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Was habe ich von eurem Glauben...?

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Lucan-7
Themenstarter
Beiträge : 15313

Ich möchte an dieser Stelle einmal den gesellschaftlichen Wert des christlichen Glaubens diskutieren... und zwar aus der Position eines Nicht-Gläubigen.
Aus dieser Position heraus frage ich mich: Habe ich eigentlich einen konkreten Wert aus der Tatsache, dass es in diesem Land christliche Gläubige gibt?

Das mag natürlich auf den ersten Blick egoistisch und materialistisch erscheinen... aber es ist eine Frage, die ich mir zur Zeit tatsächlich sehr konkret stelle.
Und ich habe dabei selber keine abschliessende Antwort... ich stehe dem christlichen Glauben zwar ausgesprochen kritisch, aber keineswegs völlig ablehnend gegenüber... aus dem einfachen Grund, dass mir keine geeignete Alternative einfallen will.

Ich eröffne diesen Thread also, ohne mir selbst eine abschliessende Antwort überlegt zu haben... einfach, weil ich neugierig auf die Antworten bin.

Also in dem Sinne: Was haben gläubige Christen der Gesellschaft zu bieten, auch wenn ein großer Teil selbst nicht gläubig sein mag?
Ist der christliche Glaube gar unverzichtbar... oder ist das eher eine Sache allein für Christen, während der ungläubige Rest gerne auf Dinge wie "Humanismus", "Menschenrechte" oder gegebenfalls auch "Wissenschaft" ausweichen kann, je nach Fragestellung?

Wie seht ihr das? Welche Stellung und welche Bedeutung sollte der christliche Glaube auch für Nicht-Christen haben...?

Antwort
282 Antworten
Suzanne62
Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @lucan-7

Habe ich eigentlich einen konkreten Wert aus der Tatsache, dass es in diesem Land christliche Gläubige gibt?

Den Sonntag als regelmäßigen arbeitsfreien Tag, aus dem sich inzwischen das freie Wochenende entwickelt hat sowie arbeitsfrei an den diversen religiösen Feiertagen.....wobei die Zahl der Feiertage davon abhängt, wie stark katholisch ein Bundesland geprägt ist (=je mehr Katholiken, desto mehr Feiertage😉).

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das mag natürlich auf den ersten Blick egoistisch und materialistisch erscheinen... aber es ist eine Frage, die ich mir zur Zeit tatsächlich sehr konkret stelle.

Nein, das ist eine durchaus berechtigte Frage.
Ich denke, neben den Feiertagen, die schließlich für alle arbeitsfrei sind, gibt es die Hilfs- und Beratungsangebote von Caritas und Diakonie, die jedermann offen stehen sowie viele Aktivitäten der Kirchengemeinden, die allen Menschen im jeweiligen Pfarrbezirk zugute kommen in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit sowie Hilfen für Geflüchtete und Zugewanderte.
Schließlich wären hier noch die Kitas, Schulen, Altenheime und Krankenhäuser in kirchlicher Trägerschaft zu nennen, die ebenfalls allen offen stehen, unabhängig von der Religionszugehörigkeit.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ist der christliche Glaube gar unverzichtbar.

Für Christen ist er das.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie seht ihr das? Welche Stellung und welche Bedeutung sollte der christliche Glaube auch für Nicht-Christen haben...?

Wenn man in einem Land mit einer vom Christentum geprägten Kultur lebt, ist es sicher ratsam, wenn man auch als Nichtgläubiger über eine gewisse christliche "Grundbildung" verfügt, sonst bleiben einem weite Teile der Literatur, Musik und bildenden Kunst völlig unverständlich, auch die Bedeutung der wichtigsten christlichen Feiertage sollte man kennen.
Darüber hinaus weiß ich es zu schätzen, wenn sich Nichtgläubige an Feiertagen angemessen verhalten und z.B. an Karfreitag und Allerheiligen auf laute Partys verzichten - das ist einem friedlichen Miteinander nur förderlich.

suzanne62 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo Lucan,

den Nutzen des Evangeliums selbst hat nur derjenige, der bereit ist das Opfer Christi für sein Leben anzunehmen und Jesus als seinen Herrn zu machen. Denn nur dadurch wird sie oder er zum Kind Gottes mit all den Verheißungen, die darauf liegen. Ein Mensch, der diesen Schritt nicht macht, der hat diesen direkten Vorteil für sein Leben nicht.

