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Gotteswort und Menschenwort

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Themenstarter
Beiträge : 30188

Liebe Nachsinner,

wie passen die folgenden beiden Verse inhaltlich zusammen?

1. Eine Aussage ist von einem Propheten des AT.

2. Eine Aussage ist vom Sohn Gottes.

Prophet Jeremia:

Jer 13,14 und will einen am andern, die Väter samt den Söhnen, zerschmettern, spricht der HERR, und will weder schonen noch barmherzig sein und sie ohne Mitleid verderben.

Jesus Christus:

Lk 6,36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Wenn man diese beiden biblischen Aussagen untersucht, stellt man fest, dass sie sich inhaltlich komplett widersprechen. Denn Jesus sagt über Gott, dass ER barmherzig ist und der Prophet sagt, dass Gott nicht barmherzig sein will. Das steht so in der Schrift.

Was stimmt nun?

Ich bitte um eine stimmige, schlüssige Antwort von euch. Danke.

 

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Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Liebe Nachsinner,

wie passen die folgenden beiden Verse inhaltlich zusammen?

1. Eine Aussage ist von einem Propheten des AT.

2. Eine Aussage ist vom Sohn Gottes.

Prophet Jeremia:

Jer 13,14 und will einen am andern, die Väter samt den Söhnen, zerschmettern, spricht der HERR, und will weder schonen noch barmherzig sein und sie ohne Mitleid verderben.

Jesus Christus:

Lk 6,36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Wenn man diese beiden biblischen Aussagen untersucht, stellt man fest, dass sie sich inhaltlich komplett widersprechen. Denn Jesus sagt über Gott, dass ER barmherzig ist und der Prophet sagt, dass Gott nicht barmherzig sein will. Das steht so in der Schrift.

Was stimmt nun?

Ich bitte um eine stimmige, schlüssige Antwort von euch. Danke.

 

Man kann die beiden Verse nicht gegeneinander ausspielen, denke ich. Jesus selbst hat keine Barmherzigkeit erfahren, als er in Gethsemane blutschwitzend darum bat. Er musste den Kelch trinken bis zur Neige.

Ist kein Rankommen, an die Souveränität JHWHs, der von sich aus dem Dornbusch zu Moses sagt: Ich bin der ich bin (2. Mose 3,14). Und von dem im Johannesbrief steht: Keiner hat Gott je gesehen (1. Johannes 4,12).

Meines Erachtens tangiert deine zugespitzte Frage die Theodizee.

Theodizee (Wikipedia)

martha antworten
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Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @mt-24-14
Veröffentlicht von: @mt-24-14

wie willst du den Menschen auf der Grundlage deiner Sichtweise z.b. die Wissenslücke aus Mt.8,28 zu Lk.8,27 nachvollziehbar erklären?

Indem es sich vielleicht um zwei verschiedene Begebenheiten am gleichen Ort handelt?

Wenn man die beiden Verse liest erkennt man sehr wohl, dass es sich um die gleiche Geschichte handeln muss.

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Turmfalke1
Beiträge : 4393
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Wenn man die beiden Verse liest erkennt man sehr wohl, dass es sich um die gleiche Geschichte handeln muss.

Das ist Deine Meinung. In einem weiteren Bibelkommentar steht übrigens eine weitere Deutungsmöglichkeit: "Womöglich war ein Besessener auffälliger, so dass Markus und Lukas sich in ihrem Bericht auf diesen einen beschränkten."

Bzw.:

Während Matthäus als einziger der drei Synoptiker von zwei Besessenen berichtet, finden wir bei Markus und Lukas jeweils nur einen. Diese Angaben lassen sich insofern harmonisieren, als dass Markus und Lukas nur von dem Wortführer berichten, während Matthäus den für ihn als Evangelisten der Juden wichtigen Umstand festhält, dass es zwei Besessene waren, denn vor Gericht, wenn es um die Wahrheit geht, vor allem dann, wenn es um Leben und Tod geht, müssen immer zwei oder drei Zeugen übereinstimmende Auskunft geben (Dt 17,6), damit die Wahrheit bezeugt wird. 

