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Endet der Krieg ?

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Praktiker
Themenstarter
Beiträge : 293

Hallo

Ich wurde heute morgen an den Mauerfall ( Ost West Deutschland ) erinnert , den praktisch niemand erwartete .

Er kam einfach "aus dem Nichts" . 

Es wäre doch schön , wenn der Ukraine Krieg genauso enden würde . Geschieht es so , wird jeder überrascht sein ..

Inwieweit Gott dabei eine entscheidende Rolle spielt sei jedem selbst überlassen .

Gruß

 

Praktiker

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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Ich wurde heute morgen an den Mauerfall ( Ost West Deutschland ) erinnert , den praktisch niemand erwartete .

Er kam einfach "aus dem Nichts" .

Die ersten Erwartungen in die Richtung (wenn auch nicht genau so, wie es dann kam) gabs wohl im Frühjahr 1989, als Ungarn die Grenze öffnete.

Es wäre doch schön , wenn der Ukraine Krieg genauso enden würde . Geschieht es so , wird jeder überrascht sein ..

Inwieweit Gott dabei eine entscheidende Rolle spielt sei jedem selbst überlassen .

Bei Gott ist alles möglich. Aber er hat weder den Vietnamkrieg noch den Afghanistankonflikt schnell enden lassen (vom 30-jährigen Krieg anno dazumal ganz zu schweigen) - ein direktes göttliches Versprechen, dass es der Ukraine nicht so schlimm ergehen wird ist mir nicht bewusst.

Klar, schön wärs. Mehr aber auch nicht. Wir können dafür beten, aber das ist ja auch keine Garantie.

Das realistischste Szenario, wie der Wunsch Wirklichkeit werden könnte, wäre wohl ein Putsch gegen Putin … weil die Militärs den Krieg beenden wollen und er nicht. Nur das wird wohl auch nicht dieses Jahr passieren - falls überhaupt.

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

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@hkmwk Anscheinend hast Du Dich auch mit Kriegen befaßt . Die , die Du aufgezählt hast sind auch die Kriege , die ich mir näher angeschaut habe . Sie wurden meistens erst dann beendet , wenn alle Seiten die Nase voll hatte ( 30 jähriger Krieg ) , der Aufwand auf Dauer zu groß wurde ( Vietnam ) , oder es zu einem "schwarzen Loch" wurde , in dem alles aufgesaugt wurde ohne irgendeinen wirklichen Erfolg ( Afghanistan ) zu erzielen .

Dieser Krieg zeichnet sich durch die Zentralisierung auf eine Person aus , Putin . Es ist traurig zu sehen , wie er seine Machtstrukturen in einem Land gefestigt hatte das eigentlich genau das Gegenteil erreichen wollten durch den Kommunismus . Diese Veternwirtschaft hat er bis zur Perfektion auf seine Person hin ausgebaut . Dazu die Geheimpolizei unter seiner Kontrolle , eine starke machtpolitische Konzentration . Fast unangreifbar .

Im AT werden auch einige Mächtepolitische Konstellationen aufgezeigt , die durch Gott aufgelöst wurden . Am bekanntesten dürfte die Geschichte um "Mene mene tekel" sein . Danach zerfiel das Königreich . Es war also Gott , der es auflöste .

Er greift also manchmal auch in die "Weltpolitik" ein .

Nach meiner Ansicht wird Gott diesen Krieg eliminieren und damit Putin ( er ist ein Fan von Stalin , ohne dabei zu sehen , das das Vermächtnis Stalins nach dessen Tod in der Soviet Union gelöscht wurde ) irgendwie zu entmachten .

Putin gefährdet Gottes Pläne . Er will den Menschen noch eine Chance geben mit ihm zu leben . 

Gruß

Praktiker

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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@praktiker

Er greift also manchmal auch in die "Weltpolitik" ein .

Das meine ich auch.

Nach meiner Ansicht wird Gott diesen Krieg eliminieren

Kann sein, aber ich sehe kein Versprechen Gottes, das das garantiert.

Putin gefährdet Gottes Pläne

Oder auch nicht. Of 6,4 gehört ja irgendwie auch zu Gottes Plänen …

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

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@hkmwk Offb. 6 ; 4 Zuerst einmal muß ich mir selbst darüber klar werden , ob das , was in der Bibel steht ( mal abgesehen von den Apokryphen ) wirklich ein von Gott eingegebenes Wort ist .

Wenn "Nein" reden wir hier über menschliches Reden über Gott . Also kein wirklich relevantes Stück Papier bezüglich Gott . Wir haben unsere persönliche Freiheit damit zu tun und zu lassen was wir wollen weil es sowieso nur von Menschen ist .

Wenn "Ja" wird der von Dir angeführte Vers ungemütlich . Ich für mich habe erkannt , das es von Gott ist .

Trotzdem ist für mich eine Trennung von "mit und ohne Gott" bzw. "für oder gegen Gott" ( wer nicht für mich ist ist gegen mich ) nicht leicht "zu verdauen . Seine Liebe scheint doch nicht alle Trennungen zu überwinden .

