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ESC 2024

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Hopsing
Themenstarter
Beiträge : 1039

Meine Wertung:

12 Punkte: Spanien

10 Punkte: Lettland

 8 Punkte: Italien

 7 Punkte: Serbien

 6 Punkte: Armenien

 5 Punkte: Schweiz

 4 Punkte: Estland

 3 Punkte: Ukraine

 2 Punkte: Frankreich

 1 Punkt:  Griechenland

 

Deutschland sollte diesmal zumindest nicht Letzter werden - Platz 23 vor Slowenien und Irland wäre meiner Meinung nach verdient.

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82 Antworten
Arcangel
Beiträge : 6387

@hopsing

 

Mit Dornenkrone auf der Kreuzbühne bis sein Königreich kommt. 

 

So richtig freuen kann ich mich da nicht.

arcangel antworten
3 Antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@arcangel 

Mit Dornenkrone auf der Kreuzbühne bis sein Königreich kommt.

Die Dornenkrone wurde Nemo von Bambie Thug schon fast "aufgezwungen", als Bambie Nemo kurz nach Bekanntwerden des Sieges herzte. Nemo hat sich dabei wohl kaum viel überlegt, vielleicht nicht mal an die Dornenkrone Jesu gedacht.

Bambie Thug hatte so ein Motto "Crown the Witch", das auch am Ende des Beitrages in grossen Buchstaben auf einem Screen hinter "ihr" (sorry, weiss nicht welches Pronomen ich sonst wählen soll) aufleuchtete. Deshalb war wohl diese "Dornenkrone" dabei.

Dass die Bühne eine Kreuzform hatte, war wohl eher praktischen Gründen geschuldet als symbolischen. Was es mit dem Königreich auf sich haben soll, erschliesst sich mir auch nicht.

Ich finde, man sollte hier nicht Gespenster sehen, wo keine sind und sich deshalb schon gar nicht wegen dem bisschen Unfug die Freude nehmen lassen.

Für die Schweiz war das nun nach einer ca. 30-jährigen äusserst trockenen Durstrecke ein überwältigender Erfolg.

Seit etwas mehr als 10 Jahren verfolge ich den ESC wieder etwas intensiver. Früher schenkte ich der Veranstaltung wärend langer Zeit kaum Beachtung, kriegte kaum mit, wenn er stattfand. Unglaublich die Kritik, die ich mir damals - ca. 2014 - anhören musste, wenn ich mich zu meinem ESC-Interesse bekannte. In der Schweiz gab es in dieser Zeit viele Leute, die sich wünschten, dass wir nicht mehr teilnehmen sollen resp. der ESC abgeschafft gehöre.

Von daher spüre ich so etwas wie eine Genugtuung, dass es für uns aktuell wieder so gut läuft und es nun sogar zum Sieg gereicht hat!

 

tamaro antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@tamaro 

Ich sehe keine Geister, mir ist durchaus bewusst, dass die einzelnen Elemente wohl einen sehr banalen Hintergrund haben. Banal genug, dass es einige Kommentatoren betont und in Bezug zueinander gesetzt haben.

 

arcangel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

Es ist dann eben auch genau diese Banalisierung der Symbolik, die mir die Freude verdirbt.

 

arcangel antworten


Hopsing
Themenstarter
Beiträge : 1039

Es verlangt auch niemand von Dir, dass Du Dich freust.

Ich hätte am diesjährigen ESC zwar auch einiges zu kritisieren, aber die Form der Bühne gehört nicht dazu. Dass sich Nemo nach seinem Sieg die Dornenkrone der Iren, deren Beitrag ich tatsächlich schrecklich fand, ausgeliehen hat, war mir letzte Nacht gar nicht aufgefallen.

Beziehst Du Dich mit

bis sein Königreich kommt

auf die Textstelle "That’s where I found my kingdom come" des Sigerlieds? Dann beachte bitte, dass der Begriff "kingdom come" im Englischen für das Jenseits steht. Auch wenn "kingdom" als einzelnes Wort Königreich bedeutet, trifft Deine Übersetzung daher meines Erachtens nicht den Sinn dieser Textzeile.

hopsing antworten
2 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@hopsing 

kingdom come

 

Ist im Englischen ein klarer Bezug zum kommenden Himmelsreich. Ein Euphemismus für Himmel oder Paradies.

arcangel antworten
Hopsing
(@hopsing)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1039

@arcangel Ja, aber dieser Bezug ging aus Deiner Übersetzung

bis sein Königreich kommt

meines Erachtens nicht hervor.

hopsing antworten
Martha
 Martha
Beiträge : 1518

@hopsing 

Wertung

Wie funktioniert so eine Wertung beim ESC eigentlich?

Der Digitalchef von BILD, Timo Lokoschat,  hat gestern einen Artikel verfasst "Null Punkte für diesen ESC" und auf x näher ausgeführt:

"Während die Jury kaum Punkte an Israel vergab, wählte das Publikum Eden Golan auf einen starken 2. Platz (in D sogar auf den ersten). Millionen Zuschauer zeigten mit ihrem Voting, wo sie stehen - an der Seite einer tapferen Sängerin u der Opfer des islamistischen Terrors.

🇧🇪 Belgiens TV agitiert per Einblendung gegen Israel. Das belgische Publikum gibt Israel 12 Punkte.

🇫🇮 Die finnische Ansagerin will das Wort „Israel“ im Halbfinale nicht einmal aussprechen. Das finnische Publikum gibt Israel 12 Punkte.

🇳🇱 Der niederländische Kandidat herrscht die israelische Sängerin auf der PK an. Das niederländische Publikum gibt Israel 12 Punkte.

🇬🇧 Der britische Kandidat unterzeichnet einen Anti-Israel-Brief. Das britische Publikum gibt Israel 12 Punkte.

🇸🇪 Greta Thunberg demonstriert vor der Halle gegen Israel. Das schwedische Publikum gibt Israel 12 Punkte.

Und. So. Weiter.

Und ein schöner Beweis, dass sich die breite Bevölkerung nicht von ihrer antisemitisch angehauchten kulturellen Elite vorschreiben lassen mag, ob sie eine jüdische Sängerin gut finden darf. "

Quelle:

Timo Lokoschat auf x am 12.05.24

 

martha antworten
17 Antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@martha 

Millionen Zuschauer zeigten mit ihrem Voting, wo sie stehen - an der Seite einer tapferen Sängerin u der Opfer des islamistischen Terrors.

