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Frauenquote für die Vorstände in der Wirtschaft

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Banji
Themenstarter
Beiträge : 3581

Das will die Koalition neuerdings.

Wollten die Frauen das bisher nicht? Oder haben die Männer in den Vorständen sich heimlich getroffen - ohne dass die Frauen das mitkriegten? Irgendwie mufft der Vorschlag nach 80ziger Jahre.

Aber welche Frau will denn eine Quothilde sein?

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126 Antworten
joe390
Beiträge : 465

Frauenquoten sind diskriminierend, und realitätsfern obendrein
Frauenquoten sind sind schon vom Prinzip her diskriminierend. Echte Gleichberechtigung würde heißen: "Das Verhältnis von vergleichbar gut qualifizierten Kandidaten muss sich in der Besetzung des Vorstandes widerspiegeln". Wenn sich also 70 Männer und 30 gleich gut qualifizierte Frauen um 10 Plätze bewerben, müssten sich 7 Männer und 3 Frauen im Vorstand wiederfinden. Wenn es 30 Männer und 70 Frauen sind, entsprechend umgekehrt.

Nun ist es eben auch so, dass ein bestimmter Anteil Frauen tatsächlich beruflich eher zurücksteckt. Warum auch nicht? Als Mann denke ich manches mal, dass die Nähe zu Familie, Kindern und Freunden das mehr als aufwiegt. Und vielleicht sind Frauen einfach nur schlau, wenn sie keinen Vorstandsjob mit 80 und mehr Wochenstunden anstreben? In der Folge gibt es eben weniger weibliche als männliche Kandidaten. Wenn man nun per Gesetz eine Quote erzwingt, die sich nicht in den Bewerbern widerspiegelt, werden die Männer einseitig benachteiligt, weil die (wenigen) Frauen bessere Chancen bekommen. Unangenehmer Nebeneffekt: Der Ruf, eine "Quotilde" zu sein, erhält plötzlich eine gewisse Berechtigung. Statistisch erhalten außerdem sogar weniger qualifizierte Frauen den Vorzug. Das schadet der Firma und verstärkt den Unmut gegenüber den Quotilden.

Die Lösung? Nun ja, eigentlich sollten Posten fair besetzt werden. Andererseits ist aber gerade die Führungsebene kein Ponyhof, sondern es herrscht Wettbewerb und nicht selten setzen sich Macht- und Karrierestreben durch. Das gilt übrigens für Männer wie für Frauen. Und die gleichen Politiker/innen entdecken nun die Gerechtigkeit als Prinzip in der Postenbesetzung?? - Bitte nicht falsch verstehen, ich bin sehr dafür, Führungspositionen nach Fähigkeit und Eignung zu besetzen, Aber dann möge man sich bitte grundsätzlich für eine solche Besetzung nach Eignung und gegen Intrigen und Machtkämpfe einsetzen und nicht plakativ eine Geschlechtergerechtigkeit propagieren. Wie bitte? Ihr sagt, die Forderung, Führungspositionen nach Eignung zu besetzen und gegen Intrigen und Machtspielchen vorzugehen, sei ein frommer Wunsch? Wahrscheinlich, leider. Aber wenn das als Grundprinzip Einzug halten würde, bräuchte man auch keine Frauenquote. Wenn es sich nicht als Grundprinzip durchsetzt, hilft auch keine Frauenquote, sondern ist lediglich Fassade.

joe390 antworten


Alescha
Beiträge : 5960
Veröffentlicht von: @banji

Das will die Koalition neuerdings.

Neuerdings? Die Diskussion darüber ist doch ein alter Hut.

alescha antworten
2 Antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

"Irgendwie mufft der Vorschlag nach 80ziger Jahre."

Deswegen hatte ich das oben angemerkt.

banji antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5960

So lange müssen wir gar nicht zurückgehen. War vor 2? Jahren schon der Aufreger?

