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BLM - Black Lives Matter ein Thema auch für Christen in Deutschland?

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Lombard3
Themenstarter
Beiträge : 4292

Hallo,

wie findet ihr die derzeitigen Protestaktionen in den USA, aber auch in England oder Deutschland zu Black Lives Matter?

Findet ihr es richtig, wenn Statuen von ehemaligen Sklavenbesitzern oder Kolonialisten abgerissen werden?

Ich las vor einiger Zeit, dass beispielsweise auch Robert Koch, nach welchem das Institut benannt ist, in Afrika ebenfalls medizinische Untersuchungen durchführte und dabei die Gesundheit bzw. das Leben von afrikanischen Einwohnern in Kauf nahm.

Welche Rolle, denkt ihr, spielt Rassismus heute noch in Deutschland?

Welche Rolle sollten Christen hier einnehmen?

Antwort
439 Antworten
Orangsaya
Beiträge : 2977
Veröffentlicht von: @lombard3

Welche Rolle, denkt ihr, spielt Rassismus heute noch in Deutschland?

Es gibt ja zwei aktuelle Vorfälle mutmaßlicher rassistischer Übergriffe der Polizei.
Einmal Minneapolis. Das löste dies die Aufstände aus und einmal in Atlanta. In NRW würde bei einem Vergleichbare folgendermaßen. Nicht eine Behörde aus der Stadt würde den Fall untersuchen, sondern eine Behörde der Nachbarstadt würde die Vorfälle untersuchen. Bis die Untersuchung abgeschlossen ist, hat es ggf. Konsequenzen.
Gut in Deutschland sind die Bewertungskriterien anders. Aber so, wie die Meldungen ankommen, ist die Frage der Untersuchungen nach der politischen Stimmungslage. Der Polizist in Minnapolis ist angeklagt wegen Mord zweiten Grades. Das heißt, er hat den Mord nicht geplant, aber mit einer Tötungsabsicht ihn getötet. Die Obduktion hat aber ergeben, dass an einer Vorerkrankung gestorben ist. Die anderen Polizisten sind wegen Beihilfe zum Mord angeklagt. Es kann sein, dass zwischenzeitlich sich was wieder geändert hat. Was mir in den Berichten fehlt, ist eine saubere Aufklärung. Es kann an der künstlerischen Freiheit des Journalismus liegen, aber es kann auch sein, dass politischer Druck stärker ist, als objektive Untersuchung.
In Atlanta sind bislang keine derart drakonische Vorgehen zu bewerten. Der Polizist wurde nicht vorläufig aus dem Dienst enthoben, sondern ihm wurde gekündigt. Zwischen dem Vorfall und der Entlassung ist ist zu wenig Zeit, um den Vorfall hinreichend aufzuklären. Auch hier wirkt es so, dass die Politik dem Volksmob gehörte. Wie bewertet ihr das, muss man solche Vorfälle jenseits politischer Wünsche objektiv entscheiden? Wurde hinreichend objektiv untersucht?

orangsaya antworten
83 Antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 526
Veröffentlicht von: @orangsaya

Wie bewertet ihr das, muss man solche Vorfälle jenseits politischer Wünsche objektiv entscheiden? Wurde hinreichend objektiv untersucht?

Den Eindruck, dass man schlicht dem Mob nachgibt, habe ich zumindest in Atlanta auch. Ich hab mir das Video angesehen. So voreilig würde ich da nicht von Mord reden. Das sollte fair untersucht werden - nicht unter dem Druck der Strasse.
Der Floyd-Fall liegt anders. Der Mann war gefesselt und unter Kontrolle.
Das Fehlverhalten des Polizisten war offensichtlich. Das es prinzipiell ein Fall von Rassismus ist, kann man anzweifeln. Der Mann war/ ist mit einer Asiatin verheiratet.

eldarion antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich schick Dir bei Bedarf mal den Link zum Autopsiebeticht von G. Floyd.

Der Mann stand massiv unter Drogen und war schwer Herzkrank aufgrund seiner Drogensucht.
Das was es an polizeimassnahmenbedingten Verletzungen gab, war alles nicht tödlich.

Fakt ist, das er ein , auch zum Schusswaffengebrauch williger, Gewaltverbrecher war.
Er hat bei einem Gang Überfall auf eine schwangere, dieser eine Waffe in den Bauch gedrückt und sie bedroht.. Wofür als Beute? Pille Palle wie ein Handy..
Was soll die Polizei machen wenn er grad dabei ist eine Straftat zu begehen ? Ihn höflich zu Tee und Gebäck bitten?

Sorry, bei so einem Schwerverbrecher würde bei uns das SEK anrücken zur Verhaftung und dann gings auch nicht zu wie bei Liibeth zur 17 Uhr Audienz.
Ob der Polizist Fehler gemacht hat, sein Verhalten zum Tod des Beschuldigten geführt hat, das muss eigentlich ein ordentliches Gericht mit einer Grand Jury unter dem Vorsitz eines Richters entscheiden.

Persönlich wäre das für mich, nach unserem Rechtssystem, ehr eine Körperverletzung mit Todesfolge.

Aber hier Frage ich mich, ob und inwieweit die Beschuldigten überhaupt noch ein faires Verfahren erwarten kann, angesichts des blindwütigen Mobs der durch das Land tobt.

Anonymous antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 526

Das minutenlange Knien auf dem Nacken war allerdings unnötig.
Ansonsten stimme ich dir völlig zu.
Im Grunde ist mal wieder eine Hysterie ausgebrochen, die schwer wieder zu beruhigen ist.
Verschlimmert wird auch alles dadurch, das heute jeder ein Handy auf alles hält und filmt. Der erste Eindruck ist nun mal nicht immer richtig.

eldarion antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @scylla

Was soll die Polizei machen wenn er grad dabei ist eine Straftat zu begehen ? Ihn höflich zu Tee und Gebäck bitten?

Wenn ein Polizist nicht dazu in der Lage ist, einen Verdächtigen in dieser Zeit auf andere Weise zu fixieren, dann hat er klar seinen Beruf verfehlt.

Veröffentlicht von: @scylla

Aber hier Frage ich mich, ob und inwieweit die Beschuldigten überhaupt noch ein faires Verfahren erwarten kann, angesichts des blindwütigen Mobs der durch das Land tobt.

Es wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Gericht davon nicht beeindrucken lässt und vergleichsweise milde Urteile fällt.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn ein Polizist nicht dazu in der Lage ist, einen Verdächtigen in dieser Zeit auf andere Weise zu fixieren, dann hat er klar seinen Beruf verfehlt.

Zumal ja scheinbar noch andere Polizisten vor Ort waren.
Keine Handschellen dabei? Kann ich mir nicht vorstellen.

tristesse antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122

Floyds Vorstrafenregister

Veröffentlicht von: @scylla

Er hat bei einem Gang Überfall auf eine schwangere, dieser eine Waffe in den Bauch gedrückt und sie bedroht.. Wofür als Beute? Pille Palle wie ein Handy..

Quelle?

Irgendwelche Sharepics, so wie dieses?

Nun haben sich ja Leute die Mühe gemacht, da mal näher hinzuschauen:

In brief, the alleged crimes and time periods are mostly accurate, with the caveat that Floyd was convicted of theft in 1998, not armed robbery. But the following information makes other aspects of the post misleading: Not all the crimes resulted in prison time, but rather jail sentences; no evidence suggests a woman involved in the 2007 charge was pregnant; it’s an exaggeration of toxicology results to claim Floyd “was high on meth” when he was choked by a cop, and there’s no proof that Floyd was “getting ready to drive a car” before his fatal encounter with police other than the fact that officers say they approached him as he sat in the driver’s seat of a vehicle.

(Kurz gesagt, die mutmaßlichen Verbrechen und Zeiträume sind größtenteils zutreffend, mit der Einschränkung, daß Floyd 1998 wegen Diebstahls verurteilt wurde, nicht wegen bewaffneten Raubüberfalls. Die folgenden Informationen machen jedoch andere Aspekte des Posts irreführend: Nicht alle Verbrechen führten zu Haftstrafen wegen schwerer Vergehen, sondern zu Haftstrafen wegen leichter Vergehen*, es gibt keine Hinweise darauf, daß eine Frau, die an der Anklage von 2007 beteiligt war, schwanger war. Es ist eine Übertreibung der toxikologischen Ergebnisse, zu behaupten, Floyd habe "viel Meth intus gehabt", als er von einem Polizisten erstickt wurde, und es gibt keinen Beweis dafür, daß Floyd vor seiner tödlichen Begegnung mit der Polizei "bereit war, ein Auto zu fahren", außer der Tatsache, daß Beamte sagen, sie näherten sich ihm, als er auf dem Fahrersitz eines Fahrzeugs saß.)
Klick

*Bei Mimikama wird der Unterschied zwischen "jail" und "prison" erklärt: "Man unterscheidet in den USA zwischen „Prison“ (schwere Delikte) und „Jail“, also kleinere Delikte. „Jail“ kann als ein Ort für diejenigen bezeichnet werden, die auf ihren Prozess warten oder wegen geringfügiger Straftaten festgehalten werden, während „Prison“ einen Ort für verurteilte Kriminelle beschreibt, die schwere Straftaten begangen haben. Auf Deutsch wird beides zumeist als „Gefängnis“ wiedergegeben, was in dem Sharepic jedoch nicht deutlich wird." https://www.mimikama.at/allgemein/george-floyd-vorstrafen/

Das relativiert Deine "Fakten" schon etwas. Floyd war kein Heiliger, aber offenbar doch kein Fall für das SEK.

Aber klar, wenn man Floyd nun als krimineller darstellt als er tatsächlich war, kann man freilich sagen, was soll der Aufriß wegen so einem? Irgendwo selbst schuld, daß die Polizei da mal etwas robuster hinlangt und sich nicht anders zu helfen weiß, einen bis zur Erstickung festzupinnen.

Floyd war ja nur der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte. Es ist ja nicht so, daß nicht schon andere, vor allem Afroamerikaner, unverhältnismäßiger Polizeigewalt zum Opfer gefallen sind. Auch dann, wenn sie sich nichts haben zuschulden kommen lassen.

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @scylla

Was soll die Polizei machen wenn er grad dabei ist eine Straftat zu begehen ? Ihn höflich zu Tee und Gebäck bitten?

Hat auch keiner verlangt, aber ihm über 8 Minuten das Knie in den Nacken zu drücken und ihn ersticken zu lassen ist auch nicht der richtige Weg und das kannst Du hier einfach nicht wegdiskutieren.

Es gab genug Polizisten vor Ort, da hätte 1 Minute und 1 Paar Handschellen gebraucht und er hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit überlebt.

Veröffentlicht von: @scylla

Persönlich wäre das für mich, nach unserem Rechtssystem, ehr eine Körperverletzung mit Todesfolge.

Ein derartiges Verbrechen schönzureden hätte ich von Dir jetzt nicht erwartet. Woher diese Härte?

tristesse antworten
Orleander
(@orleander)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 176
Veröffentlicht von: @scylla

Er hat bei einem Gang Überfall auf eine schwangere, dieser eine Waffe in den Bauch gedrückt und sie bedroht.. Wofür als Beute? Pille Palle wie ein Handy..

Mittlerweile wurde ja dargelegt, daß es sich bei der Frau nicht um eine Schwangere gehandelt hat (Dabei wäre es auch bei 'nur' einer Frau schon schlimm gewesen, aber offenbar war das noch nicht skandalös genug). Bleibst Du dennoch bei Deiner Darstellung?

Veröffentlicht von: @scylla

Sorry, bei so einem Schwerverbrecher würde bei uns das SEK anrücken

Wenn er noch für diese Tat gesucht worden wäre - vielleicht. Aber es ging um ein vermutliches Falschgeld-Delikt im Wert von 20 Dollar. Da würde auch hierzulande kein SEK ausrücken.

orleander antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @orleander

Aber es ging um ein vermutliches Falschgeld-Delikt im Wert von 20 Dollar.

Und wegen dieses Deliktes wurden ihm schon vor niederdrücken aufs Pflaster vorsorglich Handschellen angelegt. Als er sich nun weigerte ins Auto zu steigen waren drei cops, einer als Handelnder zwei als Zuschauer, nötig ihn zur Reason zu bringen. Die Drei hätten ihn leicht an der Wäsche packen und auf den Rücksitz werfen können. 😢 Vielleicht erwarte ich von US-cops eine zuu hohe Qualifikation. 😢

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orleander

Mittlerweile wurde ja dargelegt

Mag sein.
Ich lese nicht alle Beiträge von allen Usern. So auch nicht in diesem Thread.

Zu sehen welche Beiträge User gelesen haben oder nicht, liegt aber soweit ich weiss, innerhalb Deiner Berechtigungen als Moderator

Veröffentlicht von: @orleander

Bleibst Du dennoch bei Deiner Darstellung?

Wenn Du das so schreibst, dann nehme ich , als höchstwahrscheinlich stimmend zur Kenntniss und schliesse nicht aus, das die von mir gelesenen Quellen unvollständig oder inkorrekt waren.

Veröffentlicht von: @orleander

Aber es ging um ein vermutliches Falschgeld-Delikt im Wert von 20 Dollar.

Das in Umlauf bringen von Falschgeld ist in den USA ein Verbrechen
https://www.law.cornell.edu/uscode/text/18/480

Whoever, within the United States, knowingly and with intent to defraud, possesses or delivers any false, forged, or counterfeit bond, certificate, obligation, security, treasury note, bill, promise to pay, bank note, or bill issued by a bank or corporation of any foreign country, shall be fined under this title or imprisoned not more than 20 years, or both.

Wer innerhalb der Vereinigten Staaten wissentlich und in betrügerischer Absicht falsche, gefälschte oder nachgemachte Anleihen, Zertifikate, Obligationen, Wertpapiere, Schatzwechsel, Wechsel, Zahlungsversprechen, Banknoten oder Wechsel, die von einer Bank oder einem Unternehmen eines anderen Landes ausgestellt wurden, besitzt oder abgibt, wird unter diesem Titel mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe von höchstens 20 Jahren oder mit beidem bestraft.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Von Mindestsummen unterhalb dene es weniger schlimm ist lese ich Da jetzt nichts. Aber vieleicht überlese ich ja etwas oder verstehe etwas falsch.

Anonymous antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @scylla

Das in Umlauf bringen von Falschgeld ist in den USA ein Verbrechen
https://www.law.cornell.edu/uscode/text/18/480

Nicht nur dort. Gilt dies dort als Schwerstverbrechen? Es wäre jetzt einzuordnen was schwerer wiegt, besoffen Auto fahren oder die Kiste Bier mit einem falschen Zwanziger zu bezahlen. Der George Floyed wurde ja sofort in Handschellen gelegt und danach auf den Boden gedrückt.

chubzi

chubzi antworten
Orleander
(@orleander)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 176
Veröffentlicht von: @scylla

Ich lese nicht alle Beiträge von allen Usern. So auch nicht in diesem Thread.

Nun ja, aber Beiträge, die sich direkt an Deinen anschließen und dann auch noch mit 'Floyds Vorstrafenregister' übertitelt sind, solltest Du dann doch lesen, wenn Du sinnvoll am Gespräch teilnehmen möchtest.

Veröffentlicht von: @scylla

Wenn Du das so schreibst, dann nehme ich , als höchstwahrscheinlich stimmend zur Kenntniss und schliesse nicht aus, das die von mir gelesenen Quellen unvollständig oder inkorrekt waren.

Das mußt Du nicht von mir abhängig machen, dafür reicht es, einen Blick in die entsprechenden Quellen zu werfen.

Veröffentlicht von: @scylla

Zu sehen welche Beiträge User gelesen haben oder nicht, liegt aber soweit ich weiss, innerhalb Deiner Berechtigungen als Moderator

Moderatoren können das nicht. Da ich aber zugleich Mitglied der Redaktion bin, kann ich das sehen.

orleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orleander

Nun ja, aber Beiträge, die sich direkt an Deinen anschließen und dann auch noch mit 'Floyds Vorstrafenregister' übertitelt sind

Veröffentlicht von: @orleander

wenn Du sinnvoll am Gespräch teilnehmen möchtest.

Ich habe auf einen Beitrag von Eldarion geantwortet, Eldarion auf mich .. das sinvolle Gespräch hat also stattgefunden.
Mit dem Mituser mit dem ich es zu diesem Zeitpunkt gesucht habe.

Wenn sich nun Dritte behufen fühlen, auf einen Beitrag von mir zu reagieren, dann sei es so. Das ist legitim, das mache ich auch.
Aber ich sehe es nicht als illegitm an, nur den Header und den Namen des verfassenden Users zu Kentniss zu nehmen und mehr nicht.

Anonymous antworten
Orleander
(@orleander)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 176
Veröffentlicht von: @scylla

Aber ich sehe es nicht als illegitm an, nur den Header und den Namen des verfassenden Users zu Kentniss zu nehmen und mehr nicht.

Ich habe auch nicht gesagt, daß das illegitim ist.
Es ist nicht sinnvoll.

orleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orleander

Es ist nicht sinnvoll.

Das sinnvolle, ehr für mich Sinn machende, Gespräch hat stattgefunden.

Der Rest?

Ich bleib auch oft genug auf auf Beiträgen sitzen, wo ich versuche detailiert meine Sicht zu begründen und nichts, nur ein *nö* oder *sehe ich anders* oder igendwelche persönlichen Herabsetzungen oder Diffamierungen gegen mich bei rum kommen.
Oder eine Ansammlung von Rot kassiere*

Ist halt so..

*und nein.. ich führe keine archivierte Liste in der ich so etwas abspeicher

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2977

Also Orleander, jetzt mal unter uns. Jeder, der jenseits der Stimmungswelle auf die Vita von Floyd schaut, weiß, dass er eine klassischen Werdegang vom Kleinkriminellen zum Schwerkriminellen bestand. Jung angefangen mit Diebstahl und Drogen, im späteren Alter Bildung eine Bande, die Raubüberfälle verübte. Zuletzt Türsteher vor eine Latinobar und vielleicht nur kleinere Delikte. Allerdings weiß ich nicht, ob die Wäsche von gefälschtem Geld in den USA ein kleineres Vergehen ist.

Auch wenn die Vorgehensweise des Polizisten derartig grob unverhältnismäßig war, dass er sich womöglich strafbar machte, muss man da nicht wegschauen. Weder bei eine Schwarzen, oder Weißen.

Ob das Motiv des Polizisten Rassismus war, weiß man nicht. Fest steht, dass er mit einer Frau aus Laos verheiratet ist und möglicherweise selber Kinder hat, die aus unterschiedlichen Ethnien kommen.
Das ändert nichts daran, dass es ein strukturelles Problem zwischen Schwarzen und Weißen in den USA gibt. Aber im Einzelfall kann dieser Vorfall auch andere Hintergründe haben. Vielleicht ist er kein Opfer seiner Hautfarbe, sondern ein Opfer seiner Größe. Vielleicht stand auch in seiner Akte, dass er Gewalttätig ist. Seine Verhaftung war in der ersten Phase, soweit ich es verfolgen konnte, ordentlich. Was zur Eskalation führte, wissen wir nicht. Zumindest war Flyod kein Engel. Bilden nannte es guter Mensch.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Es geht nicht um diesen einen Fall

Veröffentlicht von: @orangsaya

Jeder, der jenseits der Stimmungswelle auf die Vita von Floyd schaut, weiß, dass er eine klassischen Werdegang vom Kleinkriminellen zum Schwerkriminellen bestand.

