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"Uns bleiben noch zwei Jahre, um unsere Gesellschaft zu retten"

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Anonymous
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"Uns bleiben noch zwei Jahre, um unsere Gesellschaft zu retten"

Dass der Kapitalismus gerade zielgenau vor eine Wand fährt ist ja eher schon eine Binsenweisheit, interessant ist hier aber der Autor, der durch analysieren genau dieses Kapitalismus zum Milliardär geworden ist.

Hedgefonds-Manager Ray Dalio ist einer der großen Profiteure des kapitalistischen Systems. Und doch warnt er nun vor seinen Auswüchsen. Der Milliardär fürchtet eine Revolution, wenn sich nicht bald etwas ändert.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/hedgefonds-manager-warnt-uns-bleiben-noch-zwei-jahre-um-unsere-gesellschaft-zu-retten_id_10561691.html

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Anonymous
 Anonymous
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Er warnt vor Dingen, vor denen auch hier zu Lande gewarnt wird.
Passend dazu: https://www.jesus.de/anzahl-der-tafel-nutzer-steigt-auf-16-millionen-erf/

Ich bin da hin und her gerissen. Natürlich lindern die Tafeln Not, andererseits wären wir alle bestimmt schon lange wegen der Armut auf der Straße und würden demonstrieren würde es die Tafeln nicht geben.

Es ist unwürdig solche Zustände in einem reichen Land zu haben und doch zeigt es nur im Kleinen wie es auch im Großen ist.

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26 Antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523

Bei den TAfeln werden viele Lebensmittel verteilt, die ansonsten von den Supermärkten einfach entsorgt werden. (Nicht nur wegen Haltbarkeit, sondern auch solche Dinge wie: eingedellte KOnservendosen, zerbrochene Schokolade etc.)
Insofern finde ich Tafeln eine äußerst wichtige Einrichtung. Ich denke, daß längst nicht alle, die berechtigt wären, dies nutzen. Gut, wenn es mehr werden.

tatokala antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Warum sind die Tafeln eine wichtige Einrichtung?
Weil in einem reichen Land zu viele Menschen arm sind.
Und genau das kritisiere ich.
Die Tafeln sind eines reichen Staates unwürdig.

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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523

Unwürdig ist, wie mit Ressourcen umgegangen wird.

tatokala antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @tatokala

Unwürdig ist, wie mit Ressourcen umgegangen wird.

Das auch. Unwürdig ist es auch, dass Menschen auf die Tafel angewiesen sind.

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Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2870

Warum sind die Tafeln eine wichtige Einrichtung?

Ist hier das Thema, dass das Wirtschaftssystem in den USA innerhalb der nächsten 24 Monate Zusammenbricht, oder ist der Thread ein Gerechtigkeitsdskussion? Beides ist okay.

Weil in einem reichen Land zu viele Menschen arm sind.

Arm wird verschieden definiert. Man musste zuerst im Einzelnen festlegen, was Armut ist. Was es auf jeden Fall in Deutschland gibt, sind Menschen, ob selbst verschuldet, oder z. B. durch Krankheit hilfsbedürftig sind. Die sind allerdings im weltweiten Vergleich nicht arm. Selbst wenn man die essentiellste Werteinheit (Kalorien) zusammen, haben die Menschen es im Weltvergleich gut.

Und genau das kritisiere ich.
Die Tafeln sind eines reichen Staates unwürdig.

Nein, wir sind eine Nation dessen sozialen Leistungen auf dem Weltniveau zur Spitze gehört. Das ist auch der Grund warum in Europa Deutschland das Land ist, in das die meisten Menschen aus den armen Ländern strömen. Auch aus europäischen Ländern kommen Menschen nach Deutschland, weil unser Sozialsystem auch ganz ohne Arbeit ganz gut leben lässt.
Über Optimierung des Sozialsystem kann man gerne reden, aber wer den Stab über die sozialen Leistungen bricht, ist inkompetent und weiß nicht was für einen Wert unserer Sozialsystem hat.

Zur Tafel.
Natürlich ist etwas wie die Tafel sinnvoll. Das fängt ganz banal damit an, dass Lebensmittel, die nicht marktfähig sind, nicht weggeworfen werden. Das zeigt auch, dass die Kaufleute ein Interesse haben etwas positives beizutragen, denn würden sie diese Lebensmittel wegwerfen, dann könnten sie mehr Lebensmittel verkaufen. Es gäbe so einen höheren Bedarf die Lebensmittel zu kaufen.
Darüber hinaus ist es sinnvoll. Auch wenn dafür gesorgt ist, dass jeder zu genug Essen hat und jeder an der medizinischen /pflegerischen Versorgung angeschlossen ist. Obwohl jeder zum Arzt gehen kann und behandelt wird, ist es sinnvoll daß Vereine mit Wagen rausfahren und kostenlose Versorgung anbieten und der Staat fordert auch die Vereine. Sonst gäbe es in der Drogenszene und unter den Obdachlosen ein größeres Übel.
Gäbe es an Harz IV das doppelte, oder dreifache an dem, was sich aus dem Warenkorb errechnet, dann wäre es trotzdem sinnvoll, wenn es als Ergänzung etwas wie die Tafel gibt. Was den allgemeinen Wohlstand betrifft, so ging es uns selten so gut, wie es sich die letzten zehn Jahre entwickelte. Das liegt auch daran, dass viele eine Arbeit haben und sich, falls nicht für eine Arbeit qualifizieren können. Es gibt allerdings und das wird es immer geben, Menschen die durch das Netz fallen. Da helfen keine pauschalen Regelungen des Staates allein. Auch unverschuldet kann man durch die sozialen maschen fallen. Bei plötzlicher Krankheit z. B.. Solche Probleme kann man nur verbessern, aber nie lösen. Deswegen ist jenseits der Vorwürfe, die weil es die Tafel gibt, die Tafel sinnvoll. So mancher Vorwurf hat da selbstgedrehten Selbstgerechtigkeit als Hintergrund. Nicht immer, aber auch.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ist hier das Thema, dass das Wirtschaftssystem in den USA innerhalb der nächsten 24 Monate Zusammenbricht, oder ist der Thread ein Gerechtigkeitsdskussion? Beides ist okay.

Es ging auch darum, dass in den USA die Schere zwischen arm und reich immer wieder auseinander ging und da kam die Meldung dass hier diejenigen, die zur Tafel gehen auf neuem Rekordstand sind... deshalb die Tafel...

Die Tafel ist ab einem gewissen Grad ungerecht. Denn mit Berechtigungsschein kannst du für 1 Euro einkaufen gehen... hast du einen Euro zu viel verdient darfst du nicht... hast aber am Ende weniger als der der darf, weil du den Weg zur Arbeit noch finanzieren musst...

Nun. Die Tafeln wurden eingerichtet, weil eben hartz 4 wohl doch nicht reicht. Wenn es aber reicht, so sollte dann jeder zur Tafel gehen dürfen... Scheinbar bist du der Meinung dass hartz 4 reicht. Dann sind die Tafeln ungerecht für all die, die nicht hin dürfen.

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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523
Veröffentlicht von: @monkeymonk

Die Tafeln wurden eingerichtet, weil eben hartz 4 wohl doch nicht reicht.

Kommt drauf an, was man für Ansprüche hat. Zum Essen kaufen reicht es allemal. Zumindest wenn man alleine lebt.

tatokala antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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Wenn man in einem Haushalt mit mehren lebt auch, den für jeden Kopf gibt es dasselbe Budget. Dies obwohl Lebensmittel in größeren Mengen billiger werden.

orangsaya antworten
mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @orangsaya

Wenn man in einem Haushalt mit mehren lebt auch, den für jeden Kopf gibt es dasselbe Budget

unsinn. -> https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_II#Regelbedarf

mrb-ii antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2870

Es ging auch darum, dass in den USA die Schere zwischen arm und reich immer wieder auseinander ging und da kam die Meldung dass hier diejenigen, die zur Tafel gehen auf neuem Rekordstand sind... deshalb die Tafel...

