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Dortmund geht gegen Elterntaxis vor.

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Orangsaya
Themenstarter
Beiträge : 2877

Viele kennen das Problem. Die Zeit ist knapp, man muss zur Arbeit und das Kind muss sicher zur Schule. Oft löst man das Problem indem man das Kind schnell zu Schule fährt. Man kommt nicht alleine zu dieser Lösung und so ist es vor Beginn des Unterricht entsprechend voll.

Diese Praxis ist der Stadt Dortmund offesichtlich ein Dorn im Auge. Deswegen wurde zum Schulbeginn vor der Schule eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Ein Polizist meinte, dass er schon ein paar Eltern überzeugt hat. Für die Verkehrserziehung wäre es sinnvoller, wenn das Kind zu Fuß zur Schule gebracht würde

So wie ich es verstanden habe ging es um keine kleinere OWIs, sondern die Eltern wurden nur gestoppt, um ihre Kinder nicht mit dem PKW zur Schule zu bringen. Mehrere Motive sind möglich. Es könnte sein dass es kurzfristig eng vor der Schule wird, oder auch eine feindliche Einstellung zum Individualverkehr. Findet ihr solche Kontrollen richtig?

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280 Antworten
Alescha
Beiträge : 5965
Veröffentlicht von: @orangsaya

kleinere OWIs

Was sind kleinere OWIs?

Veröffentlicht von: @orangsaya

Findet ihr solche Kontrollen richtig?

Mancherorts ja.
Vor einigen Schulen scheint das schon Ausmaße angenommen zu haben, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bis eines der sog. Elterntaxis ein anderes Kind über den Haufen fährt. Daß da dann die Polizei tätig wird oder man sich "Sperrzonen" überlegt halte ich da aus Sicherheitsgründen für geboten.

Abgesehen vom Sicherheitsaspekt: Wie sollen Kinder Selbstständigkeit lernen, wenn Mama oder Papa sie keinen Meter alleine laufen lassen?

Dann beklagt man, daß Kinder sich zu wenig bewegen. Wenn die Schüler zur Schule laufen, tut das auch der Gesundheit gut.

Bei uns im Dorf hält sich das Phänomen des hohen Verkehrsaufkommens vor der Schule noch in Grenzen.
Aber auch hier entstand schon die Notwendigkeit, nicht nur die autofahrenden, sondern auch die zu Fuß bringenden Eltern und Großeltern in ihre Schranken zu weisen. Weswegen inzwischen an der Eingangstür zur Grundschule das Schild hängt: "Ab hier schaffen wir es alleine". Weil es offenbar Eltern gibt, die ihren Kindern nicht mal zutrauen, den Weg vom Schulhof ins Klassenzimmer selbst zu finden und/oder selbst die Schuhe zu wechseln und sich ihrer Jacke zu entledigen. Gerne kombiniert mit einem Gespräch mit dem Klassenlehrer auf dem Weg zum Unterricht - für das eigentlich entsprechende Angebot außerhalb der regulären Schulzeit gemacht werden.

Denk doch mal an Deine eigene Kindheit zurück. Wie üblich war es da, daß Kinder von ihren Eltern zur Schule gebracht wurden, womöglich noch mit dem Auto?

alescha antworten
39 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Denk doch mal an Deine eigene Kindheit zurück. Wie üblich war es da, daß Kinder von ihren Eltern zur Schule gebracht wurden, womöglich noch mit dem Auto?

Vielleicht ist es nur ein psychologischer Effekt basierend auf andere oder breitere Berichterstattung in den Medien - aber mein Eindruck ist der, dass heute deutlich mehr Perverse unterwegs sind als wo ich Kind war. Ich würde ein Grundschulkind ungerne alleine unübersichtliche Strecken laufen lassen - aber da, wo sie in einer Gruppe zu Mehreren laufen können, sehe ich eher kein Problem.

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tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 227

Den Eindruck teilen viele, glaube ich, aber das ist nüchtern betrachtet eher den Medien und einer Gott sei Dank gestiegenen Awareness für Straftaten gegenüber Kindern als der tatsächlichen Kriminalstatistik geschuldet.

Hier gibt es inzwischen übrigens immer mehr Sachen den Walking Bus, also festgelegte Kinderkarawanen zur Schule mit genau festgelegten Zeiten und Haltestellen, jeweils von 1-2 Erwachsene begleitet. Für Grundschulkinder ziemlich genial, finde ich.

tjami antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Der Walking Buss ist natürlich schön.Aber ich geb zu, der Gedanke meine Kinder, jetzt eins und zwei, mal alleine aus dem Haus zu lassen, der kommt mir noch sehr Fremd vor....ich hab aber auch sowas wie eine Angststörung und denke schnell negativ

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tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 227

Deine Ängste haben sicher ihren Grund. Damit gilt es auf jeden Fall achtsam umzugehen. Und klar, mit ein und zwei Jahren sind die Süßen auch noch seeehr klein und schutzbedürftig, das glaube ich gerne. 😊

Dennoch möchte ich dich ermutigen, diese Ängste immer wieder sehr bewusst zu hinterfragen und ggf. dafür auch Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es lohnt sich, die eigenen biografischen Stolpersteine aufzuarbeiten, allein schon, um sie nicht ungefiltert weiterzureichen an die nächste Generation. Da spreche ich aus eigener Erfahrung.

tjami antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367

grün
Dieses Post möchte ich mal fett unterschreiben.

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tjami

Hier gibt es inzwischen übrigens immer mehr Sachen den Walking Bus, also festgelegte Kinderkarawanen zur Schule mit genau festgelegten Zeiten und Haltestellen, jeweils von 1-2 Erwachsene begleitet. Für Grundschulkinder ziemlich genial, finde ich.

Das geht aber wohl nur in ner Stadt.
Auf dem Lande ist das anders. Wir waren froh, dass unsere Tochter, die am Ort in die Grundschule ging, zusammen mit zwei Jungs, die drei häuser weiter wohnten, laufen konnte. Da hatten wir dann keine Bedenken. Aber es gibt da ja durchaus Gebiete, da müssten die Kinder klimoterweit laufen, bis sie auf andere Kinder träfen.

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tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 227
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Aber es gibt da ja durchaus Gebiete, da müssten die Kinder klimoterweit laufen, bis sie auf andere Kinder träfen.