Ich würde dieses Voting jetzt nicht unbedingt politisch auslegen. Es war ganz einfach ein toller Song von Israel und eine wunderschöne Darbietung. Ich hoffe doch sehr, dass die meisten Leute vom "Fussvolk" auf das Künstlerische wert legten und möglichst keine anderen Aspekte eine Rolle spielten.

Mich freute es sehr, dass es vom Publikum her ein so wuchtiger Punkteknaller für diesen Beitrag gab. Es zeigt auch, dass das Televoting vertrauenswürdig funktioniert und keine Punkte unterschlagen werden oder sonstwie was getrickst wird. Dass die Jurys an Israel nur zurückhaltend Punkte vergeben, war vorhersehbar und alles andere als eine Überraschung.

Von mir gibt es von daher Null Punkte für alle Jurys, die ihre Antipathien gegenüber Israel zum Ausdruck brachten und offenbar nicht zwischen Politik/Staat und den Künstlern/Menschen, die für ihre Staatszugehörigkeit idR nichts können, zu differenzieren im Stande sind. Ebenfalls Null Punkte an alle im Publikum, die mit Pfiffen und Buhrufen zu hören waren. Sie haben nicht begriffen, dass es sich beim ESC um einen Wettbwerb von EBU-Mitgliedern handelt und nicht von Regierungen. Deshalb wurde Israel im Gegensatz zu Russland/Belarus vom Bewerb auch nicht ausgeschlossen.

 

tamaro antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tamaro 

Von mir gibt es von daher Null Punkte für alle Jurys, die ihre Antipathien gegenüber Israel zum Ausdruck brachten und offenbar nicht zwischen Politik/Staat und den Künstlern/Menschen, die für ihre Staatszugehörigkeit idR nichts können, zu differenzieren im Stande sind.

...und wer sagt jetzt, dass das irgendwas mit Politik zu tun hat und nicht damit, dass die Jurys den Beitrag einfach langweilig fanden?

Es hat im Vorfeld auch politisch motivierte Aufrufe gegeben aus Solidarität für Israel zu wählen. Möglicherweise hat das Ergebnis auch damit etwas zu tun.

War das denn in Ordnung?

 

 

lucan-7 antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@lucan-7 

...und wer sagt jetzt, dass das irgendwas mit Politik zu tun hat und nicht damit, dass die Jurys den Beitrag einfach langweilig fanden?

Na ja, wer's glaubt... Wie schon geschrieben: Es war vorhersehbar, dass die Jurys an Israel nur wenige Punkte vergeben werden, weil es einfach auch offensichtlich ist, wie geartet die Jury-Mitglieder tendenziell so sind. Martha hat ja eine ganze Auflistung von Jury-Reaktionen gemacht.

Natürlich können sie sagen, dass sie den Beitrag langweilig fanden - ok - aber mich würde diese Argumentation wenig überzeugen.

 

War das denn in Ordnung?

Meine Meinung: Wenn es um Musik/Kunst geht, sollte es genau darum und nur darum gehen. Wenn es um Sport geht sollte es nur um die sportlichen Leistungen gehen und sonst um nichts anderes. Deshalb bin ich persönlich auch gegen den Ausschluss Russlands von diversen Sportwettbewerben. Andererseits verstehe ich natürlich, dass aktuell z.B. Länderspiele mit Russland - wegen den Zuschauern (!) - undenkbar wären.

 

tamaro antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tamaro 

Ich finde es halt merkwürdig, dass man den Jurys eine politische Motivation unterstellt, weil sie wenig Punkte vergaben, und den Zuschauern nicht, weil sie viele Punkte brachten.

Schliesslich kann es auch genau umgekehrt sein: Die Jurys haben nüchtern die Musik bewertet und die Zuschauer waren solidarisch...

lucan-7 antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@lucan-7 

Ich finde es halt merkwürdig, dass man den Jurys eine politische Motivation unterstellt, weil sie wenig Punkte vergaben, und den Zuschauern nicht, weil sie viele Punkte brachten.

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es möglich ist, eine so grosse Anzahl an Menschen aus rein politischen Gründen für ein Voting zu motivieren, so dass es für Platz Zwei beim Zuschauer-Voting ausreicht. Bei so vielen Stimmen neutralisieren sich die unterschiedlichen Motive, die zum Voten für ein bestimmtes Land führen. Womöglich hatte es dieses Jahr mehr Leute, die für Israel stimmten und durchaus auch solche, die sich mit Israel solidarisieren wollten. Aber diese Stimmen alleine können niemals den zweiten Platz beim Zuschauer-Voting bewirkt haben.

Umgekehrt gab es sicher auch viele Leute, die explizit nicht für Israel gestimmt haben, obwohl ihnen der Song eigentlich gefallen hätte. Bei den Wettquoten lag Israel auf Platz Zwei (hinter Kroatien) und viele Wochen lang immer auf einer Topplatzierung. Generell ist Israel eine starke ESC-Nation, die fast jedes Jahr eine gute Platzierung erreicht.

Wikipedia schreibt:

Mit vier Siegen (1978, 1979, 1998, 2018), zwei zweiten Plätzen (1982, 1983) und zwei dritten Plätzen (1991 und 2023) gehört Israel zu den erfolgreichsten Teilnehmern im Wettbewerb. Zudem wurde das Land bisher noch nie Letzter.

Von daher war die gute Endplatzierung auch nicht überraschend.

Übrigens war für mich auch lange im Voraus klar, dass Nemo bei den Jurys gross abräumen wird. Dies auch aufgrund seiner geouteten Non-Binarität. Er passt nun mal haargenau ins Schema des Jury-Lieblings.

In den Jurys sitzen nun mal v.a. Musiker, Journalisten, Medienleute, Künstler, Youtuber, Werbefachleute u.s.w., also Leute, die sich ganz besonders ausgeprägt "am Puls der Zeit" wähnen und die in gewisser Weise tendenziell auch ähnliche Ansichten vertreten. Insgesamt bestehen die Jurys aus relativ wenigen Leuten und es ist nun mal viel einfacher wenige, ähnlich denkende Leute von etwas zu überzeugen, als die grosse Masse der Zuschauerstimmen.

 

tamaro antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tamaro 

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es möglich ist, eine so grosse Anzahl an Menschen aus rein politischen Gründen für ein Voting zu motivieren, so dass es für Platz Zwei beim Zuschauer-Voting ausreicht.

