Gottesdienstverbote
Was haltet ihr davon?
Kann man als Christ etwas dagegen tun? Gibt es wenigstens eine Petition o. ä.?
Ist das Coronavirus nur ein Vorwand?
Nachtrag vom 17.03.2020 1439
Komisch: Ich stelle nur Fragen als Diskussionsbasis und bekomme dafür negative Bewertungen.
OVG Meck-Pom erlaubt Open Air Gottesdienste
Open Air Gottesdienste sind erlaubt, wenn sie von der Versammlungsbehörde und dem Gesundheitsamt erlaubt sind. Ein generelles Verbot ist nichtig.
In Düsseldorf (ich hoffe, ich erinnere mich richtig) gab es Gottesdienst im Autokino.
Veröffentlicht von: @jadwinOpen Air Gottesdienste sind erlaubt, wenn sie von der Versammlungsbehörde und dem Gesundheitsamt erlaubt sind.
Der Wind bläst die Erreger sofort weit nach oben?
Wäre interessant zu wissen, wie sich die Erreger verbreiten und froh zu sein, wenn man selbst nicht betroffen ist.
https://www.n-tv.de/politik/Wuhan-korrigiert-Totenzahl-nach-oben-article21720024.html
Gruß und
Gottes Segen.
Jour
Veröffentlicht von: @jourDer Wind bläst die Erreger sofort weit nach oben?
Man kann die Abstandsregeln auf jeden Fall besser einhalten und muss nicht eine Anreicherung der Viren in der Luft befürchten.
Wie will man es begründen Demos zu zu lassen, Gottesdienste im Freien mit vergleichbaren Sicherheitsmaßnahmen aber nicht.
Veröffentlicht von: @jadwinVeröffentlicht von: @jadwinDer Wind bläst die Erreger sofort weit nach oben?
Man kann die Abstandsregeln auf jeden Fall besser einhalten und muss nicht eine Anreicherung der Viren in der Luft befürchten.
Ich weiß nicht. Wie will man gemeinsam beten und singen, wenn die kleinen Partikelchen überallhin fliegen! Ein Einkauf, ein Spaziergang,.. ist nicht vergleichbar.
Oder wir treffen uns und verstummen. Das dürfte gehen.
Veröffentlicht von: @jadwinWie will man es begründen Demos zu zu lassen, Gottesdienste im Freien mit vergleichbaren Sicherheitsmaßnahmen aber nicht.
Verstehe.
Finden zur Zeit Demos?
Na toll. Das ist Wasser auf die Mühlen der Krawallmacher am 1. Mai. Die scharren doch schon mit den Füßen.
Veröffentlicht von: @jourIch weiß nicht. Wie will man gemeinsam beten und singen, wenn die kleinen Partikelchen überallhin fliegen! Ein Einkauf, ein Spaziergang,.. ist nicht vergleichbar.
Beim Einkauf und Spaziergang werden die Abstandsregeln viel häufiger verletzt. Wie oft kommt es vor, dass in einem Quergang jemand auftaucht und dann ist die Abstandsregel verletzt. Oder Leute fingern was an und stellen es zurück. Oder berühren unabsichtlich die Nachbarpackungen, die sie nicht kaufen wollen.
Im Freien könnte man sogar zwei Meter oder mehr Abstand realisieren, manche Supermärkte begnügen sich mit 1,5 Meter.
Veröffentlicht von: @jourFinden zur Zeit Demos?
Ja klar einzelne. Sogar eine Pegida Demo findet statt.
Gottesdienst Besuche in Prozent - Umdenken erforderlich.
Veröffentlicht von: @pankratiusKann man als Christ etwas dagegen tun? Gibt es wenigstens eine Petition o. ä.?
Ist das Coronavirus nur ein Vorwand?
Etwas dagegen tun einfach aus Prinzip?
Entscheidet ca. 12% der Bevölkerung über die Gesundheit der anderen?
Ich denke, die jetzige Situation erfordert eher ein Umdenken seitens der Kirchen.
>>Noch immer gehören Gottesdienste für Millionen Deutsche zum Wochenendprogramm, aber die Besucherzahlen gehen zurück. Das liegt an großen Trends wie Säkularisierung und Individualisierung. Ein Teil der Probleme ist jedoch hausgemacht: unpersönliche Predigten und pastoraler Jargon. - Von Mechthild Klein - 05.05.2017
(…) Laut Statistik gehen nur 3,4 Prozent aller evangelischen Kirchenmitglieder zum Gottesdienst. Bei der katholischen Kirche kommt man noch auf gut 10 Prozent. Ob in der Stadt oder auf dem Land – gut gefüllte Kirchenbänke sind die Ausnahme. In der Regel folgen ein paar alte Frauen und sehr wenige Männer dem Glockengeläut, der Rest schläft sich aus. Oder lässt sich allenfalls bei hohen Feiertagen blicken. Dass Menschen nicht in den Gottesdienst gehen, hat mit dem großen Wort Säkularisierung zu tun. Es hat jedoch auch Gründe, die innerhalb der Kirchenmauern liegen:
Jörn Iken: „Nee, das ist mir zu langweilig. Weil ich zieh da keinen Gewinn draus, aus der Predigt nicht. Die ganze Liturgie gefällt mir ganz gut, aber dieser ganze Eindruck wird wieder zunichte gemacht – durch die langweilige Predigt. Die ganze Predigt besteht, meiner Ansicht nach, aus Worthülsen.“ (…)
Doch vielleicht muss da mehr am Gottesdienst selbst geändert werden.
