Covid - 19 / 4. Thread
Weil der bisherige Thread schon wieder fast 1000 Beiträge hat, gibt es hier eine Fortsetzung.
Damit auch langsam ladende Geräte samt ihren Bedienern und Lesern eine Chance haben mit zu lesen und mit zu schreiben.
Obduktionsergebnisse: Die wenigsten hatten eine Lungenentzuendung
Dieses Mal aus der Schweiz und auch nur für 20 Verstorbene:
In der Schweiz hatten 20 Corona-Verstorbene, deren Obduktionsergebnisse vorliegen, in den wenigsten Fällen eine Lungenentzündung. Alexander Tzankov, Leiter der Autopsie am Unispital Basel, sagte NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“: „Was wir unter dem Mikroskop gesehen haben, war eine schwere Störung der Mikrozirkulation der Lunge.“ Das bedeute, dass der Sauerstoffaustausch nicht mehr funktioniere.
Tzankov sieht darin eine Erklärung für die Schwierigkeiten bei der Beatmung von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen: „Man kann dem Patienten so viel Sauerstoff geben, wie man will, der wird dann einfach nicht mehr weiter transportiert.“ Unklar ist, ob die Erkenntnisse bereits früher bei der Behandlung von Intensivpatienten hätten berücksichtigt werden können.
Dafür war ein Großteil der Patienten übergewichtig und alle hatten Bluthochdruck.
Quelle: Autopsie
Veröffentlicht von: @jadwinDafür war ein Großteil der Patienten übergewichtig und alle hatten Bluthochdruck.
Er räumt ein, dass die Vorerkrankungen die Lebenserwartung zwar verkürze – aber „alle diese Patienten hätten wahrscheinlich ohne Covid-19 länger gelebt, vielleicht eine Stunde, vielleicht einen Tag, eine Woche oder ein ganzes Jahr“.
Das klingt alles nicht nach Vorerkrankungen, mit denen man noch jahrelang gut leben kann.
Veröffentlicht von: @stundenglasDas klingt alles nicht nach Vorerkrankungen, mit denen man noch jahrelang gut leben kann.
Wie meinst du das? Mit Übergewicht und Bluthochdruck kann man noch jahrelang leben, machen doch auch unzählige Menschen.
Andere Risikogruppe: Asthma und frühere Lungenentzündungen - auch damit kann man noch jahrelang gut leben
Dann würde ich erwarten, dass da nicht "ein ganzes Jahr" als längster Zeitraum angegeben wäre.
Vor kurzem habe ich gelesen, daß das Corona-Virus auch die Blutgerinnung stören kann und so Lungenembolien, Thrombosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte verursachen kann. Ist die Mikrozikulation in der Lunge durch Gerinnsel gestört, kann das sauerstoffreiche Blut nicht mehr in den Körper gelangen. Sogar gerinnungshemmende Medikamente sollen in diesem Fall wirkungslos sein.
Veröffentlicht von: @ungehorsamVor kurzem habe ich gelesen, daß das Corona-Virus auch die Blutgerinnung stören kann und so Lungenembolien, Thrombosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte verursachen kann. Ist die Mikrozikulation in der Lunge durch Gerinnsel gestört, kann das sauerstoffreiche Blut nicht mehr in den Körper gelangen. Sogar gerinnungshemmende Medikamente sollen in diesem Fall wirkungslos sein.
a, das habe ich auch gelesen. Deshalb verschieben sich die Risikogruppen, vor allem Bluthochdruck stellt wohl eine Risiko dar.
Abseits von allen Theorien.
Ich arbeite in einem systemrelevanten Betrieb im Gesundheitswesen.
Eine Kollegin meldete sich Freitag mit Fieber krank, ansonsten hatte sie keine Corona-typischen Symptome. Dennoch bat der Chef, dass sie erstmal nicht arbeiten kommt. Montag wurde der Test gemacht, heute kam das Ergebnis.
Positiv.
Ich war schon auf dem Weg heim und wurde zur Krisensitzung zurück beordert. Gesundheitsamt hat schon geschlossen, die Behörde, die wir telefonisch erreichen konnten hatte weniger Ahnung als wir.
Da wir morgen nicht ohne Vorbereitung unser Unternehmen schließen können, kommen 2 Kollegen, um das Nötigste zu erledigen . Mundschutz, Handschuhe, Abstand, daran müssen wir uns halten.
Wir vermuten dass wir zügig durchgetestet werden.
Ich hatte letzte Woche Besuch von einer Freundin, die hab ich informiert. Wir sind angehalten, alle Kontakte der letzten Woche zu informieren.
Ja, das ist beängstigend.
Aber es zeigt, dass das Abstandgebot einfach wichtig ist. Je weniger Berührungspunkte, desto geringer die Gefahr der Erkranung.
Nach der Odyssey heute hab ich kein Verständnis für Leute, die Corona kleindiskutieren, wie es einige User hier tun.
Veröffentlicht von: @anonyma-2c87633b0Nach der Odyssey heute hab ich kein Verständnis für Leute, die Corona kleindiskutieren, wie es einige User hier tun.
Den "organisatorischen Aufwand" bei (möglichen) Infektionen hat ja wohl niemand kleingeredet.
Veröffentlicht von: @stundenglasDen "organisatorischen Aufwand" bei (möglichen) Infektionen hat ja wohl niemand kleingeredet.
Den hab ich auch nicht gemeint.
Magst du uns bitte auf dem Laufenden halten, wie es jetzt bei euch weiter geht?
Seid ihr jetzt alle in Quarantäne?
Guten Tag Irrwisch.
Veröffentlicht von: @irrwischSeid ihr jetzt alle in Quarantäne?
Nein, der eine Chef und eine Kollegin arbeiten im welchselseitigen Rythmus zur erkrankten Kollegin. So sind nach Absprache mit Amtsapotheker und Gesundheitsamt nur die Kolleginnen in Quarantäne geschickt worden, die in der Woche vor der Erkrankung mit ihr zusammen gearbeitet haben. Aber da haben die Behörden auch gestern den halben Tag mit verbracht, zu beraten wie man nun vorgeht. Ich bin sehr beeindruckt über die Umsicht, Freundlichkeit und Genauigkeit des Gesundheitsamtes.
Natürlich arbeitet jetzt der Betrieb mit halber Mannschaft, aber das ist noch besser als zu schließen. Da wir alle erfoderlichen Hygienestandards (Plexiglasscheiben, Abstand halten, Desinfektion, etc.) für die Kunden schon seit Beginn der Pandemie peinlichst genau eingehalten haben, konnte ausgeschlossen werden, dass die Kunden gefährdet sind. Bisher hat keiner Symptome, daher hoffen wir, dass alles gut ausgeht.
Ich darf das Haus nicht verlassen, sobald ich außerhalb des Hauses angetroffen werde drohen rechtlichen Konsequenzen. Ich darf nicht mal in den Garten! Sollte ich erkrankt sein und jemanden nachweislich anstecken kann mir das bis zu 2 Jahre Haft einbringen. Das war schon happig.
