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Corona Impfstoff wäre schnell da - aber es darf ihn nicht geben ...

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GoodFruit
Themenstarter
Beiträge : 2580

Hallo Community,

habe eben diesen Beitrag gehört:
https://www.spiegel.de/panorama/der-professor-und-sein-corona-impfstoff-strafanzeige-statt-unterstuetzung-spiegel-tv-a-53b1657a-7500-421e-b673-911a3eadea01?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Neben allen Aufregern um Versäumnisse der Regierung und was es da sonst noch für Pannen gegeben haben mag, ist das für mich der Gipfel.

Da hat ein Professor aus Schleswig Holstein ein Verfahren entwickelt, mit dem sich ein Antikörper Impfstoff, der einfach zu verabreichen und wohl sehr wirksam, kostengünsitg und schnell herstellen ließe. In wenigen Monaten wäre der ganz Spuk vorüber. Aber er darf nicht! Statt Bundesverdienstkreuz droht Strafverfolgung!

Warum dieses zweierlei Maß gegen verschiedene Impfstoffhersteller? Warum die Lösung verweigern, wo die doch nur Vorteile zu haben scheint?

Antwort
48 Antworten
lhoovpee
Beiträge : 2803
Veröffentlicht von: @goodfruit

mit dem sich ein Antikörper Impfstoff, der einfach zu verabreichen und wohl sehr wirksam, kostengünsitg und schnell herstellen ließe. In wenigen Monaten wäre der ganz Spuk vorüber.

Das ist erst einmal nur die Behauptung des Herstellers.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Aber er darf nicht! Statt Bundesverdienstkreuz droht Strafverfolgung!

Natürlich ist es unschön, dass er da Gegenwind bekommt. Das nun aber ohne umfangreiche Test als Allheilmittel zu propagieren ist doch etwas zu Blindgläubig.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Warum die Lösung verweigern, wo die doch nur Vorteile zu haben scheint?

Laut Hersteller! Ob dem auch wirklich so ist, müsste unabhängig geprüft werden. Leider kommt stattdessen eine Strafanzeige.

Ich schätze, er hätte das ganze Thema von Anfang an anders angehen müssen, statt einfach los zu Impfen.

lhoovpee antworten


Tertullian
Beiträge : 415

Schnelligkeit versus Gründlichkeit
...also das klassische ethische Dilemma

Hier noch ein "lesbarer" Artikel:

https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/winfried-stoecker-deutscher-mediziner-entwickelt-wirksames-corona-antigen-und-wird-vom-staat-angezeigt_id_13053814.html

Nachvollziehbar ist das Vorgehen des PEI grundsätzlich schon. Zudem taugt der Herr Stöcker - vorsichtig ausgedrückt - nur bedingt als Lichtgestalt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Winfried_St%C3%B6cker

Zumindest aber sollte man das Serum transparent untersuchen, damit man Verschwörungstheoretikern den Wind aus den Segeln nimmt. Zumindest fällt auf, dass das Thema in den Leitmedien aufgekommen ist: Spiegel, Focus, FR und einige mehr haben den Fall aufgegriffen und im übrigen in keinster Weise Kritik an Stöckers Persönlichkeit an sich (rassistische Aussagen etc.) geübt. Grundsätzlich wäre der Fall nämlich auch ein gefundenes Fressen für die Schreiberlinge vom rechten Rand...

tertullian antworten
9 Antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2580
Veröffentlicht von: @tertullian

Zumindest aber sollte man das Serum transparent untersuchen, damit man Verschwörungstheoretikern den Wind aus den Segeln nimmt. Zumindest fällt auf, dass das Thema in den Leitmedien aufgekommen ist: Spiegel, Focus, FR und einige mehr haben den Fall aufgegriffen und im übrigen in keinster Weise Kritik an Stöckers Persönlichkeit an sich (rassistische Aussagen etc.) geübt. Grundsätzlich wäre der Fall nämlich auch ein gefundenes Fressen für die Schreiberlinge vom rechten Rand...

Nun, wenn Du meine Postings gesehen hast, wirst Du schon den Hinweis auf seine schrägen politischen ansichten gefunden haben. Ich habe das ganz deutlich gemacht.

Ich habe auch darauf hingewiesen, dass das Vorgehen seitens Herrn Stöcker nicht rechtens ist und daher der von ihm angestrebete Weg so auf keinen Fall funktioniert.

