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Wohin mit meiner Lust auf Liebe

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Orleander
Themenstarter
Beiträge : 176

Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/single-sex-wohin-mit-meiner-lust-auf-liebe/

Antwort
225 Antworten
BeLu
 BeLu
Beiträge : 4166

Das Problem mit der Unzucht
Ein Argument, das immer mal wieder kommt (auch in den Kommentaren unter dem Artikel), wenn es darum geht, ob Selbstbefriedigung Sünde ist, ist das Argument, es sei Unzucht. Wenn man dann etwas nachhakt, wo die SB der Unzucht zugerechnet wird, kommt meist nicht mehr viel. Wie auch - es steht nirgends. Der Begriff der Unzucht wird einfach so interpretiert, wie es den sexualmoralischen Vorstellungen desjenigen, der ihn verwendet, am besten passt. Und damit wird dann versucht, anderen die eigenen Moralvorstellungen überzustülpen.

belu antworten
206 Antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Ich sehe es nicht als Unzucht an.

jigal antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166

Ich auch nicht, aber es gibt halt andere, die das anders sehen, wie man ja auch in den Kommentaren unter dem Artikel sieht.

belu antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @belu

Ich auch nicht, aber es gibt halt andere, die das anders sehen, wie man ja auch in den Kommentaren unter dem Artikel sieht.

Ich musste nach Kommentar Nr. 4 aufhören, sie zu lesen, weil mich der heilige Zorn überkam. Da wäre ich am liebsten mit der Peitsche durch 😊

Ich fand es seit jeher befremdlich, dass es Menschen gibt, die allen Ernstes glauben, die sexuelle Lust wird erst nach dem Ringetausch angeknipst. Es gibt christliche Settings, da ist man erst nach der Trauung ein sexuell empfindendes Wesen. Schwachfug 😉

tristesse antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Wohin mit meiner Lust auf Liebe .. Selbstbefriedigung bei Frauen und Männern.
Nun zu biblischen Zeiten mag es ja so gewesen sein.
Wer als Teenager von den Eltern verkuppelt wird hat Glück wenn sich Zuneigung entwickelt. Wer mit Mitte 30 oder Mitte 40 Single ist hat eben ein Bedürfnis nach Berührung und zur akutellen Zeit kann man ja nichtmal umarmt werden.

jigal antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @jigal

Nun zu biblischen Zeiten mag es ja so gewesen sein.

Da sind wir ja Gott sei Dank nicht mehr 😊

tristesse antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Ich finde es einfach auch einmal gut zu lesen, dass Frauen sich selbst befriedigen. Der Nebeneffekt ist ja dann, dass Frauen ihren zukünftigen Männern sagen können was ihnen gut gefällt.. Es gab einmal einen Diskussion unter Juden aufgrund eines Buches über koscheren Sex.
Ein Rabbiner sagte es gäbe ein Recht der Frau befriedigt zu werden.

jigal antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @jigal

Ein Rabbiner sagte es gäbe ein Recht der Frau befriedigt zu werden.

Paulus sagt ja auch sehr deutlich, dass man sich einander nicht enthalten soll, es sei denn, man fastet gemeinsam. Und da meint er auch die Frau... ausgerechnet der frauenfeindliche Paulus 😀

Ohne Selbstbefriedigung wäre ich in all den Singlejahren verrückt geworden ^^ Interessanterweise wird man als Singles über die Verwerflichkeit der Handanlegung gern von Verheirateten belehrt.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Ohne Selbstbefriedigung wäre ich in all den Singlejahren verrückt geworden ^^ Interessanterweise wird man als Singles über die Verwerflichkeit der Handanlegung gern von Verheirateten belehrt.

Erzähl es ihnen einfach nicht, dann ist das Problem vom Tisch 😀 Nennt sich Privatssphäre, ist ne herrliche Sache 😀

Ich bin jetzt auch sofort wieder weg, bevor Du mir eine reinhaust 😀

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @simonsson

Ich bin jetzt auch sofort wieder weg, bevor Du mir eine reinhaust 😀

Warum sollte ich dir eine reinhauen, wo Du ja Recht hast.

Was mich aber stört ist, dass ich solche Themen im christlichen Setting verschweigen muss. Weil ich nicht offen sein darf. Weil man dann bewertet und verurteilt wird.
Es gibt mit Sicherheit jede Menge Single-Christen, die sich schämen, wenn sie sich befriedigen, weil ihnen absolute Enthalsamkeit und sexuelle Abstinenz eingeprügelt wird, da blutet mein Herz. Das tut mir weh.

Und darum mache ich den Mund auf, für mich, für meine Single-Freunde und diejenigen, die nicht wissen, dass einem bei der Selbstbefriedigung nicht an die Hand abfällt oder sie blind werden.

Ich hab da gerade Bock drauf, eine Stimme zu sein ^^

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Was mich aber stört ist, dass ich solche Themen im christlichen Setting verschweigen muss.

Das glaube ich Dir sofort. Allerdings wird nichts so schnell zerredet wie die Sexualität, denke ich. Wir sind doch schon ziemlich abgestumpft und das ist ein Verlust, finde ich. Die "christliche Tradition" hat ja sozusagen das "Verruchte" erfunden; vorher - bei den nackten Götterstatuen der Griechen - gab es sowas quasi nicht. Der Reiz kommt durch das Gewand, nicht durch das Fleisch. Wie Adam und Eva, als sie erkennen, wer sie sind, und sich Feigenblätter zusammenflechten.

Was ich meine ist (denn ich will keineswegs an Deinem Thema vorbeireden), dass man den Menschen (und auch sich selbst) wieder als ein Geheimnis begreift, das letztlich nur einem selbst gehört (und nur Gott kennt). Denn jene Leute oder auch ganze Gemeinden, die ihre Kinder solches gelehrt haben, wollen dies nicht akzeptieren, sondern beherrschen. Sie akzeptieren nicht, dass es Deine Haut ist, Deine Sinne, Deine Seele; deshalb greifen sie dort in einen Raum, der ihnen eigentlich verwehrt ist, weil dies bei ihnen auch schon so gemacht wurde. Und damit glauben sie Gott zu ehren, aber sie ehren ihn nicht.

Anonymous antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674

tristesse, deine klare Aussage inspiriert mich. Ich denke aber Sexualität ist allgemein noch für viele ein leises Thema. Ich kenne Leute, die Selbstbefriedigung auch als Nichtchristen abstreiten, aus welchen Gründen auch immer.
Es kommt immer auf die Gesellschaft an, nicht mal nur auf den Glauben.
Ich kenne auch Leute mit denen kann man diesbezüglich über alles reden und eben auch welche die bei dem Wort Penis knallrot werden.

LG ratsdaed

ratsdaed antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Schade es hätte mich jetzt interessiert ob ratsdead eine Frau ist, wegen dem Wort Penis. Ich denke dass Frauen im Freibad auch mal Männern auf die Hose schauen, aber bitte nicht wenn sie gerade aus dem kalten Wasser kommen . 😊
Der Penis war bei mir seit der Pubertät kein Thema mehr, damals hat man eben mit anderen Jungs verglichen. Ich mache mir keine Gedanken wegen der Größe.
Gestern kam wieder Werbung für die Seite mit A... e . Frauen scheinen inzwischen a) freier über Selbstbefridigung zu reden b) es gibt mehr Single Frauen so dass ein Markt da ist c) die Dinger werden auch von Paaren verwendet.

jigal antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

So isses.

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

Es gibt mit Sicherheit jede Menge Single-Christen, die sich schämen, wenn sie sich befriedigen, weil ihnen absolute Enthalsamkeit und sexuelle Abstinenz eingeprügelt wird, da blutet mein Herz. Das tut mir weh.

Ich kenne das noch aus meiner frühen Jugendzeit - und mit mir wahrscheinlich viele andere aus meiner Generation, die katholisch sozialisiert worden sind.
Später habe ich dann zu meinem Glück den Weg in liberale katholische Kreise gefunden, die das natürlich völlig anders sehen - da herrscht die Meinung vor, dass die Kirche nichts im Schlafzimmer zu suchen hat.

Veröffentlicht von: @tristesse

Was mich aber stört ist, dass ich solche Themen im christlichen Setting verschweigen muss. Weil ich nicht offen sein darf. Weil man dann bewertet und verurteilt wird.

Es macht mich traurig und wütend, dass das in konservativen christlichen (nicht nur römisch-katholischen) Kreisen immer noch weit verbreitet ist.

Veröffentlicht von: @tristesse

Und darum mache ich den Mund auf, für mich, für meine Single-Freunde und diejenigen, die nicht wissen, dass einem bei der Selbstbefriedigung nicht an die Hand abfällt oder sie blind werden.

Genau. Und aus dem gleichen Grund mache ich meinen Mund auf für nicht (nur) heterosexuelle Christinnen und Christen und werde nicht müde, zu erklären, dass darüber, dass sie ihre Art zu lieben ausleben, zwar manche Mitchristen sauer sind, nicht aber Gott. Dem nimmt man damit nichts weg, diesen Leuten aber schon: nämlich die Macht, sich ungefragt in fremdes Privatleben einmischen zu dürfen.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Muss ich das jetzt verstehen?!

Nachtrag vom 27.06.2020 1642
Sorry Suzanne 😊
Hab zu schnell gelesen und den Beitrag falsch verstanden...

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Was gibt es denn daran nicht zu verstehen?

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ich kläre Verständnisfrqgen grundsätzlich nicht über dritte.

Du brauchst mir also nicht hinterher nōrgeln.

tristesse antworten
alexs-692001
(@alexs-692001)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 99

Du bist allein verpflichtet, nur IHM allein gehört die Anbetung und nur IHM allein bist am Ende Rechenschaft schuldig.

alexs-692001 antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Wohin mit meiner Lust auf Liebe -Selbsbefriedigung bei Frauen & Männern.
Der Artikel der als Grundlage für diese Diskussion dient zeigt uns dass es ein Thema ist über das wenig geredet wird. Gerade Frauen reden darüber nicht und Männer gehen davon aus dass es allgemein üblich ist.
Teenager machen es gar gemeinsam.
Ich fand den Artikel gut da Singles einfach in den Gemeinden und Kirchen untergehen. Was tut man wenn der Bedarf entsteht, Mr. oder Mrs. Right aber nicht gefunden hat. Klar kalt duschen .😊

jigal antworten
joe390
 joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465

Täusch dich da mal nicht!
Nicht immer muss alles exakt, wörtlich und expressis verbis aufgeschrieben sein. Ich denke Jesus, als er von den Pharisäern zur Ehescheidung befragt wird. Interessanter Weise nimmt er *nicht* auf die zehn Gebot oder das übrige Gesetz Bezug, wo nun wirklich in Stein gemeißelt steht "Du sollst nicht ehebrechen". Sondern er nimmt Bezug auf die Schöpfungsordnung ganz am Anfang ("... und sie werden ein Fleisch sein") und macht deutlich, dass dort schon die lebenslange Gültigkeit der Ehe angelegt ist und sagt dazu: "Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden." Übrigens handelt Gott entsprechend, indem der den König bedroht, der da der Sarai zu nahe kommt. Gott nimmt das also ernst, obwohl es noch kein alttestamentliches Gesetz gibt.

Offenbar ist es einem geistlichen Menschen sehr wohl möglich, aus Gottes Wort diese Einsicht zu erhalten, und offensichtlich erwartet Gott das auch.

Das setzt natürlich voraus, dass man offen und ehrlich nach Gottes Willen fragt und sucht. Man kann natürlich auch "klug" feststellen, dass eine bestimmte Sache nicht 100% so niedergeschrieben ist und nur das (widerwillig?) zu akzeptieren, denen man partout nicht ausweichen kann. Das ist allerdings kein Weg, in der Gemeinschaft mit Gott zu wachsen. Seiner Ehefrau erklärt man ja auch nicht "Du hast mir nie gesagt, dass er dir nicht gefällt, wenn ich anderen Frauen nachschaue" - Das mal grundsätzlich zur Herangehensweise.