Aber es gibt indirekte Vorteile, die Menschen haben, die in Gemeinschaft mit Christen leben.

1) Christliche Werte wie die Liebe zum Nächsten (selbst wenn das mein Feind ist) machen das Leben angenehmer.Es können so Spiralen des Hasses, die in vielen Gesellschaften zum Zusammenbruch oder langjährige Leidensphasen frhen, überwunden werden. Christen können ein geistliches Umfeld schaffen, in dem eine friedliche Koexistenz deutlich einfacher wird. Menschen, die schon einmal in Regionen der Erde gelebt haben, die weit ab von größerem christlichen Einfluss sich entwickelt haben, können davon berichten. Wenn es in China üblich ist, Menschen, die jemand angefahren hat, gleich nocht einmal zu überfahren, damit sie tot sind - um mögliche langjährige Untersttzungszahlungen zu vermeiden - dann hat das etwas mit dem Wert eines Menschenleben und dem fehlen der göttlichen Dimension im Menschenbild zu tun. Ich habe manchmal den Eindruck, dass der Hass in östlichen Landesteilen Deutschlands, der dieses Gebiet so unattraktiv macht, auch mit solchen Dingen zu tun hat.

2) Wenn Du wirkliche Christen - also solche mit einer lebendigen Beziehung zu ihrem Herrn - in Deiner Mitte hast, dann hast Du die Weisheit Gottes dort auch. Du hast dann Menschen da, die mit höhreren Einsichten in die Gesellschaft und vielleicht auch in Dein Leben hineinwirken. Wenn Du z.B. einen gläubigen Arzt hast, dann kann es sein, dass er ein Scheinbild, dass ihm medizinischen Daten nahelegen, mit Gottes Hilfe durchschaut und die wahre Ursache einer Erkrankung erkennen kann. Es kann sein, dass von Gott inspirierte Gedanken Impulse setzen, die Dein Leben deutlich angenhemer machen und schlimme Fehler vermeiden helfen. Es kann aber auch sein, dass Gott selber in Situationen hineinwirkt, in denen Du in Not bist - weil ein Christ Deine Not gesehen hat und Gott dort hineingerufen hat.

Christen haben die Aufgabe Salz und Licht zu sein: Als Salz helfen sie zu konservieren. Das bedeutet, dass sie die Kräfte, die die Gesellschaft verderben wollen, kontrollieren und klein halten. Das geht vor allem auch, wenn sie Licht sind - d.h. dass öffentlich machen, was nur im Dunkeln funktioniert: Verbrechen, Intrigen, Boshafitgkeiten aller Art. Der Heilige Geist selber wird dann die schlechten Menschen und ihre Taten überführen:
Johannes 16, 8:
Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.
Ich vermuten dass dies der Grund ist, warum man in vielen Gemeinden ein freies Wirken des Heiligen Geistes fürchtet wie der Teufel das Weihwasser ...

Insofern darfst Du Dich darüber freuen, wenn es eine gewisse "kritische Masse" an Christen dort gibt, wo Du lebst - denn Du bist dann in gewisser Weise mitgesegnet mit ihnen und darfst in einer friedlicheren und gerechteren Gesellschaft leben.

Zu wünschen wäre Dir natürlich, dass Du auch die Früchte des Evangeliums selbst für Dich entdeckst und annimmst.

LG
Ecc

Anonymous antworten
Irrwisch
Beiträge : 3339

Was habe ich von eurem Glauben...?
Lieber Lucan,

was du von meinem Glauben, besser gesagt, meiner Gottesbeziehung hast,vermag ich nicht zu sagen.

