Heilung Amputiertes Bein
Es kursieren immer wieder mal (zumindest in meiner Umgebung) eine wundersame Heilung eines Menschen, dem das Bein nachgewachsen sein soll. Soll in diesem Jahrhundert geschehen sein.
Wer weiß was davon? Ich halte es für Unsinn...oder Gerücht.
Gefunden habe ich nur das
https://www.mystisch.net/blog/il-miracolo/
M.
@meriadoc Warum nicht? Es gibt ja nichts, was es nicht gibt. Meiner Mutter wurde im letzten Jahr der linke Fuß amputiert. Da wuchs allerdings nichts mehr nach, sondern die Wunde blieb unverändert bis zu ihrem Tod vier Wochen später. Trotzdem glaube ich daran, dass Wunder geschehen können, wenn sie gut und heilsam sind für uns.
Leider sind gute Sachen meistens nicht so besonders heilsam, sondern der Mensch missbraucht das Gute für das Böse, darum geschieht auch so wenig Gutes. Eine endlose Geschichte.
Hab ich auch von gehört, aber das war doch 16irgendwas…
Anyway, wann ist nicht wichtig.
Was sagt die Bibel:
-alles ist möglich dem der glaubt
-wahrlich, ich habe keinen grösseren Glauben in Israel gefunden….(sagt Jesus bei seiner Fernheilung eines Knechtes weit weg)
-ihr werdet noch grössere Wunder als ich tun (Jesus zu seinen Jündern)
Es scheint doch sich alles irgendwie um den Glauben zu drehen und um Jesus.
Wieso sollte ich dem Grenzen setzen?
Von seitens der Kirche? Das wäre schade, aber da sich diese Berichte ja sehr in Grenzen halten auch nicht so tragisch.
Trotzdem bleibt für mich die Frage, wieviel Wunder (und was für welche) dürfen wir denn heute erwarten?
Ja, eine schwierige "Aufgabe", im Glauben oder am Glauben festzuhalten, obwohl unsere (irdischen) Augen und Ohren vielleicht anderes vernehmen. Gerade DAS ist glauben dann ... gegen dieses irdische Sehen und Hören zu glauben sozusagen. Alles andere wäre, dem Gesehenen und Gehörten Glauben zu schenken und dem nachzugehen oder nachzugeben ... und eben nicht auf Gott zu hören, der da sagt: glaube!
🙂
Gerade DAS ist glauben dann
Ja. Und es ist etwas sehr individuelles, nicht jeder kann und will das Gleiche glauben.
Mir geht's hier nicht um "das Gleiche" - mir geht es um die Aussagen der Bibel, woran wir glauben und eben im Glauben festhalten sollen (die Schrift sagt ja in der Regel, dass das gut für uns ist).
Ach so, das hab ich falsch verstanden.
Aber du merkst ja, dass die Geschichten in der Bibel von dem einen metaphorisch und dem anderen wörtlich aufgefasst werden…da gibt es manchmal gar keine Schnittmenge. Aber deshalb würde ich denen, die nichts von den Wundern glauben, niemals ihren Glauben an Jesus selbst in Frage stellen.
Veröffentlicht von: @stern.... würde ich denen, die nichts von den Wundern glauben, niemals ihren Glauben an Jesus selbst in Frage stellen.
Der Satz gefällt mir, denn hier sind wir wieder bei der Frage dem Verständnis der Wundergreschichten, die uns in den Evangelien erzählt werden.
Manche haben damit "null Probleme" und glauben wortwörtlich und tatsächlich, dass Jesus übers Wasser ging, den toten Lazarus wieder von den Toten zurückrief, Wasser in Wein verwandelte, den Sturm stillte ... Andere suchen nach "natürlichen" Erklärungen, tendieren dahin, dass manche Wundergeschichten spätere Ausgestaltungen und Ausschmückungen sind, um Jesus "groß" zu machen ... Wiederum Andere nehmen die Frage nach dem tatsächlichen Geschehen nicht so wichtig und suchen vor allem die existentielle Botschaft "hinter" den Erzählungen - also z.B. Jesus "ruft ins Leben zurück", steht uns bei, wenn wir "in den Stürmen des Lebens" Angst haben (mit unserem Lebensboot zu versinken" etc ....
Inwieweit der Glaube an Jesus daran hängt, dass wir alle Wunder wortwörtlich als so geschehen glauben, bleibt wohl offen und wird kontrovers bleiben. Aber auch ein liberaler Theologie wie Rudolph Bultmann ("Entmythologisierung und existentiale Interpretation") war ein "frommer" Mann, dem es um den Glauben an Jesus ging und um eine Verkündigung & Glaubenshilfe.
L'Chaim
Veröffentlicht von: @awhlerManche haben damit "null Probleme" und glauben wortwörtlich und tatsächlich, dass Jesus übers Wasser ging, den toten Lazarus wieder von den Toten zurückrief, Wasser in Wein verwandelte, den Sturm stillte ... Andere suchen nach "natürlichen" Erklärungen, tendieren dahin, dass manche Wundergeschichten spätere Ausgestaltungen und Ausschmückungen sind, um Jesus "groß" zu machen ... Wiederum Andere nehmen die Frage nach dem tatsächlichen Geschehen nicht so wichtig und suchen vor allem die existentielle Botschaft "hinter" den Erzählungen - also z.B. Jesus "ruft ins Leben zurück", steht uns bei, wenn wir "in den Stürmen des Lebens" Angst haben (mit unserem Lebensboot zu versinken" etc ....
Und dann gibt's noch die, die glauben, dass, weil Jesus übers Wasser ging, er auch heute noch in den Stürmen des Lebens da ist und sie stillen kann.
Ich glaub, dass es für manches 'natürliche' Erklärungen gibt; ich glaub aber auch, dass sich eben nicht alles erklären lässt.
Und ich glaub nicht, dass einer dieser 'Wunderheiler' Gott so beschwatzen kann, dass einem Menschen ein Bein nachwächst.
Und ich glaub nicht, dass einer dieser 'Wunderheiler' Gott so beschwatzen kann, dass einem Menschen ein Bein nachwächst.
Veröffentlicht von: @deborah71Ich habe dich bestätigt. Hast du das als Gegenrede empfunden?
Nö.
Dass ER "auch heute noch" in unseren "Stürmen des Lebens da ist und sie stillen kann" - mein Ja und Amen dazu ... und vielleicht haben die Schreiber der Evangelien genau das vermitteln und erzählen wollen!
Und ihre Art gehabt, das in die Form einer Erzählung zu packen, deren Botschaft uns auch heute noch erreichen kann.
L'Chaim
Das ist mEn wirklich ein breit gestreutes Problem. Klar müssen Gemeinden, vor allem Freikirchler, sich irgendwie finanzieren, aber diese ganze Vermarktung des Christentums ist sehr fragwürdig, mit den ganzen Merchandising -Produkten bei Vorträgen usw…
@stern Soweit ich weiß, finanzieren sich Freikirchen doch u. a. über den Zehnten, also darüber, dass die Mitglieder 10% ihrer Brutto-Einnahmen abgeben...
Und dann muss dieser ganze Marketingsch... trotzdem sein? Wie wärs denn dann mit "alles ne Nummer kleiner"?
Zumindest in den ganz normalen Landeskirchen wird wesentlich weniger auf bsw. Showelemente gesetzt. Und da zahle ich dann 9% auf meine Lohn- u. Einkommenssteuer.
Also deutlich weniger.
Das sind aber keine "Mitgliedsbeiträge", sondern immer noch "Spenden". Das ist ein Unterschied. Er beruht auf Freiwilligkeit. Und diese speist sich aus Glauben. Den haben aber viele nicht und so geben viele nicht viel ... oder gar nichts.
