könige einsetzt und Könige absetzt. Ich baue auf Deine Macht und Deine Weisheit und auf einen guten Ausgang der ganzen Sache für die Menschen, die Dich wirklich lieben und Dich nicht nur als Mittel zur Ermöglichung eines Machtmissbrauchs sehen.
Amen.
Veröffentlicht von: @goodfruitWer am gestrigen Sonntag gearbeitet hat, soll auf Grundlage des Gebotes der Sabbatheiligung durch Satan und die Seinen konfrontiert werden und zu Tode gebracht werden
Ich finde diese Aussage und einige anderen zum Sabbat im Eröffnungsstatemant unbiblisch und falsch. Das beginnt damit, dass Sabbat und Sonntag gleichgesetzt werden. Die ursprüngliche Intention der Christen für den Sonntag war die, sich von der Glaubenspraxis Israels abzusetzen. Die Erfindung des Sonntags geht zudem auf Kaiser Konstantin I zurück, der diesen Tag in das röm. Heer einführte, um die Bedeutung des Christentums als Staatsreligion zu stärken.
Zweitens war im frühen Christentum die strikte wörtlich Auslegung des Sabbatgebotes ein Abgrenzungsmerkmal gegenüber der herrschenden röm.-griechischen Kultur, die einen regelmäßigen arbeitsfreien Tag nicht kannte. Deshalb war das Festhalten daran so enorm wichtig, weil eben die ganze christliche Begründung dahinter steht, das Verhältnis von profaner und geistiger Welt diesem Tag zu überdenken. In 2Mos.31,13 heißt es:
13 Beobachtet meine Sabbate! Denn sie sind ein Zeichen des Bundes zwischen mir und euch von Geschlecht zu Geschlecht, damit man erkennt, daß ich, der Herr, es bin, der euch heiligt.
14 Haltet also den Sabbat, denn er soll euch heilig sein! Wer ihn entweiht, werde mit dem Tod bestraft! Denn wer an ihm eine Arbeit verrichtet, werde aus seinen Volksgenossen ausgerottet.
Klar ist doch, dass keiner mit dem Tod bestraft wird, wenn er Sonntags arbeitet, etwa in einem Krankenhaus oder bei der Feuerwehr. Und wenn ein junger Mensch am Sonntag freiwillig / ehrenamtlich z.B. in einem Altenheim bei der Betreuung hilft, dann ist das ein Sabbatdienst, - übrigens auch, wenn dieses Engagement an einem Werktag stattfindet.
„… Also darf man am Sabbat Gutes tun." (Mt.12,12)
Das Ruhen von der profanen Überlebensarbeit ist die praktische Voraussetzung, in Distanz zur materiellen Welt und der dort herrschenden Fremdbestimmung entgehen zu können. Sabbat bedeutet innere Verbindung des Menschen mit Gott. Wird dieser gedacht, braucht Gott in diesem Moment auch nicht um den Menschen kämpfen, der auf dem Weg zu Gott ist. Daher kann Gott ruhen. Sabbat halten heißt, sich von Gott / Jesus führen lassen und nicht von den vermeidlichen Zwängen der Welt.
>Arbeit< meint daher auch nicht jedwede Bewegung und jedwedes Gehen oder Laufen, Essenkochen etc., wie es n der jüdischen Orthodoxie verstanden wird. Arbeit meint, sein Leben über Gebühr (aus egozentrischen Motiven heraus) dem profanen Überleben zu widmen. Arbeit um etwas Gutes zu tun ist jederzeit angebracht. Und zwar nicht nur an einem bestimmten Tag, sondern nach Möglichkeit täglich. Der Sabbat hat in diesem Zusammenhang vor allem eine Erinnerungsfunktion, sein Leben nicht an profane Lebenszielen zu vergeuden.
Insofern ist die Idee des Sonntags als kollektiver Ruhetag sinnvoll, weil die gesellschaftlich Arbeit weitgehend synchronisiert wird, was wiederum dem Einzelnen erleichtert, der Idee des Sabbat nachzukommen. Das geschieht allerdings nicht, in dem man aus Pflichtgefühl oder Angst vor Sünde der Sonntagspflicht nachzukommen glaubt, wenn man in die Kirche (und anschließend zum Frühschoppen) geht (vgl.Jes.1,13).
