Und wer umarmt euch...
 
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Und wer umarmt euch jetzt?

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Seit Beginn der coronabedingten Einschränkungen beschäftigt mich die Frage der körperlichen Nähe (nicht verwechseln mit der Befriedigung sexueller Bedürfnisse) von uns Singles.

Bis zum März 2020 wurde auch ich als nicht verpartnerte Single Frau von meinen Freunden (weitere Familie fällt bei mir leider weg) zur Begrüßung, zum Abschied oder auch einfach mal so umarmt. Körperliche Nähe, mal eine freundschaftliche Berührung gehörten im normalen Begegnungskontext dazu.

Nun fällt das seit Monaten weg. Keine Umarmung mehr zur Begrüßung, ich umarme niemanden mehr bspw. bei Geburtstagen etc. Umarmen unter nicht verwandten Pesonen ist aktuell verboten.

Seit März hat sich mir gegenüber eine Freundin dem entgegengesetzt. Ich hatte sie Wochenlang nicht gesehen und sie sagte, das dies zur Begrüßung einfach sein muss. Ich fand das toll.

Heute Nacht habe ich von einer solchen freundschaftlichen Umarmung geträumt.

Heute nach dem Gottesdienst kam eine (ebenfalls allein lebende) Freundin. Wir unterhielten uns und sie sagte, dass sie mich gerne mal wieder umarmen möchte. Ich habe das nicht abgelehnt. Und doch war es in dem Kontext etwas verbotenes (es war noch innerhalb des Gemeindehaus). Wir hatten jedoch beide einen Mund Nasen Schutz an.

Die Bedürfnisse nach körperlicher Nähe sind doch bei uns auch da. Es ist ja nicht viel.

Daher meine Frage - wer umarmt euch jetzt? Wen umarmt ihr jetzt?

Auf Antworten gespannt

adventurelife

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30 Antworten
Tagesschimmer
Beiträge : 1248

Ich bin schon die ganze Zeit etwas erleichtert, dass ich nicht mehr ständig umarmen muss. Mir fehlt also nichts. Einige Freundinnen haben dieses Thema aber schon. Für sie fehlt etwas bei einer herzlichen Begrüßung oder Verabschiedung. Das hat also auch nichts mit deinem Bedürfnis nach körperlicher Nähe zu tun.

Ich habe überlegt, wo ich im Altag angenehm körperlich berührt werde. Das ist beim Schwimmen, Barfußgehen, der Windzug beim Radfahren, ins Kissen meines Lieblingssessels kuscheln, einchremen, auch meine Vorliebe für warme Getränke hat sicher eine solche Wirkung. Im Umgang mit Kindern und Tieren vermeide ich auch keine Berührungen. Eine körperliche Nähe entsteht auch beim Frisör und natürlich bei einer Massage. Auch viele Hobbys haben so einen Aspekt. Umgang mit Pflanzen, Ton, Wolle oder Stoff, Holzbearbeitung, Teig kneten, verschiedene Arten des Malens... da gibts doch einiges.

Mir sind andere Sinne wahrscheinlich wichtiger. Ein bisschen kann sicher jeder Mensch den Mangel an einem Sinneserlebnis durch andere Sinneserlebnisse ausgleichen.

tagesschimmer antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Ich habe überlegt, wo ich im Altag angenehm körperlich berührt werde. Das ist beim Schwimmen, Barfußgehen, der Windzug beim Radfahren, ins Kissen meines Lieblingssessels kuscheln, einchremen, auch meine Vorliebe für warme Getränke hat sicher eine solche Wirkung. Im Umgang mit Kindern und Tieren vermeide ich auch keine Berührungen. Eine körperliche Nähe entsteht auch beim Frisör und natürlich bei einer Massage. Auch viele Hobbys haben so einen Aspekt. Umgang mit Pflanzen, Ton, Wolle oder Stoff, Holzbearbeitung, Teig kneten, verschiedene Arten des Malens... da gibts doch einiges.

Das sind schöne Anregungen, die ich z. T. auch praktiziere. Danke dafür.

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lhoovpee
Beiträge : 2910

Im engen Freundeskreis umarmen wir uns wieder.
Wenn wir mehrere Stunden miteinander verbringen, wird eine Umarmung am Anfang auch nicht viel mehr Risiko verursachen, als das ganze Treffen an sich.

