Hat mich ein Engel im Traum besucht?
Hallo,
Ich habe heute folgendes geträumt.
ich war in einem alten Haus. (Wände und Böden aus altem Holz.) Mir hat jemand etwas gesagt, ohne das ich die Stimme gehört habe, aber ich habe sie trotzdem wahrgenommen. (Schwer zu beschreiben) die Stimme meinte, ich soll keine Tür öffnen, meine Augen schließen und keine Angst haben. Ich hatte dann Angst weil ich nicht wusste was passiert, ich habe aber meine Augen geschlossen. Das alte Haus hatte auch keine Fenster. Nur eine Türe. So wie aus einem Schuppen ein zwei Türiges Tor.
Obwohl ich die Augen zu hatte, nahm ich eine Art Schatten wahr. Etwas oder jemand war vor dem Haus und „Strich“ es. Nicht mit einem Farbroller, sondern einfach so.
Ich hatte weiter meine Augen geschlossen und hatte noch mehr Angst. Dann spürte ich etwas an meiner Stirn. Und auf einmal kamen wieder Worte die ich hörte aber „keiner sagte“ die ich hörte oder sah.
Ich wusste in diesem Moment auf einmal, ein Engel hat mich gerade gesegnet.
Ich wollte meine Augen aufmachen, konnte aber nicht. Dann war ich ganz plötzlich wo anders. In meiner Stadt, einfach so im Auto als Beifahrer. Und bin dann aufgewacht.
was sagt ihr zu diesem Traum? Hat mich ein Engel besucht?
Es hört sich für mich schon so an.
Wahrscheinlich ist es auch wichtig, was dieses gesegnet sein oder der Traum insgesamt „mit dir macht“, also wie er dich verändert…in deinen Gefühlen und Gedanken. Das ist ja dann der eigentliche „impact“.
altes Holzhaus.... alte Natur sich zu ängstigen, angelernte Angst
Türen für Angst geschlossen halten und sie nicht reinlassen, Augen geschlossen halten und nicht auf die Angst starren, wie ein Kaninchen auf eine Schlange
Ich vermute, die Angst die du gespürt hast, war die Angst der Angst, dass mit ihrer Hütte etwas passiert, was sie nicht will und sie tarnt sich mit Tarnfarbe als dein eigenes Gefühl
Der Engel hat dir wohl bedeutet, dass du gesalbt bist als Gottes Eigentum und in neuer Gemeinschaft (Auto = Kleinere Gruppe) unterwegs bist. Du fährst dein Leben nicht mehr selbst, sondern Gott/Jesus/Heiliger Geist sitzt am Steuer und es ist Bewegung in deinem Leben zum Positiven
Ich finde das einen wunderschönen ermutigenden Traum, der dir da geschenkt wurde.
Wenn man einen Traum verstehen will, darf man nicht bei den offensichtlichen Bildern stehenbleiben und deren Sinn in einem Nachschlagwerk für Träume suchen. Alle Bilder von Träumen drücken nicht irgendeine vom Träumenden unabhängige Wirklichkeit aus, sondern etwas, was höchst individuell ist. Hat jemand für sich den Sinn eines Traumes entdeckt, kann der Sinn des gleichen Traums für einen anderen ganz anders sein.
Um einen Traum zu verstehen, muss man demgemäß nicht einen anderen fragen, der es besser versteht, sondern sich selbst, was im eigenen Leben durch die Traumbilder zum Ausdruck kommt. Und das sind in der Regel unverarbeitete Probleme und Konflikte, die aus irgendeinem Grund aus ihrer Verdrängung wach geworden sind.
"Denkst du, dass es einen Unterschied gibt, zwischen psychologischem, seelsorgerlichem und prophetischem Deutungsansatz?"
ja. Denke ich.
Wir haben geträumt«, antworteten sie, »und hier im Gefängnis haben wir keinen Traumdeuter, der uns sagen kann, was es bedeutet.« Josef sagte: »Träume zu deuten ist Gottes Sache. Erzählt mir doch einmal, was ihr geträumt habt!« 1.Mose 40,8
Kennst du die Josef Geschichte aus der Bibel? 1.Mose 37 …
Obwohl Josef die Träume deutet, sagt er nicht, dass er das tut. Er bekommt die Bedeutung der Träume von Gott geschenkt.
