Alles rund um Corona und den Lockdown
Aktuell kämpfen wir in der oder auch gegen die 2. Welle dieser Viruserkrankung.
Da der andere Thread schonsehr unübersichtlich ist, kommt hier ein Nachfolger.
Ich wünsche uns gute, respektvolle und auch wenn nötig schmunzelnde
Gedanken
Liebe Grüße und bleibt bitte gesund
Inge
Unsere Schule ist zu
letzte Woche hat der Schulleiter eine Fortbildung genehmigt auf der 3 positiv getestete Koleginnen waren sodass jetzt fast alle Kollegen Kontaktpersonen ersten Grades sind und fast alle Schüler zweiten Grades. Meine Klasse ist in Quarantäne weil 3 Schüler positiv sind. So richtig und läuft der Lockdown nicht finde ich.
Die Schulen mutieren leider immer mehr zu Hotspots.
Ich weiß auch von 2 Grundschulen mir geschlossenen einzelnen Klassen,weil Schüler Lehrer infiziert haben und auch weitere Mitschüler.
Die Lehrer dann wieder ihre Familien.
Veröffentlicht von: @irrwischDie Lehrer dann wieder ihre Familien.
Die 3 Schüler von mir haben alle ihre familien angesteckt. In der Kita meines Kleinen ist Corona in der Küche ausgebrochen da hat man aber nur das Küchenpersonal in Quarantäne geschickt.
Eine Untersuchung aus Hamburg liefert jetzt allerdings wieder Hinweise, daß die Schule keine Hotspots sind: https://www.spiegel.de/panorama/bildung/hamburger-schulbehoerde-vier-von-fuenf-infizierten-schuelern-haben-sich-ausserhalb-der-schule-angesteckt-a-7153f8cf-fc84-49c6-8357-86064a88e585
Demnach stecken sich Schüler meist außerhalb der Schule an.
372 infizierte Schüler gab es demnach in der Zeit, bei 78 Prozent (292 Fällen) sei man sich durch die Rückverfolgung relativ sicher, dass sie sich nicht in der Schule angesteckt hätten. Bei den verbliebenen 22 Prozent (80 Fällen) konnte das hingegen nicht ausgeschlossen werden.
Ein Blick auf die Zahl der betroffenen Schulen bestätigt dieses Bild. Demnach meldeten zwischen dem 4. August und dem 4. Oktober dieses Jahres 171 der 472 Hamburger Schulen Corona-Infektionen unter ihren Schülern. Aber nur in 23 der betroffenen Schulen (13,5 Prozent) habe es gleichzeitig mehrere Infektionen gegeben, und nur in 17 Schulen (10 Prozent) sei dies vermutlich auf schulinterne Infektionen zurückzuführen.
Allerdings: Der Untersuchungszeitraum war zwischen Sommer- und Herbstferien. K.A., wie es jetzt aussieht.
Letzten Endes weiß man einfach noch nicht sicher, ob und in welchem Ausmaß Schulen Treiber der Pandemie sind.
Das RKI empfiehlt ja, die Klassen zu teilen und im Wechsel zu Hause und in der Schule zu unterrichten.
Aus der Erfahrung aus dem ersten Lockdown und dem folgenden Wechsel aus Präsenz- und Heimunterricht muß ich aber sagen: Blöd. Nicht nur, weil die Schüler zuhause dazu neigen, in den Ferienmodus zu verfallen und es mal wieder davon abhängt, wie engagiert die Eltern da sind, sondern weil auch manche Lehrer in den Ferienmodus verfallen. Während die einen Lehrer engagiert sind und die Schüler mit Material vollballern kommt von anderen spärlich was. Rückmeldung ist für manche Lehrer auch ein Fremdwort. Da machen die Schüler brav ihre Aufgaben, und als Anntwort kommt: Ja, ich guck's mir an. Und das war's dann. Aufgaben richtig gemacht, Verbesserungsmöglichkeiten? Fehlanzeige.
Dazu kommen noch technische Schwierigkeiten.
Kurz gesagt: Die Schüler verlieren einfach Stoff.
Veröffentlicht von: @aleschaDemnach stecken sich Schüler meist außerhalb der Schule an.
da man bei 75% der Ansteckungen gar nicht weiß wo sich die menschen so angesteckt haben halt ich das für eine gewagte Hypothese.
Aber das müssen die Eltern schulpflichtiger Kinder enstscheiden (und ausbaden)
Veröffentlicht von: @johannes22da man bei 75% der Ansteckungen gar nicht weiß wo sich die menschen so angesteckt haben halt ich das für eine gewagte Hypothese.
Da konnte man es offenbar noch ganz gut nachvollziehen. Laut dem Artikel bestehen die Unsicherheiten eher in der Dunkelziffer und der Frage, ob die Infizierungen, die unter "in der Schule stattgefunden" wirklich im Gebäude passiert sind oder eher dem Umstand geschuldet sind, daß die Schüler auch außerhalb des Schulgebäudes zusammenstecken.
Die Schulleiter beobachteten ihm zufolge nämlich auch, dass die Schülerinnen und Schüler die Schutzmaßnahmen in der Schule relativ gewissenhaft umsetzen, die Disziplin vor dem Schultor dann aber nachlasse.
Veröffentlicht von: @aleschaDa konnte man es offenbar noch ganz gut nachvollziehen.
Ja dann ist ja alles gut.
Es ist politisch gewollt, dass die Schulen möglichst offen bleiben. Hauptsächlich geht es dabei darum, dass die Eltern nicht im Beruf ausfallen.
Veröffentlicht von: @johnnydHauptsächlich geht es dabei darum, dass die Eltern nicht im Beruf ausfallen.
Ja, sicher.
Das ist ja in der Tat ein Problem, und ich weiß auch nicht, warum da zuweilen irgendwie der Eindruck erweckt wird, daß sie Leute zum Spaß oder zur reinen Selbstverwirklichung berufstätig sind.
Und nein, es geht nicht nur darum, daß die Leute arbeiten gehen können.
Für die Schüler ist der Heimunterricht nicht optimal, und das sage ich aus Erfahrung aus dem ersten Lockdown mit drei schulpflichtigen Kindern. Dabei gönnen wir uns tatsächlich den Luxus, daß ich noch nicht berufstätig bin (ab einem gewissen Alter brauchen die Kinder auch keine Rundumbetreuung durch die Eltern mehr), und wir verfügen auch über die Bildung, die Kinder bei Bedarf zu unterstützen - das kann auch nicht jedes Elternhaus leisten.
Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, daß den Kindern der volle Stoff im Heimunterricht vermittelt wird.
Ich habe ein mulmiges Gefühl, so wie es jetzt ist, ich sehe aber auch die Gründe, warum die Schulen offen gehalten werden, und die sind halt auch nicht von der Hand zu weisen.
Hallo!
Veröffentlicht von: @aleschaFür die Schüler ist der Heimunterricht nicht optimal,
So pauschal ist das nicht richtig. Ich kenne etliche Eltern autistischer Kinder, und die haben ausnahmslos berichtet, dass es ihren Kindern deutlich besser ging, waehrend die Schulen geschlossen waren.
Weil die staendige Reizueberflutung, Unverstaendnis von Lehrenden und MitschuelerInnen sowie Mobbing wegfiel.
Ich stelle mir vor, dass das Kindern mit anderen Behinderungen auch so gegangen ist.
Qapla',
Worf
Das kann natürlich sein!
Danke.
Ich sage also: Für ein Großteil der Schüler.
Die Hamburger "Untersuchung" ist übrigens ein wenig ähem umstritten:
Auch der SPIEGEL hat die Untersuchung nicht als den definitiven Beweis, daß Schulen keine Hotspots sind, hingestellt.
Daß es an Schulen Infektionsherde geben kann leugnet wohl niemand. Fälle wurden hier ja schon genannt, wo Schüler andere und Lehrer angesteckt haben. Anderswo wiederum passiert das nicht, auch hierfür habe ich heute ein Beispiel erhalten.
Der Virologe und Coronaspezialist Christian Drosten von der Charité sieht in der Entwicklung der Fallzahlen sogar einen Hinweis darauf, dass dieses Szenario zutreffen könnte. Demnach nehme die Infektionshäufigkeit in der Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen, zumeist Eltern jüngerer Kinder, seit einigen Wochen zu, während „weniger Inzidenz in den Altersgruppen, deren Kinder aus dem Haus sind“, zu beobachten ist, schreibt Drosten auf Twitter: „Das deutet auf unerkannte Inzidenz bei Kindern hin.“
Ich halte ja viel von Drosten, aber das ist mir ein bißchen zu platt, zumindest wenn es um die Frage geht, ob Schulen dafür verantwortlich sind. Grund: Kinder und Jugendliche treffen sich nicht nur in der Schule.
Mal ein Beispiel: Tim und Tom (Namen willkürlich gewählt) gehen in die gleiche Klasse. Sie sitzen gemeinsam im Klassenzimmer, natürlich mit Maske, es wird regelmäßig gelüftet oder es kommen Luftfilter zum Einsatz.
Nach der Schule geht Tim noch mit Tom nach Hause, die beiden sitzen in Toms Bude und daddeln zusammen auf der Playstation oder X-Box oder wasweißich.
Dann wird Tom positiv getestet, anschließend Tim. Der wiederum steckt seine Eltern an.
So, hat sich Tim jetzt in der Schule angesteckt oder im privaten Bereich?
Ich halte es da ganz einfach: Schulen und Kitas sind Verbreiter aller wirklich (fast) aller Infektionskrankheiten (außer HIV und Hep C) und zwar Hauptverbreiter. Es spricht nichts dafür das das bei Corona anders sein könnte absolut gar nichts.
Man kann jetzt ewig rumspekulieren wo jetzt die Infektionen herkommen und sich mit irgendwelchen Spekulationen beruhigen aber fakt dürfte sein: Eltern von Kita Kindern und Eltern von schulpflichtigen Kindern (und natürlich die Großeltern) werden sich in Massen anstecken und natürlich auch sterben bzw. lebenslang geschädigt sein.
Veröffentlicht von: @johannes22Es spricht nichts dafür das das bei Corona anders sein könnte absolut gar nichts.
Doch, es gibt Studien, die in die Richtung gehen. Alles nur Spekulationen? Blöd nur: Aufgrund derartiger Studien hat ja das Kultusministerium von Baden-Württemberg auf eine Maskenpflicht an Grundschulen verzichtet (und ja, ich wohne in Ba-Wü). Siehe meine Antwort an Irrwisch.
Veröffentlicht von: @johannes22Eltern von Kita Kindern und Eltern von schulpflichtigen Kindern (und natürlich die Großeltern) werden sich in Massen anstecken und natürlich auch sterben bzw. lebenslang geschädigt sein.
Ich habe drei schulpflichtige Kinder, eines davon noch in der Grundschule. Und einen Mann, der ein erhöhtes Risiko hat, und meine Eltern im Haus, wobei mein Vater aufgrund schwerer Vorerkrankungen und eines künstlich gedrosselten Immunsystems hoch gefährdet ist.
Was sollen wir jetzt Deiner Meinung nach machen?
Ich weiß nicht, ob die Wissenschaftler recht haben, die sagen, daß Schulen keine Treiber der Corona-Pandemie sind. Oder jene, die sagen, daß sie das sehr wohl sind. Aber das als
Veröffentlicht von: @johannes22sich mit irgendwelchen Spekulationen beruhigen
abzuqualifizieren finde ich jetzt auch nicht zielführend.
Veröffentlicht von: @aleschaWas sollen wir jetzt Deiner Meinung nach machen?
Ihr könntet eure Kinder zu Hause lassen (geht doch in Baden-Württemberg recht einfach) und den Kontakt zu Personen außerhalb des Haushalts unterbinden.
So sieht's aus.
Veröffentlicht von: @stundenglasIhr könntet eure Kinder zu Hause lassen (geht doch in Baden-Württemberg recht einfach)
Wie lange? Ein halbes Jahr? Ein ganzes? Nachdem man erlebt hat, wie Homeschooling funktioniert - oder eben nicht?
Veröffentlicht von: @stundenglasden Kontakt zu Personen außerhalb des Haushalts unterbinden
Passiert weitgehend.
Aber wenn ich den Bedenkenträgern glauben darf, hat das ganz schlimme psychische Folgen für die Kinder, wenn sie ihre Kontakte dermaßen runterfahren müssen.
Veröffentlicht von: @aleschaWie lange? Ein halbes Jahr? Ein ganzes? Nachdem man erlebt hat, wie Homeschooling funktioniert - oder eben nicht?
Das musst du bzw. müsst ihr dann eben abwägen. Was den Unterrichtsstoff angeht, halte ich ein vergammeltes Jahr für vollkommen unproblematisch. Man könnte die Zeit aber gut nutzen, um Inhakte zu üben, die in der Schule definitiv zu kurz kommen. das/dass zum Beispiel.
Veröffentlicht von: @stundenglasWas den Unterrichtsstoff angeht, halte ich ein vergammeltes Jahr für vollkommen unproblematisch.
Ich nicht. Hat Gründe.
Veröffentlicht von: @stundenglasMan könnte die Zeit aber gut nutzen, um Inhakte zu üben, die in der Schule definitiv zu kurz kommen. das/dass zum Beispiel.
Wir könnten das. Was machen da aber Eltern, die das/dass selber nicht richtig unterscheiden können?
Was Du da vorschlägst setzt Eltern voraus, die selbst ein gewisses Bildungsniveau haben - und dann noch die Zeit, mit ihren Kindern das zu üben. Wo beide Eltern in Vollzeit berufstätig sind könnte es da mitunter klemmen.
Es ging um dich, deine Familie, eure Risikosituation und die Bedingungen in eurem Bundesland. Ich sehe da keinen Grund, jetzt auf irgendwelche anderen Leute einzugehen. Ihr habt die Möglichkeit, ihr könnt sie nutzen.
Veröffentlicht von: @stundenglasIch sehe da keinen Grund, jetzt auf irgendwelche anderen Leute einzugehen. Ihr habt die Möglichkeit, ihr könnt sie nutzen.
Und sich sehe keinen Grund, uns als Sonderfall zu sehen.
Vor dem Problem stehen wir ja nicht alleine.
Und wenn jetzt Leute fordern, die Schulen zu schließen oder im Wechsel laufen zu lassen haben alle Eltern das Problem.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd sich sehe keinen Grund, uns als Sonderfall zu sehen.
Soweit ich weiß, kann man nur in Baden-Württemberg die Kinder "einfach so" zu Hause lassen.
Ich gehe nicht davon aus, dass in allen Familien ein Elternteil oder beide als Risikopersonen gelten.
Ich gehe auch nicht davon aus, dass bei vielen mindestens ein Großelternteil zum Haushalt zu rechnen ist.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd wenn jetzt Leute fordern, die Schulen zu schließen oder im Wechsel laufen zu lassen haben alle Eltern das Problem.
Du hast doch gefragt, was ihr in eurer Situation tun könnt.
Veröffentlicht von: @stundenglasSoweit ich weiß, kann man nur in Baden-Württemberg die Kinder "einfach so" zu Hause lassen.
Und anderswo verdonnern Gerichte Kindern, die Angehörige von Risikogruppen zu Hause haben, zum Präsenzunterricht.
Veröffentlicht von: @stundenglasIch gehe nicht davon aus, dass in allen Familien ein Elternteil oder beide als Risikopersonen gelten.
Sagt ja niemand, aber je nach dem, wie man Risikogruppe definiert und von welchen Risikopotential ausgeht, können das schon eine Menge sein.
Ciesek weist darauf hin, dass mindestens 21,9 Millionen Menschen in Deutschland eine Vorerkrankung haben und somit ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Covid-19-Erkrankung. Die Virologin beruft sich auf eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Demnach zählen hierzulande 26,4 Prozent der Bevölkerung zu einer Risikogruppe.
Und:
Es sei ein Irrglaube, bei dem Begriff "Risikogruppe" nur besonders alte Menschen im Sinn zu haben. "Alle denken an die alte Oma, die 80 oder 90 Jahre alt ist und den ganzen Tag im Pflegeheim im Bett liegt", sagt Ciesek. Aber das sei nun einmal nicht die Realität. Blickt man auf die gesamte Gruppe der Menschen mit Vorerkrankungen in Deutschland, sind ein Drittel von ihnen jünger als 60 Jahre.
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Podcast-Man-kann-nicht-alle-Risiko-Patienten-wegsperren,coronavirusupdate130.html Und von diesem Drittel haben dann ein paar halt noch Kinder im schulpflichtigen Alter.
Veröffentlicht von: @stundenglasDu hast doch gefragt, was ihr in eurer Situation tun könnt.
Das war eine eher rhetorische Frage. Was wir tun könnten, weiß ich schon.
Aber hinter dem "Schulen sind Treiber der Pandemie" steht ja oft die Forderung "macht die Schulen dicht" oder "Wechsel von Präsenzunterricht und Homeschooling", und schon sind wir bei einem Problem, das nicht nur die paar Angehörigen von Risikogruppen betrifft.
Veröffentlicht von: @aleschaDas war eine eher rhetorische Frage. Was wir tun könnten, weiß ich schon.
Dann komm doch in den Kochthread, das ist produktiver.
Kochen ist nicht mein Ding.
Rhetorische Fragen zu beantworten auch nicht meins.
Warum tust Du's dann? 😌
Weil du es nicht dazu geschrieben hast.
Veröffentlicht von: @aleschaEin ganzes? Nachdem man erlebt hat, wie Homeschooling funktioniert - oder eben nicht?
Wenns denn Homeschooling wäre.
Aber Wenn die ganze Klasse Präsenzunterricht hat, dann ist das eine Kind, was gerade nicht zur Schule geht, darauf angewiesen, dass ihm KLassenkameraden Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterialien und Lerninhalte vorbeibringen bzw. per Medien erläutern - der Lehrer macht da nämlich gar nichts, nicht für ein Kind....
Gerade 14 Tage erlebt mit 4 Kids in Quarantäne - brauch ich so schnell nicht wieder....
Und kaum wieder in der Schule, durften sie lauter verpasste Arbeiten nachschreiben - wie will das komplett zuhause behaltene Kind seine Leistungsnachweise erbringen?
Nope.
Entweder online-Unterricht hat System und gilt mindestens der halben Klasse - oder man ist quasi gezwungen hinzugehen, weil sonst nichts online passiert..
Veröffentlicht von: @belannaAber Wenn die ganze Klasse Präsenzunterricht hat, dann ist das eine Kind, was gerade nicht zur Schule geht, darauf angewiesen, dass ihm KLassenkameraden Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterialien und Lerninhalte vorbeibringen bzw. per Medien erläutern - der Lehrer macht da nämlich gar nichts, nicht für ein Kind....
Gerade 14 Tage erlebt mit 4 Kids in Quarantäne - brauch ich so schnell nicht wieder....
Ja, das kann ich mir lebhaft vorstellen.
Veröffentlicht von: @aleschaDoch, es gibt Studien, die in die Richtung gehen.
Nein nicht wirklich. Viel der Studien sind im Lockdown entstanden, da wren Kinder nicht infiziert wie auch die waren ja zu Hause, die Hamburger Untersuchung wagt sich noch nicht mal Studie zu nennen.
In NRW gibt es auch keine Maskenpflicht in Grundschulen oder kitas. In Asien trugen die Kinder auch in der KITA ganz selbstverständlich Masken.
Veröffentlicht von: @aleschaWas sollen wir jetzt Deiner Meinung nach machen?
Ich habe ein Kind in der Kita. Und bin Lehrer. Als Lehrer würde ich keinem Elternteil empfehlen Kinder in die Schule zu schicken. Bis auf die 3 wo die Eltern ja immun sind (wobei sich schon entschieden hat das es noch mal glimpflich ausgegangen ist die kritische Woche haben die überstanden.
Ich weiß das mein Kleiner für eine gesunde Entwicklung andere Kinder braucht. Deswegen riskiere ich die Kita. Aber es ist extrem riskant.
Veröffentlicht von: @aleschaabzuqualifizieren finde ich jetzt auch nicht zielführend.
Ich finde die Diskussion ob Kinder Treiber der Infektion sind inzwischen irrational. Sie sind es das ist wissenschaftlicher Konsens. Das Leben ist kein Wunschkonzert und Deutschland hätte den Sommer dazu nutzen müssen wie Neuseeland oder Australien (oder China/Vietnam/Taiwan) die Zahlen auf Null zu drücken. Jetzt steuern wir auf eine Katastrophe zu.
Veröffentlicht von: @johannes22Viel der Studien sind im Lockdown entstanden
Manche auch außerhalb des Lockdowns.
Veröffentlicht von: @johannes22Als Lehrer würde ich keinem Elternteil empfehlen Kinder in die Schule zu schicken.
Und statt dessen? Siehe das, was BElanna schildert:
Veröffentlicht von: @belannaAber Wenn die ganze Klasse Präsenzunterricht hat, dann ist das eine Kind, was gerade nicht zur Schule geht, darauf angewiesen, dass ihm KLassenkameraden Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterialien und Lerninhalte vorbeibringen bzw. per Medien erläutern - der Lehrer macht da nämlich gar nichts, nicht für ein Kind....
Gerade 14 Tage erlebt mit 4 Kids in Quarantäne - brauch ich so schnell nicht wieder....
Man weiß ja nicht, wie lange das geht - so viel Stoff wie da verloren geht holen die Kinder nicht mehr auf.
Homeschooling über Monate oder gar mind. ein Jahr, das funktioniert nicht.
Da haben die Kultusministerien und die Schulen gepennt. Wird ja allgemein beklagt.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd statt dessen? Siehe das, was BElanna schildert:
Das ist doch eine Entscheidung, ich gebe ja meinen Kleinen auch in die KITA. Aber es ist nun mal sehr sehr gefährlich. Sogar doppelt weil wenn mein Kleiner mich ansteckt ich die volle Virendröhnung abbekomme, mit der Hustenetickete hat er es nicht so und ich trage zu hause auch keine Maske.
Vor allem auch für deine Schüler*innen und deren Eltern. Eigentlich ist dein Verhalten schon ziemlich verantwortungslos.
Veröffentlicht von: @stundenglasVor allem auch für deine Schüler*innen und deren Eltern. Eigentlich ist dein Verhalten schon ziemlich verantwortungslos.
Die sind das zweite mal in Quarantäne. Viel Unterricht war ja nicht. Und bei mir bisher alle Tests negativ. Außerdem habe ich sanft angedeutet das ich Fehlstunden nicht nachhalten werde. was an der hauptschule dazu führt das im Schnitt so 6 Schüler da waren. Epidomologisch verantwortbar. Fenster immer offen. Masken und Abstand. Die Fortbildung habe ich aus gutem Grund nicht besucht.
An der Hauptschule ist es eh egal. Und wenn dein Kind Vater und/oder Mutter verliert, weil es die angesteckt hat, dann ist das halt so.
Veröffentlicht von: @stundenglasUnd wenn dein Kind Vater und/oder Mutter verliert, weil es die angesteckt hat, dann ist das halt so.
Ja und was schlägst du jetzt kluges vor?
Lass dein Kind zu Hause.
Ich hingegen halte Drosten für sehr nachvollziehbar in seiner Argumentation und glaubhaft.
Weil ich gerade selbst diese Fälle durchbuchstabiere.
Fakt war und ist, dass die Kinder in diesen beiden Grundschulen auf Betreiben der Eltern hin nicht alle Masken tragen.
Und schon sind die Hitspots geschaffen.
Veröffentlicht von: @irrwischIch hingegen halte Drosten für sehr nachvollziehbar in seiner Argumentation und glaubhaft.
Ich auch!
Nur, wie gesagt: Möglich ist auch, daß sich die Schüler nicht in der Schule anstecken, sondern außerhalb. Ich vermute sogar, daß das wahrscheinlicher ist.
Nicht umsonst heißt es jetzt, Kinder sollten sich nur eine/n Freund/in aussuchen und ein Freundespaar bilden. Diese Empfehlung beruht ja auf der Tatsache, daß die Kinder daheim ohne Abstand und Maske aufeinander hocken, und mit je mehr sie das machen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, zu infizieren.