Was verstehst du bitte unter einem "Schwerkriminellen"? Floyd war kein Mörder und kein Mafiaboss, sondern eben ein Kleinkrimineller.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ob das Motiv des Polizisten Rassismus war, weiß man nicht. Fest steht, dass er mit einer Frau aus Laos verheiratet ist und möglicherweise selber Kinder hat, die aus unterschiedlichen Ethnien kommen.

Wie ich hier schon öfters erwähnte: Rassismus richtet sich häufig gegen bestimmte Ethnien, nicht automatisch gegen "alle anderen".

Veröffentlicht von: @orangsaya

Das ändert nichts daran, dass es ein strukturelles Problem zwischen Schwarzen und Weißen in den USA gibt. Aber im Einzelfall kann dieser Vorfall auch andere Hintergründe haben.

Eben. Es geht ja auch überhaupt nicht um diesen Vorfall. Normalerweise gäbe es eine Untersuchung, und fertig.

Aber WEIL es ein strukturelles Problem gibt schlägt dieser Vorfall hohe Wellen... und dafür spielt es auch gar keine Rolle, ob der Polizist nun Rassist ist oder nicht. Weil es eben nicht um diesen einen Vorfall geht - sondern um alles, um das große Ganze, darum, dass so etwas immer wieder passiert.

Und wenn sich herausstellen sollte, dass Floyd völlig zu Recht in diesem Würgegriff war (Aus was für Gründen auch immer) - dann ändert das nicht das Geringste an den tatsächlich vorhandenen Problemen, die schliesslich zu dieser Protestbewegung geführt haben.

lucan-7 antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was verstehst du bitte unter einem "Schwerkriminellen"? Floyd war kein Mörder und kein Mafiaboss, sondern eben ein Kleinkrimineller.

Ich denke er war eher ein Kleinunternehmer in einer speziellen Industrie. In den Staaten ist jede wirtschaftliche Aktivität eine Industrie.
Wenn ich mir seine Abschiedsfeier / Beerdigungsfeier anschaue dann sehe ich auch da ein Abbild von Floyd welches ein wenig überzogen ist. Die Feier in der "The Fountain of Praise (Der Brunnen des Lobpreises)" Kirche war gut und wurde von CNN und weiteren Sendern in voller Länge übertragen. Die Kirche befindet sich in Housten Texas.
In den Staaten können anscheinend nur Kirchen, wie Baptisten, etwas bewegen. Eine Godi Besucherin ist mir mir "Black Power" Zeichen aufgefallen.

Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Ob das Motiv des Polizisten Rassismus war, weiß man nicht. Fest steht, dass er mit einer Frau aus Laos verheiratet ist und möglicherweise selber Kinder hat, die aus unterschiedlichen Ethnien kommen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie ich hier schon öfters erwähnte: Rassismus richtet sich häufig gegen bestimmte Ethnien, nicht automatisch gegen "alle anderen".

Bei der Laotin kommt mir ein anderer Gedanke, er konnte keine Andere finden. 😠

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wenn sich herausstellen sollte, dass Floyd völlig zu Recht in diesem Würgegriff war (Aus was für Gründen auch immer)

Würgegriff mit Handschellen.

chubzi

chubzi antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2977

Wenn ich auf einen Beitrag, der Floyd zum Inhalt hat, antworte, antworte ich auch auf Floyd.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Was verstehst du bitte unter einem "Schwerkriminellen"?

Wenn jemand eine Bande bildet und Überfälle verübt, dann beweckt man sich in seiner Karriere unabhängig von der Hautfarbe, nicht mehr auf der Ebene eines Kleinkriminellen. Vielleicht für dich als Privatperson.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie ich hier schon öfters erwähnte: Rassismus richtet sich häufig gegen bestimmte Ethnien, nicht automatisch gegen "alle anderen".

Ja, und woher hast du die Information, dass Derek Chauvin ein Rassist war, hat er sich vorher dienstlich, oder privat so verhalten, oder jetzt bei seiner letzten Festnahmen? Wie gesagt, es kann genauso sein, dass nicht die Hautfarbe seiner Rasse, Floyd zum Verhängnis wurde, sondern seine Körpergröße, oder Gewaltbereitschaft in seiner Akte stand. Wir wissen es nicht, aber diese Optionen sind genauso möglich und sich darauf festzulegen wäre Willkür, wie die Behauptung es liegt an Floyds Rasse.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wenn sich herausstellen sollte, dass Floyd völlig zu Recht in diesem Würgegriff war (Aus was für Gründen auch immer) - dann ändert das nicht das Geringste an den tatsächlich vorhandenen Problemen, die schliesslich zu dieser Protestbewegung geführt haben.

Nun, nehmen wir mal an, es wäre alles mit dem Würgegriff rechtens gewesen. Bei der deutschen Polizei scheint dieser ja auch vorzukommen. Sieht man auf den Videos über Stuttgart, wie ein Polizist das macht, aber zurück zu rechtens. Hierzu möchte ich festhalten.
Einen traditionellen Rassismus zwischen der schwarzen und kaukasischen Rasse gibt es. Sollte Floyd selber schuld sein, dann rechtfertigt sich noch weniger der Teil an Protest, der Randale war und sogar Züge von Terrorismus hatte.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @orangsaya

Wenn jemand eine Bande bildet und Überfälle verübt, dann beweckt man sich in seiner Karriere unabhängig von der Hautfarbe, nicht mehr auf der Ebene eines Kleinkriminellen.

Auch bei einer "Bande" gibt es noch gewaltige Unterschiede... und dann kommt es ja immer noch mal drauf an, in welchem Umfeld man sich generell bewegt. "Schwerkriminelle" sind im allgemeinen Mörder, Drogenbosse, Triebtäter und dergleichen (Jedenfalls nach meinem Verständnis). Wie willst du dann solche Leute bezeichnen, wenn Floyd schon ein "Schwerverbrecher" ist...?

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ja, und woher hast du die Information, dass Derek Chauvin ein Rassist war, hat er sich vorher dienstlich, oder privat so verhalten, oder jetzt bei seiner letzten Festnahmen?

Ich sage nur, dass die Tatsache, dass er mit einer Asiatin verheiratet ist, ihn noch nicht automatisch vom Vorwurf des Rassismus freispricht. Das hat in diesem Fall schlicht gar nichts zu sagen.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Sollte Floyd selber schuld sein, dann rechtfertigt sich noch weniger der Teil an Protest, der Randale war und sogar Züge von Terrorismus hatte.

Sollte Floyd nicht aus rassistischen Gründen zu Tode gekommen sein, dann ändert das nicht das geringste am strukturellen Rassismus in den USA, welcher letztlich der eigentliche Auslöser für die Proteste war.

lucan-7 antworten
Orleander
(@orleander)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 176
Veröffentlicht von: @orangsaya

Also Orleander, jetzt mal unter uns. Jeder, der jenseits der Stimmungswelle auf die Vita von Floyd schaut, weiß, dass er eine klassischen Werdegang vom Kleinkriminellen zum Schwerkriminellen bestand.

Unter uns: Worauf möchtest Du eigentlich hinaus? 😊

Daß George Floyd einiges auf dem Kerbholz hatte, bestreitet niemand. Dennoch kann man auch bei ihm Wahres vom Falschen trennen und sollte das auch. Er hat einen Raubüberfall begangen, er hat dabei einer Frau eine Waffe in den Bauch gedrückt, aber diese Frau war nicht schwanger.
In meinen Augen sollte man es nicht nötig haben, ein Verbrechen durch Unwahres noch zu skandalisieren. Und wenn man auf eine solche Information hereingefallen ist - was passieren kann -, dann sollte man auch die Größe haben, das ohne Wenn und Aber zuzugeben.

Das ist hier mein Punkt, zu dem ich aber keine Reflexion in Deinem Beitrag finde... 😉

orleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

https://www.washingtontimes.com/news/2020/jun/7/george-floyd-black-lives-matter-martyr-struggled-d/

War eine der Quellen bei der ich mich bei meiem Post bezog
(Ok.. meine Nachlässigkeit das nicht direkt zu verlinken und zu zitieren, wo doch hier selbst Verträge... ach lassen wir das)

Dort heisst es inzwischen

An earlier version of this article said that George Floyd was convicted in 2007 for the aggravated robbery of a pregnant black woman. Court documents show that the woman, Aracely Henriquez, was at home with a one-year-old girl, but do not say whether she was black or pregnant. The article has been updated to reflect this.

In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, dass George Floyd 2007 für den schweren Raubüberfall auf eine schwangere schwarze Frau verurteilt wurde. Gerichtsdokumente zeigen, dass die Frau, Aracely Henriquez, mit einem einjährigen Mädchen zu Hause war, aber sie sagen nicht, ob sie schwarz oder schwanger war. Der Artikel wurde aktualisiert, um dies zu berücksichtigen. (Übersetzung mit Deepl

Wenn sich die Sachlage nachdem ich mich geäussert habe geändert hat, ist das so. Ich kontrolliere nicht alle Zeitungsartikel die ich gelesen hab darauf, ob sich etwas geändert hat oder aktualisiert wurde.
Insofern sah ich bisher auch keinen Grund auf alle Beiträge einzugehen oder zu reagieren.

Allerdings, angesichts Deiner beleidigenden und diffamierenden Unterstellung
"ich sei auf etwas reingefallen und mir fehle die "Grösse" das zuzugeben",

was ich mir übrigens absolut verbitte, egal ob von Dir oder jemand anders in diesem Forum, habe ich es ausnahmsweise getan.

Ausserdem gibt es Nachrichtenportale, dieses Nebendetail immer noch thematisieren

https://www.newsbreak.com/minnesota/minneapolis/news/0PFhIs2c/george-floyd-criminal-past-arrest-timelinehistoryrecord-of-robbery-baggie-gun-pregnant-and-all-details

Though George was murdered brutally, nobody is aware of George Floyd’s Criminal Arrest Record Timeline for armed robbery, allegedly pointing a gun at a pregnant woman and being involved in cocaine/white bag/baggie charges.

Obwohl George brutal ermordet wurde, weiß niemand von George Floyd's Criminal Arrest Record Timeline für bewaffneten Raubüberfall, bei dem angeblich eine Waffe auf eine schwangere Frau gerichtet und Kokain/weiße Tüte/Tütchen angeklagt wurde.

Ob newsbreak.com ein in Deinen/Euren Augen "seriöses" Nachrichtenportal kann ich nicht beurteilen, der Wikiartikel gibt nichts aber nichts bez. einer Unseriösität her

https://en.wikipedia.org/wiki/News_Break

Alle hervorhebungen sind von mir

Anonymous antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2684

Nebenthema Verträge - und unterschwellige Unterstellungen

Veröffentlicht von: @scylla

(Ok.. meine Nachlässigkeit das nicht direkt zu verlinken und zu zitieren, wo doch hier selbst Verträge... ach lassen wir das)

Dadurch, dass du hier (immernoch? oder schon wieder?) andeutest, es habe jemand von Verträgen gesprochen und damit nur unterschriebenes Papier meinen können, dessen Unterzeichnung natürlich zu datieren sein müsste, und dass jemand nicht Ort, Zeit und Unterzeichner habe nennen können, sei Zeichen einer schlampigen Recherche oder schlimmeres, wird das nicht richtiger. Verträge müssen nicht an einem vermerkten Tag von benannten Vertretern der beteiligten Parteien auf einem Schriftmedium unterzeichnet worden sein.

Ich empfehle wirklich, dass du wenigstens mal den Wiki-Artikel dazu liest.

Nicht zu wissen, dass der Begriff "Vertrag" ein weitgefasster ist, ist nicht schlimm, aber wenn man auf seinen diesbezüglichen Fehler hingewiesen wurde und dann weiter so tut, als sei man im Recht, dann lässt das verschiedene Rückschlüsse auf die eigene Intelligenz oder die eigene Persönlichkeit oder beides zu - und diese Rückschlüsse sind leider keine positiven.

Das kannst du doch nicht wollen. Oder?

lubov antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Rassismus gegen bestimmte Ethnien

Veröffentlicht von: @eldarion

Das es prinzipiell ein Fall von Rassismus ist, kann man anzweifeln. Der Mann war/ ist mit einer Asiatin verheiratet.

Das hat gar nichts zu sagen. Rassismus gegen Schwarze ist in Asien sehr verbreitet. Und nicht jeder Rassist hat gleichermaßen Vorbehalte gegen alle anderen Ethnien.

Damit will ich nicht sagen, dass er auf jeden Fall ein Rassist war - aber deine Begründung reicht hier nicht aus.

lucan-7 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1449

Hm, was genau ist denn eine Ethnie? Ein Volk?im Grunde genommen sind doch die Amerikaner - wo schon länger dort wohnen um Frau Merkels Wortschatz aufzugreifen :))
Egal ob Schwarz oder Weiß diesselbe Ethnie.

Gleiche Sprache, gleiche Identität, gleiche Kultur und eigentlich auch Religionen

Andere Ethnien wären es doch, hätten sie die Kultur von ihren früheren Heimatländern behalten, was sie in der Regel nicht haben.

Der Rassismus kommt dann hier hinein nicht weil er Ethnien unterscheidet sondern weil er eine Ethnie aufgrund der Hautfarbe oder körperlichen Abstammung trennt - ähnlich wie im Dritten Reich gegen die Juden.

Eine Ethnie versteht ich nicht als Rasse. Aber vielleicht deute ich den Begriff auch falsch

derneinsager antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @derneinsager

Eine Ethnie versteht ich nicht als Rasse. Aber vielleicht deute ich den Begriff auch falsch

Richtig. Eine Ethnie hat nichts mit Genetik zu tun, sondern ist sowohl eine menschliche Zuschreibung als auch eine Selbstidentifikation - und als solche variabel. Aussehen und Herkunft legen einen Menschen nicht zwangsläufig auf eine bestimmte Ethnie fest, oft kommt diese Zuordnung aber von ausserhalb, beispielsweise über die Hautfarbe... und dann ist das die Basis, über die man hier sprechen muss.

lucan-7 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1449

Dann ok, gut das mal zu wissen, danke.
In dem Sinne sind für mich Schwarze und Weisse Amerikaner auch eine Ethnische Gruppe. Ausgerechnet die Medien aber, wenn ich mich nicht irre, deuten das teils falsch in den Zusammenhängen.

Nachtrag vom 26.06.2020 1114
Gilt auch für Deutschland und Migranten welche das gehört natürlich dazu, auch sich selbst hier als Deutsche in dem Sinn sehen möchten, die gibt es auch und die sollte man auch annehmen und Respektieren egal welche Farbe

derneinsager antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
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Beiträge : 1449

Crass.... Das mit der Asiatin lese ich das erste Mal hier.

Ich habe aber schon die Ganze Zeit auch Gedacht wie Unterscheidet eigentlich der Mob zwischen einem Rassistisch motiviertem Mord oder einfach einem Brutalem Polizisten der ein Schwein oder Psychopath ist und andere generell wenn er kann, misshandelt....

Übrigens war ein anderer der Polizisten auch ein Asiate... Warum griff der nicht ein wenn es ein Rassist war.

Vielleicht wird das ganze doch politisch genutzt...

derneinsager antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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Veröffentlicht von: @derneinsager

Übrigens war ein anderer der Polizisten auch ein Asiate... Warum griff der nicht ein wenn es ein Rassist war.

Dir ist schon klar, dass auch Asiaten Rassisten sein könnten... und Rassismus sich nicht notwendigerweise auf "alle anderen" Ethnien erstrecken muss?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

In der USA gibt es manchmal keine wirkliche Gerechtigkeit. Ein OJ Simpson konnte munter morden, ohne dass er dafür ins Gefängnis musste. Einfach nur deshalb , weil er zufällig ein Schwarzer ist.

Die linken Medien in den USA verhindern mit ihrer Hetze eine objektive Bewertung und Aufklärung des aktuellen Falles. Letztlich geht es nicht mehr um die konkrete Schuld des Polizisten sondern nur noch darum dass er lebenslang hinter Gittern wandert.

Angesichts solcher Zustände braucht man sich doch auch gar nicht zu wundern, dass Herr Trump so gut dasteht, denn letztlich sind alle anderen politischen Führungskräfte genauso gestrickt.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Die linken Medien in den USA verhindern mit ihrer Hetze eine objektive Bewertung

Und in anderen Fällen, wie der Ermordung der 40 jährigen (weissen) Justine Dammond Juli 2017 durch den (schwarzen) Officer Mohamed Noor (dito Mineanapolis Police Department) gibt es nur ohrenbetäubendes Schweigen

Oder ein Fall wie dieser, wo Schwarze Cops einen Weissen, als er versucht vor ihrer brutalen Schikane zu fliehen, eiskalt von Hinten in den Rücken schiessen... das wird auch schön flach gehalten

[Video ist nichts für schwache Nerven.. Triggerwarnung]
https://www.nbcnews.com/news/us-news/new-video-shows-chicago-officer-shooting-subway-rider-back-n1194971

Veröffentlicht von: @qdspieler

dass Herr Trump so gut dasteht, denn letztlich sind alle anderen politischen Führungskräfte genauso gestrickt.

Man könnte fast auf den Gedanken kommen, die Verantwortlichen der Democrats in Minnesota, Mineanapolis , NY uvm. liessen den brutalen Antifa und BLM Briganten freie Hand um die anstehnde Präsidentschaftswahl in ihrem Sinne zu beinflussen.
Aber ich hoffe, der Knall geht nach hinten los...

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @scylla

Und in anderen Fällen, wie der Ermordung der 40 jährigen (weissen) Justine Dammond Juli 2017 durch den (schwarzen) Officer Mohamed Noor (dito Mineanapolis Police Department) gibt es nur ohrenbetäubendes Schweigen

Wie meistens, wenn jemand durch die Polizei getötet wird...

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/611009/umfrage/durch-polizisten-getoetete-menschen-in-den-usa-nach-bevoelkerungsgruppen/

Es kommt eben auch auf die Verhältnisse und die Umstände an.

Veröffentlicht von: @scylla

Man könnte fast auf den Gedanken kommen, die Verantwortlichen der Democrats in Minnesota, Mineanapolis , NY uvm. liessen den brutalen Antifa und BLM Briganten freie Hand um die anstehnde Präsidentschaftswahl in ihrem Sinne zu beinflussen.

Aber solche Gedanken wären dir natürlich fremd...

Veröffentlicht von: @scylla

Aber ich hoffe, der Knall geht nach hinten los...

Warum? Weil Trump der fähigere Problemlöser ist?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Es kommt eben auch auf die Verhältnisse und die Umstände an. 

Aha.. bei Polizeimord an einer wehrlosen, nur mit einem Nachthemd wimre spärlich bekleideten, hilflosen weissen Frau kommt es für Dich "auf die Umstände" an.
Bei einem gewaltbereiten Schwerkriminellen der bei der Festnahme primär an seinen eigentlichen Krankheiten verstirbt nicht...