Bei Treffen außerhalb des engen Freundeskreis (wozu ich auch den Gottesdienst zähle) halten ich aber den Mindestabstand ein.

Und wenn doch mal Entzug herrscht: Einfach sich selbst umarmen 😛

lhoovpee antworten
3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Im engen Freundeskreis umarmen wir uns wieder.
Wenn wir mehrere Stunden miteinander verbringen, wird eine Umarmung am Anfang auch nicht viel mehr Risiko verursachen, als das ganze Treffen an sich.

Ja, das sehe ich auch so. Ich glaube auch, dass das Übertragungsrisiko bei einer Umarmung eher klein ist. Aber das ist meine persönliche, nicht belegte, Meinung dazu.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Bei Treffen außerhalb des engen Freundeskreis (wozu ich auch den Gottesdienst zähle) halten ich aber den Mindestabstand ein.

Ja, das ist sinnvoll.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Und wenn doch mal Entzug herrscht: Einfach sich selbst umarmen 😛

😊

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Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1248
Veröffentlicht von: @adventurelife

Ja, das sehe ich auch so. Ich glaube auch, dass das Übertragungsrisiko bei einer Umarmung eher klein ist. Aber das ist meine persönliche, nicht belegte, Meinung dazu.

In Kekules Corona Podcast habe ich genau das gehört. Da sich die Viren besonders durch die Luft, wenig durch Berührung verbreiten, ist an frischer Luft nur wenig Gelegenheit, sich zu infizieren. Auf Stoff halten sich die Viren sowiso kaum. Man muss sich ja nicht abküssen. Manche Leute halten sogar kurz die Luft an.

tagesschimmer antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15668

Das spricht mich grad an.
Vielen Dank. - Auch wenn ich Podcasts so nicht mag, geh ich mal gucken (oder hören 😉).

neubaugoere antworten
BeLu
 BeLu
Beiträge : 5153
Veröffentlicht von: @adventurelife

Daher meine Frage - wer umarmt euch jetzt?

Niemand.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Wen umarmt ihr jetzt?

Niemanden.

belu antworten
3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Vermisst du etwas?

Anonymous antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 5153

Auch vor Corona waren Umarmungen in meinem Alltag eher rar. Von daher fehlt jetzt nicht soo viel. Und dass man nicht mehr jedem die Hände schüttelt, finde ich eher eine positive Nebenerscheinung, genauso wie der generell etwas größere Abstand bei Gesprächen. Ich mag es nämlich auch nicht, wenn manche Menschen mir während einer Unterhaltung zu sehr "auf die Pelle rücken". Bei Freunden ist das ok, aber bei anderen, z.B. Gemeindegeschwistern, mit denen mich sonst wenig verbindet, finde ich das unangenehm.

belu antworten
md08
 md08
(@md08)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 818

Ich schließe mich den Antworten von BeLu an.

md08 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Vielen Dank...
... für eure Antworten und Gedanken zu meiner Frage.

Sie haben auch mich nochmal neu darüber nachdenken lassen, was ich meine, was mir wirklich fehlt, was ich vermisse und was ich merkwürdig finde.

Und beim letzten Punkt stolpere ich... ich finde viele einfach merkwürdig. Insbesondere das Verhalten mancher Freunde und auch Leuten in der Gemeinde.

Alle verhalten sich komisch, da sie nicht wissen, wie der andere reagiert oder weil sie sich wirklich sehr konsequent, auch mit vertrauten Personen an die Abstandsregeln halten. Und auch ich bin der Meinung, dass es sowieso egal ist, wenn man Zeit miteinader verbringt.

Und auch ich merke bei mir die Verunsicherung. Wenn es klar ist, dass wir uns nur mit Hallo und freundlich begrüßen geht es, aber das aufgesetzte Ellenbogen aneinanderklopfen oder mit den Füßen berühren nervt mich, das mag ich nicht.

Ich bin keine Gegnerin davon, ich finde es gut, niemandem mehr die Hand geben zu müssen, zwanghafte gekünstelte Umarmngen (die es zu Hauf leider gibt) vermisse ich in keinster Weise.

Aber mal die ein oder anderen herzlich und ehrlich gemeinten Umarmungen, ja, die vermisse ich. Ich habe auch keine kleinen Kinder im Bekannten- und Freundeskreis, die ich meinerseits mal einfach in den Arm nehmen kann, wo ich Berührung leben kann.

