Pray for USA
Nun also Oktober und die Machenschaften der US-Regierung und der mit ihr verbundenen Kräfte nehmen weiter ihren Lauf ...
Was in den USA an gezielter, forcierter System-Veränderung passiert, müsste gerade unter denen, die mit Ernst Christen sein wollen (hier wie dort) ein breites Entsetzen hervorrufen, einen massiven Widerstand und eine deutliche Positionierung ...
Heute Morgen las ich folgenden Kommentar von einem FB-Freund, der selber ein entschiedener Christ, Pastor und im freikirchlichen Bereich aktiv ist. Ich habe es gelesen und finde es so treffend und gezielt benannt, dass ich es hier (in Rücksprache) unbedingt zitieren und teilen möchte.
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Dem kann ich nur mein "Amen" hinzufügen
L'Chaim
@awhler Guten Morgen, es gibt etwas neues von Trump.
Er setzt Nigeria wegen der lang anhaltenden Christenverfolgung unter Druck. Als einziger westlicher Staatsmann.
Die Zustände dort werden ansonsten allgemein ignoriert, zur Schande des Westens. Die Tagesschau stellte suggestiv sogar in Frage, ob dort Christen verfolgt werden. Dann sich wundern, das man der Presse nicht mehr traut. Ein Blick in den Verfolgungsindex reicht.
Mich wunderte das, weil die USA im Ausland doch immer eher nur bezüglich Israel oder der Ukraine zuletzt den Focus hatte. Ich hoffe natürlich es führt zu einer Besserung der Lage, ohne einen Millitäreinsatz. Allerdings wird das die Moslems im Lande natürlich weniger freuen. Es wäre eine diplomatischere Art der Intervention vielleicht anzuraten gewesen.
Die Zustände dort werden ansonsten allgemein ignoriert, zur Schande des Westens.
Ein Blick in den Verfolgungsindex zeigt allerdings, dass nicht nur in Nigeria Christen verfolgt werden. Hast Du Dich mal gefragt, warum sich Trump jetzt ausgerechnet für die Christen Nigeria interessiert? Kleiner Tipp: Dort gibt es Öl.
Und wenn Trump jetzt behauptet, dass Tausende Christen getötet worden seien, kann man das auch nicht unbesehen glauben. Belegt hat er die Behauptung nicht, oder?
Die Tagesschau stellte suggestiv sogar in Frage, ob dort Christen verfolgt werden. Dann sich wundern, das man der Presse nicht mehr traut.
Naja. Auf Domradio.de ist zu lesen:
Das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen in Nigeria ist keineswegs unbelastet. In den vergangenen Jahrzehnten ist es in Teilen des westafrikanischen Riesenstaates mehr als einmal auf die Probe gestellt worden. Doch die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über eine angeblich massive Christenverfolgung haben nur wenig mit der Realität zu tun.
[...]
Im Nordosten Nigerias, dem Haupteinflussgebiet der Terroristen, gibt es viel Misstrauen. Gleichwohl lebt die große Mehrheit friedlich zusammen. Die katholischen Bischöfe betonen regelmäßig: Unter der aktuellen Lage hätten alle Nigerianer zu leiden - und nicht nur Christen.
Mich wunderte das, weil die USA im Ausland doch immer eher nur bezüglich Israel oder der Ukraine zuletzt den Focus hatte.
Da könnte sich doch Trump auch mal für die Christen in Israel stark machen. Die Zahl der Angriffe gegen die christliche Minderheit in Jerusalem nimmt zu.
Es gibt leider schlimmere Länder als Nigeria das ist wohl war. Das mit Israel war mir in der Form neu. Ich wäre eher davon ausgegangen das es indirekte Folgen des Krieges sind.
Trotzdem eine Schande das keiner außer ausgerechnet Trump - und der kann nicht Diplomatisch - überhaupt sich diesbezüglich zu Wort meldet. Gut möglich das es weitere Hintergründe hat. Schön wäre es, wenn man keinen Trump dafür braucht das zu Thematisieren.
Ansonsten habe ich live Interviews aus Radio Horeb von Afrikanischen Christen aus erster Hand und deren Erfahrungsberichte gehört - die Sendung heißt "Weltkirche" wenn ich es richtig weiß. Das war dort für Christen im nördlichen Nigeria in jüngerer Vergangenheit einfach gefährlich. Die Rebellengruppen wurden durch einen Islamischen Präsidenten künstlich ins Land geholt, um die den Islam in den Gebieten zu stärken. Das müsste seit ca. 20 Jahren gewesen sein. Wie das Domradio zu einer "milderen" Einschätzung kommt kann ich nicht nachvollziehen, ich habe öfters derartige Berichte über die Gegend gelesen.
Ansonsten habe ich live Interviews aus Radio Horeb von Afrikanischen Christen aus erster Hand und deren Erfahrungsberichte gehört - die Sendung heißt "Weltkirche" wenn ich es richtig weiß. Das war dort für Christen im nördlichen Nigeria in jüngerer Vergangenheit einfach gefährlich. Die Rebellengruppen wurden durch einen Islamischen Präsidenten künstlich ins Land geholt, um die den Islam in den Gebieten zu stärken. Das müsste seit ca. 20 Jahren gewesen sein. Wie das Domradio zu einer "milderen" Einschätzung kommt kann ich nicht nachvollziehen, ich habe öfters derartige Berichte über die Gegend gelesen.
Es kommt vermutlich auch darauf an, wo genau man da ist. Und wie gehäuft Angriffe stattfinden. Auch Domradio hat ja nicht gesagt, dass da allenthalben Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Im übrigen sind nicht nur Christen betroffen, Radikalislamisten wie Boko Haram machen auch vor Muslimen nicht halt, wenn sie denen nicht gläubig genug erscheinen. Und viele Auseinandersetzungen haben wohl auch überhaupt keine religiösen Gründe, sondern sind ganz profane Stammesfehden und Gebietsansprüche. Wenn sich in Nigeria also Leute gegenseitig terrorisieren hat das nicht immer etwas mit Christenverfolgung zu tun.