Klar, aber das sind vermutlich eher seltener die Gebiete, wo es immer zu Elterntaxi-Kuddelmuddel vor den Schulen kommt. Vor allem, wenn die Kinder bereits am Dorfrand und nicht direkt vor der Schultür abgesetzt werden. Oder war das so, wie du oben schreibst, innerhalb von ein oder zwei km durch Parkverbote nicht möglich?

tjami antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tjami

Klar, aber das sind vermutlich eher seltener die Gebiete, wo es immer zu Elterntaxi-Kuddelmuddel vor den Schulen kommt. Vor allem, wenn die Kinder bereits am Dorfrand und nicht direkt vor der Schultür abgesetzt werden. Oder war das so, wie du oben schreibst, innerhalb von ein oder zwei km durch Parkverbote nicht möglich?

Immer wenn es gedränge gibt, ist Einnischung ein gutes Konzept. Das macht die Natur, das Leben draußen, auch nicht anders.

Wenn Du nur hinreichend früh oder hinreichend spät aufläufst, hast Du in der Regel kein Problem direkt vor der Schule kurz zu halten, das Kind abspringen zu lassen und dann weiterzufahren.

Die Situation dort ist so, dass Du Dich entweder entscheiden musst, durch ein Gewerbegebiet zu fahren, in dem es eigentlich egal ist, ob Du im Bereich der Schule oder sonstwo hälst, weil es überall gelich eng ist. Oder Du fährst nicht hinein, was dazu führt, dass Du versuchen müsstest an einer Hauptstraße, wo es keine Haltemöglichkeiten gibt doch zu halten und gegen Recht und Verstand zu handeln - oder aber Du fährst in ein Wohngebiet in entgegengesetzter Richtung von der Schule, wo Du dann wegen Türenklappen die Anwohner glücklich machst, die Dir bei jeder Gelegenheit zu verstehen geben, dass Du da eigetnlih nichts zu suchen hast.

Das die Situation im groben ...

LG
Ecc

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Auf dem Lande ist das anders. Wir waren froh, dass unsere Tochter, die am Ort in die Grundschule ging, zusammen mit zwei Jungs, die drei häuser weiter wohnten, laufen konnte.

Gibt es in den ländlichen Gebieten inzwischen nicht auch Schulbusse?
Kenne ich von der Gegend, wo meine Freundin wohnt, das ist wirklich plattes Land und kaum ohne Auto zu bewältigen. Aber sogar da fährt ein Schulbus.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Gibt es in den ländlichen Gebieten inzwischen nicht auch Schulbusse?

Ja, die gibt es. Die gab es auch schon zu meiner Schulzeit vor einigen Jahrzehnten.
Aber es gibt auch da Lücken und besondere Sitationen.

Wenn Du z.B. an einer uralten Landesgrenze lebst - sagen wir mal Franken|Bayern, Baden|Würrtemberg etc. dann kann es sein, dass die entsprechenden Grenzen schon gut seit nem Jahrhundert oder so nicht mehr existieren - aber in den Busplänen ist das immer noch nicht angekommen. Wir müssten z.B. erst in die Kreishauptstadt auf unserer Seite der Grenze um in die Kreishauptstadt auf der anderen Seite der Grenzen fahren, obwohl die Kreishauptstadt jenseits der alten Grenze grad mal 3 Orte entfernt ist.

Dann kann es sein, dass Dein Kind auf eine christliche Schule geht. Die ist privat und der öffentliche Nahverkehr oder die Schulbusse interessieren sich herzlich wenig für diese Kinder. Das muss die Schule schon selber organisieren. Und das klappt mal besser und mal schlechter - auch weil die Busse ein großes Einzugsgebiet abdecken und irgendwo immer irgendwelche Baustellen sind.

Und dann überlegt man sich: was tun - in einem Umfeld wo jemand aus der Familie eh um die Zeit fast an der Schule vorbei fährt.

Zuerst war die Regel, dass es dieses Taxi nur dann gab, wenn in der ersten Stunde eine Arbeit geschrieben wurde oder irgendwelches sperriges oder zerbrechliches Zeugs mit in die Schule genommen werden musste. Inzwischen ist diese Regel (bedingt durch eine Phase in der Baustellenbedingt so gut wie gar nichts ging) ziemlich aufgeweicht.

LG
Ecc

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Wenn Du z.B. an einer uralten Landesgrenze lebst - sagen wir mal Franken|Bayern, Baden|Würrtemberg etc. dann kann es sein, dass die entsprechenden Grenzen schon gut seit nem Jahrhundert oder so nicht mehr existieren - aber in den Busplänen ist das immer noch nicht angekommen. Wir müssten z.B. erst in die Kreishauptstadt auf unserer Seite der Grenze um in die Kreishauptstadt auf der anderen Seite der Grenzen fahren, obwohl die Kreishauptstadt jenseits der alten Grenze grad mal 3 Orte entfernt ist.

Naja.
Das ist aber nicht gerade die Regel.
Und gerade in diesem Thread wurde über Dortmund City diskutiert.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Dann kann es sein, dass Dein Kind auf eine christliche Schule geht. Die ist privat und der öffentliche Nahverkehr oder die Schulbusse interessieren sich herzlich wenig für diese Kinder. Das muss die Schule schon selber organisieren. Und das klappt mal besser und mal schlechter - auch weil die Busse ein großes Einzugsgebiet abdecken und irgendwo immer irgendwelche Baustellen sind.

Ich wohne in einer sehr, sehr frommen Ecke mit vielen christlichen Schule und jede dieser Schulen hat ein gut funktionierendes Schulbussystem. Der Vorteil der christlichen Schulen ist, dass sie Geld haben und da gibt es in der Regel Busse. Hast Du da Erfahrungen, wo es nicht klappt?

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Und dann überlegt man sich: was tun - in einem Umfeld wo jemand aus der Familie eh um die Zeit fast an der Schule vorbei fährt.

Da könnte man sich zumindest so organisieren, dass die Mutter noch drei andere Kinder mitnimmt, damit da die Eltern der dreien nicht auch noch zur Schule fahren müssen.

tristesse antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @tristesse

Da könnte man sich zumindest so organisieren, dass die Mutter noch drei andere Kinder mitnimmt, damit da die Eltern der dreien nicht auch noch zur Schule fahren müssen.

genau, weil die mama hat ja sonst nix zu tun. 😀

mrb-ii antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

1. Für wie unorganisiert hältst du junge Mütter?
2. Gerade in den ersten 4 Schuljahren wohnen die Kinder einer Klasse oft nah beieinander. Da kann man problemlos Haltepunkte ausmachen, wo man einsammelt.
3. Kann man das reihum abwechselnd machen, damit jede mal dran kommt.

