"Forum gegen Fakes"
Hallo,
dieses Forum hat nun seinen Abschlussbericht vorgelegt, den man sich unter forum-gegen-fakes.de als Adobe-PDF laden kann.
Besonders interessant fand ich die Seite 34, dort wird beschrieben (es fand 77% ZUstimmung durch den Rat), dass Plattformen des Social Media (wäre dann sicher auch jesus.de) eine KI-gesteuerte Prüfung vor dem Absenden eines Postings implementieren müsste. Gehe mal davon aus, dass das Posting dann an ein staatliches Rechenzentrum geht. Das Posting wird mittels KI geprüft und wenn es bedenklich ist wird es nicht sofort gepostet.
Diese Bedenkzeit vor dem Absenden soll 2-5 Minuten sein (in denen die Prüfung auch stattfinden), so kann der Postene noch in sich gehen und überlegen ob er seine Äusserungen auch so absenden will.
Gibt die KI "grünes Licht" dann kann es erscheinen, wenn nicht dann nicht. Dann kann der Postende trotzdem darauf bestehen, dann wird aber das Posting an die Seitenmoderatoren weitergeleitet und diese prüfen das Posting auf Desinformation.
Seite 37 ist noch m.E. sehr interessant, da wird die Forderung an den Staat gestellt (mit 91% Zustimmung) zu prüfen wie eine Verfolgung von Desinformation möglich ist, ggf. eine strafrechtliche. Da diese geeignet sei die Gesellschaft zu spalten und den Zusammenhalt und die Demokratie einer Schwächung zuzuführen.
Ist allles noch nicht weiter ausgeführt und es ist ja eine Zusammenfassung, wenn es umgesetzt wird wird das sicher von einem Ministerium wie das Innenresoort gestaltet, es braucht dann die Infrastruktur und die Schnittstellen über die Postings eingesendet werden können.
Mit dem was KI inzwischen kann sollte es auch Möglichkeit geben Bilder zu prüfen die gepostet werden sollen.
Was nicht beantwortet ist, ob, wenn ein Posting final ablehnt wird, dies protokolliert wird.
dieses Forum hat nun seinen Abschlussbericht vorgelegt, den man sich unter forum-gegen-fakes.de als Adobe-PDF laden kann.
Du hättest es auch verlinken können. Das spart anderen die Sucherei.
https://forum-gegen-fakes.de/fileadmin/files/FGF/Buergergutachten_Forum_gegen_Fakes.pdf
Besonders interessant fand ich die Seite 34, dort wird beschrieben (es fand 77% ZUstimmung durch den Rat), dass Plattformen des Social Media (wäre dann sicher auch jesus.de) eine KI-gesteuerte Prüfung vor dem Absenden eines Postings implementieren müsste. Gehe mal davon aus, dass das Posting dann an ein staatliches Rechenzentrum geht. Das Posting wird mittels KI geprüft und wenn es bedenklich ist wird es nicht sofort gepostet.
Diese Bedenkzeit vor dem Absenden soll 2-5 Minuten sein (in denen die Prüfung auch stattfinden), so kann der Postene noch in sich gehen und überlegen ob er seine Äusserungen auch so absenden will.
Gibt die KI "grünes Licht" dann kann es erscheinen, wenn nicht dann nicht. Dann kann der Postende trotzdem darauf bestehen, dann wird aber das Posting an die Seitenmoderatoren weitergeleitet und diese prüfen das Posting auf Desinformation.
Die Technolgie lässt sich sicher in China einkaufen ...
Die Idee ist Nonsens und wird nicht kommen. Es sei denn die Deutschen sind wieder so blöd sich in eine Diktatur zu stürzen.
Desinformation ist wie Terrorismus etwas, was man als Demokratie aushalten muss. Man kann nicht nicht wegen jedem Pups einen totalitären Staat errichten
Du hättest es auch verlinken können. Das spart anderen die Sucherei.
https://forum-gegen-fakes.de/fileadmin/files/FGF/Buergergutachten_Forum_gegen_Fakes.pdf
Danke!
@derelch Desinformation ist wie Terrorismus etwas, was man als Demokratie aushalten muss. Man kann nicht nicht wegen jedem Pups einen totalitären Staat errichten
Auch dazu: Danke, auf den Punkt gebracht!
Wobei freilich genau dies gerade im Gange ist: wegen Terrorismus und Desinformation sind wir auf einem vielversprechenden Weg, uns einen totalitären Staat zu errichten. 🙂
Nein, das liegt an der Naivität/Dummheit eines Teils der Bevölkerung.
Gegen Desinformation kann jeder etwas tun, aber wer meint, sich seine Wahrheiten in der Facebookblase holen zu müssen, dem ist halt nicht zu helfen.
Und bei Terrorismus braucht man auch kein Genie zu sein, um zu beurteilen, ob das wenige oder viele sind, von denen eine Gefahr ausgeht.
Übrigens hat TikTok bei jungen Menschen gerade Google als Hauptsuche abgelöst.
Gegen Desinformation kann jeder etwas tun, aber wer meint, sich seine Wahrheiten in der Facebookblase holen zu müssen, dem ist halt nicht zu helfen.
Nur bedingt. Auch abseits der gängigen Desinformationsquellen ist es nicht immer ganz einfach die Faktenlage zu prüfen. Irgendwann ist man immer an dem Punkt, an man sich entscheiden muss, glaubt man die Information (aus welchen Gründen auch immer) oder lässt man es sein.
@derelch das stimmt. Und auch die sogenannten Qualitätsmedien sitzen so mancher Ente auf oder übernehmen einiges ungeprüft.
Aber ich denke,vieles kann man mit wenig Mühe schon erkennen.
Allerdings ist manches eben auch nicht immer Fake sondern auch mal Meinung. Und das muss zulässig sein, auch wenn es einen selbst ärgert.
Aber ich denke,vieles kann man mit wenig Mühe schon erkennen.
Nö. Die Leute auf Desinformation anspringen sind ja nicht alle dumm und ungebildet. Die Sozialisation spieltbeine relativ grosse Rolle und sorry auf die hat man selbst relativ wenig Einfluss.
@chey Übrigens hat TikTok bei jungen Menschen gerade Google als Hauptsuche abgelöst.
Ja eben: Regen -> Traufe 😎 🤣
Nein, das liegt an der Naivität/Dummheit eines Teils der Bevölkerung.
Gegen Desinformation kann jeder etwas tun, aber wer meint, sich seine Wahrheiten in der Facebookblase holen zu müssen, dem ist halt nicht zu helfen.
Dachte ich auch. Aber ich kenne gebildete und intelligente Leute - also Leute, die unser ganzes Bildungssystem inclusive Studium durchlaufen haben und politisch und historisch interessiert sind - die dennoch gerade total auf der Linie russischer Propaganda fahren. Und das nicht aus Bösartigkeit, sondern weil sie um Frieden und Wohlstand besorgt sind.
Und das macht mir WIRKLICH Angst...
Ich halte nichts von diesem antidemokratischen Rat und seinem Zensurfetisch. Die können ihre Vorschläge im Iran bewerben; die haben dort gerade damit Probleme, dass das Volk andere Meinungen vertritt als die Führung.
In Deutschland ist das Staatsvolk der Souverän, nicht einzelne Staatsorgane, Politiker, Parteien, NGOs oder diese mittelbar über eine "KI".
Und das Volk muss sich austauschen können, werben können, demonstrieren können, anecken können, Informationen anders bewerten können als irgendwelche Mächtigen.
Innerhalb dieser Bedenkzeit überprüft eine KI den Inhalt auf mögliche Desinfor
mation, beispielsweise im Hinblick auf Schlagwörter, welche auf sensible Themen (wie beispielsweise
Wahlbeeinflussung, Migration) hinweisen. Der Katalog an problematischen Schlagwörtern ist stetig
von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Plattformen zu aktualisieren.- Seite 34
Erst von KI sprechen und dann eine simple Black-List beschreiben. Die 90er lassen grüßen.
Desinformation soll verpflichtend gekennzeichnet werden.
- Seite 35
Das ist erst mal so eine Forderung, die sich toll anhört. Aber wo fangen Desinformationen an? Und wie unterbindet man Missbrauch einer solchen Methode.
Heute schon werden in vielen Ländern Anti-Fake- und Anti-Terror-Gesetze genutzt, um unliebsame Organisationen Mundtot zu machen oder Journalisten festzuhalten (siehe Türkei).
Die KI soll transparent entwickelt und angewendet werden (mit Hilfe offener Quellcodes und Trai
ningsdaten zur Einsicht und Änderung nach Überprüfung)- Seite 35
Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Aber auch dann: Wer entscheidet, was in die Trainingsdaten aufgenommen wird?
Zudem: Eine KI kann nur anhand alter Daten trainiert werden. Bei Fake-News geht es häufig aber auch um aktuellen Berichte. Da hilft eine KI nichts.
Dort waren wir 2019:
Sind wir jetzt weiter?
Ich meine, wir müssen das Problem an der Wurzel angehen. Und wir haben da kein Problem, sondern viele Probleme, die alle individueller Lösungen bedürfen.
Helfen Netzsperren gegen Kinderpornografie? Ich habe da Zweifel. Was aus dem öffentlich zugänglichen Netz verschwindet (und wir haben hier ja Gesetze, die Strafverfolgung ermöglichen!), taucht vermutlich im Darknet wieder auf. Kinderpornografie muss in erster Linie dort verfolgt werden, wo sie gemacht wird. Denn dort kann man dann die Kinder schützen. Den Markt trocknet man aus, indem man mit den bestehenden Gesetzen Strafverfolgung angegangen wird. Und wenn man da mehr will, muss man die entsprechenden Stellen personell und finanziell besser ausstatten.
