Feiertag(e) abschaffen...
...schlägt jemand vor und das auch noch jemand aus der Partei mit dem C....
Was soll man davon halten?
Wann immer ich von der Erwägung lese, weitere "Feiertage" in unserem Land zu streichen, kommen mir folgende Fragen & Gedanken:
WER thematisiert das eigentlich, immer mal wieder? Wohl nicht die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung, die dankbar ist für alle Atempausen, die das zunehmend anstrengende und kräfteraubende Alltagsleben doch immer wieder braucht. Es kommt von der Unternehmens-Seite und der Wirtschafts-Lobby, die sich fordernd m,al wieder nach mehr Leistung & Verzicht seitens der Arbeitnehmenden meldet.
Aus christlicher Sicht ist es kein gutes Zeichen, wenn - gerade auch in unserer *post-christlichen* Gesellschaft - christlich tradierte Feiertage, die weiterhin auf Grundinhalte des Glaubens verweisen, immer weiter abgeschafft oder verkürzt werden sollen. Nur an freien Tagen bieten sie auch weiterhin die Möglichkeit für Gottesdienste, glaubensbezogene Feiern und Besinnungsangebote.
Statt christliche Feiertage abzuschaffen, tendiere ich - als Erweiterung der Fragestellung - eher dazu, auch jüdischen und muslimischen Festen mehr Bewusstsein zukommen zu lassen. Immer noch kennen die allermeisten Menschen den jüdischen Jahreskalender nicht und zeigen auch wenig Interesse, muslimische Feiertage und Feste einmal inhaltlich und bedeutungsmäßig tiefer kennenzulernen und wahrzunehmen. Allein die Tatsache, dass wir jüdischen Menschen mehr Support geben müssen, und mit muslimischen Mitmenschen zusammenleben, bei denen wir doch zu unterscheiden haben zwischen friedlicher Glaubenspraxis und islamistischen Radikalisierungen, gibt uns da wohl noch einiges an Nachholbedarf.
In Wuppertal fand ich es fand ich es wunderbar, dass es seit einigen Jahren eine Kalender-Verbreitung seitens der Ev. und Kath. Kirche gibt, in denen im Jahresverlauf alle christlichen, jüdischen und muslimischen Feste und Feiertage vermerkt und erläutert werden.
L'Chaim
Veröffentlicht von: @awhlerIn Wuppertal fand ich es fand ich es wunderbar, dass es seit einigen Jahren eine Kalender-Verbreitung seitens der Ev. und Kath. Kirche gibt, in denen im Jahresverlauf alle christlichen, jüdischen und muslimischen Feste und Feiertage vermerkt und erläutert werden.
L'Chaim
an welchen Kalender denkst Du da?
Ich habe gerade noch mal nachgeschaut ... aktuell finde ich da nichts mehr, aber vor ein paar Jahren gab es ihn (konkret mit Örtlichkeiten/Fotos auch zu den Kirchen, Moscheen und der Neuen & Alten Synagoge). Wir haben ihn zweimal in der Gemeinde vorweihnachtlich als Mitabeitenden-Geschenke verteilt ...
Gegoogelt finde ich aber auch für 2025 verschiedene "inter-religiöse Kalender".
L'Chaim
aus der Partei mit dem C....
Was soll man davon halten?
Naja, "C" steht auch für "Capital" oder "Cashflow" ....
Zu Partei mit dem C. Richard von Weizsäcker sagte einmal wichtiger ist das U. Weizsäcker war aktiv beim Kirchentag, sprach aber so gut wie nie über seinen Glauben. Das war aber auch eine andere Zeit. Bei der Gründung der CDU ging es mehr um Union, um Zusammenarbeit zwischen den konfessionellen Parteien. Ein Problem war ja auch, Zentrum wurde nur von Katholiken gewählt. Kenne aber auch Leute die in den 90ern CDU als katholische Partei sahen.
Ja, das stimmt. Man wollte die konfessionelle Trennung beenden, man will Volkspartei sein und Verantwortung übernehmen.
Ich würde meinen, dass die Union auch heute noch deutlich katholischer als evangelisch geprägt ist. Das liegt vielleicht auch daran, dass Kirche im evangelischen Bereich wesentlich individualistischer ist.
Veröffentlicht von: @johnnyd
Ich würde meinen, dass die Union auch heute noch deutlich katholischer als evangelisch geprägt ist. Das liegt vielleicht auch daran, dass Kirche im evangelischen Bereich wesentlich individualistischer ist.
merke ich nicht viel von bei der Union...
musste ne Menge lesen für nichts und wieder nichts...
das wäre auch kürzer gegangen, oder?
