Muslim räumt Kirche aus
Was haltet Ihr von dieser Meldung? Quelle: Welt.de
"Weil sie nicht seiner Weltsicht entsprechen, hat ein Muslim in Thüringen Gegenstände aus einer Kirche geräumt und teilweise beschädigt. Auch ein historisches Kruzifix ist dabei zerstört worden. Ein aus Afghanistan stammender Mann hat Einrichtungsgegenstände aus der evangelischen Frauenbergkirche im thüringischen Nordhausen entfernt und zum Teil beschädigt. Der 25-jährige Muslim habe für sein Handeln „religiöse Gründe“ angeführt, sagte Pfarrer Klemens Müller am Montag in Nordhausen dem Evangelischen Pressedienst (epd) und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.
Der in der vergangenen Woche angerichtete Schaden lässt sich aus Sicht des Pfarrers noch nicht beziffern. Allerdings wiege der ideelle Verlust wohl schwerer. So sei ein Kruzifix zerschlagen worden, das nach der Bombardierung Nordhausens im Zweiten Weltkrieg aus den Trümmern gerettet worden war. Die im 12. Jahrhundert als St. Maria errichtete Frauenbergkirche gilt als das älteste Gotteshaus in der Kreisstadt im Südharz.
Die Kirche sei in der Sommerzeit bis Ende Oktober geöffnet, hieß es. Ob der Gemeindekirchenrat an dieser Tradition festhalte, müsse nun neu entschieden werden. Allerdings gebe es eine Tendenz, das Prinzip des offenen Hauses nicht aufzugeben.
Der Pfarrer geht von einer Einzeltat aus. „Ich hatte nicht den Eindruck, dass der junge Mann sein Tun von Anfang bis Ende logisch durchdacht hatte“, sagte der Geistliche. Zur Rede gestellt sei der Afghane überhaupt nicht aggressiv aufgetreten, habe aber auf seiner Weltsicht beharrt."
cu
Yogman
Hm, bemerkenswert fand ich doch wie friedlich das aufeinander Treffen mit dem Pfarrer wurde.. Ich glaube der Typ war sicher ein Fanatiker, aber wohl keiner der gegenüber Personen aggressiv sein wollte. Aber auf der anderen Seite zeigt das natürlich ein crasses Anspruchsdenken...
Was ich heute noch schlimmer fand das Twitter einer "Christine Degarde" oder so, wo Christen allgemein als Mittelalterlich ohne jeden Respekt verachtet werden. Gegenüber Moslems würde das diese übrigens Deutsche Person vermutlich nicht machen - wenn sie Atheistin ist, ihre Sache. Wenn Stolz darauf, auch ihre Sache. Wenn man verächtlich gegenüber anderen Auftritt, den eigenen Landsleuten, dann ist es was anderes. Überdies kann diese Person nicht um die Ecke denken, aber gut...
Was ich heute noch schlimmer fand das Twitter einer "Christine Degarde" oder so, wo Christen allgemein als Mittelalterlich ohne jeden Respekt verachtet werden. Gegenüber Moslems würde das diese übrigens Deutsche Person vermutlich nicht machen
Wahrscheinlich ja, da sind wir wieder beim Messen von zweierlei Maß.
Veröffentlicht von: @derneinsagerGegenüber Moslems würde das diese übrigens Deutsche Person vermutlich nicht machen
Natürlich nicht, sie ist doch nicht lebensmüde.
gäbe es jetzt 1 000 Peitschenhiebe und Hinrichtung
im umgekehrten Falle
wenn jemand die Moschee ausräumen würde
Und, warum erwähnst du jetzt, was in Pakistan wäre? Willst du jetzt das er hier so bestraft wird? Willst du jetzt selbst übertriebene Strafen, weil irgend welche menschenverachtende Länder solche Strafen nutzen?
Und was hat ein junger Afghane mit Gesetzen in Pakistan und Saudi-Arabien zu tun?
irgend welche menschenverachtende Länder
eine islamische Republik.
Quatsch.
Aber vielleicht würde der Verweis darauf dem Täter zur Einsicht verhelfen.
Bei einer offenen Kirche besteht immer das Risiko, dass sich dort Einzelne ungebührlich zu schaffen machen.
Der Pfarrer hat das gut geregelt. Der Missetäter wurde identifiziert und zur Rede gestellt. Angesichts der Beschreibung durch den Pfarrer denke ich an einen minderbegabten Menschen, der aus psychischen und/oder sprachlichen Gründen rationaler Argumentation nicht zugänglich ist und offensichtlich nicht gefährlich ist.
Wir haben in Wiesbaden auch so einen. Der beschmiert seit Jahren Plakatwände mit Bibelsprüchen und Predigtfragmenten.
Veröffentlicht von: @johnnydDer beschmiert seit Jahren Plakatwände mit Bibelsprüchen und Predigtfragmenten.
Ja. Aber bei Plakatwänden hält sich der Schaden in Grenzen. Hier geht es um Kulturgut. Da kann man nicht nur: "ach, der arme Mensch".
Veröffentlicht von: @johnnydBei einer offenen Kirche besteht immer das Risiko, dass sich dort Einzelne ungebührlich zu schaffen machen.
Genau deswegen. Wenn man dem hier grosszügig verzeiht, dann kommen vielleicht andere Leute auf komische Ideen in der Richtung: "die Kirche verkraftet das schon, ist nicht so schlimm, wenn was fehlt."
Bei uns wurden schon in Dorfkirchen Figuren geklaut. Offensichtlich gibt es Leute, die meinen, das interessiert keinen. So was geht gar nicht. 🙁
Das ist auch der Hintergrund, warum ich hier gegen eine reine Gnadentour plädiere. Es geht ums Prinzip.
Und das ist völlig unabhängig davon, ob der Pfarrer nun persönlich Vergebung übt.
Veröffentlicht von: @tatokalaJa. Aber bei Plakatwänden hält sich der Schaden in Grenzen.
Das hält sich dort genauso in Grenzen wie bei den Gegenständen in der offenen Kirche.
Veröffentlicht von: @tatokalaEs geht ums Prinzip.
Welches? Nächstenliebe? Feindesliebe? Das hat der Pfarrer gut gemacht.
Veröffentlicht von: @johnnydJa. Aber bei Plakatwänden hält sich der Schaden in Grenzen.
Das hält sich dort genauso in Grenzen wie bei den Gegenständen in der offenen Kirche.
Es ging hier nicht (nur) um "Gegenstände", die man aus einem Katalog nachbestellen kann. Es war von einem mittelalterlichen Kruzifix die Rede.
Restaurierungskosten können sich locker mal eben im vier bis fünfstelligen Bereich bewegen. Was meinst du, warum Vergleichbares in Museen in klimatisierten Vitrinen aufbewahrt wird.?
Religionsfreiheit
Es war ein altes Kruzefix, dass aus den Trümmern de Weltkrieges gerettet wurde und hat daher einen höheren kulturellen Wert.
Bei religösen Orten geht es dann doch oft weniger um den materiellen Wert als um den kulturellenund religösen Wert, wobei je nach Kirche die materiellen Werte auch sehr hoch sein können.
So etwas ungestraft durchgehen zu lassen, finde ich egal bei welchem Täter und egal bei welchem religösen Ort (Kirche, Moschee, HareKrishnaTempel oder Kirche des Hl. Spaghettimonster) nicht ok. Die Achtung der Religion eines anderen gehört für mich zur im GG festgeschriebenen Religionsfreiheit. Dazu gehört auch die heiligen - vom alltag getrennten nicht unbedingt geweihten - Orte anderer Religionen oder meiner eigenen zu achten und nicht zu beschädigen.
Da kann ich vielleicht sagen bei einem psychischkranken oder Teenager, wegen mir auch bei dem Afghanen ich geb erstmal nen Warnschuss ab und die Strafe fällt milde aus, aber Konsequenzen halte ich für wichtig. Sonst geht doch die Wichtigkeit, andere Weltanschauungen akzeptieren zu müssen, verloren. Und darauf baut unsere Gesellschaft doch auf.
Freiheit endet immer dort, wo die Freiheit anderer gefährdet ist.
Es redet niemand von ungestraft. Es wird sicherlich entsprechende Verfahren geben.
Du nicht - andere hier aber durchaus, wenn ich es recht verstehe. Und ich hab das jetzt mal dazugeschrieben, damit es ganz klar ist. Ich hab den link nicht gelesen, aber steht da, dass Strafanzeige gestellt wurde oder geht es nur um Vergebung?
Es stimmt, ich habe das etwas vorschnell datiert, das ist aber für den Sachverhalt von sekundärer Relevanz.
Veröffentlicht von: @channuschkaEs war ein altes Kruzefix, dass aus den Trümmern de Weltkrieges gerettet wurde und hat daher einen höheren kulturellen Wert.
Veröffentlicht von: @channuschkaum den materiellen Wert als um den kulturellenund religösen Wert,
Ja, das ist richtig. Im Grunde kann man das objektiv gar nicht in Zahlen messen. Jegliche Wertangaben sind irgendwie so Schätzungen, die aber doch mitunter wichtig sind, denn Menschen, denen das gleichgültig ist, muß man ja auch gegenüber argumentieren.
Veröffentlicht von: @tatokalaDas ist auch der Hintergrund, warum ich hier gegen eine reine Gnadentour plädiere. Es geht ums Prinzip.
Wer hat denn hier im Thread eine "reine Gnadentour" vorgeschlagen 🤨
Naja, ok, vielleicht nicht ganz direkt, aber einiges geht in die Richtung.
Ich bin da etwas sensibilisiert, aus Gründen der beruflichen Prägung.
Ich kriege es jetzt aber auch nicht hin, auf jeden Beitrag diesbezüglich zu antworten. Aber schweigen kann man da auch nicht.
Veröffentlicht von: @tatokalaNaja, ok, vielleicht nicht ganz direkt, aber einiges geht in die Richtung.
Finde ich überhaupt nicht. Niemand hat angezweifelt, dass man den Mann nicht dafür rechtlich belangen sollte.
Wenn jemand betont, daß er gut findet, wenn der Pfarrer Vergeung übt, bleibt da aus meiner Sicht eine Leerstelle. Das ist wohl eine Frage der Sichtweise, sowie ein Wasserglas sowohl halb leer als auch halb voll sein kann.
Ich versteh nicht was du sagen willst.
Der Täter ist bekannt und wurde zur Rede gestellt und eine erste Einschätzung vorgenommen. Bei Vergebung sind wir noch längst nicht.
Selbstverständlich werden Schadenersatz und Strafanzeige geprüft werden.
Veröffentlicht von: @tatokalaGenau deswegen. Wenn man dem hier grosszügig verzeiht, dann kommen vielleicht andere Leute auf komische Ideen in der Richtung: "die Kirche verkraftet das schon, ist nicht so schlimm, wenn was fehlt."
Bei uns wurden schon in Dorfkirchen Figuren geklaut. Offensichtlich gibt es Leute, die meinen, das interessiert keinen. So was geht gar nicht. 🙁
Das ist auch der Hintergrund, warum ich hier gegen eine reine Gnadentour plädiere. Es geht ums Prinzip.
Mal von der Tatsache abgesehen, wie alles beurteilt wird, was den Täter, die Motivation etc. angeht, finde ich dies eine gute "Übung" mit dem Gedanken, sein Herz nicht an Dinge zu hängen, sondern an Gott. Wie gesagt, mir geht es nicht um die Tat und die Beurteilung der Tat (Zerstörung, Diebstahl ...). - Aus meiner Sicht wird das noch zunehmen.
Veröffentlicht von: @neubaugoeresein Herz nicht an Dinge zu hängen,
Das sehe ich nicht so.Dann könnte man ja die Institution Denkmalpflege abschaffen. Da gibt es genug Probleme in Bezug auf Mittelknappheit, Verständnis etc... Also, es gibt auch Leute, die machen das beruflich. Denen erzähl mal was von "sein Herz nicht an Dinge hängen".😕
Natürlich. Keine Frage.
Ich wage jedoch zu behaupten, dass es keine Kirchen(gebäude) braucht, um eine Beziehung zu unserem Herrn zu leben. Sie sind schön, keine Frage. Sie sind nützlich, auch keine Frage. Aber es ginge auch ohne. Das meine ich damit.
Ich bin dankbar für viele Dinge. Dennoch "brauche" ich sie nicht, um meinen Glauben zu leben. Das beweisen ja täglich Millionen von Christen, die all diese Dinge nicht haben und dennoch glauben und standhaft sind oder kämpfen.
Veröffentlicht von: @johnnyddenke ich an einen minderbegabten Menschen, der aus psychischen und/oder sprachlichen Gründen rationaler Argumentation nicht zugänglich ist
Dir ist aber schon klar, dass "psychisch krank" weder identisch mit "minderbegabt" noch mit "kann nicht rational denken" noch mit "begeht Straftaten" identisch ist?
Sicher nur einer dieser vielen, verwirrten Einzeltäter™.
😉
Einzeltäter "müssen" ja immer, vor allem wenn Sie sich auf den Islam berufen, verwirrt sein, damit sie in die Psycho-Ecke abgeschoben werden können und keiner auf die Idee kommt, eine Verbindung zwischen Religion und Tat herzustellen können.
Dass aus Worten Taten folgen, gilt bekanntermaßen nur für Worte seitens der AfD.
Für Worte aus dem Koran gilt das nicht - eher noch für die aus der Bibel.
Veröffentlicht von: @yogman42Einzeltäter "müssen" ja immer, vor allem wenn Sie sich auf den Islam berufen, verwirrt sein, damit sie in die Psycho-Ecke abgeschoben werden können und keiner auf die Idee kommt, eine Verbindung zwischen Religion und Tat herzustellen können.
Ich frage mich die ganze Zeit, wo Du sowas her hast.
Schon 2016 hat die Wochenzeitung „Jüdische Rundschau“ in einem Beitrag kritisiert, dass Behörden und Medien islamistische Terroristen häufig als psychisch krank darstellen und einen Zusammenhang mit dem Islam leugnen. Das so als kleiner Hinweis.
Den Artikel hätte ich gerne.
Veröffentlicht von: @yogman42dass Behörden und Medien islamistische Terroristen häufig als psychisch krank darstellen
Der eine oder andere wird auch tatsächlich einen Hau haben.
Mit dieser Feststellung wird aber nicht die Tatsache geleugnet, daß es islamistischen Terror gibt.
https://alt.juedischerundschau.de/psychische-erkrankungen-bei-islamistischen-taetern-135910535/
https://www.kath.net/news/55428
Danke.
Dieser Satz aber
Es ist eine allseits bekannte Tatsache, dass es so etwas wie islamischen Terrorismus nicht gibt.
ist nun wirklich Unsinn. Natürlich gibt es den. Weiß man allerspätestens seit dem 11.9.2001.
Hier mal eine Liste der Anschläge, die hierzulande als islamistisch eingestuft werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Islamistischer_Terrorismus#Terror_und_Terrorgefahr_in_Deutschland
Hier die Einschätzung vom Verfassungsschutz: https://www.verfassungsschutz.de/DE/themen/islamismus-und-islamistischer-terrorismus/zahlen-und-fakten/zahlen-und-fakten_node.html
Der von Dir verlinkte Artikel ist wohl von 2016, aber schon damals war diese Aussage nicht richtig, daran ändert auch nicht, daß Anwälte gerne versuchen, einen auf unzurechnungsfähig zu machen.
*klugscheißmodus an* Nun von islamischem Terrorimus redet wirklich niemand - aber von islamistischem. Der Unterschied liegt in der Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus. Islam ist eine Religion mit vielen Strömungen und Ausprägungen und hat mit Terror erstmal nichts zu tun. Erst wenn aus Islam Islamismus wird, kommt der Terror hinzu. Islamismus bezeichnet die fanatische Auslegung des Islam wie er vorallem im Wahhabismus findet. Von Islam leitet sich islamisch her von Islamismus das Wort islamistisch.*klugscheißmodus aus*
Du hast mit deinem Beitrag im ganzen Recht.
Nur finde ich den Unterschied zwischen Islam/islamisch und Islamismus/islamistisch für den Umgang mit Muslimen durchaus sehr wichtig. Nicht jeder Gläubige des Islam ist Islamist.
Veröffentlicht von: @channuschkaNicht jeder Gläubige des Islam ist Islamist.
So ist es.
Erst wenn aus Islam Islamismus wird, kommt der Terror hinzu.
Aber schon Mohammed selbst hat da wohl kräftig Öl ins Feuer gegossen - zumindest laut dieser Überlieferung:
Bukhari: Allahs Gesandter sagte: „Ich wurde durch den Terror siegreich“ (Sahih al-Bukhari, Band 4, Buch 52, Nummer 220)
Terror als Erfolgsrezept? Von jenem Menschen empfohlen, an dem sich alle Muslime orientieren sollen?
Klingt nicht so, als ob Terror und Islam von vorneherein nichts miteinander zu tun haben.
Man darf bei alldem nicht vergessen: Mohammed war nicht wie Jesus ein Wanderprediger, sondern ein Feldherr.
Er hat seine Religion durch Schwert und Blut verbreitet (was man dem Koran und den Hadithen eindeutig entnehmen kann), und zwar im Stil des heutigen IS.
Man kann noch so viele, freundliche, muslimische Gemüsehändler aus der Türkei kennen, noch so viele gastfreundliche Bekannte aus der Levante haben: Je korantreuer der Islam ausgelebt wird, je dichter orientiert an Mohammed, desto näher kommt er dem, was wir als "Terror" bezeichnen. Die Toleranz gegenüber Christentum und Judentum, die Mohammed zu Beginn seines "Schaffens" noch postuliert hat, hat er später sehr deutlih zurückgenommen. Und es herrscht Konsens unter islamischen Gelehrten, dass spätere Suren, die früheren widersprechen, die früheren aufheben.
Sprich: All die anfangs postulierte Toleranz wird später revidiert.
Naja, das Alte Testament ist auch nicht von Pappe.
Ein moderater Muslim wird allerdings genauso dagegen wehren, mit dem IS (und sämtlichen Aufrufen zu Gewalt überhaupt) in eine Ecke gestellt zu werden. Für den sind das ganz genauso zwei völlig verschiedene Welten, als wenn man jetzt hier AT und Koran vergleicht.
Was ist ein moderater Muslim?
Ein Muslim, der möglichst wenig Islam praktiziert.
Der Kreis schließt sich am Ende.
Nach dieser Defnition wären "liberale Christen" auch die, die möglichst wenig Christentum praktizieren. ALs solche werden sie ja auch mitunter von Konservativen gesehen.
Ja, nun, und?
Veröffentlicht von: @tatokalaNach dieser Defnition wären "liberale Christen" auch die, die möglichst wenig Christentum praktizieren. ALs solche werden sie ja auch mitunter von Konservativen gesehen.
In gewisser Weise ist das auch so.
Nur lässt das christliche (wie auch das jüdische) Fundament grundsätzlich mehr Liberalität zu, ohne gleich komplett vom Grundsatz abzuweichen. Weil die Grundsätze eben andere sind.
Nehmen wir als Beispiel den Missionsgedanken:
Judentum: Verzichtet komplett auf Mission
Christentum: Der Wanderprediger Jesus hält dazu an, die Menschen durch Predigt und gutes Vorbild zu Jüngern zu machen
Islam: Mohammed war ein Feldherr und arbeitete stets nach dem Motto "Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt".
Judentum: Gründet auf den Offenbarungen vieler Menschen über einen langen Zeitraum hinweg, die unterschiedliche Sichtweisen beleuchten
Christentum: Gründet auf o.g. Offenbarungen sowie Jesus und den Aposteln
Islam: Gründet auf den Offenbarungen eines einzigen Menschen, die als absolut und alles bestimmend/alles andere aufhebend betrachtet werden
Veröffentlicht von: @tatokalaJa, nun, und?
Und nun: Ein bisschen weniger Religion schadet keinem, beim Islam trifft das aber ganz besonders zu.
Interessante Wendung be dir! Oder irre ich mich? Warst du nicht früher verärgert über mich, wenn ich ähnliches sagte?
Wobei ich eine Erfahrung bringen möchte: Nicht alle, die Muhammad und Qur‘an treu sind, befolgen seine kriegerische Linie.
Die Mehrheit verbucht es als „notwendige“ Vergangenheit, die inzwischen abgeschlossen ist und bezeichnet Attentäter und Muslime, die Muhammads kriegerische Richtung aufleben wollen, als Radikale / Kopflose und Spinner und beteuern, daß das nichts mit dem Islam zu tun habe.
Sie berufen sich auf die ersten, friedlichen Suren, sind Gottesfürchtig und Gläubig im Sinne des aufbauenden, friedvollen Glauben
Es tut mir weh, wie das Bild dieser Muslime leidet.
Und es wäre nicht hilfreich, alle gläubigen Muslime im selben Topf der Attentäter stecken zu wollen.
Gruß,
Jour
Veröffentlicht von: @jourInteressante Wendung be dir! Oder irre ich mich? Warst du nicht früher verärgert über mich, wenn ich ähnliches sagte?
Ich glaube, du irrst dich. Mich haben, wenn ich mich recht entsinne, eher deine judenmissionarischen Standpunkte verärgert.
Meine Haltung gegenüber dem Islam hat sich aber seit 2014 deutlich verhärtet.
Ich glaube, du irrst dich. Mich haben, wenn ich mich recht entsinne, eher deine judenmissionarischen Standpunkte verärgert.
Echt!?! Ui! Daran kann ich mich überhaupt nicht erinnern!
Im Nachhinein bitte ich um Entschuldigung, denn das ist nie meine Absicht!!
Verhärtet seit 2014, ja, verstehe ich.
Veröffentlicht von: @jourEcht!?! Ui! Daran kann ich mich überhaupt nicht erinnern!
Ich glaube, wir haben uns ein paar Mal über "messianische Juden" gestritten.
Ist auch nicht der Rede wert, Schwamm drüber. Ich bin nicht nachtragend.
Veröffentlicht von: @yogman42Terror als Erfolgsrezept? Von jenem Menschen empfohlen, an dem sich alle Muslime orientieren sollen?
Klingt nicht so, als ob Terror und Islam von vorneherein nichts miteinander zu tun haben.
Ich weiß, was Mohamed gepredigt hat. Ich rede aber von heute und hier. Ich weiß nämlich auch, dass es westlich geprägte Schulen gibt, die da eine gewaltfreie Auslegung haben.
Wenn ich Islam mit Islamismus gleichsetzte verbaue ich mir den Weg zu Gesprächen. Denn Worte sind es die Wahrheiten bilden und Vorurteile schaffen. Und ich hab auch keine Lust mit jemandem zu diskutieren, der jeden gläubigen Christ in die amerikanisch-evangelikale oder traditionalistisch-katholische Ecke stellt und auf jeden fall als fanatisch.
Wenn wir anfangen Islam mit Terror gleichzusetzten, treiben wir vermutlich eher die gemäßigten in die Arme der Terroristen, während anderst eine Chance auf einen "islamische Aufklärung" besteht, die sich durchsetzt. Davon bin ich überzeugt.
Dabei sollte der Islamismus nicht verharmlost werden, auf keinen Fall. Aber nicht jeder Moslem zu einem potenziellen Terroristen gemacht werden, solbald er jeden Freitag in die Moschee geht und fünfmal am Tag betet.
