Neuwahlen hierzulande...
...nicht wählen heißt rechts wählen sagen manche...
Viele wählen AFD.
Wen soll man wirklich wählen? Kann man überhaupt noch wen guten Gewissens wählen?
Aussenministerin Annalena Baerbock und ihr Ehemann haben sich getrennt (RND heute Abend).
Das tut mir aufrichtig leid. Ich dachte, die Beiden schaffen das.
@fhfrentnerin007 ich wüsste da für mich keine, die müsste sowohl anti-deutsch als auch pro-zionistisch sein und da gibt es keine die beides abdeckt.
@der_alte Du weißt aber schon, der der Zweck einer Partei innerhalb Deutschlands der ist Deutsche Interessen, also der Wählerschaft, zu vertreten?! Oder wird unser Parlament neuerdings vom Ausland gewählt 🙂
Oder war das ein Scherz von Dir, dann sorry, steh auf dem Schlauch:/
ich wüsste da für mich keine, die müsste sowohl anti-deutsch als auch pro-zionistisch sein und da gibt es keine die beides abdeckt.
Wenn das dir hier alles zu deutsch und wenig zionistisch ist, dann pack doch einfach deine Sachen und wandere nach Israel aus. Sehr zionistisch und kaum Deutsche da, wäre eine Win-Win Situation für dich.
Wenn das dir hier alles zu deutsch und wenig zionistisch ist, dann pack doch einfach deine Sachen und wandere nach Israel aus. Sehr zionistisch und kaum Deutsche da, wäre eine Win-Win Situation für dich.
🙄
Zum Thema antideutsch auch für dich Wikipedia
Ich weiß was anti-deutsch bedeutet und versteh nicht, was das mit meinen Beitrag an deinen Freund jetzt zu tun hat.
Dass er sich für seine Heimat nicht mehr begeistern kann ist ja nun kein Geheimnis oder zu leugnen.
@fhfrentnerin007 ich bin mal frech und behaupte, dass die Demokratie an sich vielleicht die beste, aber trotzdem noch eine sehr schlechte Staatsform ist. Sie wählen eine Partei, die am Ende sowieso macht was sie will und es herrscht Jemand, den selbst die Mehrheit vielleicht gar nicht gewählt hat. Dazu ist die Majorität echt sehr zweifelhaft. Schauen Sie sich doch mal die uninformierten Menschen an, die kein Interesse haben an Inhalten, sondern den Bundeskanzler nach der Frisur wählen.
Zu meinen, die Demokratie wäre das Allerheilmittel und das Allerheiligste auf den gesellschaftlichen Altar, halte ich für lachhaft. Die Demokratie soll doch hauptsächlich den Volk das Gefühl geben, sie hätten die macht. Aber in der Praxis, so sein wir doch mal ehrlich, ist es einfach nicht so.
Ich würde die wählen, die deutsche und nicht ukrainische, russische, oder amerikanische Interessen vertreten. Ich gehe eh schon bis August für den Staat arbeiten, wenn das so weiter geht, dann wohl bis November. Wenn ich in Zukunft noch Arbeit habe. So einfach ist die Wahrheit für mich. Und wenn deutsche Interessen mal wieder vertreten werden, ist vielleicht und auch hoffentlich, diese Spaltung im Lande nicht mehr so vorhanden. Und richtig, alle Parteien sind am Ende selbstsüchtig, dekadent und "töricht".
Gottes reichen Segen!
Ich würde die wählen, die deutsche und nicht ukrainische, russische, oder amerikanische Interessen vertreten
Welche Partei wäre das denn konkret? Und wenn Demokratie so schrecklich ist, welche Staatsform hättest du denn gern?
@tristesse im Grunde stimmt das was er sagt. Solange unsere Politiker von uns gewählt werden, müssen sie auch unsere Interessen vertreten. Allerdings muss man trotzdem in zweiter Riege den internationalen Ausgleich bzw. Das Europäische suchen. Deshalb ist es nicht ganz einfach...
im Grunde stimmt das was er sagt. Solange unsere Politiker von uns gewählt werden, müssen sie auch unsere Interessen vertreten.
Das tun sie doch!
Aber wir leben hier ja nicht allein auf dem Planeten, zum Wohl des deutschen Volkes gehört ebenso, dass man mit anderen Nationen in Kontakt tritt und sich mit ihnen einigt oder hilft, wo Hilfe nötig ist. Und auch wirtschaftlich denkt und handelt.
Veröffentlicht von: @stefanv88Ich würde die wählen, die deutsche und nicht ukrainische, russische, oder amerikanische Interessen vertreten.
Gottes reichen Segen!
Und wer ist das deiner Meinung nach ? Die AfD?
Zu meinen, die Demokratie wäre das Allerheilmittel und das Allerheiligste auf den gesellschaftlichen Altar, halte ich für lachhaft. Die Demokratie soll doch hauptsächlich den Volk das Gefühl geben, sie hätten die macht. Aber in der Praxis, so sein wir doch mal ehrlich, ist es einfach nicht so.
Die Demokratie ist nur Mitel zum Zweck. Für mich zählen Rechtstaat, Freiheit und der Schutz von Minderheiten, und das wird am ehesten durch eine funktionierende Demokratie gewährleistet.
Wie groß die Macht des Volkes ist hängt von den Menschen selbst ab. Selbst Putin fürchtet die Reaktion des Volkes - deshalb hat er ja auch noch keine allgemeine Mobilmachung befohlen.
Auch hierzulande hat es durchaus Wirkung, etwa für eine Demonstration auf die Straße zu gehen. Die Mittel des Volkes erschöpfen sich nicht darin, alle vier Jahre irgendwo ein Kreuz zu machen - wir haben auch die Möglichkeit, unsere Meinung zu sagen. Wenn nötig, auch vielstimmig und laut.
Veröffentlicht von: @stefanv88
Ich würde die wählen, die deutsche und nicht ukrainische, russische, oder amerikanische Interessen vertreten.