Im einfachsten Sinn bedeutet den ´Sabbat` halten, dass alle Arbeit, d.h. das irdische Leben letztlich auf das himmlische hinausläuft, wo der Mensch dem primitiven Lebenskampf enthoben ist, wenn der den Geboten folgt. Daher steht im Dekalog die Erinnerung an den Sabbat vor allen anderen Geboten, die sich auf das irdische Zusammenlaben beziehen. Jes. 58,13:
13 Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst, so daß du an meinem heiligen Tag nicht deine Geschäfte betreibst und den Sabbat >eine Wonne< und den heiligen Tag des Herrn >verehrungswürdig< nennst und ihn dadurch ehrst, daß du an ihm deine Gänge nicht machst, nicht deine Geschäfte betreibst und nicht deine Sache besprichst:
In das Verständnis von Sabbatruhe geht auch eine naive Vorstellung von (1Mos.2,2-3) ein:
2 Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er geschaffen und er ruhte am siebenten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das er durch seine Schöpfertat ins Dasein gerufen hatte
Klar ist doch, dass Gott kein Ruhebedürfnis hat, dass aus seiner Erschöpfung resultiert.
Was ist die Vollendung des Werks?
Die Schöpfung hat nicht aufgehört und die Heilsgeschichte – die Arbeit Gottes – geht weiter. Gerade hier im Forum berichten immer wieder einige, von einem Eingreifen Gottes. Tatsächlich gemeint ist mit den sechs Tagen Arbeit die Entwicklung des Menschen von toter Materie, von der er genommen, hin zu dem Ebenbild Gottes. Wenn diese Entwicklung beendet ist, dann ist ewiger Sabbat. In diesem Sinne sind die sechs vorausgehenden Tag des Menschen Arbeit an sich selbst im Sinne der Heiligung seiner Lebensführung. Das Wesen der Heiligung ist aber die Bewährung in der profanen materiellen Welt. Und diese ist jeden Tag in der Woche gefordert.
@herbert Hallo Herbert.
Ja, ich kenne die Gebote zum Sabbat. Allerdings beziehen die sich auf einen alten Bund, zu dem ich als Mensch aus den Nationen nie gehörte und der nach meiner Auffassung am Kreuz geendet ist. Gott ist gestorben und mit dem Tode eines Bundespartners ist der Bund nicht mehr existent. Aber da Gott einen genialen Plan hatte, wurde der durch einen besseren Bund ersetzt, bei dem die Strafe Gott selber in seinem Sohn Jesus Christus trägt. Daher - egal welches Gebot Du nimmst - hat keine Bestrafung mehr eine Berechtigung, weil für die Christen die Strafe von Jesus bezahlt wurde. Wenn also trotzdem was eingefordert wird, dann ist das ein Betrug, eine Abzocke ala Satan.
Jesus macht klar, dass er über den Sabbat bestimmen kann:
Mt 12:8 Denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.
Und in dieser Autorität macht Jesus deutlich:
Mr 2:27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.
Jesus heilte am Sabbat und Jesus steht seinen Jüngern bei, die am Sabbat Ähren rauften und dafür angegriffen wurden.
Wenn der Sabbat für den Menschen ist, dann kann der Mensch auch entscheiden, wie er diesen gestaltet. Es ist also schwer, eine Sünde mit Tätigkeiten am Sabbat festzumachen.
Aber die Zitate von Dir stehen in der Bibel, auch wenn sie keinen Belang mehr haben für Christen und an sich für niemanden, denn der Bund ist beendet. Und damit kann man natürlich Eindruck schinden - und mächtig terrorisieren!
Mir ist die Bedeutung des Sabbats bewusst. Ein Professor hat einmal eine mathematische Studie über den Moment Auslastung einer Supermarktkasse gemacht, ab der der Ablauf nicht mehr reibungslos ist. Das Ergebnis war in etwa 6/7. Er hat dann nach anderen Beispielen gesucht und immer war es in etwa dieser Wert. Ab da ging es los mit Fehlern und je größer die Auslastung war, wurden die Fehler mehr bis zum totalen Chaos und Zusammenbruch. Das scheint aber nicht für alle Systeme gelten und manchse vertragen höhere Auslastungen.
In Russland muss man versucht haben, die Woche auf 10 Tage auszudehnen mit dem Ziel, weniger Feiertage zu haben. Das Projekte scheiterte. 1/7tel ist halt der richtige Wert.
Es gibt Menschen, die haben saisonal im Jahresgang sehr hohe Arbeitslasten. Dann kann es sein, dass einige Sabbate ausfallen müssen. Das funktioniert auch - wenn man die freie Zeit später im Jahr kompensieren kann. Ich komme von einem Milchviehbetrieb. Mein Vater hatte so gut wie nie einen freien Tag.
