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meine mangelnde Gottesbeziehung macht mich krank

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Hilfeschrei 2.0
Themenstarter
Beiträge : 4

(Anmerkung im Vorfeld: Ich möchte nur Antworten erhalten, die mich in meiner Beziehung zu Gott voranbringen. Bitte keine kritischen Äußerungen oder Diskussionen untereinander, die mir nicht weiterhelfen. Ich brauche Hilfe und keine zusätzliche Verwirrung. Von Letzterem habe ich genug und leider wird hier Verwirrung viel zu oft gestiftet. Danke.) 

Hallo, ich wende mich mit einem Problem an euch, dass ich schon viele Jahre mit mir herumtrage. Ich versuche seit Jahren eine Gottesbeziehung aufzubauen, was mir jedoch nicht gelingt. Trotz jahrelangem Gebet, Bibellese und täglichem Flehen zu Gott, schaffe ich es nicht, eine Beziehung zu Gott aufzubauen. Mir fehlt der Glaube an das Wort Gottes als absolute Wahrheit. Mir kommen die Geschichten der Bibel wie Erzählungen vor, die nur bedingten Wahrheitsgehalt haben. Teilweise fühlen sich die Worte der Bibel für mich wie Märchen an. Gleichzeitig habe ich jedoch ein so tiefes Ziehen zu Jesus hin in mir drin, dass ich von der Suche nach Gott nicht loslassen kann. Die Kämpfe in mir sind so stark, dass ich seelisch und körperlich am Ende bin. Ich weiß nicht mehr ein und aus. Zusätzlich gerät seit ein paar Jahren mein Leben immer mehr aus allen Fugen, und das in so ziemlich allen Bereichen. Bislang konnte mir niemand helfen, auch keine Seelsorge. Eine Seelsorge setzt immer den Glauben an Jesus Christus voraus - und genau das fehlt mir. 

Ich brauche Hilfe und erhalte sie nirgendwo. Ich habe bereits vor mehr als einem Jahr hier einen Hilfeschrei verfasst. Seitdem hat sich nichts geändert, außer das alles noch schlimmer wurde.

Wie komme ich zu Jesus? Wie erhalte ich seinen Frieden? Wie kann ich ehrlich glauben? Wie kann ich mein Leben mit Jesus leben? Warum tut er mir nicht auf? Wieso wird mein Leid immer größer? Wieso erfahre ich keinen Trost in Gottes Wort? 

Das sind nur ein paar Fragen, die mich so sehr quälen. Es ist mein Hilfeschrei 2.0 hier auf Jesus.de.

Antwort
15 Antworten
Lachmöwe
Beiträge : 1556

@zerbrochen 

Hallo du,

vorneweg: Ob dich Antworten voranbringen liegt auch an dir. Du bist es, die liest, die einordnen und aussortieren kann und die ihr Leben (glaubend, zweifelnd, stark, schwach, …) lebt. Wir wissen nicht, was wie auf dich wirkt… Verwirrung will ich sicher nicht schaffen - in Frage stellen schon. Das kann weiterbringen oder auch nicht - es ist einen Versuch wert. Meiner Erfahrung nach dient uns alles - insbesondere der Zerbruch (um mit deinem selbst gewählten Namen zu spielen). Leben und Glauben lässt sich nicht bis in Letzte verstehen - beides fordert heraus, formt uns, schenkt und nimmt uns,…

 

Zu deinen Fragen/ Problemen:

1) Keine Gottesbeziehung: Ich fasse zusammen. Du versuchst eine Gottesbeziehung aufzubauen. Dein Vorgehen: Gebet, Bibel lesen, flehen zu Gott. Warum funktioniert es nicht? Die Bibel erscheint dir nicht glaubwürdig.

Meine Fragen: Woher weißt du, dass du mit Gebet, Bibel lesen und zu Gott flehen eine Beziehung aufbauen kannst? Bist du in eine Gemeinschaft/ Gemeinde/ Kirche eingebunden? Was wird dort vermittelt? Stellst du deine Fragen dort und wie wird dort darauf eingegangen? 

Mein Tipp: Nimm den Druck raus. Es gibt keine Anleitung, wie Glaube wächst. Ich sehe für dich verschiedene Vorgehensweisen: a) Prüfe den Wahrheitsgehalt der Bibel - sei es durch eigenes Studium, in einem Kurs, in einer Gemeinde. b) Gib Gott einen Vertrauensvorschuss. Beweisen wirst du Gott nie können, aber - wie du scheinbar weißt und was du leider nicht erlebst - Er kann sich erweisen (in allem). Vertrau dich Ihm an, wie du dich als Kind hoffentlich deinen Eltern hast anvertrauen können, ohne sie vorab zu prüfen. Wenn du das nicht erlebt hast, dann vertrau dich Gott an, wie du dir das als Kind bei deinen Eltern gewünscht hättest.

