Benachrichtigungen
Alles löschen

Euer Tipp für die nächsten Wochen: Wie geht es weiter mit dem Brexit?

Seite 3 / 3

MrOrleander
Themenstarter
Beiträge : 2151

Hallo Ihr Lieben

Wir haben alle keine Glaskugel zu Hause, aber spekulieren macht auch Freude. Wohlan: Womit rechnet Ihr in den nächsten Tagen? Bringt Frau May ihr Vorhaben noch durchs Unterhaus? Wird der Brexit auf lange Sicht verschoben? Oder gar ganz aufgehoben?

Beste Grüße
Orleander

Antwort
135 Antworten
1-ichthys
Beiträge : 693

Ich denke, dass, sollte T. May einen möglichen Rücktritt mit der Annahme des Deals verbinden, dann werden die Hardliner in ihrer Partei kalte Füße bekommen und zustimmen, um
1) den Austritt nicht zu gefährden
und
2) T. May los zu werden.

1-ichthys antworten
1 Antwort
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 693

Update
Ist ja nicht zu glauben, wie schnell sich die Begebenheiten in GB ändern. Nach dem gestrigen Kasperletheater im brit. Unterhaus sehe ich keinen geordneten Brexit mehr. Aber ich hoffe, die Briten scheiden auf jeden Fall aus der EU aus, denn diese Briten würden der Entwicklung der EU nur schaden. Für die europafreundlichen unten ihnen aber hoffe ich, dass man doch noch einen Weg zu einem weichen Brexit findet - dennoch glaube ich daran nicht mehr.

1-ichthys antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Für die Briten ist der Brexit der einzig mögliche Weg, um wirtschaftlich nicht abzurutschen.

Anonymous antworten
49 Antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423

Das widerspricht so etlichen Prognosen. Woher hast Du diese Erkenntnis?

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Das widerspricht so etlichen Prognosen. Woher hast Du diese Erkenntnis?

Das ist eben ein Bild, dass sich zusammenfügt, wenn man allgemein die Entwicklungen so betrachtet.
Welche Prognosen hast du denn zu bieten?
Die Arbeitslosenzahlen dort sind auf extrem niedrigen Niveau und vor allem trotz Brexitentscheidung weiter gefallen.
Letztlich bedeutet der Brexit vor allem viel Arbeit für die Politik.

Die aktuelle Situation bestätigt ja gerade mal wieder das der Brexit für die Briten alternativlos ist. Aus rein populistischen Gründen blockieren deutsche Sozialisten wichtige europäische Projekte im Rüstungsbereich. Mit solchen Partnern hat eine EU Partnerschaft keinen Sinn.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423
Veröffentlicht von: @qdspieler

Das ist eben ein Bild, dass sich zusammenfügt, wenn man allgemein die Entwicklungen so betrachtet.

Bist Du Wirtschaftspezialist?

Veröffentlicht von: @qdspieler

Welche Prognosen hast du denn zu bieten?

Zum Beispiel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/brexit-die-wirtschaftlichen-folgen-sind-schon-jetzt-zu-spueren-a-1191080.html

Veröffentlicht von: @qdspieler

Die aktuelle Situation bestätigt ja gerade mal wieder das der Brexit für die Briten alternativlos ist. Aus rein populistischen Gründen blockieren deutsche Sozialisten wichtige europäische Projekte im Rüstungsbereich. Mit solchen Partnern hat eine EU Partnerschaft keinen Sinn.

Den Zusammenhang mußt Du mir jetzt mal erklären.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Den Zusammenhang mußt Du mir jetzt mal erklären.

Deutschland liefert aktuell keine Teile mehr nach Großbritannien und Frankreich, die in Waffen verbaut werden und das trotz gemeinsamer Abkommen.

Ein Vorgang der zeigt dass die SPD keine Volkspartei mehr ist, sondern eine reine Klientelpartei ,die im Kampf um Stimmen populistisch agiert.

Veröffentlicht von: @alescha

Zum Beispiel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/brexit-die-wirtschaftlichen-folgen-sind-schon-jetzt-zu-spueren-a-1191080.html

Der Artikel taugt nicht viel. Da könnte man jeden Absatz leicht widerlegen. Es fängt schon an mit der Behauptung der Pfund hätte 15% an Wert verloren. Tatsache ist aber, dass er sich aktuell auf dem Stand vom Jahr 2013 befindet und außerdem den absoluten Höchststand in der Zeit vor der Brexitentscheidung hatte. Auch ohne Brexitentscheidung wäre es also früher oder später zu einer Wechselkurskorrektur gekommen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @qdspieler

Der Artikel taugt nicht viel. Da könnte man jeden Absatz leicht widerlegen. Es fängt schon an mit der Behauptung der Pfund hätte 15% an Wert verloren. Tatsache ist aber, dass er sich aktuell auf dem Stand vom Jahr 2013 befindet und außerdem den absoluten Höchststand in der Zeit vor der Brexitentscheidung hatte.

Dir ist aufgefallen, dass der Artikel 1 Jahr alt ist, die Zahlen also nicht aktuell sein können?

Ich wüsste allerdings trotz allem nicht, dass die Wirtschaftsprognosen inzwischen so viel optimistischer geworden wären...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich wüsste allerdings trotz allem nicht, dass die Wirtschaftsprognosen inzwischen so viel optimistischer geworden wären...

Die Arbeitslosenzahlen sind jedenfalls gefallen. Und das gleich um einen ganzen Prozentpunkt. Davon kann Frankreich zB nur träumen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @qdspieler

Die Arbeitslosenzahlen sind jedenfalls gefallen. Und das gleich um einen ganzen Prozentpunkt. Davon kann Frankreich zB nur träumen.

Könnte das damit zusammenhängen, dass dringend benötigte Fachkräfte und andere Leute das Land verlassen (Was die Krise des Gesundheitssystem noch einmal gewaltig verschärft)?
So eine Zahl für sich allein genommen sagt ja noch nicht viel aus...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Könnte das damit zusammenhängen, dass dringend benötigte Fachkräfte und andere Leute das Land verlasse

Wenn Menschen die in Beschäftigung sind, das Land verlassen, also die Zahl der Beschäftigten sinkt, steigt logischerweise erst einmal die Quote der Arbeitslosen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

So eine Zahl für sich allein genommen sagt ja noch nicht viel aus...

Offensichtlich ist, hinzukommen, das britische System der Arbeitlosenversorgung (nicht ganz 400 Euro gehaltsunabhängig für max. 26 Wochen) deutlich motivierender einen neuen Job anzunehmen denn Systeme mit einer längerfristigen Versorgung.
https://rp-online.de/politik/deutschland/arbeitslosengeld-so-regeln-es-andere-laender_iid-23668183#1

Eine gehaltsbezogene Arbeitslosenunterstützung gibt es nicht, stattdessen bekommen frühere Arbeitnehmer rund 365 Euro über eine Dauer von 26 Wochen. Berufsanfänger von 18 bis 24 Jahren bekommen nur 289 Euro.

Ausserdem ist das britische System schon uter Cameron wesentlich repressiver bei jugendlichen Arbeitslosen geworden

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/zwangskurse-fuer-junge-arbeitslose-in-grossbritannien-13754598.html

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @scylla

Wenn Menschen die in Beschäftigung sind, das Land verlassen, also die Zahl der Beschäftigten sinkt, steigt logischerweise erst einmal die Quote der Arbeitslosen.

Äh... nein? Wenn der Bedarf erhalten bleibt, dann rücken hier Arbeitslose nach.
Wenn tausend polnische Krankenpfleger das Land verlassen, stellen die Krankenhäuser in ihrer Not dann britische Arbeitslose ein... selbst dann, wenn diese weniger qualifiziert sein sollten, aber irgendwer muss den Job ja machen.

Eine sinkende Arbeitslosigkeit ist also nicht notwendigerweise ein gutes Zeichen - man muss immer die Gesamtentwicklung sehen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn tausend polnische Krankenpfleger das Land verlassen, stellen die Krankenhäuser in ihrer Not dann britische Arbeitslose ein.

Aha.. und Du glaubst also, das man mal so hopp die hopp einen unqualifizierten britischen Jugendlichen / arbeitslosen den Job eines qualifizierten polnischen Krankenpflegers, einer deutschen Krankenschwester übernehmen lassen kann?

