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Alles rund um Corona und den Lockdown

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Irrwisch
Themenstarter
Beiträge : 3640

Aktuell kämpfen wir in der oder auch gegen die 2. Welle dieser Viruserkrankung.

Da der andere Thread schonsehr unübersichtlich ist, kommt hier ein Nachfolger.

Ich wünsche uns gute, respektvolle und auch wenn nötig schmunzelnde
Gedanken

Liebe Grüße und bleibt bitte gesund

Inge

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395 Antworten
mmieks
 mmieks
Beiträge : 1197

In Österreich fallen wieder die Gottesdienste in allen Religionsgemeinschaften aus. Dies soll eine freiwillige Abmachung der Kirchen mit der Regierung gewesen sein. Vorläufig bis zum 6. Dezember.

Ja, un ab diesem Wochenende sollen auch die Massentestungen beginnen - wie derzeit in Südtirol. Das war wieder mal überfallsartige Ankündigung von Kurz.
Zuerst sollen die Pädagogen drankommen, dann die Polizei. Dann Gesundheitsweisen, Altersheime, Pflegeheime - aber da auch "nur" das Personal. Und um Weihnachten herum die übrige Bevölkerung.

Böse Zungen sagen schon, das wird eine künstliche Verlängerung des Lockdowns

mmieks antworten


Johannes22
Beiträge : 2973

Unsere Schule ist nicht mehr zu
Das GA hat festgelegt das auf der Fortbildung die positiv getesteten Kolleginnen keinen Anstecken konnten da Maske getragen wurden und die Fenster auf Kipp waren. Leuchtet unmittelbar ein. Übermorgen wird das ganze Kollegium getestet ich bin mal gespannt.

johannes22 antworten
6 Antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @johannes22

und die Fenster auf Kipp waren

Euer GA ist nicht ganz auf der Höhe, oder? *kopfschüttel*

Veröffentlicht von: @johannes22

Übermorgen wird das ganze Kollegium getestet ich bin mal gespannt.

Ich auch. Hältst Du uns auf dem Laufenden?

alescha antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1461

Bei uns im Betrieb ist es inzwischen auch so, dass das GA nach den Erfahrungen der letzten Monate eine Risikoabschätzung macht und somit die Quarantäne-Anordnungen deutlich enger gefasst werden. Es wird abgefragt, unter welchen Bedingungen (Dauer, Maske, Lüftungsmöglichkeiten usw.) der Kontakt bestand.
Da wir von Anfang an sehr kooperativ waren und dokumentieren, wer wo in welcher Schicht mit wem zusammen arbeitet und wir so bei jedem positiven Testergebnis innerhalb einer Stunde die Primärkontakte melden können, werden meist nur noch die Positiven in Quarantäne geschickt.

agapia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für die geteilten Informationen.

Bei uns im Kreis läuft es auch genau so, wie du es beschreibst.

Sollten wir im gleichen Landkreis wohnen? Wir sind jedenfalls in Baden-Württemberg.

Auch hier unterrichten Lehrer weiter, die mehrere Stunden lang einen positiv getesteten Schüler in ihrer Klasse hatten - wenn sie nur eine Alltagsmaske getragen und regelmäßig gelüftet hatten. Auch hier werden die Eltern anderer Klassen oft nicht informiert, dass es Corona-Fälle und Quarantänen an der Schule gibt. Auch hier werden allenfalls noch die Sitznachbarn eines positiv Getesteten in Quarantäne geschickt - und oft noch nicht einmal das.

Dann bin ich mal gespannt, was bei der Testung eures Kollegiums herauskommt.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Übermorgen wird das ganze Kollegium getestet ich bin mal gespannt.

Gibt es denn schon Ergebnisse?

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973

Mein Test war negativ. Das Ergebnis war Freitag da. Von einer Kollegin weiß ich das auch negativ war. Montag kommt meine Klasse wieder allerdings sind Freitag schon wieder 2 Parallelklassen wegen mehrerer Fälle unter Schülern in Quarantäne. Alle 9er waren in diesem Schuljahr noch nicht da.

johannes22 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973

Kein weiterer Kollege positiv
die Schüler die in meiner Klasse positiv waren heute wiedergesehen, einer hatte eine richtig beschissene Zeit. Die Eltern waren sehr krank , Mutter Fieber und Atemnot, Vater hatte eine Lungenentzündung, keiner kam ins Krankenhaus.

Dafür ist aus der Wohngruppe in dem einer meiner Schüler lebt eine Mitbewohnerin von ihm mit Corona mit dem Rettungswagen heute Nacht ins Krankenhaus gekommen, der Schüler ist aber heute zur Schule gekommen weil er mit der Mitbewohnerin wenig Kontakt gehabt hätte. Läuft nicht so ganz rund finde ich.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Fallzahlen bei den 15-19jährigen und 20-bis 24 jährigen am höchsten
Ich möchte gern diesen Artikel (da wichtig) noch etwas mehr "in Umlauf" und in die Diskussion bringen:
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/daten-zu-sch%C3%BCler-infektionen-sind-die-teenager-die-wahren-treiber-der-pandemie/ar-BB1briAb

Grundaussagen:
1. Schlüsselt man die RKI-Daten genauer auf, sind die 15-19jährigen und die 20-24jährigen die am stärksten betroffenen Altersgruppen.
2. Es ist anzunehmen, dass auch die 10-14jährigen stärker betroffen sind, als ausgewiesen. Man weiß es aber leider einfach nicht, da in dieser Gruppe wenig getestet wird wegen der asymptomatisch verlaufenden Infektionen.
3. Auch die Altersgruppe der 50-59jährigen ist stärker betroffen als andere - das wären dann die Eltern, die von ihren Teenagern angesteckt werden.

Zwei ausgewiesene Experten, nämlich Drosten und Lauterbach, meinen, dass eine so hohe Inzidenz wie bei den 15-19jährigen nicht in die Schule hineingetragen werden kann - sondern dass sie eigentlich nur durch Cluster innerhalb der Schulen entstehen kann.

Weil natürlich auch das wieder umstritten ist, möchte ich die wichtigsten Passagen noch zitieren:
"Dem Argument vieler Bildungspolitiker, dass die Schulen sicher seien und Infektionen allenfalls von außen hineingetragen werden, widerspricht Lauterbach. "Eine so hohe Inzidenz lässt sich nur über Cluster-Infektionen erklären." Das heißt: Die Krankheit wird innerhalb einer Gruppenbildung übertragen. "Wo, wenn nicht in der Schule, soll so etwas möglich sein? Diskotheken, Sportvereine oder andere Gelegenheiten sind doch zu. Und dass sich rund 20 Jugendliche in dem fraglichen Alter zu Hause treffen und Hausaufgaben machen, halte ich für unrealistisch."

Eine These, die auch von Charité-Chefvirologe Christian Drosten geteilt wird, unter Virologen insgesamt aber umstritten ist. Auffällig aber in den Zahlen: Aktuell erkranken vor allem die 50- bis 59-Jährigen häufig. "Dass die Teenager ihre Eltern anstecken, das scheint leider so zu sein. Darauf deutet auch eine aktuelle US-Studie, wonach in 50 Prozent der Fälle Kinder ihre Geschwister oder Eltern infiziert haben." Kinder seien sogenannte Brückenüberträger."

Was mich betrifft: Wir lassen unser Kind jetzt zu Hause lernen bis Weihnachten, was in Baden-Württemberg zum Glück geht.