Auf der anderen Seite denke ich, dass die Antikörperpräparate zahlreiche Vorteile gegenüber den anderen im Markt verfügabren Präparaten haben. Sie sind hochwirksam, billig herzustellen, leicht zu lagern und zu verimpfen. Darüber gibt es mehr medizinische Erfahrung mit dem Verimpfen von Antikörpern als wie mit m-RNA Präparaten. Ich würde erwarten, dass dies das sicherste, kostengünstigste und wirkungsvollste Präparat am Markt wäre.

Was ich hier - und vermutlich auch der Spiegelautor - kritisiert oder unverständlich findet, ist der Umstand, dass es hier eine wirklich Ernst zu nehmende Lösung für Deutschland und die Welt gäbe, aber keine Bereitschaft erkennbar ist, in Katastrophenzeiten einem Mittel den Weg zu bereiten, der die Welt aus der Krise holen könnte.

Für mich schimmert da wieder das "deutsche Wesen" durch, das wir allerdings auch in anderen europäischen Ländern finden: Pochen auf Gesetze, Unflexibilität, Unfähigkeit, Wege zu finden, die Lösungen verfügbar machen. Es wurden in Corona Zeiten schon viele Gesetze gebeugt bzw. an die äußersten Grenzen ausgereizt, wenn wir grad an den Anfang des Lockdowns denken. Es war möglich Dinge auf anderen Bereichen zu beschleunigen, wo sich jeder Fachmann am Kopf krazt, wie das ernsthaft hat funktionieren sollen - und dann kommt da eine mögliche Lösung für Viele - und die Schotten gehen zu. Das Scheitern der deutschen Großprojekte ist ja kein Zufall. Das Land geht ein an seinem erbsenzählerischen Geist, an seiner Unflexibilität, an mangelnder Bereichtschaft zu Pragmatismus und erfolgsorientiertem Handeln.

Ich hoffe sehr, dass andere Länder da flotter sind und sich die Sache nachkochen und schnell die Zulassung erreichen. Wenn ich z.B. nur denke, wie schnell Länder von Indien da mit verlgiechbar geringen Kosten die Kuh vom Eis bekämen, dann erfüllt mich das mit Hoffnung für die Menschen dort.

goodfruit antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Auch in anderen Ländern müsste das Präparat das Zulassungsverfahren durchlaufen.

Was du hier vorantreiben möchtest, ist im besten Fall gefährliche Körperverletzung, im schlimmsten Fall fahrlässige Tötung.

herbstrose antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2580
Veröffentlicht von: @herbstrose

Was du hier vorantreiben möchtest, ist im besten Fall gefährliche Körperverletzung, im schlimmsten Fall fahrlässige Tötung.

Was möchte ich denn vorantreiben?
Die gesamten Verfahren für alle Impfstoffe sind alle nicht nach dem normalen dafür vorgesehen Verfahren abgelaufen. Wenn Du das so siehst, dann gälte das für alle diese Impfstoffe.
Was ich möchte ist, aber, dass dem Mann geholfen wird, dass das Zulassungsverfahren so schnell als möglich losgehen kann und schnell durchgezogen werden kann. Wenn das Mittel identisch wäre mit den bislang zugelassenen Mitteln, dann gäbe es keinen Grund für so ein Verfahren. Wenn aber da ein Mittel mit deutlichen Vorteilen da ist, dann halte ich es für sehr erstrebenswert, dass es dieses medizinische Angebot gibt.

goodfruit antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Was möchte ich denn vorantreiben?
Die gesamten Verfahren für alle Impfstoffe sind alle nicht nach dem normalen dafür vorgesehen Verfahren abgelaufen.

Doch, sind sie. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Imofstoffentwicklung priorisiert und finanziell gepuscht wurde. Ansonsten haben (außer Sputnik V) alle bisher zugelassenen Impfstoffe alle vorgesehenen Stadien durchlaufen.

herbstrose antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19069
Veröffentlicht von: @goodfruit

Die gesamten Verfahren für alle Impfstoffe sind alle nicht nach dem normalen dafür vorgesehen Verfahren abgelaufen. W

Hoppla.
Wie kommst Du zu der Aussage?

Veröffentlicht von: @goodfruit

Was ich möchte ist, aber, dass dem Mann geholfen wird, dass das Zulassungsverfahren so schnell als möglich losgehen kann und schnell durchgezogen werden kann.