Also lach mich hier nicht aus, als wäre mein Vorschlag was so völlig absurdes.

tristesse antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @tristesse

1. Für wie unorganisiert hältst du junge Mütter?

eltern sind nicht automatisch jung, wir dürften hier vielfach über menschen in deinem alter sprechen und jeder mensch ist unterschiedlich gut im organisieren.
auch wenn man gut organisieren kann und flexibel ist, heisst nicht, dass man jederzeit weitere orgapunkte hinzufügen kann.
es gibt leute die können das und leute die können das nicht.

Veröffentlicht von: @tristesse

2. Gerade in den ersten 4 Schuljahren wohnen die Kinder einer Klasse oft nah beieinander.

kann sein, muss aber nicht. in nrw gibt es auch in der grundschule freie schulwahl.

Veröffentlicht von: @tristesse

Da kann man problemlos Haltepunkte ausmachen, wo man einsammelt.

und dann ist das verkehrschaos nicht mehr vor der schule sondern überall.

Veröffentlicht von: @tristesse

3. Kann man das reihum abwechselnd machen, damit jede mal dran kommt.

das zu organisieren ist viel höherer aufwand, als die knirpse selbst zu fahren.

Veröffentlicht von: @tristesse

Also lach mich hier nicht aus, als wäre mein Vorschlag was so völlig absurdes.

es ist nicht völlig absurd, sondern ziemlich naheliegend. allerdings halte ich das im grossen stil für nicht praxistauglich.

mrb-ii antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865
Veröffentlicht von: @mrb-ii

eltern sind nicht automatisch jung, wir dürften hier vielfach über menschen in deinem alter sprechen und jeder mensch ist unterschiedlich gut im organisieren.

Gut, ich korrigiere:
"Für wie unorganisiert hältst du Mütter?"

Veröffentlicht von: @mrb-ii

es gibt leute die können das und leute die können das nicht.

Ja und die bringen dann eben allein ihr Kind zur Schule. Es gibt aber mehr als genug Beispiele, wo es funktioniert und die Mütter regelrechte Sammeltaxen sind und das hinbekommen.

Veröffentlicht von: @mrb-ii

kann sein, muss aber nicht. in nrw gibt es auch in der grundschule freie schulwahl.

Darum sagte ich "oft" und nicht "immer".
Lies doch bitte erst mal, bevor Du widersprichst.

Veröffentlicht von: @mrb-ii

und dann ist das verkehrschaos nicht mehr vor der schule sondern überall.

😀
Im Ernst?

Veröffentlicht von: @mrb-ii

das zu organisieren ist viel höherer aufwand, als die knirpse selbst zu fahren.

Nicht in Zeiten von Handy und WhatsApp.

Hast du eigentlich überhaupt irgendwie eine Erfahrung, was das Thema anbelangt oder widersprichst Du einfach mal so, weil Du meinst Du kannst es? Ich hab mich im Freundeskreis ziemlich intensiv damit auseinander gesetzt, weil die meisten meiner Freundinnen gerade Kinder in dem Alter haben / hatten.

Veröffentlicht von: @mrb-ii

es ist nicht völlig absurd, sondern ziemlich naheliegend. allerdings halte ich das im grossen stil für nicht praxistauglich.

Vom "großen Stil" sprach ich ja nicht. Ich sprach davon, dass Mütter Fahrgemeinschaften bilden. Das ist ja kein Zukunfsprojekt, das gibt es doch schon ewig.
🙄

tristesse antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @tristesse

"Für wie unorganisiert hältst du Mütter?"

ich hab nicht umsonst von eltern und nicht von müttern gesprochen. ausserdem führte ich bereits aus, dass es manche besser hinbekommen als andere. im übrigen ist im elternwesen nach aussen hin ganz viel show dabei.

Veröffentlicht von: @tristesse

Es gibt aber mehr als genug Beispiele, wo es funktioniert und die Mütter regelrechte Sammeltaxen sind und das hinbekommen.

es gibt auch ganz viele menschen die wunderbar klavier spielen können, und andere eben nicht.

Veröffentlicht von: @tristesse

Nicht in Zeiten von Handy und WhatsApp.

seh ich anders.

Veröffentlicht von: @tristesse

Hast du eigentlich überhaupt irgendwie eine Erfahrung, was das Thema anbelangt oder widersprichst Du einfach mal so, weil Du meinst Du kannst es?

mit deinen erfahrungswerten kann ich wohl mithalten.

mrb-ii antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Ich beende an dieser Stelle die Diskussion, es kommen ja keine Argumente mehr, sondern immer nur weiteres "dagegen sein" 😊

tristesse antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954

was erwartest du denn? das das leben überall wie bei deinen freundinnen funktioniert? ist halt nicht so. kann ich nicht für.

mrb-ii antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Ja, dann zeig mir doch mal wo ich das behauptet hab?!
Ich hab weder gesagt, dass das jeder kann, noch jeder machen muß!
Ich hab lediglich VORGESCHLAGEN dass sich Mütter zusammen tun! Und das ist weder absurd, noch unmöglich wie du es versuchst darzustellen.
Also bleib mal bitte bein Thema.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Der Vorteil der christlichen Schulen ist, dass sie Geld haben und da gibt es in der Regel Busse.

Mit dem Geld ist das so eine Sache. Viele christliche Schulen kommen wirtschaftlich grade so über die Runden. Sie müssen Geld haben, weil sie alles aus eigener Kraft stemmen müssen. Und, ja, sie müssen auch die Schulbusse privat organisieren. Wenn Du da ein riesigen Einzugsgebiet (sagen wir mal ca. 40 km Radius) hast, dann kannst Du das Gebiet nie ganz abdecken sondern kannst nur Hauptstrecken bedienen, wo die Schüler dann sehen müssen, wie sie an die Bushaltstellen kommen. Da mag es Öffis geben - ist aber wohl mitunter abenteurlich wegen x-mal Umsteigen und so.

Wenn Du eine christliche Schule kennst, die finanziell super aufgestellt ist, dann ist das schön für die Schule.

Andererseits machen viele dieser Schulen eine Spagat zwischen christlicher Grundhaltung (was ja auch immer ein Solidarität mit den Ärmeren einschließt) und Eliteschule, was finanzkräftige Eltern und viel Geld bringt. Da kann ein ungelichgewicht in der Ausrichtung schnell zu Problemen auf der einen oder anderen Seite führen.

Veröffentlicht von: @tristesse

Da könnte man sich zumindest so organisieren, dass die Mutter noch drei andere Kinder mitnimmt, damit da die Eltern der dreien nicht auch noch zur Schule fahren müssen.