Gruß

Praktiker

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@praktiker

Trotzdem ist für mich eine Trennung von "mit und ohne Gott" bzw. "für oder gegen Gott" ( wer nicht für mich ist ist gegen mich ) nicht leicht "zu verdauen . Seine Liebe scheint doch nicht alle Trennungen zu überwinden.

Wir können uns keinen Gott backen, wie wir ihn „verdauen” können, wir müssen Gott schon so nehmen wie Er ist.

Gottes Liebe kann alle Trennungen überwinden, aber dazu gehören immer zwei. Wenn du nicht willst wird nie was draus.

hkmwk antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@praktiker 

Dieser Krieg zeichnet sich durch die Zentralisierung auf eine Person aus , Putin.

 

Ja, in der hiesigen Berichterstattung, die eben gern jemanden hat, dessen fieses Gesicht man in die Zeitung drucken und einen Text drumrumschreiben kann. So, wie der Irakkrieg sich auf Saddam Hussein fixierte, der Serbienkrieg anscheinend nur auf Milosevics Mist wachsen konnte, am Libyenkrieg Gaddhafi schuld war und am Irankrieg (also zu der Zeit, als man noch den bösen Saddam unterstützte) Khomenei. Das ist unsere Art und Weise, komplexen Konflikten ein Gesicht zu geben, um so nicht zuviel Zeit mit aufwendiger Analyse womöglich struktureller Gründe zu verplempern.

 

Es ist traurig zu sehen , wie er seine Machtstrukturen in einem Land gefestigt hatte das eigentlich genau das Gegenteil erreichen wollten durch den Kommunismus.

Das Land, Du meinst vermutlich Rußland, war der schlechteste Startpunkt für Lenins Revolution: einen unpassenderem Ort als das agrarische, feudale Zarenreich hätte sich "der Kommunismus", handelte es sich bei ihm um eine Person, kaum auswählen können. Die deutschen Geheimdienste, die Lenins Durchreise Richtung Osten damals quasi mitorganisierten, hatten dafür aus ihrer Sicht gute Gründe: Weg vom britischen und deutschen Proletariat mit diesem Aufwiegler. Sollte der doch über die russischen Dörfer pilgern und einer russischen Gesellschaft, die so wenig kapitalistisch organisiert war wie kaum eine andere europäische Nation, was von Mehrwert und entfremdeter Arbeit erzählen...

 

Der Stalinismus war ungefähr so sehr den kommunistischen Gleichheits- und Freiheitsidealen verpflichtet wie der Maoismus: der Form halber, nicht aber dem Inhalt gemäß. Und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion besann man sich in großen Teilen Rußlands eben wieder der "guten alten Werte", insbesondere auch der christlichen Volksfrömmigkeit als Grundbestandteil der nationalen Identität. Wenn etwas in Rußland Tradition hat, dann das antidemokratische Moment des Autoritären, übrigens auch des machomäßigen Chauvinismus. Putin steht in einer Reihe mit dem Zaren, mit Stalin und den späteren ZK-Führern, Gorbatschow mal ausgenommen. Der aber in seiner Heimat nicht sonderlich gefeiert, sondern als Führer in den Untergang betrachtet wird.

jack-black antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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@jack-black 

Das Land, Du meinst vermutlich Rußland, war der schlechteste Startpunkt für Lenins Revolution:

Lenin hat Gründe gefunden, das anders zu sehen. Kriege sie aber nicht mehr zusammen. Ist auch egal.

Der Stalinismus war ungefähr so sehr den kommunistischen Gleichheits- und Freiheitsidealen verpflichtet

Unter „Kommunismus” verstehe ich Marxismus-Leninismus. Und schon Lenin hat sich von den Freiheitsidealen von Marx verabschiedet (natürlich nicht rhetorisch). Trotzki hat das mal auf den Punkt gebracht: Lenin will die Diktatur über das Proletariat. Bei Marx war es noch die Diktatur einer Mehrheit über eine kleine Minderheit, und sobald sich das stabilisiert hat, wird sie abgebaut bis hin zum "Absterben" des Staats. War natürlich unrealistisch.

Das spätere Schicksal von Trotzki kommt mir wie die gerechte Strafe dafür vor, dass er später genau die Diktatur über das Proletariat zusammen mit Lenin errichtet hat.

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@jack-black Als die Soviet Union zerfiel hatten die Oligarchen einen starken Einfluß auf die Politik ( Jelzin ) . Als Putin an die Macht kam machte er die Oligarchen von sich abhängig . Alle Oligarchen , die nicht ihn unterstützten wurden "abgeschoßen" . Die 500 an den Schaltstellen der wirtschaftlichen Macht hat er durch dieses System der Veternwirtschaft praktisch auf sich ausgerichtet . Er ist ein Diktator geworden vergleichbar mit Hitler .

Stalin hat es auch geschafft durch seinen Terror das alle auf ihn hörten . Selbst Lenin hatte vor ihm gewarnt .

Nach meinen Infos hat Deutschland Lenin unterstützt um Rußland zu destabilisieren .

Gruß

Praktiker

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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@praktiker 

Er ist ein Diktator geworden vergleichbar mit Hitler.