Das sehe ich auch ähnlich, diie Wahl wird die Partei gewinnnen, welche für das deutsche Volk da ist und nicht für Afrika oder USA oder China oder Russland. Wenn Völker und Nationen gar keine Existenzberechtigung hätten, warum lässt Gott sie dann überhaupt erst zu? Siehe USA, dort hat auch jemand die Wahl mit "Amerca first" gewonnen. Da kann er noch soviel lügen und betrügen und sich strafbar machen....
@fizzibitz
Das sehe ich auch ähnlich, diie Wahl wird die Partei gewinnnen, welche für das deutsche Volk da ist und nicht für Afrika oder USA oder China oder Russland.
Welche Partei wäre das denn?
@tristesse
Die AfD kommt dafür nicht in Frage, weil sie zu viele Antisemiten in der Partei haben.
Auch stört mich bei denen, dass sie uns wieder mit Öl und Gas und Uran vom Ausland abhängig machen wollen. Das sind halt Russland-Fans, die Russen können uns das liefern.
Darf man hier überhaupt Wahl-Empfehlungen abgeben oder verstößt das gegen die Etikette?
Dann frag lieber Lucan oder Jack-Black, die kennen sich mit Politik besser aus als ich.
@fizzibitz
Darf man hier überhaupt Wahl-Empfehlungen abgeben oder verstößt das gegen die Etikette?
Klar darf man.
Die AfD kommt dafür nicht in Frage, weil sie zu viele Antisemiten in der Partei haben.
Ich hab die AfD gar nicht erwähnt, mich hätte einfach nur interessiert, welche Partei Deiner Meinung nach nur die deutschen Interessen vertritt?
Dann frag lieber Lucan oder Jack-Black, die kennen sich mit Politik besser aus als ich.
@tristesse Jo, ich weiß auch nur, was ich garantiert nicht wählen will ...
@tristesse
Das ist das Problem, bei jeder Partei gibt es etwas, was mir gefällt und etwas, was mir nicht gefällt.
Bei der AfD gefaellt mir ihre Abgrenzung zum Islamismus, bei der FDP ihr Einsatz für den Mittelstand, bei den Linken, das sie -was ja dringend notwendig ist- Geld von den Superreichen hin zu den Ärmeren verteilen wollen, bei der SPD ihr Einsatz für die sozial Schwachen, bei den Grünen ihr Einsatz für die Umwelt, bei der CDU ihre Aussenpolitik und West-Bindung, bei der BSW ihr Friedenswille, bei den Piraten ihrEinsatz für die Jugend, bei der Tierschutzpartei ihr Einsatz gegen Tierquälerei....usw. Wem also jetzt die Priorität geben?
@fizzibitz
Wem also jetzt die Priorität geben?
bei der FDP ihr Einsatz für den Mittelstand,
Bei der AfD gefaellt mir ihre Abgrenzung zum Islamismus,
@tristesse Also eigentlich ist Moslem keine Rasse...es gibt auch Deutsche-abstämmige Moslems. Aber im Grunde hast du Recht jedem sollte mit Respekt begegnet werden. Das ist dort zu vermissen.
@kappa https://www.mosaik-ev.org/glossary/kulturrassismus -> "Kulturrassismus oder Neorassismus beschreibt einen nicht biologistisch begründeten Rassismus, welcher sich nicht (mehr) auf genetische Mangelhaftigkeit, sondern auf die zugeschriebene „Barbarei“ und „Rückständigkeit“ eines Kulturraums beruft. Anstelle der Biologie eines Menschen wird stattdessen das Konstrukt der „Kultur“ verwendet, um soziales Verhalten zu bewerten und rückwirkend zu erklären.
In der kulturrassistischen Ansprache werden Menschen in klar definierte, homogene und voneinander getrennte Kulturräume zusammengefasst, welche unterschiedliche Werthaftigkeit zugerechnet wird. Die eigene „zivilisierte“ Kultur steht hierbei in der Gefahr, durch den Kontakt oder die (zu großzügige) Toleranz gegenüber „Anderen“ unterzugehen."
@tristesse
Wo waren wir stehen geblieben?
Also der Islam ist keine Rassenreligioin, das kann man ihm nicht vorwerfen, wie im Christentum auch kann jeder Muslim werden, egal ob schwarz oder weiß oder gelb oder rot, das spielt hier keine Rolle, die sind froh über jeden, der kommt, der muss sich dann halt nur auch der Sharia unterwerfen, aber will man das unbedingt?
Letztens habe ich nochmal Wahl o mat gemacht, der Neue für 2025 ist ja noch nicht fertig, der kommt erst im Januar 2025 raus, aber ich hatte noch den von 2021 auf dem Computer.
Es kam jetzt raus dass ich am besten zu der Partei "LIEBE" passen würde, die gibt es tatsächlich und die wurde von einem Russen gegründet.
So ganz Hass erfüllt scheine ich wohl doch nicht zu sein, insofern nehme ich das als Kompliment, ist es aber ein Kompliment einer Partei zugeordnet zu werden, die von einem Russen gegründet wurde?
Oder bin ich da nicht nur ein Opfer der Russenpropaganda?
Noch ist ja nicht Wahltag und ich habe noch etwas Zeit, mir das noch zu überdenken 😀 😌 😌
Zur einleitenden Frage: Genau die Frage stelle ich mir auch. - Wen kann man den noch wählen?
Wen kann man guten Gewissens als Christ noch wählen?
Seit 70 Jahren sind nun SPD und CDU/CSU an der Macht. Quasi immer war es die CDU/CSU mit Partnerwechsel. Selten war es SPD mit Partner. Ergebnis: "Das beste Deutschland aller Zeiten".
Heute hat man, wenn man "demokratisch" wählen will...
a) ... CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke und BSW zur Wahl. Aber es ist gar keine Wahl. Es ist Eintopf - einmal umrühren, schöpfen --> immer das gleiche, nur die Nuancen variieren.
b) ... Wählt man statt dessen eine der "sonstigen Parteien" ist man in Folge der 5%-Hürde defacto Nichtwähler. Rechnerisch hat man dann der Partei mit den meisten Stimmen, zur Wahl verholfen - siehe unter a).
c) ... Wählt man die AFD, so ist man lt. Medien und der politischen Gegner wahlweise "staatsfeindlich", "rechts", "die da", usw.
