Wie spricht Gott zu...
 
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Wie spricht Gott zu euch?

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Schlüsselkind
Themenstarter
Beiträge : 997

Erzählt doch mal.

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93 Antworten
Gottsucher
Beiträge : 84

Wie spricht Gott zu euch?

Erzählt doch mal.

Meist durch äußere Zeichen und Umstände; eher selten durch "innere Dialoge" oder "Eindrücke".

Zuletzt durch eine Serie von 50 Jahre alten Kinderzeichnungen von mir, die ich in einer alten Kunstmappe (wieder-)entdeckt habe und in denen die komplette Heilsgeschichte Gottes mit dem Menschen "codiert" ist.

Oder davor durch einen am Feldrand gefundenen Kieselstein mit Kreuz-Maserung und verschiedenen anderen Symbolen darauf (darunter einem hebräischen Buchstaben), die zusammengenommen ziemlich genau beschreiben, wer Jesus ist und was er für uns/mich getan hat.

Am häufigsten jedoch durch wiederholtes "Aufpoppen" eines bestimmten Bibelverses innerhalb kurzer Zeitabstände, woran ich erkenne: Ah, da will Gott mir wohl mal wieder etwas zeigen / mich mit der Nase draufstoßen. Meist ist es ein bestimmtes Thema oder eine Frage, das/die mich gerade beschäftigt. Oder eine Ermutigung für ein bevorstehendes Ereignis, z.B. eine Straßenaktion.

Auch wenn ich mir manchmal wünsche, Gott noch deutlicher wahrnehmen zu können, bin ich doch schon sehr dankbar für diese "äußeren" Zeichen, zeigt es doch, dass Gott mich sieht und Anteil an meinem Leben nimmt.

LG
Stefan

gottsucher antworten
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BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 641

@gottsucher 

Wie spricht Gott zu euch?  Erzählt doch mal.

NEIN - Gott spricht nicht allzu häufig oder deutlich zu mir. 
Auch nicht, wenn ich Entscheidungen an ihn abgeben will. 
Und bisher konnte ich nicht feststellen, dass er mich immer auf solchen Wegen führt, die er für mich ausgedacht oder vorbereitet hat. Im Gegenteil - ich habe den Eindruck, dass er mir alle Freiheiten lässt. 
So lässt er mich meine eigenen Entscheidungen treffen, meine eigenen Schritte tun und meine Wege gehen. 
Offenbar traut er mir zu, dass ich vernünftig handele, also in seinem Sinne. 

Also - er vertraut mir wohl. Oder er führt mich an einer ganz, ganz langen Leine...
Und manchmal vertraut er mir auch einiges an, übergibt (oder überlässt) mir Verantwortung. 
Nur manchmal - meist im Nachhinein - wenn ich mich auf einen Holzweg begeben, Fehler gemacht habe oder der Verantwortung nicht gerecht wurde, dann zeigt er es mir. 

Nicht mit vielen Worten, aber manchmal ganz subtil durch Ereignisse, die mich erkennen lassen, dass hier Gott am Werk war 
und meinen Weg (meine Entscheidung) korrigiert hat. 

Und das ist gut so!

bepe0905 antworten


Neli
 Neli
Beiträge : 46

Zu einer Zeit, als ich noch nicht so tief im Glauben war, hatte ich einmal eine Begegnung in einer Disco: ich tanzte mit geschlossenen Augen alleine vor mich hin und sah mir plötzlich in meine Augen. Ich erkannte mich sofort, obwohl ich ganz anders aussah als "normal": Ich war überirdisch schön, mein Körper war strahlend weiß - ein "Lichtkörper", wie ich es heute nennen würde. Zunächst vermutete ich darin ein Zeichen, dass ich bald sterben würde, bis ich darüber meditierte. Ich glaube heute, dass wir bald alle so aussehen werden.