Ich setzte meine Hoffnung jetzt nicht mehr auf die Vernunft verschiedener Menschengruppen (vor allem nicht die der nicht-Risiko-Gruppen-Eltern, die ihre Kinder unbedingt rundum betreut haben wollen ; auch nicht auf die der Kultusminister und Bildungspolitiker). Diese Einsicht ist zwar wieder mal bitter, aber was hilft es, sich in Illusionen zu wiegen.

Ich setze meine Hoffnung auf die Impfung. Und da kann man doch recht zuversichtlich sein, dass die Situation sich ab Januar Schrittchen für Schrittchen bessern wird, wenn auch sicher sehr langsam.

Anonymous antworten
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stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @polyglott

3. Auch die Altersgruppe der 50-59jährigen ist stärker betroffen als andere - das wären dann die Eltern, die von ihren Teenagern angesteckt werden.

Ganz schön alte Eltern. Übrigens sind die 30-49jährigen, laut der Graphen in dem von dir verlinkten Artikel, stärker betroffen als die 50-59jährigen.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @stundenglas

Ganz schön alte Eltern

Jo, so wie wir. Während der jüngste noch in die Grundschule geht ist Papa mit 57 schon in Altersteilzeit. 😀

Veröffentlicht von: @stundenglas

Übrigens sind die 30-49jährigen, laut der Graphen in dem von dir verlinkten Artikel, stärker betroffen als die 50-59jährigen.

Wenn die zwischen 50-59 ganz schön alte Eltern sind, sind die 30-49 ja dann wohl die normal alten mit Kindern in der Schule. Dann paßt polyglotts eigentliche Aussage also.

alescha antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @stundenglas

Ganz schön alte Eltern. Übrigens sind die 30-49jährigen, laut der Graphen in dem von dir verlinkten Artikel, stärker betroffen als die 50-59jährigen.

Naja das dürfte insgesamt (30-59) die Spanne von Eltern von 10-15 jährigen Kindern sein. Die sind dann von 20-40 Eltern geworden.

johannes22 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @polyglott

Diskotheken, Sportvereine oder andere Gelegenheiten sind doch zu. Und dass sich rund 20 Jugendliche in dem fraglichen Alter zu Hause treffen und Hausaufgaben machen, halte ich für unrealistisch."

Nein, die treffen sich zu Hause und machen Party. Und fühlen sich dann wie Anne Frank.
Oder draußen. Hier bei uns gibt es Ecken, wo man regelmäßig überquellende Mülleimer (Pizzaschachteln) sieht oder zerbrochene Flaschen auf dem Boden liegen.
Es gibt also noch Möglichkeiten außerhalb der Schule. Klar hat es Auswirkungen, daß alles zu ist, ich finde es aber illusorisch anzunehmen, daß alle Teenager brav zu Hause sitzen.

Veröffentlicht von: @polyglott

Was mich betrifft: Wir lassen unser Kind jetzt zu Hause lernen bis Weihnachten, was in Baden-Württemberg zum Glück geht.

Und nach Weihnachten? Ich glaube nicht, daß der Spuk nach den Ferien zu Ende ist. Im Gegenteil, die Feiern um Weihnachten und Silvester dürften die Zahlen noch mal nach oben treiben.

Die Frage bewegt uns ja auch, mein Mann hat auch ein erhöhtes Risiko.

Veröffentlicht von: @polyglott

vor allem nicht die der nicht-Risiko-Gruppen-Eltern, die ihre Kinder unbedingt rundum betreut haben wollen ; auch nicht auf die der Kultusminister und Bildungspolitiker

Ich finde es trotzdem unfair, jetzt auf diese Eltern einzudreschen. Nicht allen Eltern ist es möglich, einfach zu Hause zu bleiben und Homeschooling zu machen. Und Schulschließungen können auch durchaus psychosoziale Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche haben: https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2020-07/kinder-corona-krise-psychische-folgen-entwicklungspsychologie
Da pauschal von Unvernunft zu reden finde ich auch nicht fair.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @alescha

Nicht allen Eltern ist es möglich, einfach zu Hause zu bleiben und Homeschooling zu machen.

Außerhalb Baden-Württembergs ist das den allermeisten Eltern auch rein rechtlich überhaupt nicht so einfach möglich.

@polyglott: verwechsel ich dich gerade oder warst du früher nicht immer eine deutliche Gegnerin von Homeschooling?

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @stundenglas

@polyglott: verwechsel ich dich gerade oder warst du früher nicht immer eine deutliche Gegnerin von Homeschooling?

Ich bin eine Gegnerin von homeschooling.

Ich will ja auch gar kein homeschooling, sondern ein vernünftiges und nach Alter und Schulform differenziertes Wechselmodell.

So wie es jetzt ist, habe ich eben halt leider nur die Wahl, mein Kind komplett zu Hause zu lassen. Und wenigstens die habe ich.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Außerhalb Baden-Württembergs ist das den allermeisten Eltern auch rein rechtlich überhaupt nicht so einfach möglich.

Ja, und viele gehen deswegen die Wände hoch. Mindestens ein bayerischer Vater verklagt den Freistaat wegen Nötigung (nämlich, seine Tochter in einem Hotspot-Gebiet in die Schule zu zwingen).

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stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @polyglott

Ich bin eine Gegnerin von homeschooling.

Schönes Beispiel dafür, dass jemand sich erst dann anfängt an einem System zu stören, wenn es sie/ihn selbst betrifft. Immerhin habt ihr eine Wahl. Andere Eltern, deren Kinder zuvor im Schulsystem Schaden genommen haben, hatten und haben die nicht. Du bist privilegiert. Sei froh darüber, statt über andere Eltern und deren vermeintliche "Unvernunft" zu schimpfen.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Was genau möchtest du von mir?

Ich denke, ich habe ausreichend erklärt, was ich wie meine. Um Streit geht es mir wirklich nicht.

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @polyglott

Ich denke, ich habe ausreichend erklärt, was ich wie meine.

So wie ich es verstehe, wünschst du dir eigentlich Solidarität von denen, die du als gesundheitlich nicht so gefährdet ansiehst und die auf dieser Grundlage die Beschulung und Betreuung ihrer Kinder geregelt haben wollen. Weil sie aber nicht so ticken, wie es dir lieber wäre, schimpfst über sie. Ich gebe zu, dass mich das amüsiert.

Veröffentlicht von: @polyglott

Was genau möchtest du von mir?

Ich hoffe, du und alle anderen, die jetzt aus deinen Gründen mal im (in eurem Fall ja nur minimalem) Nachteil sind, erinnern sich nach der Pandemie daran. Ich glaube das aber nicht.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @stundenglas

Ich hoffe, du und alle anderen, die jetzt aus deinen Gründen mal im (in eurem Fall ja nur minimalem) Nachteil sind, erinnern sich nach der Pandemie daran. Ich glaube das aber nicht.

Ich muß zugeben, daß ich das jetzt nicht ganz kapiere.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Die Kurzversion ist: Solidarität ist keine Einbahnstraße.

stundenglas antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @stundenglas

So wie ich es verstehe, wünschst du dir eigentlich Solidarität von denen, die du als gesundheitlich nicht so gefährdet ansiehst und die auf dieser Grundlage die Beschulung und Betreuung ihrer Kinder geregelt haben wollen. Weil sie aber nicht so ticken, wie es dir lieber wäre, schimpfst über sie. Ich gebe zu, dass mich das amüsiert.

Hä?
Aber alle in die Schule zwingen und praktisch ein Großexperiment an Lehrern, Schülern und deren Angehörigen durchführen - das findest du in Ordnung??? (Alternative: Kind beschult sich selbst und besorgt sich von Mitschülern die Unterlagen)
Bildung kann man nachholen - Gesundheit ist futsch, wenn sie futsch ist.

