Der Einzug von Gesetzlichkeit und Anklage in unserer Gesellschaft
Hallo Community,
Der Satz, der unter der dem Titel des Forums, in dem ich das hier poste, steht, lautet:
Hier geht's um das, was unsere Gesellschaft bewegt.
Gibt es hier jemanden, der die Notwendigkeit christlicher Aktion sieht, die Umwelt sauber zu halten und den Müll, den andere hineinbringen, wegzuräumen?
Ja, ein guter Freund von mir hat damit angefangen und inzwischen sind wir mehrere Leute.
Er verlässt nie sein Haus ohne einen Müllbeutel und eine Greifzange und sammelt den Unrat auf, den andere Leute durch Autofenster entsorgen oder einfach so fallen lassen.
Habt Ihr auch schon Dinge in Eurer Umwelt wahrgenommen, die geeignet wären, Gesetzlichkeit in die Gesellschaft hineinzutragen? Seid Ihr in letzter Zeit Menschen begegnet, die auf haarkleine Einhaltung von Gesetzen pochen, selbst wenn die Nichtbefolgung an der Stelle klar niemanden behindert oder gar schädigt?
Ja, das passiert mir gelegentlich. Besonders auf einer ganz bestimmten Straße, wo so ein staatlicher Fotoapparat steht, der gern teure Bilder anfertigt.
Auch bei haarkleinen Übertretungen von Gesetzen (z.B. spätabends) schießt er erbarmungslos seine Bilder und verkauft sie dann zu Preisen ab 15,-- Euro - bei dieser miesen Qualität reiner Wucher.
Dabei wurde niemand behindert oder gar geschädigt. Ich sehe dies als Ausdruck stupider Gesetzlichkeit.
Veröffentlicht von: @bepe0905Ja, das passiert mir gelegentlich. Besonders auf einer ganz bestimmten Straße, wo so ein staatlicher Fotoapparat steht, der gern teure Bilder anfertigt.
Auch bei haarkleinen Übertretungen von Gesetzen (z.B. spätabends) schießt er erbarmungslos seine Bilder und verkauft sie dann zu Preisen ab 15,-- Euro - bei dieser miesen Qualität reiner Wucher.
Dabei wurde niemand behindert oder gar geschädigt. Ich sehe dies als Ausdruck stupider Gesetzlichkeit.
Meistens ist es dann auch noch eine miese Bildqualität.
Aber die erzieherische Wirkung dieser Fotoapparate ist nicht zu unterschätzen.
Wir waren jetzt grad eine Woche im Schwarzwald und auf einer von uns häufig befahrenen Straße machten wir (und vermutlich nicht nur wir) auch schon Bekanntschaft mit einem solchen Apparat. Und es ist wirklich auffällig, dass sämtliche uns entgegenkommenden (oder vor uns herfahrenden) Fahrzeuge in diesem Streckenabschnitt sehr gemächlich unterwegs sind.
Das ist grundsätzlich verständlich.
Nicht ganz verstehen kann ich den "vorauseilenden Gehorsam" mancher Verkehrsteilnehmer, die bei einem "60-km-Schild" grundsätzlich maximal 45 Stundenkilometer fahren. Erhoffen sie evtl. Bonuspunkte, die sie bei der nächsten Geschwindigkeitsüberschreitung einlösen dürfen?
Mich reizt an solchen Schildern eher, auszuprobieren, wie knapp die Radarfalle eingestellt ist. Früher konnte man das Limit bis 9 Stunden-km überschreiten, heutzutage scheint die Grenze bei 5 Stunden-km zu liegen.
@bepe0905 Mich reizt an solchen Schildern eher, auszuprobieren, wie knapp die Radarfalle eingestellt ist.
Mich reizt es eher, mir die Gesichter von Angehörigen anzuschauen, wenn mal wieder jemand, sich um keine Hinweisschilder scherend, um den Baum gewickelt hat. So reizt jeden was anderes. 🙂
Nicht ganz verstehen kann ich den "vorauseilenden Gehorsam" mancher Verkehrsteilnehmer, die bei einem "60-km-Schild" grundsätzlich maximal 45 Stundenkilometer fahren. Erhoffen sie evtl. Bonuspunkte, die sie bei der nächsten Geschwindigkeitsüberschreitung einlösen dürfen?
Im 1. HJ. 2024 habe ich insgesamt mehr als 500 Euro Bußgeld wegen Radarfallen gezahlt plus 1Punkt in Flensburg. Seit etwa einem Jahr halte ich mich nun strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, schalte wenn sinnvoll den Tempomat ein. Das gefällt den mir nachfolgenden Autofahrern oft so gar nicht. Viele werden richtig aggressiv, obwohl ich strikt die erlaubte Geschwindigkeit fahren wenn ich möglich. Ich finde Drängler richtig übel.
Na, da hast du dir aber ein "dickes Ding" geleistet, 500 Euronen sind nicht ganz ohne....
Früher war ich beruflich sehr viel unterwegs. Da konnte es sein, dass ich am Freitag beispielsweise von Wiesbaden über Siegerland, Dortmund, Bremen nach Hamburg gefahren bin, Samstag dann weiter nach Schwerin, Berlin, Leipzig, am Sonntag ging es dann gemütlich weiter nach Chemnitz, Plauen bis Nürnberg um am Montag dann über Stuttgart zurück nach Wiesbaden zu fahren, alles in allem gut und gern 2000 Kilometer. Und im Jahr kamen dann auch mal 80 bis 90 Tkm zusammen.
