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Lösung des Problems Putin

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Praktiker
Themenstarter
Beiträge : 420

Hallo

Es ist offensichtlich geworden , das Putin keinen Deut von seiner Zielsetzung in der Ukraine abgeht und die Sache bis zum Ende durchzieht .

Als er gestern ( 08.07.22 ) ankündigte , das er seine militärische Spezialoperation in der Ukraine noch nicht mal richtig angefangen hat . Außerdem hätte Rußland noch keinen Krieg verloren . Die eroberten Gebiete in der Ukraine werden "entukrainisiert" und "russifiziert" . Das der Westen eine Friedenslösung verhindern würde , und bis zum letzten Ukrainer gegen Rußland kämpfen würde .

Da sein Volk fast geschlossen hinter Putin steht und von seiner Ideologie des "guten Rußlands" vollgedröhnt ist , ist von außen kein Einfluß zu nehmen . Die einzige Chance ist , das sich das System von innen zerstört . Eine Art Bürgerkrieg der die Nation spaltet .

Im amerikanischen Bürgerkrieg gab es eine Schlacht bei Shiloh ( Ort des Friedens ) . Die Kampfbereitschaft der Blauen und Grauen dauerte ganze 4 Jahre . Wäre das keine gute Idee für Rußland !?

Manchmal legt / bringt man so Dinge vor Gott das er darauf reagiert .

Gruß

Praktiker

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71 Antworten
Lucan-7
Beiträge : 16310

@praktiker 

Da sein Volk fast geschlossen hinter Putin steht und von seiner Ideologie des "guten Rußlands" vollgedröhnt ist , ist von außen kein Einfluß zu nehmen . Die einzige Chance ist , das sich das System von innen zerstört . Eine Art Bürgerkrieg der die Nation spaltet .

Man kann sich da viel zusammenfantasieren, aber man sollte aufpassen sich nicht von Wunschdenken treiben zu lassen. Für einen Bürgerkrieg in Russland fehlt es an den entsprechenden politischen Strukturen. Organisierter Widerstand ist auf kleine Gruppen beschränkt, die nicht für eine große Bewegung taugen.

Putin vertritt auch keine Ideologie, hinter der sich die Massen versammeln könnten. Er ist irgendwie "pro Russland", und er will dass Russland stark und mächtig ist, und er verteidigt Russland gegen seine Feinde. Und darauf kann man sich dann schon irgendwie einigen, dass das eine gute Sache ist. Auch ohne sich weiter um Politik zu kümmern.

Wenn Putin abgesetzt wird, dann von innen heraus. Wobei Putin allerdings ein Experte darin ist, genau das zu verhindern. Es ist kaum möglich, Allianzen zu schmieden, weil jeder jeden jederzeit verraten könnte.

Meiner Ansicht nach kann Russland auf Dauer nur militärisch und wirtschaftlich geschlagen werden, wobei beides auf dasselbe hinaus läuft: Russland kann sich früher oder später nichts mehr leisten - auch keinen Krieg.

Leider hat Putin genau das vorausgesehen und sich entsprechende Geldreserven aufgebaut, um einen Boykott möglichst lange durchhalten zu können. Mit einem solchen starken Widerstand hat er aber wohl nicht gerechnet.

Im Moment kann er es sich noch leisten so zu tun, als sei alles in Ordnung. Er kann auch weiter noch begrenzt Geschäfte machen. Aber langfristig wird Russland den Anschluss an die Welt verlieren, insbesondere was die Technologie betrifft. Russische Waffen dürften schon jetzt extrem an Marktwert verloren haben.

Und spätestens wenn eine Rückeroberung durch die Ukraine einsetzt dürfte es das für Russland gewesen sein. Ob Putin dann noch an der Macht ist oder nicht wird dann keine Rolle mehr spielen.

 

 

 

 

lucan-7 antworten
15 Antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@lucan-7 Aus menschlicher Sicht hast Du völlig Recht .

Deshalb versuche ich ja die Sache "mit" Gott zu lösen . Nach dem Stil : " Bewahre uns vor dem Bösen .."

Gruß

Praktiker

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@praktiker 

Deshalb versuche ich ja die Sache "mit" Gott zu lösen . Nach dem Stil : " Bewahre uns vor dem Bösen .."

Weil das in der Vergangenheit auch so gut funktioniert hat...?

 

lucan-7 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@lucan-7 Meinst Du das jetzt allgemein oder speziell auf meinen Werdegang bezogen ?