Gibt es eigentlich Christismus und Judismus?
Aktuell vielleicht nicht. Aber gegeben hat es auf der christlichen Seite zumindest auch schon einiges, was man dazu zählen kann.
Veröffentlicht von: @aimericGibt es eigentlich Christismus und Judismus?
Das hab ich mich beim Schreiben gestern auch gefragt 😀
Gehört hab ich es noch nicht. Da ist eher von fundamentalistischem oder gar fanatischem Judentum oder Christentum die Rede.
Vielleicht weil der jüdische und der christliche Fundamentalismus weniger zu Gewalt neigt - obwohl es Ausnahmen gibt. Aber das sind dann doch eher Einzelfälle, die von der großen Mehrheit der Angehörigen der Religionen nicht gebilligt werden.
Vielleicht würden diese Begriffe etabliert, wenn dass wirklich zum Problem würde.
Allerdings hast dur Recht, wenn du weiteroben auf die Gründungsgeschichten verweist.
Religionsgeschichtlich hat das Judentum viele seiner Identitässtiftenden Dinge im Exil in Babylonien als solche definiert, also als Minderheit in einem Staat. Als Verlierer des Krieges.
Das Christentum hat sich in einer Situation ausgebreitet, wo es verfolgt wurde und komplett verboten gewesen wäre, hätte es nicht als jüdische Sekte angefangen und wäre von den Herrschern lange so gesehen worden.
Der Islam hat sich als Religion der Sieger ausgebreitet. War in seinen Anfängen die Religion der Herrscher und wurde so auch festgehalten.
Hätten Juden und Christen in den Zeiten ihrer Entstehung und damit in den Zeiten der Entstehung ihrer Schriften versucht, ihre Religion mit dem Schwert zu verbreiten, wäre es das vermutlich sehr schnell gewesen.
Dass sie es trotzallem geschafft haben und bis heute schaffen in Verfolgungssituationen zu bestehen und teiweise noch zu wachsen, ist für mich ein Beweis, dass an diesem Gott was dran sein muss. Denn das ist ja kein einmaliges Kurzzeitphänomen, sondern zieht sich seit ca 2500Jahren durch.
Allerdings ist die Entstehung auch der Indikator dafür, dass Judentum und Christentum von ihren Grundsätzen her andere Religionen eher stehen lassen können und nicht gleich physisch vernichten müssen. Sie sind/waren die theologische Auseinandersetzung mit anderen Religionen gewohnt. Und daran sich so als wahr zu beweisen.
Ich plädiere nur dafür, dass man dem Islam die Chance gibt sich daran auch zu gewöhnen. Klar hatte das Christentum aus oben genannten Gründen einen Vorteil als es darum ging das Gewaltmonopol in der Aufklärung loszulassen und andere Meinungen zu zu lassen. Aber vielleicht schafft das ja auch der Islam.
Denn was ist die andere Möglichkeit?
Veröffentlicht von: @channuschkaDa ist eher von fundamentalistischem oder gar fanatischem Judentum oder Christentum die Rede.
Das ist für mich der interessante Punkt - da wird sprachlich eben kein Unterschied gemacht. Es wird zwar fundamentalistisch genannt, aber dennoch als Judentum und Christentum bezeichnet.
Beim Islam hingegen ersinnt man einen neuen Begriff, um ihn von der eigentlichen Religion abzutrennen, als handelte es sich dabei um zwei völlig unterschiedliche Dinge wie in "Sozialität" und "Sozialismus". Was aber überhaupt nicht zutreffend ist.
Das, was wir als Islamismus bezeichnen, um ja nicht den Verdacht zu erwecken, der Islam könne eine potenziell gefährliche Ideologie sein, ist nur ein korantreu gelebter Islam.
Was man bei christlich-fundamentalistischen Attentätern wiederum nicht behaupten kann, denn Jesus hat im Gegensatz zu Mohammed an keiner Stelle gefordert, zu den Waffen zu greifen und Ungläubige zu meucheln.
Für mich ist der Islam, und das sage ich in aller Deutlichkeit, neben dem Rechtsnationalismus als Nachfolger von Faschismus, die gefährlichste Ideologie unserer Gegenwart. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die meisten Muslime friedlich sind - die meisten NSDAP-Wähler und -Mitglieder haben schließlich auch niemanden aktiv umgebracht. Viele von ihnen waren sicher sogar nette Menschen gegenüber ihren Freunden und ihrer Familie. Dennoch sprechen wir heute mit aller Berechtigung unser Urteil über ihr Bekenntnis zu dieser inhumanen Ideologie.
Und das Bekenntnis zum Islam bewegt sich für mich auf einer ähnlichen Ebene, auch wenn man selbst sehr freundlich ist und niemanden köpft. Die Reaktionen selbst gemäßigter Muslime auf den Mord an Samuel Paty hat Bände gesprochen. "Geschieht ihm recht" war wohl das häufigste, was man in den sozialen Medien konnte und das Maximum, zu dem sich einige erweichen ließen, war: "Man sollte so was nicht tun und ich finde das nicht gut, ABER ... [er hat unseren Propheten beleidigt und so weiter]."
Man kann natürlich weiter die Augen verschließen und so tun, als sei der Islam eine harmlose, ethnoromantische Freizeitbeschäftigung.
Tatsächlich ist er aber - auch im Gegensatz zum Judentum und Christentum - eine Ideologie, die auch ganz offen das Ziel verfolgt, politische Macht zu übernehmen. Und zwar überall, wo sie ihrer habhaft werden kann.
Der Unterschied zwischen Islam und Nationalsozialismus ist, dass das eine eine Religion und das andere eine Ideologie ist. Ideologien können zwar religiöeZüge haben, haben aber für den Anhänger eine andere emotionale Bedeutung.
Ich weiß durchaus, dass du mit allem was du sagst von einem reigionswissenschaftlichen Standpunkt her recht hast und wir daher bei der Integration von muslimen Achtgeben müssen, dass sie unere staatlichen Werte (Gleichheit, Religionsfreiheit etc) verinnerlichen. Nur dann haben wir eine Chance.
Aber ich weigere mich, den Islam als Teufel n die Wand zu malen, wie du es hier tust. Einerseits weil ich den gemäßigten eine Chance geben möchte (und dabei darauf achten, dass sie nicht den Staat übernehmen) anderseits weil die einzige sonstige Option totale Bekämpfung und Verbot dieser Religion bedeuten würde um unsere Werte zu verteidigen. Und damit wären wir nur geringfügig besser als sie.
Wa wäre denn dein Vorschlag?
Veröffentlicht von: @channuschkaDer Unterschied zwischen Islam und Nationalsozialismus ist, dass das eine eine Religion und das andere eine Ideologie ist. Ideologien können zwar religiöeZüge haben, haben aber für den Anhänger eine andere emotionale Bedeutung.
Nein. Der Islam ist ebenfalls eine Ideologie. Eine mit religiöser Verbrämung.
Veröffentlicht von: @channuschkaIch weiß durchaus, dass du mit allem was du sagst von einem reigionswissenschaftlichen Standpunkt her recht hast und wir daher bei der Integration von muslimen Achtgeben müssen, dass sie unere staatlichen Werte (Gleichheit, Religionsfreiheit etc) verinnerlichen. Nur dann haben wir eine Chance.
Funktioniert nicht besonders gut und bewegt sich gerade wieder eher in die gegenteilige Richtung.
Veröffentlicht von: @channuschkaEinerseits weil ich den gemäßigten eine Chance geben möchte
Den Gemäßigten wird ja nicht einmal von ihren eigenen Glaubensbrüdern eine Chance gegeben. Das ist das Problem. Man muss nur einmal darüber nachdenken, dass eine liberale Imamin wie Seyran Ates in Deutschland unter ständigem Polizeischutz stehen muss.
Veröffentlicht von: @channuschkaWa wäre denn dein Vorschlag?
Status als anerkannte Religion entziehen (ist ja bei anderen, gefährlichen Bewegungen wie Scientology auch kein Problem). Flächendeckend vom Verfassungsschutz überwachen lassen.
Nur weil die eigenen Glaubenbrüder z.T. den gemäßigten keine Chance geben, müssen wir uns dem ja nicht anschließen.
Was du vorschlägst it keine Lösung, sondern eine Kriegserklärung an den Islam als solchen und wird dem entsprechend auch bei denen, die Gewalt sonst ablehnen eine entsprechende Reaktion hervorrufen. Was du tun willst, wäre alle Muslime in die Arme der Fundamentalisten treiben und dann deine Voreinstellung dadurch beweisen lassen. Denn auf solche Ablehnung mit einer harten Reaktion rechnen zu müssen, dafür bedarf es nur wenig Kenntniss der menschlichen Psyche.
In die Arme des Fundamentalismus lässt sich nur der treiben, der unterschwellig schon immer damit sympathisiert hat.
Zunächst geht es um das, was praktisch dabei herauskommt.
Du unterschätzt das Gefühl, dass aus Anfeindung entstehen kann und die daraus resultierende Wut. Und wenn meine Religion perse vom Verfassungsschutz beobachtet wird, dann ist das Anfeindung.
Und wenn dann einer sagt: "Komm denen eigen wirs" Dann machen da mehr mit wie ohne diese Anfeindung. Weil sie einen Grund haben. Weil sie glauben, sich verteidigen zu müssen.
Ja, das nennt man dann auch Herdentrieb.
Wir haben wir Juden das nur hingekriegt, trotz aller Anfeindungen (die ein wesentlich größeres Ausmaß als eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz hatte) nicht zu einem Haufen mordender Extremisten zu werden? 😉
...und das ist jetzt kein Whataboutism? 🤨
Und wenn nicht, dann bleibt noch die Frage, ob die Moralkeule ("wir haben das so und so gemacht, also solltet ihr auch...") als Mittel der Erziehung geeignet ist.
Veröffentlicht von: @tatokala...und das ist jetzt kein Whataboutism? 🤨
Nein, ein Whataboutism zeigt auf die Verfehlungen anderer, um von den eigenen Verfehlungen abzulenken.
Veröffentlicht von: @tatokalaUnd wenn nicht, dann bleibt noch die Frage, ob die Moralkeule ("wir haben das so und so gemacht, also solltet ihr auch...") als Mittel der Erziehung geeignet ist.
Es ist zumindest als Argument gegen die Behauptung geeignet, mit einer verschärften Beobachtung und Einschränkungen treibe man die Gemäßigten automatisch in die Arme der Fundamentalisten.
Veröffentlicht von: @channuschkaDu unterschätzt das Gefühl, dass aus Anfeindung entstehen kann und die daraus resultierende Wut.
Ich glaube nicht, dass ich das als Jude unterschätze.
Mein Volk sollte vor lauter Anfeindung sogar physisch endgültig vernichtet werden. Mehrmals.
Erstaunlicherweise ist aus uns trotzdem keine großflächig extremistische Bewegung geworden, die für zahlreiche Attentate und Krieg verantwortlich zeichnet.
Mir sind aber auch keine jüdischen Aufrufe bekannt, jetzt mal zurückzuschlagen und keine Gewaltaufrufe von Juden bevor es zur Unterdrückung kam. Aber diese sind aus muslimischer Seite schon da. Man muss nur folgen.
Die Ausgangsituation ist eine andere.
Veröffentlicht von: @channuschka*klugscheißmodus an*
Wenn Du gerade in dem Modus bist 😊 : Unterscheiden auch Muslime zwischen islamisch und islamistisch?
Ja, meiner Erfahrung nach schon.
Veröffentlicht von: @mrorleanderWenn Du gerade in dem Modus bist 😊 : Unterscheiden auch Muslime zwischen islamisch und islamistisch?
Wenn sie gerade Taqiyya betreiben, schon. 😉
Von denen mit denen ich gesprochen habe, die tun es. Die schaffen Auslegungen von Mohammeds Worten, wo die Gewalt zumindest die physische zurückgenommen wird. eine Art aufgeklärter Islam oder so.
Laut dem Prof den ich in Religionswissenschaften hatte, gibt es da mehr als eine Schule. Allerdings ist es dort wie überall, wer am lautesten chreit bekommt am meisten Beachtung und das sind nicht die gemäsigten - je nachdem schon aus Angst vor den nicht gemäßigten.
wer am lautesten chreit bekommt am meisten Beachtung und das sind nicht die gemäsigten - je nachdem schon aus Angst vor den nicht gemäßigten.
Die Frage ist, was passiert, wenn der Westen den gemäßigten entgegenkommt, um sie nicht in die Arme der nicht gemäßigten zu treiben. Schreien die dann noch lauter, weil sie sich - je nach Lesart - ermutigt oder provoziert fühlen? Fast wie ein good cop - bad cop Spiel. Setzen wir da nicht eine Spirale in Gang, die uns nicht lieb sein kann? Andererseits ist es ja politisch betrachtet unsere einzige Chance, auf eine Integration der gemäßigten zu setzen.
Die Hoffnung dabei ist doch, dass all diejenigen, die einfach nur mitlaufen auf irgendeine Art und Weise und sich so der Mehrheit anschließen auch gemäßigt sind. Und so die fanatischen Teile an zulauf verlieren und zu einer immer kleineren Minderheit werden.
Denn die Mehrheit der Menschen mag es doch nicht in der Gefahr zu leben Opfer von Gewalt zu werden oder Zeuge von Gewalt zu werden.
Und dann kann man versuchen mit Respekt vor dem anderen mit Worten von der eigenen Wahrheit zu überzeugen
Der Autor hat wohl vergessen, auf den ironischen Unterton seiner Behauptung aufmerksam zu machen.
Es sei ihm vergeben.
Hat ja nicht lange gedauert, die AfD ins Boot zu holen.
Veröffentlicht von: @tristesseHat ja nicht lange gedauert, die AfD ins Boot zu holen.
Muß man aber so nicht sehen.
"Ins Boot geholt" trifft da wirklich nicht zu.
Sie (die blaue Partei) wurde "lediglich am Rande erwähnt.
Angst vs. Kritik
Veröffentlicht von: @yogman42Einzeltäter "müssen" ja immer, vor allem wenn Sie sich auf den Islam berufen, verwirrt sein, damit sie in die Psycho-Ecke abgeschoben werden können und keiner auf die Idee kommt, eine Verbindung zwischen Religion und Tat herzustellen können.
Fakt ist zumindest: Die Angst ist inzwischen größer als der Wille, die Wahrheit beim Namen zu nennen.
Angst wovor?
Zum einen rassistische Ausschreitungen gegen Muslime.
Zum anderen gewaltvolle Ausschreitungen durch Muslime, die bei auch nur hauchdünner Kritik an ihrer Religion zu, sagen wir, überschießenden Reaktionen neigen.
In letzter Zeit waren tatsächlich Impf- und Maskengegner auffälliger. Angriffe auf Impfzentren, körperliche Attacken auf Leute, die auf dem Tragen einer Maske bestehen bis hin zum Schußwaffengebrauch...
Ha ha! 😀
Zunächst versuche ich einmal, diesen Fall aus Sicht eines Afghanen, der nach Deutschland gekommen ist, zu sehen.
Ein junger Mann, traumatisiert durch seine Erlebnisse (ja, in Afghanistan herrschte Krieg!), kommt mit all seinen (auch religiösen) Prägungen und Ansichten nach Deutschland. Es muss wie ein Kulturschock wirken, dass hier nicht Islam die Staatsreligion ist, sondern von einer Religion, die nicht mit seiner übereinstimmt, und die seiner Religion total widerspricht. Ob er weiß, dass es strafbar ist, seiner Religion widersprechende Einrichtungen zu zerstören, weiß ich nicht. Ich glaube, in seinem Heimatland wäre es nicht strafbar, christliche Kulturgüter zu zerstören.
Ein anderer Aspekt, den ich noch einbringen möchte: Ein traumatisierter Mann, der mit seinen Erlebnissen nicht umgehen kann, hat hier etwas getan, der das selbst nicht einordnen kann. Man kann nie in einen Menschen hineinschauen, der aus einem Kriegsland zu uns kommt.
Viel wichtiger, als auf seine Nationalität zu zeigen, wäre, für ihn zu beten und ihm das Evangelium nahezubringen.
Gruß Helle
Naja, wenn man von einem Land im Kriegszustand kommt, und Zuflucht in einem Land findet, in dem Frieden herrscht, räumt man dort erstmal auf? Tut mir leid, aber das erscheint nicht wirklich logisch.
Im Übrigen halte ich das Thema auch nicht für einen Aufhänger für eine Diskussion über den Islam an sich. Aber das tun ja auch nicht alle hier.
Ja, es ist nicht einfach, sich in den jungen Mann hineinzuversetzen ...
Veröffentlicht von: @helleEin junger Mann, traumatisiert durch seine Erlebnisse
Ist er das?
Veröffentlicht von: @helleEs muss wie ein Kulturschock wirken, dass hier nicht Islam die Staatsreligion ist, sondern von einer Religion, die nicht mit seiner übereinstimmt, und die seiner Religion total widerspricht. Ob er weiß, dass es strafbar ist, seiner Religion widersprechende Einrichtungen zu zerstören, weiß ich nicht
Aber ich.
Natürlich weiß ein junger Mann, egal welcher Nationalität er ist, dass man nicht als Flüchtling irgendwo reinmarschiert und fremdes Eigentum zerstören darf. Der ist ja nicht dumm, nur weil er aus Afghanistan kommt, unstell ihm bitte nicht gleich, dass er es nicht besser weiß.
Veröffentlicht von: @helleMan kann nie in einen Menschen hineinschauen, der aus einem Kriegsland zu uns kommt.
Man muss ihn aber auch nicht auf Biegen und Brechen jetzt zum traumatisierten Döspaddel machen, der nicht weiß, was er tut.
Veröffentlicht von: @helleViel wichtiger, als auf seine Nationalität zu zeigen, wäre, für ihn zu beten und ihm das Evangelium nahezubringen.
Hier hat keiner auf seine Nationalität gezeigt. Hier hat jemand auf seinen religiösen Backround gezeigt, was mir in letzter Konsequenz auch nicht gefallen hat. Vor allem hat man darauf gezeigt, dass er eine Straftat begangen hat. Natürlich braucht er Jesus, aber alles kann man mit einem "Trauma", von dem wir nicht mal wissen, ob eins vorliegt, entschuldigen.
Da fällst Du jetzt von der andren Seite des Pferdes.
Nirgends habe ich dem jugen Mann Unterstellungen gemacht. Das ist alleine Deine Interpretation. Deiner Meinung nach hat er also klar gewusst, dass er eine Straftat begeht? Kennt er sich denn im deutschen Strafrecht aus? Ich denke, er hat das getan, was im Sinne des islamischen Glaubens getan werden muss.
Veröffentlicht von: @tristesseHier hat jemand auf seinen religiösen Backround gezeigt, was mir in letzter Konsequenz auch nicht gefallen hat.
Warum nicht? War seine Tat keine religiöse Motivation?
Veröffentlicht von: @helleNirgends habe ich dem jugen Mann Unterstellungen gemacht. Das ist alleine Deine Interpretation. D
Nö.
Du hast behauptet er sei traumatisiert.
Veröffentlicht von: @helleDeiner Meinung nach hat er also klar gewusst, dass er eine Straftat begeht?
Mit Sicherheit.
Veröffentlicht von: @helleIch denke, er hat das getan, was im Sinne des islamischen Glaubens getan werden muss.
Kannst Du gern so denken.
Veröffentlicht von: @helleWarum nicht? War seine Tat keine religiöse Motivation?
Das ist mir doch wurscht. Nur weil ich Christin bin, renne ich ja auch nicht in Moscheen und zerstöre deren Eigentum.
Moin.
Veröffentlicht von: @tristesseNur weil ich Christin bin, renne ich ja auch nicht in Moscheen und zerstöre deren Eigentum.
Nun, wenn Jesus aufgefordert hätte, die Götzen und Kultbilder anderer Religionen zu zerstören - dann wäre das vielleicht anders.
Ein Afghane wächst in einer Gesellschaft auf, in der es mehrheitlich nicht nur "ok" ist, alles zu zerstören, was "nicht islamisch" ist, sondern im Grunde gute Bürgerpflicht und Gesetz. Wer mitbekommt, dass der Nachbar eine Bibel hat und darin liest, und den Nachbarn nicht anzeigt (worauf es durchaus passieren kann, dass der Nachbar dann weg ist), wird bestraft, wenn das rauskommt - da, wo die Scharia angewandt wird. Und das ist längst nicht nur unter den Taliban so (gewesen).
Und Afghanen flüchten nicht nur hierher, weil sie von einem eng ausgelegten Isalm fortwollen. Sie kommen auch, weil sie gerne eine ordentliche Ausbildung, genug zu Essen... haben möchten und in Afghanistan im Grunde schon ziemlich lange und jetzt nochmal mehr eigentlich fast alles sch..... ist.
Es sind ja auch aus Syrien durchaus IS-Sympatisanten hier her gekommen - einfach, weil das Leben in einem von Krieg gebeutelten Land grässlich ist, und weil Assad sie verfolgte. Diese Leute genießen, dass sie ihre Religion hier frei ausleben können - und viele von ihnen sind nur darum unauffällig, weil sie sich noch in der Minderheit sehen. Erwachsene Schüler meines Deutschkurses haben da ganz offen von erzählt. Als Christin könnte ich vielleicht am Leben bleiben, wenn ich Abgaben zahle und den Kopf schön unten halte, sobald sie die Macht übernehmen. Aber diese ganzen Ungläubigen könnten wählen zwischen Konversion zum Islam - und Tod. Ich möge in ein paar Jahrzehnten an ihre Worte denken. All das ganz entspannt und höflich vorgetragen.
Ja, im Sinn des - strengen - islamischen Glaubens müssen z.B. bildliche Darstellungen, besonders religiöser Art, so sie Menschen darstellen, zerstört werden, weil sie eine Gotteslästerung sind. Und ob das deutsche Strafgesetzbuch das als Straftat deklariert, ist da zweit- oder noch niederrangiger.
Grenzwertig rassistisch
Auf eine Art empfinde ich deinen Beitrag als grenzwertig rassistisch.
Denn er hat einen Unterton von "Habt doch Mitleid mit dem armen, dummen Afghanen, der kommt aus so einem primitiven Land, der weiß es nicht besser. Wir müssen ihm erst mal zeigen, wie sich zivilisierte Menschen benehmen."
Den Beitrag von Hell als "grenzwertig rassistisch" anzusehen oder einzu-stufen kann die sicher niemand nehmen.
Aber, lieber Aimerec, dass ist nicht beonders einfallsreich.
Du hast in der direkten Widergabe, so wie du diesen beitrag sehen möchtest, sehr , sehr weit hergeholt! man kann auch sagen, stark übertrieben.
Sie wie du das von helle Geschriebene widergibst hast du in allen Aspekten zu weit ausgeholt!
Es klingt, bei näherem Hunsehen, sogar in gewisser Weise arrogant!
Und damit ist keinem geholfen!
Als Christen sollten wir uns mal fragen, aws Jesus in diesem fall tun würde. W.w.J.d
paramaribo1954
Veröffentlicht von: @paramaribo1954Als Christen sollten wir uns mal fragen, aws Jesus in diesem fall tun würde. W.w.J.d
Das sei dir unbenommen.
Ich bin allerdings Jude. 😉
Na dann eben W.w.M.d ...
