Gottesdienstverbote
Was haltet ihr davon?
Kann man als Christ etwas dagegen tun? Gibt es wenigstens eine Petition o. ä.?
Ist das Coronavirus nur ein Vorwand?
Nachtrag vom 17.03.2020 1439
Komisch: Ich stelle nur Fragen als Diskussionsbasis und bekomme dafür negative Bewertungen.
Ab Mitternacht
gilt bei uns ein Betretungsverbot für öffentliche Plätze.
Veröffentlicht von: @pankratiusWas haltet ihr davon?
Veröffentlicht von: @pankratiusKann man als Christ etwas dagegen tun? Gibt es wenigstens eine Petition o. ä.?
Veröffentlicht von: @pankratiusIst das Coronavirus nur ein Vorwand?
Vielleicht kommt die hohe Zahl wegen der letzten Ölung zustande.
Wie auch immer. Sterbende brauchen Seelsorge und das ist von der Konfessionen unabhängig. Nicht nur die Gemeinden wären, wenn sie sich versammeln gefährdet, sondern die Pfarrer ebenfalls.
https://www.kath.net/news/71046
der Vatikan reagiert schon darauf
https://www.katholisch.de/artikel/24913-vatikan-erlaubt-generalabsolution-wegen-corona-pandemie
Wenn man sich die Meldung durchliest, war es gelinde gesagt, sehr unvorsichtig. Mal schauen, ob nach der Coronasache wieder nach Heiligung oder Martyrium geschrieen wird.
Veröffentlicht von: @ratsdaedWenn man sich die Meldung durchliest, war es gelinde gesagt, sehr unvorsichtig. Mal schauen, ob nach der Coronasache wieder nach Heiligung oder Martyrium geschrieen wird.
Unvorsichtig sind auch die Verkäuferinnen, die dir das Klopapier verkauft haben. Mit anderen Worten, es ist jetzt nicht die Zeit, um im Glashaus mit Steinen zu werfen.
Wenn die Verkäufer und Verkäuferinnen sich um 55+ bewegen, hätte deine Aussage ein Fundament.
Niemand baut hier ein Glashaus.
Veröffentlicht von: @orangsayadie hohe Zahl wegen der letzten Ölung zustande.
Dachte das nennt sich jetzt Krankensalbung?
Veröffentlicht von: @scyllaDachte das nennt sich jetzt Krankensalbung?
Absolut richtig gedacht. Trotzdem ist die frühere Bezeichnung "Letzte Ölung" noch sehr gebräuchlich.
Ebenso ist es üblich, dass Sterbende - falls sie dazu in der Lage sind - die Beichte ablegen und die Kommunion empfangen können.
"Begleitung in der Letzten Lebensphase - wozu auch die Spendung der Sterbesakramente gehören kann - ist übrigens auch jetzt noch ausdrücklich erlaubt, trotz des Besuchsverbots in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
Veröffentlicht von: @suzanne62falls sie dazu in der Lage sind - die Beichte ablegen und die Kommunion empfangen können.
Ah ok... ich hab zwar schon sehr oft Krankensalbung für Sterbende auf der Arbeit bei der Klinikseelsorge bestellt, war aber selber bisher nich nie dabei.
Wenn der Priester Eintritt, gehe ich raus.
Ich denke, dieser Augenblick gehört nur dem sterbenden, dem Priester und, wenn vor Ort, den angehörigen.
Veröffentlicht von: @suzanne62ist übrigens auch jetzt noch ausdrücklich erlaubt, trotz des Besuchsverbots in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
Bei einigen userer alten Klinikseelsorger wüsste ich, das sie auf jeden Fall reingehen würden, bzw auch bei ganz anderen infektösen Diagnosen zum Patienten gegangen sind .
Eines der grössten Mysterie ,da bitte ich mich jetzt nicht falsch zu verstehen, das ist nicht despektierlich gemeint, ist eine Sache die ich häufiger schon beobachtet haben.
Der/die Patient/in) hat schon deutliche Vorzeichen, die auf den nahenden Tod hinweisen. Der Priester war da, der patient ruhig, gelösst und man denkt
*na, noch ne halbe Stunde, vieleicht 1 oder 2*
Dann kommt man später ins Zimmer und der Pat ist signifikant besser .
