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Grausamkeiten Nordkorea

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

https://www.welt.de/politik/ausland/article194480631/Nordkorea-Kim-Jong-un-liess-seinen-US-Sondergesandten-erschiessen.html

Ich bin echt erschüttert.

Nur weil dies und jenes nicht geklappt hat, muss man doch nicht gleich Menschenleben auslöschen.

Das "Versagen" so brutal bestraft wird....

Sorry, mir fehlen die Worte 🙁

Ich hoffe und bete...das Gott....ach wes soll man da beten 🙁

Dieses arme Land mit den armen Menschen.

Stalin, Hitler, Kim...

Max

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24 Antworten
Tatokala
Beiträge : 2523

Hm.

Mit jemandem, der sowas macht, sollte man eigentlich gar nicht diskutieren.
Aber Diplomatie ist auch nicht meins.

Tja.

😕

tatokala antworten
3 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051

Es ist doch so in der Politik ... hier spielen andere Deals eine Rolle, die für uns Normalverbraucher kaum durchschaubar sind.

Wenn ich daran denke, wie Deutschland mit den Saudis buhlt, nur um Panzer verkaufen zu können und dann den Status der Menschenrechte in Saudi-Arabien betrachte, dann kann der Eimer nicht groß genug sein, in den ich kotzen möchte.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16981
Veröffentlicht von: @banji

Wenn ich daran denke, wie Deutschland mit den Saudis buhlt, nur um Panzer verkaufen zu können und dann den Status der Menschenrechte in Saudi-Arabien betrachte, dann kann der Eimer nicht groß genug sein, in den ich kotzen möchte.

Allerdings. Vor allem sehe ich auch keinen großen Unterschied zwischen den Regimen von Saudi Arabien und des Iran. Warum die einen jetzt die "guten Freunde" und die anderen das "Übel der Welt" sein sollen erschliesst sich mir nicht.

Und ich gehe davon aus, dass auch Nordkorea zu unseren "guten Freunden" gehören würde, die für "Stabilität in der Region" sorgen (Zwischen China und Südkorea!) - wenn sie denn nur etwas von Wert hätten, an dem wir dringend interessiert sind.

Merke: In der Politik ist auch die Moral in Dollar messbar...

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931
Veröffentlicht von: @tatokala

Mit jemandem, der sowas macht, sollte man eigentlich gar nicht diskutieren.
Aber Diplomatie ist auch nicht meins.

Das kann ich verstehen, aber durch Nordkorea ist die ganze Region instabil. Japan, die eine gute, aber defensive Armee hat, plant die Armee zu einer offensiven Armee umzubauen. Bislang reichte ihnen die US-Armee als Schutzmacht. Eine offensive japanische Armee würde nach meiner Einschätzung allerdings nicht Nordkorea beunruhigen. Das gibt es einen Streit um Gebiete mit Russland. Da gibt es Spannungen mit China und der Pazifik hat auch nicht die besten Erinnerungen an Japan. Die japanischen Soldaten gelten als so ziemlich die härtesten. Über dreißig Jahre nach Kriegsende hat man noch Soldaten gefunden, die sich im Dschungel versteckten und kampfbereit waren. Die geplante Atombombe allein ist für die Region schon eine Gefahr. Natürlich muss man verhandeln.

Nachtrag vom 01.06.2019 0411
Verhandlungen liegen auch im Interesse der südkoreanischen Politik. Die setzt auf Verhandlungen und kleine Schritte.

orangsaya antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Aber komischerweise kommt Trump mit so einem Vogel wie Kim JonG Un besser zurecht als mit unserer Kanzlerin.

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DustinPedroia
(@dustinpedroia)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 229

Gleich und Gleich gesellt sich eben gern... (Trump und Kim Jong Un)

dustinpedroia antworten
Tertullian
Beiträge : 413

Kim Jon Un(geheuer) hat schon zu Beginn seiner Karriere die Sargträger seines Vaters mehr oder weniger alle über die Klinge springen lassen. Zwei Jahre später wurde einer seiner Onkel liquidiert. Danach noch einige mehr. Ich bin sonst ja zurückhaltend mit solchen Äußerungen, aber es wäre gut, wenn irgendwann irgend jemand diesem Rad in die Speichen fällt. Nordkorea muss eine von Menschen erdachte Hölle sein...

tertullian antworten


Lucan-7
Beiträge : 16981

Das Menschen in Nordkorea für Nichtigkeiten umgebracht werden ist nun nichts Neues. Ungewöhnlich ist wohl, dass es auch immer wieder Leute aus dem inneren Zirkel der Macht trifft.