So lese ich das Eröffnungsposting nicht, ist aber egal ich habe mich ja darauf eingelassenen. Sonst hätte ich deine Antwort als Thema verfehlt eingelassen. Es ist normal, daß sich Themen während des Verlaufs verlagern.
Zur Schere zwischen arm und reich habe ich etwas gesagt. Leider hast du nicht geantwortet sondern dich wiederholt.
Ich habe deutlich gemacht, dass die Tafel sinnvoll ist und es auch begründet. Dem, dem ich nicht zustimme ist, dass die Menschen nicht genug Essen hätten, wenn es die Tafel nicht gibt.
Wer nach dem Warenkorb einkauft, hat genug zum Essen, Punkt.
Das Geld bekommt jeder bedürftige,wenn er es beantagt. Das mehr Menschen die Tafel nutzen muss nicht daran liegen, dass die Armut steigt. Seit ich denke, wird das geprädigt und es traf nie ein sondern es gab Schwankungen. Meistens je, nach Konjunktur. Das zeigt auch auf, wie nötig der Kapitalismus ist, weil daraus ja die staatlichen Zuwendungen finanziert werden, bzw. kann. Die die Zahl der Inanspruchnahme kann auch andere Gründe als das was du sagst, haben. Zunächst gab es die Tafel nur in Großstädte, mittlerweile sind sie gewachsen und gibt es die Tafel in der Provinz. Mehr Menschen haben also überhaupt die Möglichkeit zur Tafel zu gehen. Das andere sind die Zuwanderer, wie ich beirs geschrieben habe, kommen sogar aus EU Ländern Zuwanderer, die sich an das deutsche soziale Netz hängen. Hinzu kamen Menschen, die als Flüchtlinge zusammengefasst werden. Es geht nicht, um die Frage, ob es richtig ist
Es geht um die Ursache, warum die Zahl steigend ist. Das sie ist gestiegen, weil die Tafel das Angebot auf das Land erweitert wurde. Das im Übrigen mit staatlicher Hilfe, auf den im Zusammenhang gerne geschimpft wird. Und weil durch die Zuwanderung das Klientel gestiegen ist. Es ist einfach und billig den Staat und Kapitalismus dafür verantwortlich zu machen und für schuldig erklären.

Die Tafel ist ab einem gewissen Grad ungerecht. Denn mit Berechtigungsschein kannst du für 1 Euro einkaufen gehen... hast du einen Euro zu viel verdient darfst du nicht... hast aber am Ende weniger als der der darf, weil du den Weg zur Arbeit noch finanzieren musst...

Ja, auf der anderen Seite gibt es immer Bemessungsgrenzen und weitere Ermessensspiwlraume müssen eine Grenze haben. Wenn es zu Ungerechtigkeiten führt, dann ist hier die Tafel gefordert ein neues Konzept zu erarbeiten. Ich denke wie man es macht, es wird sich immer eine Ungerechtigkeit finden.

Nun. Die Tafeln wurden eingerichtet, weil eben hartz 4 wohl doch nicht reicht. Wenn es aber reicht, so sollte dann jeder zur Tafel gehen dürfen... Scheinbar bist du der Meinung dass hartz 4 reicht. Dann sind die Tafeln ungerecht für all diejenigen, die nicht hin dürfen.

Die Ursachen, warum es nicht reicht, sind aber ganz verschieden und ist nicht der alleinige Grund, warum man sich Lebensmittel bei der Tafel holt. Wäre die Bemessungsgrenze ein andere, dann würden noch mehr Menschen sich Lebensmittel über die Tafel besorgen. Würde man, um mal eine Zahl zu nennen, die Bemessungsgrenze etwas unter dem Durchschnittsverdienst, würden noch mehr Menschen zur Tafel gehen. Zu Tafel dürfen aber nur Menschen die knapp bei Kasse sind. Da bietet sich die Tafel als sinnvolle Ergänzung an. Das heißt aber nicht, dass deswegen die Tafel sinnlos ist. Es ist sinnvoll und es zeigt sich, dass obwohl einige in einer sozialen Schieflage sich befinden, wir auf einen hohen Niveau befinden denn sonst könnte die Tafel nicht so verteilen, sondern müsste, um dem Elend zu begegnen, prüfen ob die Person überhaupt hungert.

orangsaya antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @orangsaya

So lese ich das Eröffnungsposting nicht, ist aber egal ich habe mich ja darauf eingelassenen

Naja, im verlinkten Artikel wurde das geschrieben... aber vermutlich sind die amerikanischen Verhältnisse auf Grund des fehlenden Sozialsystems und des Problems fehlender Krankenversicherungen von viel größer...

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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @monkeymonk

aber vermutlich sind die amerikanischen Verhältnisse auf Grund des fehlenden Sozialsystems und des Problems fehlender Krankenversicherungen von viel größer...

Die Krankenversicherung fehlt uns auch immer mehr. Ich bekomme einen Facharzttermin erst in ein paar Monaten weil ich gesetzlich versichert bin und muss dringend benötigte verschreibungspflichtige Medikamente selbst bezahlen weil die nur Fachärzte auf Kassenrezept verordnen dürfen. Wer da keine 100 Euro im Monat übrig hat …

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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @engelss

Die Krankenversicherung fehlt uns auch immer mehr. Ich bekomme einen Facharzttermin erst in ein paar Monaten weil ich gesetzlich versichert bin und muss dringend benötigte verschreibungspflichtige Medikamente selbst bezahlen weil die nur Fachärzte auf Kassenrezept verordnen dürfen. Wer da keine 100 Euro im Monat übrig hat …

Ich kenne das so, dass wenn man beim Facharzt Patient ist, dort auch Rezepte bekommt, ohne dass man jedes mal in die Sprechstunde geht und bei jedem Termin gleich wieder den nächsten ausmachen kann...

Und der Hausarzt dürft doch eigentlich schon die Rezepte ausstellen, wenn dies vom Facharzt dem Hausarzt übermittelt wurde, oder?
Also ich bin im Hausarztmodell... es läuft alles über den Hausarzt.

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @monkeymonk

Ich kenne das so, dass wenn man beim Facharzt Patient ist, dort auch Rezepte bekommt, ohne dass man jedes mal in die Sprechstunde geht und bei jedem Termin gleich wieder den nächsten ausmachen kann...

Veröffentlicht von: @monkeymonk

Und der Hausarzt dürft doch eigentlich schon die Rezepte ausstellen, wenn dies vom Facharzt dem Hausarzt übermittelt wurde, oder?

Schon möglich. Was soll der Facharzt aber übermitteln oder wie werde ich Patient wenn ich erst in 3 Monaten einen Termin bekomme weil ich nicht privat versichert bin? Und wie sollen Menschen von 400 Euro Hartz IV im Monat 100 Euro für Privatrezepte übrig haben?

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @engelss

Schon möglich. Was soll der Facharzt aber übermitteln oder wie werde ich Patient wenn ich erst in 3 Monaten einen Termin bekomme weil ich nicht privat versichert bin? Und wie sollen Menschen von 400 Euro Hartz IV im Monat 100 Euro für Privatrezepte übrig haben?

Dem Hausarzt die Sache erklären und eine Einweisung in ein Krankenhaus verlangen - oder bei der Krankenkasse anrufen... die machen jetzt auch Termine aus beim Facharzt und können vielleicht mehr Druck machen.