Putin Trolle - wird man wohl kaum los. Wo man ein Loch schließt, dürften 10 neue aufgehen. Hier hilft nur Bildung und öffentliche Diskussion über die Inhalte. So kann dann der Unfug deutlich herausgestellt werden und jeder Angriff macht das Volk resistenter statt weicher.
Erfahrungen aus Extremsituationen wie Corona? Nun, hier war ja die wichtigste Erfahrung, dass man es auch übertreiben kann. Wenn es problematisch wird, frei über wissenschaftliche Inhalte zu diskutieren, weil die irgendwelche Konzepte infrage stellen könnten, dann sind wohl eher die Konzepte nicht so gut. Wenn da Professoren von Praktikanten bei YouTube mundtot gemacht werden, ist etwas faul im System.
Helfen Netzsperren gegen Kinderpornografie?
Nein. DNS Sperren bringen überhaupt nichts. Man braucht noch nicht einmal das Darknet. Man muss nur im Router ein DNS-Server von Cloudflare oder Google eintragen, und schon greifen die DNS-Sperren der deutschen Provider nicht mehr. Und selbst wenn man sie sperren könnte, besucht man die Seiten halt über ein ausländischen VPN. Und wenn das nicht geht nutzt man halt das schon erwähnte "Darknet", sprich das TOR-Netzwerk.
Eine Sperre ist nichts weiter als Wegsehen.
Den Markt trocknet man aus, indem man mit den bestehenden Gesetzen Strafverfolgung angegangen wird. Und wenn man da mehr will, muss man die entsprechenden Stellen personell und finanziell besser ausstatten.
Man könnte ja entsprechend die Netzwerke infiltrieren und so Versuchen an jene Leute zu kommen, die das Material liefern.
Viele machen aber auch auf gängigen sozialen Netzwerken kein Geheimnis daraus, dass sie ihre Kinder entsprechend anbieten. Ein Bild vom Kind mit Aubergine- und/oder Wasser-Spritzer-Emoji ist z.B. ein entsprechendes Signal, dass es dort entsprechendes Material gibt. Wer solch ein Profil findet, sollte es zur Anzeige bringen und melden.
Putin Trolle - wird man wohl kaum los.
Vor kurzem wurde eine russische Bot-Farm ausgeschaltet.
Desinformation: USA gehen gegen von Russland finanzierte Bot-Farm vor | ZEIT ONLINE
Auf TikTok sind die Anzahl der Nur-Blauen-Herzen-Kommentar in letzter Zeit extrem zurück gegangen. Ob es da eine Verbindung gibt, weiß ich nicht. Evtl. könnte es auch daran liegen, dass die US Demokraten ebenfalls blaue Herzen verwenden, und daher dies nicht mehr Eindeutig AfD-Werbung ist.
Das die AfD soziale Medien sehr stark nutzt, ist aber ja bekannt.
Guerilla-Aktion im Wahlkampf: Rechtes Netz flutet Tiktok mit AfD-Videos (correctiv.org)
AfD-Schwindel: TikTok-Guru fälscht Werbe-Videos für die Partei (t-online.de)
Nun, es wird wohl wieder so laufen. Solange das Thema aktuell ist, distanziert sich die AfD davon, um die Personen dann später wieder zu unterstützen.
@lhoovpee dann wird man Google und Cloudflare zum Mitmachen bewegen. Der Zugriff auf diese DNS liesse sich ja auch blocken beim Provider. Der Provider lässt dann DNS-Abfragen, die sich an den Netzwerkpaketen erkennen lassen nur auf seine eigenen DNS-Server zu.
Und warum sollten sich Google/Cloudflare mit Staaten wegen so was anlegen? Schadet ihnen nur.
Daneben: Wieviele wissen und können das ändern? Da greift dann die 80/20 Regel, dass man mit dem kleinen Aufwand erstmal das ganze in den Provider-DNS zu blocken eine große Menge abdeckt.
Mit dem nötigen Willen ist einiges machbar, der Zugang zum VPN einer mir bekannten Hochschule war plötzlich aus der VR China nicht mehr möglich, wie mir ein Student erzählte soll das mit dem Volkskongress der KPCh zusammengehangen haben. Da wollte man in der VR China einfach alle VPN-Zugänge blockieren, selbst den einer deutschen Hochschule. War schlecht für die Studenten die so dann das interne Netz der Hochschule nicht mehr nutzen konnten, bis dann die Sperre nach einiger Zeit weg war.
Moderne Firewalls können so einiges, habe bei einer von Palo Alto gesehen, dass die recht effizient Tor blockieren kann, mit Hintertürchen ging es dann (k.A. ob das nun auch zu ist).
dann wird man Google und Cloudflare zum Mitmachen bewegen
Dann setzten die sich halt ihren eigene DNS Server auf.
Der Provider lässt dann DNS-Abfragen, die sich an den Netzwerkpaketen erkennen lassen nur auf seine eigenen DNS-Server zu.
Dann wird halt VPN oder Tor genutzt.
Wieviele wissen und können das ändern?
Jeder der bei Google "Netzsperren umgehen" eingibt und sich 5 Minuten Zeit nimmt.
Mit dem nötigen Willen ist einiges machbar,
Ja, wenn man ein Überwachungsstaat haben will, dann ist vieles Machbar. Wenn einem Freiheit, Freie Presse und Menschenrechte wichtig sind, dann wird es doch schwieriger.
Da wollte man in der VR China
Du kannst gerne nach China ziehen, wenn du solch ein Regime toll findest.
@lucan-7 das mit VR China. Das ist dann für mich ein EOT in dem Strang. Argumentum ad hominem, wie es Schopenhauer in seiner eristischen Dialektik beschreibt. Lange her dass ich dazu mal las, aber das ist mir erinnerlich.
Nun, bis her hast du noch keine Argumente gebracht, was eine Netzsperre bewirken sollte. Du forderst nur Maßnahmen, um eine unverhältnismäßige Netzsperre durchzusetzen.
Wer VPN und TOR verbieten will bescheidet Whistleblower und Journalisten. Gewinnen tut er dadurch aber nichts, denn die Täter machen weiter.
Wer China im Punkto Zensur und Massenüberwachung als Vorbild erwähnt, verlässt für mich den Boden der Demokratie. Zumal dein Beispiel ja schön zeigt, dass darunter dann auch unschuldige Studenten leiden.
@lhoovpee Die KI soll transparent entwickelt und angewendet werden (mit Hilfe offener Quellcodes und Trai
ningsdaten zur Einsicht und Änderung nach Überprüfung)
Ja, und Sonntags soll stets die Sonne scheinen (nur nicht, wenn die Felder mal wieder etwas Bewässerung bräuchten) und auf meinem Konto sollten auch zwei Millionen Euro mehr unter "Haben" stehen...*
Das Alignmentproblem ist nach wie vor ungelöst und seine Lösung wird mit jeder Stunde, in der die LLM's weiter trainiert werden dürfen, unwahrscheinlicher.
Jetzt ausgerechnet im Bereich der Meinungsfreiheit die Schaffung einer Infrastruktur zu fordern, in welcher eine KI Entscheidungen trifft, ist in meinen Augen gemeingefährlichr Blödsinn. Selbst unter der Annahme, dass die KI sich on the long run stets kontrollieren läßt (wie denn? Offene Quellcodes ergeben bezüglich des Alignmentproblems nur soweit einen Sinn, wie ausreichende Kapazitäten existieren, sie auch zu analysieren; aber das ist halt nicht der Fall), so ist allein das Eingehen eines Risiko, dass "die Falschen" da zur Kontrollinstanz avancieren, unverantwortlich.
Erst von KI sprechen und dann eine simple Black-List beschreiben.
Na, die KI soll doch "nur" dabei helfen, die Black-List effektiver anwenden (und erweitern) zu können. Nach dem Motto: Kontrolle ist gut, macht aber viel Arbeit. Perfekte Kontrolle ist besser und am besten isses, wenn wir die an Maschinen outsourcen.
Weil: Komfort first!
*Ist keine spitze Bemerkung an Dich gerichtet, Du hattest ja selbst lediglich zitiert.
Na, die KI soll doch "nur" dabei helfen, die Black-List effektiver anwenden (und erweitern) zu können.
Ich wüsste nicht wozu da eine KI notwendig ist. Aber vielleicht fehlt mir da die Kreativität 😀
Derzeit fordern halt alle KI KI KI. Aber viele denken das Dinge KIs sind, die eigentlich nur simple deterministische Algorithmen sind. Wortfilter gibt es seit Anbeginn der Internetkommunikation.
@lhoovpee Ich wüsste nicht wozu da eine KI notwendig ist. Aber vielleicht fehlt mir da die Kreativität
Naja, kannst es ja mal an irgendwelchen beliebigen Beispielen durchspielen. Nehmen wir an, es gilt als herauszufilternder Fake, zu behaupten, Ministerin X sei eine dumme Gans, korrupt und erledige ihren Job nicht. Welcher simple deterministische Algorithmus käme auf die Idee, solche Formulierungen zu unterbinden wie: "Der intellektreduzierte große weiße Vogel X wäre, falls er das Interesse dran gezeigt hätte, womöglich zur Arbeit erschienen, doch ihm wurde viel süßes Brot vor die Füße geworfen." ?
Wortfilter gibt es seit Anbeginn der Internetkommunikation.