Veröffentlicht von: @irrwischFakt war und ist, dass die Kinder in diesen beiden Grundschulen auf Betreiben der Eltern hin nicht alle Masken tragen.
Bei uns tragen sie keine, weil das Kultusministerium das nicht verpflichtend macht. Begründet wurde das mit einer Studie, wonach Kinder unter 10 das Virus weniger übertrügen:
An den Grundschulen kann auf die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden, weil die ,,Kinderstudie" der Universitätskliniken im Land ergeben hat, dass das lnfektions- und Übertragungsrisiko bei Kindern bis zum Alter von zehn Jahren deutlich geringer ist.
Kinder hocken aufeinander
Veröffentlicht von: @aleschaDiese Empfehlung beruht ja auf der Tatsache, daß die Kinder daheim ohne Abstand und Maske aufeinander hocken, und mit je mehr sie das machen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, zu infizieren.
Ist das bei euch so?
Nimmst Du jetzt "aufeinander hocken" wörtlich?
Ich meine mit "aufeinander hocken" jetzt "dicht beisammen sitzen". Nix 1,5 Meter Abstand.
Und ja, das ist bei uns so. Wobei es bei uns gerade selten vorkommt, daß die bei jemand anders hocken oder jemand bei uns. Was Kontaktreduktion betrifft sind unsere Kinder vorbildlich.
Jetzt erzähl mir nicht, daß bei Dir die Kinder natürlich mit Maske und Abstand und womöglich noch aufgerissenen Fenstern in ihren Zimmern hocken, wenn Besuch da ist.
Wir haben natürlich die Fenster ausgebaut, damit die Kinder gar keine Möglichkeit mehr haben, sie zu schließen.
Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass die meisten ihre außerschulischen Kontakte massiv heruntergefahren haben.
Veröffentlicht von: @stundenglasWir haben natürlich die Fenster ausgebaut, damit die Kinder gar keine Möglichkeit mehr haben, sie zu schließen.
Genau so! 👍🏻
Veröffentlicht von: @stundenglasIst das bei euch so?
Das ist fast überall so.
Klar können sich auch Kinder zuhause anstecken.
Schwupps tragen sie die Infektion in die Schule.
Dort stecken sich dann Mitschüler und Lehrer an.
Die wiederum stecken in ihren Familien an.............ein unseliger Kreislauf.
Frage ist nur, wo gilt es, diesen Kreislauf zu durchbrechen?
Aber offenbar nicht in dem Ausmaß, daß Schulen Treiber der Pandemie sind.
[url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12814254&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]Das RKI verortet die meisten Infektionen im privaten Bereich[/url].
Gerade woanders gepostet:
Veröffentlicht von: @aleschaHeute gelesen: Das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat mal Daten vom RKI anhand statistischer Methoden, welche die zeitversetzten Beginn- und Endpunkte der Ferien in den Bundesländern ausnutzen, analysiert. Ergebnis:
Die Rückkehr zum vollen Schulbetrieb nach den Sommerferien habe weder bei Kindern noch bei Erwachsenen zu erhöhten Infektionszahlen geführt, teilte das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung am Dienstag in Essen mit. Gleichzeitig hätten die Ferien auch nicht zu einem signifikanten Sinken der Infektionszahlen geführt.
Das Problem ist, daß es zum Thema widersprüchliche Studien gibt. Der Tagesschau-Faktenfinder kommt daher zu dem Schluß:
Dass die Schulen "Treiber" der Pandemie sind, lässt sich durch die vorliegende Zahlen nicht belegen. Allerdings lässt sich auch nicht die Behauptung belegen, die Schulen seien "sicher" und spielten beim Infektionsgeschehen keine Rolle. Denn angesichts des hohen Infektionsgeschehens sind auch junge Menschen stark betroffen. Wo sie sich anstecken, lässt sich in vielen Fällen kaum nachvollziehen. Insgesamt bleibt das Infektionsgeschehen in den meisten Teilen Deutschlands hoch und diffus.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/schulen-studien-corona-101.html
Aber meine persönliche Einschätzung: Natürlich kommt es an Schulen zu Ausbrüchen. Allerdings hätte ich jetzt mehr Ausbrüche erwartet.
Veröffentlicht von: @irrwischFrage ist nur, wo gilt es, diesen Kreislauf zu durchbrechen?
Ja. Ob aber Schulschließungen das Mittel der Wahl sind? Offenbar wirken sie sich ja nicht signifikant aus.
Und wie die Eltern das stemmen sollen weiß auch niemand. Nicht jeder hat die Kapazität und die Kompetenz, die Kinder daheim zu lassen und selber zu beschulen.
Ob es sinnvoll ist, die Kinder der Eltern, die berufstätig sind und nicht mehr frei nehmen können, in Horte zu stecken, will ich auch mal bezweifeln.
Die Statistik gibt diese Behauptung nicht her. Die Infektionen müssten ja dann in der Gruppe der Schüler insgesamt viel höher sein als in jeder anderen Gruppe. Die Gruppe der Schüler hat gleichzeitig wesentlich mehr tägliche Kontakte als wohl jede andere Altersgruppe.
Die am stärksten getroffenen Gruppen sind aber die der 20-29-jährigen und die der Pflegebedürftigen über 90.
Infektionen an Schulen und in Kindergärten werden nach meinem Kenntnisstand fast ausschließlich von Lehrern in die Schule bzw in den Kindergarten getragen.
Veröffentlicht von: @qdspielerDie Statistik gibt diese Behauptung nicht her.
Kann sie auch gar nicht weil Kinder praktisch nie getestet werden.
Unsere 3 wurden schon mal getestet.
Negativ übrigens.
Zugegebenermaßen nicht wegen Verdacht auf Corona, sondern zum Ausschluß von Corona.
Woher hast Du dieses "praktisch nie"?
Veröffentlicht von: @aleschaUnsere 3 wurden schon mal getestet.
Ich schon bestimmt 10 mal. mein Sohn nie. Die Kinder aus meiner Klasse wurden nur getestet weil ein Elternteil getestet wurde und die Eltern das ausdrücklich gefordert hatten (sonst wären sie einfach so als K1 in Quarantäne gegangen. Insgesamt werden jetzt sogar NOCH weniger kinder getestet weil ja nur noch symptombezogen getestet werden soll und kinder ja keine haben.
Veröffentlicht von: @johannes22und kinder ja keine haben.
Das stimmt nicht.
Nur weil Kinder seltener und mildere Symptome haben, heißt das nicht, daß sie keine haben.
Veröffentlicht von: @aleschaWoher hast Du dieses "praktisch nie"?
Da gibt's bestimmt was bei twitter.
Veröffentlicht von: @johannes22Kann sie auch gar nicht weil Kinder praktisch nie getestet werden.
Das ist Unsinn, bei uns wurde sogar eine separate Kinderteststation eingerichtet.
der hat wohl noch nichts von Online-Fortbildungen gehört.
Präsenzveranstaltungen wurden bei uns nur mit FFP und viel Abstand durchgeführt. Also keine zwei Meter sondern eher drei und mehr.
Veröffentlicht von: @jigalder hat wohl noch nichts von Online-Fortbildungen gehört.
Doch aber lüften reicht doch.
Lüften reicht nicht. Abstand - Hygiene - Alltagsmaske .. dann lüften.
Wir haben nicht mehr Sommer und der Wind bläst durch die dauernd geöffneten Fenster.
Veröffentlicht von: @jigalLüften reicht nicht. Abstand - Hygiene - Alltagsmaske .. dann lüften.
Das war Ironie. Und stimmt bezüglich Gesundheitsamt NICHT: Lehrer die Mund Nasen Schutz tragen und in gut gelüfteten Klassen unterrichten KÖNNEN sich bei infizierten Schülern nicht anstecken und müssen deswegen nicht in Quarantäne . Ich zum Beispiel. Die drei positiv getesteten Kolleginnen in meinem Kollegium haben sich wohl woanders angesteckt.
Immerhin kam das Gesundheitsamt zu euch. Bei uns hat das Gesundheitsamt auf voller Linie versagt - und ich bin schon sicher, dass es sich um eines der fitteren Gesundheitsämter in Deutschland handelt.
Die (letztlich positiven) Tests waren vom Gesundheitsamt trotz Symptome nicht zu bekommen, wir haben die den Mitarbeitern bezahlt und über Abstände, Hygiene und Quarantäne haben wir selbst ermittelt und entschieden. Zum Glück sind wir geübt in selbständiger, effektiver Informationsbeschaffung aus den relevanten Texten.
Ich hatte im September und Oktober mehrtägige Fortbildungen als Präsenzveranstaltungen; mit Abstand, Maske (außer am Sitzplatz) und Hygiene funktionierte das diszipliniert und ohne Vorkommnisse. Das geht also durchaus. Jetzt im „Lockdown“ weichen wir für die nächsten Termine doch auf online aus.
Veröffentlicht von: @johnnydImmerhin kam das Gesundheitsamt zu euch.
Nein kam es nicht, das wurde alles telefonisch festgestellt. Die Schüler wurden eine Woche später in Isolation geschickt , da hatte die SL die Klasse schon lange nach hause geschickt.
Veröffentlicht von: @johnnydIch hatte im September und Oktober mehrtägige Fortbildungen als Präsenzveranstaltungen; mit Abstand, Maske (außer am Sitzplatz) und Hygiene funktionierte das diszipliniert und ohne Vorkommnisse. Das geht also durchaus. Jetzt im „Lockdown“ weichen wir für die nächsten Termine doch auf online aus.
Woher jetzt die positiven Kolleginnen auf der Fortbildung kommen weiß ja keiner. Haben sie sich auf der Fortbildung angesteckt oder nicht? Haben sie andere angesteckt. Alles unklar.
Ich schätze es wird zumindest eine Woche früher Weihnachtsferien für Schüler geben. Dann kann man an Weihnachten flächendeckend einigermaßen sicher sein, dass die Kinder nicht die Großeltern anstecken.
War vielleicht Absicht.
Hier in meiner Umgebung ist mir nichts bekannt.
Ansteckungsgefahr an Schulen wird überschätzt
... behaupten Kinderärzte aufgrund einer Auswertung von Daten von 110.000 Kindern.
Das Corona-Infektionsrisiko in Kitas und Schulen ist einer aktuellen Analyse von Kinderärzten zufolge möglicherweise deutlich geringer als angenommen. Die Ergebnisse der Auswertung mit Daten von mehr als 110.000 Kindern, die routinemäßig in Kinder- und Jugendkliniken auf das Coronavirus getestet worden waren, sollte am Montag vorgestellt werden und lag der „Passauer Neuen Presse“ vorab vor. Demnach waren zum Stichtag 18. November im Mittel nur 0,53 Prozent der Minderjährigen infiziert.
Und:
Da Kinder häufig keine Symptome zeigten, sei bisher in der Debatte häufig davon ausgegangen worden, dass die Infektionsrate unter Kindern und Jugendlichen deutlich höher sei, als es die offizielle Statistik widerspiegele. „Genau diese Annahme muss man aber jetzt infrage stellen“, sagte Keller.
Masseninfektionen an mehreren Schulen in Deutschland
https://www.tagesspiegel.de/wissen/mehr-als-50-infizierte-pro-einrichtung-masseninfektionen-an-mehreren-schulen-in-deutschland/26649232.html
Schulleiter werden unter Druck gesetzt Infektionen zu vertuschen:
Die Schulleitungsvereinigung NRW hat das Handout der Bezirksregierung Münster, mit dem Schulleiter aufgefordert werden, ihre Schule als „sicher“ in der Öffentlichkeit darzustellen, scharf kritisiert. „Das ist ein Aufruf zur Intransparenz getarnt als Hilfestellung für Öffentlichkeitsarbeit in der Krise“,
Maulkorb für Schulleiter
Schüler sind als Alterskohorte am häufigsten infiziert:
https://twitter.com/SAARTEXT/status/1329778003505786885
Größter Ausbruch in hamburg:
Fast 100 infizierte Schüler und Lehrer (bis jetzt)
Also in unserer Region gibt es da noch nichts zu vermelden. Schule läuft super. Der Krankenstand unter Schülern und Lehrern ist für diese Jahreszeit ausgesprochen niedrig. Zur Zeit fallen fast keine Stunden aus. Das sind ja Dinge die früher im Normalbetrieb eher die Regel als die Ausnahme waren.
Also erstmal: Daß es an Schulen zu Ausbrüchen kommt bestreitet ja nun niemand.
Veröffentlicht von: @johannes22Schulleiter werden unter Druck gesetzt Infektionen zu vertuschen:
Das stimmt nicht. Lies den Artikel noch mal durch.
Veröffentlicht von: @johannes22Maulkorb für Schulleiter
Eigentlich das gleiche wie im Link direkt darüber.
Auch hier geht es nicht darum, Infektionen zu vertuschen.
Probleme sollen vertuscht werden. Ganz anderes Thema.
Veröffentlicht von: @johannes22Schüler sind als Alterskohorte am häufigsten infiziert:
Was sagt uns das jetzt? Daß es unterschiedliche Einschätzungen zum Thema gibt?
Veröffentlicht von: @aleschaEigentlich das gleiche wie im Link direkt darüber.
Auch hier geht es nicht darum, Infektionen zu vertuschen.
Worum deiner Meinung nach denn?
Veröffentlicht von: @aleschaWas sagt uns das jetzt? Daß es unterschiedliche Einschätzungen zum Thema gibt?
Nein. Es gibt eine wissenschaftliche Wahrheit: Schüler aller Altersklassen sind höchstwahrscheinlich, Schüler nach der Pubertät sicher genauso infektiös und genauso ansteckend wie alle anderen Altersgruppen. Die Wahrheit liegt nicht in der Mitte und es gibt auch keine Unterschiedlichen Einschätzungen. Und das was die Kinderärzte da veröffentlicht haben ist noch nicht mal eine Studie. behaupten sie auch noch nicht mal. Übrigens sind die Zahlen die die Kinderärzte veröffentlicht haben nicht mal besonders beruhigend, nur 0,53%? Das ist nicht wenig, das sind 2 infizierte von 200. AKUT positiv getestet. das heisst das an jeder grundschule mindestens 6 AKUT infizierte sind, an jedem Gymnasium mindestens 10. Klingt jetzt nicht so cool.
Natürlich ein infizierter pro 200. Macht an jedem Gymnasium 6-7 AKUT infizierte. Momentan. hat bei einer ansteckenden Krankheit die Tendenz mehr zu werden. Vor allem wenn 30 in einem raum hocken.
Veröffentlicht von: @johannes22Natürlich ein infizierter pro 200.
Also ziemlich genau das, was im Gesamtdurchschnitt der Gesellschaft genauso ist. Womit die "besondere Gefahrenlage Schule" widerlegt ist.
Veröffentlicht von: @belannaAlso ziemlich genau das, was im Gesamtdurchschnitt der Gesellschaft genauso ist. Womit die "besondere Gefahrenlage Schule" widerlegt ist.
Die Studie ging aber von Juli bis November, da aren Sommerferien. Außerdem war doch die Behauptung das Schüler weniger infiziert sind und deswegen regelmäßig ohne Abstandsregel mit 30 Menschen zusammen in Räumen sitzen kann und darüber hinaus noch am Gymnsasium wegen Kurssystem bis zu 300 menschen länger als 60 minuten kontaktieren darf. Wenn es jetzt also imer schon eine derartige Durchseuchung der Schüler gab , warum noch Hygienepläne in fabriken, Grosraumbüros oder Homeoffice ? Kann sich ja keiner Anstecken. ist das jetzt deine Hypothese? Ich meine ein Gymnasiast im Kurssystem trifft mit 100% Garantie nach diesen die heutige Infektionszahlen NICHT abbildenden Statistik einen positiven PRO WOCHE.
Veröffentlicht von: @johannes22Die Studie ging aber von Juli bis November, da aren Sommerferien.
Habt ihr bei euch aber lange Sommerferien... *staun*
Veröffentlicht von: @johannes22Kann sich ja keiner Anstecken. ist das jetzt deine Hypothese?
Du hast offenbar nicht richtig zugelesen oder willst mich bewusst missverstehen, aber: NEIN, das ist natürlich NICHT meine Hypothese.
Meine Hypothese ist, dass die an den Schulen herrschenden Hygieneregeln offenbar ausreichend sind, da sich dort nicht mehr Menschen infizieren als im Gesamtbevölkerungsdurchschnitt auch. Man muss die Schulen nicht schließen, weil sie keine Brennpunkte sind.
Veröffentlicht von: @johannes22Ich meine ein Gymnasiast im Kurssystem trifft mit 100% Garantie nach diesen die heutige Infektionszahlen NICHT abbildenden Statistik einen positiven PRO WOCHE.
Und wenn schon. Mit den derzeit gültigen Regeln heisst das nicht automatisch, dass er sich auch infiziert.
Veröffentlicht von: @belannaHabt ihr bei euch aber lange Sommerferien... *staun*
Ein Witz? bewusstes Missverstehen? In dem Zeitraum Juli bis November waren keine Sommerferien? Was soll das?
Veröffentlicht von: @belannaMeine Hypothese ist, dass die an den Schulen herrschenden Hygieneregeln offenbar ausreichend sind, da sich dort nicht mehr Menschen infizieren als im Gesamtbevölkerungsdurchschnitt auch.
In den Schulen herscht keine Abstandspflicht und es hocken bis zu 300 Menschen aus verschiedenen Familien (im Kurssystem) über Stunden zusammen, eine kurze Begründung warum dieses "Hygiene"konzept in Schulen funktioniert, in Großraumbüros aber nicht wäre nett.
Veröffentlicht von: @belannaUnd wenn schon. Mit den derzeit gültigen Regeln heisst das nicht automatisch, dass er sich auch infiziert.
Klar heißt es das. Automatisch. Warum sollte er sich denn nicht infizieren?
Ich wollte damit sagen, dass der Zeitraum von Juli bis November genug Nicht-Sommerferien-Zeit hatte, um durchaus als represäntativ durchzugehen.
Veröffentlicht von: @johannes22In den Schulen herscht keine Abstandspflicht und es hocken bis zu 300 Menschen aus verschiedenen Familien (im Kurssystem) über Stunden zusammen, eine kurze Begründung warum dieses "Hygiene"konzept in Schulen funktioniert, in Großraumbüros aber nicht wäre nett.
ALso bei uns herrscht definitiv ABstandspflicht, auch wenn das mit der Einhaltung eher suboptimal läuft, und bei der Zahl der Menschen ist dir da wohl eine 0 zuviel reingerutscht, wir haben maximal 30 Leute in einem KLassenraum. Auch im Kurssystem. Außerdem tragen alle Masken, auch am Platz, und es wird ständig gelüftet.
Weiss nicht, wie das in Großraumbüros ist, oft kann man da ja nicht mal ein Fenster aufmachen, und jeder meint, in seinem kleinen Kabaus für sich allein zu sein und nimmt die Maske ab (das ist nur eine Mutmaßung, ich habe keine Erklärung).
Veröffentlicht von: @johannes22Klar heißt es das. Automatisch. Warum sollte er sich denn nicht infizieren?
Nein, heisst es nicht, auch wenn Du das nicht verstehen willst.
Infiziert ist nicht automatisch infektiös.
Mein Mann wurde vor 4 Wochen positiv getestet im Rahmen einer OP-Vorbereitung (die dann blöderweise natürlich abgesagt wurde). Die ganze Familie war anschließend 14 Tage in Quarantäne - also 5 Negative mit einem Positiven 24/7 in einem Haushalt, auf engstem Raum, und nein, mein Mann hat nicht den ganzen Tag Maske getragen oder sich im Keller verkrochen.
Und WUnder über WUnder: Wir anderen sind alle negativ geblieben.
Veröffentlicht von: @belannaIch wollte damit sagen, dass der Zeitraum von Juli bis November genug Nicht-Sommerferien-Zeit hatte, um durchaus als represäntativ durchzugehen.
Nö das sind 5 Monate in denen durchgehend 1 einhalb Monate keine Schule war. Nebenbei sind da weitere 3 Monate bei bei denen das infektionsgeschehen ÜBERALL extrem niedrig war. In einigen gebieten sogar null. Das ist in keinster Weise auch nur irgendwie repräsentativ. Eigentlich ein (schlechter) Witz das eine derart dahingeschluderte Rechnung (Studie ist ja wohl ein Witz) überhaupt von der Öffentlichkeit rezipiert wird.
Veröffentlicht von: @belannaALso bei uns herrscht definitiv ABstandspflicht, auch wenn das mit der Einhaltung eher suboptimal läuft,
Es sitzen nicht zwei Schüler an einem Tisch? Die Tische stehen mit 1,50 Meter Abstand nach hinten und vorne? Wo unterrichtet ihr? In Turnhallen?
Veröffentlicht von: @belannaWeiss nicht, wie das in Großraumbüros ist, oft kann man da ja nicht mal ein Fenster aufmachen, und jeder meint, in seinem kleinen Kabaus für sich allein zu sein und nimmt die Maske ab (das ist nur eine Mutmaßung, ich habe keine Erklärung).
Die die ich kenne: 10% der belegschaft dürfen im Großraumbüro arbeiten der Rest ist im Homeoffice.
Veröffentlicht von: @belannaNein, heisst es nicht, auch wenn Du das nicht verstehen willst.
Infiziert ist nicht automatisch infektiös.
Ach, ich dachte es handelt sich um eine ansteckende Krankheit. Jetzt bin ich aber erstaunt. Wo kommen denn die ganzen Fälle her wenn infizierte nicht infektiös sind?
Veröffentlicht von: @belannaUnd WUnder über WUnder: Wir anderen sind alle negativ geblieben.
Kein Wunder: Glück gehabt. Ich würde auch noch leben wenn ich mich in meinem ganzen Leben kein einziges Mal angeschnallt hätte. Und mein Kleiner würde auch ohne Kindersitz noch leben. Kein Grund beides anzuschaffen oder? Und die Leute die jetzt auf der Intensiv um ihr Überleben kämpfen die haben Pech gehabt. Dein Denkfehler ist das es eben nicht so sein sollte das man Glück braucht um zu Überleben.
Veröffentlicht von: @johannes22Veröffentlicht von: @belannaNein, heisst es nicht, auch wenn Du das nicht verstehen willst.
Infiziert ist nicht automatisch infektiös.Ach, ich dachte es handelt sich um eine ansteckende Krankheit. Jetzt bin ich aber erstaunt. Wo kommen denn die ganzen Fälle her wenn infizierte nicht infektiös sind?
Ich habe es zwar schon verlinkt, aber damit Du nicht suchen mußt:
https://www.mdr.de/wissen/corona-test-positiv-nicht-ansteckend-100.html
Vielleicht machst Du Dir auch mal die Mühe, zumindest das zu lesen. Da wird das eigentlich ganz gut erklärt.
Mehr dazu dann da: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/10/22/ct-wert-als-mass-fuer-die-infektiositaet/chapter:2
Veröffentlicht von: @aleschaVielleicht machst Du Dir auch mal die Mühe, zumindest das zu lesen. Da wird das eigentlich ganz gut erklärt.
Wer einen positiven Corona Test hat gefährdet zu einem hohen Prozentsatz irgendwann im Laufe der Infektion seine Mitmenschen. Einer der gründe warum wir testen. möchtest du jetzt die Tests abschaffen? Die AHA Regeln in der schule gelten ja nicht, nur das L, also auch AHA abschaffen und zwar überall? kann ja niergendwo irgendjemanden anstecken. Warum haben wird dann eine Pandemie? Fragen über fragen.
Auf dem Niveau diskutiere ich nicht weiter.
Schönen Tag noch.
Ich weiß gar nicht, warum Du jetzt so polemisch werden mußt.
Hast Du Dir jetzt vielleicht mal die Mühe gemacht, das zu lesen? Dann hättest Du Deine Polemik nämlich stecken lassen können.
Weil man nicht weiß, ob jemand infektiös ist und wenn ja in welchem Ausmaß sind die ganzen Regeln natürlich sinnvoll.
Bist Du tatsächlich weiterhin der Auffassung, daß jeder positiv Getestete eine hochinfektiöse Virenschleuder ist - obwohl selbst Professor Drosten was anderes sagt?
