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lena
 lena
Themenstarter
Beiträge : 596

Probleme lösen
Ich dachte man überlegt sich etwas, denkt nach, und dann folgt eben die Aktion.
Probleme zu dem Herrn bringen
Ich dachte man überlegt sich etwas, denkt nach, und dannFaltet man die Hände schließ die Augen und stellt sich vor dass man es Gott sagt

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197 Antworten
Clay
 Clay
Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lena

Ich dachte man überlegt sich etwas, denkt nach, und dannFaltet man die Hände schließ die Augen und stellt sich vor dass man es Gott sagt

Warum Gott sagen? Er kennt das Problem längst und weiß, was ich überlegt habe! Gebet dient ja nicht dazu, Gott zu informieren, sondern Gottes Willen auf die Erde zu bringen, wie wir ja auch im Vaterunser beten: 'Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.'

Wenn ich ein Problem habe, stelle ich mir vor, dass es doch mein Vater im Himmel hätte verhindern können. Hat Er aber nicht. Warum wohl nicht? Wenn Er es also zulässt, dann muss es einem guten Zweck dienen (vgl. Röm 8,28).
Also frage ich Ihn:
"Lieber Vater, was hast du dir dabei gedacht? Wozu soll mir das dienen?"
Und die nächste Frage, die sich logischerweise anschließt:
"Und, lieber Vater, wie geht es jetzt weiter? Du hast die Lösung des Problems, sagst Du sie mir bitte."
Gott antwortet, nicht zuletzt, weil Er es versprochen hat. Um seine Antwort zu hören, muss ich seine Nähe suchen; dafür sorgen, dass es um mich herum und in mir stille wird; bereit sein zum Gehorsam und manches andere, z.B. seine Stimme kennen.

LG.
Clay

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Wenn ich ein Problem habe, das Gott bereits kennt, darf ich es trotzdem vor ihn bringen und ihm anvertrauen.

1Petr 5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

herbstrose antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @herbstrose

1Petr 5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

Das ist etwas anderes:
Ich informiere meinen Vater im Himmel nicht über das Problem, das ich habe und das mir Sorgen macht, sondern ich gebe es bewusst an Ihn ab und mache es zu seinem Problem in dem Bewusstsein, dass Er der Problemlöser ist.
Dabei ist mir wichtig:
Ich suche nicht in erster Linie die Lösung des Problems, sondern ich suche den Problemlöser.

Beispiel:
Meine Enkelin war mit ihrem Fahrrädle eine Böschung runter und auf einer Betonplatte aufgeschlagen. Meine Tochter und ihr Mann fuhren mit ihr zum Hausarzt. Während der Fahrt betete meine Tochter Gott an, indem sie Loblieder sang. Die Diagnose des Arztes lautete: Schlüsselbeinbruch (das konnte man sehen, denn der Knochen stand raus), Nasenbeinbruch, schwere Gehirnerschütterung, Verdacht auf Schädelbruch. Er verwies sie ans Krankenhaus. Auf der Fahrt dorthin betete meine Tochter wieder Gott an. Im Krankenhaus dieselbe Diagnose. Sie wollten röntgen. Meine Tochter blieb dabei, Gott anzubeten. Da kamen die Ärzte etwas verlegen zurück und sagten, dass sie nichts mehr finden könnten, keine Brüche, nichts. Man behielt sie zur Beobachtung 1 Tag im Krankenhaus, weil ihnen das nicht geheuer war, aber meine Enkelin war nicht nur vollständig geheilt, man sah auch nicht mehr, dass Brüche gewesen waren.

LG.
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876

WOW *staun*

Veröffentlicht von: @clay

Da kamen die Ärzte etwas verlegen zurück und sagten, dass sie nichts mehr finden könnten, keine Brüche, nichts. Man behielt sie zur Beobachtung 1 Tag im Krankenhaus, weil ihnen das nicht geheuer war, aber meine Enkelin war nicht nur vollständig geheilt, man sah auch nicht mehr, dass Brüche gewesen waren.

GROOOSSSER GOTT!!!! Großartig! Hallelujah!!! Preis dem Herrn! *jubel*

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Dieses Vorgehen halte ich für lebensgefährlich. In so einer Sitiation ruft man den Notarzt. Dann bekommt das Kind noch am Unfallort stabilisierende Verbände und wird ohne unnötige Zeitverschwendung in die Notaufnahme gebracht, wo alle diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
Ich mag mir nicht ausdenken, was passiert wäre, wenn die Wirbelsäule geschädigt worden wäre.
Selbstverständlich ist begleitendes Gebet m.M.n. elementar. Bei uns geht in schwierigen Situation immer auch eine Nachricht an meine Gebetskontakte, um die Armee der Beter zu vergrößern.

herbstrose antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @herbstrose

In so einer Situation ruft man den Notarzt.

Wäre wohl besser gewesen, aber darum ging es mir nicht.
Nebenbei: Ich hatte eine gebrochene Wirbelsäule und es lief das volle Programm: Notarzt, Rettungssanitäter (ASB), Hubschrauber, Polizei ... und mein Nachbar, ein Ausbilder beim Roten Kreuz. Ihm habe ich es vermutlich zu verdanken, dass ich nicht noch im Nachhinein eine Querschnittslähmung bekam, weil er die Sanis zusammenstauchte, als mich diese einfach so auf die Trage hieven wollten. Es zeigt wieder, dass letztlich Gott darüber wacht, was nicht heißt, dass wir leichtfertig sein können.

LG.
Clay

clay antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @clay

Wenn ich ein Problem habe, stelle ich mir vor, dass es doch mein Vater im Himmel hätte verhindern können. Hat Er aber nicht. Warum wohl nicht? Wenn Er es also zulässt, dann muss es einem guten Zweck dienen (vgl. Röm 8,28).

sich zu überlegen dass Hiob das Leid geschehen ist damit wir heute es lesen können und etwas daraus lernen, dass Menschen vergast wurden Geschwister Eltern Kinder, Damit es einen "guten Zweck dient" ist schon ein seltsamer Gedanke

lena antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lena

sich zu überlegen dass Hiob das Leid geschehen ist damit wir heute es lesen können und etwas daraus lernen, dass Menschen vergast wurden Geschwister Eltern Kinder, Damit es einen "guten Zweck dient" ist schon ein seltsamer Gedanke

Dabei kann helfen, wenn man sieht, wie Betroffene das beurteilen, z.B. Hiob: "Vorher kannte ich dich (Gott) nur vom Hörensagen, aber jetzt hat mein Auge dich gesehen." Gott erstattete ihm doppelt, was Satan ihm geraubt hatte.

Es ist auch meine persönliche Erfahrung, dass Prüfungen (Krankheit, Arbeitslosigkeit, usw.) notwendig sind, um unser Denken und unser Herz zu verändern und um die Beziehung zu Gott zu vertiefen: meine Liebe und mein Vertrauen zu Ihm.
Obwohl die Zeiten hart waren, möchte ich sie aus heutiger Sicht nicht missen, denn sie dienten mir zum Guten.
Es ist nun mal oft Leid, das Tiefgang in unser Leben bringt.

LG.
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876
Veröffentlicht von: @clay

Es ist auch meine persönliche Erfahrung, dass Prüfungen (Krankheit, Arbeitslosigkeit, usw.) notwendig sind, um unser Denken und unser Herz zu verändern und um die Beziehung zu Gott zu vertiefen: meine Liebe und mein Vertrauen zu Ihm.
Obwohl die Zeiten hart waren, möchte ich sie aus heutiger Sicht nicht missen, denn sie dienten mir zum Guten.
Es ist nun mal oft Leid, das Tiefgang in unser Leben bringt.

Das ist auch meine persönliche Erfahrung.

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @clay

Es ist auch meine persönliche Erfahrung, dass Prüfungen (Krankheit, Arbeitslosigkeit, usw.) notwendig sind, um unser Denken und unser Herz zu verändern und um die Beziehung zu Gott zu vertiefen: meine Liebe und mein Vertrauen zu Ihm.
Obwohl die Zeiten hart waren, möchte ich sie aus heutiger Sicht nicht missen, denn sie dienten mir zum Guten.
Es ist nun mal oft Leid, das Tiefgang in unser Leben bringt.

Ja, das kann ich so auch unterschreiben.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Es ist auch meine persönliche Erfahrung, dass Prüfungen (Krankheit, Arbeitslosigkeit, usw.) notwendig sind, um unser Denken und unser Herz zu verändern und um die Beziehung zu Gott zu vertiefen:

Falls das Prüfungen waren, habe ich sie mit Sicherheit vergeigt.
Dass ich meinen Glauben an Gott nicht in die Tonne gekloppt habe, liegt daran, dass ich den Driss in meinem Leben nicht mit ihm in Verbindung gebracht habe.

Veröffentlicht von: @clay

Obwohl die Zeiten hart waren, möchte ich sie aus heutiger Sicht nicht missen, denn sie dienten mir zum Guten.

Ich hätte darauf gut und gerne verzichten können. Ist überhaupt nichts Gutes dabei herausgekommen. Aber es wird ja nieman gefragt.
Also versuche ich, trotz allem aufrecht zu bleiben und mich nicht beugen oder brechen zu lassen und sage: Shit happens.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Dass ich meinen Glauben an Gott nicht in die Tonne gekloppt habe, liegt daran, dass ich den Driss in meinem Leben nicht mit ihm in Verbindung gebracht habe.

Oder dass Er Dich gehalten hat.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich hätte darauf gut und gerne verzichten können. Ist überhaupt nichts Gutes dabei herausgekommen. Aber es wird ja niemand gefragt.

Wenn wir Gott in diesen Situationen fragen, erfahren wir den Sinn der Prüfung und dann kommt auch etwas Gutes dabei heraus. Das ist zumindest meine Erfahrung.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Wenn wir Gott in diesen Situationen fragen, erfahren wir den Sinn der Prüfung und dann kommt auch etwas Gutes dabei heraus.

Hast du in den letzten Tagen mal die "Tagesschau" oder andere Nachrichtensendungen gesehen?
Die Heuschreckenplage in Ostafrika und das Corona-Virus treffen Menschen aller Religionen und Weltanschauungen, jeden Alters, gute und böse.
Welchen Sinn sollte so etwas haben und was soll dabei Gutes herauskommen, wenn z.B. Kinder sterben?
Und ganz sicher werde ich Gott nicht danach fragen - damit würde ich ihm ja unterstellen, dass er das gewollt haben könnte.
Eine Vorstellung, die ich unerträglich finde. Da komme ich besser klar, wenn ich ihn da außen vor lasse.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Welchen Sinn sollte so etwas haben und was soll dabei Gutes herauskommen, wenn z.B. Kinder sterben?
Und ganz sicher werde ich Gott nicht danach fragen - damit würde ich ihm ja unterstellen, dass er das gewollt haben könnte.

Ich kenne mehrere Leute, die Kinder verloren haben (wobei, sie sind ja nicht verloren, sondern bei Jesus). Jeder geht damit anders um. Der eine bekommt später die Aufgabe, andere in ähnlichen Situationen seelsorgerlichvzu begleiten. Ein anderer veröffentlicht Material zum Thema trauern und macht Mut, Trauer zuzulassen und zeigt Außenstehenden Wege für den Umgang mit Trauernden ...

Keinesfalls setzt das voraus, dass Gott das von vornherein so gewollt hat. Es zeigt nur, dass Gott auch im Leid bei uns ist und auch diese Situationen nutzen will.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876

Hey,

Veröffentlicht von: @herbstrose

Keinesfalls setzt das voraus, dass Gott das von vornherein so gewollt hat. Es zeigt nur, dass Gott auch im Leid bei uns ist und auch diese Situationen nutzen will.

... um aus allem etwas Gutes zu machen, das dann jemandem dient (frei nach Röm 8,28)

Was ich meine:

Gott hat schon einige Menschen berührt und/oder erreicht durch die Tatsache, dass ich über meine Vergewaltigung gesprochen habe. Dabei sind entweder Beziehungen entstanden, haben sich vertieft oder Gott hat das Leben von Menschen verändert, dort auf diese Art eingegriffen und Veränderung hervorgerufen. Und ich "wusste" es auch, dass ich anderen damit dienen kann und diene. - Gerade erst wieder am Montag. - Und dabei passiert ja nicht nur etwas "beim anderen", sondern auch bei mir, möglicherweise hat das dann eben wieder auch Einfluss auf Dritte (Familie, Kinder etc.) auch in der unsichtbaren Welt, es ist eine Kraftwirkung Gottes und die ist erlebbar.

Lieben Gruß

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Gott hat schon einige Menschen berührt und/oder erreicht durch die Tatsache, dass ich über meine Vergewaltigung gesprochen habe. Dabei sind entweder Beziehungen entstanden, haben sich vertieft oder Gott hat das Leben von Menschen verändert, dort auf diese Art eingegriffen und Veränderung hervorgerufen. Und ich "wusste" es auch, dass ich anderen damit dienen kann und diene. - Gerade erst wieder am Montag. - Und dabei passiert ja nicht nur etwas "beim anderen", sondern auch bei mir, möglicherweise hat das dann eben wieder auch Einfluss auf Dritte (Familie, Kinder etc.) auch in der unsichtbaren Welt, es ist eine Kraftwirkung Gottes und die ist erlebbar.

Ganz genau. Ich hatte schon viele solcher Begegnungen, wo das, was ich erlebt hatte, anderen auf die eine oder andere Weise geholfen hat. Sei es mein Vertrauen in Gott trotz aller möglichen Schwangerschaftskomplikationen => meine damalige Frauenärztin hat mir irgendwann später gestanden, dass sie meine Zuversicht und mein Gottvertrauen so stark gespürt hat, dass ihr sogar der Mund verschlossen war und sie gar nicht alles mit mir besprochen hatte, was hätte sein können. Sei es, dass jemand aufgrund meiner Haltung zu bestimmten Themen zu einer Änderung des Blickwinkels bewegt wurde. Oder sei es, dass ich eine Situation schon erlebt habe und das "danach" kenne und so ein Halt in einem Moment voller Zweifel sein konnte. Es gab in meinem Leben schon viele solcher Momente.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876

jou 😊

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Gott hat schon einige Menschen berührt und/oder erreicht durch die Tatsache, dass ich über meine Vergewaltigung gesprochen habe.

Würde mir nie in den Sinn kommen, das zu evangelistischen Zwecken auszuschlachten.
Es war einfach nur beschissen. Ich habe es überlebt - aber gebraucht hätte ich es nicht und dass ein Gewaltverbrechen zu etwas gut sein soll - tja, das geht halt nicht in meinen böden Kopf.
Und ein Gott, der so etwas für seine Zwecke "gebraucht" (und damit mich instrumentalisiert) ist nicht der Gott, an den ich glaube.
Und awas die "unsichtbare Welt" dazu meint, ist mir eigentlich auch herzlich egal.

Nachtrag vom 07.02.2020 1923
Zu schnell getipp - es geht halt nicht in meinen blöden Kopf.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Würde mir nie in den Sinn kommen, das zu evangelistischen Zwecken auszuschlachten.

Das klingt nun aber sehr abwertend neubaugoere gegenüber, finde ich.
So meinst Du es vermutlich nicht, weil Du Dich da "nur" mit Deinem eigenen Erleben und Umgang damit abgrenzen möchtest.

Aber es hat halt leider auch das "Beigeschmäckle", anderen die sagen wie es Menschen berührt hat DASS sie darüber gesprochen haben, als "es für evangelistische Zwecke ausgeschlachtet" darzustellen.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Würde mir nie in den Sinn kommen, das zu evangelistischen Zwecken auszuschlachten.

Ich sehe nicht, dass das Bekennen von Gottes Größe und Güte und das Bezeugen seines Wirkens auch nur annähernd etwas von "ausschlachten" hat. Im Gegenteil: ich finde es richtig mies von dir, dass du unsere persönlichen Erfahrungen, die wir mit Gott gemacht haben, so derart in die Tonne kloppst!

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich sehe nicht, dass das Bekennen von Gottes Größe und Güte und das Bezeugen seines Wirkens auch nur annähernd etwas von "ausschlachten" hat.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in solchen Erfahrungen überhaupt nichts von "Güte" oder "Größe" erkennen kann.
Wenn ihr das könnt, gut so.

Veröffentlicht von: @herbstrose

ich finde es richtig mies von dir, dass du unsere persönlichen Erfahrungen, die wir mit Gott gemacht haben, so derart in die Tonne kloppst!

Wenn das so angekommen ist, tut es mir ehrlich leid.
Jeder muss seinen ganz eigenen Umgang damit finden. Es steht mir nicht zu, darüer zu urteilen, welchen andere Menschen damit haben.

suzanne62 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876

Hey,

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn das so angekommen ist, tut es mir ehrlich leid.
Jeder muss seinen ganz eigenen Umgang damit finden. Es steht mir nicht zu, darüer zu urteilen, welchen andere Menschen damit haben.

Nun, dies ist mein Umgang mit meiner Geschichte, in der ich Gottes Gnade und Güte und seine Hilfe erfahren habe. Und genau den hast Du eben sehr wohl beurteilt mit genau diesen Deinen Worten. So sehe ich das. Schön ist was anderes. Aber ich nehms Dir nicht übel. Du hast halt einen anderen Umgang mit Deiner Geschichte.

Lieben Gruß

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Und genau den hast Du eben sehr wohl beurteilt mit genau diesen Deinen Worten. So sehe ich das. Schön ist was anderes.

Da hast du recht. Es tut mir leid - es war das, was ich sonst "Nachtreten" nennen würde.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Aber ich nehms Dir nicht übel.

Dafür danke ich dir.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270
Veröffentlicht von: @suzanne62

Würde mir nie in den Sinn kommen, das zu evangelistischen Zwecken auszuschlachten.

Wer sagt denn, dass es um Evangelisation ging?

Solch ein Thema kommt eher in Gesprächen, die Mut zur Seelsorge machen und von Gott Heilwerden zu erwarten, frei werden von der Gewaltspur, die in ein Leben praktiziert worden ist.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @deborah71

Wer sagt denn, dass es um Evangelisation ging?

Das hatte ich so verstanden - aber selbst wenn: wenn es der Betroffenen hilft, ist es gut.
Es steht mir nicht zu, darüber zu urteilen, wie andere mit dem Scheiß, den sie erlebt haben, umgehen.
Für mich ging es lediglich darum, klarzustellen, dass das für mich nicht in Frage kommt.
Wenn andere das als hilfreich für sich empfinden, ist es gut.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Mein "Scheiß" war nicht hilfreich für mich. Er war hilfreich für andere.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das hatte ich so verstanden

und dann nen Senkrechtstart gemacht 😉

Über meine Nicknamensvetterin steht etwas in der Bibel, das mir mal eingeleuchtet hat: Debora saß unter der Palme.

In den Posts, in denen du unter der Palme bleibst, kommt von dir viel Menschenkenntnis und Weisheit zum Vorschein. Das beeindruckt mich sehr und da bist du mir ein Vorbild.

