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Wie spricht Gott zu euch?

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Schlüsselkind
Themenstarter
Beiträge : 997

Erzählt doch mal.

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37 Antworten
Gottsucher
Beiträge : 83

Wie spricht Gott zu euch?

Erzählt doch mal.

Meist durch äußere Zeichen und Umstände; eher selten durch "innere Dialoge" oder "Eindrücke".

Zuletzt durch eine Serie von 50 Jahre alten Kinderzeichnungen von mir, die ich in einer alten Kunstmappe (wieder-)entdeckt habe und in denen die komplette Heilsgeschichte Gottes mit dem Menschen "codiert" ist.

Oder davor durch einen am Feldrand gefundenen Kieselstein mit Kreuz-Maserung und verschiedenen anderen Symbolen darauf (darunter einem hebräischen Buchstaben), die zusammengenommen ziemlich genau beschreiben, wer Jesus ist und was er für uns/mich getan hat.

Am häufigsten jedoch durch wiederholtes "Aufpoppen" eines bestimmten Bibelverses innerhalb kurzer Zeitabstände, woran ich erkenne: Ah, da will Gott mir wohl mal wieder etwas zeigen / mich mit der Nase draufstoßen. Meist ist es ein bestimmtes Thema oder eine Frage, das/die mich gerade beschäftigt. Oder eine Ermutigung für ein bevorstehendes Ereignis, z.B. eine Straßenaktion.

Auch wenn ich mir manchmal wünsche, Gott noch deutlicher wahrnehmen zu können, bin ich doch schon sehr dankbar für diese "äußeren" Zeichen, zeigt es doch, dass Gott mich sieht und Anteil an meinem Leben nimmt.

LG
Stefan

gottsucher antworten
1 Antwort
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 564

@gottsucher 

Wie spricht Gott zu euch?  Erzählt doch mal.

NEIN - Gott spricht nicht allzu häufig oder deutlich zu mir. 
Auch nicht, wenn ich Entscheidungen an ihn abgeben will. 
Und bisher konnte ich nicht feststellen, dass er mich immer auf solchen Wegen führt, die er für mich ausgedacht oder vorbereitet hat. Im Gegenteil - ich habe den Eindruck, dass er mir alle Freiheiten lässt. 
So lässt er mich meine eigenen Entscheidungen treffen, meine eigenen Schritte tun und meine Wege gehen. 
Offenbar traut er mir zu, dass ich vernünftig handele, also in seinem Sinne. 

Also - er vertraut mir wohl. Oder er führt mich an einer ganz, ganz langen Leine...
Und manchmal vertraut er mir auch einiges an, übergibt (oder überlässt) mir Verantwortung. 
Nur manchmal - meist im Nachhinein - wenn ich mich auf einen Holzweg begeben, Fehler gemacht habe oder der Verantwortung nicht gerecht wurde, dann zeigt er es mir. 

Nicht mit vielen Worten, aber manchmal ganz subtil durch Ereignisse, die mich erkennen lassen, dass hier Gott am Werk war 
und meinen Weg (meine Entscheidung) korrigiert hat. 

Und das ist gut so!

bepe0905 antworten


Neli
 Neli
Beiträge : 19

Zu einer Zeit, als ich noch nicht so tief im Glauben war, hatte ich einmal eine Begegnung in einer Disco: ich tanzte mit geschlossenen Augen alleine vor mich hin und sah mir plötzlich in meine Augen. Ich erkannte mich sofort, obwohl ich ganz anders aussah als "normal": Ich war überirdisch schön, mein Körper war strahlend weiß - ein "Lichtkörper", wie ich es heute nennen würde. Zunächst vermutete ich darin ein Zeichen, dass ich bald sterben würde, bis ich darüber meditierte. Ich glaube heute, dass wir bald alle so aussehen werden.

Später hörte ich in meinem Herzen, dass ich noch in diesem Körper das "Paradies" erleben und nicht mehr inkarnieren würde. Jetzt 30/40 Jahre später hat es viele ergänzende Hinweise vom Himmel gegeben. U.a. lebte ich 5 Jahre lang in einer Klostergemeinschaft in großer Stille und Einsamkeit. Obwohl ich gelernt hatte, es gebe keine Reinkarnation, war ich plötzlich 500 Jahre zuvor in demselben Kloster, in dem damals eine Mystikerin lebte. Alles war völlig real und völlig aus dem Nichts während meiner Hausarbeit.

