Der Einzug von Gesetzlichkeit und Anklage in unserer Gesellschaft
Hallo Community,
Der Satz, der unter der dem Titel des Forums, in dem ich das hier poste, steht, lautet:
Hier geht's um das, was unsere Gesellschaft bewegt.
Veröffentlicht von: @goodfruitOder wenn du dein oben genanntes Gebet sprichst, dann sei gewiss, dass er dich gehört hat und mach dir keine weiteren Sorgen.
Ich halte das für etwas vereinfacht. Ich spreche kein Gebet und hak die Sache ab. Ich sehe eine Problematik und solange die Fortbesteht, sehe ich Anlass, diese vor den Thron Gottes zu bringen.
Ich denke, du musst Sachen die dich bewegen nicht immer wieder vor den Thron bringen, denn sonst würde Jesus nicht sagen, dass man darauf vertrauen/ daran glauben soll, es bereits empfangen zu haben. Das Gebet ist ein Teil (da richtest du dich an Gott), der Glaube daran, dass es erhört wird und du Gott vertraust, dass er es schon getan hat, das ist dein Teil dabei. (wobei Gott sicher nicht sauer ist, wenn du mehrmals wegen dem gleichen kommst, aber unterschätze deinen Teil nicht)
@goodfruit Gibt es hier jemanden, der die Notwendigkeit christlicher Aktion sieht, die Umwelt sauber zu halten und den Müll, den andere hineinbringen, wegzuräumen?
Das ist der einzige Satz aus Deinem Eingangsposting, bei welchem ich so ungefähr mitgehen kann: Als Radfahrer im ländlichen Raum ärgere ich mich täglich, wieviel Müll die Leute so aus ihren Autofenstern werfen. Daher bin ich auch jedes Jahr bei der Müll-Sammel-Aktion dabei, die unser Bürgermeister mal in's Leben rief, mit dabei und habe auch bei den Bürgermeistern der Nachbardörfer angeregt, etwas Ähnliches zu organisieren: Von mir aus könnte man das auch alle zwei Monate machen: an einem Samstagnachmittag gehen alle Dorfbewohner (die da freiwillig mitmachen mögen, also leider immer nur ein bis zwei Dutzend... 🙁 ) die Straßen ihres Dorfes ab und sammeln halt Müll ein. Da kommen immer mehrere Säckel voll an weggeschmissenen Chips- und Zigarettenverpackungen, Coffee-to-Go-Bechern und McDoof-Dreck zusammen, aber auch allerhand Schnapsflaschen...
Dass aber da irgendwelche satanischen Kräften wirken würden, wenn Leute zu faul sind, ihren Dreck auf dem Heimweg von der Disco bis nach hause mitzunehmen, denke ich eher nicht. Entsprechend ergibt für mich dann auch der Rest Deines Postings keinen Sinn. Ob z.B. die von Dir erwähnten Stop-Schriftzüge oder die Linie einen Sinn hinsichtlich der Verkehrssicherheit haben könnten, wie es deborah andachte, wäre auch meine erste Vermutung gewesen: auf viel befahrenen Radwegen kann es schon mal dazu kommen, dass Gruppen von Radfahrern nebeneinander fahren und dann die entgegenkommenden Radler (oder auch Fußgänger) zur Seite gedrängt werden. Verkehrsteilnehmer sind echt dämlich manchmal, bzw. verhalten sich nicht sehr umsichtig. So erlebe ich es in den vergangenen paar Jahren deutlich häufiger, dass ehr alte Leute, die früher überhaupt nicht mehr Rad gefahren wären, nun auf ihren E-Bikes unterwegs sind und dabei so wenig Rücksicht auf anderen Verkehrsteilnehmer nehmen, aber auch einfach dumm sich verhalten, dass ich immer, um meinen Ärger zu beruhigen, mir sagen muss: "Na, besser, als wenn die noch Auto fahren würden..." Teilweise scheinen die nicht zu wissen, dass die Rechts-Fahren-Regel auch auf Radwegen gilt, die in beide Richtungen befahren werden, so dass ich, wenn ich solchen Leuten entgegenfahre, mir nie sicher sein, kann, dass die, sobald man nah genug aneinander dran ist, auf "ihre" Seite wechseln, um mich, den Gegenverkehr, durchzulassen. Gerade an Wochenenden mit schönem Wetter passiert es dann mitunter vier, fünf Mal, dass ich auf einer Strecke von zehn Kilometern schlicht vom Rad absteigen muss, um radelnde Rentnerpulks an mir vorbei zu lassen. Da wäre dann so eine Art Mittelstreifen, wie Du ihn beschreibst, vielleicht schon eine gewisse Hilfe, die Leute an die basalsten Verkehrsregeln zu erinnern...