Immerhin hast du von der Vision eines Gläubigen, dem Visonär von Jesus.de , News, diese Plattform.
Die du schon lange und auch beständig nutzt.

Gläubige Christen sind für mich ein Unding.
Genau so wie ein weisser Schimmel oder ein schwarzer Rappe.

Mir genügt ganz schlicht die Bezeicnung "Christ".

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie seht ihr das? Welche Stellung und welche Bedeutung sollte der christliche Glaube auch für Nicht-Christen haben...?

Schlicht: Um ein Leben in Freiheit kennen zu lernen.

irrwisch antworten
4 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15313
Veröffentlicht von: @irrwisch

Gläubige Christen sind für mich ein Unding.
Genau so wie ein weisser Schimmel oder ein schwarzer Rappe.

ich schreibe das hier immer wieder bewusst, weil ich ja beispielsweise selber noch Kirchenmitglied bin, statistisch also auch als "Christ" erfasst werde. Aber nicht alle Mitglieder christlicher Kirchen sind automatisch auch gläubig... auch nicht unbedingt alle, die regelmäßig Gottesdienste besuchen und am Kirchenleben teilnehmen. Deshalb betone ich hier nochmal die konkrete Einstellung - auch wenn es hier auf jesus.de vermutlich wenige user gibt, die das missverstehen könnten, das ist wohl richtig.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Schlicht: Um ein Leben in Freiheit kennen zu lernen.

Würden die Menschen tatsächlich nach Jesu Lehre leben, so wie ich sie verstanden habe, dann wären sie wohl tatsächlich frei.

In der Realität habe ich es allerdings oft so erlebt, dass sich die Menschen lieber hinter der Bibel einmauern und einen Schutzwall vor der bösen Welt errichten... ohne zu merken, dass sie selbst darin gefangen sind.

Aber das ist halt Theorie und Praxis... für manche funktioniert es, für andere nicht.

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber nicht alle Mitglieder christlicher Kirchen sind automatisch auch gläubig.

Das kann ich ja noch nachvollziehen. Man kann durchaus Gründe für den Verbleib in der Kirche haben, obwohl man sich vom Glauben entfernt hat - z.B. weil man bei einem kirchlichen Träger angestellt ist oder weil man seine Kinder in einer kirchlichen Kita oder Schule unterbringen möchte.

Veröffentlicht von: @lucan-7

auch nicht unbedingt alle, die regelmäßig Gottesdienste besuchen und am Kirchenleben teilnehmen.

Wie kommst du denn darauf?
Zugegeben: ich bin nicht mehr die Jüngste und habe noch Zeiten miterlebt, da wäre in der Kleinstadt, in der ich meine ersten Lebensjahre verbracht habe, ein Kirchenaustritt einem sozialen Suizid gleichgekommen. Aber diese Zeiten sind längst vorbei.
Warum sollte jemand, der gar nicht an Gott glaubt (oder zumindest Suchender ist), am Kirchenleben teilnehmen?
Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die Menschen, die sonntags mit mir zusammen das Glaubensbekenntnis sprechen, es auch ehrlich so meinen.

suzanne62 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15313
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die Menschen, die sonntags mit mir zusammen das Glaubensbekenntnis sprechen, es auch ehrlich so meinen.

Das wird wohl auch so sein.

Ich hatte damals allerdings zumindest bei einigen Menschen das Gefühl, dass der Kirchgang für sie in erster Linie eine soziale Bedeutung hatte, weil praktisch ihr ganzes soziales Umfeld dort integriert ist. Hinzu kamen dann entsprechende Ungereimtheiten, die nicht so recht zu einem gläubigen Menschen passen wollten (Ohne jetzt ins Detail zu gehen).

Allerdings habe ich diese Eindrücke damals für mich behalten, und ich werde mich hüten irgendwem öffentlich etwas unterstellen zu wollen. Da ich hin und wieder aber doch diesen Eindruck hatte vermute ich mal, dass es auch hier und da zutreffen wird.