Es gibt doch ne Suchfunktion: Strg + F ... sorry, ich dachte, du weißt das. Und eigentlich versuche ich damit auch zu sagen, such doch einfach mal ...
klar, das kann man auch anders sagen auch wenn das nicht die Frage war eigentlich..
und jetzt beende ich diese Debatte.
@neubaugoere Das macht doch Arbeit. Herr Kasner, habe ich gelesen hat sich dafür eingesetzt die Kirchen in der DDR von der EKD zu trennen, aber ohne die Kirchen der EKD hätten die evangelischen Kirchen in der DDR gar nicht überlebt. Das fängt schon bei gespendeten Kopierern an oder dem VW Bus den man in manchem Gemeindebüro fand.
...schlägt jemand vor und das auch noch jemand aus der Partei mit dem C....
Was soll man davon halten?
Was man davon halten soll?
Gar nichts. Das ist ein reines Ablenkungsmanöver und eine Problemlösungssimulation.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten wachsen und das Steuergeld reicht hinten und vorne nicht.
Darauf müsste die Obrigkeit reagieren und die grundlegenden Probleme des Landes angehen und lösen.
Das kann oder will sie aber offensichtlich nicht und kommt deshalb mit solchen Ersatzhandlungen um die Ecke, die uns nicht retten werden und die an den grundsätzlichen Problematiken überhaupt nicht ändern.
Der Vorschlag, durch Abschaffung eines Feiertages die wirtschaftliche Sutuation des Landes zu verbessern, ist ein offensichtlicher Versuch, abzulenken und uns Sand in die Augen zu streuen.
oder zumindest auf nen Sonntag legen...
Warum? Was würde das konkret über den 3. Oktober aussagen?
dann wäre er noch da , wäre aber ein Arbeitstag in der Woche und gut für die Wirtschaft...Oder?
@schreiberin Ich glaub nicht, dass das was rausreißt.
Wird der 3.Oktober auf den nächsten Sonntag gelegt, verliert er seine Bedeutung und kollidiert mit dem Erntedankfest.
muss ja nicht deer nächste Sonntag sein
habe ja nur mal gemeint es auf einen Sonntag evtl. zu verlegen...
Und weil du das jetzt so empfindest, muss man den Tag abschaffen? Da haben ja zum Glück andere noch ne andere Meinung dazu 😉
Mal abgesehen davon, daß dieser Vorschlag in keiner Richtung konstruktiv oder hilfreich ist.
Der deutsche Staat hat 2024 fast eine Billion € an Steuern eingenommen. So viel wie noch nie.
Merz sagte im Wahlkampf "Wir haben nicht ein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem."
Deutschland hat so viele Einwohner wie noch nie - aber einen eklatanten Fachkräftemangel.
Aber was weiß ICH schon...
deswegen lassen sie ja schon nicht mehr so viele Leute rein an den Grenzen...
ja der Fachkräftemangel.
@ledwa70 die die arbeiten gehen zahlen für die die es nicht dürfen und nicht wollen. Die nicht dürfen und können sind oft muslimische Frauen. Weil deren Männer es nicht wollen. Die kriegen dann zusätzliche Sozialleistungen. Die werden ja auch mal krank. Dann zahle ich für Leute, die morgens an der UBahn Treppe stehen und mit Bier und Rauchgestank die belästigen die dann zur Arbeit gehen und dann frech fragen on man mal nen Euro hat. Für unter anderem solche Leute soll ich eben mehr Abgaben zahlen.
@schreiberin In Österreich haben wir ein paar Feiertage mehr. 1 . und 6. Jänner: Neujahr, Dreikönigstag; Ostermontag, Pfingstmontag, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, 15.August: Maria Himmelfahrt; 26. Oktober: Staatsfeiertag, 1.Nov. Allerheiligen; 8. Dezember: Maria Empfängnis (sehr kritisch, da Feiertag mitten im Advent), 25. und 26. Dezember.
Der Karfreitag wurde vor etwa 10 Jahren den Evangelischen als Feiertag weggenommen- Ein Konfessionsloser hatte sich beschwert, dass er da arbeiten müsse und es als unfair sah, der Gerichtshof hat ihm recht gegeben. Bei den Katholiken ist er keiner. Den 1. Mai darf ich auch nicht vergessen.