Neulich bin ich auf einen interessanten Aspekt gestoßen, der deutlich macht, dass der alte Bund mit dem Tode Jesu am Kreuz zu Ende ist: Es gab den Brauch, dass einmal im Jahr, ich meine zum Versöhnungsfest, ein Schafbock für Azazel hergerichtet wurde. Dieser bekam etwas blutige Wolle vor dem Kopf gebunden. Nach der Zeremonie war diese Wolle als Zeichen der Einigung weiß. Dieses Wunder wurde seit dem Tode Jesu nie mehr beobachtet. Es gab jetzt einfach einen anderen Weg, die Sünden loszuwerden und der alte Weg wurde so von Gott als "veraltet" gezeichnet.
Hinweis in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=ocX1HktGJkY
ab ca. 4:10 geht es um diese Geschichte. Ab 5:00 wird von dem babylonischen Talmud berichtet, dass 40 Jahre vor dem Ende des zweiten Tempels, des Fell nicht mehr weiß wurde. 40 Jahre vor dem Ende der Tempel war die Kreuzigung Jesu. Es gab keine Notwendigkeit mehr für den alten Tempel und die ganzen Reinigungsgebote. Jesus war der deutlich bessere Ersatz.
Jesus steht für die Gnade Gottes.
Diejenigen, die meine, sie dürften Gottes Wort und Gottes Gebote für Terrorzwecke missbrauchen, kennen keine Gnade. Sie meinen es nicht gut mit uns, sondern ausschließlich mit sich selber. Sie wollen Macht und sonst nichts.
Hallo @goodfruit
Erstmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Da ich einiges nicht verstehe, will ich erstmal nachfragen.
Der alte Bund hat am Kreuz geendet? Gott ist gestorben und mit dem Tode eines Bundespartners ist der Bund nicht mehr existent.
Auch hier stellt sich die Frage was gestorben aussagt? Gibt es Gott nicht mehr?
Was bedeutet der alte Bund ist geendet? Ist er vollständig hinfällig geworden und gelten weder die alten Gesetze noch die alten Verheißungen? Dem würde Mt. 5 entgegenstehen. Jesus sagt (Mt.5, 17 ff)
17 Glaubt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um sie aufzuheben, sondern um sie zur Vollendung zu führen.
18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota oder Häkchen vom Gesetz vergehen, bis alles erfüllt ist.
19 Wer darum eines von diesen ganz geringfügigen Geboten aufhebt und so die Menschen lehrt, wird im Himmelreich "Geringster" heißen. Wer sie aber hält und lehrt, wird "Großer" genannt werden im Himmelreich.
20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit vollkommener ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr in das Himmelreich nicht eingehen.
Mit Vers 17 könnte man sagen, Vollenden heißt zu Ende bringen. Das könnte Deiner Meinung entsprechen. Allerdings sagt der Kontext (18-19) etwas völlig anderes. ´Vollenden` heißt den Bund so erfüllen, wie er von Gott gemeint ist. Der Bestand ist aber bis zum Ende der Zeiten gedacht (17a + 19). Was mit ´vollenden` auch gemeint ist, ergibt sich aus (Vers 20). Es geht darum, sich nicht den Wortlaut eines Gebotes so zurechtzubiegen, dass man dem äußeren Schein nach ein Gebot hält, wie es den eigenen Interessen zupass kommt. (siehe dazu Jesus` Kritik an den Pharisäer). Vollendet meint dann vielmehr die Gesetze so zu leben, wie sie dem Sinn nach gemeint sind. Da besteht die Herausforderung, sich nicht an die Worte zu klammern, sondern herauszufinden, was dieses oder jenes Gebot in meiner bestimmten Lebenssituation meint. Daher sagt Paulus (Röm.3, 20 ff):
20 Durch Gesetzeswerke wird kein Mensch vor ihm gerechtfertigt, denn durch das Gesetz kommt nur die Erkenntnis der Sünde. (das ist die Situation des alten Bundes)
21 Jetzt aber ist ohne das Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbar geworden, auf die schon das Gesetz und die Propheten hingewiesen haben:
22 nämlich auf die Gerechtigkeit Gottes auf Grund des Glaubens an Jesus Christus, und zwar für alle Glaubenden, - ohne Unterschied.(das ist der neue Bund)
Die Situation für die Menschen im neuen Bund durchaus schwerer geworden, weil es eben nicht mehr reicht, im Sinne des alten Bundes Sonntags in die Kirche zu rennen, weil es der Katechismus vorschreibt. Im neuen Bund muss sich jeder selber fragen, was für ihn Sabbat bedeutet und wie er diesem Gebot nachkommen will.