Übrigens, ob das mit der SB und Unzucht tatsächlich nirgends steht, würde ich nicht unterschreiben. Erstens ist die Frage, was denn unter Unzucht zu verstehen ist. Dieses Fass mach ich jetzt hier nicht auf. Nur der Hinweis: Auch du drehst es dir gerade so, wie es dir passt, denn eine Begründung, weshalb SB keine Unzucht sei, lieferst du auch nicht. Und ein "es steht nirgends (ausdrücklich und wörtlich)" ist ein bisschen zu dünn, siehe oben. Und schließlich müsste man mal überlegen, wer denn die "Weichlinge" sind, die das Himmelreich genauso wenig ererben werden wie die Unzüchtigen, Diebe, Geizige und Götzendiener. Aber auch das nur als Denkanstoß, ich möchte hier nicht in eine Argumentation über Für und Wider einsteigen.

joe390 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Du hast schon recht mit der Überlegung die Ehe ernst zu nehmen, aber so locker flockig ist das nicht, wenn man mal den eine Wahl getroffen und später die Wahrheit sich heraus stellt (, Narzistischer Partner). Als nicht mit A Sexualität begabter Mensch ist man dann in einer nicht endenden Spirale die in eine Sackgasse führt und sehr destruktiv ist.

Ich sage hier nicht man soll Ehen leichtfertig wegwerfen, aber als ich irgendwann kapiert habe woran ich bin naja... Dann wird einem klar es hilft nur ein Wunder.

Vor diesem Hintergrund kann ich den Orthodoxen Ansatz nennen . Die Ehe ist ein Sakrament, aber es kann durchaus zerstört werden und aus Gründen der Barmherzigkeit schenkt man auch einen Neuanfang. Wobei in der Katholischen Kirche man auf ihre Weise in der Realität doch auch Barmherzigkeit oder Hilfestellung zeigt und Ehen auch annulliert werden können was vielen Menschen die es mit Gott ernst meinen aber leiden, hilft.

Bei den meisten Reformatorischen Gemeinden sieht man die Ehe eher als ein weltlich Ding.

Aber so einfach ist das nicht es gibt auch andere Dinge wo es kompliziert machen.. ..

Anonymous antworten
joe390
 joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465

Das hab ich auch nie behauptet, dass die Dinge einfach seien. Es ist nicht "easy". Im Gegenteil, oft ist es intensive Auseinandersetzung und Ringen. Man schaue sich nur mal Jesu Leben und Ringen an: Jesus "hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen vor den gebracht, der ihn aus dem Tod erretten konnte; und er ist erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt."
Es ging mir in meinem Post um die Herangehensweise von BeLu, dass uns Gottes Wort nichts über SB zu sagen hätte, weil da nichts expressis verbis stehe. Am Beispiel Ehe habe ich gezeigt, dass Gottes Ordnungen der Schöpfung entspringen und a) gültig sind, unabhängig, ob dazu (bereits) ein Gesetz niedergeschrieben wurde und b) für die Menschen durchaus auch erkennbar sind.

joe390 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @joe390

Am Beispiel Ehe habe ich gezeigt, dass Gottes Ordnungen der Schöpfung entspringen und a) gültig sind, unabhängig, ob dazu (bereits) ein Gesetz niedergeschrieben wurde und b) für die Menschen durchaus auch erkennbar sind.

Dann sollte man das, was man über die Ehe laut Schöpfungsordnung erkennbar ist, auf jeden Fall umsetzen.

Aber was in der Schöpfungsordnung zum Singlestatus steht, ist dann wieder was anderes. Da steht nämlich nicht viel 😊

tristesse antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Das ist schon Richtig, Gott hat sich was dabei gedacht

Ich kann nur für mich sprechen, wenn mal ganz unten ist mit einer Ehe die kaputt ist und der Alltag großteils widerlich erscheint man komplett als Person fast ganz unter geht, dann hat man irgendwann keine Kraft mehr um wegen Dingen zu Ringen die theoretisch schon richtig sind (bzw. Falsch) praktisch aber in der Situation eigentlich bedeutungslos sind. Wenn der Alltag sich permanent nur um den Scheiss noch dreht (seelisches verlangen, krampfhaft kämpfen, permanent durch die andere Umwelt Provoziert werden, nachgeben, schlechtes Gewissen haben...) dann ist das doch irgendwann wie im Irrenhaus in einer Seele.

Theoretisch oder Theologisch sollte man besser die Finger weg lassen, ja, praktisch kann man an solchen Sachen verzweifeln.

derneinsager antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @joe390

und macht deutlich, dass dort schon die lebenslange Gültigkeit der Ehe angelegt ist und sagt dazu: "Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden."

Nun werden Ehen aber nicht von Gott, sondern vor Gott geschlossen - und Menschen entscheiden darüber, wer wen heiratet.

Was genau ist also damit gemeint, dass nicht geschieden werden soll, "was von Gott zusammengefügt" wurde?

Kann es sein, dass Jesu Wort hier wesentlich tiefgängiger zu verstehen ist, als es gemeinhin verstanden wird... und damit eben nicht einfach "jede Ehe, egal welche" gemeint ist?

Veröffentlicht von: @joe390

Übrigens, ob das mit der SB und Unzucht tatsächlich nirgends steht, würde ich nicht unterschreiben. Erstens ist die Frage, was denn unter Unzucht zu verstehen ist. Dieses Fass mach ich jetzt hier nicht auf. Nur der Hinweis: Auch du drehst es dir gerade so, wie es dir passt, denn eine Begründung, weshalb SB keine Unzucht sei, lieferst du auch nicht.

Und wie findet man nun endlich mal heraus, was "Unzucht" ist und was nicht, damit die Sache endlich mal geklärt ist?

Denn eine Lösung zeigst du hier ja auch nicht auf...

lucan-7 antworten
joe390
 joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was genau ist also damit gemeint, dass nicht geschieden werden soll, "was von Gott zusammengefügt" wurde? Kann es sein, dass Jesu Wort hier wesentlich tiefgängiger zu verstehen ist, als es gemeinhin verstanden wird... und damit eben nicht einfach "jede Ehe, egal welche" gemeint ist?

Genau das eben gerade nicht. Die Pharisäer stellen diese Frage ja auch, und verweisen sogar noch auf eine "Durchführungsanweisung" aus dem 5. Buch Mose. Jesus antwortet hingegen absolut kategorisch, dass jegliche Scheidung oder vielmehr darauf folgende Wiederheirat Ehebruch sei (mit dem einzigen Zusatz bei Matthäus "es sei denn wegen Unzucht", wobei es hier möglicher Weise um von vornherein illegitime Ehen geht). Aber "tiefgründiger" im Sinne einer Relativierung sind Jesu Worte keineswegs, ganz im Gegenteil, er spricht von "jeder Ehe", von dem Besagten abgesehen.

joe390 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610

Menschen bestimmen über Gott...?

Veröffentlicht von: @joe390

Jesus antwortet hingegen absolut kategorisch, dass jegliche Scheidung oder vielmehr darauf folgende Wiederheirat Ehebruch sei (mit dem einzigen Zusatz bei Matthäus "es sei denn wegen Unzucht", wobei es hier möglicher Weise um von vornherein illegitime Ehen geht).

Du hälst Jesus also für derartig herzlos, dass er Menschen dazu zwingt, ein Leben lang zusammenzubleiben... selbst wenn es für sie die Hölle auf Erden ist? Und du meinst, so etwas hätte "Gott zusammengefügt"?

In der Konsequenz bedeutet das, dass die Menschen darüber bestimmen, was Gott zusammenfügt - denn die Menschen entscheiden ja über die Eheschliessungen und wer wen heiratet.

Sorry, das ergibt leider gar keinen Sinn.

Veröffentlicht von: @joe390

Aber "tiefgründiger" im Sinne einer Relativierung sind Jesu Worte keineswegs, ganz im Gegenteil, er spricht von "jeder Ehe", von dem Besagten abgesehen.

Das halte ich für ausgeschlossen. Dafür mussten schon zu viele Menschen durch diese Interpretation leiden.

lucan-7 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

nur so nebenbei:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Du hälst Jesus also für derartig herzlos, dass er Menschen dazu zwingt, ein Leben lang zusammenzubleiben... selbst wenn es für sie die Hölle auf Erden ist? Und du meinst, so etwas hätte "Gott zusammengefügt"?

Er zwingt sie ja nicht, das wäre zu kurz gedacht. Er gibt allen Menschen alles dazu Nötige, um solcherlei Dinge zu bewerkstelligen. Eben mit seiner Hilfe.

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Er zwingt sie ja nicht, das wäre zu kurz gedacht. Er gibt allen Menschen alles dazu Nötige, um solcherlei Dinge zu bewerkstelligen. Eben mit seiner Hilfe.

Ich rede jetzt nicht davon, dass sich zwei Menschen Mühe geben sollten, ihre Ehe irgendwie hinzubekommen... viele mögen da auch zu früh aufgeben.

Aber es gibt halt auch Menschen, die einfach nicht zusammen passen... oder Leute, die später ein ganz anderes Gesicht zeigen als zuvor. Und das kann schnell für einen oder beide unerträglich werden. Und trotzdem müssen sie dann zusammenbleiben, weil Jesus das so gesagt hat?

Und mir kann doch keiner erzählen wollen, dass so etwas dann "von Gott zusammengefügt" wurde... das wäre doch absurd!

lucan-7 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

alle Menschen haben alles Nötige erhalten, es bleibt dabei ...
Gebrauchen sollte man dies "Werkzeug" indes schon.

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @neubaugoere

alle Menschen haben alles Nötige erhalten, es bleibt dabei ...
Gebrauchen sollte man dies "Werkzeug" indes schon.

Geht's auch etwas konkreter...?

Muss man jetzt also jede Ehe bis zum bitteren Ende durchziehen, weil sie von Gott gewollt ist... ja oder nein?

lucan-7 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Es geht immer um die Beziehung zu und mit Gott.
Sowohl als Single, als auch vor einer Ehe und während einer Ehe. Während jedes Lebens geht es um diese Beziehung mit Gott, der da lebt und seinen Menschen Einiges geschenkt hat, um dieses Leben hier erfolgreich (in seinem Sinne) leben zu können.

Er ist hier.
Er ist unter uns.
Er ist unser "Werkzeug".
Und er ist Liebe.

Schau "das Gesamte" an. Jedes Problem ist ebenso einzigartig wie wir Menschen. Und jedes Problem muss für sich betrachtet werden. Nichts kann pauschaliert werden. Ebenso kann auch kein solche Aussage getroffen werden, wie du sie von mir jetzt unbedingt hören willst.

Es geht immer um diese Beziehung ... in allen Lebenslagen, in allen Lebensbereichen, vom Anfang bis zum Ende ... nie ohne.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Du hälst Jesus also für derartig herzlos, dass er Menschen dazu zwingt, ein Leben lang zusammenzubleiben... (...) Sorry, das ergibt leider gar keinen Sinn.

Es ergibt nur deswegen keinen Sinn, weil es Deinem Konzept der Figur Jesus widerspricht.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das halte ich für ausgeschlossen. Dafür mussten schon zu viele Menschen durch diese Interpretation leiden.

Ich halte die Auslegung von joe390 an der Stelle für stichhaltig.

Weswegen das:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Dafür mussten schon zu viele Menschen durch diese Interpretation leiden.

kein rationales Argument für Deine Meinung ist.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610

Moses war gnädiger als Jesus...?

Veröffentlicht von: @blackjack

Es ergibt nur deswegen keinen Sinn, weil es Deinem Konzept der Figur Jesus widerspricht.

Mir ist kein Konzept bekannt, das Jesus als hartherzigen Menschenfeind darstellt.