Ja, das wird sicher auch gemacht. Aber manchmal auch nicht gewünscht (ich bin hier nicht das Taxi ...).

LG
Ecc

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Hallo Eccl,
ich kann nur für die Region sprechen, in der ich lebe und da haben die christlichen Schulen genug Geld, um einen funktionierenden Busbetrieb zu betreiben und das tun sie auch.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Ja, das wird sicher auch gemacht. Aber manchmal auch nicht gewünscht (ich bin hier nicht das Taxi ...).

Das sind auch nur Vorschläge aus meinem Alltag, wie ich das bei Freunden und Kollegen mitbekomme.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Das sind auch nur Vorschläge aus meinem Alltag, wie ich das bei Freunden und Kollegen mitbekomme.

Das macht so ja auch Sinn.

Viele Grüße
Ecc

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Vielleicht ist es nur ein psychologischer Effekt basierend auf andere oder breitere Berichterstattung in den Medien - aber mein Eindruck ist der, dass heute deutlich mehr Perverse unterwegs sind als wo ich Kind war.

Wie Du selbst sagst - das ist ein psychologischer Effekt. Aber mal ehrlich, wann hast Du zum letzten Mal gelesen, daß ein Kind auf dem Schulweg abhanden kam?

Tatsächlich sind die Perversen Verwandte und Bekannte, finden sich in Vereinen, in der Schule oder in der Gemeinde, und sind keine Fremden, die Kindern auf dem Schulweg auflauern.

Inzwischen ist die Gefahr, von einem der Elterntaxis angefahren zu werden, um ein Mehrfaches höher als auf dem Schulweg einem Perversen in die Hände zu fallen.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Zu unterstreichen!

Veröffentlicht von: @alescha

Inzwischen ist die Gefahr, von einem der Elterntaxis angefahren zu werden, um ein Mehrfaches höher als auf dem Schulweg einem Perversen in die Hände zu fallen.

Das sollte man doppelt und dreifach betonen.
Und noch eine Zusatzbemerkung: Nicht nur werden Kinder zur Unselbständigkeit erzogen, wenn ihre Eltern sie bis vor jede Tür chauffieren (denn neben der Schule wollen ja auch Vereine, Musikstunden und ganz allgemein etwas entfernt wohnende Freunde besucht werden...) sondern das ist auch zusätzlicher Straßenverkehr, der nicht nur die Unfallrisiken steigert, sondern auch einen ökologischen Impact hat. Den sollten Leute, die sich um ihre Kinder (und deren zukünftigen Lebensumstände) sorgen, nicht ganz aussen vor lassen.

Harald Lesch hat es mal in einem seiner Vorträge bildlich zu veranschaulen versucht: Hätte man vor sechzig Jahren eine Kamera an der Straße vor der Schule montiert, so hätte diese über Jahrzehnte hinweg aufgezeichnet, wie morgens kurz vor acht viele Kinder mit dem Schulbus, zu Fuß oder mit dem Rad ankommen - mit entsprechend begrenztem Verkehrsaufkommen. Und dann, in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren, hätte diese Kamera allmorgendlich Staus aufgezeichnet.

Dreissig Kilogramm Kind müssen da dann mit einer Tonne Stahl drumrum abgeliefert werden, einer Tonne Stahl, die jedem anderen Kind, das womöglich mit noch etwas verschlafenen Augen unvorsichtigerweise über die Straße renntm, zum Verhängnis werden können.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Wie Du selbst sagst - das ist ein psychologischer Effekt. Aber mal ehrlich, wann hast Du zum letzten Mal gelesen, daß ein Kind auf dem Schulweg abhanden kam?

Solange die Kinder in einem Alter sind, dass sie absolut wehrlos sind und auch nicht wegrennen können, hätte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich als ihr Schutzbefohlener sie so einer Gefahr aussetze.

Ich bin froh, dass wenig bis nichts passiert ist - aber das ist für mich kein Grund, nicht vorsichtig zu sein.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965

Schulkinder werden im allgemeinen für fähig befunden, ihren Schulweg selbst zu meistern. Sonst hätten wir die ganzen Diskussionen um die Elterntaxis nicht.
Waren unsere Eltern verantwortungslos, daß sie uns zumuteten, die eigenen Füße oder den öffentlichen Nahverkehr zu benutzen?

Unsere Kinder laufen zur Schule bzw. benutzen Bus/Fahrrad.
Sind wir jetzt Rabeneltern?

Wir lassen unsere Kinder sogar alleine zu Freunden gehen/fahren. 😨

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Solange die Kinder in einem Alter sind, dass sie absolut wehrlos sind und auch nicht wegrennen können, hätte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich als ihr Schutzbefohlener sie so einer Gefahr aussetze.

Statt deine Ängste auf deine Kinder zu übertragen hättest du ihnen schon längst beibringen können, wie sie sich im Fall des Falles verhalten sollen.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Statt deine Ängste auf deine Kinder zu übertragen hättest du ihnen schon längst beibringen können, wie sie sich im Fall des Falles verhalten sollen.

Glaube mir, meine Kinder haben genug Selbstbewußtsein vermittelt bekommen und Ängste übertrage ich da auch nicht.

Aber ich denke hier weniger an meine Kinder, die das Glück hatten entweder (wegen Behinderung) vom Bus abgeholt zu werden oder aber mit Freunden zur Schule laufen konnten.

Ich denke hier ein Grundschüler - so erste und zweite Klasse - denen man hier offenbar zumuten mag längere Strecken allein durch die Dunkelheit zu laufen. Wie willst Du diese Kinder auf den "Fall des Falles" vorbereiten? Die haben doch nicht den Hauch einer Chance!

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Komisch, in den 70ern konnten wir genau das.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Du bist also tatsächlich in die Situation gekommen, in der du das musstest?

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965

Haben Eltern in den 60er und 70er Jahren ihre Kinder mit dem Auto rumkutschiert?

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Nö. Das wäre den meinen nicht im Traum eingefallen.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Hast du also auch den Fall der Fälle als Grundschülerin selbst erlebt?

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965

Was genau ist jetzt "der Fall der Fälle"?

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Auf dem Schulweg abhanden kommen.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965

Nein. Gott sei Dank nicht. Aber ich gehe mal zurück zum Anfang dieses Zweigs:

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Ich denke hier ein Grundschüler - so erste und zweite Klasse - denen man hier offenbar zumuten mag längere Strecken allein durch die Dunkelheit zu laufen. Wie willst Du diese Kinder auf den "Fall des Falles" vorbereiten? Die haben doch nicht den Hauch einer Chance!