In dem Moment, in dem etwas bei dir auf nen Zünder drückt.... mönsch, nu hab ich wieder ein Bild aus einem Asterixband vor Augen... 😀 😀
Kennst du die Szene, in der Obelix einen Römer aus seinen Stiefeln in die Luft befördert?
Obelix steht hier für mich für starke Entrüstung.... und er ent - rüstet den Römer aus seiner Rüstung.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @deborah71

und dann nen Senkrechtstart gemacht 😉

Ja, da war ich nicht unter, sondern auf der Palme.
Ich habe mich grade bei Neubaugoere dafür entschuldigt und werde das auch noch per PN tun - ich hoffe, sie glaubt mir das und nimmt es an.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270
Veröffentlicht von: @suzanne62

ich hoffe, sie glaubt mir das und nimmt es an.

Da bin ich sicher ❤

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876

Natürlich. 😊
*zudeborahguck* .oO(da kennt mich jemand ziemlich gut 😀)

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270

😀😘😀😎😌😇

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876
Veröffentlicht von: @suzanne62

Würde mir nie in den Sinn kommen, das zu evangelistischen Zwecken auszuschlachten.

Mir auch nicht. 😊 Da sind wir schon zwei.

neubaugoere antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @neubaugoere

... um aus allem etwas Gutes zu machen, das dann jemandem dient (frei nach Röm 8,28)

Wir machen Gott stark!

lena antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lena

Wir machen Gott stark!

Nein, Gott ist stark.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich kenne mehrere Leute, die Kinder verloren haben

Ich auch. Und einige von ihnen "haben fertig" mit Gott. Ich kann es ihnen nicht verdenken.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Keinesfalls setzt das voraus, dass Gott das von vornherein so gewollt hat.

Ich glaube keinesfalls, dass Gott das will - es ist manchmal das Ergebnis des Zusammentreffens vieler ungünstiger Faktoren.
Würde ich denken, dass Gott so etwas will, dann würde ich unverzüglich aus der Kirche austreten und das Beten einstellen.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

würde ich denken, Gott hat nicht ALLES in der Hand, sondern der Zufall kann jederzeit zuschlagen, DANN wäre mein Vertrauen in Gott - auch im finsteren Tal - viel eher "fertig".

Denn was würde dann das Gebet überhaupt "nützen"?

LG
Karibu

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @karibu20

Denn was würde dann das Gebet überhaupt "nützen"?

"Nützt" das Gespräch mit einem Freund irgendetwas?
Nun, so unterschiedlich können die Sichtweisen sein. Wenn ich davon ausgehen würde, dass Gott Gewaltverbrechen will, weil sie ihm irgendwie in den Kram passen.....nein, das würde mein Vertrauen zu ihm schlagartig verschwinden lassen.
Dass ich einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war und Gott gar nichts damit zu tun hat - das ist für mich eine viel erträglichere Vorstellung.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Gewaltverbrechen?
Ich las im Beitrag davor nur etwas von "Kinder verloren haben".
Du schreibst nun aber, DU warst zur falschen Zeit am falschen Ort?

Das verwechselt hier Etwas glaube ich.

Ich habe das "nur" direkt auf das - schlimme und niemals hier klein von mir zu redende - "Kinder verlieren" bezogen.
Oder hast Du etwa auch ein Kind verloren und deutest das an?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

"Nützt" das Gespräch mit einem Freund irgendetwas?

Ja. Immer.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ja. Immer.

Eben. Darauf wollte ich hinaus: dadurch wird möglicherweise kein Driss, der passieren kann, verhindert. Und möglicherweise "erreiche" ich dadurch nichts - aber ich möchte es trotzdem nicht missen.

suzanne62 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3406
Veröffentlicht von: @karibu20

Denn was würde dann das Gebet überhaupt "nützen"?[/quote

Miteinander im Gespräch bleiben nutzt immer.

Auch, wen ich manchmal denken würde, dass Gott längst nicht mehr alles in der Hand hat.
Sondern manch " kleine Götter" sich an SEINE Stelle zu setzen versuchen.

Miteinaner reden gelingt aber nur da, wo ich nicht nur rede, sondern auch zuhöre.

irrwisch antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Miteinaner reden gelingt aber nur da, wo ich nicht nur rede, sondern auch zuhöre.

Das gilt sowohl für Gespräche mit Menschen als auch für Gespäche mit Gott.

herbstrose antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3406
Veröffentlicht von: @herbstrose

Miteinaner reden gelingt aber nur da, wo ich nicht nur rede, sondern auch zuhöre.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Das gilt sowohl für Gespräche mit Menschen als auch für Gespäche mit Gott.[/quote

Sinn meiner Worte

irrwisch antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @irrwisch

Miteinaner reden gelingt aber nur da, wo ich nicht nur rede, sondern auch zuhöre.

Unbedingt! Deshalb gehören zum Stundengebet (das ich jeden Tag praktiziere) immer auch Zeiten der Stille.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

für die Endzeit sind und horrorhafte Zustände beschrieben in der Bibel, eine "Trübsal größer als jede Trübsal zuvor".

Das steht da, damit wir es wissen und nicht davon überrascht werden und gar denken, Gott gibt es doch nicht.
Steht auch so da - inhaltlich.
Aber auch, dass Gott die "Tage verkürzt um der Auserwählten willen".

Für die Endzeit sind uns vorausgesagt:
Kriege und Kriegsgeschrei
Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe.Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: "Ich bin Christus" und werden viele verführen. 6Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.…Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. 8Da wird sich allererst die Not anheben.Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern. 10Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen. 12und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. 13Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig.…"

Das müssen wir wissen, nicht um uns ängstlich zu verkriechen, falls jetzt wieder welche um die Ecke kommen möchten und mir "angstbehaftetes Christsein" unterstellen möchten oder Ähnliches (obwohl ich mal wieder "nur" die Bibel zitierte hier).
Sondern um "gewappnet" zu sein und Bescheid zu wissen, auf dass uns die Umstände nicht und niemals von Gott entfremden und abwenden könnten.

Wer was wie wann will, es ist in Gottes zulassendem Willen für die Endzeit enthalten, und es steht da "aber auch dann werden viele nicht glauben sondern Gott erst Recht lästern" (ungefähr, nicht Zitat genauen Wortlautes, inhaltlich wieder gegeben aus der Offenbarung).

Kriege, Seuchen (Pestilenz), "Hören von Kriegsgeschrei" - was heutzutage aufgrund der Technik samt Internet und damit einhergehender Globallisierung erst wirklich möglich ist ohne davon direkt betroffen sein - bzw. sind wir heute bei vielen Dingen mit betroffen, die uns früher nicht mal aufgefallen wären, egal ob Heuschrecken in weiter entfernten anderen Ländern, Kriege die weiter weg sind uns gar nicht tangieren würden früher, Krankheiten die heutzutage Pandemien bedeuten (können) aufgrund der schon genannten Globalisierung.
Wirtschaft, Importe, Exporte, Bodenschätze, Deutsche Im Krieg in anderen Ländern, usw.

Heute geht uns alles etwas an, zumindest erfahren wir davon täglich in den Medien - und das inzwischen enorm zeitnah.

Alles, was ich dann dazu denken kann, ist was ich mal in einen Artikel als Überschrift las
"Sei getrost, es kommt noch schlimmer".

Ob jetzt - weil Endzeit - oder "nur vorübergehend" aber in schlimmen Ausmaßen - oder doch "nur" weil wir gesagt heutzutage durch die Globalisierung VIEL mehr wissen durch die Medien als früher, und auch viel mehr betroffen sind wie schon genannt - Stichwort Reisen nach und von China, die den Virus weltweit verbreiten.

Die Grippe, die spanische Grippe damals sowieso, die ganz "normale Influenza" erforderten und erfordern viel mehr Tote bislang, selbst Sars war schlimmer, soweit man das jetzt überhaupt schon sagen kann, die Bilder von vor einigen Jahrzehnten wo die Heuschrecken durch die falsche Windrichtung (in den USA damals?) zum Masseneinfall der Heuschrecken führten (wo dann in den Medien mit Besen die Heuschrecken aus den Wohnungen und Läden zu fegende Menschen zu sehen waren).

Du kannst Gott "außen vor lassen" bei all diesen Dingen, aber der mitleidende Gott, der Richter-Gott der wie gesagt solche Dinge sogar in noch extremerer Weise vorausgesagt hat für die Endzeit, ist mir trotzdem enorm wichtig dabei.

LG
Karibu

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

und als Christin, die die biblischen Aussagen zum "ewigen Feuersee" ernst nimmt und daher "fürchtet", dass es eine ewige Hölle gibt für die Verlorenen, denke ich auch dass alle Leiden dieser Welt nie so schrecklich sind und sein werden wie die ewige Hölle.
Wer nie im Dunkeln sitzt, wird sich nicht nach dem Licht umsehen - sagt ein Spruch - oder es zu genießen wissen, sage ich mal.
Wer fragt nach Gott, wenn alles super gut läuft?
Dann würden die Menschen doch vielerorts sagen : "ach, was brauche ich denn einen Gotte? Mir geht es "doch auch so sehr gut" ?

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @karibu20

Wer nie im Dunkeln sitzt, wird sich nicht nach dem Licht umsehen - sagt ein Spruch - oder es zu genießen wissen, sage ich mal.
Wer fragt nach Gott, wenn alles super gut läuft?
Dann würden die Menschen doch vielerorts sagen : "ach, was brauche ich denn einen Gotte? Mir geht es "doch auch so sehr gut" ?

Ich glaube nicht, dass es solche "Gesetzmäßigkeiten" gibt.
Menschen kommen aus unterschiedlichen Beweggründen zum Glauben - und wenden sich aus ebenso unterschiedlichen Beweggründen wieder davon ab.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

ich wollte daraus keine Gesetzesmäßigkeit gemacht sehen.
Es ging da mehr um das "wie man es macht ist es verkehrt", weil die Menschen (oder ersetzen wir es durch "viele Menschen" ?) nun mal immer einen Grund finden werden, an Gott zu zweifeln.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3406
Veröffentlicht von: @karibu20

Wer fragt nach Gott, wenn alles super gut läuft?

Ich.
Weil ich weiß, dass dies nicht alleine mein Verdienst ist.

Weil Gott für mich nicht nur in Notzeiten Anker und Halt ist.
Weil ich mit Gott durch dick und dünn gehe.
Und ER mit mir!

irrwisch antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Amen

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @irrwisch

Ich.
Weil ich weiß, dass dies nicht alleine mein Verdienst ist.

Das geht mir auch so.
Tatsächlich fällt mir das Beten jetzt, wo es mir wieder ganz gut geht, sehr viel leichter als noch vor vier Jahren, als mir der "Dauerbeschuss" durch andauernde Schmerzen das Leben so richtig versaut hat.
Dass ich mittlerweile einen Zustand erreicht habe, mit dem ich leben kann, das macht mich zutiefst dankbar und werde ich nie als selbstverständlich ansehen (weil es das bei diesem Krankheitsbild nicht ist).

suzanne62 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3406
Veröffentlicht von: @suzanne62
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich.
Weil ich weiß, dass dies nicht alleine mein Verdienst ist.

Das geht mir auch so.
Tatsächlich fällt mir das Beten jetzt, wo es mir wieder ganz gut geht, sehr viel leichter als noch vor vier Jahren, als mir der "Dauerbeschuss" durch andauernde Schmerzen das Leben so richtig versaut hat.
Dass ich mittlerweile einen Zustand erreicht habe, mit dem ich leben kann, das macht mich zutiefst dankbar und werde ich nie als selbstverständlich ansehen (weil es das bei diesem Krankheitsbild nicht ist).

Auch ich weiß um zum Teilheftige Schmerzen.
Sie können sehr viel Lebensenergie rauben.

Ich bin auch immer wieder neu dankbar dafür, dass es schmerzarme Zeiten gibt und auch gute Schmerzmedikamente.

irrwisch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270
Veröffentlicht von: @karibu20

Das müssen wir wissen, nicht um uns ängstlich zu verkriechen,[del] falls jetzt wieder welche um die Ecke kommen möchten und mir "angstbehaftetes Christsein" unterstellen möchten oder Ähnliches (obwohl ich mal wieder "nur" die Bibel zitierte hier).[/del]
Sondern um "gewappnet" zu sein und Bescheid zu wissen, auf dass uns die Umstände nicht und niemals von Gott entfremden und abwenden könnten.

Veröffentlicht von: @karibu20

Das müssen wir wissen, nicht um uns ängstlich zu verkriechen, ...................
Sondern um "gewappnet" zu sein und Bescheid zu wissen, auf dass uns die Umstände nicht und niemals von Gott entfremden und abwenden könnten.

So ist der Abschnitt leichter zu lesen. Den Angst transportierenden Einschub hab ich mal rausgenommen.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Hast du in den letzten Tagen mal die "Tagesschau" oder andere Nachrichtensendungen gesehen?
Die Heuschreckenplage in Ostafrika und das Corona-Virus treffen Menschen aller Religionen und Weltanschauungen, jeden Alters, gute und böse.
Welchen Sinn sollte so etwas haben und was soll dabei Gutes herauskommen, wenn z.B. Kinder sterben?
Und ganz sicher werde ich Gott nicht danach fragen - damit würde ich ihm ja unterstellen, dass er das gewollt haben könnte.
Eine Vorstellung, die ich unerträglich finde. Da komme ich besser klar, wenn ich ihn da außen vor lasse.

Wenn Du gelesen hast, was ich geschrieben habe, wäre es hilfreich, Du würdest bei dem bleiben, was ich schreibe, und kein neues Fass aufmachen. Ich habe darüber geschrieben, wenn ich oder jemand persönlich in eine Prüfung komm, wie er dann damit umgeht oder gehen kann oder sollte.
Wie gehst Du in persönlichen Krisen damit um, Gottes Willen zu erfahren? Fragst Du nicht Gott?

Ich kann und muss auch nicht auf alle Probleme dieser Welt eine Antwort haben. Meine Verantwortung ist lediglich, wie ich mit der Not dieser Welt umgehe, indem ich Gott frage, wann, wo und wie ich dazu beitragen kann, die Nöte der Welt zu lindern. Das habe ich für mich getan und das umgesetzt, was dabei mein Part war bzw. ist.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Wenn Du gelesen hast, was ich geschrieben habe,

Das habe ich ja gelesen und darauf geantwortet.

Veröffentlicht von: @clay

Wie gehst Du in persönlichen Krisen damit um, Gottes Willen zu erfahren? Fragst Du nicht Gott?

Nein. Weil ich die meisten Krisen gar nicht mit ihm in Verbindung bringe.
Deshalb habe ich ja die Heuschreckenplage und das Corona-Virus erwähnt: sie treffen Menschen unabhängig von ihrem Glauben und ihrem Wohlverhalten.
Und was die Krisenzeiten in meinem Leben angeht: nein, ich frage Gott nicht, was er damit bezweckt. Weil ich gar nicht davon ausgehe, dass er mir diesen Mist angetan hat.
Ich versuche, pragmatische Lösungen zu finden oder - wenn das nicht möglich ist - Schadenbegrenzung zu betreiben.

Veröffentlicht von: @clay

Ich kann und muss auch nicht auf alle Probleme dieser Welt eine Antwort haben.

Das kann auch kein Mensch verlangen.

Veröffentlicht von: @clay

Meine Verantwortung ist lediglich, wie ich mit der Not dieser Welt umgehe, indem ich Gott frage, wann, wo und wie ich dazu beitragen kann, die Nöte der Welt zu lindern. Das habe ich für mich getan und das umgesetzt, was dabei mein Part war bzw. ist.

Mehr kann auch niemand verlangen.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Und was die Krisenzeiten in meinem Leben angeht: nein, ich frage Gott nicht, was er damit bezweckt. Weil ich gar nicht davon ausgehe, dass er mir diesen Mist angetan hat.

Das hat Er ja auch nicht, aber Er hat es zugelassen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich versuche, pragmatische Lösungen zu finden oder - wenn das nicht möglich ist - Schadenbegrenzung zu betreiben.

Erlaubst Du mir die Frage: Welche Rolle spielt denn Gott in Deinem Leben, wenn Du alles selbst in die Hand nimmst? Was bringt Dir denn der Glaube ganz praktisch? Wo kommt denn Gott vor, nur im Gottesdienst?

Was sagt Dir z.B. diese Bibelstelle:
Röm 12,2: "Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung [eures] Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist."
oder nach einer neueren Übersetzung:
"Richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch so umgestalten, dass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es zum Ziel führt."

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Was bringt Dir denn der Glaube ganz praktisch?

Ich fürchte, ich kann mit dieser Frage nichts anfangen. Wieso sollte der Glaube irgendetwas "bringen"?

Veröffentlicht von: @clay

Wo kommt denn Gott vor, nur im Gottesdienst?

Ich habe auch zu Hause meine regelmäßigen Gebetszeiten.

Veröffentlicht von: @clay

"Richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch so umgestalten, dass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es zum Ziel führt."

Na ja, als das geschrieben wurde, haben Christen im römischen Weltreich in einer Umgebung gelebt, die ihnen nicht gerade wohlgesonnen war.
Wirleben aber hier in einer Kultur, die seit Jahrhunderten vom Christentum geprägt ist, in einer Gesellschaft, deren Normen und Werte von der christlichen Religion ganz wesentlich mitgeprägt wurden - kurz: die Maßstäbe der Welt, in der ich lebe und die Maßstäbe, der Religion, in der ich sozialisiert wurde und der ich angehöre, unterscheiden sich gar nicht sehr.
Das heißt natürlich nicht, dass es mit der praktischen Umsetzung dieser Werte und Normen immer so sehr weit her ist.
Man kann z.B. nicht über das "christliche Abendland" schwadronieren und gleichzeitig zulassen, dass Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken oder - falls sie es leben nach Europa geschafft haben - monate- und jahrelang in dreckigen überfüllten Lagern vegetieren müssen.

Veröffentlicht von: @clay

Welche Rolle spielt denn Gott in Deinem Leben, wenn Du alles selbst in die Hand nimmst?

Erlaubst du mir die Frage: Was um alles in der Welt ist so schlimm daran, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen?
Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, dass ich selbst erledige, was ich selbst erledigen kann. Das würde mir gar nicht in den Sinn kommen, das anders zu handhaben.
Wenn jemand Gott um ein Wunder bitten möchte, damit sich z.B. die Heizung von selber repariert, bitte schön.
Aber ich ziehe es vor, mich da an den Installateur meines Vertrauens zu wenden.
Und ich habe tatsächlich vor zwei Wochen (ganz wie jeder Ungläubige es auch getan hätte) einfach das verschrieben Antibiotikum genommen, statt vorher Gott zu fragen, ob er nicht vielleicht ein Wunder auf Lager hat.
Ist das jetzt in deinen Augen eine schlimme Sünde?

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich fürchte, ich kann mit dieser Frage nichts anfangen. Wieso sollte der Glaube irgendetwas "bringen"?

Eph 4,11-18: "Und er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer, zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Mann, zu dem Maße des vollen Wuchses der Fülle des Christus; auf dass wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre, die durch die Betrügerei der Menschen kommt, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum; sondern die Wahrheit in Liebe festhaltend, lasst uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus, aus welchem der ganze Leib, wohl zusammengefügt und verbunden durch jedes Gelenk der Darreichung, nach der Wirksamkeit in dem Maß jedes einzelnen Teiles, für sich das Wachstum des Leibes bewirkt zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich habe auch zu Hause meine regelmäßigen Gebetszeiten.

