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Der Brexit kommt

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Helmut-WK
Themenstarter
Beiträge : 4753

Der Termin (31.12.) steht schon lange fest.

Und so allmählich wird klar, dass Johnson es offenbar gezielt darauf anlegt, dass es ein "harter" Abschied ohne vertragliche Einigung wird.

Oder was meint ihr?

Helmut

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42 Antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Und so allmählich wird klar, dass Johnson es offenbar gezielt darauf anlegt, dass es ein "harter" Abschied ohne vertragliche Einigung wird.

Das argwöhnte ich von Anfang an.

ungehorsam antworten


Deborah71
Beiträge : 15878

Er könnte es aussitzen.... aber vorher ist noch die US-Wahl... hätte er je nach gewähltem Präsidenten irgendeinen Vorteil, dann erst zu verhandeln?

Oder denkst du, dass das gar keinen Einfluß haben wird?

deborah71 antworten
2 Antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153

ein Abkommen mit den USA haben die Briten auch noch nicht
Trump war eifrig für den Brexit, hat die Briten dann aber auflaufen lassen

alf-melmac antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871

Ich denke, es hängt weniger mit dem Präsidenten zusammen, sondern inwiefern hier der Commonwealth hineinwirkt. Der Commonwealth deckt zwar eine Menge Menschen ab, aber die Kapitalkraft der Länder ist bescheiden. Die USA werden die nächsten Jahre genügend Problem, als dass sie GB einen Markt schenken können und wenn es so wäre, dann würde es Jahre dauern diesen aufzubauen.

orangsaya antworten
staffan
Beiträge : 348
Veröffentlicht von: @hkmwk

Und so allmählich wird klar, dass Johnson es offenbar gezielt darauf anlegt, dass es ein "harter" Abschied ohne vertragliche Einigung wird.

Die EU verlangt wohl, dass GB sich auch nach dem Austritt weiter EU-Regeln unterwirft.

Dass ist für GB natürlich inakzeptabel.

Von daher seh ich den Grund für das Scheitern der Verhandlungen bei der EU und nicht bei GB.

staffan antworten
5 Antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153
Veröffentlicht von: @staffan

Die EU verlangt wohl, dass GB sich auch nach dem Austritt weiter EU-Regeln unterwirft.

ein ganz wichtiger Punkt; das wäre analog zu den Schweizern, die das akzeptiert haben

Boris J will ein Abkommen a la Kanada, CETA genannt

https://de.wikipedia.org/wiki/Umfassendes_Wirtschafts-_und_Handelsabkommen

alf-melmac antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871
Veröffentlicht von: @staffan

Die EU verlangt wohl, dass GB sich auch nach dem Austritt weiter EU-Regeln unterwirft.

Veröffentlicht von: @staffan

Dass ist für GB natürlich inakzeptabel.

Veröffentlicht von: @staffan

Von daher seh ich den Grund für das Scheitern der Verhandlungen bei der EU und nicht bei GB.

Ich sehe da schon mehr Balance, es ist ja nicht so, dass nur die EU unter ihren Bedingungen einen Markt zulässt, sondern auch das GB unter ihren Bedingungen die EU auf den britischen Markt lassen will.
Für Deutschland ist es eine schlechte Situation, denn innerhalb der EU ist der britische Markt der wichtigste und für die EU würde sich das ebenfalls schlecht auswirken, denn Deutschland ist der größte Geldgeber für die EU. Es wird bei keiner Einigung zunächst nur Verlierer geben und ich denke langfristig, wir es eine Einigung geben. GB hat sich in diesem Jahr verschuldet, wie noch nie. Nur eine Magret Thatcher, die rücksichtslos konsolidiert könnte da was erreichen. Einen Politiker mit dem Profil, sehe ich allerdings nicht. Aber es ist eine Tatsache, dass GB nicht durch den Beitritt in die EWG aus der Krise kam, sondern erst zehn Jahre später unter Thatcher.

orangsaya antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2539

Es geht doch um vieles.
a) Zoll
b) Nordirland
c) dürfen EU Bürger in GB arbeiten ohne besondere Genehmigung
d) ganz wichtig: Pensionen von EU Beamten und Abgeordneten aus GB.
Es kann ja nicht sein, dass die EU die bezahlen muss und England nicht mehr dafür bezahlt.