Es könnte also sein, dass die Schriftzüge aus den von deborah angedachten Gründen Sinn ergeben und die Mittel-Linie aus den von mir angedachten. Es könnte darüber hinaus aber auch so sein, dass schlicht jener Betrieb, der für solche Straßenmarkierungen zuständig ist, einen Fehler gemacht hat. Ich hab keine Ahnung, wer wie auf welche Art und Weise an wen die Anweisungen für sowas gibt, aber es sind immer noch fehlbare Menschen, und Fehler wirken häufig absurd. Mir kommt dabei eine Situation in den Sinn, die ich vor ein paar Wochen hatte, als ich an einer Stelle vorbeiradelte, wo Männer in Warn-Oranger Arbeitskluft gerade Markierungen auftrugen an einer Art Kreuzung. Einer von denen sammelte gerade einige dieser hütchenartigen "Leitkegel" (musste den Begriff jetzt erst ergoogeln) ein und tat scherzeshalber so, also wolle er sich einen davon auf den Kopf setzten. Im Vorbeifahren zog ich einen imaginären Hut (weil ich Leute, die arbeiten und gute Laune dabei haben, immer respektiere), und er griff meine Geste auf, setzte den Leitkegel ab und verbeugte sich in meine Richtung, wie ein Schauspieler auf der Bühne. Ich applaudierte mit einem Klaschen (bin gut im Freihändig-Fahren *strunz* ), und war auch schon an ihnen vorbei. Hinter mir hörte ich noch irgendein Lachen und zwei oder drei Rufe, die ich nicht verstand. Beim Weiterfahren versuchte ich, zu rekapitulieren, was die da wohl gerufen haben könnten, bis mir auffiel, dass ich es deswegen nicht verstanden hatte, weil ich die Sprache nicht kannte: Es hatte sich um eine Gruppe dunkelhäutiger Arbeiter gehandelt, Inder oder Pakistani vermutlich, und ihre Rufe hatten vermutlich nicht mir gegolten, sondern einander. Waren die überhaupt von hier oder waren das Kontrakt-Arbeiter, die für ein paar Wochen nach Deutschland kommen, hier Bau-Jobs erledigen und dann wieder in ihre Heimta zurückreisen? Falls letzteres: Sprach womöglich keiner von denen Deutsch?
Und nun stell Dir vor, Du hast so eine Gruppe von Arbeitern, denen ihr Chef sagt: "Tut die und jenes!" - und dann tun sie es, ohne zu erkennen, ob das, was sie tun, auch Sinn ergibt. Da wird dann womöglich das "STOP" an der falschen Stelle des Weges gemalt, weil irgendwo eine Anweisung falsch verstanden wurde, eine Streckenangabe einen Tippfehler enthielt oder was auch immer es für Möglichkeiten an Mißverständnissen geben mag. Und die Arbeiter vor Ort erkennen nicht, dass es sich da um ein Mißverständnis handelt, weil sie nicht wissen, wie in Deutschland Hinweise im Straßenverkehr üblicherweise gegeben werden...
Wenn man etwas nicht versteht, besteht halt immer auch die Möglichkeit, dass dieses etwas eine Absurdität ist, also gar keinen Sinn ergeben kann, weil der Zufall seine Hände im Spiel hatte. (Für alle Cineasten: Denkt an den Film "Brazil" 😉 )
Generell als feedback:
Wir zwei waren in der Vergangenheit uns hier im Forum selten über irgendetwas einig und hatten zu den meisten Themen unterschiedliche Meinungen. Dennoch hatte ich früher immer auch den Eindruck, als würdest Du vernünftig argumentieren und nicht einfach irgendwelchen verworrenen Unfug labern.
Nun hattest neulich schon einen Thread im "Mit Gott erlebt"-Unterforum aufgemacht (in dem ich nicht mitdiskutieren darf) bei dem andere User Dir schon ein Feedback gaben, dass Dein Schreiben wenig Sinn zu ergeben schien. Denen musste ich innerlich beipflichten. Gleiches gilt m.A.n. auch hier. Mir scheint, dass Du, um es in Sportler-Terminologie auszudrücken, momentan etwas overpaced, d.h. mal einen Gang runterschalten solltest beim Posten. Deine Threads wirken irgendwie getrieben und verwirrt zugleich, als stündest Du unter Drogen oder großem psychischen Druck. Dass Du hier so die Satanismus-Schiene fährst, lässt mich befürchten, dass Du gerade in eine für Dich selbst nicht gesunde religiös-wahnhafte Richtung unterwegs bist. Ich sage: in diese Richtung - weil Du da noch nicht vollständig angekommen bist. Was Deine Überlegungen hinsichtlich der Kinder oder der Frage, ob es sich nicht doch um ein "Kunstwerk" handeln könne, deutlich machen: Noch bist Du nicht hundertprozentig davon überzeugt, hier Satan am Schalten und Walten erkennen zu können, noch versuchst Du, sachlichere Alternativen zu erwägen.
Andererseits meine ich in Deinem Beitrag schon typische Wahn-Verteidigungs-Strategien zu bemerken wie z.B. hier:
Im Kleinen, ja im sehr Kleinen geht es los (...)
So kann man eine Wahnidee immer gegen Einwände verteidigen, die ungefähr so lauten: "Also ich kann da nix erkennen, bläst Du hier nicht gerade eine Sirren, das von einer Mücke stammen könnte, falls es sich nicht doch nur um ein queerstehendes Haar in der Ohrmuscheln handeln sollte, dass im Luftzug flirrt, zu einem Elefanten auf?"