Ich finde das bemerkenswert.
An den Träumen Josephs kann man seine Entwicklung nachvollziehen in seiner prophetischen Gabe. Ebenso wie lange im Voraus Gott Hilfe vorbereiten kann.
1. Mose 37 Die Ähren und Sterne: er vertraut sich seiner Familie an, weiß noch nicht, dass er Gott fragen kann, um eine korrekte Auslegung. Bekommt entsprechend Schwierigkeiten, weil auch seine Familie mit der Gabe nicht vertraut ist.
1. Mose 40 Die Frucht des Weinstocks und die Brote: er wird auf persönlich betroffener Ebene der Träumer befragt und hat inzwischen gelernt, dass er Gott fragen kann und soll.
1. Mose 41 die 7 fetten und die 7 mageren Kühe: hier kommt er in eine Verantwortungsebene als Berater des Pharao, um eine Hungersnot abzuwenden.
Da schließt sich dann auch der Kreis zu 1. Mose 37 er verwaltet die Getreidevorräte und kann seiner Familie helfen. Sie beugen sich vor seinem Posten mit der Bitte um Hilfe.
Da schließt sich dann auch der Kreis zu 1. Mose 37 er verwaltet die Getreidevorräte und kann seiner Familie helfen. Sie beugen sich vor seinem Posten mit der Bitte um Hilfe.
Ja, seine Träume waren schon immer wahr - und deren Bedeutung war aber auch für die Familie völlig offensichtlich…sie brauchten gar keinen Deuter dafür und hatten die Symbolsprache gleich richtig erfasst- nur hat ihnen diese Bedeutung nicht zugesagt, erfasst hat sie trotzdem sowohl der Vater als auch die Brüder. Das konnte offensichtlich nicht nur Josef.
Nur der Vater hat es als Erinnerung behalten, weil er wohl mehr auf Gottes Wort gab vielleicht…?
Die Familie hat die ersten Träume von Joseph persönlich genommen und ihm schwere Vorwürfe gemacht: willst du was Besseres sein, willst du über deine Eltern herrschen und den Vater entmachten? wie überheblich!
Also richtig gedeutet auf eine Hungersnot hin, lese ich in Kap 37 noch nicht.
Eine prophetische Gabe ist gegeben, aber den richtigen Umgang damit muss man lernen: Begabter wie Hörer gleichermaßen.
Also richtig gedeutet auf eine Hungersnot hin, lese ich in Kap 37 noch nicht.
In Bezug auf die Hungersnot nicht, aber in Bezug darüber, dass die Familie dem (damals) jüngsten Sohn in Zukunft Ehrerbietung erweisen würden. (Sonne,Mond..die sich verneigen…Garben die sich vor den Garben Josefs verneigen)…das hat die gesamte Familie in der richtigen Bedeutung erfasst aber für Quatsch befunden.
Ich denke nicht, dass diese ersten Träume überhaupt mit der Hungersnot primär in Verbindung standen, erst die späteren im Gefängnis. Die ersten bezogen sich auf seine (zukünftige) Stellung in der Familie.
Die erhobene Stellung erreichte er in Ägypten als 2.Mann im Staat, der mit Verwaltung der Versorgung betraut war.
Es gibt keine Erzählung, dass er seinen Vater entmachtet hätte. Im Gegenteil, die Versorgung der Familie wurde in den 10 Geboten gelistet (Eltern achten und Ehren, das bezieht sich auf die Rentenversorgung) und im NT später wird das nochmal von Jesus aufgegriffen, als die Pharisäer diesen Anteil für sich beanspruchten.
Gott sorgte dafür, dass Joseph seine Eltern ehren, d.h. versorgen konnte.
Markus 7, 8 Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet an der Überlieferung der Menschen fest. 9 Und er sprach zu ihnen: Trefflich hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Überlieferung aufrichtet! 10 Denn Mose hat gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.« 11 Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban[1], das heißt: Opfergabe, soll sein, was dir von mir zusteht, 12 so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter 13 und hebt so Gottes Wort auf durch eure Überlieferung, die ihr weitergegeben habt; und dergleichen tut ihr viel.