Ich hatte 15 Jahre lang einen alten Mönch als geistlichen Begleiter, der all das aufschrieb und kommentierte.

Nach einigen Jahrzehnten voller Wunder, Heilungen und Berührungen von Gott habe ich endlich diese Seite im Internet gefunden. So schön es sich anhören mag, was ich schreibe, so schwierig ist solch ein Leben in dieser Zeit: es ist sehr still um mich geworden, da die meisten Menschen mit meinen Themen nichts anfangen können. Umgekehrt ertrage ich keinen Smalltalk mehr und ziehe mich aus Menschengruppen zurück, weil es mir dort körperlich schlecht geht. Ich spüre schnell, wenn Menschen leiden und sauge alles auf wie ein Schwamm. Gerade bin ich so erschöpft von vielen Lügen, die ich erlebe, dass ich mir mit Gottes Hilfe zeigen lasse, was ich tun kann, um mich abzuschirmen ohne meine Empathie aufzugeben.

In naher Zukunft will ich noch schreiben, wie es mit der Welt weiter geht. Ich muss das weitergeben, was ich weiß. Und es wird wunderbar - auch oder vielleicht gerade weil die Welt, wie wir sie kennen, zu einem Ende kommt.

neli antworten
7 Antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 11 Monaten

Beiträge : 2302

@neli 

In naher Zukunft will ich noch schreiben, wie es mit der Welt weiter geht. Ich muss das weitergeben, was ich weiß. Und es wird wunderbar - auch oder vielleicht gerade weil die Welt, wie wir sie kennen, zu einem Ende kommt.

Ich bin gespannt…

Normalerweise sehe ich so aus 🤨, wenn jemand christlich das Weltende voraussagt.

Ich hoffe, dass das dann hier bei dir nicht so ist, wirklich…🙂

stern antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 2 Wochen

Beiträge : 19

@stern Liebe Stern, ich kenne das auch von mir. Ich schreibe nur das, was aus mir kommt und sich aus den vielen Eindrücken zusammen setzt.

neli antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 2 Wochen

Beiträge : 19

@stern Also, ich fange mal damit an, einigermaßen zu sortieren:

Wir haben ja überwiegend unser Leben in dem Bewusstsein gelebt, ein Körper zu sein, der eine Seele hat. Bis mir aufging, dass wir doch eigentlich Seele/Geist sein müssten, wenn wir nach dem Wesen Gottes geschaffen sind. Vor Jahrzehnten ging mir der Zusammenhang zwischen Dreifaltigkeit und Psychoanalyse auf. Als ich das einem bekannten Theologen und Buchautor sagte, meinte er, ich müsse das so vielen Menschen weitererzählen. Das sei wichtig. Aber dazu später - falls gewünscht.

Wenn wir also Seele sind, die einen Körper quasi als Hülle hat, dann sind wir ganz eng mit Gott verbunden - ob wir wollen oder nicht. Manche haben aufgrund früherer Leben, Kindheit, Traumata etc. mehr, andere weniger den Zugang zu diesem göttlichen Geist. Je mehr wir uns danach sehnen, desto weniger leben wir in der Welt mit all ihren "Verlockungen" und "Göttern".

Ursprünglich waren wir ja noch gänzlich in der Einheit (Paradies), bis der Mensch die Unterscheidung von Gut und Böse selber übernehmen wollte und dabei merkte, dass er nackt ("unfähig") war. So entstand immer mehr die Glorifizierung und Macht der Wissenschaft, die uns bis heute zu Sklaven gemacht hat. Wir brauchen Arbeit, weil wir ohne Geld kein Dach über dem Kopf und kein Essen haben...