Ich werde jetzt aber nicht weiter darauf eingehen

Jemand wie Du, der derart Mord, Plüderung, Brandschatzung und ähnliches für legitim hält. Der Städte "brennen" sehen will wenn für ihn " die Umstände" stimmen, steht für mich derart ausherhalb eines rechtsstaatlichen und demokratischen Grundkonsenz, das eine Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt mir sinnlos erscheint.

Von verschwörungstheoretischem Geschwurbel wie "weisse Eliten die die Welt beherrschen" mal ganz ab.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @scylla

Aha.. bei Polizeimord an einer wehrlosen, nur mit einem Nachthemd wimre spärlich bekleideten, hilflosen weissen Frau kommt es für Dich "auf die Umstände" an.
Bei einem gewaltbereiten Schwerkriminellen der bei der Festnahme primär an seinen eigentlichen Krankheiten verstirbt nicht...

Zu den "Umständen" kommen immer einige Dinge zusammen. Die Frage, welche Tötung durch die Polizei in einem gewissen Zeitraum die verabscheungswürdigste ist gehört allerdings nicht dazu... entscheidend ist viel mehr die vorliegende Dokumentation, die Verbreitung in den Medien und die Stimmung, auf die die Bilder treffen.

Bei deinen Beispielen wäre allerdings zu fragen, ob damit bewiesen ist, dass tödliche Gewalt durch die Polizei, insbesondere in Situationen, die keine unmittelbare Notwehr darstellen, im allgemeinen unabhängig von der Zugehörigkeit zu bestimmten Ethnien sind.

Und dafür reichen deine Beispiele eben nicht aus. Statistiken zeigen etwas anderes.

Veröffentlicht von: @scylla

Jemand wie Du, der derart Mord, Plüderung, Brandschatzung und ähnliches für legitim hält.

Wo habe ich das geschrieben? Ich habe geschrieben, dass es vermutlich funktioniert.
Das heisst aber nicht, dass es nach meinen Wertvorstellungen "legitim" ist. Ich wünschte, dass die Welt so beschaffen wäre, dass dafür demokratische und zivilisierte Prozesse ausreichen. Nur ist das, so fürchte ich, leider nicht der Fall.

Veröffentlicht von: @scylla

Der Städte "brennen" sehen will wenn für ihn " die Umstände" stimmen,

Würdest du mir bitte konkret zeigen, wo genau ich geschrieben habe, dass ich "Städte brennen sehen will"?

Diese Unterstellung ist schlicht eine Unverschämtheit und weit ausserhalb der Diskussionskultur wie ich sie hier erwarte.

Veröffentlicht von: @scylla

Von verschwörungstheoretischem Geschwurbel wie "weisse Eliten die die Welt beherrschen" mal ganz ab.

Es geht um Europa und die USA. Wen bitteschön siehst du da sonst herrschen?

lucan-7 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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[gestrichen - MfG Orleander]
[Verwendung des Begriffs 'Lügenpresse' und dann noch ausgerechnet als Alternative einen Bericht von RT anbieten 😉 - MfG Orleander]

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Ja nee, ist klar...

lucan-7 antworten
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @martap

e einen Bericht von RT anbieten

Was ist in dem Video falsch dargestellt oder wurde manipuliert von RT?

Ist Mike O'Meara nicht Chef der NY Police Benevolent Association?
Wurde der Redeninhalt von RT verändert
War das etwa eine RT Inzenierung von putintreuen Provokateuren?

Oder der Inhalt richtig und nur die Quelle die Falsche?
Dann hab ich eine vielleicht genehmere
https://www.youtube.com/watch?v=WzlrSWSyJpw

Was ist an der zentralen Bitte

Stop treating us like animals and thugs and start treating us with some respect,"

Hören Sie auf, uns wie Tiere und Strolche zu behandeln, und fangen Sie an, uns mit etwas Respekt zu behandeln".

Falsch?

Ja ich weiss, RT ist was ganz schlimmes ... Wenn da was kommt kann das nur Propaganda seine.

So was kann in deutschen Qualitätsmedien nicht passieren, ausser das man dort Polizisten gleich auf den Müll werfen will und mit Unrat und Abfall gleich setzt, wie neulich in der TAZ.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Wenn in Deutschland ein einheimischer von einem syrischen Asylbewerber niedergestochen wird, dann mag das für sich allein auch erst einmal eine schlichte Tatsache sein.

Wenn dann aber auf einen Bericht darüber verwiesen wird mit dem Hinweis, dass die deutsche "Lügenpresse" über so etwas ja nicht schreiben würde - dann geht es nicht mehr um eine Tatsachenbeschreibung, sondern um Propaganda.

Veröffentlicht von: @scylla

Was ist an der zentralen Bitte

Stop treating us like animals and thugs and start treating us with some respect,"

Hören Sie auf, uns wie Tiere und Strolche zu behandeln, und fangen Sie an, uns mit etwas Respekt zu behandeln".

Falsch?

Grundsätzlich nichts... abgesehen davon, dass ohne eine Einbettung in die größeren Zusammenhänge Tatsachen einseitig verzerrt werden.

Und genau darum geht es denen ja auch.

lucan-7 antworten
Orleander
(@orleander)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 176
Veröffentlicht von: @scylla

Was ist an der zentralen Bitte
Stop treating us like animals and thugs and start treating us with some respect,"
Hören Sie auf, uns wie Tiere und Strolche zu behandeln, und fangen Sie an, uns mit etwas Respekt zu behandeln".
Falsch?

Nichts.

Veröffentlicht von: @scylla

So was kann in deutschen Qualitätsmedien nicht passieren, ausser das man dort Polizisten gleich auf den Müll werfen will und mit Unrat und Abfall gleich setzt, wie neulich in der TAZ.

Seit wann ist die TAZ ein Qualitätsmedium? 😊

Veröffentlicht von: @scylla

Ja ich weiss, RT ist was ganz schlimmes

RT hat eine ausgesprochene Affinität zur Propaganda. Hauptsächlich gestrichen wurde der Beitrag aber wegen der 'Lügenpresse'.

orleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orleander

Seit wann ist die TAZ ein Qualitätsmedium? 😊

Vielleicht nicht in Deiner oder meiner Einschätzung, das kann schon sein

Veröffentlicht von: @orleander

RT hat eine ausgesprochene Affinität zur Propaganda.

Übertriebene, überzogene, Details die nicht ins Denken passen weglassende, framende Berichterstattung ist, so mein Eindruck auch unseren Medien (egal ob TV, Radio oder Zeitungen) nicht fremd
Von daher halte ich den Konsum ausländischer Medien (leider) seit längerem für zwingend geboten um in bestimmten Dingen ein reelleres Gesamtbild zu bekommen

Wobei ich RT durchaus zugestehe glaubwürdiger zu sein wie Radio Pjönjang oder der iranischen IRNA, mein Vertrauen in NZZ, ORF oder Radio Tel Aviv zB. aber deutlich höher ist.

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MrOrleander
(@mrorleander)
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Beiträge : 2202
Veröffentlicht von: @scylla

Vielleicht nicht in Deiner oder meiner Einschätzung, das kann schon sein

Solange die TAZ Schreibern wie Frau Yaghoobifarah eine Bühne bietet (deren Text sich auch gut im Stürmer gemacht hätte, man müßte nur das besprochene Personal auswechseln), ist sie in meinen Augen nicht besser als ihr 'Lieblings'-Medium, die BILD.

Veröffentlicht von: @scylla

Übertriebene, überzogene, Details die nicht ins Denken passen weglassende, framende Berichterstattung ist, so mein Eindruck auch unseren Medien (egal ob TV, Radio oder Zeitungen) nicht fremd

Du beschreibst das normale menschliche Verhalten. Und das es solche Berichte auch in der ZEIT oder FAZ etc. gibt: Klar, würde ich niemals bestreiten. Aber dort gibt es auch so etwas wie eine Revision, wie es bspw. angesichts der Migrationskrise 2015 sehr deutlich wurde, man kritisiert eigene Positionen und macht das auch öffentlich. Natürlich im Nachhinein und manchmal mit einigem zeitlichen Abstand, aber es geschieht.
Trotzdem haben auch qualitativ hochwertige Medien eine 'Richtung' und damit auch eine Kundschaft, die sie präferiert: Stockkonservative werden eher nicht zu ZEIT oder SPIEGEL greifen, Liberale fremdeln mit der FAZ. Solange es eine Vielzahl an Medien gibt, die nicht alles aus dem selben Blickwinkel betrachten, ist diese gewisse Voreingenommenheit erträglich.

Veröffentlicht von: @scylla

Wobei ich RT durchaus zugestehe glaubwürdiger zu sein wie Radio Pjönjang oder der iranischen IRNA

Selbst unter den Schmuddelkindern gibt es immer welche, die ein bisschen sauberer sind. Aber meine Lebenszeit ist begrenzt; warum sollte ich sie mit solcher Lektüre verschwenden?

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nur das Wesentliche auswechseln

Veröffentlicht von: @mrorleander

Solange die TAZ Schreibern wie Frau Yaghoobifarah eine Bühne bietet (deren Text sich auch gut im Stürmer gemacht hätte, man müßte nur das besprochene Personal auswechseln), ist sie in meinen Augen nicht besser als ihr 'Lieblings'-Medium, die BILD.

Ja, wie nu? Stürmer oder BLÖD? Entscheide Dich vielleicht mal. 😛 Und mit "man müßte nur das besprochene Personal auswechseln" scheint mir ein Hinweis darauf gegeben, dass man als Polizist geboren wird und als Nicht-Polizist womöglich noch einen Nachweis zu erbringen hätte, dass man auch keine Polizisten in den letzten vier Ahnen-Generationen habe... Kurz: Wenn man "nur" den Kernbegriff einer Argumentation auszutauschen braucht, um die Argumentation moralisch angreifen zu können, hat man tatsächlich noch die gesamte Kritikarbeit hinsichtlich des Arguments vor sich...

Dazu mal, da ich grad keine Lust habe, Argumente bloß wiederholend zu referieren, der erste Kolumnen-Artikel von Frau Stokowski seit sehr, sehr langer Zeit, den ich klug und treffend fand (sie kann richtig argumentieren, wenn ihr nicht gerade mal wieder ihre Feminismus-Brille verzerrend auf die Nase gerutscht ist).

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MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 2202

Aus dem Artikel von Frau Stokowski

Und selbst wenn Yaghoobifarah eindeutig geschrieben hätte, dass ihrer Meinung nach Polizei Müll ist: Gut, dann hätte jemand einen schlechten Text geschrieben

Sicher kann man es sich so einfach machen. Die Frage ist, ob es sich auch die taz so einfach machen möchte. Und darüber ist in deren Redaktion ein größerer Meinungsstreit entbrannt, wenn ich das richtig gelesen haben.
Immerhin, das ist doch mal ein gutes Zeichen.

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @mrorleander

Sicher kann man es sich so einfach machen.

Der Text ist allerdings ein klein wenig länger. Aber na gut, ich wollte ja gerade nicht Argumente wiederholen, die man dort nachlesen kann, also bin ich's zufrieden, dass Du dem Link gefolgt bist und die Kolumne gelesen hast. 😊

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Thomas Fischer zur Causa
Hier noch ein weiterer Link, wieder auf eine SPON-Kolumne. Nur diesmal von Thomas Fischer. Den ich ja mag, wiewohl ich immer heimlich hoffe, dass er sich doch mal total verrent, einfach, weil ich ja auch bei grandiosen Equilibristen heimlich immer hoffe, dass ihnen mal ihre Teller beim Jonglieren von der Stange fallen. Einfach so, aus Lust an der Schadenfreude... 😀
Na, wie auch immer: Man kann nicht behaupten, dass er da sich sonderlich für den Inhalt des taz-Artikels von Frau Yaghoobifarah (den Namen musste ich jetzt mehrmals korrigieren, wie will die Frau mit so einem Namen, den keiner nennen möchte aus Angst, sich zu blamieren, Karriere machen ?) starkmacht. Aber er ordnet ihn auf seine unterhaltsam-süffisante Art schon richtig ein, indem er dahin zeigt, wo der "Skandal" erst so recht losgetreten wurde: ins Selbstwichtigkeitwahrnehmungszentrum Herrn Seehofers. Und wie dort auf die Dummheit der Wähler spekuliert wird.

Für mich war lehrreich, nochmal erklärt bekommen zu haben, weswegen man gegen "Soldaten sind Mörder!" keinen Strafantrag wegen Beleidigung stellen kann, jedenfalls keinen, von dem man hoffen kann, dass da auch was draus werde: Weil "Soldaten" so wie "Polizisten" keine beleidigungsfähige Gruppe sind, da zu unspezifisch.

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MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 2202
Veröffentlicht von: @blackjack

indem er dahin zeigt, wo der "Skandal" erst so recht losgetreten wurde:

Die CSU segelt da mal wieder in ganz eigenen Gewässern.
Ihr Generalsekretär konnte sich nicht enthalten, zu einem Bild von Frau Yaghoobifarah "Die hässliche Fratze der hasserfüllten Linken" zu twittern. Völlig irre. Und so Leute kümmern sich angeblich um einen gerechten Blick auf die Polizei...

Veröffentlicht von: @blackjack

Den ich ja mag

Seine Beiträge oder auch ihn als Menschen? Bei Ersterem stimme ich zu, für Letzteres läßt er mir aber doch allzu stark den Welterklärer 'raushängen'. Könnte mir vorstellen, daß das über eher kurz als lang recht anstrengend sein dürfte.

Veröffentlicht von: @blackjack

Weil "Soldaten" so wie "Polizisten" keine beleidigungsfähige Gruppe sind, da zu unspezifisch.

Vielleicht sollte man das ändern.
Ich bin ein großer Fan des staatlichen Gewaltmonopols und seiner rechtsstaatlichen Durchsetzung, weil ich nur zu genau weiß, wie es in alternativen Gesellschaften, wo man dem Recht des Stärkeren frönt, für mich aussähe. Daher schmerzen mich 'ACAB'-Shirts und ähnliches, weil ich mich frage: Ja, und wenn wir die Cops nicht mehr hätten, was dann?
Was andererseits keinen Freifahrtschein für Rassisten oder sonstige Extremisten in der Polizei bedeutet, nicht, daß ich hier mißverstanden werde.

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @mrorleander

Seine Beiträge oder auch ihn als Menschen?

Als Menschen kenne ich ihn nicht. Womöglich ist das gut so, womöglich entgeht mir da was. Reine Spekulation.

Veröffentlicht von: @mrorleander

läßt er mir aber doch allzu stark den Welterklärer 'raushängen'.

Naja - ich lese seine Beiträge durchaus, um was zu lernen. Insofern hab ich nichts dagegen, wenn er mir die Welt erklärt, bzw. die juristische Perspektive aus gerade aktuelle Themen. Meinungen hab ich selbst ja übergenug, aber verstehen tue ich Vieles nicht richtig. 😉

Veröffentlicht von: @mrorleander

Vielleicht sollte man das ändern.

Warum? Die Frage bei solch einer Änderung wäre ja: welche konkreten Folgen hätte das? Wie wehrlos sind denn Polizisten oder Soldaten oder Juristen oder Politiker oder Lehrer oder... gegen entsprechende pauschelen Abqualifizierungen? Wie groß sind denn da die Wunden tatsächlich, die geschlagen werden, wenn einer sagt: "Alle Fuhrunternehmer sind Arschlöcher!"?
Wenn man nach Gesetzesänderungen ruft, sollte man schon belegen können, was realistischerweise diese Änderungen dann bewirken werden.

Veröffentlicht von: @mrorleander

Daher schmerzen mich 'ACAB'-Shirts und ähnliches, weil ich mich frage: Ja, und wenn wir die Cops nicht mehr hätten, was dann?

Ich weiß zwar gerade nicht, was ACAB bedeutet (a cop a bullet vielleicht?), aber mal nachgehakt: wie sehr schmerzt Dich das? So sehr, dass du nachts nicht schlafen kannst? So sehr, dass Dich die sorge um einen befreundeten Polizisten von der Arbeit ablenkt?
So sehr, dass Du den Gedanken "Wenn wir die Cops nicht mehr hätten..." nicht mehr sauber zuendedenken, formulieren und Meinungsgegnern entgegenbringen kannst?
Warum reicht es nicht, zu sagen: "Bullshit! Probiert es mal mit praktikablen Lösungsvorschlägen!"? Warum soll der T-Shirt-Träger gleich gesetzlich verfolgt werden?

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122

primär an seiner Krankheit verstorben?
Es gibt ja nun zwei Autopsieberichte. Die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, aber in einem Punkt übereinstimmen: George Floyd starb durch Polizeigewalt. https://www.spiegel.de/politik/ausland/erstickung-oder-herzstillstand-zwei-autopsien-im-fall-george-floyd-a-125877d1-ad18-413b-b3b4-afeaed42dd60
Auch im offiziellen Obduktionsbericht ist von "homicide", also von einem Tötungsdelikt die Rede.
Schon interessant, daraus jetzt ein "primär an seinen eigentlichen Krankheiten verstorben" zu machen.

Wir können jetzt ja wie bei Corona anfangen zu diskutieren, ob jemand an Polizeigewalt gestorben ist oder mit Polizeigewalt und ob George Floyd in einem halben Jahr eh' an Vorerkrankungen der Herzkranzgefäße und Bluthochdruck gestorben wäre. 🙄

alescha antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 2202
Veröffentlicht von: @alescha

Es gibt ja nun zwei Autopsieberichte. Die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, aber in einem Punkt übereinstimmen: George Floyd starb durch Polizeigewalt.

Danke für die Erläuterung!

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das ist der frei im Netz verfügbare Autopsiebericht

https://www.hennepin.us/-/media/hennepinus/residents/public-safety/documents/Autopsy_2020-3700_Floyd.pdf

Zeige mir bitte die Stelle wo der obduzierende Arzt von von einem Tötungsdelikt schreibt. Den Begriff oder die Festellung *homicide* habe ich nicht bisher gefunden .

Zeigt mir bitte die Stelle, wo der autopsierende Arzt die Schlussfolgerung eines "Tötungsdelikt" zieht.
Wo habe ich das überlesen?

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @scylla

Zeige mir bitte die Stelle wo der obduzierende Arzt von von einem Tötungsdelikt schreibt. Den Begriff oder die Festellung *homicide* habe ich nicht bisher gefunden .

Zeigst du mir bitte die Stelle, wo im Bericht von irgendeiner Todesursache gesprochen wird?

Die Schlussfolgerung scheint mir nämlich zu fehlen... aber ich hab's auch nur überflogen.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122

Danke! 😊

"cardiopulmonary arrest complicating law enforcement subdual, restraint, and neck compression", was Google-Übersetzer mit "Herz-Lungen-Stillstand erschwert die Subdual-, Zurückhaltungs- und Nackenkompression der Strafverfolgung" übersetzt. Damit ist das gewaltsame Niederhalten todesursächlich.