Veröffentlicht von: @aleschaWeil man nicht weiß, ob jemand infektiös ist und wenn ja in welchem Ausmaß sind die ganzen Regeln natürlich sinnvoll.
In der Schule, in KEINER Schule gelten die AH regeln. Nur das AL für Alltagsmaske und Lüften wird von einigen Kolleg*innen eingehalten, Alttagsmasken auch nicht an der Grundschule und in allen Bundesländern. Wer übt den hier Polemik? Glaubst du das es irgendwie irgendein Argument für Irgendetwas ist das nicht alle positiv getesteten Infektiös sind?
Veröffentlicht von: @johannes22In der Schule, in KEINER Schule gelten die AH regeln
Woher weißt Du das?
In der Schule, in die meine Ältesten gehen, werden Masken getragen (mein Sohn sagt sogar draußen, obwohl das von Kultusministerium nicht (mehr) vorgeschrieben ist), und es wird gelüftet.
Hör doch bitte auf, die Zustände bei Dir auf alle Schulen zu übertragen.
Veröffentlicht von: @johannes22Alttagsmasken auch nicht an der Grundschule
Stimmt. Das hatten wir aber auch schon.
Veröffentlicht von: @johannes22Wer übt den hier Polemik?
Du. Nur weil ich Artikel verlinke, in denen erklärt wird, warum ein positiver PCR-Test noch nichts darüber aussagt, kommst Du mit
Veröffentlicht von: @###user_nicename###möchtest du jetzt die Tests abschaffen? Die AHA Regeln in der schule gelten ja nicht, nur das L, also auch AHA abschaffen und zwar überall? kann ja niergendwo irgendjemanden anstecken. Warum haben wird dann eine Pandemie? Fragen über fragen.
Was soll das?
Das ist Polemik, weil nirgends davon die Rede war, daß positiv Getestete auf gar keinen Fall infektiös sind und man sich die ganzen Regeln deswegen sparen kann.
Veröffentlicht von: @aleschaWoher weißt Du das?
Abstand geht nun mal nicht . Und ist doch bitte schön DAS mit Abstand wichtigste. Vor allem wenn man es mit sehr vielen Menschen zu tun hat
H
ygiene geht vielleicht allerdings halten die desinfektionsmittel in unserer Schule verdächtig lange.
A
lltagsmasken sind hier in NRW nur an den weiterführenden Schulen vorgesehen und werden halt auch beim Verlassen des Schulgeländes abgesetzt, ok im Freien da ist das sicher ein kalkulierbares Risiko
Lüften wird immer weniger gemacht weil es ziemlich kalt ist.
Aber das wichtigste ist halt das ABSTAND kein unwesentlicher Teil der AHAL Regel ist sondern eben das mit weitem Abstand wichtigste.
Mann kann sich mit HAL ohne das A vorne problemlos anstecken. Ist ja auch in vielen Schulen passiert.
Nachtrag vom 24.11.2020 1207
Und nein man muss sich nicht infizieren, ich war ja mit 3 positiv getesteten Schülern in einem Raum und zwar lange und haben entweder keine Symptome oder bin nicht angesteckt. Aber in einer Pandemie will man das kann unterbinden.
Veröffentlicht von: @johannes22ygiene geht vielleicht allerdings halten die desinfektionsmittel in unserer Schule verdächtig lange.
Drosten findet ja eh', daß das Händewaschen überbewertet wird. Und doch, ich wasche immer fleißig meine Hände und nutze das Desinfektionsmittel, das in Läden bereitgestellt wird. Aber das Problem sind tatsächlich die Aerosole und Tröpfchen und nicht eventuelle Schmierinfektionen über die Hände.
Das Problem ist in der Tat der Abstand, aber das versucht man ja über die Masken und regelmäßiges Lüften oder Luftfilter in den Griff zu kriegen.
Veröffentlicht von: @johannes22Lüften wird immer weniger gemacht weil es ziemlich kalt ist.
An der weiterführenden Schule bei uns gibt es eine Klimatisierungsanlage, d.h. Luftaustausch findet statt, und an unserer Grundschule reißen sie mehrmals während des Schultages die Fenster auf.
Veröffentlicht von: @johannes22Aber in einer Pandemie will man das kann unterbinden.
Ja, genau.
Sagen wir es mal so: Dafür, daß in Schulen das mit dem Abstand nicht wirklich möglich ist, passiert ja doch erstaunlich wenig.
Veröffentlicht von: @aleschaDrosten findet ja eh', daß das Händewaschen überbewertet wird. Und doch, ich wasche immer fleißig meine Hände und nutze das Desinfektionsmittel, das in Läden bereitgestellt wird. Aber das Problem sind tatsächlich die Aerosole und Tröpfchen und nicht eventuelle Schmierinfektionen über die Hände.
Ich denke auch das Schmierinfektionen kein großes Problem sind.
Veröffentlicht von: @aleschaDas Problem ist in der Tat der Abstand, aber das versucht man ja über die Masken und regelmäßiges Lüften oder Luftfilter in den Griff zu kriegen.
Das Problem des fehlenden Abstandes wird damit etwas abgemildert. Eventuell. Ohne Abstand gibt es Ansteckungen. Sicher gehäuft wenn der fehlende Abstand dauerhaft ist wie halt in den Schulen.
Veröffentlicht von: @aleschaAn der weiterführenden Schule bei uns gibt es eine Klimatisierungsanlage, d.h. Luftaustausch findet statt, und an unserer Grundschule reißen sie mehrmals während des Schultages die Fenster auf.
Ich hatte bis vor kurzem alle Fenster auf. Gut gegen Aerosole. Aber eben nicht gegen Tröpfcheninfektion. Schon gar nicht wenn zwei Schüler nebeneinander an einem Tisch sitzen.
Veröffentlicht von: @aleschaSagen wir es mal so: Dafür, daß in Schulen das mit dem Abstand nicht wirklich möglich ist, passiert ja doch erstaunlich wenig.
Woher weißt du das? 3 von 4 Ansteckungen sind völlig ungeklärt. Außer Zugfahren fällt mir jetzt nichts ein wo heutzutage noch menschen derart dicht gedrängt über einen derart langen Zeitraum in geschlossenen Räumen sind. Selbst in den geschlossenen restaurants galt Abstand aber vor allem wer ist schon 6 Stunden in einem Restaurant?
Veröffentlicht von: @johannes22Außer Zugfahren fällt mir jetzt nichts ein wo heutzutage noch menschen derart dicht gedrängt über einen derart langen Zeitraum in geschlossenen Räumen sind.
Partys, Familienfeiern... Ich Bad Urach eine eine Party mit 30 Leuten gereicht, anschließend waren 19 infiziert, über 400 Leute in Qurantäne, Schulklassen in mehreren Schulen dicht.
Hochzeiten haben sich schon als Superspreader-Events herausgestellt. Und am Anfang der Pandemie waren es Après-Ski-Partys. Diverse freikirchliche Gemeinden sind schon aufgefallen.
Bei uns in Baden-Württemberg sind daher auch Versammlungen von mehr als zwei Haushalten und mehr als 10 Personen auch im privaten Bereich verboten.
Die meisten Infektionen passieren im privaten Bereich, und nicht in der Schule. Weiter oben habe ich ja schon die Behauptung aufgestellt, daß sich zwei Schüler eher beim gemeinsamen Daddeln daheim in der Bude anstecken als im Klassenzimmer, wo sie immerhin eine Maske tragen.
Veröffentlicht von: @aleschaDie meisten Infektionen passieren im privaten Bereich
Die Meinung bleibt dir unbenommen.Aber mehr als eine Meinung ist das nicht. Und keine gut fundierte. Und nein dein Privat Daddel Beispiel ist auch nicht so der knaller, außer spielsüchtige wüsste ich jetzt keinen der 6 stunden mit einem kumpel zusammen daddelt, schon gar nicht zu sechst, denn ungefähr 6 Mitschüler sitzen im Umkreis von 1,5 meter um einen herum.
Das RKI vertritt keine gut fundierten Meinungen? 😨
Veröffentlicht von: @johannes22Die Meinung bleibt dir unbenommen.Aber mehr als eine Meinung ist das nicht. Und keine gut fundierte.
Sag das mal dem RKI:
Das Robert Koch-Institut sieht gesellige Zusammenkünfte im Inneren als Treiber des Infektionsgeschehens. Wo starke Interaktion stattfinde, sei das Ansteckungsrisiko hoch.
Der aktuelle Anstieg der Corona-Zahlen hängt nach Angaben des Robert Koch-Instituts vorwiegend mit Ansteckungen im privaten Bereich zusammen. RKI-Präsident Lothar Wieler sagte, Ausbrüche in Verkehrsmitteln oder nach Übernachtungen spielten keine so große Rolle oder kämen eher selten vor. "Ein Großteil der Menschen steckt sich im privaten Umfeld an", erläuterte Wieler. In privaten Haushalten nehme die Anzahl der Ausbrüche deutlich zu. Dort, wo Menschen zusammenkämen und eine starke Interaktion etwa durch lautes Sprechen oder Lachen stattfinde, sei das Ansteckungsrisiko höher.
Hast Du jetzt besser fundierte Meinungen?
Das RKI sagt zur Situation an Schulen übrigens:
"Ansteckungen in Schulen sind zwar bisher nicht sehr häufig und wesentlich seltener, als wir das zum Beispiel von Influenzaausbrüchen kennen, aber klar ist, je stärker die Fallzahlen steigen, desto höher werden auch Schulen betroffen sein"
(was ja auch logisch ist)
Veröffentlicht von: @johannes22Und nein dein Privat Daddel Beispiel ist auch nicht so der knaller, außer spielsüchtige wüsste ich jetzt keinen der 6 stunden mit einem kumpel zusammen daddelt, schon gar nicht zu sechst, denn ungefähr 6 Mitschüler sitzen im Umkreis von 1,5 meter um einen herum.
Da braucht es keine 6 Stunden. Der derzeitige Wissensstand ist, daß es ab 15 Minuten kritisch wird. Jedenfalls richtet sich die Corona-Warn-App danach.
Veröffentlicht von: @aleschaHast Du jetzt besser fundierte Meinungen?
Wenn das RKI bei 3 von 4 Ansteckungen nicht weiß wo sie stattfinden, wi begründen sie dann diese doch steile These?
Veröffentlicht von: @alescha(was ja auch logisch ist)
Schön das sogar dir das auffällt. Nur wo ist da für dich jetzt als Elternteil der entwarnende Aspekt?
Veröffentlicht von: @aleschaDa braucht es keine 6 Stunden. Der derzeitige Wissensstand ist, daß es ab 15 Minuten kritisch wird. Jedenfalls richtet sich die Corona-Warn-App danach.
Dir ist aber schon klar das es einen Unterschied macht ob man 6 stunden mit 6 menschen eng zusammensitzt (schule) oder 2 stunden mit einem (daddeln)?
was macht die schule denn deiner meinung nach so besonders das bei feiern (lautes sprechen in engem raum) ansteckungen häufig sind aber in der schule (lautes sprechen in einem engen raum) nicht? zum tausendsten mal: ich seh keinen grund und zwar deswegen weil es keinen gibt.
Schule oder Feiern
Veröffentlicht von: @johannes22was macht die schule denn deiner meinung nach so besonders das bei feiern (lautes sprechen in engem raum) ansteckungen häufig sind aber in der schule (lautes sprechen in einem engen raum) nicht? zum tausendsten mal: ich seh keinen grund und zwar deswegen weil es keinen gibt.
Guck doch z.B. mal Bilder oder Videos von Ischgl, den Apres-Ski-Parties, an. Und dann vergleich das mal mit der Situation in einem Klassenraum. Selbst bei Grundschülern seh ich da deutliche Unterschiede.
Veröffentlicht von: @lubovGuck doch z.B. mal Bilder oder Videos von Ischgl, den Apres-Ski-Parties, an. Und dann vergleich das mal mit der Situation in einem Klassenraum. Selbst bei Grundschülern seh ich da deutliche Unterschiede.
Ich hoffe doch sehr das Familienfeiern etwas anders ablaufen als Apres Ski Partys aber da kenne ich mich ehrlich gesagt nicht so aus.
Veröffentlicht von: @johannes22Ich hoffe doch sehr das Familienfeiern etwas anders ablaufen als Apres Ski Partys aber da kenne ich mich ehrlich gesagt nicht so aus.
Meine Erfahrungen zeigen da ein weites Feld auf. Vielleicht wird nicht so "rumgemacht" wie in Ischgl, aber viele Leute eng und mit ordentlich Schwoof auf der Tanzfläche und drumrum endloser "Eng-Aneinanderhockerei" mit ordentlich Gebrüll, damit auch Oma und Onkel Willi es verstehen, und über viele Stunden von "nach dem Frühstück" bis "hups, schon dunkel draußen!" kenne ich tatsächlich auch, nicht nur fünf Leute mit Sicherheitsabstand an der gut gelüfteten Kaffeetafel, die auf die Uhr gucken, wann die anderthalb Anstands-Stunden rum sind. 😀 Teile meiner Familie ist deutlich feierfreudiger als andere. 😀
Veröffentlicht von: @johannes22Wenn das RKI bei 3 von 4 Ansteckungen nicht weiß wo sie stattfinden, wi begründen sie dann diese doch steile These?
Ich gehe mal davon aus, daß das RKI dann doch über mehr Expertise verfügt als Du.
Oder ich kann ja auch mal Professor Drosten zitieren:
"Ich würde denken, und das wissen wir ganz genau aus Wuhan, dass im Moment die meisten Übertragungen in Privathaushalten stattfinden"
Ich finde es bemerkenswert, daß Du, der, vermute ich mal, weder Virologe noch Epidemiologe ist und noch keine Studien zum SARS-CoV-2 und seiner Verbreitung durchgeführt hat, Experten auf diesem Gebiet das Verbreiten unfundierter und steiler Thesen attestiert.
Bei allem Respekt, aber da denke ich doch, daß das RKI und Drosten ein bißchen mehr Ahnung hat.
Veröffentlicht von: @johannes22Schön das sogar dir das auffällt. Nur wo ist da für dich jetzt als Elternteil der entwarnende Aspekt?
Ich meine das wurde im Verlauf der Diskussion schon mal erwähnt, daß die Infektionen in die Schule reingetragen werden. D.h. die meisten Lehrer und Schüler, die infiziert sind, haben sich den Virus außerhalb der Schule eingefangen.
Hast Du eine Studie, die diese These entkräftet? Dann her damit.
Veröffentlicht von: @johannes22Dir ist aber schon klar das es einen Unterschied macht ob man 6 stunden mit 6 menschen eng zusammensitzt (schule) oder 2 stunden mit einem (daddeln)?
Ich könnte Dir jetzt zig Untersuchungen - angefangen mit dem Webasto-Cluster über diverse Superspreader-Events auf Hochzeiten, Après-Ski-Partys und Geburtstagsfeiern - anbringen, um darzulegen, daß die Gefahr dort lauert, wo x Leute, meinetwegen sogar nur zwei, ohne Maske in geschlossenen Räumen unterwegs sind.
Natürlich schützt so eine Maske nicht 100%ig. Deswegen behaupte ich auch nicht, daß sich in der Schule niemand bei Mitschülern oder Lehrern infiziert.
Veröffentlicht von: @aleschaIch gehe mal davon aus, daß das RKI dann doch über mehr Expertise verfügt als Du.
Ja und deswegen übrigens auch diese Empfehlungen
Ich empfehle vor allem Seite 10.
KEINE dieser Empfehlungen wurde und wird übrigens umgesetzt.
Veröffentlicht von: @johannes22Ich empfehle vor allem Seite 10.
Ach, plötzlich verbreitet das RKI doch keine steile Thesen? 😀
Veröffentlicht von: @johannes22KEINE dieser Empfehlungen wurde und wird übrigens umgesetzt.
Du meinst das hier:
Verkleinerung der Klassen (durch Teilung
oder Wechselunterricht), so dass Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann
und
Notwendigkeit für kurzzeitige, lokale Schulschließung mit Distanzunterricht prüfen
wobei letzteres eingeschränkt wird durch
kann nach Situations-Einschätzung durch das Gesundheitsamt auch abweichend vom vorgeschlagenen Schema sinnvoll sein
Ja.
Die Gründe, warum das nicht so ohne weiteres umgesetzt werden kann kamen hier aber auch schon zur Sprache.
Das reicht von Raum- und Personalmangel über die schon diskutierten Unzulänglichkeiten beim Distanzunterricht.
Und da muß man ganz einfach feststellen, daß Schulen und Ministerien schlicht gepennt haben.
Jetzt wird über die Verlängerung der Weihnachtsferien diskutiert, und viele Eltern fragen sich, wie sie die Betreuung hinkriegen sollen, weil bereits alles an Urlaub und Überstunden verbraten wurde.
Die gleiche Frage dürfte sich vielen auch stellen, wenn die Kinder wieder im Distanzunterricht landen.
Wir halten also fest: Die Empfehlungen die das RKI gibt um Infektionen an den Schulen zu vermeiden werden nicht mal ansatzweise umgesetzt.
Nachtrag vom 24.11.2020 1709
Was natürlich bedeutet das die Schulen kein Ort der Sicherheit sind wie es sein sollte sondern ein Ort aus dem einige Schüler vor allem zu Weihnachten den Tod in ihre Familien tragen werden. Die Frage ist nicht ob sondern wie viele.
Veröffentlicht von: @johannes22Was natürlich bedeutet das die Schulen kein Ort der Sicherheit sind wie es sein sollte sondern ein Ort aus dem einige Schüler vor allem zu Weihnachten den Tod in ihre Familien tragen werden.
Oder der Papa oder die Mama, die auf einer Party waren (ja, es gibt noch Unvernünftige, die das machen). Oder im Gottesdienst einer Freikirche, da gibt es ja auch immer wieder Ausbrüche, z.B. hier: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.villingen-schwenningen-corona-ausbruch-in-freikirche-immer-mehr-infizierte.8526cc71-fdb5-42c1-816b-116ee4657286.html
(bei Bedarf kann ich Dir auch gerne weitere Beispiele raussuchen)
Ja oder das. macht das jetzt das was ich geschrieben habe besser?
Veröffentlicht von: @johannes22macht das jetzt das was ich geschrieben habe besser?
Nein.
Aber Du machst das Problem vorwiegend an den Schulen fest, obwohl sich mehr Leute außerhalb der Schulen infizieren als in Schulen.
Veröffentlicht von: @aleschaNein.
Aber Du machst das Problem vorwiegend an den Schulen fest, obwohl sich mehr Leute außerhalb der Schulen infizieren als in Schulen.
Und macht es das was in Schulen passieren wird besser?
Als Lehrer, der Angst hat, kaum verwunderlich.
Wie kommst du auf die Idee das ich Angst habe? Es ist eher eine ungeheure moralische Empörung mit wie wenig Achtung diese Gesellschaft mit ihren schwächsten Mitgliedern nämlich den Kindern umgeht. das widert mich nur noch an.
Ich finde das jetzt schon eine ganz üble Unterstellung.
Aber selber den Kleinen nach wie vor in die Kita schicken? Wo bleibt da die Empörung, wo bleibt da die Achtung?
Sorry, aber Du mißt hier mit zweierlei Maß.
Gerade das Wohl der Kinder ist einer der Gründe, warum die Schulen offen gelassen werden.
Es wurden jetzt schon so oft die Aspekte der Bildung, der Bildungsgleichheit bis hin zu psychischen Aspekten, die eintreten können, wenn man Kinder wochen- oder gar monatelang komplett isoliert, angesprochen, das kann Dir doch nicht entgangen sein.
Von Kindern, die eben nicht in wohlbehüteten Verhältnissen aufwachsen mal ganz abgesehen.
Du selbst findest Kontakt zu Gleichaltrigen für Dein Kind für wichtig.
Anderen, die ähnlich denken, sprichst Du Achtung vor den schwächsten Mitgliedern ab?
Wie soll ich das jetzt finden?
Veröffentlicht von: @aleschaGerade das Wohl der Kinder ist einer der Gründe, warum die Schulen offen gelassen werden.
Nein. Der Grund ist das die Kinder betreut werden müssen.
Auch. Aber nicht nur.
Veröffentlicht von: @johannes22Der Grund ist das die Kinder betreut werden müssen.
Und das ist dann wohl auch der Grund, warum Dein Kleiner trotz allem in die Kita geht.
Andere Gründe gibt es ja offensichtlich nicht.
Oder warum soll das bei Euch anders sein als bei anderen?
Veröffentlicht von: @aleschaUnd das ist dann wohl auch der Grund, warum Dein Kleiner trotz allem in die Kita geht.
Nein aber ich rede jetzt von Frau G, unserer Bildungsministerin. Wenn die als FDP Politikerin plötzlich andauernd von Bildungsgerechtigkeit spricht (und das als FDP Politikerin) dann habe ich große Probleme mich nicht zu übergeben. Das einige Lehrer oder Eltern andere Motive haben kann ja sein, die Politik kümmert sich jedenfalls kein Stück um das Wohl der Kinder und ihrer Eltern.
Ich zeig mal auf was Respekt ist: Ein Arbeitgeber eines Vaters den ich vom Spielplatz kenne hat seit März angeordnet das im Büro Maskenpflicht herscht und nur 10% überhaupt im Büro mit mindestens 2 meter Abstand ist. Geht. kostet Geld, ist aber möglich,.
Und die Politik hat es noch nicht mal geschafft eine strikte Kohortenbildung mit einem festen Lehrer zu organisieren. Wenigstens bis zur 10. die oberstufe hätte man auch digital durchführen können. Das wäre alles ohne weiteres möglich gewesen und hätte die Schulen zu sicheren Orten gemacht. fakt ist: es hat einfach keinen interessiert.
Veröffentlicht von: @johannes22Nein aber ich rede jetzt von Frau G, unserer Bildungsministerin. Wenn die als FDP Politikerin plötzlich andauernd von Bildungsgerechtigkeit spricht (und das als FDP Politikerin) dann habe ich große Probleme mich nicht zu übergeben. Das einige Lehrer oder Eltern andere Motive haben kann ja sein, die Politik kümmert sich jedenfalls kein Stück um das Wohl der Kinder und ihrer Eltern.
In der Tat, in der Politik sehe ich da auch große Defizite.
Veröffentlicht von: @johannes22Ich zeig mal auf was Respekt ist: Ein Arbeitgeber eines Vaters den ich vom Spielplatz kenne hat seit März angeordnet das im Büro Maskenpflicht herscht und nur 10% überhaupt im Büro mit mindestens 2 meter Abstand ist. Geht. kostet Geld, ist aber möglich,.
So sollte das sein.
Ich sehe das auch so, daß da in den vergangenen Monaten viel versäumt wurde.
Aber so wie es jetzt halt aussieht funktioniert es halt völlig unzureichend.
Veröffentlicht von: @aleschaGerade das Wohl der Kinder ist einer der Gründe, warum die Schulen offen gelassen werden.
Nein, ich sehe keinen Anlass das zu glauben.
Es geht einzig um die Betreuung der Kinder, die durch berufstätige Eltern abgedeckt werden müsste.
Veröffentlicht von: @aleschaEs wurden jetzt schon so oft die Aspekte der Bildung, der Bildungsgleichheit bis hin zu psychischen Aspekten, die eintreten können, wenn man Kinder wochen- oder gar monatelang komplett isoliert, angesprochen, das kann Dir doch nicht entgangen sein.
Niemand, absolut niemand redet von komplett isolieren. Wuhan hat hier niemand vor.
Psychische Aspekte hat außerdem auch das zwangsweise Fahren in überfüllten Bussen und der zwangsweise Aufenthalt in vollen Schulen mit mehr oder minder zuverlässigen Mitschülern und Lehrern.
Wenn es tatsächlich um die Kinder und Bildung ginge:
- könnte der Unterricht locker in Restaurants und Discos verlegt werden. Die sind ja jetzt geschlossen.
- wäre im Sommer mehr passiert als die neuesten Urlaubsreisen der Beamten in Schulämtern und Ministerien.