Natürlich kann sich das letztlich jeder so zurecht interpretieren, wie immer man gerade möchte... weshalb es prinzipiell überhaupt kein "falsches" Jesuskonzept gibt. Vom sanftmütigen Hippie, der die ganze Welt umarmt bis zum gnadenlosen Richter und Zerstörer, der nur wenige Auswerwählte übrig lässt, gibt es da allein im "regulären" Christentum die unterschiedlichsten Vorstellungen... von extremen Abweichungen mal ganz abgesehen.

Veröffentlicht von: @blackjack

kein rationales Argument für Deine Meinung ist.

Es ist dann ein rationales Argument, wenn man voraussetzt, dass Jesus Menschen nach Möglichkeit nicht leiden lassen möchte. Und das lässt sich logisch herleiten.

Denn anders als viele es immer wieder behaupten kritisiert er die Möglichkeit der Scheidung durch Moses ja nicht - ganz im Gegenteil erklärt er deren Notwendigkeit: Aufgrund der Hartherzigkeit der Menschen hat Moses die Scheidung erlaubt.

Menschen in seiner Nachfolge sollen aber nicht "Hartherzig" sein, weshalb die Notwendigkeit einer Scheidung dann auch wegfällt, da sich die Eheleute mit Liebe und Respekt begegnen sollen (Was sich aus dem Gebot der Nächstenliebe ergibt).

Viele Christen verstehen es aber jetzt so, dass Jesus jetzt auch den "hartherzigen" Menschen die Scheidung verbietet - und das ergibt keinen Sinn, denn dann hätte er Moses Handeln als falsch kritisiert.

Die Interpretation vieler Christen würde demnach bedeuten:

Moses hat erkannt, dass Menschen die Möglichkeit der Scheidung zugestanden werden muss, wenn die Menschen "hartherzig" sind, um Leiden zu reduzieren... Jesus verlangt, dass die Ehe auf jeden Fall durchgezogen werden muss, ganz egal wie sehr die Menschen darunter auch leiden mögen.

Das würde in der Konsequenz bedeuten, dass Moses gnädiger und barmherziger mit den Menschen verfahren wäre als Jesus.
Manche Leute mögen dieses Bild vertreten (wie man sieht sind das ja einige) - sinnvoll und logisch ist es aber nicht.
Zumindest nicht dann, wenn man ein in sich sinnvolles und stimmiges Jesuskonzept verfolgt. Denn dann wäre auch die Selbst- und Nächstenliebe für die Katz... irgendwas passt dann einfach nicht mehr.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es ist dann ein rationales Argument, wenn man voraussetzt, dass Jesus Menschen nach Möglichkeit nicht leiden lassen möchte.

Ja genau. Wenn Jesus ein Humanist war.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @blackjack

Ja genau. Wenn Jesus ein Humanist war.

Selbst wenn er das nicht war wäre es seiner Argumentation nach nicht logisch.

Jesus argumentiert, dass Moses die Scheidung ermöglicht hat, aufgrund der Hartherzigkeit der Menschen.

Viele Christen interpretieren seine folgende Aussage dann aber sinngemäß als: "Ich aber sage Euch, dass auch die hartherzigen Menschen nicht geschieden werden dürfen!"
Diese Aussage ergibt im Zusammenhang aber keinen Sinn, da er Moses ja nicht widerlegt, sondern bestätigt hat.

Natürlich kann man sich anhand der zahllosen Zweideutigkeiten praktisch beliebig seinen ganz persönlichen "Jesus" zurechtbasteln... trotzdem lassen sich hier noch in sich konsistente Varianten gegenüber völliger Beliebigkeit unterscheiden...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Jesus argumentiert, dass Moses die Scheidung ermöglicht hat, aufgrund der Hartherzigkeit der Menschen.

Und darauf sagt er, sich deutlich in Opposition zu Moses setzend (siehe Fettung):

31 Es ist aber gesagt: Wer seine Frau entlassen wird, gebe ihr einen Scheidebrief. 32 Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer auf Grund von Hurerei, macht, dass sie Ehebruch begeht; und jeder, der eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Viele Christen interpretieren seine folgende Aussage dann aber sinngemäß als: "Ich aber sage Euch, dass auch die hartherzigen Menschen nicht geschieden werden dürfen!"
Diese Aussage ergibt im Zusammenhang aber keinen Sinn, da er Moses ja nicht widerlegt, sondern bestätigt hat.

Wenn Sprache Sinn ergeben soll, dann ist genau dies die logische Interpretation der Worte, die Jesus laut Bibel gesagt hat.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Natürlich kann man sich anhand der zahllosen Zweideutigkeiten praktisch beliebig seinen ganz persönlichen "Jesus" zurechtbasteln...

Was ist da zweideutig? Da ist nichts zweideutig. Das eindeutig von Jesus (laut Bibeltext) Gesagte paßt nur nicht in Dein sonstiges Jesus-Bild.

Veröffentlicht von: @lucan-7

trotzdem lassen sich hier noch in sich konsistente Varianten gegenüber völliger Beliebigkeit unterscheiden...

Die Konsistenz versuchst Du per Ignorieren des hier in Rede stehenden Bibelverses erst zu erschaffen. Weil der Bibelvers dem widerspricht, wie Du Dir Jesus konzeptuierst, bist Du der Ansicht, eine Ansicht, die den Bibelvers ernst in seiner Eindeutigkeit nehme, würde auf völlige Beliebigkeit hinauslaufen. Anders rum wird ein Schuh draus: Völlig beliebig ist es, nicht zum eigenen Jesus-Bild passende Bibelverse einfach in ihrer Aussage umzubiegen, damit sie in's Bild passen. Das dann in sich konsistent sein mag, aber eben nur noch das persönliche Konzept zeigt, ohne Rücksicht auf den Bibeltext.

Mir geht es mit dieser Einmischung letztendlich um eine ganz andere Konsistenz, nämlich die Konsistenz Deiner Argumentation. Eigentlich argumentierst Du meistens sehr klug und folgerichtig. Aber aus irgendwelchen Gründen, über die ich mir nicht so ganz klar bin, versuchst Du immer, Jesus zum Kronzeugen Deiner Argumentation zu machen, während Du ja ansonsten offenkundig nicht bibelgläubig bist, d.h. für Dich das Autoritätsargument "Es steht geschrieben" kein valides Argument ist. Die Frage, die sich mir stellt, ist, warum Du im Prinzip zwar das Autoritätsargument ablehnst/nicht verwendest, aber bei der Figur Jesus da eine Ausnahme machst? Das ist nicht konsistent, denn Jesus ist eine Figur der Bibel, und wenn die Bibel inkonsistent ist und daher nicht mit "Es steht geschrieben" die unbedingte Richtigkeit einer Aussage belegt werden kann, dann darf angenommen werden, dass die in der Bibel enthaltenen Figuren, inklusive Jesus, auch nicht notwendigerweise konsistent gezeichnet wurden.
Du hast ein positives Vorurteil gegenüber Jesus. Was dafür sorgt, dass Du die auf der Hand liegende Interpretation manchen Bibelverses ignorierst und sie glatt in ihr Gegenteil verkehrst, und dann hernach sogar noch sagst (und es vermutlich völlig ernst meinst), dass Dein "persönlicher" Jesus konsistent sei, die anderen Varianten aber völlig beliebig.
Die Lösung ist zwar aufwendiger, aber gleichzeitig auch einfacher: Setze voraus, dass die Jesus-Figur der Bibel eine literarische Figur ist, an der unterschiedliche Autoren mit womöglich unterschiedlichen Absichten geschnitzt haben. Lies den jeweiligen Bibelvers über Jesus und überlege, welche Art von Agenda da nun gerade verfolgt wird. Ist es eine Agenda, der auch Du Dich verpflichtet fühlst? Oder ist es eine Agenda, die Du ablehnst?
Einfacher ist diese Lösung insofern, als Du Dich dann nicht mit Zweckrationalisierungen herumplagen mußt, wenn, wie im vorliegenden Fall, der Bibelvers offensichtlich Deinem persönlichen Jesusbild widerspricht.
Aufwendiger ist es in zweierlei Hinsicht: Erstens muß dann jeder Vers oder wenigstens jedes Kapitel, in dem über Jesus und sein Handeln berichtet wird, vorurteilsfrei gelesen werden.
Zweitens verbietet sich dann auch die Intrumentalisierung der Jesus-Figur im Diskurs, beziehungsweise verbieten sich dann alle Argumente, die sich auf eine in sich konsistente, sozusagen "echte" Jesus-Figur beziehen. Das heißt, man muß sich selbst das Autoritätsargument verbieten, selbst in Gesprächssituationen, in denen man davon ausgehen kann, dass das Gegenüber empfänglich für solch ein Argument sein könne.

Ich hab das selbst früher öfter mal gemacht, dass ich so getan habe, als würde ich die Position Jesu vertreten, wie sie wirklich sei. Da hab ich dann manchmal sogar Reaktioen von Christen bekommen nach dem Motto: "Du Atheist scheinst Jesus besser verstanden zu haben als mach ein Christ!"
Aber das sind dann leicht verdiente und auf einem Betrugsmannöver beruhende Loorbeeren. Denn ich hatte selbstverständlich nicht Jesus besser verstanden, sondern ich hatte nur diejenigen, die mich so lobten, in ihrem persönlichen Jesusbild bestärkt. Das war dann in der Gesprächssituation sehr angenehm, Einigkeit ist ja immer was Feines und man wird gern für das, was man so Kluges von sich gibt, gelobt.

Intellektuelle Redlichkeit sieht aber anders aus. Wenn meine Position in ethischen Fragestellungen richtig ist, dann brauche ich zu ihrer Vertretung keine Autoritätsfigur, heiße sie nun Jesus, Gandhi oder Martin Luther King. Dann habe ich Sachargumente, die ich anführen kann. Und dann werde ich nicht, nur um mein Gegenüber zu überzeugen, mit Autoritätsargumenten hantieren, nur, weil die mir womöglich einen schnelleren Sieg in der strittigen Frage verheißen. Denn es ist schon erstaunlich: während diejenigen, deren Jesusbild ich gerade bestätige, mir Lob dafür aussprechen, spüren diejenigen, deren Jesusbild ich widerspreche, sehr fein, dass mein Argument "irgendwie unehrlich" ist. Aber diejenigen sind es ja eigentlich, die es zu überzeugen gälte, oder? Diejenigen, deren Jesusbild ich bestärke, sind mir in aller Regel auch in der eigentlich (ethischen) Frage schon recht nah, stehen sozusagen schon auf meiner "Seite".

Nehmen wir hier die Frage: wie steht Jesus zur Scheidung? Meine Position in Sachen Scheidung ist recht einfach: Ehen sind Verträge. Verträge müssen eingehalten werden, aber sie können selbstverständlich auch gekündigt werden (wobei eben Fristen und Bedigungen einzuhalten sind). Wenn zwei nicht zueinander passen und dies - Überraschung! - sich erst im Laufe der Ehe herausstellt, dann wäre es eine soziale Dummheit, ihnen eine Trennung zu verunmöglichen. Nicht nur ihr individuelle Glück wäre dadurch tangiert, auch die Gemeinschaft, zu welcher sie gehören, hätte dadurch unnötige Probleme.
Nun wird die Frage gestellt: was sagt Jesus zu der Angelegenheit? Da haben wir nun diesen Matthäus-Vers und der deutet darauf hin, dass Jesus hinsichtlich der Ehe eine andere Meinung vertrat als ich. Er verschärft das mosaische Gebot noch. Während Moses die Scheidung als "letztes Mittel" bei Hartherzigkeit erlaubte und somit gewissermaßen den menschlich-gesellschaftlichen Aspekt im Blick behielt, hat Jesus eine andere Priorität: die Sünde. Jesus war, wenn wir diesen Vers als Grundlage nehmen, eben kein Humanist, dem es vornehmlich um ein gelingendes menschliches Miteinander ging. Sondern er war an dieser Stelle der religiös-moralische Eiferer und Purist, für den schon der sündige Gedanke ein Verbrechen wider Gott (d.h. Sünde) darstellte.
Wie er in anderen Bibel-Zusammenhängen sich darstellt, ist dann wieder eine andere Frage und hier irrelevant. Mir kommt da als "Gegenbeispiel" sofort die Stelle mit der Ehebrecherin in den Sinn und das Jesus-Wort "Wer unter euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein!". Da kommt für mich ein gänzlich anderer, ein humanistischer und darüber hinaus psychologisch gewiefter Jesus vor.
Aber ich rede mir eben nicht ein, dass die beiden Verse von dem gleichen, in sich stimmigen, realen Menschen erzählen. Und daher kann ich ohne viel Federlesens Joe360 (oder wie sein Nickname noch gleich war) in seiner Interpretation zustimmen: Ja, der Text sagt an der Stelle das, was Joe ihm so entnimmt.
Aber nur, weil die Bibel in diesem Vers eine Agenda vertritt, die meiner Sichtweise widerspricht, ist damit ja meine Sichtweise nicht verkehrt. Für mich hat die Bibel ja keine normative Autorität.