Was bleibt dann noch?
Als Christ soll ich mich für Dinge einsetzen die mit dem Moralgesetz der Bibel vereinbar bzw. geboten sind. Gemäß der Bibel bin ich in erster Linie nicht deutscher Staatbürger, sondern himmlicher Staatbürger. Bin also Gast hier auf Erden. Habe also eine doppelte Staatbürgerschaft, von der die himmliche klar die höherwertige ist. Als Gast ruft mich die Bibel auf "der Stadt bestes zu suchen", was gewiss nicht nur für meine Stadt, sonder auch für mein "Gastland" gilt.
Was ist also "das beste" für meine Stadt und das Land?
Gemäß der Bibel soll und darf ich anhand der "Werke" meine Mitmenschen beurteilen. Was also wissen wir von den "Werken" der fraglichen Parteien?
zu a) Die Altparteien beweisen seit mind. ca. 25-30 Jahren, dass Ihnen das Wohl der Bürger relativ egal ist. Soziales, Gesundheit, Infrastruktur, Bildung, Sicherheit, Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, ... in keinem der Bereich sehe ich positve Entwicklungen. Überall ging es rapide abwärts. Und gerade SPD und CDU/CSU sind hier die Hauptverantwortlichen. Den es gab in den letzten 70 Jahren kein einziges Jahr in denen diese beiden Parteien nicht verantwortlich sind für das, was in Bonn/Berlin entschieden wurde.
zu b) Wer nie mitentscheiden durfte und dies auch nie tuen wird, hat keine "Werke" vorzuweisen. Dies ist wiederum ein klares Ausschlusskriterium. Oder?
zu c) Auch hier gibt es aktuell keine "Werke". Es gäbe aber die Chance das diese bei einem Wahlsieg kommen. Ist das aber eine ausreichende Grundlage für mich als Christ, hier ein Kreuz zu machen?
d) Ist Nichtwählen die Wahl des Christen? Oder ist das nur wie siehe b)?
Wie seht Ihr das ?
b) ... Wählt man statt dessen eine der "sonstigen Parteien" ist man in Folge der 5%-Hürde defacto Nichtwähler. Rechnerisch hat man dann der Partei mit den meisten Stimmen, zur Wahl verholfen - siehe unter a).
c) ... Wählt man die AFD, so ist man lt. Medien und der politischen Gegner wahlweise "staatsfeindlich", "rechts", "die da", usw.
Was bleibt dann noch?
Wie seht Ihr das ?
Jetzt sag aber nicht, Du setzt Dein Kreuz entsprechend dem, ob eine Partei für oder gegen Abtreibung ist.....
@fizzibitz
Ich frage mich als Christ vorallem, wo mein Kreuz "der Stadt bestes sucht". Und wenn ich mir die letzten 30 Jahre anschaue, so ist dies ganz gewiss weder CDU / SPD. Und zwar in so ziemlich allen Bereichen meines Alltags.
Ich frage mich als Christ vorallem, wo mein Kreuz "der Stadt bestes sucht". Und wenn ich mir die letzten 30 Jahre anschaue, so ist dies ganz gewiss weder CDU / SPD. Und zwar in so ziemlich allen Bereichen meines Alltags.
Sondern wer...?
CDU und SPD haben sicherlich ihre Schwächen, welche direkt mit den Menschen zusammenhängen, die sie repräsentieren.
Aber wo wäre das denn nicht der Fall...?
Gute Frage. Als Christ, habe ich zwei Staatsbürgerschaften. a) die himmlische Staatsbürgerschaft b) die Deutsche. Und die himmlische ist klar die höhergestellte. Wenn ich also meiner ersten Staatsbürgerschaft gerecht werden will (was mir ein Anliegen ist) bin ich gehalten die Bibel als Richtschnur zu nehmen. Bisher habe ich in der Bibel entdeckt:
a) anhand der Werke unserer Mitmenschen entscheiden ob wir Ihnen vertrauen.
b) aus der Vergangenheit lernen und vermeiden, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen.
c) "der Stadt Ihr Bestes suche", wobei hier der moralisch Kompass für das "Beste" von der Bibel vorgegeben wird.
d) alle Mitmenschen lieben. Entweder als Geschwister im Glauben, oder trotz des Umstandes das sie Feinde sind.
e) alle Verhaltensweisen, die die Bibel ablehnt, ebenfalls meiden (Stichwort: Jesus nachfolgen).
Kennts du noch weitere biblische Prinzipien zum Thema?
Kennts du noch weitere biblische Prinzipien zum Thema?
Ja. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist".
Jesus hat keinen religiösen Staat gewollt, und du solltest natürlich berücksichtigen, dass du hier nicht alleine lebst.
Es geht also nicht darum, nur die eigenen Bedürfnisse und Werte als Maßstab zu nehmen, sondern auch um die Frage, wie alle Menschen in Deutschland gut miteinander auskommen können.
Das schließt selbstverständlich dein Recht ein, deinen Glauben leben zu können - aber es geht eben auch um die anderen Menschen, die in dieser Hinsicht anders denken.
a) ... CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke und BSW zur Wahl. Aber es ist gar keine Wahl. Es ist Eintopf - einmal umrühren, schöpfen --> immer das gleiche, nur die Nuancen variieren.
Das ist doch Unsinn. Die Parteien haben extrem unterschiedliche politische Ziele. Wäre dem nicht so, gäbe es nun keine Vertrauensfrage und voraussichtlich Neuwahlen.
c) ... Wählt man die AFD, so ist man lt. Medien und der politischen Gegner wahlweise "staatsfeindlich", "rechts", "die da", usw.
Zumindest wählt man Rechtsradikale, Esoteriker, Reichsbürger und Lügner.
Ist das aber eine ausreichende Grundlage für mich als Christ, hier ein Kreuz zu machen?