Und weiter?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Erlaubst du mir die Frage: Was um alles in der Welt ist so schlimm daran, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen?
Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, dass ich selbst erledige, was ich selbst erledigen kann. Das würde mir gar nicht in den Sinn kommen, das anders zu handhaben.

Jesus antwortete ihm: "Es steht geschrieben:
'Du sollst den HERRN, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.'" Luk 4,8

"Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Jesus Christus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen." Eph 2,10; vgl. 1Ko 3,12-15

Diese beiden Bibelstellen stehen exemplarisch für die Stellung, die wir als Kinder Gottes bei Gott haben: wir sind nicht zum Selbstzweck durch Jesus erlöst worden, wir gehören nicht uns selbst, sondern wir sind berufen, Gott als unserem HERRN zu dienen. Es wird in der Bibel der Vergleich gebraucht mit dem Sklaven im Judentum, der nach 7 Jahren freigelassen werden konnte. Wenn er aber sagte: "Ich will nicht frei sein, sondern meinem Herrn weiter dienen, weil ich ihn liebe ...", dann wurde das besiegelt und es war fortan so. Wir dienen freiwillig aus Liebe und im Gehorsam unserem HERRN, wir sollten es zumindest.

Dienen bedeutet zunächst einmal, Gott an die erste Stelle in unserem Herzen und Leben zu setzen, Ihn zu ehren, Ihn anzubeten. Wenn Er die Nummer 1 in meinem Leben ist, dann kann ich es nicht mehr sein. Dann kommt Gott nicht erst dann ins Spiel, wenn ich mit meinem Latein am Ende bin, sondern Er kommt zuerst und leitet mich durch seinen Geist nach seinem Plan für mich.

Dann bedeutet es aber aber auch, die Werke zu tun, die Er als unser HERR für uns vorbereitet hat, sie wann, wo und wie auszuführen. Dazu ist es notwendig, dass wir uns Ihm täglich zur Verfügung stellen und bereit sind, Ihm zu dienen, und nach seinem Willen zu fragen, denn wir können ja nicht in Unkenntnis das tun, was Er will, das wir es tun.

Jesus gab uns allen generell den Auftrag, das Evangelium zu verkündigen, Kranken die Hände aufzulegen und Dämonen auszutreiben, den sogenannten Missionsbefehl. Dazu befähigt Er uns durch die Geistestaufe und die Geistesgaben.
Jesus sagte auch, dass wir dieselben Werke tun werden, die Er tat.
und, dass Zeichen und Wunder denen folgen, die glauben, d.h. Ihm vertrauen.

Für die Ausführung der 'vorbereiteten Werke' gelten Gottes Zusagen der Heilung, Versorgung, des Schutzes, dass Er alle Tage bei uns ist, usw. (Mat 6,33; 2Mo 23,25; u.a.)

Veröffentlicht von: @suzanne62

Und ich habe tatsächlich vor zwei Wochen (ganz wie jeder Ungläubige es auch getan hätte) einfach das verschrieben Antibiotikum genommen, statt vorher Gott zu fragen, ob er nicht vielleicht ein Wunder auf Lager hat.
Ist das jetzt in deinen Augen eine schlimme Sünde?

Wenn für Dich neu ist, was ich schreibe, dann frage doch einfach nach, wenn etwas nicht klar ist. Du kannst es auch ins Lächerliche ziehen, doch das ist wenig zielführend.

Es ist z.B. immer Gott, der heilt, sei es durch Medikamente, Ärzte, usw. oder übernatürlich. Deshalb erwarte ich Heilung von Ihm, aber überlasse Ihm, wie Er mich heilt. Selbstverständlich gehe ich auch zum Arzt, dafür haben wir sie ja, aber ich reduziere Gottes Möglichkeiten nicht mehr auf das Können und Wissen der Ärzte. nicht nur weil ich mehrfach erfahren habe, wie schnell sie damit am Ende sind, sondern vor allem seitdem ich von Ihm übernatürlich geheilt wurde, wo Ärzte nichts (mehr) machen konnten.

Mit Sünde hat das nichts zu tun, aber wir leben möglicherweise unter den uns von Gott gegebenen Möglichkeiten, nehmen unser göttliches Erbe nicht in Besitz und reduzieren Gott auf das Menschen mögliche. Zudem gehen wir an unserer Berufung vorbei und werden einmal mit leeren Händen vor Gott stehen, weil wir die Gaben, die Er uns gegeben hat, um Ihm zu dienen, vergraben haben (vgl. Mat 25,14-30).

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Jesus antwortete ihm: "Es steht geschrieben:
'Du sollst den HERRN, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.'" Luk 4,8

Daraus lese ich kein Verbot, Probleme selbständig und pragmatisch zu lösen.

Veröffentlicht von: @clay

"Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Jesus Christus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen." Eph 2,10; vgl. 1Ko 3,12-15

Auch diese Stelle lese ich nicht als ein solches Verbot.
Die Werke der Barmherzigkeit lernt man als katholisches Kind schon in der Grundschule. Sie zu tun, wo immer sich eine Möglichkeit dazu beitet, das habe ich immer als Teil meines Glaubenslebens angesehen. Glaube ohne Werke ist für die Tonne - so jedenfalls verstehe ich Jakobus.

Veröffentlicht von: @clay

Dienen bedeutet zunächst einmal, Gott an die erste Stelle in unserem Herzen und Leben zu setzen, Ihn zu ehren, Ihn anzubeten.

Ja, natürlich. Ich bemühe mich, das zu tun.
Aber das schließt ja nicht aus, dass ich mein eigenes Leben im Rahmen der Gebote lebe.
Ich habe es nie so gesehen, dass Gott mein Leben komplett verplant hat und ich seinen Plan bis ins letzte Detail abzuarbeiten habe und anderenfalls übelst bestraft werde.

Veröffentlicht von: @clay

Mit Sünde hat das nichts zu tun,

Dann ist doch alles gut. Was ist dann dein Problem?

Veröffentlicht von: @clay

werden einmal mit leeren Händen vor Gott stehen,

Ich stehe eigentlich immer mit leeren Händen vor Gott.

Veröffentlicht von: @clay

weil wir die Gaben, die Er uns gegeben hat, um Ihm zu dienen, vergraben haben

Zählen für dich nur die "übernatürlichen" Gaben?
Ich denke, dass ich die Gaben, die Gott mir geschenkt hat, jeden Tag nutze - im Beruf und in meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Eines meiner liebsten und häufigsten Morgengebete beinhaltet den Satz: "Lass uns mit unseren Fähigkeiten nicht herrschen, sondern dienen."

Veröffentlicht von: @clay

Wenn für Dich neu ist, was ich schreibe, dann frage doch einfach nach, wenn etwas nicht klar ist.

Das, was du hier lehrst, ist für mich weder neu noch unklar. Ich kenne das schon seit über 30 Jahren und ich weiß: das ist nicht meine Glaubensrichtung.
Mit der Realität, in der ich lebe, bringe ich das nicht überein.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Auch diese Stelle lese ich nicht als ein solches Verbot.

Es ist ein Gebot und kein Verbot.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Die Werke der Barmherzigkeit lernt man als katholisches Kind schon in der Grundschule. Sie zu tun, wo immer sich eine Möglichkeit dazu beitet, das habe ich immer als Teil meines Glaubenslebens angesehen. Glaube ohne Werke ist für die Tonne - so jedenfalls verstehe ich Jakobus.

Es geht nicht darum, irgendetwas zu tun, sondern das zu tun, was Gott speziell für jeden von uns vorbereitet hat, dass wir es ausführen. Das geht nicht anders, als dass wir unsere göttliche Berufung kennen und täglich die konkreten Aufträge von Gott ausführen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich habe es nie so gesehen, dass Gott mein Leben komplett verplant hat und ich seinen Plan bis ins letzte Detail abzuarbeiten habe und anderenfalls übelst bestraft werde.

So ist es ja auch nicht. Gott sieht vom Ende her und deshalb sind unsere Entscheidungen, unsere Umwege, die wir machen, und die Ehrenrunden, die wir drehen, um Gottes Ziele mit uns zu erreichen, von Ihm in seinen Plan integriert. Da wir immer nur den nächsten Schritt erkennen können, sind wir in unseren Entscheidungen frei, ja oder nein zu sagen, doch Gott kannte unsere Entscheidung schon längst und hat sie entsprechend berücksichtigt.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Dann ist doch alles gut. Was ist dann dein Problem?

Ich habe damit kein Problem.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Zählen für dich nur die "übernatürlichen" Gaben?

Nein, Gott benutzt auch unsere natürlichen Begabungen, aber für was gibt er uns wohl Geistesgaben für unseren Dienst für Ihn? Weil unsere natürlichen Gaben nur natürliche Ergebnisse bringen, aber um Gottes Reich zu bauen, was ein geistliches, ewiges Reich ist, braucht es auch geistliche Gaben.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Das, was du hier lehrst, ist für mich weder neu noch unklar. Ich kenne das schon seit über 30 Jahren und ich weiß: das ist nicht meine Glaubensrichtung.
Mit der Realität, in der ich lebe, bringe ich das nicht überein.

Klar, die geistliche, übernatürliche Realität Gottes ist mit unserer natürlichen Wahrnehmung nicht zu erfassen, aber Gott, die Erlösung, der in Jesus Mensch gewordene Gott, der Glaube, die Geistesgaben, usw., alles das ist übernatürlich. Wenn ich mich dem nicht öffne, wie will ich dann eine Beziehung zu Gott leben? Ich kann mir das gar nicht anders vorstellen. Für mich bliebe Gott dann nur eine theoretische Größe und mein Christsein bestünde aus einem religiösen Lebensstil, aber Gott wäre keine lebende Person, die mit mir und mit der ich kommuniziere und mich austausche, der mein Leben gestaltet und führt und dem ich aus Liebe im Gehorsam diene. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Wenn ich mich dem nicht öffne, wie will ich dann eine Beziehung zu Gott leben?

Ich lebe in Beziehung mit Gott seit meiner Kindheit - übernatürliche Gaben waren nie ein Thema, außer in meiner kurzen charismatischen Phase vor 35 Jahren. War absolut nichts für mich - und dass diese Leute mit ihren schicken Gaben irgendwie bessere Christen waren, den Eindruck hatte ich überhaupt nicht.
Heute sehe das etwas differenzierter: es gibt überzeugende Christen, die in Zungen reden und solche, die es nicht tun.
Und es gibt Christen, die eher abschrecken, die in Zungen reden, Prophetien raushauen etc.....und abschreckende Christen, die keinerlei übernatürliche Geistesgaben haben.
Ob jemand sein Christsein überzeugend lebt oder ob er andere Menschen eher vom Glauben abschreckt, das hat nach meiner Erfahrung nichts mit seiner Glaubensrichtung zu tun und nichts damit, ob er irgendwelche "übernatürlichen" Geistesgaben hat oder nicht.
Sollte Gott unbedingt wollen, dass jeder Christ solche übernatürlichen Gaben hat, nun, dann kann er seinen Willen sicherlich durchsetzen. Wer sollte ihm denn widerstehen?

Veröffentlicht von: @clay

Für mich bliebe Gott dann nur eine theoretische Größe und mein Christsein bestünde aus einem religiösen Lebensstil,

Gott ist für mich mehr als eine "theoretische Größe". Ich kann mich an keine Zeit in meinem Leben erinnern, in der ich nicht an ihn geglaubt hätte und seit ich des Sprechens mächtig bin, bete ich auch.
Was gegen einen religiösen Lebensstil sprechen sollte, erschließt sich mir nicht so ganz.

Veröffentlicht von: @clay

Aber das muss jeder für sich entscheiden.

So ist es.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Heute sehe das etwas differenzierter: es gibt überzeugende Christen, die in Zungen reden und solche, die es nicht tun.
Und es gibt Christen, die eher abschrecken, die in Zungen reden, Prophetien raushauen etc.....und abschreckende Christen, die keinerlei übernatürliche Geistesgaben haben.

Was haben wir andere zu beurteilen und zu richten? Sie gehören ihrem HERRN, der allein das Recht hat, sie zu beurteilen. Es geht doch um unsere persönliche Beziehung zu unserem HERRN. Warum dann immer die Vergleiche mit anderen?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Sollte Gott unbedingt wollen, dass jeder Christ solche übernatürlichen Gaben hat, nun, dann kann er seinen Willen sicherlich durchsetzen. Wer sollte ihm denn widerstehen?

Gott tut nichts gegen unseren Willen; Er zwingt uns nicht.
Der Glaube ist - wie Gott selbst - übernatürlich und alles, was damit zusammenhängt, ist übernatürlich: Erlösung, unser Geist, der in der Wiedergeburt erneuert wurde, die Geistestaufe, die Gaben des Geistes, usw. Ein Leben im Glauben kann nur übernatürlich sein. Und die übernatürliche Realität durchdringt unsere natürliche, aber - so sagt Paulus - soll der übernatürliche Geist unser Leben bestimmen und nicht unsere natürlichen Gefühle, unser natürlicher Wille und unser natürlicher Verstand. Aber ich will mich nicht wiederholen und es geht mir schon gar nicht darum, Recht haben zu wollen.
Sei gesegnet.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Was haben wir andere zu beurteilen und zu richten?

Das Verbot zu richten ist doch kein Verbot, eine eigene Meinung zu haben.
Natürlich gibt es Menschen, die ihr Christsein überzeugend leben und andere, die eher abschreckend wirken.
Dass es Christen gibt, die mich mit ihrer anmaßenden und selbstgerechten Art eher abstoßen, sagt ja über deren Heilsstatus überhaupt nichts aus.
Richten würde ich, wenn ich denken würde: "Na, so wie der/die drauf ist, kann er/sie vor Gott keine Gnade finden....."
Aber jemanden eher unsympathisch oder abstoßend zu finden, ist kein Richten. Es ist eine ganz persönliche Empfindung, nicht mehr und nicht weniger. Und nicht verboten.

Veröffentlicht von: @clay

unser Geist, der in der Wiedergeburt erneuert wurde, die Geistestaufe,

Ich bin getauft und gefirmt, beides jeweils nur einmal. Eine "Wiedergeburt" und "Geistestaufe" darüber hinaus habe ich nicht absolviert und habe dies auch nicht vor.
Mir genügt mein natürliches, menschliches Leben - das lebe ich, so gut ich kann nach den 10 Geboten.

Veröffentlicht von: @clay

Sei gesegnet.

Das gebe ich gern zurück.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Ich bin getauft und gefirmt, beides jeweils nur einmal. Eine "Wiedergeburt" und "Geistestaufe" darüber hinaus habe ich nicht absolviert und habe dies auch nicht vor.
Mir genügt mein natürliches, menschliches Leben - das lebe ich, so gut ich kann nach den 10 Geboten.

Wie siehst du dann diese Aussage Jesu?
Joh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Das wird bei uns auf die Taufe bezogen.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Jesus sagt aber noch mehr. Und ich denke nicht, dass es da ausreicht, sich taufen zu lassen:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. 4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. 6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. 7 Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Jesus sagt aber noch mehr. Und ich denke nicht, dass es da ausreicht, sich taufen zu lassen:

Ich schon. Nach Auffassung meiner Kirche ist mit der "Wiedergeburt aus Wasser und Geist" die Taufe gemeint.
Und dabei möchte ichh es jetzt eigentlich belassen.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270
Veröffentlicht von: @suzanne62

Eine "Wiedergeburt" und "Geistestaufe" darüber hinaus habe ich nicht absolviert und habe dies auch nicht vor.

Was verstehst du hier unter "absolvieren"?
Ich verbinde das Wort mit Ausbildung, Abitur...etwas, das man lernen kann und dann einen Schein dafür bekommt. Daher komme ich mit deiner Wortwahl hier nicht zurecht und habe keinen blassen Schimmer, was du meinen könntest. Du hast die Babytaufe doch auch nicht absolviert... in dem Sinn, wie ich absolvieren verstehe. Du siehst mich einigermassen ratlos.

ab·sol·vie·ren
/absolviéren/
schwaches Verb

1a.
(eine Schule o. Ä.) durchlaufen, [erfolgreich] beenden
"das Gymnasium, einen Lehrgang absolvieren"
1b.
verrichten, bewältigen, ableisten
"einen Achtstundentag absolvieren müssen"

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @deborah71

Was verstehst du hier unter "absolvieren"?

Ich verstehe unter der "Wiedergeburt aus Wasser und Geist" die Taufe - egal, in welchem Lebensalter und mit welcher Wassermenge.
Es gibt aber christliche Gemeinschaften, die verstehen darunter etwas, das man sehr wohl absolvieren kann (und nach deren Auffassung auch muss): das Aufsagen eines "Übergabegebets", das dir z.T. auch netterweise vorgesprochen wird.
Es gibt auf Bibel TV auch Sendungen, in denen das so praktiziert wird.
Um mal meinen Liebilignskabarettisten zu zitieren: das kann man machen. Muss man aber nicht.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270
Veröffentlicht von: @suzanne62

Es gibt aber christliche Gemeinschaften, die verstehen darunter etwas, das man sehr wohl absolvieren kann (und nach deren Auffassung auch muss): das Aufsagen eines "Übergabegebets", das dir z.T. auch netterweise vorgesprochen wird.

Da hat sich also bei dir ein Leistungsverständnis ergeben: das Übergabegebet bewirke die Wiedergeburt. Verstehe ich dich da richtig?

Das wäre in der Tat ein Absolvieren. Wobei das Übergabegebet keinerlei rettende Wirkung hat.
Es ist immer noch der Glaube an Jesus, der im Herzen gezündet wird durch den Heiligen Geist.
Das Übergabegebet kann eine erste Hilfe sein, darauf hörbar zu antworten und es kann für den Glaubenden ein Erinnerungspunkt sein, dass er sich vor Zeugen zu Jesus bekannt hat.
Ohne den gezündeten Glauben wäre es nur eine Formel.

So jedenfalls ist mein Verständnis.

deborah71 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Danke für deine Erläuterung. Besser hätte ich es auch nicht formulieren können.

Du hast Recht, ein Übergabegebet muss nicht gesprochen werden. Allerdings ist es sehr hilfreich, vor Zeugen seinen Glauben zu bekennen und sein Leben öffentlich in Gottes Hand zu legen.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @deborah71

Da hat sich also bei dir ein Leistungsverständnis ergeben: das Übergabegebet bewirke die Wiedergeburt. Verstehe ich dich da richtig?

Nein, mein Verständnis ist das überhaupt nicht. Und ein Übergabegebet wird mir nie über die Lippen kommen.

Veröffentlicht von: @deborah71

dass er sich vor Zeugen zu Jesus bekannt hat.

Das habe ich getan, als ich gefirmt wurde und das tun wir als Gemeinde gemeinsam jedes Jahr bei der Feier der Taufe des Herrn und in der Osternacht, wenn wir unser Taufversprechen erneuern.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das habe ich getan, als ich gefirmt wurde und das tun wir als Gemeinde gemeinsam jedes Jahr bei der Feier der Taufe des Herrn und in der Osternacht, wenn wir unser Taufversprechen erneuern.