Am 30.04. muss ich mich beim Gesundheitsamt melden und dann wird entschieden, ob ich wieder freigegeben werde oder nicht.
Ist ziemlich spannend, das alles mal hautnah mitzuerleben.
Danke fürs Fragen!
Veröffentlicht von: @anonyma-2c87633b0Danke fürs Fragen!
Danke für deine Antwort!
Deine Geschichte interessiert mich tatsächlich!
Hier kann noch so viel abstrakt über das " Für" und " Wider" der momentanen Massnahmen gesprochen werden, es bleibt abstrakt.
Erst betroffene Menschen bringen zumindest mir das Geschehen näher.
So, wie die 25% Verstorbenen des Hanns Lilje Heims in Wolfsburg
Oder das ziemlich zu Anfang erkrankte oder auch nur unter Quarantäne gestellte Praxisteam einer Hausaztpraxis einer näheren Kleinstadt, von dem der 60 jährige Hausarzt nicht überlebte.
Oder der Kardiologe aus Wuhan,der 39 Tage intensivmedizinisch betreut werden musste und noch immer nicht wieder genesenis.Er ist 41 Jahre alt.
Oder eine Kollegin, auch Ärztin Mitte 30, der es sehr miserabel erging während ihrer Corona Erkrankung. Sie hatte keie Vorerkrankung.
Oer auch der infizierten Krankenschwester aus meinem nahen Freundeskreis, die einen eher leichten Verlauf hatte.
Alle diese Menschen, und jetzt auch du, machen mir das momentane Geschehen " anfassbar".
Puh. Wer kauft für dich ein? Oder hast du alles daheim?
Meine Nachbarn hatten das auch...
Guten Tag, Tjami.
Veröffentlicht von: @tjamiPuh. Wer kauft für dich ein? Oder hast du alles daheim?
Ein paar Vorräte hatte ich schon, aber für Obst, Gemüse, etc. kommt mein Bruder vorbei und eine Nachbarin. Das Schöne ist, wenn du in einer christlichen Gemeinschaft eingebunden ist und selbst wenn es nur eine kleine Kirche ist, dass es immer jemand gibt, den dir was besorgt. Man muss vielleicht fragen, aber irgendwie geht das schon.
Das Gesundheitsamt hat mir Papiere zugestellt, wo sie die Telefonnummer von der Nachbarschafthilfe angeben. Wenn man gar keinen hat, dann versorgen sie dich erst mal 2 Tage mit allem nötigen, bis du dich organisiert hat.
Man muss sich das so vorstellen, dass die anrufen und sagen "Hiermit stelle ich Sie unter Quarantäne." und dann ist es von dem Moment an verboten, das Haus zu verlassen. Das kann bestimmt überfordern.
Liebe Anonyma
Gibt es irgend etwas, wo du durch mich/ uns Unterstützung brauchen könntest?
Neben Büchern und Wolle könnte ich dir auch Stricknadeln anbieten 😉
Wahlweise Häkelnadeln und Mustervorlagen.
Mich hat es schon etwas länger in die Patchworkdecken - Produktion verschlagen.
Bilder davon gibt es auf Instagram
Aber im Ernst:
Was kann ich dir tun, um dich zu unterstützen?
Hallo liebe Irrwisch,
Veröffentlicht von: @irrwischWas kann ich dir tun, um dich zu unterstützen?
Allen die Frage hat mich schon unterstützt. Heute hat mir eine Freundin eine Packung Raffaello auf den Briefkasten gelegt. Das sind diese Kleinigkeiten.
Ich hatte heute einen miesen Tag. Ich bin so lustlos und ich hätte jetzt Zeit für tausend Sachen, aber außer Kochsendungen, Skypen und Kochen bekomme ich nichts hin. Und ich versuche mich davon zu lösen, dass ich was "leisten"muss, dass ich produktiv sein muss. Sondern dass ich einfach schlafen, lesen, aus dem Fenster schauen und Serien schauen kann.
Ich versteh jetzt, was es mit der Psyche eines Menschen macht, eingesperrt zu sein. Man könnte, aber darf nicht. Das macht mir echt viel aus.
Noch vier Tage. Dann darf ich hoffentlich wieder raus.
Danke für Dein Angebot, ich glaub, ich könnte so viel machen und hab da auch Ideen, aber momentan ist mir so nach gar nichts 😊
Fühl Dich jezt bitte nicht abgelehnt, ihc schätze dein Angebot sehr.
Liebe Anonyma,
als ich noch berufstätig war, habe ich mir ab und zu einmal gewünscht, Zeit zur freien Verfügung zu haben, einfach so, ohne Urlaub nehmen zu müssen, weil Urlaub oft nicht möglich war.
Da Arbeitsanforderungen den zu bestimmten Zeiten nicht zuliesen.
Die dann auch noch zusätzlich sehr stressintensiv waren.
Dann hätte ich sehr gerne einmal einen dicken Wälzer nahtlos durchgelesen.
Oder geschlafen bis in die Puppen oder, oder , oder............
Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass eine " verordnete" Auszeit noch einmal anders ist.
Vor allem mit der ungeklärten Frage, ob ich infiziert bin oder nicht.
Ich wünsche dir, dass du bald wieder " auf freiem Fuß" sein darfst.
Herzliche Grüße dir!
Inge
Guten Tag Inge,
Veröffentlicht von: @irrwischIch kann mir aber auch gut vorstellen, dass eine " verordnete" Auszeit noch einmal anders ist.
Vor allem mit der ungeklärten Frage, ob ich infiziert bin oder nicht.
Ich versuche gerade auch rauszufinden, warum ich diese freie Zeit nicht genossen hab. Die Wochenenden bekomme ich ja auch zuhause rum und gestalte die freien Tage so, dass ich zufrieden bin. Ich muss auch nicht jeden Tag spazieren oder joggen gehen. An sich kann ich hervorragend "rumhängen" in meinen 4 Wänden.
Meine Freundin, die ja infiziert war, hat in der Zeit ihre Schränke ausgeräumt, geputzt, gemacht und getan, da hab ich fast Komplexe bekommen. Ich hab immerhin gekocht. Und Pizza bestellt.
Ich hab dann Donnerstag mit meiner besten Freundin telefoniert und sie hat gesagt dass Gott mir vermutlich mal beibringen wollte, dass es okay ist, das zu tun, wonach einem ist. Gerade wenn man so struktiert ist wie ich und seinen Alltag durchdesigned.
Veröffentlicht von: @irrwischIch wünsche dir, dass du bald wieder " auf freiem Fuß" sein darfst.
Danke. Gestern war es soweit. Ich bin erst mal raus und bin in den Park 😊 War toll. Das ist ein Gefühl, was man nicht beschreiben kann. Mir fehlen die Worte.
Heute einkaufen. Das erste mal mit Maske. Fand ich zum Kotzen, aber ich war froh, dass ich selbst fahren konnte und niemand bitten musste zu kommen 😊
Montag darf ich wieder arbeiten.