Nachtrag vom 20.10.2019 0920
so funktioniert das:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/arzttermin-so-werden-kassenpatienten-rasch-behandelt-a-1073455.html

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @monkeymonk

Dem Hausarzt die Sache erklären und eine Einweisung in ein Krankenhaus verlangen - oder bei der Krankenkasse anrufen... die machen jetzt auch Termine aus beim Facharzt und können vielleicht mehr Druck machen.

Ich habe die 100 Euro ja und zahle lieber als ins KH zu gehen. Terminvereinbarung durch Krankenkasse hatte ich auch vor.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Trotzdem ist es gut Bescheid zu wissen. Die Krankenkassen machen einen Termin binne 4 Wochen aus, oder machen einen Termin in der Krankenhaus Ambulanz, falls kein Facharzttermin zu bekommen ist.

Ein guter Hausarzt sollte das auch wissen und ggf. den Patienten auch die Nummer mitgeben können oder in besonderen Fällen zb. bei ältern Menschen ohne Angehörige das auch in die Wege leiten können.

Wir sind alle füreinander verantwortlich - nur nehmen Viele diese Verantwortung leider nicht mehr an.

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Orangsaya
(@orangsaya)
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Irgendwie ist diese Auseinandersetzung eine Wohlstands Diskussion.
Die Tage hat mir jemand geschrieben, der chronisch krank ist, dass er für das Gesundheitssystem dankbar ist,weil es ihm die nötigen Hilfsmittel bietet.
Es ist eine Frage der Perspektive. Ist das Glas halb voll, oder halb leer. Darüber lässt sich lebhaft streiten.

Die Art der medizinischen Versorgung hat sich geändert. Früher war es so, daß man pro Quartal nur einen Hausarzt besuchen durfte. Dieser hat dann, wenn er einen Facharzt dazu braucht eine Überweisung geschrieben. Sonst hätte die Kasse nicht gezahlt. Der Hausarzt war als Heiler universeller und behandelte ein breiteres Spektrum. Heute ist der Hausarzt mehr der Navigator und delegiert die Behandlung. Das ist aber nicht der einzige Grund. Ein Facharzt hat bei der Verordnung nicht die Beschränkung wie der Hausarzt. Der Diabetologe kann viel problemloser Insolin verordnen und vor allem entscheiden, welches Insolin das richtige ist. Der Hausarzt läuft Gefahr, daß seine Verordnung nicht bezahlt wird.
Fachärzte wären nicht so überlaufen, wenn der Hausarzt ohne möglichen finanzielle Nachteile behandeln würde. Auf der anderen Seite gibt es Regionen, da ist es ein Problem überhaupt einen Hausarzt zu finden. Die Ärzte scheinen lieber in Düsseldorf und München leben zu wollen, weil die Großstadt mehr bietet. Das zeigt auch auf, dass die Problematiken, die es zweifellos gibt, auf unseren Wohlstand basieren.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @orangsaya

Es ist eine Frage der Perspektive. Ist das Glas halb voll, oder halb leer.

1982 war das Glas dann ganz voll und ich verlange, dass die Politik es wieder auffüllt.

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Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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1982 war das Glas dann ganz voll und ich verlange, dass die Politik es wieder auffüllt.

1982 war das Glas nicht ganz voll. Ich mache es aber nicht so, wie du und mache es von einer Person. (Kohl) abhängig und auch nicht von einer Partei. Die wirtschaftliche Entwicklung nahm schon Mitte der Sechziger ihren Lauf. Das hatte mit verschieden Faktoren zu tun wie z. B. den Vietnamkrjeg. Der Export zum wichtigsten Handelspartner kam ins Stocken und Deutschland finanzierte mit den Krieg und die Folgen. Hinzu kam, dass eine neue Kongress kam. Das war Japan. Der Verlauf dieser Entwicklung war früher und Ende der Achtziger standen wir kurz vor einer klassischen Rezession. Wir hatten mehr Güter als Geld. Der Fall des Eisernen Vorhang hat dieses Problem gelöst. Das war Glück. Wir mussten nicht mehr mit einem Defizit die Autos nach Afrika liefern. Sogar die Gebrauchtwagen, die ebenfalls auf Halde standen, konnten gewinnbringend verkauft werden. Nach meiner Einschätzung hätte Schmidt als Kanzler ähnlich die Probleme angegangen. Das bis zum Jahr des Endes seiner Kanzlers haft in Deutschland die Gläser voll waren, ist falsch. Es floss kein Milch und Honig, sondern im normalen auf und ab der Konjunktur war es eine schwierige Zeit.

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Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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aber vermutlich sind die amerikanischen Verhältnisse auf Grund des fehlenden Sozialsystems und des Problems fehlender Krankenversicherungen von viel größer...

In den USA besteht ein ganz anderer Anspruch. Während wir in Deutschland die Verantwortung für Nächstenliebe/Solidarität an den Stadt delegieren. Die Bereitschaft nichtstaatliche Organisationen zu gründen, die medizinische und andere mildtatige Arbeit leisten, ist viel größer. Nicht nur national, sondern auch international. Die Amerikaner spenden viel mehr und zahlen privat Geld, während wir in Deutschland nach dem Staat rufen und eine Neigung haben, die Gesellschaft zu einigen Themen nicht individualisieren, sondern kollektivieren.
Die amerikanischer haben auch eine andere Einstellung zur Arbeit. Bei sechs Tage die und einer hohen Stundenzahl die Woche und herzlich wenig Urlaub im Jahr, sind die Amerikaner zufrieden und haben ein erfülltes Leben. Wir wollen bei möglichst wenig Stunden die Woche nur 4,5 Tage arbeiten und für das Jahr einen üppigen Urlaub. Das hat beides etwas Gutes und etwas schlechtes. In den USA gibt es ein soziales Netz durch dessen Maschen man schnell fallen kann und in Deutschland haben wir ein soziales Laken, dessen Maschen enger sind. Für mich würde das amerikanische System Unsicherheit bedeuten, denn ich, oder der Arbeitgeber müsste sich viel mehr darum bemühen, dass eine soziale Sicherheit besteht. In Deutschland ist ein System, dass einen in das starre soziale System zwingt. Der Vorteil in Deutschland ist, dass mehr Menschen eine soziale Sicherheit haben. Zumindest für mich. In den USA scheint es ein Vorteil zu sein, wenn man über soziale Sicherheit persönliche Entscheidungsfreiheit hat. Die ticken einfach anders, aber urteilen tue ich deswegen nicht.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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aus dem Link der Threaderöffnung:

Der Hedgefonds-Manager kritisiert vor allem die wachsende Ungleichheit: So sind etwa die Reallöhne der unteren 60 Prozent der US-Einkommen in den vergangenen 50 Jahren nicht gestiegen, während sie für die reichsten 40 Prozent um etwa 40 Prozent gestiegen sind, sich für die oberen zehn Prozent verdoppelt haben und fürs oberste Prozent sogar verdreifacht.

Diese Entwicklung meinte ich, mache im Zusammenhang mit dem fehlenden sozialen Netz, die Entwicklung in den USA schlimmer als bei uns.

Denn bei uns geht die Schere zwischen Arm und Reich auch weiter auseinander, aber wir haben eben dieses soziale Netz, das uns nicht ins Bodenlose fallen lässt.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @monkeymonk

Denn bei uns geht die Schere zwischen Arm und Reich auch weiter auseinander, aber wir haben eben dieses soziale Netz, das uns nicht ins Bodenlose fallen lässt.

Das bisschen Restnetz macht kaum noch einen Unterschied.

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @engelss

Das bisschen Restnetz macht kaum noch einen Unterschied.

So lange die Sozialdemokratie am Boden liegt wird sich das auch nicht ändern. Mal schauen, was die Vorstandschaftswahlen für ein Ergebnis bringen.
Besinnung auf vor Schröder'sche Werte oder ein weiter so...

