Die Rechten und Jesus
Bin ich der einzige der sich wundert?
Rechte Pöbler halten die Bibel hoch. Wettern gegen HS, gegen Andersdenkende, Hautfarbe und gegen Abtreibung (finden aber Waffen okay) . In USA die Evangelikale voran und hier wohl auch. Irgendwie gruselig.
Wie soll ein gemäßigter Christ sich gegenüber „radikalisierten“ Christ verhalten? M.
Veröffentlicht von: @meriadocWie soll ein gemäßigter Christ sich gegenüber „radikalisierten“ Christ verhalten?
Gute Frage - ich hab keine Antwort.
Zumal ein 'gemäßigter Christ' in den Augen der 'Radikalisierten' gern als 'lau' betrachtet wird.
Je länger ich darüber nachdenke, ich wäre gerne ein radikaler Christ. Radikal, an die Wurzel gehend, von der Wurzel aus. Keine falschen Kompromisse mehr, weil es vielleicht zu fromm rüberkommen würde, die Bibel, meinen Glauben ernster nehmen und beziehungspflege mit an erste Stelle setzen. Mich für die Wahrheit und für echte Liebe einsetzen, egal aus welcher Richtung die Lüge und der Hass auch vergiften wollen. Und nicht darüber schweigen, dass Gott die Menschen liebt und Jesus der Erlöser von unserer Schuld ist und wahrhaft frei macht.
Mich ausstrecken nach ihm, nach seinem Licht und so erfüllt von ihm sein, jederzeit anderen von diesem großen Glück zu bezeugen, dass es nichts besseres auf Erden gibt.
Stell dir vor, alle Christen wären so radikal.
Gefällt mir!
Nun ist Dir aber auch klar, dass man unter einem "radikalen Christen" gemeinhin etwas anderes versteht. Nämlich das, was Meriadoc eingangs anspricht. Leute, die eben nicht nur "Beziehungspflege" betreiben, sondern gegen alle hetzen, die nicht hetero und cisgender sind, eine andere Sexualmoral haben (ich erinnere mich noch gut an Christen, die anderen Christen das Christsein abgesprochen haben, weil sie Sex vor der Ehe haben), die meinen, dass eine Frau ihrem Mann zu gehorchen hat, Kinder gebären und zugunsten von Mann und Kindern auf eigene Erwerbstätigkeit verzichten soll, für die Abtreibung eine schlimmere Sünde ist als Lüge und Hetze und eine menschenverachtende Politik und die xenophob sind.
Ich habe in einem anderen Thread schon einen Artikel verlinkt, indem über amerikanische Christen berichtet wird, denen Jesus zu links ist.
Eine zentrale Figur der christlichen Religion, Jesus, stempeln konservative Christen in den https://www.fr.de/politik/usa-amerika-politik-us-praesident-kultur-american-dream-9-11-terror-militaer-land-90012213.html","storyElementPosition"18} }" data-id-em="1">USA vermehrt als zu „schwach“ und zu „links“ ab, erzählte Russell Moore, ehemaliger Spitzenbeamter der Southern Baptist Convention (SBC) dem NPR. Von mehreren Pastoren habe er von derselben Entwicklung gehört. Nach Zitieren von gängigen Bibelstellen über Jesus, wie der berühmten „die andere Wange hinhalten“-Passage, kämen immer häufiger Reaktionen wie „Wo haben sie das her? Liberale Gesprächsthemen?“ Den Kritikern zufolge würden Predigten über Jesus nicht mehr funktionieren – sie seien nicht stark und „konservativ“ genug. „Wenn wir an den Punkt kommen, an dem die Lehren Jesu selbst als subversiv für uns angesehen werden, dann stecken wir in einer Krise“, erklärte Moore.
Hat m. das radikalisiert irgendwo konkret gemacht?
Das fehlt mir irgendwie noch immer.
Wenn man so über eine Jana Highholder schreibt wie dieser eine Artikel hier im Thread, wären einige Christen die ich kenne, rechts und vielleicht sogar schon „rechte Hetzer“einschließlich mir selbst und das greift aber eben in den mir bekannten Fällen auch viel viel zu kurz.
Weil wie im Fall von Jana H. keiner erwähnt, mit wem sie alles an ihrem Küchentisch sitzt und ihnen eben auch Jesu Liebe zeigen will, oder dass jemand trotz des Wunsches nach einer strikteren Einwanderungspolitik sich auch um Migranten ehrenamtlich kümmert und Hilfen anbietet bzw. aufzeigt, oder jemand, der Abtreibungen strikt ablehnt, zum Beispiel junge Frauen unterstützt, die sich doch für ihr Kind entschieden haben und selbst bewusst nur Pflegekinder aufgenommen hat. Es ist so leicht zu urteilen (wo es über ein bewerten hinausgeht). Ich denke bei solchen Artikeln wie dem von dir erwähnten, geht es manchmal auch nur darum, zu zeigen wie schlecht die Amis, amerikanischen Christen und vor allem die Trump Unterstützer sind (im Gegensatz zu den Deutschen)
Ich zweifle nicht, dass es auch Leute geben mag, denen manche von Jesu Worten zu lasch sind.
Und ich kenne eine Freundin, die der Ansicht ist, dass eben auch mal über Schuld , Buße und Erlösung gepredigt werden muss. Was ich inzwischen auch so sehe im Gegensatz zu ganz früher, wo ich das nicht aushalten konnte und am liebsten nur liebe Worte gehabt hätte.
Solche, die nur groß mit Worten sind, gibt es natürlich leider auch immer. Wie überall.
Hat m. das radikalisiert irgendwo konkret gemacht?
Ich sehe diesen Thread im Zusammenhang mit dem Thread über Charlie Kirk.
Wenn man so über eine Jana Highholder schreibt wie dieser eine Artikel hier im Thread, wären einige Christen die ich kenne, rechts und vielleicht sogar schon „rechte Hetzer“einschließlich mir selbst und das greift aber eben in den mir bekannten Fällen auch viel viel zu kurz.
Mir sagte jetzt der Name Jana Highholder nichts. Aber an der Aussage, "ihre radikalen Ansichten überschneiden sich oft mit denen rechter und demokratiefeindlicher Bewegungen – eine gefährliche Nähe" ist meiner Meinung nach was dran. Insbesondere was die Haltung zu Homosexualität, Transgender, das Festhalten an der traditionellen Familie (bzw. was man dafür hält), Abtreibung, Islam etc. betrifft.
geht es manchmal auch nur darum, zu zeigen wie schlecht die Amis, amerikanischen Christen und vor allem die Trump Unterstützer sind (im Gegensatz zu den Deutschen)
Nunja, der Pastor, der sich so äußert, ist ja nun selbst Amerikaner. Russell Moore, ehemaliger Spitzenbeamter der Southern Baptist Convention (SBC).
Und sogar der Papst, ebenfalls Amerikaner, hat J.D. Vance schon mal Nachhilfe gegeben, und ihn darauf hingewiesen, dass das Gebot der Nächstenliebe keiner Priorisierung folge, wie Vance meinte. Klick.
Konservative Ansichten zu manchen Themen ist das eine, rassistische Positionen aber das andere. Und da hat nicht nur das US-Christentum ein Problem - man hielt ja auch die Sklaverei und Rassentrennung für gottgewollt - sondern auch das deutsche, insbesondere mit Blick auf das 3. Reich. Da gab es aber entsprechende Schuldbekenntnisse. Gibt es die für amerikanische Kirchen und Glaubensgemeinschaften auch? (Ich weiß es nicht, vielleicht mag mich da jemand informieren).
Ich glaube auch kaum, dass jemand wie Trump unter deutschen Christen so viel Erfolg hätte. Die AfD jedenfalls hat zumindest bei unseren Großkirchen keinen guten Stand, das geht bis dahin, eine Mitgliedschaft in der AfD und ein Kirchenamt für unvereinbar zu halten.
@alescha das mit dem Kirchenamt habe ich schon mal wo gelesen, warum ist aber eine Mitgliedschaft dann nicht allgemein ein Ausschlussgrund aus der Kirche? Bei anderen Vereinigungen gibt es Unvereinbarkeitsbeschlüsse.
@jigal Nunja, Gemeindezucht klingt so nach Peitsche, Spießrutenlaufen und hartem Durchsetzen von Gesetzen und Regeln.
Dabei ist nach meinem Eindruck der Bibelstelle, die davon spricht, etwas anderes. In Matthäus 18, 15-20 finden wir ein genau festgelegtes Verfahren, wie mit Geschwistern umgegangen werden soll, die sich außerhalb der Standards der Gemeinde bewegen.
Das funktioniert auf 3 Eskalationsstufen. Auf jeder dieser Stufe wird der "Sünder" nicht nur mit seinem Tun konfrontiert, sondern er hat auch Gelegenheit, seine Sicht der Dinge zu äußern. Das kann ein seelsorgerlicher Prozess sein, der für die Beteiligten Klarheit schafft.
Und wenn es auf Stufe 3 keine Einigung geben sollte, könnte ich mir vorstellen, dass die betroffene Person von selber merkt, dass er in den Kreis nicht hineinpasst und er wird sich neu orientieren müssen.
Die Unvereinbarkeit wurde demokratisch beschlossen.
Das klingt für mich jetzt etwas merkwürdig. Kann Wahrheit oder der richtige Weg Ergebnis einer Abstimmung sein?
Wenn man denn einen Sünder ausgrenzen will, dann würde ich wärmstens empfehlen, das gemäß des Prozederes zu machen, den Jesus angeordnet hat.
Auf Stufe 1 redet die Person mit ihren Peers. Das ist der Kreis mit der größten Intimität, der engsten Beziehungen. Ganz viel dürfte hier schon zu klären sein.
Die nächste Stufe sind die Ältesten. Die Personen also, die das meiste Fachwissen und die meiste Erfahrung haben dürften. Sie können vermutlich am besten argumentieren, warum ein Problem wirklich ein Problem darstellt und weshalb die Gemeinde hier eine Grenze ziehen muss.
Die letzte Stufe ist dann die Gemeinde selbst. Vermutlich dürfte hier nicht mehr ganz viel zu retten sein - aber Jesus möchte denn doch, dass alle an der Entscheidung beteiligt sind.
