Tagebuch schreiben ...
...macht das hier jemand?
Wie? Nach Thema? Alles?
Gibt es bestimmte Techniken oder so?
Schreibt man wie der Schnabel gewachsen ist oder wie?
Möchte meistens den Kopf frei bekommen...
Hallo Ihr Lieben!
Ich habe schon immer gerne TB geschrieben und mich, als ich zum Glauben kam, nach einem christlichen TB umgesehen und bin auf etwas für mich sehr Schönes gestoßen und zwar auf der Seite von Bibelliga:
Es heißt schlicht "365". Für jeden Tag eine Seite, es hat keine Jahreszahl, man kann zu jeder Zeit beginnen!
Bibelliga verschenkt dieses Buch sowie auch andere schöne Dinge. (Spenden sind selbstverständlich willkommen).
Zu finden ist ein Bibelleseplan (dem ich folge), der aus drei Bibelstellen besteht oben auf jeder Seite, Texte zu Jesus und ein Vers aus der Bibel und an 12 Stellen kurze Berichte über Menschen, die durch die Bibelliga zu einer eigenen Bibel kamen unc wie es mit ihnen weitergeht.
Ich schreibe etwas vom Tag auf wenn ich es festhalten möchte oder Gedanken und habe vor einiger Zeit gemerkt, dass ich schreibend konzentrierter beten kann. Seit dem sind die Seiten überwiegend grün, meine Farbe für Gebete.
Es gibt auch Zeilen in Schwarz (für Unangenehmes), rot für Termine, blau für den Rest. Auch viele Verzierungen, Aufkleber, Washi tape und ausgeschnittenes aus dem Gemeindebrief, insgesamt blättere ich gerne darin.
Vielleicht ist das etwas für jemanden von euch.
Seid gesegnet!
Für mich ist Tagebuchschreiben ganz klar ein Kommunikationskanal mit Gott. Ich habe damit begonnen nach meiner Gottesbegegnung, welche mein Leben total auf den Kopf gestellt hat. Ich war zuvor Atheist und plötzlich war mein ganzes Weltbild und auch meine Identität irgendwie in Trümmern. Ich hatte 1000 Fragen, Gedanken und Ängste gleichzeitig im Kopf. Das alles auf Papier zu bringen half enorm Ruhe in mich rein zu bringen und häufig kamen mir während dem Schreiben gleich Antworten oder Erkenntnisse, welche mir weiter halfen. Ich habe meinen ganzen Weg von der Gottesbegegnung rein in einen tiefen Glauben so festgehalten und es ist rückblickend immer wieder schön darin zu lesen und den Weg zu sehen, welchen Gott mit mir gegangen ist. Ich habe mein Journal irgendwann meiner Freundin, welche mich auf diesem Weg so sehr an der Hand nahm, zum lesen gegeben und gemerkt, dass das Teilen meiner Geschichte auch für andere wahnsinnig ermutigend sein kann. Bin nun dran das Ganze in einem Buchprojekt aufzuarbeiten.
Das klingt spannend!
Wird es ein Buchprojekt, das dann eine VÖ finden soll?
Ich habe von unseren Kindern ein anderes "Buchprojekt" geschenkt bekommen, das allerdings ein gedrucktes und gebundenes Unikat für Familie & Freunde bleiben wird, ich habe auf 140 Seiten biografische Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken & Impressionen festgehalten, und dem Ganzen den Titel gegeben: "Unterwegs ... Im Woher & Wohin". Seit vier Wochen liegt *my Book* nun vor und es war ein guter Prozess.
"TaBu" schreibe ich weiterhin, nur für mich.
Dir eine kreative Arbeit an Deinem Ding! 😉
L'Chaim
@awhler Ja, geplant wäre es, das dann zu veröffentlichen. Ein Tagebuch über die inneren Vorgänge, Fragen und Kämpfe bei einem Atheisten, welcher plötzlich erkennt, dass Gott real ist und sich auf den intensiven Weg macht Gott kennenzulernen - erfüllt vom inneren Kampf zwischen Kopf und Herz. Das Buch endet dann bei meiner Taufe.
Ich habe bemerkt wie wertvoll und ermutigend meine Geschichte sowohl für Zweifler als auch für Menschen, welche bereits länger im Glauben unterwegs sind sein kann. Ich möchte sie daher gerne zur Verfügung stellen. Da ich in meinem bisherigen Leben total zufrieden war und echt nicht nach Gott suchte, ist es glaube ich nicht so ein ganz typisches Bekehrungsbuch 😉
Das ist ja auch ein wirklich schönes Buchprojekt, welches du da im privaten Rahmen umgesetzt hast. Bestimmt auch schön für dich selbst, wenn du das dann in einigen Jahren wiedermal in die Hände nimmst.