Wenn Du Zeichen siehst, wo alle anderen keine sehen, dann mag dies zwar damit zusammenhängen, dass die anderen nicht genau genug hinschauen, oder dass diese Zeichen vielleicht nur sehr klein und versteckt zu erkennen sind für jemanden, der genug sensibilisiert für sie ist, nach dem biblischen Motto: "Wer Ohren hat zu hören..."
Wenn jedoch die Zeichen beliebig klein sein dürfen, um sie in irgendeine Richtung interpretieren zu können, verliert man hinsichtlich seiner Überzeugungen eine Abgleichungsmöglichkeit mit der Realität der anderen. Ob die anderen sie erkennen, wird dann irrelevant hinsichtlich ihrer Interpretation: dann haben halt die anderen nicht die Ohren zu hören...
Es kann aber auch sein, dass da eben überhaupt keine Zeichen (Muster mit Bedeutung) sind und derjenige, der solche zu sehen meint, sie sich schlicht einbildet, d.h. wähnt, sie zu sehen.
Veröffentlicht von: @goodfruitIch gehe aber davon aus, dass es eine geistige Welt gibt und dass die Kämpfe in dieser grad massiv zunehmen. Alles, was sich materiell durchsetzt - auch an Regierungen und realen Gesetzen - ist einmal in der geistigen Welt vorbereitet worden. Daher sind wir als Christen dazu aufgerufen, die geistige Welt wahrzunehmen und darin zu wirken: warnend, inhaltsstiftend, das Gute bewahrend, Himmelreich bauend und das Böse bekämpfend.
Abgesehen davon, dass, denke ich, für die "These" zu viele Infos fehlen, ist hier leider ja recht zu geben.
Veröffentlicht von: @jack-black
Dass aber da irgendwelche satanischen Kräften wirken würden, wenn Leute zu faul sind, ihren Dreck auf dem Heimweg von der Disco bis nach hause mitzunehmen, denke ich eher nicht.
Faulheit ... kann schon vom Teulel eingeredet sein, denke ich. Und der Mensch richtet sich halt dann danach, statt nach Gottes Disziplin.
@samira-jessica Faulheit ... kann schon vom Teulel eingeredet sein, denke ich.
Ich nicht.
@samira-jessica Abgesehen davon, dass, denke ich, für die "These" zu viele Infos fehlen, ist hier leider ja recht zu geben.
Das ist für mein mit eine Grundlage christlicher Weltsicht: Die geistige Welt prägt die materielle Welt. Was ich in der materiellen Welt einnehme, muss zunächst einmal in der geistigen Welt erobert sein.
Um zu einer übersichtlicheren Darstellung zu kommen, habe ich ChatGPT bemüht, mir diese Frage zu beantworten:
Welche Gründe (biblisch) gibt es zu der Annahme, dass Zusammenhänge und deren Veränderungen in der materiellen Welt, zunächst in der geistigen Welt vorbereitet sein müssen?
Es wurden mir folgende Bibelverse genannt:
Hebräer 11,3
„Durch Glauben erkennen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass das Sichtbare nicht aus dem Sichtbaren geworden ist.“
Daniel 10,12-13
„Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, Einsicht zu erlangen […] sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen um deiner Worte willen. Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen…“
Epheser 6,12
„Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“
Johannes 5,19
„Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“
Jakobus 5,16b-18
„Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Elia war ein Mensch wie wir und betete inständig, dass es nicht regnen solle, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate.“
Lukas 17,20-21
„Das Reich Gottes kommt nicht mit äußeren Zeichen. Man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: Da! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“
Es wurde folgendes Fazit formuliert:
Die Bibel lehrt implizit, dass geistliche Realitäten den sichtbaren Dingen vorausgehen und oft ihre Ursache sind. Veränderungen im Sichtbaren sind oft das Ergebnis geistlicher Vorgänge – sei es durch Gebet, Gottes souveränes Wirken, geistliche Kämpfe oder göttliche Ordnungen. Dieses Prinzip wird besonders in prophetischen, apokalyptischen und lehrmäßigen Texten deutlich.
In der christliche Vorstellung von der Welt wird diese durch geistliche Größen geformt und regiert. Auch wenn es viele Akteure gibt, so kann doch alles auf die Versuche Satans auf der einen und Gott auf der anderen Seite reduziert werden, die Macht innezuhalten und die Welt dann entsprechend zu gestalten. Auch jeder Christ ist da ein Akteur - wobei ich nicht automatisch gleich jeden Christen als Akteur für Gottes Welt sehen würde. Es hat gute Gründe, warum ich nicht mehr in der Kirche bin und vielerorts haben die Kräfte, die auf Anklage von Geschwistern stehen, die sehr gesetzlich denken und agieren, die ehr dem Tod dienen als dem Leben, die eher eine kalte Gesetzlichkeit als wichtigste gesellschaftliche Kraft sehen, denn eine von Herzen kommende Liebe ganze Gemeinden übernommen.
Wir leben in einer Zeit, in der Demokratien auf der Abschussliste stehen, in denen eine Refeudalisierung auf der Agenda steht und man bemüht ist, Cäsaren (oder auch Zaren) in die Macht zu setzen, die dann die Freiheit, die einen Menschen zum Menschen macht, beenden.
Das ist der größere Rahmen, in den ich meine Gedanken und Ansätze einordnen würde.