Wen gilt es an dieser Stelle zu überzeugen? Doch wohl Joe360. Denkst Du, dass Deine homogenisierende, humanistische Jesus-Interpretation ihn überzeugt? Ich vermute: das tut sie eher nicht.

Freilich: Man könnte darauf setzen, dass steter Tropfen den Stein höhlt und das ein beharrliches Predigen des humanistischen Jesus über kurz oder lang all jene, die eng am Text glauben, per Gewöhnung "überzeugt". Es gibt ja hier im Forum diverse Christen, die eine praktisch lupenrein humanistische Ethik vertreten. Und wenn die sich - im Verein mit Dir - immer und immer wieder mit ihrer humanistischen Jesus-Interpretation zu Wort melden, könnte, so eine denkbare Möglichkeit, dies auf Dauer dazu führen, dass die humanistische Jesus-Interpretation irgendwann als normal (im Wortsinne: also: als einzuhaltende Regel zu verstehen) empfunden wird.
Als praktisches Endergebnis wäre das ja aus meiner Warte gesehen positiv insofern, als dann die humanistischen Werte, die mir am Herzen liegen, sich auch unter den Christen durchsetzen.
Aber erstens hätte ich da dann immer noch das unwohle Gefühl, dass nun zwar die Mehrheit der Christen die "richtigen" Werte vertritt, dies aber aufgrund von Manipulation, statt aufgeklärter Einsicht.
Und zweitens befürchte ich, dass ebensogut genau der entgegengesetzte Effekt eintreten könnte: Dass diejenigen, die sich nah am Bibeltext orientieren, sich eben nicht durch die Mehrheitsmeinung einlullen lassen, sondern eher sich in ihrer Opposition zur Mehrheit bestätigt fühlen und verhärten.

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Anonymous
 Anonymous
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@Lucan @Blackjack
Moses gibt Regeln für ein Zusammenleben von Menschen, deren Herzen verhärtet sind. Sie können nicht wahrhaftig lieben und da kann es halt passieren, dass ein Mann seine Frau nicht mehr liebt. Die Gesetze Moses stellen sicher, dass die Frau nicht schutzlos der Willkür des Mannes ausgeliefert ist. Die Eheleute sind aber auch nicht gezwungen, in einer Ehe zu verharren, die u.U. zur Hölle geworden ist.

Jesus ist ja der Seelen-Heiler, der die verhärteten Herzen heilt und damit wahre Liebe zwischen Mann und Frau möglich macht, so wie sie von Gott gedacht ist. Er erinnert die Menschen daran, was wahre Ehe im Sinne Gottes ist, weil sie durch ihn möglich wird. Seine Worte verstehe ich nicht als ein Du-musst, sondern als einen Hinweis, wie es sein wird, wenn die Herzen nicht mehr verhärtet sind, weil Er sie geheilt hat.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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guter Beitrag
sehr schöner Beitrag. So sehe ich das auch.

Außerdem gibt es verschiedene Grade der Trennung, vom Bett, vom Tisch und ganz.

Ich denke, dass Jesus gegen die Praktiken der Ehescheidung durch die Pharisäer vorgegangen ist.

Man muss auch immer die Umstände betrachten, unter denen Jesus etwas gesagt hat. Wurde er angegangen, vielleicht sogar versucht, oder kam ein Mensch in seiner Not zu ihm. Hätte er einen geschunden Frau, die in ihrer Not zu ihm gekommen wäre, wohl das gleiche gesagt?

Jesu Antwort als Verheißung zu nehmen wie es werden kann, wenn ihn die Menschen als Heiland angenommen, wenn ein Paar ihn als Heiland angenommen und sich von ihm heilen lässt, finde ich wunderbar.

Die einen finden es wunderbar, die anderen sind entsetzt, ob der scheinbaren Härte. Es kommt immer darauf an, aus welchem Geist heraus man die Worte liest. Hat man begriffen, dass es um Liebe und Heilung geht, so findet man eben diese auch überall und ist stets begeistert von Jesus.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Sehe ich ja auch so.

Die Frage ist allerdings: Geht das eindeutig aus dem Text hervor, dass es nur so gemeint sein kann - oder sind auch andere Interpretationen möglich?

Denn offenbar verstehen es viele Christen ja anders, bis hin zu einem Totalverbot jeglicher Scheidung, egal vor welchem Hintergrund...

lucan-7 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Welcher Jesus soll's denn sein...?
Würde ich mir regelmäßig genau so viel Zeit für ausführliche Texte nehmen wie du hätte sich dein Einwand möglicherweise erübrigt... 😉

Ich antworte ja meistens recht knapp und setze dabei hin und wieder einige Dinge voraus... würde ich die jedesmal noch ausführlich erklären käme ich zu nichts anderem mehr.

So hast du natürlich recht mit deinem Einwand, Jesus als "literarische Figur" zu betrachten... ein "echter, historischer Jesus" ist mangels eindeutiger Belege nicht zu fassen. Betrachtet man ihn darüber hinaus noch als religöse Figur, deren Worte aufgrund der Tatsache, dass Gottes Wege unergründlich sind, weder logisch noch sinnvoll sein müssen gibt es auch nichts mehr zu diskutieren.

Gleiches gilt für verschiedene andere Interpretationen... beliebt ist ja Jesus als "Schmerzensmann", der in hingebungsvollem Leid sein Kreuz auf sich nimmt und dafür im Jenseits belohnt wird... was dann auch jedem Rechtgläubigen zuteil wird.
Für diese Vorstellung ergäbe dann auch das Scheidungsverbot Sinn: Jesus will, dass jeder Mensch klaglos sein Schicksal animmt und bis zum bitteren Ende durchzieht, egal wie schmerzhaft das auch sein mag.

Für mich sind allerdings weder der "unergründliche Jesus" noch der "Schmerzensmann" Konzepte, über die ich sinnvoll diskutieren könnte... es erscheint mir auch sinnlos, mich auf Diskussionen einzulassen, die auf einem solchen Jesusbild basieren. Gleiches gilt für manch andere religöse Konzepte.

Der einzige Jesus, über den sinnvoll diskutiert werden kann, ist der "gesellschaftliche Jesus", dem die Menschen hier und jetzt am Herzen liegen. Zwar betrachtete Jesus sich nicht als Philosoph, aber es ging ihm immerhin darum, zu zeigen, dass der Vater, auf den er sich bezieht, die Menschen liebt.

Wie gesagt - man muss diesem Konzept nicht folgen. Auch ein "harter" Jesus lässt sich biblisch begründen. Aber da gibt es dann eben nichts mehr zu diskutieren, weil dies dann ausserhalb gesellschaftlicher Vernunft stünde.

Und wenn wir dann dem Konzept des "gesellschaftlichen Jesus", also jenem, der am Sabbat Ähren für die Hungrigen sammelt, Vergebung und Nächstenliebe predigt, folgen... wie passt dann die Stelle mit der Scheidung da rein?

Du hast dir ja die reduzierte Stelle ausgesucht, es gibt aber bei Markus und Matthäus noch ausführlichere Darlegungen:

"Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist's erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet? Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang schuf als Mann und Frau und sprach (1. Mose 2,24): »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«? So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! Sie sprachen zu ihm: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe. Da sprachen seine Jünger zu ihm: Steht die Sache eines Mannes mit seiner Frau so, dann ist's nicht gut zu heiraten. Er sprach aber zu ihnen: Dies Wort fassen nicht alle, sondern die, denen es gegeben ist. 12 Denn es gibt Verschnittene, die von Geburt an so sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es!" (Matthäus 19, 3 - 12)

Da kann man jetzt wieder etliches reininterpretieren, wie so häufig bei Jesus. Und dann ist halt die Frage, welchem Bild man folgt... der anhänger des "Schmerzensmannes" wird hier die Sache brutalstmöglich auslegen, Jesus formuliert hier ein Gesetz, fertig, basta, aus - da muss man durch, egal wie es schmerzt!

Der "unergründliche" Jesus hilft hier erst recht nicht weiter, da kann die Stelle alles bedeuten.

Der "gesellschaftliche Jesus", der das Beste für die Menschen hier und jetzt will, lässt aber keine beliebige, sondern nur eine "humanistische" (was ein böses Wort!) Interpretation zu.

Nun könnte man ja auch sagen, na ja, was geht's mich an... wenn die Christen gerne leiden wollen, sollen sie doch...

Aber das ist ja auch und vor allem ein gesellschaftliches Problem, bei dem viele Menschen enorm unter Druck gesetzt werden. Und darum ist es auch nicht völlig egal, wie diese Stelle interpretiert wird.

Ob Jesus dann zwar generell ein Menschenfreund war, beim Thema Scheidung aber keine Kompromisse kannte läge natürlich historisch gesehen im Bereich des Möglichen... wäre aber angesichts des offensichtlichen Widerspruches kein sinnvolles religöses Konzept. Und damit auch keines, über das man diskutieren könnte.

lucan-7 antworten
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wenn wir dann dem Konzept des "gesellschaftlichen Jesus", also jenem, der am Sabbat Ähren für die Hungrigen sammelt, Vergebung und Nächstenliebe predigt, folgen... wie passt dann die Stelle mit der Scheidung da rein?

Gar nicht. 😀

Veröffentlicht von: @lucan-7

Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.

Das ist ja wohl inhaltlich exakt das, was ich nach Matthäus zitierte, oder?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wer es fassen kann, der fasse es!

Veröffentlicht von: @lucan-7

Da kann man jetzt wieder etliches reininterpretieren, wie so häufig bei Jesus.

Bingo! 😀

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und dann ist halt die Frage, welchem Bild man folgt... der anhänger des "Schmerzensmannes" wird hier die Sache brutalstmöglich auslegen, Jesus formuliert hier ein Gesetz, fertig, basta, aus - da muss man durch, egal wie es schmerzt! (...)

Veröffentlicht von: @lucan-7

Der "gesellschaftliche Jesus", der das Beste für die Menschen hier und jetzt will, lässt aber keine beliebige, sondern nur eine "humanistische" (was ein böses Wort!) Interpretation zu.

Und da sind wir dann unterschiedlicher Meinung. Du nimmst den Satz "Wer es fassenkann, der fasse es!" Als so eine Art argumentatorischen Freibriefes, hier nun gar nicht mehr nach dem Wortlaut, sondern nur noch nach dem vorgefaßten Jesus-Bild zu gehen.
Ob man nun der Anhänger des "Schmerzensmannes" ist oder der des "Humanisten-Jesus", so insinnuierst Du, bestimmt dann allein darüber, wie der Vers zu interpretieren sei.
Damit machst Du es Dir zu leicht. Und zwar, weil Du Deinen eigentlichen Zweck zu fest schon im Auge hast:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber das ist ja auch und vor allem ein gesellschaftliches Problem, bei dem viele Menschen enorm unter Druck gesetzt werden.

