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Kraftorte

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CoffeeandBible
Themenstarter
Beiträge : 332

Hallo zusammen,

habt ihr bestimmte "Kraftorte?" Wo ihr euch besonders geborgen fühlt & ihr besonders gute Kräfte & eine göttliche Energie spürt?

Bei mir sind es vor allem Kirchen & Kapellen (inklusive deren Vorplätze), da merke & spüre ich das immer ganz besonders! 😊 

Zudem die Natur im Allgemeinen, vor allem in der Nähe von Bäumen...

Es gibt aber auch viele andere Orte, wo ich die Aura von Frieden spüren konnte, teilweise auch in der Stadt. In den Bergen, bei einem Kloster, auf Spazierwegen...

Bin gespannt auf eure Antworten 🙂

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122 Antworten
Tatokala
Beiträge : 4828

@coffeeandbible 

Eine Eisenbahnbrücke über einem kleinen Fluß... so zwanzig Minuten Weg schätze ich. 

 

 

tatokala antworten


BePe0905
Beiträge : 692

@coffeeandbible 

habt ihr bestimmte "Kraftorte?" Wo ihr euch besonders geborgen fühlt & ihr besonders gute Kräfte & eine göttliche Energie spürt?

Ich tue mich immer etwas schwer mit dem Begriff "Kraftorte". Das Wort ist mir etwas zu esoterisch besetzt. 
Trotzdem gibt es für mich besondere Orte der Einkehr, der Ruhe - dazu habe ich weiter vorn schon geschrieben. 
Aber - falls es für mich tatsächlich so etwas wie einen "Kraftort" gibt, dann ist das wohl eine Stelle in Lappland im Padjelanta Nationalpark, ein Stück oberhalb der Njunjes-Hütte.
Zweimal war ich bisher dort (kannte den Platz zuvor noch nicht) und hatte jedes Mal das Gefühl, "nach Hause" zu kommen.  

bepe0905 antworten
1 Antwort
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 2068

@bepe0905 

Ich tue mich immer etwas schwer mit dem Begriff "Kraftorte".

In der Schweiz gibt es einige solcher Orte, an denen sich früher Kelten zu Versammlungen getroffen haben. An solchen Plätzen wurden später oftmals Burgen, Schlösser oder Kirchen gebaut. Diese werden heute wiederum von Esoterikern als Kraftorte "entdeckt". Jedenfalls scheinen die Kelten bei der Ortswahl für ihre Versammlungen einen guten Geschmack gehabt zu haben. Kirche Amsoldingen (am offiziellen Jakobsweg gelegen, t(erro)-ouristisch kaum bekannt) und Schloss Gruyères (H.R. Giger hat sich dort mit seinen Aliens-Wesen niedergelassen) kommen mir als entsprechende Beispiele spontan in den Sinn.

Das Bedürfnis nach solchen Orten scheint bei vielen Menschen immer noch vorhanden zu sein. Die Reformatoren haben damals fast sämtlich Mystisches und Kontemplativorientiertes aus dem Christentum ersatzlos eliminiert. Könnte also sein, dass die Esoterik dieses Bedürfnis kaperte, das von der Tradition her so unchristlich vielleicht gar nicht wäre.

 

tamaro antworten
Kaya
 Kaya
Beiträge : 52
Veröffentlicht von: @bepe0905

Ich tue mich immer etwas schwer mit dem Begriff "Kraftorte". Das Wort ist mir etwas zu esoterisch besetzt. 

Geht mir genauso. Da muss ich immer an irgendwelche Energien aus dem Boden denken und davon halte ich eher wenig 😅

Bei mir ist es ein etwas ungewöhnlicher Ort, den ich als sehr friedlich empfinde: Ein alter Soldatenfriedhof bei mir in der Nähe, inmitten eines Waldstücks, in dem die Gefallenen aus zwei Weltkriegen liegen (hauptsächlich Russen, da die anderen ihre Gefallenen nach den jeweiligen Kriegen ins Heimatland zurückgeholt haben). Einmal im Jahr im November gehe ich dort in der Abenddämmerung hin, um eine Kerze anzuzünden. Der Rückweg durch den dunklen Wald ist mir egal. Ich habe noch nie etwas anderes als Ruhe und Frieden empfunden an diesem Ort und ein Stück davon nehm ich mit nach Hause.

kaya antworten


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