Die meisten Gerichtsverfahren, bei denen es wirklich um etwas geht, erlauben mehrere Instanzen. Das hat gute Gründe und diese greifen auch bei dem mehrstufigen Verfahren der Gemeindezucht.
@goodfruit Die Evangelischen Kirchen sind demokratische Kirchen auf dem Grundsatz des Priestertum aller Gläubigen. Ich vergleiche es mal politisch. Kirchengemeinderat ist wie Stadtrat, Bezirkssynode wie Kreistag und Landessynode wie Landtag. Man setzt sich zusammen und kommt zu einer Erkenntnis der Unvereinbarkeit. So hat man bei der eingetragenen Lebenspartnerschaft hier damals entschieden für meine Kirche, es gibt keine Traugottesdienste. Bei der Ehe für alle hat man knapp entschieden Gottesdienste sind möglich. Es besteht aber keine Pflicht für Pfarrerinnen und Pfarrer diese durchzuführen.
Ja und mit Schlümpfen zu reden ist so sinnvoll wie einem Ochsen ins Horn zu pfetzen.
@jigal Ich denke, dass es bei Gemeindezucht um etwas anderes geht. Da geht es nicht um den großen politischen Rahmen, sondern da geht es um konkrete Fälle, Brüder und Schwestern, die sich nicht in dem Rahmen bewegen, den die Gemeinde für den Ihren gewählt hat. Da muss man dann also entweder am Rahmen arbeiten - oder aber am Bruder, dem der Rahmen nicht gefällt. Bekommt man etwas passendes hin, dass darf der Bruder bleiben - sonst wäre er immer in Stein des Anstoßes und es ist besser für alle, wenn er sich eine andere Gemeinschaft sucht. Das will Gemeindezucht, so wie ich die verstehen. Das Ziel ist es, Konflikte aus der Gemeinde herauszuhalten.
Da kann es natürlich auch um Fragen der Transsexualität gehen. Und insbesondere wenn diese Thematik von der betroffenen Person immer wieder ins Licht gerückt wird, könnte ich mir gut vorstellen, dass es zu einem Verfahren nach dem Konzept der Gemeindezucht kommt.
Ich hätte da was für euch ... so in Sachen "Zucht" und dem Verständnis dafür. Ist ja 'n altes Wort - wie haben es die Leute damals verstanden (und wie verstehen wir es heute)? Was sagt die Schrift?
"Gemeinde-Zucht" verstehe ich als Erziehung, als Unterweisung in all dem, was Gott gelehrt hat für die Gemeinde. All inklusive.
@der_alte
"Gemeindezucht"?
Ja - manchmal mag man sich sowas wünschen.
Vielleicht schon deshalb, weil es ja ganz bestimmt immer andere treffen wird - und man selbst dadurch auf der "richtigen" Seite stehen wird.
Aber Nein! Weil sonst die Kirche zur Sekte wird, mit einigen "Anstandswauwaus", "Sittenkontrollinstanzen", "Hexereikontrollausschüssen" und einem ebenso selbstgerechten wie überforderten "Inner-Circle".
Strengere Maßstäbe bei der Berufung von Mitarbeitern - ok, aber das "Fußvolk" ist so willkommen, wie es nun mal ist.
Mir sagte jetzt der Name Jana Highholder nichts. Aber an der Aussage, "ihre radikalen Ansichten überschneiden sich oft mit denen rechter und demokratiefeindlicher Bewegungen – eine gefährliche Nähe" ist meiner Meinung nach was dran. Insbesondere was die Haltung zu Homosexualität, Transgender, das Festhalten an der traditionellen Familie (bzw. was man dafür hält), Abtreibung, Islam etc. betrifft.
Einfach so die Meinung übernehmen, weil es so gut zum Narrativ passt?
Ich habe dich so verstanden, dass du dich second oder vielleicht sogar thirdhand über Jana Highholder informiert hast, diese Einordnungen übernommen hast und dir aufgrund dessen eine Meinung gebildet hast, anstatt dir wenigstens einen groben Überblick über ihre Veröffentlichungen zu verschaffen und in ein paar von ihr veröffentlichte Beiträge reinzuhören.
Es passt halt so gut zusammen, gell? Die neo konservative reaktionäre Christin, als die sie geschildert wird.
Kann man natürlich machen.
Es passt halt so gut zusammen, gell? Die neo konservative reaktionäre Christin, als die sie geschildert wird.
Liest Du meine Beiträge eigentlich?
Um Frau Highholder geht es mir nicht. Und Frau Highholder ist auch nicht die einzige konservative Christin.
Ich kannte die bis jetzt gar nicht!
Ich habe dich so verstanden, dass du dich second oder vielleicht sogar thirdhand über Jana Highholder informiert hast, diese Einordnungen übernommen hast und dir aufgrund dessen eine Meinung gebildet hast, anstatt dir wenigstens einen groben Überblick über ihre Veröffentlichungen zu verschaffen und in ein paar von ihr veröffentlichte Beiträge reinzuhören.
Dann hast Du mich falsch verstanden.
Kann man natürlich machen.
Nur habe ich das halt nicht. Kommt das mal bei Dir an?
Ich verstehe auch nicht, warum Du Dich da so festbeißt. Mein Punkt war doch ein ganz anderer.
Ich weiß nicht. Mir ist nicht ganz klar, wie Du von dem, was ich schrieb, auf Jana Highholder kommst. Mir fehlt der Zusammenhang.
Ich habe mich lediglich auf eine Aussage in einem Artikel über sie bezogen, in dem festgestellt wurde: "ihre radikalen Ansichten überschneiden sich oft mit denen rechter und demokratiefeindlicher Bewegungen – eine gefährliche Nähe" ist meiner Meinung nach was dran. Insbesondere was die Haltung zu Homosexualität, Transgender, das Festhalten an der traditionellen Familie (bzw. was man dafür hält), Abtreibung, Islam etc. betrifft." Und ich meinte, dass da was dran sei.
Denn die Schnittmenge ist ja unbestreitbar, was manche Positionen zum Thema Homosexualität, Transgender, Abtreibung, Gendern, die Rolle der Frau u.a. betrifft.
Siehst Du das anders?
Wohlgemerkt, damit sage ich nicht, dass Frau Highholder rechtsradikal ist. Oder andere konservative Christen. Ich sage nur, dass sich da manche Positionen überschneiden.
Und ich übernehme da auch keine Meinung. Ich habe mich schon vor der Ermordung Kirks gefragt, wie ein Großteil der Evangelikalen Trump gut finden kann oder hierzulande manche Christen die AfD.
Und dann kommt halt oft sowas wie "Trump/die AfD ist gegen Abtreibung" oder eine Rückbesinnung auf christliche Familienwerte (=Vater-Mutter-Kind(er) und die Frau bleibt zuhause und kümmert sich um den Nachwuchs).
Also ob das alleine eine christliche Politik ausmacht.
Im übrigen haben auch viele konservative Christen hierzulande wenig Verständnis dafür, wie man für Trump oder die AfD Sympathien hegen kann und distanzieren sich von den Evangelikalen in den USA, zumindest von den Trump-Fans unter ihnen, die Trump die Stange halten, und das sind ja nicht wenige.
Schon.
Wird halt schwierig, wenn die Schnittmenge mit Rechtsradikalen dazu führt, dass rechten und demokratiefeindlichen Strömungen gewählt werden, die dann eine Politik betreiben und ein Gebaren an den Tag legen, was sich nicht so recht in Einklang mit der Lehre Jesu vereinbaren lässt.
Eigentlich wollte ich mich hier ja zurückhalten, aber das ist irgendwie eine Steilvorlage, finde ich. Sorry.
Wird halt schwierig, wenn die Schnittmenge mit Rechtsradikalen dazu führt, dass rechten und demokratiefeindlichen Strömungen gewählt werden,
Als Folge davon darf man also keinerlei Äußerung öffentlich tätigen, die auch nur ansatzweise andeuten könnte, dass man in Deutschland oder Europa durch Migration Probleme haben könnte bzw. es zuviel Migration geben könnte und man die natürlich nicht vorhandenen eventuellen Probleme dadurch vielleicht eventuell doch nicht wirklich gut handlen konnte/kann? 😅
Oder für das Leben demonstrieren, weil da auch mal Rechte mitmarschieren?
Oder unpopuläre biblische Wahrheiten, so wie man sie halt versteht, äußern?
Oder als Arzt oder Ärztin die Transistion von Kindern/Jugendlichen kritisch sehen, weil diese zum einen noch in der Entwicklung sind und die Folgen einer T. in dem Alter einschließlich aller medikamentösen Nebenwirkungen noch gar nicht richtig erforscht sind?
Ein perfekter Maulkorb 👍
Was mir dabei auffällt ist ein gewisser doppelter Maßstab.
Israelkritik ist für viele ja Usus, erlaubt und nötig und steht für sie nicht im Zusammenhang mit Antisemitismus, egal wie absurd die Kritik auch ist oder Zusammenhänge, Datenbasis, Umstände oder die Pluralität der israelischen Gesellschaft auch sein mögen.
Auch egal, dass die Feinde Israels (Iran, der es auslöschen will und wo eine Uhr dazu die Zeit rückwärts zählt, Hamas, die mehrfach erklärt haben, den 7.10. immer wieder wiederholen zu wollen)
diese Kritik als Zuspruch und Ermutigung auffassen.
Und auch egal, dass sich auf der Welt die physischen Angriffe auf Juden häufen
(und das eben leider mehrheitlich aus muslimischen oder linken Kreisen) Obwohl in der Bibel steht, „Tröstet mein Volk“ und nicht „Kritisiert ihre gewählten Chefs, wenn die eine andere Meinung vertreten, als ihr sie gutheißt und kritisiert auch sonst alles, was euch an negativem auffällt.“
Dahingegen gilt ein Rückbesinnen auf traditionelle christliche Werte, die die Nächstenliebe nicht ausschließt und ein Infragestellen mancher gesellschaftlichen Entwicklungen oft als „rechts“ „faschistisch“ oder „reaktionär“ und viele scheinen ein künftiges 1933 2.0 zu sehen, wenn man sowas äußert oder befürwortet.