Es ist normal, dass solche Ansätze sich einschleichen und langsam immer mehr werden. Wer da sensibel ist, der hat eine gewisse Verantwortung, frühe Signale in dieser Richtung zu kommunizieren.
Ein empfindliches Messgerät, wird schnell Alarm geben und es sind Fehlalarme möglich. Dessen bin ich mir bewusst. Aber eine Versäumnis im Erkennen der Zeichen der Zeit, kann uns die Kultur, kann uns den Rahmen freiheitlichen Lebens und Glaubens rauben.
Vielleicht genauso wichtig wie Warnungen (insbesondere, wenn die nicht hinreichend begründet werden können) ist die Sensibilität für die ganze Problematik und die Bereitschaft, sich nicht die Lebensgrundlage von Satan rauben zu lassen.
Wenn Satan auf ein glasklares und eindeutiges "No!" bei so gut wie jeden Menschen in unserer Gesellschaft stößt, dann wird er sich erst Länder suchen, die er leichter in die Finger bekommen kann. Allerdings kann man überall sehen, dass es auch Menschen gibt, die in einer totalitären Herrschaft eine Chance und eine Verbesserung ihrer Situation sehen - und das grade auch in christlichem Umfeld. Die Putin-Versteher (als Beispiel für die Fans eines Terrorstaates) sind hier nur ein Beispiel. Ich könnte einige Gemeinden benennen, die da eindeutig vom Mindset gefangen sind und die auch Himmel und Erde bewegen, dass Menschen, die diese Ausrichtung kritisch sehen, aus ihrem Dunstkreis halten möchten. Keine Sorge, ich werde da niemanden bloßstellen. Ich denke da besonders an eine spezielle freie Gemeinde, in die wir an sich gerne gegangen wäre, die aber von sich aus dicht gemacht haben und wo es auch unseren Kindern unmöglich gemacht wurde, bei ihnen anzudocken. Neben einer (möglicherweise nur zu Schau gestellten) intellektuellen wie theologischen Offenheit und Differenziertheit, findet sich dort vor allem pharisäerhafte Gesetzlichkeit und elitärer Dünkel, was gut zu terrorstaatlichen Idealen passt.
Wir leben in Zeiten des Umbruchs. Lange Zeit wurden Demokratien gefördert und installiert. Die USA als Großmacht hatte da eine Vorreiterrolle. Dies ist nicht zuletzt auch wegen der politischen Machtverschiebung in den USA jetzt anders. Wer seine Demokratie und wer bürgerliche Freiheitsrechte bewahren muss, der muss dafür kämpfen - und zwar zu einem Zeitpunkt und an einem Ort, an dem man noch eine gute Chance hat etwas zu bewegen: in der geistlichen Welt. Ein entschiedener und vollmächtiger Auftritt in Jesu ist dort ebenso notwendig, wie die Sensibilität, die Vorhut geistiger Übernahme durch den Feind zu erkennen.
Aus den vielen Sätzen lese ich heraus, dass Du (Du sprichst auch von dem "Wir" der Familie) "aus guten Gründen ... nicht mehr in der Kirche" bist ...
Ich lese von einer Gemeinde "die von sich aus dicht gemacht hat", Dir/euch das "Andocken ... unmöglich" gemacht hat und stellst dann eine Verknüpfung her von "pharisäerhafter Gesetzlichkeit und elitärem Dünkel, was gut zu terrorstaatlichen Idealen passt" ... Hui!
Das macht mich als Leser stutzig und provoziert die ehrliche und besorgte Rückfrage nach Deinem Befinden und "Mindset" ... und wie Du unterwegs bist in der Frage, WARUM Du keinen Anschluss findest und Dich "geistlich" scheinbar gar nicht verstanden fühlst.
Ich empfinde für Dich, die Ermutigung, mal kräftig durchzuatmen und mal n bisschen loslassen- und zwei Gänge runter zu schalten.
Wenn JESUS der HERR ist (unser Glaube), sind wir MIT DIESEM GLAUBEN befreit davon, uns zu viel und zu tief zu verstricken im Labyrinth geistlicher Kampfes-Phantasien & Spekulationen.
L'Chaim
Dann würde aus einer Randbemerkung ein Riesenthema werden und in dessen Folge "awler" dann ziemlich sicher den Eindruck haben würde, dass ich ihm gegenüber genau so auftrete, wie ich bei ihm kritisch angemerkt habe.
Also ersparen wir uns alle den Stress.
"Das macht mich als Leser stutzig und provoziert die ehrliche und besorgte Rückfrage nach Deinem Befinden und "Mindset" ... und wie Du unterwegs bist in der Frage, WARUM Du keinen Anschluss findest und Dich "geistlich" scheinbar gar nicht verstanden fühlst.
Ich empfinde für Dich, die Ermutigung, mal kräftig durchzuatmen und mal n bisschen loslassen- und zwei Gänge runter zu schalten."
Ich glaube nicht, dass Du es toll fändest, wenn man so etwas zu Dir sagte.
Bei dem, was ich im Starter-Posting und in den mittlerweile nachgelieferten Postings lese, sehe ich nicht, wieso meine Wahrnehmung und Reaktion darauf etwas "Unrechtes" oder Unangemessenes sein soll.
