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Ist das Klima noch zu retten?

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Lucan-7
Themenstarter
Beiträge : 15610

Mal wieder eine einfache Frage:

Ist, eurer Einschätzung nach, nach allen Informationen die ihr zum jetzigen Zeitpunkt habt, unser Klima innerhalb der nächsten Jahrzehnte noch zu retten?

"Retten" in diesem Sinne bedeutet:
Das Klima wird so weit aufrecht gehalten, dass keine wesentlichen (spürbaren) Änderungen zu erwarten sind, also etwa bezüglich Wasserhaushalt, Meeresspiegel, Temperatur und entsprechend wirtschaftlicher und sozialer Auswirkungen.

Wie seht ihr das? Was erwartet ihr?

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50 Antworten
Helle
 Helle
Beiträge : 772

Es ist schon interessant, wie sich die Bürger von der Regierung verführen lassen. Dazu werden Demos organisiert und auch schon Schulkinder auf die Straße geschickt. Dem Bürger wird suggeriert, mit der CO2-Steuer das Klima retten zu können. Fakt ist, dass CO2 kein Gift ist, und auch nicht mal zu 0,1% in der Atmosphäre vorkommt. Deutschland ist für den CO2-Ausstoß zu gerade mal 2% verantwortlich. Zieht man noch alle ausländische Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen ab, reduziert sich dieser Anteil nochmals deutlich. Es wird suggeriert, dass das CO2 für den Klimawandel verantwortlich sei. Dadurch wird aber von den eigentlichen Ursachen abgelenkt: Das Abholzen der Regenwälder, das unaufhaltsam voranschreitet.

Sicher kann jeder Bürger etwas tun, um die CO2-Produktion zu reduzieren. Nur: Wenn Regierende schon in getrennten Flugzeugen zum gleichen Zielort fliegen und dem Volk vorlügen, im Flugzeug sei kein Platz gewesen, weshalb zwei Flugzeuge notwendig gewesen waren, wie soll man denen glauben?

Wenn man schon die Erderwärmung (die es immer mal gegeben hat), verhindern will, kann man das Problem ausschließlich global lösen. So lange Länder wie China und die USA kein Interesse daran haben, die CO2-Produktion einzudämmen, wird sich global auch nichts ändern.

Wirtschaftliche Interessen werden immer der "Klimarettung" vorgezogen werden, egal, wie es um die Menschheit steht.

helle antworten
2 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @helle

Nur: Wenn Regierende schon in getrennten Flugzeugen zum gleichen Zielort fliegen und dem Volk vorlügen, im Flugzeug sei kein Platz gewesen, weshalb zwei Flugzeuge notwendig gewesen waren, wie soll man denen glauben?

Das eine hat mit dem Anderen ja nichts zu tun. Wenn Greta Thunberg alles hinschmeisst und sich morgen einen dicken SUV kauft, dann ändert das auch nichts an der Tatsache des Klimwandels.

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3413

Factchecking

Veröffentlicht von: @helle

und auch nicht mal zu 0,1% in der Atmosphäre vorkommt.

Sogar noch weniger, nämlich 0.04

Veröffentlicht von: @helle

Fakt ist, dass CO2 kein Gift ist

Ab 12% Co2 Gehalt ist das Gas tödlich.

Veröffentlicht von: @helle

Dadurch wird aber von den eigentlichen Ursachen abgelenkt: Das Abholzen der Regenwälder, das unaufhaltsam voranschreitet.

Klimawandel ist Mulitfaktoral. CO2 ist nur ein Faktor von vielen, aber einer der gewichtigeren.

Veröffentlicht von: @helle

So lange Länder wie China und die USA kein Interesse daran haben, die CO2-Produktion einzudämmen, wird sich global auch nichts ändern.

Solange wirtschaftstarke nationen nicht in Klimafreundliche Technologien investieren um die Billiger zu machen werden Entwicklungsländer nicht auf den Zug aufspringen.

Veröffentlicht von: @helle

Wirtschaftliche Interessen werden immer der "Klimarettung" vorgezogen werden, egal, wie es um die Menschheit steht.