Auf jeden Fall war ich gerade überrascht, daß das wieder hochploppt. Habe ich gar nicht mitbekommen.

alescha antworten
ALF.MELMAC
Beiträge : 2153

In den USA ein ganz dickes Thema

Heißt bei denen Diversity

Falls du zufällig Bloomberg TV sehen kannst, schau mal rein...

alf-melmac antworten
1 Antwort
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348

Als Übergangsregelung...
... um den Status Quo zu brechen sicher berechtigt.

arcangel antworten


staffan
Beiträge : 348

Die soziale Gerechtigkeit erfordert es einfach, ..
.. dass mehr Akademikerinnen dienstwagenmäßig von Mercedes-E- auf Mercedes-S-Klasse umsteigen und von PVC-Bodenbüros in die Teppichetage umziehen können, deswegen bin ich für die Frauenquote!

Die Putzfrauen und Kassiererinnen bei Netto und Norma werden das genauso sehen und sich freuen über die Lösung einer gravierenden sozialen Problemlage!

Und bestimmt wird die Frauenquote in Vorständen demnächst auch der große Wahlkampfknüller bei Sozis und Grünen!

staffan antworten
1 Antwort
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15292
Veröffentlicht von: @staffan

.. dass mehr Akademikerinnen dienstwagenmäßig von Mercedes-E- auf Mercedes-S-Klasse umsteigen und von PVC-Bodenbüros in die Teppichetage umziehen können, deswegen bin ich für die Frauenquote!

Man bedenke, dass dafür keine zusätzlichen Fahrzeuge angeschafft werden müssen, da für jede Frau, die diesen Aufstieg schafft, einem ebenso qualifizierten Mann derselbe Aufstieg verweigert werden wird und er sich dann mit weniger begnügen muss.

Veröffentlicht von: @staffan

Die Putzfrauen und Kassiererinnen bei Netto und Norma werden das genauso sehen und sich freuen über die Lösung einer gravierenden sozialen Problemlage!

Sollten sie Jura oder Betriebeswirtschaft studiert haben könnten sie über die Gelegenheit tatsächlich froh sein.

lucan-7 antworten
LittleBat
Beiträge : 1813

Ich würde es besser finden, wenn Firmen belohnt würden, dass sie insgesamt diverser sind. Sozusagen je mehr sich einer 50:50 Quote in den einzelnen Bereichen angenähert wird, desto mehr Belohnung bekommt eine Firma.
So wäre es auch ausgeschlossen, dass man sich mit der Einstellung von ausschließlich weiblichen Putzfrauen, irgendwelche Belohnungen sichert.

Nur in den Vorständen, alter Hut, bringt nur einen Moment etwas, um die "Tradition" etwas aufzubrechen.

Dass man Männer dazu zwingen muss, ihre angestammten Reviere zu öffnen, ist leider notwendig. Sie hatten ja nun Jahrzehnte Zeit, und gebracht hat es nichts.

Veröffentlicht von: @banji

Aber welche Frau will denn eine Quothilde sein?

Es ist ein abgegriffener Kniff, den Schwarzen Peter den Frauen zuschiebt, die ja durchaus ebenso qualifiziert sind (oftmals sogar besser).

littlebat antworten
16 Antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581
Veröffentlicht von: @littlebat

Es ist ein abgegriffener Kniff, den Schwarzen Peter den Frauen zuschiebt, die ja durchaus ebenso qualifiziert sind (oftmals sogar besser).

Ich würde denken, dass dort wo Frauen genauso qualifiziert sind wie Männer oder auch besser qualifiziert sind, Firmen Frauen durchaus in entsprechende Positionen einräumen.
Sie wären ja schön doof, das nicht zu machen.

Aber würde dich das denn nicht stören, wenn Du weißt, Du wirst nur genommen, weil eine Quote erfüllt werden muss?

Veröffentlicht von: @littlebat

Ich würde es besser finden, wenn Firmen belohnt würden, dass sie insgesamt diverser sind. Sozusagen je mehr sich einer 50:50 Quote in den einzelnen Bereichen angenähert wird, desto mehr Belohnung bekommt eine Firma.

Es wäre besser, wenn die Situation die wäre, dass nur nach den vorhandenen Begabungen und Fähigkeiten entschieden wird und nicht nach männlich/weiblich/divers uws.
Zumal es ja auch wirtschaftliche Sparten gibt, die entweder von männlichen oder von weiblichen Arbeitskräften dominiert werden.
Da Belohnungssysteme einzuführen würde an der Wirklichkeit vorbeigehen.

banji antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5960
Veröffentlicht von: @banji

Ich würde denken, dass dort wo Frauen genauso qualifiziert sind wie Männer oder auch besser qualifiziert sind, Firmen Frauen durchaus in entsprechende Positionen einräumen.
Sie wären ja schön doof, das nicht zu machen.