Ich setze mich ja selbst ebenso wie jeder Andere hier - gewollt und bewusst - den Feedbacks aus und muss im Zweifelsfall damit umgehen, Kritik und Unverständnis zu ernten ... ob ich das "toll" finde oder nicht, ist nicht die Frage und davon auszugehen, dass es immer nur Verständnis und Zustimmung gibt, ist ja keine Basis der Kommunikation hier (wie auch sonst im Leben.)
Und meine Rückfragen und meine Versuch, auch mit dem Christus-Bezug einen Impuls zu geben, um etwas entspannter und unaufgeregter mit dem "Phänomen Wegbeschriftung" umzugehen (was immer es nun ist) - daran mag ich denn auch nix zurückziehen ...
L'Chaim
@awhler dem "Wir" der Familie
Das bezog sich auf die Suche nach einer neuen Gemeinde, und den Erfahrungen mit einer, die uns klar nicht wollte. Der Rest meiner Familie ist nicht aus der Landeskirche ausgetreten.
Wenn JESUS der HERR ist (unser Glaube), sind wir MIT DIESEM GLAUBEN befreit davon, uns zu viel und zu tief zu verstricken im Labyrinth geistlicher Kampfes-Phantasien & Spekulationen.
Wenn Jesus unser Herr ist, dann sind wir automatisch im geistigen Kampf verstrickt! Und wenn wir uns nicht zu tief hineingeben sollten, dann in erster Linie, indem wir nicht selber zu Akteuren in diesem Kampf werden - z.B., dass wir selber nicht Menschen durch Flüche oder dergleichen angreifen, dass wir nichts kaputt machen, sondern dass wir solchen Handeln dem Herrn überlassen.
Aber die Aktivitäten des Feindes um mich herum zu beobachten ist schon wichtig. Ich halte mich eng an Christus und so brauche ich keine Angst zu haben und habe es auch nicht. Aber trotzdem ist es wichtig, wahrzunehmen, was so passiert.
Wie ich schon gesagte habe, gibt es global grad Versuche der Refeudalisierung, Demokratische Strukturen abzubauen und durch totalitäre Herrscher zu ersetzen. Es wäre sehr merkwürdig, wenn es solche Bestrebungen für Deutschland nicht geben würde. Von daher ist auch unsere Kultur, unsere Gesellschaft und unser Staat in Gefahr und damit wir alle. Ich hatte festgestellt (an sich eine Trivialität), dass jede Veränderung in der geistlichen Welt zunächst einmal erreicht sein muss, damit sie sich materiell manifestieren kann. Wenn jemand die Demokratie in Deutschland abschaffen will, wenn jemand eine Macht parallel zur legitimierten Macht aufbauen will, wenn jemand das Grundgesetz und zentrale Rechte der Bundebürger abschaffen will bzw. konkrete "verborgene" Gesetze mit schlimmen Strafen als Folge eines Übertritts etablieren will, dann muss er den Raum dafür zunächst einmal in der geistigen Welt geschaffen haben.
Solches zu verhindern ist meine Intention hier und ich sehe dies auch als eine wichtige Aufgabe eines jeden Christen generell.
Es überrascht mich nicht, dass kaum jemand diese Ansicht teilt. So ist halt der Zustand unserer Kirchen. Und ich finde es schade, dass diese offenbar ihrer gesellschaftlichen Aufgaben in der geistigen Welt kaum bewusst sind.
Ich halte dann wohl am Ende des Tages fest, dass wir - wie immer Andere sich hier zuordnen - auf "unterschiedlichen Etagen" unterwegs sind im Haus des Lebens und des Glaubens.
Das Fundament gerne 1. Korinther 3,12 ...
Aber dann hört' s bei mir auf, Deine Aus- und Einblicke (theologisch, psychologisch, spirituell) zu teilen ...
L' Chaim
Veröffentlicht von: @goodfruitEs überrascht mich nicht, dass kaum jemand diese Ansicht teilt. So ist halt der Zustand unserer Kirchen.
Und ich finde es schade, dass diese offenbar ihrer gesellschaftlichen Aufgaben in der geistigen Welt kaum bewusst sind.
Hast Du jemanden außerhalb dieses Forums, mit dem Du diese Gedanken teilen kannst?
Ich vermute, dass da jemand vom Dämon der Anklage befallen ist,
Und warum vermutest du das?
Ich gehe aber davon aus, dass es eine geistige Welt gibt und
diese Stop Zeichen auf ein Gehweg malt?
Verzeih die direkt Art: Wie kommt man auf so ein Unsinn? Wenn du kein bekannter User hier wärst, würde ich deinen Beitrag als Trollversuch werten.
@lhoovpee Das ist klar kein Trollbeitrag. Er ist mir Ernst.
Meine Vorsicht, meine erhöhte Aufmerksamkeit in dieser Richtung hat auch ein wenig mit Erfahrungen, die ich letzter Zeit machen musste zu tun. Ich bin daher hoch sensibilisiert und ja, da besteht die Gefahr eines Fehlalarms.
Konkret bedeutet das ich alles, was mir eine nicht legitimierte und nicht nachvollziehbare Freiheitseinschränkung zu sein scheint, potentiell im Zusammenhang mit einem Angriff auf unser demokratisch legitimiertes System einordne.