Freikirchen finanzieren sich aus Spenden. Egal welche. Sie bezahlen ALLES mit den Spenden, von der Filtertüte über den Prediger bis zur evtl. Saalmiete.
@neubaugoere Hier am Ort gab es Ende der 90er bis in die 2000er Jahre eine efG, die sich durchaus über Mitgliedsbeiträge finanzierte.
Führte durchaus dazu, dass der Prediger säumigen Mitgliedern "Mahnungen" schrieb, wo er den ausstehenden Betrag einforderte und zu Austritten aufforderte...
Die Baptisten hier ums Eck sind auch eine EFG ... KdöR ... gab es vielleicht da noch einen Zusatz?
Vielleicht hatten sie in ihrer Satzung einen solchen Vermerk? Dazu muss man die aber auch kennen ... von außen lassen sich viele Gerüchte streuen ... 😉
Naja, ich kenne es zumindest auch, dass man in einer Gemeinde auch mal intern darauf hinwies, welche Ausgaben man hätte und ich kenne Geschwister, die gerne argumentierten, dass Steuern und Sozialabgaben doch auch Abgaben wären, da bräuchte man doch nicht so viel…
Manchmal denke ich, es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn die Mitglieder einer Gemeinde mal die monatlichen Unkosten für die laufenden Unkosten ohne Extras zu Gesicht bekämen.
Schöne Räumlichkeiten und einen Pastor hat jeder gerne, den Kaffee nach dem Gottesdienst auch und gerne auch nen Keks.
Also in meinen Gemeinden hatten wir a) immer Einblick und b) immer auch die Kassenberichte in den Jahreshauptversammlungen inkl. Fragen dazu, die auch immer beantwortet wurden.
Wen es nicht interessiert, der guckt da halt auch nicht hin.
Selbst die Kaffeekasse in der einen Gemeinde wurde immer nur von wenigen gefüllt, aber an der Maschine selbst, vor allem dem Milchaufschäumer, standen sie fast alle Schlange (vor allem die Kinder - deren Eltern sie auch ließen - schäumten gern ihre Milch auf, um dann Kakaogemischzeugs reinzutun, alles umzurühren und zur Hälfte dann doch nicht auszutrinken). - Immer wieder haben wir darauf hingewiesen, wie viel die Maschine gekostet hat, wie viel sie im Unterhalt kostet (Reinigung, Entkalkung - die Mittel dazu, Reparaturen) und was es alle sozusagen kosten würde, wenn die nicht mehr da wäre ... 😀 - Trotzdem haben alle gern genommen, weniger gern gegeben.
Dit is mit den Menschen wie mit den Leuten, hätte die Oma vielleicht gesagt ... wen es nicht interessiert, den interessiert es eben nicht.
Freikirchen finanzieren sich aus Spenden. Egal welche. Sie bezahlen ALLES mit den Spenden, von der Filtertüte über den Prediger bis zur evtl. Saalmiete.
Ja, klar. Ich will da nicht alles schlechtreden.
Aber manchmal werden Events extra nur dafür gemacht, um Geld in die Kassen zu spülen. Das finde ich total am Ziel vorbei, wenn der Spirit die Kasse ist.
Veröffentlicht von: @sternAber manchmal werden Events extra nur dafür gemacht, um Geld in die Kassen zu spülen.
Das finde ich total am Ziel vorbei, wenn der Spirit die Kasse ist.
Nun ja - neue Beine kann sich auch ein Großspender nicht kaufen.
Ich bin auch eher auf ichsen eingegangen und seinen "Zehnten" als "Mitgliedsbeitrag" ...
Da denke ich an Reinhard Bonnke. Angeblich wurden zigtausende in Afrika geheilt. Aber immer mehr Berichte dementierten es wieder.
Aber die Millionenspenden wurden dankend dankend dankend dankend angenommen.
Veröffentlicht von: @meriadocDa denke ich an Reinhard Bonnke. Angeblich wurden zigtausende in Afrika geheilt.
Aber immer mehr Berichte dementierten es wieder.
Ich denke an diese 'Benny-Hinn-Show' (Show!), die eine Zeitlang auf Bibel-TV (?) lief. (So was findet man ja nur in der Nacht beim Zappen 😊 ) Nun denn, ich hab da reingeguckt und fand's gruselig.
Da wurde geschrien, getobt, umgefallen, erst gehinkt und dann gehüpft und lauter so Zeug - ich hab immer gehofft, dass niemand meint, Christsein ginge so.
Und immer wieder - ich glaube, dass Gott heilen kann. Aber das tut er nicht in einer Fernsehshow.
Ah - hast du mal ein paar Berichte der Dementierungen?
Da denke ich an Reinhard Bonnke. Angeblich wurden zigtausende in Afrika geheilt. Aber immer mehr Berichte dementierten es wieder.
Der hat meiner Meinung nach die Ärmsten der Armen ausgesaugt. Da war er aber nicht der einzige. Ich war mal in Westafrika auf so einem Event mit 40.000 Teilnehmern. Dabei habe ich beobachtet, wie behinderte Menschen sich zur Bühne geschleppt haben, und nach dem Event enttäuscht wieder zurück gekrochen sind. Das war richtiggehend verstörend. Ich hätte schreien können.
Das sind aber keine "Mitgliedsbeiträge", sondern immer noch "Spenden". Das ist ein Unterschied. Er beruht auf Freiwilligkeit. Und diese speist sich aus Glauben. Den haben aber viele nicht und so geben viele nicht viel ... oder gar nichts.
Und dann muss derjenige, der in einer Freikirche nichts spendet, das Gefühl haben, er habe keinen Glauben? Auch wenn er vielleicht ein kleines Vermögen dafür aufbringt, seine kranke Mutter zu unterstützen
Ich hab keine Ahnung, woher dieser Gedanke kommt, da darfst du gern reflektieren. Ich gebe noch den Hinweis: Der Gedanke ist "anklagend" ...
@neubaugoere Na, du schreibst doch selbst, die Freiwilligkeit speist sich aus Glauben. Daraus ergibt sich für mich der Umkehrschluss, dass jemand, der nicht freiwillig spendet, eben nicht gläubig ist. Und heißt das auch, je höher die Spende, desto größer der Glaube? Da ist mir ein fester Beitrag doch lieber. Meinen Gedanke sehe ich nicht als anklagend, sondern als verteidigend denen gegenüber, die nicht spenden wollen, weil sie ohnehin schon sehr belastet sind.
Ah, ich verstehe. Und nein, ich möchte hier keine Grundsatzdiskussionen über den Zehnten und das Vertrauen in Gott lostreten. Darfst gerne tun, ich bin hier raus.
Soweit ich weiß, finanzieren sich Freikirchen doch u. a. über den Zehnten, also darüber, dass die Mitglieder 10% ihrer Brutto-Einnahmen abgeben...
Ehrlich gesagt :keine Ahnung, denn ich bin in keiner.
Bei den Landeskirchen zahle ich auch gerne meine Steuern, denn die haben etliche soziale Ausgaben/ Projekte. Die Möglichkeiten der Freikirchen sind da deutlich begrenzter, je nach Größe.
Ich weiss auch nicht wer wieviel von den Einnahmen für sich selbst verwendet und wieviel in andere investiert wird.
Und alles ne Nummer kleiner finde ich sehr angemessen.
Ich möchte mal hier einen Aspekt anmerken, was Wundererwartung betrifft.
Wer ein Heilungswunder braucht, dem geht es ja nicht gut. Wer Heilungswundern nachläuft, weil er das spannend findet oder seine Zweifel so hoch wie ein Matterhorn aufbauen will, vergißt in der Regel den Kranken, der ein Wunder braucht.