- würde es sinnvollen Fernunterricht geben (nicht Homeschooling, wo Eltern Hausaufgabenblätter ausdrucken, sondern Fernunterricht) - allein es fehlt schon an der Technik. Im Jahr 2020 und insbesondere nach Kenntnis des Frühjahrdesasters ist das eine Schande. Meine Schule hatte schon vor 20 (!) Jahren Laptops für jeden und in der Schule WLAN.
Veröffentlicht von: @johnnydNein, ich sehe keinen Anlass das zu glauben.
Ich habe drei schulpflichtige Kinder. Und da ich derzeit nicht berufstätig bin kann es wohl nicht allein das Betreuungsthema sein, das mich beschäftigt.
Aber wo wir gerade dabei sind: Natürlich spielt die Betreuung - zumindest bei jüngeren Kindern - eine Rolle.
Wie stellst Du Dir das vor?
Was glaubst Du was passiert, wenn alle, die dann Kinder betreuen müßten, zuhause blieben?
Veröffentlicht von: @johnnydNiemand, absolut niemand redet von komplett isolieren. Wuhan hat hier niemand vor.
Naja, Freunde treffen soll man ja auch nicht. Oder höchstens einen.
Nochmal, auch wenn das der eine oder andere nicht glaubt: Die meisten Infektionen kommen im privaten Bereich vor.
Veröffentlicht von: @johnnydPsychische Aspekte hat außerdem auch das zwangsweise Fahren in überfüllten Bussen
Sehe ich auch so. Wir gönnen uns den Luxus, die Kinder mit dem Auto in die Schule zu fahren. Klimatechnisch natürlich auch wieder richtig bäh.
Veröffentlicht von: @johnnyd- könnte der Unterricht locker in Restaurants und Discos verlegt werden. Die sind ja jetzt geschlossen.
Und das soll jetzt warum besser sein als das Klassenzimmer?
Veröffentlicht von: @johnnydwäre im Sommer mehr passiert als die neuesten Urlaubsreisen der Beamten in Schulämtern und Ministerien
In dem Punkt gebe ich Dir allerdings recht.
Veröffentlicht von: @johnnydwürde es sinnvollen Fernunterricht geben (nicht Homeschooling, wo Eltern Hausaufgabenblätter ausdrucken, sondern Fernunterricht) - allein es fehlt schon an der Technik. Im Jahr 2020 und insbesondere nach Kenntnis des Frühjahrdesasters ist das eine Schande.
Dito.
Ich habe gerade gehört, dass in der Woche vor Heiligabend die Schulen bereits schließen. Ziel sei es, wahrscheinlicher zu machen, dass die Schüler kein Corona weitertragen.
Es geht also auch die Politik mit der Wissenschaft davon aus, dass corona auch entscheidend durch die Schulen verbreitet wird.
Es entbehrt jeder Logik Menschen aus ca. 25 Haushalten pro Raum in einer Schule für weniger gefährdet zu halten, als Menschen aus drei Haushalten außerhalb einer Schule.
Wir gucken halt bei Schulen nicht genau hin und opfern damit letztlich Schüler und Lehrer der Seuche.
Den Schulleitern mache ich da keinen Vorwurf. Schulen sind unglaublich träge Behörden. Schulleiter sind mehr Pädagogen als typische Behördenleiter, können nichts entscheiden, haben kein Geld (schon gar nicht kurzfristig) und können nichts effektiv durchsetzen.
Veröffentlicht von: @alescha- könnte der Unterricht locker in Restaurants und Discos verlegt werden. Die sind ja jetzt geschlossen.
Und das soll jetzt warum besser sein als das Klassenzimmer?
Man hat Platz und Hygienekonzepte.
Ich habe in den letzten Monaten mehrtägige Fortbildungen in Hotels gehabt. Sorge um fehlende Abstände, Klimatisierung und Hygiene musste man sich da nicht machen (aber auch dort sind wir jetzt im November auf online-Seminare umgestiegen).
Das häufige Lüften in den Klassenzimmern halte ich für ein Feigenblatt, um die Verantwortung von oben nach unten zu verlagern.
Veröffentlicht von: @johnnydEs entbehrt jeder Logik Menschen aus ca. 25 Haushalten pro Raum in einer Schule für weniger gefährdet zu halten, als Menschen aus drei Haushalten außerhalb einer Schule.
So ganz nicht. Aber wo der Unterschied ist habe ich jetzt schon so oft erklärt.
Aber Du kannst mir gerne erklären, warum etwa eine Geburtstagsfeier mit 30 Personen 19 Infizierte zur Folge hat, ein derartiges Phänomen - zumindest nach meinem Wissensstand - in einer Klasse gleicher Größe noch nicht beobachtet wurde.
Anderswo wurde schon dafür plädiert, die Ferien nach hinten zu verlängern. Grund: Die Kinder sollen den Virus nicht aus den Familien in die Schule schleppen:
Offenbar prüft auch Sachsen-Anhalt eine Verlängerung der Weihnachtsferien, will sie allerdings potenziell nicht früher beginnen, sondern später enden lassen. Entscheidet sich Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) für die Verlängerung, dann könnte der Unterricht erst am 11. statt am 7. Januar wieder starten, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums. So würden zehn Tagen Pause zwischen Silvester und Ferienende liegen. "Damit würden Infektionen aus den Feiertagen nicht in die Schule getragen werden", so der Sprecher.
https://www.tagesschau.de/inland/verlaengerte-weihnachtsferien-debatte-103.html
Wie sieht das dann eigentlich aus? Kriegen die Eltern dann auch mehr Urlaub und wenn nicht, landen dann die Kinder, die Betreuung brauchen, wo?
Veröffentlicht von: @johnnydIch habe in den letzten Monaten mehrtägige Fortbildungen in Hotels gehabt. Sorge um fehlende Abstände, Klimatisierung und Hygiene musste man sich da nicht machen
Und wie viele Teilnehmer waren das?
Ich stelle mir gerade auch die Pendelei lustig vor, wenn ein Lehrer nicht innerhalb der Schule von Klassenzimmer zu Klassenzimmer eilt, sondern innerhalb einer Stadt von Hotel zu Hotel.
Oder ganze Klassen vom Physiksaal in der Schule quer durch die Stadt zum Matheunterricht im Hotel.
Veröffentlicht von: @aleschaIch stelle mir gerade auch die Pendelei lustig vor, wenn ein Lehrer nicht innerhalb der Schule von Klassenzimmer zu Klassenzimmer eilt, sondern innerhalb einer Stadt von Hotel zu Hotel.
Oder ganze Klassen vom Physiksaal in der Schule quer durch die Stadt zum Matheunterricht im Hotel.
Das ist so das typisch Deutsche wie-soll-das-bloß-gehen-?-das-haben-wir-doch-noch-nie-so-gemacht-!
Veröffentlicht von: @aleschaWie sieht das dann eigentlich aus? Kriegen die Eltern dann auch mehr Urlaub und wenn nicht, landen dann die Kinder, die Betreuung brauchen, wo?
Die Kinder marschieren in Gruppen zu 20 Personen unter Einhaltung des Mindestabstandes draußen für fünf bis acht Stunden, je nachdem wie viel Betreuung die Eltern benötigen. Die Beaufsichtigung übernimmt die Bundeswehr.
Veröffentlicht von: @stundenglasDas ist so das typisch Deutsche wie-soll-das-bloß-gehen-?-das-haben-wir-doch-noch-nie-so-gemacht-!
Das ist eine komische herangehensweise die insgesamt auffällt. Wir haben hier eine todbringende Pandemie die unfassbares Elend bringt und jeder Vorschlag des Sichermachens von Schulen wird einfach mit dem "Argument" ist doch gar nicht bewiesen das das und das die Infektion verbreitet, haben wir doch schon immer so gemacht, können wir doch unmöglich ändern.....
Die Südkoreaner haben im sommer den Unterricht einfach auf parkdecks gemacht, Park wäre auch gegangen, Kohortenbildung wäre ganz genau kein Problem, und die örtliche Veranstaltungshalle steht auch leer. da ist das Argument der pendelei schon nicht mehr skurill sondern bizarr,
Veröffentlicht von: @johannes22Die Südkoreaner haben im sommer den Unterricht einfach auf parkdecks gemacht, Park wäre auch gegangen,
Ja, und manche Lehrer und Profs sind m.W. auch hierzulande auf die Idee gekommen.
Du schreibst aber selbst: Im Sommer. Hältst Du das auch im Winter für machbar?
Hier wird ja schon rumgenölt, wenn man eine Stoßlüftung macht. Jetzt stell Dir mal vor, die Kinder müssen im einstelligen Temperaturbereich draußen hocken.
Veröffentlicht von: @johannes22da ist das Argument der pendelei schon nicht mehr skurill sondern bizarr,
Ich wiederum finde manche (nicht alle) Vorschläge, wie man den Unterricht auslagern können soll, bizarr.
Veröffentlicht von: @aleschaHier wird ja schon rumgenölt, wenn man eine Stoßlüftung macht. Jetzt stell Dir mal vor, die Kinder müssen im einstelligen Temperaturbereich draußen hocken.
Wenn wir hier in den Schulen Zustände wie in denen in Korea hätten, würde man das auch machen. Ich bin jetzt gerade nur unschlüssig, ob Lehrkräften und Eltern das lieber wäre.
Nur wer etwas macht, der macht auch etwas falsch.
Und im Zerreden sind wir auch super.
Ja, und in blindem Aktionismus auch.
Statt bei winterlichen Temperaturen über Unterricht im Freien nachzudenken oder über die Belegung von Hotels mit entsprechenden logistischen Problemen hätte man tatsächlich während der Sommermonate auf anderen Baustellen arbeiten können.
Gab ja genug Experten, die die zweite Welle, wie wir sie jetzt haben, vorausgesehen haben.
Und jetzt fällt der Politik nichts besseres ein, als die Ferien zu verlängern.
Und die Eltern mit dem Problem allein zu lassen.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd jetzt fällt der Politik nichts besseres ein, als die Ferien zu verlängern.
Und die Eltern mit dem Problem allein zu lassen.
Naja, also Grundschüler können auch mal ein paar Tage allein bleiben. Zur Not halt vor der Glotze geparkt.
Im Gegensatz zum Homeschooling muß man sich wenigstens nicht darüber ärgern, daß die Kinder vor lauter Glotzen noch nichts für die Schule gemacht haben. Wenn denn schon von der Schule was kam.
Veröffentlicht von: @aleschaStatt bei winterlichen Temperaturen über Unterricht im Freien nachzudenken
Das ständige Lüften ist nur eine billige Verantwortungsverlagerung auf die Klasse.
Das erledigt sich sehr schnell, sobald es draussen kalt ist. Eine Pandemie bekämpft man so nicht.
Veröffentlicht von: @aleschaWie sieht das dann eigentlich aus? Kriegen die Eltern dann auch mehr Urlaub und wenn nicht, landen dann die Kinder, die Betreuung brauchen, wo?
Das war schon im Frühling und in Teilen der Sommerferien so: Hier gibt es für Kinder bis 12 Jahren Schulhorte. Die haben nur kurze Schließzeiten, in der restlichen Zeit betreuen sie die Kinder, die betreut werden müssen. Ja, da mischen sich dann nicht nur Kinder einer Klasse, sondern oft Kinder aus der ganzen Schule. Bitte frag mich nicht nach der Logik dahinter, das hat mir noch niemand erklären können, und ich hab immer wieder danach gefragt. Aber vielleicht sind mittlerweile die Konzepte besser, so dass Kohorten kleingehalten und sauber getrennt werden können...
Veröffentlicht von: @lubovAber vielleicht sind mittlerweile die Konzepte besser, so dass Kohorten kleingehalten und sauber getrennt werden können...
Ganz ehrlich: Das bezweifle ich. Aber vielleicht bin ich ja zu pessimistisch. Aber wenn man sonst sieht, was sich im Schulsektor in Sachen Corona getan hat, sehe ich auch keinen Anlaß zum Optimismus.
Im Schulsektor tut sich nie was. Also nichts Gutes.
Schulhorte sind aber keine Schulen. U.a. sind die Träger oft andere. Es besteht also Hoffnung! 😀
Veröffentlicht von: @johnnyd- würde es sinnvollen Fernunterricht geben (nicht Homeschooling, wo Eltern Hausaufgabenblätter ausdrucken, sondern Fernunterricht) - allein es fehlt schon an der Technik. Im Jahr 2020 und insbesondere nach Kenntnis des Frühjahrdesasters ist das eine Schande. Meine Schule hatte schon vor 20 (!) Jahren Laptops für jeden und in der Schule WLAN.
In Deutschland gibt es kein vernünftiges Internet. Das ist eben so, wenn ein Staat Milliarden mit Lizenzen verdienen will. Daher ist auf absehbare Zeit sowas wie Fernunterricht für alle gar nicht möglich.
Ja leider. Ich lache und weine dann über die Ausreden der Politik und Unternehmen.
Finnland ist ungefähr so groß wie Deutschland und hat rund 5 Mio. Einwohner. Dort gibt es in einsamen Hütten am See gutes Internet. Internet ist kein Thema, über das man dort nachdenkt, bevor man aufs Land fährt - Ausnahme sind vielleicht Nationalparks.
Wenn das dort machbar war, kann das im dichtbesiedelten fortschrittlichen Deutschland in der Mitte Europas nicht schwieriger sein - Ausnahme vielleicht verwinkelte Täler in den Alpen.
Veröffentlicht von: @johannes22Was natürlich bedeutet dass die Schulen kein Ort der Sicherheit sind wie es sein sollte
Ich verrate Dir was:
Es GIBT keine Orte der Sicherheit mehr.
Nein, auch nicht an Schulen.
Es gibt nur MEHR oder WENIGER gefährliche Orte - und Schulen sind da total durchschnittlich gefährlich, Tendenz zu "weniger", weil Ansteckungen innerhalb der Schule eher selten sind, wenn überhaupt.
Veröffentlicht von: @belannaIch verrate Dir was:
Es GIBT keine Orte der Sicherheit mehr.
Ja ich finde das auch ein gutes Argument sich noch nicht mal mehr um Sicherheit zu bemühen.
Immerhin Söder hat inzwischen öffentlich verlauten lassen, dass die Betreuung ein großer Aspekt ist, warum die Einrichtungen so lange wie möglich offen bleiben.
Veröffentlicht von: @johannes22was macht die schule denn deiner meinung nach so besonders das bei feiern (lautes sprechen in engem raum) ansteckungen häufig sind aber in der schule (lautes sprechen in einem engen raum) nicht? zum tausendsten mal: ich seh keinen grund und zwar deswegen weil es keinen gibt.
Du fragst ernsthaft nach dem Unterschied zwischen einem Schultag und einer privaten Feier?
ALLES!
Abstand, Masken, Lüften - das hast Du alles auf ner Privatfeier ganz sicher nicht!
Veröffentlicht von: @belannaDu fragst ernsthaft nach dem Unterschied zwischen einem Schultag und einer privaten Feier?
An johannes' Schule dürften Zustände herrschen, die andernorts undenkbar sind.
Veröffentlicht von: @stundenglasAn johannes' Schule dürften Zustände herrschen, die andernorts undenkbar sind.
An allen Schulen wird sich eng gedrubbelt und laut gebrüllt. Vor allem auf den Fluren und in den Pausen. Auch in den Übergangspausen.
Aber immerhin mit Maske.
Auf privaten Geburtstagsfeten machen die das gleiche - ohne Maske.
Mit welcher Begründung schätzt Du das Infektionsrisiko an Schulen höher ein als auf Geburtstagspartys?
Veröffentlicht von: @aleschaMit welcher Begründung schätzt Du das Infektionsrisiko an Schulen höher ein als auf Geburtstagspartys?
Geburtstagspartys finden weder jeden Tag statt noch gehen sie über 6-8 Stunden. Und auch ein ständiger Wechsel der Gäste ist eher unüblich.
Die Dauer ist unerheblich, das haben schon viele Ausbrüche auf Hochzeiten, Geburtstagspartys etc. gezeigt.
In Bad Urach waren es 30 Gäste, von denen waren hinterher 19 infiziert.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.corona-party-mit-folgen-geburtstagsfete-wird-zum-corona-hotspot.162adfd9-9aaa-41df-a61e-4ea259fdf38d.html
Kennst Du eine Schulklasse, in der sowas schon mal vorkam?
In den USA hatte eine Hochzeitsfeier mit 55 Gästen 177 Infizierte und 7 Tote zur Folge.
https://www.stern.de/gesundheit/usa--hochzeit-fuehrt-zu-177-corona-infektionen-und-sieben-todesfaellen-9500298.html
In Hamm wurde auch eine Hochzeit zum Superspreader-Event: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/hochzeit-hamm-ausbruch-corona-superspreader-100.html
In Gießen war es eine Geburtstagsfeier in einem Restaurant: https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/giessen-marburg-corona-superspreader-coronavirus-geburtstagsfeier-hotspot-ausbruch-13914609.html
"Ob Hochzeit, Geburtstag- oder Firmenfeier: Immer wieder werden private Partys während der Pandemie zu sogenannten „Superspreader-Events“ und beschäftigen die Behörden": https://www.focus.de/politik/deutschland/superspreader-events-berlin-und-marburg-alamieren-private-feiern-sind-groesste-infektionsgefahr_id_12512815.html
Soll ich Dir weitere Beispiele verlinken?
Ganz ehrlich: Ja, ich mache mir Sorgen, daß sich meine Kinder in der Schule den Virus einfangen.
Noch größere Sorgen würde ich mir aber machen, wenn sie auf eine Party gingen.
Veröffentlicht von: @johannes22Und auch ein ständiger Wechsel der Gäste ist eher unüblich.
Und im Klassenzimmer sitzen ständig andere Schüler?
Veröffentlicht von: @aleschaNoch größere Sorgen würde ich mir aber machen, wenn sie auf eine Party gingen.
Ja wenn Alkohol fließt (ich bin Abstinenzler) dann ist das sicher ein Problem. Bin nie auf partys.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd im Klassenzimmer sitzen ständig andere Schüler?
Eine Kohortenbildung wird vom RKI dringend empfohlen und nirgendwo umgesetzt. Klar gibt es Kurswechsel. Ohne Ende.
Veröffentlicht von: @johannes22Eine Kohortenbildung wird vom RKI dringend empfohlen und nirgendwo umgesetzt.
Doch. In dem KLassen 1-10.
Und von einer Oberstufe kann man ja wohl erwarten, dass die Abstand halten, wo es möglich ist, und die Masken aufsetzen, wo es nicht möglich ist, dazu die Hust-und Niesetikette beachten und öfter mal die Hände waschen - das sind immerhin fast ERWACHSENE!
Veröffentlicht von: @belannaDoch. In dem KLassen 1-10.
Wo? An keiner mir bekannten Schule.
Veröffentlicht von: @belannaUnd von einer Oberstufe kann man ja wohl erwarten, dass die Abstand halten, wo es möglich ist, und die Masken aufsetzen, wo es nicht möglich ist, dazu die Hust-und Niesetikette beachten und öfter mal die Hände waschen - das sind immerhin fast ERWACHSENE!
Andere Erwachsene die ich kenne sind im Homeoffice weil nur 10% der Belegschaft im Büro sein dürfen eben damit nicht nur abstand gehalten wird wo es möglich ist sondern Abstand gehalten wird. Immer. Warum diese Ungleichbehandlung?
Veröffentlicht von: @johannes22Wo? An keiner mir bekannten Schule.
Bei uns z.B.
Großraum Stuttgart.
Veröffentlicht von: @johannes22Andere Erwachsene die ich kenne sind im Homeoffice weil nur 10% der Belegschaft im Büro sein dürfen eben damit nicht nur abstand gehalten wird wo es möglich ist sondern Abstand gehalten wird. Immer. Warum diese Ungleichbehandlung?
Das ist halt leider nicht überall möglich.
Nicht jeder arbeitet im Büro. Ich stell mir gerade Homeoffice bei einem vor, der Autos am Fließband zusammenschraubt. Oder im Supermarkt Deine Waren übers Band zieht. Oder diese Waren herstellt.
Und bei weitem nicht jeder Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern Homeoffice ermöglichen könnte, tut das auch.
Veröffentlicht von: @aleschaDas ist halt leider nicht überall möglich.
Oder nicht gewollt.
Veröffentlicht von: @aleschaIch stell mir gerade Homeoffice bei einem vor, der Autos am Fließband zusammenschraubt
Grade in der Fabrik ist Abstand halten sogar recht einfach umzusetzen.
Veröffentlicht von: @aleschaOder im Supermarkt Deine Waren übers Band zieht.
Die sind besser geschützt als jeder Schüler
Veröffentlicht von: @aleschaUnd bei weitem nicht jeder Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern Homeoffice ermöglichen könnte, tut das auch.
ja die Corona Epidemie zeigt halt wie Asozial diese Gesellschaft in großen teilen ist.
Veröffentlicht von: @johannes22Oder nicht gewollt.
Oder das. Gibt leider viele Arbeitgeber, denen das Wohl ihrer Angestellten am Allerwertesten vorbei geht.
Veröffentlicht von: @johannes22Grade in der Fabrik ist Abstand halten sogar recht einfach umzusetzen.
Siehe Tönnies und andere Fleischereibetriebe.
Ja, in vielen, wenn nicht den meisten Fabriken mag das möglich sein. Aber halt nicht bei allen.
Veröffentlicht von: @johannes22Die sind besser geschützt als jeder Schüler
Sind sie das? Inwiefern?
Veröffentlicht von: @aleschaSind sie das? Inwiefern?
Also bei "meinem" Netto muss sich jeder die Hände desinfizieren, ein Wachmann überprüft das, im laden trägt jeder Maske und hält auch Abstand,Kundenzahl ist ja begrenzt, die Kassierer sind hinter Plexiglas und tragen Maske und der Kundenkontakt ist DEUTLICH unter 15 Minuten. Der raum ist gradezu riesig und auch sehr hoch, wo soll man sich da anstecken?
Veröffentlicht von: @johannes22Also bei "meinem" Netto muss sich jeder die Hände desinfizieren, ein Wachmann überprüft das
Das letzte Mal, daß ein Wachmann das überprüft hat, war in der während der ersten Welle beim Edeka.
Jetzt sehe ich keinen einzigen. Der Aldi bei uns kam erst vor kurzem überhaupt auf die Idee, einen Desinfektionsspender aufzustellen.
Zum Aldi gehe ich auch nicht mehr, denn dort trifft man die meisten der "Huch ich habe meine Maske vergessen"- oder "nur über den Mund reicht doch"-Fraktion an.
Und der Typ an der Kasse schreit ohne Maske zur Kollegin an der Nachbarkasse rüber - und ich stehe dazwischen.
Nutzen tut die Desinfektionsspender kaum einer, aber nun ja, daß man das Risiko einer Kontaktinfektion vernachlässigen kann hatten wir ja schon.
🤣
Veröffentlicht von: @johannes22Bin nie auf partys.
Das glaube ich sofort 😀
Veröffentlicht von: @johannes22Ja wenn Alkohol fließt (ich bin Abstinenzler) dann ist das sicher ein Problem. Bin nie auf partys.
Nicht nur wenn Alkohol fließt.
Aber daß Du nie auf Partys bist erklärt, warum Du dort keine Gefahr siehst.
Gehst Du auch nie auf Familienfeiern, also Hochzeiten, Geburtstage o.ä.?
Ich habe jetzt ja schon einige Beispiele verlinkt, wo private Feiern zu Superspreader-Ereignissen wurden, und zwar in einem Ausmaß, den noch keine Schule geschafft hat.
Veröffentlicht von: @johannes22Eine Kohortenbildung wird vom RKI dringend empfohlen und nirgendwo umgesetzt.
Woher hast Du das nirgendwo? Nur weil das bei Dir an der Schule offenbar nicht gemacht wird denkst Du, daß das an allen anderen Schulen auch so ist?
Belege das "nirgendwo" doch mal bitte.
Veröffentlicht von: @aleschaWoher hast Du das nirgendwo?