Aber keine "mitdenkenden" Wortfilter, die schnell lernen können, dass unter einer Orange, die man am liebsten in der Mitte durchschneiden möchte, ein Ex-Präsident verstanden werden kann oder unter der Bemerkung: "Du bist so ein süßes Kätzchen, ich fahr dich gern persönlich nach Springfield!" eine Morddrohung.
Was ist das für ein Rat, wie ist er eingesetzt? Wurde er in freien und öffentlichen Wahlen gewählt?
Ich erinnere mich an die Diskussion, relevant in der Zeit der Weimarer Republik, ob nun eine Räterepublik oder parlamentarische Republik das demokratische Konzept sein sollte.
Wir sind eine parlamentarische Demokratie und da frage ich mich, wie aus einem solchen Kontext Räte berufen werden können. Klar haben wir auch Gemeinderäte - aber letztendlich ist das die unterste Ebene, wo es keinen Unterschied macht, ob ich die Versammlung nun "Rat" oder "Parlament" nenne (nach meinem Verständnis). Aber Gemeinderäte sind immerhin gewählt.
Ich erinnere mich aus Schulzeiten, wo wir diese Systeme auf das Heftigste diskutiert haben. Meine Position damals war klar für die parlamentarische Demokratie, weil nur dort höchsten Instanzen direkt gewählt werden. Zu groß ist die Gefahr, dass in den verschiedenen Ebenen des Rätesystems sich undurchsichtiger Klüngel einnistet.
Ich kenne solche externen Gremien bislang nur als NGOs, die ein Feld beackern und Forderungen an die Politik stellen. Das sind Vereine, an denen sich jeder beteiligen und einbringen kann. Ich bin kein Rechtsexperte und weiß nicht, inwieweit unsere Demokratie solche Räte vorsieht - aber mir scheint der Weg über NGOs, wäre der hier mit unserer Demokratie kompatiblere gewesen.
Ich sehe die Notwendigkeit, ein Gegengewicht zu Versuchen propagandistischer und manipulativer Einflussnahme zu setzen.
Es ist erschreckend, wie Putin sein Volk in die willige Verblödung geschickt hat und was es bereit ist ohne Sinn und Verstand mitzumachen.
Das System Putin ist ein warnendes Beispiel für das, was Propaganda anrichten kann.
Ich frage mich aber, ob irgendein Gremium geeignet ist, wahr und falsch festzustellen. Ich finde es richtig und wichtig, sich mit problematischen Ansichten und verdrehten Fakten auseinanderzusetzen und korrigierend und belegend zu reagieren - den Lügner bloßzustellen.
Ich finde es hochproblematisch, zu zensieren. Das stört den Demokratieprozess doch erheblich. Wie groß ist die Gefahr und die Versuchung, diese Instrumente machtpolitisch zu missbrauchen!
Die beste Waffe gegen Propaganda ist Bildung und eine freie, offen berichtende Presse.
Jeder Euro, der in solche Maßnahmen gesteckt wird, wäre in Bildung besser investiert gewesen.
Was ist das für ein Rat, wie ist er eingesetzt? Wurde er in freien und öffentlichen Wahlen gewählt?
"Ein Bürgerrat ist eine Form der Bürgerbeteiligung und ein neues Instrument in unserer repräsentativen Demokratie. Beim Bürgerrat „Forum gegen Fakes“ arbeiten 120 Bürgerinnen und Bürger zusammen. Der Bürgerrat tauscht sich aus, setzt sich mit neuen Informationen auseinander und diskutiert Lösungsvorschläge für konkrete Probleme. Die Teilnehmenden werden dabei zufällig angesprochen. [...] In unserem Fall funktioniert die Ansprache der Teilnehmenden wie folgt: Es werden Telefonnummern (Mobilnummern und Festnetz) per Computer zufällig zusammengestellt und angerufen. Um Vielfalt zu gewährleisten, werden in einem zweiten Schritt die Interessenten für den Bürgerrat nach bestimmten Kriterien und Quoten analysiert, die sich an der soziodemografischen Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland orientieren: regionale Herkunft (alle Bundesländer), Gemeindegröße (aus Städten und dem ländlichen Raum), Geschlecht, Alter, Bildungsgrad und Migrationshintergrund. Am Ende des Auswahlverfahrens steht eine feste Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern. Im Fall des Bürgerrates „Forum gegen Fakes“ sind es 120 Personen, die den Bürgerrat bilden."
Ansprache der Teilnehmenden des Bürgerrates gestartet (forum-gegen-fakes.de)
Zusätzlich konnte sich jede*r Bürger*in online beteiligen.
Wir sind eine parlamentarische Demokratie und da frage ich mich, wie aus einem solchen Kontext Räte berufen werden können.
@lhoovpee Danke für den Link zum Bürgerrat. Das erinnert ein wenig an die Geschworenen in den US-Gerichten. An sich also ein Konzept demokratischer Staaten. Es ist ja auch ein wissenschaftlicher Beirat dabei, der vermutlich nicht ausgelost wurde.
Es gibt ja auch Online-Beteiligungsphase. Da hätten Du und ich uns auch beteiligen können. An mir ist das aber komplett vorbeigegangen. Vielleicht kann ja mal jemand, der auf so etwas stößt, das hier im Forum publik machen. Ich würde mich da gerne beteiligen.
Viele Grüße
GoodFruit
Was ist das für ein Rat, wie ist er eingesetzt? Wurde er in freien und öffentlichen Wahlen gewählt?
...
Wir sind eine parlamentarische Demokratie und da frage ich mich, wie aus einem solchen Kontext Räte berufen werden können.
Kann man alles durch 2minütiges Benutzen einer Suchmaschine herausfinden.
Bürgerräte sind eine Form der Bürgerbeteiligung. Das sind keine Kommunisten und gewählt sind die auch nicht.
Die beste Waffe gegen Propaganda ist Bildung und eine freie, offen berichtende Presse.
Komisch .... die Deutschen sind ja nun kein ungebildetes Volk und trotzdem fahren sie voll auf Desinformation ab. Quer durch die Bevölkerungsschichten.
@derelch Komisch .... die Deutschen sind ja nun kein ungebildetes Volk und trotzdem fahren sie voll auf Desinformation ab. Quer durch die Bevölkerungsschichten.
Sind wir das wirklich? Mein Eindruck ist der, dass es da erhebliche Defizite gibt. Und das hängt auch damit zusammen, wie die Leute ihre Zeit verbringen. Es macht nun mal einen Unterschied, ob ich NZZ, FAZ oder Zeit studiere oder stundenlang Insta oder TikTok scrolle.
Wenn die Bildung abhandenkommt, ist die Grundlage für eine Demokratie genommen. Dann brauchen wir uns nicht mehr darüber unterhalten, wie man eine Bürgerbeteiligung erhält, sondern wie man zum besseren Untertanen wird.
Was die Desinformation angeht, so haben wir da ja grad schlimme Zeiten hinter uns: Corona.
Die besten Quellen für Desinformation waren da wohl die sg. Faktenchecks. Es hat mir Spaß gemacht, diese mal nachzurecherchieren und so zu zerlegen. Ich bin Wissenschaftler und mein Goldstandard ist da die wissenschaftliche Veröffentlichung. Und ich basiere meine Position da sicher nicht nur auf einen Artikel, sondern auf eine Vielzahl an Artikeln, die sich dann natürlich auch ins naturwissenschaftliche Weltbild fügen müssen.
Da viele Faktenchecks gegen "Desinformation" positioniert waren, heißt das natürlich auch, dass es da falsche Label gab. Es gab richtige Information, die als Desinformation gebrandmarkt wurde und es gab falsche Information, die einfach so durchging. Das Problem in diesem Zusammenhang war, dass es eine Autorität gab, die über die Richtigkeit von Informationen entschied. Wir hatten da den Sonderfall der Pandemie, in dem sich wohl Menschen genötigt sahen, die Instrumente der Propaganda und Lüge zu nutzen.
Ich sehe keine berechtigte Anwendung von Propaganda und Lüge! Denn all das zerrüttete Vertrauen. Wer meint, dass eine Ausgangssperre zu einem bestimmten Zeitpunkt notwendig ist, der darf das einfach entscheiden. Er steht in der Verantwortung für das, was er da tut. Und wenn seine Experten ihm dazu raten, dann sollte er das so erlassen. Ich wäre sofort bereit, dem auch Folge zu leisten. Aber ich finde es bitter, wenn da, um irgendwelche Gründe zu liefern, Wahrheit verdreht wird und Angst erzeugt wird. Das zerrüttet Vertrauen und in einer Demokratie ist Vertrauen in das System fundamental wichtig. Mit so etwas spielt man nicht!
Dazu noch die Technik des Polarisierens und Ausgrenzens. In den USA haben wir eine gespaltene Gesellschaft. Da wurden ganze Teams zeitweise arbeitsunfähig, weil die Leute so zerstritten und in Lager getrennt waren. Wollen wir das auch? Das ist doch reinst destruktiv!
Um mit Information gleich welcher Art umgehen zu können, braucht es Bildung und Reife. Das zu fördern ist auch Aufgabe demokratischer Systeme, weil das der Ast ist, auf dem sie sitzen. Bevormundung sägt diesen Ast ab, weil sie denkfaul und passiv macht. Man lässt da denken - grad wie es Putin in seinem Reich installiert hat. Wichtig ist auch die Kenntnis und Überzeugung von dem ganz besonderen Wert der Demokratie. Denn erst das schafft die Bereitschaft, diese auch zu verteidigen und gegen Angriffe von egal wo zu schützen.