(…)Übrigens, vor zehn Jahren waren die Kirchenbänke auch nicht viel voller. Über 15 Prozent Gottesdienstgänger waren es ohnehin nie, seit Beginn der Zählung nach 1945. (…) <>(…) Etwa 2-3 Prozent der evangelischen Kirchenmitglieder gehen am Sonntag in die Kirche. Bei den Katholiken sind es im Schnitt noch knapp 10 Prozent. Die evangelische Kirche verweist bei dem großen Unterschied oft darauf, dass es bei den Katholiken im Gegensatz zur evangelischen Kirche die sog. Sonntagspflicht gebe. (…)<<
Gruß
Jour
Hervorhebung im Text von mir.
Nachtrag vom 18.04.2020 0959
Man müßte auch das Alter der Gottesdienst Besucher in Betracht ziehen, um erst recht nicht "aus Prinzip" die Menschen zu gefährden.
In der jetzigen Situation sollten wir beten für eine baldige Erlösung von dieser Pandemie.
Veröffentlicht von: @jourEtwas dagegen tun einfach aus Prinzip?
Entscheidet ca. 12% der Bevölkerung über die Gesundheit der anderen?
Und wenn es nur ,12% wären, die Religionsfreiheit gilt für alle.
Es entscheiden Politiker und Gerichte, letztere wahrscheinlich mit zunehmender Tendenz.
Veröffentlicht von: @jadwinVeröffentlicht von: @jadwinEtwas dagegen tun einfach aus Prinzip?
Entscheidet ca. 12% der Bevölkerung über die Gesundheit der anderen?Und wenn es nur ,12% wären, die Religionsfreiheit gilt für alle.
Hatte vergessen zu schreiben: Ob alle 12% der Meinung sind, es sollen reguläre Gottesdienste geben, ist eine andere Sache!
Veröffentlicht von: @jadwinEs entscheiden Politiker und Gerichte, letztere wahrscheinlich mit zunehmender Tendenz.
Und diese sind - sofern auch sie Christen sind - ebenso betroffen.
Gruß und Gottes Segen
Jour
Welche 12 % denn? Wie hast du die errechnet?
Veröffentlicht von: @pankratiusWelche 12 % denn? Wie hast du die errechnet?
Das steht hier am Anfang des Stranges.
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12758969&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0
Selbstverständlich vermissen wir alle die Gottesdienste!
Aber, wir sollten uns besser gegenseitig eher stärken und das Beste aus der jetzigen Situation machen.
Diese schwierige Zeit wir vorüber gehen, und dann werden wir uns sehr über das Wiedersehen und die Gemeinschaft feiern.
Lg
Jour
Du rechnest nicht ernstlich 10 % der Katholiken + 2 % der Protestanten = 12 % der Christen (oder der Deutschen) ?!
Hm, da kann man jetzt frech fragen warum vermutlich 50% der Moslems ihre Gottesdienste besuchen.
Entweder sind die nicht Sekularisiert wie ein großer Teil der restlichen Gesellschaft oder gibt es dort weniger Worthülsen? Letzteres kann ich mir kaum vorstellen.
Biblisch betrachtet kann man einfach sagen: Klar, die Welt ist so er Teufel. Aber trotzdem hat es ja direkte Gründe
Nachtrag vom 19.04.2020 1215
Bei Ortodoxen wird es auch anders sein. Bei Aramäern zb.
Veröffentlicht von: @derneinsagerHm, da kann man jetzt frech fragen warum vermutlich 50% der Moslems ihre Gottesdienste besuchen.
Wenn ich richtig informiert bin, gilt der Versammlungsverbot für alle!
Man wird vermutlich kaum herausfinden, ob alle sich daran halten. Insbesondere wenn es Gebetsräume gibt, deren Besitzer ebenso Muslime sind.
Veröffentlicht von: @derneinsagerBiblisch betrachtet kann man einfach sagen: Klar, die Welt ist so er Teufel. Aber trotzdem hat es ja direkte Gründe
Kannst du den Satz anders formulieren? Habe nicht verstanden, was du meinst.
Veröffentlicht von: @derneinsagerNachtrag vom 19.04.2020 1215
Bei Ortodoxen wird es auch anders sein. Bei Aramäern zb.
Also, eine russisch orthoxe Kirche, die ich kenne, steht seit Wochen leer! Es findet nix statt, nicht einmal die Kirchenglocke läutet!
Von den anderen weiß ich nicht. Der Verbot aber gilt für alle.
Veröffentlicht von: @pankratiusWas haltet ihr davon?
Anfangs wohl gerechtfertgt. Aber inzwischen würden wohl Einschränkungen wie Abstand halten und begrenzte Besucheranzahl ausreichen. Ach ja, und Atemschutz!