Veröffentlicht von: @stundenglas

minimalem) Nachteil

Das nennst du einen "minimalen Nachteil", wenn mein Kind sich anhand der Unterlagen der anderen praktisch selbst unterrichten muss? Du nennst es einen minimalen Nachteil, wenn das Kind wochenlang seine Schulkameraden nicht sehen kann?
Übrigens muss mein Kind, nachdem es sich alles im Selbststudium beigebracht hat, die Klassenarbeiten mitschreiben.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Ich hoffe, du und alle anderen, die jetzt aus deinen Gründen mal im (in eurem Fall ja nur minimalem) Nachteil sind, erinnern sich nach der Pandemie daran. Ich glaube das aber nicht.

Ich verstehe wirklich nicht, was du mir vorwirfst. Ich habe in meinem Leben schon jede Menge Nachhilfe kostenlos oder zu minimalem Preis gegeben, in der Lockdown-Phase im Frühjahr die Aufgaben mit dem Sohn einer Freundin gemacht, habe wirklich oft die Kinder von Bekannten gehütet, als sie klein waren (das natürlich allermeist auf Gegenseitigkeit). Und einen Haufen Steuern für die Beschulung aller zahle ich auch.

Auch, wenn ich versuche, es zu verstehen - deine Logik erschließt sich mir absolut nicht.

Ach so, und die Aussage über den absolut gesetzten Präsenzunterricht für alle, egal bei welchen Infektionszahlen, :
"Das wollen die (!, allermeisten) Eltern so." habe ich nahezu wörtlich vom Vorsitzenden des Stadtelternbeirats gehört. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Und - nein - ich will das nicht so. Viele andere auch nicht. Gerade heute beim Herumtelefonieren habe ich sehr viel Verständnis und Zuspruch gehört.

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Veröffentlicht von: @polyglott

(Alternative: Kind beschult sich selbst und besorgt sich von Mitschülern die Unterlagen)

Ist in 15 von 16 Bundesländern ist das keine Alternative.

Veröffentlicht von: @polyglott

Bildung kann man nachholen - Gesundheit ist futsch, wenn sie futsch ist.

Sorry, ich nehm dir das nicht ab. Es geht nicht um Gesundheit. Es geht ganz speziell nur um eure Gesundheit. Jetzt bedroht es euch nur mal gefühlt viel unmittelbarer. Vorher war das vage. Warum sollen dafür andere ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen?

Veröffentlicht von: @polyglott

Das nennst du einen "minimalen Nachteil", wenn mein Kind sich anhand der Unterlagen der anderen praktisch selbst unterrichten muss? Du nennst es einen minimalen Nachteil, wenn das Kind wochenlang seine Schulkameraden nicht sehen kann?
Übrigens muss mein Kind, nachdem es sich alles im Selbststudium beigebracht hat, die Klassenarbeiten mitschreiben.

Ja, nenne ich. Minimaler Nachteil. Das habt ihr als Eltern so entschieden.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Veröffentlicht von: @stundenglas

Sorry, ich nehm dir das nicht ab. Es geht nicht um Gesundheit. Es geht ganz speziell nur um eure Gesundheit. Jetzt bedroht es euch nur mal gefühlt viel unmittelbarer. Vorher war das vage. Warum sollen dafür andere ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen?

Nein, es geht hier nicht nur um die Gesundheit von polyglotts Familie.

Wenn Schulen einen erheblichen Anteil an der Verbreitung der Pandemie haben sollten, ist das nicht nur ein individuelles Risiko.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Hier geht es doch eindeutig darum, dass jemand höchstmögliche Sicherheit für sich beansprucht. Das ist ja erstmal nichts verwerfliches und lässt sich für Userin polyglott sehr gut umsetzen.

Aber das für eine bestimmte Gruppe, hier eben Lehrer und Schüler zu fordern geht natürlich nicht. Warum soll diese maximale Sicherheit denn nur für Schüler und Lehrer gelten. Wenn schon, dann müssten ab sofort auch alle Krankenhausmitarbeiter, alle Altenpfleger und natürlich sämtliche Personen die viel Kundenkontakte haben ab sofort auf "Heimarbeit" umstellen.

Warum sollen ausgerechnet Schüler, die diese Krankheit am wenigsten betrifft, die größten Einschränkungen haben? Es kann doch nicht die Mehrheit ausbaden, dass einige wenige zu Hause vorerkrankte Eltern haben.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Was du nicht bedenkst und viele sich weigern zu bedenken, ist:

Wenn es stimmt, dass das Coronavirus sich in Schulen doch auch in großem Umfang verbreitet (und dafür spricht auch Einiges, siehe eben der Artikel),

dann ist es für die gesamte Gesellschaft schlecht, wenn in den Schulen um jeden Preis Präsenzunterricht aufrechterhalten wird.

Die Kinder der Altenpflegerin gehen in die Schule, infizieren sich mit dem Virus, bleiben asymptomatisch, die Altenpflegerin vielleicht auch - schwupps, ist das Virus im Altenheim, großer Ausbruch.

In den letzten Tagen gab es wieder mehrere große Ausbrüche im Altenheim. So gut wie nie konnte wirklich festgestellt werden, wie das Virus ins Heim kam.

Es spricht Einiges dafür, dass das Virus u.a. durch die offenen Schulen durch Deutschland wabert und die Pandemie auf hohem Niveau am Kochen hält.

Es ist auch eine Tendenz zu sehen, dass in Regionen, wo nur vergleichsweise wenige Leute (also auch Eltern) Homeoffice machen können, die Infektionszahlen sehr hoch sind.

Das ist mein Hauptgrund zu fordern, dass die Schulen reagieren müssen.

Im Moment stellt sich das für mich so dar, dass sich die Hotels, Gastronomen, Künstler, Soloselbständigen usw. bei den Kultusministern dafür bedanken können, dass wir wahrscheinlich noch wochenlang Infektionszahlen auf sehr hohem Niveau haben werden und sie nicht arbeiten können.

Eine schnelle Reaktion auch an den Schulen, Wechselmodell für 2 Wochen hätte wahrscheinlich ausgereicht - und wir hätten jetzt wohl schon viel niedrigere Fallzahlen.

Und ein gut gemachtes Wechselmodell soll psychische Schäden bei Kindern auslösen? Da vielleicht mal die Kirche im Dorf lassen. Ich habe im Frühjahr das Gegenteil festgestellt, viele Kinder sind selbständiger geworden.

Und nein, ich beanspruche keine höchstmögliche Sicherheit - was soll das überhaupt sein? (die meisten Menschen sterben zu Hause im Bett - gefährlicher Ort!)

Aber ich wünsche mir von der Politik kluge Entscheidungen, die nicht die wirtschaftlichen Probleme des Landes sinnloserweise verlängern und die den meisten Personengruppen einen vernünftigen Schutz gewähren.

Dass Bildung nur in 100% Präsenzunterricht stattfinden kann, halte ich für nicht haltbar. So wie es jetzt läuft, ist die vermeintliche Besorgnis um die "Bildung" nur eine bequeme Ausrede, keine kreativen Lösungen der Schulen zuzulassen.

Was diese Diskussion betrifft, finde ich es doch sehr bemerkenswert, mit welchen Unterstellungen und Tiefschlägen meinerseits hier gearbeitet wird. Und welch ungeheurer Anspruch zum Teil ausgedrückt wird, wer alles seine Gesundheit riskieren soll (und nein, eben nicht nur die der Lehrer und Schüler, sondern auch die der besagten Altenpflegerin, der Heiminsassen, der Kollegen in Handwerksbetrieben... ) damit nur ja 100% Präsenzunterricht stattfindet.