Wie demontiert man denn seinen eigenen Glauben an die Kraft Gottes, wenn man alle Wunder skeptisch beäugt und verurteilt? Wo soll denn der eigene Glaube herkommen, wenn man mal bis zum Hals in der Sch.... steckt und dann tunlichst den Kopf nicht sinken lässt.
Veröffentlicht von: @deborah71Ich möchte mal hier einen Aspekt anmerken, was Wundererwartung betrifft.
Wer ein Heilungswunder braucht, dem geht es ja nicht gut. ...
Und genau deshalb halte ich es für unverantwortlich, diese Wundererwartung (im konkreten Fall an nachwachsende Beine) zu schüren.
Da ist die Landung im Thread mit den enttäuschten Erwartungen ja praktisch vorprogrammiert.
Nochmal - nicht dass ich es Gott nicht prinzipiell zutrauen würde, aber das wäre eine derartige Sensation, die auch in medizinischer Literatur zu lesen wäre.
hmm... nunja..... ein Patient hatte rückgemeldet, dass ein entferntes Stück Stimmband nachgewachsen war. Wir hatten aber nicht für körperliche Heilung gebetet, sondern bzgl Krebslinie in der Familie.
Im letzten Heilungsseminar hatten wir ein Blatt mit allen explizit beschriebenen Heilungswundern Jesu bekommen. Das ist sehr interessant zu studieren. Könnte ja sein, dass Jesus einen da mal gebrauchen will. Das halte ich für einen förderlicheren Fokus.
ein Blatt mit allen explizit beschriebenen Heilungswundern Jesu bekommen. Das ist sehr interessant zu studieren.
Dachte bisher, das steht in den Evangelien.
lg Tatokala
Dachte bisher, das steht in den Evangelien.
Verstreut..... jemand hatte eine Tabelle gemacht, die Bibelversnummern notiert, Besonderheiten...... Das ist beachtlich, was eine genaue Listung ausmacht.
Ich glaube ja fast, dass die Leute, die nicht an (Heilungs-)Wunder glauben, es auch nicht glauben würden, wenn es direkt vor ihrer Nase geschehen würde, weil sie viel zu beschäftigt damit sind, es nicht zu glauben.
😉
@neubaugoere Wie gesagt - ich traue es Gott zu.
Und es gibt Heilungen - keine Frage.
Aber mit der Hoffnung auf nachwachsende Beine zu hausieren, halte ich - wie bereits geschrieben - für unverantwortlich.
weil sie viel zu beschäftigt damit sind, es nicht zu glauben.
Sehr treffend beschrieben. 🌻
Prinzipiell ist es mir egal, was andere Menschen glauben. Wenn Jesus sagt: ihr werdet größere Wunder als ich tun, dann glaube ich das erstmal, weil er für mich glaubwürdig ist.
Nur sind echte Wunder, also körperliche, doch eher selten in unserer Zeit…ich kenne niemanden, der durch die Reihen läuft und alle werden geheilt- obwohl wir genau das in der Bibel lesen. Es entspricht so gar nicht unserer Erfahrungswelt. Wenn es das täte, dann hätte man vermutlich auch mehr Glauben daran.
Und auf den kommt es letztendlich an.
Ja, bin ich voll bei dir. Und wer Lust hat, kann da noch weitergehen resp. auf die Suche gehen danach, womit das zusammenhängen könnte. Kann, muss nicht.
Und wer Lust hat, kann da noch weitergehen resp. auf die Suche gehen danach, womit das zusammenhängen könnte.
Da bin ich wiederum voll bei dir…aber es jetzt wirklich schon lange her, dass ich mich auf die Suche gemacht habe….langsam könnte ich mal zum finden kommen.
Viellllllleicht ist da in den Heilungsgeschichten Jesu eine Spur ... (ich such jedenfalls da)
ich such jedenfalls da
🙂
ja, wo sonst…
Ich kann trotzdem niemanden heilen mit Handauflegen, nichtmal mich selbst
Dranbleiben. Weil wir das üben müssen ... aushalten lernen ... damals in meiner ersten Gemeinde gab es einen "Slogan":
P.U.S.H !!!
Pray UNTIL something happens!!! Nicht vorher aufhören ... 😉 <-- Ich muss das auch üben. Hat auch was mit Vertrauen zu tun ...
Pray UNTIL something happens!!!
Ok, mag sein dass mir Beharrlichkeit fehlt. Das kann man trainieren/üben.
Aber bei Jesus sehe ich das nicht (und auch nicht bei Petrus), dass sie pushen mussten.
Irgendwann in der Apg haben silmen dann für die Kranke die Gemeindeältesten kommen und beten, da scheint das auch schon aufgehört zu haben, dass Jünger das so wie zu Jesus Zeiten gemacht haben.
*Achtung:einwenigHumor* Jesus betete sehr wohl bis etwas passierte. 😉 Es ging halt nur schneller bei ihm. 😀
Während du betest, geschehen Dinge. Wir dürfen auch lernen, Worte/Dinge aus der übernatürlichen Welt in die irdische Welt zu holen - indem wir sie aussprechen. (vgl. Gott sprach und es ward.) Du lernst, zu hören. Du lernst, zu unterscheiden. Du lernst noch viele Dinge mehr ...
Die Gemeindeältesten sollen - hier hab ich was gelernt - "über" dem Kranken beten. Das bedeutet nicht einfach nur beten, sondern hörend beten, sie sollten den Kranken - wie die Freunde mit dem Kranken durchs Dach zu Jesus - zu Jesus bringen und hören, was Jesus zu ihm zu sagen hat. (meine Worte) Sie sollen nicht Händeauflegendheilen (das kann unter Umständen auch passieren), sie sollen mehr tun, sie sollen Jesus nach der Geschichte des Kranken fragen, sich zeigen lassen, ob und wo die Ursachen sitzen, was Jesus tun möchte, was die Ältesten tun können/sollen ...
Und nein: Das hat nicht aufgehört. Menschen tun das heute noch - sie gehen zu Jesus und fragen und hören und tun im Gehorsam (und lernen und ....)
Das hat nicht aufgehört. Menschen tun das heute noch - sie gehen zu Jesus und fragen und hören und tun im Gehorsam
Ok. Dann kommt es mir nur so vor, weil ich es aus meiner Umgebung (Landeskirche) nicht kenne.
Und was mich auch noch stutzig macht, ist wie Petrus damit umgeht. In der Apostelgeschichte sagt er irgendwann zu einem: Geld und Silber hab ich nicht, aber was ich habe, das gebe ich dir.
Ich frage mich, was er damit meint. Und ich habe nichts, das ich weitergeben kann, das fällt mir auf, also zumindest nichts was irgendjemanden heilen kann.
Ich glaube an die Kraft der leerem Hände, die durchlässig sind, zum Segen zu werden. Durch helfende, fantasievolle, wertschätzende Hilfen. Und wieder wage ich das Wort: ganzheitlich. Weil es um den ganzen Menschen geht.
Und wieder wage ich das Wort: ganzheitlich. Weil es um den ganzen Menschen geht.
Ja. Keine Frage, das ist auch Zuwendung für den ganzen Menschen, aber das ist nicht der Punkt.
Es gibt etwas, das Jesus gegeben hat (Autorität) und das man anwenden soll.
(„Umsonst habt ihr es bekommen, umsonst sollt ihr es geben.“)
Ich kann mir einreden, diese Autorität zu haben, ich kann daran glauben, dass ich sie habe…aber dann müsste ich das doch merken.
Dann würde ich doch wie Petrus sagen: „Was ich habe….“
Du kannst Zeit geben, Geduld haben, Zuhören ...
Ja, sicher, das ist unser Wirkradius.