Veröffentlicht von: @banjiNa dann eben W.w.M.d ...
Gepflegt ausrasten.
Es wäre doch toll, wenn alle Menschen die Spaten nutzen,
um eventuelle Gräben zu schliessen.
Geöffnet und vertieft haben wir sie schon viel zu lange.
Mose ist nicht dasselbe wie Jesus.
Tatokola ist ja auch nicht dasselbe wie banji oder paramaribo.
Vielleicht haben aber Mose und Jesus mehr gemeinsam als wir drei !?! ❤✝🤨
jaaaaaaaaaaaaaaaaa ... 🙄 😊
Ich sehe, du fühlst sich gut unterhalten. 😀
Veröffentlicht von: @aimericDas sei dir unbenommen.
Ich bin allerdings Jude. 😉
Jesus-Christus ist aber doch auch für dich gestorben. ❤😉😀
Veröffentlicht von: @paramaribo1954Jesus-Christus ist aber doch auch für dich gestorben. ❤😉😀
Ich habe ihn nicht darum gebeten; das ist jetzt sein Pech und nicht meines. 😉
Du hast mir mal deutlich gemacht, dass du Jude bist.
Ich habe das mit Respekt und Achtung zur Kenntnis genommen.
Und wenn du jetzt, vielleicht etwas leichtsinnig und wenig durchdacht
Schreibst:
Veröffentlicht von: @aimericIch habe ihn nicht darum gebeten; das ist jetzt sein Pech und nicht meines. 😉
könnte ich die antworten:
"Aber es waren die Juden, die Jesus-Christus mit Unterstützung der Römer gekreuzigt haben.
Und trotzdem unterstreiche ich das noch einmal:
Jesus-Christus ist für alle Menschen gestorben
auch für Juden und damit auch für dich!
paramaribo
Fehlt nur noch, dass du trotzig mit dem Fuß aufstampfst.
Nachtrag vom 04.11.2021 1306
Ich durchdenke immer was ich schreibe. Du kannst also mit voller Absicht rechnen.
Veröffentlicht von: @aimericFehlt nur noch, dass du trotzig mit dem Fuß aufstampfst.
Bin ich Rumpelstilzchen ???
Veröffentlicht von: @aimericIch durchdenke immer was ich schreibe. Du kannst also mit voller Absicht rechnen.
Gut durchdacht ist aber auch nicht immer unbedingt
gut gemacht!
Keine Angst, du wirst schon ernst genommen....
Veröffentlicht von: @paramaribo1954die Juden, die Jesus-Christus mit Unterstützung der Römer gekreuzigt haben.
Aber die Kreuzigung war doch der Plan Gottes. Sie sollte sein. 🙄
Daher war das Handeln der Juden notwendig.
Das müsstest du doch wissen.
Insofern halte ich diese Argumentation für altbacken.
Hallo Tatokala,
Veröffentlicht von: @tatokalaInsofern halte ich diese Argumentation für altbacken.
Das kannst du gerne für dich so halten.....
Veröffentlicht von: @tatokalaAber die Kreuzigung war doch der Plan Gottes. Sie sollte sein. 🙄
Da erzählst du mir tatsächlich keine Neuigkeiten. Es ist fester Bestandteil meines Glaubens!
Veröffentlicht von: @tatokalaDaher war das Handeln der Juden notwendig.
Das müsstest du doch wissen.
Du kannst ganz fest davon ausgehen, dass mir Dieses ebenso sehr bekannt ist und auch ein fester Bestandteil meines Glaubens!
Wenn du den Dialog zwischem dem Juden Aimeric und mir aufmerksam gelesen hättest, wäre dir vielleicht aufgefallen, dass du mit dieser sicher gut gemeinte Belehrung an mich auf ganz weit aufgemachte Türen gestossen bist!
Übrigens: "Altbacken kann nur altes Brot sein.....😎😯😀❤
Veröffentlicht von: @tatokalaAber die Kreuzigung war doch der Plan Gottes. Sie sollte sein. 🙄
Deshalb war ich fast schon versucht, mit "Gern geschehen" zu antworten, aber ich wollte dann nicht zu geschmacklos sein.
Ich würde ja eher sagen, dass du e nicht annimmst ist dein Pech und nicht seins. Wobei ich denke, er würde sich das schon wünschen. Schließlich kam erstmal zu den Juden.
Aber da du das alles weißt und alle Argumente kennst, möchte ich das nicht weiter vertiefen. Ds ist ne Sache zwichen dir und Gott.
Jesus doch auch!
Konnte ich mir nicht verkneifen...
Aber ganz im Ernst: Ich finde Deine Beiträge super!
Veröffentlicht von: @yogman42Jesus doch auch!
Das vergessen viele ...
Veröffentlicht von: @yogman42Konnte ich mir nicht verkneifen...
Aber ganz im Ernst: Ich finde Deine Beiträge super!
Danke. Sollte es wirklich möglich sein, dass wir hier die einzigen Islamkritiker sind?
Mir fällt es ja immer wieder auf, daß jeder, der nicht zu 100% zustimmt, gleich zu den Befürwortern der anderen Seite gezählt wird.
Da reicht dann schon der Hinweis, daß nicht jeder Moslem daran denkt, bei nächster Gelegenheit Christen, Juden oder andere Muslime (man denke etwa daran, daß Schiiten gelegentlich Moscheen von Sunniten in die Luft jagen und umgekehrt) zu meucheln, und schon ist man ein Islam-Verharmloser.
Ich z.B. stimme Dir sehr wohl in dem zu, was Du über den Ursprung des Islams sagst. Und in Deiner Darlegung der Unterschiede.
Allerdings denke ich, daß der Durchschnittsmoslem - auch der strenggläubige, der sich an die 5 Säulen des Islams hält - einfach nur in Ruhe sein Leben leben will. Dem nicht in den Sinn kommt, bei sich bietender Gelegenheit Christen und Juden zu massakrieren und der auch nicht vom IS oder den Taliban drangsaliert werden will, weil die eine andere Vorstellung vom rechten Islam haben als er.
Ich halte den Islam zwar auch für gefährlich, und habe nicht vor, ihn zu verharmlosen, aber ein Blick in die Geschichte zeigt, daß irgendwo so ziemlich jede Religion oder Weltanschauung geeignet ist, um der menschlichen Gier und menschlichen Machtansprüchen den nötigen ideologischen Unterbau zu verpassen. Die Christen z.B. haben es geschafft, Gewalt gegen Andersgläubige biblisch zu legitimieren. Die schlug sich dann in Gewalt gegen Juden, andere Christen, Muslime, andere Völker nieder. Im Mittelalter war der Islam da die tolerantere Religion. Selbst Rassismus und Sklaverei wurde mit der Bibel in der Hand für legitim befunden (und von anderen Christen mit der Bibel in der Hand widerlegt).
Und daß die Welt ohne Religionen besser dastünde, bezweifle ich. Daß man andere Menschen auch ohne religiösen Unterbau drangsalieren und massakrieren kann fing mit der Französischen Revolution an, ging u.a. mit dem Dritten Reich und dem Kommunismus weiter.
Da wir den Islam wohl kaum werden ausrotten können werden, können wir eigentlich nur hoffen, daß sich im Islam die Strömungen durchsetzen, die nicht der Meinung sind, daß man Andersgläubige töten muß.
Oder welche konkreten Vorschläge im Umgang mit dem Islam hast Du jetzt?
Veröffentlicht von: @aleschaOder welche konkreten Vorschläge im Umgang mit dem Islam hast Du jetzt?
Auf diese Frage lieb er mir schon eine Antwort schuldig.
Veröffentlicht von: @channuschkaAuf diese Frage lieb er mir schon eine Antwort schuldig.
Ich habe dir weiter oben geantwortet 😉
Veröffentlicht von: @aimericStatus als anerkannte Religion entziehen (ist ja bei anderen, gefährlichen Bewegungen wie Scientology auch kein Problem). Flächendeckend vom Verfassungsschutz überwachen lassen.
Schon jetzt werden doch bestimmte islamistische Gruppen vom Verfassungsschutz beobachtet.
Übrigens prüft das Bundesamt für Verfassungsschutz eine Einstufung der DİTİB-Zentrale als Verdachts- oder Beobachtungsobjekt. Soviel zu Deiner Behauptung, daß dieser Verein hofiert wird. Offensichtlich werden die Umtriebe dieses Vereins nicht gerade als harmlos gesehen.
Und hier wiederhole ich meine Meinung von weiter oben: Der Durchschnittsmuslim will einfach sein Leben leben. Der trachtet nicht danach, bei nächster Gelegenheit Leute, die er für Ungläubig hält, umzubringen, und der hat auch kein Problem mit unserem Grundgesetz und will auch nicht die Scharia einführen. Es gibt hier genug Muslime, die genau davor geflohen sind: Vor einer rabiaten Auslegung des Islam.
Hier in den Foren wurde ja schon öfter die Befürchtung geäußert, daß wir hier irgendwann eine muslimische Partei im Bundestag oder gar in der Regierung haben werden.
Die Frage, wer so einer Partei überhaupt erstmal über die 5%-Hürde helfen soll, blieb bis heute unbeantwortet. Denn wie viele wahlberechtigte Muslime gibt es hier, und wie viele davon würden überhaupt so eine Partei wählen? Es wählen ja auch nicht alle Christen das Bündnis C – Christen für Deutschland.
Um die Muslime, die mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein Problem haben, kümmert sich der Verfassungsschutz bereits.
Um die Muslime, die als Gefährder unterwegs sind, kümmern sich die Behörden. D.h., sie sollten es zumindest. Daß es da großflächiges Versagen gibt, zeigt der Fall Anis Amri
Daß es verschiedene Gründe gibt, die dagegen sprechen, dem Islam den Status einer anerkannten Religion zu entziehen, weißt Du vermutlich selbst. Das fängt damit an, daß Deutschland international damit ziemlich alleine dastehen würde und das entsprechende politische, rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen hätte, geht damit weiter, daß man dadurch zu Recht eine weitere Radikalisierung erwarten kann und hört nicht damit auf, daß der Islam eine schon seit fast anderthalb Jahrtausende gewachsene Glaubensgemeinschaft ist. (In letzterem sehe ich auch schon den ersten Unterschied zu Scientology. Scientology ist übrigens in manchen Ländern als Religion anerkannt, in den USA bekam schon ein Scientologe Asyl, weil er sich in Deutschland verfolgt sah.)
Veröffentlicht von: @aimericDanke. Sollte es wirklich möglich sein, dass wir hier die einzigen Islamkritiker sind?
Überschätzt euch mal nicht!
Es ist doch sehr gut möglich, dass ganz viel weiteren Menschen eurer Art
und Weise im Bezug auf die Kritik an den Muslimen wenig bis gar nicht zusagt.
Hast du, der ja immer so weit und so viel denkt, schon mal darüber nachgedacht?
paramaribo1954
(evangelischer Christ
mit großen Sympathien für seine katholischen Geschwister,
und ein offenes Herz für die Menschen Jüdischen Glaubens,
sowie für die Menschen die im Islam ihre geistliche Heimat sehen.)
Veröffentlicht von: @aimericDanke. Sollte es wirklich möglich sein, dass wir hier die einzigen Islamkritiker sind?
Ich finde bei Euch gerade die Grenze zwischen Kritik und Bashing sehr dünn. Du bist Jude, ich versteh, dass Du den Islam noch mal bedrohlicher und kritischer siehst als andere. Die Frage ist halt, wVo findest Du die Balance zwischen berechtigter Sorge und Vorverurteilung?
Veröffentlicht von: @tristesseIch finde bei Euch gerade die Grenze zwischen Kritik und Bashing sehr dünn. Du bist Jude, ich versteh, dass Du den Islam noch mal bedrohlicher und kritischer siehst als andere. Die Frage ist halt, wVo findest Du die Balance zwischen berechtigter Sorge und Vorverurteilung?
Ich verurteile die Religion, nicht den Menschen. Ich hab auch kein Problem mit Migranten aus islamischen Ländern. Aber der Diskurs über die Gefahren dieser religiösen Ideologie muss erlaubt sein, ohne dass Begriffe wie "Rassismus" oder die an den Haaren herbeigezogene "Islamophobie" fallen, um damit jede Auseinandersetzung im Keim zu ersticken. Aber genau das geschieht. Verraten fühlen sich davon vor allem Ex-Muslime. Gerade das sind aber Menschen, die besonderen Schutz benötigen und die hierher geflüchtet sind, um dem Islam zu entkommen - nur, um zu erleben, wie wir selbigem hier immer mehr Zugeständnisse machen.
Veröffentlicht von: @aimericVerraten fühlen sich davon vor allem Ex-Muslime. Gerade das sind aber Menschen, die besonderen Schutz benötigen und die hierher geflüchtet sind, um dem Islam zu entkommen -
Die völligen "Aussteiger" haben aber nur einen geringen Anteil an der Zahl der Geflüchteten insgesamt. Das kannst du auch nicht einfach ignorieren.
Veröffentlicht von: @tatokalaDie völligen "Aussteiger" haben aber nur einen geringen Anteil an der Zahl der Geflüchteten insgesamt. Das kannst du auch nicht einfach ignorieren.
Ich ignoriere das nicht, aber die Aussteiger werden sogar von den geflüchteten "Weiterhin-Muslimen" bedroht und ausgegrenzt.
... wenn man lebensmüde ist.
Veröffentlicht von: @lombard3Ist er das nicht?
Er ist nicht verboten, wird aber bei jedem Versuch praktisch im Keim erstickt - durch Totschlagargumente wie "das ist Islamophobie" oder "das ist Rassismus" bei jedem Anflug von Kritik, von tatsächlichen, physischen Bedrohungen ganz zu schweigen.
Dass das kein Hirngespinst von mir ist, solltest du sehr deutlich daran erkennen, dass jeder bekannte Islamkritiker (zum Beispiel Hamed abd el Samad, Ahmad Mansour) und sehr liberale Reformmuslime wie Seyran Ates in Deutschland unter Polizeischutz stehen müssen.
Veröffentlicht von: @aimericEr ist nicht verboten, wird aber bei jedem Versuch praktisch im Keim erstickt - durch Totschlagargumente wie "das ist Islamophobie" oder "das ist Rassismus" bei jedem Anflug von Kritik, von tatsächlichen, physischen Bedrohungen ganz zu schweigen.
Dass das kein Hirngespinst von mir ist, solltest du sehr deutlich daran erkennen, dass jeder bekannte Islamkritiker (zum Beispiel Hamed abd el Samad, Ahmad Mansour) und sehr liberale Reformmuslime wie Seyran Ates in Deutschland unter Polizeischutz stehen müssen.
Veröffentlicht von: @aimeric
Veröffentlicht von: @tatokalaNur triffst du die auch.
Mitnichten. Ich möchte hier eine Äußerung von Seyran Ates zitieren, die sie über den Islam getätigt hat:
Im Islam sind, egal, welche Ausrichtung der Konservativen
man sich auch ansieht, der Einzelne und sein Wille nicht viel wert. Allein die Gemeinschaft zählt. Ich meine, dass dieser absolute Kollektivismus bereits die Tendenz zur Menschenrechtsverletzung in sich trägt, dass er einen Angriff auf die
Würde des Menschen und sein Recht auf freie Persönlichkeitsentwicklung enthält.
Was heißt hier "mitnichten"? Das kommt aber erstmal so rüber, ob du das nun (wahrhaben ) willst oder nicht.
Veröffentlicht von: @aimericund sein Recht auf freie Persönlichkeitsentwicklung enthält
Veröffentlicht von: @aimericabsolute Kollektivismus bereits die Tendenz zur Menschenrechtsverletzung
Veröffentlicht von: @aimericder Einzelne und sein Wille nicht viel wert. Allein die Gemeinschaft zählt.
Daß es das sowohl im Juden- als auch Christentum nie gegeben hat, ist jetzt nicht dein Ernst oder?
Daß dem heute bei uns nicht so ist, ist vielmehr das Ergebnis historischer Entwicklungen. Vergessen viele gerne.
Ja, das merke ich schon, daß du die Geschichte einfach mal so ausblenden willst.
Nur dann solltest du selbst auch nicht argumentieren: "Wir Juden haben in der Vergangenheit auch nie... " usw.
Das passt nicht zusammen.
lg
Tatokala
Veröffentlicht von: @tatokalaNur dann solltest du selbst auch nicht argumentieren: "Wir Juden haben in der Vergangenheit auch nie... " usw.
Ich könnte mich jedenfalls an nichts Vergleichbares in der jüdischen Geschichte entsinnen, nur an lokale Auseinandersetzungen.
Ich muss nichts ausblenden, ich kann nur immer wieder betonen, dass Judentum und Christentum ihre Vergangenheit überwunden haben. Dem Islam fehlt diese große, humanistische Reform noch. Und ich sehe sie aktuell auch nicht kommen.
Kommt darauf an, was du mit "aktuell" meinst. Oder erwartest.
Nächstes Jahr kommt sie bestimmt nicht. In den nächsten zehn, fünfzehn Jahren vielleicht auch nicht. Aber kann man jetzt Voraussagen darüber machen, wie die Welt in fünfzig oder mehr Jahren aussieht?
Und weil dir das zu langsam geht, willst du die Flinte der Verständigung ins Korn werfen?
Meinst du, dann geht es schneller?
Nicht über /den/ Islam.
Ich erlaube mir mal, die Einschränkung, die Frau Ates formuliert, in dem von dir gebrachten Zitat zu fetten und zu unterstreichen sowie mit einem Ausrufezeichen zu versehen:
Im Islam sind, egal, welche Ausrichtung der Konservativen(!) man sich auch ansieht, der Einzelne und sein Wille nicht viel wert. Allein die Gemeinschaft zählt. Ich meine, dass dieser absolute Kollektivismus bereits die Tendenz zur Menschenrechtsverletzung in sich trägt, dass er einen Angriff auf die Würde des Menschen und sein Recht auf freie Persönlichkeitsentwicklung enthält.
Da ist ganz klar, dass sie eben nicht den Islam meint.
Als konservativen Islam bezeichnet sie den Islam, der sich außerhalb des liberalen Spektrums bewegt, in dem sie sich befindet.
Also ungefähr 99,9% des restlichen Islam. Sonst müsste sie nicht sogar in einem westlichen Land unter Polizeischutz stehen.
Dein "sonst" sehe ich als Fehlschluss. Das eine folgt nicht zwingend aus dem anderen. Es reicht eine kleine Handvoll Extremisten, um ggf. jemandem Polizeischutz zuzuweisen. Ist ja nicht so, als würden täglich in der Fußgängerzone Horden von Muslimen versuchen, sie umzubringen. Und nein, ich hab nicht gesagt, dass das keine riesige Sauerei ist, dass sie Polizeischutz braucht. Natürlich ist das eine Schande. Es macht bloß dein Argument nicht richtiger.
Seyran Ates wird nicht nur von einer Handvoll Extremisten bedroht, sie wird systematisch von deutschen Islamverbänden sowie auch Woken gemobbt.
Generalisierung
Mir ist allerdings nicht klar, wen oder was genau die kritisierst und mein Eindruck ist, dass du generalisierst.
Bei dem Lesen deiner Beiträge habe ich den Eindruck: Das ist ein Mensch, der eine ganze Religion (und die Menschen mit) über einen Kamm zieht.
Dieser Mensch polarisiert und sucht nicht wirklich eine Lösung.
Aber auch ich kann mich auch in dir irren.
Veröffentlicht von: @lombard3Dieser Mensch polarisiert und sucht nicht wirklich eine Lösung.
Es ist nicht meine Aufgabe, eine Lösung zu finden oder anzubieten.
Meine Aufgabe ist es nur, auf die Missstände aufmerksam zu machen - und dass der aktuelle Umgang der Politik mit diesen Missständen offenbar nicht zielführend ist. Hätte ich Lösungen für solche Angelegenheiten anzubieten, wäre ich in die Politik gegangen.
Es verlangt ja auch hoffentlich keiner von Greta Thunberg, die Lösung für das Problem des Klimawandels anzubieten, nur weil sie es gewagt hat, darauf aufmerksam zu machen.
Ich hätte auch einem Patienten, der mit wiederholten Beschwerden zu mir gekommen wäre und gesagt hätte, dass meine Therapie offenbar nichts bewirkt, nicht antworten können: Ja dann machen Sie doch mal einen Lösungsvorschlag, wie die Therapie aussehen soll.
Das war meine Aufgabe als Arzt. Als Arzt wiederum war ich aber auch darauf angewiesen, dass mein Patient mich auf seine Beschwerden hinweist, damit ich schneller erkenne, dass und wo noch ein Problem besteht.
So ähnlich ist es hier auch.
OT
Veröffentlicht von: @aimericPatienten, der mit wiederholten Beschwerden zu mir gekommen wäre und gesagt hätte, dass meine Therapie offenbar nichts bewirkt, nicht antworten können: Ja dann machen Sie doch mal einen Lösungsvorschlag, wie die Therapie aussehen soll.
Warum liegt das eigentlich so fern?
(Ich frage deswegen, weil ich mich genau mit so einer Problematik in den letzten Monaten herumschlage... das hat jetzt mit eigentlichen Diskussionsthema hier nix zu tun..😀)
Denn Patienten sind ja auch nicht doof, und man sich über vieles gut informieren. Was ist, wenn der Patient wirklich eine Idee hat, die zumindest in eine neue Richtung weisen kann? Ich habe den Eindruck, daß manche Ärzte sowas von vornherien ausschließen, weil das ihrem Sebstbild wiederspricht. 🙁 Da bleibt dann nur, sich nen anderen Arzt zu suchen. Schade, denn der Arzt könnte ja auch noch was lernen.
Veröffentlicht von: @tatokalaDenn Patienten sind ja auch nicht doof, und man sich über vieles gut informieren. Was ist, wenn der Patient wirklich eine Idee hat, die zumindest in eine neue Richtung weisen kann? Ich habe den Eindruck, daß manche Ärzte sowas von vornherien ausschließen, weil das ihrem Sebstbild wiederspricht. 🙁 Da bleibt dann nur, sich nen anderen Arzt zu suchen. Schade, denn der Arzt könnte ja auch noch was lernen.
Es geht nicht darum, dass der Patient nichts vorschlagen darf, sondern ob ich ihm mit der Erwartungshaltung entgegentrete, dass er selbst wissen muss, wie er das Problem löst, wenn er herkommt und sich beschwert. Es ist nicht seine Aufgabe, die Lösung zu finden. Ideen darf er anbringen, muss er aber nicht.
Ansonsten haben wir immer gesagt: Dr. Google ist unser dümmster Kollege 😉
Nein, müssen muss er nichts, das ist richtig.
Daß er kann, sollte man aber auch nicht aussschließen.
Naja, ist ein anderes Thema...
Veröffentlicht von: @aimericEs ist nicht meine Aufgabe, eine Lösung zu finden oder anzubieten.
Das stimmt.
Aber willst du eine, bei der die Interessen fair abgewogen sind?
Ich bin ja mit dir, dass es im Islam gefährliche Formen gibt.
Aber wenn du den gesamten Islam oder jeden Angehörigen generell kritisierst, dann scheinst du am fair abwiegen kein Interesse zu haben.
Oder vielleicht verstehe ich ja auch dich bzw. deine Einstellung falsch.