Ich kann nicht beweisen , wann Gott meine Gebete erhört hat - der Ausdruck gefällt mir nicht wirklich . Warum ? Mittlerweile sehe ich Gebet nicht mehr als etwas das aus mir heraus kommt , sondern ich nehme das Gebet , das er mir gibt , und "sende" es zurück . Wenn man sich diesen Sachverhalt vor Augen führt ist es Gott der "sein Ding" durchzieht und nicht ich . Das "Vater unser" zeigt die Bedingungen auf , wann Gott "Gebet erhört" . Läßt man sich auf diese Bedingungen ein "funktioniert" es entsprechend .

Natürlich kann man jetzt jede Kriegspartei aufzählen , die zu Gott um den Sieg gebetet hat . Die deutschen Soldaten ( WW2 )  hatten auf ihrer Gürtelschnalle etwas mit Gott stehen . Trotzdem haben sie verloren .

Gruß

Praktiker

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@praktiker 

Meinst Du das jetzt allgemein oder speziell auf meinen Werdegang bezogen ?

Ich meinte es bezogen auf vergleichbare Fälle in der Geschichte.

 

 

lucan-7 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@lucan-7 Wäre es "Beweis" genug , das Volk Israel ( und Juda ) in der Bibel auf zu führen ? Wann immer sie auf Gott gehört haben , hat Gott sich zu ihnen gestellt . Wenn sie das nicht getan haben , "stand Gott daneben" , oder hat sogar "geholfen" sie zu zerstören .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@praktiker 

Wäre es "Beweis" genug , das Volk Israel ( und Juda ) in der Bibel auf zu führen ? Wann immer sie auf Gott gehört haben , hat Gott sich zu ihnen gestellt . Wenn sie das nicht getan haben , "stand Gott daneben" , oder hat sogar "geholfen" sie zu zerstören .

Andersherum wird ein Schuh draus.

Jedesmal, wenn sie gewonnen haben, haben sie gesagt: "Gott war mit uns!"

Und wenn sie verloren haben, dann sagten sie: "Gott war gegen uns!"

Und so haben sie das dann aufgeschrieben... "beweisen" lässt sich damit gar nichts.

 

lucan-7 antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 294

@lucan-7 Vor allem bei dennChristen im KZ. Bonhoeffer und Co.

Egal, auch die Apostel starben ziemlich scheußlich. 

ich glaube, mit dem Gebet ist was anderes gemeint. 

Gib uns Kraft das Böse zu ertragen.

 

M.

meriadoc antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2146

@lucan-7 

Aber langfristig wird Russland den Anschluss an die Welt verlieren

Ich würde präzisieren wollen: Es verliert den Anschluß an die westliche Welt. Immer vorausgesetzt, diese hält ihre Blockadehaltung aufrecht - was ich noch längst nicht für ausgemacht halte. Im Süden dagegen gibt es mit Indien, China, Afrika und Südamerika zahlreiche Staaten, die nicht nur weiterhin gern mit Russland im Geschäft bleiben, sondern darüber hinaus von sich aus Anstrengungen unternehmen, um sich vom 'Westen' unabhängig zu machen. Öl, Gas, Kohle und andere Rohstoffe Russlands werden dort noch über Jahre hinweg benötigt, Klimawandel hin oder her: Das reicht für die Verwirklichung imperialer Ideen allemal. So gesehen kann Russland ohne den Westen, bleibt aber dennoch in der Welt. 

Und spätestens wenn eine Rückeroberung durch die Ukraine einsetzt

Für welches Jahr / Jahrzehnt erwartest Du diese Rückeroberung? 

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@mrorleander 

Im Süden dagegen gibt es mit Indien, China, Afrika und Südamerika zahlreiche Staaten, die nicht nur weiterhin gern mit Russland im Geschäft bleiben, sondern darüber hinaus von sich aus Anstrengungen unternehmen, um sich vom 'Westen' unabhängig zu machen.

Das wird sicher auch in Zukunft der Fall sein. Nur: Russland wird halt kein starker Partner mehr sein. Sowohl Indien wie auch China sind jetzt bereits wirtschaftlich stärker als Russland und verfügen über bessere Technologien in vielen Bereichen. Russland ist dann lediglich noch als Rohstofflieferant, Billiglohnland und Absatzmarkt für Technologie interessant, wobei China dominiert und die Bedingungen diktiert... zumindest so lange, bis China selbst Probleme bekommt, was vermutlich spätestens im nächsten Jahrzehnt eintritt.

Die russische Waffenindustrie, die zumindest in der Vergangenheit noch von Bedeutung war, dürfte in der Zukunft keine Rolle mehr spielen.

 

Für welches Jahr / Jahrzehnt erwartest Du diese Rückeroberung?

Das wird davon abhängen, was der Westen eigentlich erreichen will... ob Russland zeitnah geschlagen werden soll oder der Krieg auf kleiner Flamme weiterköchelt.

Sollte die Unterstützung der Ukraine weiter hoch sein und weiterhin Waffen geliefert werden, dann sollte die Rückeroberung spätestens im nächsten Jahr einsetzen.