So nach dem Motto *Pflege kann jeder*

Nein, das muss schon andere Gründe haben

Veröffentlicht von: @lucan-7

Eine sinkende Arbeitslosigkeit ist also nicht notwendigerweise ein gutes Zeichen - man muss immer die Gesamtentwicklung sehen.

Eine sinkende Arbeitslosigkeit ist immer ein gutes Zeichen ausser man macht es wie die Bundesagentur für Arbeit..

Man verfälsch... äh schönt die Statistik einfach

https://www.n-tv.de/politik/nahdran/Was-die-Arbeitslosenzahlen-nicht-verraten-article20001381.html

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @scylla

Aha.. und Du glaubst also, das man mal so hopp die hopp einen unqualifizierten britischen Jugendlichen / arbeitslosen den Job eines qualifizierten polnischen Krankenpflegers, einer deutschen Krankenschwester übernehmen lassen kann?

Man kann sie ausbilden. In der Schweiz wird auch immer für die Personenfreizügigkeit damit argumentiert, dass wir sonst zu wenige Krankenpfleger hätten.

Wenn man sich dann aber mal etwas umhört bei Leuten, die in der Schweiz in der Ausbildung zu Krankenpflegern sind, hört sich das nochmals etwas anders an. Ich kenne einen jungen Mann, der jetzt im ersten Jahr in der Ausbildung zum Krankenpfleger ist. Es gibt eine dreijährige Ausbildung und eine zweijährige Ausbildung. Er ist sehr sozialkompetent, aber schulisch nicht so gut. Er hat trotz dutzenden Bewerbungen keine Ausbildungsstelle gekriegt für die dreijährige Ausbildung, man hat ihm gesagt, dass es pro Ausbildungsplatz rund 60 Bewerbungen gibt und dass seine Schulzeugnisse einfach nicht gut genug seien. Nach vielen Bewerbungen hat er nun eine Stelle für die zweijährige Ausbildung gekriegt.

Was lernen wir daraus: Schweizer Spitäler, Altersheime, etc. könnten hunderte weitere Pfleger ausbilden, sie haben dazu aber keinen Anreiz, weil sie fertig ausgebildete Pfleger ohne jeglichen Aufwand aus den Billiglohnländer der EU importieren können. Das spart die Ausbildungskosten und die Lohnansprüche sind erst noch tiefer.

Wer profitiert? Die Spitäler, etc., die Geld sparen können und die ausgebildeten Pfleger aus den Billiglohnländern, die Stellen mit wesentlich besseren Löhnen in der Schweiz finden.

Wer ist benachteiligt? Junge Menschen in der Schweiz, die sich ausbilden lassen wollen, aber keine Stellen kriegen. Und die Spitäler, etc. in den Billiglohnländer, die Geld investieren in die Ausbildung von Krankenpflegern, diese dann aber nicht einstellen können, weil sie in die Länder mit den besseren Löhnen abwandern.

Die Personenfreizügigkeit motiviert Unternehmen in den wirtschaftlich stärkeren Ländern, die Ausbildung inländischer Fachkräfte zu reduzieren und diese ohne jegliche Hürden aus den wirtschaftlich schwächeren Ländern abzuwerben. Irgendein belgischer Philosoph, dessen Namen ich vergessen habe, hat das in einem Interview eine moderne Form des Kolonialismus genannt (die armen EU-Länder bilden für die reichen EU-Länder die Arbeitsressourcen aus und müssen zuschauen, wie die Ressourcen, die sie selbst brauchen würden, abwandern).

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @moorwackler

Man kann sie ausbilden.

Dauert in Deutschland 3 Jahre
In GB ist das ein BSc Studium und dauert 4 Jahre. Dabei sprechen wir in beiden Fällen dann noch nicht von Fachweiterbildungen für ICU, Stroke Units usw.

Veröffentlicht von: @moorwackler

dass wir sonst zu wenige Krankenpfleger hätten.

Würden alle deutschen Pflegekräfte morgen die Schweiz verlassen, dan hätte die Confederation wohl tatsächlich ein Problem

Fakt ist aber. In praktisch allen europäischen Nachbarländern hat Krankenpflege einen höheren sozialen Status, bessere Bezahlung und vor allem bessere Arbeitsbedingungen wie in Deutschland.
Ich kenne kaum jemanden der, wenn es ihm gelungen ist sich in der neuen Heimat zu etablieren und sozio-kulturelle Barrieren wie zB in der Schweiz zu überwinden, zurück nach Deutschland möchte oder sich nach einem Job in der Pflege in Deutschland sehnt.

Veröffentlicht von: @moorwackler

sie haben dazu aber keinen Anreiz, weil sie fertig ausgebildete Pfleger ohne jeglichen Aufwand aus den Billiglohnländer der EU importieren können.

Wobei das Hauptbilliglohnland in diesem Fall die BRD ist

Das ist Abwerbespirale (in der Pflege) in der wir uns befinden

Deutsche Pflegekräfte gehn in die Schweiz, nach GB, Dänemark, oder Norwegen

Weil, da gibt´s bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn

Polnische , Tschechische, Bulgarische Pflegekräfte gehen nach Deutschland

Da gibt mehr zu verdienen für sie

Weisrussische und Ukrainische Pflegekräfte gehn nach Polen

Weil, da ist´s besser wie daheim

Die Frage ist nur. wo wirbt dann Weissrussland seinen Bedarf an?

Veröffentlicht von: @moorwackler

Die Personenfreizügigkeit motiviert Unternehmen in den wirtschaftlich stärkeren Ländern, die Ausbildung inländischer Fachkräfte zu reduzieren und diese ohne jegliche Hürden aus den wirtschaftlich schwächeren Ländern abzuwerben.

Ja, ist leider so

Veröffentlicht von: @moorwackler

Es gibt eine dreijährige Ausbildung

Wobei es inzwischen für mich als Deutschen schon so ist, das die deutsche Ausbildung ganricht mehr ohne weiteres als "Vollschwester-/Pfleger" in der Schweiz anerkannt wird, sondern einer einzelfallprüfung beim SRK in Bern erfolgt

(So war es zumindest als ich mich 2008 für einen Job in der confederatio interessiert hab)

Veröffentlicht von: @moorwackler

Wer ist benachteiligt? Junge Menschen in der Schweiz, die sich ausbilden lassen wollen, aber keine Stellen kriegen. Und die Spitäler, etc. in den Billiglohnländer, die Geld investieren in die Ausbildung von Krankenpflegern, diese dann aber nicht einstellen können, weil sie in die Länder mit den besseren Löhnen abwandern.

Da stimme ich Dir auch im Kern zu.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @scylla

Würden alle deutschen Pflegekräfte morgen die Schweiz verlassen, dan hätte die Confederation wohl tatsächlich ein Problem

Ja, das wird aber nicht passieren. Auch in GB wird das nicht passieren, nicht einmal bei einem ungeordneten Brexit. Denn GB ist natürlich frei, auch ohne Personenfreizügigkeit Menschen den Aufenthalt zu gewähren, eine Übergangslösung zu schaffen, etc. Es ist ja nicht so, dass es vor der Personenfreizügigkeit unmöglich war, in einem anderen europäischen Land zu arbeiten. Ich nehme an, bei einem harten Brexit würde GB denen, die schon in der Pflege arbeiten, eine Lösung anbieten, um zumindest vorübergehend zu bleiben. Den Spitälern etc. wird dann aber klar sein, dass sie in Zukunft nicht mehr so leicht an ausländische Pflegefachkräfte kommen und so werden sie stärker in die eigene Ausbildung investieren müssen.

Veröffentlicht von: @scylla

Fakt ist aber. In praktisch allen europäischen Nachbarländern hat Krankenpflege einen höheren sozialen Status, bessere Bezahlung und vor allem bessere Arbeitsbedingungen wie in Deutschland.
Ich kenne kaum jemanden der, wenn es ihm gelungen ist sich in der neuen Heimat zu etablieren und sozio-kulturelle Barrieren wie zB in der Schweiz zu überwinden, zurück nach Deutschland möchte oder sich nach einem Job in der Pflege in Deutschland sehnt.

Da kenne ich mich nicht aus, kann sein. Auf jeden Fall hat das System gravierende Mängel und die EU tut sich mittelfristig keinen Gefallen tun, wenn sie allen Ländern, wo das System zunehmend auf Unmut stösst, kategorisch das Gespräch verweigert.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @scylla

Aha.. und Du glaubst also, das man mal so hopp die hopp einen unqualifizierten britischen Jugendlichen / arbeitslosen den Job eines qualifizierten polnischen Krankenpflegers, einer deutschen Krankenschwester übernehmen lassen kann?