Um Bildung geht's da wohl weniger, eher um Betreuung. Wär vielleicht schön, wenn wir uns doch alle mal ein bisschen ehrlicher machen....

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Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @polyglott

Und ein gut gemachtes Wechselmodell soll psychische Schäden bei Kindern auslösen?

Wo gibt es dieses gut gemachte Wechselmodell?

Auch beim Wechselmodell werden die Schüler, die ohnehin schon benachteiligt sind, noch mehr benachteiligt. Nämlich die Schüler, deren Eltern sich nicht kümmern können (oder wollen).

Sollten die Schulen eben doch keine Treiber der Pandemie sein (gibt ja auch Experten, die das behaupten) haben wir etliche Schüler, die noch weiter abgehängt werden - ohne nennenswerten Effekt auf die Pandemie.

Veröffentlicht von: @polyglott

Um Bildung geht's da wohl weniger, eher um Betreuung. Wär vielleicht schön, wenn wir uns doch alle mal ein bisschen ehrlicher machen....

Ja natürlich geht es auch um Betreuung, das leugnet doch auch keiner. Denn auch beim Wechselmodell müssen zumindest bei jüngeren Kindern die Eltern das irgendwie gebacken kriegen. Nicht jeder kann es sich da leisten, daß ein Elternteil zuhause bleibt, und nicht jeder kann in der Zeit auf Homeoffice umsteigen. Wobei ich effektives Homeoffice, wenn Kinder zu Hause sind, eh mehr oder weniger für Illusion halte. Kinder haben das Talent, ausgerechnet dann was ganz dringend zu brauchen, wenn man sich konzentrieren muß oder in einem Online-Meeting ist.

Und richtig lustig ist das, wenn man mehr als ein Kind zuhause zu beschulen hat oder zumindest dafür zu sorgen hat, daß es nicht im Ferienmodus verbleibt.
Fängt bei meiner Tochter schon an. Die nölt rum, weil morgen der Unterricht um 7.20 Uhr anfängt - nur halt zu Hause. Sieht sie nicht ein, daß sie da so früh aufstehen muß.

Sie hat Eltern daheim, die da hinterher sind. Schüler, die keinen Bock haben und deren Eltern außer Haus sind, klinken sich da womöglich halt aus.
Schon im ersten Lockdown und anschließendem Wechselunterricht kam es vor, daß von der ganzen Klasse meines Ältesten 5-6 Schüler im Onlinechat erschienen sind. Der Rest hatte besseres zu tun.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @alescha

Wo gibt es dieses gut gemachte Wechselmodell?

An unserer Schule war es ziemlich ok.
Eine Lehrerin erstellte Stundenpläne für die Kids, damit sie sich ihre Zeit besser einteilen konnten.
Die Mathelehrerin hat tatsächlich regelmäßig sich die Aufgaben aller (!) Schüler angeschaut. Und sie drehte eigene Erklärvideos.
Die Englischlehrerin machte anhand von youtube-Videos Hörverstehen, gab sehr gut strukturierte Aufgaben und nutzte im Schülermoodle das Forum, um die Schüler zu motivieren, eigene kleine freie Texte zu schreiben, um sich auszutauschen. Das war wirklich top.

Ein weiteres Beispiel kannst du in der FAZ finden (leider zum Teil hinter der Bezahlschranke versteckt): Das Ernst-Abbe-Gymnasium in Berlin-Neukölln. Sie durften, wohl als einzige Berliner Schule, einen Hybridunterricht machen. Aber sie haben ihn so gemacht, dass sie auch Räume in der Schule eingerichtet haben, wo Schüler den Online-unterricht verfolgen konnten. Nämlich für die Schülerinnen, wo sie wussten, dass die zu Hause nicht lernen dürfen, sondern sofort zur Hausarbeit verpflichtet werden. Sie haben noch viele andere gute Ideen. Die Lehrer dort reißen sich beide Beine aus, um allen ihren Schülern gerecht zu werden (und wie das in Neukölln aussieht, ist ja bekannt). Wenn noch jemand wissen will wie das Fazit dieser Lehrer trotz Arbeit ohne Ende zum Wechselmodell nach ein paar Wochen ist:
"Hoffentlich, hoffentlich dürfen wir das so weitermachen!!" Sagt doch alles, oder?

Ich verstehe eben einfach nicht, warum Schulen, die sich das zutrauen, die Modelle entwickeln, wo keiner zurückbleibt, von der Kultusbürokratie daran gehindert werden (z.B. in Solingen), ihre Schule weiterzuentwickeln? Das geht nicht in meinen Kopf.

Übrigens, noch 2 Sachen:
Wenn unser Sohn im Frühjahr gut zurechtkam, dann lag es vor allem auch an der guten Schule. Dass die nicht jeder hat, ist mir ja klar. Aber, wie gesagt, warum muss man denn, nur weil es schlechte Schulen gibt (ja, Scheiße...) die guten daran hindern, sich weiterzuentwickeln?

Und noch was zu dem, worüber sich offenbar stundenglas so echauffiert: Selbstverständlich haben Gymnasien auch den Auftrag, ihre Schüler so zu fördern, dass sie selbständiger lernen und tiefer einsteigen als z.B. Hauptschüler. Realschüler bewegen sich irgendwo dazwischen. Das sollte man doch bei der Wahl der Schule für sein Kind berücksichtigen. Wir haben übrigens z.B. auch sehr lange überlegt, ob wir unser Kind nicht lieber auf die Realschule gehen lassen. Danach stehen ja trotzdem alle Wege offen.

Und ja, ich bin dafür, dass man die Hauptschulen zuallerletzt in ein Wechselmodell gehen lässt - denn auch ja, diese Schüler brauchen ihre Lehrer unbedingt. Aber in den Hauptschulen ist ein Wechselmodell infektiologisch meist gar nicht nötig, weil die Klassen dort viel kleiner sind.

Nicht mehr und nicht weniger wollte ich mit der Bemerkung sagen, dass man die Schulwahl an das eigene Kind anpassen sollte.

Übrigens bin ich selbst ein großer Verfechter einer Gesamt- oder Gemeinschaftsschule, in der alle Kinder bis Ende der 8. Klasse gemeinsam lernen. Und die Differenzierung dann innerhalb ein- und derselben Schule stattfindet. Ich hätte gern das dreigliedrige Schulsystem ab Kl. 5 abgeschafft. Aber das ist politisch ja leider auch nicht durchsetzbar.

Wenn ich zum Schluss nochmals allerseits darum bitten dürfte, nicht schichtweg einfach beleidigt zu werden, sondern ein paar Argumente hören dürfte, würde das meine Lust, selbst Argumente zu formulieren, deutlich erhöhen. Ich habe aber oft den Eindruck, dass es um Argumente gar nicht geht, sondern eher immer darum, den anderen, und zwar möglichst tiefliegend, abzuwatschen. Na wem's Spaß macht. Auch ein Lebensstil, die eigenen Probleme auf andere abzuladen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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P.S.
Liebe Alescha, mit dem Beleidigen und dem letzten Absatz meine ich nicht dich.

Deine Argumente und Nachfragen habe ich als wohltuend sachlich empfunden.

Aber ich bin auch nur ein Mensch - und manchmal bricht es dann halt raus. Was zu viel ist, ist zu viel. Danke fürs Verständnis.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Danke!

Veröffentlicht von: @polyglott

Aber ich bin auch nur ein Mensch - und manchmal bricht es dann halt raus. Was zu viel ist, ist zu viel. Danke fürs Verständnis.