2) Du spürst ein tiefes Ziehen zu Jesus hin

Meine Fragen: Woher kennst du diese Formulierung? Ist es deine Formulierung? Wonach genau zieht es dich denn hin? Was meinst du mit Jesus? Und wie äußert sich dieses Ziehen? Im Geist? Im Körper? In der Seele?

Hier fällt es mir schwer einen Tipp zu geben. Ich denk mal noch darüber nach.

3) Dein Leben gerät aus den Fugen.

Dahinter stecken viele weitere Themen, die den Rahmen hier wohl sprengen und wohl auch von deinem Eingangsthema ablenken. Eines an der Stelle: Glaube/ eine (tiefe) Gottesbeziehung wird Probleme nicht auflösen - mal macht es sie ertragbarer, mal ist es zeitweise eine doppelte Last. Ich wiederhole, was ich eingangs schrieb: Leben fordert (auch) heraus …

 

Zu meinem Erleben: Ich erlebe Gott als Schöpfer und mich als Sein Geschöpf. Die Bilder von Ihm als Vater und Hirten und von mir als Kind und Schaf prägen mich dabei. Gott hat alles geschaffen, alles ist in Seiner Hand. In Jesu Leben und Tod zeigt sich Seine Hingabe und dass Gott alles gibt, dass wir versöhnt miteinander und mit Ihm leben können.

 

Zu diesen Fragen von dir … 

Wie komme ich zu Jesus? Wie erhalte ich seinen Frieden? Wie kann ich ehrlich glauben? Wie kann ich mein Leben mit Jesus leben? Warum tut er mir nicht auf? Wieso wird mein Leid immer größer? Wieso erfahre ich keinen Trost in Gottes Wort? 

… habe ich keine Antwort.

 

Dennoch: Ich will ich dich ermutigen, auszuhalten und weiterzugehen - Schritt für Schritt. Und ich will dir von ganzem Herzen zusprechen, dass es Gott gut mit dir meint - auch und gerade dann, wenn du nichts davon siehst oder spürst.

seidenlaubenvogel antworten
1 Antwort
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1556

Zu diesen Fragen von dir … 

Wie komme ich zu Jesus? Wie erhalte ich seinen Frieden? Wie kann ich ehrlich glauben? Wie kann ich mein Leben mit Jesus leben? Warum tut er mir nicht auf? Wieso wird mein Leid immer größer? Wieso erfahre ich keinen Trost in Gottes Wort? 

… habe ich keine Antwort.

Ergänzen möchte ich noch: Auf diese Fragen kann jede*r nur selbst Antwort finden. Jede*r ist ein Original. Es gibt nicht „den“ Christen. Wenn wir (durch Gott) eine Einheit sind, dann in Vielfalt.

Schreiben kann ich dir, wie ich das erlebe. Wie komme ich zu Jesus? Ich schaue auf das Kreuz. Ich sehe Gottes Liebe, ich frage mich, warum das so sein musste… Ich lasse es stehen. Gott wurde Mensch, Gott gab sich hin. Ich nehme Sein Geschenk an. Ich vertraue Ihm und ich traue auf Ihn. So gut ich kann, folge ich Christus nach - in Seiner Liebe und Versöhnung lebe (und liebe) ich und finde dadurch Frieden. Ehrlich kann ich glauben, indem ich Fragen (und bisweilen auch Zweifel) zulasse. Ich muss nicht alles verstehen. Manches löst sich - bringt mich weiter oder wird mir bedeutungslos; manches bleibt offen - es steht mir nicht im Weg. Nie gezweifelt habe ich daran, dass es Gott gibt. Das ist ein Geschenk. Ich kann nicht nicht glauben. 
Wie lebe ich mein Leben mit Jesus? Ich bin mit Ihm im Gespräch, ich folge Ihm nach - nicht immer gleich intensiv. Ich lasse mich von Seinen Worten und Seinem Leben/ Verhalten leiten (so wie ich es in den Evangelien wahrnehme). Am deutlichsten nehme ich wahr, dass ich als Mensch immer wieder scheitere und dass mir Versöhnung, Barmherzigkeit, Gnade zugesprochen ist und ich darauf (immer wieder neu) zurückgreifen darf. Warum darf ich das erleben (und andere (noch) nicht)? Ich weiß es nicht. Es wird „etwas“ im Weg stehen und es hat mehr mit dem Menschen zu tun als mit Gott - das ist meine Vermutung. Und ich bin mir sicher, dass es sich lösen wird. Wir blicken anders auf Leben und Zeit als Gott… Wir leben und lernen; allzu oft wollen wir vor allem (nur) haben und sein.