Die AfD hat schon so einige Werke vollbracht. Sie erfinden Missbrauchsfälle; Sie erfinden Messerattacken; sie leugnen wissenschaftliche Fakten; sie verbreiten nachgewiesene Falschaussage; sie machen an Grundschulen Wahlwerbung; ... Eigentlich macht die AfD alles, was sie den anderen Parteien vorwirft.
Wer die AfD wählt, sagt damit doch nichts weiter als: Belügt mich! Ich will das so.
a) Parteien mit "sehr unterschiedlichen Zielen" gehen nicht den identischen Weg, haben nicht die gleichen Argumente und streiten sich ständig über eine Vielzahl an Themen. Auch wären dann die zustandekommenden "Kompromisse" nicht nur Nouancen der gleichen Meinung - wie dies in den letzten Jahrzehnten aber der Fall war.
c) "Rechtsradikale, Esoteriker, Reichsbürger und Lügner" - Irre gibt es in jeder Partei. Was am Ende zählt ist was dabei herauskommt. Und da hatte die AFD bisher wenig Möglichkeit "zu zeigen was in Ihr steckt". Sind es schlicht deutsche Interessen, oder aber rechte Machtpolitik.
In den letzten 30 Jahren hat immer eine Koalition regiert. Folglich musste immer ein Kompromis gefunden werden. Was, wenn das mit der AFD auch so wäre, nur das, die dann beschlussfähigen Kompromisse, tendenziell mehr die deutschen Interessen widerspiegelen - also deine und meine? Das würde sich aber erst zeigen, wenn im Bundestag demokratisch agiert würde, statt antidemokratische "Brandmauern/Barrikarden" zu errichten. Barrikarden gehören nämlich nicht zur Demokratie, sondern zu Revolution und Anarchie.
Zum letzen Absatz: Jede der etablierten PArteien hat uns x-mal angelogen. Die Vergangenheit ist voller Skandale, Betrug und Lüge. Sogar deftige Verbrechen fehlten nicht. Auch die AFD tut das. Und? Warum bringst du diese Argument?
Alle tuen es. Alle tuen es gerade im Wahlkampf. Alle werden es auch nach dem Wahlkampf tun.
Wenn keiner besser ist als der Andere, so ist jeder gleichwertig - also auch gleichermaßen wählbar. Was also soll dein Argument beweisen?
Als Christ bleibt für mich die Frage: "Was ist der Stadt bestes?"
In den letzten 30 Jahren hat immer eine Koalition regiert. Folglich musste immer ein Kompromis gefunden werden. Was, wenn das mit der AFD auch so wäre, nur das, die dann beschlussfähigen Kompromisse, tendenziell mehr die deutschen Interessen widerspiegelen - also deine und meine?
Feindbilder zu pflegen entspricht nicht den "deutschen Interessen".
Die AfD pflegt klare Feindbilder: Migranten, Linke, LGBTQ+, Verbrecher, Asoziale. Diese sollen nicht Teil der deutschen Gemeinschaft sein.
Dafür gab es einst Kennzeichnungen: Gelber Winkel, Roter Winkel, Rosa Winkel, Grüner Winkel, Schwarzer Winkel. Damit wurden einst die Insassen der Konzentrationslager gekennzeichnet, die nicht Teil der deutschen Gemeinschaft sein sollten. Und genau das spiegelt auch die Ideologie der AfD wieder.
Die AfD kann eine pluralistische, freie Gesellschaft nicht ertragen. Sie wollen eine Gesellschaft, die gleichgeschaltet ist auf ihrer Linie. "Demokratie" bedeutet für sie, alles zu unterdrücken, was nicht ihrem Willen und ihren Idealen entspricht.
Die "Brandmauern" existieren völlig zu recht.
"Feindbilder" hat jede Partei. Wenn deine Aussage stimmt, so hat also keine einzige Partei "deutsche Interessen". Und "Merkzeichen" verteilen die "guten Parteien" doch ebenfalls im überreichen Maße. Auch die "guten Parteien" vertragen es nicht, dass es eine andere Meinung als die Ihre gibt. Ist nicht jede "Partei" lediglich die Interessenvertetung einer bestimmten einseitigen und mitunter extremen Meinung?
Demokratie soll doch angeblich mit Meinungsfreiheit, Vielfalt und Gleichberechtigung zu tun haben. Irgendwie verstehe ich nicht wie da Barrikaden / Brandmauern hineinpassen - die kenne ich aus dem Geschichtsunterricht nur von Revolution, Krieg und Anarchie. Ist "Demokratie" also doch keine Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung und Vielfalt?
Aber das ist ja doch alles nur philosopieren. Kommen wir zu Bibel und Glauben zurück. Was ist den der Stadt bestes? Bisher habe ich in der Bibel entdeckt:
a) anhand der Werke unserer Mitmenschen entscheiden ob wir Ihnen vertrauen.
b) aus der Vergangenheit lernen und vermeiden, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen.
c) "der Stadt Ihr Bestes suche", wobei hier der moralisch Kompass für das "Beste" von der Bibel vorgegeben wird.
d) alle Mitmenschen lieben. Entweder als Geschwister im Glauben, oder trotz des Umstandes das sie Feinde sind.
e) alle Verhaltensweisen, die die Bibel ablehnt, ebenfalls meiden (Stichwort: Jesus nachfolgen).
Kennt jemand noch weitere biblische Prinzipien zum Thema?
"Feindbilder" hat jede Partei. Wenn deine Aussage stimmt, so hat also keine einzige Partei "deutsche Interessen".
Es gibt einen markanten Unterschied zur AfD und anderen rechtsextremen Parteien: Ein Mensch, der die deutsche Staatsbürgerschaft erhält, ist Deutscher, ohne wenn und aber. Egal wo er ursprünglich herkam oder wie er aussieht.
Auch der politische Gegner bleibt Teil der Gesellschaft, egal welche Ansicht er vertritt. Genau so wie Leute, deren Lebensgestaltung von den eigenen Vorstellungen abweicht, sofern sie niemandem dabei schaden.