Hier wird ein Szenario entworfen, das nur die allerwenigsten der Kinder betrifft. Die allermeisten Kinder, die mit dem sog. Elterntaxi gebracht werden, müssen nicht alleine längere Strecken durch die Dunkelheit laufen, sondern sind in Wohngebieten unterwegs, die Schule ist in zumutbarer Entfernung oder gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die statistische Wahrscheinlichkeit, auf dem Schulweg abhanden zu kommen, ist statistisch gesehen gering. Die Gefahr für Kinder droht in der Familie, im Bekanntenkreis, in Vereinen, in der Schule, in der Gemeinde.

Wie viele Kinder wurden denn früher zur Schule gebracht? Damals traute man Grundschulkindern ab der 1. Klasse zu, einen Kilometer in die Schule zu laufen, auch entlang und über vielbefahrene Straßen.
Man traute hörgeschädigten Grundschulkindern zu, ab der 1. Klasse mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mehrmaligem Umsteigen in einer Großstadt ihre Schule zu erreichen.
Auch bei schlechtem Wetter und Dunkelheit. Man hat die Kinder ein paar Mal begleitet, und dann ging man alleine.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Man hat die Kinder ein paar Mal begleitet, und dann ging man alleine.

Ich bin gleich beim ersten "echten" Schultag allein gegangen. Erst zwei Kilometer durch's Dorf bis zur Bushaltestelle. Dann wieder zwei Kilometer zurück mit tränennassen Augen, weil der Bus nicht dagewesen war. Beim Nachbarn geklingelt, weil die Eltern ja auf der Arbeit waren. Von dem Nachbarn dann erfahren, dass ich zu früh an der Bushaltestelle gewesen war. Dann nochmal zwei Kilometer, jetzt aber hurtig hurtig! Gerade noch so als letzter mich in den - wie ich bald erfahren durfte standardmäßig - überfüllten Bus gequetscht. Mit dem dann noch eine knappe halbe Stunde - und dann stolz wie Oskar rechtzeitig vor'm Klassenraum gestanden. So lernte ich gleich am ersten Schultag die wichtigste Lektion: nicht zu früh losgehen... 😀
Und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass unsere Eltern uns in dem darauffolgenden Jahrhundertwinter zur Schule oder auch bloß zur Bushaltestelle chauffierten. Vielmehr daran, dass ich sehr stolz auf die Lederfäustlinge mit Rentierfell innen drin war, die ich von einem finnischen Schulfreund meines Vaters geschenkt bekommen hatte, und mit denen man bei minus 17 Grad immer noch Radfahren konnte (denn dass Radfahren zur Bushaltestelle einem morgens glatte 10 Minuten längers Schlafen ermöglichte, lernte ich auch seeeehr bald).

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ja

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Komisch, in den 70ern konnten wir genau das.

Haben wir auch gemacht - da ist aber auch jeder als Anhalter gefahren - ich auch mal. Heute wissen wir, dass das nicht so eine gute Idee ist.

Anonymous antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

So wie ich es verstanden habe ging es um keine kleinere OWIs, sondern die Eltern wurden nur gestoppt, um ihre Kinder nicht mit dem PKW zur Schule zu bringen. Mehrere Motive sind möglich. Es könnte sein dass es kurzfristig eng vor der Schule wird, oder auch eine feindliche Einstellung zum Individualverkehr. Findet ihr solche Kontrollen richtig?

Ich weiß, dass Elterntaxis nerven können und dass das Verhalten der Eltern und die Größe der Fahrzuege (sowie das Vermögen, solche Schlachtschiffe wirklich zu beherrschen) für berechtigten Ärger sorgt.

Aber es ist ja nicht so, dass Eltern nicht schon genug Stress und Arbeit an der Backe hätten. Wenn dann auch noch das Ableifern der lieben Kleinen mit unnötigen und nach Deiner Beschreibung ohne wirkliche rechtliche Grundlage stattfindenden "Schikanen" behindert wird - dann ist das auch nicht eben förderlich. Es kann sein, dass die Eltern die vielleicht 20 Minuten extra - die ein Fussweg mit dem Kind bedeuten würde, einfach nicht in den Tagesplan hineinbekommen. Da ist vieles oft ganz eng getacktet, weil es anders nicht geht.

Längst nicht jedes Kind kann zur Schule laufen - und oft genug ist der Schulbus nicht so zuverlässig, wie er das sein sollte.

Meine Tochter geht auf eine private Schule. Die Busverbindung ist so unzuverlässig, dass die Kinder oft 20 Minuten bis ne halbe Stunde zu spät kommen. Da die Schule auf den Arbeitsweg meiner Frau liegt, wäre es dumm, sie nicht einfach dorthin mitzunehmen.

Sicher ist es wünschenswert, wenn man möglichst Wege mit dem Auto vermeidet. Aber ich halte hier Schikanen den falschen Weg. Ich denke, dass viele junge Eltern so ein Umweltbewußtsein haben, dass, wo es möglich ist, ein Apell, eine Ermutigung oder eine gut gemachte Aufklärung an geeigneter Stelle hilfreicher ist, als eine persönliche und sicher als unangenehm empfundene Unterredung zu einer Zeit, wo eigentlich keiner Zeit hat.

LG
Ecc

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35 Antworten
tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 227

Dann kann man das Kind auch ein paar hundert Meter weiter absetzen. So gefährdet man weder die anderen Kinder noch bringt man dem Nachwuchs bei, dass selbständiges Fortbewegen mit Hilfe der Füße im 21. Jahrhundert nicht mehr üblich ist.

Es ist wirklich komplett absurd, wie Eltern ihre Kids am liebsten bis ins Klassenzimmer fahren... selbst im Gymnasium noch. Alles erlebt.

tjami antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Es stimmt, man müsste nicht vor der Schule halten. Ob die denen die Taxis ein Dorn im Auge sind, damit zufrieden wären?

Schafft Fixe Arbeitszeiten ab, gebt mehr Flexibilität den Eltern und Schülern, bedeutet weniger Stress und mehr Leute die Zeit haben zu laufen 🙂

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tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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Auf jeden Fall, Flexibilität und vor allem mehr Zeit für Familie ist Gold wert, gerade (wenn auch nicht nur) für junge Eltern.