Veröffentlicht von: @lombard3Aber willst du eine, bei der die Interessen fair abgewogen sind?
Das kommt ein bisschen darauf an, wo die Interessen der muslimischen Mehrheit liegen. Und zwar wirklich.
Wenn das Interesse lautet, den Islam zum dominanten Taktgeber in Staat, Politik und Zusammenleben zu machen, dann hoffe ich auf gar keinen Fall auf fair abgewogene Interessen. Ich wüsste nämlich gar nicht, wie diese dann aussehen sollten.
Wenn das Interesse hingegen darin liegt, einfach in Frieden zusammenzuleben, dann erwarte ich eine sehr viel deutlichere Positionierung dieser Mehrheit gegen Extremisten, anstatt bei Attentaten wie der Enthauptung Samuel Patys als maximale Beileidsbekundung Dinge wie "Das tut mir zwar leid, aber er ist irgendwie auch selbst schuld, wenn er den Propheten beleidigt" zu äußern.
Ich will gern glauben, dass die meisten Anhänger des Islam sich nur Frieden wünschen - es fällt mir jedoch immer schwerer. Vor allem fällt es mir schwer, zu glauben, dass sie sich diesen Frieden nicht nur für sich selbst, also für Muslime, wünschen, sondern auch für Nichtmuslime.
Veröffentlicht von: @aimericeine sehr viel deutlichere Positionierung dieser Mehrheit gegen Extremisten
Ja, das ist richtig. Problem ist, das hier irgendwie die Bereitschaft fehlt, sich in die Sichtweise von außen reinzuversetzen. D.h. scheint es aus Sicht der gemäßigten Muslime selbstverständlich, daß man nicht zu den Extremisten gehört. Das mag innerhalb dieses Kreises dann klar sein, aber daß es nötig ist, das den Nichtmuslimen auch klarzumachen, dafür fehlt dann irgendwie das Bewusstsein. Wahrscheinlich, weil das in den Herkunftsländern nicht nötig ist.
Veröffentlicht von: @aimericDas kommt ein bisschen darauf an, wo die Interessen der muslimischen Mehrheit liegen. Und zwar wirklich.
Wenn die Interessen sich im Rahmen der Verfassung und des Rechtsstaats bewegen - was spricht dann dagegen?
Veröffentlicht von: @aimericWenn das so ist, spricht nichts dagegen.
Ok.
Hm... würdest du sagen, dass alle Moslem / an den Islam Gläubige sich außerhalb der Verfassung / des Rechtsstaats bewegen?
Veröffentlicht von: @lombard3Hm... würdest du sagen, dass alle Moslem / an den Islam Gläubige sich außerhalb der Verfassung / des Rechtsstaats bewegen?
Sich gedanklich oder tatsächlich außerhalb des Rechtsstaats bewegen?
Veröffentlicht von: @aimericSich gedanklich oder tatsächlich außerhalb des Rechtsstaats bewegen?
Der Rechtsstaat sind ja für gedankliche Verbrechen keine Strafe vor.
Also natürlich nur tatsächlich.
Das ist ja dann eine Handlung.
Veröffentlicht von: @lucan-7Tun sie das denn, deiner Ansicht nach?
Meiner Ansicht nach bei der Mehrheit der in Deutschland lebenden Moslems.
Aus diesem Grund bin ich ja gegen eine Generalisierung.
"Das Christentum"
"Das Judentum"
"Den Islam"
gibt es meiner Ansicht nach nicht.
"Den Islam"
gibt es meiner Ansicht nach nicht.
Auf den Satz habe ich schon gewartet.
"Der Islam"
Veröffentlicht von: @yogman42"Den Islam"
gibt es meiner Ansicht nach nicht.
Auf den Satz habe ich schon gewartet.
Was ist denn für dich "der Islam" , wenn es ihn denn gibt?
Und gehören auch alle Moslems zu diesem Islam?
Wenn es DEN Islam nicht gibt ...
... warum wird dann nach entsprechenden, religiös motivierten Attentaten immer als Erstes gesagt:
Das hat nichts mit DEM Islam zu tun?
😉
Ja, du hast Recht.
Dann gibt es ihn wohl doch: DEN Islam
Aha
Die Stellung von Mohammed und dem Koran und die Haltung zu beiden ist in allen hauptsächlichen Spielarten extrem hoch angesiedelt. Und das birgt genügend Sprengstoff in sich. Ein paar vor sich hin meditierende Sufis machen das Kraut da nicht fett.
Vorurteile auf der Arbeit
Veröffentlicht von: @yogman42Die Stellung von Mohammed und dem Koran und die Haltung zu beiden ist in allen hauptsächlichen Spielarten extrem hoch angesiedelt. Und das birgt genügend Sprengstoff in sich. Ein paar vor sich hin meditierende Sufis machen das Kraut da nicht fett.
Das heißt also, du hast beispielsweise einen Kollegen auf der Arbeit der Muslim ist und du sagst ihm:
"Die Stellung von Mohammed und dem Koran und die Haltung zu beiden ist in allen hauptsächlichen Spielarten extrem hoch angesiedelt. Und das birgt genügend Sprengstoff in sich. Ein paar vor sich hin meditierende Sufis machen das Kraut da nicht fett."
😀
Wenn ich Lust auf eine fette Explosion habe, mache ich das 😊
Einem Buddhisten müsste ich ja solches erst gar nicht sagen, weil in seinem Glaubensgut eben kein solcher Sprengstoff verankert ist.
Veröffentlicht von: @yogman42Auf den Satz habe ich schon gewartet.
Und den Rest
""Das Christentum"
"Das Judentum"
"Den Islam"
gibt es meiner Ansicht nach nicht."
mal schön unter den Tisch fallen lassen, hm?
Ich finde es etwas erstaunlich, wie plump Deine Intentionen hier zu Tage treten, da hätte ich Dir mehr Eleganz zugetraut.
Mein Lieblings-Meme dazu:
Gibt es eine Integration des Islam in Deutschland?
Veröffentlicht von: @lombard3Meiner Ansicht nach bei der Mehrheit der in Deutschland lebenden Moslems.
Kommt jetzt natürlich an, was man erwartet...
Ich sehe bei der Mehrheit der Muslime eine Weigerung von Integration. Wobei ich unter "Integration" mehr verstehe als sich einfach nur an geltende Gesetze zu halten.
Eine "echte" Integration würde beispielsweise bedeuten, dass Religionsfreiheit herrscht und es bezüglich Glaube und Herkunft keine Rolle spielt, in wen sich Sohn oder Tochter verlieben oder wen sie heiraten wollen.
Das ist allerdings nicht der Fall. Es wird erwartet, dass die Kinder von Muslimen in jedem Fall Muslime heiraten. Es wird gerade noch akzeptiert, wenn sich ein Sohn in eine Deutsche verliebt und diese dann zur Muslima konvertiert. Möglicherweise auch ein Deutscher, der konvertiert, und dann eine Tochter heiratet.
Umgekehrt ist das völlig undenkbar - und zwar bei der absoluten Mehrheit der Muslime.
Das heisst: In erster Linie sehen sich gläubige Muslime als "Muslime". In der Regel sehen sich sich auch der Kultur ihres Herkunftslandes zugehörig - und nicht etwa der deutschen.
Erst weit danach sehen sie sich auch als "Deutsche"... wenn überhaupt.
Persönlich ist das nicht das, was ich unter "Integration" verstehen würde. Denn das setzt meiner Ansicht nach ein nationales Zusammengehörigkeitsgefühl aufgrund gemeinsamer Werte voraus.
Das heisst nicht, dass Muslime und Nicht-Muslime hier in Deutschland nicht prima zusammenleben können.
Da gibt es Freundschaften, kulturellen Austausch, gemeinsame Interessen, was ich sehr begrüsse. Und man muss auch nicht alles zum Problem machen... es gibt eine Menge Gruppierungen, die sich in mancher Hinsicht vom Mainstream abwenden, und das ist auch in Ordnung so.
Das ist das, was ein freies Land ausmacht.
Aber eine echte Integration findet nicht statt. Jedenfalls nicht das, was ich darunter verstehen würde.
Veröffentlicht von: @lucan-7erwartet, dass die Kinder von Muslimen in jedem Fall Muslime heiraten.
Wobei einem in christlich-konservative Kreisen früher analog dasselbe serviert wurde... kann mich selber noch dran erinnern... "Früher" nur weil ich nicht weiß, ob das heute auch noch so ist, ich bin da nicht unterwegs...
Eine wirkliche "Religionsfreiheit" gab es dort auch nicht. Psychischer Druck ist auch nicht zu unterschätzen.
Veröffentlicht von: @tatokalaWobei einem in christlich-konservative Kreisen früher analog dasselbe serviert wurde... kann mich selber noch dran erinnern... "Früher" nur weil ich nicht weiß, ob das heute auch noch so ist, ich bin da nicht unterwegs...
Eine wirkliche "Religionsfreiheit" gab es dort auch nicht. Psychischer Druck ist auch nicht zu unterschätzen.
Das gibt es nach wie vor immer noch.
Deswegen wäre die Frage, ob es realistisch ist, das von den Muslimen zu erwarten. Oder gerecht.
Veröffentlicht von: @tatokalaDeswegen wäre die Frage, ob es realistisch ist, das von den Muslimen zu erwarten. Oder gerecht.
Natürlich ist es das.
Ich erwarte von jeder religiösen Gruppierung, dass sie ihre Mitglieder nicht unterdrückt, zu etwas zwingt, was sie nicht wollen und ihre Freiheit beschneidet.
Nur weil die einen was falsch machen, heißt das nicht, dass man das den anderen durchgehen lässt. Beide Seiten haben da zu lernen.
Integration / über einen Kamm scheren
Veröffentlicht von: @tatokalaDeswegen wäre die Frage, ob es realistisch ist, das von den Muslimen zu erwarten. Oder gerecht.
Natürlich sollte das erwartet werden.
Gegen deshalb bin ich ja "dagegen" und vorsichtig bei Menschen, die Moslems über einen Kamm scheren (oder eben nur "den Islam" undifferenziert betrachten).
Denn so eine Einstellung ("die sind alle gleich" / "die Wurzel ist schlecht") verhindert ja Integration.
Wobei Integration ja noch ein zusätzliches Thema (des ursprünglichen Threads war).
Ursprünglich ging es ja um straffällig werden.
Da gibt es gar keine Diskussion.
Bei mir nicht - bin konfessionsübergreifend verheiratet 😊
Du bist ja nicht das Maß aller Dinge hoffe ich 😊
Ich hab einen ursprünglich konservativen Gemeindebackround und ich hab tatsächlich solche Dinge noch erlebt. Und ich sehe es in manchen Gemeinden hier vor Ort immer noch.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich sehe bei der Mehrheit der Muslime eine Weigerung von Integration. Wobei ich unter "Integration" mehr verstehe als sich einfach nur an geltende Gesetze zu halten.
Bezogen auf das Argument gegen die Verallgemeinerung wäre auch weniger als die Mehrheit in Ordnung, solange es nicht alle sind.
Bei den anderen Punkten sehe ich es ja ähnlich, aber nicht so, dass damit der gesamte Islam charakterisiert werden könnte, sondern eben nur einzelne Gruppen.
Eher sehe ich eben den Fundamentalismus "als Problem" - denn bei Christen heißt es ja auch, dass Gläubige nicht am fremden Joch ziehen sollen (was manche so übersetzen, dass man keine Ungläubigen heiraten sollte).
Veröffentlicht von: @lombard3Eher sehe ich eben den Fundamentalismus "als Problem" - denn bei Christen heißt es ja auch, dass Gläubige nicht am fremden Joch ziehen sollen (was manche so übersetzen, dass man keine Ungläubigen heiraten sollte).
Prinzipiell ist es ja richtig, wenn strenggläubig religöse Menschen mit einem gleichgesinnten Partner zusammenleben wollen. Andernfalls wären Probleme vorprogrammiert.
Meinem Eindruck nach geht bei den Christen aber der Wunsch in der Regel von den Partnern selbst aus (Ein gläubiger Christ wünscht sich eine gläubige Partnerin und umgekehrt).
Das wird es bei den Muslimen zweifellos in gleicher Weise geben, was dann natürlich auch in Ordnung ist.
Hinzu kommt aber ein enormer Druck durch die Familie. Und da geht es weniger um den tatsächlichen Glauben, als vielmehr darum, die äussere Form und "das Gesicht" zu wahren.
Das findet man bei Christen hierzulande kaum noch.
Dein Integrationsverständnis halte ich für völlig überzogen, du meinst Assimilation.
Die weithin akzeptierte Verbindung über christliche Denominationen hinweg ist übrigens auch erst ein junges Phänomen.
Veröffentlicht von: @johnnydDein Integrationsverständnis halte ich für völlig überzogen, du meinst Assimilation.
Ja, die meisten verstehen unter "Integration" lediglich, dass die Leute sich an die Gesetze halten, und gut ist's.
Das reicht aber nicht, um ein Land auf Dauer stabil zu halten. Für überzogen halte ich die Angst vieler Deutscher vor jeglicher Art des Nationalgefühls... weil, alles was "deutsch" und "national" ist ist ja irgendwie schlecht und böse und muss abgelehnt werden.
Aber eine Gesellschaft kann auf Dauer nur mit gemeinsamen Werten und einem gewissen Zusammengehörigkeitsgefühl funktionieren. In dem, was ich unter "Nationalgefühl" verstehe ist jeder Mensch willkommen, der sich da zugehörig fühlt.
Es geht mir auch nicht um das böse Wort der "Leitkultur"... man kann niemanden zwingen, Schlager zu mögen und Schnitzel zu essen.
Es geht mir tatsächlich nur um die Werte: Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Bekenntnis zur Demokratie, Gleichheit und Menschenrechten... und natürlich ein gewisses Interesse für den Staat, in dem man zusammen mit anderen Menschen lebt.
Schon das ist für viele Menschen, die hier leben, aber bereits zuviel verlangt. Und das ist vielerorts bereits jetzt ein Problem, Stichwort: "Parallelgesellschaften".
Veröffentlicht von: @lucan-7Ja, die meisten verstehen unter "Integration" lediglich, dass die Leute sich an die Gesetze halten, und gut ist's.
Veröffentlicht von: @lucan-7Es geht mir tatsächlich nur um die Werte: Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Bekenntnis zur Demokratie, Gleichheit und Menschenrechten... und natürlich ein gewisses Interesse für den Staat, in dem man zusammen mit anderen Menschen lebt.
Das Grundgesetz ist ja auch Gesetz. Jedenfalls für die Einbürgerung kennen wir sogar das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Abgesehen davon würde ich nur ermöglichen, dass im Rahmen der intellektuellen Möglichkeiten Sprachkenntnisse erworben werden können; mit Nichterwerb schneiden die sich ins eigene Fleisch.
Zur Pflicht würde ich das nicht erheben; schließlich wollen wir billige Arbeitskräfte in Deutschland haben. Die sind aber nicht mehr billig, wenn wir die verpflichtend zum Sprachkurs schleppen. Als Nichtdeutsche gehören sie ohnehin nicht zum Wahlvolk.
Anders bei Kindern (also mind. zweite Generation); da gibt es eine Sprachstandsuntersuchung der Kindergartenkinder (mit Migrationshintergrund) und gezielte Sprachförderung noch vor dem regulären Beginn der Schulpflicht.
Für mehr sehe ich keinen Anlass. Selbstverständlich pflegen wir ausländische Gebräuche, treffen uns mit anderen Ausländern oder Landsleuten und sprechen Zuhause und miteinander wie es uns gefällt. Einen Einheitsbrei halte ich nicht für erstrebenswert.
Diese Leute werden aber wohl weniger von linksgrünversifften Multikulti-Romantikern, die bei jeder Gelegenheit die Rassismus- und Islamophobie-Keule auspacken, derart bedroht. Die Bedrohung wird in dem Artikel konkret beim Namen genannt: Konservative Muslime. Oder anders gesagt: Fundi-Muslime, die liberale Muslime für vom Glauben abgefallen halten. Die argumentieren aber eher nicht mit Rassismus und Islamophobie, die Argumentation dürfte da wohl eher Richtung Ketzerei und Abfall vom rechten Glauben gehen.
Der Artikel bietet übrigens Alternativen zu Deinem
Veröffentlicht von: @aimericStatus als anerkannte Religion entziehen (ist ja bei anderen, gefährlichen Bewegungen wie Scientology auch kein Problem). Flächendeckend vom Verfassungsschutz überwachen lassen.
Nämlich:
- Aufhören, aus dem Ausland gesteuerte Verbände, die nur eine Minderheit repräsentieren, als einzig legitime Stimmen des Islam wahrzunehmen
- Förderung von Moscheen, die unabhängig von ausländischen Geldgebern sind
- Probleme des Islam, konkret Radikalisierungstendenzen, Antisemitismus und "sehr problematische Geschlechterrollen" ansprechen
- sich für einen Islam stark machen, "der auf der Freiheit und dem Selbstbestimmungsrecht des Individuums basiert und ein entspanntes Verhältnis zur deutschen Gesellschaft fördert."
Die von Dir hier angeführten Islamkritiker sehen allerdings nicht nur im Islamismus ein Problem, die sind auch besorgt über eine zunehmende Islamfeindlichkeit.
Findest Du nicht, daß Du eine Form der Islamfeindlichkeit vertrittst, wenn Du forderst, dem Islam den Status einer anerkannten Religion zu nehmen und pauschal unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu stellen?
Veröffentlicht von: @aleschaDiese Leute werden aber wohl weniger von linksgrünversifften Multikulti-Romantikern, die bei jeder Gelegenheit die Rassismus- und Islamophobie-Keule auspacken, derart bedroht.
Ich kann den Ausdruck "linksgrünversifft" nicht leiden, da links und grün viele gute Seiten haben, aber der Fall Klaus Kinzler zeigt, dass auch diese zur existenziellen Bedrohung werden können: Der Fall Klaus Kinzler
Veröffentlicht von: @aleschaFindest Du nicht, daß Du eine Form der Islamfeindlichkeit vertrittst, wenn Du forderst, dem Islam den Status einer anerkannten Religion zu nehmen und pauschal unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu stellen?
Auf jeden Fall! Ich stehe dem Islam nicht freundschaftlich oder neutral gegenüber. Dafür ist er eine viel zu große Bedrohung für mein Volk und mich.
Veröffentlicht von: @aimericIch kann den Ausdruck "linksgrünversifft" nicht leiden
Ich auch nicht. Wenn ich ihn benutze, dann zum Zwecke der Überspitzung.
Veröffentlicht von: @aimericaber der Fall Klaus Kinzler zeigt, dass auch diese zur existenziellen Bedrohung werden können:
Ich habe den Artikel jetzt nicht ganz gelesen (dazu habe ich gerade nicht die Muße), was soll der denn Schlimmes gesagt haben?
Aber klar, auch aus dieser Ecke kommen mitunter überschießende Reaktionen. Halte ich auch für problematisch.
Veröffentlicht von: @aimericAuf jeden Fall! Ich stehe dem Islam nicht freundschaftlich oder neutral gegenüber. Dafür ist er eine viel zu große Bedrohung für mein Volk und mich.
Diese Bedrohung ist aber auch nicht in den Griff zu bekommen, indem man dem Islam den Religionsstatus nimmt. Denn damit ist der Islam ja nicht abgeschafft, und mit ihm der Antisemitismus. Ich weiß echt nicht, was Du Dir davon versprichst.
Vielleicht bin ich zu blauäugig, aber ich halte die Ideen von Ateş, Abdel-Samad, Mansour und Co. für zielführender.
Veröffentlicht von: @aimericDanke. Sollte es wirklich möglich sein, dass wir hier die einzigen Islamkritiker sind?
Darf ich mich als Fundamentalismuskritiker (bezogen auf Religionen allgemein) auch dazu zählen?
Problem ist, das der Islam zu uneinheitlich gehandhabt wird.
Ja, es fehlen die Vertreter an der Spitze wie im Christentum Papst und Co.
Weil dem so ist, fehlt auch die Angriffsfläche. Wenn das Taktik ist (ich sagte, WENN!), dann ist das eine sehr gute.
Ne keine bewusste Taktik - liegt eher daran, dass die Strömungen des Islam oft zueinander stehen wie altgläubige, protestanten und täufer in der Zeit der Konfessionalisierung. nnur dass sie mehr Strömungen haben. Dazukommt das DITIB nicht nur nur für eine islamische Schule steht, sondern auch noch für ein Land, die Türkei.
Und noch heute steht ja der Papst nicht für alle Christen. Und selbt die EKD nicht für alle Protestanten. Nur sind wir inzwischen soweit, dass wir uns nicht mehr bekämpfen.
Manchmal hab ich das Gefühl man der Islam ist fast genau die 600 Jahre zurück, die er später gegründet wurde.
Also 600 Jahre warten - und dann haben sich viele Probleme in Sachen Islam einfach erledigt?
Ja. Mit der Hoffnung, daß es schneller geht. 😊
Na - da wäre die Vorraussetzung, dass in 600 Jahren noch Menschen leben. Wenn nicht hätte sich die Sache mit dem Islam natürlich auch erledigt.
Nein, ich bin nicht der Meinung, dass warten reicht. Wäre zwar soziologisch ein intressantes Experiment, aber realitätsfern.
Unsere Aufklärung von außen aufdrücken wird allerdings auch nicht funktionieren.
Es braucht eine klare Verteidigung roter Linien und Unterstützung für reform-islamische Strömungen von unserer Seite.
Es braucht Verständnis, dass vieles auch bei uns sehr "neu" ist. Gerade wenn es um die Geleichheit der Frau der andere gesellschaftliche Fragen geht. Vor 60 Jahren hätte ich nicht meinen eigenen Arbeitsvertrag unterschreiben dürfen, nur weil ich eine Frau bin, bze. hätte die Zustimmung zu gebraucht, und vor 45 Jahren hätten sich die Vermieter meiner Schwester strafbar gemacht, weil sie unverheiratet mit ihrem Freund zusammen lebt. Manche Selbstverständlichkeit ist gar nicht so selbstverständlich.
Wie gesagt, wir sollten das weiter als normal ansehen, aber andere Kulturen nicht als total mittelalterlich verurteilen, wenn sie das noch nicht tun.
Veröffentlicht von: @channuschkanicht meinen eigenen Arbeitsvertrag unterschreiben dürfen, nur weil ich eine Frau bin, bze. hätte die Zustimmung zu gebraucht,
Aber nur im Westen. Im Osten nicht. 😊
lg Tatokala
Veröffentlicht von: @lucan-7Zählen Religionskritiker auch dazu?
Wenn sie beim Islam nicht plötzlich alle Hühneraugen zudrücken und ihm Dinge durchgehen lassen, für die sie das Christentum in der Luft zerreißen würden ... ja.
Veröffentlicht von: @aimericWenn sie beim Islam nicht plötzlich alle Hühneraugen zudrücken und ihm Dinge durchgehen lassen, für die sie das Christentum in der Luft zerreißen würden ... ja.
Dafür gibt es ja gute Argumente.
Wer gegen das Christentum schimpft, läuft keine Gefahr auf offener Straße geköpft oder mit dem Messer attackiert zu werden. Gilt für Juden gleichermaßen.