Die Tipps, sich auf andere Weise schöne Gefühle für den Körper zu geben, sind gut und sinnvoll und praktiziere ich auch. Ein umarmtes Kuscheltier ist auch schön, ersetzt aber keinen Menschen.

Na ja, noch ein paar Gedanken von mir dazu 😊

Anonymous antworten
neubaugoere
Beiträge : 15668
Veröffentlicht von: @adventurelife

Daher meine Frage - wer umarmt euch jetzt? Wen umarmt ihr jetzt?

Niemanden.

Ich bin in einem sehr "kuscheligen" Zuhause aufgewachsen. Zu meinem jetzigen Leidwesen sind "Zärtlichkeiten" und "Quality time" meine Liebessprachen (vgl. Die 5 Sprachen der Liebe nach Chapman) Hier geht's ja um Umarmungen, die in die Zärtlichkeiten fallen.

In meiner ersten Gemeinde kam ich da quasi voll auf meine Kosten. In der jetzigen musste ich eh schon "darben" (etwas übertrieben), ist es also schon immer eine Herausforderung gewesen; doch jetzt zu Coronazeiten ist es für mich echt hart. Wenn ich Gott nicht hätte, würde ich auch krass vor mich hin vegetieren in diesem Bereich. 😉 Ich leide schon, keine Frage, aber Gott gleicht auch oft aus und führt mich eben durch diese Tiefen, wofür ich sehr dankbar bin. - Mir scheint es manchmal so wie mit unseren uns eigenen Sinnen. Fällt ein Sinn weg (bspw. Sehen), werden die anderen "mehr geschult" (bspw. Hören).

Ich umarme nicht mal meine Eltern. Wir haben uns in der ganzen Zeit nur ein Mal live gesehen, sonst nur über Videotelefonie. Das fehlt mir total, aber ich möchte sie einfach nicht gefährden.

Mit Glaubensgeschwistern treffe ich mich hier und da zum Kaffee oder Hauskreis oder ... die Zeiten sind dann intensiv (meine andere Liebessprache) und ich genieße das, noch mehr als vorher. Ich weiß diese Dinge noch mehr als vorher zu schätzen. Sie sind mir sehr, sehr wertvoll geworden. Früher waren sie mir - zugegeben - "wertvoll", weil mein Ego gestreichelt wurde und ich mich "gesehen" fühlte. Aus heutiger Sicht tät ich zugeben: es drehte sich viel um mich, mich und mich dabei (also in mir). Heute ist das anders. Heute kann ich mehr von mir wegschauen und mich um andere drehen. Gott macht's möglich. 😌

Um zum Anfang zurückzukehren: Mir fehlen Umarmungen total, ich vermisse das, ich leide ein wenig drunter, für mich ist das Ausdruck der Innigkeit, die mich mit anderen verbindet. 😊 (diese muss sich sozusagen andere Wege suchen, was nicht einfach ist, aber auch nicht ganz unmöglich)

neubaugoere antworten
4 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für deine Antwort.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Um zum Anfang zurückzukehren: Mir fehlen Umarmungen total, ich vermisse das, ich leide ein wenig drunter, für mich ist das Ausdruck der Innigkeit, die mich mit anderen verbindet. 😊 (diese muss sich sozusagen andere Wege suchen, was nicht einfach ist, aber auch nicht ganz unmöglich)

Sind das die Wege, die du im vorigen Absatz beschrieben hast, die gemeinsamen Treffen? Triffst du dich regelmäßig mit guten Freunden? Sprecht ihr offen über solche Bedürfnisse, sich auch mal wieder umarmen zu wollen?

Als im März und April die Maßnahme begannen kam öfter noch mal eine Bemerkung, dass manche sich freuen, wenn Sie wieder jemand umarmen können. Das erlebe ich jetzt nicht mehr so.

Mir fehlt etwas -nicht allein die Umarmungen. Mir fehlt auch das, was Gemeinde ausgemacht hat. Das Leben, manche Nähe und Gemeinschaft. Auch, weil die Begegnungen die ich habe, oft davon geprägt sich, dass jeder darauf achtet, dem anderen nicht zu nahe zu kommen.

Auch wenn es vielleicht nachvollziehbar ist - aber es kränkt mich schon manches mal, dass ich als Person nur noch als mögliche Virusträgerin gesehen werde und dass auch ich jeden Menschen als möglichen Virusträger sehen muss. Das fällt mir oft schwer, weil es alle Begegnungen eine gewisse Verkrampftheit gibt. Zumindest in meinem erleben ist das so.