Vor den Schulen ist das morgens echt ein Sicherheitsrisiko. Da finde ich grundsätzlich Polizeieinsätze schon gut. In der Schule meiner Töchter (keine Grundschule) stehen tatsächlich an jedem Eingang morgens bei Wind und Wetter jeweils ein/e Lehrer/in, um zu verhindern, dass Eltern ihre Kinder wahllos aufs Schulgelände fahren. Das muss man sich mal reinziehen... in einer Großstadt mit hinreichend ÖPNV und zahlreichen Fahrradwegen, wohlgemerkt.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @eddie78

Schafft Fixe Arbeitszeiten ab, gebt mehr Flexibilität den Eltern und Schülern, bedeutet weniger Stress und mehr Leute die Zeit haben zu laufen 🙂

Du hast einen Arzttermin um 8.20 Uhr. Du kommst in die Arztpraxis. Diese ist noch geschlossen. Um 8.45 Uhr kommt die erste Arzthelferin. Du beschwerst dich, weil du schon so lange wartest. Die Arzthelferin guckt dich komisch an und meint: "wieso, SIE wollten doch flexible Arbeitszeiten, also hab ich erst mal mein Kind bis ins Klassenzimmer gebracht."

Es wird empfohlen, dass die Kinder nur in den ersten 4 Wochen zu Schulbeginn begleitet werden, danach ist das in den allermeisten Fällen unnötig. Kinder können bereits im Kindergartenalter bekannte Wege alleine bewältigen.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Schafft Fixe Arbeitszeiten ab

Besonders für Busfahrer und Lehrer.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @tjami

Dann kann man das Kind auch ein paar hundert Meter weiter absetzen. So gefährdet man weder die anderen Kinder noch bringt man dem Nachwuchs bei, dass selbständiges Fortbewegen mit Hilfe der Füße im 21. Jahrhundert nicht mehr üblich ist.

... wenn es da dann entsprechende Möglichkeiten gibt, dann kann man das machen. Das ist von der örtlichen Verkehrslage abhängig. Wenn aber um die Schule rum im Umkreis von 2 km alles absoltues HAlteverbot ist, um genau so etwas zu verhindern, dann hilft das auch nicht viel.

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tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 227
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Wenn aber um die Schule rum im Umkreis von 2 km alles absoltues HAlteverbot ist, um genau so etwas zu verhindern, dann hilft das auch nicht viel.

Wo ist das denn so? 😨

tjami antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Meine Tochter geht auf eine private Schule. Die Busverbindung ist so unzuverlässig, dass die Kinder oft 20 Minuten bis ne halbe Stunde zu spät kommen. Da die Schule auf den Arbeitsweg meiner Frau liegt, wäre es dumm, sie nicht einfach dorthin mitzunehmen.

Sicher, manchmal ist das Mitnehmen auf dem Weg zur Arbeit wirklich die beste und einfachste Lösung. Aber auch dann kann man das Kind 200-500m von der Schule entfernt absetzen, so dass es nicht direkt vor der Schule zu einer Ballung der "Elterntaxis" kommt.

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tineli

Sicher, manchmal ist das Mitnehmen auf dem Weg zur Arbeit wirklich die beste und einfachste Lösung. Aber auch dann kann man das Kind 200-500m von der Schule entfernt absetzen, so dass es nicht direkt vor der Schule zu einer Ballung der "Elterntaxis" kommt.

Bei uns ist in gut nem Kilometer drum rum keine Möglichkeit mit dem Auto zu halten, so dass ein gefahrloses Aussteigen möglich ist. Das ist vermutlich so gewollt, um genau so etwas zu verhindern.

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tjami
(@tjami)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 227

Oben schreibst du nicht von "gefahrlosem Aussteigen", sondern von absolutem Halteverbot. Und von 2 km, hier von einem. Was denn nun?

tjami antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tjami

Oben schreibst du nicht von "gefahrlosem Aussteigen", sondern von absolutem Halteverbot. Und von 2 km, hier von einem. Was denn nun?

Da gibt es Bereiche in denen es sowohl als auch ist - oder Du kannst Dir eine der beiden Optionen aussuchen ...

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Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Bei uns ist in gut nem Kilometer drum rum keine Möglichkeit mit dem Auto zu halten, so dass ein gefahrloses Aussteigen möglich ist. Das ist vermutlich so gewollt, um genau so etwas zu verhindern.

Wenn dem wirklich so ist, muss man halt gucken, was geht, mit der Schule reden etc. Und 1km laufen ist auch nicht wirklich schlimm! Im Gegenteil, das ist sehr gesund.

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @tineli

Wenn dem wirklich so ist, muss man halt gucken, was geht, mit der Schule reden etc. Und 1km laufen ist auch nicht wirklich schlimm! Im Gegenteil, das ist sehr gesund.

Unesere Lösung ist eine zeitliche Einnischung. Wie schon an anderer Stelle gesagt: Wenn Du Dein Kind so zur Schule bringst, dass es da noch vor dem Unterricht ne halbe Stunde+X abhängen darf oder aber so, dass es den Unterrichtsraum grade so zum Klingeln erreicht - dann ist vor der Schule so gut wie nichts mehr (oder noch nichts) los.

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Herbstrose
(@herbstrose)
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Das Problem ist, dass die Kinder sich aus versicherungsrechtlichen Gründen gar nicht ne halbe Stunde + x vor Schulbeginn auf dem Schulgelände aufhalten dürfen.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Das Problem ist, dass die Kinder sich aus versicherungsrechtlichen Gründen gar nicht ne halbe Stunde + x vor Schulbeginn auf dem Schulgelände aufhalten dürfen.

Da weiß ich nichts davon. Wenn die Schule auf ist, dann kommen sie auch rein. Ich bin zu meiner Schulzeit immer gut ne halbe Stunde vor Schulbeginn vom Schulbus dort abgesetzt worden ...

Nachtrag vom 30.08.2019 2018
Ich vermute eine Sonderregelung der Schule, die Du kennst.
Hier: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a402-unfallversicherung-schule.pdf?__blob=publicationFile

Habe ich keinen entsprechenden Hinweis gefunden.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Nein, das ist keine Sonderregelung einer bestimmten Schule. Auf der Homepage des hiesigen Kultusministeriums ist zu lesen, dass Kinder während der Unterrichtszeiten oder während eines vorangehenden/nachfolgenden Betreuungsangebotes versichert sind. In der Broschüre der zuständigen Unfallkasse ist weiterhin zu lesen, dass die Kinder auch während der Pausen bzw. Auf dem Schulweg versichert sind. Es gibt da einige Sonderregelungen, die jetzt hier aber zu weit führen.
Vor Unterrichtsbeginn sind die Kinder nur dann versichert, wenn die Ankunft der Öffis oder des Schulbusses einen längeren Aufenthalt auf dem Schulhof nötig machen.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Vor Unterrichtsbeginn sind die Kinder nur dann versichert, wenn die Ankunft der Öffis oder des Schulbusses einen längeren Aufenthalt auf dem Schulhof nötig machen.