Und es ist verdammt traurig, dass das tatsächlich ein Argument ist... sagt einiges über die Verhältnisse aus.
Veröffentlicht von: @aimericJa, das ist eigentlich die ganze Zeit mein Punkt.
Der Fehler ist aber auch, dass der Islam immer nur mit einer "Religion" verglichen wird.
Kann man ja machen, so lange er tatsächlich so gelebt wird. Viele Muslime sehen das ja auch so, das ist kein Problem.
Der Islam ist aber auch eine politische Ideologie - und das keinesfalls nur in seiner extremen Form. Und als solche muss er mit dem rechtsextremen Spektrum verglichen werden. Was aber kaum geschieht... oder erst dann, wenn es zu Anschlägen kommt. Das Problem beginnt aber schon viel früher.
Veröffentlicht von: @lucan-7Der Fehler ist aber auch, dass der Islam immer nur mit einer "Religion" verglichen wird.
Deshalb bezeichne ich ihn immer wieder ausdrücklich als Ideologie. Der Islam hat das explizite Ziel der politischen Machtübernahme - das ist Teil seines Glaubenssystems und steht damit im starken Kontrast zum Ursprungsgedanken des Christentums oder Judentums. Weshalb ich den Islam mit politischen Ideologien wesentlich vergleichbarer finde, als mit anderen Religionen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Der Islam ist aber auch eine politische Ideologie - und das keinesfalls nur in seiner extremen Form. Und als solche muss er mit dem rechtsextremen Spektrum verglichen werden. Was aber kaum geschieht... oder erst dann, wenn es zu Anschlägen kommt. Das Problem beginnt aber schon viel früher.
Sehr viel früher. Es ist eine gewisse Sozialisation, die da von Kind an stattfindet.
Veröffentlicht von: @aimericDer Islam hat das explizite Ziel der politischen Machtübernahme - das ist Teil seines Glaubenssystems und steht damit im starken Kontrast zum Ursprungsgedanken des Christentums oder Judentums.
Richtig. Wobei man natürlich sagen muss, dass die Muslime das individuell ganz unterschiedlich sehen. Nicht jeder strebt nach einer islamischen Machtübernahme.
Wenn es aber um Religionsfreiheit für die eigenen Kinder geht wird es da sehr schnell eng... mir sind keine gläubigen Muslime bekannt, die in dieser Hinsicht tolerant wären. Und ich kenne da eine ganze Menge.
Ist aber auch eine Frage des Selbstschutzes... da sind wir nämlich wieder...
Wobei ich aber das Judentum vom Wesen her immer auch als System eines Gottesstaates verstanden habe... das war in der Diaspora natürlich nicht mehr zu halten, aber vom Kern her ist doch ganz ähnlich.
Wenn auch mit dem angenehmen Unterschied, nicht missionieren zu müssen... das ist ja die Eigenschaft, die mir das Judentum (bei aller sonstigen Kritik, die ich natürlich auch da habe) sympathisch macht...
Veröffentlicht von: @lucan-7Wobei ich aber das Judentum vom Wesen her immer auch als System eines Gottesstaates verstanden habe... das war in der Diaspora natürlich nicht mehr zu halten, aber vom Kern her ist doch ganz ähnlich.
Nein. Der tatsächliche "Gottesstaat", wenn man das so nennen will, soll erst nach der Wiederkunft des Messias errichtet werden.
[del]Also nie[/del]
Für die Gegenwart ist das kein Thema. Der jüdische Staat Israel ist kulturell zu berachten, nicht theologisch.
Veröffentlicht von: @aimericFür die Gegenwart ist das kein Thema. Der jüdische Staat Israel ist kulturell zu berachten, nicht theologisch.
Das ist sicherlich der Fakt, wie es sich jetzt darstellt. Aber grundsätzlich basiert die jüdische Gesellschaft im Zusammenleben - so sie denn religös geprägt ist - auf Gesetzen, die von Gott selbst stammen. Dass es jetzt nicht mehr so ist hat eher pragmatische als religöse Gründe.
Das hat man in dieser Form im Christentum nicht.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber grundsätzlich basiert die jüdische Gesellschaft im Zusammenleben - so sie denn religös geprägt ist - auf Gesetzen, die von Gott selbst stammen.
Ja, aber die jüdische Gesellschaft basiert eben nur auf dem jüdischen Volk, das keine Erweiterung vorsieht. Ist also mehr oder weniger eine "interne" Angelegenheit, die nie vorgesehen hat, global zu dominieren und alle anderen Menschen auch unter die Knute zu bringen.
*vollkommenunnötigerKommentar* Da sagen die Verschwörungstheoretiker seit Jahrhunderten was anderes 😛
Veröffentlicht von: @aimericDer jüdische Staat Israel ist kulturell zu berachten, nicht theologisch.
Sagst du. Und wahrscheinlich (hoffentlich) auch die Mehrheit. Aber dass es auch hier keine extremen Positionen gibt, ist damit nicht gesagt.
Veröffentlicht von: @tatokalaAber dass es auch hier keine extremen Positionen gibt, ist damit nicht gesagt.
Gibt es, aber die gelten dann trotzdem nur intern für das Volk Israel. Das Judentum hat ja, wie gesagt, nicht das Ziel, andere Menschen von sich zu überzeugen.
Interessant ist hierbei vielleicht noch, dass in der Regel die besonders orthodoxen Gläubigen (sog. "Ultraorthodoxe") den Staat Israel sogar ablehnen, da dessen Errichtung ihrer Ansicht nach erst Aufgabe des Maschiach gewesen wäre. Eine von Gläubigen errichtete Theokratie ist aber an keiner Stelle Ziel des Judentums.
Hey, Alescha - kannst Du das auch so sehen?
Deshalb bezeichne ich ihn immer wieder ausdrücklich als Ideologie. Der Islam hat das explizite Ziel der politischen Machtübernahme - das ist Teil seines Glaubenssystems und steht damit im starken Kontrast zum Ursprungsgedanken des Christentums oder Judentums. Weshalb ich den Islam mit politischen Ideologien wesentlich vergleichbarer finde, als mit anderen Religionen.
Kannst Du mir bitte einen Gefallen tun und "Ideologie" so definieren, dass es Alescha nicht schafft, diesen Begriff auch auf das Christentum der Judentum anzuwenden? Oder ist Dein zweiter Satz schon eine solche Definition?
Verstehe ich nicht, warum Du mich hier ansprichst. Wo habe ich versucht, den Begriff "Ideologie" auch auf das Christentum oder Judentum anzuwenden? 🤨
Ist schon etwas her...
Ich damals: Islam ist nicht nur Religion, sondern Ideologie...
Du damals: Definiere Ideologie!
Ich damals: Definier, definier...
Du damals: Dann Christentum auch Ideologie.
Ergo: Alles nicht so wild...
Es gibt ja nun verschiedene Ideologie-Begriffe, legen wir hier mal den der politischen Ideologie zugrunde, um den geht es ja in dem Thread auch, wenn vom Islam die Rede ist.
Ideologie ist demnach:
Eine politische Ideologie (auch Ideologismus, siehe -ismus) oder Strömung ist die Gesamtheit der Ideen, Vorstellungen und Theorien zur Begründung und Rechtfertigung politischen Handelns. Wie bei jeder wertneutral verstandenen Ideologie sind es in erster Linie die Grundeinstellungen und Wertvorstellungen, die von ihren Anhängern geteilt und für wahr gehalten werden. Politische Programme basieren immer auf bestimmten Wertesystemen.[1] Typisch für politische Ideologien ist zudem die Kombination von bestimmten Interessen und die starke Absicht zu ihrer konkreten politischen und sozialen Umsetzung. Eine Ideologie möchte die Welt nicht nur erklären, sondern auch beeinflussen, so dass politische Ideologien Ausdruck verfestigter politischer Normen und Einstellungen mit einem normativen Gestaltungsanspruch sind. Sie motivieren das politische Verhalten der Menschen und sind damit ein wesentlicher Teil politischer Orientierung.[2]
Und wenn wir uns mal in der Geschichte umschauen, muß man feststellen: Auch das Christentum kann zur Ideologie werden.
Oder wie nennst Du es, wenn mit dem christlichen Glauben politische Entscheidungen legitimiert werden, bis hin zu Eroberungsfeldzügen und die Unterdrückung und Verfolgung von Minderheiten?
Und wenn wir uns mal in der Geschichte umschauen, muß man feststellen: Auch das Christentum kann zur Ideologie werden.
Oder wie nennst Du es, wenn mit dem christlichen Glauben politische Entscheidungen legitimiert werden, bis hin zu Eroberungsfeldzügen und die Unterdrückung und Verfolgung von Minderheiten?
An dieser Stelle brandet bei öffentlichen Diskussionen immer großer Beifall auf.
Das hat die Politik verinnerlicht und berücksichtigt es bei ihren Entscheidungen.
Mit der Kreuzzugskeule will keiner gehauen werden. Deswegen fässt man den politichen Islam
lieber mit Samthandschuhen an. Und so geht es immer weiter in eine Richtung.
Veröffentlicht von: @yogman42An dieser Stelle brandet bei öffentlichen Diskussionen immer großer Beifall auf.
Mir egal. Ich bin Historikerin. Eines meiner Prüfungsthemen war die Reformation in Schottland und in England. Ich habe mich auch mit dem 30jährigen Krieg befaßt. Es ist nunmal Fakt, daß es auch die Christen geschafft haben, mit Berufung auf die Bibel anderen die Köpfe einzuschlagen.
Das Christentum wurde auch politisch, sobald es keine verfolgte Minderheit war, sondern die maßgebliche Religion.
Veröffentlicht von: @yogman42Deswegen fässt man den politichen Islam
lieber mit Samthandschuhen an.
Wo tut man das denn? Verschiedene muslimische Verbände werden vom Verfassungsschutz beobachtet oder stehen davor.
Ich habe auch noch von niemandem gehört, daß er es toll fände, wenn hier die Scharia eingeführt würde. Weißt Du von jemandem?
Veröffentlicht von: @yogman42Kannst Du mir bitte einen Gefallen tun und "Ideologie" so definieren, dass es Alescha nicht schafft, diesen Begriff auch auf das Christentum der Judentum anzuwenden?
"Ideologie" ist für sich allein sicher zu weit gefasst. Nennt man es aber "politische Ideologie", dann wird der Unterschied zum Christentum deutlich. Vor allem, wenn man die Auslegung in islamischen Ländern betrachtet.
Beim Judentum finde ich es weniger eindeutig, weil die Vorschriften da ganz ähnlich sind wie im Islam - allerdings finden sie in der politischen Form seit Jahrtausenden keine Anwendung mehr. Die Ideologie ist damit auch eine andere.
Und es ist verdammt traurig, dass das tatsächlich ein Argument ist... sagt einiges über die Verhältnisse aus.
Die wir allesamt zugelassen haben. Und wehe, jemand will sie ändern. Dann ist man im günstigsten Fall islamophob und schlimmstenfalls das berühmte Vier-Buchstaben-Wort.
Also fährt der Zug in eine Richtung weiter. Warum eine siegreiche Taktik ändern?
Islamkritik wird nicht unterstützt
Veröffentlicht von: @yogman42Die wir allesamt zugelassen haben. Und wehe, jemand will sie ändern. Dann ist man im günstigsten Fall islamophob und schlimmstenfalls das berühmte Vier-Buchstaben-Wort.
Diese Verantwortung sehe ich allerdings bei den Politikern. Hier sollte ganz klar die Position vertreten werden, dass Mohammed in diesem Land selbstverständlich kritisiert werden kann. Und selbstverständlich darf das auch in Form von Karikaturen geschehen, so wie bei allen anderen Religionen, Politiern und gesellschaftlich relevanten Themen auch.
Stattdessen wird eingeschränkt und beschwichtigt und der Aggression nachgegeben. Wer seine Freiheitsrechte wahrnimmt und den Islam kritisiert ist es selber schuld, wenn er dafür dann angegriffen wird.
Das ist ein absolutes Armutszeugnis. Offenbar ist man der Ansicht, dass auf Islamkritik in diesem Land gut verzichtet werden kann, so dass wir unsere Freiheit und Werte hier auch mal einfach aufgeben können.
Veröffentlicht von: @lucan-7Stattdessen wird eingeschränkt und beschwichtigt und der Aggression nachgegeben. Wer seine Freiheitsrechte wahrnimmt und den Islam kritisiert ist es selber schuld, wenn er dafür dann angegriffen wird.
Wer sagt das?
Veröffentlicht von: @aleschaWer sagt das?
Das ist praktisch durchweg die Reaktion, wenn mal wieder ein "Einzeltäter" zugeschlagen hat.
Hast du jemals einen Politiker offen sagen hören, dass Mohammedkarikaturen in unserem Land ausdrücklich erlaubt sind? Denn das sind sie dem Gesetz nach!
Es finden sich jede Menge Beispiele für Kritik an der christlichen Religion durch verschiedene Künstler. Da mag man über Stil, Geschmack und Inhalt streiten, aber es ist selbstverständlich ein Teil unserer Kultur, dass dies möglich ist.
(Kritik am Judentum wäre auch kein Problem, ist aber aufgrund der Historie ein sehr heikles Thema und würde sofort zu Missverständnissen führen.)
Würde man aber diese Werke sinngemäß auf den Islam übertragen wäre hier die Hölle los... und welcher Politiker würde sich dann schützend vor die jeweiligen Künstler stellen...?
Ich hatte übrigens schon an anderer Stelle geschrieben, dass Kollegen von mir bereits von Muslimen bedroht worden sind, weil sie sich selbst als Atheisten bezeichnet haben und das als Beleidigung aufgefasst wurde, weil das natürlich mit der Aussage verbunden war, dass sie nicht glauben, dass Mohammed ein Prophet war.
Die Reaktion? Beschwichtigung und Rücksichtnahme auf die Gefühle der "Beleidigten"...
Veröffentlicht von: @lucan-7Das ist praktisch durchweg die Reaktion, wenn mal wieder ein "Einzeltäter" zugeschlagen hat.
Hast Du dafür Belege oder ist das nur gefühlt?
Veröffentlicht von: @lucan-7Hast du jemals einen Politiker offen sagen hören, dass Mohammedkarikaturen in unserem Land ausdrücklich erlaubt sind? Denn das sind sie dem Gesetz nach!
Ich erinnere mich daran, daß Politiker in solchen Fällen das Mantra von der Meinungs- und Kunstfreiheit runterleiern. Und jedes Mal, wenn irgendwelche Anschläge von Muslimen stattfinden, denen irgendwelche Karikaturen nicht gefallen haben, werden aufs schärfste verurteilt. Hast Du das anders erlebt?
Veröffentlicht von: @lucan-7Würde man aber diese Werke sinngemäß auf den Islam übertragen wäre hier die Hölle los... und welcher Politiker würde sich dann schützend vor die jeweiligen Künstler stellen...?
Ich wundere mich gerade wirklich über Deine Wahrnehmung.
Veröffentlicht von: @lucan-7Die Reaktion? Beschwichtigung und Rücksichtnahme auf die Gefühle der "Beleidigten"...
Wie konkret sah das aus?
Veröffentlicht von: @aleschaIch erinnere mich daran, daß Politiker in solchen Fällen das Mantra von der Meinungs- und Kunstfreiheit runterleiern.
Ja, das ist natürlich das Bequemste. Das ist aber nicht mehr als eine allgemeine Floskel.
Also, Frage an dich: Kennst du irgendeine prominente Aussage eines Politikers, in der dieser bekennt, dass Karikaturen von Mohammed in Deutschland selbstverständlich erlaubt sind? Also nicht nur: "In Deutschland gibt es Kunstfreiheit!", sondern: "Karikaturen, die den Islam kritisieren sind hier erlaubt!"
Es macht in diesem Fall nämlich einen großen Unterschied, ob man hier nur allgemein oder sehr konkret spricht.
Muslime haben ja nichts gegen die "Freiheit der Kunst"... so lange sie nicht den Islam kritisiert!
Veröffentlicht von: @aleschaHast Du das anders erlebt?
Es gab Situationen, in denen ich mich bedroht gefühlt habe. Ein falscher Satz, und niemand kann mehr für mein Leben garantieren.
Es gibt Dinge, die ich nicht tun oder sagen darf, weil ich sonst mich und meine Kollegen in Gefahr bringe. Und niemand könnte dann noch für meine Sicherheit garantieren.
Wie gesagt, Gespräche und Beschwichtigung sind die angezeigten Methoden in solchen Fällen.
Veröffentlicht von: @aleschaIch wundere mich gerade wirklich über Deine Wahrnehmung.
Was soll daran bitte falsch sein?
In Deutschland ist es ohne weiteres möglich, beispielsweise eine nackte Barbiepuppe an ein Kreuz zu nageln und das ganze dann in einer Kunstausstellung zu zeigen. Das ganze dann als "feministische Kritik an der christlichen Kirche", oder was immer ein Künstler damit auch sagen will.
Kann man geschmacklos finden, ist aber nicht wirklich ein Problem.
Probier' mal das gleiche mit Mohammed oder Versen aus dem Koran. Das käme nicht nur einem Selbstmord gleich, da würde es weltweit Proteste und Tote geben. Kein Mensch würde sich hierzulande so etwas trauen.
Veröffentlicht von: @aleschaWie konkret sah das aus?
Der Kollege wurde versetzt (wollte er selber so), denjenigen die die Drohung ausgesprochen haben passierte nichts.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ja, das ist natürlich das Bequemste. Das ist aber nicht mehr als eine allgemeine Floskel.
Was sollen Politiker Deiner Meinung nach da machen? Die Typen, die Anschläge verüben, werden doch, sofern man ihrer habhaft werden kann und sie sich nicht selbst in die Luft sprengen, der Justiz zugeführt. Was erwartest Du da noch?
Veröffentlicht von: @lucan-7Also, Frage an dich: Kennst du irgendeine prominente Aussage eines Politikers, in der dieser bekennt, dass Karikaturen von Mohammed in Deutschland selbstverständlich erlaubt sind? Also nicht nur: "In Deutschland gibt es Kunstfreiheit!", sondern: "Karikaturen, die den Islam kritisieren sind hier erlaubt!"
So weit reicht mein Gedächtnis schlicht nicht, als das ich jetzt abrufen könnte, ob sich ein Politiker genau derart geäußert hat. Und ich habe gerade wirklich nicht die Zeit, das im Internet zu recherchieren.
Veröffentlicht von: @lucan-7Es gab Situationen, in denen ich mich bedroht gefühlt habe. Ein falscher Satz, und niemand kann mehr für mein Leben garantieren.
Es gibt Dinge, die ich nicht tun oder sagen darf, weil ich sonst mich und meine Kollegen in Gefahr bringe. Und niemand könnte dann noch für meine Sicherheit garantieren.
Ich meinte jetzt was anderes, lies bitte den Kontext diese Frage nochmal nach.
Veröffentlicht von: @lucan-7Probier' mal das gleiche mit Mohammed oder Versen aus dem Koran. Das käme nicht nur einem Selbstmord gleich, da würde es weltweit Proteste und Tote geben. Kein Mensch würde sich hierzulande so etwas trauen.
Ich bestreite ja gar nicht, daß es da mehr gewaltbereite Muslime gibt als gewaltbereite Christen.
Wenn man aber Dich hier so liest, bekommt man den Eindruck, als ob man das großflächig o.k. fände, daß Muslime hergehen und gewalttätig reagieren.
Veröffentlicht von: @lucan-7Der Kollege wurde versetzt (wollte er selber so), denjenigen die die Drohung ausgesprochen haben passierte nichts.
Yupp. Sowas darf nicht sein.
Hat man aber öfter, das muß nicht nur den Islam betreffen. Wurden ja z.B. auch nicht die Mobber versetzt, sondern die Mobbingopfer.
Veröffentlicht von: @aleschaWenn man aber Dich hier so liest, bekommt man den Eindruck, als ob man das großflächig o.k. fände, daß Muslime hergehen und gewalttätig reagieren.
Man findet es nicht großflächig okay - man ist großflächig eingeschüchtert und übt sich mittlerweile schon in vorauseilendem Gehorsam.
Nach jeder fatalen Reaktion durch die muslimische Gesellschaft auf Islamkritik - sei es durch Gewalt, Flaggenverbrennungen, aggressive Protestaufmärsche und hanebüchene Rassismus- und Islamophobieunterstellungen durch Islamverbände - verstummen wieder ein paar Kritiker mehr, weil sie nicht nur Angst um ihre Reputation, sondern auch um ihre physische Existenz haben müssen. Irgendwann traut sich dann keiner mehr. Man beschwichtigt nur noch, anstatt klare Kante zu zeigen. Und dass wissen diejenigen, die die Prädominanz des Islam anstreben, sehr genau und nutzen es für sich. Das hat System.
Veröffentlicht von: @aimericNach jeder fatalen Reaktion durch die muslimische Gesellschaft auf Islamkritik - sei es durch Gewalt, Flaggenverbrennungen, aggressive Protestaufmärsche und hanebüchene Rassismus- und Islamophobieunterstellungen durch Islamverbände - verstummen wieder ein paar Kritiker mehr, weil sie nicht nur Angst um ihre Reputation, sondern auch um ihre physische Existenz haben müssen. Irgendwann traut sich dann keiner mehr. Man beschwichtigt nur noch, anstatt klare Kante zu zeigen. Und dass wissen diejenigen, die die Prädominanz des Islam anstreben, sehr genau und nutzen es für sich. Das hat System.
Das Problem wiederum sehe ich auch.
Auf der anderen Seite haben wir nach wie vor Leute, die noch nicht so eingeschüchtert sind und klare Kante zeigen: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/islam-in-deutschland-mehr-als-900-angriffe-auf-muslime-2020-a-5542fed3-dee0-4878-979b-150582b474b8
Ja. Noch!
Und diese Leute gilt es zu schützen und sich mit ihnen zu solidarisieren. Aber Politik und Gesellschaft fallen ihnen wieder und wieder in den Rücken.
Hast Du den Link aufgemacht? Wenn ja: Du möchtest, daß man sich mit Leuten - meist aus dem rechtsextremen Milieu - solidarisiert, die Muslime und ihre Einrichtung tätlich angreifen?
Wenn Du Leute meinst, die den einen gewaltbereiten und/oder politischen Islam kritisieren oder Mißstände benennen, da gehe ich mit.
Aber die meinte ich jetzt nicht.
Veröffentlicht von: @aleschaHast Du den Link aufgemacht?
Ich gestehe: Nein. Tut mir leid.
Ich meinte natürlich die:
Veröffentlicht von: @aleschaWenn Du Leute meinst, die den einen gewaltbereiten und/oder politischen Islam kritisieren oder Mißstände benennen, da gehe ich mit.
Und keine rechten Attentäter.
Veröffentlicht von: @aleschaWenn man aber Dich hier so liest, bekommt man den Eindruck, als ob man das großflächig o.k. fände, daß Muslime hergehen und gewalttätig reagieren.
Aus welchem Satz soll das denn hervorgehen?
Ich gehe nicht davon aus, dass irgendwer hier diese Gewaltbereitschaft "OK" findet. Man äussert ein paar Worte der Betroffenheit, versichert, dass dergleichen hierzulande selbstverständlich nicht akzeptiert wird und dass es sich lediglich um eine radikale Minderheit handelt.