Einmal war es sogar so, das er dann putzmunter auf der Bettkante saß und motschkernd nach etwas zu Essen verlangte.
Ok, manchmal war es nur ein Tag der "zusätzlich" geschenkt wurde, eine Woche, vieleicht ein Monat.. aber er/sie hat sich nach der Krankensalbung gebessert.
Veröffentlicht von: @scyllaDann kommt man später ins Zimmer und der Pat ist signifikant besser .
... Ok, manchmal war es nur ein Tag der "zusätzlich" geschenkt wurde, eine Woche, vieleicht ein Monat.. aber er/sie hat sich nach der Krankensalbung gebessert.
Ich denke, das mag daher kommen, dass manchem Kranken durch die Krankensalbung oder mit dem Abendmahl eine persönliche Last "von den Schultern" genommen wurde, die er vielleicht vorher noch mit sich herum trug und die seine Gedanken bedrückte.
Die Priester hätten sich genauso schützen müssen wie das medizinische Personal.
Interessant wäre zu wissen, aus welchen Gründen sie das nicht taten.
Veröffentlicht von: @ungehorsamDie Priester hätten sich genauso schützen müssen wie das medizinische Personal.
Interessant wäre zu wissen, aus welchen Gründen sie das nicht taten.
Italien ist das Land, das von der Pandemie als erstes eingeholt wurde. Vieles was wir heute machen, ist auf die Erfahrungen, der letzten Wochen zurückzuführen. Das was gestern uns noch für undenkbar erschien, ist heute selbstverständlich notwendig.
<ich vermute mal, daß dieser Berufsstand sowieso stark überaltert ist?
Veröffentlicht von: @pankratiusIch stelle nur Fragen als Diskussionsbasis und bekomme dafür negative Bewertungen.
Okay. Um die Fragen als reine Fragen zu nehmen und ihnen keine Hintergedanken zu unterstellen.
Veröffentlicht von: @pankratiusKann man als Christ etwas dagegen tun? Gibt es wenigstens eine Petition o. ä.?
Ja, man kann eine Petition an die Stelle richten, die als einzige das Virus in der Hand hat, seine Wirkung ändern, die Suche nach Medizin leiten und die Gesundheit des Fachpersonals erhalten kann. Sobald diese Stelle unseren Bitten stattgibt, können wir auch wieder Gottesdienste feiern.
Also man kann beten. Ihr seid in meinen Gebeten.
Nachtrag vom 21.03.2020 1339
Ich habe Dir übrigens keine negative Bewertung gegeben. Ich finde die Fragen in Ordnung, auch wenn ich eine andere Einschätzung habe.
Veröffentlicht von: @andreas-wendtSobald diese Stelle unseren Bitten stattgibt, können wir auch wieder Gottesdienste feiern.
Gestern habe ich in den Nachrichten gehört, dass es etwa zwei Jahre dauern kann, bis die Pandemie abgeklungen ist. Dass Gottesdienste und andere Veranstaltungen so lange verboten bleiben und das gesamte normale öffentliche Leben so lange lahmgelegt bleibt, das kann ich mir nicht vorstellen - das können wir uns schlicht nicht leisten.
Die 150 Milliiarden Neuverschuldung, die jetzt hinzukommen, um die schlimmsten wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern, müssen ja auch irgendwie erwirtschaftet werden, und das geht nicht bei totalem Stillstand.
Ich gehe also im Moment davon aus, dass in zwei bis drei Monaten so allmählich eine Rückkehr zu weitgehender Normalität erfolgen wird und vieles wierder erlaubt wird, wenn auch unter Auflagen - dass z.B. eine maximale Teilnehmerzahl für Gottesdienste und andere Veranstaltungen vorgegeben wird, damit die Besucher Abstand voneinander halten können, dass Mundkommunion auch weiter nicht möglich ist und es entweder Einzelkelche beim Abendmahl gibt oder - wie bei uns ohnehin üblich - die Gemeinde den Kelch nicht bekommt.