Dein Zweck (den ich ja löblich finde!) wird hier offenbar: Dir geht es darum, dass nicht so viele Menschen enorm unter Druck gesetzt werden. Das Problem, das Dich eigentlich interessiert, ist, dass womöglich durch eine "nicht-humanistische" Interpretation des Bibelverses gesellschaftliches Leid entstehen oder verstärkt werden könne. Und weil Du das nicht willst - darum denkst Du, es sei legitim, so zu tun, als sei der "humanistische Jesus" hier die Folie, vor welcher der Vers interpretiert werden müsse.

Und darin besteht die intellektuelle Unredlichkeit. Denn Dein gesellschaftliches Anliegen, so honorig es auch sein mag, darf doch, wenn wir nach der zu vermutenden "richtigen" Interpretation eines Textes fragen, kein Kriterium sein. Da muß ich jetzt mal an Deine Ehre als Wissenschaftler appellieren: merkst Du nicht, wie hier der confirmation bias an der Arbeit ist? Du nutzt das "Wer es fassen kann, der fasse es!" als Vorwand, die Eindeutigkeit des vorher im Text Stehenden zu ignorieren. Das ist Deine Beliebigkeit, nicht die Beliebigkeit des zitierten Textes.
Jesus (bzw. derjenige, der ihm hier die Worte in den Mund legt) wird gewußt haben, was er meinte. Und wenn man einen Text ernsthaft interpretiert, dann versucht man, herauszufinden, was er bedeutet. Und nicht, was er im Sinne des gesamtgesellschaftlichen Wohls am besten bedeuten sollte.

Nichts an der Stelle weist darauf hin, dass derjenige, der da durch Jesus Mund spricht (sei es der liebe Gott, sei es ein psychisch geschädigter Schreiber) mit den da stehenden Worten sagen will, dass die Scheidungsangelegenheit liberaler behandelt werden sollte als zu Moses Zeiten. "Wer sich von seiner Frau scheidet (...) und heiratet eine andere, der bricht die Ehe."
Die nachfragenden Jünger haben das verstanden, sie haben die Rigorosität der Aussage zur Kenntnis genommen, daher ja erst ihre Nachfrage, bzw. ihr Kommentar: "Na, wenn das so ist, dann sollte man besser gar nicht erst heiraten..."

Und dann kommt Jesus mit dem Verschnnittenen-Dingens und damit, dass nur die es kapieren, die es kapieren sollen...

Er sagt nicht: "Nein, da habt ihr mich eben falsch verstanden. Man darf, weil ich ja will, dass die Menschen glücklich werden, durchaus sich scheiden lassen, falls die Ehegatten nicht zueinander passen und ständig Streit umdie Fernbedienung ausbricht, und ihr solltet jetzt nicht Ehelosigkeit als einzig anzustrebenden Zustand betrachten."

Er (bzw. derjenige, der ihm die Worte in den Mund legt) verweigert hier die Aufklärung, aber er weigert sich auch, das eben gerade Gesagte in Richtung Liberalität zu relativieren: "Wer sich von seiner Frau scheidet (...) und heiratet eine andere, der bricht die Ehe."

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ob Jesus dann zwar generell ein Menschenfreund war, beim Thema Scheidung aber keine Kompromisse kannte läge natürlich historisch gesehen im Bereich des Möglichen...

Ich bin ja überhaupt nicht der Ansicht, dass Jesus ein besonderer Menschenfreund war, sondern halte ihn für einen ziemlich rigoristischen Endzeitprediger. Aber meine theologischen Konzepte von Jesus brauchen an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Es geht mir nur darum, dass diese Folgerung:

Veröffentlicht von: @lucan-7

wäre aber angesichts des offensichtlichen Widerspruches kein sinnvolles religöses Konzept.

keineswegs notwenig ist. Und insbesondere kein valides Argument hinsichtlich der Interpretation eines bestimmten Bibelverses, denn das Argument lautete dann ja: "Weil eine von meiner Interpretation abweichende Interpretation kein "sinnvolles religiöses Konzept" darstellt, braucht darüber auch nicht diskutiert zu werden." Damit hättest Du das zu Belegende (dass Deine Interpretation Sinn ergibt) ja praktisch vorausgesetzt, würdest also zirkelschlüssig argumentieren.

Das ist keine saubere "logische Interpretation", sondern Predigt. Die sich üblicherweise an solche richtet, die ohnehin schon davon überzeugt sind, dass Du richtig liegst.

Deine Formulierung

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ob Jesus dann zwar generell ein Menschenfreund war, beim Thema Scheidung aber keine Kompromisse kannte

setzt im Übrigen eine weitere Annahme voraus, die erst noch zu beweisen wäre. Dass nämlich zwischen dem "Menschenfreund sein" und dem "beim Thema Scheidung keine Kompromisse kennen" überhaupt ein Widerspruch bestehe. Diejenigen, die meinen, dass Jesus beim Thema Scheidung keine Kompromisse kannte, werden darin keinen Widerspruch zu seiner Menschenfreundlichkeit sehen, sondern vielmehr Konsequenz: "Ehescheidung schadet den Menschen mehr als sie ihnen nutzt!", werden sie entgegnen. Und falls Ehescheidung Ehebruch bedeutet und falls Ehebruch Sünde ist und falls also die Ehescheidung dann eine entschiedene und sozusagen gründlich durchdachte, d.h. geplante Sünde wider Gott ist - dann kann das als Argument nicht so beiseite gewischt werden. Dann sagt Jesus an dieser Stelle: "Ehescheidung ist Trennung von Gott (Sünde)." Und da Trennung von Gott ja wohl das Schlimmste ist, was überhaupt wider das Wohl des Menschen passieren kann, ist eine kompromißlose Haltung in dieser Hinsicht nur das deutliche, um das Wohl des Menschen besorgte Warnen vor der Gefahr. Wer, wenn nicht ein Menschenfreund, würde so eindringlich, ja kompromißlos warnen, wenn es um das Wertvollste für die Menschen - ihre Beziehung zu Gott - ginge?

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @blackjack

Das ist ja wohl inhaltlich exakt das, was ich nach Matthäus zitierte, oder?

Das und noch mehr... das ist ja das Problem an dieser Stelle.

Veröffentlicht von: @blackjack

Und darin besteht die intellektuelle Unredlichkeit. Denn Dein gesellschaftliches Anliegen, so honorig es auch sein mag, darf doch, wenn wir nach der zu vermutenden "richtigen" Interpretation eines Textes fragen, kein Kriterium sein. Da muß ich jetzt mal an Deine Ehre als Wissenschaftler appellieren: merkst Du nicht, wie hier der confirmation bias an der Arbeit ist?

Du hättest an dieser Stelle natürlich recht... wenn denn die Bibel (Oder auch nur ein bestimmter Text davon) hier "wissenschaftlichen" oder auch nur halbwegs semantisch eindeutigen Kriterien entsprechen würde.
Nur haben sich daran ja schon ganze Generationen von Theologen die Zähne ausgebissen... zumindest was ihre Einigung auf eine ganz bestimmte Bedeutung betrifft. Da wird jedes einzelne Wort zehnmal umgedreht und auf jegliche Bedeutung abgeklopft und ausgequetscht, um auch das letzte Krümel Wahrheit heraus zu filtrieren... und das, ohne den Autor oder konkrete Hintergründe der Entstehung zu kennen.

Und selbst wenn man das konsequent durchzieht kommt am Ende doch kein stringentes Bild Jesu dabei heraus, egal ob man ihn nun "historisch" oder "literarisch" betrachtet (Was, wie ich vermute, an der Vielzahl an Quellen unterschiedlicher Qualität und Intention liegen mag, die hier zusammengetragen wurden... aber das ist nur meine persönliche Vermutung).

Wenn wir jetzt aber mal voraussetzen, dass Jesus kein launischer Typ war, der selbst nicht wusste, was er eigentlich will und heute dies und morgen etwas Anderes predigte (Was natürlich auch möglich wäre, aber dann wäre er sicher keine geeignete Leitfigur mehr), sondern tatsächlich ein eindeutiges gesellschaftliches Konzept und eine echte Lehre verfolgte, dann können wir an der Stelle zumindest versuchen, seine "typischen" Ansichten zu finden und "untypische" Stellen auszusondern.

Wenn also bei zehn verschiedenen Gelegenheiten Jesus sagt, dass die Menschen einander lieben und einander vergeben sollen, und bei einer anderen Gelegenheit verkündet, er sei gekommen um das Schwert zu bringen... dann liegt der Gedanke nahe, dass Jesus eher eine friedliche Lehre verfolgte und der Spruch mit dem Schwert anders gemeint gewesen ist, weil er absolut nicht zu dem passt, was er sonst so lehrte.

Darin besteht natürlich eine gewisse Willkür und eine große Unsicherheit, keine Frage... aber die besteht hier sowieso. Mir wäre nicht bekannt, dass es jemals irgendwem gelungen wäre, allein aufgrund sachlicher und objektiver Textanalyse eine wirklich eindeutige und verbindliche Lehre aus der Bibel zu extrahieren.

Was du mir jetzt als "confirmation bias" vorwirfst, ist daher in Wahrheit notwendige Voraussetzung, um an dieser Stelle überhaupt weiter zu kommen: Wir brauchen eine Vorstellung davon, wer dieser Jesus war und was er eigentlich wollte - erst dann können wir die Texte entsprechend interpretieren.

Natürlich steckt darin eine gewisse Willkür... aber zumindest kann man sich fragen, welcher Art Lehrer denn an dieser Stelle überhaupt sinnvoll ist, wenn wir denn schon den historischen Jesus nicht kennen.
"Jesus der Menschenfreund" erscheint mir persönlich an dieser Stelle am sinnvollsten - und wird ja auch allgemein bevorzugt. Andere Varianten ("der Schmerzensmann", "der Unergründliche") sind, wie erwähnt, natürlich möglich.

Bleibt natürlich noch die Frage, wie man einigermaßen redlich mit Textstellen umgehen soll, die "Jesus dem Menschenfreund" widersprechen. Denn hier kommt die nächste Hürde ins Spiel: Die Bibel als inspiriertes Wort Gottes. Würde da also eindeutig stehen, dass Jesus auch in den härtesten Fällen keine Scheidung will, sondern die Menschen im Zweifelsfall gefälligst bis zu ihrem Tod zu leiden haben... nun, dann wäre daran nicht zu rütteln.
Steht da so, Wort Gottes, aus die Maus.

Nur: So eindeutig steht es eben nicht da. Im Grunde bleibt völlig unklar, was Jesus eigentlich will. "Von Anfang an ist es nicht so gewesen"... nun ja - aber jetzt ist es halt anders. Was will er also damit sagen? Doch wohl, dass die Ehe wieder so geführt werden soll, wie ursprünglich gedacht. Dazu sagt er aber nichts konkretes mehr.
"Was Gott zusammengeführt hat" - wichtiger Punkt! Was genau hat Gott denn zusammengeführt? Meint er die einzelne Ehe? Meint er Männer und Frauen generell, die sich halt fügen sollen? Auch das bleibt unklar.
Und schliesslich die "Beschnittenen"... offenbar meint Jesus hier, dass die Ehe nicht für alle gedacht ist. Aber für wen genau? Was ist hier metaphorisch gemeint? Auch das bleibt unklar.

"Wer es fassen kann, der fasse es"... na, danke auch... ein paar Worte mehr wären nett gewesen, aber die haben wir nicht.

Bleibt also nach wie vor die Frage: Ist Jesus jetzt ein netter Typ, der hier und jetzt das Beste für die Menschen will?
Oder ist er ein religöser Fanatiker, für den das Jenseits mehr zählt als alles andere, und das irdische Leiden unwichtig ist?

Darauf gibt die Bibel meiner Ansicht nach letztlich keine Antwort.