Dass du es dir nicht vorstellen kannst heißt ja nicht, dass es nicht möglich wäre...

Schauen wir uns die Sache doch mal nüchtern an:

Es hat im Vorfeld tatsächlich Aufrufe gegeben, aus politischen Gründen für Israel zu stimmen. Wie viele Leute dem nachgekommen sind wissen wir nicht, aber gehen wir mal davon aus, dass es in ganz Europa überall eine gewisse Anzahl gab.

Das würde dann bedeuten, dass sich in ganz Europa die überwiegende Mehrheit (wahrscheinlich) für ihr Lieblingslied entschieden hat, was sich irgendwo auf die ersten 5 oder 10 Topfavoriten verteilt, in unterschiedlicher Weise... hinzu kommen dann in jedem Land die Leute, die aus politischen Motiven für Israel stimmen.

Während sich die Stimmenmehrheit der Musikliebhaber also weiter verteilt bekommt Israel regelmäßig und zuverlässig Stimmen aus allen Regionen.

Gegenstimmen von Leuten, die Israel nicht mögen, sind zwar möglich... aber da es keinen palästinensischen Beitrag gibt würden sich diese Stimmen wiederum gleichmäßig auf die anderen Beiträge verteilen.

 

Und nicht falsch verstehen: Ich sage nicht, dass es so ist. Aber du kannst eben auch nicht einfach aus einem Bauchgefühl schließen, dass es NICHT so ist.

Vor allem kannst du nicht schließen, dass die Jurys aus Antisemitismus gegen Israel gestimmt haben und nicht aufgrund der Qualität des Beitrags. Denn die Stimmen der Zuhörer sagen eben nicht viel darüber aus.

lucan-7 antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@lucan-7 

Vor allem kannst du nicht schließen, dass die Jurys aus Antisemitismus gegen Israel gestimmt haben und nicht aufgrund der Qualität des Beitrags.

Also Antisemitismus möchte ich den Jurys keinesfalls vorwerfen, sondern eher vielleicht eine israelkritische Haltung oder die Auffassung, unter den gegebenen Umständen im Rahmen eines Musikwettbewerbes nicht für Israel zu voten.

Was den Geschmack der Jurys anbelangt, finde ich sowieso ziemlich ein Mysterium. Aber ich denke, die Schweiz hat mittlerweile den Code dafür geknackt. 🙂  Die letzten Beiträge, welche das Finale erreicht haben, profitierten immer stark von der Gunst der Jurys.

 

tamaro antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tamaro 

Also Antisemitismus möchte ich den Jurys keinesfalls vorwerfen, sondern eher vielleicht eine israelkritische Haltung oder die Auffassung, unter den gegebenen Umständen im Rahmen eines Musikwettbewerbes nicht für Israel zu voten.

Na ja, das wäre schon arg grenzwertig. 

So pauschal finde ich so eine Unterstellung aber auch unfair. Es ist ja möglich, dass den Leuten andere Beiträge schlicht besser gefielen. Und wenn man jetzt sagt: "Ihr wurdet ja nur gewählt, weil die Jury gegen Israel war!", dann ist das schon eine recht üble Unterstellung.

Natürlich spielte Politik schon immer eine Rolle im ESC. Das wird man nie ganz rausbekommen.

Aber wie genau diese Politik wirkt... das ist dann doch ziemlich komplex. Deshalb halte ich einfach Erklärungen hier für fehl am Platz.

 

Was den Geschmack der Jurys anbelangt, finde ich sowieso ziemlich ein Mysterium. 

Eben... und das war schon immer so...

lucan-7 antworten
Hopsing
(@hopsing)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1039

@tamaro Wie Du oben in meiner Liste siehst, hätte ich Israel auch keine Punkte gegeben. Und zwar aus dem einzigen Grund, dass ich das Lied eher durchschnittlich fand. Ich habe mich bemüht, ausschließlich nach meinem (natürlich subjektiven) Musikgeschmack zu werten

hopsing antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@tamaro 

Ich würde dieses Voting jetzt nicht unbedingt politisch auslegen. Es war ganz einfach ein toller Song von Israel und eine wunderschöne Darbietung. 

😁 Nö, das wäre für mich zu einfach.

Eden stand unübersehbar exemplarisch für die missbrauchten, gefolterten, getöteten und verschleppten jungen Frauen vom 07.10.23. 

Es ging durch Dunkelheit und Feuer hin zum Licht, in dem  sie am Ende ikonengleich zum Schluss ihr Gebet sprach.

Der Song verarbeitet Trauer und Trauma, wie ein Kritiker treffend schrieb.

Nix für Europäer?

Sie sehen lieber einen Kindmann im Röckchen, der auf einer Scheibe balanciert und zum Schluss den ESC-Pokal aus Versehen zerbrach. Uuuuups....

Kein Problem, mein Kind. Es gibt einen neuen. 😉

.

martha antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@martha 

 

Eden stand unübersehbar exemplarisch für die missbrauchten, gefolterten, getöteten und verschleppten jungen Frauen vom 07.10.23.

(Hervorhebung durch mich)

Denkst du wirklich, dass dies für rund 200 Millionen TV-Zuschauer nicht zu übersehen war? Da schliesst du wohl zu sehr von dir auf die Allgemeinheit. Ich denke, die überwältigende Mehrheit des Publikums funktioniert da eher einfach gestrickt und beurteilt eine Darbietung ganz simpel nach musikalischem resp. visuellem Geschmack. Es waren insgesamt 37 Songs (mit den beiden Halbfinale) am Start. Praktisch unmöglich, da jedes Detail zu beachten und in den richtigen Zusammenhang zu stellen. Man ist bei einer solchen Sendung auch im Unterhaltungs-Modus und wähnt sich nicht bei einer TV-Doku oder News-Sendung.

Im 2015 war der armenische Beitrag beim ESC, in dem es einen Bezug zum Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 gab. Der Song wurde stark kritisiert, am Ende belegte er Platz 16. Auch hier denke ich nicht, dass sich der Grossteil des Publikums gross Gedanken zu den Hintergründen machte.

 

Es ging durch Dunkelheit und Feuer hin zum Licht, in dem sie am Ende ikonengleich zum Schluss ihr Gebet sprach.

Der Song verarbeitet Trauer und Trauma, wie ein Kritiker treffend schrieb.

Ok, so habe ich den Beitrag bisher noch nicht betrachtet. Danke für die interessanten Ausführungen. 🙂 

 

Nix für Europäer?