Ich erlebe, dass da Menschen - grad auch Christen, sehr gesetzlich argumentieren. Dabei werden Maßstäbe aufgemacht, die klar außerhalb jeder nachvollziehbaren Ordnung zu sein scheinen. Klar ist ein intaktes Werkzeug besser als eins, dass ich mir zurechtgeflickt habe oder wo ich irgendwelchen Schrott mir tauglich gemacht habe, eine Aufgabe zu übernehmen, für die es noch sehr gut geeignet ist. Klar ist eine saubere und heile Hose besser als eine mit Loch. Klar ist ein Hemd, bei dem alle Knöpfe geschlossen besser als eins, wo einzelne Knöpfe nicht geschlossen sind. Für mich sind das aber Nebensächlichkeiten. Bedeutungslos. Aber es gibt Menschen, für das wichtig ist und die das zum Anlass einer Ansprache machen. Solches überbewerten von Nebensächlichkeiten, so eine Bewertung auf Grund von Maßstäben, die es nur in der geistlichen Welt geben mag, zeigt mir eine gewisse Nähe zum Ankläger selbst und damit steht der Verdacht einer Dämonisierung für mich im Raum.
diese Stop Zeichen auf ein Gehweg malt?
Dann kannst Du mir sicher sagen, wer so etwas macht und warum und warum das nicht denkwürdig oder merkwürdig ist.
Wir hatte die Option einer Kunstaktion schon erwähnt. Das kann ich nachvollziehen. Aber es ist diese Aussprechen einer Anweisung ohne jede reale erkennbare Bedeutungsebene schon etwas anderes als ein Bansky. Für mich bedeutet es ein Versuch, offizielle Regeln zu brechen, wenn eine nicht bekannt Größe sich anmaßt selber Regeln auszusprechen, Anweisungen zu geben.
Auf wen muss ich hören und auf wen nicht? Ja, es könnte ein Kunstansatz sein, das die Menschen reflektieren zu lassen - damit sie im Idealfall diese Anweisung klar ablehnen und so fest auf dem Boden unseres demokratischen Rechtsstaates bleiben.
Es kann so etwas aber auch eingesetzt werden, um die Menschen mit der Realität einer verborgenen Macht mit der Lizenz in das Leben der Menschen hineinzuwirken, bekannt zu machen. Wenn das öfter passiert, wird es normal und irgendwann fangen die Menschen dann vielleicht an, diesen Unfug Ernst zu nehmen und sich danach zu verhalten. Um das zu vermeiden, ist es gut und wichtig darüber zu sprechen - und das mache ich hier und das ist der Grund dieses Threads. Denkst Du, dass ein Troll solche Intentionen haben könnte?
Konkret bedeutet das ich alles, was mir eine nicht legitimierte und nicht nachvollziehbare Freiheitseinschränkung zu sein scheint, potentiell im Zusammenhang mit einem Angriff auf unser demokratisch legitimiertes System einordne.
Es geht hier um ein paar Stop-Zeichen auf einem Fußweg. Du übertreibst das ganz schön.
Dabei werden Maßstäbe aufgemacht, die klar außerhalb jeder nachvollziehbaren Ordnung zu sein scheinen.
Und du machst daraus etwas Satanisches, ohne Grund.
Solches überbewerten von Nebensächlichkeiten, so eine Bewertung auf Grund von Maßstäben, die es nur in der geistlichen Welt geben mag, zeigt mir eine gewisse Nähe zum Ankläger selbst und damit steht der Verdacht einer Dämonisierung für mich im Raum
Nö, tut es nicht.
Dann kannst Du mir sicher sagen, wer so etwas macht
Bei uns machen das Schulen regelmäßig, wenn sie Fahrradunterricht geben. Keine Ahnung wie genau die Stop-Zeichen aussahen und welche Qualität die hatten. Daher ist das schwer zu sagen. Ist aber auch recht irrelevant.
Für mich bedeutet es ein Versuch, offizielle Regeln zu brechen, wenn eine nicht bekannt Größe sich anmaßt selber Regeln auszusprechen, Anweisungen zu geben.
Das ist wieder eine komplette Überbewertung.
Es kann so etwas aber auch eingesetzt werden, um die Menschen mit der Realität einer verborgenen Macht mit der Lizenz in das Leben der Menschen hineinzuwirken, bekannt zu machen.
Oder ein Außerirdischer kam vorbei und wollte dir einen Streich spielen. In etwa genau so (un)sinnig.
Wenn das öfter passiert, wird es normal und irgendwann fangen die Menschen dann vielleicht an, diesen Unfug Ernst zu nehmen und sich danach zu verhalten.
Wir reden immer noch über Stop-Zeichen auf einem Gehweg?
Ich nehme deine letzten Einlassungen hier im Forum auch mit etwas Sorge zur Kenntnis, und ich bin da ja offenbar nicht der Erste, dem das so auffällt...
Ich kann dir hier aber auch aus eigener Erfahrung berichten, denn was du hier so alles schreibst erscheint mir durchaus vertraut. Denn ich hatte öfters mit Christen zu tun, die dem Satan sehr viel Raum in ihrem Glauben gegeben haben... so viel, dass er letztlich das eigentliche Zentrum darstellte, und nicht mehr Jesus.