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 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @monkeymonk

So lange die Sozialdemokratie am Boden liegt wird sich das auch nicht ändern. Mal schauen, was die Vorstandschaftswahlen für ein Ergebnis bringen.
Besinnung auf vor Schröder'sche Werte oder ein weiter so...

Ich wähle SPD, habe da noch Hoffnung und Schröder ist für mich einer der größten Verbrecher der deutschen Geschichte.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @monkeymonk

Ich bin da hin und her gerissen. Natürlich lindern die Tafeln Not, andererseits wären wir alle bestimmt schon lange wegen der Armut auf der Straße und würden demonstrieren würde es die Tafeln nicht geben.

Ich denke nicht, dass viele Notleidende auf die Straße zu bekommen sind. Die Schwachen wehren sich nicht.

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Orangsaya
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Zu dem Thema, die Wirtschaft in den USA würde innerhalb der nächsten 24 Monate zusammenbrechen und es werden in der Aufstände auf die Staaten zukommen, komme ich wie die Jungfrau zum Kind. Natürlich habe ich am Rande Informationen mitbekommen, dass aber aus den gewöhnlichen Medien, also nicht viel.

Ein Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft, würde die ganze Welt hart treffen.

Zunächst unabhängig vom Thema, bin ich grundsätzlich kritisch, wenn totale, oder globale Katastrophen vorhergesagt werden. Das ist nicht nur in der Wirtschaft so. Das betrifft auch Kometen, die aus dem Himmel kommen, der religiöse Vorhersage, wie den Maya Kalender, Umwelt , Epidemien , Krieg usw. Die Statistiken hierzu sagen, dass es nicht kam, oder ganz anders. Der Antrieb des Menschen ist zu einem hohen Anteil Angst und daraus erklärt sich, warum dieser Treibstoff für eigene Zwecke verwendet wird.

Hätte ich den Artikel ohne Diskussion gelesen, dann hätte ich den Artikel, als zur Kenntnis genommen, abgehakt. Ich habe nun erst mal hingeschaut, wer dieser Hedgefonds-Manager Ray Dalio ist. Hierbei habe ich mich auf Wikipedia beschränkt und weil Wiki in deutscher Sprache oft dünn ist, habe ich den englischen Artikel hinzugekommen. Er gehört zu den reichsten Menschen der Welt, seine Unternehmen haben noch immer ein dickes Umweltplus und er gehört auf der time-Liste zu den Menschen, die weltweit den größten Einfluss haben. Er gehört zum Kreis der Milliardere, die sich selbst verpflichteten das eigene Vermögen zur Hälfte für wohltätige Zwecke auszugeben.

Zu den ersten Gedanken, während ich den Artikel las, war in den USA ist Wahlkampf. Dagegen das seine Aussagen ein Wahlkampf Manöver ist, spricht dass wegen der kurzfristig nahenden Katastrophe die Parteien zu einer nationalen Einheit zusammen rücken müssten. Wenn dies dem Wahlkampf dienen soll, dann wäre es mittelbar zuerst gegen Trump, den er stellt sich in den Mittelpunkt und kann nicht sich nicht auf dieser Ebene einen Team anschließen. Das war während seiner Zeit als Unternehmer so und ist jetzt so. Als Einzelkämpfer war er, wenn es auch nicht jedem gefällt, nicht erfolglos. Würden die Amerikaner glauben, dass die Wirtschaft innerhalb der nächsten 24 Monate zu einem Gau kommt und nur ein Schulterschluss der relevanten Parteien helfen, dann werden sie nicht Trump wählen.
Ein anderer Punkt ist die pauschale Aussage: Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher. " Diese Aussage scheint bei einer Gruppe gut anzukommen, wenn man allerdings genau hinschaut, ist das eine Teilwahrheit. Es trifft auf einigen eben zu, auf anderen Ebenen ist das Gegenteil der Fall. Es wird mit dieser Aussage eine Übermacht, der man ohnmächtig gegenüber steht, impliziert. Die Geschichte lehrt uns nicht nur, daß dies funktioniert, sondern auch, dass dies zu den abscheulichsten Handlungen führen kann. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber funktioniert immer wieder.
Ich für meinen Teil warte in Ruhe ab. Es gibt über die Amerika hinaus wirtschaftliche Probleme, die nachhaltig sein können. Also mein Rat : Ruhe bewahren, es gibt auch Licht am Horizont.

orangsaya antworten
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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523
Veröffentlicht von: @orangsaya

Die Statistiken hierzu sagen, dass es nicht kam,

Veröffentlicht von: @orangsaya

der religiöse Vorhersage, wie den Maya Kalender,

Wirklich überraschend.😇

tatokala antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2870

Nee, nicht überraschend, aber es gibt immer Gründen geben die auf soetwas reinfallen, je mehr reinfallen, desto gefährlicher wird es, weil es ein Nährboden für Totalitärismus ist. Fällt eine kleine Gruppe drauf rein, und ist es eine exotische Angstmache, kann man darüber lachen.

orangsaya antworten
Stefantweeetys
(@stefantweeetys)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 426
Veröffentlicht von: @orangsaya

Zu dem Thema, die Wirtschaft in den USA würde innerhalb der nächsten 24 Monate zusammenbrechen und es werden in der Aufstände auf die Staaten zukommen, komme ich wie die Jungfrau zum Kind.

Da ich in den USA lebe, gebe ich mal kurz ein persönliches Gefühl wie es hier so ist:
Es gibt Jobs wie Sand am Meer. In meiner Stadt gibt es hunderte neue Jobs pro Woche, wenn nicht gar tausende.
Das Feeling der Menschen ist überaus positiv... von bla bla Weltuntergang und Krise hört man hier im Gegensatz zu den Schwarzsehern in Deutschland gar nichts.

Geschäfte mit der Angst werden wo anders ausgetragen, eher in der Politik. Dort gibt Trumpsupporter die ihn auf ewig loben und unterstützen (vorallem Evangelikale) und eben die Konkurrenz wie Biden. Medien sind überhaupt nicht neutral, ganz egal ob es Foxnews ist oder New York Times. Wegen dem Wahlkampf sind sie beschäftigt die jeweils andere Partei zu diskreditieren und tragen eine Schlammschlacht aus, aber ohne groß Wirtschaftsthemen anzureißen.

Für Amis ist das Thema Wirtschaftskrise völlig absurd, da es dem Land und den Menschen im allgemeinen so gut wie nie geht. Amis sind eher positiv denkende Menschen ganz im Gegensatz zu den Deutschen 😀.

Sicher ist nicht alles positiv, aber das ist nicht so wichtig.

stefantweeetys antworten
Anonymous
 Anonymous
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Dayton als Beispiel
Ob die zwei Jahre, auf die sich Ray Dalio da festlegt, nun fix seien, sei mal dahingestellt. In diesen zwei Jahren werden ein paar wichtige Weichen gestellt, da ist ihm zuzustimmen. Aber die Wahlen, die in diesen 2 Jahren stattfinden, werden dann ja erstmal neue (?) Regierungen bringen und bis deren neue (?) Maßnahmen dann greifen, dürfte auch nochmal einige Zeit in's Land gehen.

Die Zusammenhänge, die im von Dir verlinkten Artikel genannt werden, sind meines Erachtens trotzdem ziemlich genau auf die Tatsachen zutreffend. Wer mag, kann sich einmal die da erwähnten Entwicklungen beispielhaft und èn detail in dieser Dokumentation anschauen, die ich kürzlich auf zdf.info sah. Sie schildert die Geschichte der einstigen Vorzeigestadt Dayton und zeichnet die Wege auf, auf welchen Dayton in den letzten 30 Jahren seine Einwohnerzahl rund halbiert hat und zu einem Ort wurde, der mich verblüffend an die Welt von Fallout3 erinnert. Ganze Stadtviertel, in denen man keine (gar keine! Also wirklich überhaupt keine!) Nahrungsmittel einkaufen kann, eine übelst grassierende Drogenseuche (um deren genauere Hintergründe zu verstehen ich auf den letzten Band von Don Winslow's Kartell-Trilogie verweise), und eine in der Breite verarmende (ehemalige) Mittelschicht...

