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Waffen haben mehr Rechte als Frauen

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Themenstarter
Beiträge : 18002

Das sagte Halle Berry und da hat Sie vollkommen Recht.

Diese Abtreibungsgesetz ist eine Heuchelei.

Trump gibt noch seinen Senf dazu.Gott will das so. So seine Worte.

Fassungslos ich bin.

M. 

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81 Antworten
Andy1982
Beiträge : 17

Die Bibel geht nicht ausdrücklich auf die Abtreibungsfrage ein. Jedoch gibt es viele Lehren in der Schrift, die Gottes Haltung zu Abtreibung überdeutlich klar machen.

Psalm 139,13-15

2.Mose 21,22-25

1.Mose 1,26-27; 9,6

schreibt die gleiche Strafe – den Tod – für denjenigen vor, der den Tod eines Babys im Mutterleib verursacht wie für denjenigen, der einen Mord begeht. Das zeigt deutlich, dass ein Baby im Mutterleib und ein bereits Erwachsener für Gott gleichwertig sind. Für einen Christen geht es bei Abtreibung nicht um das zu wählende Recht einer Frau. Abtreibung ist eine Frage von Leben und Tod eines menschlichen Lebewesens, das nach dem Bilde Gottes gemacht worden ist

Wer in der katholischen Kirche Abtreibung praktiziert, eine Frau dazu drängt oder auch nur dazu rät wird exkommuniziert.

"Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern."

William Makepeace Thackeray

Abtreibung und Christ sein passt nicht zusammen, das ist für mich eine Tatsache, keine Ansichtssache oder eine Diskussionsgrundlage.

Im katholischen Christentum sagt der Priester bei der Wandlung in der Kommunionfeier "Das ist mein Leib". Worte von Jesus Christus, der sich für alle geopfert hat. Im englischen ist der Spruch "This is my Body" bekannt und meint das selbe. Diese diabolische Ironie, Verzerrung und völlige Verdrehung zeigt deutlich, wer wirklich hinter der Abtreibungsindustrie steckt.

andy1982 antworten
4 Antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 3576

@andy1982 

Abtreibung und Christ sein passt nicht zusammen, das ist für mich eine Tatsache, keine Ansichtssache oder eine Diskussionsgrundlage.

Markierung von mir. 🙂

Für einen Christen geht es bei Abtreibung nicht um das zu wählende Recht einer Frau.

Sehe ich auch so, wenn ich mir das Gebaren einer bestimmten (und bestimmenden) Sorte von Christen in den USA anschaue. Ich finde, das dürften sie ruhig noch etwas deutlicher - so wie Du gerade sagen: dass das Recht einer Frau, darüber zu bestimmen, was in und mit ihrem Körper geschieht, nicht relevant sei.

(...) diabolische Ironie, Verzerrung und völlige Verdrehung zeigt deutlich, wer wirklich hinter der Abtreibungsindustrie steckt.

 

Der Teufel etwa? Huch! Na, dann wären ja die Fronten geklärt. Danke für die Offenheit!

jack-black antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7304

@andy1982 (zum Beitrag)

Für einen Christen geht es bei Abtreibung nicht um das zu wählende Recht einer Frau

Aber es geht auch um ihren Körper, nicht nur um das Kind in ihr. Du formulierst da sehr einseitig.

schreibt die gleiche Strafe – den Tod – für denjenigen vor, der den Tod eines Babys im Mutterleib verursacht wie für denjenigen, der einen Mord begeht.

  • Das kann sich nur auf 2.Ms 21,22-25 beziehen, die anderen Stellen sagen zu dem Thema nichts aus.
  • Die gleiche Strafe gilt, wenn die Frau einen bleibenden Schaden davonträgt. Ist „nur” das Kind umgekommen, zahlt der Täter eine Geldstrafe.

