Ängste, Sorgen, Kriege, Kontrolle, Gleichgültigkeit, Egoismus, Unmoral, Selbstverwahrlosung und Selbsthass
Hi,
all das in der Überschrift macht sich in der Gesellschaft breit und findet sich in der Form von Depression und anderes.
Die KI, eine Menschenbedrohung, Kriegsrobotik
Hass als Wahl und Mittel bei den Wahlen. Auf Politiker und Ethnien
Missbrauch an Mädchen und Frauen. Femizide, Betäuben, Missbrauchen und ins Netz gestellt.
Männer laufen mit Bierflaschen herum. Wie Babys mit Nuckelflaschen
Man könnte sagen, dass alles hat es schon immer gegeben. Aber nicht in dieser Dimension
Es gibt Podcast in Massen die darüber reden und bieten Lösungen an oder sehen eine düstere Zukunft
Der Klimawandel rückt in den Chart weiter nach unten.
Wie habt ihr es mit der Resilienz?
Ich frage mich jeden Tag es selbst und blicke teils mit Grausen und auch mit kleiner Hoffnung in die Zukunft.
Veröffentlicht von: @lucan-7Es wurde behauptet, dass die Welt insgesamt "schlechter" werden würde.
Ich verstehe Dein widersprechendes Beharrungsvermögen nicht.
Die "Welt insgesamt" ist, wie Du doch auch sicher wahrnimmst, in einem Verschlechterungs-, Zerstörungs- und Verfallsprozess (was den Fortbestand, das Überleben betrifft), wie noch nie zuvor.
Aber sicher wirst Du auch hier wieder dagegenhalten ... 🤣
L'Chaim
Ich verstehe Dein widersprechendes Beharrungsvermögen nicht.
Die "Welt insgesamt" ist, wie Du doch auch sicher wahrnimmst, in einem Verschlechterungs-, Zerstörungs- und Verfallsprozess (was den Fortbestand, das Überleben betrifft), wie noch nie zuvor.
Aber sicher wirst Du auch hier wieder dagegenhalten ...
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Ich habe dir Beispiele genannt.
Wo genau siehst du, abgesehen vom Klimawandel, hier einen "Zerstörungs- und Verfallsprozess", der größer ist als je zuvor?
In dem Fall reden wir dann eben vom Klimwandel - und nicht davon, dass "Alles" schlechter wird.
Wo genau siehst du, abgesehen vom Klimawandel, hier einen "Zerstörungs- und Verfallsprozess", der größer ist als je zuvor?
Ich 🤔
Überall 😄
Und es wird noch schlimmer...
Dann kommt die Drangsalzeit...
Markus 13,19-20
19 Denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie es keine gegeben hat von Anfang der Schöpfung, die Gott erschuf, bis jetzt, und wie es auch keine mehr geben wird. 20 Und wenn der Herr die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er erwählt hat, hat er die Tage verkürzt.
Das alles schlimmer wird auf Erden. Überall
.
Nur stimmt das halt nicht so pauschal.
Frag`mal in China wie es den Leuten dort vor 30 Jahren ging und wie es ihnen heute geht. Da hat sich für Millionen von Menschen vieles verbessert.
Auch in Afrika gibt es zwar immer wieder Krieg und Katastrophen... aber selten in dem Ausmaß, wie es noch vor 40 Jahren war.
Den Menschen auf der Welt geht es - insgesamt betrachtet - immer besser.
Und ich würde, wenn ich mir die Geschichte so anschaue, auch in keiner anderen Zeit leben wollen als hier und heute.
@lucan-7 Auch in Afrika gibt es zwar immer wieder Krieg und Katastrophen... aber selten in dem Ausmaß, wie es noch vor 40 Jahren war.
Die einen sagen so, die anderen so...
Und ich würde, wenn ich mir die Geschichte so anschaue, auch in keiner anderen Zeit leben wollen als hier und heute.
Ja, Du hast schon recht: unsere Generation ist die Maden-im-Speck-Generation, gerade falls man die letzten dreissig Jahre hier in Deutschland* leben durfte. Die Zeiten ändern sich allerdings gerade und das nicht nur gefühlt-gemessen an den Rage-Schlachten im Miasma. In zwanzig Jahren möchte ich tatsächlich nicht mehr leben und dafür gibt's objektive Gründe, die über den Klimawandel hinausgehen (der ja, so seltsam es sich anhört, nur das Symptom eines grundsätzlicheren Problems ist: der warenförmigen Produktion im globalen kapitalistischen Konkurrenzkampf).
