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Die Kirche und die Rechten

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Lombard3
Themenstarter
Beiträge : 4292

Da es evtl. zum Thema passt (Glaube / Kirche und Politik), wollte ich den Link zu einer ARD-Reportage "Die Kirche und die Rechten" hier hinein stellen.
Die Kirche und die Rechten

Das Thema ist natürlich auch verbunden mit

"Christen in der AfD"

Was mir nicht so ganz klar ist, wie die "christliche" Position eigentlich zu Flüchtlingen, Einwanderung, Ausländern ist.

In den USA ist das Thema ja auch aktuell, wo Trump (unterstützt von vielen Evangelikalen) "die Mauer" zu Mexiko bauen will.

Gleichzeitig gibt es im Neuen Testament Bibelstellen wie "„Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.“

Wie gesagt, würde mich einfach die christliche Position interessieren (oder die unterschiedlichen christlichen Positionen, denn eine wird es vermutlich nicht geben).

Nachtrag vom 21.06.2019 0956
Ursprünglich wäre die Frage, wie die (oder eine) christliche Position dazu ist.

Haben Christen keine Meinung / Anhaltspunkt bzw. bieten keine Orientierung hierfür? Ich denke, Christen können / sollten doch Orientierung bieten können

- auch wenn es natürlich Unterschiede geben wird wie in Gemeinden ja auch.

Antwort
40 Antworten
Orangsaya
Beiträge : 3016
Veröffentlicht von: @lombard3

Da es evtl. zum Thema passt (Glaube / Kirche und Politik),

Es gab eine Zeit, da war unsere Land weniger besiedelt und die damalige Staatsform, hatte wenig bis gar nicht ein Interesse für die sozialen Belange der Menschen. Viele Gegende, in denen heute Städte sind, wurden von Klöstern, oder Einrichtungen, wie Meyereien, die auch zu einem Kloster gehörten betrieben. Da hatte sich die Kirche, um die Kranken und Armen und das auf ihre eigenen Kosten gekümmert. Daraus sind teils Städte und Dörfer geworden, denn die Menschen ließen sich in dem Umfeld, indem die Kirche Arbeit und Fürsorge bot, gerne nieder.
Heute macht es die Kirche nicht so. Sie gilt zwar als gemeinnützig, aber die Krankenhäuser, Altenheime, usw. werden nicht zu eigenen Lasten betrieben, sondern nur so, wie es einen Kostenträger aus der öffentlichen Hand gibt. Die Gastfreundschaft der Kirche ließ sch die Kirche 2015 fürstlich bezahlen. Ausnahmen sind meistens nur kleine Gruppen, die in der Kirche vor Ort etwas gutes tun. Es sind zumeist Laien. Heute sind die Kirchen lieber politisch, als tatsächlich mildtätig. Wobei sich die EKD von den politischen Kirchen besonders hervor tut. Das ist gerade am Kirchentag besonders offensichtlich. Ich wähle nicht die AfD und halte einen Flügel der AfD für nicht hinnehmbar, oder erträglich. Allerdings gibt es ungefähr 6 Millionen Menschen, die die AfD gewählt haben. Trotzdem, wurde die AfD vom Kirchentag als einzige Partei ausgeschlossen. Ich denke, die Kirche macht hier einen Fehlen, weil sie letztlich an einer Spaltung unserer Gesellschaft arbeitet und das im Schafspelz.

Veröffentlicht von: @lombard3

Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.“

Ja, aber die Bibel sagt nicht auf Kosten der Anderen. Es gab da vor Jahren einen Vorfall. Es war vor 2015. Da wollte ein kleine evangelische Gruppe, dass ein Kontingent an Flüchtlingen ins Land gelassen wird. Sie haben sich mit dem Land geeinigt. Das Land übernimmt die Flugkosten und die Gruppe übernimmt, den Unterhalt. Als dann die Flüchtlinge hier war, hat die Gruppe dem Staat den langen Finger gezeigt und stand auf dem Standpunkt, was juristisch auch korrekt war, dass der Staat für den Unterhalt aufkommen muss. Ähnlich verhält es sich für die Menschen, die eine Bürgschaft abgegeben haben. Ja, sie haben gerne für die Bürgschaft unterschrieben, aber Geld Kosten, was in der Natur ein 'Bürgschaft liegt, sollte es nicht. Die Großherzigkeit, Mildtätigkeit, die Sättigung, soll dann doch lieber der Staat machen.
"Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen." Ja, das soll die Kirche ruhig machen., sie soll Menschen aufnehmen und sie versorgen, aber nicht auf Kosten anderer und sich dann prahlend hinstellen und sagen: "Ich war es." Hätte das die Kirche gemacht, so wäre so manches entschärft. So macht sich die Kirche mit dem Evangelium nur zur politischen Figur. Das ist meine Meinung zu dem Thema.