Und wenn jetzt Trump und andere Republikaner von Tausenden getöteter Christen sprechen, von Massen- und Völkermord, Massenabschlachten, existenzieller Bedrohung etc. entspricht das so eben nicht der Realität. Auch wenn natürlich jeder Angriff auf Christen (oder überhaupt auf Menschen) einer zuviel ist.
Trotzdem eine Schande das keiner außer ausgerechnet Trump - und der kann nicht Diplomatisch - überhaupt sich diesbezüglich zu Wort meldet. Gut möglich das es weitere Hintergründe hat. Schön wäre es, wenn man keinen Trump dafür braucht das zu Thematisieren.
Richtig. Trump ist einfach unglaubwürdig, und dass ein Militäreinsatz eine ganz schlechte Idee wäre, siehst Du ja selbst.
Oder für Christen in China.......oh oh...oh...Oder Nordkorea
Nordkorea steht bei Open Doors auf Platz 1 des Weltverfolgungsindexes (China "nur" auf Platz 15). Bei den Nordkoreanern ist allerdings nicht die Christenverfolgung der Aufreger, sondern dass die mit Atomwaffen hantieren.
Und wenn Trump jetzt behauptet, dass Tausende Christen getötet worden seien, kann man das auch nicht unbesehen glauben. Belegt hat er die Behauptung nicht, oder?
Hierzu habe ich vorhin auf Livenet.ch etwas gefunden:
10 Dinge, die man über Gewalt in Nigeria wissen sollte
Gemäss diesem Artikel stützte sich Donald Trump wohl auf den Weltverfolgungsindex 2025 von Open Doors ohne ihn als Quelle zu nennen.
Was die Christenverfolgung in Nigeria betrifft, ist es dort offenbar schon sehr heftig, vor allem in Norden des Landes.
Ich poste nun einfach diesen einen Kommentar mit Link, ansonsten möchte ich mich nicht weiter an der Diskussion beteiligen. Der Umgangston in diesem Forenbereich ist für mich nicht immer so ganz mein Ding. 🙂
Guten Morgen, es gibt etwas neues von Trump.
Dem möchte ich vorsichtig widersprechen.
Natürlich ist das "etwas Neues von Trump", aber genau das ist ja sein Prinzip: Ständig Schlagzeilen zu produzieren. Und am Besten solche, die von anderen Dingen ablenken. Wie etwa seiner eigenen schamlosen Bereicherung oder der Einschränkung der Rechte in den USA.
Insofern scheint mir das keine echte Meldung zu sein, sondern einfach nur ein weiteres Manöver von Trump, mit dem er seit Jahr und Tag mit den Medien spielt: Er haut alle paar Tage etwas raus, was die Medien nicht einfach ignorieren können, ohne dass es sich dabei aber um eine echte Meldung handelt - denn spätestens übermorgen verkündet er schon wieder etwas ganz anders, und Alles war gar nicht so gemeint. Und in spätestens zwei Wochen ist alles wieder vergessen.
So ordne ich auch diese Meldung ein. Viel Gepolter, die Medien berichten, Schlagzeilen hier und da... und das war's, warten auf die nächste Sau, die von Trump durchs Dorf getrieben wird.
Oh, wir haben sie ja schon: Neue Nukleartests. Die gar keine Nukleartests sind. Und Lügen über die Nukleartests von China und Russland. Egal. Übermorgen kommt die nächste Sau... und Ende der Woche ist alles wieder vergessen. Dann kommt vielleicht ein Kommentar zu Olympia. Oder Südafrika und die Verfolgung der Weissen dort. Oder Mexiko... ach, das haben wir ja auch schon... egal, vergessen wir's, nächste Sau im Schweinsgalopp, die Medien müssen gefüttert werden... vielleicht kommt ja wieder Grönland dran. Oder China. Oder der Mars. Wer weiss...
@plueschmors
Mmmh ... Diesen Aspekt, diese Info hatte ich nicht im Blick ... Da recherchiere ich.
Ich hatte als Morgen-Nachricht tatsächlich ersteinmal im Blick, dass D.T. in "seiner" Stadt einen Stinkefinger gezeigt bekommen hat.
Dass dies für die USA vielleicht oder tatsächlich (noch) nicht viel bedeutet, ist mir ebenfalls klar. Und dass der Schuss sogar nach hinten los gehen kann, wenn Trump es benutzt, um massiv vor der feindlichen Übernahme der USA durch den Islam und/oder den Kommunismus zu warnen, auch 😉 ..
Trotzdem erstmal Good News für mich heute morgen zum Morgenkaffee.
L'Chaim
Mmmh ... Diesen Aspekt, diese Info hatte ich nicht im Blick ... Da recherchiere ich.
Die Aussage in dem Beitrag, dass Mamdani Israels Existenzrecht bestreite, ist schon mal falsch:
During the long mayoral primary campaign, Mamdani repeatedly said that Israel has a right to exist, though he has not said it has a right to exist as a Jewish state. He usually qualifies the statement by adding that Israel is flouting its responsibilities under international law, based on its treatment of Palestinians.
He has been asked if Israel has a right to exist as a Jewish state. As he stated at the town hall with the UJA-Federation, he feels it should exist “with equal rights for all.”
He later said on a local Fox channel’s morning show: “I’m not comfortable supporting any state that has a hierarchy of citizenship on the basis of religion or anything else.” He echoed those comments many times subsequently on the campaign trail.