Später hörte ich in meinem Herzen, dass ich noch in diesem Körper das "Paradies" erleben und nicht mehr inkarnieren würde. Jetzt 30/40 Jahre später hat es viele ergänzende Hinweise vom Himmel gegeben. U.a. lebte ich 5 Jahre lang in einer Klostergemeinschaft in großer Stille und Einsamkeit. Obwohl ich gelernt hatte, es gebe keine Reinkarnation, war ich plötzlich 500 Jahre zuvor in demselben Kloster, in dem damals eine Mystikerin lebte. Alles war völlig real und völlig aus dem Nichts während meiner Hausarbeit.

Ich hatte 15 Jahre lang einen alten Mönch als geistlichen Begleiter, der all das aufschrieb und kommentierte.

Nach einigen Jahrzehnten voller Wunder, Heilungen und Berührungen von Gott habe ich endlich diese Seite im Internet gefunden. So schön es sich anhören mag, was ich schreibe, so schwierig ist solch ein Leben in dieser Zeit: es ist sehr still um mich geworden, da die meisten Menschen mit meinen Themen nichts anfangen können. Umgekehrt ertrage ich keinen Smalltalk mehr und ziehe mich aus Menschengruppen zurück, weil es mir dort körperlich schlecht geht. Ich spüre schnell, wenn Menschen leiden und sauge alles auf wie ein Schwamm. Gerade bin ich so erschöpft von vielen Lügen, die ich erlebe, dass ich mir mit Gottes Hilfe zeigen lasse, was ich tun kann, um mich abzuschirmen ohne meine Empathie aufzugeben.

In naher Zukunft will ich noch schreiben, wie es mit der Welt weiter geht. Ich muss das weitergeben, was ich weiß. Und es wird wunderbar - auch oder vielleicht gerade weil die Welt, wie wir sie kennen, zu einem Ende kommt.

neli antworten
30 Antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@neli 

In naher Zukunft will ich noch schreiben, wie es mit der Welt weiter geht. Ich muss das weitergeben, was ich weiß. Und es wird wunderbar - auch oder vielleicht gerade weil die Welt, wie wir sie kennen, zu einem Ende kommt.

Ich bin gespannt…

Normalerweise sehe ich so aus 🤨, wenn jemand christlich das Weltende voraussagt.

Ich hoffe, dass das dann hier bei dir nicht so ist, wirklich…🙂

stern antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@stern Liebe Stern, ich kenne das auch von mir. Ich schreibe nur das, was aus mir kommt und sich aus den vielen Eindrücken zusammen setzt.

neli antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@stern Also, ich fange mal damit an, einigermaßen zu sortieren:

Wir haben ja überwiegend unser Leben in dem Bewusstsein gelebt, ein Körper zu sein, der eine Seele hat. Bis mir aufging, dass wir doch eigentlich Seele/Geist sein müssten, wenn wir nach dem Wesen Gottes geschaffen sind. Vor Jahrzehnten ging mir der Zusammenhang zwischen Dreifaltigkeit und Psychoanalyse auf. Als ich das einem bekannten Theologen und Buchautor sagte, meinte er, ich müsse das so vielen Menschen weitererzählen. Das sei wichtig. Aber dazu später - falls gewünscht.

Wenn wir also Seele sind, die einen Körper quasi als Hülle hat, dann sind wir ganz eng mit Gott verbunden - ob wir wollen oder nicht. Manche haben aufgrund früherer Leben, Kindheit, Traumata etc. mehr, andere weniger den Zugang zu diesem göttlichen Geist. Je mehr wir uns danach sehnen, desto weniger leben wir in der Welt mit all ihren "Verlockungen" und "Göttern".

Ursprünglich waren wir ja noch gänzlich in der Einheit (Paradies), bis der Mensch die Unterscheidung von Gut und Böse selber übernehmen wollte und dabei merkte, dass er nackt ("unfähig") war. So entstand immer mehr die Glorifizierung und Macht der Wissenschaft, die uns bis heute zu Sklaven gemacht hat. Wir brauchen Arbeit, weil wir ohne Geld kein Dach über dem Kopf und kein Essen haben...