Dann müssen wir halt die Wirtschaft ändern.

arcangel antworten


MrOrleander
Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ist, eurer Einschätzung nach, nach allen Informationen die ihr zum jetzigen Zeitpunkt habt, unser Klima innerhalb der nächsten Jahrzehnte noch zu retten?

Es gibt schon jetzt Änderungen, bspw. beim Rückgang der Gletscher und Eismassen an den Polen, deren Fortschreiten m.W. nicht mehr rückgängig zu machen ist.
Darüber hinaus wage ich keine Prognose.
Es kommt auf das Verhalten der großen CO2-Verursacher an. Immer vorausgesetzt, die Notwendigkeit entsprechenden Handelns wird erkannt, hat es eine Dikatur wie China dann sicherlich einfacher, notwendige Maßnahmen umzusetzen, als Demokratien wie Indien oder die USA. Länder mit großen CO2-Senken, wie bspw. Brasilien, sind zudem häufig arm, wirtschaftspolitisch entsprechend ehrgeizig und politisch instabil, was den Willen zu einschränkenden Klimaschutzmaßnahmen konterkariert.

Deutschland jedenfalls, das sich so gern als Vorzeige-Klimaschützer geriert, wird meiner Erwartung nach in diesem Prozeß keine herausragende Rolle (mehr) spielen.

mrorleander antworten
Arcangel
Beiträge : 3413

Kostenwahrheit
Die wahren Kosten für die Produkte direkt weiterreichen und nicht auf die Umwelt oder die Lokale Bevölkerung abwälzen.

Von der Produktion über den Transport, bis zur Entsorgung. Dabei gibt der Staat eine überrissene maximal Kostenrechnung pro Produkt vor und der Produzent muss beweisen, das es weniger Kostet.

arcangel antworten


Banji
 Banji
Beiträge : 3583

Eher: Nein.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ist, eurer Einschätzung nach, nach allen Informationen die ihr zum jetzigen Zeitpunkt habt,

Ist halt die Frage: woher haben wir unsere Informationen auf denen wir unsere Einschätzung aufbauen?
Mutmaßlich: keiner von uns hat die Klimageschichte wirklich selbst fachlich analysiert, berechnet, untersucht. Insofern glauben wir nur. Die Einen dies und die Anderen das.
Damit hat die Diskussion den Stand einer Religion.

Irgendwo las ich in den letzten Wochen, dass die Kiste Temperaturanstieg >< CO² historisch gesehen nicht eindeutig ist.
Messdaten haben im Klima früherer Erdzeitalter einen wesentlich höheren CO²-Gehalt gemessen, ohne dass das Klima kippte.
Andere Messungen haben deutlich höhere Temperaturen ergeben, trotz niedrigerem CO²-Gehalt.
Wiederum andere Messdaten haben gezeigt, dass dem Anstieg des CO²-Gehaltes ein Temperaturanstieg vorausging und nicht die Ursache war.
Gibt es also überhaupt einen Zusammenhang?

Insofern entscheiden wir in dieser Klimafrage religiös: wir glauben oder wir glauben nicht.

banji antworten
16 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @banji

Mutmaßlich: keiner von uns hat die Klimageschichte wirklich selbst fachlich analysiert, berechnet, untersucht. Insofern glauben wir nur. Die Einen dies und die Anderen das.
Damit hat die Diskussion den Stand einer Religion.

Lustig. Du gibst also zu, dass du selbst keine fachliche Analyse betrieben und im Grunde deshalb auch keine Ahnung hast.
Trotzdem erklärst du die Aussagen der Wissenschaft zur "Religion".

Merkst du was?

Veröffentlicht von: @banji

Insofern entscheiden wir in dieser Klimafrage religiös: wir glauben oder wir glauben nicht.

Was du meinst ist wohl: Wir suchen nach Vorwänden, uns nicht weiter ums Klima kümmern zu müssen.

lucan-7 antworten
Banji
 Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3583
Veröffentlicht von: @lucan-7

Du gibst also zu, dass du selbst keine fachliche Analyse betrieben und im Grunde deshalb auch keine Ahnung hast.

Ja, natürlich gebe ich das zu. Und ich bin sicher, dass die Meisten, die das Thema hier diskutieren genau so wenig "Fachleute" sind.