Nun, man könnte ja mal eine islamkritische Kunstausstellung organisieren und dann schauen, wie groß die "radikale Minderheit" wirklich ist, die dann auf die Straße geht. Und zwar nicht nur hier, sondern weltweit! Da werden Attentate verübt, Botschafter eingestellt und Sicherheitsmaßnahmen verschärft.
Aber von diesen Verhältnissen findet sich dann kein Wort.
Veröffentlicht von: @aleschaIch meinte jetzt was anderes, lies bitte den Kontext diese Frage nochmal nach.
Du hast nach meinem Erleben gefragt, das schliesst für mich ein, dass ich davon auch persönlich betroffen bin.
Und es ist ja nicht so, dass da irgendwer spontan ein Messer zücken würde. Die Muslime, die ich kenne, sind meist friedliche Leute. Manche wären vielleicht verärgert, wenn ich ihren Glauben kritisiere, aber passieren würde da zunächst mal nicht viel.
Es würde allerdings die Runde machen. Auch in Kreisen, die sich selbst klar als ausserhalb unserer westlichen Gesellschaft sehen. Leute, die zutiefst frustriert sind, dass sie hierzulande nicht den Status innehaben, der ihnen ihrer Ansicht nach durch ihren Glauben zusteht und die auch gewaltbereit sind.
Diese Leute würden das dann mitbekommen. Und irgendwer würde sich dann möglicherweise zum Handeln berufen fühlen. Vielleicht auch nicht, aber die Möglichkeit ist leider sehr hoch.
Veröffentlicht von: @aleschaHat man aber öfter, das muß nicht nur den Islam betreffen. Wurden ja z.B. auch nicht die Mobber versetzt, sondern die Mobbingopfer.
Mobbingopfer werden ziemlich selten umgebracht. Ich halte das nicht für vergleichbar.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aus welchem Satz soll das denn hervorgehen?
Vermutlich reden wir aneinander vorbei.
Veröffentlicht von: @lucan-7Botschafter eingestellt
Wegen was Botschafter inzwischen einbestellt werden finde ich ziemlich albern.
Veröffentlicht von: @lucan-7Mobbingopfer werden ziemlich selten umgebracht. Ich halte das nicht für vergleichbar.
Mobbingopfer tragen oft psychische Schäden davon und bringen sich schlimmstenfalls selbst um.
Der AG in dem von Dir geschilderten Fall hat selbstredend grundfalsch gehandelt. Das tun aber auch Arbeitgeber, die Mobbingopfer oder Opfer von sexueller Belästigung entlassen oder versetzen statt die Täter zu entlassen.
Und daß viele Muslime ein Problem mit der Toleranz haben, habe ich nirgendwo in Abrede gestellt. Und ja, das finde ich auch problematisch.
Veröffentlicht von: @aleschaVermutlich reden wir aneinander vorbei.
Nun ja... die Vermutung, ich würde denken, dass ganz Deutschland den Islamisten applaudiert ist schon etwas mehr als nur "aneinander vorbeireden"...
Veröffentlicht von: @aleschaWegen was Botschafter inzwischen einbestellt werden finde ich ziemlich albern.
Der Punkt ist nicht das Einbestellen der Botschafter. Der Punkt ist die Tatsache, dass sämtliche Regierungen islamischer Länder der Welt es in kurzer Zeit erfahren würden, wenn hier irgendwo in Deutschland ein islamkritisches Kunstwerk öffentlich gezeigt würde.
Die Reaktion hätte dann wohl weniger mit eigenen religösen Überzeugungen der Regierenden als vielmehr mit der Erwartungshaltung des empörten Volkes zu tun.
Veröffentlicht von: @aleschaMobbingopfer tragen oft psychische Schäden davon und bringen sich schlimmstenfalls selbst um.
Ich will das nicht verharmlosen. Aber es ist eine ganz andere Problematik, die ganz anderen Mechanismen unterliegt.
Veröffentlicht von: @aleschaDer AG in dem von Dir geschilderten Fall hat selbstredend grundfalsch gehandelt.
Hat er? Die Drohung lautete ja nicht "Ich bringe dich um!", sondern: "Du weisst ja, was mit solchen Leuten passiert.". Soll man das jetzt zur Anzeige bringen? Das dürfte nicht viel bringen.
Richtig wäre, in einem Gespräch mit diesen Leuten deutlich zu machen, dass der Prophet hier in Deutschland beleidigt werden darf, weil wir hier freie Meinungsäusserung haben. Und dass Leute, die hier leben wollen, das hinzunehmen haben.
Aber würdest du dich trauen, eine solche klare Ansage zu machen?
In dem Wissen, dass deine Worte, dein Name und dein Arbeitsplatz in muslimischen Kreisen kurz darauf die Runde machen werden, einschliesslich bei solchen Leuten, die bereits durch ihre Aggressivität und diverse Gesetzeskonflikte aufgefallen sind?
Veröffentlicht von: @aleschaDas tun aber auch Arbeitgeber, die Mobbingopfer oder Opfer von sexueller Belästigung entlassen oder versetzen statt die Täter zu entlassen.
Das geschieht oft, wenn man zu bequem ist, eine höher quaifizierte Stelle neu auszuschreiben oder dergleichen. Es wäre aber möglich, ohne gleich um sein Leben fürchten zu müssen.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd daß viele Muslime ein Problem mit der Toleranz haben, habe ich nirgendwo in Abrede gestellt. Und ja, das finde ich auch problematisch.
Eben.
Veröffentlicht von: @lucan-7Nun ja... die Vermutung, ich würde denken, dass ganz Deutschland den Islamisten applaudiert ist schon etwas mehr als nur "aneinander vorbeireden"...
Naja, nicht ganz Deutschland.
Mich ärgert aber die immer wieder in den Raum gestellte Behauptung, die linksgrünversifften Multikulti-Fans würden den Islam für harmlose Folklore halten und permanent Anschläge und sonstige Entgleisungen schönreden. Ich glaube, auch bei dieser Gruppe ist angekommen, daß der Islam sehr wohl Probleme mit sich bringt.
Und hier passierte es ja auch schon, daß man mit einer etwas differenzierteren Sicht zu den Verharmlosern gehört.
Veröffentlicht von: @lucan-7Der Punkt ist nicht das Einbestellen der Botschafter. Der Punkt ist die Tatsache, dass sämtliche Regierungen islamischer Länder der Welt es in kurzer Zeit erfahren würden, wenn hier irgendwo in Deutschland ein islamkritisches Kunstwerk öffentlich gezeigt würde.
Die Reaktion hätte dann wohl weniger mit eigenen religösen Überzeugungen der Regierenden als vielmehr mit der Erwartungshaltung des empörten Volkes zu tun.
Und Du meinst, die Kunstaktion würde daraufhin umgehend abgesagt/zensiert?
Wobei es hier wohl auch eine Abwägung von Rechtsgütern gibt. Auf der einen Seite die Kunst- und Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite so so Paragraphen wie den §166 StGB
Veröffentlicht von: @lucan-7Richtig wäre, in einem Gespräch mit diesen Leuten deutlich zu machen, dass der Prophet hier in Deutschland beleidigt werden darf, weil wir hier freie Meinungsäusserung haben. Und dass Leute, die hier leben wollen, das hinzunehmen haben.
Ich kenne mich mit der Gesetzeslage nicht aus und kann daher nicht sagen, ob es wirklich so ohne weiteres erlaubt ist, die religiösen Gefühle anderer zu verletzen. Mir ist jetzt auch nicht ganz klar, was genau Dein Kollege gemacht hat.
Wenn es wirklich nur um ein bloßes Bekenntnis ging, ein Atheist zu sein, würde ich sagen, daß hier jedermann das Recht hat, den Propheten zu beleidigen, sondern daß hier Religionsfreiheit herrscht und jeder glauben darf, was er will. Wenn es anders wäre, müßten diese Herrschaften ja dauerbeleidigt sein, denn außer den Atheisten glauben ja auch Christen nicht, daß Mohammed ein Prophet war. Allein der Glaube, Jesus sei der Sohn Gottes ist ja schon Blasphemie.
Wenn Dein Beispiel repräsentativ wäre und allein schon das Infragestellen des Prophentenstatus Mohammeds todeswürdig ist, hätten wir ja eine exorbitante Mordrate.
Man fragt sich dann auch, warum der Bundes-Verlag in Witten nicht schon längst abgefackelt wurde. In den Foren hier wird permanent der Islam kritisiert.
Nachtrag vom 09.11.2021 1333
"Wenn es wirklich nur um ein bloßes Bekenntnis ging, ein Atheist zu sein, würde ich sagen, daß hier jedermann das Recht hat, den Propheten zu beleidigen, sondern daß hier Religionsfreiheit herrscht und jeder glauben darf, was er will." Hier fehlt natürlich ein nicht: "Wenn es wirklich nur um ein bloßes Bekenntnis ging, ein Atheist zu sein, würde ich nicht sagen, ...."
Veröffentlicht von: @aleschaUnd Du meinst, die Kunstaktion würde daraufhin umgehend abgesagt/zensiert?
Nun, was mit Menschen geschehen kann, die islamkritische Kunstwerke herstellen (wozu für mich aus Karikaturen oder Romane gehören), wissen wir doch mittlerweile. Die Mohammed-Karikaturen, die erst durch deren teilweise Verfälschung in islamischen Ländern zum Skandal wurden, wurden bspw. auch von meiner lieben ZEIT nicht gezeigt; man hat sich dort wohl darüber aufgeregt, daß die Zeichner mit dem Tode bedroht und zum Teil auch angegriffen wurden - aber dann war's auch gut. Ich will's ihnen nicht verübeln: Wer möchte schon Sicherheitsschleusen an der Tür und Personenschutz haben.
Habt Ihr wegen islamkritischer Beiträge hier schon mal Drohungen oder Anzeigen bekommen?
Nein. Ich hoffe auch sehr, daß es dabei bleibt.
Ja, wissen wir. Und ja, das ist ein ziemliches Problem.
Daß man aber schon allein für die Ansicht, daß Mohammed kein Prophet sei, um sein Leben fürchten muß, halte ich dann doch für übertrieben.
Damit will die Lucans Beispiel nicht in Abrede stellen, aber wenn wir hier eine nennenswerte Anzahl von Muslimen hätten, die so drauf sind, dann hätten wir ein weit größeres Problem als wütende Mobs anläßlich so einer Kunstaktion.
Veröffentlicht von: @aleschaDaß man aber schon allein für die Ansicht, daß Mohammed kein Prophet sei, um sein Leben fürchten muß, halte ich dann doch für übertrieben.
Wenn ich es richtig verstehe, geht es nicht Lucan nicht allein darum, daß Mohammed kein Prophet war (was für ihn, als Agnostiker, eine Selbstverständlichkeit sein dürfte), sondern das er auch beleidgt werden dürfte. Wie eine große Zahl von Muslimen auf eine Beleidigung ihres Propheten reagieren, wissen wir allerdings mittlerweile auch.
Nach den Karikaturen und dem Anschlag auf Charlie Hebdo traut sich hierzulande doch niemand mehr, etwas auch nur annähernd Vergleichbares zu produzieren. Die Schere im Kopf funktioniert und spielt einer absolut intoleranten Ideologie in die Karten.
Veröffentlicht von: @mrorleanderWenn ich es richtig verstehe, geht es nicht Lucan nicht allein darum, daß Mohammed kein Prophet war (was für ihn, als Agnostiker, eine Selbstverständlichkeit sein dürfte), sondern das er auch beleidgt werden dürfte.
Richtig. Wobei es mir selbstverständlich nicht stumpf darum geht, den Propheten zu "beleidigen"... davon habe ich nichts, und ich wüsste auch nicht, was das bringen soll. Ich kenne den Mann schliesslich nicht, und mir liegt auch nicht daran, gläubige Muslime zu beleidigen.
Es geht mir aber um die Möglichkeit, einen Glauben kritisieren zu dürfen, auch in einem öffentlichen Rahmen und mit künstlerischen Mitteln, die ich für geeignet halte.
Und in diesem Zusammenhang wird die vermeintliche "Beleidigung" ja lediglich vorgeschoben, um eine solche Kritik oder Diskussion mit Gewaltandrohung zu verhindern.
Nebenbei betrachte ich einen "Agnostiker" als jemanden, der zumindest irgendeine Religion für möglicherweise zutreffend hält... das ist bei mir allerdings nicht der Fall.
Veröffentlicht von: @lucan-7Richtig. Wobei es mir selbstverständlich nicht stumpf darum geht, den Propheten zu "beleidigen"
Das war mir bewußt und dürfte hier auch jedem sein. Deshalb habe ich es nicht extra erwähnt. 😊
Veröffentlicht von: @lucan-7Und in diesem Zusammenhang wird die vermeintliche "Beleidigung" ja lediglich vorgeschoben, um eine solche Kritik oder Diskussion mit Gewaltandrohung zu verhindern.
Ich würde nicht ausschließen, daß sich viele Muslime tatsächlich beleidigt fühlen, wenn jemand etwas gegen 'ihren' Propheten sagt. Die Frage ist nur, ob ihnen daraus legitimer Weise eine Diskursmacht erwachsen sollte. Da sehe ich Links-Liberale wesentlich entgegenkommender, als Konservative, wobei es mich bei Letzteren nicht wundert, bei Ersteren aber durchaus, denn die muslimische Staatsideologie ist alles andere als liberal.
Ich bin gespannt, wie sich das Verhältnis zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen in Frankreich weiter entwickelt, wo die Auseinandersetzung schon sehr viel deutlicher wurde und härter geführt wird.
In Deutschland sind wir dagegen m.E. immer noch auf Schmusekurs.
Veröffentlicht von: @mrorleanderIch würde nicht ausschließen, daß sich viele Muslime tatsächlich beleidigt fühlen, wenn jemand etwas gegen 'ihren' Propheten sagt.
Ich halte das für "antrainiert"... oder umgekehrt könnte man auch der Auffassung sein, dass es etlichen Nicht-Muslimen in ihrer Erziehung "abtrainiert" wurde, seinen Gefühlen derartig freien Lauf zu lassen.
Ich finde es ganz spannend in diesem Zusammenhang das AT zu lesen, wo auch häufiger Stellen zu finden sind, wo Menschen aufgrund einer Äusserung oder eines Ereignisses komplett ausrasten und - nach unserem Verständnis - völlig überreagieren. Ich frage mich da immer, ob das jetzt nur ein Stilmittel ist - oder ob solche Reaktionen in der Gesellschaft durchaus üblich waren oder sogar erwartet wurden.
Veröffentlicht von: @mrorleanderDie Frage ist nur, ob ihnen daraus legitimer Weise eine Diskursmacht erwachsen sollte.
Ich denke, dass die Emotionalität von den religösen Führern zumindest in vielen Fällen bewusst eingesetzt wird, um offene Diskussionen zu verhindern.
Veröffentlicht von: @mrorleanderDa sehe ich Links-Liberale wesentlich entgegenkommender, als Konservative, wobei es mich bei Letzteren nicht wundert, bei Ersteren aber durchaus, denn die muslimische Staatsideologie ist alles andere als liberal.
Da wundere ich mich auch jedes Mal.
Das wäre so, als würden sich linksliberale Menschen ohne weiteren inhaltlichen Kommentar dafür einsetzen, dass die AfD ihre Weltsicht verbreiten darf... und dann noch betont, dass es natürlich empörend ist, wenn man diese Weltsicht kritisiert.
Veröffentlicht von: @mrorleanderIch bin gespannt, wie sich das Verhältnis zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen in Frankreich weiter entwickelt, wo die Auseinandersetzung schon sehr viel deutlicher wurde und härter geführt wird.
In der Tat. Einerseits finde ich es gut und richtig, wenn Dinge klar zur Sprache gebracht werden... andererseits zeichnet sich da keine Entspannung ab.
Was meiner Ansicht nach mehr über den Islam aussagt als über den französischen Staat.
Über die Ursachen, weshalb viele Muslime in unzumutbaren Verhältnissen leben wäre in diesem Zusammenhang allerdings auch zu reden... das scheint mir auch der einzige Anknüpfungspunkt für Änderungen zu sein. Wobei es auch nichts bringen würde, einfach nur Geld zu verteilen - da braucht man klügere Programme.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich halte das für "antrainiert"... oder umgekehrt könnte man auch der Auffassung sein, dass es etlichen Nicht-Muslimen in ihrer Erziehung "abtrainiert" wurde, seinen Gefühlen derartig freien Lauf zu lassen.
Kann gut sein. Mir fehlt der Einblick, und ich habe auch keine praktizierenden muslimischen Freunde oder Bekannten.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich denke, dass die Emotionalität von den religösen Führern zumindest in vielen Fällen bewusst eingesetzt wird, um offene Diskussionen zu verhindern.
Davon bin ich überzeugt. Letztlich geht es um Macht. Das ist zum Teil auch legitim; eine Minderheit möchte sich ihren Platz am Tisch der Gesellschaft erkämpfen, was selten ohne Streit abläuft.
Diese Minderheit möchte aber nicht nur ein Religionsverständnis (wieder) etablieren, das wir in Deutschland - Gott sei Dank - überwunden hatten (religiöse Gefühle müssen unbedingt geschützt werden), sondern auch eine religiöse Staatsform, in der ich nicht leben wollte. Daß Letzteres angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung auf absehbare Zeit nicht umzusetzen ist, ist nur ein schwacher Trost. Das Klima der Einschüchterung, das Kritik am Islam umgibt, wird meiner Erwartung nach in nächster Zeit noch stärker werden.
Veröffentlicht von: @lucan-7Über die Ursachen, weshalb viele Muslime in unzumutbaren Verhältnissen leben wäre in diesem Zusammenhang allerdings auch zu reden
Absolut.
Veröffentlicht von: @aleschaMich ärgert aber die immer wieder in den Raum gestellte Behauptung, die linksgrünversifften Multikulti-Fans würden den Islam für harmlose Folklore halten und permanent Anschläge und sonstige Entgleisungen schönreden. Ich glaube, auch bei dieser Gruppe ist angekommen, daß der Islam sehr wohl Probleme mit sich bringt.
Was Anschläge und Extremismus betrifft so gibt es da sicher eine große Einigkeit, das dies abzulehnen ist und eine Gefahr darstellt.
Was die Lehre und die Einstellung betrifft sehe ich aber ein großes Ungleichgewicht.
Viele Muslime folgen praktisch den gleichen rechtspopulistischen Werten wie die AfD: Homophobie, Intoleranz, Machokultur, Ablehnung anderer Weltbilder, Antisemitismus.
Bei der AfD zögert man nicht, diese in die Verantwortung zu nehmen, wenn irgendwo rechtsextreme Anschläge passieren. Und zwar völlig zu recht.
Bei islamistischen Anschlägen geraten hingen nur die Extremisten selbst in den Fokus... nicht aber beispielsweise Moscheen, in denen die Ablehnung "westlicher" Werte und die Überlegenheit des Islam gepredigt wird.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd Du meinst, die Kunstaktion würde daraufhin umgehend abgesagt/zensiert?
Nein. Die würde nicht "abgesagt", die würde erst gar nicht stattfinden.
Veröffentlicht von: @aleschaWobei es hier wohl auch eine Abwägung von Rechtsgütern gibt. Auf der einen Seite die Kunst- und Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite so so Paragraphen wie
Sicher. Nur dass hier die radikalen Muslime darüber entscheiden, was "den Frieden" stört - indem sie für jede Beleidigung ihrer Religion Gewalt androhen.
Veröffentlicht von: @aleschaMir ist jetzt auch nicht ganz klar, was genau Dein Kollege gemacht hat.
Wenn es wirklich nur um ein bloßes Bekenntnis ging, ein Atheist zu sein, würde ich sagen, daß hier jedermann das Recht hat, den Propheten zu beleidigen, sondern daß hier Religionsfreiheit herrscht und jeder glauben darf, was er will.
Er hat gesagt, dass er als Atheist nicht glaubt, dass Mohammed der Prophet Allahs war. Das wurde ihm als "Beleidigung des Propheten" ausgelegt.
Veröffentlicht von: @aleschaWenn Dein Beispiel repräsentativ wäre und allein schon das Infragestellen des Prophentenstatus Mohammeds todeswürdig ist, hätten wir ja eine exorbitante Mordrate.
Es hängt immer auch vom Umfeld ab. Ich halte die genannte Reaktion nicht für repräsentativ. Aber in Deutschland muss ja auch weitergehende Kritik möglich sein, die über das bloße Bekenntnis, Atheist zu sein, hinausgeht.
Die meiste Islamkritik bleibt halt einfach unter dem Radar. Man kann sich da aber niemals sicher sein, und dieses Gefühl der Unsicherheit wird ja auch bewusst weiter befeuert.
Es ist ja nicht so, dass wir hier tausende von potentiellen Attentätern hätten. Die meisten Muslime werden selbst nicht gewalttätig, auch dann nicht, wenn sie sich ärgern mögen.
Aber ein paar Dutzend Extremisten haben wir mit Sicherheit... und wenn die von einem entsprechenden Ereignis, was in entsprechenden Kreisen hochgeschaukelt wurde, Wind bekommen... dann würde ich für die Sicherheit der Betroffenen nicht mehr garantieren.
Veröffentlicht von: @lucan-7Bei islamistischen Anschlägen geraten hingen nur die Extremisten selbst in den Fokus... nicht aber beispielsweise Moscheen, in denen die Ablehnung "westlicher" Werte und die Überlegenheit des Islam gepredigt wird.
Nicht? Lustigerweise geraten immer mal wieder entsprechende Organisationen auf den Radar des Verfassungsschutzes, bis hin zum Verbot: https://www.verfassungsschutz.de/DE/themen/islamismus-und-islamistischer-terrorismus/verbotene-organisationen/verbotene-organisationen_artikel.html
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber ein paar Dutzend Extremisten haben wir mit Sicherheit... und wenn die von einem entsprechenden Ereignis, was in entsprechenden Kreisen hochgeschaukelt wurde, Wind bekommen... dann würde ich für die Sicherheit der Betroffenen nicht mehr garantieren.
Natürlich haben wir die. Die befassen sich aber eher mit öffentlichkeitswirksamen Attentaten oder bedrohen prominente Islamkritiker.
Ganz ehrlich: Wenn ich so die Berichte der vergangenen Monate so anschaue ist es gefährlicher, jemanden auf die Maskenpflicht hinzuweisen, als im kleinen Kreis zu sagen, daß man Mohammed nicht für eine Propheten hält.
Er hat gesagt, dass er als Atheist nicht glaubt, dass Mohammed der Prophet Allahs war. Das wurde ihm als "Beleidigung des Propheten" ausgelegt.
Wenn wir nun als Christen behaupten, dass Mohammed kein Gesandter Gottes, Jesus aber Sohn Gottes war, dann dürfte das dann schon eine tödliche Beleidigung sein.
Ich glaube, auch bei dieser Gruppe ist angekommen, daß der Islam sehr wohl Probleme mit sich bringt.
Wenn es ihn doch gar nicht gibt?
Natürlich gibt es den, wie es auch das Christentum und das Judentum gibt.
Die Frage ist nur, ob es den Islam gibt im Sinne von: Einheitliche Lehre.