Ich glaube, bei manchen liegen gerade die Nerven etwas blank.

alescha antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @polyglott

An unserer Schule war es ziemlich ok.

Schön zu lesen.

Veröffentlicht von: @polyglott

Ein weiteres Beispiel kannst du in der FAZ finden

Und bei der Zeit lese ich wieder abschreckende Beispiele. Hier findet ein Schulleiter, Hybridunterricht sei eine Katastrophe.

Veröffentlicht von: @polyglott

Ich verstehe eben einfach nicht, warum Schulen, die sich das zutrauen, die Modelle entwickeln, wo keiner zurückbleibt, von der Kultusbürokratie daran gehindert werden (z.B. in Solingen), ihre Schule weiterzuentwickeln? Das geht nicht in meinen Kopf.

Das verstehe ich nun auch nicht.

Veröffentlicht von: @polyglott

Das sollte man doch bei der Wahl der Schule für sein Kind berücksichtigen.

Ich glaube, mit Corona und Heimunterricht hat bei der Schulwahl keiner gerechnet.

Veröffentlicht von: @polyglott

Wenn ich zum Schluss nochmals allerseits darum bitten dürfte, nicht schichtweg einfach beleidigt zu werden, sondern ein paar Argumente hören dürfte, würde das meine Lust, selbst Argumente zu formulieren, deutlich erhöhen. Ich habe aber oft den Eindruck, dass es um Argumente gar nicht geht, sondern eher immer darum, den anderen, und zwar möglichst tiefliegend, abzuwatschen. Na wem's Spaß macht. Auch ein Lebensstil, die eigenen Probleme auf andere abzuladen.

Ich hoffe, Du meinst nicht mich damit.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @polyglott

In den letzten Tagen gab es wieder mehrere große Ausbrüche im Altenheim. So gut wie nie konnte wirklich festgestellt werden, wie das Virus ins Heim kam.

Im Frühjahr waren die Schulen komplett geschlossen und es gab trotzdem massenhaft Ausbrüche in Heimen.

Veröffentlicht von: @polyglott

dann ist es für die gesamte Gesellschaft schlecht, wenn in den Schulen um jeden Preis Präsenzunterricht aufrechterhalten wird.

Nein, ganz im Gegenteil. Diejenigen, die sich nicht wehren können, zahlen den Preis dafür. Zahlreiche Schüler wurden im Frühjahr schon abgehängt und mussten wiederholen. Vielen hat man also ein ganzes Lebensjahr Zeit gestohlen.

Veröffentlicht von: @polyglott

Es spricht Einiges dafür, dass das Virus u.a. durch die offenen Schulen durch Deutschland wabert und die Pandemie auf hohem Niveau am Kochen hält.

Das ist absurd. Das Infektionsniveau ist in Deutschland auf niedrigem Niveau. Andere Länder schaffen das nicht annähernd trotz Wechselunterricht. Ich finde die deutsche Disziplin muss man schon auch mal anerkennend zur Kenntnis nehmen.
Dieses Niveau werden wir jetzt haben bis der Winter vorbei ist.

Veröffentlicht von: @polyglott

Und ein gut gemachtes Wechselmodell soll psychische Schäden bei Kindern auslösen? Da vielleicht mal die Kirche im Dorf lassen. Ich habe im Frühjahr das Gegenteil festgestellt, viele Kinder sind selbständiger geworden.

Meinen Kindern macht das nichts, aber ich denke eben nicht nur an meine Kinder.

Veröffentlicht von: @polyglott

Aber ich wünsche mir von der Politik kluge Entscheidungen, die nicht die wirtschaftlichen Probleme des Landes sinnloserweise verlängern und die den meisten Personengruppen einen vernünftigen Schutz gewähren.

Die Politik trifft kluge Entscheidungen, daher werden die Schulen eben auch offenbleiben.

Veröffentlicht von: @polyglott

Um Bildung geht's da wohl weniger, eher um Betreuung. Wär vielleicht schön, wenn wir uns doch alle mal ein bisschen ehrlicher machen....

Wenn ich nur mich und meine Familie sehen würde, wäre mir kompletter Heimunterricht gerade recht. Meine Kinder kommen da einigermaßen zurecht. Dazu würde ich dann noch für die Zeit einen Privatlehrer engagieren, dann könnten sie morgens im Familienbetrieb mithelfen und nachmittags ihren Unterricht machen und dabei auch noch einen Vorsprung im Vergleich zum regulären Unterricht herausarbeiten.
Aber ich denke eben nicht nur an mich...

Veröffentlicht von: @polyglott

Im Moment stellt sich das für mich so dar, dass sich die Hotels, Gastronomen, Künstler, Soloselbständigen usw. bei den Kultusministern dafür bedanken können, dass wir wahrscheinlich noch wochenlang Infektionszahlen auf sehr hohem Niveau haben werden und sie nicht arbeiten können.

Im Moment müssen wir uns da beim Winter bedanken.

Veröffentlicht von: @polyglott

Was diese Diskussion betrifft, finde ich es doch sehr bemerkenswert, mit welchen Unterstellungen und Tiefschlägen meinerseits hier gearbeitet wird.

Naja, du forderst genau solche Maßnahmen, die gerade zu deiner persönlichen Lebenssituation passen.
Es gibt aber eben auch noch andere Familien. Die Anzahl der Kinder die im Frühjahr gescheitert ist, ist einfach zu groß. Das ist Fakt und total unabhängig von dem ob dein oder ein anderes Kind wunderbar damit zurechtkam. Ich verstehe einfach nicht, wie jemand nur sich selbst sehen kann.

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Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Zahlreiche Schüler wurden im Frühjahr schon abgehängt und mussten wiederholen.

Wer denn?

Schüler im Südwesten Deutschlands müssen ebenfalls wegen der Corona-Krise nicht um ihre Versetzung in das nächste Schuljahr bangen. Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen, teilt das Kultusministerium mit. "Da die Leistungsbewertung allerdings in den letzten Wochen ausgesetzt wurde und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich sein wird, werden alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich ins nächste Schuljahr versetzt", betonte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU).

"Keine Schülerin und kein Schüler darf einen Nachteil aus der aktuellen Situation haben, das hat absolut Vorrang." Über die konkrete Ausgestaltung dieser Entscheidung und Möglichkeiten zur Umsetzung werde das Ministerium noch informieren.

https://www.t-online.de/leben/familie/id_87741966/coronavirus-krise-in-diesen-bundeslaendern-bleiben-schueler-nicht-sitzen.html

Daß Schüler abgehängt wurden werden denke ich definitiv, und auch, daß viele diesen Rückstand nicht mehr nachholen, aber zumindest mußte im Schuljahr 2019/2020 keiner die Klasse wiederholen.

alescha antworten
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Veröffentlicht von: @alescha

Daß Schüler abgehängt wurden werden denke ich definitiv, und auch, daß viele diesen Rückstand nicht mehr nachholen, aber zumindest mußte im Schuljahr 2019/2020 keiner die Klasse wiederholen.

Ich gehe davon aus, dass du genau weißt um was es geht. Jedenfalls wurden an unserer Schule verhältnismäßig vielen Schülern nahegelegt die Klasse zu wiederholen. Das dazu kein Zwang bestand ändert jedenfalls nichts an den Fakten.

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Alescha
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich gehe davon aus, dass du genau weißt um was es geht.