Ich kenne viele Lehrer. Differenzierungskurse , Sportkurse, Religion/Ethik, Arbeitsgemeinschaften, all das findet überall klassenübergreifend statt. Ist auch ausdrücklich vom Land NICHT verboten.
Aber diese Kurse und AG finden doch auch immer mit denselben Leuten statt, oder?
Veröffentlicht von: @aleschaAber diese Kurse und AG finden doch auch immer mit denselben Leuten statt, oder?
Was nützt das? mit ein paar Kursen bist du ratz fatz mit der gesamten zumindest Stufe verbunden. Wenn man wenigstens die Kohortenbildung ernst nehmen würde wären selbst bei einem Superspreader Evebt ja grade mal 30 Schüler betroffen, eben die Klasse. So sind es gleich hunderte. Ein Chemielehrer kann z.B. als Supersperader in einer Woche eine ganze Schule anstecken.
Veröffentlicht von: @johannes22So sind es gleich hunderte. Ein Chemielehrer kann z.B. als Supersperader in einer Woche eine ganze Schule anstecken.
Und wie oft war das jetzt der Fall?
Veröffentlicht von: @aleschaUnd wie oft war das jetzt der Fall?
Ja du hast recht, Kohortenbildung ist nur so eine Marotte des RKi, das wird sicher überbewertet. Wir sollten noch schulübergreifende Kurse bilden. Auch da sind ja keine ansteckungsfälle bekannt. Scheint also sicher zu sein.
Oder ein volles Audimax. Soweit ich weiß gab es da auch noch keine Fälle.
Kannst Du meine Frage beantworten?
Polemik lasse ich da nicht gelten.
So diskutiere ich nicht weiter.
Veröffentlicht von: @aleschaKannst Du meine Frage beantworten?
Wenn du kohortenbildung für nicht so wichtig hälst weil es bisher noch keinen nachgewiesenen Fall gibt das Kohortenbildung wichtig ist ist doch alles gut. Warum noch darüber reden? Dann ist die Kontaktbeschränkung auf möglichst wenig menschen wie vom RKI empfohlen halt nicht so wichtig. Das ist kein Problem, diese Meinung kann man doch vertreten.
1. Wo habe ich behauptet, daß ich Kohortenbildung nicht wichtig finde?
2.
Veröffentlicht von: @johannes22Dann ist die Kontaktbeschränkung auf möglichst wenig menschen wie vom RKI empfohlen halt nicht so wichtig. Das ist kein Problem, diese Meinung kann man doch vertreten.
Das ist aber keine Meinung, die ich vertrete, und wenn Du meine Beiträge aufmerksam gelesen hättest wüßtest Du das auch.
Das ärgert mich jetzt schon etwas, daß Du mich ganz offensichtlich in die Ecke der Corona-Verharmloser und sämtliche-Maßnahmen-für-sinnlos-Halter stellst.
An welcher Stelle geben z.B. meine Beiträge her, daß ich Kontaktvermeidung für unwichtig halte. Habe ich nicht im Gegenteil erzählt, daß wir unsere Kontakte drastisch heruntergefahren haben?
Veröffentlicht von: @johannes22Geburtstagspartys finden weder jeden Tag statt noch gehen sie über 6-8 Stunden. Und auch ein ständiger Wechsel der Gäste ist eher unüblich.
Die Flurpause dauert bei euch 6-8 Stunden? 😯 Und eure Flure sind alle nicht durchlüftbar bzw. mit Klimaanlage versehen? *schauder*
Veröffentlicht von: @lubovDie Flurpause dauert bei euch 6-8 Stunden?
Muss man jeden Scheiß bewusst missverstehen um die Meinung des anderen lächerlich zu machen? Dein ernst?
Du ziehst doch zum Vergleich mit einer Familienfeier die Flurpause heran!
Veröffentlicht von: @johannes22An allen Schulen wird sich eng gedrubbelt und laut gebrüllt. Vor allem auf den Fluren und in den Pausen. Auch in den Übergangspausen.
Veröffentlicht von: @johannes22Aber immerhin mit Maske. Auf privaten Geburtstagsfeten machen die das gleiche - ohne Maske. Mit welcher Begründung schätzt Du das Infektionsrisiko an Schulen höher ein als auf Geburtstagspartys?
Veröffentlicht von: @johannes22Geburtstagspartys finden weder jeden Tag statt noch gehen sie über 6-8 Stunden. Und auch ein ständiger Wechsel der Gäste ist eher unüblich.
Das war ich nicht! Das hast du selbst gemacht - ich hab bloß nachgefragt, ob ich dich richtig verstanden habe!
Das ist an der Schule unseres Sohnes und an vielen anderen Schulen nicht anders. Und ich halte das auch für normal.
Danke, Johanness22, dass du so beharrlich auf den mangelnden Schutz an den Schulen hinweist.
Ein positiver PCR-Test sagt meines Wissens nicht zwingend etwas darüber aus, wie infektiös jemand ist.
Guckst Du hier: https://www.mdr.de/wissen/corona-test-positiv-nicht-ansteckend-100.html
Oder etwas genauer [url]hier: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/10/22/ct-wert-als-mass-fuer-die-infektiositaet/chapter:1 [/url]
Bevor Du hier aus positiven Tests gleich gleich auf "akut" infiziert schließt.
Veröffentlicht von: @johannes22Worum deiner Meinung nach denn?
Zitiere bitte die Stelle, wo es um die Vertuschung von Infektionen geht. Danke.
Darin heißt es: „Eltern, die in Sorge um ihre Kinder sind, Lokalpolitiker unter Druck und ihre Kollegen wollen nicht hören, dass sie Zweifel haben, sondern, dass ihre Schule ein sicherer Ort ist. Entsprechend sollten Sie diese Botschaft verstärken."
„Die Bezirksregierung verlangt seit langem, dass wir Probleme nicht öffentlich machen, doch dieser Maulkorb hat eine neue Qualität", erklärt der Schulleiter eines Gymnasiums in Münster. „Ob Corona, Gewalt oder Baumängel, wir sollen öffentlich den Schein wahren, damit das Bild der heilen Welt Schule keine Kratzer bekommt", ergänzt der Leiter einer Gesamtschule in Münster.
Stattdessen heißt es in dem Schreiben: „Nachfragen sind eine gute Gelegenheit ihre Schule positiv darzustellen." Darauf folgt ein Verweis mit möglichen Antworten: „Unsere Schüler haben Verständnis für die Maßnahmen und halten sich diszipliniert an die Regeln", „Dank unserer engagierten Lehrer findet der Präsenzunterricht auch unter Corona-Bedingungen in der gewohnt hohen Qualität statt", „Die enge Absprache zwischen Schule, Schulträger, Gesundheitsamt und Bezirksregierung hat sich zum Schutz aller bewährt" und „Eltern können sich darauf verlassen, dass die Sicherheit ihrer Kinder höchste Priorität hat".
Die Textbausteine finde ich besonders süß. Vor allem finde ich es toll das die Schulausicht WEISS das alle Schulen sicher sind und den Schulen und schon im Vorraus WEISS das die Absprachen funktionieren und den Schulleitern die Arbeit abnimmt das für ihre Schulen selbst auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Die übergeordneten behörden sind halt sehr Weise. Und Allwissend. fast schon wie Gott.
Veröffentlicht von: @johannes22Die Textbausteine finde ich besonders süß.
Mag ja sein, aber sie belegen Deine Behauptung
Veröffentlicht von: @johannes22Schulleiter werden unter Druck gesetzt Infektionen zu vertuschen:
nicht!
Ich kann keinem Deiner Links und Textbausteine entnehmen, daß Infektionen vertuscht werden!
Veröffentlicht von: @johannes22Die Textbausteine finde ich besonders süß. Vor allem finde ich es toll das die Schulausicht WEISS das alle Schulen sicher sind und den Schulen und schon im Vorraus WEISS das die Absprachen funktionieren und den Schulleitern die Arbeit abnimmt das für ihre Schulen selbst auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Die übergeordneten behörden sind halt sehr Weise. Und Allwissend. fast schon wie Gott.
Darüber kann man gerne empört sein, das macht Deine Behauptung aber nicht richtiger.
Kannst Du wirklich nicht unterscheiden zwischen "es soll auf alles super gemacht werden" und "Infektionen werden verschwiegen"?
Veröffentlicht von: @aleschaMag ja sein, aber sie belegen Deine Behauptung
Du kennst Bezirksregierungen nicht. da sitzen Juristen und die werden natürlich nicht Schulleiter mit Drohungen, schon gar nicht schriftlichen unter Druck setzen. Mann nennt das durch die Blume sprechen.
Veröffentlicht von: @aleschanicht!
Doch
Glaub mir bei den weniger rebellischen Schulleitungen ist die Botschaft angekommen......
Veröffentlicht von: @johannes22Du kennst Bezirksregierungen nicht. da sitzen Juristen und die werden natürlich nicht Schulleiter mit Drohungen, schon gar nicht schriftlichen unter Druck setzen. Mann nennt das durch die Blume sprechen.
Also, halten wir fest: Du stützt Deine Behauptung auf Unterstellungen.
Wie soll man denn Infektionen verschweigen?
Veröffentlicht von: @johannes22Glaub mir bei den weniger rebellischen Schulleitungen ist die Botschaft angekommen......
Und was passiert dann? Dann wird, wenn da einer einen positiven Test hat, niemand in Quarantäne gesteckt? Man läßt das dann laufen und hofft, daß das keiner merkt?
Veröffentlicht von: @aleschaAlso, halten wir fest: Du stützt Deine Behauptung auf Unterstellungen.
Nein. Auf Erfahrung. Glaub mir Formulierungs"hilfen" sind für Schulleiter die noch karriere machen wollen mehr als ein Wink nit dem Zaunpfahl. Da wird schon mit dem ganzen Zaun gewunken.
Veröffentlicht von: @aleschaWie soll man denn Infektionen verschweigen?
Man schickt nur den infizierten Schüler in Quarantäne und teil der restlichen Klasse nichts davon mit.
Veröffentlicht von: @aleschaDann wird, wenn da einer einen positiven Test hat, niemand in Quarantäne gesteckt?
Doch der infizierte Schüler. Sonst keiner mehr.
Veröffentlicht von: @johannes22Man schickt nur den infizierten Schüler in Quarantäne und teil der restlichen Klasse nichts davon mit.
Du sprichst von Erfahrung. Ist Dir persönlich ein solcher Fall bekannt?
Und wo das der Fall war:
Entweder ist dann tatsächlich nichts passiert, d.h. die Infektion hat sich auf diesen Schüler beschränkt. Das spräche dafür, daß Schulen nicht gleich zu Hotspots mutieren, nur weil da mal ein Infizierter rumläuft.
Oder es ist was passiert, und es haben sich etliche Schüler und womöglich Lehrer infiziert, die Schule wurde zum Hotspot - meinst Du, das kann dann auch noch verschwiegen werden?
Und selbst wenn Deine Behauptung zutreffen sollte, hat das keine Relevanz für die von mir verlinkte Untersuchung, da die Behauptung, daß das Corona-Infektionsrisiko in Kitas und Schulen geringer sei als angenommen, nicht darauf beruht, wie viele Infektionen an Schulen gemeldet werden oder wie viele Schüler oder Klassen in Quarantäne geschickt werden.
Veröffentlicht von: @aleschaDu sprichst von Erfahrung. Ist Dir persönlich ein solcher Fall bekannt?
Ja die offizielle Begründung ist: Masken wurden getragen und es wurde gelüftet.
Veröffentlicht von: @aleschaOder es ist was passiert, und es haben sich etliche Schüler und womöglich Lehrer infiziert, die Schule wurde zum Hotspot - meinst Du, das kann dann auch noch verschwiegen werden?
Ja das kann problemlos verschwiegen werden, weil Schüler und Schülerinnen nur selten getestet werden. Und manchmal kommt es wie in Hamburg halt raus wenn man mal zufällig alle testet.
Veröffentlicht von: @johannes22Ja die offizielle Begründung ist: Masken wurden getragen und es wurde gelüftet.
Dafür daß es keine Quarantäne gab? Wo es so eine Begründung gibt muß doch die Infektion bekannt geworden sein. Wo ist da eine Vertuschung?
Veröffentlicht von: @johannes22Ja das kann problemlos verschwiegen werden, weil Schüler und Schülerinnen nur selten getestet werden.
Ist das so? Also beim Googeln habe ich schon anderes gefunden.
Veröffentlicht von: @aleschaDafür daß es keine Quarantäne gab? Wo es so eine Begründung gibt muß doch die Infektion bekannt geworden sein. Wo ist da eine Vertuschung?
Ein Schüler der aus irgendeinem Grund sehr sehr hartnäckige Eltern hat die auf einem Test bestehen wird vom gesundheitsamt in Quarantäne geschickt. Die Klasse bekommt das gar nicht mit, der ist halt krank. Natürlich ist das keine Vertuschung wenn die Eltern nicht erfahren das mit ihrem Kind zusammen ein positiv getesteter Schüler stundenlang unterrichtet wurde. Sie erfahren es noch nicht mal wenn sie zu den wenigen unglücklichen gehören die dann auf der Intensivstation um ihr Leben kämpfen.
Du gehst ja jetzt aus, das das im großen Stil betrieben wird.
Das kann ich nun nicht bestätigen. Bei uns in der Gegend wird kurzerhand ein ganzer Kindergarten dichtgemacht, weil möglicherweise eine Erzieherin infiziert ist (der Test war dann übrigens negativ). In der Schule, in die meine Kinder gehen, war die Mensa vorübergehend zu, weil da jemand dort positiv war. Ich glaube kaum, daß die da auf die Idee kämen, positiv getestete Schüler zu verschweigen.
Veröffentlicht von: @johannes22wird vom gesundheitsamt in Quarantäne geschickt
Und das Gesundheitsamt kommt da nicht auf die Idee, in der Schule vorstellig zu werden. Scheint ein seltsamer Haufen da zu sein, aber gut, die halten ja schon gekippte Fenster für ausreichende Lüftung.
Und nochmal: Selbst wenn da in großem Stil vertuscht wird hat das nichts mit der von mir zitierten Untersuchung zu tun.
Veröffentlicht von: @aleschaDu gehst ja jetzt aus, das das im großen Stil betrieben wird.
Nein gehe ich nicht. Das ist nur bei hohen Infektionszahlen üblich um die Schulen weiter geöffnet zu lassen. Außerdem hängt es vom GA ab, da gilt zum beispiel Frankfurt als besonders schmerzbefreit weil da der Chef immer mal wieder verkündet das Corona harmlos ist und die Sterblichkeit sich im rahmen halten würde.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd das Gesundheitsamt kommt da nicht auf die Idee, in der Schule vorstellig zu werden. Scheint ein seltsamer Haufen da zu sein, aber gut, die halten ja schon gekippte Fenster für ausreichende Lüftung.
Vorstellig. Nö. Sie haben angerufen.
Veröffentlicht von: @johannes22Man schickt nur den infizierten Schüler in Quarantäne und teil der restlichen Klasse nichts davon mit.
Man muss die Zahlen halt irgendwie niedrig halten. Bei vielen asymptomatischen Verläufen geht das ganz gut.
Veröffentlicht von: @johnnydMan muss die Zahlen halt irgendwie niedrig halten. Bei vielen asymptomatischen Verläufen geht das ganz gut.
Vor allem wenn man bei 3 von 4 Infektionen eh nicht weiß wo sich angesteckt wurde. Wenn dann ein elternteil sich asymptotisch ansteckt und dann als Altenpfleger einen Patienten tödlich infiziert wie soll da die schule als Ursache identifiziert werden. keine chance.
Veröffentlicht von: @johannes22Man schickt nur den infizierten Schüler in Quarantäne und teil der restlichen Klasse nichts davon mit.
Die SChule schickt überhaupt niemanden in Quarantäne, das tut das GA. Und das hat keine vermeintliche Verschweigeanordnung.
Veröffentlicht von: @belannaDie SChule schickt überhaupt niemanden in Quarantäne, das tut das GA. Und das hat keine vermeintliche Verschweigeanordnung.
Das GA informiert die Eltern über die Quarantäne und die Schule wird auch informiert. Übrigens reichlich verspätet, die Schüler haben mir tage vorher Bescheid gegeben. Und was ändert das jetzt an der sachlage? Übrigens hatte ich mit "Man" das GA gemeint.
Veröffentlicht von: @johannes22Und was ändert das jetzt an der sachlage?
Es ändert, dass die Schule entgegen Deiner Behauptung keine INfektionen verschweigen KANN; weil das GA davon offenbar Kenntnis hatte.
Veröffentlicht von: @belannaEs ändert, dass die Schule entgegen Deiner Behauptung keine INfektionen verschweigen KANN; weil das GA davon offenbar Kenntnis hatte.
Und wenn das GA das keinem außer dem Betroffenen mitteilt? Ich rede davon, dass Schüler*innen mit positiv getesteten Schüler*innen über meherre Stunden in einem raum sitzen und das nicht erfahren. Dann z.B. unbeschwert ihre Großeltern besuchen (am besten noch im Pflegeheim). Das hälst du also für kein Problem? Wofür haben wir dann z.B. eine Warnapp? Warum ruft dann das Gesundheitsamt Kontaktpersonen an? Wenn es doch egal ist?
Veröffentlicht von: @johannes22Das hälst du also für kein Problem?
Nach dem, was ich hier so von Dir lese, ist weniger die Schule das Problem, sondern Euer Gesundheitsamt.
Nicht einmal das Gesundheitsamt macht das.
Wir haben im Büro zwei Coronafälle und nie hat sich das Gesundheitsamt gemeldet.
Das ist ungewöhnlich und sollte so nicht sein.
Der normale Weg ist, dass postive Ergebnisse ans GA gemeldet werden, was sich dann bei den Positiven meldet, sie in Quarantäne steckt und nach Kontakten befragt, die dann ihrerseits wieder eventuell zum Test gebeten werden.
Sind die beiden denn weiter arbeiten gekommen? Doch hoffentlich nicht?!
Veröffentlicht von: @belannaDas ist ungewöhnlich und sollte so nicht sein.
Da bin ich jetzt auch desillusioniert.
Veröffentlicht von: @belannaSind die beiden denn weiter arbeiten gekommen? Doch hoffentlich nicht?!
Nein, natürlich nicht. Wir haben die beiden jeweils bei Erkältungssymptomen zum Arzt geschickt. Coronatests gab es erst, als wir die selbst bezahlt haben.
Und auch die anderen Mitarbeiter aus diesem Stockwerk haben wir in Quarantäne geschickt und zum Test. Zum Glück negativ. Wir sind also doch kein Hotspot.
Aber offensichtlich kann man sich auch bei uns anstecken und die Umstände sind hier definitiv besser als an Schulen.
Veröffentlicht von: @johnnydAber offensichtlich kann man sich auch bei uns anstecken und die Umstände sind hier definitiv besser als an Schulen.
Woher weißt Du, daß die sich bei Euch im Betrieb angesteckt haben?
Das Blöde ist, daß die Gesundheitsämter inzwischen ja gar nicht mehr hinterherkommen, alle Kontakte zu ermitteln. Da muß ja inzwischen sogar die Bundeswehr aushelfen.
Veröffentlicht von: @aleschaDas Blöde ist, daß die Gesundheitsämter inzwischen ja gar nicht mehr hinterherkommen, alle Kontakte zu ermitteln.
Das wirklich Blöde war und ist der politische Unwille, das zu ändern, obwohl man jetzt schon aus jahrhundertelanger Erfahrung weiß, dass nach dem Sommer Herbst und Winter kommen.
Sowieso.
Und es war ja nicht so, daß Drosten u.a. nicht beizeiten darauf hingewiesen haben, was uns im Herbst blüht.
der normale Weg
Dieses Prozedere hat bei mir auch nicht geklappt. Weder GA noch AG haben sich bei mir gemeldet, und der Erkrankte hat sein "Halsentzündung" auch nicht korrigiert oder sich bei mir gemeldet.
Nun ja, das GA meldet sich ja nicht automatisch bei jedem, der mit im selben Raum war, sondern nur bei denen, bei denen es eine Gefahr sieht, dass die sich angesteckt haben könnten.
In der Schule z.B. sind das bei uns im Moment nur die unmittelbaren Sitznachbarn, der Rest nicht, sofern regelmäßig gelüftet wurde und alle ihre Masken immer anhatten.
Den zweiten Teil des Satzes habe ich nicht ganz kapiert.
Ich habe ohne Maske (ja, selbst doof) und mit relativ kurzem Abstand zu ihm gearbeitet. Wir teilen uns eine Schreibtischinsel. Corona gilt ja auch vor Symptomausbruch schon als übertragbar. Wir haben zwei Tage lang ganz normal jeweils mehrere Stunden miteinander gearbeitet. Wir müssen oft gemeinsam in die gleiche Akte gucken. Am Tag drei hatte er dann "Halsweh" und ihm war kalt und elend. Er hat Halsentzündung vermutet und ging zum Arzt. Dann habe ich nicht mehr von ihm gehört.
Keiner hat sich bei mir gemeldet und mir gesagt, dass er Corona hat. Er nicht, das Gesundheitsamt nicht, mein Chef nicht, niemand. Ich versorge meine Eltern, beide Hochrisikogruppe. Wenn ich gewusst hätte, dass er Corona hat, hätte ich meine Eltern 14 Tage gemieden. Nun, aber wir hatten Glück.
😨 😠
Woher hast Du dann erfahren, daß er Corona hat?
Veröffentlicht von: @aleschaWoher hast Du dann erfahren, daß er Corona hat?
Offenbar wurden andere informiert. Die Personalabteilung nämlich, und der Chef auch. Aus der Personalabteilung ist es dann über deren Flur gewandert. Von dort hat's 10 Tage gebraucht, bis es die Treppe runter zu mir kam. 🙁 Da war dann "Abstand halten" oder sich um einen Test bemühen nicht mehr wirklich sinnvoll.
Also das finde ich jetzt echt heftig. 😠
Hast Du Dich beschwert?
Das mache ich persönlich wenn ich den Chef demnächst mal direkt vor mir habe.
Veröffentlicht von: @johnnydWir haben im Büro zwei Coronafälle und nie hat sich das Gesundheitsamt gemeldet.
Ich meine von intelligenten Bürgern kann man schon auch erwarten, dass sie wenigstens ein bisschen Eigeninitiative zeigen und mit etwas gesundem Menschenverstand selbst bewerten können wer nun in Quarantäne zu schicken ist und wer nicht.
Das ist für alle beteiligten eine außerordentlich schwierige Situation. Da finde ich sind gegenseitige Vorwürfe eigentlich nicht unbedingt angebracht.
Die Schulleiter dürfen in unserer Region nicht
Veröffentlicht von: @qdspielerwer nun in Quarantäne zu schicken ist und wer nicht.
entscheiden, wen sie in Quarantäne schicken.
Lehrer müssen, auch wenn sie stundenlang mit einer positiv getesteten Person im Raum waren, weiter unterrichten.
Der politische Druck auf die Schulleiter ist immens.
Da ist es fast ein Wunder, dass es doch noch ein paar wenige Schulleiter gibt, die es wagen, sich dem entgegenzustellen und nach ihrem eigenen Ermessen mehr Schüler in Quarantäne schicken.
Ich teile die Auffassung ausdrücklich nicht, dass die Gefahr an Schulen besonders groß ist. Ich habe mehrere Kinder an den unterschiedlichsten Schulen und ich habe selten erlebt, dass der Krankenstand bei den Lehrern so niedrig war wie aktuell.
Die aktuell hohen Zahlen in vielen Kreisen gehen eindeutig auf Infektionen in Altenheimen zurück. Und dort laufen auch im Coronaherbst die Mitarbeiter und Besucher tatsächlich nicht in FFP2 Masken rum, sondern arbeiten mit billigen 10-Cent Alltagsmasken. Was will man da dann auch erwarten.
Veröffentlicht von: @qdspielerIch teile die Auffassung ausdrücklich nicht, dass die Gefahr an Schulen besonders groß ist.
Ich denke nicht, dass das eine Frage der Auffassung ist.
Wirklichen Aufschluss darüber könnten eigentlich nur Reihentestungen an Schulen und gut designte Studien geben.