Sollte das tatsächlich so willkürlich angordnet worden sein, wie es jetzt nach aussen scheint, dann dürfte das Regime sich damit selbst am meisten gefährden. Denn wenn jeder ständig in Lebensgefahr schwebt, dann haben die Leute irgendwann nichts mehr zu verlieren... und werden die Regierung stürzen.

Erinnert mich ein wenig an Stalin. Den haben sie am Ende auch einfach verecken lassen, weil er die Ärzte zuvor ins Gefängnis werfen liess... vieleicht warten sie in Nordkorea gar nicht mehr so lange...

lucan-7 antworten
8 Antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931
Veröffentlicht von: @lucan-7

Sollte das tatsächlich so willkürlich angordnet worden sein, wie es jetzt nach aussen scheint, dann dürfte das Regime sich damit selbst am meisten gefährden. Denn wenn jeder ständig in Lebensgefahr schwebt, dann haben die Leute irgendwann nichts mehr zu verlieren... und werden die Regierung stürzen.

Das finde ich ein bisschen zu optimistisch. Die Reaktionen zum Tode von Kim Jong-il halte ich für real. Auch denke ich, dass die vermeintliche Gefahr der Japaner gesehen wird. Zu der dann eben die USA gehört. Die Koreaner haben eine Geschichte der Unterdrückung und de Leids hinter sich. Das wirkt in Nordkorea bis heute.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16981
Veröffentlicht von: @orangsaya

Das finde ich ein bisschen zu optimistisch. Die Reaktionen zum Tode von Kim Jong-il halte ich für real. Auch denke ich, dass die vermeintliche Gefahr der Japaner gesehen wird. Zu der dann eben die USA gehört. Die Koreaner haben eine Geschichte der Unterdrückung und de Leids hinter sich. Das wirkt in Nordkorea bis heute.

Die Nordkoreaner leben in einer Scheinwelt, in der sie sich nach aussen als gute Bürger präsentieren. Das heisst aber nicht, dass sie sich nicht über ihre Situation im Klaren wären. Sie haben nur gelernt, nicht darüber zu sprechen und die Scheinwelt zu wahren. Und in diese Scheinwelt gehören dann eben auch mehr oder weniger echte Gefühle, in die man sich hineinsteigern kann.

Sollte das Regime jedoch eines Tages beseitigt werden wird diese Scheinwelt ganz schnell in sich zusammenbrechen... und eine Mischung aus Erleichterung und Angst Platz machen, je nach Umständen. Die Aufbereitung dieser Ära wird sich dann über Jahrzehnte hinziehen...

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931
Veröffentlicht von: @lucan-7

Die Nordkoreaner leben in einer Scheinwelt, in der sie sich nach aussen als gute Bürger präsentieren. Das heisst aber nicht, dass sie sich nicht über ihre Situation im Klaren wären. Sie haben nur gelernt, nicht darüber zu sprechen und die Scheinwelt zu wahren. Und in diese Scheinwelt gehören dann eben auch mehr oder weniger echte Gefühle, in die man sich hineinsteigern kann.

Die Nordkoreaner haben für ihr Land ziemlich viel in Kauf genommen. Hungersnöte zum Beispiel. Die Frage ist, wie sie diese Scheinwelt als real erleben. Kim Il-sung haben die Nordkoreaner als jemanden erlebt, der sie von der japanischen Knechtschaft befreit hat. Entsprechend verehren sie ihn bis heute. Kim Il-sung ist obwohl der Tod ist auch heute noch Präsident. Seine Nachfahren füllen im Grunde nur die Lücke. Soweit die Theorie, die ich nicht nachvollziehen kann, Es muss wohl etwas religiöses, oder halbreligiöses sein.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Sollte das Regime jedoch eines Tages beseitigt werden wird diese Scheinwelt ganz schnell in sich zusammenbrechen... und eine Mischung aus Erleichterung und Angst Platz machen, je nach Umständen. Die Aufbereitung dieser Ära wird sich dann über Jahrzehnte hinziehen...

Ich weiß es nicht. hinter die Köpfe der Menschen lässt sich schwer schauen. Ich bin da ein bisschen vorsichtig und sehe auch, die Gefahr, dass wir unsere westliche Perspektive auf Korea projizieren. Auch in Südkorea scheinen die Menschen ein Bereitschaft zu haben ergeben zu sein.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16981
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich weiß es nicht. hinter die Köpfe der Menschen lässt sich schwer schauen. Ich bin da ein bisschen vorsichtig und sehe auch, die Gefahr, dass wir unsere westliche Perspektive auf Korea projizieren. Auch in Südkorea scheinen die Menschen ein Bereitschaft zu haben ergeben zu sein.