Aber als Kinder Gottes sind wir zur Freiheit geschaffen. Das ist es, was zur Zeit immer mehr Menschen fühlen. Die Zahl der Erkrankungen, besonders der psychischen, nimmt rasant zu. Viele Menschen sehen keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit. Daneben nimmt die Wissenschaft sich mit  Hilfe der KI Bereiche, die uns zu Robotern machen könnten.  Da jedoch gleichzeitig immer mehr Menschen aufwachen,, haben wir Gott und sein Ziel mit uns Menschen, in Freiheit, bedingungsloser Liebe und schöpferisch zu leben, an unserer Seite. Nur so kann ich mir erklären, dass ich (72) noch in diesem Körper das "Paradies" erleben werde.

Darüber hinaus erlebe ich zunehmend, dass der "Vorhang" ganz leicht zur Seite geschoben wird. Mir geschehen immer wieder übernatürliche Dinge, über die ich nicht schreiben möchte, weil ich nicht abschließend weiß, von welcher Seite sie stammen. Aber meine Freundinnen erleben Ähnliches. Und ich wurde wieder in die Einsamkeit geführt, wo ich reifen und erkennen kann. Im Gegensatz zu der Angst vor Einsamkeit im Alter genieße ich es jetzt. Da kommt mir wieder das Bild vom schmalen und breiten Weg.

Gandhi hat den Satz geprägt: "Sei du die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt". Wenn wir das, was wir in der Bibel verstanden zu haben glauben, leben wir das schon. Die Liebe, die ich dabei erfahre, ist so grenzenlos und völlig anders, als wir es jemals in der Welt erfahren. Aus der Bibel kennen wir ja auch den Endkampf Gott gegen den Satan in der Endzeit. Das erleben wir gerade. Es gibt noch viele Menschen, die sich mit Oberflächlichem begnügen. Sie brauchen es noch schlimmer. Aber uns trägt die Sehnsucht nach dem Geist.

In den Endzeitreden deutet Jesus vieles an: Es wird viele geben, die sagen: ich bin es! Lauft ihnen nicht nach. Wenn ich wiederkomme, wird man es an allen Enden der Erde gleichzeitig wissen. Das heißt doch: er wird nicht als begrenzter Mensch, sondern als Christusbewusstsein wiederkommen und wir werden Alle gleichzeitig wissen, wer wir sind und dass es kein Getrenntsein gibt - weder von Gott noch von anderen Menschen, von den Tieren und der Natur.

Ich freue mich sehr darauf, zumal ich immer wieder spüren darf, wie es sich anfühlen wird. Und wenn wir sehen, wie die Lügen in der Welt immer mehr aufgedeckt werden und alle Versuche der "Eliten", uns zu schaden, zerplatzen, wissen wir doch, wo wir stehen.

 

 

 

neli antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@neli 

Aber dazu später - falls gewünscht.

Ja, gerne.

Ich freue mich sehr darauf, zumal ich immer wieder spüren darf, wie es sich anfühlen wird.

Nun, das bist du (mir zumindest) ein paar Schritte voraus, denn ich bin nicht ganz so feinfühlig.

Und wenn wir sehen, wie die Lügen in der Welt immer mehr aufgedeckt werden und alle Versuche der "Eliten", uns zu schaden, zerplatzen, wissen wir doch, wo wir stehen.

Ich weiss jetzt zwar nicht, welche Eliten du meinst, die uns schaden wollen…aber unabhängig davon hoffe ich natürlich auch, dass es eine Transformation gibt, die uns Menschen „beglückt“ und unser Leben so aussehen lässt, wie es mal ursprünglich gedacht war.

Das heißt doch: er wird nicht als begrenzter Mensch, sondern als Christusbewusstsein wiederkommen und wir werden Alle gleichzeitig wissen, wer wir sind und dass es kein Getrenntsein gibt - weder von Gott noch von anderen Menschen, von den Tieren und der Natur.