Veröffentlicht von: @deborah71...Im Gegenteil, die Versorgung der Familie wurde in den 10 Geboten gelistet (Eltern achten und Ehren, das bezieht sich auf die Rentenversorgung) und im NT später wird das nochmal von Jesus aufgegriffen, als die Pharisäer diesen Anteil für sich beanspruchten.
Wobei man da schon beachten sollte, dass die Zehn Gebote erst weit nach Josef niedergeschrieben wurden.
Das widerspricht der Fürsorgepflicht für die Eltern nicht, aber man kann sich bei der Erklärung der Josefgeschichte eben nicht auf diese Zehn Gebote beziehen.
Hi,
es gibt eine Webseite, die kann erklären welche Orte und Situationen was darstellen.
Da du viel über Ängste / Angst haben schreibst, kann es Bedeutungen haben.
Altes Haus ohne Fenster.
Ein altes Haus ohne Türen im Traum kann ein Gefühl der Ausgesetztheit und Verletzlichkeit symbolisieren. Es deutet oft darauf hin, dass Sie sich in einer Lebenssituation befinden, in der Sie sich ungeschützt und offen für äußere Einflüsse fühlen. Die fehlenden Türen bedeuten, dass es keine Barrieren gibt, um sich vor potenziellen Gefahren oder negativen Energien zu schützen.
Ich setzte mal keinen Limnk rein. Weil es esoterisch sein könnte. Keine Ahnung.
Vielleicht hast du Probleme mit Grenzen setzen.
Vielleicht war es ein Engel....oder der innere Wunsch nach mehr Stabilität in Form eines Engels.
M.
Vielleicht ist hier etwas Zurückhaltung angesagt, wenn man keine Ahnung bzgl Traumdeutung und seriöser/unseriöser Seiten hat.
Nuja, viele Objekte, Gegenstände usw haben aschon eine Bedeutung.
Ich träumte mal vor einigen Jahren was seltsames.
Ich sah aus dem Fenster und dann sah ich einen wunderschönen Tiger. Der war überhaupt nicht aggresiv. Da war so so ein Mann, der brachte an den Nacken des Tigers eine Schraubzwinge an. Der zog es so fest das es dem Tiger schmerzte. Ich schrie ihn an und forderte ihn auf es zu unterlassen. Der meinte, es müsse sein, damit er gezähmt wird.
Bis heute weiß ich nicht genau was es bedeudet. Aber ich wusste, ich bin der Tiger. Jemand, dem ich diesen Traum erzählte, sagte folgendes. Der Tiger wäre ich, der mann mit der Schraubzwinge wäre Gott und der will mich zähmen. Toll! Zähmen mit Schmerzen und Lähmung. Ich Depp hab das auch noch geglaubt. Weil Paulus jass auch mit Schmerzen gezähmt wurde (war mein Einwand) und man solle sich mit der Gnade Gottes begnügen.
Guten Morgen, M.
was du zu deinem Traum beschreibst, sind genau solche Ergebnisse, wenn jemand ohne Ausbildung und Hl Geist sich an einer Auslegung versucht. Der Traum selbst beinhaltet einen wichtigen Hinweis. Da frag ich dich mal per pn, wenn es dir recht ist.
Seelsorgerliche und prophetische Traumdeutung orientieren sich an den Inhalten der Bibel und weisen auf Gottes Lösungen gemäß seinem Wesen hin. Im seelsorgerlichen Bereich ist immer die Rückfrage dabei, was den Ratsuchenden anspricht, denn niemand ist unfehlbar und man kann eigene Vorstellungen mit hineinmischen.
Die dir angebotene Auslegung widerspricht dem Wesen Gottes und der Schrift. Gottes Güte leitet zur Umkehr.
"Bis heute weiß ich nicht genau was der (Traum) bedeudet."
Einer meiner Patienten träumte davon, in einem Käfig eingesperrt zu sein. Aus nicht ersichtlichen Gründen war mit einem mal die Türe auf und er konnte herausspringen. Zu seiner Verwunderung war er nicht einfach herausgestiegen, sondern gesprungen. Er blickte an sich herunter und sah, dass er ein Löwe war. Er bekam schreckliche Angst weil er fürchtete, jetzt mordsmörderisch zu sein. Er sprang zurück in "seinen Käfig" und war wieder Mensch.