Und den gibt es nicht. Es gibt Sunniten, es gibt Schiiten sowie weitere Strömungen (die sich auch gerne mal gegenseitig absprechen, richtige Muslime zu sein). Es gibt liberale Muslime, es gibt konservative Muslime, es gibt gewaltbereite und solche, die einfach nur ihre Ruhe haben möchten.
Gegenfrage: Gibt es das Christentum?
Trotzdem halte ich das Mantra "Das hat mit dem Islam" nichts zu tun, wenn wieder irgendwo Islamisten zuschlagen, für verfehlt. Auch wenn friedliebende Muslime in dieses Mantra einstimmen, weil sie mit solchen Leuten nicht in einen Topf geworfen werden wollen.
Ahmad Mansour fordert hier:
Wir brauchen die muslimische Community dazu, die hier endlich Verantwortung übernehmen muss. Wir können uns nicht mehr mit Mahnwachen zufriedengeben, und dass wir uns gegenseitig nach jedem Anschlag umarmen. Das sieht zwar schön aus, kann aber keine Antwort sein. Der Islam muss sich reformieren, und zu einer Religion wachsen, die nicht ausgrenzt. Zu einer Religion, die Demokratie unterstützt, und die Teil unserer Gesellschaft ist. Das ist die Aufgabe der Community, der Theologen und der Moscheen. Aber das wird nur passieren, wenn wir das aktiv einfordern und Druck aufbauen.
Das Christentum hat sich reformiert. Im Christentum gehört es inzwischen nicht mehr zum guten Ton, Andersdenkende oder anders Glaubende auf den Scheiterhaufen zu stellen, Feudalismus oder Absolutismus für gottgewollt zu halten oder zu meinen, daß Gott es wolle, wenn man für seinen Glauben zur Waffe greift.
Der Islam muß diesen Weg noch gehen.
Veröffentlicht von: @aleschaDas Christentum hat sich reformiert. Im Christentum gehört es inzwischen nicht mehr zum guten Ton, Andersdenkende oder anders Glaubende auf den Scheiterhaufen zu stellen, Feudalismus oder Absolutismus für gottgewollt zu halten oder zu meinen, daß Gott es wolle, wenn man für seinen Glauben zur Waffe greift.
Der Islam muß diesen Weg noch gehen.
Fühlst du dich denn angesprochen, wenn irgendwo in der Welt "christliche" Radikale irgendwelche Diktatoren unterstützen oder gar Verbrechen begehen (Etwa Unterstützung der Todesstrafe für Homosexuelle)?
https://www.dw.com/de/us-missionare-sch%C3%BCren-homophobie-in-afrika/a-5510065
Oder belässt du es dann nicht einfach beim Kommentar, dass das ja "nichts mit dem Christentum" zu tun hat... und das war's dann?
Veröffentlicht von: @lucan-7Oder belässt du es dann nicht einfach beim Kommentar, dass das ja "nichts mit dem Christentum" zu tun hat... und das war's dann?
Warum fragst Du jetzt nur mich das? Ist ja nicht so, daß ich hier die Einzige wäre, die hier mit dem Konstrukt "der Islam" arbeitet.
Veröffentlicht von: @lucan-7Oder belässt du es dann nicht einfach beim Kommentar, dass das ja "nichts mit dem Christentum" zu tun hat... und das war's dann?
Nein, dabei würde ich es nicht belassen, weil es nicht wenige Christen gibt, die HS für so mit das schlimmste Übel schlechthin halten.
Allerdings ist die Diskriminierung von Homosexuellen, bis hin zur Todesstrafe, auch keine Spezialität des Christentums. In muslimischen Staaten werden Homosexuelle schon mal an Baukränen aufgehängt.
Veröffentlicht von: @aleschaWarum fragst Du jetzt nur mich das? Ist ja nicht so, daß ich hier die Einzige wäre, die hier mit dem Konstrukt "der Islam" arbeitet.
Ich frage das, weil du ja den Text von Ahmad Mansour eingestellt hast, der auch von nicht-extremistischen Muslimen verlangt, Stellung zum radikalen Islam zu beziehen.
Und da frage ich mich doch, ob das eigentlich generell in den Religionen so üblich ist, dass sich angesichts radikaler Splittergruppen auch die gemäßigten Vertreter zu Wort melden... und wie intensiv und öffentlich wirksam das geschieht. Denn meistens fallen Kommentare, wenn es überhaupt welche gibt, doch eher kurz aus...
Veröffentlicht von: @aleschaNein, dabei würde ich es nicht belassen, weil es nicht wenige Christen gibt, die HS für so mit das schlimmste Übel schlechthin halten.
Was würdest du denn tun?
Von Demonstrationen seitens gemäßigter Christen, die zwar Homosexualität ablehnen, sich aber dennoch einen respektvollen Umgang zum Thema wünschen und deshalb ein Zeichen gegen die radikalen Vertreter setzen wollen habe ich jedenfalls noch nie gehört.
Genau das wird aber von den Muslimen offenbar erwartet.
Veröffentlicht von: @aleschaAllerdings ist die Diskriminierung von Homosexuellen, bis hin zur Todesstrafe, auch keine Spezialität des Christentums. In muslimischen Staaten werden Homosexuelle schon mal an Baukränen aufgehängt.
Aber doch nicht von DEN Muslimen...
Berechtigter Einwand!
Das Problem ist, daß es innerhalb des Christentums gerade nichts gibt, was jetzt z.B. mit dem IS, den Taliban oder Boko Haram vergleichbar wäre. Du mußt jetzt ""christliche" Radikale irgendwelche Diktatoren unterstützen oder gar Verbrechen begehen (Etwa Unterstützung der Todesstrafe für Homosexuelle)" bemühen.
Ich weiß nicht, ob es da ausreicht, zu sagen, daß das alles nichts mit dem Islam zu tun habe. Ich denke, darum geht es Mansour in erster Linie.
Ich gebe aber zu, daß es mir als liberalem Muslim auch auf den Keks ginge, ständig Stellung nehmen zu sollen, wenn radikale Muslime irgendwo Terror verbreiten.
Veröffentlicht von: @lucan-7Es gab Situationen, in denen ich mich bedroht gefühlt habe. Ein falscher Satz, und niemand kann mehr für mein Leben garantieren.
Es gibt Dinge, die ich nicht tun oder sagen darf, weil ich sonst mich und meine Kollegen in Gefahr bringe. Und niemand könnte dann noch für meine Sicherheit garantieren.Wie gesagt, Gespräche und Beschwichtigung sind die angezeigten Methoden in solchen Fällen.
Ich kann das aus persönlicher Erfahrung absolut nachvollziehen.
Und auch meinen Kindern wird auf eine ähnliche Art das Leben durch ihre muslimischen Mitschüler schwergemacht.
Veröffentlicht von: @lucan-7In Deutschland ist es ohne weiteres möglich, beispielsweise eine nackte Barbiepuppe an ein Kreuz zu nageln und das ganze dann in einer Kunstausstellung zu zeigen. Das ganze dann als "feministische Kritik an der christlichen Kirche", oder was immer ein Künstler damit auch sagen will.
Kann man geschmacklos finden, ist aber nicht wirklich ein Problem.Probier' mal das gleiche mit Mohammed oder Versen aus dem Koran. Das käme nicht nur einem Selbstmord gleich, da würde es weltweit Proteste und Tote geben. Kein Mensch würde sich hierzulande so etwas trauen.
Danke. Genauso ist es.
Veröffentlicht von: @aleschaUnd jedes Mal, wenn irgendwelche Anschläge von Muslimen stattfinden, denen irgendwelche Karikaturen nicht gefallen haben, werden aufs schärfste verurteilt. Hast Du das anders erlebt?
Es hatte ja primär nicht mit Religion zu tun. Aber zum Thema Satire fällt mir die Böhmermann-Geschichte ein. Da war die Unterstützung der Pressefreiheit bzw. die Richtigstellung der Fakten von seiten der Politik äußerst mangelhaft.
Ja, das hatte da aber eher diplomatische Gründe. Böhmermann hat sich nicht über den Islam lustig gemacht, sondern über Erdoğan.
Du hast recht - aber die Politik fürchtet die Kreuzzugskeule. Deswegen wird beim politischen Islam beschwichtigt.
Veröffentlicht von: @yogman42Du hast recht - aber die Politik fürchtet die Kreuzzugskeule.
Das geht wohl eher in Richtung Nazi- und Rassismuskeule, die da gefürchtet wird.
Dabei hatten die Nazis seinerzeit keine Berührungsängste mit Muslimen... auch wenn das wohl kaum an ihrer Toleranz lag, sondern schlicht daran dass man die halt nicht im Blick hatte.
Das eigentliche Problem ist aber die fehlende Unterscheidung zwischen dem "kulturellen" und dem "politischen" Islam. So lange der Islam lediglich als Religion betrachtet wird sehe ich da kein Problem.
In der Regel wird der Islam aber auch politisch verstanden. Und das kann dann von "rechtskonservativen Werten" bis hin zur "staatfeindlichen Ideologie" reichen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Dabei hatten die Nazis seinerzeit keine Berührungsängste mit Muslimen... auch wenn das wohl kaum an ihrer Toleranz lag, sondern schlicht daran dass man die halt nicht im Blick hatte.
Man hatte die im Blick - als potenzielle Verbündete gegen die Juden. Hitler und der Großmufti von Jerusalem waren "Big Buddies", wie man heute so schön sagen würde. Der Großmufti soll sogar eine treibende Kraft gewesen sein, Hitler noch mehr von seinem Vorhaben des Holocaust zu überzeugen.
Veröffentlicht von: @aimericMan hatte die im Blick - als potenzielle Verbündete gegen die Juden. Hitler und der Großmufti von Jerusalem waren "Big Buddies", wie man heute so schön sagen würde. Der Großmufti soll sogar eine treibende Kraft gewesen sein, Hitler noch mehr von seinem Vorhaben des Holocaust zu überzeugen.
Ja, die Bilder sind mir bekannt. Da ging es aber in erster Linie um politischen Nutzen. Auf die Idee, etwa Muslime auf deutschem Gebiet anzusiedeln wären auch die Nazis niemals gekommen.
Ich denke nicht, dass man hier Rückschlüsse auf ein generelles Verhältnis oder gar eine ähnliche Ideologie ziehen kann, auch wenn es gemeinsame Interessen gab. Das wäre dann doch zu simpel gedacht.
Veröffentlicht von: @lucan-7Das ist ein absolutes Armutszeugnis. Offenbar ist man der Ansicht, dass auf Islamkritik in diesem Land gut verzichtet werden kann, so dass wir unsere Freiheit und Werte hier auch mal einfach aufgeben können.
Es ist eine Co-Abhängigkeit.
"Provozier ihn nicht, sonst schlägt er uns wieder!"
Ich gebe Dir uneingeschränkt recht. Es ist mir bis heute unbegreiflich, wie gerade Leute, die angeblich antirassistisch eingestellt sind (was ich auch niemanden in Abrede stellen will - und ja, Rassismus ist böse), so etwas nicht erkennen. Es ist zumindest blanker Kultur-Chauvinismus.
Die Stelle, wo gesagt wird, dass der junge Mann als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist, habe ich verpasst. Bevor ich dazu nichts weiß, ist er ein Mensch, der in Deutschland aufgewachsen ist.
Veröffentlicht von: @helleEin traumatisierter Mann
Ich kenne nur wenige Menschen mit PTBS (amerikanische GIs); die räumen tendenziell gar nichts mehr aus, sondern ziehen sich sehr zurück.
Veröffentlicht von: @helleIch glaube, in seinem Heimatland wäre es nicht strafbar, christliche Kulturgüter zu zerstören.
Auch in Afghanistan wird das Entwenden und Zerstören von fremden Eigentum strafbar sein.
Veröffentlicht von: @helleauf seine Nationalität zu zeigen
Das ist das Wichtigste für die AfD und ihre Freunde und der einzige Grund, warum das in einer überregionalen Zeitung steht und warum der Threaderöffner sich bemüßigt fühlt einen Thread zu eröffnen.
Veröffentlicht von: @johnnydDas ist das Wichtigste für die AfD und ihre Freunde und der einzige Grund, warum das in einer überregionalen Zeitung steht
Der wichtigste Grund ist, die Umsatzzahlen zu steigern und mit grenzwertigen Berichten macht man eben am meisten Geld. Grenzwertig eben deshalb, weil hier von einem absoluten Einzelfall berichtet wird und es sehr viel andere Dinge gäbe, die es wert wären, auf der Seite einer Zeitung zu landen. Es wird ja auch nicht von einem Verkehrsunfall überregional berichtet, der nicht von großer Bedeutung ist.
Christ räumt Moschee aus
Würde die ganze Diskussion - dann natürlich seitenverkehrt - genauso laufen?
Afghanistankrieg, Irakkrieg, Präsident Bush
Veröffentlicht von: @banjiWürde die ganze Diskussion - dann natürlich seitenverkehrt - genauso laufen?
Bei uns (im Westen) vermutlich nicht.
Man muss ja auch einmal bedenken, wieviel Probleme es im mittleren Osten gibt - eben aus der dortigen Muslimischen Bevölkerung - aufgrund von Aktionen des Westens (oder auch der "Christen").
Im Prinzip haben uns doch die Flüchtlinge die dortigen Kriege eingebrockt - mit Akteuren USA, Russland und einigen mehr.
Ganz zu schweigen von der Kolonialzeit der Briten.
Nachtrag vom 06.11.2021 1954
- eben aus Sicht der dortigen, muslimischen Bevölkerung - aufgrund des Westens
Dann würde wohl in Büßergewändern das toxische Christentum beklagt werden und Campino zum Konzert rufen 😊
Veröffentlicht von: @yogman42toxische Christentum
Ich glaube, Christentum oder jede andere Religion ist oft nur ein Vorwand, die eigenen, nationalen Interessen durchzusetzen.
Am Christentum ist ja im Prinzip nichts auszusetzen, sowie auch nicht am Islam - sofern er sich nicht gegen den Rechtsstaat wendet.
Und Religion und deren Moral sollte sich rechtstaatlichen Prinzipien unterordnen.
Am Christentum ist ja im Prinzip nichts auszusetzen, sowie auch nicht am Islam - sofern er sich nicht gegen den Rechtsstaat wendet.
Na ja, bei den zentralen Figuren beider Glaubensrichtungen sehe ich doch elementare Unterschiede. Der eine lässt sich lieber opfern als Gewalt anzwenden, der andere opfert lieber andere und ruft zur Gewalt auf. Das sind doch völlig verschiedene, sogar gegenteilige Prinzipien, die man schon aus Prinzip nicht gleichstellen kann.
Veröffentlicht von: @yogman42Der eine lässt sich lieber opfern als Gewalt anzwenden, der andere opfert lieber andere und ruft zur Gewalt auf.
Das lässt sich finde ich so direkt nicht sagen.
Vor allem in AT findet man andere Aussagen, aber auch das Christentum war nicht immer so gewaltfrei.
Außerdem kann ich mir vorstellen, dass viele bspw. in den USA / dem Westen einen "christlichen Aggressor" sehen.
Ein Beispiel ist dabei ja auch George W. Bush (gläubiger Präsident), der ja den Irakkrieg mit einer Lüge begann, was dann Colin Powell zugab.
Ich sage ja nicht, dass die Gewaltaufrufe in Ordnung sind, nur eben, dass man es sich zu einfach macht, wenn man nur eine Partei in die eine Ecke stellt und die andere in die andere Ecke.
Sich opfern oder andere opfern?
Das lässt sich bei Jesus und Mohammed genau so sagen.
Wie ging Jesus mit Gewalt um?
Wie ging Mohammed mit Gewalt um?
Was bedeutet das für die jeweiligen Jünger?
Aber kann man Jesus und Mohammed so direkt vergleichen?
Veröffentlicht von: @yogman42Wie ging Jesus mit Gewalt um?
Das weiß ich nicht, da ich nicht einmal davon überzeugt bin, dass die Berichte des NT so unbedingt der Wahrheit entsprechen.
Veröffentlicht von: @yogman42Was bedeutet das für die jeweiligen Jünger?
Genau das ist ja meine Punkt: Es gibt in einer Religion nicht "die" Jünger schlechthin.
Es gibt in einer Religion nicht "die" Jünger schlechthin.
Das gilt auch für andere Gruppen, die ich hier jetzt lieber nicht nenne. Mit diesem Relaitivismus kann man alles weg argumentieren.
Das "Was" an sich gibt es nicht.
Ebensowenig wie das "argumentieren" an sich.
Ob es ein "Ich" gibt, ist in der Psychologie höchst umstritten.
Und was heißt eigentlich "weg"? Kann das weg oder ist damit der Weg gemeint und wenn ja welcher?
😊
Veröffentlicht von: @yogman42Wie ging Jesus mit Gewalt um?
Zumindest hat er zugelassen, dass Petrus ein Schwert mit sich führt.
Es erscheint mir sehr unwahrscheinlich, dass Jesus das Schwert erst dann bemerkte, als es eingesetzt wurde.
Und Jesus hat Petrus zurechtgewiesen, als er es benutzte.
Vergiss bitte auch nicht die Heilung des römischen Soldaten, der durch Petrus mit dem Schwert verletzt wurde.
Veröffentlicht von: @yogman42Und Jesus hat Petrus zurechtgewiesen, als er es benutzte.
In diesem speziellen Fall, richtig. Aber er hatte offenbar nicht generell etwas dagegen, ein Schwert mit sich zu führen. Daraus kann man eigentlich nur schliessen, dass auch Jesus akzeptierte, dass es Situationen gibt, in denen der Einsatz einer Waffe gerechtfertigt ist.
Man mag sagen, dass das jetzt zu weit hergeholt ist... aber merkwürdig ist es schon, dass Jesus bis zu diesem Moment gewartet hat, um über das Schwert zu sprechen, oder?
Diese Argumentation kenn ich sehr gut.
Wird immer ausgepackt, um die Mordbefehle und Mordtaten Mohammeds zu relativieren,
in dem man Jesus ebenso ein Hang zur Gewalt irgendwie unterjubeln will.
Das hat aber schon eine gehörige Schieflage.
Veröffentlicht von: @yogman42Diese Argumentation kenn ich sehr gut.
Wird immer ausgepackt, um die Mordbefehle und Mordtaten Mohammeds zu relativieren,
in dem man Jesus ebenso ein Hang zur Gewalt irgendwie unterjubeln will.
Das ist dann allerdings schon ziemlich wilde Spekulation.
Aber kommt immer gut an, da ja das allgemeine Narrativ bei uns lautet, dass alle Religionen im Kern das gleiche gute wollen und nur der Extremismus das Problem ist. Und so sind wir doch immer recht dankbar, wenn Muslime uns das Gewaltpotenzial Jesu aufzeigen dürfen, damit wir unser Narrativ weiter pflegen können.
Da halte ich es mit dem Spruch "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen". Da haben sich die Christen in der Vergangenheit auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Heute versuchen manche Leute zwar auch, etwa die Kriege der US Amerikaner als "Kreuzzug" auszulegen, aber das kann man kaum objektiv nennen.
Ich würde allerdings nicht unbedingt die Hand für die Harmlosigkeit der Christen ins Feuer legen, hätten die christlichen Kirchen heute noch (oder wieder) die politische Macht, die sie im Mittelalter hatten...
"An ihren Taten sollt ihr sie erkennen".
Was heißt das jetzt etwa für einen islamistischen Attentäter?
Außer dass seine Tat mit dem Islam nichts zu tun hat, obwohl er meistens während des Metzelns Allahs Namen preist?
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich würde allerdings nicht unbedingt die Hand für die Harmlosigkeit der Christen ins Feuer legen, hätten die christlichen Kirchen heute noch (oder wieder) die politische Macht, die sie im Mittelalter hatten...
Vermutlich würde sich aber heute Widerstand regen gegen dieses politische Christentum, dass mit Gewalt vorgeht. Denn anderst als im Mittelalter kann heute jeder Hinz und Kunz lesen und die Bibel ist in guten Übersetzungen der Muttersprache vorhanden. Und Widerstand gab es dagegen ja auch früher gerade auch gegen die Gewalt. Die wurden halt verfolgt, aber es gab sie.
Veröffentlicht von: @yogman42Wie ging Jesus mit Gewalt um?
Er wendete sie an, beispielsweise, als er die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb.
Er akzeptierte sie (Wer zum Schwert greift, der soll durch das Schwert umkommen.) als Bestandteil der "natürlichen, d.h. gottgewollten Ordnung". (Wenngleich er diese Akzeptanz in der konkreten biblischen Andekdote nur als Argument anführte, um Petrus dazu zu bewegen, sein Schwert wieder einzustecken*).
Er befürwortet sie, indem er von der Hölle und der ewigen Verdammnis predigt und z.B. rät, sich lieber das Auge auszureißen oder die Hand abzuhacken, als sich zur Sünde verführen zu lassen.
Veröffentlicht von: @yogman42Wie ging Mohammed mit Gewalt um?
Solange er wenig Macht hatte, vorsichtig. Als er dann mächtiger wurde, betrachtete er sie als probates Mittel, die eigenen Interessen durchzusetzen.
Veröffentlicht von: @yogman42Was bedeutet das für die jeweiligen Jünger?
Das ist ja die eigentlich wichtige Frage - und sie läßt sich mit einem Blick auf die Geschichte schnell beantworten: Die Jünger, d.h. die Muslime und Christen haben ihre religiösen Überzeugungen stets zur Legitimation ihres Handelns vorgeschoben. Wollten sie Krieg und Gewaltanwendung, dann fanden sie in ihren Heiligen Texten genügend Passagen, die sich dafür anführen ließen. Wollten sie Frieden und Gewaltverzicht, so fanden sich auch dafür genügend Passagen.
Beiden Religionen (ebenso auch dem Judentum als drittem abrahamitischen Monotheismus) ist eines eigen: dass die Interessen Gottes als maßgeblicher denn alle menschlichen Interessen betrachtet werden. Gotteswort steht immer über Menschenwort.
Und darin, in dieser Wurzel, findet sich die Handhabe, ohne viel theologische Verbiegungen jede dieser drei Religionen zur Legitimation von Gewalt heranzuziehen.
Die Weltgeschichte mit all ihren "Heiligen Kriegen" für Gott, Kaiser und Vaterland ist der Beweis, unabhängig davon, ob die unter dem Kreuz, dem Halbmond oder dem Davidstern geführt wurden.
Jede Gläubigenhand, die anklagend auf eine andere Religion zeigt, hat drei Finger, die in Richtung der eigenen Religion weisen.
So, bin dann mal wieder weg... 😉
the Jack
*Dies kann man als pazifistische, Gewalt ablehnendes, Verhalten interpretieren. Oder mann kann es als strategisches Verhalten interpretieren: dass man in einer Situation, wo die militärischen Kräfteverhältnisse unvorteilhaft sind, lieber auf Gewalteinsatz verzichten sollte, da sonst logischerweise die Gefahr besteht, selbst eines gewaltsamen Todes zu sterben. Selbstverständlich wird diese biblische Szene von christlichen Apologeten üblicherweise im ersten, gewaltablehnenden, Sinne interpretiert.
Veröffentlicht von: @jack-blackEr wendete sie an, beispielsweise, als er die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb.
Kennst du weitere Beispiele?
Hat Jesus Gewalt gegen die Tempelhändler angewendet, die sie an Leib und Leben bedrohte?