Allgemein gesprochen: Ob Leid immer größer wird? Schwere Frage, die leider schnell ins Sarkastische abgleiten kann - tatsächlich gehe ich davon aus, dass unsere menschlichen Bewertungsmaßstäbe an der Stelle versagen. Es geht mir nicht um Jenseitsvertröstungen. Mir ist weltweite Ungerechtigkeit sehr bewusst und ja mir liegt daran, dass wir alle „zu einer besseren Welt“ beitragen; nur - wie soll ich sagen? Entscheidend ist doch, worauf es tatsächlich ankommt - und ich befürchte genau dafür haben wir so oft nicht den rechten Blick (können ihn nicht haben). Zurück zu deinem(!) persönlichen Leid: Kann ich dir in einer praktischen Weise weiterhelfen? Es ist ja nicht „nur“ das Leid, nicht (so) glauben zu können (wie du meinst/ gelernt(?) hast, dass es sich „gehört“). Was konkret, würde dein Leid verringern? 

Und wie könntest du Trost in Gottes Wort erfahren? Für mich ist der Schlüssel simpel: Vertrauen. Ich vertraue darauf, dass es Gott gut mir mir (mit uns, mit dir) meint. Mit dieser Haltung lese ich die Bibel und erfahre dabei Zuspruch. Und auch hier - was ich nicht verstehe, kann ich stehen lassen (mal frage ich nach, mal setze ich mich damit auseinander, …). Entscheidender ist mir, was mir sozusagen offensichtlich ins Herz fällt - das muss übrigens nicht immer nur Trost sein, es kann auch Korrektur, Warnung (eben auch was einem nicht so „schmeckt“) sein.

 

 

 

 

seidenlaubenvogel antworten


neubaugoere
Beiträge : 15444

@zerbrochen 

Der Beitrag von Seidenlaubenvogel inspiriert mich. 

Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Zu diesen Fragen von dir … 

Wie komme ich zu Jesus? Wie erhalte ich seinen Frieden? Wie kann ich ehrlich glauben? Wie kann ich mein Leben mit Jesus leben? Warum tut er mir nicht auf? Wieso wird mein Leid immer größer? Wieso erfahre ich keinen Trost in Gottes Wort? 

… habe ich keine Antwort.

Und ich möchte von mir schreiben:

Wie kam ich zu Jesus? Jemand erzählte mir von ihm. Das allein bewirkte wohl nichts in mir, auch keinen Wunsch nach diesem Gott, keine Sehnsucht oder so. Derjenige gab mir etwas mit, was mir in einer bestimmten Situation einfallen sollte. - Um mich herum war Finsternis, genauer: sich bewegende Schatten, die ich nicht beeinflussen konnte. Das machte mir Angst. Da fiel mir etwas ein. Der Typ sagte, wenn du mal in Panik gerätst, rufe Jesus Christus an und er wird dir helfen. - Gesagt, getan. Für mich war die Situation aufgrund von Vorgeschichten so beängstigend, dass ich nichts zu verlieren hatte. Frei nach: Mal gucken, ob es den auch wirklich gibt, ob der Typ recht hatte, ob ...

Und Gott "antwortete". (Die Geschichte kann ich auch seeehr lang erzählen, mag ich aber hier gerade nicht.)

Kurz gesagt: Ich glaubte und hoffte.

Hebräer 11,1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. (2 In diesem Glauben haben die Alten Gottes Zeugnis empfangen.)

Ich denke, das trifft meine Situation ganz gut. Ich glaubte und hoffte, dass die Geschichte stimmen möge, die mir dieser Typ damals erzählt hat. Gott hat es dabei auch nicht gestört, dass ich ihn mit "Jesus Christus, du Gott des ...." angesprochen habe. Ich war in Not. Ich brauchte Hilfe. Ich hoffte. Ich glaubte, wenn ich Hebräer 11,1 lese. Und Gott erwies sich - vielleicht durch meinen Glauben (?) - als "Ich bin (da)".