Nicht trotzdem, sondern gerade deswegen hat die Diskussion immer einen Touch von Religion. Denn wir diskutieren mit dem, was wir glauben oder nicht glauben.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wir suchen nach Vorwänden,

Nee. Um Vorwände ging es mir grade nicht. Sondern es ist die Suche nach der Basis auf der wir diskutieren.

Natürlich kann jeder seinem Gusto entsprechend dies und das tun, um sein Umweltgewissen zu reinigen bzw. zu beruhigen. Und es ist ja auch einfach vernünftig, seinen Abfall zu reduzieren und seine Lebensweise im Blick auf Umwelt zu gestalten. Aber das würde ich unabhängig von der Klimadebatte sehen wollen.

banji antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @banji

Ja, natürlich gebe ich das zu. Und ich bin sicher, dass die Meisten, die das Thema hier diskutieren genau so wenig "Fachleute" sind.

Nicht trotzdem, sondern gerade deswegen hat die Diskussion immer einen Touch von Religion. Denn wir diskutieren mit dem, was wir glauben oder nicht glauben.

Ist dir schon mal Gedanke gekommen, dass es genau deswegen Fachleute gibt, weil wir uns eben nicht alle mit allem auskennen können?

Veröffentlicht von: @banji

Nee. Um Vorwände ging es mir grade nicht. Sondern es ist die Suche nach der Basis auf der wir diskutieren.

Wie wäre es auf Basis dessen, was die Fachleute sagen? Denn das ist nun mal ihr Job.

Natürlich kannst du deren Aussagen anzweifeln. Auch Fachleute sind nur Menschen, und vielleicht haben sie ja tatsächlich zweifelhafte Motive. Darüber kann und sollte auch diskutiert werden.

Aber dann solltest du für etwaige Zweifel auch gute Gründe anführen. Denn deine Argumentation hier lautet ja schlicht: "Alles , von dem ich keine Ahnung habe, ist für mich gleichbedeutend mit Religion!"

Vielleicht etwas zu simpel, oder? Ich kann mir nicht denken, dass du wirklich alles zur "Religon" erklärst, was Fachleute behaupten und du nicht selbst verstehst... warum also hier und jetzt?

lucan-7 antworten
Banji
 Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3583

Es gibt sehr unterschiedliche Fachleute mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen und Prognosen - auch bei diesem Thema. Und es ist immer eine subjektive Entscheidung, welchen von den Fachleuten ich glaube - ohne, dass ich gleich Fachleuten jeglicher Richtung "falsche" Motive unterstelle.

Ich erkläre dabei nicht alles zur Religion, was Fachleute behaupten, sondern unsere eigene Entscheidung entweder diesen Fachleuten zu glauben oder jenen Fachleute hat was religiöses an sich. Denn ich selbst kann ja nicht auf der Basis von Fakten (dazu bin ich nicht in der Lage) urteilen, sondern muss … glauben.

banji antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @banji

Ich erkläre dabei nicht alles zur Religion, was Fachleute behaupten, sondern unsere eigene Entscheidung entweder diesen Fachleuten zu glauben oder jenen Fachleute hat was religiöses an sich. Denn ich selbst kann ja nicht auf der Basis von Fakten (dazu bin ich nicht in der Lage) urteilen, sondern muss … glauben.

Nein, das denke ich nicht. Man kann sich ja selber informieren. Da mögen die Voraussetzungen unterschiedlich sein, aber es liegt ja an einem selbst, wie sehr man in das Thema einsteigen möchte. Die Frage, ob man seine Kinder impfen lassen möchte oder nicht ist ja auch keine "religiöse" Frage, sondern eine Frage glaubwürdiger, sachlicher Argumente - obwohl die wenigsten Leute die dafür notwendigen Fachkenntnisse haben dürften.

Ich war ja über viele Jahre auch selber skeptisch, weil das Thema auch immer sehr politisch war und Prognosen sehr komplex sind.