Also bitte immer bei der Wahrheit bleiben!

hkmwk antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 831

@andy1982 

wer wirklich hinter der Abtreibungsindustrie steckt

Das ist ein sehr hässlicher und unpassender Ausdruck. Weil er nämlich suggeriert, alle Frauen würden mal so eben und vor allem ohne wirkliche Gründe wie am Fliessband abtreiben und bekämen dabei Hilfe durch ihre Gynäkologin oder ihren Gynäkologen.

 

kintsugi antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 21430

@andy1982 

Psalm 139,13-15

"Gott, ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. Du hast mich geschaffen mit Körper und Geist, mich zusammengefügt im Bauch meiner Mutter"

- sagt nichts über Abtreibung. Hier spricht ein Mensch, der geboren wurde.

1.Mose 1,26-27; 9,6

 

"Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht."

Da steht auch nichts über Abtreibung.

 

2.Mose 21,22-25

"Wenn Männer hadern und verletzen ein schwangeres Weib, daß ihr die Frucht abgeht, und ihr kein Schade widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wieviel des Weibes Mann ihm auflegt, und er soll's geben nach der Schiedsrichter Erkennen. Kommt ihr aber ein Schade daraus, so soll er lassen Seele um Seele, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule"

Sagt genau das Gegenteil von dem was du behauptest: Entscheidend ist, was der FRAU passiert. Wird ihr ein Schaden zugefügt, dann wird mit Gleichem vergolten. Passiert nur dem ungeborenen Kind etwas, dann wird lediglich eine Geldstrafe fällig.

 

Abtreibung und Christ sein passt nicht zusammen, das ist für mich eine Tatsache, keine Ansichtssache oder eine Diskussionsgrundlage.

Nun ja. Würdest du darüber diskutieren, dann müsstest du einräumen, dass die von dir erwähnten Bibelstellen gar nichts oder genau das Gegenteil dessen aussagen, was du behauptest.

Insofern ist es tatsächlich nur "für dich" eine Tatsache...

 

 

lucan-7 antworten


Andy1982
Beiträge : 17
Veröffentlicht von: @jack-black

Ich finde, das dürften sie ruhig noch etwas deutlicher - so wie Du gerade sagen: dass das Recht einer Frau, darüber zu bestimmen, was in und mit ihrem Körper geschieht, nicht relevant sei.

Spielt die Bibel oder der christliche Glaube eine Rolle bei deiner Argumentation? Was stimmt nicht an den von mir genannten Passagen?
Es geht nicht um die Frage ob man ein Kind haben will oder nicht.Das Kind, der neue Mensch, ist bereits da und trägt keine Verantwortung dafür, dass es da ist, wo es ist.

andy1982 antworten
Andy1982
Beiträge : 17
Veröffentlicht von: @kintsugi

Das ist ein sehr hässlicher und unpassender Ausdruck. Weil er nämlich suggeriert, alle Frauen würden mal so eben und vor allem ohne wirkliche Gründe wie am Fliessband abtreiben und bekämen dabei Hilfe durch ihre Gynäkologin oder ihren Gynäkologen.

Das ist nicht gemeint. Bei der Anzahl an Kindern, die jedes Jahr abgetrieben wird lässt sich durchaus von einem Industriezweig sprechen.

andy1982 antworten
1 Antwort
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 831

@andy1982 Was ist dann konkret gemeint? Welche Industrie? Wen hast Du da im Blick?

kintsugi antworten


Andy1982
Beiträge : 17
Veröffentlicht von: @hkmwk

Aber es geht auch um ihren Körper, nicht nur um das Kind in ihr. Du formulierst da sehr einseitig.

Das wäre eine Argumentationsgrundlage, wenn das Leben der Mutter gefährdet wäre, was meines Wissens 0,1 % der Abtreibungen ausmacht. Ein Kind kommt -sehen wir von Jesus ab- nicht alleine in den Körper einer Frau und dann ist es da, kann nichts dafür und soll getötet werden.