Spätestens ab Ostern hätten wieder Gottesdienste mit Abstandsregeln stattfinden sollen, denn da war die evtl. Gefahr einer Ansteckung schon vorüber. Leider haben nur einzelne Gemeinden und einzelne Gläubige dagegen geklagt. Von der EKD und den Obersten der anderen Kirchen und Freikirchen bin ich diesbezüglich enttäuscht.
Da weiß man, dass man sich bei noch größeren Problemen nicht auf sie verlassen kann. Schön, wer das anders erlebt.
Stand der Verhandlungen
Meine Dekanin schrieb mir, die Verhandlungen mit dem Staat über Öffnung der Gottesdienste wären im Gange. Mit einer Entscheidung wäre im Verlauf der nächsten Woche zu rechnen.
Die Eckpunkte, die gerade diskutiert werden wären:
1. 10.05.20 als mögliches Datum
2. Kein Gesang
3. Strenge Abstandsregelungen
4. Strenge Hygieneregelungen
5. Personenbeschränkung noch unklar.
Ich werfe diese Diskussionspunkte man ein. Müsste dann von den Ministerpräsidenten übernommen werden, das ist ja Ländersache.
Und was...
...möchtest du da diskutieren? Ob der 10.05. zu spät ist, kein Gesang zumutbar oder wie die strengen Hygieneregelungen auszusehen haben...? Das wäre doch jetzt alles reine Spekulation.
Veröffentlicht von: @tinkerbell...möchtest du da diskutieren? Ob der 10.05. zu spät ist, kein Gesang zumutbar oder wie die strengen Hygieneregelungen auszusehen haben...? Das wäre doch jetzt alles reine Spekulation.
Zunächst mal wollte ich informieren, das Gesagsverbot finde ich schon sehr hart. Und 10.05.20 spät, dafür, dass es wohl sehr strikte Empfehlungen gibt.
Wenn man gleich schreibt, wie man empfindet, ist die Diskussion oft vergiftet, deshalb wollte ich zunächst einfach meine Infos teilen.
Veröffentlicht von: @jadwinZunächst mal wollte ich informieren
Ja, aber es ist ja keine Information im Sinne von "Das ist jetzt verlässlich, so wird es werden". Sondern bisher nur ein Zwischenstand auf Umwegen, der gar nicht mehr stimmen muss. Man kann doch einfach mal abwarten, was letztlich entschieden wird. Wir dürfen unter hygienischen Auflagen und mit max. 17 Personen schon wieder Gottesdienste haben - hätte auch keiner gedacht, dass das so schnell und problemlos wird. Also nicht immer vorher schon Panik verbreiten.
Veröffentlicht von: @tinkerbellWir dürfen unter hygienischen Auflagen und mit max. 17 Personen schon wieder Gottesdienste haben - hätte auch keiner gedacht, dass das so schnell und problemlos wird.
Hattet ihr in eurer Gemeinde schon Gottesdienst?
Wie macht ihr das ganz praktisch?
Unsere Gemeinden in Sachsen sehen ganz praktische Fragen: Wie entscheidet man, wer zum Gottesdienst darf? Schließt man nach den ersten 15 Besuchern die Tür? Gibt es dann mehrere Gottesdienste am Sonntag?
Veröffentlicht von: @piniaHattet ihr in eurer Gemeinde schon Gottesdienst?
Wie macht ihr das ganz praktisch?
Nein, wir wollten es nicht überstürzen, es muss ja jetzt einiges geplant werden und der erste Gottesdienst wird auch etwas "besonderer", denke ich.
Wir werden hauptsächlich neu bestuhlen, mal gucken, wie man das so schafft, dass der Abstand gewahrt bleibt, aber es nicht total seltsam ist 😀 Desinfektionsmittel und gewisse Regeln zum Begrüßen gab es schon kurz vor dem Lockdown, da müssen wir nichts ändern. Das Abendmahl wird jetzt vorübergehend mit Einzelkelchen gemacht, das Brot wird auch nicht mehr gebrochen, sondern liegt zerteilt da.
Veröffentlicht von: @piniaWie entscheidet man, wer zum Gottesdienst darf? Schließt man nach den ersten 15 Besuchern die Tür? Gibt es dann mehrere Gottesdienste am Sonntag?
Es werden von allein schon einige ausscheiden (Risikogruppen, Leute die abgeholt werden müssen und dadurch den Abstand nicht einhalten können, pflegende Angehörige...). Bei allen anderen wird es voraussichtlich so werden, dass sie sich bis zu einem Stichtag anmelden können. Von Woche zu Woche wird dann neu entschieden, wer davon kommt. Ist natürlich schwierig, aber anders geht es nicht. Da wir viele haben, die auch im Schichtdienst arbeiten, wird es sich hoffentlich etwas regulieren.
Die größte Unsicherheit ist momentan die nahende Gemeindefreizeit. Ob wir die antreten können, weiß kein Mensch. Noch sind 1,5 Monate Zeit, aber ich gehe davon aus, dass das nichts wird.