"Während des langen Vorwahlkampfs zum Bürgermeisteramt hat Mamdani wiederholt gesagt, dass Israel ein Recht auf Existenz hat, obwohl er nicht gesagt hat, dass es ein Recht auf Existenz als jüdischer Staat hat. Er relativiert diese Aussage in der Regel, indem er hinzufügt, dass Israel aufgrund seiner Behandlung der Palästinenser seine Verpflichtungen nach dem Völkerrecht missachtet.
Er wurde gefragt, ob Israel ein Recht auf Existenz als jüdischer Staat habe. Wie er bei der Bürgerversammlung mit der UJA-Federation erklärte, ist er der Meinung, dass Israel „mit gleichen Rechten für alle“ existieren sollte.
Später sagte er in einer Morgensendung eines lokalen Fox-Senders: „Ich fühle mich nicht wohl dabei, einen Staat zu unterstützen, der eine Hierarchie der Staatsbürgerschaft auf der Grundlage der Religion oder anderer Kriterien hat.“ Diese Äußerungen wiederholte er anschließend mehrfach im Wahlkampf."
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Dort wird auch die kritisierte Aussage, wonach hinter angeblicher Polizeigewalt in New York die israelische Armee stecke, in einen Kontext gesetzt. Der Kontext ist, dass manche Polizeibeamte bei der israelischen Polizei und Militär trainieren.
At a 2023 Democratic Socialists of America panel, Mamdani appeared to attribute police brutality in New York City to the Israeli army.
“For anyone to care about these issues, we have to make them hyper-local,” Mamdani said in the comments, which resurfaced in a clip during the campaign. “We have to make clear that when the boot of the NYPD is on your neck, it’s been laced by the IDF.”
The comment appeared to channel anti-Zionist activists’ longstanding criticism of delegations of US police officers who train with Israeli police and military services. The critics — including Jewish Voice for Peace, which published a 2018 report calling the trips a “Deadly Exchange” — say the delegations serve to import brutal policing techniques. Defenders of the delegations say the idea that Israel is responsible for police brutality in the United States represents an antisemitic canard that overlooks a history long predating and having little to do with Israel.
"Bei einer Podiumsdiskussion der Democratic Socialists of America im Jahr 2023 schien Mamdani die Polizeibrutalität in New York City der israelischen Armee zuzuschreiben.
„Damit sich jemand für diese Themen interessiert, müssen wir sie hyperlokal machen“, sagte Mamdani in seinen Kommentaren, die während des Wahlkampfs in einem Clip wieder auftauchten. „Wir müssen klarstellen, dass, wenn Ihnen die NYPD den Stiefel auf den Hals setzt, dieser von der IDF geschnürt wurde.“
Die Bemerkung schien die langjährige Kritik antizionistischer Aktivisten an Delegationen von US-Polizeibeamten zu kanalisieren, die mit der israelischen Polizei und dem Militär trainieren. Die Kritiker – darunter Jewish Voice for Peace, die 2018 einen Bericht veröffentlichte, in dem sie die Reisen als „tödlichen Austausch“ bezeichneten – sagen, dass die Delegationen dazu dienen, brutale Polizeitechniken zu importieren. Verteidiger der Delegationen sagen, die Vorstellung, Israel sei für Polizeibrutalität in den Vereinigten Staaten verantwortlich, sei eine antisemitische Falschmeldung, die eine lange Geschichte übersehe, die weit vor Israel zurückliege und wenig mit Israel zu tun habe."
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version), Link von mir eingefügt.
Hinzu kommen offenbar schlechte Erfahrungen Mamdanis mit einem israelischen Lehrer an seiner High School, der Absolvent der IDF war.
In dem Artikel wird weiter ausgeführt, dass er Antisemitismus bekämpfen wolle und er schon mehrfach Solidarität mit jüdischen Opfern bekundet hat.
Er will auch, dass der Holocaust in den Schulen stärker thematisiert wird.
Mein persönliches Fazit: Man kann manche Äußerungen Mamdanis kritisieren, manches war sicher unglücklich. Bei manchem würde ich mir eine klarere Distanzierung wünschen. Aus ihm jetzt einen Israel-Hasser oder gar Judenhasser zu machen halte ich aber für verfehlt.
Mal gespannt, was Deine Recherchen ergeben.
@plueschmors
Wie heisst der junge Mann? Zhoram? 🤔
Der Name „Zhoram“ ist eine Variante des hebräischen Namens Joram, der „Jahwe ist erhaben“ bedeutet. Der Name ist durch die biblische Figur Joram, König von Israel, bekannt, was ihn zu einem Patronym (abgeleitet vom Vaternamen) macht.
Quelle: Namenforschung.net u Wikipedia.
Zohran. Der Name kommt aus dem Persischen oder Arabischen, und hat, je nachdem wo man nachguckt, die Bedeutung "hell", "leuchtend" oder "strahlend wie die Sonne". Interessant fand ich das hier:
The Meaning of a Name
Few realise that Zohran means “the first star in the sky.” His mother, Mira Nair, chose it for its quiet symbolism — a name that suggests illumination, direction, and new beginnings. His father, scholar Mahmood Mamdani, added Kwame in honour of Ghana’s independence hero Kwame Nkrumah, a nod to anti-colonial struggle and pan-African solidarity. Together, the name Zohran Kwame Mamdani reads like a map of his heritage: Indian roots, African history, and now, American political awakening. Every time his name is spoken correctly, it becomes a small act of respect — a constellation of identities pronounced in full.