Solange er wenig Macht hatte, vorsichtig. Als er dann mächtiger wurde, betrachtete er sie als probates Mittel, die eigenen Interessen durchzusetzen.
Und so steht es nun auch im Koran und den Hadithen geschrieben. Was nichts anderes bedeutet, als dass es im Islam ein Gewaltproblem an sich gibt. Hier kann man nur hoffen, dass sich die liberalen Muslime durchsetzen.
Bei Jesus ist die Grundposition mit "Liebet Eure Feinde" eine grundsätzlich andere. Er hat sich lieber umbringen lassen als als durch Gewaltanwendung dieses Schicksal abzuwenden. Mohammed hat stattdessen lieber andere umgebracht, um sich durchzusetzen.
Freilich gibt es auch in der Bibel genügend Stellen, die man als Aufruf zur Gewalt verstehen könnte. Aber darunter sind keine Worte Jesus. Die Tötungsbefehle im Koran sprechen da schon eine ganz andere Sprache.
Allein die Aussage "Liebet Eure Feinde" hat im Christentum immer wieder dazu geführt, eigenes Handeln zu hinterfragen.
Die Aussage "Tötet die Ungläubigen" hat im Islam auch immer wieder zum Hinterfragen der eigenen Postition geführt - nur eben im gegenteiligen Sinne.
Auch geschichtlich lässt sich das ablesen: Die Kreuzzüge waren, im nachhinein betrachtet, nur kurzfristige Nadelstiche in islamisch dominiertes Gebiet. Der Islam selbst aber hat eine aggressive Expansionspolitik betrieben.
Veröffentlicht von: @yogman42Auch geschichtlich lässt sich das ablesen: Die Kreuzzüge waren, im nachhinein betrachtet, nur kurzfristige Nadelstiche in islamisch dominiertes Gebiet. Der Islam selbst aber hat eine aggressive Expansionspolitik betrieben.
War die Eroberung Amerikas mit Zwangsmissionierung auch nur so ein "Nadelstich"?
Veröffentlicht von: @tamaroDie Eroberung Amerikas war aber in erster Linie weltlich motiviert.
Kann man so sehen. Die Missionierung war aber Teil der Eroberungsstrategie. Und die Kirche ist bis heute nicht auf die Idee gekommen, das geraubte Gold zurückzugeben. Wo es geblieben ist lässt sich in Rom durchaus nachvollziehen...
Es gab zu dieser Zeit genausowenig eine Trennung von Kirche und Staat wie in den muslimischen Ländern heute (eine Trennung von Staat und Religion). Herrscher waren Herrscher aus Gottesgnadentum. Das sollte man berücksichtigen.
Die Mormonen haben das auch geschickt verflochten, nur so nebenbei.
Veröffentlicht von: @lombard3Am Christentum ist ja im Prinzip nichts auszusetzen, sowie auch nicht am Islam - sofern er sich nicht gegen den Rechtsstaat wendet.
Der Islam richtet sich aber ausdrücklich gegen den Rechtsstaat. Es folgen nur nicht alle Muslime dieser Interpretation.
Absonderung / Fundamentalismus
Veröffentlicht von: @lucan-7Der Islam richtet sich aber ausdrücklich gegen den Rechtsstaat. Es folgen nur nicht alle Muslime dieser Interpretation.
Ich finde, so gut wie jede Religion tut das ja irgendwie.
Sei es bei den Steinigungen der Homosexuellen im AT.
Oder dass eben ein Gott Leute in eine ewige Hölle schmeißen kann und sich für sein Moral interessiert, statt auch die Menschen zu fragen.
Auch die Klasseneinteilung zwischen "Gläubig/errettet" und "ungläubig" findet im Rechtsstaat nicht in sofern stattt, dass die einen benachteiligt sind gegenüber den anderen.
Veröffentlicht von: @lombard3Ich finde, so gut wie jede Religion tut das ja irgendwie.
Der Islam, wie er zur Zeit in vielen Ländern praktiziert wird, wendet genau diese Politik, die unserem Rechtssystem widerspricht, konkret an.
Natürlich widersprechen auch die "mosaischen Gesetze" unserer Rechtsauffassung... allerdings gelten die nicht mehr als verbindlich und werden seit Jahrtausenden nicht mehr angewendet, zumindest nicht bezüglich der drakonischen Strafen.
Das ist im Islam anders.
Veröffentlicht von: @lombard3Auch die Klasseneinteilung zwischen "Gläubig/errettet" und "ungläubig" findet im Rechtsstaat nicht in sofern stattt, dass die einen benachteiligt sind gegenüber den anderen.
Auch das ist im Islam anders. Religionsfreiheit gibt es dort nicht. Auch nicht bei den Muslimen hierzulande.
Natürlich gibt es hier auch "Kulturmuslime", so wie ja viele Leute auch Weihnachten feiern, ohne gläubig zu sein.
Man kann dann aber wohl zu recht sagen, dass diese Muslime nicht sonderlich gläubig sind (Oder einer Interpretation folgen, die eher eine Ausnahme darstellt).
Strenggläubige Muslime, die sich für Religionsfreiheit einsetzen und diese auch in der eigenen Familie praktizieren sind mir allerdings noch nie begegnet.
Veröffentlicht von: @lucan-7Der Islam, wie er zur Zeit in vielen Ländern praktiziert wird, wendet genau diese Politik, die unserem Rechtssystem widerspricht, konkret an.
Aber das sind dann außenpolitische Fragestellungen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Das ist im Islam anders.
Das ist genau der Punkt auf den ich hinaus wollte: Den Islam schlechthin gibt es nicht.
Veröffentlicht von: @lombard3Aber das sind dann außenpolitische Fragestellungen.
Was bitteschön ist daran "aussenpolitisch", wenn Muslime aus diesen Ländern zu uns kommen, welche hinter der islamisch geprägten Politik ihres Heimatlandes stehen?
Veröffentlicht von: @lombard3Das ist genau der Punkt auf den ich hinaus wollte: Den Islam schlechthin gibt es nicht.
Und jetzt, wo du auf diesen Punkt hinausgekommen bist, ist die Problematik abgeschlossen? Oder kommt da noch etwas?
Ich würde nämlich vorschlagen, sich einfach mal die konkrete Situation unter Muslimen in Deutschland anzuschauen, statt sich in unverbindliche Phrasen zu flüchten...
Veröffentlicht von: @lucan-7Was bitteschön ist daran "aussenpolitisch", wenn Muslime aus diesen Ländern zu uns kommen, welche hinter der islamisch geprägten Politik ihres Heimatlandes stehen?
In diesem Augenblick wird es eine innenpolitische Fragestellung.
Und auch eine gesellschaftliche.
Solche Fragestellungen löst man nicht mit Verallgemeinerungen meiner Ansicht nach.
Das heißt nicht, dass man "auf irgendeinem Auge blind" sein muss.
Veröffentlicht von: @lucan-7Und jetzt, wo du auf diesen Punkt hinausgekommen bist, ist die Problematik abgeschlossen? Oder kommt da noch etwas?
Dieser Punkt ist ja noch nicht abgeschlossen - gegen diese Aussage scheinen sich ja manche zu wehren.
Und wie ich oben schrieb: Gesellschaftliche Probleme löst man nicht mit Verallgemeinerungen.
Eher im Gegenteil: Gesellschaftliche Probleme entstehen durch Kategorisierungen und Gruppendenken.
Anders gesagt: Wer Integration will, gerade der sollte den anderen nicht in eine Außenseiterrolle oder Kategorie stecken, sondern das Verbindende suchen.
Ein Beispiel für Verbindendes ist Arbeit.
In einigen Firmen, die ich kenne arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zusammen.
Undenkbar, dass ich da jemand, der Moslem ist wegen seiner Religion in eine Schublade stecken würde, als Angehöriger "DES Islam".
Veröffentlicht von: @lombard3In diesem Augenblick wird es eine innenpolitische Fragestellung.
Und auch eine gesellschaftliche.
Solche Fragestellungen löst man nicht mit Verallgemeinerungen meiner Ansicht nach.
Doch, natürlich brauchen wir "Verallgemeinerungen". Wenn es in einem bestimmten Stadtviertel Probleme gibt, dann kommt man nicht weiter, indem man jeden einzelnen Einwohner unter die Lupe nimmt. Dann geht es um allgemeine Dinge wie etwa Arbeitslosigkeit und Bildung.
Und dann ist es auch unsinnig, wenn du rufst: "Ja, aber da an der Ecke wohnt jemand, der hat einen festen Job! Und dort im dritten Stock wohnt eine, die hat ein Diplom in Physik!".
Das mag ja zutreffen... aber wenn 85% der Leute dort arbeitslos sind, dann muss man das auch ansprechen.
Und wenn ein großer Prozentsatz an Muslimen die Werte ablehnt, wie sie etwa im Grundgesetz stehen - also Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichheit der Geschlechter etc..., dann muss man auch genau das ansprechen. Und dann bringt es auch nichts, dazwischenzurufen: "Ich kenne da aber einen, der findet die deutschen Werte ganz toll!".
Ja, kenne ich auch. Und der ist dann auch nicht gemeint - ganz einfach.
Veröffentlicht von: @lombard3Eher im Gegenteil: Gesellschaftliche Probleme entstehen durch Kategorisierungen und Gruppendenken.
Ja, durchaus. Und jetzt die Preisfrage: In welchen Kategorien denken Religöse zumeist...?
Veröffentlicht von: @lombard3Anders gesagt: Wer Integration will, gerade der sollte den anderen nicht in eine Außenseiterrolle oder Kategorie stecken, sondern das Verbindende suchen.
Gut gesagt. Wenn es denn funktioniert. Nur müssen dazu beide Seiten mitspielen. Und Religionen suchen nicht das Verbindende - die betonen das Trennende! "Verbindendes" wird allenfalls gesucht, um einen Ansatz zur Mission zu haben.
Veröffentlicht von: @lombard3Ein Beispiel für Verbindendes ist Arbeit.
In einigen Firmen, die ich kenne arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zusammen.
Das war bisher in allen Firmen, in denen ich gearbeitet habe, der Fall. Und ich empfand das auch immer als Bereicherung. Aber es löst die Probleme nicht, weil Arbeit immer nur ein Teilbereich des Lebens ist.
Veröffentlicht von: @lombard3Undenkbar, dass ich da jemand, der Moslem ist wegen seiner Religion in eine Schublade stecken würde, als Angehöriger "DES Islam".
*lach*
Ja, nee... völlig undenkbar, einen Muslim als Anhänger des Islam zu bezeichnen! 😀
Es ist ja nun nicht so, als ob es da überhaupt keine Gemeinsamkeiten gäbe.
Jeder Muslim glaubt, dass Mohammed der Prophet Gottes war.
Jeder Muslim glaubt, dass der Koran von Gott stammt und sein Inhalt demnach große Bedeutung für die Gläubigen hat.
Und der Inhalt des Koran ist alles andere als modern, sondern diente im wesentlichen dazu, ein mittelelterliches, religiös geprägtes Gesellschaftssystem zu legitimieren.
Jeder einzelne gläubige Muslim mag da seine persönliche Interpretation haben. Aber "der Islam", wie er sich zur Zeit in der Welt präsentiert, ist in allen Staaten, in denen er eine Mehrheit hat, nach unseren Werten menschenfeindlich und rückständig - in unterschiedlicher Ausprägung.
Ich halte die Frage an einen erwachsenen Menschen, was daran jetzt eigentlich so toll sein soll, durchaus für angemessen.
Und ich weiss auch, dass es da auch moderne Auslegungen gibt. Es stehen ja auch, wie in der Bibel, viele gute Dinge im Koran. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten der Auslegung.
Nur sind die Leute, die eine Modernisierung versuchen, in der Minderheit, werden kaum gehört oder unterstützt... und benötigen teilweise sogar Personenschutz.
Deshalb sehe ich bei jemandem, der sich bewusst zum Islam bekennt, zunächst auch mal sehr viel Trennendes - und wenig Verbindendes.
Veröffentlicht von: @lucan-7Das mag ja zutreffen... aber wenn 85% der Leute dort arbeitslos sind, dann muss man das auch ansprechen.
Das ist aber nicht verallgemeinernd, sondern spezifisch.
Veröffentlicht von: @lucan-7Und wenn ein großer Prozentsatz an Muslimen die Werte ablehnt
Das auch.
Veröffentlicht von: @lucan-7Und Religionen suchen nicht das Verbindende - die betonen das Trennende!
Das weiß ich nicht, ich kenne nicht alle Religionen.
Aber tendiziell ist ja bei Fundamentalisten es so, dass sie natürlich trennen zwischen Mitgliedern/Gläubigen und den anderen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ja, nee... völlig undenkbar, einen Muslim als Anhänger des Islam zu bezeichnen! 😀
Das kommt darauf an, was man mit "dem Islam" meint.
Meint man damit die Zusammenfassung der an den Koran Gläubigen - streng, nicht-streng, in bunter Vielfalt bspw. sogar Homosexuelle Moslems, sowie es christliche Homosexuelle Gläubige gibt - dann meint man ja mit dem Islam eine "bunte Mischung".
Meint man mit "dem Islam" aber nur das, was man bei einem Anteil, der nicht das Ganze umfasst, sieht (welcher Anteil das auch immer ist), dann begeht man den Fehler der Verallgemeinerung.
Aber ich denke, so etwas brauch ich dir nicht zu sagen/schreiben.
Dazu bist du viel zu analystisch.
😊
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber "der Islam", wie er sich zur Zeit in der Welt präsentiert, ist in allen Staaten, in denen er eine Mehrheit hat, nach unseren Werten menschenfeindlich und rückständig - in unterschiedlicher Ausprägung.
Welcher Welt (der westlichen)? Welcher Teil des Islam? Der gesamte?
Veröffentlicht von: @lucan-7Deshalb sehe ich bei jemandem, der sich bewusst zum Islam bekennt, zunächst auch mal sehr viel Trennendes - und wenig Verbindendes.
Wie gesagt, kommt darauf an - aus meiner Sicht - zu welchem Islam und was er und der andere darunter verstehen.
Veröffentlicht von: @lombard3Das ist aber nicht verallgemeinernd, sondern spezifisch.
Nicht unbedingt. "Arbeitslosigkeit" kann auch ganz verschiedene Gründe haben. Manche wollen nicht arbeiten, manche können nicht arbeiten, andere haben einfach Pech... und das alles vor ganz verschiedenen Hintergründen.
Die Sache ist, dass wir Verallgemeinerungen brauchen, um bestimmte Situationen zu beurteilen. Streiten kann man sich darüber, welche Art von Verallgemeinerung wirklich aussagekräftig und damit hilfreich ist.
Aber völlig ohne Verallgemeinerungen auskommen zu wollen und immer wieder darauf hinzuweisen führt zu gar nichts.
Veröffentlicht von: @lombard3Das weiß ich nicht, ich kenne nicht alle Religionen.
Es dürfte in diesem Fall genügen, von den sogenannten großen Weltreligionen und ihren jeweiligen Sekten oder Untergruppen auszugehen.
Veröffentlicht von: @lombard3Aber tendiziell ist ja bei Fundamentalisten es so, dass sie natürlich trennen zwischen Mitgliedern/Gläubigen und den anderen.
Nicht nur bei "Fundamentalisten", das ist generell so. Entweder du bist dabei - oder nicht. Ausnahme sind höchstens Anwärter, die noch nicht ganz überzeugt sind. Ziel ist aber immer die Zugehörigkeit zur Gruppe - und die Abgrenzung von den "Anderen".
Veröffentlicht von: @lombard3Das kommt darauf an, was man mit "dem Islam" meint.
Meint man damit die Zusammenfassung der an den Koran Gläubigen - streng, nicht-streng, in bunter Vielfalt bspw. sogar Homosexuelle Moslems, sowie es christliche Homosexuelle Gläubige gibt - dann meint man ja mit dem Islam eine "bunte Mischung".
Wie "bunt" ist diese Mischung denn tatsächlich?
Natürlich kannst du, wenn du irgendwo eine Handvoll homosexueller Muslime findest, betonen wie "bunt" der Islam doch ist... aber wäre das auch eine realistische Darstellung der Lebensrealität, oder nicht eher ein Feigenblatt, dass sich in der Welt kaum wiederfindet?
Dürfen wir also so lange nicht "verallgemeinern", wie sich irgendwo in der Welt ein Muslim findet, der sich zu seiner Homosexualität bekennt (Welcher durch seine Existenz "den Islam" dann irgendwie "bunt" macht) - oder ist es nicht sinnvoller, hier einfach die Mehrheit zu betrachten, die sich weit weniger bunt und offen präsentiert?
Ich schätze persönlich den Anteil toleranter und weltoffener Muslime auf weniger als 10%, wobei ich mich dabei auf ein paar hundert Muslime in meinem näheren Umfeld beziehe.
Zudem sehe ich Toleranz und Weltoffenheit relativ eng... es bedeutet beispielsweise, offen für andere Religionen auch innerhalb der eigenen Familie zu sein und als deutscher Einwohner voll hinter der deutschen Demokratie zu stehen und diese zu unterstützen.
Und egal wie vielfältig der Islam auch unbestritten sein mag, so gibt es doch wesentliche Gemeinsamkeiten... das Bekenntnis zu einem frühmittelalterlichen Heerführer als Gesandten Gottes, dessen Regelwerk zur Festigung seiner Herrschaft als verbindliche Richtschnur des eigenen Lebens gilt.
Und allein damit kollidiert schon so manches mit hiesigen Wertvorstellungen.
Das bedeutet nicht, dass das alles automatisch ein Problem wäre. Denn wenn wir Religions- und Meinungsfreiheit ernst nehmen (Und das sollten wir), dann schliesst das selbstverständlich auch Muslime, ihren Glauben und auch ihre politischen Ideen ein.
Aber uns sollte auch klar sein, wie entscheidend es für den Fortbestand einer Demokratie ist, dass die Bevölkerung in ihrer großen Mehrheit nicht nur hinter den damit verbundenen Werten steht, sondern auch bereit ist sich dafür einzusetzen.
Haben wir einen großen Teil der Bevölkerung, die der Demokratie lediglich neutral oder ablehnend gegenüber steht, dann liegt darin eine große Gefahr.
Veröffentlicht von: @lucan-7Nicht unbedingt. "Arbeitslosigkeit" kann auch ganz verschiedene Gründe haben. Manche wollen nicht arbeiten, manche können nicht arbeiten, andere haben einfach Pech... und das alles vor ganz verschiedenen Hintergründen.
Ok, aber ich verstehe nicht die Analogie.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber völlig ohne Verallgemeinerungen auskommen zu wollen und immer wieder darauf hinzuweisen führt zu gar nichts.
Natürlich.
Es kommt ja auf die Verallgemeinerung an sich an.
Über welche Verallgemeinerung reden wir genau?
Veröffentlicht von: @lucan-7Wie "bunt" ist diese Mischung denn tatsächlich?
Moment, ich fragte, was man mit "Islam" meint. Wenn der Islam keine bunte Mischung ist, dann bitte korrigieren.
Veröffentlicht von: @lucan-7Haben wir einen großen Teil der Bevölkerung, die der Demokratie lediglich neutral oder ablehnend gegenüber steht, dann liegt darin eine große Gefahr.
Ja, ok.
Veröffentlicht von: @lombard3Ok, aber ich verstehe nicht die Analogie.
Na ja, auch Arbeitslose können irgendwie "bunt" sein... also ganz verschiedene Leut mit ganz verschiedenen Gründen, die sie zu "Arbeitslosen" macht.
Veröffentlicht von: @lombard3Es kommt ja auf die Verallgemeinerung an sich an.
Über welche Verallgemeinerung reden wir genau?
Darüber, was Muslime gemeinsam haben.
Veröffentlicht von: @lombard3Moment, ich fragte, was man mit "Islam" meint. Wenn der Islam keine bunte Mischung ist, dann bitte korrigieren.
Wie "bunt" kann eine Mischung sein, die sich auf ein erzkonservatives Buch stützt, das angeblich von Gott selbst stammt?
Im Islam gibt es eine klare politische Vorstellung. Demokratie und Freiheit sind da nicht vorgesehen.
Das heisst nicht, dass es keine Muslime gibt, die Demokraten sind... aber die sind in jedem Fall in der Minderheit!
Mohammed hat klare Regeln formuliert. Und Mohammed war definitv kein Demokrat. Auch von Meinungsfreiheit oder Religionsfreiheit hielt er gar nichts.
Und Muslime berufen sich auf Mohammed als den Gesandten Gottes, seine Lehre ist Gottes Wille - und darüber kann auch nicht diskutiert werden. Diskutieren kann man allenfalls über die genaue Auslegung... aber der gesteckte Rahmen ist sehr eng.
Und ja, es gibt liberale Muslime. Das sind solche, die nicht streng gläubig sind... die also sagen, dass man nicht alles, was Mohammed gelehrt hat, so ernst nehmen muss.
Und es gibt auch Muslime, die den Koran eher symbolisch auslegen. Aber die haben kaum Einfluss in der Welt.
Kleiner Gag am Rande:
Sinead O´Connor hat ihre Abkehrung von der Kirche mit deren kritischen Haltung zur Homosexualität begründet.
Ob das auch Ihr Grund FÜR eine Hinwendung zum Islam war, ist offen 😊
Das war mir jetzt neu, aber wenn ich ihren religiösen Werdegang zu beobachte scheinen dahinter eher psychische Probleme zu liegen.
Veröffentlicht von: @yogman42Ob das auch Ihr Grund FÜR eine Hinwendung zum Islam war, ist offen 😊
Sie ist psychisch schwerkrank und sucht alle paar Jahre in einer neuen Bewegung oder Religion Halt. Das Kopftuch rutscht schon eine Weile wieder nach hinten runter, bald wird sich das auch erledigt haben.
Veröffentlicht von: @yogman42Dann würde wohl in Büßergewändern das toxische Christentum beklagt werden und Campino zum Konzert rufen 😊
Campino hat nichts gegen das Christentum, sondern gegen falsche Religiösität. Er ist mit einem katholischen Priester befreundet und durchaus auch in Klöstern mal zur Einkehr 😊
In Anbetracht der Tatsache, wie unterschiedlich die Reaktionen auf "in Deutschland wird eine Moschee eingeweiht" und "in der Türkei wird eine Kirche eingeweiht" waren (von Planung bis Umsetzung), tät ich sagen: nein.
Veröffentlicht von: @neubaugoereIn Anbetracht der Tatsache, wie unterschiedlich die Reaktionen auf "in Deutschland wird eine Moschee eingeweiht" und "in der Türkei wird eine Kirche eingeweiht" waren (von Planung bis Umsetzung), tät ich sagen: nein.
In der Türkei wurde eine Kirche eingeweiht?
Soviel ich weiss versucht der Staat dort so etwas zu verhindern...
Veröffentlicht von: @lucan-7In der Türkei wurde eine Kirche eingeweiht?
Danke... irgendwie erinnere ich mich düster, davon mal gehört zu haben.
Ist in jedem Fall eine große Ausnahme - und hat, wenig überraschend, in erster Linie politische Gründe, nachdem die muslimischen Gemeinden gestärkt wurden...
In der Türkei herrscht ja auch die wahre Religionsfreiheit, sagt Erdogan.