…. Daher - egal welches Gebot Du nimmst - hat keine Bestrafung mehr eine Berechtigung, weil für die Christen die Strafe von Jesus bezahlt wurde. Wenn also trotzdem was eingefordert wird, dann ist das ein Betrug, eine Abzocke ala Satan.
Auch hier stellen sich mir eine Reihe Verständnisfragen:
Was heißt Bestrafung? Was ist der Sinn der Strafe? Steht dahinter die Vorstellung, wie wir sie von der Erziehung durch Eltern und anderen Sozialisationsagenten kennen, für die Bestrafung die praktische Anwendung operanter Konditionierung durch aversive Reize ist?
>Strafe< ist nach meinem biblischen Verständnis etwas ziemlich anders, nämlich eher die ´Ernte` von Tun und Lassen, im Sinn von ´die Tat – ob gut oder böse – fällt auf ihren Urheber zurück. Dass Jesus durch seinen Kreuzestod auf alle Zeiten diese Konsequenzen unseres Tun und Lassen auf sich nimmt, ist sicher nicht mit `Lösegeld` gemeint. Jesus bezahlt für alle Christen? Wer hat denn die Bezahlung eingefordert? Wer bestraft die Christen? Gott – Jesus – der Pastor? Unsinnig wäre doch wenn man denkt, Gott straft die Menschen und weil er das nicht mehr will, lässt er Jesus ans Kreuz schlagen und dann sind alle zukünftigen Strafen bezahlt? Etwa so, wie man ein Knöllchen bezahlt, weil man falsch geparkt hat und Jesus für uns alle einen Freifahrschein zurückgelassen hat? (Ist nicht ironisch gemeint, sondern ich will nur das Potential des Missverstehens zu Ausdruck bringen). Wenn Gott für die Christen ´bezahlt`, können die nunmehr unbeschwert weiter sündigen?
Wenn der Sabbat für den Menschen ist, dann kann der Mensch auch entscheiden, wie er diesen gestaltet. Es ist also schwer, eine Sünde mit Tätigkeiten am Sabbat festzumachen.
Den ersten Satz verstehen ich und stimme dir voll zu.
Dem zweiten keineswegs. Wer einen Menschen vorsätzlich schädigt, sündigt auch am Sonntag. Eine spezifische ´Sonntagssünde` ist mir keine bekannt. Nicht in die Kirche zu gehen, auch wenn man es zeitlich könnten, ist solange keine Sünden, wie man an den Sonntag als Sabbat und an die Kirche als unerlässlichen Heilsbringer nicht glaubt. Wenn ich Sonntags mein Auto wasche, mag das ´Ärgernis erregen, aber warum soll es Sonntags eine Sünde sein und Samstags nicht?
Soweit erst mal. Du siehst du regst viele Fragen an und eine gute Frage ist schon die halbe Antwort.
@goodfruit Es erinnert mich an die Frage, die wir dem Reiseleiter in der Türkei gestellt haben. Wie funktioniert das im Alltag mit den Gebeten. Er meinte kommt drauf an, mit den Gebeten tagsüber. Schneide ich meine Hecke zuhause, muss ich zum Gebet. Schneide ich die Hecke und verdiene damit Geld, dann muss ich nicht zu Gebet. Die Familie zu ernähren ist wichtiger.
@jigal Die Frage ist doch immer, was die Motivation zum Gebet ist.
Ist es ein Herzensanliegen, kann ich ja auch während des Heckeschneidens beten.
Dient es der Pflichtausübung und ich muss eine bestimmte Körperhaltung einnehmen, geht das natürlich nicht beim Heckeschneiden.
@chai
Das erinnert mich an die Frage eines Mönchs an seinen Prior, ob man beim Beten rauchen dürfe.
Eindeutige Antwort: "auf gar keinen Fall!"
Und die Gegenfrage, ob man beim Rauchen etwa beten dürfe?
Klare Antwort: "Ein Christ darf immer und bei jeder Gelegenheit beten".
es gibt ja Berufe wo man am Wochenende arbeitet und anderen dient (Pflege z.b.), dafür hat man dann in der Woche mal frei bzw. nicht jedes Wochenende Dienst...
da sehe ich kein Problem mit der Sabbat Ruhe
@schreiberin Ja, ich meine das auch. Und Jesus ist da sicher auch bei uns. Er hat das an einigen Stellen angesprochen.