90% aller Corona fälle unentdeckt
Chinesische Untersuchung:
Das Resultat ist jedoch recht einfach erzählt:
Rund 85% (82-90%) aller Infektionen sind erfolgt, ohne dass jemand die Infektion *bemerkt hat
Etwa 55% der unbemerkt Infizierten haben weitere Personen angesteckt
Eigentlich vermuten wir dies schon lange. Anders wäre es gar nicht erklärbar gewesen, dass die Infektionszahlen in China nach einigen Wochen gegen Null gesunken sind. Denn mit einer Immunitätsrate von weniger als 1% der Bevölkerung kann man das nicht erklären (weniger als 100’000 Personen in Wuhan von rund 10 Mio. Menschen erkrankt). Es würde nicht mal verwundern, wenn weitere Untersuchungen die Rate von stummen Infektionen noch höher beziffern werden.
https://infekt.ch/2020/03/neues-verstaendnis-der-covid-19-epidemie/
Für diese These sprechen auch die Flugzeugträgerinfektionen wo ZWEIDRITTEL der (im gegensatz zu den Kreuzfahrpassagieren natürlich eher jungen Matrosen) überhaupt gar nicht bemerkt haben das sie infiziert sind.
Von 650 infizierten ist einer gestorben.
Veröffentlicht von: @johannes22Für diese These sprechen auch die Flugzeugträgerinfektionen wo ZWEIDRITTEL der (im gegensatz zu den Kreuzfahrpassagieren natürlich eher jungen Matrosen) überhaupt gar nicht bemerkt haben das sie infiziert sind.
Meine Kollegin, von der ich gestern erzählt habe, hat bis auf Fieber gar keine Symptome gehabt und nach wie vor nicht. Gestern hatte sie etwas Atemnot, aber die hat sie sonst ja auch manchmal. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß die Dunkelziffer von Infizierten sehr hoch ist.
Diese Studie basiert allerdings auf einer Modellrechnung, nicht auf konkreten Tests.
Und jetzt einfach mal anzunehmen, dass das bei uns auch so sein wird, wäre ohne weitere Überprüfung grob fahrlässig. Das heisst, das mindeste was man jetzt bräuchte, wäre eine repräsentative Durchführung von Tests in der Bevölkerung, um diese Ansteckungsrate (Die noch dazu allen gängigen Modellen widerspricht) zu bestätigen.
Sollte sich dabei erweisen, dass die Durchseuchung der Bevölkerung schon weit fortgeschrittener ist als bisher angenommen, dann kann man darauf entsprechend reagieren.
Aber die Mühe, das vorher auch nachzuweisen, sollte man sich da schon machen. Und genau das wird ja mit der Antikörper-Studie gerade vorbereitet...
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber die Mühe, das vorher auch nachzuweisen, sollte man sich da schon machen. Und genau das wird ja mit der Antikörper-Studie gerade vorbereitet...
Wobei keiner der aktuellen Tests wirklich eine genügende Spezifität hat um eine Aussage zu machen. Es gibt einfach zu viele fals positiv.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber die Mühe, das vorher auch nachzuweisen, sollte man sich da schon machen. Und genau das wird ja mit der Antikörper-Studie gerade vorbereitet...
Ja dann können wir ja hoffen, dass die Vorbereitungen bis nächstes Jahr abgeschlossen sind und man endlich mit der Studie beginnen kann.
Veröffentlicht von: @qdspielerJa dann können wir ja hoffen, dass die Vorbereitungen bis nächstes Jahr abgeschlossen sind und man endlich mit der Studie beginnen kann.
Mehr als mit Hochdruck daran arbeiten kann man nicht... dass ein Wissenschaftler unter Druck mal eben über Nacht ein Wundermittel findet funktioniert leider nur in James Bond Filmen.
Die Realität ist da leider komplexer gestrickt.
Aber die Mühe, das vorher auch nachzuweisen, sollte man sich da schon machen. Und genau das wird ja mit der Antikörper-Studie gerade vorbereitet...
Aber da heißt es dann wieder wir wissen nicht wie zuverlässig diese studien sind. Also ist man genauso "klug" wie vorher
Der Beitrag ist schon relativ alt (20. März), aber den Blog infekt.ch der Klinik für Infektiologie und Spitalhygiene am Kantonsspital St. Gallen, hauptsächlich mit Beiträgen des Chefarztes der Klinik, Prof. Dr. Pietro Vernazza, kann ich sehr empfehlen. Hier einige weitere Beiträge:
Atemschutzmasken für alle - Medienhype oder unverzichtbar? (5. April)
https://infekt.ch/2020/04/atemschutzmasken-fuer-alle-medienhype-oder-unverzichtbar/
Schulen schliessen - hilfreich oder nicht? (6. April)
https://infekt.ch/2020/04/schulen-schliessen-hilfreich-oder-nicht/
Hinterlässt Coronavirus eine Immunität? (13. April)
https://infekt.ch/2020/04/hinterlaesst-coronavirus-eine-immunitaet/
Die «Mit-dem-Virus-leben-Strategie» – Ziele, Chancen, Risiken (14. April)
https://infekt.ch/2020/04/exitstrategie-lockdown/
Sind wir tatsächlich im Blindflug? (19. April)
https://infekt.ch/2020/04/sind-wir-tatsaechlich-im-blindflug/
Und andere Fachleute sind wieder anderer Ansicht, führen andere Studien an etc.
Und jetzt?
Veröffentlicht von: @aleschaUnd andere Fachleute sind wieder anderer Ansicht, führen andere Studien an etc.
Welche Studien werden z.B. dafür angeführt, dass Kinder (wie bei der Grippe) hochansteckend sind oder dafür, dass es wohl auch nach Ansteckung keine Immunität geben wird?
Veröffentlicht von: @moorwacklerWelche Studien werden z.B. dafür angeführt, dass Kinder (wie bei der Grippe) hochansteckend sind oder dafür, dass es wohl auch nach Ansteckung keine Immunität geben wird?
Umgekehrt, in Heidelberg läuft nun eine Studie mit 2000 Kindern an, mit dem Ziel, dass man nachweist, dass die Kinder bis 10 Jahren immun sind. Ein Elternteil wird auch getestet.
https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-studie-der-uniklinik-heidelberg-sind-kinder-unter-zehn-jahren-immun-gegen-corona-_arid,510796.html
Ich habe uns mal freiwillig gemeldet, aber ich denke, da die Zwillinge 10 Jahre alt sind, werden wir kaum bei den 500 aus dem Gebiet der Zeitung ausgewählten Kindern gehören.
Und was ist mit Kindern ab 10?
Veröffentlicht von: @aleschaUnd was ist mit Kindern ab 10?
Erst mal klären was mit den Kindern bis 10 ist. Da gibt es durchaus Gründe, warum sie nicht der Treiber der Epidemie sind.
Veröffentlicht von: @jadwinErst mal klären was mit den Kindern bis 10 ist.
Das wäre schon mal gut, ja!
Hieße aber immer noch nicht, daß man die Schulen auch für ältere Kinder/Jugendliche/junge Erwachsene öffnen kann, ohne befürchten zu müssen, daß die den Virus nach Hause tragen.