Interessant ist, daß nicht nur der Spiegel von homicide schreibt, sondern auch die BBC ("The death of George Floyd, which triggered widespread protests across the US, has been declared a homicide in an official post-mortem examination." - Der Tod von George Floyd, der in den USA weit verbreitete Proteste auslöste, wurde in einer offiziellen Obduktion zum Mord erklärt. https://www.bbc.com/news/world-us-canada-52886593) oder CNN ("Experts hired by George Floyd's family and the Hennepin County Medical Examiner have concluded his death was a homicide, but they differ on what caused it." - Experten, die von George Floyds Familie und dem Hennepin County Medical Examiner hinzugezogen wurden, sind zu dem Schluß gekommen, daß sein Tod ein Mord war, aber sie unterscheiden sich darin, was ihn verursacht hat. https://edition.cnn.com/2020/06/01/us/george-floyd-independent-autopsy/index.html)

Naja, die Qualitätsmedien halt, au nemme dees, wie der Schwabe sagt.

Du kannst mir aber gerne erklären, warum es alternativlos war, George Floyd fast 9 Minuten lang das Knie in den Nacken zu drücken. Gab es wirklich keine andere Möglichkeit, ihn zu "sichern"?

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @alescha

"cardiopulmonary arrest complicating law enforcement subdual, restraint, and neck compression", was Google-Übersetzer mit "Herz-Lungen-Stillstand erschwert die Subdual-, Zurückhaltungs- und Nackenkompression der Strafverfolgung" übersetzt. Damit ist das gewaltsame Niederhalten todesursächlich.

Das ist mir zwar auch aufgefallen und wurde von den meisten Medien auch als Bezeichnung der Todesursache aufgefasst... allerdings wird es unter "case title" geführt und nicht etwa "conclusion" oder dergleichen, was mich etwas irritiert hat.

Nicht dass ich für so etwas Fachmann wäre, aber ich hätte da eine etwas eingehendere Stellungnahme im Text erwartet.
Für mich liest sich das eher wie ein Verdacht, nicht wie ein Fazit.

lucan-7 antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @alescha

Es gibt ja nun zwei Autopsieberichte.

Nun habe ich gestern einen Smart-Clip gesehen in dem George Floyd schon Handschellen trug bevor er auf den Boden gedrückt wurde. Da hatten die Polizisten anscheinend Schwierigkeiten einen Gefesselten ruhig zu stellen. 😢

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Endlich jemand der die Warheit sieht.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Wahrheit?

Veröffentlicht von: @martap

Endlich jemand der die Warheit sieht.

Welche "Wahrheit" meinst du?

Dass er glaubt, dass Schwarze in den USA nicht ins Gefängnis müssen... oder seine Zukunftsvision eines harten Urteils durch Einfluss der linken Medien in einem Prozess, der noch gar nicht stattfand?

lucan-7 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @qdspieler

In der USA gibt es manchmal keine wirkliche Gerechtigkeit. Ein OJ Simpson konnte munter morden, ohne dass er dafür ins Gefängnis musste. Einfach nur deshalb , weil er zufällig ein Schwarzer ist.

Genau. Schwarze geniessen in den USA vor Gericht besondere Privilegien und müssen deshalb nur sehr selten ins Gefängnis. Deshalb finden sich auch kaum Schwarze dort... richtig...?

Veröffentlicht von: @qdspieler

Die linken Medien in den USA verhindern mit ihrer Hetze eine objektive Bewertung und Aufklärung des aktuellen Falles. Letztlich geht es nicht mehr um die konkrete Schuld des Polizisten sondern nur noch darum dass er lebenslang hinter Gittern wandert.

Inwiefern?
Hast du den (zukünftigen) Prozess und das (kommende) Urteil bereits beobachten können, dass du so genau weisst, wovon sich die Richter hier beeindrucken lassen?

Oder posaunst du hier einfach mal irgendwelche Vermutungen in die Welt?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Genau. Schwarze geniessen in den USA vor Gericht besondere Privilegien.?

Darum geht es doch gar nicht.

Es geht darum, dass kriminelle Taten politisch instrumentalisiert werden, insbesondere von linken Gruppierungen, und damit gerechte und angemessene Urteile verhindert werden.

Wenn sich Menschen gleicher Herkunft gegenseitig erschießen, eignet sich das natürlich nicht zum Rassenskandal. Ich frage mich sowieso, auf welcher Grundlage man denn dem Polizisten rassistische Motive unterstellen will? Weil er zufällig weiß ist? Das es Menschen gibt, die sich toll fühlen, wenn sie andere quälen und erniedrigen können ist keine Frage der Rasse.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Oder posaunst du hier einfach mal irgendwelche Vermutungen in die Welt?

Natürlich sind das Vermutungen.
Bei meinen Einschätzungen lasse ich mich aber sicherlich nicht von linken Fanatikern beeinflussen wie das bei dir der Fall zu sein scheint. Du lässt dich ja sogar schon so weit aufhetzen, dass man dir getrost empfehlen könnte eine Mitgliedschaft bei der RAF zu beantragen. Die wollten ja auch die fiktive weiße Elite bekämpfen.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122
Veröffentlicht von: @qdspieler

Darum geht es doch gar nicht.

Warum versucht Du dann, anhand des Beispiels von O.J. Simpson nahezulegen, daß Schwarze vor Gericht einen Bonus haben?

Du hast seine Nicht-Verurteilung damit begründet, daß er "zufällig ein Schwarzer ist". Nicht etwa damit, daß er einen Promibonus hatte und das Geld, sich hervorragende Anwälte zu leisten.
Der Durchschnitts-Afroamerikaner hat das wohl eher nicht, weswegen überproportional viele Insassen der Gefängnisse Afroamerikaner sind.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Es geht darum, dass kriminelle Taten politisch instrumentalisiert werden, insbesondere von linken Gruppierungen, und damit gerechte und angemessene Urteile verhindert werden.

Der ist gut. 😀

Als ob rechte Gruppierungen, allen voran die AfD hierzulande, nicht jeden Übergriff von Migranten instrumentalisieren und sich nicht mal zu schade dafür sind, zur Not auch mal solche Übergriffe zu erfinden.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich frage mich sowieso, auf welcher Grundlage man denn dem Polizisten rassistische Motive unterstellen will? Weil er zufällig weiß ist? Das es Menschen gibt, die sich toll fühlen, wenn sie andere quälen und erniedrigen können ist keine Frage der Rasse.

Das ist richtig, aber es fällt doch auf, daß Personen mit etwas dunklerem Teint öfter kontrolliert werden als hellhäutige Personen. Übrigens auch hier in Deutschland.

Die USA haben ein Rassismus-Problem.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Bei meinen Einschätzungen lasse ich mich aber sicherlich nicht von linken Fanatikern beeinflussen wie das bei dir der Fall zu sein scheint.

Bei Dir scheint der Fall zu sein, daß Du Dich eher von rechten Fanatikern beeinflussen läßt.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Du lässt dich ja sogar schon so weit aufhetzen, dass man dir getrost empfehlen könnte eine Mitgliedschaft bei der RAF zu beantragen.

Ich finde Lucans Einlassungen über brennende Städte ja auch bedenklich, aber das finde ich trotzdem unverschämt.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Du hast seine Nicht-Verurteilung damit begründet, daß er "zufällig ein Schwarzer ist". Nicht etwa damit, daß er einen Promibonus hatte und das Geld, sich hervorragende Anwälte zu leisten.

Gute Anwälte helfen oftmals. In dem Fall sehe ich das aber anders.

Veröffentlicht von: @alescha

Der Durchschnitts-Afroamerikaner hat das wohl eher nicht, weswegen überproportional viele Insassen der Gefängnisse Afroamerikaner sind.

Ach so, du meinst es sind nur nicht so viele nicht-schwarze Amerikaner im Gefängnis, weil die sich so gute Anwälte leisten können.

Veröffentlicht von: @alescha

Die USA haben ein Rassismus-Problem.

Ja genau, deswegen wollen auch so viele dahin.

Veröffentlicht von: @alescha

Bei Dir scheint der Fall zu sein, daß Du Dich eher von rechten Fanatikern beeinflussen läßt.

Wie soll das gehen? Ich lese ganz normale deutsche Tageszeitungen. Ich komme mit irgendwelchem rechten Propagandamaterial gar nicht in Kontakt.

Veröffentlicht von: @alescha

Ich finde Lucans Einlassungen über brennende Städte ja auch bedenklich, aber das finde ich trotzdem unverschämt.

Ja das ist bezeichnend, dass du den Wunsch nach brennenden Städten nicht unverschämt findest, sondern nur bedenklich.

Ich finde die Doppelmoral dahinter einfach furchtbar. Auf der einen Seite gibt man sich sozial und menschenfreundlich und auf der anderen Seite steht die Freude darüber wenn das Eigentum anderer zerstört wird.
Jeder ist sich doch noch immer selbst der nächste. Solange es nicht das eigene Haus oder Auto ist, das brennt ist doch alles wunderbar.

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Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Gute Anwälte helfen oftmals. In dem Fall sehe ich das aber anders.

Warum?

Veröffentlicht von: @qdspieler

Ach so, du meinst es sind nur nicht so viele nicht-schwarze Amerikaner im Gefängnis, weil die sich so gute Anwälte leisten können.

Nicht nur, aber das spielt sicher eine Rolle.
Schwarze in den USA verdienen weniger als Weiße und kommen viel häufiger ins Gefängnis. Ihre systematische Benachteiligung ist messbar.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Ja genau, deswegen wollen auch so viele dahin.

Der Rassismus ist doch meßbar. Afroamerikaner verdienen weniger, haben eine schlechtere Bildung, sind schlechter medizinisch versorgt.

Woran liegt das Deiner Meinung nach? Schwarze sind halt dümmer und fauler als Weiße?

Die Benachteiligung wird ja jetzt auch in der Corona-Krise offenbar. Afroamerikaner sind unter den Infizierten und Erkrankten überrepräsentiert. Warum?

Veröffentlicht von: @qdspieler

Wie soll das gehen?

Ich weiß es nicht. Mir fällt aber schon auf, daß Du hin und wieder rechts vom Pferd runterfällst.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Ja das ist bezeichnend, dass du den Wunsch nach brennenden Städten nicht unverschämt findest, sondern nur bedenklich.

Wo genau äußert er diesen Wunsch? Bitte mit konkretem Zitat belegen.

Er will beobachtet haben, daß man mit Gewalt eher erfolgreich ist, wenn es darum geht, gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen. Das ist aber was anderes, als sich die Gewalt auch zu wünschen.

Veröffentlicht von: @qdspieler

die Freude darüber wenn das Eigentum anderer zerstört wird

Auch hier hätte ich gerne ein Zitat, das diese Freude belegt. Danke.

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Wo genau äußert er diesen Wunsch? Bitte mit konkretem Zitat belegen.

"Städte müssen brennen..."

Veröffentlicht von: @alescha

Auch hier hätte ich gerne ein Zitat, das diese Freude belegt. Danke.

Hier hatte ich nicht speziell Lucan im Hinterkopf sondern allgemein die Linke Szene. Ich hatte da ja mal Einblick und weiß genau wie groß die Freude war, wenn eine Aktion mal wieder so eskalierte, dass man Geschäfte plündern konnte.

Veröffentlicht von: @alescha

Die Benachteiligung wird ja jetzt auch in der Corona-Krise offenbar. Afroamerikaner sind unter den Infizierten und Erkrankten überrepräsentiert. Warum?

Im einzelnen kann ich das nicht sagen, da ich mich da zuwenig auskenne. Vermutlich leben Schwarze aber auch eher in den Großstädten, wo es viel enger zugeht als auf dem Land.

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Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

"Städte müssen brennen..."

Du hast aber schon die dazugehörigen Beiträge gelesen, oder hat Dir nur der Betreff gereicht?

Veröffentlicht von: @qdspieler

Im einzelnen kann ich das nicht sagen, da ich mich da zuwenig auskenne. Vermutlich leben Schwarze aber auch eher in den Großstädten, wo es viel enger zugeht als auf dem Land.

Nein. Google ist Dein Freund, wenn Du dem "ich kenne mich zu wenig aus" abhelfen willst, hier eine kleine Auswahl:
https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-usa-schwarze-sterberate-1.4872535
https://www.tagesspiegel.de/politik/erhoehtes-corona-risiko-fuer-afroamerikaner-warum-schwarze-in-den-usa-so-stark-gefaehrdet-sind/25730872.html
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-usa-minderheiten-100.html

Daraus geht u.a. hervor:
- Afroamerikaner haben ein höheres Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und Lungenerkrankungen
- Afroamerikaner sind seltener krankenversichert als Weiße. Mit der Folge, daß sie gar nicht zum Arzt gehen oder erst wenn es zu spät ist, aus Sorge, sich die Behandlung nicht leisten zu können
- Social Distancing können überdurchschnittlich viele Afroamerikaner nicht machen. Die meisten arbeiten z.B. in Berufen, wo es kein Home Office gibt.
- In überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Gebieten ist die medizinische Grundversorgung schlechter.
- "Außerdem haben umfangreiche Studien gezeigt, dass Ärzte die Beschwerden von schwarzen Patienten tendenziell weniger ernst nehmen. Sie ordnen weniger Untersuchungen an und verschreiben zudem schlechtere Behandlungen." (Zitat aus der SZ)

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Respekt!
Wollte nur mal meinen Respekt für das Engagement bekunden, mit welchem Du regelmäßig Deine ziemlich durchdachten Argumente mit passend recherchierten Quellen belegst und im Zweifelsfall lieber eine mehr als eine zu wenig verlinkst. So geht guter Diskurs!

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Alescha
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Danke! 😊

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Ja das ist bezeichnend, dass du den Wunsch nach brennenden Städten nicht unverschämt findest, sondern nur bedenklich.

Ich finde die Doppelmoral dahinter einfach furchtbar. Auf der einen Seite gibt man sich sozial und menschenfreundlich und auf der anderen Seite steht die Freude darüber wenn das Eigentum anderer zerstört wird.

Sorry, aber das ist wirklich eine Unverschämtheit mir hier "Wünsche nach brennenden Städten" und "Freude über die Zerstörung von Eigentum" zu unterstellen!

Meine Aussage lautete, dass die Geschichte gezeigt hat, dass Gewalt erfolgreich zu Veränderungen in einer Gesellschaft führen kann. Das ist eine Tatsache, die ich bedauerlich finde, die ich aber nicht ändern kann. Friedlicher Widerstand ist eine wünschenswerte Methode, aber sie funktioniert nur im Ausnahmefall.

Daraus folgt für mich keine "Freude" über brennende Häuser, sondern eine ganz andere Konsequenz: Wer "friedlichen Widerstand" propagiert muss das auf eine Weise tun, in der dieser auch tatsächlich funktionieren kann und zu Änderungen führt.
Darin liegt die eigentliche Hersausforderung.

Wer "friedlichen Widerstand" fordert, ohne dass sich dabei tatsächlich etwas Entscheidendes ändert - der braucht sich dann nicht mehr zu wundern, wenn der Widerstand irgendwann nicht mehr friedlich ist, um die Änderungen dann eben mit Gewalt und Nachdruck zu erzwingen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Sorry, aber das ist wirklich eine Unverschämtheit mir hier "Wünsche nach brennenden Städten" und "Freude über die Zerstörung von Eigentum" zu unterstellen!

Auch sorry, aber die Aussage war nicht speziell auf dich gemünzt sondern allgemein die Linke Szene. Ich hatte da ja mal Einblick und weiß genau wie groß die Freude war, wenn eine Aktion mal wieder so eskalierte, dass man Geschäfte plündern konnte.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Auch sorry, aber die Aussage war nicht speziell auf dich gemünzt sondern allgemein die Linke Szene.

Deine Aussage bezog sich unmittelbar auf einen Beitrag von mir, und von einer "Linken Szene" oder anderen Leuten war nirgendwo die Rede, auch in deiner Antwort nicht. Und du hast ja mit meiner Verortung in die RAF in deinem anderen Beitrag auch deutlich gemacht, dass du mich genau dort siehst...

Ich versuche das jetzt mal trotzdem als eine Art Entschuldigung zur Kenntnis zu nehmen und will das jetzt nicht weiter hochschaukeln, in der Hoffnung auf einen weiteren sachlichen Austausch.

lucan-7 antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ja das ist bezeichnend, dass du den Wunsch nach brennenden Städten nicht unverschämt findest, sondern nur bedenklich.

Wo hat Lucan einen Wunsch nach brennenden Städten geäußert? Er hat doch geäußert das sich brennende Städte ergeben werden, wenn sich alles weiter aufheizt. Aufgeheizt durch Bestzer von Benzinkanister beider Seiten.

chubzi

chubzi antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
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Veröffentlicht von: @alescha

Das ist richtig, aber es fällt doch auf, daß Personen mit etwas dunklerem Teint öfter kontrolliert werden als hellhäutige Personen. Übrigens auch hier in Deutschland.

Die USA haben ein Rassismus-Problem.

Das hat aber mit Rassismus nichts zu tun. Wenn Menschen einer bestimmten Hautfarbe überproportional an Straftaten beteiligt ist, dann rechtfertigt das auch eine stärkere Kontrolle durch die Polizei, auch hier in Deutschland - das ist kein Rassismus.

an-ja antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @an-ja

Das hat aber mit Rassismus nichts zu tun. Wenn Menschen einer bestimmten Hautfarbe überproportional an Straftaten beteiligt ist, dann rechtfertigt das auch eine stärkere Kontrolle durch die Polizei, auch hier in Deutschland - das ist kein Rassismus.

Doch, genau das ist es. Denn die Hautfarbe hat ja ursächlich nichts mit der Straffälligkeit zu tun. Wenn ein schwarzer Geschäftsmann aufgrund seiner Hautfarbe für einen potentiellen Kriminellen gehalten wird, dann ist das Rassismus.

Es wäre kein Rassismus, wenn hier bestimmte Verhaltensmuster entscheidend wären, also ein betont "unauffälliges Verhalten" oder ähnliches.

Anders ist es natürlich, wenn gezielt nach ganz bestimmten Tätern gesucht wird, also Angehörigen eines arabischen Clans oder afrikanischen Drogendealern, von denen man genau weiss, dass sie einer bestimmten Ethnie angehören.

Wenn aber ein Friseur aus Namibia aufgrund seiner Hautfarbe mit Drogendealern aus Somalia in Verbindung gebracht wird... dann ist das Rassismus.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122

Auf jeden Fall ist das racial profiling gesetzeswidrig: https://de.wikipedia.org/wiki/Racial_Profiling#Rechtslage

Beispiel gefällig?

Die Ausweiskontrolle eines dunkelhäutigen Mannes am Bochumer Hauptbahnhof verstieß gegen das Diskriminierungsverbot, entschied das OVG Münster. Eine erhöhte Straffälligkeit Dunkelhäutiger konnte die Bundespolizei nämlich nicht nachweisen.