 

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2146

@lucan-7 

Russland ist dann lediglich noch als Rohstofflieferant, Billiglohnland und Absatzmarkt für Technologie interessant

Das könnte genau so geschehen. Aber bis dahin wird es noch Jahre brauchen. Jetzt ist Russland erst einmal ein Land der Krieger, mit einer seit Jahren modernisierten Armee, einem zum Wehrdienst getrimmten Volk und Atomwaffen en masse. Und leider Gottes steht das Land eben nicht isoliert in der Welt.

Sollte die Unterstützung der Ukraine weiter hoch sein und weiterhin Waffen geliefert werden, dann sollte die Rückeroberung spätestens im nächsten Jahr einsetzen.

Dein Wort in Gottes Ohr. 

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@mrorleander 

Jetzt ist Russland erst einmal ein Land der Krieger, mit einer seit Jahren modernisierten Armee, einem zum Wehrdienst getrimmten Volk und Atomwaffen en masse.

Nein, "modernisiert" wurde die Armee kaum. Zwar verfügen die Russen durchaus über moderne Waffentechnologie - sie sind aber kaum in der Lage, davon auch viel einzusetzen. Es fehlten schon vorher überall Bauteile, und die Technologie ist nicht verlässlich. Dazu lässt auch die Ausbildung zu wünschen übrig. Der Ruf der russischen Armee hat seit dem Ukrainekrieg nicht umsonst stark gelitten.

Natürlich ist sie trotzdem schlagkräftig - aber längst nicht mehr auf dem Niveau einer Weltmacht wie es eigentlich der russische Anspruch wäre.

 

 

 

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2146

@lucan-7 

Nein, "modernisiert" wurde die Armee kaum.

An dieser Stelle verfügen wir offenbar über unterschiedliche Informationen. Ich wäre allerdings nicht böse, wenn Deine korrekt wären. 😀 

 

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16310

@mrorleander 

An dieser Stelle verfügen wir offenbar über unterschiedliche Informationen. Ich wäre allerdings nicht böse, wenn Deine korrekt wären.

Vielleicht haben wir einfach nur unterschiedliche Vorstellungen. Richtig ist ja, dass Putin ein Modernisierungsprogramm für seine Armee gestartet hat, insofern ist deine Information ja korrekt. Aber so weit ich gehört habe haben diese Modernisierungsprogramme am Ende nicht viel bewirkt - es wurde etliches schön gerechnet und martialisch in Szene gesetzt, aber wirklich einsatztauglich war das Zeug dann am Ende weniger. Beispiele dafür sind der T-14 "Armata" Panzer, der mit 2000 Stück der neue, technisch überlegene Standartpanzer Russlands werden sollte. Gebaut wurden am Ende nur 14 Exemplare (Von denen eines auch noch während einer Militärparade Feuer fing).

Ein anderes Beispiel ist die Luftwaffe. Zwar gibt es etliche moderne Flugzeuge - sie sind aber kaum einsatzfähig, wie der Ukrainekrieg gezeigt hat. Nicht, weil die einzelnen Flugzeuge so schlecht wären, sondern weil das technische Zusammenspiel der Streitkräfte nicht funktioniert. Genau das wäre aber ein dringend notwendiger Teil der Modernisierung gewesen - technische Eigenschaften allein bringen nicht viel, wenn man sie nicht effektiv zum Einsatz bringen kann.

 

lucan-7 antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@mrorleander Für mich sehr informativ bezügl. der russ. Armee sind 2 Informationsquellen . Einmal ein Beitrag von "Visualpolitik" über russische Waffen . Das andere Mal , sehr ins Detail gehend , ein Beitrag von "Sicherheitshalber" .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 294

@lucan-7 

Da sagst du was. Russland wird nur als Rohstofflieferant fungieren. China hat sein Waffenarsenal ausgeweitet und besitzt schon Flugzeugträger und expandiert auch Richtung Weltall. Russlands Stern ist am Sinken. 

Oder Russland macht die Drecksarbeit für China? 

meriadoc antworten


Murphyline
Beiträge : 1332
Veröffentlicht von: @meriadoc

er merkt aber auch das die Sanktionen wirken.

Den russischen Herrschern war es immer egal, wie es dem Volk ging. Egal ob Zar, kommunistischer Diktator oder Putin. Sollen sie doch mit der Hand waschen ...

murphyline antworten
Jack-Black
Beiträge : 2272

@praktiker Die einzige Chance ist , das sich das System von innen zerstört . Eine Art Bürgerkrieg der die Nation spaltet .

Chance für wen oder was?

Manchmal legt / bringt man so Dinge vor Gott das er darauf reagiert .

