Tagebuch schreiben ...
...macht das hier jemand?
Wie? Nach Thema? Alles?
Gibt es bestimmte Techniken oder so?
Schreibt man wie der Schnabel gewachsen ist oder wie?
Möchte meistens den Kopf frei bekommen...
Es gibt noch einen Punkt, den ich wichtig finde:
Beim Nachlesen im Tagebuch wird oft deutlich, wo und wie Gott eingegriffen hat und den Kummer in Freude verwandelt hat.
Psalm 103 Lobe den HERRN meine Seele ......
@musil
??
was ist da auch?
Liebe Deborah
Der Moderator möchte das dritte Wort, das du geschrieben hast, von mir nicht mehr hören. Also wende dich bitte an den Moderator, wenn du irgend ein Problem hast.
@musil
Ich habe kein Problem.
Ich habe immer in irgendeiner Form versucht zu schreiben, meist auch auf kleinen A5-Notizblöcken, aber erst seitdem ich vor 12 Jahren ein kleines niedliches Tool für meinen Notebook entdeckte, ergibt das Ganze Sinn und hat mein Leben verändert.
Es fing an mit "Hallo Tagebuch" und entwickelte sich recht schnell zum "DANKE JESUS".
Warum ich nicht mehr ohne (digitales )Tagebuch kann?
1. Weil mein Gedächtnis noch nie gut war und ich nachschlagen möchte, wann was passiert ist. In den 1000 kleinen handgeschriebenen Zetteln findet man kein Stichwort; digital ist man blitzschnell am Ziel. Dafür habe ich Stichwörter entwickelt, mit deren Hilfe ich bestimmte Themen sofort finde.
2. "Meine Seele, vergiss nicht, was der HERR dir Gutes getan hat" - das Tagebuch ist die geniale Lektüre dafür! Das Gute ist leider schnell vergessen; Negatives ist meist präsenter, überlagert alles. Im Tagebuch darf ich auch klagen und jammern, aber beim späteren Nachlesen merke ich, wie (und wann) Gott eingegriffen hat, es zum Guten gewendet hat, und ich merke, dass es doch mehr Gutes gab! Ergo auch in der Zukunft geben wird.
3. Es verhindert auch die Notwendigkeit, sich bei Anderen ausheulen zu müssen, weil man mit dem Tagebuch sehr schnell an Gottes Schulter landet, an der man alles sagen kann.
5. Hier sind auch die Schätze versammelt: Bibelworte, die Gott mir zugesprochen hat, auch durch meine Glaubensgeschwister.
Fazit (was ein Tagebuch sein kann):
Ein Ventil für die Seele, eine Schatzkiste der Zuversicht, eine Gedächtnisstütze, ein Gebets- und Dankbarkeitsbuch, Reflektionshilfe.
Sorry, dass es so opulent wurde, regelrecht ein Hohelied auf das Tagebuch 😀
@schreiberin
Am Anfang habe ich versucht, nach Themen zu sortieren, sogar farblich abzusetzen, aber das ist auf Dauer viel zu anstrengend. Wozu hat man die Maschine? Sie kann doch alles sortieren, wenn man die richtigen Tags reinschmuggelt 😉
Ob man schreibt, wie einem der Schnabel gewachsen ist, hängt doch davon ab, an wen man es richtet oder? Ich fand es seltsam, an mich selbst zu schreiben und habe festgestellt, dass ich Gott einfach alles sagen kann. Schriftlich kann ich auch besser beten, aber das ist je nach Typ...
Mein verstorbener Kollege machte das.
Nicht täglich und nur stichwortartig. Und wenn irgendwer wissen musste, wann was auch auch immer etwa war, gingen sie zu ihm.
Denn er konnte es zeitlich eingrenzen.
Tagebuchschreiben war für mich auch immer wieder Thema - mit unterschiedlicher Intensität.
Veröffentlichte Tagebücher (da gibts einige) haben mich immer schon fasziniert. Aber so eine lückenlose Schreiberin bin ich dann nicht geworden. Es gab je nach Lebenssituation Phasen, in denen ich viel geschrieben habe und auch längere Zeiten, in denen ich gar nix geschrieben habe, weil ich einfach das Bedürfnis nicht hatte. (Angeblich soll es aber vielen so gehen.) Rückblickend hat mir Schreiben schon wirklich geholfen, Krisen zu überwinden und mit Geschehenem abzuschließen.
Aktuell habe ich jetzt etwas über ein halbes Jahr pausiert - und bin auf dem Weg, wieder zurückzufinden...
lg Tatokala
Hab ich vom frühen Jugend- bis zum jungen Erwachsenenalter gemacht; irgendwann habe ich die Tagebücher dann verbrannt.
Das Schreiben half mir, meine Gedanken zu strukturieren und meinen Kopf freizubekommen. Es war sicher auch so eine Art Therapie für mich (wenn mir schon sonst niemand zugehört hat...😭😁).
Heute halte ich hauptsächlich meine Erlebnisse mit Gott schriftlich fest, auch wenn es nur vermeintlich kleine Dinge sind. Im Laufe der Zeit ist da schon eine Menge zusammengekommen; das meiste hätte ich ohne diese Aufzeichnungen schon längst wieder vergessen. So kann ich mich dankbar daran erinnern, was ich (eigentlich) schon so alles mit Gott erlebt habe.😇 Manches davon ist später auch in meinem Blog gelandet, den ich jedoch immer wieder mal "ausmiste".