Ja, das ist diese analytische Tiefenschärfe, die ich so bestaune im politischen Diskurs: Wer nicht schon alles vergleichbar mit Hitler war: Milosevic, Saddam Hussein, Gaddhafi, Assad, Ajatollah Khomenei... Und nun halt Putin. Der Erkenntniswert solcher Vergleiche erschließt sich mir selten, was ich allerdings immer mitbekomme: Wenn einer erstmal im breiten Diskurs gewohnheitsmäßig mit Hitler verglichen wird, darf man damit rechnen, dasss gegen ihn dann auch demnächst militärisch vorgegangen wird, weil Krieg gegen ihn als "gerecht" betrachtet wird.

Warum nicht mal Xi Jinping mit Hitler vergleichen?

 

Stalin hat es auch geschafft durch seinen Terror das alle auf ihn hörten .

Das ist ja nun mal auch Sinn und Zweck von Terror, dass man seine Anliegen damit durchsetzen will. So what?

 

Nach meinen Infos hat Deutschland Lenin unterstützt um Rußland zu destabilisieren .

Ja. So, wie wir (der Westen) die Mudschaheddhin unterstützten, um Rußland zu destabilisieren: in Afghanistan. Und nachher schaut man blöd aus der Wäsche, wenn sich der Flaschengeist nicht mehr einkorken läßt. Der Punkt, um den es mir ging: In Deutschland selbst wurde gegen die Sozialisten und Kommunisten gehetzt, sie als Feinde des Kaiserreichs betrachtet. Aber Herrn Lenin wurde ein Bahnticket spendiert, um in Rußland Rabbatz zu machen. Und das war (mit) ein Grund, warum ausgerechnet dieses so besonders wenig für den Kommunismus bereite Rußland plötzlich zur Speerspitze der internationalen sozialistischen Revolution wurde.

jack-black antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@jack-black

Ja, das ist diese analytische Tiefenschärfe, die ich so bestaune im politischen Diskurs: Wer nicht schon alles vergleichbar mit Hitler war

Solange man die Unterschiede nicht übersieht, können auch solche Vergleiche gezogen werden. Putin ähnelt eher Mussolini als Hitler, aber bei einer Aktion, die mit der Annektion der Krim vergleichbar wäre, fällt mir zu Mussolini nix ein, da passt der „Anschluss” 1938 besser. Für den jetzigen Krieg käme evtl. der Äbessinienkrieg in Betracht (über den ich aber zu wenig weiß, um da belastbare Aussagen zu machen).

Wenn einer erstmal im breiten Diskurs gewohnheitsmäßig mit Hitler verglichen wird, darf man damit rechnen, dasss gegen ihn dann auch demnächst militärisch vorgegangen wird, weil Krieg gegen ihn als "gerecht" betrachtet wird.

Bei Putin (oder Xi) wäre das immerhin ein Atomkrieg, da ist die Hemmschwelle, die anzugreifen, doch deutlich höher.

 

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@jack-black Die kurzfristige Sichtweise , der Feind meines Feindes ist mein Freund , wie Du es mit den Mudschaheddhin ansprichst , und den damit verbundenen nachwirkenden Entwicklungen ist nun mal so . Besonders , wenn wir als Menschen probieren , die Dinge selbst in der Hand zu halten .

Ein Gedankenspiel in dieser Richtung . Wir denken , das wir die Dinge am besten selbst dirigieren . Da unsere Entscheidungen aber auch langfristige Konsequenzen haben die wir nicht wirklich überblicken können können wir uns nur auf unser Glück verlassen .

Wer um Weisheit bittet.. sagt die Bibel . Diese Weisheit sollte aber nicht nur "Wissen" sein sondern auch angewandte Praxis sein . Eine Krux sehe ich dabei . Wenn Gott nicht die Richtung vorgeben darf wird er keine Weisheit geben . Jedenfalls nicht auf Dauer . Vertraue ich meiner Weisheit , oder der von Gott die eine Richtung vorgibt ?

Gruß

Praktiker

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Praktiker
Themenstarter
Beiträge : 293

Wie verliert man zuerst eine Schlacht und dann den Krieg ?

Wie bei einem Boxer gibt es nicht nur den Angriff sondern auch die Verteidigung . Er kann ein noch so guter Angriffsboxer sein , wenn die Verteidigung nicht stimmt wird er die meisten Kämpfe verlieren . Die russische Armee hat in den voran gegangenen Kriegen einfach alles plattgewalzt ohne einen ernsthaften Gegner zu haben . Sie taten sich zwar teilweise recht schwer aber im Endeffekt siegte ihre militärische Masse . 

Die ukrainische Armee paßt sich geschickt dem Feind an . Aber selbst auf Dauer können sie nicht standhalten und das Land wird vernichtet .

Was würde helfen ? 

1. Gott gibt die russische Armee in die Hände der ukrainischen . Im AT gibt es ein paar Schlachten nach diesem Schema ( s. o. Angr. und Vert. ) .

2. Er verwirrt die russische Armee von oben bis unten .

3. Ein Geist der Angst lähmt die russische Armee .

Ich denke dann hilft der russischen Armee ihre materielle Überlegenheit nichts und alle staunen , wie erfolgreich die Ukrainer kämpfen .