Quelle: https://deutsch.logos.com/der-besessene-gerasener-fragen-und-antworten/

Während Matthäus als einziger der drei Synoptiker von zwei Besessenen berichtet, finden wir bei Markus und Lukas jeweils nur einen. Diese Angaben lassen sich insofern harmonisieren, als dass Markus und Lukas nur von dem Wortführer berichten, während Matthäus den für ihn als Evangelisten der Juden wichtigen Umstand festhält, dass es zwei Besessene waren, denn vor Gericht, wenn es um die Wahrheit geht, vor allem dann, wenn es um Leben und Tod geht, müssen immer zwei oder drei Zeugen übereinstimmende Auskunft geben (Dt 17,6), damit die Wahrheit bezeugt wird. 
Während Matthäus als einziger der drei Synoptiker von zwei Besessenen berichtet, finden wir bei Markus und Lukas jeweils nur einen. Diese Angaben lassen sich insofern harmonisieren, als dass Markus und Lukas nur von dem Wortführer berichten, während Matthäus den für ihn als Evangelisten der Juden wichtigen Umstand festhält, dass es zwei Besessene waren, denn vor Gericht, wenn es um die Wahrheit geht, vor allem dann, wenn es um Leben und Tod geht, müssen immer zwei oder drei Zeugen übereinstimmende Auskunft geben (Dt 17,6), damit die Wahrheit bezeugt wird. 
Während Matthäus als einziger der drei Synoptiker von zwei Besessenen berichtet, finden wir bei Markus und Lukas jeweils nur einen. Diese Angaben lassen sich insofern harmonisieren, als dass Markus und Lukas nur von dem Wortführer berichten, während Matthäus den für ihn als Evangelisten der Juden wichtigen Umstand festhält, dass es zwei Besessene waren, denn vor Gericht, wenn es um die Wahrheit geht, vor allem dann, wenn es um Leben und Tod geht, müssen immer zwei oder drei Zeugen übereinstimmende Auskunft geben (Dt 17,6), damit die Wahrheit bezeugt wird. 
turmfalke1 antworten
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Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @turmfalke1

2. Tim. 3, 16: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, ...
(Zu Paulus Zeiten war die Schrift das gesamte Alte Testament)

2.Tim. 3,16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,... (LUT)

2.Tim.3,16 Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Zurechtweisung, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit. (ZB).

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Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@mt-24-14

Stimmt, sorry, ich hatte versehentlich falsch zitiert.

Aber trotzdem stehen auch die anderen Bibelverse noch.

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@turmfalke1 

Du hast aus der ELB zitiert. Alles gut 😉

Der Bible Hub interlinear zeigt einen Nominalsatz. Da kommt kein Wort mit der Bedeutung ist drin vor. Das ist kann also nach Interpretationsvorliebe hier oder da eingefügt werden.

https://biblehub.com/interlinear/2_timothy/3-16.htm

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@deborah71 Vielen Dank für den Hinweis. 😊

turmfalke1 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@turmfalke1 

🙂War ja kein Fehler von dir, wie Deborah71 unten ja anmerkte.

Ich traue nur eben den von mir angeführten Übersetzungen dieser Bibelstelle, weil sie eben in dieser Formulierung logisch ist und in den geistlichen Kontext passt.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@mt-24-14 

Zum Beitrag

Beide Formulierungen sind logisch und passend. Sie bedeuten dann aber einen anderen Umfang der Schrift und des Redens Gottes, der zur Beachtung gegeben ist.

Alle Schrift ist von Gott inspiriert >  es haben nur Gott-bezogene von Gott inspierierte Menschen geschrieben und das zusammenüberliefert, dass wir daraus lernen über Gott, über den Menschen und über den und die Widersacher. Da wird nichts geschönt.

Alle Schrift, von Gott inspiriert >  Übermittlung der Worte Gottes in geschriebener Form, das das Herz berührt  und auch alle direkt ins Herz gesprochenen Worte Gottes.....

Alle Schrift bezieht sich auf das AT, da das NT erst er- und ge-lebt wurde zur Zeit Jesu.

deborah71 antworten


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Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @goldapfel

Ich hatte dich früher schon einmal gebeten, das Gericht über die Amalekiter in den Zusammenhang zu setzen. Welche Stellung hatte das Volk Israel damals schon vor Gott? Wie haben sich die Amalekiter verhalten? Was wäre die Konsequenz gewesen, die Amalekiter weiterhin gewähren zu lassen?

Wieso hat Jesus seinerzeit auf Erden denn nicht in gleicher Weise gegen die Römer gehandelt, wie angeblich Gott das Volk Israel damals gegen die Amalekiter angewiesen haben soll?

Gott, so wie ich IHN in Jesus sehen kann, befiehlt so etwas jedenfalls nicht.

 

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@mt-24-14 

Die Ausbreitung des römischen Reiches und die in dem Zuge erfolgte Besatzung lässt sich sicher nicht mit der Geschichte des Volkes Israel mit den Amalekitern vergleichen. 

Gott, so wie ich IHN in Jesus sehen kann, befiehlt so etwas jedenfalls nicht.

Ich verstehe ja, um was es dir geht, du empfindest eine Diskrepanz. Du findest das grausam. Kann ich nachvollziehen. Finde aber, dass es ein arg oberflächlicher Blick ist, der sich hauptsächlich an unserem heutigen westlichen Verständnis orientiert und vieles nicht mit in Betracht zieht. 