Zeiträume sind da aber nicht definiert - auch nicht für Kinder, die ohne Öffis kommen.

Ich frage mich grad nur, wieso man sich diese logistische und verkehrstechnische Katastrophe des Zeitgleichen Ankommens von vielleicht Hunderten von Kindern gibt, wenn eine zeitliche Entzerrung das Ganze viel relaxter machen würde.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich frage mich, warum jedes Kind einzeln am besten in die Schule rein getragen werden muss.

Die Schulgebäude gibt es doch nicht erst seit gestern. Die Schule bei uns in der Nähe gibt es seit über 50 Jahren. Das Phänomen Elterntaxi erst seit ungefähr 15 Jahren. Finde den Fehler.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich frage mich, warum jedes Kind einzeln am besten in die Schule rein getragen werden muss.

Überleg mal, ob Dein Beitrag wirklich angemessen sachlich ist und zur Klärung des Problems beitragen kann.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Das ist aber genau das, was ich täglich sehe. Das passiert um Vieles häufiger, als dass ein Kind auf dem Schulweg abhanden kommt.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Anruf der Sportlehrerin: Kind hat Turnbeutel vergessen. Wenn Sie ihn bringen, gibt's keinen Strich... Als ob die Schulen nicht Teil des Problems Kinder verhätscheln wären.

stundenglas antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Bei uns gäbe es den Strich ohne Anruf.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Dann ist das bei euch eben anders.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965

Also bei uns gäb's das nicht.

Da mutet man den Kindern durchaus noch mehr Eigenverantwortung zu.
Ausnahme: Kind braucht Medis und hat die vergessen. Dann kommt dann schon ein Anruf mit der Bitte, man möge doch das Asthmaspray vorbeibringen.

Aber bei uns wird das Helicopterelterntum ohnehin kritisch gesehen. Da herrscht z.B. wenig Verständnis für Eltern, die ihre Kinder bis zum Klassenzimmer begleiten und womöglich noch dem Lehrer auf dem Weg zum Unterricht ein Gespräch aufdrücken, und/oder die beim Abholen vor Unterrichtsende im Schulgebäude hocken und sich unterhalten, was man dann im Klassenzimmer hört, und/oder die nach dem Unterricht ins Klassenzimmer kommen, um die an die Tafel geschriebenen Hausaufgaben abzufotografieren.

Folge: An der Schultür hängt ein Zettel mit der Aufschrift "Ab hier schaffen wir's alleine".
Die Einsicht hierfür hält sich bei manchen Müttern allerdings in Grenzen.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Ich habe sowas mehrfach erlebt. Und ich rede nicht von einer Grundschule...

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965
Veröffentlicht von: @stundenglas

Und ich rede nicht von einer Grundschule...

Umso schlimmer. 😕 *kopfschüttel* Wie gesagt, bei uns gibt es das nicht mal an der Grundschule.

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

*grins*
Ich hatte eine Mitschülerin, wo bis ins Abitur rein die Mami beim Elternsprechtag alle (!!!) abgefrühstückt hat, einschließlich Kunst, Sport und Religion 😀

Ja, Kinder können sehr grausam sein und so war dies Mädchen auch die Lachnummer der Stufe. Sie hat trotzdem oder vielleicht genau deswegen ein Superabitur gebaut und ist dann in die Juristerei verschwunden.

Meine Eltern sind ab der 5. Klasse nur noch auf dem Elternsprechtag erschienen, wenn sie herzitiert wurden. Sie gingen davon aus, dass wir ab Gymnasium unsere Angelegenheit selbst klären. Falls wir Hilfe brauchten, waren sie natürlich für uns da.

tristesse antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597
Veröffentlicht von: @alescha

Aber bei uns wird das Helicopterelterntum ohnehin kritisch gesehen. Da herrscht z.B. wenig Verständnis für Eltern, die ihre Kinder bis zum Klassenzimmer begleiten und womöglich noch dem Lehrer auf dem Weg zum Unterricht ein Gespräch aufdrücken, und/oder die beim Abholen vor Unterrichtsende im Schulgebäude hocken und sich unterhalten, was man dann im Klassenzimmer hört, und/oder die nach dem Unterricht ins Klassenzimmer kommen, um die an die Tafel geschriebenen Hausaufgaben abzufotografieren.

Meine Güte, das sind ja Zustände heute... 😨

Bin ich froh, dass ich nicht mehr jung bin.

miss-piggy antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Meine Güte, das sind ja Zustände heute... 😨

es wird kaum der regelfall sein.

mrb-ii antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965
Veröffentlicht von: @mrb-ii

es wird kaum der regelfall sein.

Nein, das ist tatsächlich nicht der Regelfall. Aber es kommt eben oft genug vor, und ich kann mich nicht erinnern, daß früher Eltern ihren Kindern Sporttaschen hinterhergetragen haben, in Klassenzimmer gegangen sind um die Hausaufgaben zu notieren, ihre Kinder bis vors oder gar ins Klassenzimmer begleitet haben etc.

alescha antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954

ist das eigenes erleben oder sind das so die üblichen geschichten die kursieren?

mrb-ii antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965
Veröffentlicht von: @stundenglas

Anruf der Sportlehrerin: Kind hat Turnbeutel vergessen. Wenn Sie ihn bringen, gibt's keinen Strich... Als ob die Schulen nicht Teil des Problems Kinder verhätscheln wären.

Das klingt schon nach eigenem Erleben.

Und der Rest: Ich selbst habe das nicht gesehen, aber ich gehöre ja auch nicht zu denen, die sich täglich im Schulgebäude rumtreiben. Aber die Lehrer erzählen sowas, und ich glaube nicht, daß die sich das ausdenken. Und das Problem scheint als so gravierend wahrgenommen zu werden, daß man ein Blatt an die Eingangstür hängt um die Eltern darauf hinzweisen, daß ab hier die Schüler alleine klarkommen, siehe oben. Und ja, diesen Hinweis habe ich nun mit eigenen Augen gesehen und gehe davon aus, daß der nicht ohne Grund da hängt.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Ich kann mich gut an die Mütter erinnern, die oft vor oder in der Schule waren. Und auch nicht nur während der Grundschulzeit. Unsere vergessenen Sportbeutel konnten wir in der Grundschulzeit während der großen Pause holen. Heute darf wahrscheinlich kein Kind mehr vom Schulhof.

stundenglas antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597
Veröffentlicht von: @mrb-ii

es wird kaum der regelfall sein.