Veröffentlicht von: @jadwinDa gibt es durchaus Gründe, warum sie nicht der Treiber der Epidemie sind.
Es gibt ja schon Vermutungen in die Richtung. Geklärt ist da aber noch lange nichts, und es wird wohl auch einige Zeit dauern, bis man dahinter gekommen ist.
Mein Kenntnisstand ist der, daß es Studien gibt, die dafür sprechen, daß Kinder eher nicht hochansteckend sind. Allerdings ist das halt noch nicht wirklich belastbar. Leider finde ich einen Artikel, den ich dazu mal gelesen habe, nicht mehr. Da hieß es wohl, daß Schulen keine Infektionsherde seien und Kinder kaum Überträger. Toll, dachte ich zuerst, beim weiteren Lesen tauchten dann aber Widersprüche und Hinweise darauf auf, daß da noch weiter geforscht und noch manches geklärt werden müsse, bis man was definitives sagen könne. Na super.
Und in der NZZ lese ich:
Ob Kinder nun tatsächlich Treiber der Sars-CoV-2-Epidemie sind, darüber debattieren Virologen, Epidemiologen und Ärzte derzeit intensiv. Ebenso unklar ist nach allem, was man bisher weiss, auch, ob und wie viel Schulschliessungen zur Eindämmung der Pandemie beitragen können. Manche Autoren bejahen einen Einfluss, andere nicht.
https://www.nzz.ch/schweiz/die-abenteurliche-these-des-herrn-koch-ld.1552303
Wenn sich da die Experten nicht einig sind, woher soll ich dann wissen, wer recht hat?
Und ich bitte um Verständnis dafür, daß ich momentan wirklich keine Zeit habe, nach Studien zu recherchieren und zu lesen.
Bitte, hier ist eine Studie:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-studie-kinder-sind-genauso-ansteckend-wie-erwachsene-a-a9552b85-5980-4810-ada5-1acc3bde095a
Wie unten gezeigt ist der Titel des Spiegel eine glatte Lüge. Die Studie besagt nicht, dass Kinder genauso ansteckend sind wie Erwachsene, sondern sie argumentiert dagegen, dass man vorschnell annimmt, dass Kinder nicht genauso ansteckend seien wie Erwachsene.
Grundlage der Studie sind einige handvoll der ganz wenigen symptomatischen Kinder, die es überhaupt gibt, in deren Atem gleich viele Viren nachgewiesen werden wie im Atem der Erwachsenen.
Ob Aerosole aber überhaupt infektiös ist, ist an sich schon einmal sehr fragwürdig (so auch das RKI am 24.4.):
Auch wenn eine abschließende Bewertung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich erscheint, weisen die bisherigen Untersuchungen insgesamt darauf hin, dass eine Übertragung von SARS-CoV-2 über Aerosole im normalen gesellschaftlichen Umgang nicht wahrscheinlich ist.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html
Zudem leistet die Studie keinen Beitrag zur Frage, ob symptomlose Kinder das Virus übertragen, da dazu keine Daten erhoben wurden.
Also, die Studie besagt nichts anderes, als dass im Atem von symptomatischen Kindern (von denen es sehr, sehr wenige gibt), das Virus gleich nachgewiesen werden kann wie im Atem von Erwachsenen.
Veröffentlicht von: @moorwacklerWie unten gezeigt ist der Titel des Spiegel eine glatte Lüge.
Finde ich nicht.
Veröffentlicht von: @moorwacklerAlso, die Studie besagt nichts anderes, als dass im Atem von symptomatischen Kindern (von denen es sehr, sehr wenige gibt), das Virus gleich nachgewiesen werden kann wie im Atem von Erwachsenen.
Und damit dürften sie halt genauso ansteckend sein wie symptomatische Erwachsene. Oder meinst Du, die Gefahr eine Infektion ist geringer, wenn ein Kind Dich anhustet, als wenn ein Erwachsener dies tut?
Nun spricht ja einiges dafür, daß auch asymptomatische Infizierte das Virus übertragen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText20
Wenn dem so ist, können also auch infizierte Kinder ohne Symptome den Virus weitertragen. Oder nicht?
Kannst Du mir erklären, warum Kinder weniger ansteckend sein sollen als Erwachsene?
Veröffentlicht von: @aleschaFinde ich nicht.
Du hast also die Studie gelesen und bist der Meinung, dass der Titel des Spiegels sachlich korrekt die Aussagen der Studie wiedergibt?
Veröffentlicht von: @aleschaNun spricht ja einiges dafür, daß auch asymptomatische Infizierte das Virus übertragen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText20
Wenn dem so ist, können also auch infizierte Kinder ohne Symptome den Virus weitertragen. Oder nicht?
Dazu liefert die Studie von Drosten keine Daten.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd damit dürften sie halt genauso ansteckend sein wie symptomatische Erwachsene. Oder meinst Du, die Gefahr eine Infektion ist geringer, wenn ein Kind Dich anhustet, als wenn ein Erwachsener dies tut?
Nun spricht ja einiges dafür, daß auch asymptomatische Infizierte das Virus übertragen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText20
Wenn dem so ist, können also auch infizierte Kinder ohne Symptome den Virus weitertragen. Oder nicht?Kannst Du mir erklären, warum Kinder weniger ansteckend sein sollen als Erwachsene?
Im Wesentlichen gehören folgende Überlegungen dazu:
1. Wie bereits verlinkt, bezweifelt auch das RKI die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung durch Aerosole. Aerosole unterscheidet sich von Tröpfcheninfektion dadurch, dass die Aerosole-Tröpfchen viel kleiner sind und in der Luft schweben bleiben, während die Tröpfchen z.B. bei Husten oder Niessen eine gewisse Distanz fliegen und dann aber zu Boden fallen. Tröpfchen gibt es bei Husten, Niessen oder bei sehr feuchter Aussprache, Atmen fällt dagegen nicht in den Bereich der Tröpfcheninfektion sondern der Aerosole. Um ansteckend zu sein, muss das Virus in einer gewissen Konzentration vorliegen und die ist bei grösseren Tröpfchen gegeben, bei Aerosole nach gängiger Einschätzung der Experten offenbar höchstwahrscheinlich nicht. Es ist also insgesamt fraglich, ob Atem überhaupt ansteckend ist. Wenn Drosten und sein Team zeigen, dass im Atem symptomatischer Kinder die gleiche Virenkonzentration ist wie im Atem der Erwachsenen, ist damit noch nicht gesagt, ob dieser Atem überhaupt ansteckend ist.