Aber ich bin, nach Abwägung aller Umstände, zu dem Schluss gekommen, dass wir von einer menschengemachten Erwärmung des Planeten mit möglichen katastrophalen Folgen ausgehen sollten. Darauf zu vertrauen, dass die Fachleute weltweit falsch liegen könnten halte ich für leichtfertig und damit für ein nicht vertretbares Risiko.

lucan-7 antworten
Banji
 Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3583

Ja, natürlich. Man kann tiefer einsteigen, sich informieren. Aber das macht man doch über Fachleute unterschiedlichen Couleurs um ein möglichst breites Infobild zu bekommen, auf Grund dessen man dann seine eigene Entscheidung trifft, was man für richtig und möglich hält.

Gehen wir aber dann wirklich nur anhand der Faktenlage an so eine Entscheidung heran oder sind wir nicht auch vorgeprägt? Prägt nicht auch die "Das-Klima-ist-bedroht"-Debatte unsere Voreinstellung?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Darauf zu vertrauen, dass die Fachleute weltweit falsch liegen könnten halte ich für leichtfertig und damit für ein nicht vertretbares Risiko.

Insofern ist deine Entscheidung, der Aussage "Das Klima ist bedroht." eher zu glauben, eine angstgesteuerte Entscheidung und keine, die auf absoluten Fakten beruht.
Denn es ist ja mitnichten so dass alle Fachwelt, die Klimaerwärmung auf menschliche Ursachen zurückführt. Sondern es gibt eben auch den anderen Teil der Fachwelt, die die Klimaerwärmung im Rahmen eines "normalen" Erdprozesses sieht.
Aber auch hier: warum glaube ich wem?

banji antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @banji

Gehen wir aber dann wirklich nur anhand der Faktenlage an so eine Entscheidung heran oder sind wir nicht auch vorgeprägt? Prägt nicht auch die "Das-Klima-ist-bedroht"-Debatte unsere Voreinstellung?

Natürlich sind wir hier auch emotional geprägt. Und es ist gut, wenn man sich das auch mal bewusst macht.

Veröffentlicht von: @banji

Insofern ist deine Entscheidung, der Aussage "Das Klima ist bedroht." eher zu glauben, eine angstgesteuerte Entscheidung und keine, die auf absoluten Fakten beruht.

Die Frage ist: Beruht meine Angst auf den Fakten - oder habe ich Angst, mich den Fakten zu stellen?

Veröffentlicht von: @banji

Denn es ist ja mitnichten so dass alle Fachwelt, die Klimaerwärmung auf menschliche Ursachen zurückführt. Sondern es gibt eben auch den anderen Teil der Fachwelt, die die Klimaerwärmung im Rahmen eines "normalen" Erdprozesses sieht.

Das habe ich auch lange Zeit gedacht. Aber die momentane Klimaerwärmung ist anders als etwa zwischen den Eiszeiten. Sie ist nicht nur wesentlich schneller, sie geht auch mit einem Massensterben einher, welches im Umfang dem Sterben der Dinosaurier gleichkommt. Und das ist keine Übertreibung, wir merken es nur nicht unmittelbar, weil es sich über Jahrzehnte hinzieht.

Dass diese Erwärmung mit der Industrialisierung einsetzt dürfte wohl angesichts dessen, was wir über die Wirkung verschiedener Faktoren inzwischen wissen, sicher kein Zufall sein.

Gegenargumente anderer Fachleute gibt es kaum noch. Ich fürchte, da liegst du falsch. Unterschiede gibt es nur in den konkreten Prognosen, also der Frage: Wie schlimm wird es?

Und diese Prognosen werden aufgrund neuer Faktoren (Auftauen von Permafrostböden) immer wieder in Richtung "schlimmer" verschoben...

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2894

Lustig. Du gibst also zu, dass du selbst keine fachliche Analyse betrieben und im Grunde deshalb auch keine Ahnung hast.
Trotzdem erklärst du die Aussagen der Wissenschaft zur "Religion".

Man kann auch im Umgang mit wissenschaftlichen Thesen eine heilige Kuh machen. Auch weiß man dass Wissenschaft auch aus einem Interesse raus, zu einem Ergebnis kommt. Insbesondere dann, wenn Politik und Wirtschaft sich mit Wissenschaft vermengt. Oder glaubst du an die wissenschaftlichen Studien z. B. von ExxonMobil? Man kann als Ottonormalverbraucher etwas anderes machen als an eine Unfehlbarkeit der Wissenschaft zu glauben. Wir können vergleichen. Was wurde von der Wissenschaft zum Thema Katastrophen vorhergesagt und was erfüllte sich? Wie war es mit dem Ozonloch, dem Waldsterben usw.? Alles Teilwahrheiten, die sich in der Tragik nicht erfüllten. Deswegen können wir uns über einen schönen Sommer auch freuen und müssen nicht den Untergang vor Augen haben.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @orangsaya

Man kann auch im Umgang mit wissenschaftlichen Thesen eine heilige Kuh machen.