Sie sehen lieber einen Kindmann im Röckchen, der auf einer Scheibe balanciert

Du hast doch selbst in einem anderen Posting erwähnt, dass der Beitrag Israels von vielen Ländern die Maximalpunktzahl beim Tele-Voting erhielt.

Insgesamt belegte Israel Platz zwei beim Publikum, Nemo "nur" Platz fünf. Somit stimmt es doch gar nicht, dass Europäer lieber "einen Kindmann im Röckchen" sehen würden.

Auch hier habe ich - für mich - bei meinem Empfinden des Songs das Outfit und die nonbinäre Identität Nemo's versucht völlig auszublenden. Ich fand die Performance wirklich sackstark. Während andere Sänger und Sängerinnen einen Begleittross von fünf Tänzerinnen und Tänzern benötigten, schaffte Nemo das völlig alleine. Nemo zog mich mit seiner Darbietung während drei Minuten in den Bann.

 

tamaro antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@tamaro 

Auch hier denke ich nicht, dass sich der Grossteil des Publikums gross Gedanken zu den Hintergründen machte.

Ich habe länger überlegt, woran Edens Kleid erinnert. An eine griech. Göttin? 

Bin dann auf Persephone gekommen, eine Tochter von Demeter und Zeus. Sie wurde von Hades entführt in die Unterwelt. Ein geraubtes Mädchen.

Imponiert mir, wie die Israelis mit der erzwungenen  2. Version "Hurricane" (hiess ja ursprünglich "October Rain") versuchen, mit Hilfe der griech. Mythologie ihre Geschichte zu erzählen.

 

 

martha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@martha 

Sie sehen lieber einen Kindmann im Röckchen, der auf einer Scheibe balanciert und zum Schluss den ESC-Pokal aus Versehen zerbrach. Uuuuups....

Nemo ist kein "Kindmann", sondern eine Person, die sich als non-binär bezeichnet, also keinem Geschlecht zugehörig. Dementsprechend hat er / sie sich auch gekleidet.

Eden stand unübersehbar exemplarisch für die missbrauchten, gefolterten, getöteten und verschleppten jungen Frauen vom 07.10.23. 

Es ging durch Dunkelheit und Feuer hin zum Licht, in dem  sie am Ende ikonengleich zum Schluss ihr Gebet sprach.

Der Song verarbeitet Trauer und Trauma, wie ein Kritiker treffend schrieb.

Nix für Europäer?

Für mich ist der ESC nach wie vor eine unpolitische Sendung und da muss ich nicht stellvertretend mit die Trauer eines anderen "verarbeiten" und da muss man auch nicht beten. Im Übrigen hat Nemo über die innere Zerrissenheit gesungen, die er/sie als Person erlebt, die sich keinem Geschlecht zugeordnet fühlt. Auch das war ein ernstes Thema und darüber muss man sich jetzt nicht lustig machen. 

Kein Problem, mein Kind. Es gibt einen neuen. 😉

Ist dir noch nie was kaputt gegangen?

tristesse antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1626

@tristesse guten Abend,

Sicher wird es dem Nemo so gehen, das er in sich nicht eins ist, das ist möglich. Kein schöner Zustand.

Allerdings gefühlt ist das Ganze durch die Medien schon etwas gehyped. 

kappa antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@kappa 

Allerdings gefühlt ist das Ganze durch die Medien schon etwas gehyped. 

Bestimmt wurde es das, aber meiner Meinung nach waren Stimme, Darbietung und Unterhaltungswert schon sehr hoch. 

 

tristesse antworten
Hopsing
(@hopsing)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1039

@martha Wie funktioniert so eine Wertung beim ESC eigentlich?

Da muss man unterschieden zwischen Jury-Wertung und Telefonabstimmung:

In der Jury sitzen je Land nur wenige Personen (i.a. Musikexperten, z.B. andere Sänger, Radiomoderatoren, ... - die deutsche Jury bildeten Ireen Sheer, Das Bo, Nicola Keute, Florian Schrödter, Mona Meiller: Deutsche Jury ESC 2024), die sich auf ihre Punktevergabe einigen (wie genau, weiß ich nicht - ich vermute, das ist in den einzelnen Landesjurys unterschiedlich). Auf diese Weise kann z.B. ein Lied, das alle Jurymitglieder auf den zweiten oder dritten Platz wählen würden, aber niemand auf den ersten, von der Jury ziemlich viele Punkte bekommen - vielleicht sogar 12, wenn die Jurymitglieder viele unterschiedliche Favoriten für die 12 Punkte haben (zumal die meisten Jurys wohl weniger als 10 Mitglieder haben, aber für 10 Länder Punkte vergeben, und zwar 12-10-8-7-6-5-4-3-2-1).

Bei der Telefonabstimmung, die ebenfalls in jedem Land durchgeführt wird, ruft hingegen jede(r) für das Land an, von dem er/sie will, dass es gewinnt (aber nicht das eigene, außer er/sie ruft aus dem Ausland an - deshalb hat die Türkei, als sie in früheren Jahren noch teilgenommen hat, aus Deutschland immer viele Telefonpunkte bekommen). Das Land mit den meisten Stimmen erhält 12 Punkte, das mit den zweitmeisten 10, mit den drittmeisten 8, dann 7, 6, usw.  Zumindest wenn niemand nacheinander für mehrere Länder anruft, bekommt somit ein Lied, das alle auf den zweiten Platz wählen würden, aber niemand auf den ersten, somit von den Anrufern 0 Punkte.

Auch so lassen sich große Unterschiede bei den von Jury und Telefonabstimmung vergebenen Punkte für manche Länder erklären - es muss dazu also nicht einmal große Unterschiede zwischen Jury und Fernsehpublikum hinsichtlich Musikgeschmack oder bei der Sympathie für einzelne Länder geben.

hopsing antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@hopsing 

Danke dir.

Im Finale setzt sich  das Ergebnis zu 50 Prozent aus dem Jury- und zu 50 Prozent aus dem Televoting zusammen, siehe Hamburger Abendblatt .

martha antworten


Martha
 Martha
Beiträge : 1518

@hopsing 

Deutschland sollte diesmal zumindest nicht Letzter werde

Ich habe bisher noch von keinem eine Antwort bekommen, worum es dem Isaak eig ging? Er suchte rastlos "nach einem starken Mann"... 🤔

Weisst du näheres? 

martha antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@martha 

Ich habe bisher noch von keinem eine Antwort bekommen, worum es dem Isaak eig ging? Er suchte rastlos "nach einem starken Mann"... 🤔

Always on the run (Deutsche Übersetzung) – ISAAK | Genius Lyrics

tristesse antworten
tristesse
Beiträge : 20559

@hopsing 

Ich hab den ESC natürlich auch gesehen (und nebenher mit Belu gewhatsappt 😉 ), bei vielen Beiträgen waren wir tatsächlich einer Meinung. 