Ich sehe inzwischen Maulkörbe, Cancelculture, Ausgrenzung von andersdenkenden Christen, statt dass man als Geschwister das verbindende Element, das Erlösungswerk Jesu zu sucht.
Es heißt in der Bibel, wenn jemand vom Weg abgekommen ist, soll man mit ihm reden, wie mit jemandem, der von Jesus nichts weiß.
Wie sieht diese Rede wohl aus?
„Du böser Nazi, bereu endlich und änder dich!“ oder „Jesus hat den Preis für dich bezahlt, er will dich heilen. Gott ist gnädig, lerne ihn kennen, ich helfe dir dabei“?
Diese ganzen Diskussionen, ob Amerika jetzt zur faschistischen Diktatur wird oder ein Schwarzmalen, bei dem fast alles was rechts der Linken/Spd steht braun gemalt wird und auch mit Nationalsozialismus als Angstbild gearbeitet wird, nervt mich nur noch.
Zum einen, was in den USA geschieht, können wir eh nicht ändern.
Zum anderen, wenn wir weiterhin in Deutschland ein Viertel der aktiven Wähler ausgrenzen und auch konservative Parteien aus Angst, die AfD zu unterstützen, einen auf links machen, sollte jedem eigentlich klar sein, dass da etwas grundverkehrt läuft.
Ich erinnere mich an den Spruch „Hast du was gegen Ausländer?!“ der gerne mal angebracht wurde, wenn man mit dem Verhalten einer türkischen Person Probleme hatte. Als ob der Grund in der anderen Nationalität gelegen hätte. Irgendwie haben wir inzwischen ein gesamtgesellschaftliches Klima in der Art, scheint mir.
Wenn man Lob von der Hamas oder Katar bekommt, sollte man sich als Regierung übrigens fragen, was man verkehrt gemacht hat.
Und letztlich sind wir Christen doch in Gottes Hand, oder? Wir beten doch „Dein Wille geschehe“.
Und so wird es sein.
Für uns wichtig, uns immer wieder persönlich an Jesus und Gottes Wort zu orientieren. Beziehung leben halt und uns von da leiten lassen.
Als Folge davon darf man also keinerlei Äußerung öffentlich tätigen, die auch nur ansatzweise andeuten könnte, dass man in Deutschland oder Europa durch Migration Probleme haben könnte bzw. es zuviel Migration geben könnte und man die natürlich nicht vorhandenen eventuellen Probleme dadurch vielleicht eventuell doch nicht wirklich gut handlen konnte/kann?
Oder für das Leben demonstrieren, weil da auch mal Rechte mitmarschieren?
Oder unpopuläre biblische Wahrheiten, so wie man sie halt versteht, äußern?
Oder als Arzt oder Ärztin die Transistion von Kindern/Jugendlichen kritisch sehen, weil diese zum einen noch in der Entwicklung sind und die Folgen einer T. in dem Alter einschließlich aller medikamentösen Nebenwirkungen noch gar nicht richtig erforscht sind?
Wie kommst Du jetzt darauf? Was hat das damit zu tun, dass man womöglich rechtsextrem und demokratiefeindlich wählt? Lies Dir doch bitte den Satz, auf den Du Dich beziehst, nochmal durch. (Und ja, ich hätte statt rechts rechtextrem schreiben sollen.)
Und mir ist auch nicht klar, warum Du hier den "man darf ja nichts mehr sagen" Narrativ bedienst. Ist es für Dich schon ein Redeverbot und Maulkorb, wenn man für seine Meinung mit Widerrede rechnen muss?
Und mit Deinen Ausführungen über Israelkritik und Antisemitismus kann ich an dieser Stelle nicht wirklich was anfangen, tut mir leid.
Dahingegen gilt ein Rückbesinnen auf traditionelle christliche Werte, die die Nächstenliebe nicht ausschließt und ein Infragestellen mancher gesellschaftlichen Entwicklungen oft als „rechts“ „faschistisch“ oder „reaktionär“ und viele scheinen ein künftiges 1933 2.0 zu sehen, wenn man sowas äußert oder befürwortet.
Das Problem ist nicht "rechts" oder "reaktionär", sondern rechtsradikal oder rechtsextrem.
Natürlich gibt es auch Linke, a.k.a. linksgrünversiffte oder woke Gutmenschen, die hier übers Ziel hinausschießen und mit dem Begriff "Nazi" und "faschistisch" etwas inflationär unterwegs sind.
Dem Rest dürfte klar sein, dass z.B. nicht jeder, der z.B. gegen Abtreibungen ist, rechts, faschistisch oder reaktionär ist und deswegen gleich rechtsextremistische Parteien wählt.
Wobei für mich auch noch darauf ankommt, wie das "Infragestellen mancher gesellschaftlicher Entwicklungen" so aussieht. Wenn das beispielsweise so aussieht, dass man Personen, die nicht in das binäre heteronormative Cisgender-System passen, herabsetzt und diffamiert, muss man sich nicht wundern, dass da Gegenwind kommt. Sowas lässt sich auch nicht mehr mit christlichen Werten vereinbaren.
Und wenn eine Christin etwa soweit geht, dass man an der Grenze auf Flüchtlinge schießen dürfe, muss die sich nicht wundern, dass sie im rechtsextremen Spektrum verortet wird, denn solche Denkweisen haben nichts mit traditionellen christlichen Werten zu tun.
Wenn eine Christin Lügen aus politischem Kalkül Lügen über andere verbreitet, hat das auch nichts mehr mit traditionellen christlichen Werten zu tun.
auch konservative Parteien aus Angst, die AfD zu unterstützen, einen auf links machen
Nimm's mir nicht übel, aber hier muss ich gerade bitter lachen. Wo, bitte, macht die CDU/CSU gerade einen auf links? Nenne mir bitte Beispiele. Im Gegenteil machen die gerade wieder einen auf rechts, im irrigen Glauben, damit Wähler von der AfD zurückholen zu können. Die Migrationspolitik, die die Regierung gerade verfolgt, ist alles andere als links. Die Sozialpolitik u.a. mit ihrem Bürgergeldempfänger- und Rentnerbashing ist das glatte Gegenteil von links. Die eher rückwärtsgewandte Energiepolitik ist auch nicht links. Die Idee aus dem Innenministerium, Daten zum früheren Geschlechtseintrag und früheren Vornamen von trans Menschen zu speichern und weiterzugeben, ist auch nicht links.
Dazu kommen etliche Aussagen von Unionspolitikern, die so oder so ähnlich auch von der AfD hätten kommen können. Versuche des Stimmenfangs am rechten Rand.
Mir fallen also etliche Punkte ein, wo die derzeitige Regierung eher einen auf rechts macht. Jetzt würde mich interessieren, wo Du meinst, dass sie im Gegenteil einen auf links macht.
Ich erinnere mich an den Spruch „Hast du was gegen Ausländer?!“ der gerne mal angebracht wurde, wenn man mit dem Verhalten einer türkischen Person Probleme hatte. Als ob der Grund in der anderen Nationalität gelegen hätte. Irgendwie haben wir inzwischen ein gesamtgesellschaftliches Klima in der Art, scheint mir.
Und ich beobachte, dass jedesmal, wenn sich irgendwo jemand daneben benimmt, sofort "unsere Goldstücke", "die Fachkräfte", "Merkels Gäste" irgendwelche Mohammeds oder Mustafas, also kurz Migranten, als Tatverdächtige in den Raum geworfen werden. Und wenn es dann heißt, dass der Täter ein Deutscher war, wird sofort nach dem Vornamen gefragt.
Wenn es Dich interessiert, lese Dir mal das durch:
240123-update-hassbedrohungengewalt.pdf
und
Das Problem ist nicht nur die linkswoke cancel culture.
Und letztlich sind wir Christen doch in Gottes Hand, oder? Wir beten doch „Dein Wille geschehe“.
Und so wird es sein.Für uns wichtig, uns immer wieder persönlich an Jesus und Gottes Wort zu orientieren. Beziehung leben halt und uns von da leiten lassen.
Amen dazu!
Das heißt aber nicht, dass man Probleme, auch innerhalb des christlichen Spektrums, nicht benennen darf.
Als Folge davon darf man also keinerlei Äußerung öffentlich tätigen, die auch nur ansatzweise andeuten könnte, dass man in Deutschland oder Europa durch Migration Probleme haben könnte bzw. es zuviel Migration geben könnte und man die natürlich nicht vorhandenen eventuellen Probleme dadurch vielleicht eventuell doch nicht wirklich gut handlen konnte/kann?
Hast du das schon mal ausprobiert...? Ich frage mich nämlich immer, was da eigentlich passieren soll, wenn man die Migrationspolitik hierzulande kritisiert.
Ich selber arbeite in einem eher linksliberalem Umfeld und habe auch öfters mit Flüchtlingen zu tun... und gerade deshalb habe ich keine Probleme damit, auf Probleme hinzuweisen, von denen es nicht gerade wenig gibt - unter anderem auch die Tatsache, dass etliche Leute hierher kommen, die keinerlei Tendenz dazu zeigen, sich hier integrieren zu wollen.
Freilich, wenn ich an dieser Stelle kritisiere, dann tue ich es sehr spezifisch und konkret - wenn man sich hier auf stumpfe "Ausländer raus!" Rufe oder "Mehr Abschiebungen!" beschränkt, dann darf man sich nicht wundern, wenn man in eine bestimmte Schublade gesteckt wird.
Wenn man aber konkret darauf hinweist, dass bestimmte kulturelle Unterschiede eine Integration sehr schwer machen und das keineswegs nur an den Angeboten hier in Deutschland, sondern auch an der mangelnden Bereitschaft der Betroffenen liegt... dann spricht man ein konkretes Problem an, das von der Politik (vor allem aus der linken Ecke) viel zu sehr ignoriert wird.
Oder für das Leben demonstrieren, weil da auch mal Rechte mitmarschieren?
Wenn da die Leute AfD Flaggen oder Symbole von "Die Heimat" oder "Der dritte Weg" zeigen... dann sollte man sich halt gut überlegen, ob man sich da wirklich einreihen möchte.
So etwas nicht zuzulassen liegt halt in der Verantwortung des Veranstalters.