Kann man. Es gibt allerdings mehr als die zwei Extreme "extremer Skeptiker, der an Verschwörungen glaubt" auf der einen und "unkritischer Wissensschaftsgläubiger" auf der anderen Seite.

Natürlich muss man Wissenschaft kritisch sehen - denn genau das gehört zu ihrem Wesen. Nur, wenn man sie kritisch sieht... dann sollte man das auch begründen können. Denn um solche Begründungen geht es ja!

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2894
Veröffentlicht von: @lucan-7

Kann man. Es gibt allerdings mehr als die zwei Extreme "extremer Skeptiker, der an Verschwörungen glaubt" auf der einen und "unkritischer Wissensschaftsgläubiger" auf der anderen Seite.

Was ist ein extremer Skeptiker? Ich von meiner Seite sehe in der Wissenschaft allgemein eine Chance und eine Bereicherung. Wenn es mit Politik, oder Wirtscschaft verknüpft wird, sehe ich es grundsätzlich skeptisch. Bei dem Klimawandel ziehe ich einen Vergleich. Ich bin ja kein Fachmann. Ich vergleiche, was wurde in der Vergangenheit vorher prophezeit und was ist eingetroffen. Also bleibt nur noch, die Frage, was ich glaube, oder nicht glaube. Ich denke den Ukmweltschutz es vorher schon gegeben und nicht erst mit der Gründung einer Ökopartei. Es soll etwas gegen den Co² Ausstoß gemacht werden. Allerdings sollte es keinen Aktionismus dabei geben. Die Wissenschaft ernst nehmen ja, aber immer hinterfragen, ob es irgendwo auch Interessenkollisionen gibt. Die Forschung bekommt, durch Horromeldungen mehr Geld für die Forschung. Dahinter stecken Privatpersonen, die daran verdienen. Auch wenn ein Universitätsname hinter dem Institut steht. Dies ist eines der Gründe, warum ich wie bei ExxonMobil und deren Forschungsergebnis denke, nichts überstürzen.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @orangsaya

Was ist ein extremer Skeptiker?

Jemand, dem die Argument egal sind.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Wenn es mit Politik, oder Wirtscschaft verknüpft wird, sehe ich es grundsätzlich skeptisch.

Natürlich sollte man da vorsichtig sein. Andererseits ist es ja gerade wichtig, dass die Politik sinnvoll mit der Wissenschaft verbunden wird. Man sollte sich dem also nicht ganz verweigern...

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich vergleiche, was wurde in der Vergangenheit vorher prophezeit und was ist eingetroffen.

Das halte ich nur bedingt für zielführend. Schliesslich sollte die Wissenschaft aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Frühere Prognosen sagen also prinzipiell wenig über zukünftige Prognosen aus... vor allem dann nicht, wenn die Methodik eine andere ist.

lucan-7 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Sehe ich auch so. Nimm einen Kubickmeter Luft, und schotte ihn so ab und platziere ihn so, das er am Tag unter der Sonne genau 20 Grad hat Nachts 10 Mitte 15.

Jetzt sind wir großzügig und verfünfachen das CO2. Ich kann nicht glauben das von 0'000x%Co2 sich spürbar um 2-6 Grad die Temperatur ändern würde. Das wäre absurd. Was 1x nicht passiert, passiert auch X x so oft nicht und damit wäre es unrealistisch das es in der Summe passiert. Ich hab da einfach Zweifel.

Trotzdem verändert sich das Wetter und das teils mit dramatischen Folgen, das stimmt schon.

derneinsager antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @derneinsager

Sehe ich auch so. Nimm einen Kubickmeter Luft, und schotte ihn so ab und platziere ihn so, das er am Tag unter der Sonne genau 20 Grad hat Nachts 10 Mitte 15.