Die AfD träumt hingegen von einer großen Abschiebung, die auch deutsche Staatsbürger betrifft, von der Zerschlagung und Ausschaltung ihrer politischen Gegner sowie von Menschen, die andere Lebensvorstellungen haben. Diese betrachtet sie nicht als Teil der deutschen "Volksgemeinschaft".
Demokratie soll doch angeblich mit Meinungsfreiheit, Vielfalt und Gleichberechtigung zu tun haben. Irgendwie verstehe ich nicht wie da Barrikaden / Brandmauern hineinpassen
Schaue dir den Satz nochmal genau an, vielleicht merkst du es ja selber... wenn es in der Demokratie um Meinungsfreiheit und Vielfalt geht, wie kann dann eine Partei dort hineinpassen, die genau das ablehnt?
Es sind nicht die anderen Parteien, die eine "Brandmauer" errichtet haben - es ist die AfD selbst, die sich außerhalb der demokratischen Prinzipien positioniert.
Deshalb können sie sich auch nicht darüber beklagen, dass sie nicht als potentielle Partner innerhalb einer Demokratie wahrgenommen werden können.
Aber das ist ja doch alles nur philosopieren. Kommen wir zu Bibel und Glauben zurück. Was ist den der Stadt bestes? Bisher habe ich in der Bibel entdeckt:
Berücksichtigst du bei deinen Gedanken auch, dass hier nicht nur Christen leben und unser Staat kein Gottesstaat ist...?
@lucan-7 "Es sind nicht die anderen Parteien, die eine "Brandmauer" errichtet haben - es ist die AfD selbst, die sich außerhalb der demokratischen Prinzipien positioniert."
Was sind "demokratischen Prinzipien" genau?
- laut Wiki: "Volkssouveränität, Mehrheitsherrschaft, verfassungsmäßige Ordnung, allgemeine Wohlfahrt, Pluralismus, Rechts- und Sozialstaatlichkeit, Schutz des Privateigentums etc."
- laut österreichen Parlament: "Die politische Freiheit aller Bürger:innen soll verwirklicht und gesichert werden. Alle Bürger:innen sollen sich frei an der politischen Meinungsbildung und an Wahlen beteiligen können, alle sollen die Möglichkeit haben, auch selbst politisch aktiv zu werden.
Gegen welches der Prinzipien verstößt die AFD? Verstoßen andere Parteien ebenfalls gegen Prinzipien? Was unterscheidet den Verstoß der einen Partei, vom Verstoß der andern Partei?
@lucan-7 "Berücksichtigst du bei deinen Gedanken auch, dass hier nicht nur Christen leben und unser Staat kein Gottesstaat ist...?"
Als Christ, habe ich zwei Staatsbürgerschaften. a) die himmlische Staatsbürgerschaft b) die Deutsche. Und die himmlische ist klar die höhergestellte. Wenn ich also meiner ersten Staatsbürgerschaft gerecht werden will (was mir ein Anliegen ist), bin ich gehalten die Bibel als Richtschnur zu nehmen. Bisher habe ich in der Bibel entdeckt:
a) anhand der Werke unserer Mitmenschen entscheiden ob wir Ihnen vertrauen.
b) aus der Vergangenheit lernen und vermeiden, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen.
c) "der Stadt Ihr Bestes suche", wobei hier der moralisch Kompass für das "Beste" von der Bibel vorgegeben wird.
d) alle Mitmenschen lieben. Entweder als Geschwister im Glauben, oder trotz des Umstandes das sie Feinde sind.
e) alle Verhaltensweisen, die die Bibel ablehnt, ebenfalls meiden (Stichwort: Jesus nachfolgen).
Kennts du noch weitere biblische Prinzipien zum Thema?
Gegen welches der Prinzipien verstößt die AFD?
Pluralismus, und zwar sowohl in Bezug auf Meinungen als auch auf Ethnien oder Lebensweisen.
Die AfD propagiert eine einheitliche Ethnie und Lebensweise, die für alle Menschen in Deutschland gültig sein soll. Vielfalt soll massiv eingeschränkt werden.
Und das ist nichts anderes als Faschismus.
Kennts du noch weitere biblische Prinzipien zum Thema?
Du brauchst deine Antworten nicht zu kopieren, ich lese alles und antworte darauf nur einmal.
Gegen welches der Prinzipien verstößt die AFD?
Pluralismus.
Verstoßen andere Parteien ebenfalls gegen Prinzipien?
Anscheinend nicht. Von den im Bundestag vertretenen Parteien befasst sich der Verfassungsschutz nur mit der AfD.
b) aus der Vergangenheit lernen und vermeiden, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen.
c) "der Stadt Ihr Bestes suche", wobei hier der moralisch Kompass für das "Beste" von der Bibel vorgegeben wird.
d) alle Mitmenschen lieben. Entweder als Geschwister im Glauben, oder trotz des Umstandes das sie Feinde sind.
e) alle Verhaltensweisen, die die Bibel ablehnt, ebenfalls meiden (Stichwort: Jesus nachfolgen).
So, und jetzt guck' mal, in welchem Ausmaß die AfD die Nächstenliebe mit den Füßen tritt und gegen das Gebot, kein falsch Zeugnis wider seinen Nächsten zu reden, verstößt.
tendenziell mehr die deutschen Interessen widerspiegelen
Welche deutschen Interessen vertritt die AfD denn?
Wirtschaftliche Interessen jedenfalls nicht. Aus der Wirtschaft kommen immer mehr kritische Stimmen. Die AfD wirll aus aus der EU und aus dem Euro, allein das würde immensen Schaden für die deutsche Wirtschaft bedeuten. Das fremdenfeindliche Gebaren macht es zudem schwer, dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen.
Das sagte ich schon. Deine und meine.
z.B. ein lebenswertes Leben leben können mit positiver Perspektive.
Als Christ ist hier die Perspektive natürlich eine andere, als als Nichtchrist. Als Mann eine andere, als als Frau. Als Unternehmer eine andere, als als Angestellter. usw.