Oder als Arzt oder Ärztin die Transistion von Kindern/Jugendlichen kritisch sehen, weil diese zum einen noch in der Entwicklung sind und die Folgen einer T. in dem Alter einschließlich aller medikamentösen Nebenwirkungen noch gar nicht richtig erforscht sind?
Auch da kommt es drauf an, ob man informiert ist oder einfach nur irgendwelche Vorurteile und Verschwörungserzählungen nachplappert.
Tatsache ist, dass "Transsexualität" unter biologischen Mädchen zugenommen hat, wobei sich das in vielen Fällen als Irrtum herausstellt. Es fällt diesen Mädchen einfach schwer, sich selber anzunehmen, weshalb sie die Flucht in die Vorstellung antreten, lieber ein Junge sein zu wollen.
Solche Phänomene müssen von entsprechenden Fachleuten natürlich berücksichtigt werden, das erfordert einen entsprechend sensiblen Umgang.
Auf der anderen Seite hat eine Transition in jungen Jahren vielen Betroffenen schon sehr geholfen. Nicht allein deshalb, weil das Ganze dann unauffälliger stattfindet und man es den Leuten später weniger ansieht.
Wer hier nur eine Seite sieht und die andere ignoriert, der braucht sich nicht zu wundern wenn es Gegenwind gibt...
Ich sehe inzwischen Maulkörbe, Cancelculture, Ausgrenzung von andersdenkenden Christen,
Das gibt es auch.
Oft gibt es aber lediglich Gegenstimmen und Debatten, die einem selbst nicht immer zustimmen. Und so ist das eben in einer funktionierenden Demokratie... da gibt es verschiedene Meinungen.
Und das hat dann nichts mit "Cancel Culture" zu tun.
Veröffentlicht von: @aleschaIch sehe diesen Thread im Zusammenhang mit dem Thread über Charlie Kirk.
Ich auch. Und ich sehe da auch ein großes Verwechslungspotential
(zumindest für mich - ich weiß nie, in welchem Thread ich mich grad befinde).
Mir sagte jetzt der Name Jana Highholder nichts.
Mir auch nicht. Aber ich ließ mich von meinen Töchtern aufklären.
Jetzt weiß ich, was eine 'Christfluencerin' ist (nicht so schlimm wie eine 'Tradwife').
Ich find's ein bissel erstaunlich, dass die jungen Frauen heute enger denken wie die Generationen vor ihr - aber ich denk auch mal, dass es da halt immer mal in die eine und dann in die andere Richtung ausschlägt.
Ich glaube auch kaum, dass jemand wie Trump unter deutschen Christen so viel Erfolg hätte.
Ich persönlich auch nicht, aber evtl. liegt das eben auch an dem anderen Verständnis von Christentum.
Jana Higholder war mir lange ein Begriff durch ihren Poetryslam. Extrem berührende, mut machende und inspirierende Beiträge. Ich habe auch ihre Beiträge aus ihrer Corona Quarantäne verfolgt. Ab und an mal einen ihrer Beiträge zwischendurch gehört.
Und zu Beginn dieser Debatte noch etwas genauer geschaut/gehört.
Sie wird mE darauf „festgenagelt“, dass sie sich auch mal derart geäußert hat, was nicht in die heute allgemein geltende Meinung wie Frauen sich äußern müssten, passt.
Das macht aber mW nur einen sehr geringen Anteil ihrer Beiträge aus und sie zwingt weder, noch verurteilt sie. Bietet eher die Perspektive, kann man es auch anders sehen?
Ihre Beiträge fordern einerseits mich als Christin heraus, weisen aber immer auf Gottes große Liebe zu den Menschen hin.
Hier ein Beitrag in dem sie über Vergebung, Schuld und Gnade spricht.
Der Threadersteller schreibt hier irgendwo von einem befreundeten „radikalisierten“ Ehepaar, seine Antwort an mich sind Allgemeinplätze.
Ich möchte immer noch konkret wissen, wie sich deren „Radikalisierung“ jetzt konkret in Worten und Taten zeigt. Was sich da genau geändert hat, dass er sie jetzt als „radikalisiert“ bezeichnet.
Dafür kann ich nichts. Ich bin nicht für die Beiträge von meriadoc verantwortlich.
Ich kann nur schreiben, welchen Eindruck ich von der evangelikalen Szene oder zumindest Teile der evangelikalen Szene habe.
Und wenn da schon Pastoren und Leute mit nicht unbedeutenden Positionen die Feststellung machen, dass Jesus schon als "links" abgestempelt wird, und man einen Mann nicht nur Personen wie Charlie Kirk feiert sondern auch verurteilte Sexualstraftäter, die in einem fort lügen, hetzen und diffamieren und die christliche Lehre mit Füßen treten, darf man sich doch als deutscher Christ, auch als konservativer, so seine Gedanken machen, wie die Kollegen in den USA wohl ticken.
[Beitrag auf Wunsch des Verfassers gelöscht. MfG AleschaMod]
Rechtsnationale Christen glauben eh an einen anderen Jesus als den, der in den Evangelien verkündigt wird!
Denen geht es um ein Wohlstandsevangelium. Wenn man rechtsnationale C. fragt, warum Jesus viele sozialistische Positionen vertritt, kommen sie ins Schwimmen und deuten die Evangelien um, wie es damals bei den "Deutschen C." geschah.
Daher ist es schwierig, mit rechtsnationalen C. zu diskutieren bzw. Gemeinschaft zu haben.
@1-ichthys Ich bin kein Freund vom Begriff 'Wohlstandsevangelium'.
Das ist auch so ein Begriff, der unterschiedlich genutzt wird. Wie so viele.
Aber ich denke, ich weiß, was Du meinst.
Also fassen wir zusammen.
"linke" und "Mitte" Christen glauben an den einzigen richtigen Jesus (natürlich völlig unabhängig wie man zur Dreieinigkeit, Abtreibungen und sexuellen Moral steht...) und alle "rechten" Christen glauben automatisch an ein Wohlstandsevangelium und anderen Christus? 🙂
Auch wenn das nicht an mich gerichtet war:
linke" und "Mitte" Christen glauben an den einzigen richtigen Jesus
Ich denke, auch „rechte“ Christen glauben an Jesus. Ich möchte ihnen gar nicht ihren Glauben absprechen.
Nur merken manche nicht, dass Teile ihrer politischen Ansichten sich gar nicht mit dem decken, was Jesus sagt.
Das ist bei den „linken“ und den „mittigen“ auch nicht anders. Und wieso? Weil der Maßstab immer Jesus ist, für jeden der an ihn glaubt.
Der Threadersteller fragte aber nach rechten Christen in den USA.
Es geht hier jetzt aber um rechte Christen.
Die "linken" Christen fallen zumindest nicht dadurch auf, dass sie sich publikumswirksam mit der Bibel ablichten lassen, beten oder sich segnen lassen (warum fällt mir da wieder Matthäus 6,5 ein?) und gegen Minderheiten (Migranten, LGTBTQ) hetzen und Abtreibungsgesetze durchsetzen oder durchsetzen wollen, die eine Abtreibung nur noch bei Gefahr für das Leben der Mutter (nicht aber bei Inzest und Vergewaltigung) vorsehen.
Die rechten Christen sind in den USA eine Gruppe, die erheblichen Einfluss ausübt - und das halt nicht unbedingt zum Guten, wie man in den USA nun sehen kann. Denn eine freiheitlich-demokratische Grundordnung ist nicht unbedingt eine ihrer Prioritäten.
Während "linke" Christen eher nicht dazu tendieren, ihre Überzeugungen - selbst wenn sie konservativ sind - als Maßstab dafür zu nehmen, wie andere Menschen zu leben haben.
Nächstenliebe ist eine ganz zentrale Lehre Christi, und Verstöße dagegen sehe ich jetzt eher bei rechten oder, präziser, rechtsradikalen und rechtsnationalen Christen.
Gott sei Dank treten Sie für ungeborenes Leben ein (sonst macht es ja niemand) und auch eine gewisse Verantwortung, mit wem man denn ins Bett springt.
Lustbefriedigung hat im Zeitgeist halt einen höheren Stellenwert als bei dem Christentum was in moralischen Grundüberzeugungen bis auf die ersten Christen zurück zu verfolgen ist .
Was mit dem Medienwirksamen Auftreten mit Bibel angeht, das ist komplett was anderes wie zur Zeit Jesu.
Damals war es eine Religiöse Gesellschaft wo man quasi hohes Ansehen bekommen hat, den Glauben zur Schau zu stellen.
Heute ist es das exakte Gegenteil, man wird belächelt bis verachtet.
Was mit dem Medienwirksamen Auftreten mit Bibel angeht, das ist komplett was anderes wie zur Zeit Jesu.
Damals war es eine Religiöse Gesellschaft wo man quasi hohes Ansehen bekommen hat, den Glauben zur Schau zu stellen.
Heute ist es das exakte Gegenteil, man wird belächelt bis verachtet.
"Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten." (Matthäus 6, 5-6)
Gott sei Dank treten Sie für ungeborenes Leben ein (sonst macht es ja niemand) und auch eine gewisse Verantwortung, mit wem man denn ins Bett springt.
Ach, und "linke" Christen machen das nicht? Die sind dann für Abtreibung und für wildes durch-alle-Betten-Hüpfen?
Damals war es eine Religiöse Gesellschaft wo man quasi hohes Ansehen bekommen hat, den Glauben zur Schau zu stellen.
Heute ist es das exakte Gegenteil, man wird belächelt bis verachtet.
Die Evangelikalen sind in den USA eine politisch sehr einflussreiche Gruppe. Sieht man ja.
Warum lässt sich denn Trump mit der Bibel ablichten? Warum gibt es Bilder, die Trump im Kreis betender und ihm Hände auflegender Menschen zeigen? Weil man damit belächelt und verachtet wird? Oder weil man damit Wähler gewinnt?
Hallo Alescha,
Trump macht das natürlich um die Religiösen als Wähler zu gewinnen.
Beim Beispiel von Jesus geht es aber um Zwischenmenschliches, Lokales.
Im Bibelbelt wird das vermutlich funktionieren - in LA oder New York eher nicht.
Hier geht es aber nicht nur um die USA sondern auch um unsere Heimat. In Deutschland kannste egal wo hingehen, da ist nichts mit "Ansehen" durch öffentlichen Glauben.