Umarmungen sind nur ein Teilbereich davon.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15668
Veröffentlicht von: @adventurelife

Sind das die Wege, die du im vorigen Absatz beschrieben hast, die gemeinsamen Treffen? Triffst du dich regelmäßig mit guten Freunden? Sprecht ihr offen über solche Bedürfnisse, sich auch mal wieder umarmen zu wollen?

Von Regelmäßigkeit kann da keine Rede sein. Offenbar hab ich ganz wenig gute Freunde (oder gar keine?). Aber wenn, dann sprechen wir offen darüber.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Mir fehlt etwas -nicht allein die Umarmungen. Mir fehlt auch das, was Gemeinde ausgemacht hat. Das Leben, manche Nähe und Gemeinschaft. Auch, weil die Begegnungen die ich habe, oft davon geprägt sich, dass jeder darauf achtet, dem anderen nicht zu nahe zu kommen.

Diese Beobachtung/Wahrnehmung teile ich in den meisten Fällen. Es gibt wenige, denen man nichts anmerkt; das sind aber auch bei mir meist die, die Großfamilien haben und das alles "nicht so eng sehen" (sofern man davon überhaupt sprechen darf/kann). Mir fehlt da ganz viel "Miteinander", vor allem aber "Füreinander". Ja, das mit der "Verkrampftheit" kann ich nachvollziehen ... ich nehme mich selbst da nicht ganz raus. Ich wüsste aber auch keinen "gescheiteren Weg", wenn ich ehrlich bin. Wenn wir uns draußen getroffen haben, zum Kaffee meist, war es etwas "einfacher", halt weniger unverkrampft.

Ich glaube - ich rede mal nur von mir und meiner Gemeinde - es wird offenbar, was unter uns lebt und - wenn ich mit Verlaub so "frech" sein kann - unter wem genau was lebt sozusagen (Cliquenwirtschaft/Eliteverhalten, Perfektionismus). Keine Frage, ich liebe sie alle, das muss ich wirklich dazu sagen; sie liegen mir alle am Herzen. Doch in dieser Zeit wird etwas offenbar ... und dass es gut ist, weiß ich von Gott her; ich könnte dennoch nicht wirklich mit absoluter Bestimmtheit sagen, was es genau ist. - Wenn ich mal danach gehe, was bei mir so "rein kommt" (Anrufe, Emails etc.), kann ich das fast an einer Hand abzählen seit Corona. Das war vorher nicht viel anders, nur dass es jetzt eben mehr auffällt. - Dafür entstehen in der Arbeit gute Beziehungen. Hat auch was. Aber die kann ich auch nicht umarmen ... *mpf*

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Offenbar hab ich ganz wenig gute Freunde (oder gar keine?). Aber wenn, dann sprechen wir offen darüber.

Eine Frage, die ich mir auch gerade stelle.... also ob ich wirklich gute Freunde habe oder nur viele Bekannte

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Mir fehlt da ganz viel "Miteinander", vor allem aber "Füreinander". Ja, das mit der "Verkrampftheit" kann ich nachvollziehen ... ich nehme mich selbst da nicht ganz raus. Ich wüsste aber auch keinen "gescheiteren Weg", wenn ich ehrlich bin. Wenn wir uns draußen getroffen haben, zum Kaffee meist, war es etwas "einfacher", halt weniger unverkrampft.

Es tut mir gut, dass du verstehst, was ich meine.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Doch in dieser Zeit wird etwas offenbar ... und dass es gut ist, weiß ich von Gott her; ich könnte dennoch nicht wirklich mit absoluter Bestimmtheit sagen, was es genau ist.

Falls du es mal genauer weißt, würde es mich interessieren, falls du bereit bist, es mit mir zu teilen. Ich erlebe es ähnlich, empfinde jedoch noch mehr Trauer darüber. Eine Ahnung habe ich davon, dass (bitte mit vorsicht übernehmen), sich in mancher Hinsicht die Spreu vom Weizen trennt... (?)

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wenn ich mal danach gehe, was bei mir so "rein kommt" (Anrufe, Emails etc.), kann ich das fast an einer Hand abzählen seit Corona.