Die Bedeutung eines Namens
Nur wenige wissen, dass Zohran „der erste Stern am Himmel“ bedeutet. Seine Mutter, Mira Nair, wählte diesen Namen wegen seiner stillen Symbolik – ein Name, der für Erleuchtung, Orientierung und Neuanfang steht. Sein Vater, der Wissenschaftler Mahmood Mamdani, fügte Kwame hinzu, zu Ehren des ghanaischen Unabhängigkeitshelden Kwame Nkrumah, als Zeichen der Anerkennung für den antikolonialen Kampf und die panafrikanische Solidarität. Zusammen liest sich der Name Zohran Kwame Mamdani wie eine Landkarte seines Erbes: indische Wurzeln, afrikanische Geschichte und nun auch politisches Erwachen in Amerika. Jedes Mal, wenn sein Name richtig ausgesprochen wird, ist dies ein kleiner Akt des Respekts – eine Konstellation von Identitäten, die vollständig ausgesprochen wird.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Nur wenige wissen, dass Zohran „der erste Stern am Himmel“ bedeutet.
Vielen Dank, dass du mich eingeweiht hast. Lieber ein Stern am Himmel sein, als ein jüd. König, der elend zu Grunde ging (Wikipedia).
Nachdem die Jüd. Allgemeine hier angezweifelt wird, fand ich einen taz-Artikel über
vom 05.11.25. Aber Vorsicht. Er wurde von einem Herrn Guggenberger geschrieben.
@martha Wenn Juden ein Problem haben, dann sollten sie das Problem angehen. Ich bin traurig über das was HAMAS gemacht haben und das sie so viele Fürsprecher haben, aber Böses mit Bösen vergelten? Unschuldige niedermetzeln...es gleichtun wie HAMAS?
Ich finde den jetzt relativ nichtssagend. Manche Juden haben jetzt Angst, aber das wundert ja nicht, wenn man undifferenziert mit Mamdanis Aussagen umgeht und ihn jetzt als den großen Judenhasser hinstellt.
New Yorker Rabbis warnten, er sei eine Gefahr, andere stellten sich schützend vor ihn.
Und jetzt?
Zum Artikel insgesamt: Dieses Hoffnungsträger-Phänomen ist ja nichts neues. Auch Mamdani wird mit manchem an der Realität scheitern und manche Anhänger enttäuschen. Das lässt sich m.E. gar nicht vermeiden.
Und es gibt auch immer Leute, die einer zum Heilsbringer hochgejazzten Person kritisch gegenüberstehen. Das ist ja auch irgendwie gut so.
Lt www.sonntagsblatt.de (evangelisch) (05.11.25) soll Mamdani in seiner Siegesrede gesagt haben:
"Wir werden ein Rathaus schaffen, das im Kampf gegen die Geißel des Antisemitismus standhaft bleibt"
Wir werden sehen, wie er diesen Worten innerhalb seiner Königsmacher gerecht werden will/wird.
Für die aufstrebende linke Community, wie sie sich auch auf deutschen Straßen zeigt, wird dieser "erste Stern am Himmel" eine Orientierung sein.
@plueschmors
Hat er explizit das so gesagt?
Man kann aber auch mal alle verfügbaren Artikel der JA zu ihm lesen (dann hat man nicht nur „eine“ „Meinung“) oder auch den von Alesha verlinkten Artikel mal komplett lesen und nicht nur die hier präsentierten Auszüge.
Er wird sich niemals öffentlich gegen (alle) Juden stellen. Nur soweit gehen, wie es der linke Common Sense gerade noch zulässt. BDS-Fan, antizionistisch und pro palästinensisch. Intifada ist legitimer „Befreiungskampf“, Israel Genozid vorwerfen und einen jüdischen Staat ablehnen.
Er wird sich niemals öffentlich gegen (alle) Juden stellen.
Pauschal, ohne zu differenzieren, für alle Partei ergreifen, ist auch nicht der Weg. Das schließt nämlich Extremisten mit ein. Vielleicht ist ein Mittelweg das einzig Richtige.
lg Tatokala
Wenn zionistische Juden schon als Extremisten gelten und ein jüdischer Staat grundsätzlich abgelehnt wird, finde ich das schon bedenklich.
Er hat in den letzten Zeit vor der Wahl etwas zurückgerudert. Vermutlich aus Sorge um jüdische Stimmen.
Dort sah man ihn nämlich mit zunehmender Skepsis. Er hat zwar wohl immer noch ca. ein Drittel der jüdischen Stimmen bekommen, aber das waren zu Beginn seiner Kandidatur wohl noch wesentlich mehr. Frag mich aber nicht nach den Quellen. Hab in der letzten Zeit so viel dazu gelesen, dass ich es nicht mehr genau einordnen kann.
Dort sah man ihn nämlich mit zunehmender Skepsis.
Nicht nur dort. Auch bei den Demokraten ist er nicht allen ganz geheuer.
Aber er ist ganz offensichtlich jemand, der einen Nerv getroffen hat in einer Zeit, in der wohl immer mehr Bürger von Armut betroffen sein werden und Politik für die Reichen gemacht wird.
Sicher auch ein Signal an einen Präsidenten, der 42 Millionen Menschen die Lebensmittelhilfe kürzt oder streicht und gleichzeitig Bilder von seinem protzigen Marmorbad postet, im Weißen Haus alles mögliche vergoldet und den Ostflügel des Weißen Hauses abreißt, um einen protzigen Ballsaal hinzustellen.
Vielleicht auch ein Signal gegen eine Politik, wo man Leute mit großer Brutalität von der Straße weg entführt, aus Schulen und Kindergärten zerrt, und erstmal Wohnungstüren eintritt, bevor man nach Aufenthaltstitel oder der Staatsangerhörigkeit fragt. Wo derart entführten Schwangeren medizinische Hilfe verweigert wird, bis sie ihr Kind verlieren. Wo sich viele Menschen deswegen nicht mehr zur Arbeit oder in die Kirche trauen. Und wo inhaftierten Christen die Sakramente verweigert werden.
den von Alesha verlinkten Artikel mal komplett lesen und nicht nur die hier präsentierten Auszüge.
Auf jeden Fall.