Das im Grundgesetz verankerte Diskriminierungsverbot verbietet es der Polizei, einen Menschen allein wegen seiner Hautfarbe zu kontrollieren. Ausnahmsweise gerechtfertigt kann eine solche verbotene Anknüpfung an die Hautfarbe nur sein, wenn die Polizei konkrete Anhaltspunkte dafür hat, dass Personen mit dunkler Haut an der entsprechenden Örtlichkeit überproportional häufig strafrechtlich in Erscheinung treten.

https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ovg-muenster-5a29416-racial-profiling-polizeikontrolle-diskriminierung/

An der betreffenden Örtlichkeit wurden übrigens ein Großteil der registrierten Straftaten am Hauptbahnhof in Bochum von Deutschen begangen.

Und Beispiele dafür, daß Afroamerikaner in den USA benachteiligt sind, habe ich anhand der Corona-Fallzahlen [url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12774389&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]hier[/url] gebracht.

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @qdspieler

Du lässt dich ja sogar schon so weit aufhetzen, dass man dir getrost empfehlen könnte eine Mitgliedschaft bei der RAF zu beantragen. Die wollten ja auch die fiktive weiße Elite bekämpfen.

Ich erinnere mich noch persönlich an die Nachricht über die Ermordung von Hans-Martin Schleyer und wie sehr mich das damals schockiert hat, obwohl ich noch ein Kind war.

Du überschreitest hier ganz klar eine Grenze.

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2977
Veröffentlicht von: @lucan-7

In der USA gibt es manchmal keine wirkliche Gerechtigkeit. Ein OJ Simpson konnte munter morden, ohne dass er dafür ins Gefängnis musste. Einfach nur deshalb , weil er zufällig ein Schwarzer ist.

Genau. Schwarze geniessen in den USA vor Gericht besondere Privilegien und müssen deshalb nur sehr selten ins Gefängnis.

Hasst du irgend einen Hinweis, dass es im Fall O. J. Simpson um seine Hautfarbe geht. Zu ein vergleichbar unbefriedigendes Ergebnis kann, oder weiteren offenen Fragen. Wenn mir ein Beispiel eine Falls einfällt, werde ich es hier hinein setzen. Deine Antwort, zeigt mir, dass Du Rasse, unabhängig von dem, wie du etwas bewertest, hinein malst. Das unabhängig davon, dass es in den USA bis heute einen Rassekonflikt gibt.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @orangsaya

Hasst du irgend einen Hinweis, dass es im Fall O. J. Simpson um seine Hautfarbe geht.

Ich habe das Beispiel nicht gebracht... zumal ich Einzelfälle eh nicht für ausschlaggebend halte.

Hier wurde suggeriert, dass OJ Simpson nicht ins Gefängnis musste, WEIL er ein Schwarzer ist... anders lässt sich der Satz eigentlich nicht verstehen.

Und das halte ich für absurd.

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 2202
Veröffentlicht von: @lucan-7

Und das halte ich für absurd.

Mit dieser Aussage wäre ich vorsichtig.
Der Prozeß wurde von Rassismusvorwürfen geprägt ( https://de.wikipedia.org/wiki/Strafprozess_gegen_O._J._Simpson#Rassismusvorw%C3%BCrfe_gegen_die_Ermittler ).
Und Carrie Bess, ein Mitglied der Jury, behauptete nach der Urteilsverkündung im Interview:"Im übrigen sei der Freispruch auch „Rache“ für Rodney King gewesen. Dies sei die Haltung von 90 % der Jury-Mitglieder gewesen". Ein anderes Jury-Mitglied zeigte beim Verlassen des Gerichtssaals das Zeichen der Black-Power-Organisation.

https://de.wikipedia.org/wiki/Strafprozess_gegen_O._J._Simpson#Reaktionen

Ich würde daher der Ansicht zustimmen, daß O.J. Simpson wegen seiner schwarzen Hautfarbe freigesprochen wurde - trotz erdrückender Beweislast gegen ihn.

Sein Beispiel taugt aber nichts dazu, etwas über die normale richterliche Praxis gegenüber schwarzen Angeklagten auszusagen.

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mrorleander

Ich würde daher der Ansicht zustimmen, daß O.J. Simpson wegen seiner schwarzen Hautfarbe freigesprochen wurde - trotz erdrückender Beweislast gegen ihn.

Eigentlich war schon die Verlegung des Gerichtsortes von Santa monica nach LA Zentrum ein Akt des Rassismus. Man unterstellte den Bewohnern von Santa Monica, rein auf Grund der Hautfarbe und der sozailen Stellung (reich und überwiegend weiss) eine Jury kein angemessenes Urteil finden könne.

Herausgekommen war dann ein Freispruch der auch für mich nach einer *Jury Nullifikation* aus rassistischen Motiven riecht...

Anonymous antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
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Beiträge : 2202
Veröffentlicht von: @scylla

Man unterstellte den Bewohnern von Santa Monica, rein auf Grund der Hautfarbe und der sozailen Stellung (reich und überwiegend weiss) eine Jury kein angemessenes Urteil finden könne.

Das Problem ist, daß diese Unterstellung nicht an den Haaren herbeigezogen ist. Das empfinde ich als erdrückend: Sich nicht darauf verlassen zu können, daß vor Gericht Recht gesprochen wird. Und das nicht deshalb, weil es mal die eine oder andere Niete gibt unter Richtern und Jury-Mitgliedern, sondern grundsätzliche Vorbehalte gegenüber schwarzer Hautfarbe.

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @mrorleander

daß diese Unterstellung nicht an den Haaren herbeigezogen ist.

Also ein Schuldspruch wäre rassistisch gewesen, weil eine überwiegend weisse Jury natürlich Vorbehalte hat wegen der Hautfarbe?

So haben wir für einen Doppelmord, für den es eigentlich auch die Todestrafe hätte geben können, eine (wahrscheinliche) Jury Nullifikation aus rassespezifischen Zugehörigkeitssympathien und "Rache" für einen Freispruch in einer anderen Sache, bei einer überwiegend schwarzen Jury.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @scylla

Also ein Schuldspruch wäre rassistisch gewesen, weil eine überwiegend weisse Jury natürlich Vorbehalte hat wegen der Hautfarbe?

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es hätte nicht ausgeschlossen werden können, dass dem Schuldspruch rassistische Vorbehalte zugrundeliegen...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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"ein Schuldspruch wäre rassistisch gewesen"

sollte "ein Schuldspruch durch eine weisse Jury in Santa Monica wäre rassistisch gewesen"

Anonymous antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 2202
Veröffentlicht von: @scylla

Also ein Schuldspruch wäre rassistisch gewesen, weil eine überwiegend weisse Jury natürlich Vorbehalte hat wegen der Hautfarbe?

Vielleicht. Vielleicht auch nicht. An dieser Stelle keine Gewißheit zu haben (wie gesagt, abgesehen von Nieten, die es in jedem Rechtssystem gibt), markiert ja das Problem.

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @mrorleander

Sein Beispiel taugt aber nichts dazu, etwas über die normale richterliche Praxis gegenüber schwarzen Angeklagten auszusagen.

Eben das ist der Punkt. Ich erinnere mich, dass seine Hautfarbe natürlich ein Thema in den Medien war... aber das war sein Prominentenstatus auch.

Es ist absurd, das als Beispiel über die "Bevorzugung" von Schwarzen vor Gericht zu verwenden.

lucan-7 antworten


Anonymous
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The good fight
Zur speziellen Rolle von Christen habe ich mal wieder nicht viel beizutragen. Alle sachthematischen Punkte der Rassismus-Angelegenheit indes sind, wie ich finde, in der neuesten Staffel von "The good fight" (für amazon-prime-Kunden seit Kurzem in deutscher Synchronisation kostenfrei zu sehen) auf anschaulich-unterhaltsame Weise aufbereitet worden. Wenn man bedenkt, dass diese Staffel schon abgedreht war, bevor durch die polizeiliche Ermordung von George Floyd das Thema auch bei uns die Hedlines zu dominieren begann, könnte man den Machern nahezu prophetische Fähigkeiten attestieren.
Oder nein, anders: das Rassismus-Thema scheint offenbar schon vorher virulent gewesen zu sein und Floyds Ermordung war nur noch der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Dass es - siehe die Diskussion über die "Zuschneidung" von Wahlbezirken oder die systematische Erschwernis für manche Bevölkerungsgruppen, sich als Wähler registrieren zu lassen - früher oder später vor der nächsten Präsidentschaftswahl zum Hauptthema werden würde, ließ sich offenbar von aufmerksamen Beobachtern der us-amerikanischen Innenpolitik schon vor dem Mordfall erahnen.

Bei der BLM-Sache geht es - das wird anhand der "schwarzen" Anwaltskanzlei, die in der Serie im Mittelpunkt steht - letztendlich immer auch um Geld. Die Corona-Krise, die bei Entstehung der Staffel noch nicht abzusehen war, hat dies zu verdeutlichen geholfen. In den USA starben und sterben ja überproportional viele Schwarze an der Pandemie. Nicht, weil Dunkelhäutigkeit per se ein höheres Mortalitätsrisiko bei Corona bedeutet, sondern weil die Afroamerikaner eben durchschnittlich häufiger in prekären Jobs arbeiten (dort, wo es mangels Möglichkeiten zum social distancing leichter ist, sich zu infizieren) und überhaupt durchschnittlich in prekäreren sozialen Verhältnissen leben: sie ernähren sich ungesünder, sind seltener gut krankenversichert, leben in Stadtteilen, in denen das Gesundheitssystem maroder ist als im Durchschnitt und so weiter und so fort.

Wir Privilegierten schauen, so meine Einschätzung, auf die BLM-Bewegung ähnlich befremdet, wie eins die französische Königin auf die Brot fordernde soziale Unterschicht ihrer Zeit: "Sollen sie doch Kuchen essen!"
Das Hauptprojekt Obamas war die allgemeine Krankenversicherung. Sie galt dem sozialen Problem der USA. Unter Trump wurde alles Erdenkliche unternommen, Obamacare rückgängig zu machen. Darin liegt der strukturelle Bürgerkrieg in den USA: hier kämpfen die Reichen gegen die Armen. In der Verhinderung wirtschaftlichen Ausgleichs zwischen den Bevölkerungsschichten besteht das, was, weil es visuell leichter darstellbar ist, Rassismus genannt wird.

Der wirtschaftliche Ausgleich zwischen den Schichten dürfte die einzige Möglichkeit sein, das Bürgerkriegspotential in der Rassismusangelegenheit zu entschärfen: vermutlich müssten da höhere Beträge aufgewendet werden, als sie als Antwort auf die Coronakrise schon aufgerufen wurden: um die strukturelle Benachteiligung der Armen zu beenden, müßte z.B. das Bildungssystem in den USA umgekrempelt werden, damit nicht schon der Geburts- und Wohnort eines Menschen darüber entscheidet, welchen Zugang zu (Aus-) Bildungsmöglichkeiten er dereinst haben wird. Um nur einen von vielen Ansatzpunkten zu erwähnen.
Die Rassenfrage ist nur eine Spielart der Klassenfrage. Und dabei ist zu beachten, dass zu der altbekannten "Arbeiterklasse" inzwischen eine noch niedrigere Klasse dazugekommen ist: die Klasse derer, die auf forsch Amerikanisch schlicht "Trash" genannt wird.
Witzig irgendwie, dass es der Begriff nur in Zusammenhang mit "white" in den politischen Diskurs geschafft hat - man könnte spekulieren, ob durch die Hinzufügung subtil kommuniziert wird, dass der "übliche" Trash ja farbig sei und als gewöhnliches Phänomen keiner weiteren Erwähnung bedürfe, die Stanze "white Trash" also von Seiten der gesellschaftlichen Macht als rhethorisches Mittel im Rahmen des Klassenkampfs in den Diskurs gebracht wurde nach dem Prinzip des divide et impera...
Vielleicht freuten sich diejenigen, die Warren Buffets Aperçu (darüber, dass ein Kampf zwischen Arm und Reich stattfinde - den die Reichen im Begriff seien zu gewinnen) in zynischer Weise als frohe Botschaft verstanden, zu früh - und die BLM-Bewegung eröffnet eine neue Frontlinie in diesem Kampf. Wobei, um im Bild zu bleiben, die Gräben an dieser Front von Trump und seiner gewissenlosen Gefolgschaft dankenswerterweise schon ausgehoben wurden..

Anonymous antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Darin liegt der strukturelle Bürgerkrieg in den USA: hier kämpfen die Reichen gegen die Armen.

Ich weiß nicht, ob das wirklich den Kern trifft. Gerade Angehörige des white trashs sind doch oft stramme Trump Wähler und wenn man denen mit Gesundheitsvorsorge kommt und ihnen erklären will, dass Karies bei kleinen Kindern auch was mit Vernachlässigung zu tun hat, werden sie schnell sehr gallig. Und es waren nicht die Superreichen, die auf die Straße gingen, um gegen die Obamacare zu protestieren.

Die Ungleichverteilung in den USA ist viel höher wie in Deutschland. Ich weiß nicht mehr ob es zwei oder drei handvoll Fondsmanager waren, die mehr verdienen als als dreihundertungradtausend Krankenpfleger in den USA. Es gibt kaum Mittelschicht in den USA und die soziale Mobilität geht zurück. Das trifft natürlich alle die "unten" sind und Randgruppen stärker. Der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär scheint ausgeträumt und dennoch verehren die Amerikaner die Sieger, die weniger, die es zu etwas gebracht haben.

Die Frage ist, sind nur die Strukturen schuld, dass es keine soziale Mobilität mehr gibt, oder sind es nicht auch kaputte Familienverhältnisse, Kriminalität, Drogenkonsum und dergleichen.

Hast du das Interview von Glenn Loury gelesen?

https://www.nzz.ch/international/proteste-in-den-usa-der-rassismus-erklaert-nicht-was-passiert-ld.1559746

Anonymous antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
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Beiträge : 1449

Ich finde es crass das die USA so lange geschafft hat den Traum zu verkörpern vom Tellerwäscher zum Millionär oder das mit der großen Freiheit.

Wenn man ein guter Erfinder wird oder so mags ja stimmen... Aber eigentlich heißt es dort doch viel malochen wenig bekommen

derneinsager antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @jadwin

Die Frage ist, sind nur die Strukturen schuld, dass es keine soziale Mobilität mehr gibt, oder sind es nicht auch kaputte Familienverhältnisse, Kriminalität, Drogenkonsum und dergleichen.

Das sind doch die Strukturen?!

Veröffentlicht von: @jadwin

Hast du das Interview von Glenn Loury gelesen?

Ja. Nach konkreten Problemlösungsansätzen suchend bin ich darin allerdings nicht fündig geworden. Ehrlich gesagt hätte mich das aber bei einem bekennenden Reagan-Fan auch erstaunt. Der Tenor des Interviews lautet doch, zusammengefaßt: wenn die Schwarzen so leben würden wie die Weißen, wenn sie sich so gut um ihre Kinder kümmern würden, wenn sie nicht in Gegenden aufeinanderhocken würden, in denen die Kriminalitätsraten hoch sind, wenn sie sich nicht so häufig scheiden lassen würden (das gute alte family-values-topos...) hätten sie - und damit wir mit ihnen - keine Probleme.
Ich stimme ihm ja zu, dass es sich da nicht eigentlich um ein Rassismusproblem handelt. Aber für was für ein Problem handelt es sich denn dann? Offenkundig um ein soziales und somit letztendlich ökonomisch bedingtes Problem. Wie wären da die Ansätze, etwas zu verändern? Durch reagonomical government?
Nimm mal das Beispiel mit der Kriminalität. Er weist auf die Fakten hin, nach welchen eben Schwarze deutlich höhere Kriminalitätsraten haben als Weisse. Und dass dann in "black areas" eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein angehaltener Autofahrer eine Waffe zückt, stimmt ja auch.
Wie ist so einem Problem aber beizukommen?
Da muß eben gefragt werden, wie dieses Problem entstand und da wird's dann rasch peinlich für die konservativen Law-and-Order-Verfechter. Die hohen Kriminalitätsraten haben einerseits mit dem völlig sinnfreien "war on drugs" zu tun, diesem jahrzehntealten abermilliardenteuren längst verlorenen Krieg gegen eine Krankheit (Sucht als kriminell und Süchtige als Verbrecher zu behandeln ist Schildbürgerei par excellence), dann mit der saudämlichen "three strikes and You're out!"-Regel und schließlich mit der Privatisierung und damit Ökonomisierung des Strafvollzugs.
So hat "konservative" Politik über Jahrzehnte hinweg ein Kriminalitätsproblem geschaffen, dessen man nun nicht mehr Herr wird - weil eben die entsprechenden Strukturen schon seit mehreren Jahrzehnten hinweg auf die Sozialisierung der Armen/mehrheitlich Farbigen einwirken und ihre Folgen zeitigen.

Veröffentlicht von: @jadwin

Gerade Angehörige des white trashs sind doch oft stramme Trump Wähler

Der echte white Trash wählt sowenig wie der andersfarbige Trash: diese Leute sind zu kaputt, sich überhaupt noch um eine Eintragung in de Wählerverzeichnisse zu bemühen, die haben Wichtigeres zu tun: ihre minderjährigen schwangeren Töchter zu schlagen oder sich auf die Suche nach dem nächsten gefälschten Opiate-Rezept zu machen... Du meinst wohl eher die Rednecks - mag sein, dass sich aus denen ein Gutteil des white Trashs rekrutiert, aber einander überschneidende Mengen sind noch keine kongruenten Mengen. 😉 Und wie schon geschrieben: ich vermute, dass der Begriff "white Trash" dazu dienen soll, noch innerhalb der Unterschicht der Weißen Unfrieden, bzw. Distanzierungstendenzen zu erzeugen: solange man damit beschäftigt ist, den noch ärmeren, noch prekärer lebenden Nachbarn zu verachten, kommt man nicht auf die Idee, den gemeinsamen (Klassen-) Feind in's Visier zu nehmen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Das sind doch die Strukturen?!

Aber diese Strukturen kommen nicht vom Staat, sondern von den Menschen selber. Ein Ansatz wäre, dass die Leute einer Gegend sich vornehmen moralischer zu leben, den Zusammenhalt untereinander zu stärken und mit den Politikern, Schulleitern und der Polizei zusammen zu arbeiten, sie als Partner und nicht als Gegner zu sehen.

Veröffentlicht von: @blackjack

Ich stimme ihm ja zu, dass es sich da nicht eigentlich um ein Rassismusproblem handelt. Aber für was für ein Problem handelt es sich denn dann? Offenkundig um ein soziales und somit letztendlich ökonomisch bedingtes Problem.

Es ist die Frage, ob alle moralischen Probleme letztendlich soziale und ökonomische Probleme sind. Sicherlich verschärfen sie diese, weil es ein Abrutschen und Perspektivlosigkeit geht. Aber wenn man 50 Jahre zurück blickt, dann waren die ökonomischen Probleme der Schwarzen sicherlich nicht kleiner und dennoch gab es viel mehr Zusammenhalt, intaktere Familienstrukturen weniger Kriminalität.