Um mit Information gleich welcher Art umgehen zu können, braucht es Bildung und Reife. Das zu fördern ist auch Aufgabe demokratischer Systeme, weil das der Ast ist, auf dem sie sitzen. Bevormundung sägt diesen Ast ab, weil sie denkfaul und passiv macht.
Jein.
Im Grunde geht es doch darum, dass man Spezialisten, die sich mit einem bestimmten Sachverhalt gut auskennen, auch vertrauen kann. Darauf basiert unsere Gesellschaft doch zu einem sehr wesentlichen Teil.
Ein Virologe mit akademischem Titel und 20 Jahren Berufserfahrung sollte genau wissen, was er tut und was er sagt. Viele Leute glauben aber, sie könnten seine Aussagen bereits widerlegen, wenn sie zwei Wikipediaartikel und einen Blog eines Autoren lesen, der ihre eigene politische Ansicht vertritt. Und dann funktioniert das ganze System auch nicht mehr.
Was der Wissenschaftsbetrieb allerdings auch lernen muss ist eine klare Kommunikation. Der Virologe muss deutlich machen, was man gesichert weiss und was man lediglich vermutet und dabei klar abwägen.
Und die Zuhörer müssen in der Lage sein, eine Vermutung auch als solche einzuordnen... und sich dann nicht am Ende zu beschweren: "Aber der Wissenschaftler hat doch gesagt..." - Nein, hat er nicht, er hat eine Vermutung geäussert, die sich später als falsch erwiesen hat. Das ist keine "Lüge", so geht Forschung. Das ist normal.
Und das wollen viele halt nicht kapieren...
@lucan-7 ganz so einfach ist es dennoch nicht.
Z.B:
Aussagen von Virologen des RKI wurden teilweise durch die Politik gefiltert.
Virologen waren auch nicht einer Meinung. Man muss also auch wissen, was Mindermeinung ist und wie stark diese Mindermeinung ist. 99:1 ist ja was anderes als 60:40.
Aussagen von Virologen des RKI wurden teilweise durch die Politik gefiltert.
Eben.
Aber der Vorwurf galt dann nicht seltem dem Virologen, nicht den Politikern, die sich auf ihn bezogen.
Diese Art der Kommiunikation muss dringend verbessert werden.
Im Grunde geht es doch darum, dass man Spezialisten, die sich mit einem bestimmten Sachverhalt gut auskennen, auch vertrauen kann. Darauf basiert unsere Gesellschaft doch zu einem sehr wesentlichen Teil.
Ein Virologe mit akademischem Titel und 20 Jahren Berufserfahrung sollte genau wissen, was er tut und was er sagt. Viele Leute glauben aber, sie könnten seine Aussagen bereits widerlegen, wenn sie zwei Wikipediaartikel und einen Blog eines Autoren lesen, der ihre eigene politische Ansicht vertritt. Und dann funktioniert das ganze System auch nicht mehr.
Das setzt voraus, dass die „Experten“ nur nach der objektiven Wahrheit suchen und ansonsten keinerlei andere Interessen haben. Das mag in Lucan-7s Traumwelt so sein, in der wirklichen Welt ist diese Annahme aber zumindest für politisch umstrittene Themen natürlich fern jeder Realität. Dort, also in der wirklichen Welt, müssen die Experten natürlich über Einrichten von Stellen oder Forschungsprojekten bezahlt werden, und die Geldgeber finanzieren natürlich in der Regel nur die Experten, die genau das erzählen und genau das wissenschaftlich beweihräuchern, was diese Geldgeber gerne hören möchten.
Ein Beispiel: Die Islamforscherin Susanne Schröter erzählte mal, dass sich aktuell fast nur Forscher am Ende ihrer Karriere und damit in wirtschaftlich abgesicherter Position kritisch mit gewissen Entwicklungen des politischen Islam auseinandersetzen könnten. Jüngere könnten das nicht, weil es für solche Projekte keine Forschungsgelder mehr gebe. Die gebe es daür jetzt reichlich zu Themen wie „Muslimfeindlichkeit“ und „antimuslimischer Rassismus“. Wer als Nachwuchswissenschaftler in den den Gesellschaftswissenschaften Karriere machen wolle, müsse sich dann halt entsprechend positionieren.
Viele dieser angeblichen „Experten“ dürften damit - zumindest bei gesellschaftlich umstrittenen Themen - leider letztlich wohl primär nichts anderes sein als Söldner der Politik oder anderer Interessen, und ihren Aussagen gegenüber sollte man mit einer gesunden Skepsis begegnen.
Ich höre mir alle Argumente an. Manches ist dann durchaus plausibel und überzeugend, ich versuche aber zumindest, nicht jeden Mist zu schlucken, nur weil ein angeblicher „Experte“ ihn verzapft.
Deswegen finde ich es schon bedenklich, wenn Lucan-7 hier oben so was wie einer blinden Wissenschaftsgläubigkeit das Wort redet.
Deswegen finde ich es schon bedenklich, wenn Lucan-7 hier oben so was wie einer blinden Wissenschaftsgläubigkeit das Wort redet.
Komischerweise stammt der Vorwurf der "blinden Wissenschaftsgläubigkeit" in der Regel von solchen Leuten, denen bestimmte wissenschaftliche Ergebnisse nicht passen und deshalb einen Vorwand suchen, diese ignorieren zu können.
Und die Methode funktioniert so, dass "manche" Wissenschaftszweige, welche in dieser Hinsicht angreifbar sind, einfach als Beispiel herangezogen werden, um die Wissenschaft als Ganzes zu diskreditieren.
Was politisch sensible Bereiche, wie etwa die Forschung zum Islam, "Genderforschung", oder auch Forschungen über bestimmte Ethnien jetzt mit Virologie zu tun haben... diese Erklärung bleibst du hingegen schuldig.
Was dich nicht daran hindert, einfach mal die ganz große Keule der "blinden Wissenschaftsgläubigkeit" zu schwingen.
Ist man erst einmal fertig damit und hat genug auf die ganze Wissenschaft eingedroschen lebt es sich auf jeden Fall viel sorgloser...
Was politisch sensible Bereiche, wie etwa die Forschung zum Islam, "Genderforschung", oder auch Forschungen über bestimmte Ethnien jetzt mit Virologie zu tun haben... diese Erklärung bleibst du hingegen schuldig.
Was dich nicht daran hindert, einfach mal die ganz große Keule der "blinden Wissenschaftsgläubigkeit" zu schwingen.
Du hattest erst ganz allgemein von "Spezialisten" gesprochen (und damit die politisch sensiblen Sachgebiete impliziert eingeschlossen) und dann - wohl als Beispiel - von Virologen.
Der Vollständigkeit halber dachte ich halt, dass da ein paar Gegenbeispiele vielleicht nicht schaden können. 🙂
Komischerweise stammt der Vorwurf der "blinden Wissenschaftsgläubigkeit" in der Regel von solchen Leuten, denen bestimmte wissenschaftliche Ergebnisse nicht passen und deshalb einen Vorwand suchen, diese ignorieren zu können.
Und die Methode funktioniert so, dass "manche" Wissenschaftszweige, welche in dieser Hinsicht angreifbar sind, einfach als Beispiel herangezogen werden, um die Wissenschaft als Ganzes zu diskreditieren.
Ja und komischerweise vergisst Lucan-7 bei seinem Loblied auf die "Spezialisten" weiter oben wieder, dass es Wissenschaftlern oft eben nicht immer nur um die Wahrheit geht, sondern handfeste Interessen eine Rolle spielen.
Eigentlich vergisst Lucan-7 diesen Punkt sogar immer. Dann sollte ich das ergänzen und damit Lucan-7 bei seiner Argumentation unterstützen, dachte ich mir halt. 🙂
Ja und komischerweise vergisst Lucan-7 bei seinem Loblied auf die "Spezialisten" weiter oben wieder, dass es Wissenschaftlern oft eben nicht immer nur um die Wahrheit geht, sondern handfeste Interessen eine Rolle spielen.
Und staffan übersieht, dass Lucan geschrieben hat, dass es ganz wesentlich ist, dass man den Spezialisten vertrauen kann. Staffan führt stattdessen Beispiele von Spezialisten auf, die einer Lobbyarbeit statt echter Forschung nachgehen, denen man also nicht vertrauen kann, um zu zeigen, dass Lucan falsch liegt.
Hätte staffan mal genauer überlegt, wie Lucan das gemeint haben könnte, hätte staffan sich das Ganze auch sparen können...
@lucan-7 das einzige dass ich "an Corona" am Ende ärgerlich fand, war die recht plötzliche 3G-Regel am Arbeitsplatz November 2021. Da hatte ich nicht mehr genug Zeit mich impfen zu lassen und den ganzen Dezember Probleme, weil es im Ort keine Teststelle gab, die vom Arbeitgeber durfte man (ohne mind. erste Impfung) nur zweimal die Woche nutzen und die Bescheinigung galt nur den Arbeitgeber, d.h. dessen Gelände. So musste ich mir für alle Fälle noch ein Zweitfahrzeug kaufen, da ich im Falle des Falles nicht mehr mobil gewesen wäre.
Gut auch selbst schuld, hätte mich früher impfen lassen sollen.
Wenn so eine Situation nochmals kommt, dann lasse ich sofort impfen, man hat am Ende nur den Ärger.
Was sollen mich die Wissenschaftler interessieren? Und was die zu Impfung und Co. sagen?
Der Staat soll sagen was er erwartet und dann tue ich es. Wie bei der Bundeswehr, wenn der Batteriefeldwebel sagt "Spring", dann fragt man nicht "Wieso", sondern höchstens "Wie weit und wie hoch".