jigal antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871

Wobei das Problem der EU Beamten das Kleinste sein wird, da GB ohnehin nicht zum Nulltarif auf dem EU Markt absahnen darf.
Das langfristig größte Problem wird wohl sein, wie es mit Norwegen und der Schweiz ist. Die Länder müssen EU Beschlüsse hinnehmen, obwohl sie keinen Einfluss darauf haben. Ihr ja, kommt nicht mit ihrer Stimme, sondern mit dem Vertrag, den sie mit der EU abgeschlossen haben. Ob und wie, diese Ordnung langfristig durchhalten wird, steht in den Sternen.

orangsaya antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2539

Die Schweizer nutzen das ja sehr aus.
Sie kaufen günstig in Süddeutschland ein und lassen sich selbst für den Besuch in der Pizzeria die Umsatzsteuer rückerstatten.
Herr Schäuble, kommt ja aus der Gegend, wollte da eine Grenze von glaube 50 Euro unter der man nichts erstattet.

jigal antworten


Banji
Beiträge : 3581

Mich interessiert ...
.... wann der nächste -exit sich anbahnt. Ein Öexit oder ein Unexit oder gar ein Dexit?

Prognosen?

banji antworten
21 Antworten
staffan
(@staffan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 348

Oexit oder Unexit ..
.. wären doch kein Problem.

Schließlich ist die Türkei ja noch Beitrittskandidat.

Da hätten wir doch Ersatz ..

staffan antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153
Veröffentlicht von: @banji

Prognosen?

Wenn die Briten derbe [del]auf die Fresse[/del] auf das Antlitz fallen, sind alle anderen Exitusse wohl kuriert.... 😊

alf-melmac antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Weshalb sollte man bestraft werden(so klingt das) wenn man aus diesem Staatenverbund austritt? In den 10 Geboten finde ich es nicht, das man als grundsätzlich Souveräner Staat sich mehr und mehr einem künstlich geschaffenen hinzugeben hat :)?

Die Briten waren die letzen 110 Jahre immer auf der richtigen Seite. Ich glaube die haben einen guten Riecher dafür.

Ich habe selbst nichts gegen eine EU wenn sich diese im Zaum hält.

Ich will aber keine VSE haben.....

derneinsager antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153
Veröffentlicht von: @derneinsager

Weshalb sollte man bestraft werden(so klingt das) wenn man aus diesem Staatenverbund austritt? In den 10 Geboten finde ich es nicht, das man als grundsätzlich Souveräner Staat sich mehr und mehr einem künstlich geschaffenen hinzugeben hat :)?

sie werden nicht bestraft, der Wegfall der wirtschaftlichen Vorteile wird ihnen schwer zu schaffen machen, wie es aussieht...

Veröffentlicht von: @derneinsager

Die Briten waren die letzen 110 Jahre immer auf der richtigen Seite. Ich glaube die haben einen guten Riecher dafür.

seit 110 Jahren schrumpft das Empire auf das Kernland zurück
möglicherweise wird Schottland austreten, weil es zurück in die EU will

Veröffentlicht von: @derneinsager

Ich will aber keine VSE haben.....

eine Utopie; wenn sie Realität würde, wäre sie stärker als die USA...

alf-melmac antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581
Veröffentlicht von: @alf-melmac

möglicherweise wird Schottland austreten, weil es zurück in die EU will

Ralfsimbissbude würde ihnen dafür gern das Saarland anbieten.

banji antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2539

Schottland möchte nicht nur aus dem Königreich austreten, sie möchten auch gleich den Euro. Das Schottische Pfund gilt ja auch nicht in England.
Meine schottische Kollegin hat übrigens wegen Brexit den deutschen Pass.

jigal antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153
Veröffentlicht von: @banji

Ralfsimbissbude würde ihnen dafür gern das Saarland anbieten.

Die Saarländer sind eher französisch orientiert, siehe Lafontaine... 😊

alf-melmac antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Hi,ich zitiere mal auch wenn es viel ist 🙂

"*seit 110 Jahren schrumpft das Empire auf das Kernland zurück
möglicherweise wird Schottland austreten, weil es zurück in die EU will" "

Das ist wahr aber auch richtig. Das war doch im Grunde nur unterjochtes Gebiet was GB gar nix anging aber es ausbeutete.

Was ist im Gegensatz dazu mit Deutschland? Große Teile des Kernlandes, viele Millionen Tote, große Teile der historischen Architektur bis letztlich hin unser normales Selbstverständnis was eine Nation unserer Größe eigentlich haben müsste. Durch diesen Hitler-Dreck hat Deutschland im Nachgang mit sich selbst auf gewisse Art und Weise gebrochen und es wird sich so vollends anschaffen. So empfinde ich das, aber es ist ein anderes Thema.