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich hatte damals allerdings zumindest bei einigen Menschen das Gefühl, dass der Kirchgang für sie in erster Linie eine soziale Bedeutung hatte, weil praktisch ihr ganzes soziales Umfeld dort integriert ist.

In dem Dorf, in dem meine Großeltern gelebt haben, ist es auch heute noch so, dass sich das soziale Leben größtenteils in der Kirche, in der Kneipe und im Schützenhaus abspielt - das schließt, so weit es die Kirche betrifft, echten Glauben nicht aus, setzt ihn aber auch nicht voraus. So gesehen kann und mag ich nicht ausschließen, dass dein Eindruck zutreffend sein kann.

suzanne62 antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 944

Ganz direkt hast du das davon, was durch den Glauben geschieht, z.B. durch Gebet oder dadurch, dass eine Gesellschaft gesegnet wird, in der Christen leben. Das glaubst du natürlich nur, wenn du´s glaubst. 🙂

Indirekt bist du betroffen, wenn sich Menschen von Gott verändern lassen. Da Gott uns und die Prinzipien geschaffen hat, nach denen ein optimales Leben funktioniert, ist es insgesamt immer eine Tendenz zum Guten, wenn Christen in deiner Umgebung sind.

tagesschimmer antworten
Tineli
Beiträge : 1367

Interessante Fragestellung!

Für mich als Christ ist es in den letzten Jahren sehr wichtig geworden, Menschen in ihrer Not zu begegnen. Welche Not das ist, das hängt von den Umständen ab und ist sicher individuell. Ich möchte hinhören und mir überlegen, wo ich mit meinen kleinen Kräften da etwas bewirken kann.

Christen in vielen verschiedenen Zeiten haben sich der Nöte der Menschen angenommen. Die Christen zur Zeit der Apostelgeschichte haben Witwen versorgt, sie haben quasi eine erste Alterssicherung betrieben. Über die Jahrhunderte haben Christen Kranke versorgt, Hungersnöte gelindert, Waisen ein Zuhause gegeben usw.

Christen, die so handeln, verändern die Gesellschaft, und davon würdest du natürlich auch profitieren. Sei es unmittelbar, weil deine konkrete Not durch Christen gelindert wird, sei es indirekt, weil du in einer Gesellschaft lebst, in der weniger solche Nöte vorhanden sind.

Klar, sowas kann man auch ohne Christ zu sein tun und wird auch getan. Aber ich finde, das Christsein ist eine gute Motivation dafür.

Gruß, Tineli

tineli antworten
8 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15313

Dass Christen sich häufig sozial engagieren und natürlich die ganze Gemeinschaft davon etwas hat ist natürlich unbestritten.

Interessant ist dabei die Frage, inwieweit der Glaube selbst die eigentliche Motivation dafür ist... denn das würde ja quasi schon einen "Zwang" bedeuten nach dem Motto: "Na ja, jetzt bin ich Christ, jetzt muss ich halt auch sozial sein...".

Ich vermute allerdings, dass Glaube und soziales Engagement so Hand in Hand geht, dass die meisten Christen hier gar nicht genau trennen könnten...

lucan-7 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich vermute allerdings, dass Glaube und soziales Engagement so Hand in Hand geht, dass die meisten Christen hier gar nicht genau trennen könnten...

So weit es mich betrifft, kann ich dir da völlig zustimmen. Einen "Zwang" empfinde ich da überhaupt nicht, dass ist auch nie so kommuniziert worden.
Es gibt bei uns zwar eine "Sonntagspflich" - d.h. man soll möglichst jeden Sonntag und an den christlichen Feiertagen an der Messe teilnehmen.
Aber darüber hinaus kann jeder selbst bestimmen, wo und in welchem Umfang man sich einbringt.

suzanne62 antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367
Veröffentlicht von: @lucan-7

Interessant ist dabei die Frage, inwieweit der Glaube selbst die eigentliche Motivation dafür ist... denn das würde ja quasi schon einen "Zwang" bedeuten nach dem Motto: "Na ja, jetzt bin ich Christ, jetzt muss ich halt auch sozial sein...".