Nun muss ich einräumen, dass ich sowieso nicht an eine "jenseitige Welt" glaube, also was soll's... nun, ganz so einfach ist es nicht. Denn ich respektiere ja den christlichen Glauben an sich durchaus, auch wenn ich vielem nicht zustimme. Und ich weiß auch, dass darin auch der Teufel eine Rolle spielt, auf die ein oder andere Weise - er ist nun einmal Teil der biblischen Überlieferung.
Ich weiß aber auch, was es anrichten kann, wenn überall nur noch Teufel und Dämonen gesehen werden. Da wurde mir dann vorgeworfen, ich würde "satanische Zeichen" in meiner Wohnung haben (Fantasygeschichten und Rollenspiel), "dämonische Musik" hören (Heavy Metal) und "teuflische" Geschichten lesen (Fantasy Comics). Und ohnehin sei ja eh alle weltliche Kultur des Satans.
Da wurden irgendwelche Symbole dann zu Einfallstoren für dämonische Einflüsse und dergleichen, und schon im Allerkleinsten fing es an. Und dann war auch von nichts anderem mehr die Rede, Satan hier, Satan da, Dämonen überall, und die waren für alles verantwortlich... für persönliche Probleme, für die Veränderungen in der Welt, für alles, das man selbst nicht verstand.
Nun habe ich da ja auch drüber nachgedacht, und ich habe dann festgestellt, dass mir beispielsweise Black Metal Musik tatsächlich nicht sonderlich gut tut, und habe dann auch darauf verzichtet. Allerdings ging es dann auch irgendwann so weit, dass ich selber glaubte, irgendwelche dämonischen Mächte wahrzunehmen (Darüber habe ich ja hier im Forum auch schon geschrieben).
Und da habe ich dann für mich einen Schlussstrich gezogen... erst recht, als mich Leute in der Gemeinde davon überzeugen wollten, dass das alles real sei und ich mich ihnen anschließen sollte. Da wäre nichts Gutes mehr herausgekommen.
Ich habe dann alles in einem letzten Gebet an Gott abgegeben... denn wenn es tatsächlich eine "jenseitige Welt" geben sollte, in dem irgendwelche guten und bösen Mächte miteinander ringen... dann tue ich gut daran, das Ganze vertrauensvoll in Gottes Hände zu legen und ihm die Sache zu überlassen! Aber bitte ohne mich...
Du hingegen scheinst genau das tun zu wollen: Als Ritter in schimmernder Rüstung Gott dem Allmächtigen (!) zu Hilfe zu eilen gegen finstere Dämonen und Satan persönlich...
Ich fürchte nur, damit übernimmst du dich ein wenig... das ist nicht deine Aufgabe! Jesus sagt: "Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!" - und meint damit unsere, die reale Welt! Jesus sagt nirgendwo: "Unterstützt mich im Kampf gegen jenseitige Mächte!". Es geht um das hier und jetzt. Und wenn es da irgendwelche finsteren Mächte geben mag... dann ist Jesus die Rüstung. Und das muss genügen.
Ich weiß nicht, womit du da gerade kämpfst... aber ich habe den Eindruck, dass das nicht dein Kampf ist und auch nicht dein Kampf sein sollte.
Und man muss schon gar nicht hinter jeder Veränderung das Böse vermuten... die Welt hat sich schon immer verändert, und je älter wir werden, desto mehr wird uns das bewusst. Und nicht hinter jeder Seltsamkeit und jeder Beklopptheit steckt der Teufel... manches können wir auch einfach gelassen hinnehmen, auch wenn wir es nicht verstehen...
Und diese Gelassenheit wünsche ich dir... und auch das Vertrauen in deinen Glauben, der doch eigentlich über diesen Dingen stehen sollte, als dem Teufel immer wieder unnötig Raum zu geben und ihn in den Mittelpunkt zu stellen, wo doch eigentlich etwas völlig Anderes im Zentrum sein sollte!
Ich wünsche dir alles Gute... und ich hoffe, du findest zu deiner alten Gelassenheit und deinem Vertrauen zurück!
@meriadoc Da hast Du wohl recht.
Es ging mir bei Lucans Posting auch hauptsächlich darum, dass er sehr viel vom Glauben auf den Punkt gebracht und einiges ganz entspannt geradegerückt hat, wo eben vorher sehr viel Unsicherheit verbreitet wurde.
Und ich hab mir nochmal Gedanken gemacht, was mich an dieser 'Zeichendeuterei' so nervt / irritiert - es ist diese Unsicherheit, die damit verbreitet wird.
Hängt wohl mit meiner eigenen Geschichte zusammen - am Anfang meines Glaubenslebens hab ich auch gern so fromme Heftchen gelesen, wo es um 'Wachsamkeit' und 'Zeichen beachten' und ähnliche Dinge (die ja an und für sich nicht schlecht sind, aber eben auch überhandnehmen und damit dem Glauben die Freude und Leichtigkeit nehmen können) ging.
Da kann man dann sprichwörtlich die Flöhe husten hören oder misst jedem Strich auf der Straße oder Wolke am Himmel eine Bedeutung zu - da wird das ganze Leben zum Glaubensk(r)ampf.