Er wird sich niemals öffentlich gegen (alle) Juden stellen. Nur soweit gehen, wie es der linke Common Sense gerade noch zulässt. BDS-Fan, antizionistisch und pro palästinensisch. Intifada ist legitimer „Befreiungskampf“, Israel Genozid vorwerfen und einen jüdischen Staat ablehnen.
Mal eine blöde Frage, aber was ist "einen jüdischen Staat" ablehnen? Zum Existenzrecht Israels hat er sich ja bekannt.
Mal eine blöde Frage, aber was ist "einen jüdischen Staat" ablehnen? Zum Existenzrecht Israels hat er sich ja bekannt.
Er ist für das Rückkehrrecht aller Palästinenser und will einen Staat für Juden und Palästinenser, was bedeuten würde, dass Israel nicht mehr der sichere Hafen für Juden ist, wo sie einfach jüdisch sein können und sie über kurz oder lang untergehen würden. Schon allein demographisch gesehen.
Eine Antwort von Google auf die Frage, ob er das Rückkehrrecht aller Palästinenser befürworten würde:
Zohran Mamdani unterstützt das Rückkehrrecht der Palästinenser. Die Organisation, die ihn maßgeblich unterstützt, die Democratic Socialists of America (DSA), befürwortet explizit "das Recht aller Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Häuser und zu ihrem Eigentum".
Er würde nicht von dieser Gruppe unterstützt, bzw. dürfte dort Mitglied sein, sähe er das anders.
Eine ganz gute schon etwas differenzierte Betrachtung findet sich auch hier bei hagalil wobei mir da zu wenig auf die Democratic Socialists und ihre Haltung zu Israel eingegangen wird.
Dort geht man zumindest auch teilweise auf seinen familiären Hintergrund ein, sein Vater ist Prof für Postkoloniale Studien.
Seine Mutter wird nicht groß erwähnt, wäre aber vielleicht interessant.
Mira Nair, an acclaimed filmmaker and Mamdani’s mother, has received significant backing from Qatar since 2009. Sheikha Al-Mayassa bint Hamad Al Thani, sister of Qatar’s ruling emir, has been instrumental in this support. Al-Mayassa chairs the Doha Film Institute (DFI), which has financed several of Nair’s projects, including the $15 million budget for her 2012 film The Reluctant Fundamentalist. The DFI also organized cultural collaborations with Nair’s Maisha Film Labs, which trains filmmakers from East Africa, South Asia, and the Arab world.
Mira Nair, eine renommierte Filmemacherin und Mamdanis Mutter, erhält seit 2009 bedeutende Unterstützung aus Katar. Sheikha Al-Mayassa bint Hamad Al Thani, die Schwester des regierenden Emirs von Katar, hat maßgeblich zu dieser Unterstützung beigetragen. Al-Mayassa ist Vorsitzende des Doha Film Institute (DFI), das mehrere Projekte von Nair finanziert hat, darunter das 15-Millionen-Dollar-Budget für ihren Film „The Reluctant Fundamentalist“ aus dem Jahr 2012. Das DFI organisierte auch kulturelle Kooperationen mit Nairs Maisha Film Labs, das Filmemacher aus Ostafrika, Südasien und der arabischen Welt ausbildet.
https://diyatvusa.com/mamdani-under-fire-over-mira-nairs-ties-to-qatar-funding/
Das zeigt zumindest eine gewisse Nähe eines Teils der Familie zu Katar.
Nair previously refused an invitation to the Haifa International Film Festival, stating that Israeli government policies “privilege one religion over another.” However, she has not publicly criticized Qatar’s record on religious freedom, including its ban on public worship for non-Muslims and its reported persecution of the Baha’i minority. Notably, the global center of the Baha’i faith is located in Haifa.
Nair hatte zuvor eine Einladung zum Internationalen Filmfestival von Haifa abgelehnt und erklärt, dass die Politik der israelischen Regierung „eine Religion gegenüber einer anderen privilegiert“. Allerdings hat sie Katars Bilanz in Bezug auf Religionsfreiheit, darunter das Verbot öffentlicher Gottesdienste für Nicht-Muslime und die gemeldete Verfolgung der Bahai-Minderheit, nicht öffentlich kritisiert. Bemerkenswert ist, dass sich das weltweite Zentrum des Bahai-Glaubens in Haifa befindet.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Aus der Jerusalem Post über Yahoo gefunden.
https://www.yahoo.com/news/articles/mamdani-mother-collected-millions-qatari-013926930.html
Das zeigt zumindest eine gewisse Nähe eines Teils der Familie zu Katar.
Na und? Damit sind sie nicht alleine: https://www.deutschlandfunk.de/trump-sichert-katar-militaerischen-schutz-vor-angriffen-zu-104.html
Überhaupt, wenn man sich mal die Beziehung amerikanischer Regierungen, Politiker und Wirtschaftsleuten zu arabischen Machthabern anschaut...
Was sagt uns das jetzt also?
Ganz ehrlich, unabhängig von meiner eigenen Meinung zum Thema Israel:
Der Bürgermeister von New York hat m.W. keine außenpolitischen Kompetenzen. Die Leute, die ihn gewählt haben, interessiert der Nahostkonflikt nicht oder nur peripher. Die haben ganz andere Prioritäten, Sorgen und Nöte. Zum Beispiel die Sozialpolitik, und nicht zuletzt damit scheint er ja gepunktet zu haben.
Und er hat sich schon mehrfach gegen Antisemitismus geäußert und, wie gesagt, sich schon mit jüdischen Anschlagsopfern solidarisiert. Zusammengenommen mit dem hagalil-Artikel würde ich jetzt erstmal nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass demnächst in New York vermehrt Kippaträger verprügelt und Synagogen angegriffen werden und Juden auswandern müssen.
Im Moment bin ich daher geneigt, seine Wahl als positives Signal zu sehen.