Sind sie aber.
Und nicht nur wenn es um höhere Positionen geht.

Frauen haben aus Sicht der Chefs nämlich einen Nachteil: Sie können schwanger werden (= Mutterschutz und wahrscheinlich anschließende Elternzeit) oder haben womöglich Kinder (= weniger Bereitschaft zu Überstunden, fehlen häufiger weil Kind krank etc.).

alescha antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581
Veröffentlicht von: @alescha

Frauen haben aus Sicht der Chefs nämlich einen Nachteil: Sie können schwanger werden (= Mutterschutz und wahrscheinlich anschließende Elternzeit) oder haben womöglich Kinder (= weniger Bereitschaft zu Überstunden, fehlen häufiger weil Kind krank etc.).

Insofern sind es vielleicht betriebswirtschaftliche Gründe, warum manche Firmen bei gleicher Qualifizierung und Begabung eher Männer als Frauen einstellen?

Bei einer kleinen Firma mit 3 oder 4 Angestellten , von denen zwei schwanger, im Mutterschutz, in Elternzeit, bei kranken Kindern sind ... dann geht das sicher an die wirtschaftliche Substanz.

banji antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5960
Veröffentlicht von: @banji

Insofern sind es vielleicht betriebswirtschaftliche Gründe, warum manche Firmen bei gleicher Qualifizierung und Begabung eher Männer als Frauen einstellen?

Daneben gibt es aber sicher noch jede Menge Vorurteile. Wenn man wissen will, was in den Köpfen vieler Männer noch rumspukt, muß man sich nur in den sozialen Medien umschauen.

Veröffentlicht von: @banji

Bei einer kleinen Firma mit 3 oder 4 Angestellten , von denen zwei schwanger, im Mutterschutz, in Elternzeit, bei kranken Kindern sind ... dann geht das sicher an die wirtschaftliche Substanz.

Aber über die reden wir hier ja nicht, oder?

alescha antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

Außer bei jesus.de bin ich in keinem sozialen Medium. Das tue ich mir nicht an. Insofern musst Du mich aufklären. 😊

Veröffentlicht von: @alescha

Aber über die reden wir hier ja nicht, oder?

Im Augenblick ja. Aber ich denke, man wird auf Dauer keine Grundsatzänderungen herbeiführen können, die dann nicht auch als solche für kleine Firmen gelten.

banji antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5960
Veröffentlicht von: @banji

Außer bei jesus.de bin ich in keinem sozialen Medium. Das tue ich mir nicht an. Insofern musst Du mich aufklären. 😊

Auch bei jesus.de zieht es mir manchmal die Schuhe aus.

alescha antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

Barfußlaufen ist gesund. Eine Prädikantin bei uns predigt nur barfuß. 😊

Das Problem sind die falschen Erwartungen.
Hier ist genauso der Durchschnitt aller Meinungen von hier bis da und quer durch die Mitte vertreten, wie bei anderen sozialen Medien auch. Wozu brauche ich da noch anderen sozialen Medien?

banji antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5960
Veröffentlicht von: @banji

Wozu brauche ich da noch anderen sozialen Medien?

Mein Uropa - stramm konservativ - abonnierte den SPIEGEL (linke Kampfpresse), um sich künstlich aufzuregen.
Wenn ich mich künstlich aufregen will, lese ich die Kommentarspalten bei Facebook. 😌

alescha antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @banji

Ich würde denken, dass dort wo Frauen genauso qualifiziert sind wie Männer oder auch besser qualifiziert sind, Firmen Frauen durchaus in entsprechende Positionen einräumen.

Also denkst du, dass die Frauen in Deutschand alle nur zu blöd und unqualifiziert sind?

Tatsache ist, dass Frauen noch immer aus Gründen nicht eingestellt werden, die Alescha genannt hat - obwohl das natürlich eigentlich völliger Unfug ist. Und noch ein paar bescheuerte...