Anonymous antworten
3 Antworten
Liberatus
(@liberatus)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 130

Danke für den Hinweis auf diese Dokumentation.

Das Bild entspricht dem, was Chris Hedges in America, The Farewell Tour berichtet, z.B. aus Rockford (Illinois), Anderson (Indiana) und Scranton, (Pennsylvania).

liberatus antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Danke umgekehrt für den Literaturhinweis. Leider ist das Buch nur auf Englisch zu finden und (noch?) nicht als audiobook. 🙁

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Zu lang für einen Nachtrag:
Da Du mir ein eifriger Leser zu sein scheinst: Hast Du Don Winslows Kartell-Saga gelesen? Insbesondere die Genese der "Opioid-Krise" wird in dem dritten Band "Jahre des Jägers" sehr anschaulich dargestellt, und Winslow kennt sich, so meine Einschätzung, sehr gut mit den Fakten aus. Wiewohl das ein Roman und somit Fiktion ist, scheint mir, als sei diese Fiktion doch sehr eng an einer gut recherchierten Wirklichkeit entlang geschrieben. Insbesondere der Handlungsstrang um den kleinen guatemaltekischen Flüchtlingsjungen dürfte für Dich da interessant sein.
Insgesamt freilich ein eher verstörendes als bloß unterhaltsames Buch - die gesamte Trilogie ist nix für sensible Gemüter...

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zorkus
Beiträge : 22

Ob zwei Jahre oder mehr oder weniger: aber seine Aussagen entsprechen meinem Bauchgefühl auch für Deutschland/Europa.

zorkus antworten
7 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo zorkus

Sehen Sie uns als Christen dabei mit einem großen Anteil an Mitschuld weil wir nur "gespielt" haben und nicht ernsthaft die Sache verhindert haben ?
Gruß

Lebendiger

Anonymous antworten
zorkus
(@zorkus)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 22

Hallo!

Veröffentlicht von: @lebendiger

Sehen Sie uns als Christen dabei mit einem großen Anteil an Mitschuld weil wir nur "gespielt" haben und nicht ernsthaft die Sache verhindert haben ?
Gruß

Ich bin nicht der Richter, daher kann ich die Frage nicht ausnahmslos mit "Ja" beantworten.

Ich bin allerdings davon überzeugt, dass das Volk Gottes ein königliches Priestertum ist. D.h.:
Wir sollen geistlich regieren und zu Jesus hin vermitteln.

Und ich bin überzeugt, dass wenn wir das tun, dann auch Gutes für unsere Umwelt entsteht. Gewiss: umkämpft, angefochten, unvollkommen - aber letztlich wächst Gottes Reich.

D.h.: Wenn wir darin schwach sind, dann geht viel potentielles Gutes abhanden.

Mein Bauchgefühl sagt mir (das kann natürlich völlig falsch sein):
Die nächsten paar Jahre werden entscheidend.
Wahrscheinlich wird es nochmal eine größere Offenheit für das Evangelium geben.
Wenn wir Christen vorbereitet sind und entsprechend unsere Aufgabe übernehmen, dann kann daraus nochmal eine Art "Gnadenzeit" für unser Land entstehen (ich weiß: "Gnadenzeit" ist ein missverständlicher Begriff, aber es drückt das aus, was ich sehe).
Wenn wir darin schwach sind, dann vermute ich, dass die gesellschaftlichen Spannungen sehr schnell unangenehmer werden, destruktive Radikalisierungen weiterhin zunehmen, was weder gut für Christen noch für alle anderen Menschen sein wird.

zorkus antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo zorkus

So in etwa kann ich mit ihrer gesamten Aufzählung übereinstimmen .

Mir ist aufgefallen das sie - nach meiner Vorstellung eines Propheten - wie ein Prophet "sprechen" .

Das mit der Gnadenzeit war neu für mich , weil ich mehr dem Volk hintergelaufen bin wie ein Redner in der Wüste .

Was mich ein bißchen schockt und freut ist , das selbst ein Einziger , der Gott dient , einen gewaltigen positiven Einfluß haben kann . Vgl. Israel im AT . Dadurch wurde Gott immer "ins Boot" genommen und der "Karren" wieder flott gemacht .

Veröffentlicht von: @zorkus

D.h.: Wenn wir darin schwach sind, dann geht viel potentielles Gutes abhanden.

Wir müßen nicht stark sein !! In den SCHWACHEN ist er mächtig . Allerdings ist das ein Geheimnis das sich nur denen erschließt , die ihm folgen . Gehört viel Mut dazu sich wie ein Schaf unter die Wölfe führen zu lassen . Ist manchmal wie die Teilung des Meeres bei Moses .
Gruß

Lebendiger

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zorkus
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Hallo!

Veröffentlicht von: @lebendiger

Wir müßen nicht stark sein !! In den SCHWACHEN ist er mächtig . Allerdings ist das ein Geheimnis das sich nur denen erschließt , die ihm folgen . Gehört viel Mut dazu sich wie ein Schaf unter die Wölfe führen zu lassen . Ist manchmal wie die Teilung des Meeres bei Moses .

Amen!

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Veröffentlicht von: @zorkus

Ob zwei Jahre oder mehr oder weniger: aber seine Aussagen entsprechen meinem Bauchgefühl auch für Deutschland/Europa.

Ich rechne auch eher mit ein paar Jahren mehr, aber die Lunte brennt und schon der G7 Gipfel in Trumps Golfressort könnte das Fass zum überlaufen bringen.

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Veröffentlicht von: @engelss

Ich rechne auch eher mit ein paar Jahren mehr, aber die Lunte brennt und schon der G7 Gipfel in Trumps Golfressort könnte das Fass zum überlaufen bringen.

Das ist so abgesagt:
https://www.n-tv.de/politik/Trump-laedt-doch-nicht-in-eigenes-Hotel-article21340402.html

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Orangsaya
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In Florida wird das G-treffen voraussichtlich nicht stattfinden, sondern voraussichtlich im auf Camp David. Trump über dessen Präsidentschaft nicht Glück bin, nimmt für sein Amt alls Präsident einen Dollar im Monat. Ob das was, weil seine Hotels in Florida in Betracht kam, ihm unterstellt wurde, summt, kann man nicht sagen. Auf jeden Fall hat er die Bremse gezogen und dem Gerücht er wollte sich bereichern, den Wind genommen

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Hallo Engells

Veröffentlicht von: @engelss

Dass der Kapitalismus gerade zielgenau vor eine Wand fährt ist ja eher schon eine Binsenweisheit, interessant ist hier aber der Autor, der durch analysieren genau dieses Kapitalismus zum Milliardär geworden ist.

Als Alternative den Sozialismus ? Der hat sich an die Wand gefahren wie es die Geschichte zeigt .

Sorge bereitet mir mehr unsere politische Entwicklung . Wenn Gott nicht eingreift sind wir bald politisch nicht mehr handlungsfähig .

Ich habe ein bißchen Adolf Hitler und seine Aussagen studiert . Eine davon war , das die Masse "dumm" ist . Ich hoffe nur das niemand diese Massen in die falsche Richtung bewegen kann und unsere Demokratie damit ad absurdum führt .