Man kann also nicht alles auf die ökonomischen Gegebenheiten schieben. Sicher sind das Steuersystem, der geringe ausgeprägte Sozialstaat Faktoren, die die extremen Unterschiede zwischen Arm und Reich begünstigen. Den Republikanern scheint nichts anderes einzufallen als das Reiten auf der Laffer curve, sprich Wirtschaftswachstum durch Steuersenkungen. Dass man mehr Steuereinnahmen durch Senkung der Steuersätze erreichen können, haben weltweit nur die skandinavischen Länder hin bekommen und die hatten Steuersätze von über 50%.

Ich denke man muss die Probleme globaler sehen. Es gibt Verhaltensweisen/Einstellungen, die führen in den Abwärtsstrudel und es gibt Verhaltensweisen/Einstellungen die führen nach oben.
Und das unabhängig von der "Rasse". Und da muss man sich fragen, wie man da hin kommt. Man kann ja schlecht sagen, Junge streng dich an, wenn er Zeit Lebens nur Prügel bekommen hat oder gerade sein Cousin erschossen wurde, oder er sonstige negative Erfahrungen und Traumas hat. Mehr Sozialarbeiter, mehr psychologische Beratung, Sonderangebote in den Schulen, Mentorenprogramme, (vielleicht von Leuten aus dem Viertel, die es geschafft haben), Hilfen für Alleinerziehende Mütter, Stadteilsanierung, ich denke solche Programme wären sinnvoll, wenn sie denn angenommen würden. Einbinden sollte man die Kirchen und alle Initiativen, die sich sozial engagieren wollen.

Was die Law-and-Order Vertreter Verfechter vergessen, ist dass es in erster Linie ein Krieg um die Herzen und Köpfe der Leute ist. Man muss es schaffen, die Leute auf die richtige Seite zu ziehen, denn alleine mit Strafen und Strafverfolgung wird man den Krieg verlieren. Ich bin aber auch gegen Laizze Fair Politik, die allein auf Aufklärung und Freiheit der Menschen setzt.

Beim Strafvollzug würde ich den Aspekt der "Rache" herausnehmen wollen und den Focus ganz auf Rehabilitation setzen. Wie kann man einen Mörder hinrichten, wenn er im Gefängnis sich dreht und Kinderbücher schreibt. Da hat sich wohl das alttestamentliche "Auge um Auge, Zahn um Zahn" gegen die neutestamentliche große Freude über die Umkehr eines Sünders durchgesetzt. Die Frage ist, ob die Amerikaner das wollen, denn sie schätzen die Gerechtigkeit hoch ein, der unbedingt genüge getan werden müsse.

Ich finde selbst die Idee der Boot camps nicht schlecht. Nur würde ich sie vollkommen anders organisieren. Alle sadistischen Wächter aussortieren. Focus soll darauf liegen, den Leuten zu zeigen, wie produktiv sie sind. 10-12 Stunden Arbeit am Tag. Disziplin, Zusammenhalt einfordern. Sonntags Ruhetag, vielleicht sogar mit den Jungs grillen, um ihnen Wertschätzung zu zeigen. Und bereit stehen mit Seelsorgern, Psychologen, Sozialarbeitern, wenn jemand sein Leben in Ordnung bringen, oder für die Zukunft planen will.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Gefängnisse, die Gewinne erwirtschaften sollen

Veröffentlicht von: @jadwin

Ein Ansatz wäre, dass die Leute einer Gegend sich vornehmen moralischer zu leben, den Zusammenhalt untereinander zu stärken und mit den Politikern, Schulleitern und der Polizei zusammen zu arbeiten, sie als Partner und nicht als Gegner zu sehen.

Das würde nur auf Gegenseitigkeit funktionieren... und über Jahrzehnte hinweg, bis sich etwas ändert.

Veröffentlicht von: @jadwin

Beim Strafvollzug würde ich den Aspekt der "Rache" herausnehmen wollen und den Focus ganz auf Rehabilitation setzen.

Daran besteht seitens der Gefängnisse kein Interesse. Das sind großteils gewinnorientierte Unternehmen - je länger die Gefangenen weggesperrt werden, desto höher der Gewinn:

Private Gefängnisse in den USA

(Der Artikel ist bereits 10 Jahre alt und bezieht sich nicht auf die aktuelle Krise)

Veröffentlicht von: @jadwin

Die Frage ist, ob die Amerikaner das wollen, denn sie schätzen die Gerechtigkeit hoch ein, der unbedingt genüge getan werden müsse.

Jugendliche Täter für Kleinigkeiten jahrzehntelang wegzusperren hat nicht viel mit "Gerechtigkeit" zu tun, sondern eher mit dem Wunsch nach einfachen, schnellen Lösungen, über die man nicht viel nachdenken muss.

Veröffentlicht von: @jadwin

Ich finde selbst die Idee der Boot camps nicht schlecht.

Kostet Geld. Wird also nicht gemacht, da die Gefängnisse großteils Gewinne erwirtschaften sollen.

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @jadwin

Aber diese Strukturen kommen nicht vom Staat, sondern von den Menschen selber.

Die Menschen bilden den Staat. Im Ernst: diese Trennung zwischen politischen Strukturen und "den" Menschen wird ja oft gemacht und ich kann keinerlei Sinn in einer solchen Trennung erkennen.

Veröffentlicht von: @jadwin

Ein Ansatz wäre, dass die Leute einer Gegend sich vornehmen moralischer zu leben

Ernsthaft? 😀 Das ist das Narrativ vieler erbaulicher Hollywood-Märchen. Der Appell an das Gute in den Menschen, deren Einsichtsfähigkeit. Gerade letztens wieder so einen Streifen geguckt, wo ein aufrechter Basketball-Trainer aus den Loosern einer Highschool mit unorthodoxen Drillmethoden Gewinner macht, die so dem Elend ihrer Herkunft entkommen können.

Der Ansatz, auf das bürgerschaftliche Engagement der Bewohner von sozialen Brennpunkten zu hoffen, ist, gesamtgesellschaftlich betrachtet, allenfalls hilflose Hoffnung. Oder eben - das unterstelle ich nicht Dir, aber denen, die das Vom-Millionär-zum-Tellerwäscher Selbstermächtigungsdenken seit Jahrzehnten propagieren, um nur nicht anerkennen zu müssen, dass es sich hier um ein systemisches Problem, nämlich, ich wiederhole mich: ein Klassenproblem handelt.

Damit will ich nicht das Engagement von Idealisten infrage stellen, die das, was Du vorschlägst, immer und immer wieder versuchen. Aber wenn man sich fragt, warum es seit einem geschlagenen halben Jahrhundert nicht so recht funktioniert, die Problemviertel in den us-amerikanischen Städten in vorzeigefähige Erfolgs-Viertel umzumodeln, sollte man sich vielleicht mal fragen, warum es nicht gelingt, z.B. Somalia, Afghanistan oder andere "failed states" in dieser Welt zu befrieden und auf wirtschaftlichen Erfolgskurs zu bringen. Beziehungsweise: warum es den Bewohnern dieser failed states nicht "aus sich heraus" gelingt, dies zu schaffen. Am besten auch noch ganz ohne revolutionäre Gewalt...

Veröffentlicht von: @jadwin

Es ist die Frage, ob alle moralischen Probleme letztendlich soziale und ökonomische Probleme sind.

Aus meiner Sicht: ganz sicher! Da bin ich ziemlich rigoros und vermute bei jedem, der von "moralischen Problemen" redet, nur mangelnde sozialökonomische Analyse der jeweiligen Angelegenheit.

Veröffentlicht von: @jadwin

Aber wenn man 50 Jahre zurück blickt, dann waren die ökonomischen Probleme der Schwarzen sicherlich nicht kleiner und dennoch gab es viel mehr Zusammenhalt, intaktere Familienstrukturen weniger Kriminalität.

Das hast Du jetzt als Tatsachenbeschreibung 1:1 aus dem Interview übernommen. Hinter diesem pittoresken Bild steht die gesamte konservative Weltsicht des Reagan-Fans. Aus welcher es - soviel Sarkasmus gestatte ich mir jetzt mal - für die Sklaven besser gewesen wäre, sie wären nie von ihren Ketten befreit worden, denn man sieht ja, was sie nun für Unfug mit ihrer Freiheit anstellen...
Vor fünfzig Jahren gab's in den USA noch nennenswerte Gewerkschaften, gab's international die politische "Alternative" des Ostblocks/Sozialismus, war die wirtschaftliche Ungleichheit in den USA zwar auch schon immens aber noch nicht derart obszön gewaltig wie heute. Und vor 50 Jahren durfte sich ein Schwarzer nicht an die Woolworth-Theke setzen... Was soll uns also dieser Blick zurück in die gute alte Zeit sagen? Ich vermute, dass Du es so meinst, dass Kriminalität ein moralisches Problem sei, statt ein sozialökonomisches. Und also dieses moralische Problem heute eine Folge des Abweichens vieler Schwarzer vom konservativen Familienidealwegs sei.

Daran vermag ich nicht zu glauben.

Veröffentlicht von: @jadwin

Ich denke man muss die Probleme globaler sehen. Es gibt Verhaltensweisen/Einstellungen, die führen in den Abwärtsstrudel und es gibt Verhaltensweisen/Einstellungen die führen nach oben.
Und das unabhängig von der "Rasse". Und da muss man sich fragen, wie man da hin kommt. Man kann ja schlecht sagen, Junge streng dich an, wenn er Zeit Lebens nur Prügel bekommen hat oder gerade sein Cousin erschossen wurde, oder er sonstige negative Erfahrungen und Traumas hat. Mehr Sozialarbeiter, mehr psychologische Beratung, Sonderangebote in den Schulen, Mentorenprogramme, (vielleicht von Leuten aus dem Viertel, die es geschafft haben), Hilfen für Alleinerziehende Mütter, Stadteilsanierung, ich denke solche Programme wären sinnvoll, wenn sie denn angenommen würden. Einbinden sollte man die Kirchen und alle Initiativen, die sich sozial engagieren wollen.

Das hab ich mal vollständig zitiert, weil ich dem zustimme.

Veröffentlicht von: @jadwin

Was die Law-and-Order Vertreter Verfechter vergessen, ist dass es in erster Linie ein Krieg um die Herzen und Köpfe der Leute ist. Man muss es schaffen, die Leute auf die richtige Seite zu ziehen, denn alleine mit Strafen und Strafverfolgung wird man den Krieg verlieren

Da allerdings vermute ich einen echten Wahrnehmungsfehler auf Deiner Seite. Diejenigen, die jetzt in den USA eins auf Law&Order machen, wissen*, dass sie kein tragfähiges Konzept vertreten. Sie wollen die Eskalation und das Chaos. Sie wollen den innergesellschaftlichen Bürgerkrieg, entweder aus krankhaften Gründen, wie ich sie bei Trump vermute, oder aber aus zynischem Kalkül (wie ich es bei seinen Geldgebern vermute) und gerieren sich nur als Mahner bezüglich einer Tendenz, die sie selbst nach Kräften befeuern.
Nochmal: Warren Buffets Zitat (ob es jetzt korrekt ihm zugeschrieben werden kann oder nicht) über den Klassenkampf, den die Reichen gewinnen, wird nicht von allen als traurig-ironische Beschreibung der Verhältnisse verstanden. Der white Trash, der kriminelle Nigger - das sind aus Perspektive mancher Mächtigen in den USA die tatsächlichen Feinde. Man wäre am liebsten - und die guarded neigbourhoods weisen ja tendenziell in so eine schöne Zukunft - ganz unter sich, ganz in der eigenen Klasse.

Lesenswert in diesem Zusammenhang könnte vielleicht mal wieder ein Roman meines Lieblingsautoren Neal Stephenson sein: "Diamond Age". In diesem Science-Fiction-Szenario gibt es inzwischen eine solche vom dreckigen Pöbel separierte Eliten-Welt... Nur so als unterhaltsamer Lesetip 😉

* Die Alternative, also dass sie es nicht wissen, würde bedeuten, ihnen zu unterstellen, seit denCharles Bronson-Zeiten nichts über die Wirkungslosigkeit brachialer Ordnungs-Versuche hinzugelernt zu haben.

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Jedes moralische Problem geht auf soziale oder oekonomische zurueck?

Veröffentlicht von: @blackjack

Es ist die Frage, ob alle moralischen Probleme letztendlich soziale und ökonomische Probleme sind.

Aus meiner Sicht: ganz sicher! Da bin ich ziemlich rigoros und vermute bei jedem, der von "moralischen Problemen" redet, nur mangelnde sozialökonomische Analyse der jeweiligen Angelegenheit.

Die Moral kommt mit dem Fressen oder wie? Warum gibt es dann kriminelle oder unmoralische Superreiche? Die haben doch alles Geld der Welt und an sozialem Prestige fehlt es auch nicht.

Nein, ich bleibe dabei, nicht jedes moralische Problem ist auf soziale oder ökonomische Probleme zurück zu führen. Soziale und ökonomische Probleme üben nur weiteren Druck aus, sich falsch zu verhalten.

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Lucan-7
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Veröffentlicht von: @jadwin

Warum gibt es dann kriminelle oder unmoralische Superreiche? Die haben doch alles Geld der Welt und an sozialem Prestige fehlt es auch nicht.

Weil sie in einer sozialen Umgebung aufgewachsen sind, in der es nie genug Geld und Prestige geben kann.
Was dem Kleinkriminellen sein Goldkettchen ist dem Superreichen seine Tiefgarage voller Sportwagen. Am Prinzip ändert das nichts.

lucan-7 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @jadwin

Die Moral kommt mit dem Fressen oder wie? Warum gibt es dann kriminelle oder unmoralische Superreiche? Die haben doch alles Geld der Welt und an sozialem Prestige fehlt es auch nicht.

Was ist denn Deiner Ansicht nach Moral? Ich gebe zu: ich kann mit dem Begriff nichts anfangen. Er hat für mich soviel argumentatorischen Mehrwert wie die Trennung zwischen den Menschen und dem Staat.

So, wie ich den Begriff verstehe, umfaßt er die Gesamtheit der jeweils zeitlich und örtlich herrschenden Sozialnormen. Zu denen sich zu bekennen gesellschaftlich erwünscht ist. Entsprechend ist Moral immer relativ und konkret kaum zu fassen. Früher nannte man das "Sitte und Anstand" - und eigentlich war selbst da noch aufschlussreicher, denn: andere Länder, andere Sitten...

Veröffentlicht von: @jadwin

Warum gibt es dann kriminelle oder unmoralische Superreiche?

Ist denn jeder Kriminelle unmoralisch und somit jeder, der sich gesetzeskonform, d.h. nicht kriminell verhält, moralisch integer?

Nehmen wir mal einen der von Dir angesprochenen Superreichen, der sich kriminell verhält. Welchen Erkenntnis-Mehrwert beschert Dir nun die Feststellung: das ist ein unmoralischer (oder, nennen wir's hier, wo ja über'm Eingang "religiös" steht, beim Namen: böser) Mensch!?

Nix, oder? Was würde aus so eine Feststellung folgen? Klar, man könnte sagen: Jetzt, wo wir angesichts seiner kriminellen Aktivitäten herausgefunden haben, dass seine moralische Minderwertigkeit ihn zu einem Schuft macht, muß er dafür in's Gefängnis. Aber weiter oben hast Du ja selbst sehr richtig darauf hingewiesen, dass dies - der Strafgedanke - eigentlich ein verfehlter Ansatz im Strafvollzug ist.
Eigentlich brauchen wir doch überhaupt das Moral-Konzept nicht, um herauszufinden, was mit dem superreichen Verbrecher anzustellen sei: dafür gibt's das StGB. Er hat XYZ verbrochen und darauf steht laut Paragraf ABZ der und der Sanktionsrahmen.

Ist das überhaupt interessant - ich meine, abgesehen von Lesern von BLÖD und Konsorten? Nein. Interessant - im Sinne von: ein zu lösendes Problem - wäre es, herauszufinden, wie man zukünftig solche kriminellen Akte weitestmöglich verhindern kann. Dazu muß analysiert werden: wie kam es zu der Straftat des Superreichen, welche Faktoren begünstigten sie, welche hätten sie verhindern können? Kurz: es bedarf der sozialökonomischen Analyse. An deren Ende beispielsweise die Erkenntnis stehen könnte, dass allein schon die Möglichkeit der immensen Anhäufung solch finanziellen Reichtums das entsprechende Verbrechen überhaupt erst ermöglichte, weil solche Verbrechen erst in großem, internationalen Maßstab mit entsprechender Manpower überhaupt rentabel sind (siehe z.B. die Cum-Ex-Affäre hierzulande).

Oder sehen wir uns einen Afroamerikaner an, der wegen Mordes an einem Drogendealer einer verfeindeten Gang vor Gericht steht. Moral? Wie soll so ein Konzept da irgendwas Erhellendes beitragen, wenn man versucht, aus dem Fall eine praktische Lehre für die Zukunft zu ziehen?
Der Mann ist doch nicht zum Mörder geworden, weil er quasi per Geburt besonders viel Bosheit mit in die Wiege gelegt bekam. Um rivalisierende Gangmitglieder ermorden zu können, muß man erstmal selbst in so eine von kriminellen Gangs dominierte Welt hineingeboren worden sein. Ich hasse es, immer den Literatur-Onkel raushängen zu lassen, aber häufig finde, ich, dass andere den Gedanken, den ich vertrete, schon viel besser und anschaulicher entwickelt haben. In diesem Fall möchte ich auf den letzten Teil von Don Winslows Drogenkartell-Trilogie verweisen: Jahre des Jägers. Darin wird - neben vielen anderen ebenso eindrücklichen, da extrem gut recherchierten Handlungssträngen - das Schicksal eines kleinen Jungen aus Guatemala geschildert, der als Müllsammler auf einer Deponie schon in frühen Jahren "Schutzgelder" an die örtliche Mülldeponie-Mafia abzuführen hat, der, um in dieser Hölle zu überleben, wohl oder übel sich einer Gang anschließen muß. Wie der dann aus Angst vor den Bandenkriminellen in seiner Heimat in's gelobte Land, die USA flüchtet, was ihm dabei so an Typischem widerfährt - und wie er dann eben schon von Anfang an verdorben ist für (fast) alle gut gemeinten erzieherischen Versuche... Wie chancenlos er ist, ein "guter", ein "moralischer" Mensch zu werden - das treibt einem die Tränen in die Augen.

