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Corona - was jetzt getan werden muss

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Helle
 Helle
Themenstarter
Beiträge : 806

"Wir sind gesundheitlich gut eingestellt" Jens Spahn, vorgestern in der tagesschau. Stimmt das?

Die deutsche Bundesregierung kann sich mal wieder nur zu halbherzigen Entscheidungen durchringen. Deutschland ist eines der Länder mit der höchten Infektionszahl. Stand heute Mittag: ca. 4.750 (rki)

Neben den gesundheitlichen Empfehlungen (Hände öfters waschen, Massenauflauf vermeiden) muss auch endlich die Politik handeln!

1. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen in sofortige Quarantäne, aus der sie erst nach negativem Test wieder heraus dürfen! Touristen und Geschäftsleute aus Risikogebieten sollte die Einreise verweigert werden!

2. Deutschland sollte seine Grenzen zum Ausland soweit möglich dicht machen. Dies haben auch Frankreich, Polen, Dänemark und Tschechien so gemacht.

3. Es muss jetzt dringend darüber nachgedacht werden, welche medizinische Produktionen wieder nach Deutschland zurückgeholt werden müssen!

4. Sämtliche Kontakte im öffentlichen Leben müssen möglichst auf ein Minimum reduziert werden! Besuche im Krankenhaus und in Pflegeheimen müssen generell untersagt werden!

5. Auch im sozialen Leben muss jetzt einiges geschehen! Kinder müssen von Eltern unterrichtet werden, um den Unterrichtsstoff nachzuholen. Älteren und Kranken muss jetzt geholfen werden, z.B. indem man für sie einkauft.

6. Viele Kleinunternehmen, vor allem in der Tourismusbranche und Kulinarien stehen vor dem Aus! Hier muss der Staat Unterstützung zusagen!

7. Kinderbetreuung für verschiedene Berufszweige, z.B. medizinisches Personal.

Habt Ihr noch weitere vernünftige Vorschläge?

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182 Antworten
Tatokala
Beiträge : 4579

Das hier:

Veröffentlicht von: @helle

Besuche im Krankenhaus und in Pflegeheimen müssen generell untersagt werden!

Veröffentlicht von: @helle

Älteren und Kranken muss jetzt geholfen werden, z.B. indem man für sie einkauft.

Ist widersprüchlich.

tatokala antworten
7 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @helle

Älteren und Kranken muss jetzt geholfen werden, z.B. indem man für sie einkauft.

Veröffentlicht von: @tatokala

Ist widersprüchlich.

Was soll ich zB Deiner Meinung nach mit meiner Mutter (80) machen.
Sie wohnt auf dem Land, 10-15 km von den nächsten Geschäften weg?
Verhungern, ve*r*ck*n lassen wenn ihre Vorräte leer sind?

Sozialkostensenkendes Schnellableben, ist das deine Vorstellung zur Lösung des "Problems"?

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Gehts vcielleicht auch ein bisschen weniger bissig?

Ein einfaches Erklären, wie es gemeint war (z.B. wie im Post unter Deinem von Suzanne) wäre deutlich hilfreicher gewesen.

belanna antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @scylla

Sozialkostensenkendes Schnellableben, ist das deine Vorstellung zur Lösung des "Problems"?

Meine Güte, sei doch nicht immer gleich so brastig 🙄

Tatokala hat das mit Sicherheit nicht so gemeint.

Ein guter Kompromiss wäre z.B. Deiner Mutter die Vorräte vor die Tür zu stellen, das handhaben wir bei meiner Mama gerade. Aber wir gehen nicht rein, setzen uns hin und quatschen oder benutzen womöglich noch Geschirr. Dafür rufen wir öfter an.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @tatokala

Ist widersprüchlich.

Nein, eigentlich nicht.
Das eine betrifft Bewohner von Pflegeheimen und Patienten im Krankenhaus - da sind die Besuchszeiten bereits drastisch eingeschränkt worden um für sie das Ansteckungsrisiko zu reduzieren.
Das andere betrifft alte Menschen und Kranke, die in ihrer eigenen Wohnung leben und nun irgendwie klarkommen müssen.
Da ist es eine große Hilfe, wenn man ihnen die Einkäufe und anderen Besorgungen abnimmt.....das können - wenn sie in der Nähe wohnen - Familienangehörige tun oder Leute aus der Kirchengemeinde.
Bei uns können sich Leute, die Hilfe brauchen sowie diejenigen, die Hilfe anbieten möchten, im Pfarrbüro melden.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @suzanne62
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ist widersprüchlich.

Nein, eigentlich nicht.
Das eine betrifft Bewohner von Pflegeheimen und Patienten im Krankenhaus - da sind die Besuchszeiten bereits drastisch eingeschränkt worden um für sie das Ansteckungsrisiko zu reduzieren.
Das andere betrifft alte Menschen und Kranke, die in ihrer eigenen Wohnung leben und nun irgendwie klarkommen müssen.
Da ist es eine große Hilfe, wenn man ihnen die Einkäufe und anderen Besorgungen abnimmt.....das können - wenn sie in der Nähe wohnen - Familienangehörige tun oder Leute aus der Kirchengemeinde.
Bei uns können sich Leute, die Hilfe brauchen sowie diejenigen, die Hilfe anbieten möchten, im Pfarrbüro melden.

Bei uns imn der Nachbarstadt ist das Schwimmbad so eine Anlaufstelle. Das Bad hat geschlossen und die Mitarbeiter bieten ihre Hilfe an. Das läuft über alle Kommunikationskanäle.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @tatokala

Ist widersprüchlich.

Wenn man es stur wie ein Roboter befolgen will, dann vielleicht.

Mit etwas Verstand wüsste ich jetzt aber nicht, was daran unklar sein soll: Versorgung sicherstellen, unnötige Besuche vermeiden.

lucan-7 antworten
Helle
 Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 806

Was bitte soll daran widersprüchlich sein?

helle antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Boah,

Und du arbeitest nicht in der Bundesregierung . Du solltest Kanzler werden.

Mal ganz ehrlich, nach so vielen anderen Herausforderungen kam eine neue dazu und die wird auch lange so bleiben.

Als Christ vertraue ich erst mal Gott. Dann bete ich, das meine jetzige Regierung geführt wird.

Dann, in solch Zeiten, renne ich nicht kreischend und panisch herum, sondern bleibe ich besonnen.
Dann schaue ich wo ich helfen kann.
Dann schaue ich, wo ich mich so weit selbst schützen kann. Hände waschen usw.

Es erschreckt mich nicht wie egozentrisch Menschen werden. Das war absehbar und wird schlimmer werden. Es ist eine Vorschau auf das zukünftige, wenn Gott selber Dinge tut im Gericht..

Ach übrigens, man hatte letztens eine dermaßen riesige heuschreckenplage wie es „angeblich“ noch nie (seit Moses) gegeben hat.
Interessant, und jetzt eine weltumspannende Seuche in kurzer Zeit. Grausamste Kriege, wachsender Rechtsradikalismus und Diktatur.

So, gegen was alles willst noch „Pläne“ machen?

M.

Anonymous antworten
2 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @meriadoc

Als Christ vertraue ich erst mal Gott. Dann bete ich, das meine jetzige Regierung geführt wird.

Bete mal lieber, dass die Menschen endlich einsehen das Richtige zu machen. Die Regierung alleine kann gar nichts tun.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Dann, in solch Zeiten, renne ich nicht kreischend und panisch herum, sondern bleibe ich besonnen.

Ich habe heute eine Menge Menschen gesehen, die nicht kreischend herumliefen, dafür jede Menge enge Kontakte mit Unbekannten pflegten und ihre Viren teilten... vielleicht weil sie dachten, auf einer Radtour kann ihnen nichts passieren. Auch dann nicht, wenn sie absteigen und sich in einer Schlange anstellen, um sich ein Eis zu kaufen. Und genau deshalb wird es morgen jede Menge neuer Fälle geben...

Veröffentlicht von: @meriadoc

Es erschreckt mich nicht wie egozentrisch Menschen werden. Das war absehbar und wird schlimmer werden.

Ich würde sagen, jene Menschen sind "egozentrisch", sie meinen sie müssten ihr Verhalten nicht ändern, nicht vernünftig sein und sich selbst durch ihre Sorglosigkeit als Virenverbreiter anbieten.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Es ist eine Vorschau auf das zukünftige, wenn Gott selber Dinge tut im Gericht..

Gott macht das mit Vorankündigung und schaut mal, welche Menschen sich intelligent genug verhalten...?

Veröffentlicht von: @meriadoc

Ach übrigens, man hatte letztens eine dermaßen riesige heuschreckenplage wie es „angeblich“ noch nie (seit Moses) gegeben hat.
Interessant, und jetzt eine weltumspannende Seuche in kurzer Zeit. Grausamste Kriege, wachsender Rechtsradikalismus und Diktatur.

Ja klar. Genau so wie im 30jährigen Krieg... oder erster oder zweiter Weltkrieg. Oder wie?

Ich würde schon sagen dass heute einiges besser ist... immer noch!

lucan-7 antworten
Helle
 Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 806
Veröffentlicht von: @meriadoc

Als Christ vertraue ich erst mal Gott.

Das ist sicher kein Fehler. Ich bin auch nicht panisch, sondern wohlüberlegt. Trotzdem darf ich die von mir genannten Punkte zur Diskussion stellen, oder? Dass Menschen egozentrisch werden können, drückte sich u.a. in den Hamsterkäufen aus, in denen eine Person 39 Konserven und fünf Packungen Toilettenpapier für sich kauft.

Veröffentlicht von: @meriadoc

So, gegen was alles willst noch „Pläne“ machen?

Ich mache keine Pläne, sondern stelle Überlegungen zur Diskussion, und zwar nur zu diesem Thema. Andere Themen darfst Du gerne in einem anderen Forum ansprechen.

helle antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Gegen den Konsens

Veröffentlicht von: @helle

2. Deutschland sollte seine Grenzen zum Ausland soweit möglich dicht machen. Dies haben auch Frankreich, Polen, Dänemark und Tschechien so gemacht.

Ich kann den Sinn dahinter nicht erkennen.

Veröffentlicht von: @helle

3. Es muss jetzt dringend darüber nachgedacht werden, welche medizinische Produktionen wieder nach Deutschland zurückgeholt werden müssen!

Das ist so eine Forderung, die man derzeit allerorten hört. In meinen Augen typischer Aktionismus. Sobald Corona zum üblichen Grippe-Repertoire gehört und unsere Gesellschaft sich daranmacht, die gravierenden wirtschaftlichen Scherben zusammenzukehren, wird man dankbar für jede Möglichkeit sein, per Nutzung der globalisierten Warenproduktion Spareffekte zu nutzen. Welche "medizinische Produktion" müßte denn da alles in Deutschland staatlicherseits implementiert und protektionistisch gegenüber Wettbewerbern abgesichert werden? Um welche Milliardenbeträge geht es da - die dann entweder per Steuern oder höheren Krankenversicherungsbeiträgen eingesammelt werden müßten? Und nochmal: wir sprechen für die Zeit, die auf das folgt, was gerade erst so richtig Fahrt aufnimmt: eine weltweite Rezession, die jetzt schon 9/11 in den Schatten stellt.

Veröffentlicht von: @helle

6. Viele Kleinunternehmen, vor allem in der Tourismusbranche und Kulinarien stehen vor dem Aus! Hier muss der Staat Unterstützung zusagen!

Ja - nur wie? Das Aus, vor dem die Kleinunternehmen stehen, ist ja durch die oben von Dir geforderten, noch zu verschärfenden Maßnahmen bedingt. Die "Kredite in unbegrenzter Höhe", die von unseren Regierenden zugesagt wurden, sind ja schön und gut - aber erstens müssen Kredite zurückgezahlt werden und zweitens muss dem Geld, das nun per Gießkanne über die Landschaft verteilt werden soll, irgendein real erwirtschafteter Wert gegenüberstehen. Sonst läuft's auf bloße Inflation hinaus. Die Kleinunternehmen, auf die Du Dich beziehst, produzieren eben momentan nichts, schaffen also keine Werte...
Wie wirtschaftspolitisch auf so eine Pandemie zu reagieren sei - dafür gibt's in der Historie überhaupt kein Vorbild. Denn die Spanische Grippe stand eben nicht in demselben Zusammenhang mit dem Börsencrash, der die große Depression auslöste, wie Corona zu dem Crash, den wir jetzt live am DAX-Ticker miterleben dürfen. Was diese Depression in Europa bewirkte, haben gerade wir Deutschen erleben dürfen. Und in den USA war es der "New Deal", der schließlich das Elend beendete. Der stand aber nicht unter Quarantänevorbehalt...

Veröffentlicht von: @helle

Habt Ihr noch weitere vernünftige Vorschläge?

Meine Vorschläge wären antizyklisch zu der ganzen Hysterie. Ich würde vorschlagen, die unnützen Grenzschließungen rückgängig zu machen. Ich würde an die Vernunft der Leute appellieren, insbesondere würde ich die Menschen in den Hochrisiko-Gruppen ansprechen, also Leute ab 75. Denen sollte durchaus eine noch stärkere Isolation für ein paar Monate zugemutet werden. Statt ganze Regionen unter Quarantäne zu stellen, was organisatorisch kaum machbar ist, sollten z.B. prinzipiell alle Altenheime/Seniorenstifte usw. unter Quarantäne gestellt werden. Der Rest der Bevölkerung sollte dagegen Business as usual machen. Sodaß der Durchseuchungsgrad von ~70 bis 80%, der für eine praktische Herdenimmunität erforderlich ist, so schnell wie möglich erreicht wird.

Wenn wir das allgemeine soziale Leben und die Wirtschaft über viele Monate hin künstlich runterfahren, werden die gesamtgesellschaftlichen Folgen gravierender sein, als wir es uns derzeit vorstellen können.

Man muß klar sagen, was der Fall ist: eine signifikant hohe Lebensgefahr geht von Corona für sehr alte Menschen und für Menschen mit sehr schlechtem allgemeinem Gesundheitszustand aus. Ich hab vorgestern irgendwo gelesen, dass das Durchschnittsalter der ersten 800 Corona-Toten in Italien bei über 80 Jahren lag.
Die Bevölkerungsgruppe, die also vor allem gefährdet ist, ist eine, auf deren wirtschaftliche Produktivität praktisch verzichtet werden kann. Es handelt sich da um Menschen, die ohnehin großteils schon betreut werden müssen, deren Lebensradius nicht sonderlich groß ist. Diese Menschen sollten isoliert werden. Wer behauptet, das sei organisatorisch nicht machbar, soll mir erklären, wie man das Land über Monate hin "binnen-isolieren" will.

Statt von der Bundeswehr demnächst Ausgangssperren kontrollieren zu lassen, sollten Soldaten allen Leuten im Rentenalter kostenfrei (!!!) Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs an die Wohnungstüren liefern. Armut darf für alte Leute nicht das Ansteckungsrisiko erhöhen. Ja, Familienbesuche bei Oma und Opa werden in den kommenden Monaten wegfallen müssen. Und damit Oma und Opa nicht die Decke auf den Kopf fällt, wird man sich überlegen müssen, wie ihnen da geholfen werden kann. Beispielsweise könnten staatliche Konjunkturprogramme darin bestehen, IT-Leute bei Alten und Kranken vorbeizuschicken, die ihnen moderne Communikationstechnik installieren und dabei helfen, z.B. Skype-Konferenzen mit den Enkelkindern hinzukriegen.

Veröffentlicht von: @helle

7. Kinderbetreuung für verschiedene Berufszweige, z.B. medizinisches Personal.

Die wäre ja gar nicht nötig, wenn man nicht allerorten die Schulen und Kitas schließen würde. Was vermutlich kaum was bringt, sondern eben nur die Folgeprobleme (wie eben den Umstand, dass dringend benötigtes medizinisches oder betreuerisches Personal sich gezwungen sieht, zwecks Kinderbetreuung "krank zu feiern") verschärft.