Was bleibt aber? Die Menschen, die sagen, sie würden einem bestimmten Jesus folgen.
Und wenn diese behaupten, sie würden "Jesus, dem Menschenfreund" folgen... aber die vorliegende Stelle so auslegen, dass damit für viele Menschen jahrelanges Leiden garantiert ist - dann stimmt da etwas nicht.

Du magst das von mir aus "Predigen" nennen... ich nenne es "innere Logik", basierend auf einem bestimmten Jesusbild.
Und es stört mich gewaltig, wenn religöse Menschen "Liebe" predigen und dabei Menschen ins Unglück stürzen (Was ich jetzt nicht auf konkrete Leute hier im Forum beziehe, das ist nur allgemein).

lucan-7 antworten
joe390
 joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @lucan-7

Denn anders als viele es immer wieder behaupten kritisiert er die Möglichkeit der Scheidung durch Moses ja nicht - ganz im Gegenteil erklärt er deren Notwendigkeit: Aufgrund der Hartherzigkeit der Menschen hat Moses die Scheidung erlaubt. Menschen in seiner Nachfolge sollen aber nicht "Hartherzig" sein, weshalb die Notwendigkeit einer Scheidung dann auch wegfällt, da sich die Eheleute mit Liebe und Respekt begegnen sollen (Was sich aus dem Gebot der Nächstenliebe ergibt).

Gute Gedanken und treffend beschrieben!

Veröffentlicht von: @lucan-7

Viele Christen verstehen es aber jetzt so, dass Jesus jetzt auch den "hartherzigen" Menschen die Scheidung verbietet - und das ergibt keinen Sinn, denn dann hätte er Moses Handeln als falsch kritisiert. (...) Moses hat erkannt, dass Menschen die Möglichkeit der Scheidung zugestanden werden muss, wenn die Menschen "hartherzig" sind, um Leiden zu reduzieren... Jesus verlangt, dass die Ehe auf jeden Fall durchgezogen werden muss, ganz egal wie sehr die Menschen darunter auch leiden mögen.

Ich frage mich ernsthaft, was Jesus tatsächlich von wem fordert; ein Stück weit bleibt es tatsächlich offen. Denn es geht ja darum, dass die Pharisäer die Scheidung für legitim hielten (die einen mit strengeren, die anderen mit sehr laxen Voraussetzungen). Jesus sagt, dass dem nicht so ist. Die Pharisäer fragen nun, warum Mose sie dann erlaubt hätte. Jesus sagt, dass Scheidung immer gegen den Willen Gottes ist, Mose aber gewissermaßen einen geregelten Rahmen geschaffen habe, damit die Frau (die ja in der Regel die Verstoßene war) wenigstens einen geordneten Stand hatte. Legitim war das Verhalten des Mannes trotzdem nicht, sagt Jesus.

Offen bleibt mE tatsächlich, was Jesus denn nun fordert. Ob er tatsächlich anweist, die Ehe auf Biegen und Brechen durchzuziehen. Bei Unbekehrten wäre damit wenig gewonnen, denn gezwungener Maßen an der Ehe festzuhalten (seine Frau aber trotzdem nicht mehr zu lieben), macht dem Menschen ja nicht wirklich gerechter. Durch Halten von Gesetzen wird kein Mensch gerecht. Das Problem ist in der Tat das böse Herz.

Was Jesus mE definitiv deutlich macht, ist, dass er den Menschen ihre Boshaftigkeit vor Augen stellt. Und das ist immer auch mit dem Ruf verbunden, dass die Menschen ihre Sündhaftigkeit doch erkennen und darüber erschrecken mögen, dass sie umkehren und Vergebung und Veränderung suchen (sich eben "bekehren") mögen. Das ist der Zwecke des Gesetzes: Spiegel zu sein, Sünden deutlich zu machen, und nicht, den Menschen gerecht zu machen - dazu müsste er es vollkommen halten, und das kann er nicht.

Bleibt die Frage, ob Jesus wirklich ein Festhalten auf Biegen und Brechen will. Ich weiß es gar nicht im Letzten. Viel wichtiger ist, wie der Mensch darauf reagiert, dass ihm seine Hartherzigkeit vorgehalten wird: Weicht er dem aus, relativiert es, redet sich heraus, ist eh Hopfen und Malz verloren, denn er bleibt in seiner Sünde und seiner Trennung von Gott. Nimmt er es sich zu Herzen, kehrt er um zu Jesus, findet Vergebung, wird geistlich von neuem geboren, wird heil und bekommt eine Beziehung zum himmlischen Vater. Damit ist alles gewonnen.

Nachtrag vom 05.07.2020 2003
... und er wird in der Folge sicher auch einen anderen Blick auf seine Ehe bekommen.

joe390 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @joe390

Offen bleibt mE tatsächlich, was Jesus denn nun fordert. Ob er tatsächlich anweist, die Ehe auf Biegen und Brechen durchzuziehen.

Das ergibt für mich hinten und vorn keinen Sinn... ich denke, dass es Jesus eher darum geht, die ideale Ehe zu propagieren... und bei einer solchen wäre die Scheidung tatsächlich nicht mehr notwendig. Und ich vermute, dass die Stelle nach all den Jahrzehnten, die bis zu ihrer Niederschrift vergangen sind, einfach falsch wiedergegeben wurde.

Nur ergibt sich daraus das Problem, dass Jesu Aussage hier nicht als Lehre taugt. Wenn seine Worte unklar sind, nicht zu seiner Lehre passen oder möglicherweise auch im Laufe der Zeit verfälscht wurden - dann verfällt damit natürlich auch der biblische Anspruch.

Dann steht man da, allein seinem eigenen Gewissen verpflichtet... und ob man das dann durch Jesus rechtfertigt oder nicht ist im Grunde irrelevant.

lucan-7 antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Wohin mit meiner Lust auf Liebe --
Wäre das nicht etwas für einen neuen Thread.
Eigentlich geht es ja um den Artikel der sagt dass Singles auch Bedürfnissse nach Liebe haben. Es geht nicht um Ehe.

jigal antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610

Was Jesus dazu sagen würde...

Veröffentlicht von: @jigal

Wäre das nicht etwas für einen neuen Thread.
Eigentlich geht es ja um den Artikel der sagt dass Singles auch Bedürfnissse nach Liebe haben. Es geht nicht um Ehe.

Das gehört schon noch zum Thema. Denn es geht ja um die Frage, was die Bibel dazu sagt.

Am Beispiel von Jesu Ansicht zur Ehe kann man dann die Frage erörtern, was für Jesus denn nun wichtiger ist: Das Glück und Wohlbefinden des Individuums - oder die strenge Einhaltung von Regeln, auch wenn es den Menschen schlecht dabei geht.

Im ersten Fall kann man die Einstellung zu Lust und Liebe großzügiger handhaben... dann geht es darum, herauszufinden, was individuell der beste Weg ist. Auch dann, wenn er hier und da möglicherweise von den Normen abweicht.

Besteht Jesus aber auf der klaren Einhaltung von Regeln, selbst dann wenn das persönlich schmerzhaft sein sollte - dann wird man das in diesem Sinn auch auf den Umgang mit Sexualität übertragen können. Dann heisst es Pfoten weg, an was Anderes denken, kalt duschen und sein Kreuz auf sich nehmen....

Wie wir aber bereits festgestellt haben ist Jesu Einstellung hier nicht unmittelbar aus dem Text ersichtlich... am Ende hängt es damit von der persönlichen Vorstellung ab.

lucan-7 antworten
alexs-692001
(@alexs-692001)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 99

Sorry wenn ich mich einmische. Jesus wird gefragt, ob man eine Ehe Frau als Mann aus der Ehe entlassen darf. Ob man ihr einen Git geben darf, einen Scheidebrief. Jesus sagt nein und verweist auf den Anfang. Am Anfang war es anders. Nun muß man sich fragen, wie war es am Anfang. Was unterschied den Anfang von Jetzt. Erfährt fort, dass der Mann seine Eltern verläßt und seiner Frau anhängen wird usw. Aber da fehlt was? Was passiert zwischen dem was am Anfang war und dem das ein Mann seine Eltern verläßt und seiner Frau anhängt. Für den Christen passiert dort nicht viel und der Schreiber Markus setzt voraus, dass der Leser sich einigermaßen in der jüdischen Auslegungswelt auskennt. Den meisten Christen ist das aber hier nicht so geläufig und deshalb wundert es mich nicht das vieles unverständlich bleibt und, oder gar vollkommen falsch ausgelegt wird. Als erstes schuf G-tt den Menschen, HaAdam. Adam ist kein Eigenname sondern bedeutet Mensch. Er schuf sie als Mann und Frau, wie Jesus sagt. HaAdam war beides, Mann und Frau in einen. Als G-tt die Frau schuf, nahm er die Hälfte des Menschen und schuf daraus die Frau. Im Gegensatz zu HaAdams ersten Frau, Lilith, die dem Menschen gleich war und sie deshalb vom Menschen nicht gemocht wurde, bildet die Frau dem Mann ein gegenüber. Sie sind gleich und doch verschieden. Sie sind zwei gleiche Teile eines Ringes der zerbrochen wurde. Sie sind verschieden und gehören doch zusammen. Eine solche Ehe zu scheiden währe fatal, würde sie doch alle beteiligten schädigen. Diese Ehe ist von G-tt zusammen gefügt. Aber leider ist der Mensch nicht immer so und wandelt auf den Wegen der Herrn. Wenn Menschen in einer unglücklichen Ehe gefangen sind, die nicht von G-tt ist, dann ist das doch grausam. Scheidung sollte dort ein Gebot sein.

alexs-692001 antworten
joe390
 joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wie findet man nun endlich mal heraus, was "Unzucht" ist und was nicht, damit die Sache endlich mal geklärt ist? Denn eine Lösung zeigst du hier ja auch nicht auf...

Stimmt, das tue ich nicht und möchte es hier auch bewusst nicht tun. Vielleicht fällt dir auf, dass ich direkt gar nicht Position bezogen habe, sondern mich vor allem mit der oberflächlichen Haltung von Belu auseinandergesetzt habe, der meint, wenn das nichts expressis verbis steht, hätte Gottes Wort nichts dazu zu sagen.

In der Tat denke ich, dass SB nicht im Sinn des Erfinders ist. Aber es gibt grundlegendere und wichtigere Themen (ich habe es auch nicht thematisiert, sondern diesen Subthread hat BeLu eröffnet, er hat das Thema als "Problem" tituliert, er hat eine eindeutige Pro-Position vertreten. Ich habe in erster Linie seinem oberflächlichen Ansatz widersprochen, seiner Haltung zur SB hingegen eher indirekt - was offenbar schon deutlich genug war).

Themen wie SB setzen eine gewisse Offenheit voraus, sich ernsthaft damit zu befassen und nach Gottes Willen zu suchen. Daraus folgt dann auch eine gewisse Offenheit, über Argumente nachzudenken (damit meine ich nicht, dass jemand meine Meinung letztlich teilen muss). Wenn jemand sich aber
hinter einem oberflächlichen "das steht nichts" versteckt, empfinde ich das eher als Abwehrhaltung. Da sucht einer einfach Argumente, um sich in seiner eigenen Position zu verschanzen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wie findet man nun endlich mal heraus, was "Unzucht" ist und was nicht, damit die Sache endlich mal geklärt ist?

Rechnest du da ernsthaft mit einem Ergebnis? Selbst Dinge, die ganz konkret in der Bibel stehen sind hier immer wieder Diskussionsgegenstand. Rechnest du ernsthaft mit einer abschließenden Klärung von Dingen, die eher zwischen den Zeilen stehen?

joe390 antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166
Veröffentlicht von: @joe390

Wenn jemand sich aber
hinter einem oberflächlichen "das steht nichts" versteckt, empfinde ich das eher als Abwehrhaltung. Da sucht einer einfach Argumente, um sich in seiner eigenen Position zu verschanzen.