orangsaya antworten
3 Antworten
myhopeinHim
(@myhopeinhim)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 80

Da bringst du einige gute Gedanken auf. "Die Christen" gibt es eigentlich nicht, sondern einzelne Christen, die sich in der Gesellschaft so oder so verhalten und positionieren. Aber "die Kirche" gibt es und die ist leider oft mehr von der Gesellschaft und Politik geprägt als vom Vorbild Jesu. Den Nächsten aufzunehmen und in Not beizustehen kostet etwas und dazu muss die Bereitschaft auch da sein.

myhopeinhim antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @myhopeinhim

Den Nächsten aufzunehmen und in Not beizustehen kostet etwas und dazu muss die Bereitschaft auch da sein.

Das ist richtig - aber wenn ich mich in meiner Gemeinde und in unserer evangelischen Nachbargemeinde umschaue, sehe ich viele Menschen, die genau das auf vielfältige Weise tun.
Ebenso konnte ich das auf dem Kirchentag in Dortmund erleben. Das macht Mut.

suzanne62 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 3016
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das ist richtig - aber wenn ich mich in meiner Gemeinde und in unserer evangelischen Nachbargemeinde umschaue, sehe ich viele Menschen, die genau das auf vielfältige Weise tun.

Ich habe in Dortmund eine Wohnung, die fünf Minuten von der Reinoldikirche weg ist. Lebe aber wo anders. Eigentlich wollte ich auf den Kirchentag, aber ich lag über Pfingsten und länger im Krankenhaus. Hätte ich die Kraft gehabt, wäre ich in Dortmund gewesen. Ich bin aber auf der anderen Seite froh. Die Gesellschaft spaltet sich, die Kirche erkennt es, aber merkt nicht, dass sie ihren Teil dazu beträgt. Das mit den Ehrenämter und die Hilfsbereitschaft von Menschen, die in der Kirche aktiv sind, ist richtig. Das hat auch meinen Respekt und Anerkennung. Hier gibt es allerdings eine andere Seite der Medaille. Wenn man die Kirche als Institution sieht, dann bekommt sie je nach dem, was es ist vom Staat dafür Geld. Das war früher anders.

orangsaya antworten


adelfos3
Beiträge : 177

Zur politischen Situation in der BRD kann ich nix sagen dazu bin ich zu weit weg.
Zu Mt 25,31-46 welches Du den Kirchen als Verantwortliche zuschreibst.
Wenngleich der Text im Plural ist werden wir als Einzelpersonen gerichtet werden. Es sind viele die nie einen Fremden, Verlassenen, Hilfebedürftigen aufnehmen und wenige die es von Herzen tun. Das frappierende an dieser Textstelle ist dass Jesus dieser Fremde, Verlassene, Geflüchtete, Kranke etc. ist.

Als 2015 die große Flüchtlingswelle in unsere Diözese Naxos-Tinos in GR kam gab es in unserer Kirche und auf den Inseln Chios, Lesbos, Ko und Samos große Hilfsbereitschaft auf Seiten der Inselbevölkerung und der kath. und orth. Ortskirchen. Die Altkleiderlager der Karitas Hellas waren im Nu leer und vor allem in Athen war für die Ausspeisung weder genug Raum noch Personal für die Flüchtlingsströme. Ich war damals von Mitte September bis Mitte Oktober im Athener Zentrum in der Essensausgabe, gemeinsam mit vielen anderen Griechen und in GR lebenden Ausländern.

Das Athener Zentrum wurde zu einem Ort an dem sich viele Flüchtlinge aufhielten um eine Möglichkeit zu finden weiterzureisen.
Dann wurde die Grenze von FYROM, dem heutigen Nordmazedonien geschlossen auf Betreiben österr. und ungarischer Politiker, Serbien, Slowenien uns andere schlossen sich an. Die Flüchtlinge waren eingekesselt. Der unbekannte Grenzort Idomeni wurde weltbekannt als Feldlager tausender Eingekesselter nachdem Soldaten der FYROM (Nordmazedonien) einen Grenzzaun errichtet hatten.
Aus dem Westen kamen Geldflüsse an die Caritas Ellas welche mit anderen Organisationen sich um das Allernotwendigste der Gestrandeten kümmerten. Der Staat errichtete Camps die das Aussehen von Konzentrationslagern bekamen.

Warum schreibe ich das so detailliert? Damit ihr sehen könnt dass dieses Problem die Möglichkeiten der Einzelperson Hilfe zu leisten einfach übersteigt, denn die Masse der Ignoranten ist riesig.
Im April 2016 kamen Papst Franziskus und Patriarch Bartholomäus nach Mytilini auf Lesbos, ich durfte auch dort sein. Die Situation im dortigen Flüchtlingslager Moria war problematisch mit den damals 3000 Insassen, mittlerweile sind es 9000!! Der Papst setzte ein Zeichen und nahm eine zweistellige Anzahl muslimischer Flüchtlinge in den Vatikan auf.