Kurz: ich sehe zuviel Aktionismus in den Einschränkungen des "normalen Alltags", der langfristig Folgen haben dürfte, gegen die eine erhöhte Mortalitätsrate in der Hochrisikogruppe der Alten und Vorerkrankten im Rückblick betrachtet das geringere Übel gewesen sein dürfte.
Aber überall wird ja momentan gemäß dem Narrativ des "Auf Sicht Fahrens" agiert, ja dies sogar als alternativlos und vernünftig verkauft. Tatsächlich steht dahinter eher die Angst der Entscheider, als zynisch und rücksichtslos gegenüber den "Schwächsten in der Gesellschaft" wahrgenommen zu werden.
"Ja Jack, willst Du denn die Alten einfach alle verrecken lassen? Was hast Du für ein unsolidarisches Menschenbild? Die Alten als unproduktive und quasi verzichtbar hinstellen - ist es das, was Du vorhast?!" - solcherart Fragen möchten sich die Entscheider ungern stellen lassen. Also tun sie lieber das, was nicht so schwer ist und auf "Verständnis in der Bevölkerung" hoffen läßt: Versammlungs- und Reiseverbote aussprechen, Sperren verhängen, Geld nachdrucken lassen. In der quasi-religiösen Hoffnung, es werde rasch, rasch ein funktionierendes Heil- oder Impfmittel gefunden. Und dann rasch, rasch in ausreichender Menge produziert. Und dann rasch, rasch flächendeckend erfolgreich eingesetzt...
Ich nenne das quasi-religiöse Hoffnungen - und dass sie erfüllt werden, erscheint mir ähnlich wahrscheinlich, wie dass mein Bittgebet mir nächsten Samstag die Lotto-Million einbringt: Ich hätte nichts dagegen, aber vernünftige langfristige Planung sieht anders aus.

Anonymous antworten
105 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Stimme dir in fast allem zu. Die Verhältnismässigkeit der staatlichen Verordnungen halte ich für fragwürdig. Nur zur medizinischen Produktion im Inland bin ich schon etwas nachdenklich geworden, nachdem Deutschland tagelang hunderttausende Schutzmasken, die die Schweiz auf dem Seeweg über Deutschland aus Asien importieren wollte in Deutschand an den Grenzen blockiert hat, um zu klären, ob man sie nicht lieber selber behalten möchte. Im Krisenmodus ist alle Schönrederei von Internationalismus usw. und offenen Grenzen ganz offensichtlich nichts mehr wert und jedes Land zieht seine Grenzen hoch und schaut nur noch für sich selbst. Da muss man sich schon Gedanken machen, wie stark man in Zukunft für ähnliche Krisensituationen sich darauf verlassen möchte, dass die internationale Zusammenarbeit - gerade mit den Nachbarländern - noch funktioniert.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @moorwackler

Im Krisenmodus ist alle Schönrederei von Internationalismus usw. und offenen Grenzen ganz offensichtlich nichts mehr wert und jedes Land zieht seine Grenzen hoch und schaut nur noch für sich selbst.

Stimmt, in gewissem Umfang (ob solche Rücksichtslosigkeiten in Krisenzeiten die zu erwartende Regel seien, würde ich allerdings schon wieder bezweifeln) . Nur wer sagt denn, dass die nächste Krise sich danach richtet, in welchen wirtschaftlichen Bereichen wir uns autark gemacht haben?
Soll der Staat da nun im Einzelnen vorgeben, welche Produkte und Produktionskapazitäten in welchem Umfang national vorrätig gehalten werden müssen? Was macht denn der Desinfektionsmittel-Hersteller mit seinen Produktionskapazitäten, wenn die nächste Pandemie zwei Jahrzehnte auf sich warten läßt? Und die Angestellten in der Mundschutz-Fabrik - drehen die dann ebenfalls Däumchen? Oder werden deren Produkte dann - staatlich subventioniert - in den Markt gedrückt? Was wird China dann tun? Vor ein paar Monaten war das größte wirtschaftliche Menetekel an der Wand noch der Zoll-Streit zwischen den USA und China.
Was, wenn China eine solche Sonderausnahme vom freien Wettbewerb für (alle?) medizinischen Mittel als einen wirtschaftlichen Angriff, als Verletzung des freien Wettbewerbs betrachtet und seinerseits dann z.B. festlegt, dass seltene Erden wegen ihrer Bedeutung für die ebenfalls gesellschaftlich zentrale Kommunikationstechnologie aus den Regeln über faire Preisgestaltung herausgenommen werden?
Ja, dieses singuläre Ereignis, dass Lieferungen von Atemschutzmasken aus national-egoistischem Eigeninteresse blockiert wurden, ging durch alle Medien. Nun kann man darauf auf zweierlei Art reagieren: das Prinzip des freien Warenverkehrs und des Verzichts auf Protektionismus und Planwirtschaft infrage stellen. Oder aber für die Zukunft noch klarere gesetzliche Regelungen schaffen, die derartige Ereignisse unwahrscheinlicher machen (auch hinsichtlich der Entscheider persönlich sanktionsbewehrte gesetzliche Regelungen auf EU-Ebene beispielsweise)?

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackjack

dieses singuläre Ereignis

Nun, laut dem SECO (Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft), wie es in diversen Tageszeitungen zitiert wurde, war es kein singuläres Ereignis, sondern es seien in Deutschland und Frankreich mehrere Transporte mit medizinischen Produkten, die unterwegs in die Schweiz waren, blockiert worden.

Wie der Staat im Einzelnen vorgehen soll, weiss ich nicht, man wird sich aber auf jeden Fall damit befassen müssen, dass in Krisenzeiten der Warenfluss aus dem Ausland nicht sicher gewährleistet ist und man muss sich Gedanken machen, was für Vorkehrungen zu treffen sind, um entweder den Fluss im Ausland produzierter Güter sicher zu stellen (gesetzliche Regelungen? guter Witz 😊 ), oder um eben doch die Abhängigkeiten in manchen Dingen zu reduzieren.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @moorwackler

Wie der Staat im Einzelnen vorgehen soll, weiss ich nicht

Same here! 😀

Veröffentlicht von: @moorwackler

man wird sich aber auf jeden Fall damit befassen müssen, dass in Krisenzeiten der Warenfluss aus dem Ausland nicht sicher gewährleistet ist und man muss sich Gedanken machen, was für Vorkehrungen zu treffen sind, um entweder den Fluss im Ausland produzierter Güter sicher zu stellen (gesetzliche Regelungen? guter Witz 😊 ), oder um eben doch die Abhängigkeiten in manchen Dingen zu reduzieren.

Ja, den Gedankengang hab ich schon verstanden. Ich gewichte nur die Risiken anders, als es momentan die meisten tun (keine Angst: ich hab politisch nix zu sagen... 😉 ). Mir kommt unsere Gesellschaft momentan so vor, als befände sie sich in jenem Zustand, den ich von mir kenne, wenn Zahnschmerzen im Anzug sind oder schon so richtig schön durch die Nervenbahnen ziehen. Was nehme ich mir in solchen Situationen nicht alles vor, wie ich zukünftig es mit der Ernährungsweise und der Zahnhygiene halten werde...
Aber warten wir mal ab, wie's aussieht, wenn aus den guten Vorsätzen dann ständig durchzuziehende Verhaltensweisen werden sollen. Wenn das, was ja schon jetzt immer in einem nachgeschobenen Halbsatz schon angedeutet wird, zur spürbaren Realität wird: "Das wird dann allerdings auch mehr kosten..."
Und ich bin gerade am Überlegen: Womöglich könnte es ein Staat wie Deutschland wuppen, alle Produktionskapazitäten für alle grundlegenden medizinischen Mittel aufzubauen und on the long run (per ständigen finanziellen Zuschüssen...) vorzuhalten.
Aber wenn dann in der nächsten Krise wieder die Nationalstaaterei um sich greift: was machen dann die Dänen? Die Slowenen? Die Luxemburger? Die Liechtensteiner? Was macht Ihr Schweizer? 😉
Statt die Corona-Krise als Initioator für einen Backlash hin zu isolationistisch-nationalem Denken zu verstehen, könnte man sie doch vielleicht besser als einen Anlaß verstehen, für die nächste ähnliche Situation ein solidarisches Europa zu organisieren. Autarkie ist doch nur ab einer gewissen Gesellschafts-Größe praktisch machbar. Die USA kriegen das vielleicht hin, Indien oder China. Meinetwegen noch Brasilien und Rußland. Aber schon bei Mittelschwergewichten wie Deutschland oder Japan dürfte die Diskussion zum Kosten-Nutzen-Verhältnis immer wieder aufkommen. Und kleinere Länder brauchen sich erst gar nicht entsprechenden Illusionen hingeben.
Man kann die Corona-Krise als Argument für ein stärker integriertes Euorpa verstehen - ich hielte das für ziemlich plausibel.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackjack

Was macht Ihr Schweizer? 😉

Wir sind natürlich wie immer die einzigen, die EU-Gesetze für verpflichtend halten und nicht einfach für eine unverbindliche Empfehlung, und die darum die Grenzen offen halten. 😉

Nein, im Ernst, zwar etwas später als bei anderen, aber die Grenzen wurden heute auch weitgehend geschlossen, zumindest für Menschen, die keine Arbeitsbewilligung in der Schweiz haben.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @blackjack

Statt die Corona-Krise als Initioator für einen Backlash hin zu isolationistisch-nationalem Denken zu verstehen, könnte man sie doch vielleicht besser als einen Anlaß verstehen, für die nächste ähnliche Situation ein solidarisches Europa zu organisieren.

Ich denke auch, dass die Antwort hier nicht lauten kann, wieder in autarke Nationalstaaten zu verfallen... das wäre wohl der schnellste Weg ins wirtschaftliche Elend und hat ja auch schon im Spanien der Nachkriegszeit nicht funktioniert (Dem meines Wissens letzem europäischem Land, das so etwas noch versucht hat...).

Andererseits ist es eben auch nicht klug, sämtliche Kapazitäten einer bestimmten Produktion in eine einzige Ecke der Welt zu verlegen, in der es gerade am günstigsten ist. Denn das kann den Rest der Welt, wie wir jetzt sehen, teuer zu stehen kommen.

Dennoch kann man die Entwicklung hier nicht den Märkten allein überlassen. Risiko hin oder her... hier zählt das schnelle Geld mehr als langfristige Risiken.

Es muss also Aufgabe der Staaten sein, für alternative Standorte irgendwo in der Welt zu sorgen und dafür vielleicht auch Anreize zu bieten... wie immer das auch genau aussehen mag.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

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IT-Leute bei Alten und Kranken vorbeizuschicken, die ihnen moderne Communikationstechnik installieren und dabei helfen, z.B. Skype-Konferenzen mit den Enkelkindern hinzukriegen.

Glaubst du ernsthaft, alte Leute könnten das nicht?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Glaubst du ernsthaft, alte Leute könnten das nicht?

Ich wohne im selben Haus wie meine Mutter (81). Täglich im Schnitt zweimal ruft sie mich wegen irgendwelcher Computer-Probleme. Ihre Freudinnen (sie ist sehr gut vernetzt und für ihr Alter vergleichsweise körperlich und geistig fit) sind weniger technologisch versiert und ich habe schon in ein paar Fällen dort IT-mäßig ausgeholfen. Ich meine entsprechend ungefähr einschätzen zu können, wie kommunikationstechnologisch versiert Achtzigjährige im Durchschnitt sind. Und solche Hilfe, wie von mir da vorgeschlagen, braucht ja nicht angenommen zu werden, wenn seitens der Senioren kein Bedarf besteht. Das war nur ein Beispiel, was ich mir an Hilfestellungen vorstellen könnte hinsichtlich des Problems, das durch eine striktere Isolierung alter Leute in sozial-emotionaler Form zunehmen könnte: dass sie sie noch stärker als häufig ohnehin schon allein fühlen, wenn ihre persönlichen Kontakte zu Familie und Freunden eingeschränkt werden. Es gibt sicherlich technik-affine Alte. Die brauchen derlei Unterstützung nicht. Umso besser: so kann denen, die der Hilfe bedürfen, intensiver geholfen werden. 😊
Denk Dir z.B. einen an Demenz/Alzheimer leidenden Alten: dem müßte täglich dabei geholfen werden, Skype anzuschmeissen, weil er das Vorgehen bis zum nächsten Tag schon wieder vergessen hat...

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Mein 78jähriger Vater macht sogar meinen Kindern, die allesamt digital nativs sind, noch was vor.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Mein 78jähriger Vater macht sogar meinen Kindern, die allesamt digital nativs sind, noch was vor.

Ja, ich ging von statistischen Durchschnitt aus, Du beziehst Dich eher auf Ausnahmen von der Regel. ^^

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @herbstrose

Glaubst du ernsthaft, alte Leute könnten das nicht?

Meine Eltern können das zwar, sind aber sehr unsicher gegenüber der Technologie und rufen mich wohl im Schnitt einmal die Woche an, weil irgendetwas auf dem Bildschirm nicht so ist wie gewohnt...

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lucan-7

Meine Eltern können das zwar, sind aber sehr unsicher gegenüber der Technologie und rufen mich wohl im Schnitt einmal die Woche an, weil irgendetwas auf dem Bildschirm nicht so ist wie gewohnt...

Das Gleiche kann ich von meinem Chef auch behaupten. der ist jünger als ich und steht mit PC auf Kriegsfuß.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397

Keine schnelle Durchseuchung

Veröffentlicht von: @blackjack

Ich kann den Sinn dahinter nicht erkennen.

In Wahrheit sind die Grenzen ja gar nicht zu - der Warenverkehr läuft ungehindert weiter. Im Grunde ist das zum einen eher eine Art "Hausarrest", zum anderen wohl eine politische Maßnahme nach dem Motto: "Schaut her, wir machen was!".

Solange die Wirtschaft weiter läuft schadet es vor allem der Tourismusindustrie... und um die geht es ja in erster Linie.

Veröffentlicht von: @blackjack

Statt ganze Regionen unter Quarantäne zu stellen, was organisatorisch kaum machbar ist, sollten z.B. prinzipiell alle Altenheime/Seniorenstifte usw. unter Quarantäne gestellt werden. Der Rest der Bevölkerung sollte dagegen Business as usual machen. Sodaß der Durchseuchungsgrad von ~70 bis 80%, der für eine praktische Herdenimmunität erforderlich ist, so schnell wie möglich erreicht wird.

Diesen Ansatz hatte die britische Regierung noch bis vor ein paar Tagen... und rudert jetzt panisch zurück, seit sie ausgerechnet haben dass dafür gar nicht genug Krankenhausbetten zur Verfügung stehen.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronakrise-boris-johnsons-kopflose-strategie-a-380a9b1d-53c4-4e50-98ef-eb467f4253fc

Denn die Mortalität ist ja nur einer von vielen Faktoren... ein anderer ist die notwendige intensivmedizinische Betreuung (Wie etwa Beatmung), und dafür reichen die Kapazitäten bei einer schnellen Durchseuchung einfach nicht aus.

Deshalb ja auch die Maßnahmen - Durchseuchung ja, aber kontrolliert und langsam...

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lucan-7

Deshalb ja auch die Maßnahmen - Durchseuchung ja, aber kontrolliert und langsam...

Vor allem will man verhindern, dass zu viele Schwerkranke gleichzeitig aufschlagen und es zu "italienischen Verhältnissen" kommt. Italien hat im Verhältnis deutlich weniger Intensivbetten. Die Ärzte dort müssen die Entscheidung treffen, wer beatmet wird und wer nicht, weil einfach zu viele Menschen darauf angewiesen sind.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397

Das meine ich ja.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Statt ganze Regionen unter Quarantäne zu stellen, was organisatorisch kaum machbar ist, sollten z.B. prinzipiell alle Altenheime/Seniorenstifte usw. unter Quarantäne gestellt werden.

Nun leben aber bei weitem nicht alle Senioren in Altenheimen/Seniorenstiften. Die meisten werden, sofern sich sich nicht mehr selbst versorgen können, von Angehörigen versorgt. Die womöglich Ehepartner/Kinder haben, bei denen sie sich was holen können.