Hoffen wir´s mal. Aber früher hat es das wohl eher nicht gegeben, dass Eltern die Hausaufgaben von der Tafel abfotografieren. Die hatten allerdings auch kein Smartphone.

miss-piggy antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Nö, aber Notizblöcke gab's damals schon.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
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Wiso werden Menschen, Eltern, welche im Alltag Stress haben, keine Zeit oder einfach nur besorgt sind rausgezogen, gebrandmarkt und den Single im 3Er BMW oder Golf GTI lässt man auf dem Weg in seinen Job (er hat ja tendenziell mehr Zeit wie Eltern oder Alleinerziehende) beruhigt “fahren“?

Was bezweckt man hier? Autofahrer ein Dorn im Auge?

Ich finde es auch besser wenn man ein Kind zu Fuss wohin bringt, aber das geht vielleicht nicht immer und in jedem Fall.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16865

Wie kommst du denn auf "gebrandmarkt"!?
Bisschen übertrieben, die werden doch nicht in Handschellen abgeführt oder man hängt ihnen ein Schild um den Hals und stellt sie auf dem Rathausplatz auf 😊

Du sprachst im letzten Beitrag von "Appell". Die Autofahrer anzuhalten und sie drauf aufmerksam zu machen ist einer. Vielleicht nimmt man den aus dem Mund eines Ordnungshüters etwas ernster als einen Zettel im Elternheft.

Wie hattrst du dir denn den Appell vorgestellt?

Übrigens ist das mit dem BMW fahrenden Single ein Klischee 😊 Bei den Mietpreisen heute kann sich doch keiner mehr so ein Auto leisten ^^ Die dicksten Karren bei mir in der Straße sind die Familienkutschen, wobei ich mich da auch frage, wie man sich so eins leisten kann.

Mal abgesehen davon geht es hier um verstopfte Schulzufahrten und da verirrt sich der BMW fahrende Single nun mal nicht hin.

tristesse antworten


Anonymous
 Anonymous
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Es wäre ja sehr schön und beruhigend ... wenn die Elterntaxis den geltenden Verkehrsregeln / Vorschriften Respekt erweisen würden. Das könnte als Vorbild für die beförderten Schüler / Kinder sehr dienlich sein.

So bleibt überwiegend der Eindruck von Chaos und der Versuch die eigene Unfähigkeit zur Pünktlichkeit durch bewusste Verletzung der StVo. zu kompensieren.

30" Zone? Schrittgeschwindigkeit? Alles prima ... doch nicht heute und hier für mich! Gefährdende Wendemanöver? Bin wie immer in Eile!

Alles zu haben nebst Randale / Pöbeleien gegen Verkehrslotsen und Ordnungsbeamte. Bei drei Kindern und 3 Enkeln weiß ich wovon ich rede. Und ich bin nicht derjenige gewesen der sich untadelig verhalten hat. Für mich galt ja auch "Eile".

Die Zone vor der Schule "beruhigen" und konsequent die Maßnahmen durchsetzen. Wenn 2-Reihe Parker lt. Herrn Scheuer Punkte bekommen sollen ... womit soll denn die vorsätzliche Verkehrsgefährdung vor Schulen geahndet werden?

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Herbstrose
Beiträge : 14193
Veröffentlicht von: @orangsaya

Viele kennen das Problem. Die Zeit ist knapp, man muss zur Arbeit und das Kind muss sicher zur Schule. Oft löst man das Problem indem man das Kind schnell zu Schule fährt. Man kommt nicht alleine zu dieser Lösung und so ist es vor Beginn des Unterricht entsprechend voll.

Dazu kommt, dass viele Eltern nicht richtig parken, sondern ihre Kinder quasi im fließenden Verkehr aussteigen lassen, möglichst noch mitten auf dem Zebrastreifen. Dann wird ohne Rücksicht auf Verluste gewendet. Und wenn man dann schon mal parkt, so richtig schön vorschriftsmäßig auf dem Gehweg oder im Halteverbot oder in dritter Reihe ...

Kinder können alleine den Schulweg bewältigen. Man muss sich als Eltern von Schulanfängern einfach Die Zeit nehmen, in den Wochen vor Schulbeginn den Weg zu üben. Es ist auch völlig in Ordnung, in den ersten Wochen das Kind noch zu begleiten. Alles darüber hinaus ist schlicht unnötig.

Es fängt allerdings schon viel früher an. Ich kenne so viele Eltern, die ihre Kinder am liebsten direkt in den Kindergarten hinein gefahren hätten.

Wenn Kinder laufen dürfen, werden sie im Straßenverkehr sicherer. Wenn Kinder den Schulweg alleine bewältigen dürfen, werden sie unabhängiger.

Und ja, ich finde solche Kontrollen richtig. Durch das Verhalten der Eltern werden Kinder unnötig in Gefahr gebracht. Dieses Verhalten führt den "sicheren Schulweg" ad absurdum.

herbstrose antworten
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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5965
Veröffentlicht von: @herbstrose

Es fängt allerdings schon viel früher an. Ich kenne so viele Eltern, die ihre Kinder am liebsten direkt in den Kindergarten hinein gefahren hätten.

Wobei man hier sagen muß: Das liegt auch an den Kindergärten bzw. den Versicherungen.
Als mein Ältester noch in den Kindergarten ging, durften die ab der Vorschule auch - entsprechende Bescheinigung durch die Eltern - vorausgesetzt - alleine in den Kindergarten bzw. heim laufen.
Bei der Mittleren und dem Jüngsten ging das nicht mehr. Grund: Die zuständige Versicherung ist der Ansicht, daß Kinder unter 10 nicht selbstständig am Verkehr teilnehmen können und daher begleitet werden müssen.
Die Kindergartenleiterin hat sich zwar an den Kopf gegriffen - weil eben ab der ersten Klasse, wo die Kinder ja noch deutlich von diesen 10 Jahren weg sind, erwartet wird, daß die Kinder den Schulweg selbst bewältigen. Und das da plötzlich kein Problem für die zuständige Versicherung darstellt. Aber ab da ging das halt nicht mehr, daß die Kinder alleine kamen und gingen.

So, und was macht nun eine berufstätige Mutter (meist sind es ja die Mütter, die ihre Kinder bringen), die morgens schlicht keine Zeit hat, das Kind zu Fuß in den Kindergarten zu begleiten, dann wieder heimzulaufen und dann zur Arbeit zu fahren? Richtig, sie bringt ihr Kind mit dem Auto in den Kindergarten zum Auto und fährt von dort direkt zur Arbeit.

alescha antworten


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