Was möchtet ihr noch so erleben / was möchtet ihr noch so vom Leben?
Fragen die man sich sicherlich in einem gewissen Alter stellt...
Wer hat da für sich schon eine Antwort und welche?
Gesundheit, Zufriedenheit, im Glauben wachsen, viel Zeit in der Natur verbringen, die Welt sehen... 🙂
Was möchtet Ihr noch so erleben?
Ich persönlich denke nicht auf ein Ende hin ausgerichtet, sondern betrachte das Leben als gegen oben resp. zeitlich geöffnet. Ich versuche, das Leben nach einem gewissen Rhythmus zu leben, in dem ich mich wohlfühle und bei dem ich mir vorstellen könnte, dass es immer so weitergeht.
Dem Modebegriff "Bucket-List" stehe ich skeptisch gegenüber. Ich formuliere es lieber so, dass ich am liebsten an jedem Tag etwas Neues erleben will. Ganz egal was: eine Ecke, Strasse, ein Haus oder eine Ortschaft entdecken, wo ich noch nie war. Etwas lernen, ein Musikstück zum ersten Mal hören oder ein neues Buch lesen. Oder etwas Kulinarisches zum ersten Mal probieren.
Bei mir hat sich der Brauch entwickelt, in jeder Woche ein neues, zumeist alkoholfreies Getränk zu probieren.
Veröffentlicht von: @tamaroDem Modebegriff "Bucket-List" stehe ich skeptisch gegenüber.
Ich auch.
Und ich hab auch keine Ahnung, was ich noch erleben möchte.
Klar, ich möchte das Enkelkind aufwachsen sehen, einige Punkte auf der Welt sind sicher auch sehenswert ...
Aber am Ende mag ich einfach zufrieden sein.
Bei mir hat sich der Brauch entwickelt, in jeder Woche ein neues, zumeist alkoholfreies Getränk zu probieren.
Gute Idee, sollte ich auch mal versuchen. Bei mir hat sich nämlich der Brauch entwickelt, jede Woche ein neues, alkoholisches Getränk zu versuchen.
Das kann ein neuer Wein sein, ein neuer (also eigentlich lieber ein alter) Whisky oder Gin, gern auch ein neues Mixgetränk (da experimentiere ich momentan besonders interessiert).
Ansonsten probiere ich gern neue Rezepte aus und freue mich, wenn ich jede Woche ein neues Brot backen kann.
Ich tät ganz sicher gern noch Vieles von Gottes wunderbarer Schöpfung erleben wollen, sehen, anfassen wollen, dass passt aber nicht in ein so kleines Leben, dafür ist seine Schöpfung zu reichhaltig. 😉 🙂
Na klar tät ich gern mal mit Delphinen schwimmen oder nem Grizzly gegenüberstehen oder Lachse fischen oder oder oder
Die Formulierung von Tamaro gefällt mir:
Veröffentlicht von: @tamaroIch persönlich denke nicht auf ein Ende hin ausgerichtet, sondern betrachte das Leben als gegen oben resp. zeitlich geöffnet. Ich versuche, das Leben nach einem gewissen Rhythmus zu leben, in dem ich mich wohlfühle und bei dem ich mir vorstellen könnte, dass es immer so weitergeht.
Ich liebe mein Leben jetzt in dem Moment, ich habe Freunde, wirkliche Freunde (hatte ich früher nicht), ich erfahre Liebe, wie ich sie nie vorher erfahren habe (Gottes Liebe), ich habe wundervolle Kollegen, was ich vorher nicht hatte, ich hab eine für mich absolut passende, mir Freude bereitende Arbeit, Gott ent-wickelt (also wickelt mich aus) und befreit mich, das ist großartiger als großartig! 😀 Mein Leben ist soo reichhaltig geworden, so überraschend und Freude machend, mit oder trotz oder neben den Dingen, die wir einfach erleben, weil diese Welt gefallen ist. Es ist soo spannend, mit Gott unterwegs zu sein, wie es genauso heraus-fordernd ist (also aus Etwas heraus-fordern, wo ich grad drin bin).
Vielleicht würde ich das "verpassen", würde ich mich auf die Delphine oder den Grizzly "fokussieren" ... ?
Was möchtest du noch so erleben? / was möchtest du noch so vom Leben? 🙂
@neubaugoere Na klar tät ich gern mal mit Delphinen schwimmen oder nem Grizzly gegenüberstehen oder Lachse fischen
Hättest Du "und" statt "oder" geschrieben, würde ich Dir raten, die Reihenfolge zu ändern, denn die Begegnung mit dem Grizzly könnte das letzte sein, was Du erlebst, aber ohne "üb" davor. Andererseits wird der Grizzly sicherlich gerne zu einem späteren Zeitpunkt das Lachse fischen an Deiner Stelle übernehmen.
Veröffentlicht von: @neubaugoere
Was möchtest du noch so erleben? / was möchtest du noch so vom Leben? 🙂
In der Hoffnung das es mir die nächsten Jahre gesundheitlich nicht wesentlich schlechter geht und ich auch die Mittel dafür habe, wäre das vielleicht:
- jemanden persönlich zu treffen mit der ich schon sehr lange schreibe (erst Briefe / jetzt über Threema), sie wohnt seit einigen Jahren in der Schweiz
- nochmal in einem Hotel zu übernachten
- in einer bestimmten Stadt in einem Einkaufs Center zu bummeln / shoppen
- mit anderen Menschen im Gespräch zu bleiben und etwas von Gottes Wort / Wirken weiterzugeben
- so Gott will eine Farb - und Stilberatung mitzumachen
- Disneyland Europa zu besuchen so Gott will
vielleicht fällt mir noch mehr ein oder ich streiche auch wieder was..
Seit August letzten Jahres "i.R." und nun mit meiner Frau hier in einer tollen Wohnung, einer netten und ruhigen Umgebung, nahe bei unseren Kindern & Enkeltöchtern ... wünsche ich mir, dass uns hoffentlich noch einige bis viele Jahre geschenkt werden, in denen wir gesund, behütet und genießend HIER sein und hier leben dürfen.
Eine "Bucket List" habe ich eigentlich nicht mehr, da ich erlebnis- und reisemäßig schon viel "abhaken" durfte, wofür ich dankbar bin.
An anderer Stelle gab es ja bei Einigen hier Stirnrunzeln, Befremden und "Kopfschütteln" 😉 , als ich andeutete und schrieb, dass zu meinem Lebens- und Glaubensweg auch die Berührung mit ZEN (und "Zazen", der Praxis) gehört... dazu passt hier im Thread das Wort: "Es gibt immer nur das unablässige Hineingehen ins Ewige Jetzt!" - will sagen: In der Regel leben wir (zumindest was unser Denken & unser Kopfkino angeht) viel zu oft bei dem, was war (vorhin, gestern, letztes Jahr, früher) oder was noch kommt, kommen wird, kommen könnte ... Als Anwort auf den Threadtitel klingt für mich also auch mit: SEI JETZT UND HIER, immer wieder, präsent, gegenwärtig, im Augenblick ... und darin er-füllt.
L'Chaim
@awhler Schade dass du dafür Kopfschütteln bekommen hast, da nicht wenige (katholische) Mystiker Zen paktizieren. Für mich ist Zen auch mehr Philosophie als Religion. An sich wäre mir Zen zu nackt...aber als Kombination...warum nicht?
Gar nichts mehr. Hab alles gesehen und erlebt. Vor allem schlimme Dinge. Leider. Ich freue mich nur noch auf Jesus.
@plueschmors
Verständlich.