Veröffentlicht von: @tinkerbellJa, aber es ist ja keine Information im Sinne von "Das ist jetzt verlässlich, so wird es werden
Das habe ich niemals behauptet. Ich habe von einem Zwischenstand und von Verhandlungen gesprochen. Und darauf, dass es noch ankommt, was die MP machen.
Veröffentlicht von: @tinkerbellSondern bisher nur ein Zwischenstand auf Umwegen, der gar nicht mehr stimmen muss.
Wieso sollte es falsch sein? Der Landesbischof informiert die Dekane, meine Dekanin schickt es an alle Pfarrer/Prädikanten im Kirchenbezirk zwecks Ideenfindung, heute gibt es eine Schalte zwischen dem Landesbischof und den Dekanen, nächste Woche wird weiter verhandelt und es gibt Beschlüsse. Und dann kommt es noch darauf an, was die MP machen. Warum sollte die Info falsch sein? Und ich gebe es einfach mal weiter, wen es interessiert und wer diskutieren möchte. Ich habe es weder empört nach alarmistisch geschrieben. Was sollte an der Info oder meinem Verhalten falsch sein?
Veröffentlicht von: @tinkerbellWir dürfen unter hygienischen Auflagen und mit max. 17 Personen schon wieder Gottesdienste haben - hätte auch keiner gedacht, dass das so schnell und problemlos wird. Also nicht immer vorher schon Panik verbreiten.
Du lebst doch in NRW oder? Dort waren die Gottesdienste angeblich nie verboten. Da die Kirchen es freiwillig machten, hat man es unterlassen, es zu verbieten. So mein Stand.
Veröffentlicht von: @jadwinDu lebst doch in NRW oder? Dort waren die Gottesdienste angeblich nie verboten. Da die Kirchen es freiwillig machten, hat man es unterlassen, es zu verbieten. So mein Stand.
Nein, tue ich nicht. Bei uns waren Gottesdienste verboten.
Dann macht wieder jedes Bundesland was es will. Warum dann überhaupt die Gespräche zwischen BMI und Kirchen?
Veröffentlicht von: @jadwinZunächst mal wollte ich informieren, das Gesangsverbot finde ich schon sehr hart.
Es macht aber durchaus Sinn. Und das sage ich als leidenschaftliche Kantorin und Chorsängerin...
Veröffentlicht von: @jadwinUnd 10.05.20 spät, dafür, dass es wohl sehr strikte Empfehlungen gibt.
Es ist doch gut, dass es mal überhaupt ein Datum gibt.
Zwischen Hauptbahnhof und Bundeskanzleramt wird auf einer Wiese gesungen und gebetet. Natürlich wird der Mindestabstand eingehalten. Während andere (engere) Versammlungen aufgelöst wurden, wurden die Christen nicht mal kontrolliert. Es ist einiges möglich.
Ich finde, mit dem herrlichen Wetter rollt der Herr uns einen roten Teppich aus, den wir endlich mal betreten sollten, statt darauf zu warten, dass unsere gewohnten Umstände wieder so eingerichtet werden, dass wir im alten Fahrwasser weiterschwimmen können. Im Bewusstsein, was andere Christen für den Glauben erleiden, bin ich manchmal echt betrübt über den Zustand unserer Kirche.
in NRW ab Mai wieder möglich
Habe es gerade als Eilmeldung gelesen: in NRW sind ab Mai wieder öffentliche Gottesdienste möglich....ich freue mich riesig!
Ich habe ja schon an anderer Stelle mehrfach geschrieben, dass uns der Schutz des Lebens und der Gesundheit unserer Mitmenschen am Herzen liegen, sodass dies noch lange nicht bedeutet, dass die Sonntagspflicht wieder auflebt - die Dispens bleibt bestehen, besonders für Angehörige von Risikogruppen, es gibt auch weiter gestreamte Gottesdienste.
Auf große religiöse Events wie die Fronleichnamsprozession zu verzichten, gebieten schon Vernunft und Menschlichkeit....und natürlich wird es nicht ohne strenge Abstands- und Hygieneregeln gehen - aber das haben wir auch schon vor dem allgemeinen Gottesdienstverbot eingeübt.
Trotz allem: ich freue mich und bin dankbar.
Ich habe die Meldung mit sehr gemischten Gefühlen gelesen. Schon die Öffnung von weiteren Geschäften, Möbelhäusern etc. könnte katastrophale Auswirkungen haben und jetzt auch noch solche Versammlungen... es ist mir absolut schleierhaft, wie man da eine Ausbreitung des Virus verhindern will. Geschlossene Räume mit vielen Menschen sind dafür einfach ideal, vor allem, wenn die auch noch alle lauthals über eine halbe Stunde Lobpreislieder singen. Da würde auch kein Abstand mehr helfen, bei der Menge Aerosol in der Luft. Ich kann mir kein einziges Szenario vorstellen, in dem ich mich im Gottesdienst wohlfühlen würde. Erst, wenn ein Medikament und ein Impfstoff da ist. Vorher ist es aus meiner Sicht unverantwortlich, überhaupt so eine Idee zu äußern.