 

Was möchtest Du denn, dass Dein Gott da tut? Was erwartest Du von ihm?

Meine Prognosen hab ich hier ja schon des öfteren skizziert: Da wird nicht viel "Einwirken" eines Gottes zu bemerken sein. Dass der jemals bei Kriegen eingegriffen hätte, erzählen einem immer nur die Sieger. Stattdessen erwarte ich einen sich über Jahre hinziehenden Krieg, an dessen Ende die Ukraine verwüstet ist (wie schon so einige andere "failed states", in denen langjährige Kriege die zivile Basis zerstört haben und die Leute nur noch Krieg als Daseinsform kennen) und Rußland sich zurückziehen wird wie weiland die Sovjetuinion aus Afghanistan*. Voraussetzung dafür: "der Westen" agiert mal etwas langfristig-realpolitischer als sonst und bewaffnet die Ukrainer immer gerade so ausreichend, um einen echten Sieg Putins zu verhindern.

Für die Ukraine eine Katastrophe, für die 3. Welt, wie man jetzt schon anhand der drohenden Hungersnöte sehen kann, auch nicht gerade schön. Aber die einzige Alternative zu einem Richtung WK3 eskalierenden Krieg und das einzige Szenario, dass Chinas Xi Jinping sich gut überlegen läßt, ob es sinn- und erfolgreich sei, Taiwan militärisch heim ins Reich der Mitte zu holen.

 

Dass die Menschheit dabei das schmale Zeitfenster verpennt, welches uns noch offensteht, das Klima auf der Erde auf einem erträglichen Niveau zu stabilisieren - geschenkt. Wenn denn Gebete oder ein "vor-Gott-bringen" helfen könnten - warum nicht die raren geistlichen Ressourcen darauf konzentrieren? Beispielsweise, indem man Gott bittet, mal seinen selbsternannten Sachwaltern im us-amerikanischen Supreme Court zu erklären, warum es eine Scheiß-Idee ist, anti-Umwelt-Politik juristisch zu zementieren?

 

 

 

*Hat ja in Afghanistan auch funktioniert, man könnte ja mal gucken, ob sich ein paar Rambos aus Stallones Genen clonen lassen, um die in die Ukraine zu schicken mit blauem Licht... Ja, ich weiß, geschmackloser Humor, aber die traurige Realität schreit doch nach comic relief!

jack-black antworten
5 Antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@jack-black Leider wird man sarkastisch , wenn man sich all den Mist anschaut . Als wenn die Leute ohne Sinn und Verstand die aber die meiste Macht haben die Welt in Trümmern legen .

Dadurch wird wieder deutlich , das wir Menschen nicht gut sind . Deshalb sehe ich ja die einzige Chance darin , das Gott seinen Willen tun kann . Ich denke , das sein Wille besser ist als unserer .

Wen "soll" er denn unterstützen , auf wessen Seite er sich stellen ? Auf die Seite derer , die seinen Willen tun .

Chance , das nicht noch größere Scheiße durch Putin passiert , der anscheinend gar kein Gefühl mehr für das Mögliche hat . Der das Leben auf dieser Welt versaut . Also wären wir die Leidtragenden .

Gruß

 

 

praktiker antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2272

@praktiker 

Dadurch wird wieder deutlich , das wir Menschen nicht gut sind .

 

Ach naja, sprich vielleicht erstmal nur für Dich...

Ich "Mensch" bin jedenfalls gut, ein total töffer Typ (liebevoll streichle ich mir gerade über die Dreitagebartwange, und liebevoll behandle ich nur gute Menschen; das Konzept mit der Nächstenliebe, die man gegenüber biblisch offiziell schlechten Menschen aufbringen soll, hab ich noch nie kapiert)  und ich kenne eine Menge Leute, die ich ebenfalls gut finde: in der Tendenz mag ich die Menschen. 🙂

Ehrlich gesagt kann ich mit solchen Bemerkungen nix anfangen, die kann man überall anbringen, wo einem irgendwas gegen den Strich geht. Was gut oder schlecht sei, ist immer auch eine Frage der Perspektive.

Mit "die Menschen sind schlecht" ist nichts gesagt, und wenn man das im religiös christlichen Sinne behauptet, dann kann man genauso in ein: "Siehste, siehste, das steht ja schon in der Bibel, ich hab's immer schon gesagt, wie gut, dass ich richtig lag!" umformulieren. Na toll, wenn's denn der Selbstvergewisserung dienlich ist...

 

Wen "soll" er denn unterstützen , auf wessen Seite er sich stellen ? Auf die Seite derer , die seinen Willen tun .