Aber darum geht es in der Bibel nicht nur. Da ist explizit von Handauflegen und Besserung der Kranken die Rede.
Veröffentlicht von: @sternDu kannst Zeit geben, Geduld haben, Zuhören ...
Ja, sicher, das ist unser Wirkradius.
Aber darum geht es in der Bibel nicht nur. Da ist explizit von Handauflegen und Besserung der Kranken die Rede.
Aber das gilt ja nicht für alle.
Manchmal brauchts auch ein bissel mehr Bescheidenheit und weniger 'think big'.
Füße waschen, Gummistrümpfe ausziehen ...
Füße waschen, Gummistrümpfe ausziehen ...
Darum geht es mir nicht. (Ich bin Krankenschwester und habe meine Eltern und Schwiegereltern gepflegt, dh ich weiss was Zuwendung bedeutet).
Ich meine explizit das, was du unter Dämonenaustreibung und Krankenheilungen in der Bibel lesen kannst. Übernatürliche Kraft. Wieso sollte ich da nicht auch daran denken?
Veröffentlicht von: @sternIch meine explizit das, was du unter Dämonenaustreibung und Krankenheilungen in der Bibel lesen kannst.
Übernatürliche Kraft. Wieso sollte ich da nicht auch daran denken?
Vielleicht weil es nicht Deine Baustelle ist?
Vielleicht weil es nicht Deine Baustelle ist?
Du meinst, wenn es meine wäre, dann würde ich es merken und könnte es?
Dann bitte ich Gott darum, dass er mir auch den Wunsch danach nimmt. Denn zu wollen und nicht zu können ist kaka.
Veröffentlicht von: @sternVielleicht weil es nicht Deine Baustelle ist?
Du meinst, wenn es meine wäre, dann würde ich es merken und könnte es?
Vielleicht.
Dann bitte ich Gott darum, dass er mir auch den Wunsch danach nimmt.
Denn zu wollen und nicht zu können ist kaka.
Oder ein Lernfeld.
Veröffentlicht von: @sternDenn unzählige Male habe ich mir schon gewünscht, mehr tun zu können, als das was ich eben tun kann, wenn ich einen Patienten vor mir habe.
Das dürfte ein (ziemlich) generelles Problem von im Gesundheitswesen Tätigen sein.
Ja. Und wenn ich die Bibel nicht kennen würde, dann wäre ich da vielleicht sogar entspannter…, aber zu wissen, dass da mehr geht ….hab ich ja schon gesagt, ist doof.
@chai Da fällt mir ein Text ein:
Christus hat keine anderen Hände als die deinen.
Christus hat keine anderen Füße als die deinen.
Christus hat keine andere Augen al deine.
Christus hat keinen anderen Mund als deinen ...
um in der Welt zu sein.
Ja, deswegen nervt mich das ja, dass ich scheinbar nicht mehr kann, als das was jeder Mensch könnte, der sieht wo es fehlt/was zu tun ist.
Und ich will damit auch nicht mein Ego polieren, sondern ich denke einfach nur: wie gut wäre es jetzt, die Kraft die Jesus hatte in sich zu haben und weitergeben zu können…denn sie wird gebraucht!
Aber das gilt ja nicht für alle.
Alle die glauben 🙂
Mk 16, 17 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen[5] reden;
18 werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Es gibt eine Reihe von seelischen Zuständen, in denen Handauflegen enorm beruhigend/befreiend wirkt. Ich habe es persönlich einige Male erlebt, dass komatöse oder sterbende Menschen, ganz ruhig wurden, als ich ihre Stirne gestreichelt habe.
Hatte ich in meiner ersten Gemeinde auch nicht. Dachte ich. Dann zeigte mir Gott, WAS ich alles habe ... 😉 ... lass es dir zeigen, du wirst staunen 🙂
Dann zeigte mir Gott, WAS ich alles habe ...
Was war das denn, was du gezeigt bekommen hast?
@stern (zum Beitrag) (und dem Beitrag davor)
Veröffentlicht von: @stern
Ich frage mich, was er damit meint. Und ich habe nichts, das ich weitergeben kann, das fällt mir auf, also zumindest nichts was irgendjemanden heilen kann.
z.B. Kreativität, die ich für die Gemeinde einsetze - ich gestalte gern, mache es jedem gern "gemütlich", schaffe gern ein "wohliges Umfeld". Das kostet mich nichts und ist etwas, das ich (der Gemeinde/Jesus) geben kann.
Jetzt sagst du sicher, aber was hat das mit Heilung zu tun? - Im ersten Moment: nichts. Beim zweiten und dritten Hinschauen schon ... mit seelischer Heilung - Menschen kommen wohin, fühlen sich wohl(er) und beginnen sich zu öffnen, zu verändern ... Jesus darf an ihnen wirken ...
Der Mensch ist "aufgebaut" nach Muster des Tempels, sage ich mal salopper: (von außen nach innen) Körper, Seele und Geist. *andenTempeldenk* Geist - das Allerheiligste (von innen nach außen) ... heilt das eine, wirkt sich Heilung auch auf das andere aus.
z.B. dein Wollen - Jesus ist Anfänger und Vollender unseres Glaubens ... auch dein Wollen hat er "vollbracht" (hervorgerufen), er wird es auch vollenden (zu einem Ende bringen). Hinwendung ist sicher eines der Auswirkungen, auch die hat - ähnlich wie im Beispiel der Kreativität - eher Längerfristiges im Auge. Gebet ist etwas, das jeder geben kann und im schönsten Fall auch geben will.
Am Beispiel mit meiner damaligen "Schwesterfreundin" Anneliese gab mir Jesus zu verstehen, dass ich nicht aufhören sollte mit dem Handauflegen auf ihren Fuß (und ich wusste, das gilt nicht nur für den Fuß), sondern immer wieder und immer wieder im Gehorsam die Hände auflegen soll, auch, wenn "gar nichts" (dem Anschein nach) passiert. Weil Er alles in der Hand hat und es Sein Plan ist - UND: weil ich mich üben durfte und darf im Vertrauen.
Jetzt hole ich gedankentechnisch mal weiter aus ... Ich war eine Zeit lang auch mal "Amway-Beraterin". Dort lernte ich eine Art "Slogan" kennen: "du brauchst 100 Neins, um dir ein Ja zu verdienen" - bedeutete, diese 100 Neins schulen dich, sie lehren dich (man macht ja Verkaufsveranstaltungen und lernt Leute kennen).
Daran war ich zumindest damals erinnert ... (zu) lernen bedeutet: "e-s t-u-n". Entwicklung bedeutet: "e-s t-u-n".
Also tue ich so lange (verbunden mit dem Gedanken an P.U.S.H.), bis etwas passiert, ich lege also immer und immer wieder die Hände auf, auch wenn scheinbar nichts passiert. Weil dabei ja doch was passiert. Queequeg hat ein wenig davon angedeutet ... Hinwendung ... Zuwendung ... wir lernen von Jesus - Jesus hat sich den Menschen zugewandt, er war ihnen zugewand, hat sich hingewendet, Zeit (!!!) gegeben - etwas, das wir alle geben können, was uns "lediglich" einen Kampf gegen uns selbst kostet. Chai hat es auch angedeutet (Füße waschen, Gummistrümpfe ausziehen ...).
Es scheint alles auf das Eine zuzulaufen ... betrachte es als Spur ... Wir tun die Dinge, die er tat. Wir lernen von (und mit) ihm. Jeder hat seine Gaben - Aufgaben und Fähigkeiten. Und es ist nicht kompliziert, Liebe zu leben. Was jeder dazu braucht, hat jeder bereits in sich. Auch du. (wahrscheinlich war der Bogen etwas riesig gerade, vielleicht auch wenig verständlich, dann sorry, ich hoffe aber ...). Ich will auf den "Fluss" hinaus ... im Fluss sein ... alles hängt zusammen miteinander ...