Ich kenne tatsächlich kein Fall wo Linke Gruppen sich für das Ungeborene Leben sich eingesetzt haben. Wenn es Linke Christen gibt wo das tun, finde ich das natürlich gut - dann muss ich mich entschuldigen. Ich habe wie gesagt das noch nicht gehört.
Trump macht das natürlich um die Religiösen als Wähler zu gewinnen.
Eben. Und er ist ja nicht alleine damit.
Hier geht es aber nicht nur um die USA sondern auch um unsere Heimat. In Deutschland kannste egal wo hingehen, da ist nichts mit "Ansehen" durch öffentlichen Glauben.
Ich sage mal so: Wer seinen Glauben öffentlich zelebriert, bezweckt etwas damit. Und damit meine ich jetzt nicht Dankesgesten, wie es z.B. gläubige Fußballer beim Torjubel machen. Oder auch keine Verweise auf den Glauben in Interviews. Sondern das, was tatsächlich in den USA gang und gäbe ist. Das ist in Deutschland so nicht üblich.
Wenn es Linke Christen gibt wo das tun, finde ich das natürlich gut - dann muss ich mich entschuldigen. Ich habe wie gesagt das noch nicht gehört.
Jetzt müsste man mal definieren, was man unter "linken Christen" versteht. Was verstehst Du darunter?
Ich denke, man kann als Christ politisch links orientiert sein, in Glaubensfragen aber eher konservativ.
Veröffentlicht von: @aleschaHier geht es aber nicht nur um die USA sondern auch um unsere Heimat. In Deutschland kannste egal wo hingehen, da ist nichts mit "Ansehen" durch öffentlichen Glauben.
Ich sage mal so: Wer seinen Glauben öffentlich zelebriert, bezweckt etwas damit. Und damit meine ich jetzt nicht Dankesgesten, wie es z.B. gläubige Fußballer beim Torjubel machen. Oder auch keine Verweise auf den Glauben in Interviews. Sondern das, was tatsächlich in den USA gang und gäbe ist. Das ist in Deutschland so nicht üblich.
Genau das.
Dieses Bibel-Hochhalten zieht hier einfach nicht so.
Hi, ich meine einfach Christen aus dem Linken Spektrum.
In Gegenden die sehr sehr Religiös sind könnte man mit öffentlichen Pauschalen Gesten natürlich auf jeden Fall persönlichen Profit schlagen. Ich glaube nur nicht das des allgemein so ist bzw. das es große Gebiete gibt wo das nicht funktioniert
Hi, ich meine einfach Christen aus dem Linken Spektrum.
Und die sind dann alle fürs wilde durch die Betten hüpfen und halten Abtreibung lediglich für eine weitere Form der Familienplanung?
Wie viele Christen aus dem linken Spektrum kennst Du?
@kappa
1.
Ich denke, man muss da wirklich zwischen hier (Deutschland) und dort (USA) unterscheiden. Ich sehe dort nicht mehr (echte) Moral als hier, es wird halt nur medial genutzt. Ist ja nicht so, als ob der 'Hüter der Moral' selber eine moralisch weiße Weste hätte.
2.
Das mit der Abtreibung hatten wir schon öfters - wenn nicht viel fürs vorhandene Leben getan wird, ist der propagierte Schutz des ungeborenen Lebens auch nicht viel wert.
3.
Während hier überlegt wird, ob sich die Religion überhaupt politisch äußern darf, mischt sich die Religion dort sehr aktiv in die Politik ein. Und ich wage zu behaupten, dass nicht jeder Politiker dort wirklich gläubiger ist als hier.
@chai Hi zu
1) Ja da gibt es ein Unterschied. Aber in dem Thread ist es nicht mehr ganz klar ob es um Europa oder die USA geht.
Wurde ja auch die Frage gestellt wie man mit solchen Christen umgehen soll. Da wir hier in Deutschland sind kann man schon davon ausgehen daß es hier auch um Deutschland geht.
Auch in den USA ist es ein Unterschied im Bibel Belt oder in New York das zu öffentlich machen
Zu 2
Entweder es ist vor Gott Mord oder nicht. Das kann nicht abhängig vom Sozialstaat sein.
In Deutschland wird keine Frau mit einem Neugeborenen verhungern. Hier wird -bezogen auf unsere Demografie und der Inflation oder Mieten zwar zu wenig für Familien- getan, aber trotz allem ist es nicht so das man ein Lebensunwürdiges Leben führen muss nur weil ungeplant ein Kind kommt.
In der Schweiz zum Beispiel - wurde mir von einer Schweizerin mitgeteilt - sind die meisten Kinder die angetrieben werden die Zweiten oder Dritten. Also bevor man zwei Kindern zumutet in einem Zimmer zu schlafen, wird lieber einem das Leben verwehrt.
3 trifft auf die USA sicher schon zu . In Deutschland halt kaum
Entweder es ist vor Gott Mord oder nicht. Das kann nicht abhängig vom Sozialstaat sein.
Hier ist eher die Doppelmoral mancher Christen gemeint.
Da wird sich für das ungeborene Leben eingesetzt, z.T. ohne Rücksicht auf die Mutter. Es gab ja durchaus schon Fälle, wo schwangere Frauen gestorben sind, weil Ärzte sich aufgrund restriktiver Abtreibungsgesetzgebung lebensrettende Maßnahmen unterlassen haben. Es gibt Fälle, wo Kinder, die durch Missbrauch schwanger geworden sind, das Kind austragen müssen oder in andere Bundestaaten reisen müssen. Charlie Kirk selbst sagte, dass, wenn seine 10jähige Tochter durch eine Vergewaltigung schwanger würde, das Baby zur Welt gebracht würde.
Es sind aber zum guten Teil die selben Leute, die im Umgang mit geborenem Leben nicht zimperlich sind. Sei es beim Runterfahren sozialer Leistungen, Einsparungen im Gesundheitswesen, einer harten Migrationspolitik. Ich habe gelesen, dass eine schwangere Migrantin, die von der ICE eingefangen wurde, ihr Kind dank der miesen Behandlung verloren hat. Und hierzulande wollte die gläubige Christin von Storch an der Grenze auf Frauen und Kinder schießen lassen. O.k., das mit den Kindern hat sie zurückgenommen.
Ich weiß noch, dass Christen frohlockten, als Planned Parenthood Förderungen gestrichen wurden, das wurde als Schlag gegen die "Abtreibungsindustrie" gefeiert. Dass Abtreibungen nur einen kleinen Teil der Leistungen von Planned Parenthood ausmachen war nicht bekannt oder wurde ignoriert. Hauptsächlich wird sich dort gekümmert, dass Frauen gar nicht erst ungewollt schwanger werden, man sorgt für die medizinische Versorgung Schwangerer, es gibt Vorsorge gegen Geschlechtskrankheiten etc. Aber all das ist ja nicht so wichtig - Hauptsache, man hat vermeintlich was gegen Abtreibungen getan.
Meine Meinung ist, dass ungeborenes Leben natürlich schützenswert ist - geborenes aber nicht minder. Und dem, der sich für ungeborenes Leben einsetzt, sich aber ansonsten für eine menschenfeindliche Politik einsetzt, erlaube ich mir Heuchelei und eine Doppelmoral zu attestieren.
@kappa Ich würde den Begriff des Wohlstandsevangeliums da mal raushalten. Der hat seine ganz eigene Problematik.
Bei MAGA sind auch wohl Amische mit dabei, denen es ganz sicher nicht um Wohlstand geht.
Die rechte geistliche Strömung nehme ich als von Law-and-Order geprägt wahr. Sie sind fixiert auf Gesetze, auf Sünde und das Bestrafen von Sündern. In der Bibel finden wir die am ehesten bei den Pharisäern.
Sie lehnen Gnade, Barmherzigkeit, Teilen von Gütern, Wohlwollen gegenüber Menschen anderer Rasse, weiblichen Geschlechts (wenn es um berufliche Karriere geht), und erst recht anderer politischer Ausrichtung ab.
Einen Jesus, der Sünder annimmt statt sie zu verurteilen, der ihnen die Schuld nimmt und in einen Neuanfang hineinführt, ist ihnen vermutlich unheimlich.
Wenn ich an die Amisch denke, dann sind die sehr bemüht, den Willen Gottes zu tun. Aber sie wollen aus ihren frommen Leistungen heraus den Willen Gottes tun - nicht aus einer angstfreien (weil Jesus die Strafe für unsere Sünden getragen hat) Beziehung zum Herrn, die auch in Taten münden wird - nur eben keine selbstgewählten nach den Beispielen aus der Bibel, sondern als Diener des Herrn, der uns über den Heiligen Geist konkret dazu triggert.
Die Gesellschaft, die durch beide Wege geformt wird, ist jeweils komplett anders. Dort, wo das Gesetz noch das Zentrum ist, wird es Härte, Verfolgung und Angst geben. Dort, wo ich von Schuld befreit frei leben darf, kann Liebe werden und eine Gesellschaft entstehen, bei denen die Menschen sich gegenseitig fördern statt anzuklagen. Das ist dann schon viel eher Himmelreich.
Der bisher letzte evangelikale US-Präsident hieß Jimmy Carter. Ein Vergleich mit dem, was man über heutige US-Evangelikale hört, zeigt eine Entwicklung, die ich so nicht für möglich gehalten habe.
In D hat eine vergleichbare Entwicklung erst begonnen, es gibt hier (noch) kaum ähnliche radikale Christen wie in den USA.
Ja, wie kann man verirrte Geschwister wieder zurück in die Normalität holen? Da habe ich kein Rezept und hoffe hier kommt noch was.
Wissenschaftsfeindlichkeit
Hass auf Merkel, Habeck und sonst.
Offenkundiger Rassismus und Homophobie
Anerkennung der AfD und Bewunderung von Trump
Ukraine sei selbst Schuld am Krieg - keine Unterstützung
Bitte nenne mal konkrete Beispiele zu den Vorwürfen.
Haben die generell etwas gegen Dunkelhäutige Personen wegen ihrer Hautfarbe, oder wie ist das zu verstehen? Das wäre traurig. Aber nach meiner Erfahrung auch unter streng Konservativen Christen nicht die Mehrheitsmeinung.