 

Auch mit solchen Sätzen machst Du Dir's in meinen Augen ziemlich einfach. Es ist eine alternative Formulierung zu: "Dein Wille geschehe!" Das mag Teil des Vater Unsers sein, ist aber eben doch nur eine Phrase, die zu füllen Du unterlässt. Damit hast Du selbst den in Rede stehenden Gegenstand überhaupt nicht eingeordnet.

Ich meine: hey, niemand ist verpflichtet, politische Geschehnisse einzuordnen oder zu beurteilen, verstehe mich da bitte nicht falsch! Aber wenn Du einen Thread aufmachst zum Thema - hast Du dann nicht eine etwas präzisere Meinung als nur die, dass Gott mal machen soll, was er ohnehin vor hat (immerhin gibt's da ja diesen göttlichen Plan...)?

Bedenke mal, was so die anderen darüber denken, wie Gottes Wille in Sachen Ukrainekrieg aussieht - beispielsweise der Patriarch von Moskau und seine Anhänger. Vielleicht tut ja gerade Putin Gottes Willen? So, wie auch Trump Gottes Willen tat (und nach ihm die von ihm im Supreme Court installierten Richter) nach Überzeugung der kompakten Majorität der Evangelikalen in den USA?

Ehrlich gesagt sind solche "vor Gott bringen" oder "nach Gottes Willen tun"-Stanzen mir, wenn es um konkrete gesellschaftspolitische Angelegenheiten geht, inzwischen höchst suspekt. Siehe die stereotypen thoughts and prayers, welche nach jedem neuen Amoklauf die Medien fluten wie das Abwasser die Rinnsteine nach einem Wolkenbruch. Was sollen das für thoughts sein, die den prayers noch hinzugefügt werden, wenn sich das Verhalten so wenig verändert hernach?

Deswegen fragte ich Dich, was Du meinst, dass Gott tun sollte. Ich meine: warum nicht vor dem Gebet (prayer) erstmal sich ein paar eigene Gedanken (thoughts) machen? Und dann, wenn man sich diese Gedanken gemacht hat, wenn man findet: Okay, diese oder jene Haltung gegenüber der Angelegenheit ist wohldurchdacht und stimmig - dann kann man das ja immer noch im Gebet vor Gott bringen (nicht, dass er es nötig hätte, oder? Aber vielleicht gefällt ihm ja die Geste, die Anstrengung, die man unternahm beim Nachdenken...).

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. Und da geht's dann auch ein bisserl um Effektivität. Zwar glaube ich persönlich ja überhaupt nicht an irgendeinen Gott. Aber wenn ich mir vorstelle, es könnte so einen Gott geben, dann wäre das ein Gott, der von den Leuten etwas mehr erwartet, als dass sie, gerade bei gravierenden Problemsituationen, nur sagen: "Ach Gott, mach mal, was du für richtig hältst, ich lege das mal vor dich."

Ich stelle mir vor, dass ein Gott so ein Verhalten als Denk- und Urteilsfaulheit betrachten, und das Starten von Threads wie diesen ähnlich beurteilen würde wie das laute Beten in der Kirche: mehr darauf gemünzt, die anderen Leute zu beeindrucken, denn Gott selbst.

 

Nun hattest Du Dir ja durchaus schon Deine eigenen Gedanken gemacht und warst, wie dem Eingangsposting zu entnehmen, zu dem Schluß gekommen, dass Dir von allen realistischen Szenarien es am liebsten wäre, wenn Putin infolge eines russischen Bürgerkriegs gestürzt wird.

Das ist eine Position, die man vertreten kann. Aber wenn das tatsächlich Deine Überzeugung sein sollte - dann wäre es doch vielleicht besser, diese Position auch zu vertreten, statt, sobald Einwände dagegen erhoben werden, zurückzurudern und vom "vor Gott bringen" zu reden. Entweder, der Schluß, zu dem Du gekommen warst, war gut begründet - dann solltest Du die Gründe vielleicht noch deutlicher darlegen, um die richtige Betrachtungsweise dadurch zu verstärken/verbreiten*. Oder die Gegenargumente haben Dich überzeugt, dass dieser Gedanke vielleicht doch nicht so clever war. Dann wäre es im Rahmen des Diskurses vielleicht angebracht, das auch so deutlich zuzugestehen: "Stimmt, Einwand 1 und Einwand 2 waren von mir nicht bedacht worden, ich revidiere daher mein Urteil in der Sache und halten nun folgende Betrachtungsweise für stimmiger: XYZ."