Ich denke, dass Gott es problemlos 'aushält', wenn du manche Bibelstellen für dich (vorerst ) hinaus wirfst oder ausklammerst, weil sie mit deinem Gottesbild nicht überein gehen. Was ich aber bedenklich finde, dass du aufgrund deines persönlichen Unbehagens, deines Unverständnisses, hier die Bibel in Teilen als unwahr darstellst. Und daraus hier eine Art Lehre machen willst.

Gott ist barmherzig. Wer sich ihm aber dauerhaft entgegen stellt, muss am Ende die Konsequenz tragen. Das hat auch Jesus klar gemacht. Merkwürdigerweise stößt du dich scheinbar nicht daran, dass Jesus sagt:

 Wenn aber jemand eines dieser Kleinen, die an mich glauben, zu Fall bringt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. 

Mt 18,6 Elberfelder 

Wie passt das in dein Jesus Bild? Da wird Gottes Strafe schlimmer sein, als ein Tod durch Ersäufen...

Segen dir!

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Turmfalke1
Beiträge : 4393
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Gott, so wie ich IHN in Jesus sehen kann, befiehlt so etwas jedenfalls nicht.

Und was sagst Du dann zu Seinen Worten als der König in Lukas 19, 27: Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

turmfalke1 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@turmfalke1 

Sehr gute Frage (heißes Eisen)!

Ich habe dazu eine Antwort. Meine Antwort erfordert jedoch einen größeren Umfang. Und dies sprengt hier den Rahmen.

Dennoch freut es mich, dass du diesen Gedanken in den Raum stellst. Lukas 19,27 steht nun einmal so in der Bibel. Da kommt kein gläubiger Christ und auch kein ersnthafter Leser dran vorbei.

Da ich deine Frage ernst nehme, möchte ich darauf in einer anderen Weise antworten.

Auf der Grundlage, dass Jesus Gott Sohn ist und das Jesus der Logos ist und Seine Worte die Wahrheit sind, müssen auch Seine Worte in der Bibel logischerweise allesamt wahr, logisch und stimmig sein, wenn es sich um Seine Worte handeln sollte. Wenn die Worte Jesu in der Bibel jedoch nicht allesamt logisch und stimmig sind, dann muss man sich folgerichtig zumindest die Frage gefallen lassen, ob es wohl auch fehlerhafte Berichte, fehlerhafte Überlieferungen, fehlerhafte Übersetzungen, fehlerhafte Aussagen in der Bibel geben kann?

Kommen wir zurück auf Lukas 19,27. Sofern du meine Sicht teilst, geht aus Lukas 19,27 eindeutig hervor, dass Jesus in diesem Vers bestimmte Menschen auffordert alle Menschen in einer bestimmten Weise zu töten, die die Herrschaft Jesu (Gottes Herrschaft) nicht anerkennen wollen. Wenn du dem Vers Lukas 19,27 vertrauen schenkst und du die Herrschaft Jesu anerkennst, dann müsstest du konsequenterweise diesen Worten folge leisten müssen, wenn du die Herrschaft Gottes anerkennst.

Mein Rat: Tu dies auf keinen Fall. Tu dies nicht.

Allein die Tatsache, dass es der Wille Gottes ist, dass jedes Individuum und daher auch jeder Mensch von Gott einen freien Willen erhalten hat, wird Gott Menschen logischerweise auch nicht dafür bestrafen, wenn Menschen ihren freien Willen auch in gottgegebener Weise nutzen, sei es für oder auch gegen Gott. Ansonsten wäre der gottgegebene freie Wille kein gottgegebener freier Wille und Gott folgerichtig keine konsequente, stimmige, vertrauenswürdige Persönlichkeit.

Ich möchte dir daher eine Gegenfrage stellen:

Wie passt die angebliche Aussage Jesu aus Lukas 19,27 z.b. mit der Aussage Jesu aus Lukas 6,27 inhaltlich zusammen?

Wenn ich mir nicht sicher bin welche Aussage denn nun stimmt, kann ich Jesus bzw. den Heiligen Geist, seinen Stellvertreter auf Erden, daher fragen: Wie soll ich mich denn nun Verhalten mein Herr und Meister - so wie es uns Lukas 19,27 oder so wie es uns Lukas 6,27 lehrt? Was denn nun Herr Jesus? Welche Aussage ist nun von dir, die eine oder die andere? Beides ergibt keinen Sinn, ist demzufolge auch nicht logisch. Und du Herr Jesus bist nun einmal auch der Logos. Also, was denn nun Herr Jesus?

 

Eine weitere Frage an dich:

Hat Jesus die Worte so gesagt, wie sie in Mt.6,13 stehen?