Das betrifft übrigens auch die Pfleger, die in Altersheimen/Seniorenstiften arbeiten. Oder willst Du die in den Altersheimen kasernieren?

Dein Vorschlag funktioniert also nur, wenn man alle, die zu einer Risikogruppe gehören, in ein Lager steckt, und deren Pflegepersonen gleich mit.

Veröffentlicht von: @blackjack

Es handelt sich da um Menschen, die ohnehin großteils schon betreut werden müssen, deren Lebensradius nicht sonderlich groß ist.

Der Lebensradius der sie betreuenden Personen aber schon, und das ist das Problem bei der Sache.

Die haben Kinder, die zur Schule gehen, sind z.T. noch woanders berufstätig, haben einen ebenfalls berufstätigen Ehepartner, gehen Skifahren, ins Kino oder sonstwohin. Wenn die sich dort den Virus einfangen, tragen sie den an ihre Eltern/Großeltern weiter, bevor sie überhaupt wissen, daß sie infiziert sind.

Es sind abgesehen davon nicht nur die Senioren, die betroffen sind. Es gibt auch unter jüngeren Menschen Leute, die Vorerkrankungen oder ein geschwächtes Immunsystem haben. Die noch berufstätig und produktiv sind. Willst Du die gleich mit internieren? Oder sind das halt bedauerliche Kollateralschäden der individuellen Freiheit, in die der Staat gefälligst nicht einzugreifen hat, auch nicht zum Schutz derer, die warum auch immer mit dem Virus nicht so ohne Weiteres fertig werden?

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackjack

Die Bevölkerungsgruppe, die also vor allem gefährdet ist

Was du vergisst

gefährdet ist auch die 10 jährie die eine schwere Herz OP hinter sich hat
gefährdet ist die 20 jährige Mucoviszidose Patientin , der 35 jährige COPDler/Asthmatiker und auch der junge fitte Mensch, zumindest der, der es gestern noch war und Tags drauf schwer verunfallt ist.

So einfach wie Du es Dir machst, ist die Realität nicht

Veröffentlicht von: @blackjack

IT-Leute bei Alten und Kranken vorbeizuschicken, die ihnen moderne Communikationstechnik installieren und dabei helfen, z.B. Skype-Konferenzen mit den Enkelkindern hinzukriegen.

Dafür fehlt doch schon ausserhalb der städtischen Kernzentren die geeignete Infrastruktur. Wir sidn nicht österreich, die wo alles bis zur letzten Milchkanne im niergendwo der Alpen vollversorgt ist.

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tristesse
(@tristesse)
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Veröffentlicht von: @scylla

Dafür fehlt doch schon ausserhalb der städtischen Kernzentren die geeignete Infrastruktur. Wir sidn nicht österreich, die wo alles bis zur letzten Milchkanne im niergendwo der Alpen vollversorgt ist.

Scherzkeks.

Was glaubst Du, was meine Schwester in der Nähe von Salzburg heute durchgemacht hat, um H-Milch und Klopapier zu bekommen?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @tristesse

und Klopapier zu bekommen

Was machen die Leute nur mit all dem Klopapier? 🤨

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tristesse
(@tristesse)
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Ich hab KEINE Ahnung.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @tristesse

um H-Milch und Klopapier zu bekommen?

Das es bei "Vollversorgung" um die Kommunikationstechnische Versorgung Österreichs ging und ich mich auf

IT-Leute bei Alten und Kranken vorbeizuschicken, die ihnen moderne Communikationstechnik installieren und dabei helfen, z.B. Skype-Konferenzen mit den Enkelkindern hinzukriegen.

hast Du schon mitbekommen mon amie ?

Das die Versorgung was Handy- bzw Telekommunikationsnetz usw angeht, in der Bundesrepublik Republik Österreich um Lichjahre besser ist wie bei uns, müsstest Du eigentlich auch mitbekommen habe .
"Vollversorgung bis zur letzten Milchkanne" bezieht sich dabei natürlich auf die Aussage der Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) das "5G ist nicht an jeder Milchkanne notwendig.” sei... was ich für eine grunsätzlich verherendes Signal halte.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @scylla

"Vollversorgung bis zur letzten Milchkanne" bezieht sich dabei natürlich auf die Aussage der Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) das "5G ist nicht an jeder Milchkanne notwendig.” sei... was ich für eine grunsätzlich verherendes Signal halte.

In der Tat... das die Kapitulation vor der Realität und die Demonstration von Unfähigkeit schlechthin... ist aber ein anderes Thema.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
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Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @scylla

hast Du schon mitbekommen mon amie ?

Nein, scheinbar nicht, sonst hätte ich es nicht geschrieben 🙄

Veröffentlicht von: @scylla

"Vollversorgung bis zur letzten Milchkanne" bezieht sich dabei natürlich auf die Aussage der Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) das "5G ist nicht an jeder Milchkanne notwendig.” sei... was ich für eine grunsätzlich verherendes Signal halte.

Tut mir leid, aber Deine Gedanken lesen, kann ich noch nicht.
"mon amie"

tristesse antworten
Helle
 Helle
(@helle)
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Veröffentlicht von: @blackjack

die unnützen Grenzschließungen rückgängig zu machen.

Warum sind die unnütz?

Veröffentlicht von: @blackjack

dass das Durchschnittsalter der ersten 800 Corona-Toten in Italien bei über 80 Jahren lag.

Es sterben auch jüngere Menschen daran!

Veröffentlicht von: @blackjack

ie wäre ja gar nicht nötig, wenn man nicht allerorten die Schulen und Kitas schließen würde.

Das ist aber unbedingt notwendig, weil sich die Viren gerade bei großen Personenansammlungen verbreiten können! Oder leugnest Du ab, dass es dadurch zu mehr Ansteckungen kommt?

Auf die Vernunft kann man leider nicht hoffen. Es gibt zu viele Menschen, die sich nicht an die Vorgaben halten, deshalb muss die Ausgangssperre kommen!

helle antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @helle

Warum sind die unnütz?

Weil es längst genug Infektiöse im Lande gibt und weil diese Grenzschließungen genau das bewirken, was angeblich vermieden werden sollte: dass der Warenverkehr behindert wird, weitere Produktionsketten zum Erliegen kommen usf.

Veröffentlicht von: @helle

Es sterben auch jüngere Menschen daran!

Ja. Das haben Durchschnittswerte so an sich, dass es Einzelfälle gibt, die nicht die genaue Durchschnittszahl treffen. Auf jeden 60jährigen, der an der Coronaerkrankung stirbt, braucht es dann allerdings schon 2 Neunzigjährige, um die Statistik in Waage zu halten.

Veröffentlicht von: @helle

Das ist aber unbedingt notwendig, weil sich die Viren gerade bei großen Personenansammlungen verbreiten können! Oder leugnest Du ab, dass es dadurch zu mehr Ansteckungen kommt?

Um etwas leugnen zu können, müßte man wissen, was die Tatsachen sind. Ich bin kein Virologe und habe somit nicht so eine hohe Kompetenz, da irgendetwas leugnen zu können. Ich möchte nur bei dem von Dir verwendeten Wörtchen "unbedingt" einhaken.
Das suggeriert, dass Du da sehr viel mehr weißt als ich. Also über das hinaus, was momentan auf allen Kanälen von aktivistischen Politikern herausposaunt wird, und was sich zusammenfassen läßt mit: "Haltet euch von allen Menschen fern, sonst Katastrophe!"
Wie hoch die tatsächliche Gefahr ist, dass sich z.B. Lehrer bei ihren Schülern anstecken, und wie diese Gefahr zu gewichten ist gegenüber den Gefahren, dass nun die Kinder in Privatorganisation daheim (rundum mal bei Freundin A, dann bei Freundin B und dann bei Freundin C abwechselnd) aufeinanderhocken und so einander auf dem Wohnzimmersofa näher zusammenkommen, auf dem Abends dann Oma sich Rosamunde Pilcher reinzieht - darüber fehlt mir der Überblick.

Veröffentlicht von: @helle

Auf die Vernunft kann man leider nicht hoffen. Es gibt zu viele Menschen, die sich nicht an die Vorgaben halten, deshalb muss die Ausgangssperre kommen!

Ja, dazu hatte ich jüngst den Artikel von Sasha Lobo zum Thema "Vernunftpanik" verlinkt.
Ich bezweifle, dass die Ausgangssperre, sollte sie länger andauern (und wenn ich es richtig verstanden habe und dadurch die Infektionsraten über Monate hinweg gesenkt werden sollen, müssen die dann ja längere Zeit gelten, sonst ergeben sie gar keinen Sinn) mehr Menschen das Leben retten wird, als durch die voraussehende zunehmende häusliche Gewalt selbiges verlieren.
Ich bezweifle freilich nur, behaupte also keine unbedingte Sicherheit. Aber ich bin auf die entsprechenden Statistiken in einem oder zwei Jahren gespannt...

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

dass nun die Kinder in Privatorganisation daheim (rundum mal bei Freundin A, dann bei Freundin B und dann bei Freundin C abwechselnd) aufeinanderhocken und so einander auf dem Wohnzimmersofa näher zusammenkommen

Also meine Kinder hocken daheim, haben keinen Kontakt zu Freunden oder deren Eltern. (Die Gefahr für Oma und Opa läßt sich allerdings - unabhängig vom Schulausfall - nicht ganz unterbinden, da die mit im Haus leben, und von ihrem über 50jährigen Vater mit Diabetes und Asthma (damit also auch Risikogruppe) lassen die sich auch schlecht fernhalten)

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Also meine Kinder hocken daheim, haben keinen Kontakt zu Freunden oder deren Eltern. (Die Gefahr für Oma und Opa läßt sich allerdings - unabhängig vom Schulausfall - nicht ganz unterbinden, da die mit im Haus leben, und von ihrem über 50jährigen Vater mit Diabetes und Asthma (damit also auch Risikogruppe) lassen die sich auch schlecht fernhalten)

Kurz: die Gefahr besteht, dass sie ihren Risikogruppen-Vater oder die Großeltern infizieren.

Und wir reden von der Gegenwart. Wie lange hocken die Kinder denn schon so daheim?
Wenn man das erklärte Ziel ernst nimmt, dass nämlich die Infektionskurve abgeflacht werden solle, könnte es sein, dass sie noch bis nächstes Jahr bei Euch daheim hocken.
Offenbar ist es Dir/Euch ja möglich, sie daheim zu behalten. Entweder, weil sie schon alt genug sind, damit man sie auch unbeaufsichtigt lassen kann. Oder weil Du oder Dein Mann rund um die Uhr anwesend seid.
Meine Beispiel bezog sich auf Leute, die eben nicht die Möglichkeit haben, ihre Kinder daheim (unbeaufsichtigt) zu behalten.

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Veröffentlicht von: @blackjack

Wie lange hocken die Kinder denn schon so daheim?

Seit Montag. Ich habe sie da nicht mehr in die Schule geschickt. Das meiste haben sie schon am Freitag von der Schule mit bekommen, den Rest habe ich dann eingesammelt.

Veröffentlicht von: @blackjack

Wenn man das erklärte Ziel ernst nimmt, dass nämlich die Infektionskurve abgeflacht werden solle, könnte es sein, dass sie noch bis nächstes Jahr bei Euch daheim hocken.

Und ich kann mir nicht vorstellen, daß die Schulen für den Rest des Jahres geschlossen bleiben. Aber angeblich sind Kinder ja auch nicht so die Überträger dieses Virus. Weswegen es ja Experten gibt, die die Schulschließungen für überzogen halten.

Du gehst jetzt offenbar vom worst case szenario aus, der Artikel gibt neben einem pessimistischen auch einen optimistischen Ausblick. Ich weiß selber nicht, was ich gerade denken soll.

Veröffentlicht von: @blackjack

Meine Beispiel bezog sich auf Leute, die eben nicht die Möglichkeit haben, ihre Kinder daheim (unbeaufsichtigt) zu behalten.

Du sprachst halt arg verallgemeinernd.
Aber auch in dem von Dir geschilderten Szenario ist die Personengruppe überschaubarer als in einer Schule mit 1300 Schülern (wie in dem Bildungszentrum, in das meine älteren gehen).

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Veröffentlicht von: @alescha

Du gehst jetzt offenbar vom worst case szenario aus, der Artikel gibt neben einem pessimistischen auch einen optimistischen Ausblick.

Das "worst case scenario", so verstehe ich den Artikel, ist - unter der Voraussetzung, dass die derzeit greifenden Maßnahmen notwendig seien - das wahrscheinlichere Szenario. Der optimistische Ausblick läßt sich so zusammenfassen: vielleicht irren wir uns auch und es kommt mehr oder minder wundersame Rettung, bzw. sind die Maßnahmen gar nicht notwendig und das wird in ein paar Tagen/Wochen eingesehen und dann können wir sie ja wieder zurücknehmen!

Selbstverständlich hoffe ich auch auf das optimistischere Szenario und wäre froh, in meinen Befürchtungen hinsichtlich der Folgen durch den Shutdown vollständig eines Besseren belehrt zu werde.

Aber: das Konzept, dass den derzeitigen Maßnahmen zugrundeliegt, ist entweder falsch - oder die Maßnahmen werden noch lange durchgehalten werden müssen. Oder aber das Impfstoffwunder geschieht - nicht nur das der schnellen Entwicklung, sondern auch das der schnellen Produktion und Distribution.
Also Ungläubiger und Theatermuffel, was veraltete Stücke angeht, bin ich freilich gegenüber der Naherwartung eines deus ex machina skeptisch...

Veröffentlicht von: @alescha

Aber auch in dem von Dir geschilderten Szenario ist die Personengruppe überschaubarer als in einer Schule mit 1300 Schülern (wie in dem Bildungszentrum, in das meine älteren gehen).

Ja. Und ich bin kein Epidemologe.

Aber meine Überlegung ist Folgende: Entweder, wir verfolgen als Gesamtgesellschaft den Ansatz, dass die Kurve der Neuinfizierten verflacht wird.
Dann dauert das ewig und gegebenenfalls bekommen wir nie genug Infizierte für die Herdenimmunität zusammen.
Oder aber wir sorgen dafür, dass die Risikofälle (also alle Alten und alle Schwer Vorerkrankten) für einen überschaubaren Zeitraum gründlich von der Gesamtbevölkerung abgeschottet werden, während wir für die restliche Bevölkerung zusehen, die Herdenimmunität schnell herbeizuführen. Sobald die dann vorhanden ist, kann die Abschottung der Risikofälle wieder aufgehoben werden.

Ich kann da keinen Denkfehler erkennen, aber womöglich übersehe ich den auch nur. Klar sollte sein - je flacher die Kurve, desto länger wird sie - und desto länger dehnt sich auch der Zeitraum, in welchem eine hohe Ansteckungsgefahr für die Risikofälle besteht.

Nachtrag vom 21.03.2020 1322
[del]Gesamtbevölkerung[/del] --> Restbevölkerung

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @blackjack

Aber: das Konzept, dass den derzeitigen Maßnahmen zugrundeliegt, ist entweder falsch - oder die Maßnahmen werden noch lange durchgehalten werden müssen. Oder aber das Impfstoffwunder geschieht - nicht nur das der schnellen Entwicklung, sondern auch das der schnellen Produktion und Distribution.

Oder die Anzahl der auftretenden schweren Fälle ist weniger hoch als erwartet bzw. lässt sich auch mit weniger drastischen Maßnahmen reduzieren (Ausgangssperre nur für Risikogruppen), so dass die Maßnahmen schon früher gelockert werden können bis dann möglichst bald ein Impfstoff verfügbar ist.

Das ist jedenfalls das Szenario, auf das ich im Moment hoffe... von einem monatelangen Ausnahmezustand gehe ich im Moment noch nicht aus.

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist jedenfalls das Szenario, auf das ich im Moment hoffe... von einem monatelangen Ausnahmezustand gehe ich im Moment noch nicht aus.

Ich auch nicht - das können wir uns schlicht nicht leisten.
Es geht ja auch nicht darum, das Virus zu stoppen - das behauptet auch niemand.
Es geht darum, dem Gesundheitswesen ein wenig "Luft" zu verschaffen, indem sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt, und das halte ich für durchaus realistisch, wenn sich alle (oder jedenfalls die meisten) an die derzeit geltenden Vorgaben halten.