Um in deinem Sprachgebrauch zu bleiben.. du hast also da etwas absolviert 😉

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @deborah71

du hast also da etwas absolviert 😉

Ja, durchaus. Aber das habe ich gerne und freiwillig getan und nicht auf Druck und Drohung ("wenn du das nicht machst, kommst du in die Hölle") hin.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270

Da kommen wir der Sache schon näher 😊

Also die Personen, bei denen ich Hebamme zum Glauben sein durfte, sind nicht unter Druck gesetzt worden. Ich mache um Drohbotschaften einen großen Bogen und sogenannte "Angst"bekehrungen halte ich für .... (Ausdruck nicht chartagerecht)..... 😌😇

Gott wünscht eine heile und angstfreie Beziehung mit seinen Menschen. Das höchste Gebot spricht da glasklar und eindeutig.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @deborah71

Also die Personen, bei denen ich Hebamme zum Glauben sein durfte, sind nicht unter Druck gesetzt worden.

"Hebamme zum Glauben" - was für ein schöner Ausdruck.
Es gibt Menschen, die ich auf dem Weg zur Erwachsenentaufe und bei ihren ersten Schritten als getaufte Christen ein Stück begleiten durfte.
Das waren Kontakte, die sich ganz ohne missionarische Absicht ergeben hatten.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich mache um Drohbotschaften einen großen Bogen und sogenannte "Angst"bekehrungen halte ich für .... (Ausdruck nicht chartagerecht)..... 😌😇

Och, das Wort "Driss" ist hier eigentlich noch nie beanstandet worden. Kann aber auch daran liegen, dass es in der Community-Leitung keine Rheinländer gibt...😇😉

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270
Veröffentlicht von: @suzanne62

"Hebamme zum Glauben" - was für ein schöner Ausdruck.
Es gibt Menschen, die ich auf dem Weg zur Erwachsenentaufe und bei ihren ersten Schritten als getaufte Christen ein Stück begleiten durfte.
Das waren Kontakte, die sich ganz ohne missionarische Absicht ergeben hatten.