Und wenn ich am Ende Nebenwirkungen bekommen sollte, dann ist es halt so.
@lucan-7 Ein Virologe mit akademischem Titel und 20 Jahren Berufserfahrung sollte genau wissen, was er tut und was er sagt. Viele Leute glauben aber, sie könnten seine Aussagen bereits widerlegen, wenn sie zwei Wikipediaartikel und einen Blog eines Autoren lesen, der ihre eigene politische Ansicht vertritt. Und dann funktioniert das ganze System auch nicht mehr.
Wenn ein anderer Virologe aber mit wirklich guten Argumenten daherkommt und widerlegt, dann sieht die Sache doch schon anders aus, oder?
Friedrich Pürner ist dafür ein Beispiel. Wurde er eigentlich mittlerweile rehabilitiert von den Leuten, die es damals besser wußten als er?
Wenn ein anderer Virologe aber mit wirklich guten Argumenten daherkommt und widerlegt, dann sieht die Sache doch schon anders aus, oder?
Wenn er was widerlegt?
Auch da gibt es Irrtümer, welche auf den ersten Blick für viele Leute nicht unbedingt einsichtig sind.
Wenn Virologe 1 etwas vermutet, und Virologe 2 vermutet etwas Anderes, dann haben beide lediglich "Vermutungen" und kein "Wissen".
Wenn sich jetzt die Vermutung von Virologe 2 als richtig erweist - dann werden viele sagen: "Virologe 2 hat es gewusst!"
Das ist aber falsch! Auch Virologe 2, der letztlich richtig lag, hat es nicht "gewusst", sondern nur "vermutet"! Und zwar so lange, bis es sich als richtig herausgestellt hat. Und von diesem Moment an "wissen" es dann beide Virologen.
Es wird dann gerne so dargestellt, als sei Virologe 2 der bessere Wissenschaftler. Das könnte zwar sein, hängt aber von vielen Faktoren ab. Es könnte aber auch Virologe 1 mit 80% Wahrscheinlichkeit richtig gelegen haben... aber das bedeutet halt auch, dass er zu 20% falsch liegen kann.
Und das ist dann vielen Leuten schon zu komplex...
@lucan-7 Wenn Du Biologe bist und Dich zudem noch mit der aktuellen Literatur zum Thema beschäftigst, dann bekommst Du schon ein sehr konkretes Bild davon, wo sich die Wahrheit befindet.
Es wurden ja auch die Besprechungsprotokolle aus dem Institut geleakt, wo deutlich wurde, dass nicht alle Experten so einfach die regierungsgenehme Meinung geschluckt haben. Das hat mir Hoffnung gegeben, dass es um die deutschen Experten doch nicht so hoffnungslos bestellt ist.
Wenn Du Biologe bist und Dich zudem noch mit der aktuellen Literatur zum Thema beschäftigst, dann bekommst Du schon ein sehr konkretes Bild davon, wo sich die Wahrheit befindet.
Wenn das doch so einfach ist - warum bekommen die Spezialsten selbst das dann nicht hin...?
Wer mit solchen Sprüchen und einfachen Lösungen daherkommt, der ist für mich jedenfalls nicht gerade glaubwürdig.
Es wurden ja auch die Besprechungsprotokolle aus dem Institut geleakt, wo deutlich wurde, dass nicht alle Experten so einfach die regierungsgenehme Meinung geschluckt haben.
Wissenschaft ist keine Meinung... hier muss natürlich deutlich unterschieden werden.
Wenn das doch so einfach ist - warum bekommen die Spezialsten selbst das dann nicht hin...?
Wer mit solchen Sprüchen und einfachen Lösungen daherkommt, der ist für mich jedenfalls nicht gerade glaubwürdig.
Es geht nicht um einfache Lösungen - es geht um gewissenhaftes Recherchieren. Und wer nur die Haltung von einem Wissenschaftler zum Standard macht, der weiß nicht, wie man einen Überblick über die Lage eines Themengebietes bekommt.
Wissenschaft ist keine Meinung... hier muss natürlich deutlich unterschieden werden.
Doch, Wissenschaft ist oft auch Meinung. Dann nämlich, wenn es verschiedene Schule, unterschiedliche Ansätze, eine Sache zu deuten, gibt. Wer da keinen "Stallgeruch" hat, der ist frei, sich aus der Vielfalt der Ansätze selber eine taugliche Synthese zu schaffen.
@lucan-7 Was der Wissenschaftsbetrieb allerdings auch lernen muss ist eine klare Kommunikation. Der Virologe muss deutlich machen, was man gesichert weiss und was man lediglich vermutet und dabei klar abwägen.
Und die Zuhörer müssen in der Lage sein, eine Vermutung auch als solche einzuordnen... und sich dann nicht am Ende zu beschweren: "Aber der Wissenschaftler hat doch gesagt..." - Nein, hat er nicht, er hat eine Vermutung geäussert, die sich später als falsch erwiesen hat. Das ist keine "Lüge", so geht Forschung. Das ist normal.
So würde man das normalerweise annehmen. In einer von der Politik missbrauchten Wissenschaft ist das aber anders. Nicht umsonst habe ich die Zeit des Christentum unter Kaiser Konstantin mit der der Wissenschaft heute verglichen.
Bis Konstantin gab es Glaube ohne weltliche Macht. Das war nicht immer schön, wenn man nur an die Verfolgung wegen des Glaubens denkt. Dann kam Konstantin, entdeckte durch eine übernatürliche Erfahrung und weltlichen Konsequenzen (Schlacht an der Milvischen Brücke) den Herrn, lies es sich von halbgaren Theologen mit dem Sonnengott verschwurbeln und verpasste dem dann noch römischen kulturellen Rahmen (Gottesdienste in Basilika, Liturgie der Gottesdienste an römische Krönungsfeier angelehnt ...) und nahm vermutlich auch inhaltlich Einfluss auf die Sicht der Dinge.
Das Christentum war als Staatsreligion deutlich komfortabler aufgestellt - aber es hatte schon da seinen Kern ein Stück weit verloren.
Da ist die Wissenschaft heute auch. Wenn man in den RKI Protokollen lesen kann, dass sich die Wissenschaftler an sich einig sind - dann aber klarstellen müssen, dass der Minister eine andere Sicht wünscht - dann kannst Du Dir vorstellen, was der offizielle Vertreter der Wissenschaft da gegenüber der Presse äußern wird.
Die Wissenschaft hat da nichts mehr mit Erkenntnisgewinn oder dem Bemühen um Wahrheit zu tun, sondern ist Steighalter der Macht, Werkzeug, den Menschen gewollte, aber unangenehme Dinge aufzuerlegen. Und das dürfte mehr passieren, als man so denkt. Die Politik hat sich die Wissenschaft als ihr Instrument, ihr Handwerkzeug in die Hand genommen. Und wie das Christentum seinerzeit auch hat die Wissenschaft darüber den Kern ihres Wesens und eigentlich sogar ihre ethisch gegründete Daseinsberechtigung gefährdet oder sogar verloren. Sie steht jedenfalls nicht mehr über einer ihrem Kern aus machtpolitischen Gründen missbrauchten Kirche, sondern ersetzt diese in ihrer politischen Funktion.
Für die Wissenschaftler ist es ganz schwierig, mit so einer Situation klarzukommen. Christian Heinrich Maria Drosten ist ein sehr guter Wissenschaftler. Auch deshalb wurde er wohl für die Aufgabe, die er dann in der Pandemie wahrnehmen musste, ausgewählt. Im Vorfeld der Pandemie hatte es Schulungen und Übungen in Bezug auf diese Aufgabe gegeben. In dieser Übung mussten sich die Teilnehmer mit einer Pockenepidemie auseinandersetzen. Sie haben gelernt, wie wichtig es ist, eine Bevölkerung zu lenken, sodass man den Schaden kleinhalten kann. Die Wissenschaft fungierte hier als Instrument, die rational denkenden Menschen in dieses Schema hineinzubekommen. Und vor diesem Hintergrund ist die Aufgabe zu sehen.
Herr Drosten hat diese Aufgabe sicher gut wahrgenommen und er war immer noch der anerkannte Wissenschaftler. Mir ist nicht bekannt, dass er selber an diesem Bashing wahrheitsliebender Kollegen teilgenommen hat. Das war dann mehr so die Deppenaufgabe, ein klassischer Propagandajob.
Mir geht das alles ziemlich gegen den Strich. Und das ist so, weil ich die Wissenschaft liebe. Ich komme schwer damit klar, sie missbraucht, sie vergewaltigt zu sehen. Das ist so, weil ich in ihr eine höhere Aufgabe als die, das aktuelle Weltgeschehen zu bestimmen, sehe. Wir haben hier für die materielle Welt eine Grundlage für philosophisch geformte Weltbilder (eine von mehreren Grundlagen, die jede Philosophie berücksichtigen muss). Es ist die Wissenschaft ganz große Kultur und als solche ein sehr hoher Schatz der ganzen Menschheit. An so etwas biegt man nicht einfach so herum, benutzt es wie eine Knute oder ein Gewehr.
Politik ist als dreckiges Geschäft bekannt. Ich frage mich, ob das immer so sein muss. Ich habe die Hoffnung, dass Politiker aufrichtig und auf Augenhöhe mit den Bürgern kommunizieren können und dass sie darüber so viel Respekt bei den Bürgern gewinnen, dass diese ihnen ohne wissenschaftliches Fakefundament in wichtigen Vorgaben folgen. Für mich bedeutetet das, dass Politiker seinerzeit eine Ausgangssperre und ein Kontaktverbot auch ohne wissenschaftliche Pseudovorlage hätten verhängen können. Wir kannten das Virus ja nicht und es gab ja den Verdacht, dass wir es mit einem anthropogen entstanden Monstervirus zu tun hatten, bei dem keiner wusste, was das so drauf hat.