Dank sei Gott 

Gruß

Praktiker

 

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Blackhole
Beiträge : 951
Veröffentlicht von: @lucan-7

Trotzdem waren auch diese Warnungen nur Prognosen. Was wirklich passieren würde konnte niemand wirklich absehen

Doch. Wer zugehört hat, konnte es wissen.

Ich kann mich wirklich nurnoch wundern. Die Annexion der Krim, immer schärfere verbale Eskalationen, große Militärmanöver die immer weiter nach Westen wanderten...
Es gab genug Leute die russische Staatspropaganda mitbekamen. Es ist ja nicht so, daß es im Westen keine Slawisten gibt, meine Mutter ist eine.
Es hatte keiner "Prognosen" mehr bedurft. Die Absicht war klar.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Dass er trotzdem angreift war eine völlig irrationale Entscheidung.

Es ist auch völlig irrational, der UdSSR hinterherzutrauern. Die Welt hat heute weiß Gott andere Sorgen.
Dennoch tut Putin genau das. Er will die UdSSR wieder, wenn auch nicht mehr mit der kommunistischen Ideologie. Auch wenn es noch so sinnbefreit ist.
Rational wäre Korruptionsbekämpfung gewesen, nachhaltiges Wirtschaftswachstum statt allein auf Petrostaat setzen, die Industrie in Tscheljabinsk und Norilsk modernisieren, einer freien Wahl in Syrien unter UN-Aufsicht zustimmen statt das Land in Schutt und Asche bombardieren lassen und eine tiefgreifende Armeereform anleiern. Was davon hat Putin getan?

blackhole antworten
3 Antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@blackhole Er hat sein Land mehr oder weniger dem Untergang geweiht und jede positive Entwicklung Rußlands mit Füßen getreten  . Man kann es nicht fassen . In welcher Gedankenwelt lebt er ?? Wäre er nicht so zielgerichtet auf diesen Krieg zugesteuert würde ich sagen , er sieht es als ein Spiel an . Ich schaffe es jedenfalls nicht , mich weder in die Psyche von Stalin noch die von Putin hinein zu versetzen . 

In meiner Verwandschaft war jemand , der so unterschwellig böse war , das man sich dagegen nicht offen zur Wehr setzen konnte .

So wie ich jetzt Putins Strategie ansehe ist er die Probleme in gewisser Form nie direkt angegangen . Immer auf seine indirekte aber leider sehr effektive Weise . Man hatte also nie eine Chance sich wirklich mit ihm aus einander zu setzen , weil er sich nicht offen gestellt hat . Das ist eine sehr effektive Art der Kontrolle . Man hätte schon auf Konfrontation gehen müßen .

Gruß

Praktiker

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595

@blackhole 

Ich kann mich wirklich nurnoch wundern. Die Annexion der Krim, immer schärfere verbale Eskalationen, große Militärmanöver die immer weiter nach Westen wanderten...
Es gab genug Leute die russische Staatspropaganda mitbekamen. Es ist ja nicht so, daß es im Westen keine Slawisten gibt, meine Mutter ist eine.
Es hatte keiner "Prognosen" mehr bedurft. Die Absicht war klar.

Im Nachhinein ist das immer einfach zu sagen. Aber etliche westliche Prominente, die Putin persönlich kannten oder ihn sogar einen "Freund" nannten, hätten es demnach ja auch viel besser wissen müssen - und haben offenbar trotzdem nicht damit gerechnet, dass Putin so weit gehen würde.

Rational wäre Korruptionsbekämpfung gewesen, nachhaltiges Wirtschaftswachstum statt allein auf Petrostaat setzen, die Industrie in Tscheljabinsk und Norilsk modernisieren, einer freien Wahl in Syrien unter UN-Aufsicht zustimmen statt das Land in Schutt und Asche bombardieren lassen und eine tiefgreifende Armeereform anleiern.

Bei einer Demokratisierung wäre Putin schnell weg vom Fenster.

Warum er allerdings nicht, so wie China, auf eine Stärkung der Wirtschaft gesetzt hat, sondern auf eine Erweiterung des Territoriums... das ist allerdings in der Tat unverständlich. Vermutlich hat aus eben diesem Grund auch kaum jemand diese Entwicklung vorausgesehen.

 

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@lucan-7 

Warum er allerdings nicht, so wie China, auf eine Stärkung der Wirtschaft gesetzt hat, sondern auf eine Erweiterung des Territoriums...

Wenn man genauer hinschaut: China strebt auch Erweiterung des Territoriums an: Macao und Hongkong haben sie automatisch bekommen, allerdings haben sie bezüglich Hongkong einen Vertrag gebrochen, als nächstes ist Taiwan anvisiert. Aufrüsten wie Russland tut China auch.

Und was eigentlich unbedeutende, aber strategisch wichtige (auch „wirtschaftsstrategisch”, was Rechte am Meeresboden etc. angeht) Inseln hat sich China auch schon mit viel „Ellenbogeneinsatz” gesichert.