Für mich war Frankreich der schönste und berührendste Beitrag. Sich a cappella hinzustellen und ohne Mikro die ganze Halle zu besingen ist schon eine Leistung gewesen, zudem war die Melodie wunderschön und das Lied toll rübergebracht. Natürlich war es vielen zu melodramatisch und "französisch", aber meiner Meinung nach ESC würdig.

Viele Beiträge rauschten einfach so vorbei, ohne dass sie mir in Erinnerung geblieben wären, gerade die Frauen hoben sich da irgendwie nicht voneinander ab. Lange Haare, halbnackte Tänzer, Windmaschinen... wenn ich das sehen will, dann schaue ich GNTM 😀 

Kroatien und Schweiz waren meiner Meinung nach tatsächlich würdige Sieger/Zweitsiegertitel, waren kreativ, schön gesungen und ob da jetzt ein non binärer Künstler einen Rock anhat oder nicht, interessiert mich nicht so wirklich, wenn das Lied mich überzeugt. Ebenso hab ich nicht für Israel angerufen (wie einige Christen, die ich persönlich kenne, die sich sonst nicht um den ESC scheren), weil ich das Lied nicht sooo toll fand und ich den ESC immer noch als Musikwettbewerb sehe und nicht als eine Veranstaltung, wo man sich für ein Volk "solidarisch" einsetzen muss. Fand ich damals schon bei der Ukraine 2022 daneben. 

Ein paar Nummern fand ich einfach nur "ekelhaft", das waren vor allem Finland und Irland. Aber wenn der Song nichts kann, zieht man eben die Hose aus oder setzt sich eine Dornenkrone auf. Die hat sich der Sieger übrigens nicht "ausgeliehen", die hat ihm die/der Kollegin/e  mit den Netzstrümpfen auf den Kopf gesetzt. Die queere Szene hat diesmal besonders eifrig abgestimmt, anders kann ich mir das gute Ergebnis für Irland nicht erklären. Nemo hat wenigstens einen tollen Song gehabt, bei Irland hab ich es nicht verstanden.

Und dann gibt es Länder wie U.K, wo man da Gefühl hat, der Sänger hat nicht einen Ton getroffen. Oder Beiträge waren völlig aus der Zeit, so wie Österreich. An sich recht flott gemacht, aber wer feiert denn 2024 noch Rave? 

Die Show war sehr kurzweilig, ob man jetzt in jedem dritten Satz ABBA erwähnen muss, die sich dann als K.I. (!) dazu schalten, weiß ich nicht ... fand das etwas übertrieben als hätten die Schweden sonst nichts anderes vorzuweisen.

Isaak hat seine Sache gut gemacht und zu Recht den 12. Platz bekommen, aber ein Siegertitel war es auch nicht und ich empfand das Juryvoting da angemessen. Ein paar Punkte mehr hätten uns die Zuschauer geben dürfen, aber wir haben immerhin von ihnen 18 Punkte mehr bekommen als letztes Mal.

Thorsten Schorn moderiert noch etwas holprig, aber er ist an sich ein guter Moderator, mal sehen ob sie ihn nächstes Jahr wieder anfragen, da hätte ich nichts dagegen. 

 

 

tristesse antworten
4 Antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@tristesse 

Und dann gibt es Länder wie U.K, wo man da Gefühl hat, der Sänger hat nicht einen Ton getroffen.

Na gut, er hat ja gesungen, dass ihm "dizzy" (schwindlig) sei. 🙂 

Es gab übrigens mal einen Hit von Tommy Roe 1969 mit ebendiesem Titel.

 

Oder Beiträge waren völlig aus der Zeit, so wie Österreich. An sich recht flott gemacht, aber wer feiert denn 2024 noch Rave?

Vielleicht war die Hoffnung Kaleen's jene, dass bei vielen nahe oder bereits in ihren 50ies sich befindenden junggebliebenen Zuschauern, die samstagabends zuhause von ihrer Jungmannschaft inzwischen verlassen vor dem TV sitzend, alte Glücksgefühle hochkommen und deshalb für sie voten.

 

tamaro antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@tamaro 

Na gut, er hat ja gesungen, dass ihm "dizzy" (schwindlig) sei. 🙂

Aller künstlerischer Umsetzung zuliebe sollte man bei einem Wettbewerb dieses Formats zumindest den Ton halten können 😉 

Vielleicht war die Hoffnung Kaleen's jene, dass bei vielen nahe oder bereits in ihren 50ies sich befindenden junggebliebenen Zuschauern, die samstagabends zuhause von ihrer Jungmannschaft inzwischen verlassen vor dem TV sitzend, alte Glücksgefühle hochkommen und deshalb für sie voten.

Der Plan ist ja mal richtig aufgegangen... vielleicht war die Konkurrenz auch einfach zu hoch, denn gesungen war es nicht schlecht. 

tristesse antworten
Hopsing
(@hopsing)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1039

@tristesse Ich stimme Dir zu, dass der Franzose am besten gesungen hat. Aber sein Lied war m.E. nicht gut genug, um zu gewinnen. Wer aus den ESC-Beiträgen Musik für seine Party sucht, wäre sicherlich mit Kroatien am besten bedient - für mich aber keine Musikrichtung, die ich beim ESC vorne habe möchte.

Isaak hat seine Sache gut gemacht [...] aber ein Siegertitel war es auch nicht

Genau deswegen hat er deutlich mehr Jury- als Zuschauerpunkte bekommen, denn für Zuschauerpunkte muss zumindest ein gewisser Anteil der Zuschauer ihn als Siegertitel ansehen. Siehe meine Erklärung an Martha von 18. Mai 2024 22:48 zum Unterschied von Jury- und Zuschauerwertung.