Jedes Gebet bewirkt etwas - immer auf beiden Seiten. Jedes Handauflegen bewirkt etwas - immer auf beiden Seiten. Jeder Segen bewirkt etwas - ich wage zu glauben, immer auf beiden Seiten. Jedes Wollen, jedes Geben, egal was oder wovon bewirkt etwas ... auf mehr als einer Seite.
. dein Wollen - Jesus ist Anfänger und Vollender unseres Glaubens ... auch dein Wollen hat er "vollbracht" (hervorgerufen), er wird es auch vollenden
Na gut. Wenn man das so sieht und auch alles als verbunden sieht, ist das so…und dann darf ich einfach nicht aufgeben, bei allem was ich tue, meine Hoffnung immer nur auf ihn zu setzen.
Ja. Wohin auch sonst?
Jedes Handauflegen bewirkt etwas - immer auf beiden Seiten.
Bei mir würde es bewirken, dass ich sagen würde "nimm deine Pfoten runter" ...
Veröffentlicht von: @mariposa22Jedes Handauflegen bewirkt etwas - immer auf beiden Seiten.
Bei mir würde es bewirken, dass ich sagen würde "nimm deine Pfoten runter" ...
Ich fürchte, das wäre auch meine Reaktion.
Ich würde sie nicht auflegen, wenn du das nicht möchtest und dir das unangenehm ist. - Warum ist dir das unangenehm? (falls du drüber reden magst)
Jesus hat nicht alle geheilt. Er war nach Nazareth gegangen und da ist vermerkt:
Mt 13, 53 Im Anschluss an diese Gleichnisreden zog Jesus weiter.
54 Er kam in seinen Heimatort und ging in die Synagoge und lehrte. Erstaunt fragten seine Zuhörer: „Wo hat der denn diese Weisheit her? Und woher hat er die Kraft, solche Wunder zu tun?
55 Ist das denn nicht der Sohn des Baumeisters?[5] Ist nicht Maria seine Mutter, und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder?
56 Und seine Schwestern leben doch auch bei uns! Wo hat der das alles nur her?“
57 Sie ärgerten sich über ihn. Da sagte Jesus zu ihnen: „Überall wird ein Prophet geehrt, nur nicht in seinem Heimatort und in seiner Familie.“
58 Wegen ihres Unglaubens tat er dort nicht viele Wunder.
Jesus heilte die, die zu ihm kamen. Und den einen Vater hat er zur Ordnung gerufen, als dieser sagte: Wenn du etwas kannst....
Mk 9,22 „und oft hat der Geist ihn schon ins Feuer oder ins Wasser geworfen, weil er ihn umbringen wollte. Aber wenn du etwas kannst, dann hab Erbarmen mit uns und hilf uns!“ 23 „Wenn du etwas kannst?“, erwiderte Jesus. „Was soll das heißen? Für den, der Gott vertraut, ist alles möglich!“
Ich denke, dass die meisten von uns heute von diesem Level an Glauben/Vertrauen weit entfernt sind.
Mit solchen Aussagen habe ich meine Probleme. Gilt sie nur Glaubenden? Was ist mit jenen heute in den Erdbebengebieten, in den Kriegsgebieten, oder Unfällen mit solchen Folgen, wo Amputation was Lebendrettendes ist. Da wachsen keine Glieder nach!
Veröffentlicht von: @mmieksMit solchen Aussagen habe ich meine Probleme.
Ja, weil es eben doch irgendwie impliziert, dass der Betreffende (oder sein Umfeld) nicht 'richtig' glaubt.
Wozu fügst du das 'richtig' ein? Das ist hier mMn völlig fehl am Platz.
Es ist eine Zusage im Abschnitt von Markus 16, die Christen ermutigen soll, den gegebenen Auftrag auszuüben.
Veröffentlicht von: @deborah71Wozu fügst du das 'richtig' ein? Das ist hier mMn völlig fehl am Platz.
Es ist eine Zusage im Abschnitt von Markus 16, die Christen ermutigen soll, den gegebenen Auftrag auszuüben.
Ich füge das 'richtig' ein, weil ich schon Artikel über 'erfolglose' (also unerhörte) Gebete gelesen habe, in denen geschrieben stand, dass man, wenn das Gebet nicht erhört wurde, eben nicht 'richtig' geglaubt hat.
@deborah71 Es war ein Buch, das wir im Hauskreis lasen.
Und da stand dann eben, dass unerhörte Gebete ja einen Grund haben müssen - z.B. 'nicht richtigen Glauben'.
Das ist jetzt natürlich stark verkürzt, aber das ist ja auch schon Jahre her.
Ich hab's als Falschaussage abgelegt, weil ich es eben gefährlich finde, einem Menschen, der mit einer ausbleibenden Gebetserhörung zu tun hat, dann auch noch zu sagen, er habe 'nicht richtig' geglaubt.
Ach, aus einem Buch stammt dieser unselige Satz, der einem Hilfesuchenden eine Schuld zuweist und ihm noch eine Last auflegt. Dieser Satz scheint wohl unausrottbar zu sein. Oft wird er als Totschlagsargument in Heilungsdiskussionen benutzt.
Ein Beispiel für ein konkretes nicht 'richtig' glauben: die Heilung vom Handaufleger zu erwarten. Damit würde man sich an einen Menschen binden, eine falsche Quelle ohne Kraft.
Jesus sagt in Joh 7,38 dass die Auferstehungskraft wie lebendiges Wasser aus einem Menschen fliessen wird..... die Kraft des Heiligen Geistes, nicht die eines Menschen.
Ein weiterer Aspekt wäre die Ausgangslage sich Heilung stark wünschen und sich ein Bibelwort herausfischen und darauf bestehen, dass Gott das Wort jetzt erfüllen muss, obwohl man keine persönliche Zusage mit diesem Bibelvers von Gott bekommen hat.
Chai schrieb, dass der Auftrag, Kranken die Hände aufzulegen nicht allen gilt. Ich habe sie so verstanden, das es nur für einen ausgewählten Kreis gelten soll, wie Pastoren, Älteste, speziell Berufene.
Gegen dieses vermutete Verständnis hält der Abschnitt in Markus 16. Er richtet sich an alle, die glauben und getauft sind, also an Nachfolger Jesu Christi, als einen der Sendungsbefehle.
Man kann sich also nicht herausreden, nicht die Hände auflegen zu wollen, wenn jemand um Heilungsgebet bittet oder der Impuls dazu durch den Heiligen Geist kommt. Da die Heilungskraft immer von Gott ausgeht, kann man nichts selbst produzieren.
Wann, wie, wozu und wo man angefragt ist, mit Handauflegung zu beten, ist also kein Selbstläufer.
Irgendwie reden wir am Thema vorbei.
Ich bin auf Chai`s Frage gar nicht eingegangen, sondern habe dich konkret nach Erdbebenopfer und die Folgen etc. gefragt - angesichts der Frage des TE nach dem Bericht über das angewachsene Glied. Wenn es stimmen würde (wenn man die Quelle anschaut, auf die tojak hinweist, bleibt es fragwürdig), müsste dieser Fall medizinisch dokumentiert sein. Es gibt ja die ärztliche Dokumentationspflicht. Und diese Seite ist so was von *piep*, dass ich mich frage, warum dieser Mann nicht durch alle Talkshows gereicht wird.
Wenn ich diese Geschichte den bein-amputierten Mitbewohnern erzählen würde ... wenn mir selbst die Logik dieser Geschichte fehlt. Ich frage mich schon auch, wie die biblischen Heilungsgeschichten in das Heute zu bringen, ist wohl eine sehr verantwortliche Aufgabe. Hier setze ich ein Frage- und ein Rufzeichen ein.