Er gewöhnte sich schnell an diese Wechsel und verlor auch seine Angst - völlig dann, als er sich bei seinen "Ausflügen" mit einem Lämmchen befreundete.
Er selbst verstand den Traum so, dass er mit allen möglichen bösartigen Anteilen eingesperrt war, damit er kein Unheil anrichten konnte. Und je mehr er merkte, dass er als Löwe keine Gefahr darstellte, desto mehr wandelte er sich konstant in einen Menschen und der Käfig war verschwunden.
Ich sah aus dem Fenster und dann sah ich einen wunderschönen Tiger. Der war überhaupt nicht aggresiv. Da war so so ein Mann, der brachte an den Nacken des Tigers eine Schraubzwinge an. Der zog es so fest das es dem Tiger schmerzte. Ich schrie ihn an und forderte ihn auf es zu unterlassen. Der meinte, es müsse sein, damit er gezähmt wird.
In meinen Augen bist du beides: Tiger und Schraubzwingenmann.
Vllt solltest du lernen, den Tiger zu umarmen und mit Liebe zu führen? 🐅 + 💘 = 😇
Der Tiger tat nichts. Nur herumlaufen und tat niemanden was.
Es mist genauso wie mit dem bösen Wolf. Er ist ein Raubtier aber Menschenscheu. Trotzdem abknallen :-(. Da müsste man ja jeden Hund töten. Der stammt vom Wolf ab. Trotzdem jagt der Hund Wildtiere nach.
(Es gibt einen therapeutischen Ansatz, bei dem man mit Tiersymboliken arbeitet)
Da du den Tiger auf dich hin empfunden hast, worin siehst du denn die Stärken eines Tigers?
Warum sollte jemand denn den freundlichen Tiger mit einer Schraubzwinge im Nacken zu etwas zwingen, damit er böse wird?
Also ich finde das Beispiel von Queequeg aus seinem Berufszweig ziemlich erhellend, wie sich der Löwenmann sich mit sich selbst versöhnte.
Ich geh nochmal einen Schritt weiter und sage: Einen Traum (wannwoewiewer?) zu haben und ihn hier zu schildern, wie Sternenmeer es tut, ist etwas so Subjektives, Persönliches, Innerpsychisches, dass ich es für völlig unseriös halte, dem Inhalt mit Deutungen (egal welcher Art) zu begegnen ...
Was ein Traum bedeutet (individuell, situativ), kann - für den Träumer selbst- hier und da recht offensichtlich sein (im Erlebten oder im Verarbeiten), aber ein Forum ist nicht der Operationstisch, in dem wir nun in Besteck-Kästen greifen und ihn öffnen ...
Vielleicht ist er letztlich (trotz Intensintät und angebotener Symbolik) auch irgendwas ohne tiefere Bedeutung und speist sich aus irgendwelchen Wahrnehmungsschnipseln, die sich aus Alltag, Impressionen, Bildern speisen.
Eine ernsthafte Traumverarbeitung und -deutung kann - Archetypen, Bibel, Esoterik etc. hin oder her - hier wohl nicht passieren, Da sehe ich keinen Joseph und keine Josephina 😉
L'Chaim
also... frag nicht, schweige, sieh zu, wie du damit klar kommst..... ? Ist das deine Botschaft?
Dies ist ein Diskussionsforum und wenn ein Traum erzählt und angefragt wird, dann kann man darüber sprechen, mehrere Sichtweisen betrachten und für sich rausziehen, was einem nützlich erscheint
Bislang ist ein wesentlicher Bestandteil des Threads a) es gibt verschiedene Arten von Träumen, die unterschiedlich behandelt werden sollten b) sich nicht auf diverse Traumdeutungsbücher verlassen, die meist esoterischen Ursprungs sind c) für sich selbst prüfen lernen, ob eine Auslegung bzw ein Hinweis auf etwas trifft, was Gott schon vorbereitet hat. Gott kann nämlich sehr gut zu jedem selbst sprechen und sich mitteilen; gibt aber auch Bestätigungen von aussen, die den Träumer nicht kennen und nicht alles sofort auf eine Therapieschiene schieben.
@deborah71 Im Vordergrund bei solchen 'Auslegungen' muss immer der Aspekt 'Könnte-sein...' stehen.