Das ist denkbar…wir werden sehen 🤷‍♀️.

 

 

 

stern antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@neli 

Gerade bin ich so erschöpft von vielen Lügen, die ich erlebe, dass ich mir mit Gottes Hilfe zeigen lasse, was ich tun kann, um mich abzuschirmen ohne meine Empathie aufzugeben.

Dieses Thema würde mich allerdings auch sehr interessieren…vielleicht magst du ja, wenn du Zeit und Energie hast, dazu auch noch etwas schreiben…

stern antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@stern Liebe Stern, manch einer würde mich als "überempfindlich" bezeichnen, denn ich bin sehr schnell traurig, erschöpft etc., wenn ich mit Lügen konfrontiert bin. Und das geschieht ja permanent in Politik wie im Privaten. Dabei habe ich den Anspruch an mich, den Anderen zu verstehen, zu vergeben, ihm immer wieder eine Chance zu geben. Gestern habe ich mir endlich diesbezüglich Hilfe bei einer Therapeutin geholt: Allein ihr Satz: "Das tut mir so leid, was Ihnen alles passiert ist." hat ausgereicht, mein Herz zu heilen. Bisher habe ich nur immer an mir gearbeitet, keine Wut zuzulassen und wurde darin von meinen gläubigen Freundinnen bestärkt. Seit ich mir gestern Abend dann noch von einer lieben Freundin erbeten habe, meine Wut einfach mal stehen zu lassen, geht es mir viel besser, und meine Wut ist alleine wieder gegangen... 

Jesus hat ja auch sinngemäß gesagt, wir sollen die Menschen lieben und das Böse, das sie tun,  verurteilen. Ich lerne immer mehr, mich daran zu halten und das Böse auch zu benennen, was mich nicht gerade beliebt macht. Dafür bekommt mein Gegenüber auch die Chance,  sich auszutauschen und erhält all meine  mir mögliche Aufmerksamkeit und Vergebung - was im Grunde Liebe ist.

P.s.: Als ich mich in meiner Not an Gott wendete, er möge mir doch helfen, aus meiner Erschöpfung zu kommen, bekam ich sofort am selben Tag noch den Termin bei der Therapeutin (was ja völlig unüblich ist, zumal ich weder einen Arzt noch einen Therapeuten habe) und all die o.g. Hilfen. 

neli antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@neli 

Bisher habe ich nur immer an mir gearbeitet, keine Wut zuzulassen und wurde darin von meinen gläubigen Freundinnen bestärkt. Seit ich mir gestern Abend dann noch von einer lieben Freundin erbeten habe, meine Wut einfach mal stehen zu lassen, geht es mir viel besser, und meine Wut ist alleine wieder gegangen... 

Oh, das wurde dann aber höchste Zeit…Wut an sich ist ja einfach nur eine Emotion, weder gut noch böse. Sie zu haben aber nicht zuzulassen, stelle ich mir sehr anstrengend vor…und auch überhaupt nicht authentisch.

Wenn man die Wut zulässt, heisst das ja nicht automatisch, dass sie nach aussen getragen werden muss. Man kann ja trotzdem innen drin mit ihr umgehen und sich anschauen, was sie einem sagen will. Vielleicht hat man gerade nur sein Ego zu sehr aufgebläht…aber auch das zu erkennen kann man ja nur, wenn man sie erstmal da sein lässt.

stern antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1591

@neli 

Liebe neli,

darf ich fragen, was du mit dem Begriff „inkarnieren“ meinst?

Vielleicht bin ich da jetzt ja nur etwas pingelig und verstehe dich miss? Tue mich damit etwas schwer.

Eine Schwester hatte mir auch mal berichtet, wie sie im Traum in einer ganz anderen Zeit war.

Es war Kriegzeit und eine schwere Zeit. Die Menschen dort lebten aber auch ihr Leben und halfen einander und suchten Gutes zu tun. Und dass es immer nur darum gehe und das immer möglich war und ist, egal wie die äußeren Umstände sind. 
Ich fand das interessant, dass Gott einem manchmal auf die Art Einblicke schenkt und einem so manches deutlicher wird. 