*Dass es hier bei uns noch immer nett ist, denken übrigens nicht nur wir Maden, sondern auch andere, die deswegen versuchen, hierher zu kommen. Klar - dass die dabei Gefahr laufen, abzusaufen, braucht uns nicht zu jucken, wir verteidigen die uns herzlich egalen Ideale von Solidarität und Menschenwürde lieber da, wo Profitmöglichkeiten sich eröffnen, z.B. indem wir den Krieg in der Ukraine am Laufen halten...
Die einen sagen so, die anderen so...
Ich habe mit Leuten gesprochen, die aus dem Sudan geflohen sind, ich will da nichts beschönigen - das ist einer der ganz großen Konflikte zur Zeit, inclusive Völkermord, und es interessiert hierzulande doch recht wenig.
Aber das ist auch keine neue Entwicklung, das gab es früher auch schon. Neu ist hingegen, dass es vielen Menschen in Afrika heute besser geht als früher.
Nur wird darüber halt auch nicht berichtet.
Die Zeiten ändern sich allerdings gerade und das nicht nur gefühlt-gemessen an den Rage-Schlachten im Miasma. In zwanzig Jahren möchte ich tatsächlich nicht mehr leben und dafür gibt's objektive Gründe, die über den Klimawandel hinausgehen
Ich hoffe doch sehr, dass ich in zwanzig Jahren noch am Leben bin. Und das gleiche wünsche ich dir auch... in einer Welt, die doch nicht ganz so schlimm ist wie du jetzt glauben magst.
Nicht jede Katastrophe, auch wenn sie groß sein mag, muss gleich einen Weltuntergang bedeuten...
wir verteidigen die uns herzlich egalen Ideale von Solidarität und Menschenwürde lieber da, wo Profitmöglichkeiten sich eröffnen, z.B. indem wir den Krieg in der Ukraine am Laufen halten...
Der Ukrainekrieg bietet unterm Strich keine Profitmöglichkeiten. Was glaubst du denn, warum der Westen da jahrelang so zurückhaltend war und immer noch ist?
Das alles schlimmer wird auf Erden. Überall
Möches du das näher ausführen, mir ist diese Einschätzung zu allgemein. Es wird doch mögilch sein, deine Behauptung etwas "greifbarer" zu machen?
Das Weltgeschehen wird schlimmer.
Die Naturkatastrophen werden schlimmer
Nix läuft richtig...
Es wird so ja auch in der Bibel vorhergesagt...
2Tim 3,1
Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.
Liebe Ember, ich mein das schon ernst, was ich hier sage.
Hier kommt von dir außer "Alles wird immer schlimmer, das steht auch in der Bibel", relativ wenig mit argumentativer Substanz. Da geben sich andere mehr Mühe.
Ist dir das egal, dass man das nicht so ernst nehmen kann? Find das grad etwas schade.
Veröffentlicht von: @lucan-7Wo genau siehst du, abgesehen vom Klimawandel, hier einen "Zerstörungs- und Verfallsprozess", der größer ist als je zuvor?
In dem Fall reden wir dann eben vom Klimwandel - und nicht davon, dass "Alles" schlechter wird.
Öhm ... "abgesehen von" ist schon mal (im Blick auf die Auswirkungen des globalen Klima-Wandels) ne Formulierung, die mich kopfschüttelnd macht.
Also, was möchtest Du serviert bekommen, was Du "an Zerstörungs- und Vefallsprozessen" nicht selber siehst? So wie wir alle hier, es wissen und wahrnehmen? Ressourcenverbrauch, Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, absehbare Verteilungs- und Überlebenskämpfe, die gesteigerte Möglichkeit atomare Angriffs-Szenarien mit unkontrollierter globaler Eskalation, Hunger und Flüchtlingsströme, ideologisch unversöhnliche Kultur-Konfrontationen ... ich finde es schon merkwürdig, Dir diese wenigen Stichworte jetzt zu liefern.
Ansonsten - sorry! - nervt (mich) Dein beharrliches Rumreiten auf Formulierungen, gepaart mit diesem ständigen Widerspruchsgeist, der im Zweifelsfall von Dir wieder mit Interesse an einem "anregenden Austausch" hier begründet wird.
Und wieder dreht sich ein Karussell 😉
L'Chaim
Öhm ... "abgesehen von" ist schon mal (im Blick auf die Auswirkungen des globalen Klima-Wandels) ne Formulierung, die mich kopfschüttelnd macht.
Warum das?
Ich bestreite ja nicht die Auswirkungen des Klimawandels. Nur ist dies ja kein Klimawandel-Thread, sondern ein "Es wird alles schlechter"- Thread, bezogen ausdrücklich auf ALLE Dinge, eben nicht nur den Klimawandel.