 

Off topic:

und nebenher mit Belu gewhatsappt

Ich wollte ja eigentlich noch länger ohne Smartphone auskommen, aber nachdem mein gutes altes Nokia 1110 Mitte Januar einen Sturz nicht überlebt hat, habe ich inzwischen auch so ein modernes Dingsbums. Allerdings habe ich noch keine Übung im Umgang damit und nutze es sehr wenig. Whatsapp will ich aus Datenschutzgründen nicht installieren, aber habe inzwischen Signal - mit bisher nur einem regelmäßig genutzten Kontakt. Wahrscheninlich kommt demnächst auch noch Threema dazu, das zwar einmalig ein paar Euro kostet, aber dafür keine Nutzerdaten sammelt und den Server in der Schweiz hat und nicht in Amiland. Threema wird nämlich in meiner Kirchengemeinde als Messenger genutzt.

hopsing antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@hopsing 

 Ich stimme Dir zu, dass der Franzose am besten gesungen hat. Aber sein Lied war m.E. nicht gut genug, um zu gewinnen. 

Ich glaub, die Konkurrenz war einfach zu stark, nicht unbedingt musikalisch, sondern von den Interpreten her. Gerade Beiträge, die queer und divers daherkamen hatten enorm viel Zuspruch und da haut einen ein CIS-Mann (jedenfalls augenscheinlich, ich weiß ja nicht, welche Sexualität der junge Mann pflegt) ohne Fahne oder Röckchen, der mit einem Chanson den großen Schmerz der Liebe besingt, halt nicht so um. Hatte für mich ein wenig "Rise like a Phoenix" Flair, aber er hatten nun mal keine hohen Schuhe an wie Conchita 😉 Kann man sich jetzt drüber aufregen, aber ich finde es eher spannend, dass der ESC so hochaktuell zeitgeistorientiert ist. 

 

tristesse antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

Der Irland Beitrag war schlimm und der UK Beitrag auch, noch schwuler geht wohl nicht   mehr.
Ausserdem ist der ESC für potentielle Epileptiker (ich  kenne selber solch eine Person) nicht zu empfehlen, das Geblitze provoziert epileptische Anfälle.
Ansonsten irgendwie oversexed, die Kostüme teilweise wie aus dem Beate Use Versand (Latex-Fetischismus). 
Der Frankreich Beitrag war noch der beste, ohne Geblitze und ohne nacktes Fleisch.
In Anlehnung an Loriot würde ich sagen.....früher war mehr Romantik (Lametta), siehe Dana 1970.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@fizzibitz 

 und der UK Beitrag auch, noch schwuler geht wohl nicht   mehr.

Wie definierst Du einen "schwulen" Beitrag?

tristesse antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

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@fizzibitz 

früher war mehr Romantik (Lametta)

Aber trotzdem scheint dich der diesjährige ESC in gewisser Weise interessiert zu haben und zwar so sehr, dass du hier dazu einen Kommentar gepostet hast.

Ich kenne keinen anderen Event, der bei (scheinbar) so vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen unbeliebt ist, sich aber trotzdem so viele von ihnen irgendwo in sozialen Medien dazu äussern.

 

tamaro antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 5430

@fizzibitz 

Der Irland Beitrag war schlimm

Obwohl ich als in Irland lebender Mensch tendenziell pro Irland bin, fand ich den irischen Beitrag auch furchtbar. Sie/es (Was ist eigentlich das korrekte deutsche Pronomen für eine nicht-binäre Person? Ich bleib jetzt mal beim sie.) verschwindet hoffentlich bald wieder in der medialen Versenkung. Man hat aber schon beim nationalen Vorentscheid gemerkt, dass sie es offenbar verstanden hat, mit einer provokanten Show Stimmen zu gewinnen, und sie hatte da schon lautstarke Unterstützer im Publikum.

Ich hatte im irischen Vorentscheid einen anderen Beitrag favorisiert, der es dann aber leider nur auf einen geteilten zweiten Platz geschafft hat.

belu antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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@belu 

dass sie es offenbar verstanden hat, mit einer provokanten Show Stimmen zu gewinnen, und sie hatte da schon lautstarke Unterstützer im Publikum.

Über Geschmack lässt sich ja streiten... aber was war daran "provokant"? Es ist halt Theater...

Der song selbst war halt recht langweilig, wie ich fand... aber die show war doch mal was Anderes.

 

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

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@lucan-7 

Über Geschmack lässt sich ja streiten... aber was war daran "provokant"? Es ist halt Theater...

Du bist in einem christlichen Forum und "wunderst" dich,  dass man nen gespielte Exorzismus auf der Bühne als "provokant" empfindet?

🤣 Nehm ich dir nicht ab

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tristesse 

Du bist in einem christlichen Forum und "wunderst" dich,  dass man nen gespielte Exorzismus auf der Bühne als "provokant" empfindet?

🤣 Nehm ich dir nicht ab

Man kann sich ja von allem "provoziert" fühlen. Wirklich "Provokant" wäre es, wenn der ESC eine Veranstaltung der Kirche wäre... ist er aber nicht. Es ist eine weltliche Show, in der auch immer wieder Homosexualität gefeiert wird und mit Phantasie und mehr oder weniger Kreativität alle möglichen Themen besungen werden.

Ich weiss nicht, ob es das schon einmal gab, aber ich denke dass ein song, der sich explizit gegen den Glauben richtet bzw. sich über Religion lustig macht, vermutlich im Vorfeld nicht akzeptiert werden würde. Deshalb sehe ich die "Provokation" hier auch nicht so richtig. In Goethes Faust kommt ja auch der Teufel auf der Bühne vor, trotzdem ist das ein Stück deutscher Kultur.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@lucan-7 

Bei Deiner Intelligenz und Weitsichtigkeit, die Du bisher hier an den Tag gelegt hast, glaube ich einfach nicht, dass Du nicht verstehen kannst/willst, dass dieser Beitrag provozieren wollte.

Von diesem Lied fühlten sich übrigens nicht nur Christen massiv gestört. 

Mehr Zeit möchte ich für dieses Thema jetzt nicht mehr aufwenden, denn genau das wollten die Iren ja auch, das man sich drüber echauffiert. 

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tristesse 

Bei Deiner Intelligenz und Weitsichtigkeit, die Du bisher hier an den Tag gelegt hast, glaube ich einfach nicht, dass Du nicht verstehen kannst/willst, dass dieser Beitrag provozieren wollte.

Nein, das sehe ich tatsächlich nicht. Wir leben in einer modernen und aufgeklärten Welt, da wüsste ich wirklich nicht, was an der Darstellung von Märchenfiguren "provokant" sein soll.

 

Von diesem Lied fühlten sich übrigens nicht nur Christen massiv gestört.