Ich wiederhole mich: Niemand ist verpflichtet, in Sachen Ukrainekrieg eine eigene Meinung zu haben oder bestimmte Positionen zu vertreten. Die Weltpolitik ist dermaßen kompliziert, überall gibt's Zusammenhänge und Rückwirkungen, die man noch nicht komplett durchdacht hat. Man hört hier die Nachrichten und dort, man gibt der einen Interpretation Gehör und kurz danach der anderen - und sieht sich selbst als eins von den vielen kleinen Zahnrädern, die erst in ihrer Summe das Weltengetriebe ausmachen und frag sich, ob es vielleicht nicht doch auch an einem selbst liegen könnte, dass die Sachen in die augenscheinlich verkehrte Richtung laufen. Deswegen halte ich es für eine vollkommen legitime Position zu sagen: "Alle Kacke, aber ich weiß auch nicht, wie man da jetzt was besser machen könnte!"

Und wenn es Dir persönlich irgendwie hilft, diesen Zustand der Planlosigkeit, der Verständnislosigkeit, der Sorge und der Furcht "vor Gott zu legen" (was immer das auch heißen mag), dann tue das. Denn warum solltest Du etwas, das Dir hilft, nicht tun?!

Mir geht es nur darum, dass so ein Verhalten keine sonderlich vorbildliche Funktion erfüllt. Wenn alle angesichts drohender Gefahren die Hände in den Schoß legten und sich damit begnügten, die Angelegenheit "vor Gott zu bringen", dann darf, soviel Erfahrungswissen haben wir aus den letzten paar Zigtausend Jahren Menschheitsgeschichte inzwischen, damit gerechnet werden, dass die Gefahr sich realisiert, dass aus der Bedrohung die Überwältigung resultiert.

 

 

*Dazu sind doch letztlich Diskussionen wie diese hier überhaupt erst sinnvoll: dass die richtigeren Betrachtungsweisen, d.h. Analysen der herrschenden Tatsachen, sich durchsetzen und somit politisch das Feld bereitet wird, damit Handlungsstrategien, welche auf diesen Betrachtungsweisen beruhen, umgesetzt werden. Um bei der Bürgerkriegs-These zu bleiben: Falls es richtig sein sollte, dass der triumphale Erfolg Putins im Ukrainekrieg nur dadurch verhindert werden kann, dass es in Russland zu einem Bürgerkrieg kommt, dann wäre es eine kluge Politik unserer Regierung, darauf hinzuwirken (zum Beispiel, indem man vorsätzlich, auch mittels Propaganda, Bestechung, false flagg-Aktionen und was dergleichen Mittel denkbar sind, die russische Gesellschaft zu spalten versucht). Falls dies im Interesse von uns (Deutschen/Westblock/Weltgemeinschaft) sein sollte.

jack-black antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@jack-black Manchmal habe ich bei Deinem Beitrag gedacht , das Du nur an der Oberfläche bleibst , dann kommst Du aber irgendwie doch wieder auf den Punkt . Irgendwie gefällt mir Deine Vorgehensweise weil sie irgendwie doch nicht ins Leere läuft . Zurück zum Thema .

Leider muß ich Dir im Gebrauch von Religion in der Politik , z. B Amerika und Rußland , recht geben . Es ist halt ein Unterschiede ob ich Gott vor meinen Karren spanne . Oder ob ich mich in sein Werk einspannen lasse mit ihm als Chef . 

Prickelnd wird die Aussage Jesu in Bezug auf ( Welt- ) Politik , wenn man noch den Vers :" Wir sollen herrschen in ihm ..." ins Feld führt . Da kommen doch gleich wieder die Spanier in Südamerika und die Kreuzzüge hoch .

"Herrschen in ihm .." Herrsche ich , bin ich mein Chef , selbst wenn ich mir diesen Vers auf de Fahnen schreibe . Herrsche ich in ihm ist er mein Chef , und ER kann herrschen . Welche Auswirkungen das auf meine Umgebung hat , naja , jedenfalls mehr als wenn ich selbst herrsche .

Ich bringe es mal für mich auf den Punkt . Was gut und was schlecht ist sieht man am Ergebnis .

Allerdings sollte man dann auch objektiv sein , wenn man dieses Ergebnis bewertet .

Gerade das fällt vielen nicht leicht . Wie Du selbst sagst : " Eine Frage der Perspektive ."

Nach welchem Maßstab sollte man das bewerten ? Mir kommt da eine Begebenheit aus dem amerikanischen Bürgerkrieg in den Sinn . Gefangene Südstaaten Soldaten wurden gefragt , warum sie kämpfen . Einer sagte : " Ich kämpfe für meine Rechte .." Jeder soll dem anderen das Recht belassen , zu tuen und zu lassen , was er will .

Man kann das als positiv oder negativ ansehen . Positiv wenn man nur sich selbst sieht . Negativ , wenn man in diesem Fall betrachtet , das dadurch die Sklaverei von mehr als 3 Mio. Sklaven verteidigt wird .

Ich merke , je länger ich diesen Gedanken weiter spinne , das es verschiedene Werteskalen gibt , an denen man sich orientieren kann . Oder nur an der eigenen .