Nachtrag vom 23.04.2020 2003
Ich lese jetzt erst, dass wohl geplant ist, dann auf Gesang zu verzichten. Es ist aus meiner Sicht trotzdem zu riskant. Für Risikogruppen sowieso und für alle anderen, die die Seuche nicht erleben möchten, auch.
Veröffentlicht von: @nonconformistaGeschlossene Räume mit vielen Menschen sind dafür einfach ideal, vor allem, wenn die auch noch alle lauthals über eine halbe Stunde Lobpreislieder singen.
Es ist bei uns kein Problem, den gebotenen Mindestabstand einzuhalten, bei uns werden auch nicht "lauthals Lobpreislieder gesungen".
Veröffentlicht von: @nonconformistaIch kann mir kein einziges Szenario vorstellen, in dem ich mich im Gottesdienst wohlfühlen würde.
Deshalb ist ja die Sonntagspflicht - jedenfalls im Erzbistum Köln, wie andere Diözesen das handhaben, kann ich nicht sagen - vorerst ausgesetzt.
Ich habe hier noch nicht alles gelesen... weiß nicht: Wurden eigentlich mal Umfragen gemacht, wer überhaupt wieder einen Gottesdienst besuchen würde? Ich denke nicht, dass das Interesse so riesengroß ist. Und wenn doch welche das möchten: Könnten sich - vielleicht auch vor allem ältere Gemeindemitglieder - geradezu verpflichtet fühlen, da aufzutauchen, weil es ja wieder erlaubt ist, weil es der Herr Pfarrer/Pastor ja auch macht und weil sie vielleicht keinen Gottesdienst über YouTube verfolgen können? Es ist irgendwie grausig, sich vorzustellen, dass gerade diese Risikogruppe durch solche Beschlüsse ins Unglück gestürzt wird.
Veröffentlicht von: @nonconformistaIch denke nicht, dass das Interesse so riesengroß ist.
Es gibt sowohl hier als auch bei mykath und HimmlischPlaudern eine ganze Reihe User, die den sonntäglichen Gottesdienst schmerzlich vermissen und inständig gehofft haben, dass er bald wieder möglich wird...keine Ahnung, wie "repräsentativ" wir sind.
Veröffentlicht von: @nonconformistaUnd wenn doch welche das möchten: Könnten sich - vielleicht auch vor allem ältere Gemeindemitglieder - geradezu verpflichtet fühlen, da aufzutauchen, weil es ja wieder erlaubt ist,
Ich habe ja schon geschrieben, dass im Erzbistum Köln weiterhin eine Dispens (=Befreiung) von der Sonntagspflicht gilt - auf der Internetseite unserer Gemeinde ist das auch noch mal ausdrücklich klargestellt worden.
Das Hochamt wird auch weiterhin gestreamt und gerade Angehörigen von Riskogruppen wird ausdrücklich empfohlen, auf dieses Angebot zurückzugreifen oder einen Gottesdienst am Radio oder Fernsehen zu verfolgen....da gibt es ja durchaus reichlich Angebote - auf WDR 5, im Deutschlandfunk, im ZDF sowie natürlich auf Bibel TV, um nur einige zu nennen.
Veröffentlicht von: @nonconformistaEs ist irgendwie grausig, sich vorzustellen, dass gerade diese Risikogruppe durch solche Beschlüsse ins Unglück gestürzt wird.
Das will niemand - ich habe ja gerade dargelegt, dass alles getan wird um sie zu schützen.....gerade den alten, kranken und einsamen Gemeindemitgliedern stehen die Seelsorger unserer Gemeinde im Moment besonders zur Seite - zwar sind direkte persönliche Kontakte im Moment nicht gut möglich, aber es gibt regelmäßige telefonische Kontakte sowie - wo das möglich ist - "Fensterbesuche".
Ich habe den Eindruck, unsere Hauptamtlichen und viele andere Gemeindemitglieder tun wirklich alles Menschenmögliche, um unsere alten und kranken Mitchristen vor Vereinsamung ebenso wie vor Ansteckung zu schützen.
Veröffentlicht von: @nonconformistaIch denke nicht, dass das Interesse so riesengroß ist.
Ich schon, gerade in der Risikogruppe.
Veröffentlicht von: @nonconformistaKönnten sich - vielleicht auch vor allem ältere Gemeindemitglieder - geradezu verpflichtet fühlen, da aufzutauchen, weil es ja wieder erlaubt ist, weil es der Herr Pfarrer/Pastor ja auch macht und weil sie vielleicht keinen Gottesdienst über YouTube verfolgen können?
Ja, das erlebe ich hier. Es ist eine Art Regelgehorsam, verbunden mit eigenen Interessen. Ich höre von Älteren hier eigentlich nur, dass ab ... das und das wieder erlaubt ist und was man da alles machen will. So als ginge es um die Einhaltung von sinnlosen Gesetzen. Gerade die Risikogruppe lehnt es in meiner Umgebung irgendwie ab, sich überhaupt mit dem Thema eigenverantwortlich zu beschäftigen. Die, die nie an Heilung geglaubt haben, meinen nun plötzlich, dass der Herr sie schon bewahren wird.