genau so.... 😊

Nun ja....das kölsche Wort ist mir dafür nicht stark und eindeutig genug. 🤓

Nachtrag vom 15.02.2020 1816
also zwischen genau so

~~~~~~~~~~~~~~~~~

und der nächsten Zeile ist es wohl gut, sich einen Trennstrich zu denken 😉

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich weiß nun nicht, ob ich Dir diese Verständnisfragen stellen darf oder Du Dich dann wieder abgrenzt weil Du mir "auf Kommando" weder eine Antwort schuldig bist noch Dich mir gegenüber erklären musst, aber mich würde an dieser Stelle schon interessieren, ob Du Jesus als Herrn und Heiland in persönlicher Begegnung in Deinem Leben siehst, zu IHM betest also auch alleine und ständig mit IHM redest im Alltag, oder ob Du es "nur" in der Gemeinschaft in einem Gottesdienst oder einer Messe tust?

Ist ER Dir Begleiter jeden Tag im Bewusstsein Seiner ständigen Gegenwart, oder ist es Dir eher ein Leben in IHM in Gemeinschaft mit den Anderen und ohne direktes eigenes tägliches Gebet zu IHM?

Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662

Persönliche Gottesbeziehung sowie Glaubensvollzug (durch Gebet, Schriftlesung und Engagement für andere Menschen) und Teilhabe am an der Gemeinschaft der Kirche in der Feier der Liturgie und im Dienst am Nächsten gehören für mich zusammen.
Ich habe einen Bereich in meinem Wohnzimmer für Gebet reserviert - nach dem Vorbild meiner Großeltern, die auch einen "Herrgottswinkel" in ihrem Haus hatten.
Da habe ich ein Kreuz, eine geweihte Kerze, meinen Rosenkranz und das jeweils aktuelle "Stundenbuch" (es gibt jeweils eine Ausgabe für den weihnachtlichen und den österlichen Festkreis, die Zeit im "Jahreskreis und für Heiligenfeste).
Dort verbringe ich meine täglichen drei Gebetszeiten - Laudes, Vesper und Komplet.
Neben den für den jeweiligen Tag vorgegebenen Texten ist auch Zeit und Raum für persönliche Anliegen, also "freies" Gebet.
Wenn ich - sei es online oder im RL - mitbekomme, dass jemand traurig oder krank ist oder vor einer schweren Entscheidung steht, dann fließt das in meine Fürbitten ein. Ich muss gar nicht unbedingt genau wissen, was das Problem ist. Es genügt, dass Gott es weiß.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich verstehe unter der "Wiedergeburt aus Wasser und Geist" die Taufe - egal, in welchem Lebensalter und mit welcher Wassermenge.
Es gibt aber christliche Gemeinschaften, die verstehen darunter etwas, das man sehr wohl absolvieren kann (und nach deren Auffassung auch muss): das Aufsagen eines "Übergabegebets", das dir z.T. auch netterweise vorgesprochen wird.

Ich praktiziere das deshalb auch, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Menschen, mit denen ich es vorwiegend heute zu tun habe, die Jesus in ihr Herz und Leben aufnehmen wollen, um gerettet und mit Gott versöhnt zu sein, nie gelernt haben, das frei zu formulieren, was in ihrem Herzen ist. Bei dem vorgesprochenen Gebet geht es darum, das, was in ihren Herzen ist, in Worte zu fassen. Nicht die Formulierung dieses Gebetes ist entscheidend, sondern ihr Herz und der Wille, mit Gott versöhnt zu sein. Man muss die Leute eben da abholen, wo sie stehen.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

nie gelernt haben, das frei zu formulieren, was in ihrem Herzen ist. Bei dem vorgesprochenen Gebet geht es darum, das, was in ihren Herzen ist, in Worte zu fassen.

.
Ein "freies" Gebet käme mir nie vor Zeugen über die Lippen - das ist ausschließlich für meinen Privatbereich reserviert und eine Sache zwischen mir und Gott.
Für das gemeinsame Beten gibt es liturgische Gebete.

Veröffentlicht von: @clay

Man muss die Leute eben da abholen, wo sie stehen.

Wenn sie "abgeholt" werden wollen, ist dagegen auch nichts einzuwenden.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Ein "freies" Gebet käme mir nie vor Zeugen über die Lippen

Warum nicht?

Für das gemeinsame Beten gibt es liturgische Gebete.

Wenn ich mit Geschwistern zum gemeinsamen Gebet treffe, werden erst einmal die Gebetsanliegen zusammen getragen. Dann wird gebetet. Jeder, der es auf dem Herzen hat, betet laut und frei formuliert für das eine oder andere Anliegen. Und zwar konkret. Liturgische Gebete sind zu allgemein und treffen meist nicht den Kern des jeweiligen Anliegens.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Warum nicht?

Weil das, was ich persönlich mit Gott berede, privat ist und niemand anderen etwas angeht.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Wenn ich mit Geschwistern zum gemeinsamen Gebet treffe, werden erst einmal die Gebetsanliegen zusammen getragen.

Mit zwei Freundinnen bete ich gelegentlich gemeinsam die Vesper. Die Fürbitten, die nicht im "Stundenbuch" abgedruckt sind, sondern Menschen betreffen, die wir kennen, werden dabei bewusst nicht laut ausgesprochen, um die Privatsphäre derjenigen, für die wir beten, nicht zu verletzen.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Sorry, aber die Privatsphäre ist doch gewährleistet. Oder geht ihr raus und betet öffentlich auf der Straße?

herbstrose antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1315
Veröffentlicht von: @herbstrose

Sorry, aber die Privatsphäre ist doch gewährleistet. Oder geht ihr raus und betet öffentlich auf der Straße?

Nimm einfach mal an, Ihr betet im kleiner Runde, von mir aus im Hauskreis.
Nun hast du als erste (und bisher einzige) von einer gemeinsamen Bekannten erfahren, dass sie verzweifelt ist, weil ihr Ehemann eine neue Geliebte hat. Sie hat es dir zwar nicht unter dem Siegel der Verschwiegenheit mitgeteilt, aber du weißt, dass es ihr unangenehm wäre, wenn diese Nachricht nun schnell die Runde macht.
Der Schutz der Privatsphäre schließt damit definitiv aus, für diese Freundin oder für dieses Paar auch in noch so kleiner und intimer allerchristlichster Runde zu beten - aber im privaten Gebet ohne Zuhörer und Mitbeter darfst du das selbstverständlich tun.

bepe0905 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @bepe0905

Der Schutz der Privatsphäre schließt damit definitiv aus, für diese Freundin oder für dieses Paar auch in noch so kleiner und intimer allerchristlichster Runde zu beten - aber im privaten Gebet ohne Zuhörer und Mitbeter darfst du das selbstverständlich tun.

Danke - du hast genau verstanden, worum es mir geht und damit meinen Tag gerettet.....bis gerade eben habe ich (wieder mal) gedacht, ich bin für dieses Forum hier einfach zu blöd.
Aber immerhin einer hier scheint das ähnlich zu sehen.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Dann werde ich in dieser Runde nicht für sie beten. Oder nur dann, wenn ich vorher ihr Einverständnis bekommen habe.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Sorry, aber die Privatsphäre ist doch gewährleistet.

Wenn jemand mir etwas anvertraut, dann vertraut er es eben mir an - und nicht denen, mit denen ich zusammen bete.
Und bei denen, mit denen ich zusammen bete, ist das genauso: das, was anvertraut wurde, sagt man niemandem weiter.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Anscheinend ist es dir fremd, in speziellen Gebetsrunden laut und frei zu beten. In einer solchen Runde wird nur das gebetet, was a) einen selber betrifft oder b) ausdrücklich aufgetragen wurde. An allgemeinen Gebeten kommen dann noch Gebete für die Gemeinde, das Umfeld, den Wohnort, das Land, die Gemeindemitarbeiter ... hinzu, die dann meist allgemeinerer Natur sind.

Und was innerhalb dieser Runde besprochen wird, dringt niemals nach außen.

Hast du noch nie erlebt, wie des Gebet anderer einen trägt?

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Anscheinend ist es dir fremd, in speziellen Gebetsrunden laut und frei zu beten.

In meiner charismatischen Phase war ich in einer Gruppe, in der man "frei" beten musste.
Das nicht mehr machen zu müssen war eine große Befreiung und Erleichterung.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Hast du noch nie erlebt, wie des Gebet anderer einen trägt?

Ich habe diese "Gebetsgemeinschaften" als äußerst übergriffig empfunden.
Deine Frage ist mir zu persönlich als dass ich sie beantworten möchte.
Abschließend sei noch gesagt, dass dies meine persönlichen Erfahrungen und Einsichten sind und ich dies nicht so verstanden wissen möchte, als wollte ich anderen ihr freies Gebet in Gemeinschaft madig machen.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

In meiner charismatischen Phase war ich in einer Gruppe, in der man "frei" beten musste.

Schade, dass du das so empfunden hast. Ich hab noch nie frei beten "müssen".

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Schade, dass du das so empfunden hast.

Warum? Jeder Jeck is anders jeck, sagt man im Rheinland.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich hab noch nie frei beten "müssen".

Ist doch OK, wenn du das so empfindest. Für mich ist das halt nix.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Es gab schon Gebetsstunden, in denen ich nur das "Amen" am Schluss gesprochen habe.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876

Ich habe in den ersten zwei Jahren meines Lebens mit Gott in der Gemeinde nicht laut gebetet, war aber bei jedem Gebet dabei. Und es tat gut. Dann fing es an, aus mir herauszusprudeln. 😀 😉 (weil ich für mich den Punkt des was denken die anderen von mir überwunden hatte)

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

So bist auch meine Erfahrung. Wenn laut gebetet wird, heißt das nicht, dass jeder das tun muss. Sobald da ein "müssen" ins Spiel kommt, ist das Zwang und das geht gar nicht.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876

ups, ich hab mich falsch angehängt *draufzeig* und hab auf mich selbst geantwortet 😀 😀

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich habe in den ersten zwei Jahren meines Lebens mit Gott in der Gemeinde nicht laut gebetet, war aber bei jedem Gebet dabei. Und es tat gut. Dann fing es an, aus mir herauszusprudeln. 😀 😉 (weil ich für mich den Punkt des was denken die anderen von mir überwunden hatte)

Ich bin heute sehr sehr dankbar dafür, dass ich das so erleben durfte. - Ich bin heute viel ungnädiger mit anderen, wenn ich das heute von der anderen Seite erlebe. Da hilft so eine Erinnerung auch, barmherziger zu sein ... 😌

😉

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876
Veröffentlicht von: @herbstrose

Hast du noch nie erlebt, wie des Gebet anderer einen trägt?

Das tut so gut, die Frage zu lesen, sagt sie mir doch, dass Du die Kraftgaben Gottes kennst, die in diesem "Geheimnis" des gemeinsamen Gebets, des Schulterschlusses liegen, in dem "sich-eins-machen" und "gemeinsam-vor-Gott-stehen" ... dieses "eins-sein" ... fantastisch ❤

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Schon allein das Wissen darum, dass andere für einen beten, wenn man selbst nicht bin der Lage dazu ist, bewirkt Gewaltiges.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Hast du noch nie erlebt, wie des Gebet anderer einen trägt?

Ich weiß, dass zu manchen Zeiten mir nahe stehende Menschen für mich gebetet haben und das war eine sehr hilfreiche und tröstliche Erfahrung.
Aber dazu braucht kein gemeinschaftliches "freies" Gebet.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Anscheinend ist es dir fremd, in speziellen Gebetsrunden laut und frei zu beten. I

In der charismatischen Gruppe, in der ich war, musste man das machen. Es war mir zutiefst zuwider. Ich war unendlich erleichtert, das nie wieder machen zu müssen.
Freies Gebet ist - für mich - etwas sehr Persönliches, das keinen weiteren Zeugen verträgt.
Auch liturgische Gebete sind ja Gespräche mit Gott - aber da sie für die ganze Kirche bestimmt sind, kann ich sie auch gut in Gemeinschaft beten.
Schweigendes Gebet - z.B. vor dem offenen Tabernakel - geht natürlich auch gut in Gemeinschaft. Auf eine Art ist man da eigentlich noch viel intensiver bei Jesus und bei einander als wenn man Gebete sprechen würde.
Und nicht zu vergessen muss man ja auch mal selber den Babbel halten, damit Gott zu Wort kommen kann.

suzanne62 antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1315
Veröffentlicht von: @suzanne62

Die Fürbitten, die nicht im "Stundenbuch" abgedruckt sind, sondern Menschen betreffen, die wir kennen, werden dabei bewusst nicht laut ausgesprochen, um die Privatsphäre derjenigen, für die wir beten, nicht zu verletzen.

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen ist das auch mir ganz wichtig! Alles andere wäre unverantwortlich.
Mon würde sonst keine Probleme lösen, sondern eher neue schaffen.

bepe0905 antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1315

freies oder liturgisches Gebet?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ein "freies" Gebet käme mir nie vor Zeugen über die Lippen - das ist ausschließlich für meinen Privatbereich reserviert und eine Sache zwischen mir und Gott.

Grundsätzlich ist niemand verpflichtet, bei einem freien Gebet alles - aber auch alles - zu sagen, was einem auf dem Herzen liegt. Es kommt immer auf den Kreis der Mitbetenden an, welche Gedanken und Wünsche man in einem Gebet zu Gott bringt. Insofern sehe ich einen Unterschied zwischen einem freien und einem ganz privaten Gebet.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Für das gemeinsame Beten gibt es liturgische Gebete.

Das ist auch in Ordnung so, aber manche Menschen empfinden solche liturgische Gebete als zwar schön formuliert - aber letztlich doch glatt und unpersönlich. Deshalb bemühe ich mich im Gottesdienst, wenigstens ein Gebet (Sündenbekenntnis, Kollektengebet oder Fürbitten) frei zu sprechen und die anderen formuliere ich vorher und lese sie dann ab.

bepe0905 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @bepe0905

Es kommt immer auf den Kreis der Mitbetenden an, welche Gedanken und Wünsche man in einem Gebet zu Gott bringt. Insofern sehe ich einen Unterschied zwischen einem freien und einem ganz privaten Gebet.

Das kann ja jeder so halten wie er mag. Ich möchte meinen Beitrag nicht als Anweisung verstanden wisse, wie "man" das zu praktizieren hat.

Veröffentlicht von: @bepe0905

Das ist auch in Ordnung so, aber manche Menschen empfinden solche liturgische Gebete als zwar schön formuliert - aber letztlich doch glatt und unpersönlich.

Das sehe ich nun völlig anders. Die Psalmen, das "Benedictus" in der Laudes, das "Magnificat" in der Vesper und das "Nunc dimittis" in der Komplet sind über die Jahrzehnte wirklich zu "meinen" Gebeten geworden.

Veröffentlicht von: @bepe0905

Deshalb bemühe ich mich im Gottesdienst, wenigstens ein Gebet (Sündenbekenntnis, Kollektengebet oder Fürbitten) frei zu sprechen und die anderen formuliere ich vorher und lese sie dann ab.

Das ist bei uns nur teilweise möglich - z.B. das Sündenbekenntnis hat einen vorgegebenen Text.
Bei den Fürbitten geht das aber und einige Zelebranten machen das auch.

suzanne62 antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1315
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich möchte meinen Beitrag nicht als Anweisung verstanden wisse, wie "man" das zu praktizieren hat.

So habe ich es auch nicht verstanden. Nicht als "Anweisung", sondern eher als "Anregung".

Veröffentlicht von: @suzanne62

Das sehe ich nun völlig anders. Die Psalmen, das "Benedictus" in der Laudes, das "Magnificat" in der Vesper und das "Nunc dimittis" in der Komplet sind über die Jahrzehnte wirklich zu "meinen" Gebeten geworden.

Das ist auch in Ordnung so. Aber andere Menschen stören sich sogar daran und sehen hier sogar eine gewisse Vergleichbarkeit zu buddhistisch-tibetanischen Gebetsmühlen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Das ist bei uns nur teilweise möglich - z.B. das Sündenbekenntnis hat einen vorgegebenen Text.

Nach evangelischer Auffassung sind diese Texte keine Vorgaben, sondern Hilfen und Anregungen. Weil wir wissen, dass nicht deder Prediger und Lektor in der Lage ist, vor einer Gemeinde ein freies Gebet zu formulieren. Manche Leute tun sich ja schon beim Ablesen schwer... (aber das ist ein anderes Thema).

bepe0905 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Aber jemanden eher unsympathisch oder abstoßend zu finden, ist kein Richten. Es ist eine ganz persönliche Empfindung, nicht mehr und nicht weniger. Und nicht verboten.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Mir genügt mein natürliches, menschliches Leben - das lebe ich, so gut ich kann nach den 10 Geboten.

Wie siehst Du das, dass Paulus schreibt, dass niemand die Gebote Gottes aus sich selbst heraus halten kann (Römer 3) Wir werden aus Gnade errettet, nicht durch kirchliche Handlungen und eigenes Bemühen. Ewiges Leben, das wir mit der Wiedergeburt bekommen, ist etwas anderes als unser natürliches, menschliches Leben. Du beziehst Dich immer auf das, was Deine Kirche lehrt. Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass sie auch manches lehren könnte, was sich so nicht in der Bibel findet? Manche Lehren sind erst später im Laufe der Kirchengeschichte in die Kirche hineingekommen und das war nicht immer richtig und gut. Wir müssen deshalb anhand der Bibel prüfen; sie ist der Maßstab, keine kirchliche Institution, welche auch immer.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Wie siehst Du das, dass Paulus schreibt, dass niemand die Gebote Gottes aus sich selbst heraus halten kann (Römer 3)

Die Gebote sollen ein erträgliches Zusammenleben der Menschen untereinander ermöglichen und weisen einen Weg, wie man sein Leben im Einklang mit Gott gestalten kann.
Dass Gott Gebote erlassen haben soll, die gar nicht gehalten werden können, das entbehrt meiner Meinung nach jeder Logik und Vernunft.
Allerdings gibt es immer mal wieder Leute (auch hier im Forum), die meinen auf die 10 Gebote noch ordentlich was draufsatteln zu müssen - auf dass das dann wirklich keiner mehr schafft und man dann einen Grund hat, den Leuten klar zu machen, welch elendige Sünder sie doch sind.....
Kann man machen. Aber nicht mit mir.
Jesus hat sehr deutliche Worte gefunden über Leute, die ihren Mitmenschen zusätzliche Lasten aufbürden.

Veröffentlicht von: @clay

Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass sie auch manches lehren könnte, was sich so nicht in der Bibel findet?

Das ist jetzt nicht wirklich originell. Ich bin seit eineinhalb Jahren hier bei j.de - ein- bis zweimal im Monat mindestens kommt jemand aus der evangelikalen Fraktion mit solchem Ansinnen an.
Normalerweise gehe ich gar nicht mehr drarauf ein.
In hartnäckigenn Fällen fordere ich ihn/sie auf, den eigenen Glauben anhand des katholischen Katechismus zu "überprüfen".....das wirkt meistens.

Veröffentlicht von: @clay

Wir müssen deshalb anhand der Bibel prüfen;

"Wir müssen...."? Ich muss gar nichts, schon gar nicht auf deine Aufforderung hin.

Veröffentlicht von: @clay

sie ist der Maßstab, keine kirchliche Institution, welche auch immer.

Mein Maßstab ist mein Gewissen.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Die Gebote sollen ein erträgliches Zusammenleben der Menschen untereinander ermöglichen und weisen einen Weg, wie man sein Leben im Einklang mit Gott gestalten kann.

Das nennt man dann Werkgerechtigkeit. Das war ja die bahnbrechende Erkenntnis Luthers anhand des Römerbriefes, dass wir durch die Gnade errettet sind und nicht aufgrund eigenen Bemühens, was uns nie in eine Beziehung zu Gott bringen kann.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Dass Gott Gebote erlassen haben soll, die gar nicht gehalten werden können, das entbehrt meiner Meinung nach jeder Logik und Vernunft.

"... wie geschrieben steht: «Es ist keiner gerecht, auch nicht einer;
es ist keiner verständig, keiner fragt nach Gott;
alle sind abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts;
es ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer!
Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen trügen sie;
Otterngift ist unter ihren Lippen;
ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit,
ihre Füße sind eilig, um Blut zu vergießen;
Verwüstung und Jammer bezeichnen ihre Bahn,
und den Weg des Friedens kennen sie nicht.
Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.»
Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es spricht, denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
Nun aber ist außerhalb vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes geoffenbart worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes, veranlasst durch den Glauben an Jesus Christus, für alle, die da glauben.
Denn es ist kein Unterschied: Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes, so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist." Röm 3,10-24
Glauben meint hier nicht Für-wahr-halten im Sinne eines 'Glaubensbekenntnisses', sondern eine Beziehung zu Gott, die von Vertrauen und gegenseitiger Liebe geprägt ist.

Veröffentlicht von: @suzanne62

In hartnäckigenn Fällen fordere ich ihn/sie auf, den eigenen Glauben anhand des katholischen Katechismus zu "überprüfen".....das wirkt meistens.

Du hast mich offenbar noch nicht verstanden: ich überprüfen nichts an irgendwelchen Lehren welcher Denomination auch immer, sondern ich prüfe die Lehren der Denominationen anhand der Bibel, denn sie alleine ist der Maßstab.
Was die Kath. Kirche lehrt, weiß ich, denn ich arbeite mit ihr zusammen. Da rollen sich mir oft genug die Zehennägel hoch ...!

Veröffentlicht von: @suzanne62

Mein Maßstab ist mein Gewissen.

Die Zeit, wo das Gewissen der alleinige Maßstab war, war die Zeit von Adam (nach dem Sündenfall) bis zu Mose. Danach war das Gesetz der Maßstab und grob gesagt seit Jesus bis heute ist es die Bibel.
Gewissen und Bibel müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen, aber das Gewissen kann durch Gesellschaft und Kultur beeinflusst werden und sein.

Veröffentlicht von: @suzanne62

"Wir müssen...."? Ich muss gar nichts, schon gar nicht auf deine Aufforderung hin.

1Th 5,21: "... prüft aber alles. Das Gute behaltet, ..."

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Das nennt man dann Werkgerechtigkeit.

Was Glaube ohne Werke wert ist, kannst du im Jakobusbrief nachlesen.

Veröffentlicht von: @clay

Denn es ist kein Unterschied: Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes, so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist." Röm 3,10-24