Jetzt sind wir großzügig und verfünfachen das CO2. Ich kann nicht glauben das von 0'000x%Co2 sich spürbar um 2-6 Grad die Temperatur ändern würde. Das wäre absurd. Was 1x nicht passiert, passiert auch X x so oft nicht und damit wäre es unrealistisch das es in der Summe passiert. Ich hab da einfach Zweifel.

Solche Versuche finden sich auf youtube, meist mit der Aussage verbunden dass die Klimaänderung durch CO2 Quatsch ist.

Ich halte in diesen Fällen allerdings die Versuchsanordnung nicht für geeignet, die Verhältnisse in der Atmosphäre korrekt darzustellen. Denn es geht hier nicht um Isolation oder Wärmeleitfähigkeit, sondern beispielsweise um die Reflexion von Rückstrahlung an der Erdoberfläche in großen Höhen, durch welche der Treibhauseffekt entsteht. Das kann ein Kubikmeter Luft in dieser Form gar nicht wiederspiegeln.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das ist eine sehr merkwürdige Versuchsanordnung 😀

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @banji

Irgendwo las ich in den letzten Wochen, dass die Kiste Temperaturanstieg >< CO² historisch gesehen nicht eindeutig ist.

Dazu hab ich in der FAZ einen interessanten Bericht gelesen.. aus der Zeit vor der (aktuellen) Klimahysterie

https://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/weltklimabericht-ihr-kennt-die-wahren-gruende-nicht-1433559.html

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @scylla

Dazu hab ich in der FAZ einen interessanten Bericht gelesen.. aus der Zeit vor der (aktuellen) Klimahysterie

Der Bericht ist von 2007. Acht der zehn wärmsten Jahre seit 1880 folgten allerdings erst danach, sofern die Daten von 2005 bereits berücksichtigt wurden. Die Datengrundlage ist also nicht dieselbe wie heute.

Dass auch diverse Klimaleugner dennoch heute noch auf den Bericht verweisen macht die Sache nicht besser.

Nachtrag vom 03.10.2019 2145
https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung#Die_10_w%C3%A4rmsten_Jahre

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie seht ihr das? Was erwartet ihr?

Was machen wir eigentlich, wenn eine neue Eiszeit kommt?

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7 Antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Öl in die Flüsse kippen und anzünden?

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lavoisine

Öl in die Flüsse kippen und anzünden?

Ich weiß ja, dass Linke gerne auf kurze Strohfeuer setzen. Aber auch in diesem Fall wird der Erfolg allenfalls kurzfristig eintreten.

Anonymous antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich weiß ja, dass Linke gerne

Und ich weiß ja, dass Rechte gerne vom eigentlichen Thema ablenken 😀

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JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1340

Wir machen das, was wir können: Wir passen uns an die Lebensbedingungen an.
Deswegen wohnen wir in Häusern, tragen Kleidung und erfinden Maschinen.

Ablasszahlungen, Selbstgeißelungen, Panik, Rekolonialisierung, Wetterbeschwörungen, Regentänze, Totalitarismus und Moralismus bringen uns nicht weiter.

johnnyd antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johnnyd

Wir machen das, was wir können: Wir passen uns an die Lebensbedingungen an.

Ja klar für einige geht das so, nur eben nicht für alle. Eine Eiszeit reduziert innerhalb kürzester Zeit die zur Verfügung stehenden Lebensmittel.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Eine Eiszeit reduziert innerhalb kürzester Zeit die zur Verfügung stehenden Lebensmittel.

Wird hier nicht an anderer Stalle über die Notwendigkeit der Reduzierung der Weltbevölkerung bzw Bevölkerungsobergrenzen philosofiert..
Dann wär doch also alles in Butter

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ja klar für einige geht das so, nur eben nicht für alle. Eine Eiszeit reduziert innerhalb kürzester Zeit die zur Verfügung stehenden Lebensmittel.

Da macht dann endlich eine Tendenz zur Fettleibigkeit wieder einen Sinn! Aus unserer Stammesgeschichte begründet man ja damit den Sinn derartiger Körpereigenschaften. Wer den Winter über kaum was zu beißen bekam, der war mit Winterspeck detulich besser ausgestattet.