 

ga2 antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@ga2 Zum inkarnieren: ich habe mal 5 Jahre in einem Kloster gewohnt, das mir beim Einzug schon so vertraut schien. Obwohl ich damals noch sehr kirchentreu war und somit nicht an Reinkarnation glaubte, befand ich mich während einer Hausarbeit plötzlich Jahrhunderte zurück in diesem Kloster. Ich sah die Zusammenhänge,  wie ich damals dazu gekommen war, Nonne zu werden, und dadurch erklärt sich auch manches aus meiner jetzigen Inkarnation.

Auch in der Bibel gibt es verschiedene Stellen, die vermuten lassen, dass man zu Jesu Zeiten ganz selbstverständlich von Reinkarnation ausgegangen ist.

neli antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1591

@neli 

Auch in der Bibel gibt es verschiedene Stellen, die vermuten lassen, dass man zu Jesu Zeiten ganz selbstverständlich von Reinkarnation ausgegangen ist.

Dass Menschen immer mal wieder von sowas ausgingen heißt noch lange nicht, dass es auch wahr ist. 
Die Menschen glauben an alle möglichen Sachen oder stellen sie sich vor.

Darum finde ich es wichtig, eigene Glaubenssätze anhand der Bibel zu prüfen.

 

In der Bibel finde ich keine Bestätigung deiner Annahme, dass Menschen immer wieder neu als Menschen auf die Erde kommen.

Wie gehst du persönlich denn dann mit dem Gleichnis vom armen Lazarus und dem reichen Mann und dem was Jesus dazu sagt, um?

Und vor allem, was ist mit Hebräer 9,27? 

 

 

ga2 antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@ga2 Ich kann nur das für wahr nehmen, was Gott mir persönlich zeigt. Ich kenne dabei 2 Regeln: ich darf mich in dem Augenblick, in dem Gott mich unterrichtet, nicht mit dem Thema beschäftigt haben, sonst könnten es meine eigenen Gedanken sein, und 2. ist Gottes Sprache immer voller Liebe und Weisheit. Karl Rahner, der bekannte Theologe und Autor vieler theologischer Schriften, hat einmal gesagt, der Christ der Zukunft sei Mystiker - oder es gebe keinen Christen mehr.

Je weiter wir uns im Glauben entwickeln, desto mehr werden wir von Gott geführt. Dieser Geist - denn Gott ist Geist, sagt Jesus, führt sicher keine Strichliste, ob und welcher Religion wir angehören. Das ist alles vom Menschen in die jeweilige Kultur eingebracht. Keiner von uns hier auf dieser Seite ist automatisch von Gott mehr geliebt als der fernab aller Zivilisation aufgewachsene Mensch, der keine Bibel und schon gar keine Hebräer kennt aber weiß, dass er schon x-mal auf der Erde war.

Wie dürfen lernen, dass es auf unser Herz und unsere intime Beziehung zu Gott ankommt. Dabei ist die Bibel "nur" ein grober Wegweiser, genauso wie der Koran und die anderen heiligen Schriften, die immer wieder neu interpretiert werden.

neli antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@neli 

Wie dürfen lernen, dass es auf unser Herz und unsere intime Beziehung zu Gott ankommt. Dabei ist die Bibel "nur" ein grober Wegweiser, genauso wie der Koran und die anderen heiligen Schriften, die immer wieder neu interpretiert werden.

Ich weiss nicht, ob das so stimmt…

Da Gott Israel/ die Juden sich erstmal ausgesucht hat um sich ihnen zu offenbaren bzw. mit ihnen zu sein, würde ich sagen, dass es um genau diesen Gott geht. Dass dieser dann trotzdem für alle Menschen da ist und will, dass alle Menschen gerettet werden, lese ich so in der Bibel. Dass es ausser der Schriften der Bibel auch noch andere Quellen gibt, die Gott in irgendeiner Form vermitteln können (da würde ich selbst Literatur nicht von ausnehmen), kann ich mir auch vorstellen. Aber was ich mir nicht vorstellen kann, ist dass die Bibel nur ein „grober“ Wegweiser ist….ich finde, sie ist eine recht detaillierte Landkarte. 