Veröffentlicht von: @lucan-7

(Ausgangssperre nur für Risikogruppen),

Das halte ich für sehr wahrscheinlich, sowie Auflagen für Veranstaltungen, Gastronomie und Geschäfte.
Die jetzigen Zustände aufrecht erhalten bis ein Impfstoff nicht nur gefunden, sondern auch ausreichend getestet und auf dem Markt ist - das halte ich für nicht machbar, weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich.

suzanne62 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Oder aber wir sorgen dafür, dass die Risikofälle (also alle Alten und alle Schwer Vorerkrankten) für einen überschaubaren Zeitraum gründlich von der Gesamtbevölkerung abgeschottet werden

Daß das nicht geht, habe ich Dir schon irgendwo anders erläutert. Weil a) bei weitem nicht alle Alten und Vorerkrankten in entsprechenden Einrichtungen wie Seniorenheimen untergebracht sind sondern b) von ihren Angehörigen, die wiederum Ehepartner und Kinder haben, versorgt werden, die man ja dann mit abschotten müßte und c) auch die Pfleger in Senionrenheimen oder anderen Einrichtungen, die wiederum Ehepartner und Kinder haben, auch mit abschotten müßte.

Wie soll das gehen? Internierungslager für Risikogruppen und deren Pfleger/Versorger und deren Angehörige?

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @alescha

Wie soll das gehen? Internierungslager für Risikogruppen und deren Pfleger/Versorger und deren Angehörige?

Viel leicht steht ja in Deutschland irgendwo noch ein Ghetto rum, gab ja vor 80 Jahren noch genug davon.
*ironieoff*

tristesse antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Auf dem heutigen Staatsgebiet Deutschlands gab es keine Ghettos.

stundenglas antworten
B'Elanna
(@belanna)
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Beiträge : 1793

Ghettos schon. Reichlich.

Nur keine Lager.

belanna antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @belanna

Ghettos schon. Reichlich.

Kannst du mir ein Beispiel nennen?

Veröffentlicht von: @belanna

Nur keine Lager.

Welche Lager meinst du?

stundenglas antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @belanna

Ghettos schon. Reichlich.

Auf dem deutschen Staatsgebiet? Vor 80 Jahren?

Veröffentlicht von: @belanna

Nur keine Lager.

Recherchier vielleicht einfach nochmal...

littlebat antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Ghettos sind doch abgegrenzte Stadtgebiete, in denen die Juden freiwillig oder zwangswohnen mussten.

Beispiel: https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1956-trier-mosel-rheinland-pfalz

Nachtrag vom 21.03.2020 2040
https://de.wikipedia.org/wiki/Ghetto

belanna antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @belanna

Ghettos sind doch abgegrenzte Stadtgebiete, in denen die Juden freiwillig oder zwangswohnen mussten.

Und wo steht da, dass es vor 80 Jahren Judenghettos in Deutschland gab?
Dieser Satz (ganz am Ende, vor dem Bild von Marx) lässt darauf schließen, dass Juden in der NS-Zeit in der ganzen Stadt lebten:

Seit 2004 wurden in Trier ca. 200 sog. „Stolpersteine“ verlegt (Stand: 2020), die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen und an Opfer aus allen Verfolgtengruppen im NS-Staat erinnern.

Übrigens ist "Ghetto" noch ein wenig mehr als ein bestimmter Stadtteil, in dem man freiwillig oder unfreiwillig wohnt.

Den Wiki-Artikel brauch ich nicht, danke. Hab in meiner Magisterprüfung reichlich zu dem Thema geredet/geschrieben.

littlebat antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Ja, danke für die Nachhilfestunde. Bin halt doof. 🙁

belanna antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 29397

Es war von der Situation vor 80 Jahren die Rede. Und da gab es auf deutschem Staatsgebiet keine "Ghettos", sehr wohl aber Lager. Also genau umgekehrt.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

🙄🙄

tristesse antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 1813

Da hat Stundenglas - für die Zeit vor 80 Jahren - völlig recht. Kein grund die Augen zu verdrehen.

littlebat antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Ich verdreh meine Augen wann und wie ich will.
🙄
😊

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Daß das nicht geht, habe ich Dir schon irgendwo anders erläutert.

Nein. Dass es nicht gehe, hast Du nicht erläutert. Sondern nur, welche Schwierigkeiten diesbezüglich bestehen.

Veröffentlicht von: @alescha

Weil a) bei weitem nicht alle Alten und Vorerkrankten in entsprechenden Einrichtungen wie Seniorenheimen untergebracht sind

Ja. Das müßte sich dann ändern.

Veröffentlicht von: @alescha

auch die Pfleger in Senionrenheimen oder anderen Einrichtungen, die wiederum Ehepartner und Kinder haben, auch mit abschotten müßte.

Ja, das müßte dann auch geschehen, richtig.

Ich behaupte nicht, dass dies problemlos möglich sei. Aber nach meinem Verständnis des Konzepts der zu verflachenden Infektionskurve haben wir als Alternative eine sich zusehends verschärfende Ausgangssperre für alle Bürger über einen nicht absehbaren Zeitraum hinweg.

Denn falls die Maßnahmen, die momentan überall durchgesetzt werden, funktionieren sollten, dann funktionieren sie so, dass die Herdenimmunität auf absehbare Zeit nicht erreicht wird, sie (die Maßnahmen) also im Prinzip endlos aufrecht erhalten werden müssen (denn sobald sie wegfallen, steigt die Infektionsrate ja wieder exponentiell an).

Veröffentlicht von: @alescha

Wie soll das gehen? Internierungslager für Risikogruppen und deren Pfleger/Versorger und deren Angehörige?

Du meinst: Quarantäne? Ja.

Anonymous antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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p.s.: Übrigens müßten die Angehörigen der Pfleger/Versorger nicht mit in Quarantäne. Den Pflegern/Versorgern bräuchte nur das zugemutet werden, was erklärtes Ziel der angedachten und wohl bald schon inkraft tretenden Ausgangssperre ist: plakativ in einem Bild: Enkel dürfen Oma und Opa nicht mehr besuchen.

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Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Übrigens müßten die Angehörigen der Pfleger/Versorger nicht mit in Quarantäne.

Warum nicht?

Mal angenommen, eine Frau pflegt ihre pflegebedürftigen Eltern. Wie gesagt, es werden mehr Leute daheim gepflegt als in Heimen. Diese Frau ist verheiratet und hat Kinder.
Dann heißt doch Mann und Kinder dürfen die pflegende Mama nicht mehr besuchen, weil sie die Mutter infizieren und die damit womöglich ihre Eltern.
Was ist das anderes, als daß die Pflegepersonen doch mit in Quarantäne müssen?

alescha antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Mal angenommen, eine Frau pflegt ihre pflegebedürftigen Eltern. Wie gesagt, es werden mehr Leute daheim gepflegt als in Heimen. Diese Frau ist verheiratet und hat Kinder.
Dann heißt doch Mann und Kinder dürfen die pflegende Mama nicht mehr besuchen

Nein. Dann heißt das: die pflegebedürftigen Eltern werden für drei Monate in's Heim (d.h.: unter Quarantäne) gestellt. In dieser Zeit würde die Frau ihre Eltern nicht pflegen - dies müßte im Heim geschehen. Die Frau hätten in dieser Zeit auch keinen direkten Kontakt zu ihren Eltern.

Und ja: selbstverständlich ist das leichter von mir hingeschrieben als dann bundesweit organisatorisch umgesetzt. Aber auch eine allgemeine Ausgangssperre ist leichter angeordnet als umgesetzt.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Nein. Dann heißt das: die pflegebedürftigen Eltern werden für drei Monate in's Heim (d.h.: unter Quarantäne) gestellt. In dieser Zeit würde die Frau ihre Eltern nicht pflegen - dies müßte im Heim geschehen. Die Frau hätten in dieser Zeit auch keinen direkten Kontakt zu ihren Eltern.

Ach so.

Blöd nur, daß wir jetzt schon m.W. nicht genug Plätze haben. Wo sollen die alle auf einmal herkommen?

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Blöd nur, daß wir jetzt schon m.W. nicht genug Plätze haben. Wo sollen die alle auf einmal herkommen?

Bundeswehrkasernen, vom Staat in großem Umfang für die (absehbare!) Zeit gemietete Hotelzimmer...

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Alescha
(@alescha)
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Und das Pflegepersonal?

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Und das Pflegepersonal?

Dazu hatte ich schon oben was geschrieben.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Es gibt jetzt schon nicht genug. Wo soll das auf einmal herkommen? Dazu hast Du noch nichts geschrieben - oder habe ich was übersehen?

Wie möchtest Du das Problem lösen? Wo willst Du die Leute herbekommen?

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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Veröffentlicht von: @alescha

Es gibt jetzt schon nicht genug. Wo soll das auf einmal herkommen? Dazu hast Du noch nichts geschrieben - oder habe ich was übersehen?

Nicht übersehen, aber vielleicht nicht das verstanden, was mir offensichtlich erschien. Indem die ausgebildeten Pflegekräfte für eine begrenzte Zeit hinaus erheblich höher für die Arbeit entlohnt werden, dürfte sichergestellt werden, dass sie sich mehrheitlich dafür entscheiden, diese (finanzielle) Chance auch zu nutzen und die drei Monate Quarantäne dafür inkauf zu nehmen und auch Überstunden zu schieben (die selbstverständlich - Motivation ist hier zentral! - gut bezahlt werden müßten).

Für die Plegearbeit, die Angehörige daheim leisten, bedarf es i.d.R. keine fachlich anspruchsvolle Ausbildung - d.h. diese Arbeit könnte (für den begrenzten Zeitraum, das möchte ich nochmal betonen!) von Quereinsteigern geleistet werden. Manche Studenten joben in den Semesterferien auf dem Bau, in der Landwirtschaft oder in der Gastronomie. Letztere fällt ja momentan bekanntlich völlig flach, während die Studenten daheim sitzen und reihenweise Vorlesungen ausfallen. Da sehe ich schon potentiell genügend flexibles Aushilfspersonal.
Selbst ich beispielsweise würde, wenn ich mich drauf verlassen könnte, dass das ein gutbezahlter Job sein wird, mich sofort bewerben mit Verweis auf die häusliche Pflege, die ich schon einem Verwandten gegenüber bis zu dessen Tod leistete. Gäbe es da dann Übernahmegarantien und Perspektiven über die Krise hinaus, wäre ich sogar offen für einen kompletten Berufswechsel. Alles eine Frage der Bezahlung. Für die Sätze, die Pflegekräfte bisher verdienten, wäre ich zu so einem Berufswechsel niemals bereit gewesen (denn ich weiß ja auch aus eigener Erfahrung, wie anstrengend diese Arbeit ist), aber für Sätze, die zu einem Einkommen wie dem eines Gymnasiallehrers führen, wäre ich dazu bereit. Und solcherart Quereinsteiger könnten ohne langwieriges Anlernen die minder schweren Pflegefälle übernehmen.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Und...
... dann pack' mal Deine Koffer. Du gehörst auch schon zur Risikogruppe. Mann ab 50/60 Jahren 😛

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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Naja, bin gerade 50 geworden, bin bis auf Kurzsichtigkeit ohne Vorerkrankung und recht gesund wg. Landluft und so. 😀 Tu quoque ist übrigens, aber das weißt Du ja selbst, kein valides Argument.

Wenn meine "Konzept" die offizielle Linie würde, wäre es klar, dass ich mich da den Anweisungen beugen würde. Aber ich vermute, die Risikogruppe würde schon etwas enger gefaßt werden. In Abwägung von Aufwand und erwartbaren Resultaten eben.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Tu quoque ist übrigens, aber das weißt Du ja selbst, kein valides Argument.

Ich weiß, aber ich habe manchmal den Eindruck, manche Leute bedenken nicht, daß es eben nicht nur die Alten sind, die betroffen sein können. Man gehört schneller selbst zur Risikogruppe, als man denkt.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Man gehört schneller selbst zur Risikogruppe, als man denkt.

Ja. Aber ich vertrete meine Position hier, weil ich von ihrer Stimmigkeit überzeugt bin, nicht aus Eigeninteresse. Wie an anderer Stelle schon geschrieben: Mich persönlich betreffen die meiner Ansicht nach überzogenen Maßnahmen praktisch nicht, daher kann ich mir ziemlich sicher sein, dass hinter etwaigen Bestätigungsfehlern in der Angelegenheit bei mir kein Scheuklappen-Egoismus steht.

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

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Veröffentlicht von: @blackjack

Dann heißt das: die pflegebedürftigen Eltern werden für drei Monate in's Heim (d.h.: unter Quarantäne) gestellt.

Aber auch dort im Heim müssten sie ja von irgendwem gepflegt werden, dann halt professionell Pflegende, die ja aber auch Familie haben, zu der sie nach der Arbeit zurückkehren.
Oder willst Du das komplette Pflegepersonal mit unter Quarantäe stellen? Dort in dem Heim? Wo sollen die schlafen?

belanna antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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Veröffentlicht von: @belanna

Oder willst Du das komplette Pflegepersonal mit unter Quarantäe stellen?

Ja.

Veröffentlicht von: @belanna

Dort in dem Heim?

Ja.

Veröffentlicht von: @belanna

Wo sollen die schlafen?

In Betten. Und ja, die müßten gegebenenfalls organisiert werden. Meinst Du, das sei unmöglich?

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Ja. Das halte ich für unmöglich.

Andererseits war in den letzten Wochen vieles plötzlich möglich, was ich vorher niemals für möglich gehalten hätte, also sage ich hierzu mal nicht "niemals".
Wer weiss....

belanna antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @blackjack

Ja. Das müßte sich dann ändern.

Und Du meinst, wir haben die Kapazitäten dazu? Die Diskussion um den Pflegenotstand ist an Dir vorbeigegangen, oder?
Und das betrifft ja nicht nur die Senioren. Sondern auch Leute mit diversen Vorerkrankungen, wie Diabetes, Bluthochdruck, div. Lungenkrankheiten. Leute, die noch berufstätig sind. Werden die dann in Zwangsrente geschickt, sofern sie nicht aus ihrem Heim, in das sie dann eingewiesen werden, Home Office machen können?

Veröffentlicht von: @blackjack

Ja, das müßte dann auch geschehen, richtig.

Hast Du eine Ahnung, wie viele Leute Du jetzt isolieren, von ihren Arbeitsplätzen fernhalten willst? Und die betroffenen Kinder kriegen dann alle Homeschooling?

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Ausgangssperren für einen Teil...

Veröffentlicht von: @alescha

Hast Du eine Ahnung, wie viele Leute Du jetzt isolieren, von ihren Arbeitsplätzen fernhalten willst? Und die betroffenen Kinder kriegen dann alle Homeschooling?

Weniger als aktuell, oder nicht?

Warum soll man die gesamte Bevölkerung zu Hause einsperren, wenn doch nur wenige davon betroffen sind?

Für die Betroffenen ändert sich ja nichts. Aber diejenigen, die nicht betroffen sind, können den Laden, sprich: die Wirtschaft wieder am Laufen halten.

Das bedeutet jetzt nicht, dass man dabei vorschnell oder sorglos vorgehen sollte. Denn die möglichen Infektionsquellen werden in so einem Fall ja rasant ansteigen. Das heisst, die Lockerungen für einen Teil der Bevölkerung gehen mit einem Anstieg der Restriktionen für den anderen Teil einher.

Auf Dauer wird das aber nicht zu vermeiden sein, denn die Einstellung großer Teile der Wirtschaft verbunden mit Ausgangssperren wird am Ende ebenfalls Menschenleben kosten - sei es durch den Anstieg der häuslichen Gewalt, Vernichtung wirtschaftlicher Existenzen, sinkende staatliche Einnahmen, Verknappung von Ressourcen und anderes.