Irgendwer fühlt sich immer von irgendwas gestört. Als absichtlich "provokant" würde ich es aber nur dann betrachtet, wenn hier allgemeine gesellschaftliche Normen in Frage gestellt werden. Aber sicher nicht, wenn da ein Typ beim ESC im Hörnerkostüm herumtanzt.

Und nur um das nochmal klar zu stellen, weil wir das Thema auch bei der Musik hatten: Nur weil irgendwer etwas auf bestimmte Weise empfindet bedeutet das nicht, dass es auch so gemeint ist.

Um diese Unterscheidung geht es mir hier.

lucan-7 antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 2055

@lucan-7 

Nein, das sehe ich tatsächlich nicht. Wir leben in einer modernen und aufgeklärten Welt, da wüsste ich wirklich nicht, was an der Darstellung von Märchenfiguren "provokant" sein soll.

Für dich mag das so sein - ist es das auch für Bambie Thug?

Immerhin betreibt diese Person neopaganen Hexenkult, Symbol- und Manifestations-Magie sowie früher auch Blut-Magie. (Gemäss englischspr. Wikipedia). Für they scheint es sich also nicht um blosse Märchenfiguren zu handeln sondern um praktizierte Magie.

 

Aber sicher nicht, wenn da ein Typ beim ESC im Hörnerkostüm herumtanzt.

Die dargestellten Figuren und das dazugehörige Geschrei - ok, ist halt Geschmackssache. Wo ich hingegen eine rote Linie übertreten sah, war beim Pentagramm auf dem Bühnenboden mit der Dornenkrone Jesu in dessen Mitte und den dazu gesprochenen - gemäss unserem Moderator Sven Epiney - Zaubersprüchen aus Harry Potter. (Hier entschied sie sich wohl für political correctness und zeigte Sinn für Humor).

Findest du wirklich, (alle) Christen sollten dazu einfach nur denken: "ha, ha, ist ja nur lustig gemeint und müssen wir ja gar nicht ernst nehmen"?

Zudem, bei allem Respekt, aber ich finde, diese Person hat lapidar ausgedrückt einen Dachschaden. Sie machte bei diversen Interviews nach dem ESC einen psychisch ziemlich labilen Eindruck, erklärte unter weinerlicher Stimme, wie sehr sie in ihrem Leben und der Gesellschaft hätte leiden müssen und wie sehr sie nun Nemo den Sieg gönnen würde als Repräsentant der Non-Binary-Community.

Bei einer anschliessenden Pressekonferenz erklärte sie, dass sie sehr speziell sei, denn sie sei "queer" (was ihr tanzender Begleiter lauthals bejubelte) und zudem (schreiend) I AM A WITCH!

Aber ja, ist sicher alles nur lustig gemeint und es wird um Toleranz, Verständnis und Inklusion gebeten.

 

tamaro antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1330

@tamaro 

Findest du wirklich, (alle) Christen sollten dazu einfach nur denken: "ha, ha, ist ja nur lustig gemeint und müssen wir ja gar nicht ernst nehmen"?

Verletzt fühle ich mich dadurch nicht, aber ich frage mich, ob es nur noch darum geht, wer am Besten "anders" ist. Wenn nur noch gefeiert wird, was uns trennt und nicht das was uns verbindet, ist das nicht mehr meins. Daher schaue ich den ESC schon lange nicht mehr, schade früher war es tatsächlich eine gute Veranstaltung.

Sollen sich diese Provokateure doch in ihrer gefühlten Einzigartigkeit suhlen, mehr geliebt werden sie dadurch auch nicht. Man kann nur beten, dass sie aus ihrer selbst gewählten Isolationshölle wieder raus finden.

mariposa22 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@mariposa22 

Sollen sich diese Provokateure doch in ihrer gefühlten Einzigartigkeit suhlen, mehr geliebt werden sie dadurch auch nicht. Man kann nur beten, dass sie aus ihrer selbst gewählten Isolationshölle wieder raus finden.

Ich finde es ziemlich gewagt, solche Bewertungen rauszuhauen, wenn man eigener Aussagen zufolge die Veranstaltung seit Jahren nicht mehr schaut. 

tristesse antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1330

@tristesse 

Ich finde es ziemlich gewagt, solche Bewertungen rauszuhauen, wenn man eigener Aussagen zufolge die Veranstaltung seit Jahren nicht mehr schaut. 

 

Ah, ich entschuldige mich für meine  Ausdrucksweise. Ich vergesse oft, dass in einem Forum das Nonverbale nicht mitschwingt. Ich werde versuchen, es in Zukunft besser zu machen.

 

Ich habe mir den ESC zwar nicht angeschaut, aber man bekommt doch einiges mit, nicht zuletzt durch dieses Forum hier. 😏

mariposa22 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@mariposa22 

Ah, ich entschuldige mich für meine  Ausdrucksweise. Ich vergesse oft, dass in einem Forum das Nonverbale nicht mitschwingt. Ich werde versuchen, es in Zukunft besser zu machen.

Die Ausdrucksweise hat mich gar nicht mal so gestört. 

Ich find es halt grenzwertig, ne Veranstaltung derart niederzumachen  ohne dran teilzunehmen 

tristesse antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1330

@tristesse 

Ich find es halt grenzwertig, ne Veranstaltung derart niederzumachen ohne dran teilzunehmen .

Wie bereits erläutert: ich hab einiges mitbekommen. Und niedergemacht habe ich die Veranstaltung auch nicht. Ich habe geschrieben, 

Wenn nur noch gefeiert wird, was uns trennt und nicht das was uns verbindet, ist das nicht mehr meins

Ich denke, das zeigt sehr wohl, dass es sich um meine persönliche Empfindung handelt. Also ich fühle mich gerade grundlos angegriffen 😒. Und habe keine Lust den Prellbock zu spielen. Ich werde darauf nicht mehr eingehen, zumal es dir gar nicht um die Ausdrucksweise geht. 

 

mariposa22 antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1330

Und was meinst du mit "grenzwertig"? . Welche Grenze überschreite ich denn?

Ich erwarte und will auch keine Antwort. Aber vielleicht denkst du mal darüber nach, was "grenzwertig" eigentlich bedeutet?

mariposa22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@mariposa22 

Und was meinst du mit "grenzwertig"? . Welche Grenze überschreite ich denn?