Und meines Wissen die einzige Quelle für Jesus (ich zähle jetzt mal sämtlich esoterische Schriften wie „Kurs in Wundern“, die sich auch auf ihn berufen, nicht dazu.)

 

stern antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@stern Liebe Stern, die Bibel ist auch für mich ein wichtiger Wegweiser. Allerdings halte ich mich bevorzugt an das Johannesevangelium, da es wunderbar viel Freiheit lässt.

Der Rest außer den anderen 3 Evangelien ist für mich hauptsächlich "Beiwerk" und hat mich nie angezogen. Aber der Geist führt ja jeden Menschen anders...

Was für mich immer über allem stand: wenn die wörtliche Übernahme von Bibelstellen zu Ausgrenzung oder Arroganz gegenüber Andersgläubigen führt, kann es nicht von Gott sein. Da frage ich mich schon manchmal: wem nützt es, wenn wir glauben,  aufgrund der Schriften streiten oder sogar töten zu müssen? Haben das nicht auch die "in den Schriften Gelehrten" mit Jesus gemacht? 

neli antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@neli 

Da frage ich mich schon manchmal: wem nützt es, wenn wir glauben,  aufgrund der Schriften streiten oder sogar töten zu müssen?

Das hast du völlig recht, das nützt niemandem. Und ist wohl auch so nicht gedacht. 

Nicht umsonst hat Jesus Liebe geboten, und unser Nächster kann jedermann sein.

stern antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4866
Veröffentlicht von: @stern

Ich weiss nicht, ob das so stimmt… 

Ich auch nicht ...

chai antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2320

@neli 

Wow ... da bin ich gespannt, welche "Zurechtweisungen" dieses Posting noch bekommt, die im Tonfall härter ausfallen, als das von Stern  😉

Ich denke, dass ich - der hier auch oft stirnrunzelnd und mit Widerspruch wahrgenommene "AWHler" - Dir in Vielem nahe bin (Rahner, Religionen, Soteriologie, Bibel als Wegweisung ohne Biblizismus).

Mal schauen, was es da jetzt an Feedbacks gibt.

L'Chaim 

awhler antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@awhler Danke!

neli antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@ga2 Beide von Dir genanntenStellen sind für mich überhaupt kein Widerspruch zu dem von mir Gesagten: Sie sind Gleichnisse, weil wir lt. Jesus noch nicht reif für die ganze Wahrheit waren. Wir erhalten die Konsequenzen aus unserer Lebensweise und reifen somit immer mehr zu unserer göttlichen Wesenheit. Da es im Jenseits keinen Zeitbegriff gibt, glaube ich inzwischen daran, dass wir, während wir uns hier zu Glaubensthemen treffen, anderswo andere Fragen durch unser dortiges Tun lösen - immer mit dem Ziel, unser wahres Menschsein wieder zu erlangen, das uns endlich mit dem göttlichen Geist vereinigt.

neli antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1591

@neli 

Tut mir leid neli, für mich ist vieles von dem, was du hier so schreibst, esoterisches Geschwurbel, was mit biblischer Wahrheit nicht viel zu tun hat.

 

 

 

ga2 antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1591

Entweder gehe ich davon aus, dass jeder Mensch von Gott einzigartig erschaffen wird oder Menschen immer wieder geboren werden, um…? 

Du schreibst etwas von weiter entwickeln und Weisheit erlangen was letztendlich immer wieder auf „es selbst schaffen müssen“ zurück läuft statt auf die Erlösung Jesu am Kreuz.

Das ist für mich mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar und ich verlasse mich in der Hinsicht doch lieber auf die Bibel statt auf irgendwelche „Privatoffenbarungen“.