Eine prinzipiellen Unterschied kann ich zwischen Xi und Putin da nicht erkennen, auch wenn die konkrete Situation (und damit die Politik) etwas anders ist. Wenn Trump (rein hypothetisch) kein Putin-Versteher, sondern ein Xi-Versteher gewesen wäre …

Vermutlich hat aus eben diesem Grund auch kaum jemand diese Entwicklung vorausgesehen.

Die Anrainerstaaten schon. Und wer sieht bei China etwas voraus, abgesehen von Schwarzsehern wie mir 😉 und die Taiwanesen natürlich!

hkmwk antworten
Praktiker
Themenstarter
Beiträge : 293

Was würde passieren , wenn Gott gegen die russische Armee kämpfen würde ?

Sie würden trotz aller Überlegenheit kein Bein auf den Boden bringen . Sie würden sogar von diesem schwächeren Feind geschlagen werden . Ich denke das das so jetzt und schon seit Beginn des Krieges passiert . 

Erinnert mich an Schlachten im AT in die Gott eingegriffen hat .

Gruß

Praktiker

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21 Antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@praktiker 

Was würde passieren , wenn Gott gegen die russische Armee kämpfen würde ?

Das ist klar. Die Frage ist doch: Wird Gott tatsächlich gegen die russische Armee kämpfen?

hkmwk antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2102

@hkmwk 

Wird Gott tatsächlich gegen die russische Armee kämpfen?

 

Stellt Ihr Euch echt solche Fragen?

jack-black antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@jack-black 

Die Frage ergab sich aus dem, was der Praktiker schrieb. Denn wenn Gott nicht so direkt eingreift, dann ist alles, was er hier schreibt, bloße Theorie.

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@hkmwk Richtig !

praktiker antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2102

@hkmwk 

Die Frage ergab sich aus dem, was der Praktiker schrieb.

Schon klar. Aber Du hattest darauf geschreiben:

Das ist klar.

Was ich so verstand: Falls Gott (was nicht auszuschließen, sondern lediglich fraglich ist) gegen die russische Armee kämpfen würde, würde diese verlieren.

Da steh ich halt daneben und bin perplex. Und merke, da gibt's einen unüberbrückbaren Verständnis-Abgrund.

 

jack-black antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@jack-black 

Was ich so verstand: Falls Gott (was nicht auszuschließen, sondern lediglich fraglich ist) gegen die russische Armee kämpfen würde, würde diese verlieren.

Also wenn Gott gegen die russische Armee kämpft, wird sie verlieren, das ist doch logisch. Nur konnte mir der Praktiker bisher keinen Grund nennen, warum das wahrscheinlich sein sollte. Er ist eben ein Theoretiker …

Völlig ausschließen sollte man bei Gott nichts 😉

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

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@hkmwk Die Zukunft wird es zeigen .

Sind mein Aussagen Schwachsinn , aus mir selbst und ich hätte besser meine Klappe gehalten um mich nicht zu blamieren . Oder es mußte gesagt werden , damit es geschieht . Nach dem Motte : "Er sprach und es wurde .." Im Umkehrschluß . Wenn ER nicht spricht wird auch Nix .

Gruß

Praktiker

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Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

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@hkmwk Das kann man nur aus den Auswirkungen erkennen da Gott zwar wirkt , aber nicht so , das wir es erkennen können das er es ist . Dafür sind Prophetien ja gedacht . Das die Menschen erkennen können , Gott hat es durch jemand gesagt und jetzt tut er es . Das Problem ist nur zu erkennen wann jemand wirklich etwas von Gott einfach nur weitergibt . Mehr ist es nicht ! Oder ob er aus sich selbst redet . Die Bibel spricht jedenfalls von VIELEN falschen Propheten . Gott sei Dank bin ich kein Prophet , "nur" ein Lehrer .

Also laß Dich überraschen , wie der Krieg weitergeht . Jetzt hat die russische Armee einen Oberbefehlshaber ( vorher waren es unkoordinierte Aktionen von verschiedenen Heeresgruppen ) , den sogenannten "Schlächter von Syrien" . Er "klotzt" jetzt  statt zu "kleckern" ( Guderian , dt. Panzergeneral ) . Theoretisch müßte diese Strategie Erfolg haben . Vorher waren die Versorgungswege ungeschützt und überdehnt . Jetzt gehen sie z. T. durch schon erobertes und gesichertes Gebiet .

Sie streben anscheinend eine große Kesselschlacht an , die dem Krieg eine Wende geben könnte . 

Problematisch auf russischer Seite sind der personelle Ersatz . Ebenso das Wetter ( Schlammzeit ) .

Gruß

Praktiker

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Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

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@hkmwk Ich versuche es mal in zwei Bildern zu beschreiben .

In dem einen Bild ist Gott der absolute Herrscher , der alles so macht , wie es ihm in Kram paßt .  Dann sind wir seiner Willkür hoffnungslos ausgesetzt . Dann könnte man ihn wirklich anklagen wie gewissenlos er Dinge zuläßt .

Das 2. Bild sieht so aus , das er uns die Verantwortung über die Erde gegeben hat . Wir sind also die Herren über die Erde .Alles ist in unserer Hand . Hätte er besser verhindern sollen , aber jetzt haben wir ja den Regenbogen , als Zeichen , das er uns nicht mehr vernichtet . Wie läßt sich Gott dazu bewegen ein zu greifen ? Wenn wir seinen Bund halten !!