Mir fällt dazu nur der Vers ein : " Die Furcht des Herrn ..." Komme ich schon wieder mit dem Knüppel aus dem Sack ? Die Furcht des Herrn ist Gott Ernst zu nehmen . Sie ( die Furcht ) entsteht entweder aus einem falschen Gottesbild , religiösen Eifer , oder aus der Erkenntnis von Gott . Ihn zu erkennen ist die beste Basis .

Du willst das tuen , was andere Staaten schon zur Unterwanderung und Destabilisierung anderer Staaten getan haben .

Putin hat anscheinend auch Geld zur Destabilisierung der Ukraine bereit gestellt . Was aber anscheinend in der Korruption untergegangen ist . Es wäre eine Strategie wenn man viel Zeit hätte . Die Alliierten haben im 2. WK zuerst darauf hin gearbeitet Hitler zu ermorden . Bis sie gemerkt haben , das sie ihn besser am Leben lassen weil er sich diletantisch in die Kriegsführung ein mischte . Lebend war er ihr bester Verbündeter . Ich hoffe das Gleiche passiert mit Putin wenn er "abdreht" .

Im Lösungskern sehe ich aber eine starken Unfrieden der die russische Einheit spaltet . Woher die Quelle auch immer kommt . Um ein bißchen die Liebe Gottes zu relativieren . Er hat einen Jäger geschickt , der sein Volk ( gemeint sind die Juden , sprich Israel ) jagen wird . Wer der Jäger ist bleibt jedem selbst überlassen . 

Gottes Rolle "im Hintergrund" . Wer kann sie erkennen ? Wem offenbart er sich ? Wenn es die in der Bibel beschriebene Person in Natura gibt . Sonst sind wir alleine und ich einer der größten Blindgänger unter der Sonne .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 5 Monaten

Beiträge : 294

@praktiker Gott wird nichts tun. Ihm sind die Hände gebunden. Freier Wille, der zu Millionen Toten führt.

meriadoc antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@meriadoc Wer hat Gott die Hände gebunden ? Oder ist es sein eigenes Wort das ihn daran hindert ?

Gruß

Praktiker

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Orangsaya
Beiträge : 2928
Veröffentlicht von: @1-ichthys

Außenpolitisch läuft es derweil gut für Russland. Die Energiepreise sind exorbitant und füllen die Staatskasse"

Leider.

Das würde ich nicht so sagen. Vielmehr haben wir festgestellt, dass z.B. G7 international nicht so im Einklang mit den befreundeten Staaten steht. Das hat nicht mit dem Krieg zu tun. Indien war schon früher mit der politisch russisch dominierten Sowjetunion befreundet. Das hat sich mit Russland fortgesetzt. Indonesien fühlt sich in ihrer Haltung dem blockfreien Denken verpflichtet. Sie erleben unsere Länder eher als ex Kolonialländer, die ihnen heute die richtige Ethik aufzwingen will. Sie waren nie auf unserer Seite, sondern standen immer freundschaftlich dazwischen. Deswegen wunder mich nicht, dass Indonesien Russland zur G20 einlädt und das Indien russisches Öl unter dem Marktpreis kauft.

Vielmehr ist es so, dass unser Boykott nicht funktioniert. Indien kauft russisches Öl untere dem Marktpreis ein, das Öl wird raffiniert und Deutschland kauft Diesel und Heizöl aus Russland zum Weltmarktpreis ein. Ein für Indien äußerst lukratives Geschäft und formal, aber nicht wirklich haben wir russisches Öl boykottiert. Wir boykottieren russisches Gas nicht. Deswegen konnten wir auch unsere Lager füllen. Russland hat bis heute seine Verträge  eingeliefert. Polen boykottiert russisches Gas. Ein Beispiel ist das aber nicht. Polen nimmt kein Gas von Russland an holt füllt allerdings ihre Lager mir Gas aus Deutschland, welches wir aus Russland haben. Der Boykott funktioniert noch nicht mal bei der Ukraine. denn die Ukrainer bekommt bis heute noch direkt Gas aus Russland. Wir haben mit dem westlichen Boykott nur ein internationales Chaos ausgelöst. Ein Ziel war, eine Inflation in Russland auszulösen. Das funktionierte auch anfangs. Russland konnte politisch wirksam gegensteuern Deutschland konnte die selbst ausgelöste Inflation nicht stoppen. Das ist die nüchterne wertfrei Bilanz zum Boykott und den internationalen Beziehung. Die westlichen Staaten, wie die zur EU und NATO gehören, sind enger zusammengerückt. Das empfinde ich allerdings als eine Rückkehr auf Grundlage  unser alten freundschaftlichen Beziehungen als eine Rückkehr zum natürlichen Zustand. Wir müssen aufpassen, dass sich unsere internationalen und wirtschaftlichen Beziehungen nicht verschlechtern. 