Ich segne dich mit der Liebe des Vaters und der Auferstehungskraft des Heiligen Geistes. ✝️

neubaugoere antworten
Lachmöwe
Beiträge : 1556

@zerbrochen ... ich bin gespannt, ob du dich hier nochmal meldest oder ob du es erneut nur bei einem Hilfeschrei belässt (wie bei deinem ersten Aufruf).

Du hast so klare Vorstellungen an gewünschte Antworten genannt, da möchte ich eben mal auch meine Erwartungen nennen: Es ist eine Sache vom Höflichkeit, Respekt und Wertschätzung wie man sich als Themenstarter in einem Thread verhält.

Ja, es kann Gründe geben, sich komplett zurückzuziehen. Ja, es braucht keine sofortigen Reaktionen - nicht jede*r hat ständig Zeit und manches will auch erst mal sacken gelassen werden. Nur wer Zeit hat, einen Thread zu starten, sollte sich auch Zeit nehmen auf Antworten zu reagieren - sei es kurz oder ausführlich. Und ja, auch ein "... leider bringen mich eure Antworten nicht weiter" ist eine bessere Reaktion als Schweigen im Walde.

Ich erinnere: Du hast (ein 2. Mal) eine Art Notruf abgegeben - kann man machen, ist völlig legitim. Aufgefallen ist mir, dass du bei deinem 1. Notruf du in keiner Weise auf irgendetwas reagiert hast. Ja, es kann auch Teil der Not sein, dass keine weitere Reaktion möglich ist... 

Ich habe viele auf Jesus.de kommen und gehen sehen. Und nein, es ist nicht möglich alle Kontakte dauerhaft zu pflegen, aber es war und ist mir wertvoll, auf gewisse Weise verbunden (gewesen) zu sein. Den anderen wahrnehmen, auf ihn eingehen und ihn Gott anbefehlen - das wird mir immer möglich sein.

Je nachdem welche weiteren Erfahrungen ich mache, werde ich parallel noch lernen müssen, dass ich jemanden, mit dem ich in (vermeintlichen?) Austausch bin, mir gleichzeitig gewissermaßen egal sein lasse. Ich kann nur so viel Anteil nehmen/ haben, wie man mich lässt.

Und vielleicht ist das auch eine (leidvolle) Erfahrung, die Gott mit Menschen macht. Er ist da. Er offenbart sich. Er nimmt Anteil an allem und allen. Der Mensch teils aber entzieht sich/ weiß alles besser/ geht seine eignen Wege/... Der Unterschied: Egal ist Gott ein Leben lang niemand. Er lässt (nur) einen jeden seinen Weg gehen - mit Ihm, zu Ihm zurück und von Ihm weg.

Zurück zu deiner Not: Dein Problem ist ja (soweit ich das verstanden habe), dass du um Gott weißt, aber nicht so glauben kannst, wie du meinst, dass du solltest. Also ganz platt: Geh deinen Weg (weiter). Dir ist Gott nicht egal. Das ist eine gute Basis. Das reicht aus. Alles weitere wird wachsen. Und Gott nimmt Anteil an dir.

Zwei Impulse möchte ich dir noch mitgeben: 1) Rufe Gott an in der Not. 2) Befiehl Ihm deine Wege.

 

 

 

seidenlaubenvogel antworten
3 Antworten
Hilfeschrei 2.0
(@zerbrochen)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 4

@seidenlaubenvogel und alle anderen Forumsmitglieder, die mir hier so ausführlich geantwortet haben.

Für eure Antworten und für alle Gebete, die unbekannt im Hintergrund gesprochen wurden, bedanke ich mich von Herzen. Ich habe mich in der letzten Woche aus dem Forum zurückgezogen, bin in die Stille gegangen und hatte auch einen Grund dafür, den ich euch gerne mitteilen möchte. 

Ich habe vor einigen Tagen zum ersten Mal ganz deutlich das Wirken Gottes in meinem Leben vernehmen können. Das hat mich zur Ehrfurcht und zur Dankbarkeit gegenüber Gott geführt und eben auch dazu, erstmal Abstand gegenüber allen anderen Meinungen zu gewinnen. 

Einige von euch haben mir das in ihren Antworten empfohlen, den Druck rauszunehmen und mich ausschließlich auf Gott zu konzentrieren. Ich konnte in den letzten Tagen erfahren, wie wichtig das für mich ist und wie gut mir das tut. In der Ruhe habe ich festgestellt, dass Gott bereits früher zu mir gesprochen hat. Nur habe ich das im Lärm meines Anklagens und Flehens nicht hören können bzw. nicht hören wollen und das soll sich ab jetzt ändern.