Nein, weil das

Veröffentlicht von: @qdspieler

verhältnismäßig vielen Schülern nahegelegt die Klasse zu wiederholen

habe ich im Zusammenhang mit Corona nicht mitbekommen. Ich kenne solche Fälle nur aus der Zeit vor Corona, und da empfiehlt man auch mal, daß der Schüler schon zum Halbjahreswechsel in die die niedrigere Klasse zurückversetzt wird.

alescha antworten
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Ja klar kam das schon früher immer mal vor. Aber bei uns gab es in diesem Jahr aber einen offiziellen Elternbrief, mit entsprechender Erklärung, dass es nicht sinnvoll wäre in die nächste Klasse zu wechseln, wenn die Noten nicht entsprechend sind.
Das gab es in der Form noch nie.

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Alescha
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Aber bei uns gab es in diesem Jahr aber einen offiziellen Elternbrief, mit entsprechender Erklärung, dass es nicht sinnvoll wäre in die nächste Klasse zu wechseln, wenn die Noten nicht entsprechend sind.

Ich habe ja drei schulpflichtige Kinder, aber von sowas habe ich nicht gehört.

Und die Notenfindung fand ja vor dem Lockdown statt.

Vermutlich gab es da schon vor dem Lockdown Wackelkandidaten, daß die vom Lockdown und Wechselunterricht dann nicht gerade profitiert haben kann ich mir vorstellen.

alescha antworten
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Veröffentlicht von: @alescha

Und die Notenfindung fand ja vor dem Lockdown statt.

Also bei uns war der Lockdown im Frühjahr und die Zeugnisse gab es Ende Juli. Ca. 3 Wochen vorher war Notenschluss.
Wackelkandidaten gibt es immer. Laut Aussage unserer Schulleitung haben ca 20% der Kinder in der Zeit des Lockdowns für die Schule nicht nur wenig getan sondern absolut nichts. Daraufhin wurden diese Schüler verpflichtet in die Notbetreuung zu gehen. Die lief auch ziemlich unbefriedigend ab, weil die Lehrer der Notbetreuung ja andere waren als die für die jeweiligen Schüler zuständigen Lehrer und somit wurde da auch wenig gearbeitet. Dann kam der Wechselunterricht, und es wurde damit begonnen Tests und Arbeiten zu schreiben. Das Ergebnis war wohl so ernüchternd, dass sich die Schulleitung zur "Aufforderung zur freiwilligen Wiederholung" hinreißen ließ. Das hatte keinerlei Bezug zum Halbjahreszeugnis.

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Du argumentierst scheinheilig und falsch.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Zahlreiche Schüler wurden im Frühjahr schon abgehängt und mussten wiederholen. Vielen hat man also ein ganzes Lebensjahr Zeit gestohlen.

Da muss ich nun auch mal fragen: Wer denn? Ich kenne nicht mal einen einzigen, und ich kenne auch mehrere Hauptschüler. Denen ich zum Teil geholfen habe, über das Frühjahr zu kommen (übrigens ohne Kohle dafür zu kriegen - Ich mein, ich hab's ja so unglaublich gut - das liegt bestimmt daran, dass ich grundsätzlich immer nur an mich denke...)

Veröffentlicht von: @qdspieler

Das ist absurd. Das Infektionsniveau ist in Deutschland auf niedrigem Niveau.

Und hier argumentierst du falsch. Wenn das jetzige Infektionsniveau in Deutschland so niedrig ist, warum werden dann überhaupt Maßnahmen ergriffen? Warum verschuldet sich Deutschland bis über die Kragenkante? Warum werden massenhaft Existenzen ruiniert?

Veröffentlicht von: @qdspieler

Dieses Niveau werden wir jetzt haben bis der Winter vorbei ist.

Aha - und das macht dir nun wiederum gar nichts aus?

Offenbar sind dir Hoteliers, Restaurantbesitzer, Künstler, Soloselbständige schnurz. Die haben übrigens auch Kinder. Für die ist es nicht gut, dass die miese Situation ihrer Eltern sich noch über Monate hinziehen wird. Meine Schwester erzählte mir gestern vom Selbstmord eines entfernten Bekannten. Soviel dazu.

Auf Biegen und Brechen Präsenzunterricht zu verlangen - und damit das Elend für jede Menge Menschengruppen noch mindestens wochenlang zu verlängern, wo auch sehr viele Kinder betroffen sind - das nenne ich mindestens genauso egoistisch wie den umgekehrten Weg.

Wenn du mir Egoismus vorwirfst, dann fass dir bitte an die eigene Nase. Wenn ich da mal fragen darf: Wie viele Kinder hast du im Frühjahr unterstützt, dass sie eben kein Schuljahr wiederholen mussten? Ich meine natürlich selbstverständlich, außer deinen eigenen...

Veröffentlicht von: @qdspieler

Die Politik trifft kluge Entscheidungen

Nein, das macht sie genausowenig wie du hier kluge Aussagen triffst.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Naja, du forderst genau solche Maßnahmen, die gerade zu deiner persönlichen Lebenssituation passen.

Nein, ich fordere Maßnahmen, die für viele Menschen in diesem Land gut wären, jedenfalls besser als die jetzigen.

Die Physikerin in der Runde von Anne Will gestern sagte:
"Viola Priesemanns Einschätzung über den Anfang November verhängten Lockwdown light: „Der Lockdown light war ein Versuch wert. Ich verstehe, dass wir diesen Versuch gemacht haben. Es wäre super gewesen, wenn es geklappt hätte. Es hat nicht geklappt.“

Ich finde, sie hat recht. Aber Fragen dazu stellen darf man nicht.

Wenn ich dich dann noch bitten dürfte, mal aufzuhören, mich zu beleidigen.

Sonst nehme ich mir ab jetzt die Freiheit raus, dich zurückzubeleidigen. (Die Moderation auf jesus.de scheint es ja nicht zu stören.)

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Alescha
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Veröffentlicht von: @polyglott

Da muss ich nun auch mal fragen: Wer denn? Ich kenne nicht mal einen einzigen, und ich kenne auch mehrere Hauptschüler.

Daß Du keinen kennst heißt noch lange nicht, daß es keine gibt.
Die Warnung, daß einige Schüler durch Schulschließungen und Wechselunterricht benachteiligt werden kommt auch von Experten Lehrern, das ist ja nichts, was jetzt so aus dem hohlen Bauch herbeiphantasiert wird.

Veröffentlicht von: @polyglott

Und hier argumentierst du falsch. Wenn das jetzige Infektionsniveau in Deutschland so niedrig ist, warum werden dann überhaupt Maßnahmen ergriffen? Warum verschuldet sich Deutschland bis über die Kragenkante? Warum werden massenhaft Existenzen ruiniert?

Ich glaube, qdspieler hat da Deutschland im europäischen Vergleich gemeint.

Veröffentlicht von: @polyglott

Sonst nehme ich mir ab jetzt die Freiheit raus, dich zurückzubeleidigen. (Die Moderation auf jesus.de scheint es ja nicht zu stören.)

Die Moderation sieht, daß sich beide Seiten da nicht allzuviel schenken und hat auch durchaus schon angefangen zu streichen.

alescha antworten
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Veröffentlicht von: @polyglott

Du argumentierst scheinheilig und falsch.

Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig.

Veröffentlicht von: @polyglott

Und hier argumentierst du falsch. Wenn das jetzige Infektionsniveau in Deutschland so niedrig ist, warum werden dann überhaupt Maßnahmen ergriffen? Warum verschuldet sich Deutschland bis über die Kragenkante? Warum werden massenhaft Existenzen ruiniert?

Man muss nur in andere Länder schauen....

Veröffentlicht von: @polyglott

Aha - und das macht dir nun wiederum gar nichts aus?