Ein Leben, eine ganze Existenz steht in meinen Augen in keinem Bezug zu 9 Monaten Schwangerschaft und einer Geburt oder ggf. eine Änderung der Lebensumstände. Wenn wir das ganze von einer christlichen Sicht beleuchten..da geht es immer um Opfer. Jesus für uns, wir für andere,etc. Ebenso wie jeder Mensch für Gott unendlich geliebt und Wertvoll ist.

Das töten eines ungeborenen für das man Verantwortung trägt widerspricht jedem christlichen Kontext, ich sehe keine Möglichkeit dass man das so oder so sehen könnte.

Veröffentlicht von: @hkmwk
  • Das kann sich nur auf 2.Ms 21,22-25 beziehen, die anderen Stellen sagen zu dem Thema nichts aus.
  • Die gleiche Strafe gilt, wenn die Frau einen bleibenden Schaden davonträgt. Ist „nur” das Kind umgekommen, zahlt der Täter eine Geldstrafe.

Also bitte immer bei der Wahrheit bleiben!

Die Stelle bezieht sich auf einen Unfall, nämlich wenn zwei Männer streiten und es kommt einen schwangere Frau dazwischen, diese wird geschubst und verliert dabei ihr Kind.Ansonsten sprechen die anderen Stellen eine deutliche Sprache.

andy1982 antworten
14 Antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7304

@andy1982 

Ich hatte nicht vor, Argumente für Abtreibung zu bringen, ich habe nur eine falsche Darstellung von dir korrigiert.

Die Stelle bezieht sich auf einen Unfall, nämlich wenn zwei Männer streiten und es kommt einen schwangere Frau dazwischen, diese wird geschubst und verliert dabei ihr Kind.

Da habe ich nichts Anderes gesagt. Allerdings hattest du so getan, als würde die Stelle den Tod des Kindes mit einem Mord gleichsetzen. Aber Mörder sollen getötet werden, während in 2.Ms 21,22-25 der schuldige Mann nur eine Geldstrafe zahlen muss. Nur wenn die Frau einen bleibenden Schaden davonträgt, wird die Strafe entsprechend höher.

Bei einer Abtreibung wird ein Mensch getötet. Aber so wie unser Recht zwischen Mord, Totschlag, fahrlässiger Tötung und so weiter unterscheidet (und das kommt im Prinzip so auch in der Bibel vor), so muss auch Abtreibung von einem Mord unterschieden werden, siehe 2.Ms 21,22-25 im Vergleich zu z.B. 1.Ms 9,6.

hkmwk antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5625

@hkmwk 

Bankrott

Sehr richtig. Aber ebenso wichtig wäre es, die genauen Lebensumstände der Frau zu kennen und zu berücksichtigen.

Ich kann mich z.B. an eine Frau erinnern, die alle paar Jahre eine akute Psychose hatte und auch zwischenzeitlich nur sehr eingeschränkt lebensfähig war. Sie hatte zweimal eine Abtreibung machen lassen. Jedesmal nach einer akuten Phase einer Psychose war sie verstärkt bedürftig nach Zuwendung, Angenommen- und Geliebt-sein. Ja, dann hatte sie eben jeweils einen Mann kennengelernt, der ihr versprach, alles das zu geben. Natürlich Flötepiepen. Nachdem er sie im Bett hatte, war er dann gleich auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Diese Frau war nach meiner Einschätzung nicht mal annähernd in der Lage, ein Kind aufzuziehen und auch eine Schwangerschaft dürfte sie völlig überfordert haben. Ihr eine Abtreibung zu verweigern wäre vielleicht (!) moralisch korrekt gewesen, aber mitmenschlich eine völlige Bankrotterklärung. 

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7304

@queequeg 

Aber ebenso wichtig wäre es, die genauen Lebensumstände der Frau zu kennen und zu berücksichtigen.