Zu behaupten, Jesus konnte uns die „Wahrheit in Sachen Wiedergeburt“ noch nicht zumuten (obwohl du vorher behauptet hast, der Glaube daran sei damals schon verbreitet gewesen) halte ich persönlich für eine Ausrede. 

 

ga2 antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@ga2 Dann zieh ich mich wohl besser raus aus der Diskussion zum Thema. Ich spüre eine sehr unchristliche Verunglimpfung all dessen, was ich aus reinem Herzen über meine Wahrheitssuche mitgeteilt habe. 

Allerdings möchte ich Dir noch mit auf den Glaubensweg geben: Glaubst Du an einen strafenden Gott, dessen Ziel es ist, Recht zu behalten und alle Andersgläubigen vom Heil auszuschließen? Wenn nicht, dann lass Dich auf ein liebevolles Gespräch mit ihm ein - auch auf die Gefahr hin, Dich getäuscht zu haben...

neli antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2320

@neli 

Nö, bitte nicht.

Ich finde User wie Dich haben hier definitiv auch ihren Platz.

Das Argument "das ist nicht biblisch" als Keule, die alles weghaut, geht nicht. Und das Bannwort "esoterisch" sollte vorsichtig bzw. differenzierend gebraucht werden.

L'Chaim

awhler antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@awhler Danke!

Ich weiß halt nicht, ob ich das Kostbarste, das ich habe, Kritik aussetzen kann. Du hast ja schon vorgewarnt...

Andererseits spüre ich immer wieder, dass ich gerade, weil ich so bin, von Gott "an die Front" geschickt werde.

Wie gehst Du denn damit um?

neli antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2320

@neli 

Mir geht es um etwas Grundsätzliches hier im Forum.

Du schreibst, dass es Dir um etwas Persönliches und Kostbares geht, etwas Eigenes, Geistvolles und "Intimes" in Deinem Glauben - und dafür darf und sollte Raum sein.

Wir müssen einander nicht zustimmen und es teilen, wir können verschiedene Ansichten und Überzeugungen haben. Wir kommen u.U. aus unterschiedlichen "Himmelsrichtungen" und haben unterschiedliche Ver-Ortungen und Kontexte.

Solange hier auf Jesus.de keine offensichtlich und gezielt "anti-christlich" agierenden, gewollt destruktiven "Stimmen & Störfeuer" agieren, muss Raum bleiben für Mit-Teilungen wie Deine.

L'Chaim

   

awhler antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@awhler Danke!

neli antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4592

@neli 

das Kostbarste, das ich habe, Kritik aussetzen kann.

Das Gefühl kenne ich sehr gut und habe mich durchaus schon mal dafür entschieden, Dinge nicht weiter zu vertiefen. Vielleicht wäre es auch nicht so schlimm - ...wer weiß das schon? Manchmal bevorzugt man Sicherheit.

 

 

lg Tatokala

tatokala antworten
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@tatokala Danke!

neli antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1591

@awhler Zum Beitrag

Warum kritisierst du mich über Bande an neli statt direkt? 
Denn ich habe für mich persönlich klargestellt, dass es für mich esoterisch klingt. 

ga2 antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2320

@ga2 

Da hast Du Recht - als persönliche Aussage und Meinung beurteile ich Deine Meinung genauso wenig wie das, was Neli hier ins Forum bringt.

Es ist wohl nur so, dass bestimmte Begriffe wie "esoterisch", "unbiblisch" oder "liberal" im Kontext dieses Forums plakative Aussagen sind, die eine "Signalwirkung" haben und als "Stopschilder" (für Andere) schnell etwas Grundsätzliches bekommen oder an sich haben.

Darauf habe ich reagiert.

L'Chaim

awhler antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1591

@neli 

Warum Dich zurückziehen? Weil ich es wage, dir hier zu widersprechen? 

Die Gnade Gottes, in Jesus Christus offenbart, ist der einzige Grund, warum ich hier überhaupt schreibe.