Ich kann es nicht ändern. Und es ändert sich auch nicht, wenn wir die Schulen schließen. Das hat man jetzt in New York gemerkt, dass Schulschließungen keinen Einfluss auf das Infektionsgeschehen hatte. Daher werden dort die Schulen wieder geöffnet. Ich denke nicht, dass man die Maßnahmen, die in anderen Ländern keine Wirkung zeigten hier bei uns ausprobieren sollte.

Veröffentlicht von: @polyglott

Offenbar sind dir Hoteliers, Restaurantbesitzer, Künstler, Soloselbständige schnurz. Die haben übrigens auch Kinder. Für die ist es nicht gut, dass die miese Situation ihrer Eltern sich noch über Monate hinziehen wird. Meine Schwester erzählte mir gestern vom Selbstmord eines entfernten Bekannten. Soviel dazu.

Wechselunterricht ist keine Lösung für das Problem.

Veröffentlicht von: @polyglott

Auf Biegen und Brechen Präsenzunterricht zu verlangen - und damit das Elend für jede Menge Menschengruppen noch mindestens wochenlang zu verlängern, wo auch sehr viele Kinder betroffen sind - das nenne ich mindestens genauso egoistisch wie den umgekehrten Weg.

Das Elend wird noch das ganze nächste Jahr dauern. Egal in welcher Form Unterricht stattfindet.

Veröffentlicht von: @polyglott

Nein, ich fordere Maßnahmen, die für viele Menschen in diesem Land gut wären, jedenfalls besser als die jetzigen.

Auf welcher Grundlage du zu der Einschätzung kommst weiß ich nicht. Rumänien hat seit den Sommerferien Wechselunterricht. Die Infektionszahlen dort sind aber katastrophal.

Veröffentlicht von: @polyglott

Die Physikerin in der Runde von Anne Will gestern sagte:
"Viola Priesemanns Einschätzung über den Anfang November verhängten Lockwdown light: „Der Lockdown light war ein Versuch wert. Ich verstehe, dass wir diesen Versuch gemacht haben. Es wäre super gewesen, wenn es geklappt hätte. Es hat nicht geklappt.“

Also ich komme zu einer ganz anderen Einschätzung als diese Physikerin. Man muss dazu nur ins benachbarte Ausland schauen.

Veröffentlicht von: @polyglott

Wenn ich dich dann noch bitten dürfte, mal aufzuhören, mich zu beleidigen.

Ich wüsste nicht, dass ich dich in irgendeiner Form beleidigt hätte. Ich habe hier nur meine Einschätzung niedergeschrieben, dass ich deine Sicht der Dinge etwas für etwas zu begrenzt auf deine Situation halten. Ich kann daran nichts Schlimmes erkennen. Ich kann Dein Problem gerade gar nicht nachvollziehen.

Veröffentlicht von: @polyglott

Nein, ich fordere Maßnahmen, die für viele Menschen in diesem Land gut wären, jedenfalls besser als die jetzigen.

Da sind wir eben unterschiedlicher Ansicht. Das soll vorkommen.

Veröffentlicht von: @polyglott

Sonst nehme ich mir ab jetzt die Freiheit raus, dich zurückzubeleidigen. (Die Moderation auf jesus.de scheint es ja nicht zu stören.)

Na, na, na, schalte mal zwei Gänge zurück. Eine andere Meinung ist doch kein Weltuntergang.

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Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Wenn Schulen einen erheblichen Anteil an der Verbreitung der Pandemie haben sollten, ist das nicht nur ein individuelles Risiko.

So ist es.

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Wie gesagt, mir geht es nicht darum rechtzuhaben.

Veröffentlicht von: @alescha

Nein, die treffen sich zu Hause und machen Party. Und fühlen sich dann wie Anne Frank.
Oder draußen. Hier bei uns gibt es Ecken, wo man regelmäßig überquellende Mülleimer (Pizzaschachteln) sieht oder zerbrochene Flaschen auf dem Boden liegen.
Es gibt also noch Möglichkeiten außerhalb der Schule.

Das machen die Teenager in unserer Kleinstadt schon lange nicht mehr. Man kennt sich wohl zu gut. Die Infektionszahlen sind trotzdem hoch, zum Glück aber nicht exorbitant.

Veröffentlicht von: @alescha

Nicht allen Eltern ist es möglich, einfach zu Hause zu bleiben und Homeschooling zu machen.

Ich denke, man sollte differenzieren: Kitas und Grundschulen tatsächlich so lange wie nur irgend möglich offenlassen. Es sei denn, die Gegend ist ein Riesen-Hotspot.

Gymnasiasten können spätestes ab Klasse 7 einen Wechselunterricht gut verkraften. Man liest sogar in manchem Medium, dass diese Schülergruppe den Unterricht in kleinen Gruppen mit Lernen zu Hause sogar gut fand, im Frühsommer.

Auch die meisten Realschüler sollten das ab Klasse 7 schaffen.

Sie werden dadurch sogar selbständiger.

Auch viele Gymnasiasten ab Klasse 5 schaffen das.

Jedenfalls muss ich jetzt mal sagen, dass ich meine, wenn das ein Gymnasiast ab Klasse 7 mit etwas Unterstützung nicht, dann ist er auf der Schulform falsch oder die Eltern sollten sich fragen, ob nicht doch mit der Erziehung was schief lief.

Mir ist bewusst, dass mein Kind Sozialkontakte braucht. Genau darum rege ich mich ja über die Unvernunft auf. Gäbe es nämlich ein vernünftiges Wechselmodell mit kleineren Gruppen, könnte ich ihm nämlich Bildung und Sozialkontakte ermöglichen.

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stundenglas
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Eltern von Siebtklässlern wollen Rundumbetreuung?

Veröffentlicht von: @polyglott

Jedenfalls muss ich jetzt mal sagen, dass ich meine, wenn das ein Gymnasiast ab Klasse 7 mit etwas Unterstützung nicht, dann ist er auf der Schulform falsch oder die Eltern sollten sich fragen, ob nicht doch mit der Erziehung was schief lief.

Hihi, hat dein Sohn in der letzten Zeit krasse Fortschritte gemacht? Ich kann mich noch an ganz andere Aussagen zum Thema Selbständigkeit erinnern, als er kleiner war. 😀

Du biegst es dir hin, wie es dir am besten passt und am bequemsten ist. Saubere Sache.

stundenglas antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @stundenglas

Hihi, hat dein Sohn in der letzten Zeit krasse Fortschritte gemacht?

Ja natürlich, erst ist 12 und kam mit dem Lernen zu Hause und A- und B-Woche super zurecht.

Natürlich sah das anders aus, als er 4 war.

So richtig weiß ich nicht, worauf du hinauswillst?

Veröffentlicht von: @stundenglas

und am bequemsten ist.

Es ist überhaupt nicht bequem für mich, dass er ab nächste Woche zu Hause ist. Heute haben wir den Nachmittag herumtelefoniert, um Mitschüler zu bitten, ihm alle Unterlagen und Termine und Hausaufgaben zukommen zu lassen. Denn für einen einzelnen Schüler gibt es natürlich kein Lernangebot der Schule, außer Online-Kanäle für 3 Fächer, die aber nicht auf den konkreten Unterricht der Klasse abgestimmt sind. Und natürlich setze ich mich auch mal eine Stunde mit ihm hin, wenn nichts mehr vor oder zurück geht. (Mehr als eine Stunde in der Woche ist es normalerweise nicht.) Das können berufstätige Eltern aber auch.

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Alescha
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Veröffentlicht von: @polyglott

Das können berufstätige Eltern aber auch.

Ja, wenn das Kind tatsächlich nur "mal eine Stunde" braucht.