Das hat er ja selbst in der Hand und ich bin überzeugt, er weiß, wie das Procedere läuft. Warum er es genau anders gemacht hat, weiß allein er.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Wenn aber da ein Mittel mit deutlichen Vorteilen da ist, dann halte ich es für sehr erstrebenswert, dass es dieses medizinische Angebot gibt.

Ohne Frage. Aber dann bitte mit Zulassung und nicht einer Wildimpfung.

tristesse antworten
Tertullian
(@tertullian)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 415

Genau das wäre aber auch erst zu beweisen. Theoretisch könnte die Wirkung des Serums auch mit der eines Placebos identisch sein. Dem Serum automatisch eine Gefährlichkeit zu unterstellen ist IMHO auch nicht OK.

tertullian antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Ich unterstelle dem Serum gar nichts.
Allerdings ist das Verimpfen eines Wirkstoffes Körpererletzung, erst recht, wenn keine rechtliche Absicherung vorliegt.

herbstrose antworten
Tertullian
(@tertullian)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 415

Genau deshalb muss schnell Transparenz her, damit der Fall aus der falschen Richtung nicht weiter ausgeschlachtet wird.

tertullian antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1449

Naja das Dilemma mit der hiesigen Geburtenmisere seit 50 Jahren die letztlich für uns nicht ganz so prickelnd enden wird, hat er wohl erkannt. Trotzdem hat man respektvoll mit allen Migranten umzugehen. Jene sind an unseren Problemen eh nicht in der Verantwortung das sind wir nur selbst.

Unabhängig davon muss man alle Möglichkeiten prüfen, die im Kampf gegen Corona helfen. Wir haben auch kein Problem mit Masken aus China oder seltenen Erden aus Afrika. Dagegen ist das Geplänkel hier relativ überschaubar. Zumindest scheint er kein Corona Leugner zu sein.

derneinsager antworten
B'Elanna
Beiträge : 1728
Veröffentlicht von: @goodfruit

Statt Bundesverdienstkreuz droht Strafverfolgung!

Die Strafverfolgung bekommt er sicher nicht für die Entwicklung des Impfstoffs.
Was du hier machst, ist Stimmungsmache mithilfe von Tatsachenverdrehung.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Warum dieses zweierlei Maß gegen verschiedene Impfstoffhersteller?

Weil sich die einen an die Regeln halten und die anderen nicht.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Warum die Lösung verweigern, wo die doch nur Vorteile zu haben scheint?

Die Lösung wird nicht verweigert, sie will nur überprüft werden. Wenn er das nicht will - sein Problem.

belanna antworten


Suzanne62
Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @goodfruit

Da hat ein Professor aus Schleswig Holstein ein Verfahren entwickelt, mit dem sich ein Antikörper Impfstoff, der einfach zu verabreichen und wohl sehr wirksam, kostengünsitg und schnell herstellen ließe.

Wenn das zutrifft, sollte es ihm doch möglich sein, Kooperationspartner für die vorgeschriebenen weiteren Studien und die Produktion zu finden.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Aber er darf nicht!

Sowohl für die Zulassung durch die EMA als auch für eine "rein deutsche" Notfallzulassung gibt es Vorschriften, die beachtet werden müssen - u.a. muss in klinischen Studien nachgewiesen werden, dass der Impfstoff wirksam und verträglich ist.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Warum dieses zweierlei Maß gegen verschiedene Impfstoffhersteller?

Weil sich die Hersteller der bisher zugelassenen Impfstoffe an das vorgeschriebene Verfahren gehalten haben.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Warum die Lösung verweigern, wo die doch nur Vorteile zu haben scheint?

Weil sie nur Vorteile zu haben scheint. Ob das tatsächlich so ist, muss in klinischen Studien nachgewiesen werden.
Wir haben in Deutschland schon genug Impfskeptiker und -gegner. Es wäre fatal für uns alle, wenn man denen Argumente auf dem Silbertablett servieren und die Impfbereitschaft der Bevölkerung noch mehr reduzieren würde.

Veröffentlicht von: @goodfruit

In wenigen Monaten wäre der ganz Spuk vorüber.

Es gibt leider keine einfachen Lösungen.

suzanne62 antworten
5 Antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2580
Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn das zutrifft, sollte es ihm doch möglich sein, Kooperationspartner für die vorgeschriebenen weiteren Studien und die Produktion zu finden.