Nein, eben nicht. Das ist ja das Problem. Man kann sie aber einstellen, um zumindest die geringer qualifizierten Arbeiten wie Betten machen oder Essensausgabe zu übernehmen.
Ich kenne jetzt die konkrete Regelung in Großbritannien nicht, aber hierzulande gibt es auch eine vereinfachte 1-jährige Ausbildung zum Pflegeassistenten. Und wer so eine Ausbildung beginnt, fällt auch erst einmal aus der Arbeitslosenstatistik heraus.

Wie gesagt, ich kenne die konkrete Situation jetzt nicht - aber die Aussage: "Wenn die Arbeitslosenzahl sinkt, dann geht die Wirtschaft bergauf und alles wird besser" stimmt so pauschal nicht.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Bei

Veröffentlicht von: @lucan-7

"Wenn die Arbeitslosenzahl sinkt, dann geht die Wirtschaft bergauf und alles wird besser"

halte ich aber eine wirtschaftlich positive Entwicklung für wesentlich wahrscheinlicher als Schwarzunkerei weil einem die Entwiklung der Realität nicht ins ideologische Konzept passt

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @scylla

halte ich aber eine wirtschaftlich positive Entwicklung für wesentlich wahrscheinlicher als Schwarzunkerei weil einem die Entwiklung der Realität nicht ins ideologische Konzept passt

Im allgemeinen ist das ja auch so. Aber den Gesamtkontext kritisch zu sehen hat in diesem Fall nichts mit Schwarzmalerei zu tun. Ich sehe in einer möglicherweise sinkenden Arbeitslosigkeit noch keinen konkreten Grund, den Brexit zu bejubeln... dafür gibt es noch zu viele Unwägbarkeiten.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Äh... nein? Wenn der Bedarf erhalten bleibt, dann rücken hier Arbeitslose nach.

Das halte ich für ausgeschlossen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn tausend polnische Krankenpfleger das Land verlassen, stellen die Krankenhäuser in ihrer Not dann britische Arbeitslose ein... selbst dann, wenn diese weniger qualifiziert sein sollten, aber irgendwer muss den Job ja machen.

Und das halte ich sogar für absurd. Bei einer Arbeitslosenquote von 4 bis 5% sind keine Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt vorhanden. Das ist so wie bei uns auch.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284

Es geht hier um grundsätzliche Überlegungen. Eine sinkende Arbeitslosigkeit bedeutet in der Regel zwar, dass dahinter eine positive wirtschaftliche Entwicklung steckt - das muss aber nicht zwangsläufig so sein.

Am Extrembeispiel verdeutlicht: Wenn jetzt zig Millionen Menschen Großbritannien verlassen, dann würde die Arbeitslosigkeit theoretisch auf 0 % sinken, weil praktisch jeder irgendetwas zu tun hätte... für die Wirtschaft wäre das dennoch eine Katastrophe, weil nichts mehr funktionieren würde.

Eine Kennzahl alleine sagt da also nichts aus, es geht immer um die Zusammenhänge.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Am Extrembeispiel verdeutlicht: Wenn jetzt zig Millionen Menschen Großbritannien verlassen, dann würde die Arbeitslosigkeit theoretisch auf 0 % sinken, weil praktisch jeder irgendetwas zu tun hätte... für die Wirtschaft wäre das dennoch eine Katastrophe, weil nichts mehr funktionieren würde.

Du hast ja merkwürdige Theorien.
Überlege mal genau, ob das wirklich sein kann, was du da schreibst.

Was würde dann passieren, wenn diejenigen, die Betriebe führen oder gar Betriebsinhaber sind das Land verließen? Meinst du, da sinkt die Arbeitslosigkeit tatsächlich?

Außerdem sinkt die Arbeitslosigkeit nie auf Null, weil es immer welche gibt, die sich nicht selbst versorgen können und wollen.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @qdspieler

Du hast ja merkwürdige Theorien.

Keine Theorie, nur ein Modell zur Verdeutlichung.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Was würde dann passieren, wenn diejenigen, die Betriebe führen oder gar Betriebsinhaber sind das Land verließen? Meinst du, da sinkt die Arbeitslosigkeit tatsächlich?

Nochmal: Es ging um die Frage, ob eine sinkende Arbeitslosigkeit automatisch bedeutet, dass es einen wirtschaftlichen Aufschwung gibt.

In der Regel mag das so sein, es ist aber nicht zwangsläufig so. Wenn große Teile der Bevölkerung abwandern, dann könnte auch die Arbeitslosigkeit sinken, ohne dass dies automatisch eine bessere Wirtschaft bedeutet.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Außerdem sinkt die Arbeitslosigkeit nie auf Null, weil es immer welche gibt, die sich nicht selbst versorgen können und wollen.

Das kann man ja rausrechnen. Es ging ja eh nur um ein Modell.

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151
Veröffentlicht von: @qdspieler

Die Arbeitslosenzahlen sind jedenfalls gefallen.

Aber niemand weiß, warum. In der FAZ stand vor einer Weile, daß selbst englische Großbanken die Arbeitsmarktzahlen überraschend finden. Es gibt mehrere Deutungen (zum Beispiel, daß sich die Firmen mit Investitionen in moderne Maschinen zurückhalten und statt dessen mehr Personal einstellen, was aufgrund der Bedingungen in England bei Bedarf auch schnell wieder zu kündigen ist).
Die Konjunktur hat sich jedenfalls auch in England deutlich abgekühlt.

mrorleander antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151

Hier noch der genannte Artikel
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/britische-arbeitslosenquote-auf-44-jahres-tief-16097576.html

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mrorleander

Aber niemand weiß, warum. In der FAZ stand vor einer Weile, daß selbst englische Großbanken die Arbeitsmarktzahlen überraschend finden.

Konjunkturelle Entwicklungen sind von sehr vielen Faktoren abhängig. Niemand kann die Zukunft da genau voraussagen. Tatsache ist eben, dass die Nachfrage nach britischen Produkten so groß ist, dass Firmen Personal einstellen.
Vielleicht wollen sich viele Kunden außerhalb Großbritanniens noch mal kräftig auf Vorrat eindecken, damit eine Zeit mit Lieferengpässen überbrückt werden kann.

Insgesamt verkraftet aber ein Land, dass bei 4-5% Arbeitslosigkeit liegt konjunkturelle Schwierigkeiten besser als ein Land, dass selbst in einer Zeit der absoluten Hochkonjunktur bei fast 10% verharrt.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Die letzten 100 Jahre waren die Engländer immer auf der richtigen Seite bei europäischen Konflikten, ich vermute diesmal sind sie es auch.

Nicht weil ich die EU perse schlecht finde. Aber in manchen Sachen geht es zu weit und ist es nicht für alle gut. Wenn es keine Kurskorrektur gibt könnten es die Engländer am Ende besser haben.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ein Vorgang der zeigt dass die SPD keine Volkspartei mehr ist, sondern eine reine Klientelpartei ,die im Kampf um Stimmen populistisch agiert.

Jetzt ist die SPD wohl auch noch schuld am Brexit. 😀 😀 😀

Veröffentlicht von: @qdspieler

Da könnte man jeden Absatz leicht widerlegen.

Dann widerlege doch mal mit Deiner Expertise diese ahnungslosen Stümper vom SPIEGEL in jedem Absatz.

Die meisten Prognosen, die ich bisher gelesen haben, waren da eher pessimistisch. Hin und wieder las ich auch, daß sich das letzten Endes schwer vorhersagen lasse, wie sich der Brexit letzten Endes auswirkt.
Daher wundert mich Dein vollmundiges

Veröffentlicht von: @qdspieler

Für die Briten ist der Brexit der einzig mögliche Weg, um wirtschaftlich nicht abzurutschen.

für das dann als Begründung ein dürres

Veröffentlicht von: @qdspieler

Das ist eben ein Bild, dass sich zusammenfügt, wenn man allgemein die Entwicklungen so betrachtet.

geliefert wird.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Dann widerlege doch mal mit Deiner Expertise diese ahnungslosen Stümper vom SPIEGEL in jedem Absatz.

Der Spiegel steht für mich jedenfalls nicht für Qualität.