Wenn du mir etwas vorwerfen willst, dann schreibe das bitte als Antwort an mich und nicht hintenherum als Antwort an andere. Du hast keine Ahnung, wie lange und wie ernsthaft ich mich mit dem Thema befasst habe.
Die Bibel äußert sich zu diversen Themen der Sexualmoral deutlich (Ehebruch, Prostitution, Homosexualität, Inzest, selbst Sex mit Tieren wird angesprochen), aber zur SB äußert sie sich nicht. Gab es SB damals nicht? Unwahrscheinlich. Warum also gibt es zu den oben genannten Themen klare Ansagen, zur SB aber nicht?

belu antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15610
Veröffentlicht von: @joe390

Rechnest du da ernsthaft mit einem Ergebnis? Selbst Dinge, die ganz konkret in der Bibel stehen sind hier immer wieder Diskussionsgegenstand. Rechnest du ernsthaft mit einer abschließenden Klärung von Dingen, die eher zwischen den Zeilen stehen?

Nein. Ich fürchte, dass die Bibel hier in diversen Fragen schlicht nicht weiterhilft. Jede Interpretation wird in erster Linie durch die Moralvorstellungen dessen bestimmt, der interpretiert.

lucan-7 antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166
Veröffentlicht von: @joe390

Übrigens, ob das mit der SB und Unzucht tatsächlich nirgends steht, würde ich nicht unterschreiben. Erstens ist die Frage, was denn unter Unzucht zu verstehen ist. Dieses Fass mach ich jetzt hier nicht auf. Nur der Hinweis: Auch du drehst es dir gerade so, wie es dir passt, denn eine Begründung, weshalb SB keine Unzucht sei, lieferst du auch nicht. Und ein "es steht nirgends (ausdrücklich und wörtlich)" ist ein bisschen zu dünn, siehe oben.

Es steht meines Erachtens nicht nur ausdrücklich und wörtlich, sondern auch andeutungsweise nirgends. SB wird in der Bibel nicht erwähnt (was Onan getan hat, war was anderes - der hat verhütet). Andere Themen, die im Allgemeinen auch unter dem Begriff der Unzucht verstanden werden, werden dagegen teils sehr expizit und mehrfach erwähnt.

Veröffentlicht von: @joe390

Und schließlich müsste man mal überlegen, wer denn die "Weichlinge" sind, die das Himmelreich genauso wenig ererben werden wie die Unzüchtigen, Diebe, Geizige und Götzendiener.

Und wer sind sie deiner Meinung nach? Und kannst du diese Meinung auch begründen?

belu antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @joe390

Offenbar ist es einem geistlichen Menschen sehr wohl möglich, aus Gottes Wort diese Einsicht zu erhalten, und offensichtlich erwartet Gott das auch.

Du unterstellst also, dass jeder, der deine Auslegung nicht schlüssig findet, nicht "geistlich" genug ist?
Wenn es so "offenbar" wäre, wie von dir behauptet, müssten das ja von allen Christen geteilt werden. Dem ist aber nicht so.

Veröffentlicht von: @joe390

Man kann natürlich auch "klug" feststellen, dass eine bestimmte Sache nicht 100% so niedergeschrieben ist

Das könnte ja auch daran liegen, dass es den Schreibern der Bibel oder auch Gott einfach nicht ganz so wichtig war wie dir - dass also im Gegensatz zu dir Gott diese Sache der Gewissensentscheidung des einzelnen Menschen freigestellt hat.

Veröffentlicht von: @joe390

Das ist allerdings kein Weg, in der Gemeinschaft mit Gott zu wachsen.

Es ist nicht dein Weg, das ist zu respektieren. Welchen Weg andere Menschen wählen, um in ihrer Beziehung zu Gott zu wachsen, das zu entscheiden ist nicht deine Sache.

Veröffentlicht von: @joe390

Übrigens, ob das mit der SB und Unzucht tatsächlich nirgends steht, würde ich nicht unterschreiben.

Das steht tatsächlich nirgends. Sorry.

suzanne62 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Hey,

ich denke, die "geistliche Welt" ist eine Welt, die "erobert" werden will, entdeckt werden will, erlernt werden will, kennengelernt werden will. Sie ist nichts, was man irgendwo "mitnimmt" wie aus nem Laden und dann "hat" man alles und kann gleich alles. Insofern kommt ein "nicht geistlich genug" einem "nicht gut genug" gleich, also der Gedankengang und sein Ursprung dürfte klar sein.

Und: Hätte Gott wirklich alles aufschreiben lassen, was ihn bewegt, wäre er mit Schreiben vielleicht heute noch nicht fertig. Er hat sich darauf beschränkt, alles in die Heilige Schrift zu fassen und uns eine lebendige Beziehung angeboten, in welcher wir ihn ja auch kennenlernen, wie eben auch aus der Schrift. In der Beziehung steckt "Leben", sie ist eben nicht tot, wie Gott nicht tot ist. Er ist das Leben, sagt auch die Schrift ... und wenn die das sagt, dann ist das so und ich kann das bestätigen: Gott ist das Leben.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Gott ist das Leben.

Ein Leben mit oder ohne Selbstbefriedigung?

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Mit.

Ist für mich ganz klar 😊 Aber für andere ist das Unzucht. Ist aber nicht mein Problem, denn ich bin es ja nicht, die als Single unbefriedigt durch die Gegendl läuft ^^

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

😀

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Was ist lustig?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Den Satz "denn ich bin es ja nicht, die als Single unbefriedigt durch die Gegend läuft" fand ich lustig

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ah okay 😊

tristesse antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Wohin mit meiner Lust auf Liebe Selbstbefriedigung ist o. k.
Ja der Spruch ist witzig und ich denke man soll kein schlechtes Gewissen haben, genauso soll jetzt aber niemand denken sie oder er wäre nicht normal wenn SB kein Thema ist.

jigal antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ich hab im engen Umfeld auch ein, zwei Singles, die SB für sich ablehnen und damit klar kommen.

Das ist auch völlig okay 😊

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wenn ich von irgendjemandem in meinem Bekanntenkreis eines fernen Tages mal wissen sollte, was er oder sie macht oder nicht macht, dann werde ich ihm oder ihr das ermutigend mitteilen, dass weder das eine noch das andere ein Problem ist ... 😀

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Wenn du Gott kennen würdest, tätest du dieserlei Fragen nicht (mehr) stellen. 😌

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wenn du Gott kennen würdest, tätest du dieserlei Fragen nicht (mehr) stellen. 😌

Tja, nun kenne ich ihn halt nicht und frage...

Anonymous antworten
alexs-692001
(@alexs-692001)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 99

Ich werde mal beim Urschleim anfangen, damit jeder das ließt es nachvollziehen kann. Also Adam, war Mann und Frau, beides! Als die Frau erschaffen wurde, da wurde die Hälfte von Adam genommen, diese Hälfte nennen wir Frau. Adam und Eva bildeten also zwei Bruchstücke des Selben und nur zusammen waren sie ein Ganzes.

Abram und Sarai waren zwei Bruchstücke die zusammen ein Ganzes bildeten. Viele Menschen sind das aber nicht und sind in unglücklichen Beziehungen gefangen, ihr Partner ist nicht das fehlende Bruchstück. Leider hält sich der Mensch nicht immer an den Plan G-ttes. Und das sollte man nicht scheiden dürfen? Das ist grausam!!! Es muss sogar ein Gebot sein, Ehen zu scheiden, in der falsche Partner gebunden sind. Aber die Ehe, die von G-tt zusammengeführt wurde, die darf man nicht scheiden. Sowas, kann aber niemand von außen feststellen, sondern nur die beiden die es betrifft. Etwas Einblick in das Judentum.

alexs-692001 antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240

Was ich schade finde
ist dass der Artikel auf das Thema "Selbstbefriedigung" reduziert wird. Klar, das steht natürlich ganz vorn.
Aber die Autorin schreibt ja von Sexualität und Körperlichkeit, davon Sich-Selbst zu lieben und da ist Selbstbefriedigung eine Möglichkeit. Die Autorin nennt selber weitere Beispiele.

peterpaletti antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Wohin mit meiner Lust auf Liebe
Ich habe noch einmal nachgelesen.
Sich schön anzuziehen ist also auch Sexualität. Die Freundin zu umarmen auch? Gefährliches Pflaster, dann wäre das Patenkind zu umarmen auch Sexualität? Das ist ja wohl das Letze woran ein normaler Mensch denkt, wenn ein Kind umarmt wird.
Vielleicht will es so verstanden werden. Zu Liebe gehört Nähe und diese Nähe muss gewollt werden. Ich kenne genügend Männer die wollen vor dem Gottesdienst nicht umarmt werden. Die Frauen umarmen sich und die Männer geben sich die Hand. Natürlich tut es einem Single (m/w) auch gut umarmt zu werden. Es gibt Frauen von denen lasse ich mich umarmen, ohne Gedanken an Sexualität. Der Artikel sagt auch es gäbe viele Singles die Sex vor der Ehe haben. Das ist auch so ein heisses Eisen. Die Leute die sagen Selbstbefriedigung wäre Unzucht sagen es bei Sex vor der Ehe auch. Meist sind sie verheiratet und können das leicht sagen.

jigal antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240

Ja, also ich würde da abgrenzen.
Die Autorin schreibt von Körperlichkeit und Sexualität.
Nun gehört Sexualität gewiss zur Körperlichkeit, aber nicht jede Körperlichkeit ist gleich Sexualität.
Das Knuddeln von Freundinnen ist eine Möglichkeit Liebe und Nähe mit dem Körper auszudrücken,
aber Sexualität ist das meiner Ansicht nach nicht.

peterpaletti antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166
Veröffentlicht von: @peterpaletti

Ja, also ich würde da abgrenzen.
Die Autorin schreibt von Körperlichkeit und Sexualität.
Nun gehört Sexualität gewiss zur Körperlichkeit, aber nicht jede Körperlichkeit ist gleich Sexualität.
Das Knuddeln von Freundinnen ist eine Möglichkeit Liebe und Nähe mit dem Körper auszudrücken,
aber Sexualität ist das meiner Ansicht nach nicht.

Das fand ich auch etwas befremdlich. Ich würde eine Umarmung unter Freunden (egal welchen Geschlechts) normalerweise nicht als Sexualität einordnen. Das "Körper eincremen" ebenso (abgesehen davon, dass "sich am ganzen Körper eincremen" mir als Mann sowieso fremd ist).

belu antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240

Naja ich denke, es geht der Autorin bei dem Eincremen oder nicht eincremen um einen positiven Bezug zum eigenen Körper, und zwar in allen seinen Teilen. Nicht dass das Eincremen an sich sexuell wäre, aber wer schon beim Eincremen bestimmte Stellen auslässt, hat ein Problem sich auch in seiner sexuellen Komponente wahrzunehmen.
So habe ich die Autorin verstanden.

peterpaletti antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Nun Männer cremen sich sowieso weniger ein. Ich habe über die Jahre einiges gelesen und es gibt Frauen die ein mangelndes Selbstwertgefühl haben, wenn es um den Intimbereich geht. Im WDR gibt es die Sendung "Frau TV" die auch oft von Männern angeschaut wird. Als die noch so gegen 22 Uhr kam habe ich das auch gemacht.
Ich fand es interssant was Frauen beschäftigt. Was auf Frau TV kommt steht in keiner Illustrierten. Manches fand ich als Qautsch wie sich als Mann zu verkleiden da Männer anders durch die Fußgängerzone gehen.
Zurück zum Thema. Es gibt Frauen für die ist der Bereich unschön, da schaut man nicht hin. Ich denke für "fromme" ist das eincremen dort schon zu intim, die Gefahr sich zu berühren will man schon umgehen.

