Tagebuch schreiben ...
...macht das hier jemand?
Wie? Nach Thema? Alles?
Gibt es bestimmte Techniken oder so?
Schreibt man wie der Schnabel gewachsen ist oder wie?
Möchte meistens den Kopf frei bekommen...
@schreiberin Eine gute Variante ist auch ein blog, z.B. bei Google "Blogger.com" anmelden.
Da hast Du viele Möglichkeiten.
Viele Foren (Ob Abnehmforum, Nichtraucherforum, Psychoforum) bieten auch die Tagebuchfunktion an, aber Du kannst es oft nicht löschen und JEDERMANN kann reingackern..........
@schreiberin Kommt drauf an, was Du damit bezweckst.
Ich hab eine Zeitlang einfach Stichworte aufgeschrieben, einfach damit auch der zeitliche Überblick vorhanden war.
Oder - in Krisensituationen in Briefform, damit das Schreiben einen 'Ansprechpartner' hat, auch wenn dieser Brief nie abgeschickt wurde.
Aber im Prinzip hab ich gemerkt, dass ich kein 'Tagebuch-Typ' bin - so regelmäßiges Schreiben liegt mir in dieser Form einfach nicht.
Veröffentlicht von: @chai@schreiberin Kommt drauf an, was Du damit bezweckst
möchte den Kopf frei bekommen / manches einfach los werden
oder wie hast du das gemeint?
@schreiberin Wenn Du es nur für Dich machst, kannst Du ausprobieren, wie es Dir am besten passt.
wüsste nicht für wen außer mir ich es sonst noch schreiben sollte...
online wäre z.b. wohl schon gar nicht mein Fall - in Foren
@schreiberin Dann probier doch aus, wie es Dir am besten passt.
Man kann ja z.B. auch einen Kalender nehmen und anfangen damit, was so los war.
Und dann ergibt sich, dass man mehr oder weniger viel schreibt.
Kann ja auch nur drin stehen 'Heut war ein schöner Tag, Sonne hat geschienen und wir sind in die Stadt gelaufen und haben Eis gegessen.' Oder eben 'Heut war nicht gut, wir haben gestritten wegen Kleinigkeiten ...'
Das sind so die Dinge, wo ich's manchmal auch schade finde, nicht notiert zu haben - einfach um eine gewisse Chronologie zu haben.
Veröffentlicht von: @tatokalaauch schade finde, nicht notiert zu haben
Dann
probier doch aus, wie es Dir am besten passt.
😉
lg Tatokala
Ja klar, könnte ich mit anfangen.
Manches merkt man auch erst im Rückblick, wenn man sich dann überlegt, wann was war.
Aber ich hab ja nicht gefragt.
Ich schreibe seit Jahren täglich "mein TaBu", auf dem PC - und habe dabei kein Leitmotiv oder Oberthema, teile es auch nicht mit irgendwem.
Ich halte - manchmal knapp, manchmal ausführlich - Tagesimpressionen, Erlebtes, Gedanken, Gelesenes fest ... Dabei habe ich festgestellt, dass ich selten bis gar nicht zurückblicke (z.B. zum Jahresende nochmal nachlese) ---- es ist für mich eher eine kontinuierliche Art der Meditation und Achtsamkeit, ein tägliches, wöchentliches "Bei-mir-Bleiben" im Fluss der eigenen Lebensvollzüge.
Angefangen - ich besitze noch Hunderte von (zuvor) handgeschriebenen und abgehefteten Din-A5-Seiten in kleinen Leibnitzordnern - habe ich in den 80ern während der Studentenzeit und ein Auslöser war damals das "JOURNAL" von Ullrich Schaffer.
L'Chaim
Ja....
Im Laufe der Jahre haben sich die Inhalte/Themen geändert.
Von seelischer Entlastung und Aufarbeitung über Gebetserhörungen über wesentliche Impulse und prophetische Fürbitteeindrücke, wörtliches Reden Gottes, .... im Nachlesen sehe ich, welchen Verarbeitungs- und Ausbildungsweg Gott mit mir gegangen ist, welche gemeinsame Sprache wir entwickelt haben.
Da solche Dinge sehr persönlich sind, halte ich sie nicht für geeignet, einen Blog und die Neugier anderer im Internet damit zu füttern.
Auch ein Traumtagebuch führe ich, um die Traumsprache Gottes zu mir zu festigen.
Einige Zeit, als es mir sehr schlecht ging, führte ich ein Freudetagebuch. Das hat der Abwärtsspirale entgegengewirkt.
Ich habe durch einen Traum und einige Tage später durch eine Bibelstelle den konkreten Auftrag zum Schreiben bekommen.
Im Traum war ein Scheinwerfer auf meinen grünen Druckbleistift gerichtet, der in leicht schräger Schreibhaltung ruhig im Lichtkegel stand. Die Antwort auf meine Frage war die Stelle Habakuk 2, 1-3.
Der Vorteil des Rausschreibens ist, dass es nicht im Kopf herumschwirren und stressen kann. Ausserdem achtet man mehr auf die Formulierung und darüber kann einem schon Einiges klar werden und in Richtung Lösung wirken.
Das erlebe ich auch so.
"Worte finden für ...", nach Ausdruck und Sprache suchen und es dann schriftlich festhalten - das ist ein praktisches, hilfreiches "Bei-sich-Bleiben".
L'Chaim