Aber als Kinder Gottes sind wir zur Freiheit geschaffen. Das ist es, was zur Zeit immer mehr Menschen fühlen. Die Zahl der Erkrankungen, besonders der psychischen, nimmt rasant zu. Viele Menschen sehen keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit. Daneben nimmt die Wissenschaft sich mit  Hilfe der KI Bereiche, die uns zu Robotern machen könnten.  Da jedoch gleichzeitig immer mehr Menschen aufwachen,, haben wir Gott und sein Ziel mit uns Menschen, in Freiheit, bedingungsloser Liebe und schöpferisch zu leben, an unserer Seite. Nur so kann ich mir erklären, dass ich (72) noch in diesem Körper das "Paradies" erleben werde.

Darüber hinaus erlebe ich zunehmend, dass der "Vorhang" ganz leicht zur Seite geschoben wird. Mir geschehen immer wieder übernatürliche Dinge, über die ich nicht schreiben möchte, weil ich nicht abschließend weiß, von welcher Seite sie stammen. Aber meine Freundinnen erleben Ähnliches. Und ich wurde wieder in die Einsamkeit geführt, wo ich reifen und erkennen kann. Im Gegensatz zu der Angst vor Einsamkeit im Alter genieße ich es jetzt. Da kommt mir wieder das Bild vom schmalen und breiten Weg.

Gandhi hat den Satz geprägt: "Sei du die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt". Wenn wir das, was wir in der Bibel verstanden zu haben glauben, leben wir das schon. Die Liebe, die ich dabei erfahre, ist so grenzenlos und völlig anders, als wir es jemals in der Welt erfahren. Aus der Bibel kennen wir ja auch den Endkampf Gott gegen den Satan in der Endzeit. Das erleben wir gerade. Es gibt noch viele Menschen, die sich mit Oberflächlichem begnügen. Sie brauchen es noch schlimmer. Aber uns trägt die Sehnsucht nach dem Geist.

In den Endzeitreden deutet Jesus vieles an: Es wird viele geben, die sagen: ich bin es! Lauft ihnen nicht nach. Wenn ich wiederkomme, wird man es an allen Enden der Erde gleichzeitig wissen. Das heißt doch: er wird nicht als begrenzter Mensch, sondern als Christusbewusstsein wiederkommen und wir werden Alle gleichzeitig wissen, wer wir sind und dass es kein Getrenntsein gibt - weder von Gott noch von anderen Menschen, von den Tieren und der Natur.

Ich freue mich sehr darauf, zumal ich immer wieder spüren darf, wie es sich anfühlen wird. Und wenn wir sehen, wie die Lügen in der Welt immer mehr aufgedeckt werden und alle Versuche der "Eliten", uns zu schaden, zerplatzen, wissen wir doch, wo wir stehen.

 

 

 

neli antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 11 Monaten

Beiträge : 2302

@neli 

Aber dazu später - falls gewünscht.

Ja, gerne.

Ich freue mich sehr darauf, zumal ich immer wieder spüren darf, wie es sich anfühlen wird.

Nun, das bist du (mir zumindest) ein paar Schritte voraus, denn ich bin nicht ganz so feinfühlig.

Und wenn wir sehen, wie die Lügen in der Welt immer mehr aufgedeckt werden und alle Versuche der "Eliten", uns zu schaden, zerplatzen, wissen wir doch, wo wir stehen.

Ich weiss jetzt zwar nicht, welche Eliten du meinst, die uns schaden wollen…aber unabhängig davon hoffe ich natürlich auch, dass es eine Transformation gibt, die uns Menschen „beglückt“ und unser Leben so aussehen lässt, wie es mal ursprünglich gedacht war.

Das heißt doch: er wird nicht als begrenzter Mensch, sondern als Christusbewusstsein wiederkommen und wir werden Alle gleichzeitig wissen, wer wir sind und dass es kein Getrenntsein gibt - weder von Gott noch von anderen Menschen, von den Tieren und der Natur.

Das ist denkbar…wir werden sehen 🤷‍♀️.

 

 

 

stern antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 11 Monaten

Beiträge : 2302

@neli 

Gerade bin ich so erschöpft von vielen Lügen, die ich erlebe, dass ich mir mit Gottes Hilfe zeigen lasse, was ich tun kann, um mich abzuschirmen ohne meine Empathie aufzugeben.