Unser Gesellschaft mit dem Kern , der Familie , sehe ich am auseinanderfallen . Jeder sucht seine Freiheit und man ist immer weniger bereit einen Teil seiner Freiheit für den anderen ( Kinder z. B. ) aufzugeben . Die Möglichkeit sich über die Medien selbst zu beschäftigen - ohne mit anderen wirklich zusammensein zu müßen -
führt in die Isolation weil man den anderen "abschalten" kann wenn es einem nicht paßt . Man muß ihn nicht mehr ertragen .
So nebenbei : "Die Liebe erträgt alles ( was Gott einem gibt ) "
Allgemeiner Wohlstand gibt einem die Möglichkeiten sich mehr Freiheiten zu nehmen . Ob es Kindergarten ab 2 Jahren oder früher ist , oder sich mehr und mehr auf das Smartphone konzentrieren ist oder Altersheim etc. .
Die Keimzelle der Gesellschaft zerfällt und damit die Gesellschaft .

Vielleicht meintest Du eher das unser Wirtschaftssystem ad absurdum geführt bzw. zerstört wird ... ?
Gruß

Lebendiger

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Veröffentlicht von: @lebendiger

Als Alternative den Sozialismus ? Der hat sich an die Wand gefahren wie es die Geschichte zeigt .

Ich weiß nicht ob du alt genug bist das zu wissen, wir hatten in Deutschland mal eine soziale Marktwirtschaft.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Ich habe ein bißchen Adolf Hitler und seine Aussagen studiert . Eine davon war , das die Masse "dumm" ist . Ich hoffe nur das niemand diese Massen in die falsche Richtung bewegen kann und unsere Demokratie damit ad absurdum führt .

Ist eine Demokratie nicht bereits dann absurd wenn alle Volksvertreter so gut verdienen, dass sie die Sorgen der Menschen nicht mehr nachvollziehen können? Auch Schlaue können keine Volksvertreter wählen, die das Volk vertreten, solche Volksvertreter gibt es kaum noch.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Unser Gesellschaft mit dem Kern , der Familie , sehe ich am auseinanderfallen .

Das ist tatsächlich noch Wohlstand, in ärmeren Länder halten Familien zusammen weil sie es müssen.

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Veröffentlicht von: @engelss

Ist eine Demokratie nicht bereits dann absurd wenn alle Volksvertreter so gut verdienen, dass sie die Sorgen der Menschen nicht mehr nachvollziehen können?

Ist es nicht absurd, wenn weiße Männer behaupten es sei total egal, ob sie andere Menschen als Neger bezeichnen?

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Veröffentlicht von: @lavoisine

Ist es nicht absurd, wenn weiße Männer behaupten es sei total egal, ob sie andere Menschen als Neger bezeichnen?

Das ist in der Tat egal, den am Ende kommt es nämlich darauf an, wie man jemanden behandelt und nicht, wie man jemanden nennt. Ich kennen genug deutschstämmige Menschen, für die ist Neger die einzige Bezeichnung, die sie für schwarze Menschen überhaupt kennen.

In Foren werden immer große Sprüche getätigt, aber wie es dann im Alltag aussieht ist noch mal was ganz anderes.

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Das ist in der Tat egal, den am Ende kommt es nämlich darauf an, wie man jemanden behandelt und nicht, wie man jemanden nennt. Ich kennen genug deutschstämmige Menschen, für die ist Neger die einzige Bezeichnung, die sie für schwarze Menschen überhaupt kennen.

Und durch wen wurden die sozialisiert?

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Orangsaya
(@orangsaya)
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Ich weiß nicht ob du alt genug bist das zu wissen, wir hatten in Deutschland mal eine soziale Marktwirtschaft.

Nicht wir hatten mal eine soziale Marktwirtschaft sondern wir haben in Deutschland eine soziale Marktwirtschaft.

orangsaya antworten
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Veröffentlicht von: @orangsaya

Nicht wir hatten mal eine soziale Marktwirtschaft sondern wir haben in Deutschland eine soziale Marktwirtschaft.

Das ist grober Unfug. Von der sozialen Marktwirtschaft ist fast nichts mehr übrig.

Kohl hat schon vieles zunichte gemacht, wir müssten zurück ins Jahr 1982.

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Orangsaya
(@orangsaya)
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Das ist grober Unfug. Von der sozialen Marktwirtschaft ist fast nichts mehr übrig.

Das was du da behauptest stimmt schlicht und ergreifend nicht. Tatsache ist, dass der bundeshaushalt so groß ist wie selten und die Ausgaben ungefähr zur Hälfte Sozialausgaben sind. Darüber hinaus, werden Sozialleistungen auch von anderen Quellen der öffentlichen Hand finanziert.

Kohl hat schon vieles zunichte gemacht, wir müssten zurück ins Jahr 1982.

Kohl hatte die Soziale Marktwirtschaft tatsächlich weiter ausgebaut. Die soziale Marktwirtschaft ist ja auch zu einem großen Teil ein Kind der CDU. (Ludwig Erhard). Die Sozialpolitik zwischen CDU und SPD unterscheidet sich nicht im Wesentlichen. Die Probleme ändern sich. Das ist alles. Unter Kohl, den du hier aus welchen Gründen auch immer so angreifst, wurde zu Beginn das erste Jahr neben dem Kindergeld eine Prämie für jedes Kind das zur Welt kam, eingeführt. Dieses Geld durfte vom Sozialamt nicht berechnet werden,sondern kam jeden zu Gute. Daraus ist gewachsen, dass Erziehungsurlaub finanziert geboten wird. Den Erziehungsurlaub hat Kohl im übrigen auch eingeführt die Pflicht, dass die Kommune Kinder in den Kindergarten aufnehmen muß und dafür Platz geschaffen werden muß hat er mit Fördermittel ebenfalls eingeführt, usw.
Seine größte Leistung in der Sozialpolitik war die Pflegeversicherung. Vorher hatte man es um die Pflegemittel zu bezahlen, oder nicht, bzw. war beschränkt die Finanzierung geregelt. Daraus ist ein Rechtsanspruch gewachsen. Das wird vermutlich in der Zukunft in den Schulen in Geschichte und Soziakunde gelehrt, denn es ist eine weitere Säule der Sozialversicherung. Helmut Kohl war ein fürsorglicher Kanzler,der die Soziale Marktwirtschaft ausbaute. Eine Gerechtigkeitsdskussion wird es immer geben und gehört auch zur demokratischen Kontroverse. Genauso, wie es bei den Leistungen immer Lücken finden. Du tust aber mit deiner absoluten Behauptung, es gäbe keine soziale Marktwirtschaft, und mit dem Schmutz den du nach den Kriterien der Partei wirfst. Unrecht.

orangsaya antworten
Anonymous
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Hallo Engelss

Alt genug um die Wiedervereinigung damals politisch einordnen zu können . Hätte noch gegen die DDR kämpfen müßen im Kriegsfall .

Ist Dein Name Engells Dein politisches Programm ? Falls ja haben wir keine gleichen politischen Ansichten .

Zur sozialen Marktwirtschaft . Welchen Maßstab legst Du an ? Ist unsere Marktwirtschaft unsozial ?
Ich bin Christ und überzeugt davon das wir Menschen nicht gut sind !!
Daraus wird nie ein perfektes System entstehen können .

Der Hauptgrund ist , das eigentlich JEDER seinen Vorteil sucht . Vielleicht findest Du die Bibel nicht mehr zeitgemäß . Sie definiert die Liebe ( einen Teil davon ) so , das man nicht seinen Vorteil sucht
Dann wäre soziale Marktwirtschaft möglich !! .

Veröffentlicht von: @engelss

Das ist tatsächlich noch Wohlstand, in ärmeren Länder halten Familien zusammen weil sie es müssen.