2. Auch wenn gesunde Menschen zwischendurch mal husten oder niessen mögen, sind es doch primär Menschen mit krankheitssymptomen, die gehäuft husten und niessen. Die Studie von Drosten zeigt: Unter 59.831 symptomatischen Patienten, die das Drosten-Team untersucht hat, sind 47 Kinder dabei. Selbst wenn man davon angeht, dass Kinderhusten oder Kinderniessen gleich ansteckend ist, wie das von Erwachsenen, so dürften 59'784 Erwachsene (und jugendliche) Menschen mit Krankheitssymptomen etwas öfter husten und niessen als 47 Kinder. Der Punkt aus epidemiologischer Sicht (also der Sicht, dass eine schnelle Ausbreitung der Epidemie verhindert werden soll) ist also nicht, ob das einzelne symptomatische Kind mehr oder weniger ansteckend ist als die einzelne symptomatische erwachsene Person, sondern wieviele es davon gibt. Und wenn nicht einmal 0.1% der symptomatischen Personen Kinder sind, dann kann man davon ausgehen, dass Kinder keine relevante Rolle bei der Ausbreitung der Epidemie spielen. Dazu kommt, dass selbstverständlich auch nach Schuleröffnungen Kinder mit Erkrankungssymptomen nicht zur Schule gehen sollen.
Veröffentlicht von: @moorwacklerDu hast also die Studie gelesen und bist der Meinung, dass der Titel des Spiegels sachlich korrekt die Aussagen der Studie wiedergibt?
Wie hättest Du die Schlagzeile formuliert?
Veröffentlicht von: @moorwacklerDazu liefert die Studie von Drosten keine Daten.
Habe ich ja nicht behauptet.
Veröffentlicht von: @moorwackler1. Wie bereits verlinkt, bezweifelt auch das RKI die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung durch Aerosole. Aerosole unterscheidet sich von Tröpfcheninfektion dadurch, dass die Aerosole-Tröpfchen viel kleiner sind und in der Luft schweben bleiben, während die Tröpfchen z.B. bei Husten oder Niessen eine gewisse Distanz fliegen und dann aber zu Boden fallen. Tröpfchen gibt es bei Husten, Niessen oder bei sehr feuchter Aussprache, Atmen fällt dagegen nicht in den Bereich der Tröpfcheninfektion sondern der Aerosole. Um ansteckend zu sein, muss das Virus in einer gewissen Konzentration vorliegen und die ist bei grösseren Tröpfchen gegeben, bei Aerosole nach gängiger Einschätzung der Experten offenbar höchstwahrscheinlich nicht. Es ist also insgesamt fraglich, ob Atem überhaupt ansteckend ist. Wenn Drosten und sein Team zeigen, dass im Atem symptomatischer Kinder die gleiche Virenkonzentration ist wie im Atem der Erwachsenen, ist damit noch nicht gesagt, ob dieser Atem überhaupt ansteckend ist.
Ja, klar.
Veröffentlicht von: @moorwackler2. Auch wenn gesunde Menschen zwischendurch mal husten oder niessen mögen, sind es doch primär Menschen mit krankheitssymptomen, die gehäuft husten und niessen. Die Studie von Drosten zeigt: Unter 59.831 symptomatischen Patienten, die das Drosten-Team untersucht hat, sind 47 Kinder dabei. Selbst wenn man davon angeht, dass Kinderhusten oder Kinderniessen gleich ansteckend ist, wie das von Erwachsenen, so dürften 59'784 Erwachsene (und jugendliche) Menschen mit Krankheitssymptomen etwas öfter husten und niessen als 47 Kinder. Der Punkt aus epidemiologischer Sicht (also der Sicht, dass eine schnelle Ausbreitung der Epidemie verhindert werden soll) ist also nicht, ob das einzelne symptomatische Kind mehr oder weniger ansteckend ist als die einzelne symptomatische erwachsene Person, sondern wieviele es davon gibt. Und wenn nicht einmal 0.1% der symptomatischen Personen Kinder sind, dann kann man davon ausgehen, dass Kinder keine relevante Rolle bei der Ausbreitung der Epidemie spielen. Dazu kommt, dass selbstverständlich auch nach Schuleröffnungen Kinder mit Erkrankungssymptomen nicht zur Schule gehen sollen.
O.k., auch klar. Mir ging es jetzt aber nicht nur um die epidemiologische Sicht, sondern auch um die Frage, ob dann auch Eltern, die zu einer Risikogruppe gehören, ihre Kinder unbesorgt in die Schule gehen lassen können.
Also meiner meinung nach könnten eltern nur dann unbesorgt sein wenn Kinder den Virus nicht vermehren können (diese theorie gab es ja). dann müsste man nur die Hände waschen und gut ist. das hat Drosten aber nun mal eindeutig wiederlegt, kinder vermehren den virus. Und atmen ihn natürlich auch aus. damit können Eltern quasi sicher sein sich über kurz oder lang anzustecken.
Veröffentlicht von: @aleschaWie hättest Du die Schlagzeile formuliert?
Wie ich schon unten geschrieben habe, habe ich nur bei der Sueddeutschen eine redliche Schlagzeile entdeckt:
"Wie ansteckend sind Kinder? Ein Team um Christian Drosten warnt in einer Studie, dass Kinder ähnlich infektiös wie Erwachsene sein könnten. Die Datenbasis ist allerdings nicht üppig."
Das ist doch inhaltlich ein ziemlicher Unterschied zu: "Kinder sind genauso ansteckend wie Erwachsene"
Veröffentlicht von: @aleschaO.k., auch klar. Mir ging es jetzt aber nicht nur um die epidemiologische Sicht, sondern auch um die Frage, ob dann auch Eltern, die zu einer Risikogruppe gehören, ihre Kinder unbesorgt in die Schule gehen lassen können.
Ich habe ja unten nochmals etwas zum Unterschied von asymptomatisch und präsymptomatisch geschrieben. Um es nochmals an den Zahlen festzumachen (auf Grundlage des Links zum RKI, den du gesetzt hast - also auch unter der nicht gesicherten Voraussetzung, dass diese Zahlen zutreffen):
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText20
Geschätzter Beitrag zur Übertragung auf der Grundlage der zuunterst genannten Studie:
- asymptomatische Übertragung: R0 = 0,1
- Übertragung über die Umwelt (z. B. Viren-kontaminierte Oberflächen): R0 = 0,2
- symptomatische Übertragungen: R0 = 0,8
- präsymptomatische Übertragungen: R0 = 0,9
Zusammengerechnet gibt das R0 = 2.0.
Kinder fallen, mit sehr, sehr wenigen Ausnahmen, unter "asymptomatische Übertragung". Die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung durch Personen, welche das Virus haben, ohne dass es aber jemals als Krankheit ausbricht, ist nach diesen Zahlen (die aber nur auf der Untersuchung von 40 Paaren beruht!) also 8x geringer als bei Menschen, die bereits erkrankt sind und 9x geringer als bei Menschen, die demnächst erkranken werden und, zusammengerechnet, 17x geringer als bei Menschen die am Virus erkranken werden oder erkrankt sind.
Das würde bedeuten, dass eine Ansteckung durch ein infiziertes Kind schon per se rund 17x weniger wahrscheinlich ist als durch eine infizierte Person, die erkrankt ist oder demnächst erkranken wird und mit erhöhten Hygienemassnahmen und Vorsicht zuhause, müsste sich das Risiko noch deutlich weiter verringern lassen. Ganz ausschliessen kann man es wohl nicht, aber zumindest in der Schweiz sind die Experten der wissenschaftlichen Covid-19 Taskforce zum Schluss gekommen, dass das Risiko so gering ist, dass es keine Schulschliessungen rechtfertigt.