Veröffentlicht von: @alescha

Jetzt ist die SPD wohl auch noch schuld am Brexit. 😀 😀 😀

Es ist jedenfalls keine Partei, die Europa in irgendeiner Weise zusammen oder gar voranbringt. Im Gegenteil sie ist mit an der Aufweichung der Euro-Stabilitätskriterien beteiligt, was dann ua zu solch extremen Problemen wie in Griechenland geführt hat.

Anonymous antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @qdspieler

Der Spiegel steht für mich jedenfalls nicht für Qualität.

was steht denn für qualität?

mrb-ii antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423
Veröffentlicht von: @qdspieler

Der Spiegel steht für mich jedenfalls nicht für Qualität.

Tolle Antwort. 😀

Offensichtlich kriegst Du es nicht besser hin.
Hast Du seriöse Quellen, die Deine These belegen? Oder bist Du selbst so ein Fachmann, daß Du eigene gute Gründe für Deine Aussage vorbringen kannst? Bisher kam ja nichts oder nur ein kümmerlicher Verweis auf einen möglichen Irrtum (habe ich jetzt nicht nachgeprüft).
Davon, daß man jeden Abschnitt widerlegen könne, ist jedenfalls auf einmal keine Rede mehr, was mich zu der Annahme führt, daß Du dazu doch nicht in der Lage bist.

Statt dessen übst Du Dich in SPD-Bashing. 🙄

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Offensichtlich kriegst Du es nicht besser hin.

Vielleicht habe ich auch einfach keine Lust zu erklären warum 1+1 = 2 ist.
Inwieweit sollte ich mich überhaupt verpflichtet fühlen andere Prognosen, die ich so nicht teile und die ich dazu noch größtenteils für groben Unfug halte weitergehend zu kommentieren?

Veröffentlicht von: @alescha

Davon, daß man jeden Abschnitt widerlegen könne, ist jedenfalls auf einmal keine Rede mehr, was mich zu der Annahme führt, daß Du dazu doch nicht in der Lage bist.

Das stört mich nicht im geringsten. Ich sehe mich nicht in der Pflicht andere Prognosen zu kommentieren. Ich habe meine Meinung dazu kundgetan und muss mich für diese vor niemandem rechtfertigen.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423
Veröffentlicht von: @qdspieler

Inwieweit sollte ich mich überhaupt verpflichtet fühlen andere Prognosen, die ich so nicht teile und die ich dazu noch größtenteils für groben Unfug halte weitergehend zu kommentieren?

Damit andere nachvollziehen können, warum etwas grober Unfug ist.

Ich habe das ja nicht nur im SPIEGEL gelesen. Daß es mit dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland aufwärts geht habe ich als Minderheitenmeinung wahrgenommen, allenfalls wird darauf hingewiesen, daß man letztendlich nicht sicher wissen kann, wie sich das entwickelt - aber Du kannst das offensichtlich. Schon verblüffend.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Ich habe das ja nicht nur im SPIEGEL gelesen. Daß es mit dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland aufwärts geht habe ich als Minderheitenmeinung wahrgenommen, allenfalls wird darauf hingewiesen, daß man letztendlich nicht sicher wissen kann, wie sich das entwickelt - aber Du kannst das offensichtlich. Schon verblüffend.

Von "aufwärts gehen" habe ich zwar nirgends was geschrieben aber egal.
Alles ist letztlich nur eine persönliche Prognose. Keiner kann die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten 10 Jahre voraussehen. Wenn das so wäre, könnte man ja leicht an der Börse ein Vermögen machen.

Veröffentlicht von: @alescha

Damit andere nachvollziehen können, warum etwas grober Unfug ist.

Der Spiegel hat eine bestimmte Klientel als Zielgruppe und genau für die werden die Artikel geschrieben. Die wollen ja gar nicht hören, dass jede Prognose Spekulation ist, sondern dass die Briten die größten "Deppen" Europas sind und ihr eigenes Grab schaufeln.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423
Veröffentlicht von: @qdspieler

Von "aufwärts gehen" habe ich zwar nirgends was geschrieben aber egal.

Stimmt, Du hast geschrieben

Veröffentlicht von: @qdspieler

Für die Briten ist der Brexit der einzig mögliche Weg, um wirtschaftlich nicht abzurutschen.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Keiner kann die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten 10 Jahre voraussehen.

Richtig, deswegen hat mich Deine Aussage so erstaunt.

Veröffentlicht von: @qdspieler

sondern dass die Briten die größten "Deppen" Europas sind

Ich sag' mal so: Was gerade im Parlament abläuft spricht nicht gerade für eine gerade Linie.

alescha antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

Es ist jedenfalls keine Partei, die Europa in irgendeiner Weise zusammen oder gar voranbringt. Im Gegenteil sie ist mit an der Aufweichung der Euro-Stabilitätskriterien beteiligt, was dann ua zu solch extremen Problemen wie in Griechenland geführt hat./quote]
Unter Schmidt wurde aber zusammen mit Giscard d’Estaing massiv vorangetrieben, was heute die EU ausmacht. Auf der anderen Seite hat die SPD von damals herzlich wenig mit der SPD von heute zu tun. Was du über die damalige rot/grüne Regierung schreibst ist richtig. Die haben den Stabilitätspakt aufgeweicht.
Allerdings muss man fairerweise sagen, dass schon beim Eintritt in die Währungsunion, bekannt war, dass die Griechen die Zahlen gefälscht hatten und da war nach meiner Erinnerung Weigel zuständig.
Ich denke, wenn ich an Schulz denke, dass die SPD mit daran Schuld ist, dass der Zusammenhält in der EU schlecht ist. Wenn sich Schulz so auch profilieren konnte es gehört sich nicht öffentlich Regierungschefs vor laufender Kamera anzupöbeln. Zur Vielfalt gehören auch unliebsame Politiker, die von mir aus Kritik verdienen. Aber Diplomatie sieht anders als bewusste Spaltung aus.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das demokratische Verständnis der EU-Genossen setzt offensichtlich dann immer aus, wenn in irgendwelchen Mitgliedsländern unbequeme Regierungen gewählt werden.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Während Deutschland seine Wachstumsprognosen senken muss

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-01/konjunktur-wirtschaftswachstum-bip-prognose-korrektur-bundesregierun

hat gross Britannien seine erhöht
ww.stern.de/news/grossbritannien-hebt-wachstumsprognose-fuer-brexit-jahr-2019-an--8423702.html

Der grosse Währungscrash des Pfund ist ausgeblieben, das britische Pfund zeigt sich, trotz relativer Schwankungen, recht stabil

Dagegen ist der Euro, zB im Vergleich zum CHF, zu eienr regelrechten Weichwährung verkommen
Vom Einführungskurs 1:1,50 auf jetzt 1: 1,10 und das auch nur Dank massiver Wechselkursgarantien der Schweiz

Während Deutschland unzählige, in ihren Langzeitfolgen unabwägbare Zahlungs-, Haftung, und Alimenteirungsverpflichtungen eingegangen ist, sich die Zahlungsverpflichtungen durch den Wegfall eines Nettoeinazhlers sogar noch erhöhen werden, kan GB relativ frei von diesem Balast agieren.

Noch finanziert, neben sprudelnden Steuereinahmen, die Bundesregierung alles aus der Zwangsenteignung der deutschen Sparvermögen, mittels der Null-Zinzpolitik der EZB

Steigen die Zinsen wieder, fliegt uns das Konstrukt recht gewaltsam um die Ohren.
Eine deutsche Rezession wird zwar die EU mit in den Abgrund reissen aber GB hat durch seine Unabhängigkeit die Chance diesem Sog zu entkommen.

GB kann ob seiner Geschichte auf eine vielzahl von potentiellen Wirtschaftsräumen zugreifen und Ersatzmärkte suchen

Eine Chance die Deutschland garnicht hat

GB ist seit Thatcher ein Land das Proble ehr (idR erfolgreich) durch
Deregulierung löst

Die EU /Deutschland neigen zu eienr Regulierung bis ins kleinste Detail, zu einem obsessiven "Nanny" Staat

Noch ein langfristiger Vorteil für GB

Anonymous antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @scylla

Während Deutschland seine Wachstumsprognosen senken muss

prognosen. nuja. wir werden sehn.