Gleiches gilt nicht nur für den Missbrauch der Wissenschaft, sondern auch für das Geschäft der Angstmacherei. Man wollte die Menschen verunsichert in ihren Wohnungen verschanzt sehen. Ich habe da noch ein Graffiti mit einem Wesen, das Angsterfüllt sich an einer Rolle Toilettenpapier klammert, vor Augen. Das ist so mein inneres Mem für die Bevölkerung in Coronazeiten. Dabei weiß jeder Arzt (ich hoffe es zumindest) dass Angst ein Blockierer des Immunsystems ist. Ein in seiner Funktion aufs Amygdala reduziertes Gehirn verliert jede Möglichkeit rationalen Handelns und schaltet alle nicht für Flucht, Blockade oder Kampf notwendigen Körperfunktionen ab - dazu gehören dann auch Immunabwehr und Verdauung. Damit war die natürliche Abwehr bei vielen Menschen stark eingeschränkt, was keine gute Grundlage ist, eine Pandemie zu überstehen. Die Lösung sollte halt von einer Impfung kommen, die mit einer Technologie daherkam, die bis heute keine reguläre Zulassung auch nur eines Präparates hinbekommen hat.
Mit gegenseitiger Wertschätzung und Achtung hatte das alles nichts zu tun. Aber die braucht es, um solche Situation als Bevölkerung zu tragen und zu überstehen und dann auch noch gestärkt daraus hervorzugehen.
Wir sind mündige Bürger. Wir sind es immer noch und jeder sollte darauf achthaben, dass er nicht entmündigt wird. Und wenn ich unreflektiert einer Sache - oder besser: einem Menschen folge, dann nur, weil ich ihm vertraue. Und wenn die Gesellschaft solche Menschen nicht hat, dann sehen wir uns vor einer kulturellen Aufgabe. Am Bewältigen dieser Aufgabe dürfte sich entscheiden, ob der Mensch als Kulturwesen Fortbestand hat auf Erden - oder aber ob wir in einer manipulierten und betrogenen Menschheit viehgleich leben, die sich dann von einer ethisch minderbemittelten Elite ausbeuten lässt.
Und wenn Du jetzt "Verschwörungstheorie" schreist, dann bitte ich Dich, die von mir geschilderten Szenarien und ihren systematischen Klimax gedanklich zu modellieren. Wo kommst Du da heraus? Ist das Verschwörungstheorie oder eine den Rahmenbedingungen geschuldete Notwendigkeit?
Lasst uns doch denken, solange wir das noch können! Und lasst uns Entscheidungen treffen, die die Menschheit in einen Zustand bringen, den diese für ihren Fortbestand nötig hat: eine auf Hoffnung (wer will auch Glaube) und Liebe gegründete Gesellschaft, die rational auf Erhalt und Förderung der Lebensbedingungen aller ausgerichtet, lebt und wirtschaftet. Eine Gesellschaft, wo gegenseitige Achtung selbstverständlich ist und keiner meint, den anderen betrügen oder manipulieren zu müssen. Eine Gesellschaft, wo die Begegnung mit dem Nächsten auf Augenhöhe und mit Achtung geschieht, Vielfalt als Wert begriffen wird und der Nächste nicht als Konkurrent, sondern als wertvoller Bestandteil der menschlichen Besatzung auf Erden, als Erfüller oder zumindest als potentieller Erfüller von wichtigen Aufgaben betrachtet wird.
Mir ekelt vor einer Gesellschaft viehgleicher Menschen. Mich ekelt da nicht vor den Menschen, die da mein Mitgefühl haben. Mich ekelt vor der Erniedrigung der Einfachen, des „Proletariats“, und vor denen, die deren Potenzial und Würde einfach so wegschmeißen (ihre eigene übrigens auch ...).
Da ist die Wissenschaft heute auch. Wenn man in den RKI Protokollen lesen kann, dass sich die Wissenschaftler an sich einig sind - dann aber klarstellen müssen, dass der Minister eine andere Sicht wünscht - dann kannst Du Dir vorstellen, was der offizielle Vertreter der Wissenschaft da gegenüber der Presse äußern wird.
Bevor ich darauf eingehe... kannst du bitte mal präzisieren, auf welchen Fall genau du dich hier beziehst, mit entsprechendem Link?
@lucan-7 Ich hatte meinem Beitrag einen Text von Dir vorangestellt:
Was der Wissenschaftsbetrieb allerdings auch lernen muss ist eine klare Kommunikation. Der Virologe muss deutlich machen, was man gesichert weiss und was man lediglich vermutet und dabei klar abwägen.
Und die Zuhörer müssen in der Lage sein, eine Vermutung auch als solche einzuordnen... und sich dann nicht am Ende zu beschweren: "Aber der Wissenschaftler hat doch gesagt..." - Nein, hat er nicht, er hat eine Vermutung geäussert, die sich später als falsch erwiesen hat. Das ist keine "Lüge", so geht Forschung. Das ist normal.
Darauf habe ich mich bezogen. Die Möglichkeit, dass Wissenschaftler etwas komplett konträr zum Expertenkonsens argumentieren, ist hier ein Fall, den Du nicht erwähnt hattest.
Das kommt aber vor, wenn Wissenschaft Narrative liefern bzw. stützen muss. Es ist dies auch Beispiel für den Missbrauch, den ich ausführlich beklagt habe.
Darauf habe ich mich bezogen. Die Möglichkeit, dass Wissenschaftler etwas komplett konträr zum Expertenkonsens argumentieren, ist hier ein Fall, den Du nicht erwähnt hattest.
Das kommt aber vor, wenn Wissenschaft Narrative liefern bzw. stützen muss. Es ist dies auch Beispiel für den Missbrauch, den ich ausführlich beklagt habe.
Schön... ich möchte aber trotzdem deine Belege sehen, auf die du dich beziehst. Du schreibst ja von einem konkreten Fall.
Bezüglich dem Konstantin, bist Du dir sicher was davon Mythen sind und was nicht? Über die alte Kirche hab ich schon einige Dinge gehört die Einfach Quatsch sind.
Es ist ja nie ein Geheimnis gewesen, das er sich erst am Lebensende sich Taufte und dann erst offiziell Christ wurde. Vorher war er tendenziell zunehmend schon Gläubig, er hielt wohl auch predigten und mischte sich ein indem er Arianer bekämpfte. Also das es ein Konsens unter den meisten Gläubigen heute ist, das Gott Dreieinig ist und Jesus Gott, geht so gesehen zum Teil auf ihn zurück. Nicht die Lehre an sich aber deren Durchsetzung.
Allerdings hielt er gewiss alleine keine Messen- er war nie Priester, das war ihm nie gestattet. Damit war er nicht in der Lage innerhalb der Kirche Beschlüsse zu fassen. Den Bischöfen stand es natürlich frei sich mit ihm auszutauschen. Die Entscheidung müssten jene treffen bzw. Der Bischof von Rom.
Ich würde auch nicht sagen das die alte Kirche da besonders schwach war, denn Sie hatte harte bis härteste Verfolgung überstanden. Ich glaube das damalige Konzil....von Hunderten Bischöfen und Priestern gab es eine Handvoll die keine Anzeichen massiver Misshandlungen hatten. Der schlimmsten Fall war Blind und Verstümmelt. Keine Menschen die sich erst halt Töten lassen und dann Faule Kompromisse auf breiter Ebene machen. Das ist alles aufgezeichnet. Für mich passt das mit Pauschalen Vorwürfen das sich jene alle haben komprimieren lassen, nicht zusammen.
Sind wir das wirklich?
Ich schon, du nicht?
Mein Eindruck ist der, dass es da erhebliche Defizite gibt.
Auf welcher Grundlage? Weil Deutschland in den globalen Rankings "nur" oberes Drittel ist?
Und das hängt auch damit zusammen, wie die Leute ihre Zeit verbringen. Es macht nun mal einen Unterschied, ob ich NZZ, FAZ oder Zeit studiere oder stundenlang Insta oder TikTok scrolle.
Was weisst du denn davon, wie Leute ihre Zeit verbringen? Du vergleichst hier völlig unterschiedliche Medien miteinander, was ziemlich unsinnig ist. Youtube und Facebook hast du übrigens noch vergessen.
Tages-/Wochenzeitungen haben einen oft eine klare Zielgruppe (Einkommen, Alter, gesellschaftliche Schicht) und politsche Ausrichtung. Plattformen wie Youtube, Tiktok und Instragramm sind Plattformen, die in erster Linie der Unterhaltung und weniger der Information dienen. Dafür sind sie politisch offen in jeder Richtung. Die AFD hat das verstanden, die anderen Parteien noch nicht so ganz.
20jährige Menschen egal welchen Bildungsgrades wirst du kaum für Medien wie die NZZ begeistern können. Das macht aber auch nichts, die NZZ lebt vom Glanz vergangener Tage. Seit Eric Gujer Chefredakteur wurde, ist es ein ziemliches Käseblatt, das speziell auf dem deutschen Markt den rechten Rand bedient. Da kann man auch TikTok gucken.
Wenn die Bildung abhandenkommt, ist die Grundlage für eine Demokratie genommen. Dann brauchen wir uns nicht mehr darüber unterhalten, wie man eine Bürgerbeteiligung erhält, sondern wie man zum besseren Untertanen wird.