Das Ziel in naher Zukunft muss es daher sein, eine Heilmethode zu finden, um endgültig zur Normalität zurückkehren zu können.

lucan-7 antworten
Tatokala
(@tatokala)
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Das ist genau das, was ich im Moment auch nicht so ganz verstehe.

Warum kann man die ganzen Vorsichtsmaßnahmen nicht auf die Risikogruppen einschränken?
Mehrgenerationen-Haushalte sind heute in der Minderzahl.

Hat man da Angst vor dem Aufschrei: " Hilfe, wir werden diskriminiert!" Mir scheint es so.

tatokala antworten
Lucan-7
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Veröffentlicht von: @tatokala

Das ist genau das, was ich im Moment auch nicht so ganz verstehe.

Warum kann man die ganzen Vorsichtsmaßnahmen nicht auf die Risikogruppen einschränken?
Mehrgenerationen-Haushalte sind heute in der Minderzahl.

Weil die Zahl der Überträger sprunghaft ansteigen würde - und damit auch die Ansteckungen der Risikogruppe. Genau deshalb sind die Krankenhäuser in Italien überlastet.

Deshalb sind die Maßnahmen im Moment auch sinnvoll. Auf Dauer muss es aber darum gehen, den Betrieb wieder zu normalisieren und gleichzeitig die Risikogruppen zu schützen.

Das ist eine Herausforderung, die organisatorisch sicher noch größer ist als eine vorübergehende Stillegung.

lucan-7 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Das Ziel in naher Zukunft muss es daher sein, eine Heilmethode zu finden, um endgültig zur Normalität zurückkehren zu können.

Du meinst: eine Heilmethode wie gegen die Influenca? In naher Zukunft?

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Lucan-7
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Veröffentlicht von: @blackjack

Du meinst: eine Heilmethode wie gegen die Influenca? In naher Zukunft?

Sorry, ich meine natürlich eine Impfung.

lucan-7 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Sorry, ich meine natürlich eine Impfung.

Und was hältst Du diesbezüglich für die "nahe Zukunft"? Gibt es noch ernstzunehmende Experten, die für das nächste halbe Jahr mit Entwicklung, Herstellung und Distritbution im benötigten Umfang rechnen?

Nachtrag vom 22.03.2020 1650
p.s.: Eigentlich hatte ich gedacht, Du meinest tatsächlich "Heilmethode" in dem Sinne, dass die zum Tode führenden Symptome der Coronainfektionserkrankung medizinisch unterdrückt werden. Wenn die überbelegten Intensivbetten das Problem sind, dann reicht es ja, die gefährlichen Symptome zu unterdrücken.

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Lucan-7
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Veröffentlicht von: @blackjack

Und was hältst Du diesbezüglich für die "nahe Zukunft"? Gibt es noch ernstzunehmende Experten, die für das nächste halbe Jahr mit Entwicklung, Herstellung und Distritbution im benötigten Umfang rechnen?

Ich habe nicht den Hintergrund um zu beurteilen, was hier "ernst zu nehmen" ist. Prinzipiell denke ich, dass sich eine solche Entwicklung beschleunigen lässt, wenn entsprechende Prioritäten gesetzt werden.

Inwiefern man das Verfahren noch weiter beschleunigen könnte, indem man behördliche Vorgaben, etwa bezüglich verschiedener Testreihen lockert, vermag ich nicht zu entscheiden. Die Frage, inwiefern es ethisch vertretbar wäre, das Leben von Testpersonen zu gefährden, um dafür andere Leben rechtzeitig retten zu können stellt sich ja praktisch bei jedem Impfstoff, daher sehe ich hier nicht viel Spielraum.

Veröffentlicht von: @blackjack

p.s.: Eigentlich hatte ich gedacht, Du meinest tatsächlich "Heilmethode" in dem Sinne, dass die zum Tode führenden Symptome der Coronainfektionserkrankung medizinisch unterdrückt werden. Wenn die überbelegten Intensivbetten das Problem sind, dann reicht es ja, die gefährlichen Symptome zu unterdrücken.

Auch da fehlen mir die Hintergründe, ich gehe allerdings davon aus dass es künftig aufgrund bisheriger Erfahrungen besser möglich sein wird, Erkrankte zu versorgen und die Heilungsquote auch bei Risikopatienten zu erhöhen. Aber dafür bin ich kein Fachmann.

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich habe nicht den Hintergrund um zu beurteilen, was hier "ernst zu nehmen" ist.

Ich eigentlich auch nicht. Hast Du denn überhaupt in den letzten Tagen von einem Experten gehört, dass im nächsten halben Jahr mit einer funktionierenden Impfung zu rechnen sei? Ich nämlich nicht, ganz im Gegenteil: falls nachgefragt wird, und falls bei der Frage nicht ausgewichen wird, lautet die Antwort: "Nicht wahrscheinlich."

Ich reite so auf diesem Punkt herum, weil die momentane Shutdown-Strategie vor dem Hintergrund, dass eine breitflächige Impfung nicht in absehbarer Zeit machbar sei, bedeutet, dass das Ziel des Shutdowns nicht in absehbarer Zeit erreichbar sein kann, bzw. es keine praktikable Exitstrategie aus der Infektionskurvenverflachung gibt.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Ich eigentlich auch nicht. Hast Du denn überhaupt in den letzten Tagen von einem Experten gehört, dass im nächsten halben Jahr mit einer funktionierenden Impfung zu rechnen sei? Ich nämlich nicht, ganz im Gegenteil: falls nachgefragt wird, und falls bei der Frage nicht ausgewichen wird, lautet die Antwort: "Nicht wahrscheinlich."

Irgendwo stand mal was von "Ende des Jahres" bzw. "In einem Jahr" aber ich weiss nicht wie belastbar das ist und ich kenne auch die Quelle nicht. Es ist ja ohnehin viel Widersprüchliches im Umlauf.

Veröffentlicht von: @blackjack

Ich reite so auf diesem Punkt herum, weil die momentane Shutdown-Strategie vor dem Hintergrund, dass eine breitflächige Impfung nicht in absehbarer Zeit machbar sei, bedeutet, dass das Ziel des Shutdowns nicht in absehbarer Zeit erreichbar sein kann, bzw. es keine praktikable Exitstrategie aus der Infektionskurvenverflachung gibt.

Genau das. Die jetzigen Maßnahmen werden mit Modellen begründet, die sich weit in das nächste Jahr hineinziehen - das heisst, sie müssten auch genau so lange beibehalten werden. Das halte ich nicht für machbar.

Ich gehe davon aus, dass die Situation in einigen Tagen anhand aktueller Daten neu bewertet werden muss. Und dann muss es darum gehen, wie man unter möglichst wenigen Opfern die Normalität wieder herstellt, das heisst wir brauchen eine neue Strategie.

Ich unterstütze die momentanen Maßnahmen zwar völlig, weil eine konkrete und nicht einzuschätzende Bedrohungslage vorliegt. Aber auf Basis der verfügbaren Daten sollten realistische Einschätzungen möglich sein - und dann müssen die Maßnahmen entsprechend angepasst werden. In diesem Fall bedeutet das dann, möglichst genau zu definieren welcher Teil der Bevölkerung überhaupt konkret bedroht ist und wie speziell dieser Teil sinnvoll zu schützen ist.

Es fehlt auch nach wie vor die große Strategie - Eindämmung oder Herdenimmunität?

Denn die jetzt verhängte Ausgangs- bzw. Versammlungssperre ist ja dauerhaft nur sinnvoll, wenn eine Eindämmung das Ziel ist. Und das bedeutet in erster Linie mehr Tests und - wie in China - die Definition von Gefährdungszonen.

Die Andere Strategie wäre die Immunisierung... das ist weniger aufwendig, dauert allerdings länger und ist für viele Menschen bedrohlicher. In diesem Fall müsste man die Einschränkungen im Verhältnis zu den Kapazitäten im Gesundheitsbereich nach und nach aufheben.

Egal worauf es hinausläuft... allzu lange kann der momentane Zustand jedenfalls nicht anhalten.

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @alescha

Und Du meinst, wir haben die Kapazitäten dazu? Die Diskussion um den Pflegenotstand ist an Dir vorbeigegangen, oder?

Nein. Aber statt dass nun eine gesamte Volkswirtschaft durch einen zeitlich nicht absehbaren Shutdown an die Wand gefahren wird, könnte man die Gelegenheit und die Motivationslage des "whatever it takes!" nutzen, und die "unbegrenzten Mittel", die gerade zwecks Sicherung der Kreditlinie von Unternehmen genehmigt wurden, statt dessen in den Pflegesektor umleiten. Sofortige Verfünffachung des Monatsgehalts der Pflegekräfte, solange die Krisensituation anhält und sie da ja auch unter Quarantäne leben müssen, beispielsweise. Und gleich noch, als Anreiz für Quereinsteiger, eine Jobgarantie für Pflegekräfte mit ebenfalls gerantiert ordentlichem Gehalt (z.B. auf der Höhe eines mittleren Beamten wie z.B. eines Gymnasiallehrers) für die Zeit nach der Krise. Vielleicht könnte ja die Coronakrise das Ende des Pflegenotstands einleiten?
Man muß es halt auch gesamtgesellschaftlich, d.h. politisch wollen.

Veröffentlicht von: @alescha

Und das betrifft ja nicht nur die Senioren. Sondern auch Leute mit diversen Vorerkrankungen, wie Diabetes, Bluthochdruck, div. Lungenkrankheiten.

Man würde entsprechend dem entscheiden müssen, was die Erkenntnisse aus China und Italien sind, d.h. wer zu der wirklichen Hochrisikogruppe gehört. In Deutschland, so las ich eben, liegt das Durchschnittsalter der an den Folgen einer Coronainfektion Gestorbenen bei 82 Jahren. In Italien war unter den Toten nur einer ohne jegliche schwere Vorerkrankung. Ich verfüge nicht über die Daten, vermute aber, dass man durchaus sinnvoll Kriterien erstellen kann, welche Menschen zu der besonders gefährdeten Gruppe gehören, die - zu ihrer eigenen Sicherheit! - für die Zeit, die es bis zum Erreichen der gesamtgesellschaftlichen Herdenimmunität braucht, unter Quarantärne zu stellen wären.

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 5 Sekunden

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Homeschooling

Veröffentlicht von: @alescha

Hast Du eine Ahnung, wie viele Leute Du jetzt isolieren, von ihren Arbeitsplätzen fernhalten willst? Und die betroffenen Kinder kriegen dann alle Homeschooling?

Ja. Für 3 Monate.
Das Homeschooling sämtlicher Kinder in der Republik für einen unüberblickbaren Zeitraum halte ich für noch schwieriger zu organisieren.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Das Homeschooling sämtlicher Kinder in der Republik für einen unüberblickbaren Zeitraum halte ich für noch schwieriger zu organisieren.

Genau so siehts aus. Für wenige Wochen ist das machbar - wenn es jetzt aber Monate dauert, dann wird diese Maßnahme noch sehr viel größere Einschnitte nach sich ziehen - da auch die Berufsschulen geschlossen sind werden viele Azubis unter solchen Umständen ihre Abschlussprüfung nicht durchführen können. Und das betrifft dann auch wieder das Pflegepersonal... irgendwann ist halt ein kritischer Punkt erreicht wo der Schaden den Nutzen überwiegt, egal was man da jetzt als Wertkriterium festlegt.

lucan-7 antworten
Tatokala
(@tatokala)
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Veröffentlicht von: @alescha

wie viele Leute Du jetzt isolieren,

Veröffentlicht von: @alescha

Werden die dann in Zwangsrente geschickt, sofern sie nicht aus ihrem Heim, in das sie dann eingewiesen werden

Warum fühlt man sich gleich so angegriffen bei diesem Vorschlag?

tatokala antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

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Risikogruppen

Veröffentlicht von: @tatokala

Warum fühlt man sich gleich so angegriffen bei diesem Vorschlag?

Ich habe schlicht Probleme bei der Vorstellung, daß hier demnächst Leute vor der Tür stehen, die meine Eltern und meinen Mann abholen, weil ja alte Leute und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen isoliert werden sollen. Blackjack schweben da ja schon u.a. Bundeswehrkasernen vor, in die man die Leute verfrachten könnte.

Schon mal überlegt, wie viele Leute in Deutschland das betrifft? Guckst Du hier:

Manche Personengruppen haben aber ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf, der sogar tödlich enden kann. Zu diesen Menschen zählen laut Robert-Koch-Institut (RKI):

ältere Menschen ab 50/60 Jahren

ältere Menschen mit Grunderkrankungen

Menschen mit Grunderkrankungen wie Herzkreislaufstörungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Leber-, Niere- oder Krebserkrankungen – unabhängig vom Alter

Menschen mit unterdrücktem Immunsystem (also einer Immunschwäche)

Menschen, die gewisse Medikamente einnehmen, die die Immunabwehr unterdrücken (wie z.B. Cortison)

https://www.swr3.de/aktuell/Coronavirus-Diese-Menschen-gehoeren-zur-Risikogruppe-so-kannst-du-helfen/-/id=4382120/did=5577734/dtsodp/index.html

Die alle isolieren? Wie soll denn das gehen?

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @alescha

Die alle isolieren? Wie soll denn das gehen?

Muss ja nicht unbedingt sein. Man könnte Maßnahmen nach Grad der Gefährdung ergreifen. Also Haus möglichst nicht verlassen, Menschen meiden und Schutzmaske tragen für die weniger Gefährdeten bis hin zur völligen Isolation für diejenigen, die in hoher Gefahr schweben. Wobei der eigene Wohnraum immer zu bevorzugen ist, wenn möglich.

Im Grunde nicht so wahnsinnig viel anders wie es jetzt auch schon ist... mit dem Unterschied, dass die Ansteckungsgefahr steigt und man darum noch konsequenter sein muss.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @lucan-7

Schutzmaske tragen

Du hast eine???? Woher??? Auch eine, die vor Corona schützt? 😨

Veröffentlicht von: @lucan-7

völligen Isolation für diejenigen, die in hoher Gefahr schweben

Laut RKI sind das ja ziemlich viele. Sicher, daß Du da nicht auch schon dazu gehörst?

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @alescha

Du hast eine???? Woher??? Auch eine, die vor Corona schützt?

Wir reden hier ja von der nahen Zukunft. Die bisherigen Modelle gehen von einem Jahr Ausgangssperre aus - das wird aber unmöglich zu halten sein. Also brauchen wir in Zukunft andere Maßnahmen.

Veröffentlicht von: @alescha

Laut RKI sind das ja ziemlich viele. Sicher, daß Du da nicht auch schon dazu gehörst?

Tue ich wohl. Nicht so, dass ich mir jetzt große Sorgen machen müsste... aber die Gefahr ist wohl real. Wobei ich mir um meine Eltern im Moment noch wesentlich mehr Sorgen mache als um mich.

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @alescha

Die alle isolieren? Wie soll denn das gehen?

Scheint mir auf Dauer dennoch praktikabler als dauerhaft Kitas und Schulen zu schließen, Kindern und Jugendlichen den Zutritt zu Spiel- und Bolzplätzen zu verwehren und die Wirtschaft insgesamt lahmzulegen.
Für die genannten Risikogruppen würde sich gegenüber dem jetzigen Zustand nicht allzu viel ändern, aber alle anderen - insbesondere Kinder und Jugendliche - könnten allmählich zur Normalität zurückkehren und der volkswirtschaftliche Schaden begrenzt werden.
Aber bevor es hier wieder böses Blut gibt: ich plädiere dafür, jetzt erst einmal diese und nächste Woche "die Füße still zu halten" und abzuwarten, was die jetzigen Maßnahmen bewirken.

suzanne62 antworten
Vigil
 Vigil
(@vigil)
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Ja, Geduld und Gottvertrauen. Jetzt erst recht!

vigil antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @vigil

Ja, Geduld und Gottvertrauen.