Veröffentlicht von: @andreas-wendtAlso man kann beten.
Man kann im Moment nicht viel mehr tun als beten, vernünftig sein, zu Hause bleiben so weit das möglich ist und - bei aller berechtigten Sorge um die eigene Zukunft - nicht diejenigen aus dem Blick verlieren, die es häörter trifft als einen selbst und ihnen helfen, so gut man kann.
Veröffentlicht von: @suzanne62Ich gehe also im Moment davon aus, dass in zwei bis drei Monaten so allmählich eine Rückkehr zu weitgehender Normalität erfolgen wird und vieles wierder erlaubt wird, wenn auch unter Auflagen
Von ähnlichem gehe ich auch aus. Aber ich merke jeden Tag, dass das, wovon ich heute ausgehe, morgen schon nicht mehr viel wert ist.
Veröffentlicht von: @andreas-wendtAber ich merke jeden Tag, dass das, wovon ich heute ausgehe, morgen schon nicht mehr viel wert ist.
Da hast du natürlich recht - aber, wie gesagt, manches wird man einfach wieder zulassen müssen, damit die Wirtschaft nicht vollständig abkackt.
Gottesdienste sind natürlich nicht systemrelevant - kann also sein, dass sie doch noch länger verboten bleiben.
Was solls, bleibt uns eh nix anderes übrig, als aus der aktuellen Situation das Bestmögliche zu machen.
Du erhältst die Bewertung ...
… weil Du Suggestivfragen stellst.
Deine zweite Frage offenbart nämlich, dass Du was gegen die Gottesdienstverbote hast und nun Gesinnungsgenossen suchst, die mit Dir eine Petition o.ä. schreiben.
Ein Vorwand? Du hast noch nicht mitgekriegt, dass auch Kinos, Theater etc. geschlossen sind und nichts aufführen?
Also manchmal hast Du ja wirklich merkwürdige Ansichten.
Du bist ja wieder da. 😉 Na, das ist ja schön.
Inzwischen habe ich gesehen, daß es tatsächlich Leute gibt, die der Meinung sind, ein Gottesdienst hätte so was wie .. wie ..
Jedenfalls scheint es Leuten egal zu sein, daß in Italien mindestens 50 Priester gestorben sind, weil sie doch direkten Kontakt wahrgenommen haben.
„Einige Gläubigen werfen Priestern und Bischöfen Kleingläubigkeit vor“
Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller hält dagegen:
Die Kirche habe eine besondere Verantwortung: „Das höchste Gut ist das menschliche Leben. Als Christinnen und Christen haben wir eine Verantwortung für das Leben. Vielleicht sind wir sogar die letzten, die das Leben am Anfang und am Ende schützen wollen.“
„Wir feiern die Sakramente mit Gegenständen aus der Wirklichkeit, die verwandelt werden. Die Feier der Sakramente hebt nicht die Wirklichkeit dieser Gegenstände auf. Sakramente sind keine Zaubermaterialien, die uns gegen die Wirklichkeit immunisieren, aus denen sie besteht.“
Ich frage mich wirklich, ob Menschen glauben, ein Geistlicher besäße sowas wie ein Zauberstab oder könne Menschen vor dem Tod zurück holen wie Jesus oder was genau!
http://www.filmstarts.de/nachrichten/18510986.html?page=2
Es ist eine Zeit, die von allen ein Umdenken einfordert:
Auch über die Tiefe unseres Glaubens.
Wie stark fühlen wir uns wirklich von der Botschaft Jesu getragen
oder brauchen manche Leute sowas wie "Voodoo"?
Vor Tagen dachte ich, als ob die Natur zurück schlagen würde. Und vorhin las ich (makaber, aber nachdenkenswert über unser Konsumverhalten), daß die Natur dabei ist, sich zu erholen.
Die Gewässer von Venedig, beispielsweise.
Und, vor zwei Tagen schaute ich zufällig aus dem Küchenfenster und sah ein Gefieder (einem Fasan ähnlich) vom Park aus über die Straße hopsen.
So wahr ich hier sitze, ich dachte: Die Natur erobert sich die Welt!