 

Ich beantworte dir nun deine Frage. Meine Antwort auf deine ursprüngliche Frage lautet: Ich glaube, dass die biblischen Worte aus Lukas 19,27 nicht die Worte Jesu sind.

Falls du anderer Ansicht bist, dann bitte ich dich, mir deine Sicht zu den Worten aus Lukas 19,27 schlüssig zu erklären, damit ich möglicherweise eine neue Sicht auf diesen Vers bekomme. Danke.

 

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Turmfalke1
Beiträge : 4393
Veröffentlicht von: @mt-24-14

Wenn die Worte Jesu in der Bibel jedoch nicht allesamt logisch und stimmig sind, dann muss man sich folgerichtig zumindest die Frage gefallen lassen, ob es wohl auch fehlerhafte Berichte, fehlerhafte Überlieferungen, fehlerhafte Übersetzungen, fehlerhafte Aussagen in der Bibel geben kann?

Ich glaube kaum, dass wir Gottes Wort an unserer menschlichen Logik messen können. Gott denkt nunmal viel weiter als wir. Außerdem denkt jeder Mensch anders. Nach wessen Logik würdest Du Dich denn nun richten?
Ich bin der Überzeugung: Wenn wir meinen, dass einige Stellen nicht logisch und stimmig sind, dann liegt der Fehler nicht an der Bibel, sondern an unserem eigenen Verstehen.

Veröffentlicht von: @mt-24-14

Sofern du meine Sicht teilst, geht aus Lukas 19,27 eindeutig hervor, dass Jesus in diesem Vers bestimmte Menschen auffordert alle Menschen in einer bestimmten Weise zu töten, die die Herrschaft Jesu (Gottes Herrschaft) nicht anerkennen wollen.

Nein, diese Sicht teile ich nicht. Ich glaube nicht, dass Jesus in Lukas 19 bestimmte Menschen dazu auffordert.

Jesus spricht in dem Gleichnis von dem Tag, an dem der König das Königtum erlangt hatte und wiederkam. Es handelt sich also um den Zeitpunkt, an dem Jesus wiederkommen wird, um Gericht zu halten. Wer sind nun die, die dieses Gericht vollziehen werden? Sind es Menschen? In Matthäus 13, 39-42 findest Du die Antwort: Es sind die Engel, die in Mt. 13 alle diejenigen, die Unrecht tun, sammeln und in den Feuerofen werden. Das alles sind Bilder für den zweiten Tod, die ewige Trennung von Gott, auch als Verdammnis oder ewige Qual bezeichnet.

Veröffentlicht von: @mt-24-14

Wenn du dem Vers Lukas 19,27 vertrauen schenkst und du die Herrschaft Jesu anerkennst, dann müsstest du konsequenterweise diesen Worten folge leisten müssen, wenn du die Herrschaft Gottes anerkennst.

Ich glaube, meine obige Aufführung sagt deutlich, dass ich das nicht tun muss. Erstens bin ich kein Engel 🙂 und zweitens ist Jesus noch nicht wiedergekommen.

Veröffentlicht von: @mt-24-14

wird Gott Menschen logischerweise auch nicht dafür bestrafen, wenn Menschen ihren freien Willen auch in gottgegebener Weise nutzen, sei es für oder auch gegen Gott.

Dann müsstest Du die ganzen Jesusworte, die anderes sagen, vieles aus den Briefen der Apostel und einen Großteil der Offenbarung streichen. Denn da steht sehr viel von Gottes Strafe.

Veröffentlicht von: @mt-24-14

Ansonsten wäre der gottgegebene freie Wille kein gottgegebener freier Wille und Gott folgerichtig keine konsequente, stimmige, vertrauenswürdige Persönlichkeit.

Wenn Gott unseren Willen akzeptiert, wir aber auch mit den Konsequenzen leben müssen, was ist daran nicht vertrauenswürdig?

Veröffentlicht von: @mt-24-14

Wie passt die angebliche Aussage Jesu aus Lukas 19,27 z.b. mit der Aussage Jesu aus Lukas 6,27 inhaltlich zusammen?

Beides hat überhaupt nichts miteinander zu tun. In Lukas 19, 27 beschreibt Jesus, was am Ende der Zeit die Aufgabe der Engel sein wird; und in Lukas 6, 27, wie wir uns heute verhalten sollen.

Veröffentlicht von: @mt-24-14

Hat Jesus die Worte so gesagt, wie sie in Mt.6,13 stehen?

Aber selbstverständlich.

Veröffentlicht von: @mt-24-14

Ich beantworte dir nun deine Frage. Meine Antwort auf deine ursprüngliche Frage lautet: Ich glaube, dass die biblischen Worte aus Lukas 19,27 nicht die Worte Jesu sind.

Und ich glaube, dass sie es sind.
Waren meine Argumente für Dich schlüssig?

 

turmfalke1 antworten
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