Es wird sich zeigen, wie seine Politik tatsächlich ausfällt. Was von seinen Versprechungen übrig bleibt. Das Gute für ihn ist, dass die Republikaner und auf alle Fälle Trump an jeglichen Misserfolgen schuld sein werden. Ist doch schon mal was.😉
Und er hat sich schon mehrfach gegen Antisemitismus geäußert und, wie gesagt, sich schon mit jüdischen Anschlagsopfern solidarisiert.
Blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. 🙂 Alles andere hätte seine Chancen auf irgendwelche jüdischen Stimmen gegen Null gefahren. Und dann hätte er nicht gewinnen können.
Sagt dir die IHRA-Antisemitismus Definition etwas? Er lehnt diese ab und wird die von seinem Vorgänger getroffene Entscheidung dafür wohl rückgängig machen. Außerdem wird er nach seinen Möglichkeiten Forderungen von BDS in seiner Politik umsetzen.
Die Leute, die ihn gewählt haben, interessiert der Nahostkonflikt nicht oder nur peripher.
Sorry, aber träum weiter.
Die Mehrheit der Muslime ist antisemitisch geprägt und Palästina ist da durchaus auch ein großes Thema. Wenn vielleicht auch nicht wahlentscheidend. Aber wenn man weiß, dass der Bürgermeister auf „der eigenen“ Seite ist, kann man sich vielleicht auch etwas freier äußern oder auch mal handeln. Und leider sind viele junge Linke davon überzeugt (Antikolonialismus sei Dank), dass Israel ein Unrechtsstaat ist und das überträgt sich leider auch auf Juden, die Israel lieben, als Soldaten in der IDF waren oder auch nur einen Davidsstern tragen.
Es wäre schön, wenn sich die Befürchtungen eines Teils der jüdischen Bevölkerung nicht! bestätigen würden.
Es wird sich zeigen, was kommt.
Im Moment bin ich daher geneigt, seine Wahl als positives Signal zu sehen.
Wundert mich nicht wirklich.
Es wird sich zeigen, wie seine Politik tatsächlich ausfällt. Was von seinen Versprechungen übrig bleibt.
Ist immer so. Trifft alle Politiker.
Das Gute für ihn ist, dass die Republikaner und auf alle Fälle Trump an jeglichen Misserfolgen schuld sein werden.
Auch das ist immer so. Trump schiebt alles auf Biden, und in Deutschland sind immer die Grünen schuld. Oder überhaupt die Linken.
Sagt dir die IHRA-Antisemitismus Definition etwas?
Nein, aber guck ich mir noch an.
Zum Rest:
Also für Dich war Mamdanis Haltung zu Israel und den Palästinensern wahlentscheidend, und so Sachen wie Lebenshaltungskosten und Co sowie die Unzufriedenheit mit Trump haben nur eine Nebenrolle gespielt?
Wundert mich nicht wirklich.
Ja. Den Ruf als Linke habe ich mir wohl ehrlich verdient.
Also für Dich war Mamdanis Haltung zu Israel und den Palästinensern wahlentscheidend, und so Sachen wie Lebenshaltungskosten und Co sowie die Unzufriedenheit mit Trump haben nur eine Nebenrolle gespielt?
Das habe ich so nicht gesagt. Für die meisten Muslime wird mit ausschlaggebend gewesen sein, dass er Muslim ist und auch wie er auf Israel blickt und dass sie sich aus dem ersteren die unterschiedlichsten Dinge erhoffen. Ein Cem oder auch ein Nouripur hätten mit ähnlichem sonstigen Programm hätten dort vermutlich weit weniger gepunktet. Selbst wenn sie ihm in Sachen Ausstrahlung nahe kämen.
Seine Versprechen in Bezug auf die Sozialpolitik klingen mir etwas zu utopisch, um umsetzbar zu sein. Kamen aber sicherlich gerade bei vielen jüngeren Leuten gut an.
Natürlich sehe ich dahinter auch ein „Jetzt zeige ich es Trump!“ - Wahlverhalten.
Außerdem wirkt er smart und sieht ganz gut aus. Sicherlich auch mit ein Grund für ihn zu stimmen. Auch wenn das wohl kaum jemand zugäbe. Jemand der charismatisch wirkt und ganz gut aussieht und dazu viel verspricht, hat meist ganz gute Voraussetzungen.
Vor allem wenn er dann auch noch neu ist.
Veröffentlicht von: @ga2Natürlich sehe ich dahinter auch ein „Jetzt zeige ich es Trump!“ - Wahlverhalten.
Nachvollziehbar.
Außerdem wirkt er smart und sieht ganz gut aus. Sicherlich auch mit ein Grund für ihn zu stimmen. Auch wenn das wohl kaum jemand zugäbe.
Jemand der charismatisch wirkt und ganz gut aussieht und dazu viel verspricht, hat meist ganz gute Voraussetzungen.Vor allem wenn er dann auch noch neu ist.
Das ist aber bei einem Karl-Heinz oder Kevin nicht viel anders.
Mit dem Unterschied, dass dann vermutlich nicht nach der Bedeutung des Namens gegoogelt wird.
Das ist aber bei einem Karl-Heinz oder Kevin nicht viel anders.
Mit dem Unterschied, dass dann vermutlich nicht nach der Bedeutung des Namens gegoogelt wird.
Das verstehe ich nicht so ganz. Was willst du mir damit sagen?
Veröffentlicht von: @ga2Das ist aber bei einem Karl-Heinz oder Kevin nicht viel anders.
Mit dem Unterschied, dass dann vermutlich nicht nach der Bedeutung des Namens gegoogelt wird.Das verstehe ich nicht so ganz. Was willst du mir damit sagen?
Wenn der Karl-Heinz oder Kevin neu ist, werden auch hohe Erwartungen in ihn gesetzt.