Ich habe mal von Menschen aus einem russischen Dorf gehört, die eine Art Winterschlaf machten. Sie weckten sich gegenseitig nur in bestimmten Zeitabständen um etwas Brot und wasser zu sich zu nehmen - den Rest verschließfen sie den Winter wie das Tiere, die in den Winterschlaf gehen, auch machen. So konnten die Menschen unter diesen Bedingungen überleben.

Anonymous antworten


Groffin
Beiträge : 1872

Wesentliche (spürbare) Änderungen lassen sich wohl bereits jetzt nicht mehr vermeiden. Ob diese mehr oder weniger stark durchschlagen und natürliche Schwankungen des Erdklimas verstärken ist ein anderes Thema.

Retten im Sinne von effektive Maßnahmen durchsetzen, die langfristig die menschenverschuldeten negativen Einflüsse minimieren oder gar negativen Trends entgegenwirken halte ich mit der derzeitigen Ausgangssituation für sehr schwer.

Letztlich läuft es darauf hinaus, wie weit nationale und wirtschaftliche Interessen zugunsten einer gemeinsamen internationalen Lösung hinten angestellt werden.

Derzeit ist der internationale Konkurrenzkampf zu groß - die Verteilung der Ressourcen zu unausgewogen und der gesellschaftliche Druck noch zu gering (Druck wird da eher von Unternehmen und Interessenverbänden ausgeübt). Weiterhin fehlen brauchbare Sanktionen um Klimaziele effektiv durchzusetzen. Mit dem Ergebnis, dass Klimaschutz eine "Good-Will"-Angelegenheit bleibt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie seht ihr das? Was erwartet ihr?

In der Summe eine Zunahme von Protesten und Krawallen. Das Thema Klima wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen und erst nach und nach spürbar in der Realpolitik ankommen. Zwar erwarte ich nicht, dass Holland in den nächsten Jahren überschwemmt wird, aber eine Zunahme an Umweltkatastrophen erwarte ich schon.
Wieweit dies zu neuen Flüchtlingsbewegungen, angstgetriebenen politischen Veränderungen und gar Krieg führt, wage ich noch nicht abzuschätzen.

Auf der positiven Seite sehe ich Innovationen, die die Energiegewinnung und Energienutzung effektiver und umweltfreundlicher gestalten, ein höheres ökologisches Bewusstsein der Menschen und ein globales "Wir-Gefühl". Die große Chance besteht, dass durch das globale Thema Klima die internationale Staatengemeinschaft enger zusammenrückt - weil kein Staat allein das Problem lösen kann und letztlich alle davon betroffen sind.

groffin antworten
2 Antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Aufgrund der bereits emittierten Treibhausgase würden bereits bei sofortigem Emissionsstopp (was ja leider völlig unrealistisch ist) in nächsten Jahrzenten bis Jahrhunderten die bereits stattgehabte Klimaerwärmung über möglicherweise mehrere Tausend Jahre anhalten. Mit dem Faktor Zeit könnten sich bereits in diesem Szenario ungeahnte Folgen manifestieren. Das ist aber nichts vegrlichen mit den katastrophalen Zuständen, die wir (bzw unsere Kinder und Enkelkinder) haben werden wenn wir weitermachen wie bisher.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/klimawandel-geht-bis-zum-jahr-3-000/

https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klimafaq-12-3.html

https://www.welt.de/wissenschaft/article181793882/IPCC-Sonderbericht-zum-Klimawandel-CO2-Ausstoss-muss-bis-2050-bei-null-liegen.html

startracker7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3413

die erwärmung würde weiter gehen das stimmt, aber die geschwindigkeit würde abnehmen was wiederum der natur zeit gäbe sich darauf einzustellen.

das problem des Klimawandels ist ja denn auch nicht das sich das klima wandelt, das hat es schon immer getan auch ohne Menschliches zu tun. das Problem ist die geschwindigkeit des Wandels welcher der Flora und Fauna zeit lies sich anzupassen und zu verändern.

So sind wärere perioden normalerweise mit einem zuwachs der biodiversität verbunden, da wir aber gleichzeitg immer mehr lebensräume zerstören ist auch das nicht mehr gegeben.

arcangel antworten
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