Wir hatten hier bis Ende der 89iger Jahre auch Heilungsgottesdienste auf Bistumsebene (wegen der Größe der Veranstaltungsräume). Dann wurden sie eingestellt mit der Begründung: " ...weil eh nix passiert". Ich war dankbar für diese Ehrlichkeit.
Für mich habe ich entschieden, ehrlich zu sagen, damit - noch - überfordert zu sein; angesichts der vielen unterschiedlichen Biografien von Betroffenen.
ok..danke, jetzt habe ich einen Fadenanfang zu deiner Fragestellung.
Die im EP verlinkte Seite halte ich nicht für sehr vertrauenserweckend. Ich hab mal mit dem Namen gesucht und einiges gelesen, dass seine Story fraglich ist.
Wobei nicht ausgeschlossen ist, dass Gott fehlende Bestandteile des Menschen ersetzen kann. Einen Hinweis darauf gibt der Bericht über die Blindenheilung mit dem Brei aus Erde und Spucke.
Grundsätzlich ist Gott alles möglich, erkennbar an der Schöpfungsgeschichte. Wie wir Menschen das ergreifen können, dafür bringe ich mal die Gabe des Glaubens in Erinnerung. Die Gabe des Glaubens ist nicht der Beziehungsglaube mit Gott, sondern eine punktuelle situationsbedingte Gabe, die Glauben für eine Sache, ein Ereignis auslöst, das entgegen jeglicher Wahrscheinlichkeit, Vernunft und Wissenschaft eine felsenfeste Überzeugung entzündet, bis die Verheißung eingetroffen ist.
Ohne diesen Glaubensschub für eine menschlich gesehene so große Heilung würde ich rein aus Gehorsam die Hände auflegen und zugeben müssen, dass mir die Vorstellung dazu fehlt, dass es Jetzt! passieren würde. Ich wäre genauso überfordert wie du.
d. h. mit dieser Ausgangslage halte ich es für nicht angemessen, Verheißungen und Verprechen zu äußern, die auf meinem 'Sand' gebaut wären, denn ich kann keine Garantie dafür geben, dass MEIN Händeauflegen eine Wirkung zeigt, wenn es nicht in dem moment von Gott autorisiert ist.
Gott ist immer noch der Heilende und behält sich vor das Wann, Wie, in Welchem Umfang, .... zu bestimmen.
Ein seriöses Buch mit Berichten über verschiedene Wirkungen des Heiligen Geistes durch die Jahrhunderte der Kirchengeschichte gibt es auf Englisch. Da lese ich mich langsam durch, immer mal wieder in paar Seiten.
Miracles and Manifestations of the Holy Spirit in the History of the Church
und behält sich vor das Wann, Wie, in Welchem Umfang, .... zu bestimmen.
Das kann ich so nicht unterschreiben, denn in Jesus sehen wir Gott anders agieren. Und wenn ich glaube, dass Jesus uns den Vater zeigt, dann kann ich das eigentlich nicht denken.
Weder schiebt er etwas an Heilung in die Zukunft, also vertröstet jemanden, noch verweigert er sich endgültig. Auch bestimmt er nicht, wer geheilt wird, sondern die Bitten und der Glaube der Menschen bestimmen es.
Wie du meine Worte verstanden hast und aufdröselst.... das habe ich nicht geschrieben.
Meine Beschreibung bezieht sich auf die Differenziertheit mit der Gott jedem persönlich begegnen will.
Meine Leistung war aufgrund eines Arbeitsplatzes in den Keller gegangen (tropischer Raum). Gott hätte mich so wiederherstellen können, aber er sagte klar: Geh zum Arzt und lass dir helfen. Ich wollte nicht wirklich in der Hauptsaison.... aber ich kam nicht drumherum.
Es wurde dann festgestellt, dass meine drei Herzmineralien in tiefen Mangel gerutscht waren. Mir wurden gehaltvolle Ergänzungen verschrieben (keine Drogerieware) und der Aufbau kontrolliert. Gott wollte konkrete Dokumentation, mein Verstehen und meine Verhaltensänderung, meinen Schutz vor plötzlichem Herzstillstand.
Zwei Wirbel im unteren Rücken waren verklemmt. Ich konnte mich längere Zeit nicht ausreichend aufrichten. Während einer Predigt überführte mich der Heilige Geist von Selbstmitleid, in das ich gerutscht war durch zwei massive Beleidigungen eines Orthopäden. Ich betete mit und trennte mich von Selbstmitleid, es knackte an zwei Stellen im Rücken, ich war wieder beweglich. Gott bestimmte den Zeitpunkt, wann er mich im Selbstmitleid erreichen konnte.
Das sind zwei gute Beispiele für die Weise, wie du es gemeint hast.
Ich habe es tatsächlich anders verstanden, weil ich das so oft höre: Ja, wer weiss denn schon ob Gott auch heilen möchte…er tut es ja scheinbar nur ab und zu…wir wissen nicht, wen er heilen möchte und wann….aber Gott weiss es, wie und wann es am besten ist und ob überhaupt…vielleicht dient ja die Krankheit doch einer guten Sache und es ist Gottes Wille, dass er jetzt gar nicht geheilt wird…
Da spreche ich mich dagegen aus, aus oben genannten Gründen. Es war für mich nicht erkennbar, dass du es anders meinst, tut mir leid…es war aber nicht gegen dich persönlich gerichtet, sondern nur der Sache geschuldet.
Danke für deine klärenden Worte und Dranbleiben an der Unterhaltung. Ich halte das für sehr wertvoll für uns selbst und für Mitleser, selbst zu überdenken, worauf beruhen meine Überzeugungen im Bereich Gaben der Heilungen durch Gott direkt, über Sein Bodenpersonal und über die Ärzte, deren Begabungen und Berufungen ja auch von Ihm stammen.
"Wo soll denn der eigene Glaube herkommen, wenn man mal bis zum Hals in der Sch.... steckt und dann tunlichst den Kopf nicht sinken lässt."
Ich hab vor geraumer Zeit schon mal geschrieben, dass ein Mann so etwa 20 Jahre seine Frau mit ALS betreute (ALS ist eine degenerative Nervenerkrankung des Rückenmarks und Gehirns, die langsam aber sich dem Menschen keinerlei Bewegung mehr erlaubt; siehe Stephan Hawking).
Beide, der Mann und seine Frau hatten mit Religion und Glauben nichts am Hut, hatten aber ein erstaunlich positives Lebensgefühl.
Veröffentlicht von: @queequeg... hatten mit Religion und Glauben nichts am Hut, hatten aber ein erstaunlich positives Lebensgefühl.
Ja.
Und das ist ja das Erstaunliche / Beeindruckende / Irritierende - da gibt es Menschen, die glauben und kommen nicht mit 'Schicksal' zurecht und Nicht-Gläubige, da kann man nur staunen, wie sie ihre Situation annehmen können.
Ich würde mich nicht erdreisten, eine Aussage über den Glauben der Menschen zu machen.
Aber es ist halt ganz sicher nicht so, dass Christen generell besser mit den Widrigkeiten des Lebens umgehen können. Sonst würden wohl viel mehr Menschen in üblen Situationen zum Glauben finden.
Mal aus dem Alltag geplaudert: Gestern war bei uns die Polizei, weil sich eine Mitbewohnerin von einem mit Messer bewaffneten Mitbewohner bedroht fühlte und die Polizei rief.