Danke für die Erklärung. 😊
Ich hab's jetzt nicht nachgerechnet, aber das klingt schon beruhigender als
Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche eine Rolle in der Ausbreitung der Epidemie spielen. Die Behörde begründet die Einschätzung damit, dass sich Kinder nach bisherigen Erkenntnisse etwa ebenso häufig infizieren wie Erwachsene. Und dass - unabhängig vom Alter - auch Menschen das Virus übertragen können, die kaum oder nur geringe Symptome aufweisen.
(Aus dem Artikel in der Süddeutschen)
Nächste Frage: Vielleicht habe ich was überlesen oder es mir nicht gemerkt, aber um Kinder welchen Alters geht es denn bei der Diskussion darüber, wie ansteckend Kinder sind?
Wir haben es bei "Schulkindern" um eine Altersgruppe von 6-18 zu tun.
Ich bin mir sicher, daß Du das schon mal wo erläutert hast, ich habe es aber nicht mehr im Kopf:
Schulschließungen hältst Du nicht für sinnvoll, o.k.
Welche Maßnahmen befürwortest Du?
Veröffentlicht von: @aleschaNächste Frage: Vielleicht habe ich was überlesen oder es mir nicht gemerkt, aber um Kinder welchen Alters geht es denn bei der Diskussion darüber, wie ansteckend Kinder sind?
In der Studie von Drosten sind die 47 Kinder von 59'831 Patienten, die Symptome entwickelt haben, im Alter bis und mit Grundschule (1-11 Jahre alt). In der Schweiz öffnen am 11. Mai die Schulen der obligatorischen Schulzeit (6-15 Jahre alt), Gymnasien und Hochschulen/Universitäten bleiben noch bis im Juni geschlossen.
Veröffentlicht von: @aleschaWelche Maßnahmen befürwortest Du?
Im Wesentlichen: Keine Grossveranstaltungen, allgemeine Hygiene-Massnahmen, besonderer Schutz von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen (aber auch mit Augenmass).
Inzwischen hat die Schweiz auch einen Kurswechsel vollzogen (diese Woche), weg von Restriktionen hin zu mehr Eigenverantwortung. Die Rahmenlinien, die da nun gelten, finde ich auch grösstenteils hinnehmbar (z.B. Restaurants offen unter der Bedingung: maximal 4 Personen pro Tisch, Abstand von Tisch zu Tisch 2m, Bedienung nur wenn alle sitzen; Unis und Gymnasien noch bis Mitte Juni geschlossen, u.a.; keine Maskenpflicht für Supermarkt, öffentliche Verkehrsmittel, etc., nur Empfehlungen).
Veröffentlicht von: @moorwacklerIn der Studie von Drosten sind die 47 Kinder von 59'831 Patienten, die Symptome entwickelt haben, im Alter bis und mit Grundschule (1-11 Jahre alt).
Ah, das hatte ich gelesen.
Ich formuliere meine Frage um:
Selbst wenn man mal annimmt, daß Grundschulkinder keine Virenschleudern sind - trifft das auch auf schulpflichtige Jugendliche zu? M.W. steigt auch in der Gruppe der Minderjährigen das Risiko, Symptome zu entwickeln, mit zunehmendem Alter, oder nicht?
Offenbar wird das auch in der Schweiz berücksichtigt, wenn die Oberstüfler und Studenten erst im Juni wieder kommen lassen. Bloß: Auch im Juni ist Corona noch nicht vorbei.
Und auch in Schweden sind nur die oberen Klassen geschlossen.
Veröffentlicht von: @moorwacklerhin zu mehr Eigenverantwortung
Sehe ich kritisch, da viele nicht bereit sind, verantwortungsbewußt zu handeln.
Veröffentlicht von: @aleschaSelbst wenn man mal annimmt, daß Grundschulkinder keine Virenschleudern sind - trifft das auch auf schulpflichtige Jugendliche zu? M.W. steigt auch in der Gruppe der Minderjährigen das Risiko, Symptome zu entwickeln, mit zunehmendem Alter, oder nicht?
Ja, es gibt natürlich kein bestimmtes Altersjahr, ab dem man plötzlich viel ansteckender ist, sondern es scheint eher schleichend zu sein, aber wenn ich die Zahlen richtig deute, dürfte wohl mit der Pubertät das Risiko, zu erkranken, ein bisschen ansteigen.
Veröffentlicht von: @aleschaBloß: Auch im Juni ist Corona noch nicht vorbei.
Mal sehen, wie sich die Zahlen entwickeln... Aber in der Schweiz endet das Semester an Hochschulen und Universitäten am 29. Mai und das Herbstsemester beginnt Mitte September. Das bedeutet, dass die Universitäten erst im Herbst wieder Präsenzunterricht haben. Bei den Gymnasien ist es etwas anders, die werden nochmals etwa einen Monat lang Unterricht haben.
Veröffentlicht von: @aleschaKannst Du mir erklären, warum Kinder weniger ansteckend sein sollen als Erwachsene?
Unterschiedliche Virulenz.
Das Phänomen kann man öfters beobachten. So ist die Grippe bei gleicher Virenlast im Sommer einfach viel weniger ansteckend.
Bei Erwachsenen hat man zum Beispiel die Superspreader beobachtet. Bei Kindern nicht. Soweit ich weiß, hat man überhaupt noch keine Kette bei Kindern nachgewiesen, wo man sich sicher ist, dass ausschließlich Kinder die Überträger waren.
Sie hätten mal versuchen sollen, die Viren, die sie gefunden haben, nachzuzüchten.
Man hat an so vielen Stellen Viren gefunden. Streeken ist es zum Beispiel nicht gelungen Viren von Oberflächen nachzuzüchten. Hat er einen Fehler gemacht, könnte ja durchaus sein. Gibt es die Schmierinfektionen überhaupt nicht? Es bleiben so viele Fragen offen.
Ich bin gespannt, was die Beobachtungen von jenen Staaten ergeben, die die Kitas und Grundschulen wieder aufgemacht haben. Das ist für mich ausschlaggebender als die Studie von Drosten, die genau eine Sache untersucht, nämlich die Virenlast von Erwachsenen und Kindern im Mund/Rachenraum. Dann ist noch nicht gesagt, ob sie genauso viel aushusten, dann ist die Virulenz noch nicht geklärt.
Hat Drosten Recht, müssten wir von den Ländern mit offenen Kitas/Grundschulen bald von Erkrankungen hören, oder es müsste einmal gelingen Infektionsketten von Kindern nachzuweisen.
Schweden hatte Kitas und Grundschulen nie zu. Dort in den Kitas müssten sich doch die Kinder zuhauf anstecken, wenn die Kinder genauso ansteckend wären, wie Erwachsene und sich mit den Hygiene- und Abstandsregel schwer tun. Wie gehen die Erzieher dort mit dem Problem um?
Veröffentlicht von: @jadwinDas Phänomen kann man öfters beobachten. So ist die Grippe bei gleicher Virenlast im Sommer einfach viel weniger ansteckend.