In einer demokratischen Republik sollten nun möglichst viele "Perspektiven" des Volks vertreten sein im Parlament. Das führt dann nämlich zu Kompromissen. Kompromisse führen dazu, dass alle "Perspektiven" vertreten sind, aber eben nur in einem "Gewichtungsverhältnis" zueinander (idealer Weise gemäß dem Verhältnis das tatsächlich in der Bevölkerung besteht). Und eine Politik mit einem ausgewogenen "Gewichtungsverhältnis" könnte man auch "Demokratie" (=Volksherrschaft) nennen.
Das sagte ich schon. Deine und meine.
Die AfD vertritt meine Interessen nicht, in praktisch keiner Hinsicht. Ich möchte in einem freien Land leben, mit einer freien Presse und einer gewissen Vielfalt von Lebensweisen (Da gibt es auch Grenzen, aber grundsätzlich ist mir das wichtig).
Die AfD handelt und denkt gegen die Wirtschaft, gegen die Gesellschaft, gegen die Wissenschaft, gegen die Freiheit.
Um es klar zu sagen: die AfD lehnt dieses Deutschland, so wie es ist, ab. Daher ist sie nicht FÜR Deutschland, sondern GEGEN Deutschland.
Das zeigt sich insbesondere in der Verehrung von Putin, der unser Land aktiv bekämpft und es destabilisieren will - ein Prozess, der von der AfD aktiv unterstützt und gefördert wird.
Die AfD ist nicht auf deutscher Seite - sondern auf der Seite unserer erklärten Feinde!
Naja ein paar Dinge gibt es, das halte ich denen schon zugute, das wir als kulterelle Gruppe nicht als X-Beliebig austauschbar betrachtet werden. In den meisten anderen Staaten stellt sich so eine Frage aber erst gar nicht, deshalb ist das ein spezielles Phänomen.
In gewisser Hinsicht glaube ich auch das denen schon bewusst ist das man den Taler nicht zweimal ausgeben kann und Ideologisch motivierte Ausgaben es wohl eher weniger geben würde. Dann sind es eher ein traditionelles Familienbild was dort als optimal angesehen wird. Dann mehr Schwerpunkt darin, das sich die hiesige Politik zuerst um die Wählerschaft kümmern sollte.
Allerdings werden diese Dinge dann wieder durch extreme wie Höcke und Konsorten vom Personal her oder eben den EU-Austritt, kontakariert und übertrieben, bzw. nicht reflektiert. Die haben den Kasten einfach nicht sauber gehalten, das fällt ihnen letztlich auf die Füße. Die sind zu Polarisierend, damit ist kein Staat zu machen.
Naja ein paar Dinge gibt es, das halte ich denen schon zugute, das wir als kulterelle Gruppe nicht als X-Beliebig austauschbar betrachtet werden.
Welche kulturelle Gruppe meinst Du? Die schwäbischen Kehrwochenfanatiker? Die bayrisch-fränkische "mit einer Maß kann man noch Autofahren"-Fraktion? Die Berliner Schnoddrigkeit? Das in Teilen Norddeutschlands herrschende "es heißt Moin! Moin moin ist schon Gesabbel!"?
"Stark und groß dank Spätzle mit Soß" oder Labskaus, oder doch eher Schweinshaxn mit Semmelknödeln?
Evangelisch, katholisch oder doch zunehmend agnostisch oder atheistisch?
Die Frage nach "der" deutschen Leitkultur ist m.E. noch nicht wirklich beantwortet worden.
Allerdings werden diese Dinge dann wieder durch extreme wie Höcke und Konsorten vom Personal her oder eben den EU-Austritt, kontakariert und übertrieben, bzw. nicht reflektiert. Die haben den Kasten einfach nicht sauber gehalten, das fällt ihnen letztlich auf die Füße. Die sind zu Polarisierend, damit ist kein Staat zu machen.
Ich sehe nicht, wo der AfD Übertreibungen oder mangelnde Reflektion oder gar offener Faschismus und Rassismus auf die Füße fällt. Erschreckende ca. 18% finden das gut.
Naja ein paar Dinge gibt es, das halte ich denen schon zugute, das wir als kulterelle Gruppe nicht als X-Beliebig austauschbar betrachtet werden. In den meisten anderen Staaten stellt sich so eine Frage aber erst gar nicht, deshalb ist das ein spezielles Phänomen.
Es gibt zweifellos in Deutschland einige Probleme, die ihre Ursache im Zuzug anderer Ethnien haben. Das muss auch so benannt werden, und dafür müssen auch Lösungen gefunden werden. Einfach die Augen verschließen und sich die Probleme schönreden, wie es aus mancher linken Ecke kommt, kann hier keine Lösung sein.
Der AfD Ansatz ist aber stumpf rassistisch - und daraus kann auch keine Lösung kommen. Wir müssen uns schon die Mühe machen, die Leute einzeln zu betrachten. Und nicht nur ihren Glauben oder ihre Hautfarbe.
Irre gibt es in jeder Partei.
Welche andere Partei hat Nazis in Führungsebene? Welche andere Partei leugnen den wissenschaftlich belegten Klimawandel? Welche Partei teilt sonst noch 5G-Verschwörungtheorien auf offizielenen sozialen Kanälen?
Du vergleichst hier Einzelfälle in anderen Parteien mit eine klaren roten Linie in der AfD.
Und da hatte die AFD bisher wenig Möglichkeit "zu zeigen was in Ihr steckt".
Doch, was in der AfD steckt hat sie sehr häufig und sehr oft gezeigt.
Egal ob ein Höcke, der Nationalistisches Gedankengut predigt und bewusst SA Parolen ruft oder die Junge Alternative, die auf Wahlpartys Abschiebesongs singt. Niemand muss erst reagiert haben, um zu zeigen, was in ihr steckt. Aber wird könne ja mal nach Sonneberg schauen, wo Robert Sesselmann alle seine Wahlversprechen in den Sand gesetzt hat.
In den letzten 30 Jahren hat immer eine Koalition regiert. Folglich musste immer ein Kompromis gefunden werden.