Bislang ist ein wesentlicher Bestandteil des Threads a) es gibt verschiedene Arten von Träumen, die unterschiedlich behandelt werden sollten
Nein, ist es nicht. Das ist deine Herangehensweise.
Wieviel Arten von Träumen hast du bislang in der Schrift gefunden?
Die von mir erwähnte Herangehensweise hat Queequeg bestätigt und sie ist auf dem Fundament der Schrift. Dort wird nichts in einen -1- Topf geworfen und einmal umgerührt.
Einen Traum (wannwoewiewer?) zu haben und ihn hier zu schildern, wie Sternenmeer es tut, ist etwas so Subjektives, Persönliches, Innerpsychisches
Sich diese Überlegungen zu machen, liegt aber auch in der Verantwortung der Person, die sowas in ein Internet-Forum postet.
dass ich es für völlig unseriös halte, dem Inhalt mit Deutungen (egal welcher Art) zu begegnen
Man kann nun mal nicht davon ausgehen, dass in diesem Forum professionelle Traumdeuter unterwegs sind und deshalb ist hier eben mit allen möglichen Antworten zu rechnen.
Ich persönlich nehme aus diesen durchaus ein Wohlwollen gegenüber der/dem UserIn wahr. Der Traum wird gelesen, man beschäftigt sich damit und versucht eine möglichst passende Antwort zu geben. Das ist doch positiv und fast ein bisschen wie zuhause am Küchentisch.
So, wie du zitierst und (at)deborah71 voranstellst, sieht es aus, als ob die Einwände von AWHler aus meiner Feder stammen würden.
Das irritiert mich etwas.
Das irritiert mich etwas.
Bei meinem Beitrag handelte es sich um eine Antwort an AWHler. Sorry!
Ich hab übersehen, dass @deborah71 stehenblieb und weiss auch gar nicht, warum es dahinkam.
@tamaro Deshalb mein Einwand mit dem 'Könnte-Sein-Aspekt'.
Man macht sich Gedanken, mein teilt diese - vielleicht kann der Fragesteller was damit anfangen.
Vielleicht ist es auch ganz anders, weil ja niemand seine Lebenssituation kennt.
"Man kann nun mal nicht davon ausgehen, dass in diesem Forum professionelle Traumdeuter unterwegs sind und deshalb ist hier eben mit allen möglichen Antworten zu rechnen."
Ja, beim Umgang mit Träumen kann man nicht von vorgefertigten Vorstellungen ausgehen und sagen "das ist das". Erstens sind Träume immer mehrfach determiniert. Und da kann man sich als "Deuter" nicht aussuchen, auf was man sich beziehen will.
Als Deuter kann man also nicht sagen, "der Traum sagt dir dies oder das". Eine vernünftige tiefenpsychologische Traumdeutung verhilft dem Klienten stattdessen, ihn selbst zu verstehen, indem sie Schritt für Schritt immer mehr Einzelheiten des Traums als Spiegel des real Erlebten dem Gedächtnis zugängig macht. Das ist eine Arbeit, deren Hauptanteil einige Monate bedarf und auch danach immer noch bei scheinbar ganz anderen Fragen im Hintergrund mitschwingt.
War Paulus monatelang in Therapie, um seinen Traum mit dem Ruf nach Mazedonien erklärt zu bekommen? Nein.
Apg 16, 9 Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Makedonien und hilf uns! 10 Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Makedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen.
Deswegen mein Einwand am Anfang, dass es unterschiedlich zu behandelnde Träume gibt.
@deborah71 Nun ja, manche Träume sind so, dass sie gleich verständlich sind.
Und bei anderen immer wiederkehrenden Motiven erkennt man evtl. im Lauf der Zeit, was zu verarbeiten ist oder was der Traum zu sagen hat.
Genau..... ich hatte drei über Jahre wiederkehrende Träume, die glaskar in den Bereich Verarbeitung von Vergangenheit gehörten. Als das aufgeräumt war, kamen die Träume nicht wieder.
Dann wiederum habe ich Träume, die eine sofortige Handlungsansage wie bei Paulus beinhalten.
Tagesverarbeitungsträume kommen auch vor, besonders nach stressigen Situationen.
Eindeutige Wahrsageträume hatte ich nie.