Oder dafür zu sorgen, dass eine Abtreibung nicht nötig ist. Verhütung, Hilfe für Schwangere …

Vereine wie Alpha oder Kaleb machen so was.

hkmwk antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5625

@hkmwk 

Das "Oder" kann aber keine ausschließende Alternative sein. Deine Vorschläge sollten eigentlich immer und überall Standard sein, hätten aber der Frau in meinem Beispiel auch nicht geholfen.

Ich finde es nur immer höchst ärgerlich, wenn bei jedwedem Problem eines Menschen zuerst gefragt wird, was der Himmel dazu sagt und die Lebenssituation des Menschen überhaupt nicht interessiert.

Nur 1 Beispiel: Die Frau wurde seit Jahren alle paar Tage von ihrem Mann grün und blau geschlagen, bis sie sich endlich dazu durchgerungen hatte, sich von ihm zu trennen. Von ihrem seelsorgerisch tätigen Pfarrer wurde ihr klar signalisiert, dass Gott keine Scheidung will und sie die Prügel als "Kreuz Christi" auf sich nehmen soll.

So krass sollte das eher selten sein, ist es aber meiner Erfahrung nach leider nicht, sondern gerade bei den Problemen von Scheidung und Abtreibung in manchen christlichen Kreisen eher die Regel.

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7304

@queequeg 

wenn bei jedwedem Problem eines Menschen zuerst gefragt wird, was der Himmel dazu sagt und die Lebenssituation des Menschen überhaupt nicht interessiert

Das finde ich jetzt zu pauschal. Wie gesagt: Nach dem was ich mitbekommen habe setzen sich in D gerade Abtreibungsgegner dafür ein, dass Frauen nicht erst in eine Lage kommen, wo „nur Abtreibung hilft”. Sei es durch Hilfe im Einzelfall, sei es durch Vorschläge, was sich dazu in der Gesellschaft ändern sollte.

hätten aber der Frau in meinem Beispiel auch nicht geholfen.

Ich habe für den Fall auch kein Patentrezept auf Lager. Denkbar wäre, dass es ihr psychisch besser gehen wird, wenn sie mal ein Kind hat, möglicherweise braucht sie betreutes Wohnen in einer liebevollen Gemeinschaft, um nicht immer wieder auf freundliche Kerle reinzufallen … aber solche Vorschläge vom grünen Tisch bringe ich nur, weil du dich beschwert hast, dass nichts kam was ihr helfen wird. So was kann nur „vor Ort” von Fachleuten (Psychologen?) entschieden werden.

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 21430

@hkmwk 

Wie gesagt: Nach dem was ich mitbekommen habe setzen sich in D gerade Abtreibungsgegner dafür ein, dass Frauen nicht erst in eine Lage kommen, wo „nur Abtreibung hilft”.

Wie kommst du darauf?

Denkbar wäre, dass es ihr psychisch besser gehen wird, wenn sie mal ein Kind hat, möglicherweise braucht sie betreutes Wohnen in einer liebevollen Gemeinschaft, um nicht immer wieder auf freundliche Kerle reinzufallen … aber solche Vorschläge vom grünen Tisch bringe ich nur, weil du dich beschwert hast, dass nichts kam was ihr helfen wird. So was kann nur „vor Ort” von Fachleuten (Psychologen?) entschieden werden.

Und wenn die Fachleute für eine Abtreibung entscheiden?
 
 

 

 

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5625

@lucan-7 

"Und wenn die Fachleute für eine Abtreibung entscheiden?"
 
So hab ich es gemacht und bin der Überzeugung, dass eine andere Entscheidung ein Desaster gewesen wäre.
 
Es reicht eben nicht, zu sagen, dass die Frau im Zweifelsfall ja nur die Schwangerschaft austragen müsse und das Kind dann zur Adoption freigeben könne. Auch die Schwangerschaft selbst ist schon eine ganz erhebliche Belastung, zumal bei einem Menschen, der schon für sich selbst überhaupt so gut wie kein Identitätsgefühl hat.
queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7304

@lucan-7 (zum Beitrag)

Wie kommst du darauf?