In der Familie sollte man den sozialen Umgang mit anderen lernen .
Falls das wegfällt wird es immer ruppiger untereinander . Zunehmende Rüchsichtlosigkeit , nicht mehr bitten sonder fordern - halt die typische Ellenbogengesellschaft . Survival of the fittest . Der Stärkere überlebt . Der sich am besten durchsetzen kann . Wenn das schon unsozial wird , wie soll dann unsere soziale Marktwirtschaft sozial sein ??
Gruß

Lebendiger

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Veröffentlicht von: @lebendiger

Ist Dein Name Engells Dein politisches Programm ?

Zumindest teilweise, der Name hat aber einen anderen Grund.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Zur sozialen Marktwirtschaft . Welchen Maßstab legst Du an ? Ist unsere Marktwirtschaft unsozial ?

Was wir 82 hatten bevor Kohl den massiven Rückbau begonnen hat war soziale Marktwirtschaft. Heute ist davon so gut wie nichts übrig geblieben.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Ich bin Christ und überzeugt davon das wir Menschen nicht gut sind !!

Deshalb ist die freie Marktwirtschaft auch eine Erfindung des Teufels.

Veröffentlicht von: @lebendiger

In der Familie sollte man den sozialen Umgang mit anderen lernen . Falls das wegfällt wird es immer ruppiger untereinander .

Das funktioniert nur solange man die Familie braucht. Ein großer Teil meiner Familie lebt in einem armen Land, die halten zusammen.

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Hallo Engelss

Welche Hoffnung hast Du für Dich , wenn Du "Dein" Land also so übel ansiehst ? Revolution , notfalls mit Gewalt ?

Ein Problem in unserer Gesellschaft ist , das es einfacher ist gegen etwas zu sein / kämpfen als aufzuzeigen WOFÜR man einsteht . Welche aufbauenden Ziele man verfolgt .

Adolf Hitler hat erstmal die politische Landschaft so umgestaltet , das keiner mehr gegen ihn sein konnte und er seinen Willen durchsetzen konnte . Leider hat alles so gut zusammengepaßt das er das verwirklichen konnte .
Ich bete , das keine Partei dazu in der Lage ist durch eine Anti Haltung die Massen zu bewegen das sie freie Hand bekommt ihre destruktiven Ziele zu verfolgen . Ich gebe zu das das System und die Situation nicht ideal sind . Aber man kann Dtld. in eine Richtung lenken ( sich entwickeln ) lassen . Aber man sollte es nicht zertrümmern weil einem bestimmte Teile ein Dorn im Auge sind .

Das mit dem Teufel ist so eine Sache . Wir sind dem Teufel jedenfalls ähnlicher als Gott - vom Wesen her . Ohne Gott haben wir praktisch keine Chance gegen ihn auf dieser Welt . MIT Gott sind wir stärker - bzw. Gott ist stärker .
Gruß

Lebendiger

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Veröffentlicht von: @lebendiger

Welche Hoffnung hast Du für Dich , wenn Du "Dein" Land also so übel ansiehst ? Revolution , notfalls mit Gewalt ?

Ich habe die Hoffnung, dass wir Politiker zwingen können die soziale Marktwirtschaft wieder einzuführen. Hoffentlich ohne Gewalt. Aber wenn es nicht ohne Gewalt geht, dann ist das eben so.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Ich bete , das keine Partei dazu in der Lage ist durch eine Anti Haltung die Massen zu bewegen das sie freie Hand bekommt ihre destruktiven Ziele zu verfolgen .

Dann sollten Christen vielleicht nicht CDU oder FDP wählen, damit die wirtschaftliche Situation der Mehrheit verschlechtern und sie den Populisten in die Arme treiben.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Das mit dem Teufel ist so eine Sache . Wir sind dem Teufel jedenfalls ähnlicher als Gott - vom Wesen her .

Deshalb muss man Menschen eben zwingen zu teilen, Vermögenssteuer, wesentlich höherer Spitzensteuersatz, und keine Profite mit Grundbedürfnissen wie Post, Telefon, Bahn, Gesundheit.

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Hallo Engelss

Veröffentlicht von: @engelss

Ich habe die Hoffnung, dass wir Politiker zwingen können die soziale Marktwirtschaft wieder einzuführen. Hoffentlich ohne Gewalt. Aber wenn es nicht ohne Gewalt geht, dann ist das eben so.

Eins meiner etwas stärkeren Gebetsanliegen ist es das Gott verhindert , das jemand im Hintergrund einen "einfachen" Mann so manipulieren kann , das er sich wie ein Kamikaze auf demokratisch gewählte Vertreter des Volkes stürzt , sprich sie sogar umbringt . So kann man auch unliebsame Politiker aus dem Weg räumen .
Gruß

Lebendiger

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Veröffentlicht von: @lebendiger

Eins meiner etwas stärkeren Gebetsanliegen ist es das Gott verhindert , das jemand im Hintergrund einen "einfachen" Mann so manipulieren kann , das er sich wie ein Kamikaze auf demokratisch gewählte Vertreter des Volkes stürzt , sprich sie sogar umbringt . So kann man auch unliebsame Politiker aus dem Weg räumen .
Gruß

Steinmaier hat gestern erst mehr Schutz für bedrohte ehrenamtliche Kommunalpolitiker gefordert.

Bei Höcke würde es mich nicht wundern, so wie der angegangen wird findet sich bald ein schlichtes Wesen und bringt ihn um. Die "Drecksfotze" könnte auch zum Ziel werden.

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Liberatus
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Sozialismus: Apostelgeschichte 2 + 4

Veröffentlicht von: @lebendiger

Als Alternative den Sozialismus ? Der hat sich an die Wand gefahren wie es die Geschichte zeigt .

Du meinst, die Jünger in Jerusalem machten es also falsch, als sie alle Dinge gemeinsam hatten und keiner Mangel litt, weil man jedem gab, was er nötig hatte? Das würfe ein bedenkliches Licht auf die ganze damalige Erweckungsbewegung und auf das Evangelium selbst, das ja das Gebot der Nächstenliebe gleichrangig neben das Gebot der Gottesliebe stellt.
(Apostelgeschichte 2,44 ff und 4,32 ff)

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Veröffentlicht von: @liberatus

Du meinst, die Jünger in Jerusalem machten es also falsch, als sie alle Dinge gemeinsam hatten und keiner Mangel litt, weil man jedem gab, was er nötig hatte? Das würfe ein bedenkliches Licht auf die ganze damalige Erweckungsbewegung und auf das Evangelium selbst, das ja das Gebot der Nächstenliebe gleichrangig neben das Gebot der Gottesliebe stellt.
(Apostelgeschichte 2,44 ff und 4,32 ff)

Diese Urchristliche Gemeinschaft ist für mich eine sehr erstrebenswerte Gesellschaft. Allerdings sehe ich auch Schwierigkeiten - warum sonst ist Paulus unterwegs in den Gemeinden und sammelt für die Gemeinschaft in Jerusalem?

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Orangsaya
(@orangsaya)
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Diese Urchristliche Gemeinschaft ist für mich eine sehr erstrebenswerte Gesellschaft. Allerdings sehe ich auch Schwierigkeiten - warum sonst ist Paulus unterwegs in den Gemeinden und sammelt für die Gemeinschaft in Jerusalem?

Die Sozialisten die ja je nach extrem teils Falken sind und wenn sie an der Macht wären, die Menschen unterdrückten, mit der Urgemeinde gleich zu setzen, ist schon eine Leistung.
In der Kirche gibt es eine Vielzahl von Beispielen , wie eine Gemeinschaft mit ihrem Vermögen umgeht und anders als so, wie die Gesellschaftsform. Franz von Assisi ist bekannt, aber bis zur Gegenwart gibt es mehr. Es gibt auch evangelische Kommunitäten, die ihr Vermögen in einen Topf werfen. Den Sozialismus als gesamte Gesellschaftsform deswegen erzwungen, ist etwas anderes.
Auf rein politischer Ebene gibt es das auch. Die Tochter von Albert Speer lebt z. B. In so einer Gemeinschaft.