Ich hoffe das sehr. Nur wenn es da Lösungen gibt, die deutlich teurer sind und sich die Anbieter damit ausgestattet haben, dann werden natürlich sich selber keine Konkurrenz mit einer einfacheren und billigeren Lösung machen. Ich würde das jedenfalls nciht erwarten. Wenn ich Chancen für das Mittel sehe, dann bei ärmeren Ländern mit großem Impfstoffbedarf und der Bereitschaft, die Krise schnell und pragmatisch zu lösen. Wir werden wohl warten müssen, bis das umstänlich zu verimpfende Zeugs, das kaum sicherer sein dürfte, weil es sich mitunter um komplett neue Technolige handelt und wirkliche Langzeiterfahrungen nicht vorliegen, uns endlich erreicht.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Sowohl für die Zulassung durch die EMA als auch für eine "rein deutsche" Notfallzulassung gibt es Vorschriften, die beachtet werden müssen - u.a. muss in klinischen Studien nachgewiesen werden, dass der Impfstoff wirksam und verträglich ist.

Klar muss man die beachten und den Weg gehen. Aber offenbar ist der Professor damit überfordert. Er hat da wohl wede Expertise noch Geld. Er hat ein Mittel entwickelt, von dem er überzeugt ist und in dem ich als Biologe auch große Vorteile sehen würde. Er will da offenbar nicht einmal Geld damit verdienen. Ich würde mich da jedenfalls darüber freuen, wenn in unserem Land grp´ßer Aufwand getrieben würde, um dieses Mittel durch eine Notfallzulassung zu bekommen. Wirklich rechnen tue ich aber eher nicht damit. Ich sehe eher Chancen für in anderen Ländern, die pragmatisches Handeln als Teil ihrer Kultur haben.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wir haben in Deutschland schon genug Impfskeptiker und -gegner. Es wäre fatal für uns alle, wenn man denen Argumente auf dem Silbertablett servieren und die Impfbereitschaft der Bevölkerung noch mehr reduzieren würde.

Nun, ich würde so ein Mittel nicht ohne Mittelprüfung verimpfen. Allerdings gibt es die an sich notwendigen Langzeitstudien auch nicht bei den anderen Präparaten und ich bin etwas hellhörig geworden, als ich plötzlich klassische Impfschäden in der Liste der Coronafolgen las. Man wird also Probleme dieser Impfstoffe niemals nachweisen können, weil alle Schäden, die als Impfschäden denkbar wären, auch schon Corona Schäden sein könnten. Da hätte selbst ein ungeprüftes Mittel also nichts zu befürchten (das nur als Bewertung des Arguments - Impfkritiker wird es so oder so geben, auch wenn ihnen eine wissenschaftliche Argumentation allein von den Rahmenbedinungen jetzt unmöglich ist).

Was mich an diesem Mittel reizt sind die Vorteile wie großé Wirksamkeit bei geringer Kosten und Aufwand (könnte jeder Hausarzt verabreichen) sowie meine Arwartung, dass dies das Mittel mit den wenigsten Nebenwirkungen wäre (wegen der eingesetzten Technolige).

Veröffentlicht von: @suzanne62

Es gibt leider keine einfachen Lösungen.

Das stimmt. Aber wenn es Lösungen mit vielen Vorteilen gibt, dann könnte man ja mal massiv darin investieren (nicht nur Geld sondern auch behördlichen Engagement, Manpower und Zeit).

Es gibt ja Zahlen zur Wirksamkeit, die Hoffnng machen. Allerdings sind die aus formalen Gründen vermutlich für ein Zulassungsverfahrne komplett unbrachbar, weil für solche Studien hohe Anforderungen am wissenschaftlichen Standard und der Vorgehensweise, dem Studiendesign, gibt.

goodfruit antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Nur weil er nicht genug Kohle hat, bekommt er sicher nicht die Erlaubnis, sich am üblichen Verfahren vorbeizumogeln. Er hat die Möglichkeit, sich Sponsoren oder Partner zu suchen. Wenn er das nicht macht, hat er Pech.

herbstrose antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2580
Veröffentlicht von: @herbstrose

Nur weil er nicht genug Kohle hat, bekommt er sicher nicht die Erlaubnis, sich am üblichen Verfahren vorbeizumogeln. Er hat die Möglichkeit, sich Sponsoren oder Partner zu suchen. Wenn er das nicht macht, hat er Pech.