Dagegen ist ja nichts einzuwenden.

Veröffentlicht von: @clay

Du hast mich offenbar noch nicht verstanden: ich überprüfen nichts an irgendwelchen Lehren welcher Denomination auch immer, sondern ich prüfe die Lehren der Denominationen anhand der Bibel, denn sie alleine ist der Maßstab.

Für dich ist die Bibel der "alleinige Maßstab". Für mich nicht. "Sola scriptura" ist eine Forderung der Reformation, mit der ich mich sicher nicht gemein machen mag.

Veröffentlicht von: @clay

Was die Kath. Kirche lehrt, weiß ich, denn ich arbeite mit ihr zusammen. Da rollen sich mir oft genug die Zehennägel hoch ...!

Und mir geht es ganz ähnlich bei einigen der pfingstlich-charismatischen Lehren, die du hier verbreitest. Aber da dies hier weder eine katholische noch eine pfingstlerische, sondern eine ökumenische Community ist, muss man andere Glaubensansichten auch mal aushalten.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Was Glaube ohne Werke wert ist, kannst du im Jakobusbrief nachlesen

Es ist ein elementarer Unterschied, ob ich meine, durch gute Werke mir den Himmel 'verdienen' zu können, oder ob ich Gott aus Liebe und im Gehorsam diene, d.h. das tue, was Er mir aufträgt zu tun (vgl. Eph 2,10).
Nicht Glaube entsteht durch Werke, sondern der Glaube zeigt sich durch Werke.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Für dich ist die Bibel der "alleinige Maßstab". Für mich nicht. "Sola scriptura" ist eine Forderung der Reformation, mit der ich mich sicher nicht gemein machen mag.

Ich kenne sonst nichts, was den Anspruch erhebt, Gottes Wort zu sein.
Und ich bin überzeugt, dass sie Gottes Wort ist; es gibt nun mal im Bezug auf Gott keine verlässlichere Quelle. Alle Denominationen beziehen sich darauf. Ich traue aber nicht so ohne Weiteres dem, was Denominationen daraus lehren, weil wir ja alle nur bruchstückhaft erkennen und irren können und sich im Laufe der Kirchengeschichte so manches eingeschlichen hat, was wir in der Bibel nicht finden. Deshalb folge ich der Aufforderung von Paulus, alles anhand der Bibel zu prüfen und das Gute zu behalten. Und ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, auch über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, um geistlich zu wachsen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Und mir geht es ganz ähnlich bei einigen der pfingstlich-charismatischen Lehren, die du hier verbreitest.

O, ich hoffe doch, dass ich biblische Lehre weitergebe und keine Lehren, welcher Denomination auch immer.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @clay

Es ist ein elementarer Unterschied, ob ich meine, durch gute Werke mir den Himmel 'verdienen' zu können,

Das kann man nicht.

Veröffentlicht von: @clay

oder ob ich Gott aus Liebe und im Gehorsam diene, d.h. das tue, was Er mir aufträgt zu tun (vgl. Eph 2,10).

Ich halte mich an die Gebote, so gut ich kann.

Veröffentlicht von: @clay

O, ich hoffe doch, dass ich biblische Lehre weitergebe und keine Lehren, welcher Denomination auch immer.

Du gibst das weiter, was du aus der Bibel verstanden hast, nach bestem Wissen und Gewissen. Mehr kann man nicht verlangen.
Ich kann mit vielem, was du hier lehrst, nichts anfangen.
Aber für deine wie auch meine Meinung gilt, dass sie "die Wahrheit nur bruchstückhaft widerspiegeln".

Veröffentlicht von: @clay

Ich kenne sonst nichts, was den Anspruch erhebt, Gottes Wort zu sein.
Und ich bin überzeugt, dass sie Gottes Wort ist; es gibt nun mal im Bezug auf Gott keine verlässlichere Quelle.

Die Bibel in ihrer heutigen Form ist Ergebnis eines langen Überlieferungsprozesses, also Ergebnis von Tradition. Von daher habe ich überhaupt kein Problem mit dem Nebeneinander von Schrift und Tradition.

Veröffentlicht von: @clay

Deshalb folge ich der Aufforderung von Paulus, alles anhand der Bibel zu prüfen und das Gute zu behalten.

Wenn ich mich recht erinnere, fordert er dazu auf, "alles zu prüfen und das Gute zu behalten" - die Einschränkung "anhand der Bibel" macht er nicht.
Wie auch, die Bibel in ihrer heutigen Form lag ja noch nicht vor.

Veröffentlicht von: @clay

ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, auch über den eigenen Tellerrand hinauszublicken,

Ich auch, ich weiß die ökumenischen und interreligiösen Kontakte meiner Gemeinde sehr zu schätzen. Ob ich dabei "geistlich wachse" kann ich nicht beurteilen, ist mir aber auch eigentlich egal. Das war noch nie mein Ehrgeiz.

suzanne62 antworten
Clay
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(@clay)
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Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn ich mich recht erinnere, fordert er dazu auf, "alles zu prüfen und das Gute zu behalten" - die Einschränkung "anhand der Bibel" macht er nicht.
Wie auch, die Bibel in ihrer heutigen Form lag ja noch nicht vor.

Das ist richtig, aber es gab den Tanach und das, was die Apostel lehrten, wenn auch noch nicht in schriftlicher Form. Daran sollten sie prüfen. Für uns ist das gleichzusetzen mit der Bibel, weil die Bibel Gottes Wort ist. Die Funde von Qumram u.a. zeigen, dass Gott darüber gewacht hat, dass über Jahrtausende Gottes Wort nicht verfälscht wurde.

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @clay

Was haben wir andere zu beurteilen und zu richten? Sie gehören ihrem HERRN, der allein das Recht hat, sie zu beurteilen. Es geht doch um unsere persönliche Beziehung zu unserem HERRN. Warum dann immer die Vergleiche mit anderen?

Es war ein anderer User, der hier bei jesus.de aufschlug und alle bat, sich von ihm die Zungenrede anbeten zu lassen.
Wer das ablehnte, wurde eigenartig bewertet anschließend.

Da war dann von Gottes Willen nicht im eigenen Leben zulassen usw. die Rede, ich glaube so etwas wirkt nun noch nach.

Veröffentlicht von: @clay

Gott tut nichts gegen unseren Willen; Er zwingt uns nicht.

Genau solche Argument kamen da dann auch - und daher liest es sich für mich falsch sein kann nun hier auch wieder "wer halt nicht will, es liegt nicht an Gott und Seinen unterschiedlichen Berufungen und Wegen, und nicht an Gottes Bewirken des Wollen und Vollbringen (ups, das widerspricht gerade der Bibelaussage ...), sondern am Gläubigen selbe und ob er es überhaupt - so wurde es im anderen Thread dann genannt - "zulässt".

Da haben dann sogar Menschen geschrieben, die sich nach der "Gabe der Zungenrede" ausgestreckt haben und sie nicht erhalten haben.
Ups.

Ich mache den Glauben oder besser gesagt ihr Leben mit Jesus nicht davon abhängig, ob jemand "besonders viele Gaben" wie "Zungenrede" oder andere hat, sondern wie er/sie auftritt auch im Sinne von "alle gleich behandeln" und wie hilfsbereit jemand ist (nicht nur, aber auch) und wie versöhnungsbereit jemand ist.

Das finde ich im NT viel wichtiger als alles andere, denn das betont Jesus selber immer wieder.
Das leuchtet dann den Nachfolgern Jesu eher zum Wohle anderer Gläubigen.
Aber das beschreibt ja auch schon Paulus, der schreibt er würde lieber "5 Worte mit Verstand" reden als "tausend in Zungen".
Steht da, was ist also "besser" zu erlangen und zu tun?

Das, was ich nannte, ist auch übernatürlich da gottgewirkt, Vergebung und daher Versöhnung, Hilfsbereitschaft und alle Menschen gleich ansehen, das kommt nicht aus uns selber heraus, das bewirkt Jesus in uns.

Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Clay
 Clay
(@clay)
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Veröffentlicht von: @karibu20

Genau solche Argument kamen da dann auch - und daher liest es sich für mich falsch sein kann nun hier auch wieder "wer halt nicht will, es liegt nicht an Gott und Seinen unterschiedlichen Berufungen und Wegen, und nicht an Gottes Bewirken des Wollen und Vollbringen (ups, das widerspricht gerade der Bibelaussage ...), sondern am Gläubigen selbe und ob er es überhaupt - so wurde es im anderen Thread dann genannt - "zulässt".

Ja, man kann von beiden Seiten vom Pferd fallen: Geistesgaben ablehnen oder meinen, alle müssten dieselbe Geistesgaben haben.
Wenn Du mal Deine eigenen Postings liest, fällt Dir vielleicht auf, dass das Negative überwiegt. Wenn man etwas schreibt, was in der Bibel steht, kommt von Dir sehr schnell ein Beispiel, wo Du erlebt hast, dass es negativ gehandhabt wurde. Warum ist das so? Es erweckt den Eindruck, dass Du dann dagegen bist. Es muss doch möglich sein, sich über die Aussagen der Bibel auszutauschen, ohne dass man gleich wieder das Verhalten anderer oder anderer Gemeinden hervorkramt. Das nützt niemandem. Zumal eine Bewertung immer subjektiv ist und mein Eindruck bei objektiver Betrachtung nicht richtig sein muss.

Veröffentlicht von: @karibu20

Da haben dann sogar Menschen geschrieben, die sich nach der "Gabe der Zungenrede" ausgestreckt haben und sie nicht erhalten haben.
Ups.

Ja und? Paulus schreibt, dass er sich wünscht, dass alle in Zungen reden, und dass wir um Geistesgaben eifern sollen. Und wenn wir sie dann nicht oder noch nicht bekommen, dann bleiben wir dran bis Gott uns klar macht, dass wir für unseren Dienst diese Gabe nicht brauchen, Er uns aber alle Gaben geben will, die unseren Dienst kraftvoll und vollmächtig machen.

Veröffentlicht von: @karibu20

Ich mache den Glauben oder besser gesagt ihr Leben mit Jesus nicht davon abhängig, ob jemand "besonders viele Gaben" wie "Zungenrede" oder andere hat, sondern wie er/sie auftritt auch im Sinne von "alle gleich behandeln" und wie hilfsbereit jemand ist (nicht nur, aber auch) und wie versöhnungsbereit jemand ist.

Schön, dass Du Dir einen Bewertungsmaßstab erstellt hast, aber stimmt er mit dem überein, was Gott will?
Menes Erachtens ist nicht klar, dass es nicht in erster Linie um die Gaben geht, sondern dass wir in unserer göttlichen Berufung leben und unserem HERRN täglich aus Liebe und im Gehorsam dienen. Danach empfangen wir von Gott die Gaben, die dazu notwendig sind, was nicht ausschließt, auch um Gaben und Weisheit, usw. zu bitten.
Jeder muss sich fragen lassen, ob er in seiner göttlichen Berufung lebt und Frucht bringt für seinen HERRN, oder sein Leben nach eigenem Gutdünken gestaltet und einmal mit leeren Händen vor seinem HERRN stehen wird.

Veröffentlicht von: @karibu20

Aber das beschreibt ja auch schon Paulus, der schreibt er würde lieber "5 Worte mit Verstand" reden als "tausend in Zungen".
Steht da, was ist also "besser" zu erlangen und zu tun?

Was Du bewusst(?) verschweigst ist, dass Paulus schreibt, dass er wünscht, dass alle in Zungen reden würden, viel mehr aber dass alle prophetisch reden (weissagen). Warum? Weil das Zungenreden für die eigene Auferbauung ist und in der Gemeinde ausgelegt werden muss, damit alle einen Nutzen davon haben, während die Prophetie für alle von Nutzen ist. Das wertet aber in keiner Weise das Zungenreden ab, was Du m.E. aber tust.

Veröffentlicht von: @karibu20

Das, was ich nannte, ist auch übernatürlich da gottgewirkt, Vergebung und daher Versöhnung, Hilfsbereitschaft und alle Menschen gleich ansehen, das kommt nicht aus uns selber heraus, das bewirkt Jesus in uns.

Es ist unsinnig, das eine gegen das andere ausspielen zu wollen.
'!Vergebung und daher Versöhnung, Hilfsbereitschaft und alle Menschen gleich ansehen' ist genauso wichtig und richtig wie die Geistesgaben und alles, was sonst noch zu nennen wäre. Wir haben sowieso nicht zu bewerten, was wichtiger oder weniger wichtig ist, denn dann nehmen wir Gottes Platz ein; Er allein bestimmt das.

LG.
Clay

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Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @clay

Wenn man etwas schreibt, was in der Bibel steht, kommt von Dir sehr schnell ein Beispiel, wo Du erlebt hast, dass es negativ gehandhabt wurde.

Halte ich für ein Gerücht.
Jedenfalls helfen Pauschalaussagen da gar nichts - unilfreicher als unhilfreich sozusagen.

Da müsstest Du dann schon ins Detail gehen und direkt ansprechen, wo etwas in Deinen Augen falsch ist.
Und was das "negative" angeht, da müsstest Du daher ebenfalls dann direkt in den Austausch einsteigen, wo es in Deinen Augen so ist.

Dann kann ich damit etwas anfangen.
Nun ist es schon wieder negativ.
Warum das so ist? Weil es von Dir nun so kam, und ich "den Fehler mache", das zu lesen und darauf zu antworten?
--------

Paulus hat auch geschrieben, dass er wünscht dass alle wie er ledig bleiben. Hatte ich schon mal erwähnt.
ER wünscht es sich, damit sagt er bestimmte Sachen aus.
Er schreibt aber nirgends, dass es eine Gabe für alle Zeiten ist (2000 Jahre nun bereits), und auch nicht dass Gott will dass jeder sie hat, und schon gar nicht dass man direkt um diese Gabe beten soll und das solange, bis man "endlich kapiert hat", dass man sie nicht bekommt. Wobei mir auch begegnete hier, dass jemand meinte jeder müsse sie haben wenn er nur genug dafür betet und sich danach ausstreckt. Sorry, dass ich das nun ins Spiel bringe, aber hier schreibst ja nicht nur Du und da geht man auf das ein was einem begegnet, gell.

Ist halt nun etwas mühsam hier, warum kannst Du nicht einfach "nur" direkt auf meine Aussagen eingehen, sondern musst polemisch persönlich "vorwerfend" werden?
Keiner zwingt Dich ...
Es muss doch mal möglich sein, über die Bibel auszutauschen, ohne solche unhilfreichen Rundumschläge ohne Textbezug auszuteilen ...

Veröffentlicht von: @clay

Schön, dass Du Dir einen Bewertungsmaßstab erstellt hast, aber stimmt er mit dem überein, was Gott will?

Etwas Anderes lese ich im NT nicht.

Da steht nirgends, "an der Zungenrede" werdet ihr sie erkennen, da steht so manches Andere.
Ich bin gewiss, Du kennst Deine Bibel.

Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Clay
 Clay
(@clay)
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Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @karibu20

Paulus hat auch geschrieben, dass er wünscht dass alle wie er ledig bleiben. Hatte ich schon mal erwähnt.
ER wünscht es sich, damit sagt er bestimmte Sachen aus.
Er schreibt aber nirgends, dass es eine Gabe für alle Zeiten ist (2000 Jahre nun bereits), und auch nicht dass Gott will dass jeder sie hat, und schon gar nicht dass man direkt um diese Gabe beten soll und das solange, bis man "endlich kapiert hat", dass man sie nicht bekommt. Wobei mir auch begegnete hier, dass jemand meinte jeder müsse sie haben wenn er nur genug dafür betet und sich danach ausstreckt. Sorry, dass ich das nun ins Spiel bringe, aber hier schreibst ja nicht nur Du und da geht man auf das ein was einem begegnet, gell.

Paulus hat das geschrieben, durch den Heiligen Geist geleitet. Die ganze Bibel ist Gottes Wort. Gott ist unveränderlich und ws Er einmal gesagt hat, nimmt Er nie mehr zurück! Zudem zeigt die ganze Kirchengeschichte bis heute, dass nichts aufgehört hat.
Dass bestimmte Geistesgaben aufgehört hätten, sind nur obskure Lehren einiger evangelikaler Kreise.

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @clay

Paulus hat das geschrieben, durch den Heiligen Geist geleitet. Die ganze Bibel ist Gottes Wort. Gott ist unveränderlich und ws Er einmal gesagt hat, nimmt Er nie mehr zurück!

Ganz genau, und "trotzdem" sind die Gläubigen nicht alle ledig geblieben, sondern haben alle 2000 Jahre lang geheiratet und Kinder bekommen.

Veröffentlicht von: @clay

Dass bestimmte Geistesgaben aufgehört hätten, sind nur obskure Lehren einiger evangelikaler Kreise.

Das klingt und wirkt - mag irren gell - so lieblos auf mich.
Ich könnte ja auch schreiben, dass die These dass es Geistesgaben gibt wie Zungenrede, nur ... Lehren einiger pfingstlerischen Kreise sind, und das sind ja dann sogar weniger, je nachdem unter was man nun alles "evangelikale" Kreise ansieht.

Wenn sie irren, in dem sie anhand von Bibelworten denken, dass bestimmte Geistesgaben aufgehört haben und daher nie von Gott sein kännen, so wirst Du sie mit Sicherheit nicht mit so lieblosen Watschen vom Gegenteil überzeugen.

Ich selber denke da ja inzwischen etwas Anders, aber wenn ich dann hier so insgesamt mitbekomme, was mir von pfingstlerischen UserInnen alles entgegenschlägt, dann ...
Erstens fehlt weiterhin die "Sprachenrede" in biblischer Gottesdienstform laut Paulus, den Du selber in Deinem Beitrag als absolut gültig beschreibst, und zweitens sind manche Lehren mehr als falsch.
Weder müssen alle die Zungenrede haben oder die Gabe der Weissagung. Das NT sagt, dass Gott es einem jeden zuteilt wie ER will (Gott, nicht der Gläubige!), nirgends dass alle es haben sollen (es sind bis heute auch mehr Gläubige verheiratet als ledig geblieben ...).
Noch, dass man Etwas falsch gemacht hat oder noch Etwas fehlt, wenn man sie nicht hat.

Aber Du schriebst ja selber im anderen Beitrag, "bis Gott klar gemacht hat, dass die Gabe nicht zugedacht ist" (ungefähr, inhaltlich).
Also schient Du nicht der Meinung zu sein, dass es alle haben müssen.

Daher formuliere ich mal nun positiv, nicht negativ wie Du meintest:

Wenn jemand die Gabe der Zungenrede nicht hat oder trotz Gebet nicht erhalten hat, dann hat er NICHTS falsch gemacht!
Gott liebt jeden gleich.
Man ist nicht minderwertig oder schlechterer Christ, wenn man
- krank ist
- nicht in Sprachen reden kann oder in Zungen betet
- nicht die Gabe der Weissagung und/oder Prophetie hat
- keine weiteren Aufgaben als Mutter und Ehefrau "macht" als die Kinder gut erziehen und gute Ehefrau sein und Hausfrau.
- man glaubt, dass es Zungenrede heute nicht mehr gibt oder nicht mehr geben darf. Biblische Zungenrede ist mir noch nicht begegnet.

Sondern man ist von Gott geliebtes, gerettetes 100 Prozent heiliges Königskind!
Halleluja!

Liebe Grüße
Karibu
WENN es die Zungenrede überhaupt heute noch gibt, geben darf oder irgendwo tatsächlich auch in der von Gott durch Paulus verordneten Weise geschieht.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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Veröffentlicht von: @karibu20

Wenn jemand die Gabe der Zungenrede nicht hat oder trotz Gebet nicht erhalten hat, dann hat er NICHTS falsch gemacht!
Gott liebt jeden gleich.
Man ist nicht minderwertig oder schlechterer Christ, wenn man
- krank ist
- nicht in Sprachen reden kann oder in Zungen betet
- nicht die Gabe der Weissagung und/oder Prophetie hat
- keine weiteren Aufgaben als Mutter und Ehefrau "macht" als die Kinder gut erziehen und gute Ehefrau sein und Hausfrau.
- man glaubt, dass es Zungenrede heute nicht mehr gibt oder nicht mehr geben darf. Biblische Zungenrede ist mir noch nicht begegnet.

Nützliche Liste 😊

Wenn jemand die Gabe der Zungenrede hat und auf Gebet hin erhalten hat, dann hat er NICHTS falsch gemacht!
Gott liebt jeden gleich.
Man ist nicht minderwertig oder schlechterer Christ, wenn man
- krank ist / gesund ist
- in Sprachen reden kann oder in Zungen betet
- die Gabe der Weissagung und/oder Prophetie hat
- keine weiteren Aufgaben als Mutter und Ehefrau "macht" als die Kinder gut erziehen und gute Ehefrau sein und Hausfrau.
- man glaubt, dass es Zungenrede heute noch gibt und geben darf. Biblische Zungenrede ist mir begegnet und zueigen in Frieden mit Gott.

Man ist von Gott geliebtes, gerettetes 100 Prozent heiliges Königskind!

😘

deborah71 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
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Paulus hat nirgends geschrieben, dass alle Christen ledig bleiben sollen. Vielleicht liest du die betreffende Passage nochmal.

herbstrose antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

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Veröffentlicht von: @karibu20

Ganz genau, und "trotzdem" sind die Gläubigen nicht alle ledig geblieben, sondern haben alle 2000 Jahre lang geheiratet und Kinder bekommen.

Das hat zwar mit dem Thema nichts zu tun, aber ich will doch darauf antworten. Paulus schreibt nicht, dass man nicht heiraten soll. Lies die Stelle noch einmal nach, dann wirst Du finden, dass er ausdrücklich schreibt, dass der, dem es Probleme macht, ledig zu bleiben, heiraten soll.

Veröffentlicht von: @karibu20

Das klingt und wirkt - mag irren gell - so lieblos auf mich.

Das verstehe ich nicht. Ich sprach von einigen Kreisen, die das so lehren. Ist das nicht so?
Und dass ich diese Lehren fragwürdig finde. Darf ich das? Wieso nimmst Du das persönlich?

Veröffentlicht von: @karibu20

Weder müssen alle die Zungenrede haben oder die Gabe der Weissagung.

Hast Du eine solche Aussage von mir gehört? Bestimmt nicht. Du antwortest auf meine Posts, dann lass bitte draußen vor, was andere schreiben, und schmeiß nicht alles in einen Topf.
Du hast mit dieser Aussage ja recht, aber das meinst Du ja nicht, sondern dass die Gabe der Zungenrede aufgehört hätte. Das ist etwas anderes.

Veröffentlicht von: @karibu20

Man ist nicht minderwertig oder schlechterer Christ, wenn man ...

Hat das jemand bestritten?

LG.
Clay

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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Deinen zweiten Abschnitt formuliere ich für mich so:

es ist Gott notwendig, dass ich aus Schwierigkeiten und Krankheiten positiv verändert herausgehe. Der HErr ist mein Arzt und Heiland.

Deine Formulierung ist mir zu nahe an dem durch Krankheit erziehenden Gott. Kein Vater bringt sein Kind zu einem Arzt und verlangt von ihm, dass er dem Kind eine Krankheit zufügt, damit es erzogen wird.

deborah71 antworten
lena
 lena
(@lena)
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Veröffentlicht von: @deborah71

Deine Formulierung ist mir zu nahe an dem durch Krankheit erziehenden Gott. Kein Vater bringt sein Kind zu einem Arzt und verlangt von ihm, dass er dem Kind eine Krankheit zufügt, damit es erzogen wird.

Ah, endlich mal ein klares Wort!

lena antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596

Ich muss meinem kleinen Brüderchen nicht zeigen indem ich seine Hand nehme und auf die heiße Herdplatte lege, wie heißt sie ist Punkt ich kann jemand anderes leiden lassen, dieses Leiden übernehmen lassen, indem ich z.b. ein kleines nasses Stückchen Papier nehme (eine ausgeschnittene Hand aus Papier), und es auf der Herdplatte zwischen lasse

lena antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

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Veröffentlicht von: @deborah71