Was aber nicht an den Trägern liegt sondern daran, daß man im Sommer tendenziell weniger anfällig für Krankheiten ist.
Veröffentlicht von: @jadwinStreeken ist es zum Beispiel nicht gelungen Viren von Oberflächen nachzuzüchten. Hat er einen Fehler gemacht, könnte ja durchaus sein.
Oberfläche ist was anderes als im Körper.
Veröffentlicht von: @jadwinHat Drosten Recht, müssten wir von den Ländern mit offenen Kitas/Grundschulen bald von Erkrankungen hören, oder es müsste einmal gelingen Infektionsketten von Kindern nachzuweisen.
Schweden hatte Kitas und Grundschulen nie zu. Dort in den Kitas müssten sich doch die Kinder zuhauf anstecken, wenn die Kinder genauso ansteckend wären, wie Erwachsene und sich mit den Hygiene- und Abstandsregel schwer tun. Wie gehen die Erzieher dort mit dem Problem um?
Ja, das fände ich auch spannend.
Hier ist der Bericht einer svchwedischen KITA erzieherin
Nehmen wir z.B. die Grippe:
Influenzaviren sind bei niedrigen Temperaturen und in trockener Luft stabiler. Außerdem wird vermutet, dass die Schleimhaut der oberen Atemwege bei trockener Luft anfälliger für eine Infektion und das Immunsystem im Winter weniger schlagkräftig ist als im Sommer. Ein weiterer Faktor könnte auch sein, dass man sich im Winter längere Zeit zusammen mit anderen Menschen in weniger belüfteten Räumen aufhält. Schließlich muss für das Entstehen einer Grippewelle erstens eine genügend große Anzahl an empfänglichen Personen in der Bevölkerung vorhanden sein und zweitens (bei den oben genannten Bedingungen) ein genügend großer Eintrag an infektiösen Patienten in die empfängliche Bevölkerung erfolgen.
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ02.html
Das dürfte auch für andere Infekte zutreffen. Also meiner Beobachtung schnieft und hustet man im Winterhalbjahr mehr rum als im Sommerhalbjahr.
Sehr interessanter link.....
vor allen Dingen, der Gegensatz des oberen Abschnittes zu diesem Teil:
Die Grippewelle in Europa beginnt häufig in den südwestlichen Ländern Europas (zum Beispiel Spanien, Portugal) und setzt sich dann über Mitteleuropa nach Osteuropa fort.
Hier in D ist es doch schon viel eher kälter und die Heizung läuft, als in Spanien und Portugal....oder vertue ich mich da?
Atemwege befeuchten ist nun eine Sache, die man vornehmen kann mit feuchtem Nasenöl und Verdunstern in den Räumen.
Wie siehst du den Einfluß von Sonne und dem Status von Vit D3? Hier im Norden ist meistens das Vit D-Polster Ende November aufgebraucht und das schwächt das Immunsystem auch. Der UV-Index ist im Oktober und sicher ab November in meiner Gegend bei 0, selbst am hellen Mittag. Da passiert nichts mehr in der Haut.
Mein Bruder war in Ischgl
Sie sind zu 5 im Auto nach Hause gefahren.
Einer wurde Hospitalisiert, einer ging es lange extrem mies, musste aber nicht in Spital, mein Bruder hatte Husten fühlen sich etwas schlapp und hatte leichtes Fieber, und zwei Kollegen hatten keine Symptome.
Es muss nicht erwähnt werden das alle Positiv getestet wurden, mein Bruder ist 53.
Das spricht aber alles mit dafür, dass diese Situation sehr ansteckend war. Während man in Gangelt und Heinsberg gefunden hat, dass sich in einem Haushalt nur die Hälfte oder etwas mehr angesteckt haben.
Ich kann mir vorstellen, dass die Schulbusse ein größeres Problem darstellen als die Schule, überhaupt öffentliche Verkehrsmittel, die überfüllt sind.
genau mein stichwort zur corona app
... was bringt denn dann eine Corona App, wenn ein Teil der Infizierungen von Personen erfolgen, die nicht als infiziert bekannt sind?
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel... was bringt denn dann eine Corona App, wenn ein Teil der Infizierungen von Personen erfolgen, die nicht als infiziert bekannt sind?
Irgend jemand bekommt einen schweren Verlauf, dann fliegt die Kette auf und man kann sie nachverfolgen und weitere Infizierungen vermeiden. Denn dann würden vermutlich alle getestet, die dieser Person zu nahe gekommen sind und man würde nachträglich den symtomlosen Infizierer neutralisieren. Weil er müsste ja dann in Quarantäne.
Ist doch klar, dass die App nicht vor Infizierungen schützt, sondern nur, dass weniger Infizierungen statt finden.
Entscheidend ist doch
- wie schnell die Kette auffliegt
- dass ausstreichend Testkapazitäten möglich sind
... ansonsten kannst du doch nur rückwirkend nachverfolgen und eben nicht vorausblickend weitere Infizierungen vermeiden. Das mag dann für Statistik/ Analyse/ ... interessant sein - eine Reduzierung von Infektionen damit zu erreichen für mich bei derzeitigem Stand nicht so sehr offensichtlich.
Wunder braucht man sich von dem Ding nicht zu versprechen. Man kann aber schneller identifizieren, wer mit dem Kontakt hatte.
Und die Rückverfolgung geht ja immer schneller. Es dauert lange bis man einen Identifiziert hat, weil er keine Symptome hat. Bis dahin hat er einige angesteckt. Wenn man es aber dann endlich mal raus hat, kann man sehr schnell alle Verläufe checken. Nicht nur seine, sondern auch alle Verläufe von denen, mit denen er Kontakt hatte.
Für ein Land, das wenig Testkapazitäten hat, wäre es denkbar, dass die Leute, die Kontakt hatten besonders aufpassen oder sich selbst in Quarantäne begeben, bis sie getestet sind.
Veröffentlicht von: @jadwinoder sich selbst in Quarantäne begeben, bis sie getestet sind.
Was glaubst du, wie oft die Leute das machen werden?
Wenn die Alternative ist, dass alles wieder geschlossen wird, vielleicht doch einige.
Guten Tag Jadwin!
Veröffentlicht von: @jadwinFür ein Land, das wenig Testkapazitäten hat, wäre es denkbar, dass die Leute, die Kontakt hatten besonders aufpassen oder sich selbst in Quarantäne begeben, bis sie getestet sind.
Ich erlebe gerade am eigenen Leib, wie das funktioniert wenn man "Kontakt" hatte. Man hat nicht die Wahl, ob man in Quarantäne geht oder nicht.
Angenommen dein Handwerker - Arbeitskollege, mit dem du täglich im Auto sitzt und zu diversen Baustellen fährst wird positiv getestet. Dann bekommt er einen Anruf vom Gesundheitsamt und muss alle Personen benennen, mit denen er in letzter Zeit länger als 15 Minuten auf engem Raum ungeschützt zusammen war. Und wenn das Amt meint, du könntest ebenfalls infiziert sein, bekommt der Arbeitgeber und du einen Anruf, dass du ab sofort in amtlicher Quarantäne bist.