Auch in nichtchristlichen Kreisen: Während die jungen Leute Abstand halten und vor dem überfüllten Fahrstuhl zurückweichen, machen die Alten komische Bemerkungen.
Veröffentlicht von: @nonconformistaWurden eigentlich mal Umfragen gemacht, wer überhaupt wieder einen Gottesdienst besuchen würde? Ich denke nicht, dass das Interesse so riesengroß ist.
Also ich kenne schon persönlich allerhand, wo die Sehnsucht groß ist.
Veröffentlicht von: @nonconformistaEs ist irgendwie grausig, sich vorzustellen, dass gerade diese Risikogruppe durch solche Beschlüsse ins Unglück gestürzt wird.
Und gerade das soll ja durch die Sicherheitsvorkehrungen vermieden werden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele Ältere gerade unter der Isolation so sehr leiden, dass das durchaus auch zu einem schleichenden Tod führen kann.
Veröffentlicht von: @turmfalke1Und gerade das soll ja durch die Sicherheitsvorkehrungen vermieden werden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass viele Ältere gerade unter der Isolation so sehr leiden, dass das durchaus auch zu einem schleichenden Tod führen kann.
Das befürchte ich auch. Nicht nur die Älteren, die zuhause isoliert sind, sondern auch die Älteren, die in Pflegeheimen isoliert sind, leiden sehr unter der Situation. Damit hier keine Todesfälle aufgrund von Isolation auftreten, sollte man über Lockerungen nachdenken, z. B. pro Tag 1 Besuch pro Bewohner für max. 1,5 Std. und nur mit Mundschutz im eigenen Zimmer oder draußen auf dem Heimgelände.
Veröffentlicht von: @1-ichthysNicht nur die Älteren, die zuhause isoliert sind, sondern auch die Älteren, die in Pflegeheimen isoliert sind, leiden sehr unter der Situation.
Die kommen aber ja wohl als Gottesdienstbesucher ohnehin nicht infrage, oder?
Veröffentlicht von: @1-ichthysDamit hier keine Todesfälle aufgrund von Isolation auftreten, sollte man über Lockerungen nachdenken, z. B. pro Tag 1 Besuch pro Bewohner für max. 1,5 Std. und nur mit Mundschutz im eigenen Zimmer oder draußen auf dem Heimgelände.
Der Mehraufwand für das Pflegepersonal ist bei sowas immens. Der Vermieter meiner Arbeitsräume hat eine demente Frau, die er bis zur Coronakrise jeden Tag im Pflegeheim besuchte (ohne genau sagen zu können, ob sie ihn überhaupt noch erkannte - aber sie genoß es, wenn er an ihrem Bett saß und ihre Hand hielt, das allein war ihm Grund genug). Gestern erzählte er mir, wie dankbar er den PflegerInnen sei, dass in diesem Pflegeheim jeder Patient einmal pro Woche für eine viertel- bis halbe Stunde Besuch empfangen dürfe. Und zwar so, dass die Pflegepatienten im Rollstuhl an einen Gitterzaun herangefahren werden (bis auf 1,5 Meter) und so ihre Besucher auf der anderen Seite des Zauns zumindest sehen können. Für so eine Maßnahme ist mein Vermieter sehr dankbar - sein Cousin hat seine Frau in einem anderen Pflegeheim, das diesen Viertelstunde-pro-Woche-Besuchs-Service nicht anbietet - nicht anbieten kann. Denn: um die Patienten an den Zaun zu bringen, müssen die Patienten ja erstmal aus dem Bett geholt und angezogen (er sagt: hübsch gemacht) werden. Und hernach wieder zurückgebracht. Dann muß der Termin abgesprochen werden mit den Besuchern (denn die können ja nicht alle zur gleichen Zeit da am Zaun stehen). Dann muß ein entsprechender Plan erstellt werden, damit die Patienten auch "fertig" vor Ort sind, wenn der Besuch kommt. Der dann womöglich kurzfristig abgesagt wird...
Und das bei ohnehin angespannter Personalsituation (altes Thema): Für das Pflegepersonal ist damit ein zusätzlicher Arbeitsaufwand in nicht geringem Maße verbunden...
Mein Vermieter ist, wie gesagt, dem Personal in dem Pflegeheim seiner Frau sehr dankbar - für diese eine Viertelstunde, in der er seine Frau durch einen Gitterzaun hinweg sehen konnte, ohne von ihr erkannt zu werden.
"Und nun", beendete er unser Gespräch, "Fahr ich mal meinen Cousin besuchen, um ihn ein wenig zu trösten, weil der ja seine Frau überhaupt nicht mehr sehen kann."
🙁
Mit den Massnahmen, die ich nannte, könnte man den Aufwand für die Mitarbeiter gering halten. Ich arbeite selbst in einem Pflegeheim und sehe jeden Tag mehr, wie viele unter dem Verbot leiden!
Stimme Dir ganz und gar zu.