Als geistliche Träume begannen (1992), habe ich ein Traumtagebuch geführt....und tue es immer noch.... um die Traumsprache Gottes zu mir verstehen zu lernen.
Wir sind hier ja im Forum "Mit Gott erlebt" und dieses Erleben, die Freude über die Stimme des Guten Hirten wahrnehmbar aus der Erzählung von Sternenmeer, dieses Herzensbrennen wie bei den Jüngern von Emmaus.... das war deutlich und der Traum sonnenklar.
Gott redet über verschiedene Kanäle mit seinen Kindern, lt Hiob und anderen Beispielen gehören Träume dazu.
In der Schrift wird eine Sprachfigur verwendet, die auf einen Traum von Gott her hinweist: ich träumte einen Traum.... Meine Deutschlehrerin würde darüber dieses "hölzerne Holz", die Verdopplung, die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ginge gar nicht. Aber im Hebräischen ist es eine Botschaft.
"War Paulus monatelang in Therapie, um seinen Traum mit dem Ruf nach Mazedonien erklärt zu bekommen? Nein."
War der Mann, der zweimal im Traum den Ruf nach Indonesien gehört hatte, in Therapie?
Nein. Mit Berufung auf seinen Traum hatte er gegen den erklärten Willen seiner ganzen Familie, vor allen seiner Frau, jede Therapie abgelehnt, weil er darin eine Sabotage Gottes sah.
Seine Frau kam so etwa nach 7 Monaten zurück und er ein paar Monate danach. Sie konnten beide das völlig fremde Leben dort nicht aushalten.
Nicht jeder ist ein Paulus.... ich denke auf das Paulusbeispiel beziehst du dich im verlinkten post. Die Antwort mit der Missionsfamilie lenkt von der Grundaussage ab, dass es auftragsgebende Träume als eine Art von Träumen gibt, die umgesetzt werden sollen und eben keine Träume für therapeutische Herangehensweise sind.
Biblische Personen für verschiedene Träume sind z.B. Abraham, Jakob, Joseph, Hiob und Paulus; Pharao, Bäcker, Mundschenk
Biblische Symboliken sind in der Schrift festgehalten und definieren über ihr erstes und mehrfaches Vorkommen eine Grundbedeutung, die einen Anhaltspunkt bieten kann. Das entbindet einen aber nicht davon, bei Gott nachzufragen und beim Fragenden nachzufragen, ob ihn etwas anspricht, oder der Traum aufs "Siemens Luftregal" gehört.
Dagegen für einen therapeutischen Traum hat Queequeg ein exzellentes Beispiel mit dem Löwenmann gebracht. Das ist eine ganz andere Kategorie als ein Auftragstraum, ein Zukunftstraum, ein warnender Traum. Alle Träume sind wichtig. Jede Art hat aber ihren definierten Platz, dem man im Umgang damit Rechnung tragen muss, sonst kommt Kauderwelsch heraus.
unterschiedlich zu behandelnde Träume gibt.
Kann man nur auf einer rein subjektiven Ebene feststellen. Es gibt keine objektiven Kriterien dafür, die Allgemeingültigkeit besitzen.
"Kann man nur auf einer rein subjektiven Ebene feststellen. Es gibt keine objektiven Kriterien dafür, die Allgemeingültigkeit besitzen."
Sehr richtig. Träume sind ja so etwas wie Spiegelbilder früher erlebter Ereignisse und die auch noch verzerrt. D.h., dass kein Außenstehender wissen kann, was die Träume eines konkreten Menschen bedeutet.
Frag mal den Heiligen Geist, der hat Joseph die Traumbedeutung des Pharao verpetzt.
@deborah71 ... die durch die Brille eines Betrachters erfolgt.
Verstehe ich nicht.
Dieser deiner: https://forum.jesus.de/community/postid/444630/ 18.02. an Queequeg
"also... frag nicht, schweige, sieh zu, wie du damit klar kommst..... ? Ist das deine Botschaft?"
Nöö, so schnoddrig und salopp hab' ichj es weder geschrieben noch gemeint.
"Dies ist ein Diskussionsforum und wenn ein Traum erzählt und angefragt wird, dann kann man darüber sprechen, mehrere Sichtweisen betrachten..."
Genau, und meine habe ich kundgetan 😉
L'Chaim