Veröffentlicht von: @1-ichthys

Aber spätestens mit der feindlichen Übernahme der Krim 2014 hätte die hiesige Politik die Abhängigkeit vom russ. Gas reduzieren müssen. Jetzt müssen wir für eine schlecht durchdachte Politik die Zeche zahlen und Putin stopft sich noch mehr in die Taschen.

Wir hätten aus meiner Sicht schon viel früher anfangen müssen. Rückblickend schon bei den internationalen Morde, die Russland in westlichen Ländern mutmaßlich und offenbar verübte. Als Beispiel viel im letzten Herbst eine Leiche von der russischen Botschaft vom Dach und keiner fragte, was da eigentlich  passiert ist. Wir können zwar nicht ermittelt, aber hätten diplomatisch stören können und Aufklärung fordern. Das zu Friedenszeiten und diese "Gleichgültigkeit" war quasi fast schon Normalität. Für mich hätten wir schon ab Georgien handeln müssen, dass hatte ich zur Zeit des russischen Überfalls geschrieben, hatte allerdings als eine Art "Kriegstreiber" eine Schelte auf j.de bekommen. Wir konnten uns halt damals leisten bei der brutalen Wirklichkeit wegzuschauen. Ähnlich war es mit der Ukraine. Wir profitierten nur davon, dass wir streng getrennt  Handel betreiben konnten. Wäre damals die Ukraine  in die EU gekommen, dann hätten die Subventionen für die Landwirtschaft nicht funktioniert. Allein die Größe der landwirtschaftlichen Fläche hätte die EU überfordert. Es wäre billiger, wenn wir Raps und Weizen, ohne den EU Apparat beziehen. Das Russland sich in der Krim, was ja formal noch zwanzig Jahre ein militärischer Stützpunkt ist, haben wir einfach hingenommen, weil wir davon profitieren. Genauso, wie wir  hingenommen haben, dass sich Russland im Mittelmeer breitmacht. Man hatte damals sogar Verständnis dafür, dass  Russland einen Marinestützpunkt in Syrien ausbaut. Genauso, wie wir Verständnis dafür aufbringen, dass sich China am Horn von Afrika breit macht. Selbst, wenn wir auf der anderen Seite unangenehm berührt sind. Der russische Krieg könnte weltweit zu einem Paradigmenwechsel führen, der zu noch mehr Spannungen, oder gar Kriegen führen kann. 

Veröffentlicht von: @1-ichthys

M.E. hat das heutige Russland auch nicht mehr das Recht, sich als "Siegermacht über Nazi-Deutschland" zu fühlen. Denn in vielen Dingen sind die russ. Doktrin denen von Nazi-Deutschland sehr ähnlich, und den "totalen Krieg" traue ich denen inzwischen auch zu.

Von meiner Einstellung her, sollten wir zu Thema Siegermacht über Nazideutschland schön still sein. Auch die westlichen Länder instrumentalisieren ihren Sieg über den NS-Staat in unterschiedliche Weise. Wir sollten vielmehr um gute Beziehungen bemüht sein. Auch symbolisch wäre es wichtig. So wie Deutschland und Frankreich nach langer Zeit gemeinsam Hand in Hand in Verdun und Bitburg gedenken und die Freundschaft auf vielen Ebenen ausbauten. Aber den Siegerkult über die Nazis zu kritisieren sollte zumindest nicht als erstes auf unserer Agenda stehen. 

Auch wenn man objektiv einen berechtigten Grund zur Kritik hat. Kann man das was Russland in letzter Zeit gemacht hat, nicht auch ganz ohne Nazivergleich kritisieren? 

 

orangsaya antworten
DerElch
Beiträge : 155

@praktiker 

Die einzige Chance ist , das sich das System von innen zerstört . Eine Art Bürgerkrieg der die Nation spaltet .

Das wird nicht passieren. Weder gibt es eine Opposition, noch einen breiten Willen des Volkes eine zu bilden.
Vom Militär ist auch kein Widerstand zu erwarten. Ende der Geschichte.

derelch antworten


Meriadoc
Beiträge : 294

Ich antworte mal nach der Endzeitmethode…..Erkaltete Liebe…Kriege hier und da….Hungersnöte hier und da….Jammer Jammer…schwups Jesus ist da.

meriadoc antworten
1 Antwort
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 420

@meriadoc Die Liebe der vielen wird erkalten . Besonders dann , wenn man durch die Nachfolge Probleme bekommt und die eigenen Vorteile flöten gehen . Deshalb heißt es ja , das die Liebe nicht ihren eigenen Vorteil sucht . Ein harter Vers .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Seite 2 / 2
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