Was meinst du mit Homophobie. Das man die Personen "hasst" - oder einfach das man das Sünde nennt was die Christenheit seit 2000 Jahren als Sünde begriffen hat?
Hass auf Merkel, Habeck als Person, oder nur auf deren Politik?
@hkmwk Laut Medien sind Jana Highholder, "Der Ketzer der Neuzeit" und Jasmin Neubauer (Die Liebe zur Bibel) "rechte" Christen:
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/gesellschaft/unter-dem-deckmantel-der-religion-wie-christliche-influencerinnen-rechtes
@undwenndoch
Was möchtest du damit jetzt genau sagen? 😉
Ich habe schon mal gelesen, dass man Jana Highholder als „rechte“ Christin eingeordnet hat und sie mit den anderen beiden quasi in einem Atemzug genannt hat und fast schon in Richtung „Naziecke“ schob aber zumindest „reaktionär“, rückwärts gerichtet.
Was ich schon heftig fand.
Zu den beiden anderen kann ich nichts sagen, Jana Highholder so einzugrenzen fand ich aber „keinen guten Stil“.
Aber nicht, dass wir hier wieder in Streit geraten…😉😅
@ga2 Ich glaube sie wurde im gleichen Atemzug genannt weil die beiden den Podcast haben?
@undwenndoch oh der wurde mir vorgeschlagen, ist am Kirchentag rausgeflogen und er hat ein Interview mit Jasmin Neubauer drin. Die ticken also gleich. Erst dieses Woche bekam ich eine Nachricht die AfD wäre eine christliche Partei.
Du beziehst dich hier auf den Ketzer der Neuzeit?
Wer jemanden interviewt und das postet, hat in allem die gleiche Meinung?
Von wem bekamst du diese Nachricht, die AfD sei eine christliche Partei? Vom Ketzer der Neuzeit?
@ga2 von einem User auf Himmlisch Plaudern und hier gab es ja auch Leute die es Frau Merkel übel genommen haben der "Ehe für Alle" zugestimmt zu haben. Das war ja dann mehr als die eingetragene Lebenspartnerschaft. Die AfD war gegen die Ehe für alle, auch wenn das ja nur wenige in Anspruch nehmen. Die eingetragene Lebenspartnerschaft war ein wichtiger Schritt. Wenn da zwei Leute eine dauerhafte Bindung eingehen wollen, war es ja nicht möglich. Man hat im Krankenhaus keine Auskunft bekommen, wie es bei hetero-sexuellen Paaren ohne Trauschein ja auch ist.
Es ging mir jetzt nicht um eingetragene Lebenspartnerschaften oder Ehe für alle.
Ich hatte eigentlich nur etwas gefragt.😅
Oder meinte man, die AfD wäre christlich, weil sie die Ehe für alle abgelehnt hat?
Ich weiß nicht, daran den Begriff christlich festzumachen, finde ich schon etwas strange.
Hast du also deswegen die Werbung für die AfD bekommen?
Ich würde sie nie als christlich bezeichnen, auch nicht (mehr) die CDU.
Man kann heutzutage wohl nur noch überlegen, in welcher Situation welche Partei aus der eigenen Sicht gerade das kleinere Übel ist. Und ja, inzwischen kann ich nachvollziehen, warum auch Christen diese Partei wählen.
@ga2 jemand hat mir geschrieben die AfD wäre die einzige christliche Partei im Bundestag.
Ähliche Aussagen habe ich hier auch schon gelesen. Das entspricht nicht meiner Meinung.
Ich gehöre zu den Leuten die einen Rechtsruck sehen, den ich icht für gut heiße. Das Dritte Reich war kein Vogelschiss, es wird uns noch Generationen belasten und wenn es nur Sonderkonditionen für Israel sind. Normalerweise würden wir ja unsere U-Boote nur innerhalb der NATO verkaufen.
Gut, dass dadurch wenigstens Sonderkonditionen für Israel rauskamen. Obwohl wir ja viel mehr von Israels Technologie profitieren, wie auch Omnid Jouripour schon sagte, als es um Waffenembargos ging. Und inzwischen zählt das ja auch nicht mehr so wirklich.
Ich finde es umso schlimmer, dass Deutschland trotz der damaligen schlimmen Zeit, wieder Judenhass im Zuge sogenannter Israelkritik oder „Antizionismus“ zulässt und nicht genug dagegen tut. Deutschland ist kein guter Partner für Israel.
Ja, Deutschland wollte damals die Juden vernichten. Und hat sich später sehr viele Menschen ins Land geholt, die Antisemitismus mit der Muttermilch aufgesogen haben.
Ebenso wie einige andere europäische Länder.
Ich weiß nicht, ob Rechte hier irgendwann wieder marschieren werden (halte ich in dem befürchteten Ausmaß für eher unwahrscheinlich) oder ob man sich schließlich doch irgendwann dem Islam unterwirft.
Ich weiß, dass letzteres einige für Panikmache oder Aufwiegelung für Rechte sehen.
Aber sollte es zu einem AfD Verbot kommen und die AfD Stimmen fallen weg, ändern sich auch die Mehrheitsverhältnisse und ein Linksbündnis wird möglich. Ob das wirklich besser wäre für Deutschland als eine gewisse Beteiligung der AfD? Halte ich für sehr fraglich.
@ga2 ob die Mandate ersatzlos wegfallen ist m.W. nicht ganz klar aber wahrscheinlich. Das könnte dann bspw. die interessante Konstellation ergeben, wenn die AfD 2029 stark zulegt, vielleicht so 35 %, die CDU unter 20% und dann Einverbot ergeht, 35% der Mandate wegfallen, damit würde Rot-Rot-Grün ggf. automatisch eine 2/3 Mehrheit haben.
@ga2 Nun ich möchte mal Ulrich Parzany zitieren. Wenn du gegenüber Moslems deinen christlichen Glauben bekennst hast du ihren Respekt.
Das Problem ist dann eher ein Deutschland das nicht zu seinem Glauben steht und keine klare Haltung zeigt.
Ach wir haben doch so viel israelische Technolgie ohne es zu merken.
Man möge die Küste zwischenNetanya und Haifa entlang fahren. Intel Microsoft die sind alle da. Windows XP kommt aus Haifa sagte der Reiseleiter.
Viel Medizintechnik kommt aus Israel für künstliche Ernährung.
Na und eine Welt ohne USB Stick ist auch nicht mehr vorstellbar.
Israel forscht gerade erfolgreich zu Rückenmarksimplantaten aus dem 3D Drucker. Hatte ich bei Israelnetz gesehen.
Die Welt verdankt Israel nicht nur den Erlöser, auch viele wichtige Erfindungen kommen (als Segen) aus Israel.
Nun ich möchte mal Ulrich Parzany zitieren. Wenn du gegenüber Moslems deinen christlichen Glauben bekennst hast du ihren Respekt.
Ja, weil die Buchreligionen geachtet werden. Atheisten sind normalerweise für Moslems die schlimmsten, weil die haben keinen Respekt vor einem Gott. Hab ich mal so mitbekommen.
Nur schau dir Syrien an, die Übergriffe dort auf Christen, auf Kirchen. Und lies mal zur MuslimBruderschaft und ihren Zielen für Europa nach. Du findest dazu irgendwo etwas (schon länger her), bei mena Watch , aber auch bei den Ruhrbaronen “Kalifat nach Plan“.
@ga2 Auf Instagram kam aus den USA. Was ist der Unterschied von Christen in muslimischen Ländern und Moslems in christlichen Ländern. Die Moslems in christlichen Ländern haben alle Freiheiten, die Christen im muslimischen Ländern werden verfolgt.
Als der Krieg in Syrien ausbrach war ich bei OM in Mosbach. Da kam die Frage für wen man den sein solle. Die Christen sind für Assad da Assad zu den Aleviten gehört, die sagen, jede/r kann glauben was er / sie möchte. Für die Iraner ist Assad zu liberal und kein Moslem.
@undwenndoch (zum Beitrag)
Den Artikel finde ich problematisch.
Das, was die AfD so schlimm macht (Menschenfreundlichkeit), kommt da nicht vor.
Außer jemand versteht das Konzept »die Sünde hassen, aber die Sünder lieben« nicht. Nur in einer christlichen Zeitschrift sollte dieses Prinzip (das ja mit der Vergebung der Sünden zusammenhängt) bekannt sein.
Auch wenn ich nicht alle Punkte von Highholder & Co teile, also die Bibel z.T. anders verstehe, ist doch die Schnittmenge groß genug, dass mich der Autor auch in die rechte Ecke stellen wird.
Aber AfD werde ich nie wählen.
Und ähnlich dürften auch die besprochenen Influencer denken. Oder hab ich was übersehen?
Ich denke, hier geht es nicht um "Gemeindezucht" im Blick auf Einzelne oder Grüppchen INNERHALB einer Gemeinde, sondern darum, dass viele konservativ-evangelikale Gemeinden, TV-Evangelisten-Kreise und us-& christlich-konservative Fundamentalisten republikanische Trump-Wähler sind ...
Von "God bless America", dem eigenen patriotischen Erwählungs- und SEndungsbewusstsein bis zur dezeitigen, gewalttätigen und system-umkrempelnden "MAGA"-Bewegung führt ein gerader Weg - und es gibt die breite RIGHT-WING-Übereinkunft und Gefolgschaft, die Gott von Herzen dankt dafür, dass Trump nun an der Macht ist.
So wird z.B. in Kauf genommen, dass Trump ein Lügner, Betrüger und Narzist ist - mit der Begründung, dass Gott ja schon im AT die Freiheit hatte, "gottlose" und "Unmoralische" Könige für seinen Heilspläne zu gebrauchen ...
L'Chaim
Dann frage ich dich jetzt mal, ob du der Meinung bist, dass es Israel momentan besser gehen würde unter einer demokratischen US Regierung oder ob du denkst, dass mehr Geiseln freigekommen wären?
Und nächste Frage, wäre es unter einer Trump US Regierung zum 7. Oktober in dem schrecklichen Ausmaß gekommen?
Ich weiß, alles nur Spekulation, es ändert nichts. Aber man kann ja mal den Gedanken Lauf lassen…
Meine Ansicht dürfte dir vermutlich klar sein?