Ein Bund ist ein abgestimmtes Verhalten von 2 Vertragspartnern . Jeder hat seine Aufgaben und Positionen . Das Gott Menschen braucht , um zu wirken sehen wir bei Paulus usw . .

Um nochmal auf den Ukraine Krieg zurück zu kommen . Mose hat von Gott den Job bekommen , die Hände hoch zu halten damit seine Truppen gewinnen . Was für ein Blödsinn ... Wäre es gewesen . Sobald er die Hände sinken ließ wurde seine Armee geschlagen . So oder ähnlich reagiert Gott anscheinend und greift ein . Es muß also eine Handlung vollzogen werden , die von Gott angeordert ist . Dann reagiert er . Bei Gebet ist es im Prinzip das Gleiche . Das zu beten , was Gott tuen will . Die initiative geht also von Gott aus , nicht von meinen Wünschen .

Bleibe ich im Bund , erfüllt Gott auch seine Bündnispflicht . Bleibe ich außerhalb des Bundes , bleibt er es auch und schaut zu .

Gruß

Praktiker

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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@praktiker 

Das ist mir zu schematisch. Gott hat einen Plan, und der ist nicht immer so wie wir uns das vorstellen: Eigentlich ungeeignete (weil unbedeutende) Menschen werden zu wichtigen Aufgaben erwählt (z.B. Gideon oder David), der Sieg über den Tod geht durch den in jeder Hinsicht peinlichen Tod am Kreuz, die Verbreitung des Evangelium passiert unter Verfolgungen …

Klar das Gebet wichtig ist, aber zu sagen „da wurde nicht genügend gebetet, sonst hätte Gott eingegriffen” (bzw. dazu analoge Voraussagen) vereinfacht zu sehr. Hat Jesus in Gethsemani nicht intensiv genug gebetet?

Das zu beten , was Gott tuen will .

Nur, wie viel wissen wir davon? C.S. Lewis hat es mal auf den Punkt gebracht: Vielleicht sind manche Dinge, die in unseren Geschichtsbüchern stehen, nur passiert, um gewisse Seelenzustände in Leuten hervorzurufen, von denen wir nie etwas gehört haben …

In Fantasien zu schwelgen, wie Gott eingreifen könnte, halte ich nicht für sinnvoll - Er weiß besser als wir, was Er alles tun kann. Ebenso falsch wäre es natürlich, in Fatalismus zu verfallen und nicht mehr beten und nichts zu tun …

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@hkmwk Gebet ist keine Frage der Quantität . Wenn wir Jesus anschauen , hat er einmal gebetet und das wars .

Er hat keine "Streubombe" geworfen um zu sehen was trifft . Es heißt bei Gott : " Er sprach und es wurde.." Er hat jedenfalls nicht geplappert .

Wir haben die Freiheit zu beten was wir wollen . Wenn man sich diese Freiheit beschneidet und nur das betet , was der hl. Geist einem gibt , was dann ?

Gruß

Praktiker

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@praktiker

Wenn man sich diese Freiheit beschneidet und nur das betet , was der hl. Geist einem gibt 

Tja, gegen den Heiligen Geist will ich nix sagen. Aber es kommt auch vor, dass Leute die Regungen ihres Herzen mit dem Reden des Heiligen Geistes verwechseln … auch davor wird in der Bibel gewarnt.

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

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@hkmwk Stimmt .

praktiker antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595

@praktiker 

Was würde passieren , wenn Gott gegen die russische Armee kämpfen würde ?

Sie würden trotz aller Überlegenheit kein Bein auf den Boden bringen . Sie würden sogar von diesem schwächeren Feind geschlagen werden . Ich denke das das so jetzt und schon seit Beginn des Krieges passiert .

Ich sage es immer wieder wenn solche Argumente kommen: Wenn Gott tatsächlich an dieser Stelle eingreift, dann bedeutet das, dass er das bei anderen Kriegen offensichtlich nicht tut.

Und das würde dann bedeuten, dass Gott die Ukrainer lieber sind als die Russen... oder Somalier, Jemeniten, Afghanen, Äthiopier, Syrer, Iraker und all die anderen Kriege, in die er offenbar nicht eingegriffen hat.

Und das würde wiederum bedeuten, dass Gott eben keineswegs alle Menschen gleich liebt... er würde auch nur ganz bestimmte Ukrainer lieben, nämlich die, die überleben. Nicht aber jene, die von Bomben getroffen werden.

Dieser Gedankengang führt am Ende zu nichts...

 

 

 

lucan-7 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@lucan-7 Du kannst mich jetzt mit Steinen bewerfen . Nichts geschieht außer durch Gebet ! Ein einfaches Rezept , nur Gottes Willen beten . Anders herum gesagt , das zu beten , was Gott tuen will . Er gibt die Richtung vor !

Dazu muß ich noch sagen , das Gott einem einen Verantwortungsbereich gibt den man vielleicht besser nach seinen Vorstellungen "beackert" .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2446

Kriegsführung - passt ja zum Threadthema

@praktiker Du sagst:

Du kannst mich jetzt mit Steinen bewerfen .