Ich weiss nicht, was Tristesse als "grenzwertig" empfunden hat, für mich war mit diesem Kommentar von dir eine klare Grenze überschritten:

Sollen sich diese Provokateure doch in ihrer gefühlten Einzigartigkeit suhlen, mehr geliebt werden sie dadurch auch nicht. Man kann nur beten, dass sie aus ihrer selbst gewählten Isolationshölle wieder raus finden.

Du hast nach eigenem Bekunden den ESC gar nicht weiter verfolgt, meinst aber dennoch derartige Urteile über Menschen fällen zu können mit denen du dich praktisch überhaupt nicht näher beschäftigt hast.

Ich finde es ja schon bedenklich, wenn Leute solche vernichtenden Urteile fällen, die den ESC verfolgt haben... wenn aber Leute in diesen Chor mit einstimmen, die gar keine Ahnung haben worum es eigentlich geht, dann finde ich das doch ziemlich daneben.

 

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@mariposa22

Ich hab dich jetzt so verstanden, dass du zwar Fragen stellst, aber an den Antworten nicht interessiert bist?

Nicht dass ich mir jetzt Mühe mache in einem Diskussionsforum (!) zu diskutieren  

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@mariposa22 

Sollen sich diese Provokateure doch in ihrer gefühlten Einzigartigkeit suhlen, mehr geliebt werden sie dadurch auch nicht. Man kann nur beten, dass sie aus ihrer selbst gewählten Isolationshölle wieder raus finden.

Gut, dass die Leute in ihrer eigenen Realität leben und nicht in deiner...

lucan-7 antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1330

@lucan-7 

Ich lebe in der einzigen Realität, die es gibt. Oder willst du etwas anderes behaupten?

mariposa22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@mariposa22 

Ich lebe in der einzigen Realität, die es gibt. Oder willst du etwas anderes behaupten?

Natürlich behaupte ich etwas Anderes. Es mag vielleicht am Ende nur eine "Realität" geben - wahrnehmen tun wir sie aber individuell ganz verschieden. Und wenn wir "Realität" als das verstehen, was wir wahrnehmen, dann gibt es eben sehr viele Perspektiven und sehr viele Wahrheiten.

Ob dein hartes Urteil über diese Leute zutrifft oder nicht kannst du gar nicht wissen. Und schon gar nicht, ob das wirklich der "Realität" entspricht.

lucan-7 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tamaro 

Immerhin betreibt diese Person neopaganen Hexenkult, Symbol- und Manifestations-Magie sowie früher auch Blut-Magie. (Gemäss englischspr. Wikipedia). Für they scheint es sich also nicht um blosse Märchenfiguren zu handeln sondern um praktizierte Magie.

Das gehört für mich zur Religionsfreiheit.

 

Wo ich hingegen eine rote Linie übertreten sah, war beim Pentagramm auf dem Bühnenboden mit der Dornenkrone Jesu in dessen Mitte und den dazu gesprochenen - gemäss unserem Moderator Sven Epiney - Zaubersprüchen aus Harry Potter. (Hier entschied sie sich wohl für political correctness und zeigte Sinn für Humor).

Das gehört für mich zur Kunstfreiheit.

 

Zudem, bei allem Respekt, aber ich finde, diese Person hat lapidar ausgedrückt einen Dachschaden. Sie machte bei diversen Interviews nach dem ESC einen psychisch ziemlich labilen Eindruck, erklärte unter weinerlicher Stimme, wie sehr sie in ihrem Leben und der Gesellschaft hätte leiden müssen und wie sehr sie nun Nemo den Sieg gönnen würde als Repräsentant der Non-Binary-Community.

Viele Künstler wirken etwas merkwürdig... da dürfte sie in guter Gesellschaft sein.

 

Aber ja, ist sicher alles nur lustig gemeint und es wird um Toleranz, Verständnis und Inklusion gebeten.

Yep. Genau darum wird gebeten.

 

Darf ich fragen, worin genau hier deine Bedenken bestehen? Denkst du, dass die Dame tatsächlich irgendwelche Dämonen beschwört oder die Zuschauer verhext? Dass Leute dadurch zum Bösen verführt werden?

Kannst du gerne alles glauben... ändert aber nichts daran, dass unsere moderne Gesellschaft dem längst keine große Bedeutung mehr beimisst und wir damit auch sehr gut leben können.

Die Zeit, wo Leute der Hexerei beschuldigt wurden sind gottseidank längst vorbei... und falls du meinst, dass das alles real gewesen ist und heute noch eine Gefahr darstellt, dann ist das dein persönliches Problem.

lucan-7 antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
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Beiträge : 2055

@lucan-7 

Ich weiss nicht, ob es das schon einmal gab, aber ich denke dass ein song, der sich explizit gegen den Glauben richtet bzw. sich über Religion lustig macht, vermutlich im Vorfeld nicht akzeptiert werden würde.

Es gab den Song "El diablo" von Elena Tsagrinou (Zypern, 2021) gegen den eine Online-Petition gestartet wurde und von kirchlichen Kreisen kritisiert wurde. 

Hier einfach als Beispiel die erste Passage:

I fell in love, I fell in loveI gave my heart to El Diablo, El DiabloI gave it up, I gave it upBecause he tells me I'm his angel, I'm his angel

Übersetzung: Ich verliebte mich, ich verliebte mich Ich übergab mein Herz dem Teufel, dem Teufel Ich liess es sein Ich liess es sein Weil er mir sagte, dass ich sein Engel sei, sein Engel sei.

 

Man kann sich ja von allem "provoziert" fühlen.

Ich finde, alle sollten jederzeit das Recht haben und auch wahrnehmen und ihr Missfallen kundtun, wenn sie sich provoziert fühlen. Das gilt auch für Christen. Es liegt nicht an dir zu entscheiden, wann sich Christen provoziert fühlen dürfen und gegen einen Song Protest äussern dürfen und wann nicht.

Am Ende ist es immer noch der Veranstalter, die einen Song durchgehen lässt oder eben nicht.

 

tamaro antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tamaro 

Ich finde, alle sollten jederzeit das Recht haben und auch wahrnehmen und ihr Missfallen kundtun, wenn sie sich provoziert fühlen. Das gilt auch für Christen.

Das Recht hast du selbstverständlich.

Es gibt aber kein Recht auf Zustimmung.

 

Am Ende ist es immer noch der Veranstalter, die einen Song durchgehen lässt oder eben nicht.

Eben. Und die haben sich in diesem Fall nicht einseitig von religiösen Gruppierungen vorführen lassen.

 

lucan-7 antworten
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