Veröffentlicht von: @banji

Aber würde dich das denn nicht stören, wenn Du weißt, Du wirst nur genommen, weil eine Quote erfüllt werden muss?

Warum sollte ich? Wenn ich mich auf einen Job bewerbe, für den ich qualifiziert bin, wenn ich ausgewählt werde, wenn ich danach die Probezeit bestehe und meine Arbeit gut mache - warum sollte ich mir dafür blöd vorkommen?
Kommen sich Behinderte auch blöd vor, weil man sie einstellt, weil sie qualifiziert sind und ein Handicap sind? Würdest du das jemanden auch fragen, der blind ist oder keine Arme hat?

Veröffentlicht von: @banji

Es wäre besser, wenn die Situation die wäre, dass nur nach den vorhandenen Begabungen und Fähigkeiten entschieden wird und nicht nach männlich/weiblich/divers uws.

Blöderweise schaffen Männer (Vorstände) das aber seit Jahrzehnten nicht. Pech. Chance vertan. Soll man da jetzt Mitleid haben?

littlebat antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5960
Veröffentlicht von: @littlebat

obwohl das natürlich eigentlich völliger Unfug ist

Inwiefern ist das eigentlich Unfug? 🤨

Seien wir doch mal ehrlich: Es sind meist die Frauen, die länger in Elternzeit gehen, und wenn die Kinder krank sind sind kümmern sich meist die Frauen. Jedenfalls sieht man in den Kinderarztpraxen nur sehr selten Männer.
Es sind meist die Frauen, die beruflich kürzer treten, wenn Kinder da sind.

Ich gönne es ja jedem Chef, der einem Kerl den Vorzug gibt, daß der dann irgendwann daher kommt und sagt: Ich bin Vater geworden und gehe jetzt für drei Jahre in Elternzeit. 😈
Sowas kommt halt selten vor.

alescha antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @alescha

Inwiefern ist das eigentlich Unfug? 🤨

Ich bezweifle, dass "Glucken" sich für die Chefetage bewerben - und doch wird ihnen unterstellt, dass sie ja demnächst Kinder kriegen würden. Ich kenne gleich mehrere Frauen, denen das so gegangen ist.

Veröffentlicht von: @alescha

Es sind meist die Frauen, die beruflich kürzer treten, wenn Kinder da sind.

Und warum? Weil sie das alle so toll finden?

Schau mal in Familien, in denen beide ähnlich gut verdienen. Da sieht das nämlich oft ganz anders aus. Oder bei Familien aus anderen Ländern (ich hab da einige Franzosen vor Augen, da ist es völlig normal, was bei Deutschen ein riesiges Problem zu sein scheint).

Ich kann es mir nicht verkneifen, aber sorry, ich sehe da ganz viel "Deutschland" und sehr wenig "natürliche Gründe".

Veröffentlicht von: @alescha

Ich gönne es ja jedem Chef, der einem Kerl den Vorzug gibt, daß der dann irgendwann daher kommt und sagt: Ich bin Vater geworden und gehe jetzt für drei Jahre in Elternzeit. 😈

Denen gönne ich ehrlich gesagt noch einiges mehr... 😛

littlebat antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5960
Veröffentlicht von: @littlebat

Schau mal in Familien, in denen beide ähnlich gut verdienen. Da sieht das nämlich oft ganz anders aus.

Ich lebe hier in einer Blase, wo es völlig normal ist, daß Mütter Teilzeit oder gar nicht arbeiten. Die Grundschule würde ohne diese Mütter gar nicht funktionieren, da die hier bei Ausflügen Taxi spielen, bei Projekttagen mit den Kindern kochen und basteln, im Schwimmunterricht mit Aufsicht führen, bei Bundesjugendspielen die Ergebnisse überwachen und notieren, etc. Spontan fällt mir kein Paar ein, das Kinder hat und wo beide gleich viel arbeiten. Wenn es in meiner Umgebung Paare geben sollte, wo beide ähnlich gut verdienen (was ich nicht weiß), ist es offensichtlich doch die Frau, die beruflich kürzer tritt.
Außerdem, ist es die Regel, daß beide ähnlich gut verdienen?
Uniabschluß ist ja nicht alles, ich z.B. habe einen Uniabschluß, mein Mann "nur" FH, aber rate mal, wer von uns beiden das höhere Gehalt eingestrichen hat.