Wir sind dauernd damit konfrontiert, dass so etwas passieren kann. Weil: Dieses Verhalten gehört zum Krankheitsbild einzelner (z.B. SHT-Klienten). Natürlich kann ,man sich mit dem Krankheitsbild konfrontieren, entsprechende Therapien machen, ein gutes Umfeld schaffen. Es kann aber niemand zu einer Therapie gezwungen werden.
Man weiß als Laie (Mitbewohner) auch nicht um die Zusammenhänge, was im Gehirn alles kaputt (geworden) ist.
Ich sage es ganz profan: Heilung ist möglich, wenn Inklusion gelingt. Volle Teilnahme am Leben im Alltag. Ich muss mich auch selbst an dieser Inklusion beteiligen, so weit es mir möglich ist. Darf aber auch auf Barrierefreiheit pochen, so wie die UNO-Menschenrechtskommission das festlegt. Mit dieser Forderung werden wir weltweit nie fertig.
Jesus hat die Kranken in die Mitte der Gemeinde gestellt. Und ich finde: Menschen mit Behinderungen können durch und durch geheilte Menschen sein, bedürfen dazu aber einer "heilenden Gemeinschaft "
Für diesen Beitrag gibt es eine GELBE KARTE! (mfg fr:-)sch80-mod)
@queequeg Eine gefährliche Meinung, die verheerend wirken kann.
Magst Du das mal näher ausführen? Ich verstehe es nämlich nicht, ausser, man nimmt den einen Satz, ohne den Kontext, den mmieks ja lieferte, mitzulesen. Brauchen wir nicht idealerweise alle eine "heilende" Gesellschaft, um heil (gesund, glücklich oder auch nur zufrieden) zu sein? Ließe sich nicht sagen, dass Menschen mit Behinderungen entsprechend noch mehr auf so eine heilende Gesellschaft angewiesen sein dürften - da sie ja im Regelfall mehr von anderen (der Gesellschaft) abhängig sind als nicht-behinderte Menschen?
Wo also siehst Du das Gefährliche bei dieser Meinung?
@jack-black
das Gefährliche ist nicht der Inhalt, den ich genau so sehe, allerdings keineswegs beschränkt auf Behinderte.
Das Gefährlich liegt für mein Verständnis in der Diktion, die suggeriert, dass nur die richtige Gemeinschaft gefunden wird, um eine Heilung erwartbar zu machen.
Hej Jack,
keineswegs immer, insgesamt aber eindeutig, schätze ich deine Anwesenheit im Forum. Das mag ich hier im Einzelnen nicht differenzierter ausführen. Nur so viel: wahrlich mehr als einmal habe ich dich gegen kritische Anfragen aus der Redaktion verteidigt, und noch öfter gegen User, die der Ansicht waren, dass deine Anwesenheit in einem christlichen Forum unangemessen sei. Mein wichtigstes Argument ist dabei der Hinweis, dass du in "Mit Gott erlebt" und "Jesus nachfolgen" nicht schreiben darfst, und dass man dort seine Anliegen von dir unbehelligt vorbringen kann.
Jetzt schreibst du schon wieder hier; es ist wirklich nicht das erste Mal. Und das geht einfach nicht. Du sabotierst damit meine Verteidigunsstrategie für dich. Und das soll hier eben auch WIRKLICH ein Ort sein, an dem Christen "unter sich" sein können.
Du kannst dich nicht, wenn du nur einen PKW-Führerschein hast, in einen Omnibus setzen und mit dem losfahren (och, hab ich gar nicht gemerkt... der stand da...) es ist DEINE Verantwortung, dich davon zu überzeugen, dass du die nötige Fahrerlaubnis besitzt!
Und so ist das hier auch. Ich bitte dringend um Beachtung.
Liebe Grüße
fr 🙂 sch
P.S.: Eventuelle Antworten bitte auf keinen Fall hier...
Jeder Mensch bringt seine Biografie und seine Persönlichkeit mit und du weißt nicht, wie diese Menschen ihr Schicksal ganz ohne Glauben nehmen würden.
Ich fände in dem Zusammenhang viel interessanter, wie Gemeinde lehren, Geschwister einander helfen können, damit Wachstum geschieht und wir alle unseren Platz als Christen in der Welt ausfüllen können? Finde ich konstruktiver.
Veröffentlicht von: @ga2Jeder Mensch bringt seine Biografie und seine Persönlichkeit mit und du weißt nicht, wie diese Menschen ihr Schicksal ganz ohne Glauben nehmen würden.
Wie gesagt - es gibt Fromme und Nicht-Fromme.
Und der Umgang mit der Situation hat mehr mit der Persönlichkeit als mit dem Glauben zu tun.
(Ich hab auch Ruhe drüber - ich fand es nur schon erstaunlich)
Ich fände in dem Zusammenhang viel interessanter, wie Gemeinde lehren, Geschwister einander helfen können, damit Wachstum geschieht und wir alle unseren Platz als Christen in der Welt ausfüllen können? Finde ich konstruktiver.
?
Aber es ist halt ganz sicher nicht so, dass Christen generell besser mit den Widrigkeiten des Lebens umgehen können
Nein, sogar eher schlechter. Weil sie eine Erwartungshaltung gegenüber Gott haben (in der Bibel gibt es unzählige Verheißungen) dass er die Umstände der Welt für einen ändern und beeinflussen kann.
Wie vernünftig oder unvernünftig so ein Glauben ist, weiss ich nicht, aber definitiv sind die Leute ohne diesen Gottglauben besser gerüstet gegen die Probleme auf dieser Welt, weil sie die Hilfe nur auf dieser Welt suchen.
Veröffentlicht von: @sternAber es ist halt ganz sicher nicht so, dass Christen generell besser mit den Widrigkeiten des Lebens umgehen können
Nein, sogar eher schlechter. Weil sie eine Erwartungshaltung gegenüber Gott haben (in der Bibel gibt es unzählige Verheißungen) dass er die Umstände der Welt für einen ändern und beeinflussen kann.
Wie vernünftig oder unvernünftig so ein Glauben ist, weiss ich nicht, aber definitiv sind die Leute ohne diesen Gottglauben besser gerüstet gegen die Probleme auf dieser Welt, weil sie die Hilfe nur auf dieser Welt suchen.
Das seh ich anders.
Ein Christ hat noch eine andere Perspektive. Möglicherweise ändert Gott nichts an der Situation, aber am Blickwinkel.
Schau Dir z.B. einen Samuel Koch an - dem wird sein Elend nicht genommen, aber er kann 'Zeugnis geben'.
Vor ein paar Wochen schrieb ich in meine Tagebuch-Notizen:
An *Gott* glauben, an *Gott* (ver)zweifeln ? ... Manchmal denke ich, dass Menschen es ohne einen Glauben und ohne eine Beziehung zu *Gott* einfacher haben in dieser Welt. - Warum? Weil sie möglicherweise (!) viel 'abgeklärter' und nüchterner durch das Leben gehen und auf die Welt schauen können - im Guten wie im Schlechten. Und weil sie sich eben nicht abarbeiten, nicht martern und nicht kirre machen müssen mit der Frage, wie sie das Dunkle, Leidvolle und Absurde mit einer *göttlichen* Wirklichkeit in Einklang bringen können ... Andererseits aber bietet der Glaube an Gott ein Gehaltensein inmitten dieser ambivalenten Welt, einen inneren Frieden, einen Trost und eine Widerstandskraft - gerade IM tiefsten Leid und IM Nichtverstehen ... und eine Geborgenheit im Leben und im Sterben, die "nicht von dieser Welt" ist.
L'Chaim
Andererseits aber bietet der Glaube an Gott ein Gehaltensein inmitten dieser ambivalenten Welt, einen inneren Frieden, einen Trost und eine Widerstandskraft - gerade IM tiefsten Leid und IM Nichtverstehen ... und eine Geborgenheit im Leben und im Sterben, die "nicht von dieser Welt" ist.