Zum einen ist die Bildung nicht abhandengekommen, zum anderen ist Bildung keine Garantie für Bildung oder Erhalt einer Demokratie. Es gibt genügend Bespiele für hoch- oder auch nur gebildete Gesellschaften, die keine Demokratien im westlichen Sinne sind und auch nicht sein werden.
Die Änfange der Demokratie in Deutschland liegen auch nicht oder nicht ausschliesslich in
Was die Desinformation angeht, so haben wir da ja grad schlimme Zeiten hinter uns: Corona.
Desinformation bedingt einen Vorsatz und einen Zweck, einfache Fehlinformtaionen sind keine Desinformation. Ich bestreite dass die Kommunikation zu Corona die Kriterien für Desinformation erfüllt.
Die besten Quellen für Desinformation waren da wohl die sg. Faktenchecks. Es hat mir Spaß gemacht, diese mal nachzurecherchieren und so zu zerlegen. Ich bin Wissenschaftler und mein Goldstandard ist da die wissenschaftliche Veröffentlichung. Und ich basiere meine Position da sicher nicht nur auf einen Artikel, sondern auf eine Vielzahl an Artikeln, die sich dann natürlich auch ins naturwissenschaftliche Weltbild fügen müssen.
Ich hoffe, du bist nicht in der Lehre tätig. Deine Äusserungen hier auf j.de sind trotz deines Berufes "Wissenschaftler" oft genug eher fragwürdig und deine Ausführungen zu Kommunikation zu Coronazeiten eindeutig politisch gefärbt.
@derelch Was weisst du denn davon, wie Leute ihre Zeit verbringen? Du vergleichst hier völlig unterschiedliche Medien miteinander, was ziemlich unsinnig ist. Youtube und Facebook hast du übrigens noch vergessen.
Ist das Unsinnig? Es gibt ein breites Angebot an Informationsquellen. Die unterscheiden sich nicht nur in Quantität und Qualität des Gehaltes sowie ein breite der Themen, die abgedeckt werden und dem Unterhaltungswert.
Wenn ich der Wahrheit nahe kommen will, dann muss ich das Beste finden. Und wenn es mühsam ist, das zu studieren, dann hat das Finden von Wahrheit einen Preis.
Auf YouTube gibt es zum Teil wirklich gute Informationsquellen, die Inhalte komplexer Natur so aufarbeiten, dass sie leichter verständlich sind. So bekommt man zumindest mal leichter einen Einstieg in die Thematik.
Generell ist das Medium oft nur bedingt maßgeblich für den Inhalt - obwohl Twitter mit seiner Beschränkung an Zeichen natürlich keine komplexeren Darstellungen zulässt, weshalb man gegründete Wahrheit dort selten finden wird. Es ist das nur so ein Getwitter - ein Rumzwitschern, ein Rumblöken. Man gibt Stichworte, die einem wichtig sind und Menschen stimmen zu oder lehnen ab. Da geht es um Definition von Meinungsgrenzen, um das sich jemandem anhängen oder distanzieren. Es geht nicht um wirkliche Inhalte. Sicher ist die soziale Einordnung auch wichtig - aber im Kern müssen wir in der Demokratie Konsens über Inhalte finden.
Es gibt genügend Bespiele für hoch- oder auch nur gebildete Gesellschaften, die keine Demokratien im westlichen Sinne sind und auch nicht sein werden.
Und die wären?
Da bin ich ja mal gespannt! Ich kenne keinen Staat, der nicht demokratisch ist und doch nennenswert kulturell oder wirtschaftlich leistungsfähig wäre! Und wenn Du jetzt China nennst, dann vergiss bitte nicht, dass sie das Fundament für die erlangte Stärke in einer kapitalistischen Phase mit relativ viel Freiheiten gelegt hat. Das alles verfällt nun, an den Aktienkursen leicht ablesbar - und es ist eine Frage der Zeit, bis heute vorhandene Vorsprünge wieder verloren sind. Es gibt einen Weg, wie die Dinge funktionieren - und wer das leugnet, zahlt dafür einen Preis.
Wenn ich da an einen anderen eurasischen Staat denke, der sich immer noch für eine Supermacht hält, dann sehe ich da keine großen kulturellen Meisterleistungen. Wirtschaftlich war es eine Leistung, eine Selbstversorgung zu organisieren und gute Experten hat man da in letzter Zeit durch Fenstersturz verloren. Das übrigens auch ein Indiz für offensichtliche Primitivität, da es als Hinrichtungsart des Diktators gilt. In diesem Land gibt es keine Freiheit, die Meinung zu äußern - und es gibt noch nicht einmal die Möglichkeit, sich frei und umfassend zu informieren.
Es gab mal eine Zeit, in der konnte man aus diesem Staat preiswerte Alternativen für hochpreisige Produkte kaufen. Man nehme nur mal die Zenith Kameras oder die "Russentonne" als billiges Teleobjektiv. Es gab zwischendrin mal Ankündigungen, dass man da etwas anbieten wollte - aber nichts hat man zu Wege gebracht. Exportierbare Technologie gibt es dort nicht. Man kann nur Bodenschätze verticken. Und anders als die arabischen Staaten, die das Geld daraus noch sinnvoll investieren, gibt es nichts als Rüstung, was man dort halbwegs hinbekommt.
Erinnert ein wenig an ungute Deutsche Zeiten - Nazideutschland oder Preußen, wo Kultur nur auf dem Rüstungssektor stattfand und wenn es doch mal etwas Wertvolles gab, dann war es meist "trotzdem" und nicht "deshalb" entstanden.
Wo also sind die nichtdemokratischen performanten Staaten? Die arabischen Erdöllieferanten habe ich schon genannt - aber mit Petrodollarreichtum ist es keine große Kunst, zu performen - und viel Kultur ist dort ja auch nur eingekauft und nicht im Land entstanden. Diese Länder gereichen mehr oder weniger den Ländern zur Schande, die trotz solcher Einnahmen nichts auf die Reihe bekommen!
20jährige Menschen egal welchen Bildungsgrades wirst du kaum für Medien wie die NZZ begeistern können. Das macht aber auch nichts, die NZZ lebt vom Glanz vergangener Tage.
Ein gesponsortes Abo und die Notwendigkeit, in der Schuld mitdiskutieren zu können, kann da Wunder wirken!
Du wirst Dich kaum kompetent zu großen gesellschaftlichen Fragen äußern können, wenn Du als Quelle nur TikTok hast!
Desinformation bedingt einen Vorsatz und einen Zweck, einfache Fehlinformtaionen sind keine Desinformation. Ich bestreite dass die Kommunikation zu Corona die Kriterien für Desinformation erfüllt.
Genau: Desinformation braucht Vorsatz. Was führt zu Desinformation und ist da Vorsatz, wenn ich als wissenschaftlich gültige Meinung nur eine sehr kleine Schule gelten lasse und ich mich um die Masse der Wissenschaftler und ihren Erkenntnissen einen Dreck schere?
Wenn Du meinst, dass ich mir wissenschaftliche Äußerungen, ohne die Breite des wissenschaftlichen Kenntnisstandes erfasst zu haben, leisten kann - dann mag es keine Desinformation gewesen sein. Wenn Du aber meinst, dass für Äußerungen immer eine aktuelle Kenntnis der Forschungslage da sein muss und überdies langjährige medizinische Kenntnisse nicht einfach über Bord geschmissen werden dürfen - dann sind Äußerungen, ohne dies zu berücksichtigen, sehr wohl Desinformation.
Ich hoffe, du bist nicht in der Lehre tätig. Deine Äusserungen hier auf j.de sind trotz deines Berufes "Wissenschaftler" oft genug eher fragwürdig und deine Ausführungen zu Kommunikation zu Coronazeiten eindeutig politisch gefärbt.
Ja, ich bin da Freigeist und Christ. Mich interessiert nur die Wahrheit und die Gerechtigkeit. Beides sind Bestandteile der Waffenrüstung eines Christen, die eine geistige Waffenrüstung ist. Ich bin sehr bemüht, mich möglichst umfassend und gut gegründet zu informieren. Von daher liegt absolut keine Desinformation vor, wenn mir hier mal eine Äußerung passieren sollte, die im Nachhinein sich als nicht wahr erweist.
Im übrigen bitte ich Dich, konkrete Sachverhalte zu benennen. Gerne werde ich mich dazu äußern und entweder einen Fehler zugeben, oder aber Dir umfassende Quellen für meine Äußerungen liefern. Meinst Du, dass Du mir Angst machen könntest in Bezug auf eine mögliche Lehrtätigkeit? Wäre es verboten, Dinge zu lehren, die ich als Wissenschaftler gut wissenschaftlich gegründet äußere und wo ich Schwierigkeiten hätte, das Gegenteil auf der Grundlage wissenschaftlicher Redlichkeit zu behaupten?
Die Lüge ist kein gutes Fundament: niemals und nirgends!
Im übrigen bitte ich Dich, konkrete Sachverhalte zu benennen. Gerne werde ich mich dazu äußern und entweder einen Fehler zugeben, oder aber Dir umfassende Quellen für meine Äußerungen liefern.
Dann könntest du mal mit deiner Quelle anfangen, dass die Politik im Rahmen von Corona wissenschaftliche Ergebnisse beeinflussen wollte oder beeinflusst hat.
Das war ja eine deiner Behauptungen...
@lucan-7 Dann könntest du mal mit deiner Quelle anfangen, dass die Politik im Rahmen von Corona wissenschaftliche Ergebnisse beeinflussen wollte oder beeinflusst hat.