Aber letztendlich ist das Feiertagsgebot nur ein Beispiel. Aber eins mit viel Kraft, weil viele an Feiertagen arbeiten (müssen) und im mosaischen Gesetz extreme Bestrafungen auch für Fremdlinge damit verknüpft sind. Ohne das Blut Christi wäre das eine enorm scharfe Waffen beim geistlichen Missbrauch von Cäsaren. Genau um diesen Missbrauch abzuwenden - dafür ist Jesus seinerzeit auch auf die Erde gekommen - und das Blut Christi hat kein bisschen an Macht verloren. Keiner sollte es wagen, einen Christen mit vorgetäuschter Gesetzlichkeit zu betrügen!
Gestern kam mir ein YouTube short Video unter, wo einer das Beispiel des Paulus, wo dieser die sexuelle Entgleisung, bei der ein Vater und der Sohn dieselbe Frau haben und Paulus den Sohn zum Satan schickt, damit dieser ihn heftig angeht, auf dass sein Körper vergeht, aber die Seele geläutert und so gerettet wird. Ich halte das eine pharisäerhafte Entgleisung des Paulus im Angesicht seiner Verzweiflung über die Zustände in Korinth. In diesem YouTube Video wurde es als "Regel" (also Gesetz) verkauft und man sollte es doch Paulus gleichtun. Ich frage mich wie viele Fälle dieser extrem entgleisten Sexualität jeder einzelne so kennt, damit er das dann anwenden kann. Mein Verdacht ist aber, dass der Typ, der das Video gemacht hat, das generell bei allen möglichen Sünden anwenden wollte. Also auch hier ein Beispiel einer komplett verdrehten Bibelstelle, wodurch die Gnade Christi und die Botschaft des Evangeliums komplett verlorengeht und eine beinharten Law-and-Order Mentalität weicht, die ein optimaler Vorbereiter terrorstaatliche Verhältnisse ist.
Man muss nur mal die Augen offen halten und man findet viele Beispiele, wie die Bevölkerung mit einer extrem strafenden, gesetzlichen und gnadenfreien Weltsicht auf gewünschte Verhältnisse in der Zukunft vorbereitet werden soll.
Veröffentlicht von: @goodfruit@schreiberin Ja, ich meine das auch. Und Jesus ist da sicher auch bei uns. Er hat das an einigen Stellen angesprochen.
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Man muss nur mal die Augen offen halten und man findet viele Beispiele, wie die Bevölkerung mit einer extrem strafenden, gesetzlichen und gnadenfreien Weltsicht auf gewünschte Verhältnisse in der Zukunft vorbereitet werden soll.
Prüfet und das Gute behaltet.
Jede sollte da für sich schauen was da dran ist und wie er mit manchem umgeht-
@blumenwiese Nö, ich bin grad nirgends drin. Wie kommst Du darauf?
Liebe Community,
ich denke und kann es deutlich spüren, dass diese Konversation über den Heiligen Geist zu sehr in das Technische, Verkopfte also in den Verstand abdriftet. Der Heilige Geist, als wirkende Liebe unseres Vaters Jesus Christus benötigt einzig und allein ein offenes Herz in der Hinwendung zu Ihm. Die Liebe zu unserem Vater ist der Schlüssel zu reinem Erkennen in der Wahrheit, da gibt es dann keine Ängste mehr vor irgendwelchen Versuchungen, Teufeln, Putins etc. etc.. In der Liebe zu unserem Vater Jesus wird einem Ruhe, Stabilität, Hingabe, Demut und innere Seligkeit zu Teil welche weit über irdische Drangsale einen zufriedenen Menschen formt, der als Aufnahmegefäß für die Liebe unseres Vaters immer weiter wachsen und erfahren darf. Also macht Euch keinen Kopf über die luziferische, gefallene Welt, sondern sucht nach der Liebe, nach der einzig wahren Liebe Jesus Christus.
In aller Liebe euer Bruder im Geiste
@ben-ahava Danke für Deine Nachricht.
Mir ging es nicht um Ängste, sondern mir ging es um einen klaren Eindruck, den ich nachts bekommen hatte und der sich mir auch jetzt noch immer mehr bestätigt.