Na ja, das mit dem Gottvertrauen kannst du von Menschen, die nicht an ihn glauben, nicht verlangen...
Was man aber von allen Verantwortlichen verlangen kann, ist Geduld, Umsicht und Augenmaß - statt in hektischem Aktionismus ein Freiheitsrecht nach dem nächsten zu beschneiden und auszuhebeln - ohne erst einmal die Wirkung der bereits beschlossenen und gültigen Maßnahmen abzuwarten.

suzanne62 antworten
Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @suzanne62

Scheint mir auf Dauer dennoch praktikabler als dauerhaft Kitas

Weißt Du, wie viele Menschen über 50 / Menschen mit Grunderkrankungen wie Herzkreislaufstörungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Leber-, Niere- oder Krebserkrankungen in Deutschland leben?

Ist ja nicht so, daß die alle in Rente / Frührente sind und nichts mehr zur Volkswirtschaft beitragen.

Mein Mann - über 50, Diabetes, Atemwegserkrankungen - macht gerade Home Office, unklar ist aber, wie lange das noch geht. Wenn sein AG den Betrieb wieder aufnimmt - was dann? Mein Mann kann eben nicht alles von zu Hause aus machen.

Und die Ärzte/Krankenpfleger/Verkäufer/Müllabfuhr/Lebensmittelhersteller/etc. sind auch nicht alles Leute u50 ohne jedwede Vorerkrankung.

Und bei dem, wie sich Blackjack Isolation vorstellt, wird mir sowieso ganz anders. Isolation bedeutet hier ja, die Risikogruppen auch von den Angehörigen, die sie anstecken könnten, zu isolieren.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Ich fürchte, dass sich die Gruppe mit Vorerkrankungen in den nächsten Monaten durch die Situation noch vergrößern wird und auch, dass sich bestehende Vorerkrankungen eher verschlechtern.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
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Inwiefern?

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Psychische Erkrankungen verschlechtern sich beispielsweise durch wegfallende direkte Kontakte. Suchterkrankungen ebenfalls, auch wegen schlechter wirtschaftlicher Perspektiven. Erkrankungen des Bewegungsapparates (bsw. Rückenleiden) auch, weil Sportmöglichkeiten wegfallen, noch mehr gesessen wird. Bei Erkrankungen, die durch den Lebensstil mitbeeinflusst werden, nehme ich ähnliches an.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 8520

O.k., danke für die Erklärung.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Erkrankungen des Bewegungsapparates (bsw. Rückenleiden) auch, weil Sportmöglichkeiten wegfallen, noch mehr gesessen wird. Bei Erkrankungen, die durch den Lebensstil mitbeeinflusst werden, nehme ich ähnliches an.

Bisher ist es ja nicht verboten, raus zu gehen. Wir gehen z.B. jeden Tag spazieren (seit wir einen Hund haben auch bei schlechtem Wetter 😀 ). Und wir sind hier nicht die einzigen, die auf Feld und Wiese unterwegs sind. Gut, ins Sportstudio gehen fällt jetzt flach, aber daß die Leute jetzt nur noch in der Bude sitzen müssen sehe ich nicht so. Im Gegenteil, seit Corona habe ich den Eindruck, daß man mehr Leute draußen rumlaufen sieht. Manche finden auch jetzt erst die Zeit dazu, an die frische Luft zu gehen.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Langsam wird es auch Frühling, das dürfte auch die Spaziergänger vor die Türen locken. Allerdings hält das nun nicht wirklich den ganzen Körper mobil, kräftig und beweglich. Schon zu ganz normalen Zeiten kann ich jedes Jahr den Unterschied vom Zustand vor zum Zustand nach den Sommerferien bei "Gesundheitssportgruppen" beobachten. Die bauen in den sechs Wochen Pause ganz schön ab und es fällt ihnen schwer sich wieder aufzuraffen. Und die machen nichts, was großartig anstrengend ist. Meine Informationen erhalte ich fast ausschließlich aus ihren Kommentaren in der Umkleide nach dem Training.

stundenglas antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @alescha

Mein Mann - über 50, Diabetes, Atemwegserkrankungen - macht gerade Home Office, unklar ist aber, wie lange das noch geht. Wenn sein AG den Betrieb wieder aufnimmt - was dann? Mein Mann kann eben nicht alles von zu Hause aus machen.

Was für eine alternative Maßnahme schwebt dir denn da vor?

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Mir geht es eher um die Idee, alle Angehörigen einer Risikogruppe komplett zu isolieren, womöglich noch, wie von Blackjack vorgeschlagen, in Kasernen und umfunktionierten Hotels.

Ich wollte nur darauf hinweisen, daß "Risikogruppe" nicht nur Rentner*innen sind, die eh nichts mehr zur Volkswirtschaft beitragen und die man deswegen für unbestimmte Zeit wegsperren kann.

Das trifft halt auch Menschen, die noch mitten im Berufsleben stehen, womöglich noch in "systemrelevanten" Berufen.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769

Man könnte auch auf die Idee kommen, alles daran zu setzen, nicht mehr zu einer (oder mehreren) Risikogruppe(-n) zu gehören. Wie klingt das für dich?

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @stundenglas

Man könnte auch auf die Idee kommen, alles daran zu setzen, nicht mehr zu einer (oder mehreren) Risikogruppe(-n) zu gehören.

Was Du nicht sagst.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Wie klingt das für dich?

Gut. Versucht mein Mann schon seit geraumer Zeit. Ist ja nicht so, daß er scharf auf Diabetes und Asthma ist. 🙄

Blöd nur, daß man nicht immer in der Hand hat, ob man zu einer Risikogruppe gehört.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @alescha

Blöd nur, daß man nicht immer in der Hand hat, ob man zu einer Risikogruppe gehört.

Mitunter hat man aber Einfluss darauf. Ob das bei deinem Mann der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Ich finde nur, wenn Risikogruppen solidarisches Verhalten von anderen fordern, dann müssen sie auch ihren Teil beitragen, wenn sie dazu die Möglichkeit haben.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @stundenglas

Mitunter hat man aber Einfluss darauf.

Mitunter, ja. Mitunter aber auch nicht.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Ob das bei deinem Mann der Fall ist, kann ich nicht beurteilen.

Zumindest sein Diabetes ist gut eingestellt, weswegen sein Diabetologe auch eher das Problem in der Vorerkrankung der Lunge sieht.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Ich finde nur, wenn Risikogruppen solidarisches Verhalten von anderen fordern, dann müssen sie auch ihren Teil beitragen, wenn sie dazu die Möglichkeit haben.

Vermutlich hast Du jetzt die Leute im Kopf, die aufgrund eines ungesunden Lebenswandels zur Risikogruppe gehören. Freilich, gibt es auch. Aber selbst wenn die jetzt anfangen, ihr Leben umzustellen wird es eine Weile dauern, bis sie nicht mehr zur Risikogruppe gehören.

Ich denke da jetzt also eher daran, daß sich die Risikogruppen wie alle anderen an die Maßnahmen halten. Erst neulich habe ich gelesen, daß es nicht nur die jungen Menschen sind, die ihre Corona-Partys feiern, sondern auch ältere Menschen - die für ihre Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe weder was können noch in der Lage sind, daran etwas zu ändern - die unbeirrt auf den Wochenmarkt gehen und Grüppchen bilden.
Meine Eltern habe ich dazu verdonnert, zu Hause zu bleiben. Die verlassen das Haus nur noch, um zum Arzt zu gehen.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @alescha

Vermutlich hast Du jetzt die Leute im Kopf, die aufgrund eines ungesunden Lebenswandels zur Risikogruppe gehören. Freilich, gibt es auch. Aber selbst wenn die jetzt anfangen, ihr Leben umzustellen wird es eine Weile dauern, bis sie nicht mehr zur Risikogruppe gehören.

Stimmt, aber die angestrebte Durchseuchungsrate zu erreichen wird auch einige Monate dauern und selbst wenn sie sich nicht infizieren, haben sie etwas zur Erhöhung ihrer Lebensqualität und zur Entlastung des Gesundheitssystems getan.

Veröffentlicht von: @alescha

Meine Eltern habe ich dazu verdonnert, zu Hause zu bleiben. Die verlassen das Haus nur noch, um zum Arzt zu gehen.

Ich fürchte, das ist kontraproduktiv. Bewegungsmangel, kein Sonnenlicht, Herumsitzen, Gedankenkreisen; man sieht ja hier im Forum jetzt ja schon gerade, dass die ersten Leute einen Lagerkoller bekommen.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @stundenglas

Bewegungsmangel, kein Sonnenlicht, Herumsitzen

O.k., ich hatte jetzt den großen Garten zum Haus gezählt. Ich formuliere um: Sie verlassen das Grundstück nur, um zum Arzt zu gehen.

Im Garten sind die durchaus noch unterwegs. Längere Spaziergänge wie wir machen sie aber ohnehin nicht. (Wir leben auf dem Land, da kann man gut Spaziergänge machen und anderen dabei aus dem Weg gehen). Sprich: Sie verzichten gerade lediglich aufs Einkaufen gehen.

Mein Vater gehört nicht nur aufgrund seines Alters zur Risikogruppe, sondern auch, weil er schwere Vorerkrankungen und ein geschwächtes Immunsystem hat. Da unter Leute zu gehen könnte für ihn fatale Folgen haben.

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @alescha

Ich wollte nur darauf hinweisen, daß "Risikogruppe" nicht nur Rentner*innen sind, die eh nichts mehr zur Volkswirtschaft beitragen und die man deswegen für unbestimmte Zeit wegsperren kann.

Hat wohl auch keiner behauptet. Es gibt auch eine Menge junger Menschen, die prinzipiell fit und arbeitsfähig sind... für die Corona-19 aber dennoch aufgrund diverser Symptome ein hohes Risiko darstellt.

Aber wie soll man es denn in naher Zukunft erreichen, dass diese Leute sich wieder frei und ungezwungen unter Menschen bewegen können?

Ich sehe dafür in den nächsten Monaten so oder so keine Chance... so leid mir das auch tut. Und darüber wird man jetzt wohl nachdenken müssen.

lucan-7 antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 5 Sekunden

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Veröffentlicht von: @alescha

Du gehst jetzt offenbar vom worst case szenario aus,

Man wir sich nach Ostern die Daten ansehen. So wie ich es verstanden habe sollte es bis dahin Modelle geben, welche die Szenarien besser berechnen können und die helfen zu entscheiden, welche Maßnahmen zurückgefahren werden können.

Anonymous antworten
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Beigetreten : Vor 5 Sekunden

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Veröffentlicht von: @blackjack

Das ist so eine Forderung, die man derzeit allerorten hört. In meinen Augen typischer Aktionismus. Sobald Corona zum üblichen Grippe-Repertoire gehört und unsere Gesellschaft sich daranmacht, die gravierenden wirtschaftlichen Scherben zusammenzukehren, wird man dankbar für jede Möglichkeit sein, per Nutzung der globalisierten Warenproduktion Spareffekte zu nutzen. Welche "medizinische Produktion" müßte denn da alles in Deutschland staatlicherseits implementiert und protektionistisch gegenüber Wettbewerbern abgesichert werden? Um welche Milliardenbeträge geht es da - die dann entweder per Steuern oder höheren Krankenversicherungsbeiträgen eingesammelt werden müßten? Und nochmal: wir sprechen für die Zeit, die auf das folgt, was gerade erst so richtig Fahrt aufnimmt: eine weltweite Rezession, die jetzt schon 9/11 in den Schatten stellt.

Ich halte diese Diskussion nicht für Aktionismus. Ich glaube sogar der Prozess wird einsetzen, ohne dass die Politik irgend etwas macht. Das Risiko von Störungen in den Lieferketten ist immer gegeben. Es wurde aber nicht (genügend) in die Standortentscheidungen eingepreist. Politische Unruhen, Naturkatastrophen, Kriege, Handelskriege, Epidemien haben eben nicht eine Wahrscheinlichkeit von 0. Dies muss als Kostenfaktor einbezogen werden und es darf nicht ignoriert werden.

Ob der Staat und in welchem Ausmaß Anreize setzen wird die Produktion wieder zu denzentralisieren und inwiefern dies die Marktgesetze außer Kraft setzt und in die Entscheidung der Konzerne eingreift ist eine ganz andere Frage. Dass dies, wenn das die Regierung in populistischer oder egoistischer Weise tun, die Weltwirtschaftskrise verschärfen kann, steht außer Frage.

Insgesamt wird der Optimierungswahn auf den Prüfstand gestellt. Ist es wirklich sinnvoll die Unternehmen so zu organisieren, dass alles auf Kante genäht ist? Praktisch keine Lager, angestrebte Auslastungsqouten von 95% und mehr, weltweite Vernetzung der Produktionsketten, dass alles macht verwundbar.

Ich denke es wird wieder mehr Lagerhaltung geben, mehr regionale Produktion und etwas niedrigere geplante Auslastungsquoten. Und das wird die Stressanfälligkeit reduzieren und das ist gut so. Vielleicht werden langfristig die Gewinne um ein paar Prozente fallen, vielleicht werden die Preise geringfügig steigen, aber es ist die Hoffnung, dass in einigen Jahren die Weltwirtschaft auf solideren Füßen steht als heute.

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Veröffentlicht von: @jadwin

Insgesamt wird der Optimierungswahn auf den Prüfstand gestellt. Ist es wirklich sinnvoll die Unternehmen so zu organisieren, dass alles auf Kante genäht ist? Praktisch keine Lager, angestrebte Auslastungsqouten von 95% und mehr, weltweite Vernetzung der Produktionsketten, dass alles macht verwundbar.

Veröffentlicht von: @jadwin

Ich denke es wird wieder mehr Lagerhaltung geben, mehr regionale Produktion und etwas niedrigere geplante Auslastungsquoten. Und das wird die Stressanfälligkeit reduzieren und das ist gut so.

Auch in Sachen Volks- und Betriebwirtschaftslehre bin ich kein Fachmann. Aber die von Dir prognostizierten Änderungen wird es nach meinem Verständnis nicht auf "freiwilliger Basis" geben, da der kapitalistische Wettbewerb danach fragt, welche Unternehmen in "normalen Zeiten" rentabler sind als die Konkurrenz.

Ohne gesetzliche Verbote oder Vorgaben (also: Planwirtschaft!) wird das, was Du da voraussagst, m.M.n. nicht eintreffen. Zwar dürfte es - da bin ich Deiner Meinung - für die Gesamtgesellschaft sinnvoller sein, wenn nicht alle Produktionsketten auf Kante genäht sind.

Aber gerade in der Nach-Krisen-Phase werden diejenigen Betriebe am schnellsten wieder die Nase vorn haben, die sparen, wo's geht und Risiken eingehen, wo's geht.
Betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Ziele sind zweierlei.

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Veröffentlicht von: @blackjack

Auch in Sachen Volks- und Betriebwirtschaftslehre bin ich kein Fachmann. Aber die von Dir prognostizierten Änderungen wird es nach meinem Verständnis nicht auf "freiwilliger Basis" geben, da der kapitalistische Wettbewerb danach fragt, welche Unternehmen in "normalen Zeiten" rentabler sind als die Konkurrenz.

Es ist nicht hundertprozentig klar, wie Entscheidungen in Unternehmen zustande kommen. Es gibt verschiedene Theorien.

Der von dir beschriebene Wettbewerb im Normalbetrieb ist nur eine Theorie. Viele gehen von dem optimierten Erwartungsnutzen aus und das ist ein Erwartungswert. Dieser Erwartungswert berücksichtigt dann aber auch Schocks. Menschen tendieren dazu niedrige Wahrscheinlichkeiten als 0-Wahrscheinlichkeiten wahrzunehmen. Das ändert sich, wenn sich die niedrige Wahrscheinlichkeit einmal realisiert.

Manche sagen die Entlohnungssystem für die Manager ist entscheidend. Da die Konzernlenker nur einige wenige Jahre an der Macht sind, wollen sie in diesen Jahren so gut dastehen wie möglich, koste es was es wolle. Mögliche Verluste und Rückschläge in der Zukunft nach dem Ausscheiden des Managers sind damit irrelevant. Diese Theorie wäre noch am ehesten mit deiner Sicht kompatibel.