Aber die Suche nach der Bedeutung seines Namens bleibt (vermutlich) aus.
Und ein gutes Aussehen und charismatisches Auftreten schaden ja nie, wenn man sich um ein öffentliches Amt bewirbt.
Da ich mit Mamdanis Vornamenanalyse hier begonnen habe, fühle ich mich natürlich angesprochen.
Wenn der Karl-Heinz oder Kevin neu ist, werden auch hohe Erwartungen in ihn gesetzt.
Aber die Suche nach der Bedeutung seines Namens bleibt (vermutlich) aus.
Im Zuge seines Wahlsieges wurde sich auf Jesus.de über die Bedeutung von Trumps Vornamen ebenfalls ausgetauscht:
Er leitet sich vom proto-keltischen Wort dumno-ualos ab, was so viel wie „Weltherrscher“, „König der Welt“ oder „großer Häuptling“ bedeutet.
thebump.com
Insofern wird hier nicht mit doppelten Standards oder rassistischen Motiven gedacht.
Die Wahl und Bedeutung eines Vornamens ist identitätsstiftend und auch psychologisch wirkungsvoll.
Beispielhaft ist dafür auch die Wahl unserer Usernamen auf jesus.de.
Vermutlich willst du mit chai etwas ausdrücken, wie auch Goldapfel, Black Jack, Pankratius ....
Bei mir erstreckt sich das Ergründen nicht nur auf (Vor-)Namen. Ich habe von Haus aus eine Vorliebe für Etymologie.
Insofern wird hier nicht mit doppelten Standards oder rassistischen Motiven gedacht.
Wir hatten da auch den Fall, wo m.M.n. durchaus durchklang, dass jemand mit dem Namen wohl eher keine gute Politikerin ist. Der Verweis auf politische Fehlleistungen hätte vollkommen gereicht.
Die Wahl und Bedeutung eines Vornamens ist identitätsstiftend und auch psychologisch wirkungsvoll.
Nicht unbedingt.
Viele, wenn nicht die meisten, wissen gar nicht, was ihr Name bedeutet.
Viele, wenn nicht die meisten, wissen gar nicht, was ihr Name bedeutet.
Das wird beim Aussuchen eines Nicknamens eher nicht der Fall sein
Inzwischen ist in der Presse (SPIEGEL) zu lesen, dass sich Elif Eralp schon aufs Bürgermeisteramt in Berlin freut. Ihr Vorname würde passen.
Wie die LINKE ihr Antisemitismusproblem weiter angeht, wird sich am 15.11., dem nächsten Parteitag, zeigen.
Debatte über Antisemitismus überschattet erneut Parteitag der Berliner Linken
Das wird beim Aussuchen eines Nicknamens eher nicht der Fall sein
Stimmt.
Wobei mein Nickname hier das ganz banale Zusammenziehen der Anfangssilben meines Vor- und (damaligen) Nachnamens ist.
Wobei mein Nickname hier das ganz banale Zusammenziehen der Anfangssilben meines Vor- und (damaligen) Nachnamens ist.
Nun bedenke mal den Output. Und wie die Bedeutung zum ehrenamtlichen Job einer Moderatorin passt! 😀
Nachtrag: 😉
Veröffentlicht von: @marthaIm Zuge seines Wahlsieges wurde sich auf Jesus.de über die Bedeutung von Trumps Vornamen ebenfalls ausgetauscht:
Er leitet sich vom proto-keltischen Wort dumno-ualos ab, was so viel wie „Weltherrscher“, „König der Welt“ oder „großer Häuptling“ bedeutet.
thebump.com
Das ist mir entweder entgangen oder war mir nicht genug beachtenswert.
(Oder ich dachte mir, dass ich ja nicht überall meinen Senf dazugeben muss 😉 )
Die Wahl und Bedeutung eines Vornamens ist identitätsstiftend und auch psychologisch wirkungsvoll.
Beispielhaft ist dafür auch die Wahl unserer Usernamen auf jesus.de.
Vermutlich willst du mit chai etwas ausdrücken, wie auch Goldapfel, Black Jack, Pankratius ....
Die Wahl und Bedeutung des Vornamens wird ja in der Regel von den Eltern getroffen.
Und es gibt genug Menschen, die mit ihrem Namen hadern, weil sie mit dieser Identität nicht so glücklich sind.
Meinen Usernamen hab ich mir selber rausgesucht - man kann sich denken, dass ich gerne Tee trinke.
Martha hat dir ja bereits geantwortet. Sein Name war mir völlig egal und ich kann immer noch nicht nachvollziehen, wieso du das mit meinem Beitrag verknüpft hast.
Ich habe da für mich keine Verbindung.
Das habe ich so nicht gesagt. Für die meisten Muslime wird mit ausschlaggebend gewesen sein, dass er Muslim ist und auch wie er auf Israel blickt und dass sie sich aus dem ersteren die unterschiedlichsten Dinge erhoffen.
Das kann ich schlecht einschätzen. Ich weiß nicht, welche Rolle der Blick auf Israel für amerikanische Muslime spielt.
Seine Versprechen in Bezug auf die Sozialpolitik klingen mir etwas zu utopisch, um umsetzbar zu sein.
Sicher.
Aber das machen doch Politiker aller Couleur.
Natürlich sehe ich dahinter auch ein „Jetzt zeige ich es Trump!“ - Wahlverhalten.
Auf jeden Fall. Zeigte sich ja auch außerhalb New Yorks, es wurde ja auch anderswo gewählt. Und bemerkenswerter Weise gewannen die Demokraten auch in tiefroten Gebieten. Offenbar haben auch viele Wähler der Republikaner genug von Trump.