Veröffentlicht von: @scylla

Der grosse Währungscrash des Pfund ist ausgeblieben, das britische Pfund zeigt sich, trotz relativer Schwankungen, recht stabil

der chrash des euro wird uns ja jetzt seit jahren schon versprochen, ohne,dass er eintritt. das pfund ist genauso stabil oder weniger stabil wie der euro. das britische pfund ist seit einführung des euros diesem gegenüber stark im minus -> https://www.boerse.de/devisen/Pfund-Euro/GB0008283987

Veröffentlicht von: @scylla

Dagegen ist der Euro, zB im Vergleich zum CHF, zu eienr regelrechten Weichwährung verkommen
Vom Einführungskurs 1:1,50 auf jetzt 1: 1,10 und das auch nur Dank massiver Wechselkursgarantien der Schweiz

stimmt, der wechselkurs euro zum schweizer franken ist ein trauerspiel. das gilt aber nicht nur gegenüber dem euro, sondern auch gleichermassen für das britische pfund.

https://www.finanzen.ch/devisen/chart/britische_pfund-schweizer_franken-kurs
https://www.finanzen.ch/devisen/chart/eurokurs

der schweizer franken ist seit jahren völlig überbewertet. den schaden daraus trägt übrigens die schweiz.

Veröffentlicht von: @scylla

Während Deutschland unzählige, in ihren Langzeitfolgen unabwägbare Zahlungs-, Haftung, und Alimenteirungsverpflichtungen eingegangen ist, sich die Zahlungsverpflichtungen durch den Wegfall eines Nettoeinazhlers sogar noch erhöhen werden, kan GB relativ frei von diesem Balast agieren.

die zahlungsverpflichtungen grossbritanniens gegenüber der eu enden nicht mit dem austritt.

Veröffentlicht von: @scylla

GB kann ob seiner Geschichte auf eine vielzahl von potentiellen Wirtschaftsräumen zugreifen und Ersatzmärkte suchen

im moment tut es sich ja sogar bei den märkten schwer, die als eu-mitglied offen standen. sie werden bei sehr vielen handelspartnern schlechtere konditionen bekommen und auch der zugang zum eu-markt werden sie sich teuer erkaufen.

aber es ist klar. die eu ist schlecht. deutschland ist schlecht. alle anderen machen es besser.

mrb-ii antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423
Veröffentlicht von: @scylla

GB ist seit Thatcher ein Land das Proble ehr (idR erfolgreich) durch
Deregulierung löst

Naja, da wirst Du selbst in GB einige finden, die das anders sehen und von Thatcher alles andere als begeistert sind.

Aber ich sehe schon, am besten lösen wir die ganze Angelegenheit so.

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @scylla

GB kann ob seiner Geschichte auf eine vielzahl von potentiellen Wirtschaftsräumen zugreifen und Ersatzmärkte suchen

Suchen können sie ja... nur finden werden sie da nicht viel. Denn Großbritannien befindet sich jetzt im Vergleich zu vorher in einer Position der wirtschaftlichen Schwäche. Andere Länder werden also den Briten ihre eigenen Bedingungen diktieren können - und das bedeutet, dass die Briten künftig in der Regel schlechter dastehen werden.

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

Das Land in welches GB am meisten exportiert sind die USA. Wenn man die einzelnen Länder der EU zusammemzählt, dann ist es der europäische Wirtschaftsraum. Hinzu kommt das Problem dass die Produkte die für die Herstellung nötig sind, in durch verschiedene Länder wechseln. Sollte es zu einem harten Brexit kommen, werden Produktionslucken entstehen. Was den Export lahm legt. Das lässt sich nicht mittelfristig kompensieren. China kann es vielleicht müste sich aber hierfür aufstellen. Auch besteht die Gefahr, dass China die Firmen, die zusammenbrechen aufkauft. Wäre ja nichts neues. Allein in Hessen haben sich dreißig britische Firmen vor dem Brexit angesiedelt. Können wir unser Leistung nicht auf den Markt bringen, dann gehen wir zum Markt. Das scheint die Devise zu sein. Die EU wird aber, wenn es so eintrifft davon volkswirtschaftlich nicht profitieren. Raucht der Schornstein auf der Insel nicht, können wir auch nichts auf der Insel verhauen. Japan hat mit der EU ein neues Handelsabkommen geschlossen. Einige Fabriken werde in GB nicht mehr produzieren, sondern in Japan.
Die Folge kann eine soziale Katastrophe werden. Die Kosten wegen der Arbeitslosigkeit werden im Haushalt steigen, während die Einnahmen sinken.
Man kann nur hoffen, dass das Land zur Vernunft findet. Also bereit ist, als nicht EU Land unter den selben Bedingungen, wie andere nicht EU Länder auch Handel zu treiben. Das wollen sie aber offensichtlich bislang nicht.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Also bereit ist, als nicht EU Land unter den selben Bedingungen, wie andere nicht EU Länder auch Handel zu treiben. Das wollen sie aber offensichtlich bislang nicht.

An die Bedingungen welcher nicht-EU-Länder denkst du?

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

Das du mich das als Schweizer fragst. Natürlich gibt es auch andere Handelsbziehungen, aber nicht mit so einem freien Zugang zum Binnenmarkt.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Wie lange das zwischen der Schweiz und der EU so noch funktioniert, ist allerdings sehr fraglich. Ein Ende der Personenfreizügigkeit wurde vom Schweizer Stimmvolk ja schon beschlossen, wurde aber bekanntlich vom Parlament nicht umgesetzt. Jetzt will die EU der Schweiz ein Rahmenabkommen aufzwingen, das nach allem Anschein kaum eine Mehrheit finden wird in der Schweiz und die EU hat schon angekündigt, mit der Schweiz die Handelsbeziehungen nicht mehr weiter zu entwickeln, wenn die Schweiz dieses Abkommen nicht unterzeichnet. Durchaus möglich, dass eher die Schweiz GB folgen wird, als GB der Schweiz. Abgesehen davon ist auch die Schweiz gegenüber der EU in einem Sonderstatus und die meisten Länder der Welt handeln ohne ein solches Vertragwerk mit der EU.

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

Ja das Beste wäre, wenn die Schweiz ein vollwertiges Mitglied der EU wäre. Dies hätte auch den Vorteil, dass die Schweiz ein Mitsprachetecht und sogar ein Vetorecht in der EU hätte. Das ist gegenwärtig aber kaum realistisch.

Der EU Binnenmarkt ist nicht vom Himmel gefallen. Der wurde in der EG aufgebaut und die geschaffene Infrastruktur war milliardendchwer. Nun die Schweiz wollte völlig frei auf dem europäischen Binnenmarkt sein. Hierfür hat sie das Abkommen getroffen und profitiert davon. Wenn sie andere Beziehungen die mehr Schranken haben haben will,ist es Sache der Schweiz. Dann soll sie etwas anderes aushandeln. Die Schweiz könnte die Kraft haben. GB hätte es schwerer allein in der Welt zu bestehen.
Was du angesprochen hast, ist das die EU auch eine Wertegemeinschaft ist. Da gibt es Punkte die ebenfalls einige EU Ländern nicht schmecken. Der Schweiz offensichtlich auch nicht. Das ist aber Sache der EU zusagen, wer völlig frei in unserem Raum wirken will, muss sich unseren Werten anschließen.
Sollte die Schweiz einen neuen Weg gehen wollen, gibt es in Deutschland bereits ein Klientel, welches sich auf das alte Bankgeheimnis freut. 😍
Ich denke, dass die EU in Zukunft auch intern auf die nationalen Interessen mehr Rücksicht nehmen muss. Sonst zerfällt die EU in einen Streit und wie gut das tut erleben wie gerade im britischen Parlament.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Was du angesprochen hast, ist das die EU auch eine Wertegemeinschaft ist.