Das habe ich nicht behauptet. Zeig mir, wo ich das gemacht habe - oder sei bitte etwas präziser.
Nimm aber das hier mal als Beispiel:
Das ist ein Beispiel, wie sich Politiker ein von dem wissenschaftlichen Fundament abgehobenes und schlicht falsches Narrativ erdacht und promotet haben.
Unschön, dass grade dieses Narrativ in eine sozial Ächtung führte und damit zu einer Trennung in der Gesellschaft beitrug, die heute noch in den Ergebnissen der AfD und von Frau Wagenknecht ihren Nachhall haben dürfte.
https://www.nzz.ch/meinung/corona-die-schikanierung-der-ungeimpften-ld.1711507
Das habe ich nicht behauptet. Zeig mir, wo ich das gemacht habe - oder sei bitte etwas präziser.
Du hattest irgendwo von Papieren geschrieben, die kürzlich freigegeben wurden und aus denen eine versuchte Einflussnahme auf Wissenschaftler der Charité hervorgeht.
@lucan-7 Du hattest irgendwo von Papieren geschrieben, die kürzlich freigegeben wurden und aus denen eine versuchte Einflussnahme auf Wissenschaftler der Charité hervorgeht.
Ja, das ist aus den Charité Leaks und es war hier die Situation, dass die Wissenschaftler sich einige waren, dass das, was die Politiker da von sich gaben, grober Unfug war - dass man aber einsah, dass man dagegen nichts unternehmen könne, weil dieses Narrativ ganz einfach durchgezogen werden sollten.
Nach diesen Dokumenten sieht es für mich so aus, dass im Expertengremium die Wissenschaftler sich frei äußern könnten. Aber das, was sie da besprachen, spiegelte nicht immer die auch aus ihren Reihen mit angetriebene öffentliche Darstellung wider.
Was die Papiere angeht, so gibt es da nicht nur die von mir verlinkten Artikel, sondern zum Beispiel auch eine größere Dokumentation des ZDF, wo man auch die Textstellen selber zu lesen bekommt.
@goodfruit bedauerlich dass diese Unterlagen archiviert wurden, aber das ist halt gesetzliche Vorschrift. Wäre besser gewesen es hätte sie nicht gegeben. Aber das ist Trauer über zerschlagene Eier. Solche Dinge sollten besser nicht an die Öffentlichkeit, das sind Staatsinterna.
Habe auch nie verstanden warum die UdSSR die Archive zu der Zeit Stalins aufbewahrte und das Ganze nach Stalin nicht einfach shredderte. Und die UdSSR hatte genug Zeit. Denn Zeit braucht man, gerade wenn es Papier ist, aus dem Grund überlebte die Mitgliederkartei der NSDAP, die liess sich nicht einfach verbrennen und der Betreiber der Papiermühle der die zerstören sollte hatte keine Lust und übergab sie den Allierten.
@der_alte Das finde ich eine einigermaßen erschreckende Ansicht. Es sollte doch bekannt werden, wenn wir belogen werden -oder?
Als Demokratie ist Vertrauen ein hohes Gut. Wer das riskiert, ist wohl eher nicht geeignet für eine verantwortungsvolle Position.
Ich kann damit umgehen, dass Menschen irren.
Ich kann damit umgehen, dass Menschen eine andere Meinung haben als ich.
Ich kann damit umgehen, dass eine Regierung ihr Klientel besser behandelt als das einfache Volk.
Aber ich kann nicht damit umgehen, betrogen, belogen, manipuliert und rumgeschupst zu werden. In so etwas steckt so viel Verachtung! Das tut weh und das weckt Misstrauen.
Wenn man der Meinung gewesen wäre, alle Menschen hätten geimpft werden sollen, dann hätte man das halt verpflichtend machen müssen. Dann hätte man aber auch für sämtliche Impfschäden aufkommen müssen!
Wenn man es frei stellt, geimpft oder nicht geimpft zu werden, dann finde ich es nicht OK die Menschen mit künstlich erzeugtem Druck zu manipulieren und sie in eine Ecke der Verachteten zu stellen.
Die Konsequenz ist jetzt da. Wir können sie bei jeder Wahl erfahren. Diejenigen, die sich so verhalten haben, haben die politische Kultur und die alten Parteien, die hinter dieser Art der Behandlung standen, schwer belastet. Es wird lange dauern, bis sich das wieder eingerenkt hat. All das sind auch mit Spätfolgen, die man bei einer zukünftigen Pandemie mit berücksichtigen sollte.
Es geht aber auch gar nicht immer nur um das Thema Desinformation. Sehr oft geht es darum, wie man Fakten oder Geschehnisse interpretiert, untermalt.
Die wenigsten der Leute denen man als Beispiel Russland "Nähe" vorwirft, werden es für Gut heißen, was der in der Ukraine Putin treibt. Es werden aber andere Dinge daraus geschlossen die man sich als Reaktion in der Deutschen Politik wünscht. Ohne das jetzt moralisch werten zu wollen. Aber das hätte dann nicht immer mit Fake zu tun in dem Sinn.
Die Gefahr aber bei so einer KI kann für die Christen sein, das zum Beispiel Dinge die den Glauben betreffen, sich nicht mit Naturwissenschaften decken oder nicht verbindlich gesagt werden dürften. Wie wäre dann ein Austausch im Forum noch möglich.
@der_alte Daß gerade Sie diese Art von staatlicher/halbstaatlicher Kontrolle gut finden, wundert mich nicht im geringsten. Und dann noch mit Organisationen, die es selbst nicht so mit der Wahrheit haben wie Correctiv oder der Antonio-Stiftung, die von einer früheren Stasi-IM geführt wird? Ich habe Herrn von Notz bisher als einen der wenigen vernünftigeren Grünen geschätzt, aber sowas, was hier skizziert wird, ist ein Schritt in eine linke Meinungsdiktatur. Nein, eher ein Sprung mitten in diese Jauchegrube.
Da ich nicht einen Extra-Thread eröffnen möchte, packe ich dieses Fundstück mal hier mit rein: Ein SPON-Artikel über eine kürzlich lancierte Fake-Story über Frau Harris. Interessant daran ist, wie systematisch da Lügen lanciert werden: Schauspieler werden engagiert, ganze Fake-Websites von angeblichen Fernsehsendern Tage und Wochen vorher installiert usw. usf.
Das alles erinnert mich (mal wieder... 😀 ) an den Scifi-Roman "Corvus" von Neal Stephenson (den man unbedingt lesen sollte). In dem dreht es sich am Anfang darum, wie die Zestörung einer us-amerikanischen Stadt durch eine Atombombe inszeniert wird. Noch etwa aufwendiger als im hier verlinkten realen Beispiel, aber es geht dabei dann auch noch um etwas mehr... Im Roman wird dieses eine Fake-Ereigniss zu einer Art Schlüsselereignis, vom dem ausgehend die USA sich in zwei Länder mit grundsätzlich unterschiedlichen Realitäten entwickelt: die einen erkennen, dass es sich da nur um eine groß angelegte Täuschungsaktion handelte, die anderen lassen sich durch noch so viele Gegenbeweise nicht von ihrer Übezeugung abbringen, dass die Stadt atomar ausradiert wurde.
Ein gedanklicher Strang des Romans erzählt von unterschiedlichen IT-Milliardären, die auf unterschiedliche Weise darangehen, das Phänomen der asozialen Medien (N. Stephenson hatte den Einfall, die als "Miasma" zusammenzufassen) als Zerstörer von Informiertheit zu bekämpfen. Eine im Buch vorkommende Strategie, die zumindest teilweise aufzugehen scheint, sieht so aus, dass nicht etwa Fake-News verboten oder "rausgefiltert" werden, sondern dialektisch genau das Entgegengesetzte geschieht: per Bot-Einsatz automatisiert werden so viele herabsetzende, entwürdigende Fakes über Millionen von Internet-Nutzern in die Welt gesetzt, dass über Kurz oder Lang jeder (oder zumindest eine ausreichend große Anzahl) Opfer solcher Fakes wird, wodurch die Bereitschaft, noch den geringsten Fliegenschiss auf solche "Berichte aus den sozialen Medien" zu geben, stetig abnimmt.
Wie weit eine solche Strategie tatsächlich besser als KI-unterstützte Inhaltsüberwachung von Beiträgen im Miasma geeignet wäre, Fake-Informationen ihre meinungsbildende Macht zu nehmen, wage ich nicht zu beurteilen. Aber für den Fall, dass sie genau so wenig tauglich wäre wie andere Strategien, so wäre sie zumindest witzig. Wiewohl sie auch nicht ohne KI-Einsatz auskommt. Und das ist doch schon wieder in sich ironisch, oder nicht? Ohne KI-Unterstützung werden wir offenbar der desaströsen Folgen des Freisetzens der allerersten KI-Generation (Google, Fratzenbuch, Instant Gramm, Zwitscher usw.) nicht mehr Herr. Selbst cleveren Romanautoren fallen da keine KI-freien Szenarien ein.
@jack-black Hier noch ein Bekenntnis zu einer üblen Lüge:
Die Katzen und Hunde im Süden der USA können also aufatmen - ihnen droht nicht das Ende in der Pfanne oder am Spieß!
Übel ist es auch deshalb, weil es gleich mal den geballten Wahnsinn freigelassen hat: man schaue sich mal die Konsequenzen für Ohio gegen Ende des Artikels an.
Ich kann mich nur wundern. Wie ist so jemand noch wählbar? Kann man ohne jeden Anflug von Scham in den USA wirklich jeden Mist behaupten?