Man wird nicht jede einzelne kriminelle Tat restlos auf ihre sozioökonomischen Gründe runterbrechen können. Das bedeutet aber nicht, dass sich nicht letztlich alles sinnvollerweise sozioökonomisch betrachten ließe (selbst individuelle psychologische Verfaßtheiten haben schließlich ihre sozialen Hintergründe) sondern lediglich, dass man nicht jeden kausalen Zusammenhang in der Gesellschaft rekonstruieren kann (das ist eine Frage der begrenzten Kapazitäten angesichts einer schier unbegrenzten Komplexität der Verhältnisse).
Warum habe ich das Wort "sinnvollerweise" gefettet? Weil ich das Ziel einer Problemanalyse immer mit im Hinterkopf habe. Analyse um der Analyse wegen ist ja uninteressant. Es geht also in unserem Zusammenhang darum, wie sich die diskutierten Probleme lösen ließen. Sie lassen sich - mindestens derzeit noch - nicht an der Stelle lösen, wo der - häufig sehr gravierende - Faktor "genetische Veranlagung" seine Rolle spielt. Psychopathen, die aufgrund irgendwelcher Hormonmängel oder Gehirnschäden unfassbare Verbrechen begehen - die wären ein Beispiel, wo sozioökonomische Faktoren hinsichtlich eines Verbrechens tatsächlich keine oder nur eine sehr, sehr indirekte Rolle spielen. Allein: so emotional aufwühlend Taten solcherart "sozial Kranker" auch sein mögen - es lohnt sich wenig, sich lange mit dem Kranksein solcher Täter zu beschäftigen. Es sei denn, ähnliche Krankheitsfälle ließen sich zukünftig verhindern.
Wenn eine soziale Krankheit rein erblich bedingt ist, und sich also die entsprechenden Taten des Kranken nicht anders hätten verhindern können, als dass man ihn vorher eingesperrt hätte - dann spielt so ein Fall für mich im zusammenhang mit unserem diskutierten Thema (Rassismus, die Problematik von gesellschaftlichen Minderheiten, in denen kriminelles Verhalten besonders verbreitet ist) keine Rolle.
Dass die Afroamerikaner eben genetisch eher zu kriminellem Verhalten tendieren, wirst auch Du wohl kaum vertreten.
Es gibt also - so weit will ich meine von Dir kritisierte Aussage relativieren - durchaus noch andere, jeweils individuell zu betrachtende Gründe für kriminelles Verhalten als sozioökonomische Bedingtheiten. Eben beispielsweise eine genetische oder per Erkrankung/Unfall erworbene Veranlagung zu kriminellen Handlungen. Aber diese jeweiligen individuellen Faktoren halte ich für des Diskutierens an dieser Stelle für unsinnig, weil sich aus ihrer Analyse keine Handlungsempfehlungen für die Zukunft ableiten ließen.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Da bin ich ziemlich rigoros und vermute bei jedem, der von "moralischen Problemen" redet, nur mangelnde sozialökonomische Analyse der jeweiligen Angelegenheit.

Kriminelle sind kriminell, weil sie sich entscheiden kriminell zu werden.
Niemand wird gezwungen einen anderen Mneschn zu überfallen, auszurauben oder zu töten. Der Mörder mordet weil er es will, der Räuber raubt, weil er es will

Welche Defizite würde eine

Veröffentlicht von: @blackjack

sozialökonomische Analyse

bei Bader, Enslin, Raspe oder anderen RAF Mödern aufzeigen?

Oder bei Zschäpe, Mundlos oder Böhnhardt?

Das ist doch pseudosoziologische, sozialarbeiterische Heissluft die Du hier verblässt

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @scylla

Der Mörder mordet weil er es will, der Räuber raubt, weil er es will

Und dieser Wille entsteht rein zufällig aus dem Nichts, ohne jeden Hintergrund?

lucan-7 antworten
Anonymous
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Hatte Deinen Beitrag nicht zuende gelesen, daher noch eine Antwort.

Veröffentlicht von: @jadwin

Beim Strafvollzug würde ich den Aspekt der "Rache" herausnehmen wollen und den Focus ganz auf Rehabilitation setzen. Wie kann man einen Mörder hinrichten, wenn er im Gefängnis sich dreht und Kinderbücher schreibt. Da hat sich wohl das alttestamentliche "Auge um Auge, Zahn um Zahn" gegen die neutestamentliche große Freude über die Umkehr eines Sünders durchgesetzt. Die Frage ist, ob die Amerikaner das wollen, denn sie schätzen die Gerechtigkeit hoch ein, der unbedingt genüge getan werden müsse.

Zustimmung zu beidem: Deinem Gedanken, dass "Rache" kein sinnvolles Kriterium im Strafvollzug sein kann. Und auch hinsichtlich der pessimistischen Einschätzung, dass sich so ein Gedanke gerade in den USA kaum durchsetzen dürfte.

Veröffentlicht von: @jadwin

Ich finde selbst die Idee der Boot camps nicht schlecht. Nur würde ich sie vollkommen anders organisieren.

Dazu nur mal ein schon zehn Jahre alter SPON-Artikel.
Der Ansatz, die sozial unangenehm auffallenden Menschen zu dressieren, hat nie so recht in der Realität geklappt. Aber hey, womöglich kommen demnächst entsprechende Pillen auf den Markt, die aus notorischen Handtaschendieben arbeitsame Fabrikarbeiter machen - per Chemie! (Näheres dazu, wie der Mensch sich zukünftig womöglich per gezielter Medizintechnik selbst zum "Übermenschen" modeln könnte, lese man in "Homo Deus" von Harari nach).

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Und wer soll das machen? Bernie Sander der einzig wirklich überzeugende Kanditat wurde wiedereinmal von der Clique um H. Clinton ausgebootet. Dafür treten die Demokraten jetzt mit einem im Anfangsstadium der Demenz befindlichen Joe Biden an. Ein Kandidat der die Anhänger von Bernie Sanders zu einem Gutteil den Nichtwählern bzw. den Republikanern zugeneigt gemacht hat. Naja eigentlich war es die unsägliche Farce um E. Warren.

Es wäre schön aufzuwachen. Die Messer auf republikanischer Seite sind durch die Identitätspolitik schon lange gewetzt. Ständig als -ist und -phob beleidigt zu werden erhöht keinesfalls die Bereitschaft auf die andere Seite zuzugehen. Man macht sich vermutlich kein zutreffendes Bild hierzulande, wie gespalten die amerikanische Gesellschaft ist. Und es scheint immer noch nicht angekommen zu sein, dass Trump nur gewinnen konnte weil die Linke a) B. Sanders unlauter ausgebootet hatte und b) die neo-marxistische Identitätspolitik die Leute auf die Barrikaden treibt. Die linke Cancel-Culture ist so verhasst mittlerweile, weil sie dem Stalinschen Model in nur wenig nachsteht, sich um echte Gerechtigkeit einen Dreck schert und als Willkürjustiz wahrgenommen wird.

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Veröffentlicht von: @showtime

Und wer soll das machen?

Was machen? 🤨

Veröffentlicht von: @showtime

Bernie Sander der einzig wirklich überzeugende Kanditat wurde wiedereinmal von der Clique um H. Clinton ausgebootet. Dafür treten die Demokraten jetzt mit einem im Anfangsstadium der Demenz befindlichen Joe Biden an.

Herr Sanders himself ist ja auch nicht mehr ganz der Jüngste... Aber Du legst den Finger durchaus in die offene Wunde: die personellen und auch inhaltlichen Angebote der us-Opposition sind alles andere als Bestseller auf dem politischen Markt.

Veröffentlicht von: @showtime

die neo-marxistische Identitätspolitik

Was hat man sich denn darunter vorzustellen? 😀 Aber ich denke, auch an der Stelle weiß ich, was Du meinst: eine bestimmte weinerlich-nörgelige Art der political correctness (die Idee der "safe spaces", in welchen Angehörige der Minderheitengruppe XYZ vor allen unangenehmen Botschaften geschützt werden sollen, ist so ein Auswuchs davon) . Allerdings denke ich nicht, dass diese Politik die Leute auf die Barrikaden treibt. Es sind schon jene Hassschürer aus der Trump'n'Fox-Ecke, die Auswüchse der political correctness derart hochjazzen, dass die Leute auf die Barrikaden gehen. Damit will ich die Idioten auf dern linken Seite nicht entschuldigen, Dein Hinweis auf die Cancel-Culture ist ein Wichtiger. Aber die Mechanismen sollten dennoch genau angeschaut werden: auf die Barrikaden werden die Leute von den Anheizern der Alt-Right getrieben, was ja genau zu dem Wahnwitz der momentanen usamerikanischen politischen Entwicklungen zählt. Trump und seine Handlanger, die für nichts anderes als den inzwischen un-verschämten, also offenen Egoismus der Reichen und Mächtigen stehen, schaffen es, sich als Anti-Establishment zu gerieren und die die Leute auf Barrikaden zu schicken, die ja eigentlich - der sozusagen klassischen Bürgerkriegslogik entsprechend - gegen den Aufmarsch der Staatsgewalt errichtet wurden. Gleichzeitig gerieren sie sich auch als Recht-und-Ordnungs-Partei. Das Denken in Identitäts-Kategorien übernehmen sie selbstverständlich auch von den "Linken" oder "Liberalen" oder wie immer man die auf der anderen Seite Stehenden auch bezeichnen möchte. Nur eben in der Redneck-Version, nach der die "weissen Männer" nicht die Täter, sondern die Opfer sind, die es zu schützen, aber auf jeden Fall zu respektieren gelte.

Es gibt derzeit kein wahres Leben im Falschen. Die Serie, die ich in die Titelzeile dieses Seitenthreads stellte, verdeutlicht das per dramatisierender Illustration besser, als man es in politischer Analyse auszudrücken vermag.

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Veröffentlicht von: @blackjack

Es sind schon jene Hassschürer aus der Trump'n'Fox-Ecke, die Auswüchse der political correctness derart hochjazzen, dass die Leute auf die Barrikaden gehen. Damit will ich die Idioten auf dern linken Seite nicht entschuldigen, Dein Hinweis auf die Cancel-Culture ist ein Wichtiger. Aber die Mechanismen sollten dennoch genau angeschaut werden: auf die Barrikaden werden die Leute von den Anheizern der Alt-Right getrieben, was ja genau zu dem Wahnwitz der momentanen usamerikanischen politischen Entwicklungen zählt. Trump und seine Handlanger, die für nichts anderes als den inzwischen un-verschämten, also offenen Egoismus der Reichen und Mächtigen stehen, schaffen es, sich als Anti-Establishment zu gerieren und die die Leute auf Barrikaden zu schicken, die ja eigentlich - der sozusagen klassischen Bürgerkriegslogik entsprechend - gegen den Aufmarsch der Staatsgewalt errichtet wurden. Gleichzeitig gerieren sie sich auch als Recht-und-Ordnungs-Partei. Das Denken in Identitäts-Kategorien übernehmen sie selbstverständlich auch von den "Linken" oder "Liberalen" oder wie immer man die auf der anderen Seite Stehenden auch bezeichnen möchte. Nur eben in der Redneck-Version, nach der die "weissen Männer" nicht die Täter, sondern die Opfer sind, die es zu schützen, aber auf jeden Fall zu respektieren gelte.

Naja das überzeugt mich nicht wirklich. Tatsächlich beobachte ich mich dabei, die Lautsprecher dieser Szene mit einer gewissen Ablehnung zu betrachten. Mal mehr mal weniger. Es ist aber schlicht falsch zu sagen, dass hier nur Auswüchse hervorgehoben dargestellt werden. Im Leben der US Universitäten ist das der absolut herrschende Mainstream. Und wenn sich ein Dr. der Soziologie ernsthaft hinstellen kann und es als wissenschaftliche Wahrheit entsprechend der kritischen Theorie verkaufen darf, dass Mathematik rassistisch ist, dann sollte das nicht mehr nur als Randerscheinung heruntergespielt werden. Etwas ist faul im Staate Dänemark.
ABER (leider darf ich hier nichts unkommentiert verlinken) man kann das auch anders und wie ich finde sehr viel pointierter sehen. Ja ok die Kuchen Geschichte... allerdings finde ich die divide et impera Geschichte weitaus spannender. Wie kann es sein, dass die schon seit langer Zeit auf den Zug der Diversity, mit all seinen Auswüchsen, aufgesprungenen Mainstreammedien der USA einen Kandidat Sanders als viel zu weit links darstellen? Höhere Steuern für die Reichen und Unternehmen evtl.?

Und es gefällt mir nicht, wie du die Cancel-Culture mit einem Nebenabsatz abtust. Denn genau deren Ungereichtigkeiten und nicht etwa irgendwie die Medien sind es, die die Menschen aufbringen.

Dennoch stimme ich dir zu. S.o. Für mich ist diese aufgeheizte Debatte nur ein Köder dafür die Massen von der eigentlich Sauerei abzulenken. Nämlich die, dass sich eigentlich gar nichts ändert. Allein die Vorzeichen ändern sich.

Deinem letzten Teil möchte ich auch widersprechen. Wer die Hoheit über die Bilder hat, der hat auch die Hoheit über die Wahrheit. So oder so ähnlich. Egal wie du es drehst und wendest. Die Mehrheit der Medien in den USA ist nicht neutral. Es gibt auch kein Gesetz, das zur Neutralität und Wahrheitsnähe verpflichtet. Das ist hierzulande beim ÖR schon oft genug schmerzlich zu vermissen, dort hingegen spielt das ganze in einer ganz anderen Liga. Entsprechend verzerrt erscheint mir das von dir gezeichnete Bild. Die Menschen dort sind sich sehr wohl bewusst, dass Trump die Staatsgewalt darstellt und er der Präsident ist. ABER es sind undemokratische Einflüsse und Kräfte, die versuchen die Staatsgewalt einer Seite zuzuschustern indem sie ein bestimmtes Bild zeichnen, um so den Eindruck einer "eigentlichen" Mehrheit zu erwecken.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Hi Blackjack,

Veröffentlicht von: @blackjack

Zur speziellen Rolle von Christen habe ich mal wieder nicht viel beizutragen

Und da stellt sich mir wiederholt bei Dir die Frage, warum Du es nicht lassen kannst, dann dennoch Deinen Senf abseits vom Bezug zum Thema beizutragen?

Der Beiträg hätte prima in den aktuellen Corona Thread gepasst, vermutlich hätte er in dem Serien Forum diskutiert werden können oder wäre einen eigenen Thread Wert gewesen. Wertvoll war er ja.

Aber nein, Du pflanzt ihn ausgerechnet in einen Thread, wo es um die Haltung der Christen zum Thema geht und eröffnest schon mit "Ich hab hier mal wieder nichts zu sagen."

Mich irritiert das und ich finde das auch nicht gut.
Verzeih, dass ich mal wieder nach Monaten auf einen Beitrag von Dir geantwortet hab, an sich vermeide ich das ja. Aber das mochte ich nicht so stehen lassen.
Ich versteh es halt nicht.

Trissi

Nachtrag vom 17.06.2020 0746
Bevor mir noch mehr User eine niedere Motivation unterstellen:
Ich meine das echt nicht böse 😊 ich will es wirklich nur nachvollziehen können. Dann gebe ich schon Ruhe ^^

tristesse antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1335

Der Thread ist in keinem Subforum, in dem nur Christen oder eine andere von dir handverlesene Auswahl an Usern ihre Meinung kundtun dürfte.

pankratius antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

Hab ich auch nicht behauptet.

Und hör endlich auf, hinter mir her nörgelnd durch die Threads nachzulaufen.
Wenn du ein Problem mit mir hast, klären wir das gern privat. Aber ich hab keine Lust mehr, dass du nur noch mit mir Kontakt aufnimmst, wenn du mich anmotschkern kannst.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Da das Thema unter "Politik" und nicht "Jesus nachfolgen" eingestellt wurde geht es hier selbstverständlich auch um das politische Umfeld... ob das so beabsichtigt wurde weiss ich nicht, aber man kann das ja in den speziell christlichen Foren einfach nochmal eröffnen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackjack

Wir Privilegierten schauen, so meine Einschätzung, auf die BLM-Bewegung ähnlich befremdet, wie eins die französische Königin auf die Brot fordernde soziale Unterschicht ihrer Zeit: "Sollen sie doch Kuchen essen!"

/quote]

Du kannst sicher erklären, was "WIR" Privilegierten bedeutet? Das ist nämlich genau der neomarxistische BS, der alles als offenstichtlich deklariert und kläglich versagt, wenn es darum geht dieses theoretische Konstrukt überzeugend zu erklären. Welche Privilegien haben denn weiße Landstreicher? Die weißen Unterschichtler in den Apalachen sind soviel privilegierter gegenüber den Schwarzen im allgemeinen da reicht noch nicht einmal die gestürzte 8 um das zu erklären.
Und last not least: was hast du denn hierzulande mit den Zuständen in Amerika gemein?

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @showtime

Du kannst sicher erklären, was "WIR" Privilegierten bedeutet? Das ist nämlich genau der neomarxistische BS, der alles als offenstichtlich deklariert und kläglich versagt, wenn es darum geht dieses theoretische Konstrukt überzeugend zu erklären. Welche Privilegien haben denn weiße Landstreicher?

Es gibt klare Statistiken über die Einkommen und Lebensbedingungen von Weissen und Schwarzen, die sich klar unterscheiden obwohl sie alle Bürger desselben Staates sind.

Daran ändert sich auch nichts, wenn du mal einen Weissen findest, der unter einer Brücke schläft. Genau so gut könntest du behaupten, der Adel sei im Mittelalter nicht "privilegiert" gewesen, mit dem Hinweis auf irgendeinen Adelssprössling, der irgendwo eingekerkert wurde.

Veröffentlicht von: @showtime

Und last not least: was hast du denn hierzulande mit den Zuständen in Amerika gemein?

Das ist die interessante Frage hier. Natürlich gibt es klare Unterschiede... aber möglicherweise auch mehr Gemeinsamkeiten, als viele von uns wahrhaben wollen.

lucan-7 antworten
Orangsaya
Beiträge : 2977

Die deutsche Europaabgeordnete Pierrette Herzberger-Fofana hat belgischen Polizisten gewalttätiges und demütigendes Vorgehen vorgeworfen.

https://de.euronews.com/2020/06/18/deutsche-eu-abgeordnete-wirft-belgischen-polizisten-gewalt-vor

Ich hoffe, dass kein User hier meint, der Vorfall reiche aus, damit man Häuser anstecken kann.

orangsaya antworten
21 Antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich hoffe, dass kein User hier meint, der Vorfall reiche aus, damit man Häuser anstecken kann.

Wie kommst Du darauf, daß das ein User hier meinen könnte?

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Vorwerfen darf man manches, ob es stimmt ist die andere Frage
Bis jetzt überzeugt sie mich nicht

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Man muß da schon sehr zurückhaltend rangehen. Keiner von uns, die wir jetzt über diesen "Fall" uns austauschen, war vor Ort und darum kann auch keiner wissen, was da letztendlich wirklich vorgefallen ist.
haben die belgischen Polizeibeamten zu hart durchgegriffen, oder war eine harte Gangart von den Beschuldigten provoziert. Keiner weiß es!
Natürlich reagieren Polizisten, wenn sie von Unbekannte fotografiert werden. Auch hier war kein Zeuge dabei, der bestätigen könnte, ob das Vorgehen der Beamten im Fall der Politikerin angemessen oder überzogen war.
Zunächst gilt ja mal die Unschuldsvermutung....
Für die Politerin.... aber auch für die Polizei.....
Der Fall wird ja von den belgischen Kommissaren untersucht.......

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Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2977
Veröffentlicht von: @scylla

Vorwerfen darf man manches, ob es stimmt ist die andere Frage

Nun, es ist ja so, dass Parlamentarier nicht nur Immunität haben, sondern das Parlament empfindlich darauf regiert. Deswegen frage ich mich, warum erst jetzt, oder genau jetzt?