In Sachen demokratischer Werte kann ehr die EU von der CH lernen denn umgedreht.
Demokratie hat in der Schweiz eine längere, ununterbrochene Tradition denn in vielen anderen europäischen Staaten.
Und friedlich multikulturell war die Schweiz mit vier Kernkulturen auf recht engem Raum (deutsch/französich/ italienisch geprägt und rätoromanisch) auch schon recht lange

Im Augenblick verhält sich Brüssel zur Schweiz ehr wie ein Jemand der dauernd sagt

"Ok, lass uns Freunde sein. Aber die Wohnzimmertapete bei Dir gefällt mir nicht, der Pulli den Du anhast ist doof, Deine Erbsensuppe schmeckt nicht und im Schlafzimmer müsstest du auch mal lüften"

Veröffentlicht von: @orangsaya

Sonst zerfällt die EU in

Eine der Dinge die ich noch erleben möchte
Die EU befördert nicht die europäische Idee, sie zerstöt sie

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

Ich denke, dass niemand zum anderen ein Schulmeister in Sachen Demokratie sein müsste. Die Schweiz hat ihre eigene Entwicklung, Geschichte und Selbstverständnis.. Ich halte es wie mit dem Brexit. Es fand innerhalb der demokratischen Regeln des Landes statt. Trotzdem lasse ich mir die Freiheit zu sagen die Mehrheit hat nicht für den Brexit gestimmt. Ich denke nicht das die EU die Regeln der Schweiz übernehmen kann. Die Schweiz ist anders aufgestellt. Würde in der EU eine Mehrheit bestimmen, würden kleine Länder wie Malta und Luxemburg untergehen. Deswegen hat jedes Land dasselbe Stimmrecht. Wurde es beschlossen, dann muss nach den beschlossen Regeln die einzelnen Ländern ihre6gesetze hierzu schaffen. Die Entscheidung in der EU muß einstimmig sein. Das heißt jede Regierung muss ja gesagt haben. In Deutschland wird es im Bundestag beschlossen. Erst dann ist es für uns gültig.
Da wird oft falsch berichtet. Das jüngste Beispiel ist die Plastikverordnung. Es hieß, daß EU Parlament hat beschlossen. Da EU Parlament kann keine Gesetze entwerfen. Es kann nur über das vorgegebene abstimmen. Das ist der EU Rat, der Einstimmig sein muss. Also hat Berlin vorher bestimmt.also die Merkelregierung. Es wird aber so berichtet als könnte das EU Parlament so machen. Die EU ist ein Monster, welches uns fremdbestimmt. Die Kommissare setzen sich über uns hinweg usw. Das ist ein unzutreffend Bild über die EU. Das Zerrbild kommt aber nicht nur aus der rechtsextremen Richtung. Die Vorratsdatenspeicherung war eine EU Vorgabe. Da wurde damals von Linken propagiert. Die EU diktiert uns. Oder der gescheiterte Wirtschaftsverzrag mit den USA. Da wurde auch behauptet die EU diktiert. Pustekuchen, ohne Berlin hätte der Entwurf des Vertrags gar nicht soweit kommen können. Da sind eine Menge Fehlinformationen, die bewußt gestreut werden und ans Gefühl appellieren. Leider kann ich nicht auf jeden Punkt von dir antworten, weil auf dem Smartphone, während der Editor geöffnet ist, man den Text nicht lesen kann.

orangsaya antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

Ich denke, dass niemand zum anderen ein Schulmeister in Sachen Demokratie sein müsste. Die Schweiz hat ihre eigene Entwicklung, Geschichte und Selbstverständnis.. Ich halte es wie mit dem Brexit. Es fand innerhalb der demokratischen Regeln des Landes statt. Trotzdem lasse ich mir die Freiheit zu sagen die Mehrheit hat nicht für den Brexit gestimmt. Ich denke nicht das die EU die Regeln der Schweiz übernehmen kann. Die Schweiz ist anders aufgestellt. Würde in der EU eine Mehrheit bestimmen, würden kleine Länder wie Malta und Luxemburg untergehen. Deswegen hat jedes Land dasselbe Stimmrecht. Wurde es beschlossen, dann muss nach den beschlossen Regeln die einzelnen Ländern ihre6gesetze hierzu schaffen. Die Entscheidung in der EU muß einstimmig sein. Das heißt jede Regierung muss ja gesagt haben. In Deutschland wird es im Bundestag beschlossen. Erst dann ist es für uns gültig.
Da wird oft falsch berichtet. Das jüngste Beispiel ist die Plastikverordnung. Es hieß, daß EU Parlament hat beschlossen. Da EU Parlament kann keine Gesetze entwerfen. Es kann nur über das vorgegebene abstimmen. Das ist der EU Rat, der Einstimmig sein muss. Also hat Berlin vorher bestimmt.also die Merkelregierung. Es wird aber so berichtet als könnte das EU Parlament so machen. Die EU ist ein Monster, welches uns fremdbestimmt. Die Kommissare setzen sich über uns hinweg usw. Das ist ein unzutreffend Bild über die EU. Das Zerrbild kommt aber nicht nur aus der rechtsextremen Richtung. Die Vorratsdatenspeicherung war eine EU Vorgabe. Da wurde damals von Linken propagiert. Die EU diktiert uns. Oder der gescheiterte Wirtschaftsverzrag mit den USA. Da wurde auch behauptet die EU diktiert. Pustekuchen, ohne Berlin hätte der Entwurf des Vertrags gar nicht soweit kommen können. Da sind eine Menge Fehlinformationen, die bewußt gestreut werden und ans Gefühl appellieren. Leider kann ich nicht auf jeden Punkt von dir antworten, weil auf dem Smartphone, während der Editor geöffnet ist, man den Text nicht lesen kann.

orangsaya antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

Ich denke, dass niemand zum anderen ein Schulmeister in Sachen Demokratie sein müsste. Die Schweiz hat ihre eigene Entwicklung, Geschichte und Selbstverständnis.. Ich halte es wie mit dem Brexit. Es fand innerhalb der demokratischen Regeln des Landes statt. Trotzdem lasse ich mir die Freiheit zu sagen die Mehrheit hat nicht für den Brexit gestimmt. Ich denke nicht das die EU die Regeln der Schweiz übernehmen kann. Die Schweiz ist anders aufgestellt. Würde in der EU eine Mehrheit bestimmen, würden kleine Länder wie Malta und Luxemburg untergehen. Deswegen hat jedes Land dasselbe Stimmrecht. Wurde es beschlossen, dann muss nach den beschlossen Regeln die einzelnen Ländern ihre6gesetze hierzu schaffen. Die Entscheidung in der EU muß einstimmig sein. Das heißt jede Regierung muss ja gesagt haben. In Deutschland wird es im Bundestag beschlossen. Erst dann ist es für uns gültig.
Da wird oft falsch berichtet. Das jüngste Beispiel ist die Plastikverordnung. Es hieß, daß EU Parlament hat beschlossen. Da EU Parlament kann keine Gesetze entwerfen. Es kann nur über das vorgegebene abstimmen. Das ist der EU Rat, der Einstimmig sein muss. Also hat Berlin vorher bestimmt.also die Merkelregierung. Es wird aber so berichtet als könnte das EU Parlament so machen. Die EU ist ein Monster, welches uns fremdbestimmt. Die Kommissare setzen sich über uns hinweg usw. Das ist ein unzutreffend Bild über die EU. Das Zerrbild kommt aber nicht nur aus der rechtsextremen Richtung. Die Vorratsdatenspeicherung war eine EU Vorgabe. Da wurde damals von Linken propagiert. Die EU diktiert uns. Oder der gescheiterte Wirtschaftsverzrag mit den USA. Da wurde auch behauptet die EU diktiert. Pustekuchen, ohne Berlin hätte der Entwurf des Vertrags gar nicht soweit kommen können. Da sind eine Menge Fehlinformationen, die bewußt gestreut werden und ans Gefühl appellieren. Leider kann ich nicht auf jeden Punkt von dir antworten, weil auf dem Smartphone, während der Editor geöffnet ist, man den Text nicht lesen kann.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ja das Beste wäre, wenn die Schweiz ein vollwertiges Mitglied der EU wäre.

Das Beste für wen?

Veröffentlicht von: @orangsaya

Das ist aber Sache der EU zusagen, wer völlig frei in unserem Raum wirken will, muss sich unseren Werten anschließen.

Ja, wenn sie aber nach französischem Vorbild immer zentralistischer wird und immer weniger bereit ist, auf Probleme, die einzelne Länder haben, einzugehen, kann es halt darauf hinauslaufen, dass immer mehr Länder nicht mehr bereit sind, den Preis für die Teilnahme am Binnenmarkt zu bezahlen und eher auf Distanz gehen.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich denke, dass die EU in Zukunft auch intern auf die nationalen Interessen mehr Rücksicht nehmen muss.

Und siehst du auch irgendwelche Signale aus der EU, dass das geschehen wird?

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932
Veröffentlicht von: @moorwackler

Das Beste für wen?

Die Schweiz habe ich mit einbezogen, denn die Schweiz wäre als volles Mitglied mit seiner Stimme mit einbezogen. Das heißt, bei unterschiedlicher Sichtweise, könnte die Schweiz in der EU auch etwas blockieren.