Nicht vergessen darf man, dass der Mittelstand in Deutschland eine herausragende Rolle spielt. Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Mitarbeitern ist hoch ausgeprägt. Um Arbeitsplätze im Inland zu sicher erfolgte die Expansion ins Ausland und die Verflechtung mit ausländischen Lieferern. Gut möglich, dass genau das Verantwortungsbewußtsein wieder dazu führt, dass Standort- und Liefererentscheidungen sich Richtung Inland verschieben.

Ich bin mir sehr sicher, dass es diese Effekte geben wird. Es ist nur die Frage, sind diese eher marginal oder gravierend. Es wird sich auch gegen die Hausbanken und Investoren immer besser kommunizieren lassen, im Inland zu bleiben. Es gibt Investoren die wollen gut essen und es gibt welche die wollen gut schlafen. Die Banken haben nichts davon, wenn die Unternehmen im Normalmodus hohe Gewinne fahren, aber verbundbar sind. Die hohen Gewinne bekommen die Aktionäre, das Risiko tragen die Banken.

Auch ohne Planwirtschaft wird versucht werden Risiken zu minimieren. Läger aufzubauen, Verflechtungen zu reduzieren, Kapazitäten für Krisen vorzuhalten. Oder schlicht Nofallkonzepte auszuarbeiten.

Ob es nur sehr geringfügig ausfällt, dem Risiko angemessen oder eine Übertreibung in die andere Richtung, das mag ich nicht einschätzen.

Veröffentlicht von: @blackjack

Aber gerade in der Nach-Krisen-Phase werden diejenigen Betriebe am schnellsten wieder die Nase vorn haben, die sparen, wo's geht und Risiken eingehen, wo's geht.
Betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Ziele sind zweierlei.

Da hast du mit beiden Punkten recht.

Für mich wird die Systemfrage neu gestellt. Wenn China besser auf die Krise reagieren konnte, dann durch ihr totalitäres System.

Wenn die künftige Wirtschaft auf KIs beruht, warum müssen diese sich in privater Hand befinden?

Die sozialistischen Systeme haben bisher versagt, weil sie es nicht schaffen die notwendigen Güter in ausreichender Menge in guter Qualität herzustellen, weil man nicht wusste was die Leute brauchen und die Menschen in der Produktion und Entwicklung nicht motiviert genug waren.

Das Problem, dass man nicht weiß was die Menschen wollen könnte KIs und Totalitäre Überwachung lösen. Wenn ich die Menschen überwache, die reden doch über alles. Die sagen mir, ob ihnen die letzte Sommermode gefallen hat und was sie sich wünschen. Sie reden vielleicht sogar über Fehler von Produkten, gewünschten Features und Verbesserungsvorschläge. Die Bezahlsysteme sagen mir wer wann was in welcher Menge kauft. Die KIs sortieren und aggregieren mir das alles und ich weiß als staatliche Planungskommission besser bescheid als irgendwelche Unternehmen, die mühsam Marktforschung betreiben müssen was nur Stichproben sein können und das noch in einem eher unnatürlichen Setting.

Nun bin ich aber vom Thema abgekommen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jadwin

Für mich wird die Systemfrage neu gestellt.

Vor diesem Hintergrund:

Veröffentlicht von: @jadwin

Wenn die künftige Wirtschaft auf KIs beruht, warum müssen diese sich in privater Hand befinden?

... stellte sie sich mir schon vor der Corona-Krise.

Veröffentlicht von: @jadwin

Nun bin ich aber vom Thema abgekommen.

Aber auf einen interessanten Abweg! 😊

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

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Veröffentlicht von: @blackjack

Wenn die künftige Wirtschaft auf KIs beruht, warum müssen diese sich in privater Hand befinden?

... stellte sie sich mir schon vor der Corona-Krise.

Ich denke schon seit vielleicht zwei Jahren über dieses Thema nach. Einer von mehreren gravierenden Problemen des Sozialismus könnte damit geheilt werden. Ich wollte es auch mit meinen Studienfreunden diskutieren, aber die hatten nur mäßig Lust darüber nachzusinnen.

Mit meinen Schülern habe ich sie auch diskutiert. Nicht, dass ich meine Idee so toll finde (bin eher konservativ), aber sie eignet sich schön um das Bestehende oder sich Entwickelnde mal radikal in Frage zu stellen. Und dazu möchte ich meine Schüler ermutigen. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 6 Sekunden

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Veröffentlicht von: @jadwin

Ich denke schon seit vielleicht zwei Jahren über dieses Thema nach. Einer von mehreren gravierenden Problemen des Sozialismus könnte damit geheilt werden.

Du meinst: Planwirtschaft ist machbar?

Wohl möglich. Allerdings hab ich schon eine Vermutung, warum Deine Studienfreunde nur mäßige Lust hatten, das zu diskutieren: weil sie vielleicht ebenso wie ich fürchten, dass man da in einen argumentativen Strudel gerät, der am Ende auf einen "guten Totalitarismus" hinausläuft.

Und für so einen fehlt mir momentan auch noch etwas die Phantasie, bzw. die Lust, entsprechenden Phantasien nachzuspüren.

Veröffentlicht von: @jadwin

Mit meinen Schülern habe ich sie auch diskutiert. Nicht, dass ich meine Idee so toll finde (bin eher konservativ), aber sie eignet sich schön um das Bestehende oder sich Entwickelnde mal radikal in Frage zu stellen.

Kannst Du die Idee mal etwas detaillierter darstellen? Natürlich nur, wenn Du Zeit und Lust dazu hast.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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OT: KI in der Wirtschaft

Veröffentlicht von: @jadwin

Wenn die künftige Wirtschaft auf KIs beruht, warum müssen diese sich in privater Hand befinden?

Die Frage wird dann wohl sein, in wessen Hand sich die KI befindet... und wer da an den Stellschrauben dreht.

Eine KI ist ja nicht per se gerecht, sondern lediglich ein Werkzeug. Und die Firmen, die so etwas entwickeln, verfolgen damit ja in erster Linie eigene Interessen.

lucan-7 antworten


1-ichthys
Beiträge : 857

Auch auf die Gefahr hin einen auf den Deckel zu bekommen:
Als erstes müsste man die Hysterie einschränken!

Das Virus muss man mit aller Vorsicht nehmen - aber einige Maßnahmen, die jetzt getroffen werden, sind einfach übertrieben.
Was nützen die ganzen Verbote von Sozialkontakte und die Schulschließungen, wenn die ältere Generation bei Aldi und Co. einkauft und gleichzeitig dort Kinder und Jugendliche unterwegs sind - so z. B.
heute beim hiesigen Aldi. Was nützt das alles, wenn Kinder und Jugendliche den ganzen Tag draußen spielen und herumtollen, was bei dem Wetter ja auch verständlich ist. Pflegeheime und Co. müssen "abgeschottet" werden, um unsere älteren, gesundheitlich angeschlagenen Mitbürger zu schützen; aber alle, die sich noch selbst versorgen, können doch selbst entscheiden, wie sie mit der Situation am besten umgehen. Denn wie gesagt: Kinder sind überall.

Klar geht es auch darum, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.
Das geht aber auch mit Mitteln wie Händewaschen, Abstand halten, Veranstaltungen in kleinen oder schlecht belüfteten Räumen mit mehr als 50 Personen zu verbieten u. Ä.

Augenmaß sollte regieren und nicht Hysterie. Das ist meine Meinung zu diesem Thema.

Nachtrag vom 16.03.2020 1715
Zur Klarstellung:
Natürlich muss man auch die jüngere Generation schützen, die zu Risikogruppen gehören.

"Abschotten" heißt für mich, die Besuchszeit in Pflegeheime und Co., so wie es zurzeit geschieht, einzuschränken.

1-ichthys antworten
51 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397

Wo ist die Hysterie?
Findest du nicht, dass es etwas widersprüchlich ist, was du schreibst?

Selbstverständlich müssen sich die Menschen weiter versorgen. Aber das Ansteckungsrisiko muss weiter minimiert werden - und das bedeutet, sich eben nur auf das Notwendigste zu beschränken.

Und wenn jetzt Leute mit ihren Kindern weiterhin unbekümmert nach draussen rennen, dann müssen eben entsprechende Verbote her, so wie jetzt in Frankreich. Denn Unvernunft wird es immer geben.

Veröffentlicht von: @1-ichthys

Klar geht es auch darum, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.
Das geht aber auch mit Mitteln wie Händewaschen, Abstand halten, Veranstaltungen in kleinen oder schlecht belüfteten Räumen mit mehr als 50 Personen zu verbieten u. Ä.

Augenmaß sollte regieren und nicht Hysterie. Das ist meine Meinung zu diesem Thema.

Dann verstehe ich nicht, wo jetzt die "Hysterie" sein soll, wenn es doch genau um diese Dinge geht?

lucan-7 antworten
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 857
Veröffentlicht von: @lucan-7

Findest du nicht, dass es etwas widersprüchlich ist, was du schreibst?

Nein, finde ich absolut nicht!

Veröffentlicht von: @lucan-7

Dann verstehe ich nicht, wo jetzt die "Hysterie" sein soll, wenn es doch genau um diese Dinge geht?

Man muss nicht z. B. alle Gottesdienste verbieten, auch nicht alle Kulturveranstaltungen usw. Man kann darauf achten, dass bei solchen Veranstaltungen genug Abstand zwischen den Menschen gehalten werden kann. Erst wenn dies nicht möglich ist, dann wäre m. E. ein Verbot gerechtfertigt.

1-ichthys antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Ist schon verboten...

Veröffentlicht von: @1-ichthys

Man muss nicht z. B. alle Gottesdienste verbieten, auch nicht alle Kulturveranstaltungen usw. Man kann darauf achten, dass bei solchen Veranstaltungen genug Abstand zwischen den Menschen gehalten werden kann. Erst wenn dies nicht möglich ist, dann wäre m. E. ein Verbot gerechtfertigt.

Zu spät. Verbot ist gerade erfolgt.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Zu spät. Verbot ist gerade erfolgt.

Nicht überall. Bei uns sind öffentliche Veranstaltungen unter 100 Teilnehmern genehmigungspflichtig. Private Veranstaltungen mit unter 100 Teilnehmern sind erlaubt, allerdings wird gebeten, diese abzusagen.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @herbstrose

Nicht überall. Bei uns sind öffentliche Veranstaltungen unter 100 Teilnehmern genehmigungspflichtig. Private Veranstaltungen mit unter 100 Teilnehmern sind erlaubt, allerdings wird gebeten, diese abzusagen.

Ich denke, das entspricht nicht mehr dem neuesten Stand.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich denke, das entspricht nicht mehr dem neuesten Stand.

NINA ist sehr aktuell.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Momentan zählt für mich das, was meine Landesregierung veröffentlicht. Die letzte Mitteilung war von 18.30 Uhr.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @herbstrose

Momentan zählt für mich das, was meine Landesregierung veröffentlicht.

Ich werd's wohl nie kapieren... warum zählt nicht einfach das, was vernünftig ist?

Im übrigen sprach Merkel in ihrer Ansprache klar von einer Abstimmung von Bund und Ländern und einer Durchsetzung und Kontrolle der Maßnahmen. Und die schliesst ein Verbot von Gottesdiensten ein.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lucan-7

Im übrigen sprach Merkel in ihrer Ansprache klar von einer Abstimmung von Bund und Ländern und einer Durchsetzung und Kontrolle der Maßnahmen. Und die schliesst ein Verbot von Gottesdiensten ein.

Gottesdienste sind öffentliche Veranstaltungen. Lies nochmal, was ich schrieb.

herbstrose antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1449

Naja, wer soll das alles überwachen?

derneinsager antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wenn jetzt Leute mit ihren Kindern weiterhin unbekümmert nach draussen rennen, dann müssen eben entsprechende Verbote her, so wie jetzt in Frankreich. Denn Unvernunft wird es immer geben.

Stop! Der Aufenthat an der frischen Luft wird sogar ausdrücklich empfohlen. Und von unbekümmert kann keine Rede sein. An der frischen Luft ist die Ansteckungsgefahr übrigens geringer als im Treppenhaus, wo jeder das Treppengeländer oder Türklinken anfasst.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Dann verstehe ich nicht, wo jetzt die "Hysterie" sein soll, wenn es doch genau um diese Dinge geht?

Hysterie bedeutet, 50 kg Mehl, 4 12er Kartons Milch, 10 kg Zucker, 10 kg Nudeln und 20 Pakete Klopapier zu kaufen.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @herbstrose

Stop! Der Aufenthat an der frischen Luft wird sogar ausdrücklich empfohlen.

Ich schrieb ja ausdrücklich von einem "unbekümmerten nach draussen rennen", sprich wie üblich an Spielplätzen herumtoben, sich an den Eisdielen und öffentlichen Plätzen drängeln etc...

Ich selber gehe ja auch weiterhin mit dem Hund raus. Aber eben auf Abstand und nur kurz.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Hysterie bedeutet, 50 kg Mehl, 4 12er Kartons Milch, 10 kg Zucker, 10 kg Nudeln und 20 Pakete Klopapier zu kaufen.

Wieso denn das? Erstmal dürften wohl nur sehr wenige tatsächlich in diesen Mengen eingekauft haben, zum anderen ist eine derartige Voratshaltung z.B. auf dem Land durchaus üblich, wo die Einkaufsmöglichkeiten halt nicht um die Ecke liegen. Wir haben jetzt auch mehr Vorräte gekauft, um nicht mehr so oft raus zu müssen.

Das Zeug hält sich ja, und die Leute essen auch nicht mehr als sonst. Das einzige Problem sind kurzfristige Lieferengpässe durch die just-in-time Produktion... aber größere Probleme sind da nicht zu erwarten. Jedenfalls nach jetzigem Stand der Dinge.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wieso denn das? Erstmal dürften wohl nur sehr wenige tatsächlich in diesen Mengen eingekauft haben, zum anderen ist eine derartige Voratshaltung z.B. auf dem Land durchaus üblich, wo die Einkaufsmöglichkeiten halt nicht um die Ecke liegen. Wir haben jetzt auch mehr Vorräte gekauft, um nicht mehr so oft raus zu müssen.

50 kg Mehl sind auch auf dem Land keinen übliche Vorratshaltung.
Wann warst du das letze Mal einkaufen? Bei uns in der Stadt gibt es seit Tagen weder Zucker noch frische oder Trockenhefe oder Flüssigseife. Mal ehrlich: was wollen die Leute mit diesen Unmengen an Zucker?

Meine im Supermarkt arbeitende Tochter rollt nur noch mit den Augen, was die Leute so alles einkaufen und in welchen Mengen. Der Aldi bei uns gibt nur noch (DDR lässt grüßen) bestimmte Mengen pro Einkauf ab. Das Sonntagsfahrverbot für LKW wurde dieses Wochenende aufgehoben, damit die Läden schneller Nachschub erhalten.

Ich geb zu, ich hab die Apotheke leer gekauft. Aber das mache ich zu Frühjahrsbeginn immer. Unsere Vorräte an Antihistaminika, Migräne- und Bauchwehmitteln waren alle.

Mir bleibt keine Wahl, ich muss mit den Öffis fahren. In unseren Bussen ist nach der vorderen Sitzreihe eine Absperrung. Ich führe lieber Rad, das ist mir morgens aber noch zu kalt, das verkraften meine Ohren noch nicht. Ich hoffe aber, dass es bald wärmer wird.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das Zeug hält sich ja, und die Leute essen auch nicht mehr als sonst. Das einzige Problem sind kurzfristige Lieferengpässe durch die just-in-time Produktion... aber größere Probleme sind da nicht zu erwarten. Jedenfalls nach jetzigem Stand der Dinge.

Wie "kurzfristig" ist denn "kurzfristig"?? Meine Eltern rennen seit genau 4 Tagen durch die Gegend in ihrer Gegend, um noch Toilettenpapier zu bekommen - Nada, nichts, niente, finito ...

ich gab ihnen heute den Tipp, Küchenrollen zurechtzuschneiden, sofern sie welche haben, falls sie in den nächsten Tagen nichts finden sollten ...

neubaugoere antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Dann sollen sie mal bei ebay vorbeischauen. Da gibt es erstaunlicherweise massenhaft Klopapier.

alescha antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

ah, da kommt es hin, nicht in die Supermärkte, sondern zu einem "Versandhandel" ... Vorsichtsmaßnahme?

