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Erfahrungen mit der Klinik Hohe Mark

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M.aren
 M.aren
Themenstarter
Beiträge : 9

Nächste Woche habe ich (endlich) einen Platz in der Klinik Hohe Mark. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier jemand finden könnte, der mir ein paar ganz praktische Fragen zum Aufenthalt benatworten kann.

-Erfahrungen zur Unterbringung im Zweibett-Zimmer (ich schlafe aufgrund meines Traumas sehr unruhig, Schreiattacken usw)

-Wie sind die Zimmer ausgestattet? Größe usw ? (vermutlich bin ich im Haus Feldberg untergebracht.)

- Wo findet man Möglichkeiten allein zu sein ?

- Wie schlimm oder hilfreich empfandest du die 3 Wochen Kontaktsperre ?

- Wo ist dort der nächste "richtige" Laden ?

- Kann man dort eine Wolldecke ausleihen um zB auf einer Bank zu sitzen wenn es kühl ist ?

- Wie in etwa ist der Tagesablauf ?

- Sitzt man mit der Zimmergenossin beim essen am gleichen Tisch oder ist freie Platzwahl ?

- Gibt es Tipps was einem den Aufenthalt erleichtert und eingpackt werden sollte ? (Neben Taschentüchern und Waschmittel...)

- Weitere Insidertipps ?

Antwort
12 Antworten
M.aren
 M.aren
Themenstarter
Beiträge : 9

Ja, das mit dem E-bike und der Hängematte war wirklich sehr cool ...

Wie ich schon geschrieben habe, bin ich sehr dankbar, dass ich auf der Hohe Mark einen Platz bekommen konnte. Ich erlebte die Psychotherapie als sehr prfoessionell und zugewandt. Genauso die Gespräche mit der Bezugspflegekraft. Das ist meine persönliche Erfahrung, die bei anderen natürlich anders aussehen kann.

Ich habe mich auch - wie angeboten - bei Problemen wenn es mir nicht gut ging, über die wöchentlich angesetzten Gespräche hinaus, an die diensthabenden Pflegekräfte gewendet. Natürlich stimmt nicht mit jedem die Chemie so ganz, aber mir wurde immer freundlich und wohlwollend weitergeholfen.

Es gab auch "Notfalltermine" mit der Bezugspflegekraft oder der Therapeutin.

Um Seelsorgetermine muss man sich selber kümmern, auch hier habe ich durchweg sehr positive Erfahrungen gemacht.

Täglich wird eine Andacht oder ein Gottesdienst angeboten. Allerdings fast jeden Tag zu einer anderen Zeit, was ich persönlich anfangs sehr verwirrend fand.

Sie sind sehr unterschiedlich gestaltet im Stil, Musikrichtung, eher Auslegung oder eher Anbetung... am Besten einfach ganz vorurteilsfrei hingehen. Wann immer ich es einrichten konnte, habe ich teilgenommen und ich habe dabei viel mit Gott erlebt.

Ich bin jetzt seit 2 Monaten wieder zu Hause, arbeite in der Zwischenzeit wieder ganz normal.   Eine psychotherapeutische Weiterbehandlung ist bei mir (wie vermutlich bei den meisten...) notwendig. Man kommt eben nicht "repariert" aus der Klinik nach Hause. Aber ich habe dort viele Erkenntnisse gewonnen, viele Zusammenhänge erkannt und aufdecken können, an vielen Punkten hat Heilung begonnen oder große Schritte vorwärts gemacht. Aber es bleibt noch Einiges zu tun und die Herausforderung ist es auch, das Erkannte im Alltag umzusetzen.

Wenn jemand noch konkrete Fragen hat, beantworte ich diese gerne !

m-aren antworten
1 Antwort
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1491

@m-aren 

Und weil du eben mal wieder was geschrieben hast, bin ich auch wieder in diesem Thread hier gelandet. Als Update zur Klinik Hohe Mark sei gesagt, dass es dort seit ziemlich genau einem Jahr auch wieder die Schmuckwerkstatt gibt.

frosch80-mod antworten


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