Ich hab jetzt alles, was in diesem Thread bis jetzt geschrieben wurde, nachgelesen und bin ein bissel erschrocken, wie viel Raum irgendwelchen (aus meiner Sicht) vollkommen an den (Pinsel-)Haaren herbeigezogenen Theorien und Phantasien über das Böse gegeben wird.
In der Zeit, in der man sich darüber so unglaublich viele Gedanken macht (hier und im anderen Thread), kann man sicher auch praktischere Dinge tun.
Dem werde ich mich morgen auch wieder widmen - und wenn ich mich nur mit meiner Mama in den Schatten setze und mich mit ihr zum wiederholten Mal über ihren geizigen Lehrherrn und andere Dinge aus ihrer Jugend unterhalten.
Geistliche Warnungen gab's übrigens in dieser Zeit auch schon - und vieles kam ganz anders als man damals befürchtete.
Veröffentlicht von: @chaiIch hab jetzt alles, was in diesem Thread bis jetzt geschrieben wurde, nachgelesen und bin ein bissel erschrocken, wie viel Raum irgendwelchen (aus meiner Sicht) vollkommen an den (Pinsel-)Haaren herbeigezogenen Theorien und Phantasien über das Böse gegeben wird.
In der Zeit, in der man sich darüber so unglaublich viele Gedanken macht (hier und im anderen Thread), kann man sicher auch praktischere Dinge tun.
Ja, so ist es ... und ich frage mich gerade selbst, warum ich hier auch so dran kleben geblieben bin 😉
Ich glaube, es war/ist bei mir tatsächlich das Kopfschütteln, aber auch Erschrecken darüber, mit welchen Dingen in Kopf, Herz & Seele Menschen (auch als Christen) unterwegs sind ... und ich habe deshalb sehr interessiert verfolgt, wie wohl die anderen Reaktionen ausfallen.
Ich fühle mich durch den Glauben an Jesus eher entlastet und befreit von all diesen "finsteren Verstrickungen" und Phantasien, wo und wie mir "das Böse immer und überall" wie ein Schatten begegnet ... bis hin zu Bibi Blocksberg im Kinderzimmer oder eben bei merkwürdigen Weg-Beobachtungen ... die (das ist jetzt ironisch) vielleicht direkt neben diesen "Kornkreisen" auf dem Feld zu finden sind, die ja ebenso mal für aufgescheuchte Seelen eine weit offene Tür für finstere Spekulation waren.
Es gibt nun wirklich für uns Christen tatsächlich genügend Aufgaben und Herausforderungen - von privaten & sozialen To-Do's bis hin zu gesellschaftlich-politischem Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfungsbewahrung ... und genügend Dinge, wo wir gefordert sind, aber nicht auf der Ebene, die das Eröffnungs-Posting hier auf den Weg gebracht hat.
Deshalb ein "Gott befohlen" und Gruß am Montagmorgen, mal gucken was SPIEGEL.Online gerade zum Wochenanfang serviert ...
L'Chaim
Ich weiss nicht, was Du mit dem Wort "lästern" verbindest ...
Meine Beiträge waren einerseits ein Ausdruck der Irritation und auch Distanzierung, die ich - wie Andere auch - geäußert habe und äußern darf, andererseits aber auch der Versuch (hier wiederhole ich mich gerade), geistlich zu sagen: Man darf im festen Glauben an Christus auch mal hören, wovon ich ent-lastet bin und wohinein ich mich nicht verstrickt muss. Kann man anders sehen und empfinden, ist aber meine Ansicht.
Wenn Du Dich auf meine ironische Bemerkung ("Kornkreise") beziehst, dann bin ich der Meinung, dass man auch Ironie mal belächeln oder als Heraus (!) -Forderung annehmen kann ...
L'Chaim
Ich weiss nicht, was Du mit dem Wort "lästern" verbindest ...
Kopfschütteln, Erschrecken und gute Ratschläge darüber, welchen To-Do's wir Christen nachgehen sollten.
Veröffentlicht von: @mariposa22@awhler Hat sich schon mal jemand Gedanken dazu gemacht, dass sich Good Fruit aus welchen Gründen auch immer derzeit gar nicht anders kann, als solche Dinge als bedrohlich wahrzunehmen? Ich finde es nicht okay, darüber zu lästern, sorry.
Tja, und wie soll man darauf reagieren?
Man kann
1. diese Beiträge ignorieren - damit nimmt man den Gesprächspartner nicht ernst und damit tut man ihm auch keinen Gefallen
2. versuchen, das Ganze logisch nachzuvollziehen - wird schwierig
3. versuchen, das Ganze zu 'entschärfen', manchmal geschieht das auch durch Ironie - in der Hoffnung, dass der Gesprächspartner von seinem 'Trip' runterkommt und manches etwas gelassener sehen kann
4. sich mal überlegen, wie das auf 'Nicht-ganz-so-Gläubige' wirkt, wenn man solche Dinge einfach stehen lässt ...
ergänz:
5. den Irrgarten nicht noch verstärken
6. Gelegenheit zum Erklären geben, dass neues Formulieren sortieren hilft
7. beten