Nachtrag vom 17.03.2020 1121
Das sind die Leute, die die Regale leergekauft haben und jetzt WC-Papier für 50-500 Euro anbieten ... krass, ich bin fast sprachlos

neubaugoere antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @neubaugoere

und jetzt WC-Papier für 50-500 Euro anbieten

64 Rollen Toilettenpapier 250 Blatt, Klopapier, WC-Papier 2 lagig weiß
Brandneu
EUR 24,30

72 Rollen Toilettenpapier // Klopapier, 250 Blatt, 3-lagig, Zellstoff hochweiß
Brandneu
EUR 37,40

144 Rollen Toilettenpapier // Klopapier, 250 Blatt, 3-lagig, Zellstoff hochweiß
Neu (Sonstige)
EUR 66,45

192 Rollen Toilettenpapier 250 Blatt, Klopapier, WC-Papier 2 lagig weiß
Neu (Sonstige)
EUR 61,90

128 Rollen Toilettenpapier, Klopapier,WC-Papier, 2-lagig,250 Blatt 100%Zellstoff
Neu (Sonstige)
EUR 39,57

alescha antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

lieb von Dir

neubaugoere antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Also, die Preise sind mal nicht so schlimm.

Und das scheinen auch keine Fälle von "ich räume die Regale im Supermarkt/in der Drogerie leer und verchecke es für horrende Summen im Internet" zu sein. Das Klopapier ist weder von Aldi, Lidl, Edeka oder dm.

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @alescha

72 Rollen Toilettenpapier // Klopapier, 250 Blatt, 3-lagig, Zellstoff hochweiß
Brandneu
EUR 37,40

Das sind ganz normale Preise aus dem Katalog für Bürobedarf.

herbstrose antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520

Soviel zur These "gehamstert und dann für teures Geld vercheckt".

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Das Einzige, was mich wundert: warum steht da "brandneu"?

72 Rollen sind 9 Pakete zu je 8 Rollen. 37,40 € (war doch so) geteilt durch 9 sind 4 Euro nochwas pro Paket. Und das genau ist der Grund, weshalb wir unser Klopapier im Geschäft nicht bestellen (wie das Druclerpapier) sondern selber im Laden um die Ecke einkaufen.

herbstrose antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 8520
Veröffentlicht von: @herbstrose

Und das genau ist der Grund, weshalb wir unser Klopapier im Geschäft nicht bestellen (wie das Druclerpapier) sondern selber im Laden um die Ecke einkaufen.

Klar.

Aber was machst Du, wenn es im Laden um die Ecke kein Klopapier mehr gibt?

Mir ging es auch eher darum zu zeigen, daß die Preise nicht so horrend sind, wie angenommen.

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @alescha

Aber was machst Du, wenn es im Laden um die Ecke kein Klopapier mehr gibt?

1. wir haben noch was
2. aktuell ist der Verbrauch deutlich geringer
3. in den Läden gibt es aktuell täglich neue Wareneingänge

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wie "kurzfristig" ist denn "kurzfristig"?? Meine Eltern rennen seit genau 4 Tagen durch die Gegend in ihrer Gegend, um noch Toilettenpapier zu bekommen - Nada, nichts, niente, finito ...

Wie viele Läden haben sie denn da in Reichweite...? Bei uns war das für ein, zwei Tage ausverkauft, danach haben wir zumindest wieder das 3-lagige bekommen, inzwischen hat sich die Situation wieder normalisiert.

Der Nachschub an Klopapier läuft ja trotz allem ununterbrochen weiter, das heisst die Situation wird sich zwangsläufig wieder normalisieren.

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie viele Läden haben sie denn da in Reichweite...? Bei uns war das für ein, zwei Tage ausverkauft, danach haben wir zumindest wieder das 3-lagige bekommen, inzwischen hat sich die Situation wieder normalisiert.

Einige ... man kann über ebay von den Leuten kaufen, die die Regale leergeräumt haben, unglaublich, dass die sich auch noch outen ... keine Ahnung, ob da nicht irgendwer was anzettelt, um denen eine Lektion zu erteilen ... vielleicht rechnen die auch damit, dass das keiner tut ...

Was haben die nur alle im Kopf??
Nur Müll ...

Sie sind heute wieder im Garten (20 km Entfernung) und schauen dort mal, ob sie da in der Umgebung was kriegen ...

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Einige ... man kann über ebay von den Leuten kaufen, die die Regale leergeräumt haben, unglaublich, dass die sich auch noch outen

OK... das ist dann aber auch die Schuld der Läden, die zulassen dass einzelne Kunden ganze Paletten leerräumen. Aber ich glaube, da wurde inzwischen auch reagiert.

Und ich denke mal, dass die Leute, die jetzt über ebay verkaufen, schnell merken dass sie auf dem Zeug sitzenbleiben, wenn die Regale wieder voll sind...

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Ich hoffe es. (dass sie drauf sitzenbleiben)
Bei mir um die Ecke bei Rossmann und Penny gab es bis Samstag Abend nix. Ich war gestern nicht draußen, vielleicht guck ich heute nochmal vorbei. Aber erstmal warte ich den Anruf meiner Eltern ab, ob sie was gefunden haben.

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Meine Eltern haben gestern welches erstehen können. *puh* 😊

Nachtrag vom 20.03.2020 1145
und sind auch immer noch gesund 😊

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Meine Eltern haben gestern welches erstehen können. *puh*

Dafür war's bei uns wieder mehrfach ausverkauft... manche Leute lassen sich da anscheinend immer noch von Panikkäufen beeinflussen.

Wir selber haben uns Vorräte für 2 bis 3 Wochen zugelegt, was ich noch für normal halte, auch ohne Virus... Bekannte von mir sind jetzt aber gleich zum Jahresvorrat übergegangen. Was ich dann vielleicht doch für ein kleinwenig übertrieben halte...

lucan-7 antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

2 bis 3 Wochen sind allein schon für den Fall einer Quarantäne sinnvoll - welchem netten Mitbürger, der so freundlich ist, für mich einzukaufen, während ich nicht raus darf, will man zumuten, auch noch auf Klopapierjagd zu gehen....?

belanna antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @belanna

2 bis 3 Wochen sind allein schon für den Fall einer Quarantäne sinnvoll - welchem netten Mitbürger, der so freundlich ist, für mich einzukaufen, während ich nicht raus darf, will man zumuten, auch noch auf Klopapierjagd zu gehen....?

Ich hab zum Glück solche Freunde 😊
Und es gibt auch Lieferdienste wie Rewe, die haben allerdings auch Klopapier begrenzt. Ich hab das spasseshalber mal eingegeben.
Ich durfte "nur" 7 Packungen Klopapier bestellen. Also 56 Rollen...

tristesse antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793
Veröffentlicht von: @tristesse

Und es gibt auch Lieferdienste wie Rewe

Nachdem Du mich da neulich schon drauf aufmerksam gemacht hast, habe ich das mal probiert.
Man wird gleich als erstes gezwungen, seine PLZ einzugeben - und wenn ich das tue, bekomme ich den netten Hinweis, dass für meinen Wohnort keine Lieferdienste verfügbar seien.
Ich könne wohl bestellen, das würde mir auch zusammengesucht - aber abholen müsste ich das selbst....

belanna antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @belanna

Man wird gleich als erstes gezwungen, seine PLZ einzugeben - und wenn ich das tue, bekomme ich den netten Hinweis, dass für meinen Wohnort keine Lieferdienste verfügbar seien.

Aber es gibt doch bestimmt nicht nur Rewe, oder? Bei uns in der Stadt gibt es ein paar Supermärkte, die liefern...

tristesse antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793

Nicht, dass ich wüsste, nein.
Wir haben hier REWE, dann 1 Aldi, 1 Lidl, 1 Edeka, 1 Wasgau. Fertig.

Und das ist schon viel, der gesamte Umkreis von rund 20 km kommt hierher zum Kaufen.
Im Nachbarort gibt es noch einen Norma, und dann kommt sehr lange nix.....

belanna antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706
Veröffentlicht von: @lucan-7

Der Nachschub an Klopapier läuft ja trotz allem ununterbrochen weiter, das heisst die Situation wird sich zwangsläufig wieder normalisieren.

Ja, davon gehe ich auch aus. Irgendwann ist schlicht kein Platz mehr in der Wohnung, wo man die ganzen Vorräte noch hinstopfen könnte....außerdem: es wird zwar dringend geraten, zu Hause zu bleiben, wenn irgend möglich.
Aber niemand hat gesagt, dass man sich ausschließlich oder überwiegend auf dem Klo aufhalten soll und dass alle anderen Aktvitäten außer Sch... verboten sind.
Andererseits: wenn ich mir so anschaue, was in den letzten Tagen auf Facebook verbreitet wird, dann sollen diese Leute doch lieber aufs Klo gehen...wer sch...t, kann in der Zeit wenigstens keine Gerüchte und Verschwörungstheorien verbreiten.

suzanne62 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397

OT: Klopapier und gewisse Orte

Veröffentlicht von: @suzanne62

Andererseits: wenn ich mir so anschaue, was in den letzten Tagen auf Facebook verbreitet wird, dann sollen diese Leute doch lieber aufs Klo gehen...wer sch...t, kann in der Zeit wenigstens keine Gerüchte und Verschwörungstheorien verbreiten.

Ich habe ganz im Gegenteil den Eindruck, dass genau dort die meisten dieser Beiträge verfasst werden. Und wenn der Darm nicht so richtig mitspielt, dann mag das auch eine Erklärung für manche frustrierte Inhalte sein...

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 7706

😀😀😀😀😀😀😀😀
So gesehen macht das natürlich auch Sinn....ja, es erklärt in der Tat einiges.

suzanne62 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @herbstrose

Hysterie bedeutet, 50 kg Mehl, 4 12er Kartons Milch, 10 kg Zucker, 10 kg Nudeln und 20 Pakete Klopapier zu kaufen.

Genau, und das meiner Eltern geht zur Neige und in allen umliegenden Geschäften haben sie nichts gefunden ... so ...

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lucan-7

Dann verstehe ich nicht, wo jetzt die "Hysterie" sein soll, wenn es doch genau um diese Dinge geht?

Die "Hysterie" besteht z.B. darin, dass heute in der Apotheke unglaublich viele Kunden Wick Medinait gekauft haben. Warum??? Meinen die, das hilft?
Da kann man sich auch ne Zwiebel um den Hals binden 🙄

Hysterie ist es, wie bescheuer Klopapier zu bunkern, sich wegen 30 kg Mehl mit dem Marktleiter zu prügeln bis die Polizei kommt, sich gegenseitig das Mineralwasser aus der Hand zu reißen und Dinge zu kaufen, die in 3 Jahren in den Müll geworfen werden.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397

Ich bin ja jetzt nicht mehr im Verkauf, aber hier ging es die letzten Tage immer sehr gesittet zu... abgesehen vom Klopapier, das mal für einen Tag ausverkauft war, aber bekommen hat man das auch woanders noch.

Mein Eindruck ist eigentlich eher, dass einem die Extrembeispiele einfach stärker auffallen und im Gedächtnis bleiben, während die meisten doch recht vernünftig bleiben... oder immer noch viel zu leichtsinnig sind, was ich eigentlich noch häufiger beobachte.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

dass einem die Extrembeispiele einfach stärker auffallen

Entscheidend ist doch bei dne ganzen Bildern von leeren Regalen die zZ viral gehen, was man nicht

Aus dem richtigen Blickwinkel hätte ich auch ein paar hübsche Bilder von leeren Regalen machen können. Allerdings war der Rest vom Laden gefüllt. vieleicht nicht so reichlich wie sonst aber es war genug da.

Problematischer finde ich ehr, das es grad preiswerte Sachen, halt Nudeln, Mehl, Backhefe etc sind die ofmals fehlen.

Mit genug Geld im Portmonai lässt sich immer noch gut einkaufen und auch Vorräte anlegen.

Die alleinzerziehnde Mutter oder der Kleinrentner mit enger Haushaltskasse werden, zumal die Tafeln auch geschlossen sind, mit Sicherheit Probleme bekomen bzw schon haben
Also ehr ein soziales denn ein Versorgungsproblem

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29397
Veröffentlicht von: @scylla

Die alleinzerziehnde Mutter oder der Kleinrentner mit enger Haushaltskasse werden, zumal die Tafeln auch geschlossen sind, mit Sicherheit Probleme bekomen bzw schon haben
Also ehr ein soziales denn ein Versorgungsproblem

Das ist ja leider immer so wenn ungewöhnliche Umstände eintreten, die den Alltag durcheinander bringen.

Ich kenne auch Selbstständige, die von heute auf morgen plötzlich keine Einkünfte mehr haben und kaum über Reserven verfügen. Wenn das noch länger so weitergeht (Also über Mitte April hinaus, und das ist zu befürchten), dann werden hier viele Menschen unverschuldet in Not geraten... und ich bin mir nicht sicher, wie lange mein Arbeitgeber das wohl durchhält.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lucan-7

Mein Eindruck ist eigentlich eher, dass einem die Extrembeispiele einfach stärker auffallen und im Gedächtnis bleiben, während die meisten doch recht vernünftig bleiben... oder immer noch viel zu leichtsinnig sind, was ich eigentlich noch häufiger beobachte.

Keine Ahnung. Ich hab ja auch nicht geschrieben, dass es immer so ist, sondern erklärt, was ich unter Hysterie verstehe und das sind tatsächliche Beispiele aus dem Kundenkreis und der örtlichen Tageszeitung.

tristesse antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @tristesse

Da kann man sich auch ne Zwiebel um den Hals binden 🙄

Die sind auch aus 😀 😀 😉

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @tristesse

Da kann man sich auch ne Zwiebel um den Hals binden 🙄

Zwiebelhalskette wirkt nicht.... 😀

Isoalliin und Allicin wirken erst, wenn die Zwiebel aufgeschnitten wird 😉

deborah71 antworten
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 857
Veröffentlicht von: @lucan-7

Dann verstehe ich nicht, wo jetzt die "Hysterie" sein soll, wenn es doch genau um diese Dinge geht?

Ein weiteres Beispiel für Hysterie: Gestern rief mich meine Fußpflegerin an und erklärte mir, sie dürfe zurzeit nur noch Behandlungen gegen Verordnung durchführen. Alle anderen Menschen müssen sehen, wo sie bleiben. Meine großen Zehennägel sind so verkrümmt gewachsen, dass sie immer wieder einwachsen. Ohne Hilfe der Fußpflegerin kann ich das
gar nicht händeln. Da ich kein Diabetiker bin, heißt das für mich, ich kann sehen, wo ich bleibe, da ich kein Anrecht auf eine Verordnung habe (habe beim Hausarzt extra nachgefragt). Also, wenn die Dinger sich mal wieder entzünden, ab in die Notfallambulanz und dort die wertvolle Zeit des Personals vergeuden.
Das ist Behörden-Hysterie!

Klar, kosmetische Fußpflege sollte in diesen Zeiten unterbleiben - aber
medizinisch sinnvolle möglich sein. Ich denke, jede Fußpflegerin kann selbst entscheiden, wer der Pflege bedarf und nicht; sie haben ja ein eigenes Interesse, sich zu schützen.

1-ichthys antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 8 Sekunden

Beiträge : 0

Das schreib ich doch die ganze Zeit......

*hysterisch werde*

*grins*

M.

Anonymous antworten
zuio
 zuio
(@zuio)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 31

Liebe community,

weiß jemand wie die Rückholaktion für Deutsche aus dem Ausland funktioniert ?
Habt ihr Infos was man neben der Registriertung bei ELEFAND und dem Sicherstellen der Erreichbarkeit noch unternehmen kann wenn man im Ausland ist und nicht auf normaler Route geflogen werden kann ?

Bitte nur konkrete Antworten, die auch wirklich einen Schritt weiter helfen.

Diskussionen über Sinn und Unsinn bitte auslagern.

Danke.

zuio antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Hier steht einiges:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

deborah71 antworten
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