es ist Gott notwendig, dass ich aus Schwierigkeiten und Krankheiten positiv verändert herausgehe. Der Herr ist mein Arzt und Heiland.

... und mein Versorger, mein Hirte, mein Schutz, und vieles mehr. Das heißt aber nicht, dass ich als sein Kind von allem verschont bleibe. Wenn ich krank, arbeitslos, mittellos werde, einen Unfall habe, usw. passiert mir das nicht einfach so, weil wir in einer 'gefallenen Schöpfung' leben und weil das zu unserem Leben dazu gehören würde, und wie die Argumente auch immer sind. Ich bin keinem unabwendbaren Schicksal ausgeliefert oder reiner Willkür, sondern weil mein Vater im Himmel es dieses Mal nicht verhindert, sondern mit guter Absicht zugelassen hat. Anders kann ich das nicht sehen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Deine Formulierung ist mir zu nahe an dem durch Krankheit erziehenden Gott. Kein Vater bringt sein Kind zu einem Arzt und verlangt von ihm, dass er dem Kind eine Krankheit zufügt, damit es erzogen wird.

Sieh es doch mal so:
Wir stehen als Kinder Gottes unter dem Schutz des Vaters, aber wir können uns davon wegbewegen, so wie der jüngere Sohn im Gleichnis vom 'Verlorenen Sohn' auch den Vater verließ, weil er sich selbst verwirklichen wollte.
Wenn wir nicht mehr unter dem Schutz Gottes sind, trifft uns das, vor dem uns der Vater sonst bewahrt. Satan lauert ja nur darauf, uns außer Gefecht zu setzen, damit wir unserem HERRN nicht mehr dienen können. Und der Vater lässt es zu, weil Er weiß, dass uns das zur Vernunft und zur Umkehr bringen wird.

Ich habe den Eindruck, dass es auch die Situation gibt, dass der Vater seine Hand ein Stück zurückzieht. Ich lebe, soweit ich das beurteilen kann, nicht in Sünde, aber ich gab in einem konkreten Fall nicht Gott die Ehre für meinen beruflichen Erfolg, sondern ich schrieb ihn mir zu. Mehrere Stoppzeichen Gottes überging ich, so dass Er mir von heute auf morgen meinen sehr gut bezahlten Job nahm. Wider Erwarten bekam ich auch innerhalb eines Jahres - trotz meines Bekanntheitsgrades in der Branche - keine neue Arbeitsstelle, so dass ich mit meiner Nobelkarosse zum Arbeitsamt musste. Da war ich am Boden zerstört und begriff erst da, dass die ganze Zeit der Vater am Werk war, um mein Denken und mein Herz zu verändern. Das war seine Erziehung und ich bin Ihm sehr dankbar dafür.

Im Übrigen gelten Gottes Zusagen für uns dann, wenn wir Ihm dienen. Das ist zunächst, Ihn an die erste Stelle in unserem Leben setzen, Ihn anbeten und ehren, aber in der Folge auch die 'vorbereiteten Werke' zu tun, indem wir Ihm aus Liebe und im Gehorsam dienen.

LG.
Clay

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Deine Formulierung ist mir zu nahe an dem durch Krankheit erziehenden Gott. Kein Vater bringt sein Kind zu einem Arzt und verlangt von ihm, dass er dem Kind eine Krankheit zufügt, damit es erzogen wird.

Es ging mir schlicht um deine Formulierung, die in diese Richtung verstanden werden kann.
Ich sehe Gott nicht als Urheber von Krankheit und nicht als Erzieher durch Krankheit, sondern als zu Ihm Hinzieher in Krankheit und Gesundheit.

Aus Angst brav sein, damit Gott keine Krankheit zulässt, ist keine vertrauensvolle Liebesbeziehung.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @deborah71

Ich sehe Gott nicht als Urheber von Krankheit und nicht als Erzieher durch Krankheit, sondern als zu Ihm Hinzieher in Krankheit und Gesundheit.

Urheber ist Satan, denn von Gott kommen nur Gutes, aber Er lässt es zu. Ein bisschen ist das für mich Wortklauberei, denn Gottes liebevolles Erziehen ist für mich immer ein Zu-Ihm-hinziehen in eine immer innigere Beziehung.

Ich hörte dazu einmal eine Predigt über den Willen Gottes und den zulassenden Willen Gottes. Gott will nicht, dass wir krank sind, aber Er lässt es doch manchmal zu, aber immer zu unserem Besten.

Veröffentlicht von: @deborah71

Aus Angst brav sein, damit Gott keine Krankheit zulässt, ist keine vertrauensvolle Liebesbeziehung.

Dieser Gedanke ist mir völlig fremd, deshalb danke für den Hinweis, falls das jemand so verstanden haben sollte.
Natürlich ist das keine vertrauenswürdige Liebesbeziehung, wenn ich so denke und handle. Dann muss ich meine Vater-Kind-Beziehung gründlich überdenken.

LG.
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @clay

Urheber ist Satan, denn von Gott kommen nur Gutes, aber Er lässt es zu. Ein bisschen ist das für mich Wortklauberei, denn Gottes liebevolles Erziehen ist für mich immer ein Zu-Ihm-hinziehen in eine immer innigere Beziehung.

Das denke ich auch. Und ER zieht (nunmal) jeden DURCH diese Dinge HINDURCH (nicht dran vorbei) und nutzt sie, um uns zu ERziehen (zu verändern) (Erinnerung: Röm 8,28)

Veröffentlicht von: @clay

Ich hörte dazu einmal eine Predigt über den Willen Gottes und den zulassenden Willen Gottes. Gott will nicht, dass wir krank sind, aber Er lässt es doch manchmal zu, aber immer zu unserem Besten.

Genau. Für unsere Veränderung.

😊

neubaugoere antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596

grausiger Gott, der mit Hilfe von Satan seine Weste rein hällt, aber zulässt!

lena antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Glaubst Du an die Hölle oder an die Allversöhnung?

LG
Karibu

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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(Wie) Bitte?

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
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Ui, ein neuer Trichter.

Ich würde zu gern Idefix zitieren.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Satan ist besiegt, GOTT gebraucht ihn nicht mehr😊

Das ist deine Vorstellung.

Oder hast du auf deinem Schulter links Engelchen und Schulter rechts Deifflchen die dir ständig ins Ohr flüstern?

*koppschüddl*

lena, sei froh das es Herausforderungen gibt. Ich liebe es 😊

Max

Nachtrag vom 13.02.2020 0643
Quatsch! Ich liebe es auch nicht immer und manches auch nicht. Lust auf gute Musik? https://www.bing.com/videos/search?q=samuel+harfst+das+privileg+zu+sein&&view=detail&mid=0D40443C093A26E770000D40443C093A26E77000&&FORM=VRDGAR&ru=%2Fvideos%2Fsearch%3Fq%3Dsamuel%2Bharfst%2Bdas%2Bprivileg%2Bzu%2Bsein%26FORM%3DHDRSC3

Anonymous antworten
lena
 lena
(@lena)
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Veröffentlicht von: @meriadoc

lena, sei froh das es Herausforderungen gibt. Ich liebe es 😊

Ich finde es schade dass Christen sich definieren über Ihre Herausforderungen und dann der Hilfe Gottes sie sollten sich eher definieren darüber dass sie die Ehre hatten von Gott begnadet zu sein durch das Kreuz Christi
eine neue Kreatur

lena antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
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Beiträge : 14194

Sich über Herausforderungen zu freuen und sich über Herausforderungen zu definieren sind verschiedene Dinge. Du solltest aufhören, in alles, was geschrieben wird, deine Denke hineinzuinterpretieren und dich endlich mal darauf konzentrieren, was wirklich geschrieben wurde.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 12876

Na,

Veröffentlicht von: @lena

Ich finde es schade dass Christen sich definieren über Ihre Herausforderungen und dann der Hilfe Gottes sie sollten sich eher definieren darüber dass sie die Ehre hatten von Gott begnadet zu sein durch das Kreuz Christi
eine neue Kreatur

das tun ja beileibe nicht alle ... auch bei Unmutsäußerungen darf differenziert werden, denke ich. Findest Du nicht?

Lieben Gruß

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Ich definiere mich als ein Kind Gottes der Aufgaben bekommen hat. Paulus wusste wer er war und hat trotzdem Dresche bekommen. Nicht von Gott, aber er nahm es an. wir bekommen keine Dresche mehr wegen unseren Glaubens. Kann aber ganz schnell ändern. In anderen Ländern ist es gang und gäbe.

Seid dankbar zu allezeit.

M.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Ich hab wegen meines Glaubens reichlich Dresche bekommen.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Booaaah!

*umarm*

M.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @meriadoc

*umarm*

Danke. Aber wie du siehst, hat es mich nicht umgebracht 😃

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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*grins*

M.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Dresche nicht, zumindest nicht körperliche, verbal sieht das schon ganz anders aus.

Da wäre Paulus ein angstbehafteter, auf die Psychocouch gehörender, auf alle Angst vor schlimmen Dingen projizierender ...
und auch noch falsche Lehren verbreitender ...
Aber das war nicht nötig, damals, er wurde "einfach" in den Knast gesetzt für seine Ansichten und Verbreitungen "böser" Überzeugungen und Schriften.

Wenn nun die, die einen heute noch "nur" verbal angfreifen, die Macht bekämen, ...

Ja, dankbar, da hast Du recht.

Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @karibu20

Wenn nun die, die einen heute noch "nur" verbal angfreifen, die Macht bekämen, ...

Wobei es sich lohnt, mal genauer hinzuschauen und zu fragen, ob man wirklich für seinen Glauben und seine Kirchenzugehörigkeit "verbal angegriffen" wird oder einfach nur Gegenwind bekommt für tatsächlich sehr fragwürdige Meinungen.

suzanne62 antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @suzanne62

Wobei es sich lohnt, mal genauer hinzuschauen und zu fragen, ob man wirklich für seinen Glauben und seine Kirchenzugehörigkeit "verbal angegriffen" wird oder einfach nur Gegenwind bekommt für tatsächlich sehr fragwürdige Meinungen.

So ist es !!!

lena antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

lena, ich bin mal so frech und drück disch mal feste und sage dir es mal mit den worten von Samuel Kochs Eltern.

Du bist 1A

Jawoll 😊

Du bist auf dem allerbesten Weg.

M.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Danke, dass du das nun weiter ausgeführt hast, so dass es klarer wird.

Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Aus Angst brav sein, damit Gott keine Krankheit zulässt, ist keine vertrauensvolle Liebesbeziehung.

Dieser Gedanke ist mir völlig fremd, deshalb danke für den Hinweis, falls das jemand so verstanden haben sollte.
Natürlich ist das keine vertrauenswürdige Liebesbeziehung, wenn ich so denke und handle. Dann muss ich meine Vater-Kind-Beziehung gründlich überdenken.

Ich habe da immer noch die eine Patientin vor Augen, die seufzte: "Wenn Gott mich doch nicht so sehr lieben würde, jetzt habe ich auch noch Krebs. "

Auf meine Nachfrage kam heraus:
Ihre Mutter hatte ihr schon als Kind verbunden: wen Gott liebt, den züchtigt er durch Krankheit.

Wir konnten das klären und ab da war der dunkle Schatten, den ich bis dahin in ihrer Atmosphäre gesehen hatte, verschwunden und sie hatte wieder Zuversicht und Lebensmut.
Da sie nur für 3 Wochen als Kurgast hier war, habe ich keine Kenntnis, wie ihr Leben und ihre Behandlung weiter ging.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @deborah71

Auf meine Nachfrage kam heraus:
Ihre Mutter hatte ihr schon als Kind verbunden: wen Gott liebt, den züchtigt er durch Krankheit.

Es ist unverantwortlich, jemandem so etwas zu sagen, weil man das als Außenstehender nie beurteilen kann.
Deshalb schreibe ich immer wieder, dass der Betreffende selbst Gott fragen muss, um nicht zu spekulieren und zu falschen Schlüssen zu kommen.
Meine Aufgabe als Außenstehender kann nur sein, begleitend zu helfen, Gottes Gedanken und Willen herauszufinden.

LG.
Clay

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Ich sehe das so: Gott will uns dauerhaft glücklich machen. Es gibt aber leider vieles in uns, was uns von ihm, der Quelle allen Glücks, trennt.

Deshalb begegnen uns Schwierigkeiten. Das kann eine Krankheit sein, oder alles mögliche. Ziel von allem ist es aber, dass wir alles ablegen, was uns von ihm trennt und damit immer glücklicher werden können.

Bei allem was passiert, sei es, dass er es von sich aus in die Wege leitet, oder nur zulässt hat er nur unser Heil im Blick.

Ich glaube Gott ist derjenige der nur dient. Wo er sich zurückhält ist es seine Weisheit, die seine Liebe zurückhält. Wo wir in Schwierigkeiten geraten, ist es nur seine Liebsorge.

Wenn wir das begreifen, und da werde ich wohl noch viele Schwierigkeiten brauchen, hören wir auf zu leiden und es kann uns nichts mehr von ihm trennen.

Und mit trennen meine ich emotional trennen. Dann kann es immer noch sein, dass wir krank werden, dass wir von unseren Lieben verabschieden müssen, oder anderes erleben, aber wir werden an Gott nicht mehr irre, weil wir ganz tief begriffen haben, dass er der gute Vater im Himmel ist. Er trägt uns dann durch alles hindurch und alles was passiert festigt unsere Beziehung weiter.

Was ich an Jesus ungeheuer schätze, neben der Erlösungstat, ist dass er uns das Bild von Gott als dem guten Vater im Himmel geschenkt hat.

Gott möchte, dass wir die Lektion lernen und uns mit ihm vereinen, nur das Wirken des Satans bewirkt, dass die Lektion einen bitteren Beigeschmack hat, aber auch nur, bis wir Gott auch in der Situation, in der wir uns befinden, als den liebenden Vater sehen können.

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Clay
 Clay
(@clay)
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Veröffentlicht von: @jadwin

Deshalb begegnen uns Schwierigkeiten. Das kann eine Krankheit sein, oder alles mögliche. Ziel von allem ist es aber, dass wir alles ablegen, was uns von ihm trennt und damit immer glücklicher werden können.

Jein, wir können nach meiner Erfahrung nichts aus uns heraus. Unser Part ist, Gott zu erlauben, die Veränderungen an uns zu bewirken.

Ich denke auch nicht, dass es darum geht, dass das Ziel ist, dass wir glücklich sind. Dass Ziel ist, dass Gott es Wille auf die Erde kommt uns wir in sein Ebenbild verändert werden. Das wird uns glücklich machen, aber die Prioritäten sind anders. Wir sind nicht der Mittelpunkt, sondern Gott.

Veröffentlicht von: @jadwin

Ich glaube Gott ist derjenige der nur dient. Wo er sich zurückhält ist es seine Weisheit, die seine Liebe zurückhält. Wo wir in Schwierigkeiten geraten, ist es nur seine Liebsorge.

Noch einmal, es geht vordergründig nicht um uns, sondern um Gott. Er dient uns, wenn wir Ihm dienen. Wie oft lesen wir "Wenn ihr ..., dann werde ich ..." Wir dürfen uns nicht zu wichtig nehmen, wir sind nicht der Nabel der Welt. Wenn Gott uns das bzw. der Wichtigste ist, werden wir an Ihm auch nicht irre, egal was passiert. Wenn wir sterben, ist es das Beste, was uns passieren kann, denn dann sind wir bei Ihm angekommen, wo wir doch hin wollen?!

Veröffentlicht von: @jadwin

Dann kann es immer noch sein, dass wir krank werden, dass wir von unseren Lieben verabschieden müssen, oder anderes erleben, aber wir werden an Gott nicht mehr irre, weil wir ganz tief begriffen haben, dass er der gute Vater im Himmel ist. Er trägt uns dann durch alles hindurch und alles was passiert festigt unsere Beziehung weiter.

Ja, und in solchen Situationen gelten seine Zusagen der Heilung, der Versorgung, usw. für uns, die wir im Glauben ergreifen dürfen, denn der Vater will nicht, dass wir in diesen Situationen bleiben. Er will, dass wir Ihm dienen, und dazu stellt Er uns vollständig wieder her, damit wir dazu in der Lage sind (vgl. 2Mo 23,25; Mat 6,33; u.a.)

LG.
Clay

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Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @clay

Jein, wir können nach meiner Erfahrung nichts aus uns heraus. Unser Part ist, Gott zu erlauben, die Veränderungen an uns zu bewirken.

Ja. Aber das geht oft nur in einer konkreten Situation.

Veröffentlicht von: @clay

Ich denke auch nicht, dass es darum geht, dass das Ziel ist, dass wir glücklich sind. Dass Ziel ist, dass Gott es Wille auf die Erde kommt uns wir in sein Ebenbild verändert werden. Das wird uns glücklich machen, aber die Prioritäten sind anders. Wir sind nicht der Mittelpunkt, sondern Gott.

Es ist aber Gottes Wille uns glücklich zu machen. Dauerhaftes Glück ist aber nur möglich, wenn wir uns zu Gottes Ebenbild entwickeln. Wenn Sollen und Wollen eins geworden ist. Wir wollen so werden wie Gott uns haben will und begehren von ihm diesen Prozess voran zu bringen, selbst wenn uns das vorübergehend in Schwierigkeiten bringen könnte.

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Herbstrose
(@herbstrose)
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Es ist nicht Gottes Wille uns glücklich zu machen. Gottes Wille ist es, uns mit ihm zu versöhnen.

herbstrose antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @herbstrose

Es ist nicht Gottes Wille uns glücklich zu machen. Gottes Wille ist es, uns mit ihm zu versöhnen.

Und wozu das ganze?

Die Versöhnung ist es doch, die uns glücklich macht. Und meiner Erfahrung nach vollzieht sich die Versöhnung schrittweise.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Nee, dazu ist Versöhnung nicht da.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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Veröffentlicht von: @jadwin

Es ist aber Gottes Wille uns glücklich zu machen. Dauerhaftes Glück ist aber nur möglich, wenn wir uns zu Gottes Ebenbild entwickeln. Wenn Sollen und Wollen eins geworden ist. Wir wollen so werden wie Gott uns haben will und begehren von ihm diesen Prozess voran zu bringen, selbst wenn uns das vorübergehend in Schwierigkeiten bringen könnte.

In den Psalmen steht sehr viel in Bezug zu "glücklich". Da wird Glücklichsein nicht in die Zukunft verlagert, wenn wir irgend einen utopischen Heiligungslevel erreicht haben.
Glücklich sein ist immer ein Jetzt-Moment.

ein paar Beispiele:
Ps 1,1 Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt,

Ps 32,1 Von David. Ein Maskil. Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist!

Ps 33,12 Glücklich die Nation, deren Gott der HERR ist, das Volk, das er sich erwählt hat zum Erbteil!

Ps 34,9 Schmecket und sehet, dass der HERR gütig ist! Glücklich der Mann, der sich bei ihm birgt!

Ps 65,5 Glücklich, den du erwählst und nahen lässt, dass er wohne in deinen Vorhöfen! Wir werden gesättigt werden mit dem Gut deines Hauses, dem Heiligen deines Tempels.

Ps 84,5 Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets werden sie dich loben. //

Ps 84,6 Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind!

Ps 89,16 Glücklich ist das Volk, das den Jubelruf kennt! HERR, im Licht deines Angesichts wandeln sie.

Ps 112,1 Halleluja! Glücklich der Mann, der den HERRN fürchtet, der große Freude an seinen Geboten hat!

Ps 119,1 Glücklich sind, die im Weg untadelig sind, die im Gesetz des HERRN wandeln.

Ps 146,5 Glücklich der, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, dessen Hoffnung auf dem HERRN, seinem Gott, steht,

deborah71 antworten
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 Anonymous
(@Anonymous)
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Danke für deinen Beitrag. Gott will uns im Augenblick begegnen. Das heißt JETZT. Er will uns jetzt begegnen.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Ja.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Ja... JETZT.... oder auch so ausgedrückt: heute

nicht im Gestern gefangen bleiben und nicht auf eine bislang unbekannte Zukunft spekulieren im Sinne von "wenn das und das passiert, dann werde ich glücklich sein"

Ps 95,7 Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. Wenn ihr doch heute auf seine Stimme hören wolltet:

Hebr 3,7 Darum, wie der Heilige Geist spricht (Psalm 95,7-11): »Heute, wenn ihr seine Stimme hört,

Hebr 3,15 solange es heißt (Psalm 95,7-8): »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie es bei der Verbitterung geschah.«

Hebr 4,7 bestimmt er abermals einen Tag, ein »Heute«, und spricht nach so langer Zeit durch David, wie eben gesagt (Psalm 95,7-8): »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.«

Und so ist die Versöhnung mit Gott ab dem und in dem Moment wirksam, in dem die Begegnung mit Jesus im Herzen das erste Mal zündet. Das ist ein Jetzt im Zeitablauf und ein Jetzt des optimalen Momentes, des Kairos Gottes.

Und daran reiht sich Jetzt um Jetzt im Heute.... weil in dem Moment die Ewigkeit im Herzen begonnen hat...der Himmel...

und so kann man auch den Vers deuten, von Kraft zu Kraft zu gehen.... denn ER ist es, Seine Kraft wird im Schwachen mächtig...

Psalm 84, 5 Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Sela. 6 Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln! 7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, / wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen. 8 Sie gehen von einer Kraft zur andern und schauen den wahren Gott in Zion.9 HERR, Gott Zebaoth, höre mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs! Sela.

Und wiederum wird deutlich, warum es Jesus so wichtig war, den Heiligen Geist zu empfangen und ihn willkommen zu heißen: Apg 1,8 Ihre werdet Kraft empfangen Meine Zeugen zu sein.

Da fällt das eigene Abstrampeln weg. Der Heilige Geist ist nicht eine Verzierung auf der Torte, die schön anzusehen ist, die man aber auch weglassen könnte. ER vermittelt die ganze Torte:

er überführt von der Sünde des Unglaubens an Jesus
er vermittelt die Gerechtigkeit Jesu
er ist die Auferstehungskraft, die unseren Geist wiedergeboren hat
er bewirkt Glauben
er bezeugt einem die Kindschaft (Abba, lieber Vater)
er bewirkt die Charakterfrucht (Liebe, Friede, Freude, Geduld......Besonnenheit)
er ist die Stimme Jesu (Berater....)
er ist.......... usw.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @jadwin

Es ist aber Gottes Wille uns glücklich zu machen. Dauerhaftes Glück ist aber nur möglich, wenn wir uns zu Gottes Ebenbild entwickeln. Wenn Sollen und Wollen eins geworden ist. Wir wollen so werden wie Gott uns haben will und begehren von ihm diesen Prozess voran zu bringen, selbst wenn uns das vorübergehend in Schwierigkeiten bringen könnte.

Das ist ja auch richtig so, mir gefiel nur nicht, dass es auf mich so wirkte, wie dass es um uns ginge. Diese Selbstbezogenheit finde ich heute weit verbreitet in den Kirchen und Gemeinden in Westeuropa, als ginge es um uns. Es geht aber um Gott und den Bau seines Reiches, an dem wir mitwirken sollen. Und indem wir Gott dienen, werden wir glücklich, gesegnet, geheilt, befreit, versorgt, usw. und in sein Ebenbild verwandelt. Es kommt auf die Prioritäten an. Er ist der Anfänger und Vollender unseres Glaubens.