Dieses Thema würde mich allerdings auch sehr interessieren…vielleicht magst du ja, wenn du Zeit und Energie hast, dazu auch noch etwas schreiben…

stern antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 2 Wochen

Beiträge : 19

@stern Liebe Stern, manch einer würde mich als "überempfindlich" bezeichnen, denn ich bin sehr schnell traurig, erschöpft etc., wenn ich mit Lügen konfrontiert bin. Und das geschieht ja permanent in Politik wie im Privaten. Dabei habe ich den Anspruch an mich, den Anderen zu verstehen, zu vergeben, ihm immer wieder eine Chance zu geben. Gestern habe ich mir endlich diesbezüglich Hilfe bei einer Therapeutin geholt: Allein ihr Satz: "Das tut mir so leid, was Ihnen alles passiert ist." hat ausgereicht, mein Herz zu heilen. Bisher habe ich nur immer an mir gearbeitet, keine Wut zuzulassen und wurde darin von meinen gläubigen Freundinnen bestärkt. Seit ich mir gestern Abend dann noch von einer lieben Freundin erbeten habe, meine Wut einfach mal stehen zu lassen, geht es mir viel besser, und meine Wut ist alleine wieder gegangen... 

Jesus hat ja auch sinngemäß gesagt, wir sollen die Menschen lieben und das Böse, das sie tun,  verurteilen. Ich lerne immer mehr, mich daran zu halten und das Böse auch zu benennen, was mich nicht gerade beliebt macht. Dafür bekommt mein Gegenüber auch die Chance,  sich auszutauschen und erhält all meine  mir mögliche Aufmerksamkeit und Vergebung - was im Grunde Liebe ist.

P.s.: Als ich mich in meiner Not an Gott wendete, er möge mir doch helfen, aus meiner Erschöpfung zu kommen, bekam ich sofort am selben Tag noch den Termin bei der Therapeutin (was ja völlig unüblich ist, zumal ich weder einen Arzt noch einen Therapeuten habe) und all die o.g. Hilfen. 

neli antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 11 Monaten

Beiträge : 2302

@neli 

Bisher habe ich nur immer an mir gearbeitet, keine Wut zuzulassen und wurde darin von meinen gläubigen Freundinnen bestärkt. Seit ich mir gestern Abend dann noch von einer lieben Freundin erbeten habe, meine Wut einfach mal stehen zu lassen, geht es mir viel besser, und meine Wut ist alleine wieder gegangen... 

Oh, das wurde dann aber höchste Zeit…Wut an sich ist ja einfach nur eine Emotion, weder gut noch böse. Sie zu haben aber nicht zuzulassen, stelle ich mir sehr anstrengend vor…und auch überhaupt nicht authentisch.

Wenn man die Wut zulässt, heisst das ja nicht automatisch, dass sie nach aussen getragen werden muss. Man kann ja trotzdem innen drin mit ihr umgehen und sich anschauen, was sie einem sagen will. Vielleicht hat man gerade nur sein Ego zu sehr aufgebläht…aber auch das zu erkennen kann man ja nur, wenn man sie erstmal da sein lässt.

stern antworten
Gottsucher
Beiträge : 83
Veröffentlicht von: @neli

Ich war überirdisch schön, mein Körper war strahlend weiß - ein "Lichtkörper", wie ich es heute nennen würde.

Später hörte ich in meinem Herzen, dass ich noch in diesem Körper das "Paradies" erleben und nicht mehr inkarnieren würde.

Moin Neli,

was Du über den "Lichtkörper" und der "Paradies" schreibst, erinnert mich an Paulus' Aussagen zu Auferstehung und Entrückung und die damit einhergehende Verwandlung unseres irdischen Körpers in einen unvergänglichen Auferstehungsleib:

"Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden." (1.Korinther 15,51-52)

"...denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit." (1.Thessalonicher 4,16-17)

Und das kann durchaus noch zu unseren Lebzeiten geschehen. Christen sollten daher nicht auf den Tod warten, sondern auf Jesus. Wir sind der Entrückung näher als alle Generationen vor uns (allein schon mathematisch betrachtet😉).

gottsucher antworten
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Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 2 Wochen

Beiträge : 19

@gottsucher Lieber Gottsucher, ich danke Dir für Deine Antwort. Gerade 1.Kor.15, 51-52 war mir völlig entfallen und tröstet mich nun.

neli antworten


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