Wo man mal ganze Schulen durchgetestet hat (soweit ich weiß, 4 Mal) kamen wenig beruhigende Ergebnisse heraus:
Grundschule Tintenklecks, Mügeln: 60 von 130 Beteiligten positiv (Schüler und Lehrer)
2 Gesamtschulen in Hamburg: Ida-Ehre und ich weiß nicht mehr,
55 bzw. 94 positiv getestete Beteiligte
private Europaschule in Lollar bei Gießen: 43 positiv Getestete
Dass der Krankenstand bei den Lehrern an den Schulen eurer Kinder niedrig ist, könnte z.B. auch daran liegen, dass in eurer Region das Infektionsgeschehen bei CoVid19 generell niedrig ist. Aber ja, natürlich helfen die Alltagsmasken sicher, so manche banale Erkältung zu vermeiden.
Ich stelle vor allem fest, dass die Lehrer z. Zt. viel weniger wegen Fortbildungen fehlen. Das war sonst immer ein ganzer Rattenschwanz.
Wenn man die Zahlen verfolgt und ein bisschen rechnet, dann stellt man fest, dass in mehreren stark betroffenen Bundesländern die 7-Tage-Inzidenz bei den Schülern und Lehrern jeweils auch schon bei 100 auf 100000 liegt, oder mehr. Warum das kein Grund zum Handeln ist, entzieht sich meiner Logik (wo doch lange Zeit bei einem Wert von 50 auf 100000 in der Allgemeinbevölkerung schon dringender Handlungsbedarf gesehen wurde; Kontrollverlust der Gesundheitsämter und so. Aber diese seligen Zeiten sind ja nun auch schon längst Vergangenheit...)
Veröffentlicht von: @polyglottGrundschule Tintenklecks, Mügeln: 60 von 130 Beteiligten positiv (Schüler und Lehrer)
2 Gesamtschulen in Hamburg: Ida-Ehre und ich weiß nicht mehr,
55 bzw. 94 positiv getestete Beteiligte
private Europaschule in Lollar bei Gießen: 43 positiv Getestete
Also ich finde Einzelfälle, die gerade Deutschlandweit durch die Presse gehen nicht gerade repräsentativ. Mir scheint hier eher etwas künstlich aufgebauscht zu werden.
Jedenfalls gibt es zB in Rumänien schon seit Ende der Sommerferien keinen regulären Schulunterricht mehr und trotzdem sind die Infektionszahlen dort in der Bevölkerung die Höhe geschossen.
Ich sehe an Schulen und bei Kindern und Jugendlichen keine Probleme hinsichtlich des Infektionsgeschehens. Bei uns wurde gar der halbe Kindergarten durchgetestet, weil zwei Erzieherinnen positiv getestet wurden und unmittelbar zuvor noch die Kinder betreut hatten. Die Damen haben sich zwar anscheinend gegenseitig angesteckt, aber von den Kindern wurde keines positiv getestet.
Veröffentlicht von: @polyglottWenn man die Zahlen verfolgt und ein bisschen rechnet, dann stellt man fest, dass in mehreren stark betroffenen Bundesländern die 7-Tage-Inzidenz bei den Schülern und Lehrern jeweils auch schon bei 100 auf 100000 liegt, oder mehr.
Ich weiß nicht wie du auf die Zahlen kommst. Bei solchen Werten bliebe ja statistisch kaum was übrig für den Rest der Bevölkerung.
Veröffentlicht von: @qdspielerIch sehe an Schulen und bei Kindern und Jugendlichen keine Probleme hinsichtlich des Infektionsgeschehens.
Heute gelesen: Das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat mal Daten vom RKI anhand statistischer Methoden, welche die zeitversetzten Beginn- und Endpunkte der Ferien in den Bundesländern ausnutzen, analysiert. Ergebnis:
Die Rückkehr zum vollen Schulbetrieb nach den Sommerferien habe weder bei Kindern noch bei Erwachsenen zu erhöhten Infektionszahlen geführt, teilte das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung am Dienstag in Essen mit. Gleichzeitig hätten die Ferien auch nicht zu einem signifikanten Sinken der Infektionszahlen geführt.
Aber bei der Grundschule in Mügeln kommt man schon ins Grübeln.
Wäre interessant zu untersuchen, wer sich da bei wem angesteckt hat, möglich ist das ja.
Ich könnte dir vorrechnen, wie ich auf die Zahl komme. Aber auch das wäre wieder ein "Einzelfall", den du nicht akzeptieren würdest, denn natürlich bezieht er sich auf eine Region, wo die generelle 7-Tage-Inzidenz gerade zwischen 200 und 300 liegt.
Es hat keinen Sinn zu diskutieren, denn wir kennen beide die Zahlen nicht, und es gibt keine einzige wirklich gute und aussagekräftige Studie.
Mir geht es hier auch gar nicht darum, recht zu haben. Sondern es geht mir um den Schutz der Lehrer, Schüler, meines Kindes, meines Mannes, der Risikopatient ist (hohes Risiko). Ich kann einfach nicht verstehen, warum man alle diese Beteiligten, ohne wirklich Genaues zu wissen, einem solchen Risiko aussetzt.
Noch zwei, drei Bemerkungen, die du nicht lesen musst - aber vielleicht interessieren sie jemand anderen hier im Thread:
Übrigens gibt es mehrere Fachleute, die davor warnen, dass auch Schulen Infektionsherde sind und die festgestellt haben, dass zur Zeit die Altersgruppe der 15bis 19jährigen sich häufiger als die Gesamtbevölkerung infiziert (und das nicht wegen Parties.) Die 3 Personen sind Dr. Jörg Timm, Dr. Sandra Ciesek, Dr. Karl Lauterbach. Alle doof?
Bildung kann man nachholen, die Gesundheit ist futsch, wenn sie futsch ist. Auch junge Menschen können schwere Verläufe haben, wenn auch sehr selten. Bzw. gibt es auch Spätfolgen, z.B. Fatigue, die man haben kann, ohne jemals gemerkt zu haben, dass man infiziert war.
Wenn du wirklich wissen möchtest, welchem Druck Schulleitungen und Lehrer ausgesetzt werden, den Schulbetrieb auch in Gebieten mit hohen Inzidenzen unbedingt vollbesetzt aufrechtzuerhalten, kannst du dich in einschlägigen Artikeln und vor allem den Kommentaren in der ZEIT, z.B. der Rhein-Neckar-Zeitung, der FAZ, news4teachers.de darüber informieren. Hier in der Region erfährt man vielleicht noch, dass es einen positiven Fall gab, aber dann stellt sich heraus, dass niemand anders in Quarantäne musste und dass der Lehrer der betroffenen Lerngruppe einfach weiter unterrichten musste/sollte/durfte. Das dann wiederum, ohne dass Eltern davon irgendwas erfahren.
Veröffentlicht von: @polyglottHier in der Region erfährt man vielleicht noch, dass es einen positiven Fall gab, aber dann stellt sich heraus, dass niemand anders in Quarantäne musste und dass der Lehrer der betroffenen Lerngruppe einfach weiter unterrichten musste/sollte/durfte. Das dann wiederum, ohne dass Eltern davon irgendwas erfahren.
Und das kann ich nicht nachvollziehen.
der österreichische Weg
Habe ich gerade gelesen, vielleicht interessiert es noch jemanden:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/hinter-%C3%B6sterreichs-schulschlie%C3%9Fung-steht-eine-ganz-bestimmte-strategie/ar-BB1bnzOE
Interview mit dem Bildungsminister.
Die Mehrheit der Schüler ging während des harten Lockdowns nicht in die Schule - die Schulen blieben aber offen und Eltern durften selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder lieber in die Schule schicken möchten.
Auch, wenn jetzt die Schulen ab 7.12. wieder geöffnet werden, plant man keinesfalls einen Unterricht in voller Präsenzbesetzung, stattdessen werden jetzt schon Maßnahmen wie Maske ganztägig, Wechselunterricht, Hinzuziehung von mehr Räumen, gemeinsam besprochen.
Veröffentlicht von: @polyglottÜbrigens gibt es mehrere Fachleute, die davor warnen, dass auch Schulen Infektionsherde sind und die festgestellt haben, dass zur Zeit die Altersgruppe der 15bis 19jährigen sich häufiger als die Gesamtbevölkerung infiziert (und das nicht wegen Parties.) Die 3 Personen sind Dr. Jörg Timm, Dr. Sandra Ciesek, Dr. Karl Lauterbach. Alle doof?
Also, Dr. Cieseck fordert erstmal eine einheitliche systematisch Erfassung der Infektionsfälle an Schulen. Daraus läßt sich m.E. noch nicht ableiten, daß sie Schulen für Infektionsfälle hält:
Die Virologin bringt etwas Ruhe in die mittlerweile aufgeheizte Debatte und erachtet "vor einer kompletten Schließung von Schulen und Kindergärten eine bundesweit einheitliche systematische Erfassung der Infektionsfälle in Schulen" als sinnvoll.
"In Regionen mit sehr hoher Inzidenz kann es sinnvoll sein", so Ciesek weiter, "den Präsenzunterricht so zu gestalten, dass besonders bei Kindern und Jugendlichen an weiterführenden Schulen das Übertragungsrisiko minimiert wird - durch Verkleinerung der Klassen und MNS-Pflicht auch im Unterricht".
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-schulen-kinder-corona-ciesek-studie-100.html
Das bestätigt eigentlich: Man weiß es noch nicht genau, welche Rolle die Schulen im Infektionsgeschehen spielen.
Ich frage mich allerdings, warum das so ist. Die Seuche grassiert ja nicht erst seit ein paar Wochen.
Veröffentlicht von: @polyglott(und das nicht wegen Parties.)
Weiß man woher?
Ich fände es hilfreich, wenn Du Deine Quellen verlinken könntest.
Veröffentlicht von: @aleschaDas bestätigt eigentlich: Man weiß es noch nicht genau, welche Rolle die Schulen im Infektionsgeschehen spielen.
Ja und bis man es herausbekommt werden halt Menschen sterben. Von den 400 die momentan täglich sterben weiß man bei 300 nicht wo sie sich angesteckt haben.
Ich bin auch dafür das wir erstmal grundsolide Studien machen welche Rollen die Schulen dabei spielen. Am besten so über 3 Monate, kostet nur ein paar tausend Euro und 36000 Tote. das sollte uns die Sache wert sein. Nich das wir noch irgendwelchen Schülern ohne Not Präsenzunterricht vorenthalten.
Du, auf das Polemik-Niveau habe ich gerade keine Lust.
Sachlich gerne, aber so nicht.
Ich habe dich nur darauf Aufmerksam gemacht das dein Wunsch Beweise für das Infektionsgeschehen an Schulen zusammen nun mal Menschenleben kostet. was ist daran Polemisch. Wenn sagen wir mal 200 von den 400 Toten durch offene Schulen verursacht werden , was durchaus nicht unwahrscheinlich aber wie du zu recht sagst nicht zwingend ist werden in 2 Monaten 12000 menschen durch offene Schulen sterben. ist nun mal so. Du bist halt bereit das für Präsenzunterricht zu riskieren. Und ja wenn es nicht stimmt haben die schüler 2 Monate umsonst auf Präsenzunterricht verzichtet. wenn es stimmt sind die 12000 menschen gestorben. ich frag mich grade ws schlimmer ist. 2 monate verminderten Lernstoff kann man übrigens nachholen. Tote sind tod.
Veröffentlicht von: @johannes22Wenn sagen wir mal 200 von den 400 Toten durch offene Schulen verursacht werden
Für eine derart hohe Inzidenz gibt es derzeit keine Hinweise.
Was ich nicht verstehe: Trotz dieses Horrorszenarios schickst Du Dein Kind in die Kita. Gut, es spricht einiges dafür, daß Kinder in diesem Alter nicht so ansteckend sind - aber wenn sich die entsprechenden Studien irren, kosten offene Kitas auch Menschenleben. Du riskierst, daß sich Dein Kind infiziert, daß es wiederum Dich infiziert, und Du wiederum den Virus in die Schule trägst.
Oder anders formuliert: Unter Umständen bist Du womöglich für einen Teil dieser 200 Toten mit verantwortlich.
Sorry, daß ich das mal so knallhart reflektiere, denn eigentlich respektiere ich Deine Entscheidung.
Aufgrund derer finde ich nur die Art und Weise, wie Du hier Vorwürfe formulierst, unangebracht.
Veröffentlicht von: @aleschaFür eine derart hohe Inzidenz gibt es derzeit keine Hinweise.
400 stimmt nicht. Aber, wenn ich mich nicht total verrechnet habe, sind in den letzten 2 Wochen, wo die Infektionszahlen stagnieren, täglich im Schnitt ca. 200 Menschen an Covid19 gestorben.
Setze in Johannes'22 Argumentation am Beginn statt der 400 eine 200 ein, dann stimmt die Argumentation. Und es wäre immer noch schlimm genug.
Veröffentlicht von: @polyglottSetze in Johannes'22 Argumentation am Beginn statt der 400 eine 200 ein, dann stimmt die Argumentation. Und es wäre immer noch schlimm genug.
Natürlich ist es das!
Johannes22 hatte aber geschrieben
Veröffentlicht von: @johannes22Wenn sagen wir mal 200 von den 400 Toten durch offene Schulen verursacht werden , was durchaus nicht unwahrscheinlich aber wie du zu recht sagst nicht zwingend ist
Mir ging es jetzt eher um die Behauptung, daß die Hälfte der Corona-Toten durch offene Schulen verursacht werden.
Und für dafür gibt es keinen Anhaltspunkt.
Veröffentlicht von: @aleschaMir ging es jetzt eher um die Behauptung, daß die Hälfte der Corona-Toten durch offene Schulen verursacht werden.
Und für dafür gibt es keinen Anhaltspunkt.
Liebe Alescha, woher weißt du denn das, dass es dafür keinen Anhaltspunkt gibt?
Ich habe in den letzten 2 Wochen so viele Studien gelesen und mich bemüht, sie zu verstehen - und mein Fazit aus allen diesen Studien ist, dass selbst die größten Koryphäen in der Medizin und speziell Virologie noch nicht wissen, welchen Beitrag die Schulen wirklich in der Verbreitung des Virus spielen.
Deswegen wundere ich mich jedes Mal darüber, wer angeblich das alles ganz genau weiß.
Und wie Johannes22 mache ich mir Sorgen wegen allem, was ich täglich aus den Schulen höre. Sollten wir nicht, wenn selbst die besten Experten es nicht wissen, doch lieber vorsichtig mit der Gesundheit von Lehrern und Schülern und ihrer Familien umgehen?
Nachtrag vom 26.11.2020 2140
Beitrag leisten/ Rolle spielen
Man sollte noch mal lesen, bevor man abschickt...
Veröffentlicht von: @polyglottDeswegen wundere ich mich jedes Mal darüber, wer angeblich das alles ganz genau weiß.
So ähnlich so geht es mir auch. Deswegen frage ich auch gerne nach, woher denn Zahlen, Einschätzungen o.ä. kommen.
Veröffentlicht von: @polyglottUnd wie Johannes22 mache ich mir Sorgen wegen allem, was ich täglich aus den Schulen höre. Sollten wir nicht, wenn selbst die besten Experten es nicht wissen, doch lieber vorsichtig mit der Gesundheit von Lehrern und Schülern und ihrer Familien umgehen?
Geht mir nicht anders. Ich habe selbst Angehörige von Risikogruppen im Haus. Und drei schulpflichtige Kinder. Und die Klasse eines der Kinder wurde heute wegen eines Verdachtfalles geschlossen.
Und gerade deswegen versuche ich, das Thema differenziert zu sehen.
Haltlos Zahlen in den Raum zu werfen bringt uns nicht weiter, finde ich.
LG
Alescha
Veröffentlicht von: @aleschaHaltlos Zahlen in den Raum zu werfen bringt uns nicht weiter, finde ich.
Deswegen habe ich versucht, wieder ein bisschen Halt zu geben.
Allerdings kann ich auch das Anliegen von Johannes22 sehr gut verstehen, ich bin ähnlich besorgt wie er, und ich finde das Vorgehen an den Schulen sehr befremdlich.
Infektionsquelle bei 3/4 der Toten unbekannt?
Veröffentlicht von: @johannes22Von den 400 die momentan täglich sterben weiß man bei 300 nicht wo sie sich angesteckt haben.
Woher hast du diese Zahl?
Veröffentlicht von: @stundenglasWoher hast du diese Zahl?
75% der infizierten wissen nicht wo sie sich angesteckt haben. Warum sollte das bei den gestorbenen Infizierten anders sein?
Du hast also keine Quelle.
Veröffentlicht von: @stundenglasDu hast also keine Quelle.
Ich halte die Schlussfolgerung das die 75% unbekannte Ansteckungsquellen die von den Gesundheitsämtern gemeldet werden auch für Ansteckungen gelten die zum Tod führen jetzt nicht für grade übermütig. Menschen stecken sich an, das Gesundheitsamt bekommt raus das 75% nicht wissen wo sie sich angesteckt haben, ein teil der menschen dacvon stirbt.Warum sollten die 75% jetzt nicht gleichmäßig auf die gestorbenen verteilt sein?
Also, ich habe das auch schon vielfach gelesen, dass die Gesundheitsämter die Quelle einer Infektion vielfach in 3 von 4 Fällen nicht mehr bestimmen können. Keine Energie, eine Quelle zu suchen. Müsste sich aber leicht finden lassen. Und ich hab echt schon sehr viel dazu gelesen.
Heute habe ich konkret von einem bestimmten Gesundheitsamt gelesen, sie könnten noch 50% der Fälle nachverfolgen.
Die Zahl 400 ist die Zahl der Todesfälle von heute, Gesamtdeutschland.
Mit dieser Zahl zu argumentieren, ist nun tatsächlich etwas unredlich, da ja bei weitem nicht jeden Tag 400 Menschen in Deutschland an Covid19 sterben.
Allerdings sind im Mittel in den letzten 2 Wochen jeden Tag ca. 200 Menschen an Covid19 gestorben.
Man kann die Argumentation also mit der Ausgangszahl 200 (statt 400) führen. Und dann greift sie trotzdem, denn dann wäre es auch schon schlimm genug.
Veröffentlicht von: @polyglottDie Zahl 400 ist die Zahl der Todesfälle von heute, Gesamtdeutschland.
Ja klar aber warum gehst du jetzt davon aus das es weniger wird?
Veröffentlicht von: @polyglottMan kann die Argumentation also mit der Ausgangszahl 200 (statt 400) führen. Und dann greift sie trotzdem, denn dann wäre es auch schon schlimm genug.
Einverstanden aber warum sollten jetzt in Zukunft weniger Menschen sterben? Die Infektionszahlen steigen doch eher an oder bleiben auf dem gleichen Stand.
Veröffentlicht von: @johannes22Ja klar aber warum gehst du jetzt davon aus das es weniger wird?
Weil die Todeszahlen ebenso wie die Infektionszahlen von Tag zu Tag stark schwanken. (Allerdings gibt es natürlich schon eine Tendenz; es ist immer sinnvoll, jeweils einen Mittelwert der Zahl über eine gesamte Woche anzuschauen.) Deswegen habe ich einen Mittelwert der Todeszahl über die letzten 2 Wochen angesetzt, weil da die Infektionszahlen im Mittel ziemlich gleich geblieben sind.
Guckst du hier:
Veröffentlicht von: @polyglottWeil die Todeszahlen ebenso wie die Infektionszahlen von Tag zu Tag stark schwanken. (Allerdings gibt es natürlich schon eine Tendenz; es ist immer sinnvoll, jeweils einen Mittelwert der Zahl über eine gesamte Woche anzuschauen.) Deswegen habe ich einen Mittelwert der Todeszahl über die letzten 2 Wochen angesetzt, weil da die Infektionszahlen im Mittel ziemlich gleich geblieben sind.
Stimmt schon muss man 2 Wochen abwarten. Ich bin aber pessimistisch denke das wird sich bei 300-400 toten (hoffentlich) "stabilisieren" weil ich (und da bin ich nun wirklich nicht der einzige) davon ausgehe das es zwar gottseidank nicht mehr exponentiell wächst aber wächst und deswegen weitergeht.
Optimistisch ist das wir im Januar in einen französischen Lockdown gehen um zu retten was kaum noch zu retten ist.
Pessimistisch ist das wir das wie die USA oder russland einfach nicht machen und die Toten und die zusammenbrechenden Krankenhäuser einfach hinnehmen.
Die Menschen sterben allerdings auch nicht am Tag, an dem sie sich infizieren, sondern später. Sprich eine abgeflachte Kurve an Neuinfektionen zieht nicht gleichzeitig bereits eine abgeflachte Kurve an Todesfällen nach sich. Sieht man auf den Seiten der ZEIT ja auch ziemlich deutlich.
Das stimmt.
Trotzdem bin ich dafür, immer erst mal ein bisschen zurückhaltender zu argumentieren.
Außerdem sind wir ja alle keine Virologen. Die haben sicher noch ganz andere mathematische Modelle, mit denen sie ihre Prognosen erstellen.
An der Argumentation von Johannes22 und ihrer Gültigkeit ändert das so oder so nichts.
Veröffentlicht von: @qdspielerIch meine von intelligenten Bürgern kann man schon auch erwarten, dass sie wenigstens ein bisschen Eigeninitiative zeigen und mit etwas gesundem Menschenverstand selbst bewerten können wer nun in Quarantäne zu schicken ist und wer nicht.
Das haben wir gemacht, ist aber nicht (allein) unsere Aufgabe und nicht unser Kompetenzbereich. Außerdem bezahlen wir den Spaß dann selbst.
Veröffentlicht von: @qdspielerDas ist für alle beteiligten eine außerordentlich schwierige Situation.
Für das Gesundheitsamt ist das Alltag, besonders zugewiesene Aufgabe in dieser Pandemie und auch in der Menge vorhersehbar. Da gibt es Verständnis, wenn es länger dauert, aber nicht, wenn überhaupt nichts vom GA zu hören ist.
Übrigens kriegen an unserer Schule die Eltern vom Infektionsgeschehen nichts mit. Meine Klasse ist in Quarantäne, darüber wurden die Eltern natürlich (vom Gesundheitsamt) informiert. Auf dem V Plan der öffentlich einsehbar ist wird das nicht vermerkt. man könnte meinen das meine Klasse noch zur Schule geht. Die Parallelklassen wissen nichts (obwohl sie mit meinen Schülern gemeinsam im Nachmittsagsunterricht vermischt wurden). das hält das GA aber wegen der Masken für unbedenklich.
Nachtrag vom 23.11.2020 1919
Ach und vergessen, ich unterrichte auch noch in anderen klassen , da meine Schüler mich nicht anstecken konnte, habe ich doch den Lüftungsplan beachtet und Maske getragen. Und mein nächster Test ist übermorgen, wenn ich die Seuche habe hatte ich reichlich Zeit sie zu verbreiten
Jetzt ist die Klasse meiner Tochter in Quarantäne - wegen eines Verdachtfalls (die Mutter eines Mitschülers wurde positiv getestet).
M.W. ist auch die Parallelklasse in Quarantäne, weil die Jungs gemeinsam Sport haben.
Da wird also nicht lange gefackelt, da reicht schon ein Verdachtsfall, um ganze Klassen in Quarantäne zu schicken, und nicht nur die Nebensitzer von tatsächlich positiv Getesteten, so wie man das anderswo macht.
Aber schon zeigt sich, wo's dann klemmt. Meine Tochter hat tatsächlich Mitschüler, die nicht über ausreichendes Equipment fürs Homeschooling verfügen (keine Ahnung, wie die das im ersten Lockdown gemacht haben). Und das im schwäbischen Speckgürtel um Stuttgart.
Nachtrag vom 26.11.2020 1343
Genauer: Die Klassen sind geschlossen.
Die Schüler der Klassen sind (bis auf den Schüler mit der infizierten Mutter) nicht in Quarantäne, werden natürlich aber aufgefordert, ihre sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß zu beschränken.