Was Deutschland länger gehalten hat, ist der Wohlstand der breiten Masse. Mal Kucken was 2035 davon noch übrig ist.

"" "DerNeinsagerzum BeitragIch will aber keine VSE haben.....

eine Utopie; wenn sie Realität würde, wäre sie stärker als die USA..." ""

In wiefern Stärker als die USA? Militärisch sicher und hoffentlich nicht. Für eine gemeinsame Außenpolitik braucht man nicht zwingend einen großen Staat als ganzes.

Unterm Strich kann das für einen kleinen deutschen Bürger aus heutiger Sicht nur mehr Nachteile als Vorteile bringen wenn man ehrlich arbeiten möchte anstatt "ALG 3"dann am Strand des Mittelmeeres abzukassieren. Das antreiben dieses Projektes ist für mich mehr ideologischer Natur. Sogar die Türkei wäre doch längst an Bord gäbe es Erdogan nicht. Teil eines größeren Staates bedeutet für mich weniger Demokratie weil meine lokalen Interessen dann umso weniger vertreten werden.

Ich sehe diese Entwicklungen aber eigentlich auch vom Glauben her kritisch. Internationalismus führt letztlich direkt in das, was die Offenbarung des Johannes das Endzeitreich des Antichristen nennt - die totale Kontrolle über jeden Menschen. Noch ist es nicht so, aber die Tendenzen für die Grundlagen dafür gibt es und nehmen Teils schon Gestalt an.

derneinsager antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @derneinsager

Durch diesen Hitler-Dreck hat Deutschland im Nachgang mit sich selbst auf gewisse Art und Weise gebrochen und es wird sich so vollends anschaffen.

Also anschaffen brauchen wir uns nicht. 😉

Veröffentlicht von: @derneinsager

Was Deutschland länger gehalten hat, ist der Wohlstand der breiten Masse. Mal Kucken was 2035 davon noch übrig ist.

Das bröckelt ja schon länger. Hat mit Kohl angefangen, so richtig schlimm wurde es dann mit den Genossen der Bossen (bzw. mit Hartz).

Veröffentlicht von: @derneinsager

Internationalismus führt letztlich direkt in das, was die Offenbarung des Johannes das Endzeitreich des Antichristen nennt

😕 In der Offenbarung kommt der Ausdruck "Reich des Antichristen" nicht vorm, noch nicht einmal das Wort "Antichrist". Und wenn du dann mal nachliest, wo im NT das Wort "Antichrist" steht und was damit bezeichnet wird, dann merkst du, dass der vermutlich gar kein Reich hat.

Sollte der Antichrist (im biblischen Sinn des Wortes) tatsächlich in der Offenbarung vorkommen, ist er wohl das zweite (nicht das erste) Tier in Of 13.

Aus welcher Ecke das Tier dann endlich kommt, ist unklar. Trump könnte ein Schritt dahin sein, aber das ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

Veröffentlicht von: @derneinsager

Für eine gemeinsame Außenpolitik braucht man nicht zwingend einen großen Staat als ganzes.

Aber man muss mit einer Stimme reden , womit wir immerhin bei Of 17,13 wären.

Veröffentlicht von: @derneinsager

wenn man ehrlich arbeiten möchte anstatt "ALG 3"dann am Strand des Mittelmeeres abzukassieren.

Das klappt wohl nur, wenn man dort dann auch betteln geht, um sich das Geld aufzustocken ...

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alf-melmac

Wenn die Briten derbe [del]auf die Fresse[/del] auf das Antlitz fallen, sind alle anderen Exitusse wohl kuriert.... 😊

Artikel 50 des Vertrages über die europäische Union legitimiert die Rechtsgrundlage des Austrittes von GB

Genau so gut kann man sagen,
Brüssel will London derart demütigen und den Austritt erschweren, auf das es nie wieder ein anderes Mitglied wagt, diesen Artikel in Anspruch zu nehmen

Anonymous antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581
Veröffentlicht von: @scylla

Genau so gut kann man sagen,
Brüssel will London derart demütigen und den Austritt erschweren, auf das es nie wieder ein anderes Mitglied wagt, diesen Artikel in Anspruch zu nehmen