Durch das, was ich so mitbekomme: Verlautbarungen von entsprechenden Organisationen, die in einem christlichen Medium erwähnt werden, oder auch durch Reden, die am „Marsch für das Leben” gehalten werden. Oder auch eine spontan organisierte Hilfe für eine betroffene Frau in meinem „gemeindlichen Umfeld”.

Und wenn die Fachleute für eine Abtreibung entscheiden?

Kommt in Extremsituationen vor. Das ist dann so.

hkmwk antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5625

@hkmwk 

+eine spontan organisierte Hilfe für eine betroffene Frau in meinem „gemeindlichen Umfeld”+

Das ist ja schön. Die Frage wäre dann nur noch, wie nachhaltig solch eine Hilfe ist.

Bei einer Frau, die mir begegnet ist, dünnte sich die initiale Hilfe nach Geburt des Kindes bis auf nahe 0 aus. So kann das natürlich nicht sinnvoll sein.

Andererseits - wenn jetzt 10 oder mehr Frauen in einer Gemeinde davon betroffen wären - wie sollte die dann über Jahre hinweg für alle hilfreich sein?

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7304

@queequeg 

Du kennst andere Einzelfälle als ich. Da werden wir wohl kaum zusammen finden.

hkmwk antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5625

@hkmwk 

Ich weiß nicht, wo da ein Zusammenfinden überhaupt notwendig wäre.

Tatsache ist, dass sich Frauen, die ungewollt schwanger sind, in einer ganz und gar prekären Situation befinden.

Die von Dir genannten Hilfsmöglichkeiten sind da sicher sinnvoll. Es ist nur die Frage, inwieweit sie überhaupt ausreichend sein können, vor allem dann, wenn es sich um mehrere Frauen handelt, die u.U. über viele Jahre Hilfe brauchten.

Sich punktuell gegen Abtreibung zu engagieren, ist einfach. Aber ist Dir eine Bewegung innerhalb von Gemeinden bekannt, die mit gleichem Engagement für die Hilfe 2, 5 und 10 Jahre nach einer Geburt eintritt? 

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7304

@queequeg 

5 Jahre später wird eine Hilfe z.B. an eine ledige Mutter nicht mehr als Hilfe für Abtreibungswillige wahrgenommen. Von daher finde ich deine letzte Frage falsch formuliert.

Tatsache ist, dass sich Frauen, die ungewollt schwanger sind, in einer ganz und gar prekären Situation befinden.

Tatsache ist auch, dass Frauen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten wegen der hormonellen Umstellung negative Gefühle entwickeln, die sich im weiteren Verlauf der Schwangerschaft wieder legen.

Das heißt die Beratung muss da ein wenig gegensteuern und sie besonders auf positive Effekte, Hilfsangebote etc. hinweisen.

hkmwk antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5625

@hkmwk 

"Beratung muss da ein wenig gegensteuern und sie besonders auf positive Effekte, Hilfsangebote etc. hinweisen"

Hab ich ja nix gegen, aber das reicht eben als Hilfe nicht.

Ob das nach 5 Jahren nicht mehr als Hilfe für Abtreibungswillige wahrgenommen wird, besagt nichts darüber, dass es das wäre.

Genau darüber haben sich ja die paar Frauen, die in nach dieser Situation kennengelernt habe, beklagt, dass es bei ihnen nur um die Vermeidung der Abtreibung ging, danach war dann von Hilfe bald nicht mehr die Rede. Aber da würde sie dann für die Frau gebraucht.

 

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7304

@queequeg

Ob das nach 5 Jahren nicht mehr als Hilfe für Abtreibungswillige wahrgenommen wird,

Ich meinte die Wahrnehmung von Leuten wie mir.

hkmwk antworten
Andy1982
Beiträge : 17
Veröffentlicht von: @lucan-7

"Gott, ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. Du hast mich geschaffen mit Körper und Geist, mich zusammengefügt im Bauch meiner Mutter"

- sagt nichts über Abtreibung. Hier spricht ein Mensch, der geboren wurde.