Kann ich von meiner Seite betsätigen. Was bei mir reinkommt sind in der Regel Mails mit irgendwelchen Informationen, Aufträgen etc. Persönliche mit einer Nachfrage, wie es mir geht eher nicht. Auch bei den anderen Nachrichten selten. Ich habe das in den letzten Monaten ab und an gemacht, auch Briefe oder Karten geschrieben. An Leute aus der Gemeinde, die mir so in den Sinn kamen. Es gab in der Regel auch eine Resonanz darauf, aber das war es dann leider meist auch.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Das war vorher nicht viel anders, nur dass es jetzt eben mehr auffällt. -

Stimmt.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Dafür entstehen in der Arbeit gute Beziehungen. Hat auch was. Aber die kann ich auch nicht umarmen ... *mpf*

Das ist auch viel wert, zumal du dort ja vermutlich auch die meiste Zeit in der Woche verbringst. Das ist bei mir auch so. Da ich aber Vorgesetzte bin, ist es schwieriger mit Arbeitskontakten außerhalb der Arbeit. Und dazu kommt, dass ich Arbeit und privat möglichst trennen möchte. Aus Eigenschutz.

Danke für deine wertvollen Gedanken.

Lieben Gruß

adventurelife

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15668
Veröffentlicht von: @adventurelife

Eine Frage, die ich mir auch gerade stelle.... also ob ich wirklich gute Freunde habe oder nur viele Bekannte

Ja ... *nachdenklichist* ... Manchmal denke ich, ich hab mittlerweile zu Kollegen und j.de-Usern mehr Kontakt als zu meiner Gemeinde und auch noch intensiveren ... früher las ich das mal bei anderen und konnte das nicht verstehen, heute geht es mir ähnlich ...

Veröffentlicht von: @adventurelife

Eine Ahnung habe ich davon, dass (bitte mit vorsicht übernehmen), sich in mancher Hinsicht die Spreu vom Weizen trennt... (?)

Ja, da kann ich ein wenig mitgehen ... es offenbart sich eben etwas ... vielleicht das, was "vor Corona" im Grunde da war oder eben nicht da war ... 🤨

Veröffentlicht von: @adventurelife

Es tut mir gut, dass du verstehst, was ich meine.

Mir ebenso.

Veröffentlicht von: @adventurelife

Kann ich von meiner Seite betsätigen. Was bei mir reinkommt sind in der Regel Mails mit irgendwelchen Informationen, Aufträgen etc. Persönliche mit einer Nachfrage, wie es mir geht eher nicht. Auch bei den anderen Nachrichten selten. Ich habe das in den letzten Monaten ab und an gemacht, auch Briefe oder Karten geschrieben. An Leute aus der Gemeinde, die mir so in den Sinn kamen. Es gab in der Regel auch eine Resonanz darauf, aber das war es dann leider meist auch.

Ich "wache" wohl eher grad erst auf ... ich brauche sehr lange, wenn sich Umstände ändern, damit klarzukommen und mich darauf einzustellen. - Es gibt Gemeinden, die längst Gottesdienste wieder anbieten - in den eigenen 4 Wänden, mit Auflagen, aber sie treffen sich wieder ... und die Wetterlage ist so günstig, dass man sich eben draußen ohne Bedenken sehen kann, mal auf ne Bank setzen ... aber bei uns passiert da nichts (also die Präsenzgottesdienste in einer angemieteten größeren Kirche alle 14 Tage mal nicht mitgezählt) und dann plötzlich ne Einladung zu ner Taufe an einem See ... ich kenn den Täufling nicht mal ... ich weiß nicht mal, was ich davon halten soll, wie ich darüber denken soll) ... es könnte mehr stattfinden, denke ich, aber es rührt sich bisher niemand ... ich biete morgen ein Café an (mit höheren Auflagen halt), live ... bisher nur 6 Anmeldungen ...

Veröffentlicht von: @adventurelife

Das ist auch viel wert, zumal du dort ja vermutlich auch die meiste Zeit in der Woche verbringst. Das ist bei mir auch so. Da ich aber Vorgesetzte bin, ist es schwieriger mit Arbeitskontakten außerhalb der Arbeit. Und dazu kommt, dass ich Arbeit und privat möglichst trennen möchte. Aus Eigenschutz.

Oh ja, das ist was anderes, verstehe.

LG

Veröffentlicht von: @adventurelife

Danke für deine wertvollen Gedanken.

gerne ... hat mich gefreut.

neubaugoere antworten


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