Bitte verurteilt mich für dieses Vorgehen nicht. Jede eure Antwort war und ist für mich (und sicherlich auch für andere Mitleser) wertvoll und wird von mir ausdrücklich geschätzt.

Ich bin mir im Moment noch nicht sicher ob ich auf eure Nachrichten einzeln reagieren werde. Auf der einen Seite möchte ich das gerne tun - als Wertschätzung für eure Antworten und die Zeit, die ihr euch dafür genommen habt. Auf der anderen Seite spüre ich jedoch auch, dass aktuell nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist, denn in mir gibt es viel aufzuräumen und zu heilen. 

Ich merke allerdings auch, wie ich anfange, mich schlecht zu fühlen, weil ich euch wohl enttäuscht habe, da Antworten ausgeblieben sind. Gleichzeitig hoffe ich jedoch sehr, dass ich mit dieser Antwort alle Missverständnisse aufklären konnte. Denn letztendlich geht es hier ja um Jesus und sein Wirken. Und ich kann euch versichern: Jesus hat gewirkt … und soll es auch weiterhin in meinem Leben - und das hat für mich oberste Priorität. 

Also noch einmal die Bitte an euch, mich nicht vorzeitig zu verurteilen. Freut euch lieber gemeinsam mit mir! 

LG

zerbrochen antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1556

@zerbrochen

Danke für deinen Beitrag und ja, ich freue mich - mit dir! <3

Was meine Erwartung an Forenaustausch angeht - es braucht sich nie jemand wegen irgendetwas schlecht fühlen. Es ist wie es ist und jede*r wird Gründe für sein Verhalten haben. Nur ab und an schadet es nicht darauf hinzuweisen, wie manches (sich) auf einen (aus)wirkt. Das kann Korrektiv sein für den, der sich äußert wie für den, der liest. Wir leben und lernen und sind dabei auf Feedback angewiesen. In diesem Sinne: Alles gut! 

seidenlaubenvogel antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15444

@zerbrochen 

Danke für diese tolle Nachricht. - Hallelujah! Der Herr ist gut. - Mach dir keinen Druck und lass ihn dir nicht machen. Es ist was es ist, sagt die Liebe ... (Zitat Erich Fried).

Ich freu mich, und ich freu mich vor allem mit dir und für dich. Es ist großartig, Gott zu begegnen. Ich wünsch dir noch viele solcher Begegnunge in der Stille. Danke, Herr, dass du dich hast finden lassen.

neubaugoere antworten


Monifere
Beiträge : 69

@zerbrochen 

Vielleicht machst du zuviel auf "Gott-komm-raus"...

Bei mir hat es mit der 1. Episode von "The Chosen" ganz erheblich gefunkt.

monifere antworten
Ratgeber
Beiträge : 18

@zerbrochen 

Liebe Glaubensuchende,

Hunderte von Meinungen und Veröffentlichungen hat ein Sucher in heutiger Zeit zur Auswahl. Wie ein Esel, der sich nicht zwischen zwei Heuhaufen entscheiden kann, verhungert er.

Gott ist nicht über den Verstand zu finden, sondern über das eigene Herz. Frage: „Wie verliebt man sich?“ Ganz sicher in das Beste, Verständnisvollste, Liebste, in Güte und Rechtschaffenheit.

Auf einer Tour zu einem der höchsten Berge Österreichs hatte der Alpenverein nicht nur Rastplätze, sondern auch für die Seelenerbauung Sprüche gestiftet. Keine Religion hatte er ausgelassen, weil alle den Schöpfer loben und in der Bergwelt in reinerer Luft ins Staunen kommen. ER ist der Gleiche, den wir Herrgott nennen, weil „gut“ im Wort ist und ER in allem ist, wie die Buddhisten sagen, im Stein, in der Blume und im Menschen. Wie erfuhr es Mose? ER sagte DEN Namen, ER ist alles SEIN. Diese unvorstellbare Kraft, die alle Himmel und die Erde erhält und belebt, erbarmte sich der Menschen, die sterblich wurden und die göttlichen Fähigkeiten durch Sündigen verloren. ER ging den Schritt der Menschwerdung, gab uns die Lehren. Unter viel Leiden öffnete der den Weg als Auferstandener.

Dass dir die Texte in den Evangelien „weniger“ sagen, beweist deine Ehrlichkeit. Sie sind nur zum Teil erschlossen. Mehr zu sehen wäre in SEINER Sprache.

ratgeber antworten


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