Veröffentlicht von: @aleschaDa wird also nicht lange gefackelt, da reicht schon ein Verdachtsfall, um ganze Klassen in Quarantäne zu schicken, und nicht nur die Nebensitzer von tatsächlich positiv Getesteten, so wie man das anderswo macht.
Das entscheidet ganz alleine das örtliche Gesundheitsamt. Eine Rolle spielt da auch das allgemeine Infektionsniveau vor Ort.
Veröffentlicht von: @aleschaAber schon zeigt sich, wo's dann klemmt. Meine Tochter hat tatsächlich Mitschüler, die nicht über ausreichendes Equipment fürs Homeschooling verfügen.
Also ich hätte jetzt auch keine Zeit mehr abends stundenlang Arbeitsmaterial auszudrucken, Passwörter an die Kinder weiterzuleiten. Softwareeinrichtungen vorzunehmen usw.
Aber zum Glück ist das hier im Landkreis alles kein Thema. Die Infektionszahlen sind fallend, obwohl jede Menge Altenheime betroffen sind. Das deutet ganz eindeutig auf eine stark fallende Infektionsrate bei der sonstigen Bevölkerung hin-zumindest für unseren Kreis.
Ich sehe es eigentlich auch nicht ein warum manche Regionen das ausbaden sollen, was in anderen Regionen schiefläuft. Es kann doch nicht sein, dass hier Schulen geschlossen werden weil anderswo das Chaos regiert. Während hier auf dem Land private Feiern den ganzen Sommer über auf 100 Personen begrenzt waren, haben die in Berlin und anderswo Großhochzeiten mit Tausend Leuten gefeiert.
Veröffentlicht von: @qdspielerDie Infektionszahlen sind fallend
Bei uns noch nicht, im Rems-Murr-Kreis sind Stand Mittwoch (25. November, 15.43 Uhr) 825 aktive Coronavirus-Fälle bekannt. Das sind 84 aktive Fälle mehr als am Dienstag. Die Zahl der neu gemeldeten Fälle innerhalb der letzten sieben Tage bezogen auf 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 153. Bei uns sind die Infektionszahlen also noch nicht fallend.
Im Ort, in dem die Schule ist, sind es 12 oder 14 Fälle - bei 7426 Einwohnern.
Veröffentlicht von: @qdspielerAlso ich hätte jetzt auch keine Zeit mehr abends stundenlang Arbeitsmaterial auszudrucken, Passwörter an die Kinder weiterzuleiten. Softwareeinrichtungen vorzunehmen usw.
Und was würden Deine Kinder dann im Fall es Falles machen?
Die machen dann einfach nichts für die Schule, weil Du keine Zeit hast?
Veröffentlicht von: @aleschaUnd was würden Deine Kinder dann im Fall es Falles machen?
Die machen dann einfach nichts für die Schule, weil Du keine Zeit hast?
Die müssen sich selbst organisieren.
Ab einem bestimmten Alter kann man das erwarten, ja.
Von jüngeren Kindern aber nicht.
Unser kleinster ist nun auch schon zwölf. Der organisiert seinen kompletten Alltag alleine. Von daher betrifft mich das nicht. .
Veröffentlicht von: @qdspielerVon daher betrifft mich das nicht. .
Dich nicht. Gut für Euch.
Manche haben Kinder, die jünger sind. Unser jüngster ist neun. Der hebelt zwar schon die Kindersicherung von Handy und PC aus, Zugriff auf seine Schulaufgaben hat er seltsamerweise noch nicht. Liegt vielleicht daran, daß sowas noch an die Eltern geschickt wird und er es noch nicht geschafft hat, sich Zugang zu den Whats-App- und E-Mail-Accounts der Eltern zu verschaffen. Da seine Schulaufgaben noch an uns gehen und er noch nicht clever genug war, sich in unsere Accounts zu hacken, müssen wir ihm noch alles ausdrucken.
Veröffentlicht von: @qdspielerUnser kleinster ist nun auch schon zwölf. Der organisiert seinen kompletten Alltag alleine.
Unsere Mittlere ist auch 12. Und sehr selbstständig. Aber wenn das Netzwerk spackt und der Drucker nicht druckt, was er soll, hat sie ein Problem.
Aber Deine Kinder sind natürlich auch schon mit 12 versierte Netzwerk-Admins und bringen jeden Drucker zum Laufen. Die nehmen Softwareeinrichtungen vor und hacken Passwörter. Und zwar schon seit der Grundschule.
Ich habe inzwischen mitbekommen, daß es selbst Erwachsene gibt, die ein Problem damit haben, wenn es um die notwendige IT geht.
Die nicht mal die technischen Voraussetzungen haben.
Aber wenn Deine Kinder das wuppen, wo ist das Problem?
Sorry,
jetzt bin ich selbst etwas polemisch geworden.
Es ist aber ganz einfach so, daß viele Schüler sich noch nicht so selbst organisieren können. Sei es, weil sie einfach noch zu jung sind, sei es, weil die technischen Voraussetzungen nicht vorhanden sind.
Oft geht tatsächlich mehr, wenn Kinder "müssen". Andere machen dann halt gar nichts mehr.
Veröffentlicht von: @stundenglasOft geht tatsächlich mehr, wenn Kinder "müssen".
Wenn es um Schulsachen geht, ist da oft ein Motivationsdefizit zu beobachten.
Und wenn der Drucker da nicht druckt, dann druckt er halt nicht. Kann man nichts machen. 🤷🏻♀️
Wie man Probleme grundsätzlich angeht halte ich für wichtig. Überall nur die Probleme zu sehen ist zwar eine bequeme Sache, bringt einen im Leben aber nicht sonderlich weit.
Wenn die Kinder eben kleiner sind muss man sich andere Lösungen überlegen. Das ist eine individuelle Sache und bei jedem anders.
Veröffentlicht von: @aleschaUnsere Mittlere ist auch 12. Und sehr selbstständig. Aber wenn das Netzwerk spackt und der Drucker nicht druckt, was er soll, hat sie ein Problem.
Aber Deine Kinder sind natürlich auch schon mit 12 versierte Netzwerk-Admins und bringen jeden Drucker zum Laufen. Die nehmen Softwareeinrichtungen vor und hacken Passwörter. Und zwar schon seit der Grundschule.
Es gibt da so Programme wie TeamViewer, nur mal so als Beispiel für einen Lösungsansatz....
Veröffentlicht von: @aleschaDie nicht mal die technischen Voraussetzungen haben.
Das ist bei den allermeisten, wenn man sich das näher betrachtet das geringste Problem. Letztlich ist es oft der Wille der fehlt in Kombination mit Eltern die keinen Druck ausüben.
Veröffentlicht von: @qdspielerWie man Probleme grundsätzlich angeht halte ich für wichtig. Überall nur die Probleme zu sehen ist zwar eine bequeme Sache, bringt einen im Leben aber nicht sonderlich weit.
Um ein Problem angehen zu können muß man es erst mal sehen, oder?
Veröffentlicht von: @qdspielerEs gibt da so Programme wie TeamViewer, nur mal so als Beispiel für einen Lösungsansatz....
Und das macht Dein Jüngster dann? Respekt. Da gehört aber schon eine gewisse Computer-Affinität dazu, oder? Manchen Kindern geht die halt ab.
Veröffentlicht von: @qdspielerLetztlich ist es oft der Wille der fehlt in Kombination mit Eltern die keinen Druck ausüben.
In Deutschland hängt der schulische Erfolg der Kinder seit jeher sehr vom Elternhaus ab, wird ja regelmäßig beklagt. Und es wird ja auch darauf hingewiesen, daß Schulschließungen oder auch nur der Wechselunterricht dieses Problem noch verschärfen.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd das macht Dein Jüngster dann?
Nein das mache ich wenn der Drucker oder sonst was nicht geht.
Veröffentlicht von: @aleschaIn Deutschland hängt der schulische Erfolg der Kinder seit jeher sehr vom Elternhaus ab, wird ja regelmäßig beklagt. Und es wird ja auch darauf hingewiesen, daß Schulschließungen oder auch nur der Wechselunterricht dieses Problem noch verschärfen.
So, so in Deutschland.
Der schulische Erfolg der Kinder hängt weltweit vom Elternhaus ab. Das ist keine deutsche Spezialität. Sofern man kein System haben möchte, dass die Kinder ab Geburt von den Eltern trennt, wird das auch weitgehend immer so sein.
Veröffentlicht von: @qdspielerNein das mache ich wenn der Drucker oder sonst was nicht geht.
Wie bei uns.
Veröffentlicht von: @qdspielerDas ist keine deutsche Spezialität.
Das nicht, ich habe aber mal gelesen, daß das in Deutschland schlimmer ist als in manchen anderen Ländern, auch wenn sich das allmählich bessert: https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-10/chancengleichheit-bildung-studium-herkunft-oecd
Veröffentlicht von: @qdspielerSofern man kein System haben möchte, dass die Kinder ab Geburt von den Eltern trennt, wird das auch weitgehend immer so sein.
Es gibt auch andere Möglichkeiten, um das Phänomen zumindest abzumildern.
Veröffentlicht von: @aleschaEs gibt auch andere Möglichkeiten, um das Phänomen zumindest abzumildern.
Ich würde den kanadischen Weg vorschlagen.
So wie es jetzt läuft geht es jedenfalls langfristig nicht gut aus.
Kanada holt sich weltweit Menschen mit hohem sozialen Status ins Land und bei uns findet das totale Gegenteil statt. Unser Bildungssystem hat daran jedenfalls keine Schuld, dass soziale Problemfälle, die aus anderen Ländern hierherkommen dann in der Schule scheitern.
Veröffentlicht von: @aleschaJetzt ist die Klasse meiner Tochter in Quarantäne - wegen eines Verdachtfalls (die Mutter eines Mitschülers wurde positiv getestet).
'Interessant, wie unterschiedlich das in Ba-Wü gehandhabt wird.
In der Klasse meines Sohnes war ein Mitschüler positiv getestet, da musste nur sein direkter Nebensitzer in Quarantäne und noch nicht einmal dessen Zwillingsschwester. Und auch nicht die Nebensitzer in den Fachräumen.
Veröffentlicht von: @aleschaAber schon zeigt sich, wo's dann klemmt. Meine Tochter hat tatsächlich Mitschüler, die nicht über ausreichendes Equipment fürs Homeschooling verfügen (keine Ahnung, wie die das im ersten Lockdown gemacht haben). Und das im schwäbischen Speckgürtel um Stuttgart.
Bekannte von uns haben den ersten Lockdown mehr oder weniger gut mit Handy überstanden. Wir hatten ihnen dann eines unserer alten Laptops angeboten. Aber das hilft auch nur zur Hälfte, wenn kein Drucker vorhanden ist.
Schwierig wirds bei mehreren Kindern, da ist oft nicht für jedes ein PC/Laptop/Tablet vorhanden, braucht man ja im Normalfall auch nicht, - und auf dem Dorf fehlt dann noch das passende Internet bzw. die Bandbreite, damit 4 Geschwister parallel online-Unterricht haben könnten. Bin gespannt wie es bei uns geht, sollten beide Klassen gleichzeitig geschlossen werden, denn da teilen sich die Geschwister ein Zimmer und lernen tun beide im Wohn-/Esszimmer.
Klar wurde jetzt abgefragt wer evtl. ein Leihgerät von der Schule braucht (allerdings nur dort wo große Not am Mann ist), aber dann fehlt dennoch oft die entsprechende technische Umgebung.
Veröffentlicht von: @pinia'Interessant, wie unterschiedlich das in Ba-Wü gehandhabt wird.
In der Klasse meines Sohnes war ein Mitschüler positiv getestet, da musste nur sein direkter Nebensitzer in Quarantäne und noch nicht einmal dessen Zwillingsschwester. Und auch nicht die Nebensitzer in den Fachräumen.
Krass.
Wobei es ja eigentlich jetzt auch keine Quarantäne ist, siehe Nachtrag. Aber bis jetzt weiß man ja auch nicht wirklich, ob der Mitschüler überhaupt infiziert ist.
Bei uns ist es jetzt auch so, daß man sich mit Leihgeräten von Schule und anderen Eltern behilft.
Mit Handy ist das halt arg mühselig.
3. Klasse einer Schule in Mittelhessen
Ein Schüler, dessen Vater ( Lehrer an einer anderen Grundschule, in der 1 Kind seiner Klasse positiv war) musste in Quarantäne.
Einschl. der beiden Geschwster, Kindergarten - Kinder.
Nachdem die Quarantäne aufgehoben war, konnten Vater und Sohn wieder die Schule besuchen.
Vater musste aber nach dem erstenArbeitstag wieder in Quarantäne.
Ein weiterer seiner Schüler war positiv getestet.
Sohn durfte noch einen weiteren Tag in seine 3. Klasse, dann erneut in Quarantäne.
Vater jetzt positiv mit totalem Geschmacks - und Geruchsverlust.
Mutter 2 Tage später ( auch Lehrerin).
Worauf hin alle getestet wurden.
Nur der Jüngste mit 3 Jahren negativ.
Woraufhin die 3. Klasse des Ältesten wieder komplett in Quarantäne geschickt wurde.
5 Tage nach der ersten Testung bekam der Jüngste hohes Fieber.
Testergebnis positiv.
Jetzt könnte der Drittklässler ab Montag wieder zur Schule, der Vater unterrichtet wieder an der anderen Schule.
Aber die 3. Klasse ist erneut ( oder immer noch)in Quarantäne, weil ein weiterer Schüler erkrankt ist.
Auch die Mutter kann noch nicht wieder unterrichten, weil sie beim jüngsten Kind zuhause bleiben muss, bis dieses wieder negativ ist.
Denn die Großeltern, die sonst diese Kinder in Krankheitszeiten betreuen, sind alle Risikogruppe.
So viel zu Schule und Infektionen.
Also wenn ich das richtig sehe, finden die Infektionen größtenteils innerhalb der Familie statt, während Schüler untereinander sich weniger anstecken.
Oder?
Wie ist denn das Infektionsgeschehen insgesamt dort?
Und müssen Grundschüler Masken tragen?
Dieses Infektionsgeschehen ging von der Schule aus, wanderte weiter durch diese Familie und wieder zurück in 2 Sculen.
Kinder mussten auf das Sträuben mancher Eltern nur zum Teil Masken tragen.
Ping - Pong Effekte sozusagen
Veröffentlicht von: @irrwischDieses Infektionsgeschehen ging von der Schule aus, wanderte weiter durch diese Familie und wieder zurück in 2 Sculen.
Ja, so habe ich das verstanden, meine Frage war eher, wie viele Mitschüler dann tatsächlich infiziert wurden.
Veröffentlicht von: @irrwischKinder mussten auf das Sträuben mancher Eltern nur zum Teil Masken tragen.
So macht das ja auch keinen Sinn. 😐
Ich bin ja gespannt, wie sich das bei uns weiter entwickelt. Die ersten Mitschüler meiner Tochter wurden schon als Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt.
Veröffentlicht von: @irrwisch3. Klasse einer Schule in Mittelhessen
Sollte nicht vielleicht diese dritte Klasse, in der, wenn ich recht verstanden habe, insgesamt schon 3 Schüler positiv getestet waren, mal komplett in Quarantäne und auch komplett durchgetestet werden?
Massenweise Häufung von Fällen kam neben der Europaschule in Lollar (43 Fälle) auch noch an einer Sekundarschule in Pohlheim bei Gießen (24 Fälle) vor.
Ich meine, die Eltern dieser 3. Klasse sollten doch einmal auf einer kompletten Durchtestung der Klasse bestehen.
Dem Lehrer gute Besserung, vor allem, dass Geruchs- und Geschmackssinn zurückkommen!
Unser Sohn lernt die nächsten 3 Wochen bis zu den Weihnachtsferien zu Hause. Zum Glück hat man ja in Baden-Württemberg das Recht, sein Kind auch zu Hause zu lassen (einziges Bundesland mit so weit ausgesetzter Schulpflicht).
Wie die deutschen »Bible Belts« die Anti-Corona-Proteste befeuern
Der Protest gegen die Corona-Politik organisiert sich vor allem rund um Dresden und Stuttgart. Die Regionen verbinden Widerstandsidentität, evangelikale Strukturen – und eine verbreitete Liebe zur AfD.
Brasilien, USA
Ja, wobei es auch in anderen Ländern USA / Brasilien ähnliche Zusammenhange mit evangelikalen Gruppen zu geben scheint (dass man Corona nicht ernst nimmt und/oder sich nicht an Maßnahmen halten will).
Viele kranke Eltern
so viele das die Stadt Essen händeringend nach Pflegefamilien such die die Kinder an Corona erkrankten Eltern betreuen kann:
https://www.essen.de/leben/gesundheit/corona_virus/coronavirus_updates.de.html
Schweiz meldet, dass alle Intensivbetten belegt sind
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118457/Intensivbetten-in-der-Schweiz-sind-voll-belegt
Der Artikel berichtet darüber, wie in der Schweiz ähnlich wie in Schweden lange Zeit ein Sonderweg gegangen wurde.
Mit weit weniger Einschränkungen als zum Beispiel bei uns.
Jetzt sind die Infektionszahlen am immer höher steigen, die Zahl der schwer Erkrankten offenbar ebenso.
Es wird von Ärzten der dringende Appell gesendet, dass es schnell drastischere Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben soll.
Um das Gesundheitssystem nicht zusammen brechen zu lassen.
Tja, und hier meinen noch immer die Querdenker, und die, sie ihnen hier das Wort reden, sie haben die Weisheit schlechthin zu Corona.
Dass die Intensivbetten ausgelastet sind, habe ich auch gelesen, aber ich frage mich, ob damit gemeint ist: "die Intensivbetten, die für Corona Patienten freigehalten sind". Das erscheint mir wahrscheinlicher.
Veröffentlicht von: @irrwischUm das Gesundheitssystem nicht zusammen brechen zu lassen.
Davon spürt man als Einheimische/r nichts.
Veröffentlicht von: @irrwischEs wird von Ärzten der dringende Appell gesendet, dass es schnell drastischere Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben soll.
Am 18.11. hat der Bundesrat keine neue Verschärfungen angekündigt.
Veröffentlicht von: @jeddie-xDavon spürt man als Einheimische/r nichts.
Wie auch wenn man gesund ist?
Es sei denn die Angehörigen sterben, die Bestatter sind nämlich auch am Limit:
https://www.srf.ch/news/schweiz/corona-tote-westschweizer-bestatter-laufen-am-limit
Veröffentlicht von: @jeddie-xAm 18.11. hat der Bundesrat keine neue Verschärfungen angekündigt.
Wird die Schweiz wohl auch nicht.
Es ist kantonal sehr unterschiedlich. In Fribourg und Genf sieht es anders aus, stimmt. Und in Italienisch-sprachigen Kantonen auch.
Klar gibt es Einschränkungen. Aber in öffentlichen Einrichtungen zB sind Versammlungen bis 50 Personen erlaubt bei entsprechendem Sicherheitskonzept.
Ja ist ja alles in Ordnung. jedes Land entscheidet selbst wie viele Tote und traumatisierte Intensivpatienten es für akzeptabel hält. Da wollte die Schweiz halt mit Brasielien und den USA mithalten und hat es ja auch geschafft: Weltspitze erreicht.
Veröffentlicht von: @johannes22jedes Land entscheidet selbst wie viele Tote und traumatisierte Intensivpatienten es für akzeptabel hält. Da wollte die Schweiz halt mit Brasielien und den USA mithalten und hat es ja auch geschafft: Weltspitze erreicht.
Warum so aggressiv?
Es wäre ok zu sagen, dass du etwas nicht nachvollziehen kannst.
Veröffentlicht von: @jeddie-xWarum so aggressiv?
Was war daran aggressiv?
Veröffentlicht von: @jeddie-xEs wäre ok zu sagen, dass du etwas nicht nachvollziehen kannst.
Ich habe es doch nachvollzogen: Eine funktionierende Wirtschaft ist wichtiger als das Leben und die Gesundheit einiger Mitbürger.
Veröffentlicht von: @johannes22Eine funktionierende Wirtschaft
Woran denkst du? Was macht "die" Schweiz in deinen Augen denn anders als Deutschland? Das ist eine echte Frage.
"Die" in Anführungszeichen, weil jeder Kanton eigene Regeln aufstellt.
Veröffentlicht von: @jeddie-xWoran denkst du? Was macht "die" Schweiz in deinen Augen denn anders als Deutschland? Das ist eine echte Frage.
Ich finde nicht das Deutschland momentan irgendetwas richtig macht. Wir hatten hier halt bisher Glück, in zwei Wochen sind wir da wo die Schweiz jetzt ist.
Veröffentlicht von: @johannes22Ich finde nicht das Deutschland momentan irgendetwas richtig macht. Wir hatten hier halt bisher Glück, in zwei Wochen sind wir da wo die Schweiz jetzt ist.
Du hast kritisiert, dass die Schweiz ihr wirtschaftliches Handeln dem Schutz der Gesundheit vorordnet. Woran denkst du denn da?
Das einzige, was mir einfällt, ist, dass die Hotellerie noch offen ist. Aber die haben auch wenig Gäste.
Veröffentlicht von: @jeddie-xDu hast kritisiert, dass die Schweiz ihr wirtschaftliches Handeln dem Schutz der Gesundheit vorordnet. Woran denkst du denn da?
An einen echten Lockdown (so wie in Israel) um die Zahlen wieder auf Nachverfolgungsniveau zu bringen und dann wieder lockern, vielleicht noch einen Lockdown im Februar und dann wird ja eh geimpft.
Lieber Johannes,
du solltest mal die Zügel anziehen !
Du gibst hier sehr zweifelhafte Infos weiter !!!
Ich lebe in Deutschland und bin mit einigen maßgeblichen Stellen in ständigem Kontakt-
Einer meiner Söhne lebt und arbeitet in Bern.
ich heb zwei Freunde in Zürich und Sankt Gallen.
Die Lage in der Gesamtschweiz ist in wichtigen Teilen mit der BRD zu vergleichen. Wobei sa bei uns noch ein wenig besser aussieht!
Bei uns, ebenso in der Schweiz, wird alles dafür getan, den Schaden so gering wie eben möglich zu halten !
Servus
ChristosFilios
Ja das ist offensichtlich, überfüllte Intensivstationen, erste Ansätze von Triage und überforderte Bestattungsunternehmen, läuft in der Schweiz.
Veröffentlicht von: @johannes22Ja das ist offensichtlich, überfüllte Intensivstationen, erste Ansätze von Triage und überforderte Bestattungsunternehmen, läuft in der Schweiz.
In vielen Kantonen ist das nicht so. In unserem Kanton haben wir deutlich weniger Bestattungen als im Vergleichszeitraum 2018/2019. In den Pflegezentren unserer Region, sind ebenfalls weniger Menschen verstorben - etwa ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Veröffentlicht von: @jeddie-xIn vielen Kantonen ist das nicht so. In unserem Kanton haben wir deutlich weniger Bestattungen als im Vergleichszeitraum 2018/2019. In den Pflegezentren unserer Region, sind ebenfalls weniger Menschen verstorben - etwa ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Schlechte Nachrichten: Der Virus breitet sich gleichmäßig aus. Neapel ist von er ersten Welle in Italien verschont worden jetzt tobt da der Mob.
Schweiz Weltspitze bei Toten und traumatisierten Intensivpatienten?
Auf welche Quelle beziehst du dich da?
Aha. Über traumatisierte Intensivpatienten konnte ich da nichts finden.
Veröffentlicht von: @stundenglasAha. Über traumatisierte Intensivpatienten konnte ich da nichts finden.
Kannst du grob überschlagen auf jeden gestorbenen so zwei langfristig traumatisierten Intensivpatienten. So beatmet werden das prägt fürs Leben habe ich mir sagen lassen.
Lieber Johannes,
ich hab dir ja schonmal geschrieben, dass du mal die Zügel anziehen solltest. Da scheinen die Pferde mit dir durchzugehen.
Hör auf, so einen Blödsinn zu verbreiten.
Du scheinst da irgendwas zu lesen und dann multiplizierst du das und gibst es hier zum Besten.
Halte dich bitte zurück !!!!