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Orangsaya
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Oft wird so ein Modell von Linken mit gehobenen Einkommen grpradigt, doch selber leben sie lieber nicht in so einer Gemeinschaft und behalten ihr Geld lieber selber.

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Hallo Libreatus

Woanders habe ich schon angemerkt das es nicht so sehr am System liegt als an uns Menschen . Wenn man den Sozialismus ( Sowjetunion ! ) ansieht und was die Menschen daraus gemacht haben , naja . Irgendwie hat es meistens nur zu einer Diktatur gereicht .

Wenn die Liebe Gottes dabei ist sind die Leute ganz anders eingestellt und motiviert . Der Knackpunkt ist , das dieses System des "christlichen Sozialismus" nur unter dem Einfluß Gottes richtig funktionieren kann . Vielleicht kriegt man das auch halbwegs hin , weil man gleichgesinnt ist ....
Sonst kocht doch jeder sein eigenes Süppchen .
Die Frage ist , wann "die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen" ist ?
Gruß

Lebendiger

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Liberatus
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Demokratie Massenmanipulation

Veröffentlicht von: @lebendiger

Ich habe ein bißchen Adolf Hitler und seine Aussagen studiert . Eine davon war , das die Masse "dumm" ist . .

Das sagte einer, der selbst eben dieser Masse entstammte. Sein eigenes Versagen und das seiner Clique ist aber eher mit dem Wort des Römerbriefes über die zu erklären, die zu Narren werden, weil sie sich für weise halten.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Ich hoffe nur das niemand diese Massen in die falsche Richtung bewegen kann und unsere Demokratie damit ad absurdum führt .

Das Bestreben der Mächtigen mithilfe der von ihnen bezahlten Experten genau dies zu tun, begleitet das System, das wir "Demokratie" zu nennen erzogen wurden, schon von Anfang an.

liberatus antworten
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Hallo Liberatus

Es gibt 2 Weisheiten .
Die Weisheit der Welt in der man damit Erfolg haben kann - siehe Hitler .
Und die Weisheit Gottes mit der man in seinem Reich gut "fährt" .

Jesus war nie ein Politiker der Leute politisch beeinflußen wollte . Das heißt aber nicht das wir unsere Hände bzw. Gebete da raushalten sollten .

Meine Meinung bezüglich Demokratie .
Wenn wir alle gute Menschen wären , wäre es das beste System das die Freiheit eines jeden garantieren könnte . Allerdings sind wir nicht gut . Daher ergibt sich z. B. für die Politiker die Problematik , das sie "dem Kind" Bonbons geben müßen um gewählt zu werden . Für den normalen Bürger ergibt sich ein gewisser Argwohn gegenüber dem Politiker inwieweit er aufrichtig agiert . Keine guten Vorraussetzungen für eine Demokratie .
Gruß

Lebendiger

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Veröffentlicht von: @lebendiger

Die Weisheit der Welt in der man damit Erfolg haben kann - siehe Hitler .

Hitler hatte nicht Erfolg mit Weisheit sondern mit Lügen und Verdrehungen der Wahrheit.
Basierend auf eine Ideologie einer verdrehten Biologie (Sozialdarwinismus), die grob vereinfachten, falsch angewandt und sogar an den Wurzeln auf einen falsch übersetzten Darwin basierte hat er sich eine menschenverachtendes Bild zurechgeschustert, mit dem er die Welt bzw. die Deutschen retten wollte.

Was er dagegen sehr porfessionell eingesetzt hat, das waren die Mittel der Massenmanipulation und Suggestion. Man denke mal an den Film bzw. das Buch "Die Welle".

Mit Weisheit hat das alles nichts zu tun - nicht einmal mit Weiheit der Welt. Es war eine verlogene und nach dem eigenen Geschmack und den eigenen zielen zurechgebogene Ethik mit einer auf die eigenen Zielen hingebogene und missbrauchte Wissenschaft kombiniert mit den Mitteln, jeglichen Verstand im Volk auszuschalten.

Das Volk war nicht dumm - aber Hitler hat es verstanden, das Volk dumm zu machen.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Wenn wir alle gute Menschen wären , wäre es das beste System das die Freiheit eines jeden garantieren könnte . Allerdings sind wir nicht gut .

Worauf basiert so eine Aussage?
Ich denke da anders. Wir sind alle gut und jeder Mensch möchte im innern seines Herzens gut sein - und wer da etwas anderes sagt, bei dem würde ich vermute, dass er irgendwelche Komplexe hat, die sein wahres inneres verdecken wollen.

Die Sünde macht uns schlecht. Und wenn wir nicht wissen, wie wir begangen Sünde, was nun mal immer wieder passiert, los werden sollen, geraten wir in einen Strudel, der uns immer tiefer in die Verlogenheit und Sünde treibt.

Aber es gibt den Ausweg: Jesus Christus, der uns von der Macht der Sünde frei gemacht hat. In ihm werden wir frei und in ihm ist selbst sündigen nciht so schlimm, weil wir umkehren können und weil jeder, der ja irgendwo in gleicher Weise Sünder ist, die Sünde vergeben muss, um nicht selber viel tiefer zu fallen.

Du kennst das alles - die Frage ist nur: Warum verwirklichen wir das denn nicht. Das Himmelreich ist doch schon jetzt - Warum also nicht daran bauen und da in einer Richtung wirken, dass es in dieser Welt für möglichst viele real wird.

Das Gesitige bereitet immer das Materielle vor. Wenn hier massiv Himmelreich ist - dann wird sich die materielle Welt anpassen. Und dann ist es an sich egal, wer regiert - es wird gut werden.

Den Vorteil der Demokraite sehe ich darin, dass sich die Regierenden zur Wiederwahl stellen müssen. Bauen sie massiv Mist - dann war es das als Regierung. Das hast Du in allen anderen Systemen nicht so. Und welche Folgen es haben kann, einen unbeliebten Staatschef loszuwerden, siehst Du in Syrien. Da ging es mit dem Versuch eines Umsturzes los, der in einen nicht enden wollenden Krieg mündete. Da lieber eine ganz entspannte, Abwahl - oder Wiederwahl, wenn die Politiker denn gute Arbeit gemacht haben.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Daher ergibt sich z. B. für die Politiker die Problematik , das sie "dem Kind" Bonbons geben müßen um gewählt zu werden .

Ich würde das Volk mal nicht für so dumm halten. Wobei das ja immer auch eine Frage der Bildung ist. Ein gebildetes Volk vermag es opferbereit zu sein, wenn es gute Gründe dafür gibt. Ein dummes Volk sieht nur den persönlichen sehr kurzfristigen Nutzen.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Für den normalen Bürger ergibt sich ein gewisser Argwohn gegenüber dem Politiker inwieweit er aufrichtig agiert .

Hälst Du das für gerechtfertigt? Ich nicht. Ich denke, dass die Politiker einen harten und oft auch einen guten Job machen. Das, was da an Argwohn aufkommt, hat oft seine Wurzeln in plumper Propaganda. Und da sind wir denn wieder bei der Bildung. Ein eingermaßen Gebildetes Volk wird nicht darauf hereinfallen. Es wird den Bähmullen, den eweigen Nörglern und Schlechtrednern nicht zuhören, sondern bei der Wahl ihr Ding machen.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Keine guten Vorraussetzungen für eine Demokratie .

Wie gesagt: an der bildung und an den Bemphungen der Christen, Reich Gottes zu bauen - daran hängt alles.

Da haben wir alle eine Verantwortung - hier und auch sonstwo.

LG
Ecc

Anonymous antworten


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