Wir haben einen globalen Trend zur Refeudalisierung. Und die übelsten Könige sind die Cäsaren - bzw. die Ableitung: die Zaren.
Diese führten ein extrem hartes Regiment und bedienten sich terrorstaatlicher Elemente, wie man das bei den historischen Vorbildern wie Cäsar oder Kaiser Augustus auch hatte. Dazu gehören nicht nur Gesetze, die das Leben zum Drahtseilakt werden lassen, und äußerste Vorsicht bei allen Äußerungen und Tate (vielleicht sogar Gedanken) erfordern, um nicht in den Gulag oder das KZ (oder wie das aktuell dort grad auch heißen mag) zu kommen.
In so eine Regierungsform kommt man aber nicht so ohne Weiteres. Der Durchmarsch Putins durch Europa scheint ja erst einmal durch Ukrainer zumindest gestoppt. Das kostet Zeit und so würde es Sinn machen, schon mal mit überdrehten geistlichen Gesetzen ein Klima der Angst zu schüren: Verschärfte Gesetze Gottes (das hebt die Akzeptanz) in Kombination mit der Leugnung der Macht des Blutes Christi. Das wirkt schon mal, ist wie bei Teufels üblich reine Lüge und Popanz - aber solange die Menschen sich da veräppeln lassen, funktioniert das.
Der Heilige Geist ist unser Beistand. Er kann die Kinder Gottes zu allem möglichen Triggern. Und wenn das eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für eine gewisse Gefahr angeht, dann gehört das sicher auch dazu.
Als Kaiser Augustus an die Macht kam, hat Gott den Messias geschickt, damit sich die Pharisäer, die diese Nummer auch im geistlichen Raum durchziehen wollten, Gott nicht noch die letzten Kinder raubt und so Gott aus der Welt nachhaltig abserviert.
Also macht Euch keinen Kopf über die luziferische, gefallene Welt, sondern sucht nach der Liebe, nach der einzig wahren Liebe Jesus Christus.
Ja, darum geht es. Aber bitte ohne Verharmlosung der Wirksamkeit satanischer Mächte, bitte. Terrorregime können nicht auf Liebe und werden alles versuchen, diese auszugrenzen, zu zerstören. Damit sich die Menschen nicht entsprechen veräppeln lassen, bedarf es Menschen, die die Liebe Jesus kennen und die die Inhalte des Evangeliums in Bezug auf die Wirkung der Gesetze ganz klar durchdrungen haben. Mein Eindruck ist der, dass dies in der Christenheit nicht besonders intensiv erkannt und gewusst ist und so erhält Satan Raum für reiche Bedeute - eine Grundlage für Cäsaren zum Durchmarsch!
Wir müssen bereit sein und den Anfängen wehren - dann in dem Stadium ist es am Einfachsten, auf Kurs zu bleiben und den entsprechenden Kräften klarzumachen, dass es hier nichts zu holen gibt.
Kopf und Herz sind ein Team. Manchmal kommt ein Eindruck ins Herz - der Kopf reflektiert es und das wird zur Grundlage für Gebete oder eben auch mal Threads oder konkrete vom Heiligen Geist getriggerte Aktionen.
Als Kaiser Augustus an die Macht kam, hat Gott den Messias geschickt, damit sich die Pharisäer, die diese Nummer auch im geistlichen Raum durchziehen wollten, Gott nicht noch die letzten Kinder raubt und so Gott aus der Welt nachhaltig abserviert.
STOPP!
Du verbreitest deine eigene persönliche Deutung hier als Tatsache, als geistliche Wahrheit.
@ga2 Ja, es ist das eine Interpretation von mir.
Aber es ist das auch eine Interpretation, die ich gut begründen kann.
Am Cäsarentum ist nichts großes. Cäsar hat unter Missachtung sämtlicher Gesetze, der Republik ein Ende bereitet. Er hat sich auf Grund von militärischen Erfolgen eine gewisse Fanbase geschaffen. Diese Eroberungen waren oft auf das Äußerste brutal und mit größten Verlusten in der Zivilbevölkerung verbunden. Das Volk der Dacia wurde komplett ausgelöscht - das Land wurde neu mit Römern besiedelt und so ist denn auch der Name dieses Landes heute "Rumänien". In Frankreich hat Cäsar 1/3 der Bevölkerung ausgelöscht, 1/3 ging in die Sklaverei und 1/3 durfte als unterworfene Region im römischen Reich weiter existieren. Vermutlich waren die Verlust grad bei den Kelten aber deutlich größer.