Dann sah ich (durch den engmaschige Antimücken-Stoff) zu einem Vogel, der auf einem Ast stand und dachte: Wer von uns ist eingesperrt, wer ist frei!
Und dann fiel mir folgender Vers ein:
„Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?“ (Jes 43,19).
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Schön, daß du wieder da bist 😊
J😊ur
Auf halben Ohr und ohne den Bericht zu sehen, habe ich mitbekommen, dass eine Gemeinde einen Gottesdienst to go anbietet. Jeder der eigentlich in die Kirche will, kann sich vor der Kirche eine Kerze abholen und hat anstelle einer Predigt ein Blatt. Zuhause kann er in der Aufnahmezeit seinen Gottesdienst feiern. Das ersetzt keinen Gottesdienst, aber die Kirche hilft, dabei zu sein. Es ist auch eine Möglichkeit für die, die sich nicht aus dem Internet einen Gottesdienst ansehen können und es vor Ort ein deutliches Signal an die aktiven Mitglieder, dass sie trotz der Trennung nicht allein sind. Finde ich gut.
Daumen hoch! Stimmt, nicht jeder kann sich zuschalten - und es mag auch nicht jeder.
Wir haben die Predigt per Email zugeschickt bekommen. Hauskreis und Frauentreff laufen über WhatsApp, der Biblische Unterricht und die Zusammenkünfte finden per Videokonferenz statt ...
Viele Gemeinden bieten Livestreams ihrer Predigten an.
Tobias Teichen vom ICF München startet eine Videoreihe, in der er erklärt, wie man auch ohne fundierte theologische Kenntnisse die Bibel studieren kann.
Es gibt vielfältige Angebote, die wir jetzt nutzen können. Ich bin dankbar, dass wir in einer Zeit leben, in der Kommunikation so einfach ist.
Veröffentlicht von: @herbstroseEs gibt vielfältige Angebote, die wir jetzt nutzen können. Ich bin dankbar, dass wir in einer Zeit leben, in der Kommunikation so einfach ist.
Oh ja, ich auch!
Genauso hat es unsere Gemeinde gemacht.
Der Eingang zur Kirche war mit einer Wäscheleine versperrt und daran hingen Zettel mit Predigt, Liedversen, Gebeten und Mut machenden Bibelzitaten.
Und unser Pfarrer stand mit Dudelsack auf dem Kirchturm und spielte Kirchenlieder.
Interessanter Nebeneffekt: dieser "Nichtgottesdienst" sorgte für höhere Aufmerksamkeit als mancher "normale" Sonntagsgottesdienst.
Sehr schön!
Veröffentlicht von: @bepe0905(...) Und unser Pfarrer stand mit Dudelsack auf dem Kirchturm und spielte Kirchenlieder.
Auch wenn ich keine DudelsackMusik mag: Daumen hoch!
Veröffentlicht von: @bepe0905Interessanter Nebeneffekt: dieser "Nichtgottesdienst" sorgte für höhere Aufmerksamkeit als mancher "normale" Sonntagsgottesdienst.
😀 Sag' ich doch!
https://www.youtube.com/watch?v=No4YfHp1Gq0
Einfaches Tutorial für Violine
Veröffentlicht von: @orangsayaZuhause kann er in der Aufnahmezeit seinen Gottesdienst feiern.
Vielleicht spricht man sich mit Moscheen ab
um Predigte aus den Minaretten vorzutragen? Nicht jeder besitzt Internet bzw. kann damit umgehen und so.
Bei uns Katholiken wären das mindestens 4 Mal am Sonntag
und gut 2 Mal wochentags.
Nachtrag vom 24.03.2020 1303
Verständigung zwischen den Religionen. 😌
Veröffentlicht von: @pankratiusKomisch: Ich stelle nur Fragen als Diskussionsbasis und bekomme dafür negative Bewertungen.
Das könnte daran liegen, dass die Frage und die Intention etwas gegen lebensrettende Einschränkungen zu unternehmen einfach, Verzeihung, nur dumm sind. Denk immer dran, auch ein ehrliches Feedback ist ein Feedback.