Nee, Zwang nicht. Eher der Wunsch, zu tun, was Jesus gefällt. Aber auch das Gefühl: Ich hab im Glauben was Gutes empfangen, ich bin so reich beschenkt, das möchte ich gern weitergeben. Es ist ein Wollen, kein Müssen.

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Interessant ist dabei die Frage, inwieweit der Glaube selbst die eigentliche Motivation dafür ist... denn das würde ja quasi schon einen "Zwang" bedeuten nach dem Motto: "Na ja, jetzt bin ich Christ, jetzt muss ich halt auch sozial sein...".

also zumindest in meinem frommen umfeld gibt es son zwang nich...

ich engagiere mich sozial nich....nich was man meist so nennt - also flüchtlingen helfen, kinder betreuen uns so sachen....ich vertrag direkten kontakt zu menschen schlecht und umso schlechter je mehr menschen gleichzeitig um mich rum sind....bin sogar öfter ausm gottesdienst getürmt weils mir zu unruhig war...
da motzt meine gemeinde aber nich weil die wissen daß ich das nich kann.....

ich mach dafür andre sachen.....wenns in der gemeinde was zu knipsen gibt bin ich mit kamera da...fürn kindergottesdienst mach ich postkarten mit bibelsprüchen....so sachen eben die ich kann.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15313

Na ja, dass sich jeder nur nach seinen Talenten und Möglichkeiten nach engagieren kann ist ja logisch... Menschen sind ja verschieden, und nicht jedem fällt es leicht auf unbekannte Menschen zuzugehen.

Ich denke, im Glauben geht es dann auch eher um eine "menschenfreundliche" Grundeinstellung, in die man halt seine Talente einbringt... nicht darum, dass sich jeder in die Sozialarbeit stürzt.

Aber selbst das fiel manchen Christen, die ich kannte, schwer... die haben dann lieber die Bibel dazu benutzt, ständig ihre Mitmenschen zu kritisieren und madig zu machen. Das ist dann halt die Sache mit dem Splitter und dem Balken...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Na ja, dass sich jeder nur nach seinen Talenten und Möglichkeiten nach engagieren kann ist ja logisch...

sollte man meinen....mir is aber echt schon wer begegnet der meinte wenns mir spaß macht und ichs kann isses nich das was gott will.....denn dann hab ich meinen lohn dahin...🙄

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15313
Veröffentlicht von: @anonyma-37f57be57

mir is aber echt schon wer begegnet der meinte wenns mir spaß macht und ichs kann isses nich das was gott will.....denn dann hab ich meinen lohn dahin.

Seltsame Auslegung des Glaubens... zwar gehört eine gewisse Leidensbereitschaft wohl dazu, in dem Sinne dass halt jeder sein Kreuz zu tragen hat. Und dass Glaube motivieren kann, über sich selbst hinaus zu wachsen ist sicher auch unbestritten.

Aber es steht sicher niemandem zu, ein Urteil darüber zu fällen wie weit da jemand gehen kann oder will. So etwas habe ich allerdings auch schon erlebt, und das frustriert natürlich - nicht nur Christen...

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

<b😈)

Veröffentlicht von: @anonyma-37f57be57
Veröffentlicht von: @anonyma-37f57be57

Na ja, dass sich jeder nur nach seinen Talenten und Möglichkeiten nach engagieren kann ist ja logisch...

sollte man meinen....mir is aber echt schon wer begegnet der meinte wenns mir spaß macht und ichs kann isses nich das was gott will.....denn dann hab ich meinen lohn dahin...🙄

Solchen " Talentverbuddlern" hat Jesus sogar ein Gleichnis gewidmet!

Wucher du bitte fröhlich weiter mit dem dir anvertrauten Talent!

irrwisch antworten


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