Ich denke, dass Trump augenblicklich der beste amerikanische Präsident für Israel ist.
Nein, Trump ist weder für Israel noch für die USA noch für die Welt "der beste amerikanische Präsident" (allenfalls für Netanjahu, was sein Agieren und seine Pläne betrifft).
Und ich verstehe all die Christen, Kirchen & Gemeinden in den USA nicht, die Trump & Co gewähren lassen, nicht merken, wie er (mit den Seinen und Unterstützern) autokratisch, eigennützig und brutal kaputt macht, was die USA bislang (zumindest in ihrem Selbstverständnis) ausgezeichnet hat an Werten, Freiheit und Demokratie! Und die nicht merken, wie er - dieser zutiefst unfromme Mann - all die evangelikalen Milieus benutzt, weil sie ihn an der Macht halten.
Die Dinge rund im Israel und all die Krisenherde und Kriege in der Welt sind kompliziert, ja - aber es dürfte klar sein, dass alle weiteren Verärtungen, Scharfmachereien, Konfrontations-Schlachtrufe (für die Trump steht ... und all die anderen globalen Potentaten und Kriegsherren) exakt das NICHT ist, was die Welt braucht!
L'Chaim
Naja, wer der Ansicht ist, mit Hamas und Konsorten gewaltfreie Kommunikation praktizieren zu können und dabei zu guten Ergebnissen zu kommen, sollte sich lieber in „arabisch“ fortbilden.
Ich denke, dass der Hamas klar war, dass Trump hinter Israel steht und weniger Angst hat als Biden, sich hinter Israel zu positionieren. Schon allein daher hätte die Hamas so etwas wie die Gräuel vom 7.10. nicht gewagt. Da hätte das Prinzip der Abschreckung funktioniert.
Biden sah man wohl als beeinflussbar genug an. Leider für die Hamas hatte Israel dann wenigstens anfangs doch noch mehr Rückendeckung als erwartet.
Auch an dich mal der Hinweis, dass Blinken nach seiner Amtszeit zugegeben hatte, dass der einzige Grund, warum Abkommen immer wieder hinfällig wurden, die Hamas war, die schließlich Rückzieher machte und nicht! Israel bzw. Netanjahu. Und je stärker der Druck der Weltgemeinschaft auf Israel wurde, umso unverschämter wurde die Hamas bzw. sie fand dann Gründe doch nicht zuzustimmen. Wobei die Hamas viel mehr davon hat, einige Geiseln erstmal gar nicht rauszurücken. Zum einen führt es zu Spaltungen innerhalb Israels und schwächt damit den Feind von innen. Und durch gefilmten Sadismus, kann man den Feind wunderbar quälen und noch mehr Schwächen. Zum andern sind die Geiseln ihr einziges Druckmittel. Das sollen sie aufgeben?
Übrigens hat Trumps eine extreme Drohung gegen die Hamas vor einigen Monaten dann doch zu einer relativ schnellen Freilassung mehrerer Geiseln geführt.
Obwohl Hamas erst laut „gescheppert“ hatten aus Angst vor einem Gesichtsverlust.
Leider müssen aber bei Drohungen dann auch Taten folgen. man kann nicht unbegrenzt drohen ohne unglaubwürfig zu werden.
Und inzwischen hat man ja auch eine perfekte Hungersnot inszeniert um Israel die Schuld zuzuschieben. Bilder wirken halt gut, auch wenn die Kinder nicht aufgrund von Nahrungsmittelknappheit so abgemagert sind.
Klingt zynisch?
Vielleicht. Aber wie schon woanders geschrieben, die Palästinenser tun mir in erster Linie leid. Aber ich sehe die Ursache für ihre Not nicht bei Israel. Und wenn Israel wenigstens von den USA etwas Rückhalt bekommt, anstatt wilde Atomwaffenszenarien wie seitens der spanischen Regierung, freut mich der Rückhalt umso mehr.
Beten wir weiter für die Freilassung der Geiseln, für Frieden in Jerusalem und eine befriedung des nahen Osten.
@meriadoc Sieh auf Jesus und erzählen ihnen, was Du siehst.
Sieht Jesus auf den Sünder, um ihn auszugrenzen, oder um ihn zu retten und einzubeziehen?
Sollte ein Christ in erster Linie auf die Sünde oder auf Christus schauen?
Ist der Kern des Evangeliums Hass und Gewalt - oder Liebe und Gnade?
Frag sie, was sie zu tun gedenken, um diejenigen, gegen die sie argumentieren, zur Rettung zu führen. Das geht nur, wenn man ihnen (wenn sie denn überhaupt als Sünder zu betrachten sind - das wäre zu klären) das Blut Christi zum Auslöschen ihrer Schuld nahe bringt.
Erzähl ihnen von den Pharisäern, die auf die Sünde schauten und den Sünder angeklagt haben, was sie in die Hölle führte.
Bete mit ihnen für ihre Rettung, dass sie Jesus als den gnädigen Retter erleben und nicht in ihrem Hass und ihrer Gewalt ebenso wie die Pharisäer enden.
Eben habe ich eine kurze Ansprache von der Ehefrau von dem ermordeten Charlie Kirk gesehen. Man muss ihr im Moment sicher alles verzeihen. Der Ausnahmezustand, in dem sie sich befindet, ist verständlich. Aber da war so viel Hass und Bereitschaft zum Kampf in ihren Augen, dass das nicht besonders an einen Christen erinnerte. Wir können für sie beten, dass sie gerettet wird. In dem Zustand ist sie kein gutes Zeugnis für einen Christen.
Veröffentlicht von: @goodfruit
Aber da war so viel Hass und Bereitschaft zum Kampf in ihren Augen ...
Ja - und deshalb geht es m.E. nicht darum, die Trauer, den Schmerz und den Verlust gering zu achten, sondern darum, dass ihre Rede eine anstachelnde Kampfansage und ein Entzweiungs-Booster gewesen ist ...
L'Chaim
Wie soll ein gemäßigter Christ sich gegenüber „radikalisierten“ Christ verhalten? M.
Indem er die Wahrheit verkündet. Sprich, wenn du tatsächlich radikalisierte Bekannte/Freunde hast, dann hilft da nur die Wahrheit. Und die lautet: Jesus hat keinen Sünder ausgegrenzt oder bepöbelt.
Wenn du dir im Klaren bist, wie und was Jesus denkt, dann kannst du es auch vermitteln.
Wenn sie nicht hören wollen: Staub abschütteln, weitergehen.
Rechte Pöbler halten die Bibel hoch
Wenn Menschen ihre Fremdenfeindlichkeit und ihren Hass mit der Bibel begründen, ist etwas verdreht.
Sind nun alle Kompromisslosen und konservative Christen automatisch böse radikalisiert?
Nein, aber alle „Hater“ unter den Christen, um mal die Sprache der Jugendlichen zu benutzen. Also sprich, alle Christen, die ihre Abneigung gegen andere Menschen mit der Bibel begründen sind radikalisiert.
Wären sie kompromisslos was Jesus Denken angeht, würde erstmal niemand ausgegrenzt werden, „liebt einander“ macht auch nicht vor der Sünde eines Menschen halt und verkehrt sich dann in ihr Gegenteil.
Konservative Christen können ja konservativ sein. Ich sagt ja nicht zu meriadoc: mach die konservativen Christen liberal. (Ich würde mich selbst sogar als einen konservativen Christen betrachten.)
Ich hatte meriadoc auch nicht so verstanden, als würde er darüber schreiben, sondern explizit über solche Christen, die sich entgegen den Werten in der Bibel verhalten aber trotzdem der Meinung sind, für die Sache Gottes zu kämpfen.
Niemand, der Hass schürt, warum auch immer, hält sich an Jesus Gebot.
Aber du weißt doch gar nicht genau, was meriadoc meint.
Wenn er jetzt Christen meint, die denken, dass man in Deutschland mehr drauf achten müsse, wer ins Land kommt oder sie der Ansicht sind, dass Flüchtlinge konsequenter abgeschoben werden sollten, so deren Asylantrag abgelehnt wurde, sind die dann schon fremdenfeindlich?
Für viele sind sie das schon, aber ist das gerechtfertigt?
Grundsätzliche Frage:
Muss Deutschland jeden aufnehmen und hierbehalten und finanzieren der oder die hierherkommt? Ist das biblisch in Jesu Sinn?
Ist das automatisch rechtsradikal und fremdenfeindlich, das anders zu sehen?
Wenn Deutsche jetzt sehen, dass die einzige Partei, die Migration deutlich begrenzen will, die AfD ist, und die CDU bzw. Merz, Wahlversprechen nicht einhält oder sich gar gegenteilig verhält, wählen sie vermutlich entweder gar nicht oder AfD. Ob die AfD das halten und umsetzen kann, was sie vorhat, sei mal dahingestellt.
Ich vermute mal, er bezieht sich darauf, dass Christen jetzt AfD wählen wollen oder Sympathien für die äußern. Oder Trump gar nicht ganz „bäh“ finden, weil er sich den Kampf gegen „Wokismus“ ebenso auf die Fahne geschrieben hat, wie die Unterstützung Israels.
Aber das ist alles Spekulation.
Aber das ist alles Spekulation.
Also konkret beziehe ich mich auf Meriadocs Frage, wie man mit radikalisierten Christen umgehen soll, als nicht radikaler solcher.
Wie auch Goodfruit habe ich ihm dazu geraten, die Wahrheit hochzuhalten, und die heisst nunmal „Liebe“ und nicht „Ausgrenzung“ oder „Herabwürdigung Andersdenkender“.
Muss Deutschland jeden aufnehmen und hierbehalten und finanzieren der oder die hierherkommt? Ist das biblisch in Jesu Sinn?
Das finde ich eine wichtige Frage und wenn es nach mir ginge: ja.
Wieso? Darum zB:
Denn als ich hungrig war, habt ihr mir zu essen gegeben. Als ich Durst hatte, bekam ich von euch etwas zu trinken. Ich war ein Fremder bei euch, und ihr habt mich aufgenommen.
Math 25,35
oder 3.Mose 19,34
Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott.
Es gibt noch viele andere Stellen. Gastfreundschaft ist Nächstenliebe.