In der Region, in der ich lebe, siedelten einmal die Kelten. Die Kelten verschwanden irgendwann einfach so. Die letzten keltischen Siedlungen wurden ausschließlich von Frauen und Kindern besiedelt - zur Zeit von Cäsar. Vermutlich ist die ganze männliche Mannschaft im Krieg der Kelten gegen die Römer in Frankreich gefallen ...
Die Cäsaren waren böse bis aufs Blut. Es heißt, Augustus hätte Frieden geschaffen. Aber er gründete diesen Frieden auf nackten Terror. Ein Spitzelsystem beseitigte jede kritische Stimme, alles, was diesem Regime zur Gefahr werden konnte. Das kann aus der Entfernung schon mal als "Frieden" missinterpretiert werden.
Ohne die Korrektur der Pharisäer, die dabei waren, die cäsarischen Prinzipien auf die religiöse Welt zu übertragen, hätte ziemlich sicher zur Auslöschung der Beziehung der Menschen zu Gott geführt. Wäre Jesus nicht gekommen, so hätten die Christen keinen Guide gehabt, diese Phase terroristischen Wahns zu überstehen. Eine besondere Stellung nahm da die Haltung zur Sexualität ein. Jesus lenkt daher klar den blick auf die Bedeutung der sexuellen Reinheit. Das hatte nichts mit Wünschen oder Gesetzen Gottes zu tun - denn in seiner Behandlung der Ehebrecherin, zeigt Jesus klar, dass er kein Interesse hat, sie verurteilt zu sehen. Aber wenn sie in die Hände der Delatoren gefallen wäre, dann wäre es aus mit ihr gewesen und Staat und Delatoren hätten ihren materiellen Wert unter sich aufgeteilt.
Mit jedem Menschen, der so in die Hände Satans fällt, hätte Gott einen Menschen auf Erden verloren.
Und die Menschen, die "Seine" Gesetze einhalten, weil der Cäsar sie mit noch viel schlimmeren Flüchen und auch ohne die Ebene der Gnade ausgerufen hat, der lebt das Gesetz nicht aus der Ebene der Beiziehung zum Herrn sondern aus Angst vor dem Diktator. Durch seinen Tod am Kreuz, hat Jesus die verdammende Eben von den Gesetzen Gottes genommen. Damit konnte der Diktator das religiöse System nicht als sein Gehilfe bei der Anklage missbrauchen.
Gott akzeptiert die Herrschaft unter den Menschen. Aber da, wo diese Herrschaft Gottes Gesetz missbraucht, greift Gott gelegentlich ein, den Unterschied klar zu machen.
Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass sondern Angst. Gott ist Liebe und von ihm geht Liebe aus. Ein totalitärer Diktator, ein Cäsar, ist da anders. Von ihm geht Terror, geht Angst aus. Er baut sein Werk auf Angst, Anklage und Vernichtung. Gott baut Himmelreich basierend auf Liebe, Liebe, Liebe.
Ich weiß, dass es viele Christen gibt, die zur Fanbase von solchen Terroristen gehören, die selber vielleicht einen Delatorenjob betreiben, die als Wölfe mitten unter Schafen in Gemeinden sitzen. Sie müssen ihr Tun vor sich selber und vor Gott verantworten. Ich will da nicht mehr dazu sagen. Aber ich bitte Sie von hier aus: bitte reflektiert mal, was ihr da tut. Euer Herr ist nicht der HERR. Ihr lasst Euch betrügen - bitte betrügt die Menschen nicht um ihr Leben, denn ein betrogener Betrüger hat nicht da heraus Legitimation, dass er selber betrogen wurde.
Veröffentlicht von: @goodfruitDas kostet Zeit und so würde es Sinn machen, schon mal mit überdrehten geistlichen Gesetzen ein Klima der Angst zu schüren:
Verschärfte Gesetze Gottes (das hebt die Akzeptanz) in Kombination mit der Leugnung der Macht des Blutes Christi. ...
Wie schätzst Du die Chance für die Akzeptanz verschärfter religiöser Gesetze ein?
@chai Wie schätzst Du die Chance für die Akzeptanz verschärfter religiöser Gesetze ein?
Nun, da diese Gesetze für den Nicht-Bibelleser aussehen, als seien das Gesetze aus der Bibel und da diese Menschen dann auch nicht Kontext der Vorlagen der verschärften Gesetze kennen, sie nicht wissen, dass es sicher wahrscheinlich um die jüdische Hausordnung bis zum Zeitpunkt von Tod und Auferstehung Christi ist, dürfte es eine Bereitschaft geben, das ernster zu nehmen als es sein darf.