Die wissen ganz genau, was "Kontakt" bedeutet und was nicht.
Eben
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogelEntscheidend ist doch
- wie schnell die Kette auffliegt
- dass ausstreichend Testkapazitäten möglich sind
Ob die Testkapazitäten ausreichen, hängt auch davon ab, wie viele Fälle es gibt.
Das RKI sagt, dass es nur einige hundert Ansteckungen pro Tag sein dürfen (z.Zt. etwa 1800 mit starker wöchentlicher Schwankung).
Hätten wir (in D) den Lockdown um ein oder zwei Wochen verlängert, wäre das Ziel erreicht gewesen. So müssen wir bei r=1 auf den Sankt-Nimmerleinstag warten, oder eben hoffen, dass die Zahl der Ansteckungen trotz Lockerung weiter abnimmt (bis ca. 1. Mai wird sie es, weil die Lockerungen sich erst mit Verzögerung auswirken).
Helmut
Veröffentlicht von: @hkmwkHätten wir (in D) den Lockdown um ein oder zwei Wochen verlängert, wäre das Ziel erreicht gewesen. So müssen wir bei r=1 auf den Sankt-Nimmerleinstag warten, oder eben hoffen, dass die Zahl der Ansteckungen trotz Lockerung weiter abnimmt (bis ca. 1. Mai wird sie es, weil die Lockerungen sich erst mit Verzögerung auswirken).
Warum hätte man bei anhaltendem "Lockdown" in zwei Wochen andere langfristige Auswirkungen sehen sollen?
Veröffentlicht von: @stundenglasWarum hätte man bei anhaltendem "Lockdown" in zwei Wochen andere langfristige Auswirkungen sehen sollen?
Weil bis dahin die Testkapazitäten ausreichen, um Infektionsketten zu verfolgen. Was das bringt, kannst du am Beispiel Korea sehen (außer Schulden/Unis/Kitas nichts geschlossen, maximal 900 Neuinfektionen am Tag, durch intensives Testen inzwischen auf ca. 10 pro Tag gedrückt).
Momentan sind die Neuinfektionen zu zahlreich (sagt das RKI), da wird es nicht dazu kommen. Also bei r=1 werden wir so lange ca. 2000 Neuinfektionen am Tag haben, bis ne Impfung gefunden wurde.
Wer im August noch unter Maßnahmen leidet, beklage sich bei all denen, die dafür gesorgt haben, dass zu früh gelockert wurde.
Ich fürchte, dass bei der nächsten Rund noch mehr Lockerungen beschlossen werden, und im Sommer oder Herbst haben wir den nächsten Lockdown. Möglicherweise auch, wenn nicht weiter gelockert wird, so wie jetzt schon viele Lute aufgehört haben, auf Abstand zu achten ...
Helmut
Was allerdings bedeutet das man die Personen identifizieren kann, mit denen man Kontakt hatte.
Big Brother sage ich da nur.
Die App sagt dir nur, dass du Kontakt hattest. Dann gehst du dich testen lassen und sobald das Ergebnis raus ist, sagst du es der App, die dann ihre Arbeit tut. Identifiziert wird nur, wer dann den Test macht und nur vom Gesundheitsamt.
Veröffentlicht von: @anonyma-6ad9539efDas Problem ist immer der Test.
In Kanada wurde ein Obdachlosenheim getestet und 50% waren positiv und keiner hatte symphome - was sagt uns das?
Antwort: Alles fake!
Was soll ein fake sein?
Erzieher - Lehrer
Lehrer die aus Riskiogruppen sind dürfen Zuhause bleiben - bei Erzieher ist das nicht unbedingt der Fall. Das finde ich nicht fair. Ich finde die sind ja noch viel näher dran, als Lehrer.
Nachtrag vom 23.04.2020 1204
Ich weiß nicht ob ich mich da klar ausgedrückt habe - mit geht es hier speziell um Erzieher aus Risikogruppen. Da dies eben bei Lehrern so klar genehmigt ist - was ja auch gut ist - aber eben für Erzieher aus Risikogruppen nicht unbedingt gilt.
Veröffentlicht von: @frischebriseLehrer die aus Riskiogruppen sind dürfen Zuhause bleiben - bei Erzieher ist das nicht unbedingt der Fall. Das finde ich nicht fair. Ich finde die sind ja noch viel näher dran, als Lehrer.
Danke für die Info, das wusste ich nicht.
Wenn kleine Kinder ansteckend sind, ist dies nicht zu verstehen, wenn kleine Kinder jedoch nicht ansteckend sind, macht dies Sinn. Im Augenblick werden aber Erzieher aus Risikogruppen eher nicht eingesetzt, oder müssen die in den Notgruppen ran?
Da die Politik beschlossen hat mit den älteren Schülern anzufangen, stellt sich hier die Frage nach den Risikogruppenlehren zuerst . Vielleicht gibt es eine ähnliche Regelung für Erzieher, wenn die Kindergärten geöffnet werden.
Das mit der Notgruppe kann durchaus sein.
Veröffentlicht von: @frischebrisebei Erzieher ist das nicht unbedingt der Fall. Das finde ich nicht fair.
Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass Lehrer i.d.R. Beamte sind, da entscheidet das Bundesland also. Womit klar ist, dass sicherlich auch nicht bei allen diese Regelung kommen muss.
Erzieher sind keine Beamten, sondern Angestellte einer Einrichtung. Und da entscheidet nunmal die Einrichtung. So wie auch der einzelne Arbeitgeber bei anderen entscheidet, ob er im Betrieb oder im Homeoffice arbeitet, ob er Überstunden und Urlaub abfeiern muss oder freigestellt wird und und und.
Das ist in meinen Augen nicht unfair.
Zur Zeit entscheidet soviel die Regierung - da könnte sie durchaus da auch eine Regelung finden.
Ich denke es kommt auf den Träger an.
Ich bin mit einer Erzieherin eng befreundet und sie soll zu Hause bleiben (Risikogruppe).
Notfalls wohl sogar für ein Jahr.
Veröffentlicht von: @frischebriseZur Zeit entscheidet soviel die Regierung
Wirklich? Solltest du vielleicht nochmal genauer hinsehen. Die Regierung ist derzeit nicht in erster Linie entscheidend - sondern Länderregierungen. Und die einzelnen Arbeitgeber entscheiden selbst in den vom Land gesetzten Grenzen.
Oder wie ist sonst erklärbar, dass eben keineswegs deutschlandweit die gleichen Regeln gelten?
Veröffentlicht von: @frischebriseda könnte sie durchaus da auch eine Regelung finden.
Warum sollte sie plötzlich etwas beginnen, was sie weder machen können, noch bisher getan haben? Ist doch keine Diktatur oder Staatswirtschaft...
Atemmaske und Handy-Gesichtserkennung - Tipp
https://www.n-joy.de/multimedia/Gesichtserkennung-Smartphone-entsperren-trotz-Maske,gesichtserkennung126.html
Ich stelle den Tipp mal hier rein... hoffe, das ist der richtige Platz 😊