Im Falle des Falles wird das Ungarn und Polen ziemlich schnuppe sein.
😀

Denke ich mal so. 😊

banji antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @banji

Im Falle des Falles wird das Ungarn und Polen ziemlich schnuppe sein.
😀

Na ja.. noch ist der polnische (bei den Tschechen ehr weniger) Durst nach EU, besser speziell deutschem Geld, nicht gestillt. Noch ist die *deutsche Karte* zu reizvoll zum ausspielen, wenn man innenpolitisch Probleme hat
Aber mittelfristig, nach dem dahinscheiden der EU Melkkuh BRD, könnte ich mir schon vorstellen, das die Visegard Gruppe geschlossen die EU verlässt. Wer weiss, wäre imo auch ein Zusammenschluss mit Österreich oder zumindest eine intensivierte Zusammenarbeit, denkbar

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871

Ich denke nicht, dass Polen und Ungarn aus der EU austreten wollen. Die Isolierung geht schließlich nicht nur von den Ländern selbst aus, sondern auch von westlichen Politikern wird dieses Klima herbeigesprochen. Dabei sind inhaltlich die sparsamen vier im Westen gar nicht so weit von der Visegrad Gruppe weg. Es gibt da im Wesentlichen nur andere Unterschiede... Der Osten wurde von den westlichen Staaten nie voll angenommen, man schaut auf den Ex Warschauer Pakt Staaten herb. Das ist nur mein Bauchgefühl. Aber die sparsamen vier haben vor allem ein wirtschaftlich anderes Gewicht. Man würde sich ins eigene Fleisch schneiden, wenn diese Staaten innerhalb der EU so angefeindet würden. Bei den armen Ländern im Osten, kann man ruhig laut darüber nachdenken, ob man ihnen nicht ein paar Euro abziehen kann.

Die EU ist sozialdemokratisch geprägt und diese Prägung bröckelt seit Jahren.. Damit hadern einige in Brüssel. Sie sind ja froh, dass sie Spanien wieder zurück haben.

Tatsächlich wird es vermutlich nicht zu einem weiteren -exit kommen, sondern die EU wird sich erweitern. Die EU arbeitet daran, dass Griechenland geografisch keine Enklave mehr ist; sondern die EU durchgängig von einem Punkt zum anderen sich ausbreitet. Das wird die Zukunft sein, der gesamte Balkan wird zur EU gehören. An der Infrastruktur wird schon kräftig gearbeitet. Langfristig werden die Anrainerstaaten des Mittelmeer und die EU näher rücken. Sie werden nicht unbedingt zur EU gehören, denn da passt zu viel nicht zusammen. Aber eine Nähe zu Afrika, ist im Hinblick zu China eine Notwendigkeit.

orangsaya antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich denke nicht, dass Polen und Ungarn aus der EU austreten wollen. Die Isolierung geht schließlich nicht nur von den Ländern selbst aus, sondern auch von westlichen Politikern wird dieses Klima herbeigesprochen.

Na ja, wenn juristische Standards, die für eine moderne Demokratie wesentlich sind, abgeschafft werden, dann verschlechtert sich natürlich das Klima zu den demokratischen Staaten.

Die sparsamen Vier haben die Demokratie nicht angerührt. Zwar ist unklar, was alles in Österreich passiert wär, wenn die FPÖ länger in der Regierung geblieben wäre, oder was aus Schweden wird, wenn die Schweden"demokraten" an die Macht kommen, und ne französische Präsidentin Marine LP wär sicher auch ein Problem - aber das sind eben alles nur "wenns", in Ungarn und Polen ist das Problem des langsamen Demokratieabbaus real, kein was wäre wenn ...

Helmut

hkmwk antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871
Veröffentlicht von: @banji

.... wann der nächste -exit sich anbahnt. Ein Öexit oder ein Unexit oder gar ein Dexit?

Veröffentlicht von: @banji

Prognosen?

Ich denke, die Folgen des Lockdown werden wir die nächsten Jahre erst erleben und vielleicht so schlimm, wie wir es nie kannten.
Was ich allerdings eher vermute, ist, dass es eine härtere Trennung zwischen dem Norden und dem Süden geben wird. Das was die sparsamen Staaten genannt wird, wird sich weiter ausbauen.
Ich kann es auch verstehen, den auf einigen Ebenen wurden wir im Norden indirekt enteignet, damit der Süden nach vorne kommt. Gebracht hat es nur, dass der Süden noch mehr will.
An einen -exit glaube ich nicht, weil die Abkopplung vom EU-Binnenmarkt mehr Nachteile, als Vorteile bringt. Im Einzelfall könnte eine Abkopplung vom Euro sinnvoll sein, aber nicht vom Markt und den Zuschüssen.

orangsaya antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich denke, die Folgen des Lockdown werden wir die nächsten Jahre erst erleben

Ich fürchte, ein neuer Lockdown ist inzwischen unvermeidlich.