Veröffentlicht von: @moorwackler

Ja, wenn sie aber nach französischem Vorbild immer zentralistischer wird und immer weniger bereit ist, auf Probleme, die einzelne Länder haben, einzugehen, kann es halt darauf hinauslaufen, dass immer mehr Länder nicht mehr bereit sind, den Preis für die Teilnahme am Binnenmarkt zu bezahlen und eher auf Distanz gehen.

Die EU ist doch nicht zentralistisch. Sie hat sich die letzte zehn Jahre auch nicht reformiert. Eigentlich ein gescheitertes Reformvorhaben. Hätte es geklappt, dann würde deine Kritik eher zutreffen.

Veröffentlicht von: @moorwackler

Und siehst du auch irgendwelche Signale aus der EU, dass das geschehen wird?

Ja, man kann es an den Mehrheitsverhältnissen die sich in diesem Jahrzehnt ändern erkennen. Die EU, oder besser gesagt, einige EU Politiker sehen deswegen die Gefahr, dass die EU untergeht. Das sehe ich nicht so. Vielmehr haben es viele Länder versäumt, die nationalen Eigenarten zu berücksichtigen. Das war ein fataler Fehler. Orban war nachdem der Ostblock zusammenbrach ein gern gesehener Partner. und galt als liberal. Auch bei den Sozialdemokraten. 😉 Es war leider so, wer in der EU aus der Reihe tanzt, der wurde verflucht. Auch glaube ich nicht, dass die Polen ihre Freiheit aufgeben werden. Kein Land hat vom Volk ausgehend so lange und auch schon vor Gorbatschow für die eigene Freiheit im Ostblock gekämpft. Ich habe den Eindruck, dass, wenn es um die EU geht, das Schlechte herbeigeredet wird. Einmal werden Länder, von Polen bis runter nach Italien schlecht geredet, zum anderen wird der EU ein eigenständiger Machtapparat nachgesagt, den Brüssel nicht erfüllt.

orangsaya antworten
Orangsaya
Beiträge : 2932

Noch 14,5 Stunden.
Dann ist ohne Einigung GB aus dem Rennen. Nun soll zum dritten Mal abgestimmt werden. Angeblich weil sich der Inhalt substanzielle Änderungen hat. Die Erklärung für eine Einigung politisch zu arbeiten soll raus. Ist das von Substanz? Es ist ja nur eine Absichtserklärung, ohne vorgegebenem Ergebnis.
Kann auch sein, dass sie zustimmen wollen ohne ihr Gesicht zu verlieren. Die Frage bleibt, wie will man ohne Politik Einigung schaffen. Mit einem Seekrieg, oder was.
Wenn das Gestrichene im wesentlichen abweicht hat die EU eine Antwort gegeben. Es wird keine Änderungen geben. Vielleicht wird bei einem chaotischen Brexit GB ihre Situation erkennen.
Das Angebot eines Rücktritts wird das Unterhaus nicht beeindrucken. Schließlich hat May zwei mal ein Misstrauensvotum überstanden. Die hätte längst weg sein können. Das will wohl keiner. Wer soll den freiwillig diesen Sch..ẞ machen. In London regiert die große Unvernunft.

orangsaya antworten
20 Antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

May ist heute wieder nicht durchgekommen. Nun ist ein ungeordneter Austritt wahrscheinlich. Es wird für niemanden gut sein.

orangsaya antworten
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 693

Ich habe mich inzwischen noch tiefer mit der Materie befasst und bin zur Meinung gekommen, dass die Engländer u. die nationalistischen Nordiren (nicht die Schotten, Waliser u. "normalen" Nordiren) das eigentliche Problem sind und dass deshalb ein Austritt GBs für die Zukunft der EU unumgänglich wäre. Aber nach dem Ausscheiden von GB bedarf es dringend einer Zollunion EU-GB, in der auch die Briten mit am Tisch sitzen dürfen, wenn Verhandlungen mit Drittstaaten über Zollfragen o. Ä. anstehen.

1-ichthys antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

GB tat sich bereits mit dem Eintritt in die EWG schwer. Der Grund war damals pure wirtschaftlich Not. Es mag sein dass die von dir genannten Regionen besonders den Brexit wollen. Die Briten haben eine ausgeprägtes Inselbewusstseim. Ich kann mich noch daran erinnern als der Tunnel gebaut wurde. Eine direkte Verbindung zum Kontinent, das ging gar nicht. Außerdem kommt immer wieder durch, dass sie ein anderes Selbstbewusstsein haben. Ihre Geschichte als Seemacht und ihre Kolonien, und ihre Frühe Industrialisierung prägen ihr Selbstverständnis. Bei den Verhandlungen auf Malta wurde klar dass sie nicht die zweite Weltkraft seine werden und Stalin insbesondere die USA "täuscht".
Ich würde es daran festmachen und nicht gleich einen gesteigerten Nationalismus ausmachen. Sie sind halt anders als wir.
Ich habe im übrigen zuerst bei den Belgiern, dann bei den Niederlandern und auch Franzosen erfahren, dass da viele ihre kolonialgeschichte anders bewerten, als wir in der Schule vermittelt bekamen. Sie sehen nicht nur die kritikwürdigen Aspekte. Sie werden die Geschichte nicht mehr zurückholen und ich denke, bei dem werben für den Brexit wurde eine Scheinwelt vermittelt. So sehe ich es und würde es nicht in eine politische Richtung stigmatisieren. Das ist mir zu einfach.

orangsaya antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

GB tat sich bereits mit dem Eintritt in die EWG schwer. Der Grund war damals pure wirtschaftlich Not. Es mag sein dass die von dir genannten Regionen besonders den Brexit wollen. Die Briten haben eine ausgeprägtes Inselbewusstseim. Ich kann mich noch daran erinnern als der Tunnel gebaut wurde. Eine direkte Verbindung zum Kontinent, das ging gar nicht. Außerdem kommt immer wieder durch, dass sie ein anderes Selbstbewusstsein haben. Ihre Geschichte als Seemacht und ihre Kolonien, und ihre Frühe Industrialisierung prägen ihr Selbstverständnis. Bei den Verhandlungen auf Malta wurde klar dass sie nicht die zweite Weltkraft seine werden und Stalin insbesondere die USA "täuscht".
Ich würde es daran festmachen und nicht gleich einen gesteigerten Nationalismus ausmachen. Sie sind halt anders als wir.
Ich habe im übrigen zuerst bei den Belgiern, dann bei den Niederlandern und auch Franzosen erfahren, dass da viele ihre kolonialgeschichte anders bewerten, als wir in der Schule vermittelt bekamen. Sie sehen nicht nur die kritikwürdigen Aspekte. Sie werden die Geschichte nicht mehr zurückholen und ich denke, bei dem werben für den Brexit wurde eine Scheinwelt vermittelt. So sehe ich es und würde es nicht in eine politische Richtung stigmatisieren. Das ist mir zu einfach.

orangsaya antworten
Helle
 Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 772

Die Briten müssen schnellstens raus aus der EU. Danach müssen sie als Nicht-EU-Land behandelt werden. Wirtschaftliche Aspekte sollten kein Argument dafür sein, die Briten künstlich in der Zollunion zu halten.

Deutschland muss sich damit auf deutlich höhere EU-Zahlungen einstellen und das ist auch richtig so. Deutschland ist das einwohnerreichste Land und das ist dafür maßgeblich. Die Beziehung zu den Briten kann ja trotzdem aufrecht erhalten werden.

helle antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932

Ich denke nicht, dass GB raus aus der EU muß. Wenn GB allein sein das Glück finden will dann viel Glück. Was nicht geht ist dass sie raus gehen und für die Wirtschaft die EU als freien Tummelplatz nutzen kann. Sie sagen ja, was sie nicht wollen. Was sie wie wollen schaffen sie nicht auf einen Punkt zu bekommen. Die sind nur zerstritten und überall, wo sie einen Nachteil fürchten, sagen sie neun.
Der Grund ist der Streit, aber wir werden hier hineingezogen. GB ist uns schuldig zu sagen, wie es aus Ihrer Sicht weitergehen soll.

orangsaya antworten
Helle
 Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 772
Veröffentlicht von: @orangsaya

GB ist uns schuldig zu sagen, wie es aus Ihrer Sicht weitergehen soll.