Das wäre ein moralisches Vergehen, wenn wirtschaftliche Interessen vorliegen würden. Dieser Mann gibt aber die Sache umsonst ab. Er will damit nicht verdienen sondern dem Land und der Welt helfen, dass wir diesen Mist wieder aus der Welt bekommen. Und wenn man ihm dann nicht hilft, dann ist das nicht sein Pech sondern unser Pech.

goodfruit antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Deswegen muss auch seine Entwicklung alle zum Zulassungsverfahren gehörenden Stufen durchlaufen. Punkt. Wie ich weiter oben schon schrieb, möchte ich nicht als Versuchskaninchen herhalten. Wenn ich als Proband an einer wissenschaftlichen Studie teilnehmen, bin ich abgesichert, falls mir doch ein Schaden entsteht. Der Typ hat einfach Leute geimpft ohne diese Absicherung.
Es gibt zu seinem Präparat keine wissenschaftlichen Studien. Der Nachweis der Wirksamkeit seines Präparates fehlt komplett. Es liegen keine Fakten zu Nebenwirkungen vor.

Du rufst hier übrigens zum Gesetzesbruch auf.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @goodfruit

Wir werden wohl warten müssen, bis das umstänlich zu verimpfende Zeugs, das kaum sicherer sein dürfte, weil es sich mitunter um komplett neue Technolige handelt und wirkliche Langzeiterfahrungen nicht vorliegen, uns endlich erreicht.

Mit "umständlich zu verimpfendem Zeugs" meinst du vermutlich die mRNA-Impfstoffe von BionTech und Moderna.
Nun gibt es aber daneben den vergleichsweise einfach zu handhabenden Impfstoff von AstraZeneca und den kurz vor der Zulassung in der EU stehenden von Johnson & Johnson - letzterer benötigt nur eine einmalige Impfung, um seine volle Wirksamkeit zu erreichen (in den Phase III-Studien wurde ein 60%iger Schutz vor leichten und 85%iger Schutz vor schweren Verläufen erreicht und - was besonders wichtig ist: er schützt auch vor der britischen und der südafrikanischen Mutante).
Von daher sehe ich überhaupt keinen Grund, warum wir uns auf einen bislang noch völlig ungeprüften Impfstoff einlassen sollten.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Was mich an diesem Mittel reizt sind die Vorteile wie großé Wirksamkeit

Aber die "große Wirksamkeit" wurde doch noch gar nicht in klinischen Studien nachgewiesen.

suzanne62 antworten
JohnnyD
Beiträge : 1419

Der Typ ist reich und kennt die nötigen Verfahren für die Impfstoffzulassung. Der braucht deinen Zuspruch nun wirklich nicht.

johnnyd antworten


Orangsaya
Beiträge : 2984

Möglicherweise, ist die Eigenwilligkeit des Professors sein Schlüssel für den Erfolg, den er zurückliegend hatte.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Da hat ein Professor aus Schleswig Holstein ein Verfahren entwickelt, mit dem sich ein Antikörper Impfstoff, der einfach zu verabreichen und wohl sehr wirksam, kostengünsitg und schnell herstellen ließe.

Gut, dann soll er den Weg für die Zulassung gehen. Dann ist das Problem nicht gelöst, denn neben der Zulassung ist auch das Vertrauen eine Basis. Das kann man an AstraZeneca gut erkennen. Der Impfstoff ist so rar, dass es mehr Menschen gibt, die sich impfen lassen wollen. Doch bei AstraZeneca gibt es eine Verunsicherung, der dazu führte das im Impfzentrum genügend AstraZeneca da ist, aber der Impfling nicht zum Termin kommt, weil er dem Impfstoff nicht traut.
Die Knappheit hat andere Gründe. Einmal, weil die ganze Welt mit einem Schlag den Impfstoff will. Für Deutschland ist die Ursache darin, dass sie keinen Impfnationalismus will. Deswegen wurde die Aufgabe der EU übertragen. Die USA verfolgen bis heute einen harten Impfnationalismus. Dies hat zur Folge, dass man einige Impfstoffe der europäischen Produktion entnehmen muss. Wenn Kanada Biontech will, dann bekommt es diesen Stoff nur aus Europa, nicht aus den USA. Mit Israel und GB ist es ähnlich.
Langsam scheint sich es so zu entwickeln, dass der fehlende Nationalismus durch einen Europäismus verlagert. Italien hat einen Exportstopp für den AstraZeneca-Impfstoff verhängt. Dies geschah mit der Unterstützung der Kommissionschefin in Brüssel.
Das Problem wird sich nur mit der Zeit lockern.

orangsaya antworten
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