Außerdem wirkt er smart und sieht ganz gut aus. Sicherlich auch mit ein Grund für ihn zu stimmen. Auch wenn das wohl kaum jemand zugäbe. Jemand der charismatisch wirkt und ganz gut aussieht und dazu viel verspricht, hat meist ganz gute Voraussetzungen.
Vor allem wenn er dann auch noch neu ist.
Auch das, ja. Nicht zuletzt war es wohl auch eine positive und optimistische Ausstrahlung. Es war schon von einem Gute-Laune-Wahlkampf die Rede.
Für diesen Beitrag gibt es eine GELBE KARTE (Diskriminierung aufgrund Reliligion; siehe mein Posting) - mfg fr 🙂 sch80-mod
Man muss auch nicht jede Meinung der Jüdischen Allgemeinen einfach so ohne nachzudenken, übernehmen.
Der Typ ist Moslem. Das sagt schon alles. Dazu brauche ich weder eine jüdische noch sonst eine Zeitung.
Aber über dem Jubel des Siegs der Demokraten sollte vor allem auch die besorgte jüdische Sicht zur Sprache kommen, die ja weltweit gerade massiv zurückgedrängt wird.
@plueschmors
Der Typ ist Moslem.
Toll, wie einfach man Leute in Schubladen stecken kann.
die besorgte jüdische Sicht
Ich wage zu bezweifeln, daß diese Sicht stellvertretend für alle jüdischen New Yorker steht. Vielleicht sollte man sich erstmal darüber informieren, wie die Statistik diesbezüglich aussieht.
Vielleicht sollte man sich erstmal darüber informieren, wie die Statistik diesbezüglich aussieht.
Statistiken sind Lügen. Vielleicht sich einfach mal mit Juden unterhalten? Kommt sicher besser.
@plueschmors New York ist ja auch praktisch um die Ecke.
New York ist ja auch praktisch um die Ecke.
Genauso wie ich. Aber Internet macht es möglich, dass man sich mit einem New Yorker unterhalten kann, obwohl man seine eigenen deutschen Nachbarn nicht kennt.
😉
@plueschmors
Genauso wie ich.
Und deine Meinung wäre auch nur eine von vielen anderen Positionen, wenn ich jetzt als Außenstehender "die christliche Meinung" erforschen wollen würde.
Und deine Meinung wäre auch nur eine von vielen anderen Positionen, wenn ich jetzt als Außenstehender "die christliche Meinung" erforschen wollen würde.
Genau. Darum riet ich schon zum Plural: "Mit Juden" und nicht "mit einem Juden", worauf sich ja Statistiken gründen, dass sie eine unbedeutende Anzahl gewisser Bürger befragen, um auf die Allgemeinheit zu schließen.
@plueschmors ...was von der praktischen Durchführbarkeit schon mal ausfällt.
Über verschiedene Positionen kann man sich allerdings übers Internet informieren.
Veröffentlicht von: @plueschmorsNew York ist ja auch praktisch um die Ecke.
Genauso wie ich. Aber Internet macht es möglich, dass man sich mit einem New Yorker unterhalten kann, obwohl man seine eigenen deutschen Nachbarn nicht kennt.
😉
Ja klar. Und dann wird mir dieser vollkommen unbekannte New Yorker garantiert sofort und vollkommen frei von seinen Ängsten und Befürchtungen erzählen.
Nachtrag: Das mach ich dann nicht nur mit einem New Yorker, sondern gleich mit ganz vielen.
Und dann wird mir dieser vollkommen unbekannte New Yorker garantiert sofort und vollkommen frei von seinen Ängsten und Befürchtungen erzählen.
Da geht man einfach in die jüdische Community und hört sich um, liest jüdische Kommentare usw.
Veröffentlicht von: @plueschmorsMan muss auch nicht jede Meinung der Jüdischen Allgemeinen einfach so ohne nachzudenken, übernehmen.
Der Typ ist Moslem. Das sagt schon alles.
Und fertig ist das Urteil ... zack!
L'CHaim
@plueschmors
Hej plueschmors,
aus den Spielregeln:
"Als Nutzer verpflichtest du dich, keine Beiträge mit einem oder mehreren der folgenden Inhalte zu veröffentlichen:
- Beleidigungen, Entwürdigungen und Diskriminierungen von Personen, insbesondere aufgrund Ihrer Religion, Herkunft, Nationalität, körperlichen Verfassung, Einkommensverhältnisse, sexuellen Identität, Alters oder Geschlechts.
Dass von daher...
"Der Typ ist Moslem. Das sagt schon alles."
... völlig unmöglich ist, sollte eigentlich klar sein.
Ich gestehe ja, dass mein erster Gedanke zur GK-Begründung war: "Der Typ ist aus Hamburg. Das sagt schon alles". Aber das wäre natürlich genauso chartawidrig gewesen; und genauso ... äähh... intelligent...
Freundliche Grüße
fr 🙂 sch
@frosch80-mod Gut. Ich habe mich im Übrigen bei der "gottlosen DDR, die von den Deutschen ins Haus geholt wurde" (oder so ähnlich) auch schon diskriminiert gefühlt.
lg Tatokala
Ach, Donalt Trump wird dort das Militär einsetzen, den BM verhaften und ihn vielleicht irgendwo heimlich hinrichten oder abschieben. Maxcht euch keine Sorgen, NY ist fest unter der hand der Repis.
Veröffentlicht von: @meriadocAch, Donalt Trump wird dort das Militär einsetzen, den BM verhaften und ihn vielleicht irgendwo heimlich hinrichten oder abschieben. Maxcht euch keine Sorgen, NY ist fest unter der hand der Repis.
Nein, das ist NY nicht.
Der BIG APPLE ist ein eigener Kosmos und steht eben nicht für den Rest der USA ... mehr multikulti, liberal, weltoffener, z.T. elitärer und intellektueller.
Da ist der "Trump-Tower" nicht hoch genug 😉
L'Chaim