Und dann muss man eben sagen: Nein, es wird eben nicht "alles" schlechter!
Also, was möchtest Du serviert bekommen, was Du "an Zerstörungs- und Vefallsprozessen" nicht selber siehst? So wie wir alle hier, es wissen und wahrnehmen? Ressourcenverbrauch, Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, absehbare Verteilungs- und Überlebenskämpfe, die gesteigerte Möglichkeit atomare Angriffs-Szenarien mit unkontrollierter globaler Eskalation, Hunger und Flüchtlingsströme, ideologisch unversöhnliche Kultur-Konfrontationen ... ich finde es schon merkwürdig, Dir diese wenigen Stichworte jetzt zu liefern.
Es geht um die Frage, was jetzt genau schlimmer ist als früher. Also 20, 30, 40 Jahre früher.
War das damals alles wirklich besser... oder nicht eher schlechter, bezogen auf die Welt...?
Ansonsten - sorry! - nervt (mich) Dein beharrliches Rumreiten auf Formulierungen, gepaart mit diesem ständigen Widerspruchsgeist, der im Zweifelsfall von Dir wieder mit Interesse an einem "anregenden Austausch" hier begründet wird.
Weil du unbedingt darauf beharren willst, dass alles "schlechter" wird?
Was genau bringt dir das jetzt?
Sorry, wenn du meinst ich würde hier aus Prinzip widersprechen wollen. Aber in dieses "früher war alles besser!" Gejammer werde ich nicht einstimmen. Weil es schlicht eine Selbsttäuschung ist.
Ich sehe sehr wohl die großen Probleme und Gefahren unserer Zeit, das ist ja oft genug Thema hier.
Aber ich sehe eben auch Dinge, die besser laufen als früher. Dass es zwar etlichen Menschen schlecht, aber vielen Menschen auch sehr viel besser geht als es früher der Fall war. Und früher eben vieles auch viel schlechter gewesen ist als wir manchmal sehen wollen.
Wenn du das nicht sehen willst... bitte sehr. Jeder ist seines Glückes Schmied.
Ansonsten - sorry! - nervt (mich) Dein beharrliches Rumreiten auf Formulierungen, gepaart mit diesem ständigen Widerspruchsgeist, der im Zweifelsfall von Dir wieder mit Interesse an einem "anregenden Austausch" hier begründet wird.
Ich habe eure Diskussion still verfolgt und finde Lucans Argumente gerade stichhaltiger und zutreffender, als dein gerade hier teils persönliches Gegenhalten (so empfinde ich das momentan, sorry, falls ich dich da falsch verstehe).
Und man kann mir mit Sicherheit nicht spontanes Sympathieverhalten Lucan gegenüber vorhalten 🙂
Und man kann mir mit Sicherheit nicht spontanes Sympathieverhalten Lucan gegenüber vorhalten
Sicher nicht... ich weiss deine Beiträge zu schätzen, aber wenn du etwas zu kritisieren hattest, dann hast du dich auch nicht zurückgehalten und wurdest ziemlich deutlich. Und das kam öfters mal vor...
Schön übrigens mal wieder von dir zu lesen 😀 😉
@meriadoc Ich denke, das was uns so zu schaffen macht ist, dass es eine Zeit lang nach dem Ende des kalten Krieges ganz rosig für die Zukunft der Menschheit ausgesehen hat. Es schien als müssten wir hier zumindest in Europa nie wieder einen Krieg erleben und als ob die Menschheit zusammenwachsen würde. Leider ist wohl nun wieder das Chaos ausgebrochen. Oder aber wir können mit der Flut an Informationen und Meinungen, die uns jeden Tag erreichen, nicht umgehen.
P.S. Ich versuche, in der Gegenwart zu leben, nicht zu weit im Voraus zu denken, siehe Matthäus 6, 34:
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.
Oder aber wir können mit der Flut an Informationen und Meinungen, die uns jeden Tag erreichen, nicht umgehen.
Ich glaube, das ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt.
Früher zu Kriegszeiten (vor allem die Kriege die Deutschland betrafen), gab es höchstens Zeitungen, später Radio und das Fernsehen überhaupt nicht, bzw. in den Kinderschuhen. Die Nachrichten von Katastrophen, Kriegen, Unruhen, etc. erreichten nur die Menschen im unmittelbaren Umfeld. Heute öffne ich den Browser oder schalte die Nachrichten ein und weiß innerhalb von Sekunden, was auf der Welt los ist. Natürlich ist das für viele überfordernd und erschreckend, zumal die sozialen Medien wie Insta, Threads, Twitter, etc. auch noch da sind. Wer am lautesten schreit, wird gehört und danach wird oftmals Meinung gebildet.