Heute hat die Stimmung auf diesen Inseln des Dodekanes umgeschlagen, aus einer Willkommenskultur wurde Gleichgültigkeit und teilweise Fremdenfeindlichkeit. (das kann man für Griechenland allgemein sagen). Die Menschen dort waren überfordert, der Staat half halbherzig, Europa reagierte mit zunehmender Kälte, auch die Hilfsbereitschaft der Kirchen erlahmte, ja, auch meine. Wegen einer Krebserkrankung.

Überforderung, das trifft zu. Und es ist erst der Anfang, es werden noch größere Flüchtlingsströme kommen. Aus Afghanistan, Syrien, den vielen Flüchtlingen in der Türkei, im Libanon und der große Strom aus Schwarzafrika.

Und als Christen sehen wir, sollten, in jedem Hilfsbedürftigen Christus sehen. Wir werden immer den Herrn bitten müssen uns zu helfen denn ohne IHN können wir (aus eigener Kraft) nichts tun.

adelfos3 antworten
3 Antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 3016
Veröffentlicht von: @adelfos3

Als 2015 die große Flüchtlingswelle in unsere Diözese Naxos-Tinos in GR kam gab es in unserer Kirche und auf den Inseln Chios, Lesbos, Ko und Samos große Hilfsbereitschaft auf Seiten der Inselbevölkerung und der kath. und orth. Ortskirchen. Die Altkleiderlager der Karitas Hellas waren im Nu leer und vor allem in Athen war für die Ausspeisung weder genug Raum noch Personal für die Flüchtlingsströme. Ich war damals von Mitte September bis Mitte Oktober im Athener Zentrum in der Essensausgabe, gemeinsam mit vielen anderen Griechen und in GR lebenden Ausländern.

Das ist auch in deutschen Nachbarländern so, dass Kirchen viel mehr gefordert sind mit eigenen Mitteln zu arbeiten. In den Niederlanden müssen dir Kirchen viel mehr auf eigenen Füßen stehen und können sich teils schlecht halten. In Deutschland zahlt meist der Staat. Ich finde, wenn ich die Not von so mancher Gemeinde in den Niederlanden erlebte, die staatlichen Hilfen auch nicht grundsätzlich falsch. In Deutschland wird es allerdings übertrieben.

Veröffentlicht von: @adelfos3

Dann wurde die Grenze von FYROM, dem heutigen Nordmazedonien geschlossen auf Betreiben österr. und ungarischer Politiker, Serbien, Slowenien uns andere schlossen sich an.

Das war nicht Österreich, oder Ungarn, sondern die Konferenz zum Westlichen Balkan. Hier handelt es sich um Staaten, die künftig in die EU wollen und bereiten sich darauf vor. Deutschland war im Übrigen auch ein Teilnehmer und hatte volles Mitspracherecht. Da wurde beschlossen, dass die Grenzen geschlossen werden. Deutschland reiste danach in die Türkei und schloss für die EU ein Abkommen. Die Folge war, dass die Flüchtlinge nicht mehr an dieser Stelle im Mittelmeer ertrinken. Damals hatten die westlichen EU Länder angekündigt, dass sie ihre Grenzen zu Deutschland dicht machen, wenn die Flüchtlingsströme, wie sie genannt wurden, nicht eingestellt werden. Österreich hatte damals anfänglich die Politik Deutschlands unterstützt. Kurz war glaube ich Außenminister, doch Österreich vollzog eine Wende und merkte, dass das Land diesen Massen nicht begegnen kann. Sie drohten damals auch Italien den Brenner dicht zu machen und fingen schon mit den Bauarbeiten an.

Veröffentlicht von: @adelfos3

Überforderung, das trifft zu. Und es ist erst der Anfang, es werden noch größere Flüchtlingsströme kommen. Aus Afghanistan, Syrien, den vielen Flüchtlingen in der Türkei, im Libanon und der große Strom aus Schwarzafrika.