Und die Eltern auch die nötigen Kompetenzen haben. Natürlich sind Eltern mit hohem Bildungsabschluß eher in der Lage, den Hilfslehrer zu geben.

alescha antworten
stundenglas
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Die Kinder der anderen Eltern sind halt auf der falschen Schule.

stundenglas antworten
Alescha
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Wieso jetzt das?

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stundenglas
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Ich habe es wohl versäumt, meinen Zynismus besser zu kennzeichnen.

stundenglas antworten
Anonymous
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Es ist die Aufgabe der Politik, der Schulbehörden, der Schulleiter und Lehrer in Deutschland, gute Bedingungen für Unterricht und guten Unterricht zu gestalten.

Es ist die Aufgabe der Eltern, mit den Lehrern zusammenzuarbeiten und ihre Kinder zu unterstützen und zu erziehen.

Es ist die Aufgabe aller, für gute Bildung Steuern zu zahlen.

Dass es an vielen Schulen nicht gut funktioniert, trotz vieler sehr engagierter Schulen und Lehrer (!), dafür sehe ich die Verantwortung vor allem bei den beiden erstgenannten Akteuren.

Ich kann nicht erkennen, dass ich dafür verantwortlich sei. Wieso?

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Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @polyglott

Gymnasiasten können spätestes ab Klasse 7 einen Wechselunterricht gut verkraften. Man liest sogar in manchem Medium, dass diese Schülergruppe den Unterricht in kleinen Gruppen mit Lernen zu Hause sogar gut fand, im Frühsommer.

Mein Ältester findet das auch gut. Mehr Zeit zum daddeln statt in der Schule zu hocken. 😐

Beim Wechselunterricht hängt halt auch viel an den Lehrern. Manche sind sehr motiviert, manche gar nicht, die schaffen es nicht, Lernmaterialien zeitgerecht hochzuladen oder geben kein Feedback, d.h. das Kind erfährt nicht, ob es seine Aufgaben nun richtig oder falsch gemacht hat.

Das Wechselmodell hat halt auch seine Tücken.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Ich kenne eine Mittelschullehrerin, die hat im Frühjahr Schüler geweckt. Per Klingeln an der Haustür.

stundenglas antworten
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Deswegen bin ich ja auch nicht dafür, die Schulen komplett zu schließen, ganz im Gegenteil.

Wenn man aber einfach stur auf Präsenzunterricht beharrt und die steigenden Infektionszahlen ignoriert, steuert man genau darauf zu, vielleicht mal unvermittelt komplett zumachen zu müssen. So wie jetzt wieder in Hildburghausen.

Tolle Lehrerin übrigens.

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Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Beim Wechselunterricht hängt halt auch viel an den Lehrern. Manche sind sehr motiviert, manche gar nicht, die schaffen es nicht, Lernmaterialien zeitgerecht hochzuladen oder geben kein Feedback

Da hast du recht!
Wir hatten relativ viel Glück, aber auch 2 Totalausfälle.

Veröffentlicht von: @alescha

Mein Ältester findet das auch gut. Mehr Zeit zum daddeln statt in der Schule zu hocken. 😐

Finde ich nicht so furchtbar schlimm. Ich denke, manchmal muss man auch aus den Konsequenzen lernen.

Eine Freundin lieferte mir die tolle Idee: Kind darf immer so lange Computer spielen, wie es sich vorher an der frischen Luft bewegt hat. Funktioniert bei uns jetzt schon eine Weile ziemlich gut. Und Kind hat gemerkt, dass draußen bewegen sogar Spaß machen kann...

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AleschaMod
Moderator
Beiträge : 641

Könntest Du bitte eine Übersetzung beifügen?

aleschamod antworten
Alescha
Beiträge : 8520

Persönliche Angriffe, wie Du sie hier reitest, würde auch ein nicht betroffener Mod streichen.

alescha antworten


Johannes22
Beiträge : 2973

590 Tote
Und ich wurde hier im Thread für pessimistisch gehalten, dass 400 Tote nicht zur Regel würden sondern ein einmaliger Ausrutscher sein. Laschet kann nicht rechnen , lässt die Schulen bis zum 18. auf dann sind die Schüler*innen die sich nächsten Donnerstag oder Freitag anstecken am 24. am infektiösesten und können schön ihre Großeltern anstecken. Na da wünsch ich doch schöne Weihnachten!

Ach und eine Familie wurde gezwungen ihre Kinder weiter in die schule zu schicken obwohl das für einen 3jährigen Bruder lebensgefährlich ist, das Gesundheitsamt sagte dazu:

„Ihre anderen Kinder sind doch gesund. Gefahr zu sterben, besteht immer. So ist das Leben.“

Auch süß

Die Mutter ist mit dem Kleinem ausgezogen um ihn zu schützen

https://www.news4teachers.de/2020/12/schulpflicht-in-der-pandemie-eltern-bangen-um-das-leben-ihres-juengsten-sohnes-gerichtsbeschluss-zwingt-familie-sich-zu-trennen/

johannes22 antworten
5 Antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @johannes22

Laschet kann nicht rechnen , lässt die Schulen bis zum 18. auf dann sind die Schüler*innen die sich nächsten Donnerstag oder Freitag anstecken am 24. am infektiösesten und können schön ihre Großeltern anstecken. Na da wünsch ich doch schöne Weihnachten!

Baden-Württemberg läßt noch länger offen, nämlich bis zum 22.12. Schulen können lediglich bewegliche Feiertage einsetzen, und für den 20. und 21. ist die Schulpflicht ausgesetzt, d.h. Eltern können ihre Kinder daheim lassen, weil: da kommt kein neuer Stoff mehr, da wird nur noch vertieft.

Veröffentlicht von: @johannes22

Ach und eine Familie wurde gezwungen ihre Kinder weiter in die schule zu schicken obwohl das für einen 3jährigen Bruder lebensgefährlich ist

Unfaßbar sowas.
Da sind die Betroffenen in Ba-Wü allerdings in der komfortablen Situation, ihre Kinder recht formlos vom Präsenzunterricht abmelden zu können.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Also für mich ist das keine seriöse Seite, sondern eher so eine Art Stimmungsmache.
Viele Berufszweige sind einer gewissen Gefahr ausgesetzt. Da jetzt die Lehrer besonders hervorzuheben erschließt sich mir nicht.

Was mir persönlich gar nicht gefällt, ist der Beamtenapparat in Brüssel. Während in Großbritannien schon fleißig geimpft wird, steht der Termin in Europa noch in den Sternen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Naja, nehmen wir doch die Briten als Versuchstiere und sehen erst mal wie es wirkt oder was passiert.

Nicht das die dann zu Zombies mutieren.

Ja, ich gugg zu viel Gruselfilme.

M.

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Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @qdspieler

Viele Berufszweige sind einer gewissen Gefahr ausgesetzt. Da jetzt die Lehrer besonders hervorzuheben erschließt sich mir nicht.

In dem Artikel ging es um einen Dreijährigen.

johannes22 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @qdspieler

Viele Berufszweige sind einer gewissen Gefahr ausgesetzt. Da jetzt die Lehrer besonders hervorzuheben erschließt sich mir nicht.

In dem zitierten Artikel geht es nun aber nicht um Lehrer, sondern um Leute, die zu einer Hochrisikogruppe gehören und die von schulpflichtigen Angehörigen, also Kindern oder Geschwistern, angesteckt werden können, wenn die sich den Virus in der Schule einfangen.

Und da erschließt sich mir auch nicht, warum in anderen Bundesländern nicht das möglich ist, was in Baden-Württemberg problemlos geht, nämlich daß die Eltern die Kinder in solchen Fällen vom Präsenzunterricht befreien können.

alescha antworten
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