... und ich frage mich: Was soll diese Polemik, diese Kriegsführung mit Worten?

Ihr tauscht euch über ein Thema aus. Offenkundig seid ihr nicht einer Meinung. Ja und?!? Was bringt dich dazu, davon auszugehen, dass Lucan auf so aggressive Weise feindselig reagieren könnte? Bist du zu einer zivilisierten, höflichen, themenfokussierten Kommunikation in der Lage? Ein solcher Einstieg wie deiner könnte ein Hinweis darauf sein, dass dir das schwerfällt und du deshalb von dir auf andere schließt. Vielleicht solltest du das lassen.

Engagierte Diskussionen sind das eine, aber wenn man ohne Feindseeligkeit (sic!) nicht mit anderen reden kann, wäre es vielleicht klug - und im Sinne Christi, des Friedefürstes - sich rauszunehmen, meinst du nicht?

lubov antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@lubov Ein toxisches Gespräch ist dann erreicht , wenn man dem anderen alles aus der Hand nimmt und ihm jegliche Eigenständigkeit nimmt . Ich habe weder das eine noch das andere getan . Es ist schwierig , wenn man den Splitter im Auge des anderen sieht , den Balken im eigenen Auge nicht . Dazu gehört einiges an Selbsterkenntnis .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2446

@praktiker du sagst

Ein toxisches Gespräch ist dann erreicht , wenn man dem anderen alles aus der Hand nimmt und ihm jegliche Eigenständigkeit nimmt .

Sagt wer mit welcher Definitionshoheit, und welchen direkten Bezug hat das zu meinem Posting?

 

Du hast gesagt, dass du massive Aggressivität durch Lucan erwartest. Steinigung ist eine Art der Hinrichtung. Wer mit Steinen wirft, nimmt den Tod des Getroffenen zumindest billigend in Kauf. Du willst mir jetzt sagen, dass du es gesund, normal und friedlich findest, wenn in einer Diskussion einer dem anderen sagt, dass er vermutet, das Gegenüber werde gleich dermaßen angreifen?

 

Und mit dem Splitter-Balken-Zitat willst du mir sagen - bitte kläre mich sehr gerne auf, wenn ich dich da fehlinterpretiere - dass ich selbst deutlich aggressiver als du diskutiere? Das kannst du mir doch sicher am Beispiel aufzeigen, damit ich verstehe, was du meinst, oder? So vage Andeutungen sind mir leider nicht immer hilfreich beim Erweitern meiner Selbsterkenntnis.

lubov antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@lubov Sorry , wenn ich Deinen geworfenen Fehdehandschuh nicht aufnehme . Eine Frucht ist die Geduld die wir hervorbringen sollen . Sie wächst aus dem Geist . Auch Selbstbeherrschung ist ein Zeichen das man im Geist geht . 

Wie würdest Du Dich gegenüber jemand verhalten der vor Dir wie ein Preisboxer tänzelt und sagt : "Komm , wir wollen uns schlagen .." ?

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2446

@praktiker "Fehdehandschuh, Preisboxer..." - ok, du hast dich gut eingerichtet da, wo es dir gefällt. Viel Erfolg und einen fairen Ringrichter wünsche ich dir.

 

Gottes Segen begleite dich

lubov

lubov antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595

@praktiker 

Du kannst mich jetzt mit Steinen bewerfen .

Ich wüsste nicht, warum ich das tun sollte. Ich habe versucht, dir ein paar Konsequenzen aufzuzeigen, die meiner Ansicht nach aus deinen Aussagen erfolgen. Darauf bist du nicht weiter eingegangen. Dass du mir zustimmst habe ich auch nicht erwartet, und du argumentierst hier auch aus einer völlig anderen Perspektive.

Deinen Satz:

Nichts geschieht außer durch Gebet !

verstehe ich nun gleich gar nicht... meinst du unsere Wünsche können nur dann geschehen, wenn wir beten? Auch die Wünsche von Atheisten gehen gelegentlich in Erfüllung, und die beten ganz sicher nicht...

 

Das, was du Lubov hier im Weiteren antwortest ist mir auch etwas unverständlich. Den Satz mit den Steinen hätte man vielleicht auch anders ausdrücken können, ich selber habe es als nicht ganz so aggressiv aufgefasst, weil klar ist dass du das eh nur bildlich meinst... aber ein wenig verwundert war ich trotzdem, schließlich habe ich versucht einen rein sachlichen Einwand zu formulieren.

Aber das Thema gehört hier eh nicht mehr so richtig rein.

 

 

 

lucan-7 antworten


poimen.a
Beiträge : 688

@praktiker David Wilkerson (USA) hat schon in den 80igern den Mauerfall vorher gesagt  ("Die Vision" und -im speziellen- ein Folgeprojekt)

Ich hielt es damals auch nicht für möglich, da Prophetien (die auch so eintreffen) eher unwahrscheinlich erschienen.

Nun ist der (unwahrscheinliche) Fall eingetreten....

 

WAS will uns das lehren ?

 

hg poimen

poimen-a antworten
5 Antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@poimen-a Das sich Gott in die Politik einmischt .

Eine verschlüsselte Prophetie habe ich in einem Buch gelesen . Ein englischer Soldat im 2. WK  in der Wüste erzählte , das er ein Wort ( steht irgendwo in der Bibel ) bekommen hatte . Das Gott einen Jäger schicken wird , der sein Volk ( die verstreuten Juden - Israel gab es in der Zeit noch nicht ) jagen wird , das sie sich wieder in Israel sammeln ( 1948 ) . Er war sich sicher , das dieser Jäger Hitler sein mußte . Aber so etwas zu sagen .....

Diese Prophetien haben ja den Vorteil , das man nicht auf sie bauen muß um weiter zu leben . Daher tangiert das einen eher nur peripher .

Interessant wird es , wenn eine Vorhersage im eigenen Leben eingebettet ist . Teilweise wie wenn man auf einen Abgrund zuläuft der sich gemäß der Prophetie zeitgerecht schließt , und man weiter gehen kann . 

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2102

@poimen-a 

David Wilkerson (USA) hat schon in den 80igern den Mauerfall vorher gesagt

Für welchen Tag genau hat er den Mauerfall vorhergesagt?

Ich hab jetzt auf die Google-Schnelle nur diese Website gefunden, die mir komplett durchzulesen ich zu faul bin: Dutzende von "educated guesses", nach dem Motto: es werden viele Geschäftsleute bankrott gehen und Weltmächte werden Welthandelsabkommen kontrollieren usw. usf., ohne mal konkrete Daten zu nennen, das ist mir zu öde. 😉 Also: Wie präzise war seine Vorhersage zum Mauerfall? Konnte er's auf den Tag genau eingrenzen oder die Woche, oder den Monat?

jack-black antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688

@jack-black 

Nein.

Wenn ich mich recht erinnere, hat er nichtmal die Befreiung des Ostens recht erkannt, sondern eher eine Bedrohung gesehen. (Wie das ganze Buch eher von Drohszenarien geprägt ist)

Mir kam beim "Mauerfall" nur dieses "Bild" (Menschen, die über die Mauer klettern) ins Gedächtnis und ich dachte: SO hat er sich das wohl NICHT vorgestellt...

Sehen und interpretieren sind halt doch zweierlei Dinge.

 

hg poimen

poimen-a antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2102

@poimen-a 

Nein. (...)

Sehen und interpretieren sind halt doch zweierlei Dinge.

 

Oder man "sieht" überhaupt nix, sondern denkt sich aus, was man so gesehen haben könnte, weil's in die Agenda paßt. Wissen wir ja seit den ollen Galliern... 😀

 

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595

@poimen-a 

WAS will uns das lehren ?

 

Dass man sich mehr mit Wahrscheinlichkeiten befassen sollte.

Egal was passiert in der Welt... wie groß mag wohl die Chance sein, irgendwo jemanden zu finden, der dieses Ereignis mehr oder weniger "vorausgesagt" hat...?

 

 

lucan-7 antworten
Meriadoc
Beiträge : 121

@praktiker 

Ich glaube nicht das Gott sich mit solch Sachen befassen muss. Der freie Willen des Menschen entscheidet wer lebt, stirbt, begnadigt und welche Zukunft man hat.

in der gesamten Geschichte hat man nie gesehen das ein Gott hier und da gewirkt hat. Ein Mensch kann Nationen aufrichten und zerstören. 

M.

meriadoc antworten
5 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036

@meriadoc 

Oh, wow. Du bist wieder da 😊 

Ich freu mich, wie geht es Dir?

tristesse antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@meriadoc 

in der gesamten Geschichte hat man nie gesehen das ein Gott hier und da gewirkt hat

Du nicht, „man” schon … denk nur mal an die Wiedervereinigung.

hkmwk antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 121

@hkmwk 

Die DDR war innerlich sehr geschwächt und die UdSSR stand sicherlich innerlich auf Veränderung. Es gibt viele Gründe für den Zerfall.

meriadoc antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4881

@meriadoc 

Das schon, aber drei Generalsekretäre kurz hintereinander gestorben, so dass Gorbatschow zum Zug kam, eine kurzfristige Absage des geplanten Massakers an den Montagsdemos („chinesische Lösung”) und ein Zettel, der am 9.11. für Verwirrung stiftete, so dass die Mauer fiel - da kommen doch eine ganze Reihe von „Zufällen” zusammen.

Es hätte auch ganz anders ausgehen können. Vor knapp 100 Jahren wurde der Drang nach Veränderungen von Stalin ausgenutzt …

hkmwk antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 293

@meriadoc Man kann es auch nicht SEHEN !! Auch wenn er es war der die Dinge beeinflußt hat ! Das mit dem Glauben ist so eine Sache . Hebr. 11 "Ein nicht zweifeln an dem was ich NICHT SEHE ." Da kann man sich viel zusammen bauen aus dem Wort . Wie ein Lego Baukasten . Entscheident ist : Wer baut meinen Glauben . Ich oder darf das Gott ?

Gruß

Praktiker

praktiker antworten


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