Über 10.000 neue Fälle am Tag, in dieser Woche werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die 16.000 erreicht, die Merkel vor kurzem noch für Weihnachten prognostiziert hat, wenn sich nix ändert. Und Politiker, die wohl immer noch nicht begriffen haben, dass um so härter gebremst werden muss, je länger man wartet.

Wenn sich nix ändert, sind in 3 Wochen alle jetzt noch freien Intensivbetten belegt, zwei Wochen später werden auch die jetzt noch anderweitig belegten Betten für Covid-19-Patienten benötigt, und dazu noch weitere (die woher kommen?).

Mit etwas Glück wirds nicht ganz so schlimm, aber dazu muss endlich konsequent gegengesteuert werden.

Also müssen wir die wirtschaftlichen Folgen eines zweiten Lockdowns bedenken. Das wird nicht lustig ...

Andere Länder sind da schon weiter, vor allem Belgien.

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @hkmwk

Über 10.000 neue Fälle am Tag,

Es sind positiv Getestete. Das sagt noch nicht viel.

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871
Veröffentlicht von: @ostwind

Es sind positiv Getestete. Das sagt noch nicht viel.

Das sagt mehr, als uns vor einem halben Jahr die Testergebnisse etwas sagen.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Das sagt mehr, als uns vor einem halben Jahr die Testergebnisse etwas sagen.

Mehr sagt es auf alle Fälle.😀

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @ostwind

Es sind positiv Getestete. Das sagt noch nicht viel.

Dass sich zur zeit die Zahl der wg. Covid-19 auf einer Intensivstation Liegenden jede Woche verdoppelt, sagt da sicher mehr. Das war ja die Grundlage für die Befürchtung, dass wir in wenigen Wochen mehr Todkranke als Intensivbetten haben werden.

Außerdem steigt auch wieder die Zahl der infizierten älteren Menschen, und damit der Anteil der schwer Erkrankten an den Infizierten. Das spricht dafür, dass es noch was dauern wird, bis die Welle der schwer Erkrankten wieder abebbt.

Helmut

hkmwk antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871
Veröffentlicht von: @hkmwk

Ich fürchte, ein neuer Lockdown ist inzwischen unvermeidlich.

Einen zweiten Lockdown wird es so nicht geben, den
1. Wissen wir etwas mehr über die Krankheit.

2. Lässt sich in dieser Form ein Lockdown kaum finanzieren. Die Folgen des letzten Lockdown werden wir die nächsten Jahre spüre.

3. Lockdowns wird es nur gebietsweise geben! Und der Staat wird versuchen die Kosten zu reduzieren. Wie der weitere Verlauf sein wird, wissen wir kurz und schmerzlos nicht. Wir wissen nicht, ist es es Session, oder gibt es eine Wanderbewegung des Virus. Das ist wichtig, weil der Virus voraussichtlich mutieren wird und so uns darauf einstellen müssen.

Ob es einen Impfstoff geben wird, wissen wir auch nicht. Gegen Aids wurde 40 Jahre kein Impfstoff gefunden. Wenn es einen Impfstoff geben sollte, wissen wir nicht wie gut die Brühe ist. Es kann sein, dass die Wirkung ganz schnell verpufft. Ich tippe darauf, das wir eher bessere Behandlungsmethoden finden. Aber auch das ist reine Spekulation.

orangsaya antworten
ALF.MELMAC
Beiträge : 2153

der Boris J pokert nur für ein maximales Ergebnis, aus seiner Sicht

alf-melmac antworten
6 Antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

Nee, ne, oder?

banji antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153

Der will ein Abkommen analog zu CETA, also wie EU und Kanada

https://de.wikipedia.org/wiki/Umfassendes_Wirtschafts-_und_Handelsabkommen

wenn er clever ist, kriegt er das...

alf-melmac antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

Irgendwie hat der Johnson was "trump"iges. Abgesehen von der Haarfrisur und auch sonst macht er so ziemlich was er will.

banji antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153

man wird sehen, zuletzt bekam er viel Qualm aus der eigenen Partei...

alf-melmac antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Bin für ein Bawüxit :)))

derneinsager antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2871
Veröffentlicht von: @alf-melmac

der Boris J pokert nur für ein maximales Ergebnis, aus seiner Sicht

Das Problem beim Pokern ist, dass die Karten irgendwann offen auf dem Tisch liegen.

orangsaya antworten


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