Wie Lucan denke ich nicht, dass die Welt heute "schlechter" oder "düsterer" ist als damals, ich glaube nur, wir werden mit schlechten Nachrichten überversorgt und das ruft diese "Endzeitstimmung" hervor. Ich hab nichts gegen die Endzeit, sie ist Teil von Gottes Wort und wird auch kommen, vielleicht stecken wir auch schon drin, aber die Frage ist doch, was mache ich damit.
Jammere ich vor mich hin und ziehe alle in diese Düsternis mithinein oder halte ich mich an Gottes Wort, das sagt, dass Jesus die Angst in dieser Welt überwunden hat?
Sehe ich genauso, halten wir den Blick auf Jesus dann gehen wir nicht unter, da kann es noch so wüten um uns herum, Petrus ging unter sobald er den Blick abgewendet hat.
Den Blick auf Jesus und wir tanzen mit ihm auf den Wellen.
Da gibt es ein schönes Lied dafür.
„ Auf den Wellen Tanzen“ auf YouTube
Was ich mich frage? Was ist mein Part. Wo bin ich hineingestellt?
Und ich stelle fest: Ich wachse in der Auseinandersetzung durch Aushalten, durch Überwindung. Wenn ich befürchte, untergehen zu müssen - woran will ich mich festhalten? Gott spricht uns zu, dass Er bei uns ist, uns durchträgt, uns alles zum Besten dienen kann.
Das fühlt sich nicht immer nur positiv an. Ich kann mich aber (in guten und erkennenden Momenten) darauf besinnen und darf zurückkommen.
Und ich erlebe: Es gibt nicht nur Auseinandersetzung, Belastendes, ... So viel im Leben ist und bleibt (selbst direkt im Leid) so wunderschön und wertvoll. Gemeinschaft will ich da unmittelbar hervorheben. Welch Geschenk, Leben miteinander teilen zu dürfen. Und welch Gnade, dass (da bin ich mir sicher), sich im Leben auch immer wieder etwas finden lässt, was sich genießen lässt (danke, Gott!) - sei es ein frisches Glas Wasser, ein wohltuender Sonnenstrahl, etwas erreicht zu haben, ...
Ich möchte Dir eigentlich völlig zustimmen. Vor allem "So viel im Leben ist und bleibt (selbst direkt im Leid) so wunderschön und wertvoll. Gemeinschaft will ich da unmittelbar hervorheben. Welch Geschenk, Leben miteinander teilen zu dürfen. Und welch Gnade, dass (da bin ich mir sicher), sich im Leben auch immer wieder etwas finden lässt, was sich genießen lässt (danke, Gott!) - sei es ein frisches Glas Wasser, ein wohltuender Sonnenstrahl, etwas erreicht zu haben,".
Aber es gibt auch Menschen oder Situationen, bei und in denen das für den Menschen nicht erlebbar ist. Da habe ich dann häufig erlebt, dass ihnen gesagt wurde, sie müssten nur an Jesus glauben, dann wird alles wieder gut.
Hallo meriadoc, ich sehe inzwischen doch relativ pessimistisch in die Zukunft. Insgesamt wegen der Vielzahl der Probleme, die unmöglich alle gleichermaßen gelöst werden können, speziell aber wegen der politischen Orientierung in Richtung rechts oder rechtsradikal.
Gerade heute Morgen habe ich eine Mail von einem Freund aus Finnland bekommen, in der er ebenfalls diesen Rechtsruck in einer Reihe von Ländern, auch in seinem ("Die Finnen"), beklagt - "niemand weiß hier, wie es weitergeht".
ich sehe inzwischen doch relativ pessimistisch in die Zukunft. Insgesamt wegen der Vielzahl der Probleme, die unmöglich alle gleichermaßen gelöst werden können, speziell aber wegen der politischen Orientierung in Richtung rechts oder rechtsradikal.
Diese Tendenz macht mir auch Sorgen, und die Möglichkeit, dass der Rechtsradikalismus weiter zunimmt und etliche Staaten mit Schwung vor die Wand fährt ist leider real.
Aber auch hier habe ich Hoffnung. Die AfD kann in Sachsen Anhalt nicht tun, was sie will und wird womöglich scheitern. Trump zerlegt sich gerade selbst. Putin verliert gerade den Krieg - was China als mögliche Warnung auffassen könnte.
Natürlich ist es zu früh, um zu sagen dass wir wieder zur Vernunft zurückkehren werden... aber es ist eben auch noch nicht zu spät.