Willkommen in einer Demokratie. Selbst wenn nur eine Partei regieren würde, muss auch diese Innerparteilich Kompromisse finden.
Was, wenn das mit der AFD auch so wäre, nur das, die dann beschlussfähigen Kompromisse, tendenziell mehr die deutschen Interessen widerspiegelen - also deine und meine?
Die AfD vertritt nicht meine Interessen.
Krah z.B. vertritt vor allem die Interessen von chinesischen Kontakten. Bystron lässt sich von Russland bezahlen. Weidel lebt in der Schweiz. Olga Petersen ist direkt ganz nach Russland ausgewandert, obwohl sie ein Mandat in Hamburg hat und noch die Diäten bezieht. Andere AfD Politiker traten schon im russischen TV auf und haben klare Lügen über Deutschland dort verbreitet. Wenn man der AfD zuhört, muss man eigentlich zum Schluss kommen, dass die Deutschland hassen, so negativ wie sie über Deutschland reden.
Das würde sich aber erst zeigen, wenn im Bundestag demokratisch agiert würde,
Der deutsche Bundestag agiert demokratisch. Radikale Rechtsnationalisten auszuschließen ist Pflicht eines jeden Demokraten.
Jede der etablierten PArteien hat uns x-mal angelogen.
Das ändert nichts daran, dass die AfD aktiv Fake News erfindet und verbreitet. Aber klar, ignorier das halt mit deinem allgemeinen "alle sind so"-Argument.
Als Christ bleibt für mich die Frage: "Was ist der Stadt bestes?"
Die AfD bringt Hass. Wenn Hass für deine Stadt das beste ist, wähl sie halt.
Die Altparteien beweisen seit mind. ca. 25-30 Jahren, dass Ihnen das Wohl der Bürger relativ egal ist. Soziales, Gesundheit, Infrastruktur, Bildung, Sicherheit, Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, ... in keinem der Bereich sehe ich positve Entwicklungen. Überall ging es rapide abwärts.
Unbestritten hat die Politik viel Mist gebaut in den letzten Jahren... sprich: Es könnte manches um einiges besser sein.
Aber hast du dir mal den Rest der Welt angeschaut? Wenn du meinst, dass es hier keine positiven Entwicklungen gibt und es "rapide abwärts" geht - in welches Land, in dem alles so viel besser ist, möchtest du denn gerne auswandern?
Sicher, hier und da gibt es in vielen Bereichen in anderen Ländern gute Beispiele wie das ein oder andere besser laufen kann. Schaut man sich aber das Gesamtergebnis im Vergleich an - dann hat die hiesige Politik trotz allem keinen schlechten Job gemacht, trotz aller Kritik.
Du hast recht. Es gibt schreckliche Gegenden in denen wir leben könnten. Und gemessen mit den Mittelwert auf dem Planeten leben wir wie die "Made im Speck" - noch.
Allerdings messe ich das Wirken der deutschen Regierungen in den letzen Jahrzehnten nicht an den schlechten Entwicklungen in anderen Ländern. Ein schlechter Manager kann sich nicht damit entschuldigen, dass es andere Manager gibt, die es noch schlechter treiben als er. Miese Politik, bleibt miese Politik.
Wenn ein Manager Fehlentscheidungen getroffen hat, so hat er dazu zu stehen und bekommt entweder den Auftrag diese Fehlentscheidungen selber wieder zu korregieren, oder aber wird abgelöst damit die Korrektur von einem befähigten Manager erfolgen können. Vor 40-50 Jahren gab es das noch - politische Verantwortung ...
Allerdings messe ich das Wirken der deutschen Regierungen in den letzen Jahrzehnten nicht an den schlechten Entwicklungen in anderen Ländern.
Woran misst du es dann?
An Idealen, die nicht wirklich existieren...?
Ich messe, wie jeder von uns, an verschiedene Dingen:
a) Vertrauenswürdigkeit des Anderen:
hält er was er verspricht bzw. was er geschworen hat (Amtseid + öffentliche Aussagen)
b) welche "Werke" hat der Gegenüber vorzuweisen
a) anhand der Werke unserer Mitmenschen entscheiden ob wir Ihnen vertrauen.
b) aus der Vergangenheit lernen und vermeiden, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen.
c) "der Stadt Ihr Bestes suche", wobei hier der moralisch Kompass für das "Beste" von der Bibel vorgegeben wird.
d) alle Mitmenschen lieben. Entweder als Geschwister im Glauben, oder trotz des Umstandes das sie Feinde sind.
e) alle Verhaltensweisen, die die Bibel ablehnt, ebenfalls meiden (Stichwort: Jesus nachfolgen).
Ich messe, wie jeder von uns, an verschiedene Dingen:
a) Vertrauenswürdigkeit des Anderen:
hält er was er verspricht bzw. was er geschworen hat (Amtseid + öffentliche Aussagen)b) welche "Werke" hat der Gegenüber vorzuweisen
Das ist sicher zunächst einmal gut und richtig, aber auch sehr schwer zu beurteilen, wie ich finde. Wir können ja den Leuten nicht ständig über die Schulter schauen. Politiker befinden sich oft in schwierigen Situationen und müssen Kompromisse machen. Und nicht jedes "Werk", auch wenn es gut und nützlich ist, landet in den Schlagzeilen der Medien.
Deshalb ja mein Hinweis auf Vergleiche mit anderen Ländern, um zu beurteilen, wie hiesige Politiker denn im Vergleich so dastehen. Und da merkt man schnell, dass sie - trotz aller berechtigten Kritik - im allgemeinen gar keinen schlechten Job machen.
Legt man hingegen die Maßstäbe an, die man selbst an Personen im persönlichen Umfeld hat und ignoriert die Schwierigkeiten und Besonderheiten des politischen Umfeldes, dann wird man schnell zu sehr überzogenen und unrealistischen Urteilen kommen.
„Nicht wählen hilft den Falschen“ – Ist da was dran?
Rund um Wahlen trifft man immer wieder auf Slogans wie „Nicht wählen ist nicht neutral“ und „Wer nicht wählt, wählt rechts“ – doch stimmt das überhaupt?