Veröffentlicht von: @suzanne62Habe es gerade als Eilmeldung gelesen: in NRW sind ab Mai wieder öffentliche Gottesdienste möglich....ich freue mich riesig!
Ich auch. Und gerade die jüdische Gemeinde, die westfälische Landeskirche und die kath. Bistümer von NRW haben mit der Staatskanzlei Maßgaben erarbeitet, wie Gottesdienste verantwortungsvoll und unter Achtung des Gesundheitsschutzes möglich sind. Und diese haben auch meine vollste Unterstützung.
Nur die EKiR, die wartet auf das Gespräch ihrer Päpstin Angela am 30.4. mit den Ministerpräsidenten, um dann zu sehen, wie es weitergeht. Dabei betonte Merkel, dass es erst am 6.5. Entscheidungen geben wird. 😉
Veröffentlicht von: @suzanne62Auf große religiöse Events wie die Fronleichnamsprozession zu verzichten, gebieten schon Vernunft und Menschlichkeit..
Auf Konfirmationen, Kommunionen, Prozessionen und so weiter sollte wirklich erst einmal verzichtet werden.
Veröffentlicht von: @1-ichthysAuf Konfirmationen, Kommunionen, Prozessionen und so weiter sollte wirklich erst einmal verzichtet werden.
Nur Mundkommunion und Kelchkommunion, meine ich? Handkommunion ist unter Beibehaltung gewisser Standards durchaus möglich.
Veröffentlicht von: @pankratiusNur Mundkommunion und Kelchkommunion, meine ich? Handkommunion ist unter Beibehaltung gewisser Standards durchaus möglich.
Ich meinte Erstkommunion, ... also größere Feiern. Habe nicht daran gedacht, dass es bei Euch Katholiken begrifflich etwas anders ist . 😊
was ist denn eine Handkommunion? Der Friedenswunsch?
Veröffentlicht von: @john-michiwas ist denn eine Handkommunion? Der Friedenswunsch?
Soweit ich das verstehe, ist "Mundkommunion" das verabreichen der Hostie direkt in den Mund,
wogegen die "Handkommunion" über den Umweg (der Hand) verabreicht wird...
Welche Art bevorzugt wird liegt im Ermessen des "Gläubigen"...
(Richtig ?)
hg poimen
oh, da hab ich dann voll daneben gelegen beim Vermuten :r) aber danke für die Erklärung
Veröffentlicht von: @poimen-aSoweit ich das verstehe, ist "Mundkommunion" das verabreichen der Hostie direkt in den Mund,
wogegen die "Handkommunion" über den Umweg (der Hand) verabreicht wird...
Gut erklärt. Danke!
Veröffentlicht von: @poimen-aWelche Art bevorzugt wird liegt im Ermessen des "Gläubigen"...
(Richtig ?)
Normalerweise schon - der Priester oder Kommunionhelfer muss beides akzeptieren.
Allerdings haben wir ja bekanntermaßen gerade keine normalen Zeiten. Daher hat unser Erzbischof Kardinal Woelki schon vor dem allgemeinen Gottesdienstverbot schon einige Änderungen eingeführt, die das Feiern der hl. Messe auch in Zeiten von Corona möglichst sicher machen sollten - dazu gehörte auch die eindringliche Bitte, auf die Mundkommunion zu verzichten.
Jetzt ist es so, dass öffentliche Messfeiern nur unter der Bedingung, dass auf Mundkommunion verzichtet wird, überhaupt stattfinden dürfen.
Veröffentlicht von: @pankratiusHandkommunion ist unter Beibehaltung gewisser Standards durchaus möglich.
Ja, das ist richtig, das wird ab Sonntag im Erzbistum Köln so praktiziert werden.
Kardinal Woelki hat noch einmal darauf hingewiesen, dass auf Mundkommunion verzichtet werden muss.
was ich für einen skandal halte. mundkommunion ist die reguläre form des kommunionempfangs. und ob handkommunion sicherer/hygienischer ist? gerade die hände sind doch oft kontaminiert ...
Veröffentlicht von: @pankratiuswas ich für einen skandal halte.
Echt jetzt? Die Traditionalisten in unserer Gemeinde (die normalerweise die Mundkommunion vorziehen) haben das sofort und ohne Trara akzeptiert.
Veröffentlicht von: @pankratiusgerade die hände sind doch oft kontaminiert ...
Deshalb benutzen die Priester und Kommunionhelfer einen Löffel oder eine Zange.
Es ist halt völlig anders als gewohnt und wird noch Zeit brauchen bis es sich eingespielt hat.
Wie wird das denn in dem Bistum, zu dem dein Wohnort gehört, gehandhabt?
Veröffentlicht von: @suzanne62Echt jetzt? Die Traditionalisten in unserer Gemeinde (die normalerweise die Mundkommunion vorziehen) haben das sofort und ohne Trara akzeptiert.
Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, aber erst vor wenigen Monaten hatten wir mal eine Unterredung darüber, dass auch wenn die Handkommunion hierzulande üblich ist, die Mundkommunion nach wie vor die reguläre Form des Kommunionsempfang ist und daher nicht verboten werden darf ... Tja, so schnell ändern sich die Dinge. 😐
Veröffentlicht von: @suzanne62Deshalb benutzen die Priester und Kommunionhelfer einen Löffel oder eine Zange.