Fast schon logisch, dass ich da (bei aller Vorsicht und vorausschauenden Fahrweise) auch einiges an Knöllchen und Punkten sammelte, meistens allerdings im Rahmen von maximal 25,-- Euro. Da hatte ich sogar ein "Jahresbudget" von ca. 500,-- Euro als "Geschäftskosten" eingeplant. Das einzig angenehme dabei: Meine Verwarnungskosten und Bußgelder konnte ich steuerlich unter "Fahrtkosten" geltend machen und das FA hat dies nie beanstandet.
Veröffentlicht von: @bepe0905Das ist grundsätzlich verständlich.
Nicht ganz verstehen kann ich den "vorauseilenden Gehorsam" mancher Verkehrsteilnehmer, die bei einem "60-km-Schild" grundsätzlich maximal 45 Stundenkilometer fahren. Erhoffen sie evtl. Bonuspunkte, die sie bei der nächsten Geschwindigkeitsüberschreitung einlösen dürfen?Mich reizt an solchen Schildern eher, auszuprobieren, wie knapp die Radarfalle eingestellt ist. Früher konnte man das Limit bis 9 Stunden-km überschreiten, heutzutage scheint die Grenze bei 5 Stunden-km zu liegen.
Was heißt da 'vorauseilender Gehorsam'? Manchmal fällt einem spontan, wenn einer von hinten angeschossen kommt, halt ein, dass die geforderten 60 km/h ja Maximalgeschwindigkeit sind ... Und nein, ich würde dann auch nicht 45 km/h fahren, aber schneller als 60 km/h muss ich dann auch nicht sein.
Und dann fühl ich mich wie ein guter Mensch, weil ich den armen Raser vor einem Strafzettel bewahrt hab 🤣
Und dann fühl ich mich wie ein guter Mensch, weil ich den armen Raser vor einem Strafzettel bewahrt hab
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stimmt, manchmal habt die vorsichtige Fahrweise anderer Fahrer 😇
mich vor größeren Ausgaben bewahrt 👍
Ich erwarte gerade auch mal wieder so eine Bezahl-Aufforderung für so ein überteuertes Foto 🙁
Wenn meine Frau neben mir sitzt, hat sie in der Regel immer den Drang, mir rechtzeitig zu sagen: "Denk dran, Du darfst hier nur ....!". Mein Augenrollen nimmt sie in Kauf ... Diesmal sass sie nicht neben mir, als ich so fröhlich und guter Dinge dem Bltz entgegenfuhr.
Nicht immer glaube ich dem Wortlaut der Hl. Schrift - aber Genesis 2,18 geht ok und macht Sinn 😉
L'Chaim
@awhler Mir passiert es paradoxerweise meist dann, wenn ich längere Zeit besonders umsichtig und verkehrsgerecht fahre, dass ich (meist mit geringer Überschreitung) in eine "Radarfalle" gerate. Wahrscheinlich, weil gemächliche Geschwindigkeit zu einem Gefühl der Sicherheit führt und das "gerechte Selbstgefühl des braven Verkehrsteilnehmers" bestärkt. Daher waren (und sind) es bei mir meistens die akzeptablen üblichen 15,- bis 25,- Euro-Knollen, die ich jetzt (da nicht mehr berufstätig) nicht mehr steuerlich absetzen kann, sondern aus eigener Tasche bezahlen muss.
Wirklich schnell fahre ich selten, denn Cabriofahrer sind bekanntlich Genießer. 😎 🙂 😌
Nur einmal bin ich (nachts vom 23. auf 24. Dezember bei trockner Autobahn) in 2 Std 30 Min. von München nach Wiesbaden gefahren (das schafft kein ICE) und da wusste ich glücklicherweise, wo die Fotostudios auf Kunden lauern.
@goodfruit Nein, ich kann nichts Vetgleichbares erkennen und ich wundere mich auch, worauf du deinen Fokus setzt und welche Gedanken dich umtreiben.
Kann es sein, dass du durch deinen Umgang "den Dingen" mehr Macht zuordnest als sie von sich aus haben?
⬇️STOP⬆️
Soll man vor so eine Grenze halt machen?
Ja klar. Steht ja Stop.
Was tue ich, wenn ich das tue?
Du bist achtsam und lässt dir 'was sagen. Latschst nicht einfach d'rüber.
Ich werde auf jeden Fall das nächste mal, wenn ich an diese Grenze komme, anhalten und zum Gebet verweilen.
Sehr gut.
inhaltsstiftend, das Gute bewahrend,
Vorschlag: "Was würde Jesus dazu sagen?"
🍓 Pass auf dich auf, goodfruit.
Zum Eingangsbeitrag
Wenn wir schon so mies sind, Himmelreich zu bauen, so können wir uns denn doch wenigstens daran beteiligen, Satan beim Bau seines Reiches zu blockieren.
Den Satz verstehe ich nicht. Da fehlt mindestens ein Wort. Was soll daran mies sein Himmelreich zu bauen?