Das kommt natürlich nicht gleich, aber je häufiger man das findet, desto größer wird die Bereitschaft werden, dem Achtung zu schenken. Das ist wie eine Mode, die langsam einzieht und einmal trägt es dann jeder.
Das spezielle ist ja, dass vermutlich niemand das zum Thema macht, um sich nicht zu blamieren (ich bin da anders, wie ihr seht). Das heißt, dass jeder Einzelne mit dieser Thematik alleine ist und sich nicht darüber austauschen wird - denn dann könnte der Irrtum ja schnell aufgeklärt werden, dann dürfte schnell deutlich werden, dass man nur einem Cargo-Kult folgt, der aber als neue Religion sehr Einflussreich werden kann auf das Denken der Menschen und insgesamt gesellschaftlich wie auch auf die einzelne Person in großem Maße destruktiv wirkt.
Es ist das zunächst nur die geistige Stimmung in der Gesellschaft, die solche unbegründeten und inoffiziellen Grenzen mehr und mehr akzeptiert - bis die Gesellschaft so weit ist, wirkliche Gesetze, wie wir die in der NS Zeit hatten, zu akzeptieren. Solche Veränderungen kommen schleichend und wenn sie im Rahmen von einem großen Konzept ausgerollt werden, dann ist die Manipulation der Gesellschaft auch erfolgreich - es sei denn, der Spuk fällt vorher auf, wird offen diskutiert und klar abgelehnt.
@goodfruit Nochmal die Frage: Wo siehst Du eine Chance für 'verschärfte religiöse Gesetze'?
Die Gesellschaft ist säkulärer denn je - es gab früher z.B. Tanzverbote an hohen kirchlichen Feiertagen; die wurden weitestgehend abgeschafft - glaubst Du ernsthaft, es bestünde ein Interesse daran, die wieder einzuführen?
@chai Nochmal die Frage: Wo siehst Du eine Chance für 'verschärfte religiöse Gesetze'?
Ich gehe nicht davon aus, dass irgendeine christliche Kirche plötzlich auf die Einhaltung mosaischer Gesetze inklusive der dort formulierten Bestrafungsebene propagieren wird. Das Ganze wird vermutlich auch nicht aus den Kirchen heraus kommen.
Ich denke an Versuche, einen totalitären Staat zu errichten. Für einen Totalitären Staat ist es immer wichtig, dass die Bevölkerung massiv Angst hat. Diese Angst muss generiert werden. Dazu waren schon früher religiöse Gesetze, die verbogen mit Strafen ausgestattet wurden, missbraucht. Wenn man die Dimension Gottes mit in seinen Terrorstaat integrieren konnte, dann legitimierte man seine eigene Teufelei mit Gott selber, von dem die Menschen wussten und was sie so dann auch leichter akzeptierten.
In der Corona Zeit hat die Bundesregierung versucht, mit konkret generierten Ängsten, die Bereitschaft zur Impfung zu verstärken und die Einhaltung der Regeln zur Isolation zu steigen. Dafür hatte man extra einen China nahestehenden Experten engagiert. Das ist jetzt keine Verschwörungstheorie - das ist eine Realität. Totalitäre Herrscher brauchen Angst der Bevölkerung. Manche sehen in Corona einen Feldversuch, heute Ängste in der Bevölkerung auszulösen. Diesen Rahmen sehe ich jetzt nicht. Ich sehe vielmehr darin eine Entgleisung von Politikern, die in ihre Vita einen Terrorstaat erlebt haben, die darin kennengelernte Mechanismen in dieser extremen Situation zu nutzen - so wie Paulus gelegentlich zum Pharisäer wird, wenn er mit extremen Auswüchsen von Gemeinden konfrontiert wird. Er war als Christ mit seinem Latein am Ende und erinnerte sich dann daran, was er als junger Mensch mal gelernt hatte - obwohl es es doch eigentlich auf der Grundlage seiner neuen Erkenntnis ablehnt.
Aber wie dem auch sei: Wenn der globale Trend zur Refeudalisierung auch bei uns etabliert werden soll, dann müssen Gesetz her, die die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Die Religion ist dabei nicht mehr als ein Trojanisches Pferd, in dem sich das Böse versteckt, um als akzeptierte Größe in das innere einfahren kann.