Prinzipiell profitieren nicht nur rechte oder extreme Parteien von Nichtwählern, sondern alle Parteien. Denn jede Partei kann mit weniger absoluten Stimmen ihr angestrebtes prozentuales Wahlziel erreichen, je mehr Nichtwähler es gibt.
Ein Rechenbeispiel: Eine Partei hat sich zum Ziel gesetzt, bei der Wahl 12 % zu erreichen. Gehen 5 Millionen Menschen zur Wahl, müssen also mindestens 600.000 für diese Partei stimmen, damit das Ziel erreicht wird. Wenn aber lediglich 1 Millionen Menschen zur Wahl gehen, benötigt diese Partei zur Zielerreichung nur noch 120.000 Stimmen.
Tatsächlich profitieren vor allem die großen Parteien mit den meisten Wählerstimmen von den Nichtwählern.Der Spruch „Wer nicht wählt, wählt rechts“ fußt auf der Annahme, dass rechte Parteien einerseits zuverlässige Stammwähler haben, die aufgrund von Parteiidentifikation oder fehlenden Alternativen immer zur Wahl gehen und andererseits, dass Ausfälle durch Nichtwähler vor allem andere Parteien spüren. Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass vor allem nicht-rechten Parteien Wählerstimmen fehlen und rechte Parteien so erstarken. Tatsächlich kann diese Aussage aber nicht so pauschal getroffen werden, da die Verhältnisse von Wahl zu Wahl unterschiedlich sind.
Wer sichergehen will, dass eine bestimmte Partei (nicht) gewählt wird, fährt eben immer noch am besten damit, seine Stimme abzugeben. Falls Sie am Wahltag keine Zeit haben ins Wahllokal zu gehen, können Sie ganz problemlos Briefwahl beantragen.
Hilft vielleicht, seine Stimme abzugeben und nicht zu verschenken. Jede Stimme zählt!
@neubaugoere Ja, deswegen bin ich ja durchaus dafür, wählen zu gehen.
Dadurch entsteht ja die Qual der Wahl.
Mal ein neuer Gedanke aus der Bibel:
Im Buch Daniel sagt die Bibel künftige Weltreiche und deren "Charakter" voraus. Jeder durfte mal Machtfülle ausüben und zeigen wofür er die verliehene Macht gebraucht. Können wir hieraus nicht lernen, dass Gott jedem eine Chance gibt zu zeigen was in ihm steckt. Krasses Vorbild ist hier auch der Jünger Judas. Jesus wusste von Anfang an, dass dieser ihn verraten, und dennoch ernennt er ihn zu einen seiner Botschafter (Apostel) und doch sieht er ihn als Freund an - bis zum Schluss.
Heisst das, "Jesu Vorbild" folgen beinhaltet, dass auch wir jedem eine Chance geben sollten? Auch wenn wir, nichts gutes bisher im anderen sehen? Wäre das "Nachfolge Jesu"?
Heisst das, "Jesu Vorbild" folgen beinhaltet, dass auch wir jedem eine Chance geben sollten? Auch wenn wir, nichts gutes bisher im anderen sehen? Wäre das "Nachfolge Jesu"?
Nein.
Eine Liedzeile fällt mir gerade ein - sie stammt aus Psalm 34
Psalm 34, 13 Wer ist’s, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte? 14 Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht Trug reden. 15 Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!
Du hast die Problematik aus deiner Sicht dargelegt. Ich sehe das anders. Es geht uns (den meisten) in diesem Land seit Jahrzehnten unglaublich gut. Ich will Probleme, schlechte Entwicklungen, … und auch schwierige Einzelschicksale nicht leugnen. Und ich will auch nicht behaupten, dass alle Politiker*innen absolut lauter agieren/ agiert haben. Was ist denn unser Maßstab? Was haben wir denn „verdient“? Und - was leisten wir denn für unser Land? Wir arbeiten, zahlen Steuern. Ok, nur - inhaltlich, praktisch… Was tun wir da? Außer uns zu beklagen... Die Welt war schon immer komplex und sie wird und wird immer noch komplexer. Somit werden auch Problemlagen größer und damit die „richtigen“ Entscheidungen. Wer kann schon alle Konsequenzen seines eigenen Handelns übersehen? Und wie wollen wir das von „der Politik“ verlangen?
Ich bin immer wieder erstaunt, wer so genau weiß, was alles falsch läuft und wie es besser wäre… Ja, dann - denk ich mir - auf! Setze dich ein! Engagiere dich!
Wer sich - wie du angedeutet hast - für die AfD erwärmt, der setze sich bitte intensiv und konkret damit auseinander wofür diese Partei steht. Einfach mal ausprobieren, kann man machen - bei allen Themen, die man umreißen kann und wo man weiß, dass sie nicht aus dem Ruder laufen werden. Die AfD einfach mal ausprobieren lassen … Du wirst genügend „Stoff“ finden, wohin das führen wird. Christus steht für mich - in diesem Zusammenhang - insbesondere für Ehrfurcht vor dem Nächsten (vor jedem(!) Nächsten). Vielleicht ist das ein Maßstab, von dem du dich leiten lassen möchtest.
Nach dem Schreiben fiel mir das eindrückliche Bild aus dem Zauberlehrling von Goethe ein.
Und sie laufen! Naß und nässer.
Wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
[…]
Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.
Sicher - kein eindeutiger Vergleich. Für mich dennoch ein guter Hinweis, nicht einfach mal etwas auszuprobieren, das im schlimmsten Fall eine horrende Wirkung hat und sich nicht mehr eindämmen lässt.
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogelNach dem Schreiben fiel mir das eindrückliche Bild aus dem Zauberlehrling von Goethe ein.
Und sie laufen! Naß und nässer.
Wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
[…]
Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.Sicher - das Gedicht kein eindeutiger 1:1-Vergleich. Für mich dennoch ein guter Hinweis, nicht einfach mal etwas auszuprobieren, das im schlimmsten Fall eine horrende Wirkung hat und sich nicht mehr eindämmen lässt.