Veröffentlicht von: @scylla

Bis jetzt überzeugt sie mich nicht

Ich haben den Vorteil, dass ich es nicht bewerten muss. Ich bin weder mit der Polizei, noch mit dem Parlament involviert. Deswegen kann ich mir den Luxus leisten, die Behauptung schlicht und ergreifend zur Kenntnis zu nehmen. Ich jedenfalls habe noch nie erlebt, dass die Polizei öffentlich sexuelle Übergriffe macht.

Es ist ja eigentlich so, dass es ein viel grundsätzlicheres Problem gibt, welches weiter geht, als die aktuelle Frage, des Rassismus. Das ist das Problem, dass praktisch jedermann die Polizei in der Öffentlichkeit filmen kann. Ist auch nicht, bis auf Ausnahmen, unbedingt falsch. Das Problem ist, dass man kleine Ausschnitte sieht und hört, ohne den Kontext zu verstehen. Ich denke in Zukunft wird zur Beweissicherung jeder Polizist eine Kamera am Körper tragen.

orangsaya antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 1315
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich hoffe, dass kein User hier meint, der Vorfall reiche aus, damit man Häuser anstecken kann.

Nö, außerdem ist mir Belgien zu weit weg.

peterpaletti antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2977
Veröffentlicht von: @peterpaletti

Nö, außerdem ist mir Belgien zu weit weg.

Die Frau kommt aus Erlangen und vertritt einen Teil der Wähler in Deutschland.

orangsaya antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 1315

Erlangen ist für mich auch nicht viel näher. Und als "aufrechter" Demokrat mit antirassistischen Tendenzen zünde ich natürlich die Häuser der Rassisten an und nicht die der Opfer. 😉

peterpaletti antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich hoffe, dass kein User hier meint, der Vorfall reiche aus, damit man Häuser anstecken kann.

An "Gründen" mangelt es nicht. Manche Leute meinen, allein die Anwesenheit von Migranten in einem Haus sei ein ausreichender Grund, dieses in Brand zu stecken.

Aber vermutlich verwechselst du "Grund" mit "moralisch vertretbar"?

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2977
Veröffentlicht von: @lucan-7

An "Gründen" mangelt es nicht. Manche Leute meinen, allein die Anwesenheit von Migranten in einem Haus sei ein ausreichender Grund, dieses in Brand zu stecken.

Ja, dass finde ich genauso bekloppt und bei deinem Beispiel muss der Staat genauso Einhalt gewähren.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber vermutlich verwechselst du "Grund" mit "moralisch vertretbar"?

Ich gestehe, ich fände es schon sehr merkwürdig, wenn man grundlos Schandtaten moralisch vertreten kann.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Naja, wenn sie fremde Menschen ungefragt fotografiert, dann ist mit entsprechenden Überprüfungen eben zu rechnen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @qdspieler

Naja, wenn sie fremde Menschen ungefragt fotografiert, dann ist mit entsprechenden Überprüfungen eben zu rechnen.

Dass es um die Art und Weise geht, wie diese Überprüfung stattfand hast du aber schon mitbekommen?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Die Art und Weise ist mir nicht bekannt, da ich nicht dabei war. Mit Urteilen wenn ich nur die Aussagen der einen Seite kenne, halte ich mich zurück.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @qdspieler

Mit Urteilen wenn ich nur die Aussagen der einen Seite kenne, halte ich mich zurück.

Ich auch. Trotzdem muss man hier ja zunächst einmal zur Kenntnis nehmen, was genau der Vorwurf ist.

Ob das dann auch zutrifft muss dann entsprechend geklärt werden.

lucan-7 antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1460

Ich hoffe, dass kein User hier meint, der Vorfall reiche aus, damit man Häuser anstecken kann.

Und ich hoffe, dass die Diskriminierung der Schwarzen endlich ins Bewusstsein rückt.

agapia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Nicht jeder Schwarze der von der Polizei (egal ob in Belgien oder Deutschland) kontrolliert wird, ist automatisch Opfer von "Rassismus"

Besonders dann, wenn er/sie sich in eine laufende Aktion der Polizei einmischt.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

🙄

Veröffentlicht von: @scylla

Nicht jeder Schwarze der von der Polizei (egal ob in Belgien oder Deutschland) kontrolliert wird, ist automatisch Opfer von "Rassismus"

Das hat hier auch keiner behauptet.
Meine Güte, nimm bitte einfach zur Kenntnis, dass hier einbeh Schwarzer aus rassistischen Gründen in den USA zu Tode gekommen ist und dass das auch dort kein Einzelfall ist.

George Floyds Tod hätte vermieden werden können, wenn die örtliche Staatsgewalt sich vorschriftsmässig verhalten hätte. Egal, ob sich irgendwer in irgendwas einmischt, man muss ihn deswegen nicht gleich umbringen.

Deine wiederholten Bemühungen, den Tod Flyods zu erklären, relativieren und rechtfertigen hinterlassen bei mir ein extrem ungutes Gefühl. Verrenn Dich nicht.

tristesse antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1449

Meine Meinung ist: Vielleicht war es kein gezielter Terror gegen Farbige = Der Täter hat eine Asiatin als Frau. Er ist vielleicht einfach einer der 5% Psychopathen wo gerne Unterdrückt und Macht ausübt.

Trotzdem gibt es in den USA ein größeres Problem mit Diskriminierung von Schwarzen und deshalb kocht es auch so hoch.

Ich denke nicht das du bei Skylla ein ungutes Gefühl haben solltest . Es ist extrem extrem unwahrscheinlich um nicht zu sagen Quatsch das er ein heimlicher Rassist ist oder solche gerne in Schutz nimmt^^. Er sieht die Ausgangslage nur anders. Christen haltet zusammen.

derneinsager antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @derneinsager

Vielleicht war es kein gezielter Terror gegen Farbige

Wie man aus den Medien entnommen hat, ist dieser Mann schon vorher als rassistisch aufgefallen.

Veröffentlicht von: @derneinsager

Trotzdem gibt es in den USA ein größeres Problem mit Diskriminierung von Schwarzen und deshalb kocht es auch so hoch.

Defintiv.

Veröffentlicht von: @derneinsager

Ich denke nicht das du bei Skylla ein ungutes Gefühl haben solltest .

Abwarten.

Veröffentlicht von: @derneinsager

Er sieht die Ausgangslage nur anders. Christen haltet zusammen.

Nimms mir nicht übel, aber ich hab Problemie mit jemanden "zusammen zu halten", der versucht eine rassistische Tat zu relativieren. Ich seh da eigentlich keine Alternativen.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936

Rassismus gegen bestimmte Ethnien

Veröffentlicht von: @derneinsager

Meine Meinung ist: Vielleicht war es kein gezielter Terror gegen Farbige = Der Täter hat eine Asiatin als Frau.

Asiaten sind nicht schwarz. Es ist keineswegs so, dass Rassisten immer alle Ethnien ausser der eigenen ablehnen - oft bezieht sich das lediglich auf einen ganz bestimmten Personenkreis.

Wir machen hierzulande oft den Fehler, alle anderen Ethnien in einen Topf zu werfen. Aber in Asien ist Rassismus gegen Schwarze sehr verbreitet. Dass jemand mit einer Asiatin verheiratet ist hat hier erst einmal nicht viel zu sagen. Wäre er mit einer Schwarzen verheiratet, sähe die Sache natürlich ganz anders aus...

lucan-7 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1449

Ich denke das ist es schon länger bei der breiten Bevölkerung.

derneinsager antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1460

Das hatte ich auch gehofft. Aber jetzt, wo immer mehr Schwarze von ihren erlittenen Demütigungen erzählen, wird mir klar, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben.

agapia antworten


Freigeist04
Beiträge : 64

In den USA ist das Thema sehr wichtig. Denn alle Statistiken belegen, dass es hier eindeutige Benachteiligungen aufgrund der Hautfarbe gibt.

Über Statuen muss sich eine Gesellschaft einigen. In Russland wurden nach dem Ende des kalten Krieges die Lenin- und Stalin-Figuren demontiert. Ich finde, dass eine Gesellschaft das Recht hat, Statuen abzumontieren, wenn sie auf die Dargestellten nicht mehr stolz ist.

Ich selbst habe es noch nicht für nötig befunden, mich an diesen Demos zu beteiligen, da sich die Situation in Deutschland aus meiner Sicht nicht als so brenzlig darstellt.

Christen sollten bezüglich der Gleichbehandlung unabhängig von genetischen Merkmalen einen klaren Standpunkt vertreten. Jedoch halte ich ein geschlossenes öffentliches christliches Auftreten in Deutschland gegen Rassismus derzeit nicht für erforderlich.

Bezüglich Statuen und Demos dürfen Christen gerne unterschiedliche Standpunkte vertreten.

freigeist04 antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

BLM ist nach eigener Angabe eine marxistische Organisation. Wer sich damit als Christ identifizieren kann... nun gut.. der sollte sich auch über faschistische Christen nicht echauffieren. Es können ja beides Christen sein.

Mir gefällt der Ansatz von Jesse Lee Peterson besser und er ist Pastor.

Anonymous antworten
20 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @showtime

Mir gefällt der Ansatz von Jesse Lee Peterson besser und er ist Pastor.

Dann erzähl doch mal.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Nein das muss ich leider dir überlassen. Ich darf keine unkommentierten englischsprachigen Links posten.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @showtime

Nein das muss ich leider dir überlassen. Ich darf keine unkommentierten englischsprachigen Links posten.

Dann mach Dir doch die Mühe und kommentiere Dir wenn es Dir SO wichtig ist. Aber vermutlich hat dieser Pastor doch nicht viel zu sagen, wenn es Dir nicht Wert ist, ein paar Minuten zu investieren.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Nein das tue ich nicht. Ich habe den Hinweis geliefert und ich sehe nicht ein mehr zu tun. Wenn du mir nicht glaubst OK.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @showtime

Wenn du mir nicht glaubst OK.

Dann scheinst Du ja nicht wirklich Interesse daran zu haben, ernst genommen zu werden. Gut zu wissen 😉

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

[gestrichen - MfG Orleander]
[Link ohne Kommentierung gepostet - MfG Orleander]

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924
Veröffentlicht von: @showtime

dingilingdingondgongdilongbong reicht das?

Das Posten von englischsprachigen Beiträgen ohne Synchro oder Übersetzung ist hier nicht gestattet.

tristesse antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122
Veröffentlicht von: @showtime

BLM ist nach eigener Angabe eine marxistische Organisation.

Ach? Wo kann ich das nachlesen?

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Ich darf keine unkommentierten Links posten. Daher bitte ich darum, dich selbst schlau zu machen. Du kannst es finden.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

😀
Ich hau mich weg.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Wenn du genug Kraft hast. Nur zu.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122
Veröffentlicht von: @showtime

Ich darf keine unkommentierten Links posten.

Dann kommentiere sie halt. Wo ist das Problem?

Veröffentlicht von: @showtime

Daher bitte ich darum, dich selbst schlau zu machen. Du kannst es finden.

Ich hab's versucht. Ich bin nicht fündig geworden.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Nö mach ich nicht. Sehe ich nicht ein. Punkt aus. Erteile mir Erlaubnis sie umkommentiert zu posten und ich werde das tun. Ansonsten: no deal.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122

Wundert mich jetzt nicht wirklich. 😀

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Nur weil ich das machen will? Wirklich? Na gut.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

[gestrichen - MfG Orleander]
[Links müssen kurz kommentiert werden - MfG Orleander]

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

BLM - Black Lives Matter ist ein Slogan
Hallo,

ich habe BLM eher als Slogan verstanden.

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @showtime

BLM ist nach eigener Angabe eine marxistische Organisation.

Blödsinn. Du wirst dafür keine seriöse Quelle nennen können.

Veröffentlicht von: @showtime

Wer sich damit als Christ identifizieren kann... nun gut.. der sollte sich auch über faschistische Christen nicht echauffieren. Es können ja beides Christen sein.

Du setzt die Black Live Matter Bewegung mit Faschisten gleich? Netter Versuch... aber das ist dann doch zu durchschaubar...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Blödsinn. Du wirst dafür keine seriöse Quelle nennen können.

Was ist denn eine seriöse Quelle? Die Aussage einer Mitbegründerin zählt nicht?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Du setzt die Black Live Matter Bewegung mit Faschisten gleich? Netter Versuch... aber das ist dann doch zu durchschaubar...

Das ist schon nachvollziehbar. Weder blm noch Verwandte sind als Menschenfreunde bekannt, wenn man sich auf deren Zielradar befindet. Menschwürde nur solange man zustimmt...

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @tantedroll

Was ist denn eine seriöse Quelle? Die Aussage einer Mitbegründerin zählt nicht?

Erstens bräuchtest du auch dafür eine Quelle... und dann müsstest du begründen, dass diese Mitbegründerin die Bewegung tatsächlich zur Gänze bis heute im Sinne des Marxismus geprägt hat.

Die AfD ist ja auch längst nicht mehr das, was die Gründer sich einst gedacht haben... solche Argumente sind also nur bedingt tauglich.

Veröffentlicht von: @tantedroll

Das ist schon nachvollziehbar. Weder blm noch Verwandte sind als Menschenfreunde bekannt, wenn man sich auf deren Zielradar befindet. Menschwürde nur solange man zustimmt...

Es ist der Sinn der blm Bewegung, bestimmte Ansichten anzugreifen und bestimmte Personen entsprechend anzugehen... ich weiss ja nicht, wie du dir eine "Protestbewegung" vorstellst, aber genau so sieht das aus.

Wenn du Kritik an bestimmten Ansichten und Personen grundsätzlich ablehnst und als "faschistisch" betrachtest... dann muss man sich schon fragen, welche Art von Gesellschaft dir eigentlich vorschwebt...?

Irgendwas mit absoluter Wahrheit und Einheitsmeinung, vielleicht...?

lucan-7 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Polizei zu positiv dargestellt, Kino in Portland zeigt Film nicht
Aus Respekt vor Polizeigewalt soll ein Film nicht gezeigt werden?

https://www.welt.de/vermischtes/article213008284/Zu-positives-Polizeibild-US-Autokino-zeigt-Kindergarten-Cop-nicht.html

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 20936
Veröffentlicht von: @jadwin

Aus Respekt vor Polizeigewalt soll ein Film nicht gezeigt werden?

Eines sollte man bei solchen Meldungen nicht vergessen: Es handelt sich hier um die Entscheidung eines einzelnen Betreibers, möglicherweise sogar einer einzelnen Person. Damit steht die Entscheidung weder für eine Regierung noch zwangsläufig für eine gesellschaftliche Mehrheit.

Daher sollte die Aussagekraft so einer Meldung auch nicht überbewertet werden. Egal, in welche Richtung das auch gehen mag...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

War es nicht der Postillion der darüber witzelte, das der Tatort wegen zu positiver darstellung der Polizeiarbeit eingestellt wird?

Wenn "Aktivisten" wie diese Lois Leveen schon in der Lage sind Unternehmen aufzuzwingen was sie zeigen oder nicht zeigen dürfen, in die unternehmerische Gestaltungsfreiheit eingreifen könne, dann haben wir das, was Alexis de Tocqeville, als Begründer der mordernen vergleichenden Politikwissenschaft, als "sanften Despotismus" bezeichnet hat, hinter uns gelassen.

Dann marschieren wir stramm auf das zu, was Georg Orwell so beschrieb

„Jede Aufzeichnung wurde zerstört oder gefälscht, jedes Buch neu geschrieben, jedes Bild neu gemalt, jede Statue und jedes Straßengebäude umbenannt, jedes Datum geändert. Und dieser Prozess geht Tag für Tag und Minute für Minute weiter. Die Geschichte hat aufgehört. Nichts existiert außer einer endlosen Gegenwart, in der die Partei immer Recht hat.“

(Zitat aus 1984)

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JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1419

Ok, irgendein Kino zeigt statt irgendeinen alten Schinken aufgrund aktueller Ereignisse irgendeinen anderen Film. So what. Warum ist das eine Nachricht hier?

johnnyd antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johnnyd

Ok, irgendein Kino zeigt statt irgendeinen alten Schinken

Die Kinogruppe XY gab heute (Datum 2024) dem Druck einer Gruppe rechter Aktivisten nach und sagte die Wiederaufnahem von "Inglorius Basterds" anlässlich des 15. Jahrestags des Erscheinens 2009, wegen antideutscher Propaganda und Verunglimpfung deutscher Soldaten ab.

Fällt Dir was auf oder auch nur *so what ... ist doch nur ein alter Schinken*?

Anonymous antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1419

Ich bin kein Cineast, was soll mir auffallen?

johnnyd antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Wir wissen nicht wie es zu der Entscheidung des Kinos kam. Das Kino ist ein privates Unternehmen und darf tun was es will. Sind die Betreiber Sympathisanten von blm oder fühlen sie sich unter Druck gesetzt, haben sie vielleicht sogar Angst, dass weniger Besucher kommen oder es zu Ausschreitungen kommt. Wir wissen nichts über die Hintergründe.

Es gibt Befürchtungen, dass es nur noch um Ideologie geht und nicht mehr um die Sache. Dass es erwünschte Sichtweisen gibt und unerwünschte. Deshalb finde ich muss man solche Tendenzen aufzeigen und sie zur Sprache bringen.

Es ist ja auch nicht klar in welche Richtung blm geht, wenn man Überteibungen aufzeigt, hat man vielleicht auch die Chance Einfluss zu nehmen.

Man wirft Trump zu Recht vor, dass er spaltet. Mit solchen Aktionen spaltet man aber auch. Ein Film soll nicht gezeigt werden, weil die Polizei zu gut weg kommt? Das heißt ja im Gegenzug, dass man sich nicht mit der Polizei verbrüdern will, um Lösungen zu suchen, sondern lieber den Konflikt sucht.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jadwin

Es ist ja auch nicht klar in welche Richtung blm geht,

Ich denke die Zielrichtung von #BLM ist recht eindutig... und verheisst absolut nichts gutes

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Trump
Ich denke, hätten Trump und seine Kabinettsmitglieder besser gegenüber den Demonstranten und Protesten reagiert, wäre vermutlich etwas die Schärfe aus den Protesten genommen.

Es sieht eher so aus, dass Trump die Situation nutzt, sich als "Law and order President" zu präsentieren und eben so zur Polarisierung beiträgt.

(Aber das ist ja bestimmt alles nichts Neues).

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lombard3

Ich denke, hätten Trump und seine Kabinettsmitglieder besser gegenüber den Demonstranten und Protesten reagiert, wäre vermutlich etwas die Schärfe aus den Protesten genommen.

Das ist klar. Die Hauptlast liegt bei Trump. Aber bei Trump realisieren viele, was los ist. Dass blm die Tendenz zur Ideologiesierung und fundamentalistische Züge aufweist, von denen man nicht weiß, ob sie abebben oder weiter radikalisieren, darauf sollte man hinweisen und die Entwicklung im Auge behalten. Deshalb habe ich die Nachricht von dem Kino in Portland rein gestellt.

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @jadwin

Dass blm die Tendenz zur Ideologiesierung und fundamentalistische Züge aufweist,

Um welche fundamentatlistischen und ideologischen Leitsätze geht es?

lombard3 antworten
Seite 3 / 3
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