Glaubst du, dass im Kontext dieser Bibelstelle Gott damit einverstanden ein ungeborenes Kind zu töten?
Es spricht ein Mensch der geboren wurde, aber er bezieht sich auf die Zeit, als er ein schutzloser Embryo im Bauch seiner Mutter war.

 

Veröffentlicht von: @lucan-7

"Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht."

Da steht auch nichts über Abtreibung.

Das ist richtig, was aber da steht ist, dass der Mensch ein Bild Gottes ist. Auch ein ungeborenes ist ein Mensch. Der Mensch ist im Bilde Gottes geschaffen und Menschen sollen nicht einannder töten.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Sagt genau das Gegenteil von dem was du behauptest: Entscheidend ist, was der FRAU passiert. Wird ihr ein Schaden zugefügt, dann wird mit Gleichem vergolten. Passiert nur dem ungeborenen Kind etwas, dann wird lediglich eine Geldstrafe fällig.

Veröffentlicht von: @andy1982

Die Stelle bezieht sich auf einen Unfall, nämlich wenn zwei Männer streiten und es kommt einen schwangere Frau dazwischen, diese wird geschubst und verliert dabei ihr Kind.Ansonsten sprechen die anderen Stellen eine deutliche Sprache.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Nun ja. Würdest du darüber diskutieren, dann müsstest du einräumen, dass die von dir erwähnten Bibelstellen gar nichts oder genau das Gegenteil dessen aussagen, was du behauptest.

Insofern ist es tatsächlich nur "für dich" eine Tatsache...

Welche Bibelstellen befürworten denn eine Abtreibung?

andy1982 antworten
1 Antwort
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 21430

@andy1982 

Glaubst du, dass im Kontext dieser Bibelstelle Gott damit einverstanden ein ungeborenes Kind zu töten?
Es spricht ein Mensch der geboren wurde, aber er bezieht sich auf die Zeit, als er ein schutzloser Embryo im Bauch seiner Mutter war.

Ja, und? Es sagt halt trotzdem nichts über Abtreibungen aus. Sind denn auch Fehlgeburten "wunderbar gemacht"? Die Welt ist nun mal nicht gradlinig.

Das ist richtig, was aber da steht ist, dass der Mensch ein Bild Gottes ist. Auch ein ungeborenes ist ein Mensch. Der Mensch ist im Bilde Gottes geschaffen und Menschen sollen nicht einannder töten.

Nein, da steht nicht, dass Ungeborene "Menschen" sind. Du kannst das gerne so sehen, und ich denke, dass es auch durchaus gute Gründe gibt, das zu tun. Aber diese Bibelstelle gibt das nun einmal nicht her.

Welche Bibelstellen befürworten denn eine Abtreibung?

Abtreibung kommt in der Bibel nicht vor. Die einzige Bibelstelle, die sich auf den Verlust eines ungeborenen Kindes bezieht, macht deutlich, dass der Schaden am ungeborenen Kind weniger wiegt als ein möglicher Schaden an der Mutter.

Denn während die Verletzung einer Schwangeren eine gleichwertige Strafe nach sich zieht, wird der Verlust des Kindes lediglich mit einer Geldstrafe vergolten. Das heißt, die Bibel sagt hier klar aus: ein ungeborenes Kind hat NICHT den gleichen Wert wie ein erwachsener Mensch!

Man kann hier durchaus dagegen argumentieren. Denn mit einer Abtreibung wird ja ein Mensch daran gehindert, sein zukünftiges Leben zu leben. Das halte ich für ein valides Argument.

Aber solche Argumente finden sich nicht in der Bibel. Deshalb sollte man so etwas auch nicht behaupten.

 

 

 

lucan-7 antworten


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