Ja, es gab ja kurzfristig die Hoffnung, dass eine Wiedervereinigung Koreas genau so vonstatten ginge könnte wie in Deutschland... aber das lässt sich natürlich nicht alles übertragen.

Allerdings gibt es durchaus Gemeinsamkeiten auch zur DDR und ähnlichen Unrechtsstaaten nach allem was ich bislang aus verschiedenen Quellen über Nordkorea weiss. Und ich denke nicht, dass es das Regime noch lange machen wird. Auch wenn sich ein genauer Zeitpunkt momentan kaum angeben lässt.

lucan-7 antworten
Frihet
 Frihet
(@frihet)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 238

Du sprichst hier eine Sache an. Viele im Westen wünschen ein Ende dieses Regimes. Aber iemand weiß wie es danach weiter geht. Es wäre nicht die erste Revolution die ihre Kinder frisst. Und das stünde zumindest zu befürchten, dass der neue Machthaber nicht besser wird, sondern noch paranoider. Oder dass eben ein Bürgerkrieg ausbricht etc pp. Das ist eine Sache die enorm schwierig abzuschätzen ist.

Und ich finde Bürgerkriege und verängstigte Machthaber die sich in die Ecke gedrängt fühlen mit Atomwaffen immer ganz ganz gefährliche Kombinationen

frihet antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @frihet

Aber iemand weiß wie es danach weiter geht.

Ich wünsche den Koreanern von Herzen ein friedliche Weidervereinigung wie wir sie erleben durften.

Was ich mir aber nicht vorstellen kann ist, das Süd Korea es zulassen würde, das ehm. Kader der "Partei der Arbeit Koreas" legale Nachfolgestrukturen aufbauen dürften. So wie bei uns mit der SED-FO aka PDS aka "Die Linke" es geschehen ist.
Geschweige denn, das sie zu legitimen parlamentarischen Partner werden könnten.

Anonymous antworten
Frihet
 Frihet
(@frihet)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 238

Was vermutlich auch nicht wenige Nordkoreaner vom politischen Diskurs abhalten dürfte

Nachtrag vom 02.06.2019 0813
Wobei ich eine Wiedervereinigung nicht gerade als wahrscheinlichstes Ergebnis sehe

frihet antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931
Veröffentlicht von: @scylla

Ich wünsche den Koreanern von Herzen ein friedliche Wiedervereinigung wie wir sie erleben durften.

Wünsche ich auch. Ich sehe im Moment eher eine Möglichkeit kleine Schritte der Annäherung zu gehen. Das dürfte schwierig genug sein, den Nordkorea würde die Gefahr einer Konterrevolution fürchten. Wenn es nach all den Jahren auch weniger verwandtschaftliche Verbindungen gibt. Überhaupt ist die Geschichte und das Verhältnis der Länder zueinander wenig aufgearbeitet. Auch nicht die Zeit der japanischen Besatzung. Alles ist von einem Misstrauen umhegt.

Veröffentlicht von: @scylla

Was ich mir aber nicht vorstellen kann ist, das Süd Korea es zulassen würde, das ehm. Kader der "Partei der Arbeit Koreas" legale Nachfolgestrukturen aufbauen dürften. So wie bei uns mit der SED-FO aka PDS aka "Die Linke" es geschehen ist.
Geschweige denn, das sie zu legitimen parlamentarischen Partner werden könnten.

Das die SED mit dem Namen PDS einfach weitermachen konnte, war ein Kardinalfehler. Auch, wenn die Verbrecher aus der Zeit der DDR so tun, als würden sie einiges kritisch sehen. Dabei hört man, wenn man darauf achtet, dass immer wieder von einem Systemwechsel gesprochen wird.

orangsaya antworten
Distelnick
Beiträge : 1335

Nu, er ist ein Diktator mit Grössenwahn.
Er lässt seine eigene Familie ermorden und sein Volk verhungern.
Das einzige was ihn interssiert sind seine Bömbchen.
Wundert dich da, das er wahllos Leute ermordet?
Vielleicht hatte er Blähungen an dem Tag...
Schade das ihn niemand abmurkst.

distelnick antworten
2 Antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7630
Veröffentlicht von: @distelnick

Schade das ihn niemand abmurkst.

Nicht auszuschließen, dass das irgendwann passiert.
Nur habe ich wenig Hoffnung, dass derjenige, der danach kommt, unbedingt besser sein wird.

suzanne62 antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1335

Stimmt. Dafür müsste es eine Revolution geben.
Aber ich befürchte, das Volk ist zu erschöpft um auf die Barrikaden zu gehen.

distelnick antworten


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