 

ga2 antworten
Gottsucher
Beiträge : 84
Veröffentlicht von: @neli

Ich war überirdisch schön, mein Körper war strahlend weiß - ein "Lichtkörper", wie ich es heute nennen würde.

Später hörte ich in meinem Herzen, dass ich noch in diesem Körper das "Paradies" erleben und nicht mehr inkarnieren würde.

Moin Neli,

was Du über den "Lichtkörper" und der "Paradies" schreibst, erinnert mich an Paulus' Aussagen zu Auferstehung und Entrückung und die damit einhergehende Verwandlung unseres irdischen Körpers in einen unvergänglichen Auferstehungsleib:

"Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden." (1.Korinther 15,51-52)

"...denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit." (1.Thessalonicher 4,16-17)

Und das kann durchaus noch zu unseren Lebzeiten geschehen. Christen sollten daher nicht auf den Tod warten, sondern auf Jesus. Wir sind der Entrückung näher als alle Generationen vor uns (allein schon mathematisch betrachtet😉).

gottsucher antworten
1 Antwort
Neli
 Neli
(@neli)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 46

@gottsucher Lieber Gottsucher, ich danke Dir für Deine Antwort. Gerade 1.Kor.15, 51-52 war mir völlig entfallen und tröstet mich nun.

neli antworten


Neli
 Neli
Beiträge : 46
Veröffentlicht von: @ga2

Weil ich es wage, dir hier zu widersprechen? 

Nein, nicht deswegen. Es geht mir um das "wie". Ich glaube, wir alle sind sehr dünnhäutig, was unsere Beziehung zu Gott und unsere Überzeugungen anbelangt. Lass uns achtsam mit einander umgehen. Ich will nicht darum streiten, wer die besseren Argumente  hat - nicht hier!

neli antworten
1 Antwort
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1591

@neli 

Also soll ich unter einem Mantel „christlicher Nächstenliebe“ nicht schreiben, wenn ich einiges (wohlgemerkt nicht alles) anders sehe?

Jesu Tod am Kreuz ist mir zu kostbar, als dass ich schweigen könnte, wenn man ihn verwässert.

 

 

 

ga2 antworten
Neli
 Neli
Beiträge : 46
Veröffentlicht von: @ga2

Jesu Tod am Kreuz ist mir zu kostbar, als dass ich schweigen könnte, wenn man ihn verwässert.

Das geht mir genauso. Wenn Du mich kennen würdest, wüsstest Du, wie heilig mir der Karfreitag ist. 

neli antworten


Neli
 Neli
Beiträge : 46
Veröffentlicht von: @ga2

Du schreibst etwas von weiter entwickeln und Weisheit erlangen was letztendlich immer wieder auf „es selbst schaffen müssen“ zurück läuft statt auf die Erlösung Jesu am Kreuz.

Das ist in meine Worte hinein interpretiert. Gerade WEIL ich weiß, dass ich in Allem von der Gnade abhängig bin, traue ich mir überhaupt zu, vertrauend weiter zu gehen.

Am Ende meiner Berufstätigkeit z.B. habe ich als Soz.Päd. schwierige Familien betreut. Ich habe immer getan, was in meinen Kräften stand, wohl wissend, dass alles umsonst sein kann, wenn Gott nicht die Herzen für mein Tun öffnet. Diese Einstellung hat Vertrauen bei Klienten und den beteiligten Jugendämtern möglich gemacht und viel bewirkt. Mir hat die Tätigkeit große Freude gemacht, weil ich wusste, dass ich nicht alleine war. 

Auch hat es dazu geführt, mich weiter zu Gott hin entwickeln zu wollen. Auch das geht nicht nicht ohne seine Hilfe. Wenn ich auch weiß, dass Christus schon für unsere Erlösung gestorben ist, so treibt mich doch eine tiefe Sehnsucht, ihm näher zu kommen.

 

neli antworten
Seite 3 / 4
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