Genau das aber können sie nicht, weil sich die Regierung dort nie einig wird. Deshalb muss ein harter Brexit erfolgen! Und zwar, ohne im Nachhinein Vorteile genießen zu können! Den einen Vorteil, über 10 Mrd. Euro im Jahr EU-Beitrag zu sparen haben sie ja schon. Den wirtschaftlichen Nachteil müssen sie halt tragen! Ich schätze, es wird so kommen, dass die EU handeln und entscheiden muss, weil die Briten dazu gar nicht in der Lage sind.

helle antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

eine vierte Abstimmung
Frau May hegt offenbar großes Vertrauen in die Qualität ihres Deals, sodaß sie die Möglichkeiten für eine 4. Abstimmung auslotet:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-theresa-may-lotet-offenbar-chancen-fuer-vierte-abstimmung-aus-a-1260470.html

ich kann mich hier leider nicht wirklich beteiligen, einfach weil mir die Kenntnisse darüber fehlen, was die britische Regierung nun will und worin das nicht mit den Vorschlägen von Frau May korrespondiert. Aber mal sehen, ob sie mit einer 4. Abstimmung durchkommt.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @katy3

Frau May hegt offenbar großes Vertrauen in die Qualität ihres Deals, sodaß sie die Möglichkeiten für eine 4. Abstimmung auslotet:

Was bleibt ihr auch übrig? Es ist der einzige Deal, der überhaupt möglich ist. Das hat man in Großbritannien offensichtlich nicht verstanden.

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6423
Veröffentlicht von: @katy3

was die britische Regierung nun will

Mein Eindruck: Das weiß sie selber nicht. Und das Parlament auch nicht.

alescha antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932
Veröffentlicht von: @alescha

Mein Eindruck: Das weiß sie selber nicht. Und das Parlament auch nicht.

Ich denke, sie wissen, was sie wollen, hegen aber eigene Interessen. May bleibt im Parlament, weil kein anderer Politiker sich die Zukunft verbrennen will. Corbyn sprach bereits davon, dass er einen sanften Brexit erreichen würde. Ein kleiner Vorgeschmack auf den baldigen Wahlkampf. Johnson verfolgt auch nur seine Karriere. Seine Verkehrspolitik als Bürgermeister begründete er mit EU-Freundlichkeit. London wird die Grenzwerte einhalten. ... Farage erscheint mir da eher als authentisch, aber na ja.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hi,

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich denke, sie wissen, was sie wollen, hegen aber eigene Interessen

aber was will das Parlament denn? Hast Du Quellen, wo man das herauslesen kann?

Anonymous antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2151
Veröffentlicht von: @katy3

Aber mal sehen, ob sie mit einer 4. Abstimmung durchkommt.

Die nächsten Tagen werden noch einmal interessant.
Zwar hat das Unterhaus am Mittwoch den Eindruck hinterlassen, im Grunde gegen alles zu sein: Gegen das Vertragswerk, aber auch gegen Alternativen wie eine zweite Volksabstimmung, eine Zollunion etc. Interessant ist aber der jeweilige Grad der Ablehnung: Mag durchaus sein, daß bspw. für die Zollunion noch Einigkeit im Unterhaus zu erreichen ist, wenn man einfach noch mal darüber debattiert und der ungeregelte Brexit immer näher rückt. Und auch Frau Mays Vorschlag wird von immer weniger Abgeordneten abgelehnt. Vielleicht interpoliert sie bei einer vierten Abstimmung mit Sieg. 😊

mrorleander antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2932
Veröffentlicht von: @mrorleander

Die nächsten Tagen werden noch einmal interessant.

Vielleicht noch länger. Am 28. hieß es noch, der 29. ist das Antrittsdatum. Am 29. wurde wie selbstverständlich gesagt es sei der 12. April. Eine Erklärung dafür, außer, dass ich etwas verschlafen haben muss, habe ich dafür nicht.

orangsaya antworten
DustinPedroia
(@dustinpedroia)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 229

da hast du was verpasst

Veröffentlicht von: @orangsaya

Vielleicht noch länger. Am 28. hieß es noch, der 29. ist das Antrittsdatum. Am 29. wurde wie selbstverständlich gesagt es sei der 12. April. Eine Erklärung dafür, außer, dass ich etwas verschlafen haben muss, habe ich dafür nicht.

In der Tat das hast du, der 12. April wurde bereits vor dem 29. März als neuer Austrittstermin festgelegt, es stand sogar der 22. Mai als Austrittstermin zur Debatte, allerdings war da die Bedingung das der vereinbarte Brexit bei der dritten Abstimmung angenommen wird, sollte das nicht der Fall sein (wie ja auch tatsächlich der Fall) bliebe es beim 12. April.

Quellen gibt es dazu unzählige, zum Beispiel diese:

https://de.euronews.com/2019/03/28/brexit-chaos-keine-variante-bekommt-eine-mehrheit

dustinpedroia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

aber das ist wirklich total - sorry - verrückt. Da wollen die Briten raus aus der EU, aber wollen sich offenbar alle Vorteile sichern, die sie durch eine EU-Mitgliedschaft haben. Alles soll so bleiben wie es ist, aber ohne EU. Dann sollen sie doch einfach drin bleiben.

Veröffentlicht von: @mrorleander

Vielleicht interpoliert sie bei einer vierten Abstimmung mit Sieg. 😊

Vielleicht dann auch deshalb, weil sie dann erkannt haben, wie maßlos sie sich vor der ganzen Welt blamiert haben. 😀

Anonymous antworten
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 693

... ist Schwachsinn! Die ersten 3 kann ich ja noch nachvollziehen. Aber das Parlament weiß ja selbst nicht, was es will. Die können sich noch nicht mal auf Alternativen zum Deal einigen. Die EU wartet doch darauf, was das britische Kasperletheater als Alternativvorschlag vorlegt.
Fr. May hat den Fehler gemacht, es ihren innerparteilichen Gegnern recht machen zu wollen anstatt mit der Opposition einen nationalen Plan zu erarbeiten, der eine breite Mehrheit finden könnte. Ihr ging es nur um das Wohlergehen der Tories und nicht um das von GB.
Fr. May trägt die Schuld am Scheitern des Deals!

1-ichthys antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @1-ichthys

Fr. May trägt die Schuld am Scheitern des Deals!

Aber das ist mir zu einfach und zu pauschal. Sie, die eigentlich gegen den Brexit war, musste nun einen Deal für den Brexit finden - und das ohne jedes Input des Parlamentes. Aus meiner Sicht ist das ein lausiger Job, den sie aber sehr gut gemacht hat.

Anonymous antworten
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 693
Veröffentlicht von: @katy3

Aber das ist mir zu einfach und zu pauschal. Sie, die eigentlich gegen den Brexit war, musste nun einen Deal für den Brexit finden - und das ohne jedes Input des Parlamentes. Aus meiner Sicht ist das ein lausiger Job, den sie aber sehr gut gemacht hat.

Da hast Du ja nicht unrecht. Aber sie hätte gerade bei so einer wichtigen Frage auf die Opposition zugehen müssen. Sie hat nur auf die Hardliner in ihrer Partei Rücksicht nehmen wollen und hat die angebotene Zusammenarbeit mit Labour strickt abgelehnt. Und damit trägt sie m. E. die Hauptschuld am Scheitern des Deals.

1-ichthys antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 17284
Veröffentlicht von: @katy3

Aus meiner Sicht ist das ein lausiger Job, den sie aber sehr gut gemacht hat.

"Sehr gut" würde ich vielleicht nicht sagen... aber auch nicht so schlecht, wie viele es ihr anlasten. Sie hat im Grunde das herausgeholt, was möglich war.
Ihr größter und entscheidender Fehler war, dass sie das drohende Chaos im Parlament nicht wahrgenommen hat. Jetzt müssen plötzlich Dinge geklärt werden, die vor einem spätestens einem halben Jahr in trockenen Tüchern hätten sein müssen - einschließlich der nötigen Mehrheiten.

lucan-7 antworten


Frihet
 Frihet
Beiträge : 238

"Die Briten" wurden zu lange von der EU verwöhnt. Zu lange mit Kompromissen und Geschenken zugeschüttet.

Dort scheinen wohl immernoch einige damit zu rechnen, dass die EU irgendein Sonderangebot macht.

Erinnert mich an Kinder, die immer verwöhnt wurden und nicht damit klar kommen, wenn sie plötzlich Verantwortung übernehmen müssen

frihet antworten
Seite 3 / 3
Teilen: