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Euer Tipp für die nächsten Wochen: Wie geht es weiter mit dem Brexit?

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MrOrleander
Themenstarter
Beiträge : 2151

Hallo Ihr Lieben

Wir haben alle keine Glaskugel zu Hause, aber spekulieren macht auch Freude. Wohlan: Womit rechnet Ihr in den nächsten Tagen? Bringt Frau May ihr Vorhaben noch durchs Unterhaus? Wird der Brexit auf lange Sicht verschoben? Oder gar ganz aufgehoben?

Beste Grüße
Orleander

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135 Antworten
Orangsaya
Beiträge : 2932

Das Unterhaus ist völlig unfähig eine Lösung zu finden. Die Lage ist derartig ernst, dass sich das Parlament zu einer nationalen Einheit zusammenschließen müsste. Für das Land steht viel auf dem Spiel. Nicht nur die Fragen der Wirtschaft. Doch die Parteien verfolgen ihre eigenen Interessen. Sogar Mitglieder der Regierungspartei verfolgen ihre Interessen. Ob es da in letzter Minute zur Vernunft kommen wird, ist fraglich.
Meine Spekulation ist, dass May, mindestens bis der Brexit eintritt, bleibt. Ich taue ihr auch zu, dass sie sehr kurzfristig ohne Parlament einen Alleingang machen wird.

Die EU wird sich nicht bewegen. Das in der Vetodemokratie in Brüssel, man einen gemeinsamen Nenner findet, ist möglich, aber nicht leicht. Beruhigend ist, dass nach Deutschland und Frankreich Italien, das Land ist, welches ebenfalls enorm von der Wirtschaft mit GB abhängig ist. Von der Seite könnte es sein, dass trotz der spinnerten Regierung in Italien, mal eine vernünftige Lösung gefunden und getragen wird.

Die andere Frage ist, ist die EU eigentlich auf den Brexit vorbereitet. Allein der Im- und Export zwischen GB und der EU ist mit einem Schlag, eine enorm aufwendige Sache. Einmal was Kontrollen betrifft, aber auch administrativ erhöht sich der Aufwand enorm.

orangsaya antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Vorrang sollte der Verbleib in der EU sein ... natürlich mit Schadensersatz an die Mitglieder damit derlei zukünftig unterbleibt resp. besser überlegt wird. Nichts darf zum Vorbild werden.

Danach sollte der geregelte Austritt wie vertraglich geregelt vollzogen werden, auch hier sollte gelten, die Briten haben das gewollt ... sie haben sich durch die Regierenden selber als Volk betrogen. Wo und wie immer Schadensersatz durch Torheit, Egoismus befürwortet werden kann, sollte es geschehen.

Sollte der harte Brexit die Folge der letztjährigen Torheiten sein ... dann bitte mit allen Konsequenzen wie es die Verträge beinhalten.

Möge die Vernunft siegen.

Anonymous antworten
16 Antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1289

Torheit als Folge von Torheit

Veröffentlicht von: @pvm

letztjährigen Torheiten

Die letztjährige "Torheit" der Briten war eine Folge der Torheiten der EU-Regierung.

Veröffentlicht von: @pvm

Sollte der harte Brexit die Folge der letztjährigen Torheiten sein ... dann bitte mit allen Konsequenzen wie es die Verträge beinhalten.

Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, von daher kann ich mich deinem Wunsch nicht anschliessen.

Veröffentlicht von: @pvm

Möge die Vernunft siegen.

Vernünftig wäre eine ausreichende Dialog- und Kompromissbereitschaft und kein auf stur gestelltes, aufgeplustertes Machtgehabe.

tamaro antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @tamaro

Vernünftig wäre eine ausreichende Dialog- und Kompromissbereitschaft und kein auf stur gestelltes, aufgeplustertes Machtgehabe.

Das die EU bzw ihre Vorgängerorganisationen, ein Ausscheiden durchaus dialog- und kompromissbereit gestalten könnn, hat man ja im Fall von algerien und Grönland gesehen.

Ich denke, das man Seitens der EU, insbesondere der Bundesregierung, an GB ein Exempel statuieren will, auf das nie wieder ein, einmal eingetretener, Staat sein Austrittsrecht aus Art. 50 EUV in Anspruch nimmt.

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Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
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Veröffentlicht von: @scylla

Ich denke, das man Seitens der EU, insbesondere der Bundesregierung, an GB ein Exempel statuieren will, auf das nie wieder ein, einmal eingetretener, Staat sein Austrittsrecht aus Art. 50 EUV in Anspruch nimmt.

... und genau das hat mE nichts mehr mit Vertragspartnerschaft sondern mit Erpressung zu tun.

tamaro antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tamaro

... und genau das hat mE nichts mehr mit Vertragspartnerschaft sondern mit Erpressung zu tun.

Jupp und egal wie die Chose ausgeht. Das erpressersich, fast schon diktatorische auftreten der EU in diesem Fall wird im Kern nur zu 2 Dingen führen

Das sich wirtschaftlich kerngesunde Staaten wie die Schweiz kein Mitgleid der EU werden wollen. Geschweige denn eines desaströsen Kontrukts wie dem Euro

Ich es für möglich halte, das in den nächsten Jahren ganze Staatenblöcke die EU verlassen werden, sobald es die wirtschaftlichen Rahmenbediengungen zulassen.
Ich denke hier zB an die Visegrad Gruppe

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MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151
Veröffentlicht von: @tamaro

... und genau das hat mE nichts mehr mit Vertragspartnerschaft sondern mit Erpressung zu tun.

Das sagt sich so leicht.
Tatsächlich konnten die während der Brexit-Abstimmung gemachten Versprechen nicht durchgesetzt werden. Das war allerdings schon klar, bevor auch nur die erste Verhandlungsrunde begonnen hat. Auch das Problem der inneririschen Grenze war bekannt und seine Lösbarkeit konnte man schon damals mit vielen Fragezeichen versehen.
Sicher hätte es die EU am liebsten, wenn GB ein Mitglied bliebe. Andererseits bleibt GB auch nach einem Brexit wichtiger Handelspartner. Daß die EU das einfach mal so ausgeblendet hätten und in allen Bereichen auf 'stur' gestellt, entspricht m.E. nicht den Tatsachen. Immerhin waren die Unterhändler GBs mit dem Scheidungsvertrag nicht unzufrieden. Beide Parteien müssen also offenbar etwas richtig gemacht haben - nur eben nicht in den Augen aller.

mrorleander antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Das war allerdings schon klar, bevor auch nur die erste Verhandlungsrunde begonnen hat. Auch das Problem der inneririschen Grenze war bekannt und seine Lösbarkeit konnte man schon damals mit vielen Fragezeichen versehen.

Das widerspricht dann allerdings der Behauptung, die man auch immer wieder hört, eine zweite Abstimmung sei damit zu rechtfertigen, dass gerade diese Schwierigkeiten damals nicht bekannt gewesen seien und viele nun anders stimmen würden, wo sie bekannt sind.

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MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151
Veröffentlicht von: @moorwackler

Das widerspricht dann allerdings der Behauptung, die man auch immer wieder hört, eine zweite Abstimmung sei damit zu rechtfertigen, dass gerade diese Schwierigkeiten damals nicht bekannt gewesen seien und viele nun anders stimmen würden, wo sie bekannt sind.

Die Schwierigkeiten waren für jeden zu sehen, der sich nicht gerade von einem Boris Johnson hat einlullen lassen.
Der englischen Bevölkerung wurde damals nachweislich die Unwahrheit gesagt bzw. wesentliche Aspekte verheimlicht.
Wie man das Problem der inneririschen Grenze dennoch nicht hat sehen können, ist mir ehrlich gesagt auch schleierhaft. Schließlich herrscht erst seit Mitte der 90er Jahre Ruhe an dieser 'Front'. Ich hätte gedacht, daß sich das tiefer in das englische Bewußtsein eingebrannt hätte.

mrorleander antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @mrorleander

Die Schwierigkeiten waren für jeden zu sehen, der sich nicht gerade von einem Boris Johnson hat einlullen lassen.

Vielleicht hat man sie ja gesehen, hielt (und hält sie ggf. immer noch; es ist ja keineswegs sicher, dass ein zweites Referendum zu einem anderen Ausgang führen würde) sie aber für das kleinere Übel.

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MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151
Veröffentlicht von: @moorwackler

Vielleicht hat man sie ja gesehen, hielt (und hält sie ggf. immer noch; es ist ja keineswegs sicher, dass ein zweites Referendum zu einem anderen Ausgang führen würde) sie aber für das kleinere Übel.

Aber dieses vermeintlich 'kleinere Übel' der inneririschen Grenze verhindert doch nun seit Wochen einen geordneten Brexit. So klein ist das dann offenbar doch nicht.

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Dass es ein Hickhack gibt und dass der erste vereinbarte Austrittstermin wohl nicht eingehalten wird, finde ich nun nicht sonderlich überraschend und einige Wochen sind aufs Ganze gesehen ja auch nicht so viel. Die Frage ist, ob diejenigen Briten, die aus der EU wollen, nun sagen würden: Ah, wir dachten, es werde eine ganz harmonische, leichte Sache mit dem Austritt, aber wenn es so schwierig wird, bleiben wir lieber doch drin, oder ob nicht viele auch sagen würden: Notfalls sogar lieber ein ungeordneter Ausstieg, aber hauptsache raus.

Auch bei den Kreisen um Boris Johnson sind ja grundsätzlich immer noch zwei Varianten eines Austritts möglich: Einerseits kann es sein, dass sie noch einlenken und einfach so lange hart geblieben sind, um den härtest möglichen Brexit durchzukriegen, oder es kann sein, dass sie eine Lösung verhindern, um einen ungeordneten Brexit zu erreichen.

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MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151
Veröffentlicht von: @moorwackler

Die Frage ist, ob diejenigen Briten, die aus der EU wollen, nun sagen würden: Ah, wir dachten, es werde eine ganz harmonische, leichte Sache mit dem Austritt, aber wenn es so schwierig wird, bleiben wir lieber doch drin, oder ob nicht viele auch sagen würden: Notfalls sogar lieber ein ungeordneter Ausstieg, aber hauptsache raus.

Das ist die Frage, die vermutlich niemand beantworten kann. 😊 Denn da spielt ja viel mit rein, Fakten und Emotionen, da versagt vermutlich die härteste Glaskugel. Deshalb verstehe ich auch den Hype um die 4-5 Millionen Briten nicht, die jetzt eine Petition gegen den Brexit unterschrieben haben: Das es solche Briten seit eh und je in Millionenstärke gab, war ja bereits seit der Volksabstimmung bekannt. Interessant wäre es gewesen, wenn es sich bei diesen nun alle um ehemalige Brexiter gehandelt hätte.

Veröffentlicht von: @moorwackler

Auch bei den Kreisen um Boris Johnson sind ja grundsätzlich immer noch zwei Varianten eines Austritts möglich: Einerseits kann es sein, dass sie noch einlenken

Wenn ich es richtig erinnere, hat Herr Johnson mittlerweile seine Bereitschaft bekundet, dem Vertragswerk zuzustimmen. Aber schauen wir, was sich heute Abend ergibt. Es wird wieder mal eine spannende Nacht vor dem Live-Ticker.

mrorleander antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mrorleander

Das ist die Frage, die vermutlich niemand beantworten kann. 😊 Denn da spielt ja viel mit rein, Fakten und Emotionen, da versagt vermutlich die härteste Glaskugel. Deshalb verstehe ich auch den Hype um die 4-5 Millionen Briten nicht, die jetzt eine Petition gegen den Brexit unterschrieben haben: Das es solche Briten seit eh und je in Millionenstärke gab, war ja bereits seit der Volksabstimmung bekannt. Interessant wäre es gewesen, wenn es sich bei diesen nun alle um ehemalige Brexiter gehandelt hätte.

Ja, sehe ich auch so.

Veröffentlicht von: @mrorleander

Wenn ich es richtig erinnere, hat Herr Johnson mittlerweile seine Bereitschaft bekundet, dem Vertragswerk zuzustimmen. Aber schauen wir, was sich heute Abend ergibt. Es wird wieder mal eine spannende Nacht vor dem Live-Ticker.

Ach, du verfolgst das live? Ich schlafe da seelenruhig und lasse mich am nächsten Morgen überraschen, ob die Sonne noch aufgeht, oder ob die Welt über Nacht untergegangen ist.

Anonymous antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151
Veröffentlicht von: @moorwackler

Ach, du verfolgst das live?

Zuweilen ja. Parallel die Filmaufnahme aus dem Unterhaus, das ist schon ganz großes Kino. Gestern war aber schon alles passiert, als ich vom Klavierunterricht nach Hause kam. Das Ergebnis war allerdings nicht überraschend.

mrorleander antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @mrorleander

Die Schwierigkeiten waren für jeden zu sehen, der sich nicht gerade von einem Boris Johnson hat einlullen lassen.
Der englischen Bevölkerung wurde damals nachweislich die Unwahrheit gesagt bzw. wesentliche Aspekte verheimlicht.

Ich habe gerade im Fernsehen einen Engländer gehört, der fragte:
Was haben die Menschen am nächsten Tag nach der Wahl zum Brexit am meisten im Internet gesucht? "was ist die EU". 😀

an-ja antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1289

EU-Austrittsrecht

Veröffentlicht von: @mrorleander
Veröffentlicht von: @mrorleander

... und genau das hat mE nichts mehr mit Vertragspartnerschaft sondern mit Erpressung zu tun.

Veröffentlicht von: @mrorleander

Das sagt sich so leicht.

Mir ging es hier um die Aussage von Scylla. Wenn es tatsächlich so sein sollte,

"dass man Seitens der EU, insbesondere der Bundesregierung, an GB ein Exempel statuieren will, auf das nie wieder ein, einmal eingetretener, Staat sein Austrittsrecht aus Art. 50 EUV in Anspruch nimmt",

ist das mE eine erpresserische Methode. Es kann doch nicht sein, dass ein einmal eingetretener Staat, nie wieder aus der EU austreten können soll?

Veröffentlicht von: @mrorleander

Andererseits bleibt GB auch nach einem Brexit wichtiger Handelspartner.

Das stimmt und diesen Punkt habe ich mir bisher zu wenig überlegt.

Hängt vielleicht auch mit der Berichterstattung zusammen, aufgrund derer man (ich) den Eindruck gewinnen könnte, dass sich GB und EU nach erfolgtem Brexit gegenseitig ein Handelsembargo auferlegen. Demzufolge müsste aber auch die EU ein Interesse daran haben, dass GB auf eine möglichst sanfte Art aus der EU austreten kann. Ein wirtschaftlich sich auf Talfahrt befindendes GB würde doch auch der EU-Wirtschaft schaden?

tamaro antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151

Hallo Tamaro

Veröffentlicht von: @tamaro

Demzufolge müsste aber auch die EU ein Interesse daran haben, dass GB auf eine möglichst sanfte Art aus der EU austreten kann. Ein wirtschaftlich sich auf Talfahrt befindendes GB würde doch auch der EU-Wirtschaft schaden?

Ich denke, daß die EU durchaus dieses Interesse hat. Alles andere wäre - aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten - fahrlässig.

Nun spielen allerdings wirtschaftliche Gesichtspunkte nicht die einzige Rolle. Ich gebe Scylla in so fern recht, daß die EU es GB sicherlich nicht leicht gemacht hat, die EU zu verlassen. Ich würde allerdings nicht so weit gehen, von einem Exempel zu sprechen. Immerhin ist ein Vertragswerk entstanden, mit dem die englischen Verhandlungsführer durchaus leben konnten. Daß es nun im Unterhaus auch in dritter Vorlage scheitert, liegt m.E. nicht primär in der EU begründet.