Das wird nicht eintreffen, denn auch diese Regierung, wird ihre Politik von 2015 nicht wiederholen. Merkel hatte es nach einem anfänglich verlorenen Wahlkampf sogar versprochen. In der EU ist praktisch nur noch Luxemburg übrig und befürwortet die damalige Politik. Ansonsten sind sich die EU Länder einig, dass sich das so nicht wiederholen darf. Deswegen wird es keine noch größeren Ströme geben. Deutschland nimmt mehr Flüchtlinge auf als die EU. Ich gehe davon aus, noch nimmt sie mehr als die gesamte EU auf. Wenn sich die Flüchtlinge nicht mehr nach Deutschland komplimentieren lassen, dann werden noch weniger Flüchtlinge kommen und nicht mehr.
Wenn jemand berechtigt flieht, dann hat man nach internationalen Abkommen, zum nächsten sicheren Land einzureisen. Notfalls darf man das dann auch illegal. Noch beim erreichen des nächsten sicheren Land, hört das Recht auf weitere Flucht auf. So sieht es die Genfer Flüchtlingskonvention vor und deswegen ist in der Deutschen Verfassung, dem Abkommen konform festgehalten, dass Menschen ie bereits in einem sicheren Drittstaat waren, keinen Anspruch auf Asyl haben. Deutschland wäre nur verpflichtend betroffen, wenn Menschen aus einem Nachbarland fliehen müssten. Das Deutschland dem Ausland hilft und einen Teil von Flüchtlingen aufnimmt, ist gut und richtig, aber nicht in so einem Ausmaß, wie es 2015 der Fall war.

orangsaya antworten
adelfos3
(@adelfos3)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 177
Veröffentlicht von: @orangsaya

es werden noch größere Flüchtlingsströme kommen

Veröffentlicht von: @orangsaya

Das wird nicht eintreffen

Das können wir nur hoffen.

adelfos3 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 4292

Überforderung
Danke für den Beitrag.

Ich lese aus ihm heraus, dass die Grundhaltung schon eine menschliche ist, aber, dass es praktische Probleme gibt (Überforderung des Einzelnen aber auch von Institutionen, wenn nicht gar ganzer Staaten).

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo,
um meine Meinung etwas besser verstehen zu können: Ich selber bin Christ in einer Freikirche, bin 31 Jahre alt, habe drei kleine Kinder. 2015 habe ich selber an der Grenze bei der Ersthilfe bei den Flüchtlingen mit geholfen und dort meine Freizeit so auch Geld investiert.

Ich möchte dazu sagen, dass ich AfD Wähler bin und das mit voller Überzeugung. Gleichzeitig hasse ich es aber, in Parteidenken zu verfallen. Mein allgemeines Bekenntnis ist: Wenn in einem Boot zu viele links sitzen, droht es zu kentern. Also muss ich als Wähler schauen, dass sich auch Leute auf die rechte Seite des Bootes setzen, dass ein Gleichgewicht herrscht.
An den Kirchen kritisiere ich stark, dass diese mit ihren Aussagen die Gesellschaft nachhaltig spalten. Wie können sich Geistliche anmaßen, eine demokratische Partei zu diffamieren und deren Anhänger? Sind Bischöfe nicht etwa dafür da, dass Menschen ihr Parteidenken ablegen, sich als Menschen begegnen, in Würde Reden und Streiten um einen vernünftigen Konsens zu finden? Auch für mich als AfD Anhänger gibt es gute Ansätze bei den Grünen wie auch schlechte, genauso in der AfD. Wir kämpfen in Wahrheit nicht gegen Parteien, sondern gegen geistige Mächte. Und die bösen Mächte haben dich, wenn man anfängt zu sagen "die bösen Grünen", "die böse AfD". Da will uns doch der Satan haben.

Zur theologischen Debatte muss ich ehrlicherweise sagen: Das wir als Christen die halbe Welt retten sollen, ist Unfug. Nur weil wir unseren NÄCHSTEN pflegen sollen, heißt es nicht, dass wir die halbe Welt zu Gast haben. Und seien wir ehrlich: Die Moslems hassen teilweise Juden und Christen stark. Schaut euch mal die Geschichte Mohammeds an, da werdet ihr viele Parallelen zu heute finden. Ihr werdet erschrecken. Der Christ ist für die Gesinnungsethik da, er muss sein Nächsten helfen und nicht seine fernen Feinde ins Land holen. Der Nächste ist mein Nachbar, mein Arbeitskollege, die Armen bei der Tafel. Wenn ich bewusst noch hunderttausende "Hilfsbedürftige"(?) dazu hole, werde ich mein Nächsten noch weniger helfen können. Es gibt weltweit auch noch andere Leute, die helfen können und müssen.
Nur weil wir uns durch Hypris zumuten, alles und jeden retten zu müssen, hoffen wir auf Gottes Hilfe der das alles möglich machen wird. Man darf aber Gott nicht heraus fordern.

Nachtrag vom 26.06.2019 1023
Ich möchte noch hinzufügen, dass auch "Hilfe" und "Liebe" in Maßlosigkeit und somit auch in Sünde passieren kann. Denn der Satz "liebe dich selber und deinen Nächsten" offenbart für mich ein Gleichgewicht, was es auch zu halten gilt.

Anonymous antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wow - super Beitrag!

Anonymous antworten


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