Wenn man Angst davor hat -ok.
Aber bitte nicht mit der Bibel begründen. Die sagt nämlich das Gegenteil.
Ich verstehe nicht, was du mit „die Person“ meinst?
Ah, ich glaube, du meinst damit eine Person die nicht gastfreundlich sein möchte?
Also ich weiss nicht wie die Kirche das handhabt…ich kann nur für mich sprechen.
Und somit kann ich niemanden exkommunizieren oder aus einer Gemeinschaft ausschliessen- und würde ich auch nicht wollen. Ich würde aber, wenn ich zB ein Gemeindeleiter wäre, jegliche Äusserungen Richtung Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oä unterbinden in meiner Gemeinde und es erklären, warum ich das nicht dulde. Erstmal. Sollte ich auf taube Ohren stossen und kein Gehör finden, würde ich solche Menschen bitten, nicht mehr zu kommen oder wenn sie bleiben möchten, sich an die Regeln zu halten.
Im privaten Bereich würde ich, wenn es meine Bekannten sind, sie darauf ansprechen, dass Jesus für etwas anderes einsteht. Aber nicht andauernd, sondern wie es sich ergibt.
Beantwortet das deine Frage?
Nun…als Gemeinde bzw. als deren Leiter, kannst du ja nicht alles tolerieren.
Wenn du mehr als ein Kind hast und der eine mobbt ständig den anderen, dann kannst du das auf Dauer nicht durchgehen lassen als Elternteil. Irgendwie musst du dich dazu positionieren.
@ga2 im Nahen Osten ist Gastfreunschaft sehr weit gefasst, denke an die Beduinen die einem Flüchtenden auch dann Zuflucht gewähren von seinen Verfolgern m.W. weil die Gastfreunschaft eine heilige Pflicht ist der gefolgt werden muss. Zum einen wird es die eigenen Ehre berühren (und Ehre ist heilig) und in diesen Regionen ist gegenseitige Hilfe unbedingt nötig. Inwiefern das nun auf die Israelten so zutraf ist eine andere Frage, ich kennen solche Aussagen in Bezug auf Nimandestämde, da ist es wohl so wenn der Flüchtende das Zelt erreicht und die Gastfreunschaft einfordert dass diese dann ohne Einschränkung gegeben werden muss. 😘 😍 😘 😍
Fremder ist ein gutes Stichwort
Gott kennt keine Fremden.
Wie weit reicht diese?
Erstmal muss soll sie ja da sein.
Und dann: „seid gastfreundlich ohne Murren“ …hm, das hört sich für mich so an, als könnte es auch lästig werden…und trotzdem bittet uns Gott darum.
Und was wurde in Israel von Fremden erwartet
Da bin ich jetzt nicht bibelfest…
und wie verhält man sich der Gastfreundschaft angemessen?
Das ist vermutlich kulturell unterschiedlich zu beantworten.
Kann man Gastfreundschaft verwirken?
Ja, auf jeden Fall. Wenn mich nicht alles täuscht, steht das so auch in unserem Grundgesetz.
Aber die restriktive Abschiebepolitik in Verbindung mit den verschärften Asylgesetzen, die das Reinkommen schon erschweren…das sehe ich nicht unter Gastfreundschaft und finde ich zT auch menschenunwürdig.
Dass jemand, der hier Schutz und Bleibe gesucht hat, wieder gehen muss wenn er Dinge tut, die diese Gastfreundschaft verwirken…das steht damit nicht im Widerspruch. Aber erstmal muss er sie tun.
@stern naja die Bibel schon. Fremdling ist ein Begriff aus dem AT. Das ist nunmal eine allgemeine Beschreibung die auf Personen aus anderen Ländern oder Kulturkreisen, oder sogar auf Fremde innerhalb des Kulturkreises angewendet wird.
Allerdings sollte auch er gerecht behandelt werden, das hat Gott meines Wissens schon im AT angewiesen. Aber trotz alledem sollten sich die Israelis keine Frauen aus anderen Religionen ins Haus holen. Ich meine, das greift Gott öfters im AT auf. Zumindest im alten Bund war es normal das Ausländer in Israel lebten, aber nicht unbedingt das sich die Kulturen auch mischten. Prosyleten gab es auch in der Zeit Jesus- ich denke dann wurde aber Assimilation gefordert oder man kann zumindest im Kontext davon sprechen
Ich will ja nicht abstreiten das es das gibt. Aber das ist doch nicht ein Phänomen der Mehrheit das man mittels der Bibel Beispielsweise Dunkelhäutige Personen ablehnt. Wie soll man das auch biblisch begründen?
Was es sicher gibt das man gegenüber einem zunehmenden sunnitisch geprägten Islam vorbehalte hat. Ich möchte auch nicht in einem so geprägtem Land als Christ leben. Das rührt aber auch daher weil Evangelikale Christen sehr oft Missionen in den Ländern betreiben und negative Erfahrungen berichtet bekommen. Zum einen darf man das nicht auf jeden Moslem einzeln beziehen. Allerdings so zu tun das mit dem Islam in Summe alles friedlich läuft, ist eben die Augen vor der Realität verschlossen.
Liebe/Lieber Kappa,
leider weiss ich nicht/verstehe nicht, worauf du mit den beiden Antworten auf mein Post hinauswillst. Kannst du das für mich nochmal anders zusammenfassen? Ich weiss nämlich nicht genau, worum es dir geht.
@stern bezogen auf deinen Post vom 15.9. am Abend.
Klar gibt es mit Sicherheit Gläubige Leute auf welche die Vorwürfe die genannt werden zutreffen. Ich glaube aber nicht das es für die Mehrheit der ich sage mal "Konservativen" Christen angebracht ist.
Ah, jetzt ….
Ja klar, ich denke es gibt völlig harmlose konservative Christen. Es ging ja nur um den radikalen Teil. Die , die sich mMn mit der christlichen Botschaft eigentlich beissen in ihren Ansichten.
Du scheinst hier alle Rechten über einen Kamm zu scheren.
Konservativ ist letztlich auch Rechts der Mitte. In den Freikirchen früher wo ich war gab es eine Nähe zu Evangelikalen der USA. Ja, HS ausgelebt galt als Sünde. Trotzdem wurden die Menschen nicht gehasst, auch nicht weil Sie Schwarz waren.
In den USA gibt es tatsächlich Splittergruppen wo Verbal oder Emotional Verachtung gegenüber Homosexuellen stark im Vordergrund zu stehen scheint (siehe vielleicht auch die bekannte Pforzheimer Freikirche...) aber das bildet nicht die Mehrheit. Bzw. Das sich Rassismus damit verbindet (dürfte noch seltener sein, auch die Freikirche in Pforzheim tat das nicht).
Dieses Waffending ist in der Ausprägung USA Speziell und in der Form woanders nicht verbreitet.
Konservativ ist letztlich auch Rechts der Mitte.
Inzwischen ist „Rechts“ grundsätzlich böse🙂 Ich hätte ja das Clown Emotschie gebracht, aber auch das ist inzwischen nicht mehr unschuldig. Soifz
Ja die sind zumindest zum Teil sind die sehr gefährlich das stimmt. Sind aber vermutlich auch nicht alle, aber der harte Kern.
Vor 10 Jahren hab ich auf einem Geburtstag (eines Linken-Mitglieds !;D ) zufällig einen kennen gelernt bzw. Gesprochen, ohne zu wissen daß es das überhaupt gibt. Der hatte wohl mit dem Staat aber auch der Szene an sich halt abgeschlossen und kümmerte sich nur noch um seine Familie. Kapiert hab ich es erst später.
Aber das andere Ding ist, Reichsbürger und eher rechte Christen ist ja nicht Deckungsgleich....das sind zwei diverse Gruppen....
@kappa Ja aber früher war CDU Mitte und CSU rechts davon. Franz-Josef Strauß sagte, es ist kein Platz für eine Partei im Parlament rechts von der CSU. Die AFD ist deutlich weiter rechts. Strauß hat den Nationalsozialismus nicht relativiert, als Überlebender von Stalingrad.
@jigal Die Zentrumspartei war sicher in der Mitte. Ursprünglich war das eine rein katholische Partei, der Zusammenschluss der katholischen Abgeordneten in Preußen bzw. später dem deutschen Kaiserreich.
Diese Partei genoss eine Ablehnung durch die Herrschenden, die mit der Ablehnung gegen die Sozialisten vergleichbar war.
Preußen war protestantisch und die protestantischen Schäfchen fanden den Kaiser zumeist ziemlich Klasse. Die Katholiken hatten da aber ein Problem. Sie konnten dem mit fast schon cäsarischem Anspruch regierenden Kaiser nicht die Treue schwören, denn da gab es ja auch noch den Papst. Papst Pius war eine ausgesprochen autoritäre Persönlichkeit und er dachte gar nicht daran, vor dem Kaiser zu kuschen. Das machte den Preußen Angst und so erließen sie die Maigesetze 1873, die den Kulturkampf für sich entscheiden sollten. Teil derselben war die Möglichkeit, massiv in kirchliche Angelegenheiten hineinzusprechen, die Auswahl von Personal und die Möglichkeit störrischen Geistlichen das Gehalt zu kürzen (Brotkorbgesetz). In diese Zeit fiel auch die Verabschiedung der Schulgesetze (Schulpflicht) und ein Gesetz, dass die Zivilehe als bindend beschloss - die kirchliche Heirat war damit nicht mehr rechtsgültig, es musste die Ehe im Standesamt geschlossen werden.
Während der Kulturkampf gegen die katholische Kirche vor allem den Liberalismus, der in Europa in so ziemlich allen Ländern sich ausbreitete, durchsetzen sollte, war der Kampf gegen den Sozialismus vor allem zur Festigung der monarchischen Herrschaftsstrukturen.
Für die katholischen Christen entspannte sich die Situation, als dem autoritären und erzkonservativen Pius IX der versöhnlichere Papst Leo XIII. folgte.
Mich erinnert das alles an die Situation heute in den USA - nur mit verschobenen Vorzeichen. Ob sich Papst Leo XIV absichtlich in diese Reihe gestellt hat? Er könnte eine wichtige Rolle in die Rettung der USA als Kulturnation spielen.