LG.
Clay

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lena
 lena
(@lena)
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Veröffentlicht von: @clay

Ich bin keinem unabwendbaren Schicksal ausgeliefert oder reiner Willkür, sondern weil mein Vater im Himmel es dieses Mal nicht verhindert, sondern mit guter Absicht zugelassen hat.

Veröffentlicht von: @clay

sondern weil mein Vater im Himmel es dieses Mal nicht verhindert, sondern mit guter Absicht zugelassen hat.

also den Vater würde ich streichen welcher Vater wird einem Kind einen Stein geben?Matthäus 7,11

lena antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
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Auch wenn ich kein Vater bin: ich hab meinen Kinder schon oft einen Stein in die Hand gedrückt. Und sie haben sich riesig gefreut. Und meine Enkelin hat mich schon mit schönen Steinen bedacht.

herbstrose antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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„Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!“ (Jesus in Matthäus Kapitel 7, Vers 11; Lutherbibel 2017

lena antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Und was genau willst du nun damit sagen?

herbstrose antworten
lena
 lena
(@lena)
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Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @lena
Veröffentlicht von: @lena

Ich bin keinem unabwendbaren Schicksal ausgeliefert oder reiner Willkür, sondern weil mein Vater im Himmel es dieses Mal nicht verhindert, sondern mit guter Absicht zugelassen hat.

Veröffentlicht von: @clay

sondern weil mein Vater im Himmel es dieses Mal nicht verhindert, sondern mit guter Absicht zugelassen hat.

also den Vater würde ich streichen welcher Vater wird einem Kind einen Stein geben?Matthäus 7,11

lena antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Kannst du bitte eine selbst formulierte Antwort deiner Gedanken verfassen. Ich weiß nämlich immer noch nicht, was genau du sagen willst.

herbstrose antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596

Kein Vater bringt sein Kind zu einem Arzt und verlangt von ihm, dass er dem Kind eine Krankheit zufügt, damit es erzogen wird.

lena antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lena

Kein Vater bringt sein Kind zu einem Arzt und verlangt von ihm, dass er dem Kind eine Krankheit zufügt, damit es erzogen wird.

Wo habe ich das geschrieben?
Interpretiere doch bitte Deine Gedanken nicht in das hinein, was ich schreibe, sondern versuche doch mal, das nachzuvollziehen.
Bedenke dabei, dass Gott nicht der Verursacher von Krankheit, usw. ist und dass Er der Arzt ist.

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @clay

Wo habe ich das geschrieben?

Hast du nirgends. Das ist ein aus dem Zusammenhang gerissener Satz von mir.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328

War mir schon klar.
Ich frage mich manchmal, ob mancher bewusst falsch verstehen will, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Das ist nervig.

clay antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Zwischen zulassen (um das es eigentlich ging) und zufügen (das du hier anführst) liegen Welten. Kein Wunder dass ich dich nicht verstehe, wenn du über ein anderes Thema sprichst.

herbstrose antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lena

also den Vater würde ich streichen welcher Vater wird einem Kind einen Stein geben?Matthäus 7,11

Ich weiß nicht, ob Du Kinder hast. Als Vater, der sein Kind liebt, setze ich ihm Grenzen. Wenn die Grenzen überschritten werden, hat das Konsequenzen, die ich vorher aufzeige. Als Vater will ich das nicht, aber ich weiß, dass es sein muss, um mein Kind vor Schaden zu bewahren.
Bittet mich mein Kind um Vergebung, vergebe ich ihm gerne. Ist es aber uneinsichtig, muss ich die vorher angekündigten Folgen anwenden, schon allein deshalb, damit das Kind weiß, dass es mir ernst ist und ich konsequent bin.

Gott tut das auch, indem Er Regeln aufgestellt hat, die zu unserem Besten dienen, weil Er uns liebt. Er kündigt auch die Folgen an, wenn wir dagegen verstoßen.
Wenn wir bereuen und Ihn um Vergebung bitten, vergibt Er uns sofort. Wenn wir unser Unrecht nicht einsehen wollen, bestraft Er uns mit der Absicht, dass wir zur Einsicht kommen.

LG.
Clay

clay antworten
lena
 lena
(@lena)
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so die Bibel zu lesen, ja das kenne ich!
Ist aber jetzt gar nicht mehr meins!
Ich erkenne Gott im AT un NT ganz anders.

Veröffentlicht von: @clay

damit das Kind weiß, dass es mir ernst ist und ich konsequent bin.

braucht das Kind nicht wissen, sei einfach Gnädig!

Veröffentlicht von: @clay

Gott tut das auch, indem Er Regeln aufgestellt hat, die zu unserem Besten dienen, weil Er uns liebt. Er kündigt auch die Folgen an, wenn wir dagegen verstoßen

so lese ich heute die Bibel gar nicht mehr!
Mir zeigt ER mit der Begrenztheit dieser Welt die Freiheit seiner Welt. Ohne Folgen!
Eher die Vernischtung innerhalb meiner Welt!

lena antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

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Veröffentlicht von: @lena

braucht das Kind nicht wissen, sei einfach Gnädig!

Offenbar hast Du keine Kinder, denn Kinder brauchen klare Regeln. Das hat mit gnädig sein nichts zu tun, sondern mit Liebe.

Veröffentlicht von: @lena

so lese ich heute die Bibel gar nicht mehr!
Mir zeigt ER mit der Begrenztheit dieser Welt die Freiheit seiner Welt. Ohne Folgen!

Ach ja, es hat keine negativen Folgen ggü. Deiner Beziehung zu Gott, wenn Du sündigst?
Es hat keine Folgen, wenn Du Gott gehorsam bist?
Freiheit von der Sklaverei der Sünde ja, aber frei, Deinem HERRN zu dienen. Du bist nicht Dein eigener Herr.
Ich habe den Eindruck, dass Du Dich da ein bisschen verrannt hast.😈

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @clay

denn Kinder brauchen klare Regeln. Das hat mit gnädig sein nichts zu tun, sondern mit Liebe.

Doch, es ist Gnade.
Eine erwachsene Tochter (nicht aus meiner Familie!) beschwerte sich mal bei ihren Eltern, als sie aus der nächsten Lehre rausflog', weil sie sich nicht anpassen und folgen konnte, dass sie sie zu antiautoritär und ohne Grenzen erzogen hatten. Das, was sie dadurch nie gelernt hatte als Kind im Elternhaus, ist ihr dann bei jeder Lehre um die Ohren geflogen, denn dort werden keine besserwissenden aufsässigen "ich mache nur was ich will und wann und wie" gesucht, sondern Menschen die flexibel und bereitwillig anpacken können.

DAS sollen wir unseren Kindern mitgeben.
Seufz seufz Doppelseufz, der Countdown läuft, diesen Sommer geht mein zweites Herzblut aus dem Haus, nächsten Sommer vermutlich mein drittes und dazu die einzige Tochter.
ABER "die Eltern haben alles richtig gemacht, die sich selbst überflüssig gemacht haben", und das geht nun mal nicht mit "eideidei dann lasse es man, ich mache das für Dich, bin ja "immer" da".

Daher ist eine liebevolle Erziehung, die mit Grenzen und Aufforderungen auch gegen den eigenen "inneren Schweinehund" verbunden ist, auch Gnade.

Das tun die Schulen auch in ihrer Erziehung, auch nichts für "Weicheier", Hochsensible müssen wir anders stärken als mit "eiupp da gehe ich mal zu den bösen Lehrern und Schülern, damit sie", nein da hilft nur ein "ja, so ist das Leben, das kommt immer mal vor (dass die ganze Klasse bestraft wird und die beiden Nichtstörenfriede gleich mit, dass auch Freunde mal die Mütze vom Kopf ziehen und das lustig finden, dass man wegen seines langsamen Tempos mehr Hausaufgaben zu schaffen hat als die anderen, das ist alles hart aber sie kommen nicht durchs Leben, wenn wir versuchen ihnen die Welt weich zu klopfen und alles andere dann abnehmen, dann werden sie nicht lebenstüchtig und selbstständig, dann haben (hätten) wir's vergeigt.

"Einfach gnädig" ist niemand in der Welt, im Gegenteil.
Meine Großen brauchen Rückgrat, kein Umkippen bei den ersten Schwierigkeiten, sonst haben wir sie "wieder an der Backe".

Das heißt nun nicht, dass man nicht hilft und ihnen nicht die Tür jederzeit offensteht, wenn sie scheitern und es nicht klappt.
Aber darauf arbeiten und arbeiteten wir nicht gerade hin in unserer Erziehung, ein "einfach gnädig sein" hätte da nicht gereicht.
Es gibt Muttis, die räumen ihren ausgezogenen studierenden (längst erwachsenen) Söhnen noch die Bude regelmäßig auf.

Äh, nein.

Liebe Grüße
Karibu
Was lena angeht, verstehe ich ansonsten sowieso kein Wort von dem was sie schreibt, da "blicke ich nicht hinter".

Anonymous antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @karibu20

Eine erwachsene Tochter (nicht aus meiner Familie!) beschwerte sich mal bei ihren Eltern, als sie aus der nächsten Lehre rausflog', weil sie sich nicht anpassen und folgen konnte, dass sie sie zu antiautoritär und ohne Grenzen erzogen hatten. Das, was sie dadurch nie gelernt hatte als Kind im Elternhaus, ist ihr dann bei jeder Lehre um die Ohren geflogen, denn dort werden keine besserwissenden aufsässigen "ich mache nur was ich will und wann und wie" gesucht, sondern Menschen die flexibel und bereitwillig anpacken können.

Du bestätigst meine Aussage.

Veröffentlicht von: @karibu20

Daher ist eine liebevolle Erziehung, die mit Grenzen und Aufforderungen auch gegen den eigenen "inneren Schweinehund" verbunden ist, auch Gnade.

Ich habe nichts Gegenteiliges geschrieben.

Veröffentlicht von: @karibu20

Was lena angeht, verstehe ich ansonsten sowieso kein Wort von dem was sie schreibt, da "blicke ich nicht hinter".

Entschuldige bitte, vermutlich nicht nur bei lena. Vielleicht hilft längeres Nachdenken darüber, was der andere wohl gemeint hat und mit seiner Aussage vielleicht sogar recht haben könnte.

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @clay

Du bestätigst meine Aussage.

richtig

Veröffentlicht von: @clay

Ich habe nichts Gegenteiliges geschrieben.

Genau, habe ich auch nicht behauptet, nur "bekräftigt" und ergänzt, bis auf die eine einzige Ausnahme, dass es für mich auch Gnade bedeutet so eine Liebe zu erweisen.
Ansonsten genau, wir sehen es da gleich.

Veröffentlicht von: @clay

Vielleicht hilft längeres Nachdenken darüber, was der andere wohl gemeint hat und mit seiner Aussage vielleicht sogar recht haben könnte.

Wenn Du mir da irgend etwas Bestimmtes mitteilen wolltest, dann bitte ich Dich das genauer anzusprechen, damit ich weiß, was Du damit eigentlich nun genau meinst.

Denn auf meinen Beitrag an Dich kannst Du es nicht bezogen haben.
Jedenfalls nehme ich mir bei jesus.de auch durchaus "das Recht" heraus, zustimmende und ergänzende Beiträge zu schreiben.
Hätte ich das nun dazu schreiben müssen, weil Du sonst meinst ich hätte Dir widersprochen wollen oder so?
Oder hast Du es auf etwas ganz Anderes bezogen?

War auf meiner Merkliste, war mir wichtig, aber ich durfte 2 Wochen lang nicht.
Darum jetzt in der Hoffnung, dass Du diesen Thread noch auf der Liste hast.

Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @clay

Es ist nun mal oft Leid, das Tiefgang in unser Leben bringt.

Bei mir ist es eher die Tiefe der Erlösung die Christus am Kreuz erwarten, die mich tiefer und tiefer mit ihm verbindet, während dich selbst ein Kotzbrocken für meine Umwelt bin,

lena antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @lena

, während dich selbst ein Kotzbrocken für meine Umwelt bin,

Ja, das ist mir in meinen schlimmen Zeiten auch so gegangen, dass ich auf dem besten Weg war, mich zu einem richtigen Ar...mloch zu entwickeln.
Wie mir Angehörige, Freunde und Kollegen versichert haben, hat sich diese Entwicklung nicht dauerhaft verfestigt und inzwischen wieder umgekehrt...….mit Gottes Hilfe.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lena

während dich selbst ein Kotzbrocken für meine Umwelt bin,

und daran willst du nichts ändern ?

Anonymous antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596

es ist die Tiefe der Erlösung die Christus am Kreuz , die mich tiefer und tiefer mit ihm verbindetUnd dann werde ich rufen kreuzige sie kreuzige sie!

lena antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lena

es ist die Tiefe der Erlösung die Christus am Kreuz , die mich tiefer und tiefer mit ihm verbindetUnd dann werde ich rufen kreuzige sie kreuzige sie!

Leider verstehe ich dich nicht. Aber ich wünsche dir, dass du positive Veränderung verspürst, bei was auch immer. Meiner Erfahrung nach muss man auch ein ganz gutes Stück selbst beitragen zu Veränderungen.

Anonymous antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @leserin725

Meiner Erfahrung nach muss man auch ein ganz gutes Stück selbst beitragen zu Veränderungen.

Ich habe das versucht! Es klappte nicht! Leicht schlich sich Täuschung ein. Ich hatte angefangen mit dem Leben von Gott her und versuchte mein Herz zu ihm zu erheben, und trachte Tag und Nacht nach nichts als seine Liebe zu erfahren, hört zwar auch vom Leid, doch in meiner christlichen Gewandtheit hielt ich mich für klug genug und meint mich sicher im geistlichen Leben. Und obwohl alle Zeichen fast sich mir widersprachen, hat ich eine neue ErklärungsWeise gefunden. (Das christlische, was man so kennt) Dazu einen Unklug belasteten Leib und Seele, (Seelsorge "Fluch auf Vater" "Unvergebenheit" und was es sonst noch so gibt, das eher die Abhängig zu dem Thema und dem Seelsorgerin förderte, anstatt Christi Freiheit! , ect) derart, dass ich nach kurzer Zeit völlig erschöpft war. Aber auch das kompensierte ich in dem ich den wahren Gottesdienst umfunktioniert zu einer geistlichen Tankstelle! Und merkt dabei nicht das ohne die Hilfe der Gnade. ich etwas erzwingen wollte, was sich "christlisch,psychologisch mir in den Kopf gesetzt hat, Und merkte dabei nicht dass ich sich selbst zu einer Unehre Christi mich machte
Ich bediente mich des Hochmuts der Sinnlichkeit und Einbildung und führte damit mich selbst und andere in die Irre. Solch ein Mensch verwechselt das brennen in seiner Brust mit dem Feuer der Liebe das der heilige Geist in den Herzen entfacht. Meine Pseudo Erfahrung zeigt verschiedene Gesichter je nach Mentalität und Veranlagung.

Veröffentlicht von: @leserin725
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

es ist die Tiefe der Erlösung die Christus am Kreuz , die mich tiefer und tiefer mit ihm verbindetUnd dann werde ich rufen kreuzige sie kreuzige sie!

Veröffentlicht von: @leserin725

Leider verstehe ich dich nicht.

lena antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 18270

Jesus Christus hat dich am Kreuz bereits erlöst. Die Erlösung wird/ist dir zugeeignet, wenn du sie glaubend empfängst.

Unglaube ist wie eine dicke Wand, die dazwischen steht... oder wie ein Berg, unter dem man begraben sein kann.

Es ist der Heilige Geist, der von Unglauben überführt... steht in Joh 16.

Das Gebet der Jahreslosung kommt zur Hilfe: HErr, ich glaube, hilf meinem Unglauben (ins Meer). 😉

Niemand muss ein Kotzbrocken bleiben, wenn er dem Heiligen Geist erlaubt, seine Frucht in ihm zu entfalten.

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3406
Veröffentlicht von: @lena

während dich selbst ein Kotzbrocken für meine Umwelt bin,

Wie äussert sich das denn?

irrwisch antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lena

Bei mir ist es eher die Tiefe der Erlösung die Christus am Kreuz erwarten, die mich tiefer und tiefer mit ihm verbindet, während dich selbst ein Kotzbrocken für meine Umwelt bin,

Wie passt das denn zusammen?

clay antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Bei mir ist es eher die Tiefe der Erlösung die Christus am Kreuz erwarten, die mich tiefer und tiefer mit ihm verbindet, während ich selbst ein Kotzbrocken für meine Umwelt bin,

Wie passt das denn zusammen?

Gnade Gottes eben!
Scheint dir gar nicht zu zusagen.

lena antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lena

Gnade Gottes eben!
Scheint dir gar nicht zu zusagen.

Wie kommst Du denn darauf?
Ich verstehe nicht, wie man ein Kotzbrocken bleiben kann, wenn man erlöst ist.

clay antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @clay

Wie kommst Du denn darauf?
Ich verstehe nicht, wie man ein Kotzbrocken bleiben kann, wenn man erlöst ist.

Das gibt es auch nicht, nach meiner Einsicht.
ich selbst schrieb: "Bei mir ist es eher die Tiefe der Erlösung die Christus am Kreuz zu erwarten, die mich tiefer und tiefer mit ihm verbindet, während ich selbst ein Kotzbrocken für meine Umwelt bin,"

Lena

lena antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194

Tiefe der Erlösung?
Erlösung ist Erlösung. Wen der Herr frei macht, der ist wirklich frei. Nicht nur ein bisschen. Es gibt da keine unterschiedlichen "Tiefen". Wie kannst du, wenn du an Christis glaubst und deswegen erlöst bist, ein Kotzbrocken sein? Zieht nicht die Erlösung eine Veränderung nach sich? Oder hast du keine Lust drauf, dich von IHM verändern zu lassen.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12876

Ich gebe zu bedenken: Wenn die Heiligung ein Prozess ist, dann wird niemand von heute auf Morgen vom Kotzbrocken zum Musterschüler. Das wurde ich auch nicht. So gesehen kann (!) eine derartige Situation schon auftauchen. Ist sie in meinem Leben oft genug. Auch wenn ich kein Kotzbrocken war, wohl aber vielleicht "schwierig". Ein Kotzbrocken ist jemand, der im Umgang mit sich und anderen noch Heiligungsbedarf hat. Auch, wenn er weiß, dass er erlöst ist.

Wie das nun bei Lena ausschaut, sei dahingestellt. Niemand kennt sie genau. Und ich denke, das ist auch in ihrem Sinne.

Irgendwann ist es auch gut und eine solche Diskusson auch "beendenswert".

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 7662
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wie kannst du, wenn du an Christis glaubst und deswegen erlöst bist, ein Kotzbrocken sein?

Dass das geht, wird in diesem Forum immer wieder sehr anschaulich klar.
Wenn ich beobachte, wer hier besonders häufig Gelbe Karten oder Sperren kassiert (und j.de ist im Vergleich zu anderen christlichen Communitys nicht besonders "sanktionierungsfreudig"), dann sind das häufig User, denen ihr Glaube bzw. ihre besondere Auffassung in bestimmten Glaubensfragen so wichtig sind, dass sie darüber auch schon mal die Charta sowie sämtliche grundlegenden Anstandsregeln vergessen und im Namen Gottes drauflos pöbeln und beleidigen.
"Kotzbrocken" ist dann noch das Netteste, das einem einfällt, wenn man zur Zielscheibe solcher Angriffe wird.
Und trotzdem ändert dies nichts am Heilsstatus dieser Menschen - sie sind und bleiben Erlöste und damit meine Brüder und Schwestern. Aber Verwandtschaft kann man sich ja nun mal bekanntlich nicht aussuchen....😉
Von daher wird mir noch einmal besonders klar, wie Erlösung eigentlich "zustande kommt": eben nicht, weil jemand ein besonders netter Mensch ist. Sondern weil Gott in Jesus Mensch geworden ist und für die Sünden von uns allen - die wir eben nicht immer besonders nett sind - die Sündestrafe am Kreuz auf sich genommen hat.
Selbstverständlich gibt es "erlöste Kotzbrocken". Die Welt und die Kirche sind voll davon.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Zieht nicht die Erlösung eine Veränderung nach sich?

Nicht automatisch, nicht sofort und nicht immer. Aber die Erlösung beinhaltet die Hoffnung, kein Kotzbrocken bleiben zu müssen.

suzanne62 antworten
lena
 lena
(@lena)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 596
Veröffentlicht von: @herbstrose

Erlösung ist Erlösung. Wen der Herr frei macht, der ist wirklich frei. Nicht nur ein bisschen.

Sehe ich auch so!
Und wo sind die Erlösten? ich meine, an von sich selbst erlösten?
Ohne Wut, ohne Rechthaberei, eher dem anderen Recht gebend und Demütig höher Achtend?

Ich denke, du hast dir diesen Satz nicht wirklich in der Realität zu dir selber angeschaut!

Veröffentlicht von: @herbstrose

Wie kannst du, wenn du an Christis glaubst und deswegen erlöst bist,

Es gibt in den Ansprachen der Briefe des NT viele unterschiedliche menschen, nicht nur Christen, sondern solche die sich zur Gemeinde halten, welche die sich...usw.
Christsein, wäre schön, wenn dies bedeutete, das jemand Erlöst sei!
leider nur ein Wort; "Christus glaubst".
Würde ich Christus glauben, hätte ich den Glauben Christi, des Sohnes Gottes (Gal 2,19-23)
Solch ein Glaube, wäre der Glaube eines Erlösten. ja!

Veröffentlicht von: @herbstrose

Zieht nicht die Erlösung eine Veränderung nach sich?

Entgegen zu Susanne sage ich: Nein!
Erlöste brauche keine Veränderung. Sie sind ja eine Neue Schöpfung von Gott her.
Die braucht keine Erlösung.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Oder hast du keine Lust drauf, dich von IHM verändern zu lassen.

Den "Lust"-Faktor kenne ich nur in der Deutschen Übersetzung in den Psalmen: "Habe deine Lust am Herrn!"
Ansonsten kenne ich den HERRN nicht in meiner beliebigkeit von Lust!
Eher als jemanden, den jeremia, Hiob, (Klagelieder) als nicht sehr erstrebenswert!

lena antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lena

Sehe ich auch so!
Und wo sind die Erlösten? ich meine, an von sich selbst erlösten?
Ohne Wut, ohne Rechthaberei, eher dem anderen Recht gebend und Demütig höher Achtend?

Warum soll man anderen Recht geben, wenn sie - gemessen an Gottes Wort - falsch liegen?

Veröffentlicht von: @lena

Ich denke, du hast dir diesen Satz nicht wirklich in der Realität zu dir selber angeschaut!

Die Gedanken sind frei.

Würde ich Christus glauben, hätte ich den Glauben Christi, des Sohnes Gottes (Gal 2,19-23)

Warum der Konjunktiv?

Erlöste brauche keine Veränderung. Sie sind ja eine Neue Schöpfung von Gott her.

Sorry, aber sowohl in den Evangelien als auch in den anderen Büchern des NT steht etwas anderes.

Veröffentlicht von: @lena

Den "Lust"-Faktor kenne ich nur in der Deutschen Übersetzung in den Psalmen: "Habe deine Lust am Herrn!"
Ansonsten kenne ich den HERRN nicht in meiner beliebigkeit von Lust!
Eher als jemanden, den jeremia, Hiob, (Klagelieder) als nicht sehr erstrebenswert!

Möchtest du, dass Gott dich verändert?

herbstrose antworten