Letztlich ist und bleibt GB eine der stärksten Wirtschaftsmächte in Europa. Die EU darf schon aus purem Eigeninteresse heraus nicht das Tischtuch zerschneiden. Sie darf und muß allerdings auch nicht englischen Abgeordneten zu Willen sein, die 'dem Regenbogen nachjagen'.

mrorleander antworten
PeterPaletti
Beiträge : 1276

Ich prognostiziere, dass das Unterhaus doch noch dem von Frau May ausgehandelten Deal zustimmen wird. Die Alternativen sind denn doch zu herbe.

peterpaletti antworten


Tamaro
 Tamaro
Beiträge : 1289

Ich tippe (und hoffe) auf einen ähnlichen Verlauf wie BeLu.

Vorstellen könnte ich mir eine Aufschiebung des Brexit - Rücktritt von Theresa May - new Prime Minister - EU-Neuwahlen - zweites Referendum.

Ich hoffe auf einen Ausgang, der allen Beteiligten möglichst wenig Schaden zufügt.

tamaro antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ein

Veröffentlicht von: @tamaro

zweites Referendum.

Wäre aber schluss endlich "Pippi Langstrumpf" Demokratie
"Ich mach die Welt, bis sie mir gefällt"

Was ist, wenn das 2. Referendum auch knapp pro Brexit asugeht?
Abstimmen lassen bis das Ergebniss passt?

Anonymous antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1289
Veröffentlicht von: @scylla

Wäre aber schluss endlich "Pippi Langstrumpf" Demokratie
"Ich mach die Welt, bis sie mir gefällt

Ein zweites Referendum müsste womöglich anders ausformuliert sein als das erste. Z.B. mit verschiedenen Austritts-Varianten (gem. Brexit-Deal-Verhandlungen von Theresa May).

Interessant finde ich ja die folgende Statistik:

Je mehr Zeit bis zum effektiven Brexit verstreicht, desto grösser wird theoretisch die Anzahl an Verbleib-Befürwortern. Denn es sind tendenziell die Älteren (die wegsterben), die aus der EU austreten wollen (pvm würde wohl sagen, Alter schützt vor Torheit nicht) und die Jüngeren, die das Stimmalter erreichen, wollen mit einer klaren Mehrheit in der EU verbleiben.

Die Differenz zwischen EU-Austrittswilligen und EU-Verbleibe-Willigen schrumpfte gemäss einem Artikel auf wired.co.uk seit dem 1. Januar um 1'356 jeden Tag zu Gunsten der EU-Verbleibe-Willigen.

tamaro antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423
Veröffentlicht von: @scylla

Was ist, wenn das 2. Referendum auch knapp pro Brexit asugeht?
Abstimmen lassen bis das Ergebniss passt?

Dann ist das eben so.

Immerhin formiert sich Widerstand auf der Straße und im Internet in Form einer Petition: http://www.spiegel.de/politik/ausland/massenprotest-in-london-hunderttausende-fordern-neues-brexit-referendum-a-1259355.html

Aber ich finde es ist keine "Pippi Langstrumpf"-Demokratie wenn man die Leute nochmal fragt, ob sie unter diesen Umständen noch austreten wollen.
Weil das Hickhack war bei dem Referendum 2016 noch nicht absehbar.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ich tippe auf einen verschobenen No-Deal-Brexit.

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Helle
 Helle
Beiträge : 772

Das Dilemma ist das Ergebnis, wenn man Populisten vertraut, die einen verblenden und die sich dann ganz schnell aus der Politik zurückziehen!

Der Brexit muss schnellstens durchgezogen werden, fertig!

helle antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Populisten kann man in beiden Seiten nachlaufen.

Rufe nach immer mehr EU und “komplizierte Antworten“(die nicht Nachvollziehbar sein sollen) sind für mich auch Populistisch.

Trotzdem ist dieses Gezerre was die da veranstalten nicht gut.

Anonymous antworten
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