Ich bin mit vielen Schweizern täglich in Kontakt.
Die berichten mir nicht solche Schauermärchen,
wie du sie hier zu verbreiten suchst.
liebe Grüße und bleib gesund.
Ich kenne sogar Russen die nichts dergleichen erlebt haben. Ein paar haben halt Glück andere wiederum Pech. Und die menschen die in der Schweiz auf Intensivstationen arbeiten haben einen anderen Blick auf die Schweizer realität als sagen wir mal ein Rentner der bisher das Glück hatte sich nicht im Supermarkt anzustecken.
https://twitter.com/MarcBrup/status/1330883482424315905/photo/1
Läuft in der Schweiz. Sei froh das du nicht die 4000-5000 Enkel und Kinder kennst die grade um ihre Großeltern/Eltern trauern. Oder die 600 Kinder die um ihre Eltern trauern.
Veröffentlicht von: @johannes22Oder die 600 Kinder die um ihre Eltern trauern.
Wo hast du denn die jetzt wieder her?
600 trauernde Kinder?
Veröffentlicht von: @stundenglasWo hast du denn die jetzt wieder her?
Kann ich noch mit einer Antwort rechnen?
Der Angefragte schreibt hier sehr wenig Brauchbares 🙁
Darum kannst du eigentlich auf eine Antwort verzichten......
Veröffentlicht von: @jeddie-xKlar gibt es Einschränkungen. Aber in öffentlichen Einrichtungen zB sind Versammlungen bis 50 Personen erlaubt bei entsprechendem Sicherheitskonzept.
Das heißt ja nicht, dass man sie auch durchführen muss. Meist dürfte eine digitale Durchführungsweise ebenfalls möglich sein, auch wenn die manchem nicht so gut gefällt.
Veröffentlicht von: @stundenglasDas heißt ja nicht, dass man sie auch durchführen muss.
Genau, die meisten Veranstaltungen werden nicht durchgeführt.
Intensivbetten ist zwar ein Problem, aber noch problematischer ist es, zu wenig Intensiv-Personal zu haben.
Hier werden verschiebbare Operationen tatsächlich schon verschoben. Zugleich wird aufgefordert, bei akuten Problemen nicht zu Hause zu bleiben. Die Erfahrungen vom ersten Lockdown zeigen, dass viele irreperabele Schäden sind (Herzinfarkt, Schlaganfälle, Verschiebungen von Krebs-OP)
Veröffentlicht von: @mmieksIntensivbetten ist zwar ein Problem, aber noch problematischer ist es, zu wenig Intensiv-Personal zu haben.
Die nächste Frage ist wie lange das personal die Dauerbelastung durchhält. Ich kenne schon zwei die Überlegen zu kündigen.
Veröffentlicht von: @mmieksHier werden verschiebbare Operationen tatsächlich schon verschoben.
Im Frühjahr war das hier auch der Fall.
Jetzt - vermute ich -, ist es in einzelnen Kantonen der Fall.
Wenn jetzt auch noch nicht unmittelbar notwendige Operationen verschoben werden, dann werden die Kapazitäten auch noch eine ganze Weile über dem Limit sein. Und wenn dann eine dritte Welle kommen sollte war's das.
Mir ist diese Vorgehensweise nicht ganz klar... inzwischen sollte man doch wesentlich vorausschauender handeln.
Veröffentlicht von: @irrwischTja, und hier meinen noch immer die Querdenker, und die, sie ihnen hier das Wort reden, sie haben die Weisheit schlechthin zu Corona.
Darüber ärgere ich mich auch, dass durch so eine Einstellung Menschen in Gefahr gebracht werden.
Die zertifizierten Intensivpflegestationen sind zurzeit zu 80 bis 90 % ausgelastet. Hinzu kommen meines Wissens noch 250 nicht zertifizierte IPS als Reserve.
Veröffentlicht von: @irrwischJetzt sind die Infektionszahlen am immer höher steigen, die Zahl der schwer Erkrankten offenbar ebenso.
Die Fallzahlen in der Schweiz sind aktuell 25 % unter dem Niveau der Vorwoche. Ich wage zu behaupten, dass wir den Peak der zweiten Welle vorerst überwunden haben. Auf die Zahlen der Bettenbelegung in den Krankenhäusern wirkt sich dies natürlich zeitverzögert aus.
Ein etwas detaillierter Bericht findet Ihr hier:
https://www.tagesschau.de/ausland/schweiz-coronavirus-103.html
Daraus hervorheben möchte ich:
"Die zertifizierten Betten sind nach Angaben der Gesellschaft für Intensivmedizin nach heutigem Stand zu 80 bis 90 Prozent ausgelastet, für die unzertifizierten gebe es keine Zahlen."
und:
"Wenn ich den Verlauf der Fallzahlen in den letzten Tagen ansehe, bin ich überzeugt, dass die Maßnahmen reichen werden - wenn sie umgesetzt werden und nicht zu schnell wieder in zu große Lockerungsmaßnahmen umschlagen" Zitat von Präsidentin der Ärzteschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin, Antje Heise.
Ich finde auch, dass die Schweiz in Sachen Covid19 den für unser Land richtigen Weg geht.
Veröffentlicht von: @tamaroIch finde auch, dass die Schweiz in Sachen Covid19 den für unser Land richtigen Weg geht.
Ich finde, dass die Schweizer tolerant miteinander sind. Diesen Kampf um "richtige" und "falsche" Meinungen, wie er mir auf jesus.de begegnet, erlebe ich nicht. Man hält sich an die behördlichen Vorgaben und lässt - in diesem Rahmen - verschiedene Meinungen und Handlungsweisen nebeneinander stehen. Ich persönlich finde das wohltuend.
Ich fürchte, an dem Tag, an dem dein Mann ein dringend benötigtes Bett auf der Intensivstation nicht bekommt, wirst du das anders sehen. Das ist auch ein Gedanke, der Menschen in Deutschland antreibt, wenn sie für härtere Kontrollen oder härtere Maßnahmen das Wort ergreifen.
Veröffentlicht von: @stundenglasIch fürchte, an dem Tag, an dem dein Mann ein dringend benötigtes Bett auf der Intensivstation nicht bekommt, wirst du das anders sehen. Das ist auch ein Gedanke, der Menschen in Deutschland antreibt, wenn sie für härtere Kontrollen oder härtere Maßnahmen das Wort ergreifen.
Welche Indizien gibt es denn derzeit, dass das eintreffen könnte?
Veröffentlicht von: @stundenglaswirst du das anders sehen
Was werde ich anders sehen?
Worauf beziehst du dich?
Das steht in dem Teil, den du nicht zitiert hast.
???
Lesen musst du schon selbst.
Veröffentlicht von: @stundenglasLesen musst du schon selbst.
Wenn du deine Kritik nicht verständlich formulieren kannst - bzw. willst - muss ich gar nichts 😉
Stimmt. Ich auch nicht.
Es ist schon spät. Welchen Text hat Jeddie.x nicht zitiert?
Wenn ich nichts zitiere und jemand sagt
Veröffentlicht von: @stundenglasDas steht in dem Teil, den du nicht zitiert hast.
würde ich mich auch wundern.
Dann schlaf gut. 😊
Finde ich dann morgen früh eine Antwort von Dir?
[url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12813232&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]Bitte[/url]. Und lass dir den Kaffee schmecken.
Veröffentlicht von: @stundenglasBitte.
Danke!
Veröffentlicht von: @stundenglasUnd lass dir den Kaffee schmecken.
Bin gerade dabei. ☕
Ich denke, dass kaum jemand vorher weiss, wie er reagieren wird, wenn es für ihn selbst "eng" wird.
Es ist auch nicht leicht, sich in die von dir geschilderten Zustände hineinzuversetzen, weil viele Schweizer/innen - sicher regional unterschiedlich - die Situation anders wahrnehmen als manche User/innen hier.
Viele Einheimischen haben zudem Erfahrung mit ihren Krankenhäusern und kommen sich - meiner Beobachtung nach - auch dann gut betreut vor, wenn es für sie selbst nicht "reicht". Also, wenn ihre OP z.B. verschoben werden musste.
Wobei, wie gesagt: keiner weiss, wie er reagieren wird, wenn es um Leben und Tod geht.
Veröffentlicht von: @jeddie-xIch denke, dass kaum jemand vorher weiss, wie er reagieren wird, wenn es für ihn selbst "eng" wird.
Darum geht es primär auch gar nicht. Es geht darum, durch das eigene Verhalten Einfluss darauf zu nehmen, dass sich möglichst wenige andere Menschen anstecken und so möglichst wenige überhaupt ein Bett auf einer Intensivstation benötigen. Denn ganz vermeidbar ist das nicht.
Verschiebbare Operationen können nur bedingt aufgeschoben werden, Autounfälle, Haushaltsunfälle, Arbeitsunfälle und Komplikationen nach Operationen gar nicht.
Veröffentlicht von: @jeddie-xWobei, wie gesagt: keiner weiss, wie er reagieren wird, wenn es um Leben und Tod geht.
Die meisten wollen dann die bestmögliche Versorgung. Und auch die weitreichendste. Andere haben eine Patientenverfügung, die das einschränkt. Sobald die Intensivstationen nicht mehr über genug Personal und Plätze verfügen, werden auch Menschen sterben, die unter anderen Bedingungen vielleicht (sogar ohne langfristigen Schaden) überleben würden. Und Ärztinnen und Ärzte werden dann entscheiden müssen, wer höhere Überlebenschance zugebiligt bekommt und wer nicht. Das ist ein Scheißjob! Und das ist auch ein Punkt, um den es geht. Zumindest in der deutschen Diskussion.
Veröffentlicht von: @stundenglasEs geht darum, durch das eigene Verhalten Einfluss darauf zu nehmen, dass sich möglichst wenige andere Menschen anstecken und so möglichst wenige überhaupt ein Bett auf einer Intensivstation benötigen. Denn ganz vermeidbar ist das nicht.
Ich denke, das ist mittlerweile jedem klar.
Vermutlich haben da die Schweiz und Deutschland aber verschiedene Ansätze, um das Ziel von möglichst wenig Bettenbelegung zu erreichen.
Du hast es selbst in einem vorderen Posting geschrieben:
Veröffentlicht von: @stundenglasDas ist auch ein Gedanke, der Menschen in Deutschland antreibt, wenn sie für härtere Kontrollen oder härtere Maßnahmen das Wort ergreifen.
Meine Vermutung: Deutschland setzt eher auf härtere Kontrollen und
Maßnahmen, also eher diktatorisch. Die Schweiz hingegen eher auf Eigenverantwortung. Ich denke das ist auch der unterschiedlichen Mentalität geschuldet. Das eine funktioniert je nach Land besser oder weniger gut.
In der Schweiz sind die Fallzahlen offenbar am Sinken, die BAG-Direktorin spricht von einer "Trendwende". Falls dem tatsächlich so sein sollte, wurde für hier offenbar die richtige Strategie gewählt, trotz Kritik von Ausland und WHO.
Veröffentlicht von: @tamaroIn der Schweiz sind die Fallzahlen offenbar am Sinken, die BAG-Direktorin spricht von einer "Trendwende". Falls dem tatsächlich so sein sollte, wurde für hier offenbar die richtige Strategie gewählt, trotz Kritik von Ausland und WHO.
Nein, so weit würde ich da nicht gehen. Dann hat die Schweiz die Kurve halt gerade noch bekommen. Ich würde das aber nicht vorrangig der Eigenverantwortung zuschreiben, denn Infektionskurven und Belegungskurven der Intensivbetten hinken nach. Für Eigenverantwortung habe ich da vor allem zu wenig Vertrauen ist das mathematische Verständnis der allgemeinen Bevölkerung. Und dabei simuliert man wohl so oder so mit noch ziemlich vielen Unbekannten.
Deutschland hat im Vergleich zu anderen europäischen Staaten früher reagiert, und auch früher härter, tatsächlich auch getragen von einer relativ breiten Unterstützung aus der Bevölkerung, auch wenn man die Umfragen skeptisch sehen mag. Vergleichsweise früh und vergleichseweise hart zu reagieren, heißt (hoffentlich) auch, insgesamt vergleichsweise weniger hart reagieren zu müssen. Ich persönlich finde weder jede Maßnahme der letzten Monate richtig, noch jedes Vorgehen. Diktatorisch würde ich es dennoch nicht nennen.
Veröffentlicht von: @tamaroIch denke, das ist mittlerweile jedem klar.
Ehrlich gesagt, glaube ich genau das nicht. Und wenn ich dann noch lesen muss, was ein Friedrich Merz zu Weihnachten... Naja, lassen wir das.
Veröffentlicht von: @tamaroMeine Vermutung: Deutschland setzt eher auf härtere Kontrollen und Maßnahmen, also eher diktatorisch. Die Schweiz hingegen eher auf Eigenverantwortung.
Ein Hauptproblem ist der private Bereich, der kaum kontrollierbar ist. Da müssen sich wohl beide Länder auf Eigenverantwortug verlassen. Im öffentlichen Bereich alles/viel zu erlauben und dann trotzdem nach "Eigenverantwortung" zu rufen, halte ich für verlogen. Wobei ich an der Stelle nicht weiß, ob irgendwas in der Richtung in der Schweiz passiert ist.
Veröffentlicht von: @tamaroIch finde auch, dass die Schweiz in Sachen Covid19 den für unser Land richtigen Weg geht.
Das denke ich nicht. Im Moment können viele Menschen nicht intensivmedizinisch versorgt werden, Operationen werden deswegen verschoben. Aber irgendwann in nächster Zeit müssen viele dieser Operationen durchgeführt werden - und wenn dann keine Betten zur Verfügung stehen werden viele Leute unnötigerweise sterben. Was dann aber nicht in der Corona-Statistik auftaucht.
Ich halte es auch für zu früh, jetzt schon Entwarnung zu geben. Eine Auslastung von 90% bedeutet, dass praktisch keine Reserven mehr vorhanden sind, denn um die verbleibenden Kapazitäten zu nutzen ist ein hoher logistischer Aufwand nötig.
Wenn die Zahl der neuen Fälle nicht sehr bald sehr schnell sinkt dann gibt es genügend Grund zur Sorge.
Veröffentlicht von: @lucan-7Das denke ich nicht.
Du bist dir aber bewusst, dass du in dem Fall auch der Präsidentin der Ärzteschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin widersprichst? Du traust dir mehr Fachwissen zu als ihr?
Veröffentlicht von: @lucan-7Was dann aber nicht in der Corona-Statistik auftaucht.
Andererseits tragen aber auch eine funktionierende Wirtschaft, genügend Bewegung und kulturelle Angebote zur Gesundheit der Bevölkerung bei - was "aber nicht in der Corona-Statistik auftaucht."
Veröffentlicht von: @lucan-7Eine Auslastung von 90% bedeutet, dass praktisch keine Reserven mehr vorhanden sind, denn um die verbleibenden Kapazitäten zu nutzen ist ein hoher logistischer Aufwand nötig.
Es handelt sich um eine Auslastung der zertifizierten IPS, es verbleiben scheinbar 250 nicht zertifizierte Intensivbetten als Reserve.
Veröffentlicht von: @lucan-7Wenn die Zahl der neuen Fälle nicht sehr bald sehr schnell sinkt dann gibt es genügend Grund zur Sorge.
Die Fallzahlen liegen in der Schweiz zurzeit zu 26 % unter dem Niveau der Vorwoche.
Natürlich ist die Situation hier zurzeit alles andere als zufriedenstellend. Wie soll das auch sein, mitten während einer weltweiten Pandemie. Die Regierung hat m.E. richtig gehandelt, aber etwa zwei Wochen zu spät.
Es herrscht aber noch lange kein Grund, sich gross Sorgen zu machen oder zu befürchten, dass die Gesundheitsversorgung kurz vor dem Zusammenbruch stehen würde.
"Ihr" da oben in D malt da m.E. viel zu schwarz. Ich habe etwas Bedenken was die Westschweiz betrifft, aber in der übrigen Schweiz sehe ich wirklich keinen Grund um sich Sorgen zu machen. Ich bleibe weiterhin vorsichtig optimistisch. Pessimismus hilft jetzt auch niemandem weiter. 😊
Veröffentlicht von: @tamaroDu bist dir aber bewusst, dass du in dem Fall auch der Präsidentin der Ärzteschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin widersprichst? Du traust dir mehr Fachwissen zu als ihr?
Ich bin nicht sicher wie hoch ihre Kenntnisse bezüglich pandemischer Ereignisse und damit verbundener Statistiken sind und inwiefern sie zusätzlich unter politischem Druck steht.
Wäre die Auslastung bei 90% und stünde die Pandemie jetzt vor ihrem absehbaren Ende würde ich die Situation als weniger bedrohlich einschätzen... das Ende ist aber noch immer nicht abzusehen, dennoch geht man in der Schweitz wohl von einem "natürlichen Ende" der zweiten Welle aus... auch ohne Verschärfung bisheriger Maßnahmen.
Plausible Gründe für Entwarnung wurden jedenfalls nicht genannt.
"Dikatur der Intensivmediziner"
Veröffentlicht von: @irrwischEs wird von Ärzten der dringende Appell gesendet, dass es schnell drastischere Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben soll.
Um das Gesundheitssystem nicht zusammen brechen zu lassen.
Ja, das kann man als reine Diktatur der Intensivmediziner bezeichnen.
Ich vermute, bei uns haben sich die Regierung diesem Personenkreis auch untergeordnet.
Freiheitsberaubung, weil es ein kleiner Personenkreis (Intensivmediziner, Virologien, Krankenschwestern) sich so wünscht?
!!
(PS: Ironie jetzt off)
Intensivbetten in der Schweiz
Ich habe gerade eine Statistik gesehen, über Zahl und Art der Belegung der Intensivbetten in der Schweiz:
Ein Mitarbeiter hat heute angerufen, er war letzte Woche mit einer positiv getesteten Person zusammen. Das Gesundheitsamt ist informiert.
Jetzt habe ich erfahren, es kann durchaus bis zu 5 Tagen dauern, bis er Information vom Gesundheitsamt erhält.
Ich dachte die rufen an. 😊
Also macht das nun Sinn??
Offiziell ist er nicht informiert, kann also tun und lassen was er möchte.
In der Schweiz sollte man ab 85
besser fit sein wenn man sich mit Corona infiziert ansonsten wird man nicht mehr behandelt:
https://twitter.com/Lionel33451766/status/1330292956700479491
Risikopatienten sollen schon mal im Vorfeld eine Patientenverfügung machen um die Triage zu vereinfachen.
Nachtrag vom 22.11.2020 0940
Richtiger Link:
https://twitter.com/Lionel33451766/status/1330290556736573442
Inakzeptabel
Veröffentlicht von: @johannes22Risikopatienten sollen schon mal im Vorfeld eine Patientenverfügung machen um die Triage zu vereinfachen.
Ich fordere dich hiermit auf, deine Giftspitzen gegen die Schweiz ab sofort! zu unterlassen!
Du verbreitest hier Unwahrheiten, die ich als Schweizer inakzeptabel finde! Das Verlinken deiner dubiosen Twitter-Kanäle, die du offenbar so vertrauenswürdig findest, kannst du dir in Zukunft ebenso sparen. Gibt dir sowas eigentlich ein gutes Gefühl oder wie?
Hier nochmals ein Auszug aus dem Artikel, den ich schon mal gepostet hatte:
https://www.tagesschau.de/ausland/schweiz-coronavirus-103.html
Darin steht:
Alle Personen - vor allem diejenigen, die durch das neue Coronavirus besonders gefährdet sind - werden gebeten, sich im Rahmen einer Patientenverfügung Gedanken zu machen, ob sie im Falle einer schweren Erkrankung lebensverlängernde Maßnahmen erhalten möchten oder nicht. Bei vielen, die das hören, schrillen die Alarmglocken. Für einige schwingt zwischen den Zeilen der Appell mit, dass alte, schwerkranke Menschen sich überlegen sollten, ob sie nicht lieber eines der begehrten und knappen Intensivbetten frei machen für einen jüngeren, gesünderen Menschen. Vor allem, weil in derselben Pressemeldung steht, alle zertifizierten und anerkannten Intensivbetten in der Schweiz seien quasi vollständig ausgelastet.
So sei es aber nie gemeint gewesen, sagt die Präsidentin der Ärzteschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin, Antje Heise. Vielmehr sei es eine generelle Aufforderung an alle Schweizer gewesen, sich mit dem unliebsamen Thema Sterben zu beschäftigen. "Wir machen die Erfahrung, dass immer mehr Patienten - vor allem ältere mit Vorerkrankungen - von sich aus auf uns zukommen und sagen, sie möchten nicht mehr auf eine Intensivstation oder beatmet werden", so Heise. Daher appelliert sie an die Bevölkerung: "Macht euch Gedanken. Wie möchtet ihr leben und was sind eure Ziele?"
Nachtrag vom 22.11.2020 1605
Ich habe diese Frechheit nun der Moderation gemeldet.
Das verlinkte Video ist zwar auf Twitter, stammt aber von ARD. Das erste deutsche Fernsehen. Öffentlich rechtlich. Was ist daran dubios?
Veröffentlicht von: @johannes22Das verlinkte Video ist zwar auf Twitter, stammt aber von ARD. Das erste deutsche Fernsehen. Öffentlich rechtlich. Was ist daran dubios?
Dankeschön, dass du mir erklärst was die ARD ist. Vielen Dank. Du bist gar nicht arrogant, nein überhaupt nicht.
Ich hatte den Twitterkanalals dubios bezeichnet und nicht die ARD. ... und hiermit beende ich die Diskussion mit dir. Ich weiss in Zukunft, was ich von dir zu halten habe.
Wenn es dir Spass macht, Giftspitzen zu verteilen und das hier in diesem Forum kommentarlos durchgelassen wird, dann wünsche ich dir noch viel Spass und Auferbauung damit.
Was ich davon halte habe ich nun mitgeteilt.
Veröffentlicht von: @tamaroIch hatte den Twitterkanalals dubios bezeichnet
Das aber ist absurd weil es um das Video ging und das wurde vom ARD Twitterkanal retweeted.
Veröffentlicht von: @tamaround das hier in diesem Forum kommentarlos durchgelassen wird
Vielleicht darf ich Dir erklären, warum das durchgelassen wird?
Der Twitterkanal mag dubios sein, das Magazin "Kontraste" ist es eher nicht, und aus dem Kontraste-Video stammt das, was Du jetzt als Giftspritze empfindest.
Daß 85jährige, die nicht mehr fit sind, womöglich nicht mehr intensiv behandelt werden, findest Du auch in Schweizer Medien.
Die neuen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) liegen der «Rundschau» vor. Es sind die aktualisierten Richtlinien für die Triage auf den Intensiv-Stationen. Wird es dort eng, sollen unter anderem Patienten über 85 Jahren nicht mehr intensiv behandelt werden. Ausser sie sind fit und brauchen wenig Betreuung. Auch Patienten über 75 Jahre werden in diesem Stadium der Ressourcenknappheit nicht mehr aufgenommen, wenn sie an Leberzirrhose, chronischem Nierenversagen oder Herzinsuffizienz leiden. Neu gilt die Triage auch für das Alter über 65 Jahre: Wenn die Person über 65 und sehr stark pflegebedürftig ist.
Die SAMW schreibt: Das Alter sei per se zwar ein Kriterium, das nicht angewendet werden dürfe, weil es älteren Menschen weniger Wert zumesse als jüngeren Menschen. Allerdings würden ältere und alte Menschen häufig noch unter anderen Krankheiten als Covid-19 leiden. «Im Zusammenhang mit dem Prinzip 'kurzfristige Prognose' ist das Alter also ein Risikofaktor für die Sterblichkeit und muss daher berücksichtigt werden.»
Ich sehe damit keinen Grund, Johannes22 Beitrag nicht stehen zu lassen - seine Aussage ist nicht wahrheitswidrig, und auf das Thema Triage und wen es womöglich treffen könnte zu kommen ist völlig legitim.
Viele Grüße
Alescha
Dankeschön
Danke dir für deine Recherche und deine Antwort.
Beste Grüsse
Tamaro