Ja, gerade für Umstände, die sich der Erfahrung nach nicht ändern (amputiertes Bein, eine Behinderung, ein Verlust von etwas oder jemandem, Schuld, die nicht wieder gutzumachen ist oder oder oder), ist das sicher zutreffend und oft erst durch einen Prozess möglich.
@chai Allerdings hatte Samuel Koch ein gutes Umfeld, und auch sein Bekanntheitsgrad als Schauspieler hat eine Rolle gespielt, um schnell die nötigen Hilfen zu bekommen für die Reha. Und konnte schnell wieder gesellschaftlich Fu8 fassen. Dieses "Glück" (ich weiß, falsches Wort) hat nicht jeder.
Veröffentlicht von: @mmieks@chai Allerdings hatte Samuel Koch ein gutes Umfeld, und auch sein Bekanntheitsgrad als Schauspieler hat eine Rolle gespielt, um schnell die nötigen Hilfen zu bekommen für die Reha. Und konnte schnell wieder gesellschaftlich Fu8 fassen. Dieses "Glück" (ich weiß, falsches Wort) hat nicht jeder.
Auf jeden Fall.
ein gutes Umfeld,
Das stimmt schon und ist mir auch schon früher bei ähnlich vergleichbaren christlichen Biografien aufgefallen: Da wird die Bedeutung des Glaubens praktisch als die ultimative Lösung ins Zentrum gestellt - aber ganz so simpel ist es strenggenommen auch nicht, da spielt das ganze Umfeld, was die Betreuung angeht, auch eine Rolle.
Und das ist ja das Erstaunliche / Beeindruckende / Irritierende - da gibt es Menschen, die glauben und kommen nicht mit 'Schicksal' zurecht und Nicht-Gläubige, da kann man nur staunen, wie sie ihre Situation annehmen können.
Es geht ja auch nicht darum, als Christ als tougher Lebenskünstler aufzutreten, der sein Schicksal mit Bravour meistert. Man kann ja auch nicht in den Betreffenden hineinschauen, wie hoch der Leidensdruck subjektiv denn ist. Manchem "Jammerlappen" geht es innerlich vielleicht tatsächlich besser als ein anderer der immerzu Stärke demonstriert.
Aber es ist halt ganz sicher nicht so, dass Christen generell besser mit den Widrigkeiten des Lebens umgehen können. Sonst würden wohl viel mehr Menschen in üblen Situationen zum Glauben finden.
Aber dennoch finden sehr sehr viele Menschen durch Schicksalsschläge zum Glauben oder zu mehr Nähe zu Gott, wenn sie vorher schon gläubig waren.
Wie ein Mensch sein Schicksal letztendlich verarbeitet, ist eine ganz persönliche Angelegenheit, die man von außen gar nicht beurteilen kann.
Ich denke da an Menschen, die ständig "don't worry, be happy" vor sich hin trällern und eines Tages tot mit einer Überdosis Schlaftabletten aufgefunden werden.
@mariposa22 Ich versuche vorsichtig zu formulieren - eben weil man nicht in die Menschen reingucken kann.
Wie gesagt - es ist das, was ich um mich rum sehe und gesehen hab.
Aber dennoch finden sehr sehr viele Menschen durch Schicksalsschläge zum Glauben oder zu mehr Nähe zu Gott, wenn sie vorher schon gläubig waren.
Wie ein Mensch sein Schicksal letztendlich verarbeitet, ist eine ganz persönliche Angelegenheit, die man von außen gar nicht beurteilen kann.
Zwei sehr, sehr kluge Sätze, aus denen Lebenserfahrung spricht und die man so manchem Zeitgenossen auf den Weg mitgeben sollte!
Es ist sehr schön, dass der Mann soviel Liebe zu seiner Frau hatte und beide gut mit der Situation umgehen konnten. In meiner Herkunftsfamilie, auch ohne christlichen Hintergrund (von der gesellschaftlichen religiösen Prägung mal abgesehen), konnte man das unter vielleicht deutlich geringerer Belastung nicht. Was aber auch mit daran gelegen haben mag, dass gerade eine Person keine freundliche Anerkennung bekam, für ihre Mühen um andere, Und als sich jemand im fortgeschrittenen Alter auf den Glauben verstärkt einließ, waren da noch sehr viele Kämpfe und ein Annehmen und dann loslassen der Vergangenheit nicht wirklich. Auch wenn ihr Glaube etwas gegeben hat. Aber es gab auch keine Seelsorge, dass man alles mal unter Gebet mit jemandem bei Jesus abladen konnte, was da an Enttäuschung über das ganze Leben verteilt war. Was mir erst jetzt wirklich bewusst wird.
Aber kurz vorm Tod kam es zu der Aussage „Dass das wohl doch gut gewesen sei“ und es kam auch noch zu Versöhnungen.
Vieles hängt mit Biografie und Persönlichkeitstyp zusammen.
Veröffentlicht von: @ga2Vieles hängt mit Biografie und Persönlichkeitstyp zusammen.
Auf jeden Fall.
Ich hab hier (noch) drei alte Leute - jedes geht unterschiedlich mit seiner Situation um.
Einiges war (evtl.) vorhersehbar, aber es gibt auch einige Überraschungen, die so nicht zu erwarten waren.
Und natürlich spielt der Glaube auch eine Rolle, aber Überraschungen gibt es eben doch.
Beide, der Mann und seine Frau hatten mit Religion und Glauben nichts am Hut, hatten aber ein erstaunlich positives Lebensgefühl.
Ich will das jetzt nicht in Frage stellen, aber ich weiß nicht, wie es gehen soll, ein positives Lebensgefühl ohne den Glauben an Gott zu haben. Vielleicht wissen sie auch nicht, wie toll ein Lebensgefühl noch werden kann.
@mariposa22 Wir sehen ja (fast) immer nur das 'Außen'.
Und auch ich hab schon über ein positives 'Außen' bei Nicht-Gläubigen gestaunt, während mir das manchmal bei Gläubigen gefehlt hat.
Das bedeutet ja nicht, dass beide - Gläubige und Nicht-Gläubige - mit ihrer Situation nicht auch hadern dürfen.
Auch wenn ich glaube, dass Gott kein Ding unmöglich ist - die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr groß.
@deborah71 Der Mensch ist aber kein Axolotl.
Und die 'Wunderheilungen' sind ja angeblich schon geschehen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass man (wahrscheinlich schon in einige Jahren) Gliedmaßen nachwachsen lassen kann, auch wenn dies ein komplizierter und langwieriger Prozess sein wird.
Vielleicht wird man auch künstliche Gliedmaßen in einer Art "Brutreaktor" erzeugen und dann später an den Körper "andocken".
Schließlich ist man ja jetzt schon dabei, auf künstlichem Weg ein saftiges Rindersteak zu erzeugen - und die künstliche "Fleisch"-Erzeugung wird Zukunft haben, zumindest bei Leuten, die sich das leisten können (und wollen). Warum also nicht auch in der Medizintechnik?
Aber das wird dann bestimmt weder ein Gottes- noch ein Glaubensbeweis sein!
Aber das wird dann bestimmt weder ein Gottes- noch ein Glaubensbeweis sein!
Richtig.
Jesus sagte, wir werden größere Dinge tun als er. Einiges seines Dienstes habe ich schon erlebt, aber irgendwie fühlt es sich oft wie eine Blockade an, dahin zu kommen, was ER sich gedacht hat in den Sendungsbefehlen. Würden mich größere Dinge gefährden, stolz zu werden? Wird deswegen zurückgehalten? oder ist noch nicht das JETZT! auf meinem Weg?