Veröffentlicht von: @littlebat

Schau mal in Familien, in denen beide ähnlich gut verdienen. Da sieht das nämlich oft ganz anders aus. Oder bei Familien aus anderen Ländern (ich hab da einige Franzosen vor Augen, da ist es völlig normal, was bei Deutschen ein riesiges Problem zu sein scheint).

Ich kann es mir nicht verkneifen, aber sorry, ich sehe da ganz viel "Deutschland" und sehr wenig "natürliche Gründe".

In Schweden, das da gerne als Vorbild genommen wird, gibt es offenbar auch mehr "Deutschland" als man glauben möchte:
In Schweden ist es üblich, dass Mütter den ganzen Tag arbeiten. Dabei wären viele Schwedinnen mit Kindern lieber Vollzeitmütter. Demnach wären immerhin 45 Prozent der Schwedinnen lieber Vollzeitmütter, statt zu arbeiten.

Auch der Rechtfertigungsdruck von Müttern dort klingt arg nach "Deutschland". Klick

Über Frankreich habe ich noch nichts gelesen, aber wer weiß, ob da viele Frauen nicht auch lieber beruflich kürzer treten würden, wenn sie könnten.

Ganz ehrlich, ich bezweifle, daß alle Mütter laut "au ja, Vollzeitjob, Karriere!" rufen würden, wenn sie die Möglichkeit hätten, ihre Kinder möglichst früh in eine Ganztagsbetreuung zu stecken und wenn das von ihnen auch erwartet würde.

alescha antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348
Veröffentlicht von: @littlebat

Sozusagen je mehr sich einer 50:50 Quote in den einzelnen Bereichen angenähert wird, desto mehr Belohnung bekommt eine Firma.

OK dann brauchen wir 50:50 Quote bei den Bauarbeitern, Schwermetallarbeitern, Gerüstbauern, Tiefbauarbeiter usw.

Warum schreit da niemand nach einer gerechten Frauenquote.

Veröffentlicht von: @littlebat

Nur in den Vorständen, alter Hut, bringt nur einen Moment etwas, um die "Tradition" etwas aufzubrechen.

Da stimme ich dir zu, mittelfristig ist ne Quote sicher gut um angestammte Reviere wie du es nennst zu öffnen.

Veröffentlicht von: @littlebat

Es ist ein abgegriffener Kniff, den Schwarzen Peter den Frauen zuschiebt, die ja durchaus ebenso qualifiziert sind (oftmals sogar besser).

Hast du Studien zu der Aussage vor allem die in der Klammer oder ist das reine Meinung oder Wunschdenken.

arcangel antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1813
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3348

Das Frauen im Schnitt öfter einen Hochschulabschluss haben als Männer bedeutet nicht das eine Frau mit dem gleichen Abschluss wie ein Mann besser Qualifiziert ist.

Es ist ein abgegriffener Kniff, den Schwarzen Peter den Frauen zuschiebt, die ja durchaus ebenso qualifiziert sind (oftmals sogar besser).

Deine Aussage, dass Frauen oftmals besser qualifiziert sind, hast du leider mit diesen beiden Artikeln nicht belegt. Das einzige, was diese Artikel aussagen, dass es Quantitativ mehr Frauen mit tertiärer Ausbildung gibt, da werden aber keine Aussagen über die Art und die Qualität gemacht.

Ich weis nicht wie es bei euch in Deutschland ist, aber um Kindergärtnerin oder Primarlehrerin zu werden braucht es einen Hochschulabschluss, und da sind zu 95% Frauen anzutreffen. Nur um ein Beispiel zu nennen.

arcangel antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2026
Veröffentlicht von: @littlebat

Ich würde es besser finden, wenn Firmen belohnt würden, dass sie insgesamt diverser sind. Sozusagen je mehr sich einer 50:50 Quote in den einzelnen Bereichen angenähert wird, desto mehr Belohnung bekommt eine Firma.

Von wem sollten die Firmen belohnt werden? 🤨

jack-black antworten


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