Es ging hier nicht um die Hände des Spenders, sondern des Empfängers. Bei der Handkommunion muss man die Hostie ja selbst zum Mund führen - dabei soll man sich doch zur Zeit möglichst nicht ins Gesicht fassen ... ?!
Veröffentlicht von: @suzanne62Wie wird das denn in dem Bistum, zu dem dein Wohnort gehört, gehandhabt?
Oh mein Gott, das habe ich tatsächlich gerade nachgelesen. Neben dem Hinweis auf diese 'Zangen' steht auch darin, dass die Hostie mit diesen Zangen auch auf Papierservietten gelegt werden könnten, bei denen sich der Kommunikant dann bedient. Eucharistie als Selbstbedienung - das verkehrt das Sakrament in das totale Gegenteil. 😕
Ich bin einmal gespannt, wie das bei der FSSP und anderen altrituellen Gemeinschaften werden wird. Vermutlich wird da erst einmal nur der Priester kommunizieren.
Leute, die zu Corona Zeiten die Mundkommunion vorziehen, haben auf jeden Fall die Chance, schneller in den Himmel zu kommen, als die anderen 😉
Veröffentlicht von: @pankratiusEucharistie als Selbstbedienung - das verkehrt das Sakrament in das totale Gegenteil. 😕
Nein, eine sinnvolle und notwendige Vorsichtsmaßnahme schadet dem Sakrament überhaupt nicht.
Laut Jesus ist der sabbat für die Menschen da und nicht umgekehrt.
Und so sollen die Sakramente zum Heil der Menschen beitragen und sie nicht gefährden. Wenn das einige etwas unorthodoxe Anpassungen erfordert, nehme ich das gerne in Kauf.
Veröffentlicht von: @pankratiusei der Handkommunion muss man die Hostie ja selbst zum Mund führen - dabei soll man sich doch zur Zeit möglichst nicht ins Gesicht fassen ... ?!
Da an den Eingängen anstelle der Weihwasserbecken Spender mit Handdesinfektion angebracht sind und man dazu angehalten ist, sich beim Betreten und Verlassen der Kirche die Hände zu desinfizieren, sehe ich das nicht als großes Problem.
Veröffentlicht von: @pankratiusIch bin einmal gespannt, wie das bei der FSSP und anderen altrituellen Gemeinschaften werden wird. Vermutlich wird da erst einmal nur der Priester kommunizieren.
Das ist natürlich auch eine Möglichkeit.
Veröffentlicht von: @suzanne62Da an den Eingängen anstelle der Weihwasserbecken Spender mit Handdesinfektion angebracht sind und man dazu angehalten ist, sich beim Betreten und Verlassen der Kirche die Hände zu desinfizieren, s
Ich musste grad lachen, als ich das las. Sah vor meinem inneren Ausge wie sich Leute so aus alter Gewohnheit und Reflex mit Desinfektionsmittel bekreuzigen 😉
Veröffentlicht von: @suzanne62Da an den Eingängen anstelle der Weihwasserbecken Spender mit Handdesinfektion angebracht sind und man dazu angehalten ist, sich beim Betreten und Verlassen der Kirche die Hände zu desinfizieren, s
Ich musste grad lachen, als ich das las. Sah vor meinem inneren Ausge wie sich Leute so aus alter Gewohnheit und Reflex mit Desinfektionsmittel bekreuzigen 😉
Ich hatte es auch im ersten Moment ganz falsch verstanden - ich dachte, in den Weihwasserbecken sei jetzt Desinfektionsmittel 😀 Aber vielleicht kommt diese Idee noch 😉
Veröffentlicht von: @pankratiusEucharistie als Selbstbedienung - das verkehrt das Sakrament in das totale Gegenteil. 😕
Wir sollten doch froh sein, dass Gottesdienste jetzt wieder erlaubt sind. Man sollte kleine Schritte gehen und sich nicht über die Form des Abendmahls/der Eucharistie entsetzen. Schließlich ist Gesang auch nicht erlaubt. Und die kath. Bischöfe haben sich ja was dabei gedacht, als sie ein Konzept für öffentliche Gottesdienste in Covid-Zeiten erarbeiteten. Und das RKI war auch daran beteiligt und mit dem Konzept einverstanden. Eine Zusammenarbeit von Kirche und RKI finde ich in diesen Zeiten richtig.
Veröffentlicht von: @1-ichthysUnd die kath. Bischöfe haben sich ja was dabei gedacht, als sie ein Konzept für öffentliche Gottesdienste in Covid-Zeiten erarbeiteten.
Das haben sie - und dabei war ihnen vor allem wichtig, dass die Messe so gefeiert werden kann, dass die Gläubigen nicht gefährdet werden.
Das fanden sie wichtiger als die Wahrung der "richtigen" Form.
Veröffentlicht von: @1-ichthysEine Zusammenarbeit von Kirche und RKI finde ich in diesen Zeiten richtig.
Auf jeden Fall!