Frau TV berichtet von einem schlechten Trend.
Der Trend alle Haare zu entfernen schwenkt zwar gerade wieder leicht um aber dadurch dass der Intimbereich frei sichtbar ist gibt es unnötige OPs. Männer habe gefühlt einen größeren Penis, als ob zwei cm Haare so viel wären. Frauen meine die Schamlippen operativ korrigieren zu müssen. Ein Trend aus den USA den die Macherinnen der Sendung strikt ablehen.

jigal antworten
Lyle
 Lyle
(@lyle)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 77

Da stimme ich zu. Eine Freundin hat mir mal erzählt, wie sie entdeckt habe, dass sie lesbisch sei... und alles, wovon sie sprach, war einfach körperlich ausgedrückte Herzlichkeit, die ihr von Strenge und Kälte ihres Elternhauses geprägtes Herz hat aufblühen lassen.
Nach meinem Empfinden ist die Autorin hier auf einem gefährlichen Holzweg... gefährlich, weil mit diesem Argument alles sexualisiert werden kann, selbst die Beziehung zu Kindern. Dabei bekomme ich Bauchschmerzen.

lyle antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166

Sicher, in dem Artikel steht mehr drin als SB. Der Auslöser, warum ich hier was dazu schrieb, war aber die Zuordnung der SB zur Unzucht, die in Kommentaren unter dem Artikel gemacht wurde. Entsprechend ging mein Beitrag hier eben auf diesen Teil des Themas ein.

belu antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

SB ist eine Sünde
Oder hat wer von euch bei der Selbstbefriedigung züchtige Gedanken?

Oder seit wann ist eine Sucht gut?
Bei der Tat ein gutes Gefühl zu haben und hinterher leer und mies drauf zu sein ist auch nichts Gutes.

Zusätzlich sieht die Bibel durchaus Enthaltsamkeit von fleischlichen Lüsten als Ziel für Christen an (siehe beispielsweise: 1. Pet 2:11). Es sind auch Verheißungen daran geknüpft (beispielsweise echte Freude und gottgewirkte Liebe nach 2. Pet 1:6ff), was ich persönlich auch aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Man fühlt sich enthaltsam also nicht nur viel besser, sondern ist auch weniger von Gott abgelenkt.

Außerdem will ich noch für Männer auf 1. Mos 38:9 hinweisen.

Um es liebevoll auszudrücken, wenn Gott Selbstbefriedigung gewollt hat, hat er auch Selbstgespräche gewollt.

Liebe Grüße
Jan

jan-s antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240
Veröffentlicht von: @jan-s

Außerdem will ich noch für Männer auf 1. Mos 38:9 hinweisen.

Sehr schön, aber da geht es um das, was der Lateiner schamvoll Coitus interruptus nennt. Mit SB hat das nix zu tun.

peterpaletti antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Ich sehe es nicht als Sünde an. Aber ich sehe Sex vor der Ehe auch nicht als Sünde an.

Rabbi Abraham L. Feinberg schreibt in seinem Buch "Christuskiller"
in etwa. In Sachen Sexualität hat der Krieg seine Enstellung verändert.
Gott hat die "keuschen" nicht vor den Kugeln bewahrt.

jigal antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Den Samen zu "verschwenden" kann eine Sünde sein also sind von Gott auch keine Kondome in der Ehe gewollt.

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ernsthaft?!

tristesse antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Ist schließlich Gottes Wort, nicht meins 😛

jan-s antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @jan-s

Ist schließlich Gottes Wort, nicht meins 😛

Und was genau ist für dich "Gottes Wort"?
Irgendwelche Privatoffenbarungen, der Katechismus oder die Bibel?
Falls Letzteres zutrifft, wäre ich gespannt, wo in der Bibel eine Kondom-Verbot stehen sollte....ist ja immer spannend, noch was dazu zu lernen.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Vielleicht solltest du deine Nase mal rein stecken und es lesen, anstatt irgendwas nachzuplappern.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @jan-s

also sind von Gott auch keine Kondome in der Ehe gewollt.

Und das weißt woher? Werden irgendwo in der Bibel Kondome erwähnt?

suzanne62 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036

Wenn ein Paar nur Sex in der unfruchtbaren Phase des Zyklus hat, verschwenden sie dann auch Samen? Ist also auch natürliche Familienplanung Sünde?

alescha antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Das ist natürlich grober Unfug. Aber Gott sagte: "Seid fruchtbar und mehret euch". Und nicht es war nicht "sehr gut"; "Hier sind Kondom und Pille".

Nachtrag vom 01.07.2020 2146
"Verhütung" ist eine Angelegenheit Gottes. Siehe Beitrag zu Susanne62.

jan-s antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Das ist natürlich grober Unfug.

Bisher kommt der grobe Unfug nur von dir.
Ich wünsche mir, daß du deinem Trieb mal nachgeben könntest. Dann wärest du entspannter, sowohl im Umgang mit dem Thema und auch allgemein.

ungehorsam antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @jan-s

Das ist natürlich grober Unfug.

Auf eine Begründung bin ich gespannt.

Veröffentlicht von: @jan-s

"Verhütung" ist eine Angelegenheit Gottes. Siehe Beitrag zu Susanne62.

Kinder sind ein Segen. Mir sind aber meine drei genug.

Ich kenne keine einzige Bibelstelle, die sich gegen Verhütung ausspricht und eine Frau dazu verpflichtet, bei entsprechender Fruchtbarkeit jedes Jahr schwanger zu werden.

alescha antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Ich kenne keine einzige Bibelstelle, die sich gegen Verhütung ausspricht und eine Frau dazu verpflichtet, bei entsprechender Fruchtbarkeit jedes Jahr schwanger zu werden.

1. Mos 1:28
Gott fordert nur die Bereitschaft; ob und wieviele Kinder er aber schenkt, ist seine Sache.

jan-s antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240

"Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde"
Bei 7,7 Mrd Menschen auf der Welt ist der Auftrag ganz sicher erfüllt.

peterpaletti antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Wenn er bereits ganz erfüllt wäre, würde ja die Weltbevölkerung nicht mehr weiter zunehmen. Platz und Nahrung sind auch schon noch da.

Liebe Grüße
Jan

Nachtrag vom 02.07.2020 0647
Oder anders:
Du kannst nicht sagen "Die Arche ist fertig", wenn daran noch gebaut wird 😛

jan-s antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036

Das führt jetzt vom Thema weg, aber es zeigt sich ja schon ziemlich deutlich, daß der Planet unter den dertzeit 7,8 Milliarden Menschen leidet. Umweltverschmutzung, Klimawandel, Artensterben, etc. pp., ich setze mal voraus, daß Du nicht hinterm Mond lebst und die entsprechenden Diskussionen darüber mitbekommst.

alescha antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Es ist in Ordnung Selbstbefriedigung zu vermeiden, aber auch keine Sünde sie anzuwenden.

Man kann der Meinung sein dass Gott Kinder schenkt und der Meinung sein er würde dafür sorgen dass alle ernährt werden.
Tut er aber nicht.

.. Vielleicht ist es wie mit dem Kind und dem Durchfall.

Frau geht zum Rabbi:
Mein Kind hat Durchfall.
- Nimm das.
- sonst nichts?
- ach so, bete die Psalmen.

eine Woche später hat das Kind Verstopfung.
- nimm das?
- sonst nicht?
- ach ja, bete die Psalmen.
- Aber Rabbi Psalmen stopfen doch.

…………………………..
Ich denke wenn Gott uns Mittel zur Verhütung gibt kann man sie auch einsetzen und wenn er uns Lust gibt ohne eine Partner zu haben, dann sollte es auch kein Problem sein wenn man gut zu sich ist.

jigal antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Ich denke wenn Gott uns Mittel zur Verhütung gibt kann man sie auch einsetzen und wenn er uns Lust gibt ohne eine Partner zu haben, dann sollte es auch kein Problem sein wenn man gut zu sich ist.

Der Vergleich hinkt:
Wenn Gott uns Drogen gibt und sie uns befriedigen, ist es auch ok sie zu nehmen? Komisch aber ich lese in der Bibel nichts von Drogen... Wortwörtlich steht das nicht immer drin. Aber: Der Körper eines wiedergeborenen Christen ist ein Tempel (nach 1. Kor 6:19f).

Liebe Gruße
Jan

jan-s antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240
Veröffentlicht von: @jan-s

Der Vergleich hinkt:
Wenn Gott uns Drogen gibt und sie uns befriedigen, ist es auch ok sie zu nehmen? Komisch aber ich lese in der Bibel nichts von Drogen... Wortwörtlich steht das nicht immer drin. Aber: Der Körper eines wiedergeborenen Christen ist ein Tempel (nach 1. Kor 6:19f).

Ja, natürlich.
Gegen ein Gläschen Wein oder ein Pilsken (oder auch eins mehr) bei einer Feier unter Freunden finde ich nichts gegen einzuwenden. Und in der Bibel steht sehr viel über Alkohol, meistens Wein.

peterpaletti antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @jan-s

Komisch aber ich lese in der Bibel nichts von Drogen...

Immerhin von Wein, der ja bekanntlich Alkohol enthält.

Und da geht Jesus auf einer Hochzeit doch tatsächlich her und verwandelt Wasser in Wein, weil dieser ausgegangen war.

Und auch in den Psalmen findet Wein eine positive Erwähnung:

Psalm 4,8: Du erfreust mein Herz mehr als zur Zeit, da es Korn und Wein gibt in Fülle.
Psalm 104, 14+15: Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst, daß der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz glänze vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke.

Erst die Dosis macht das Gift.

alescha antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335
Veröffentlicht von: @jan-s

Der Körper eines wiedergeborenen Christen ist ein Tempel (nach 1. Kor 6:19f).

damit kann man alles und nichts begründen...

distelnick antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Der war gut!

Veröffentlicht von: @jigal

Frau geht zum Rabbi:
Mein Kind hat Durchfall.
- Nimm das.
- sonst nichts?
- ach so, bete die Psalmen.

Veröffentlicht von: @jigal

eine Woche später hat das Kind Verstopfung.
- nimm das?
- sonst nicht?
- ach ja, bete die Psalmen.
- Aber Rabbi Psalmen stopfen doch.

😀 😀 😀

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036

Es gab schon Frauen, die öfter schwanger wurden als ihrer Gesundheit zuträglich war. War das dann gottgewollt?

Darf ich fragen, wie viele Kinder Du hast?

Schade übrigens, daß Du hierauf

Veröffentlicht von: @alescha
Veröffentlicht von: @alescha

Das ist natürlich grober Unfug.

Auf eine Begründung bin ich gespannt.

nicht reagiert hast.

alescha antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Es gab schon Frauen, die öfter schwanger wurden als ihrer Gesundheit zuträglich war. War das dann gottgewollt?

Gottgewollt, ja.

Ich habe keine Kinder.

Auf eine Begründung bin ich gespannt.

Da habe ich keine Bibelstelle. Ich glaube aber nicht, dass der Gott den ich kenne soetwas bestrafen würde.

jan-s antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @jan-s

Gottgewollt, ja.

Ah ja. Gott will, daß wir etwas tun, was unserer Gesundheit schadet. Interessante These.

Veröffentlicht von: @jan-s

Ich habe keine Kinder.

Na, vielleicht ändert sich Deine Meinung, wenn Du mal welche hast oder Deine Frau von Schwangerschaften belastet wird.

Veröffentlicht von: @jan-s

Da habe ich keine Bibelstelle. Ich glaube aber nicht, dass der Gott den ich kenne soetwas bestrafen würde.

Es ging ja um die Verschwendung von Samen.
Wieso ist der in einem Kondom verschwendet, im weiblichen Körper aber, wo weit und breit keine befruchtungsfähige Eizelle mehr ist, weil das Paar das so getimt hat, nicht?

Veröffentlicht von: @jan-s

Da habe ich keine Bibelstelle.

Kein Wunder. Die Bibel schweigt sich zum Thema Verhütung aus. Was verwundert, es waren damals durchaus schon Verhütungsmittel bekannt. Nirgendwo lese ich aber, daß es verboten sei, solche anzuwenden, obwohl es bei Mose etwa von Ver- und Geboten nur so wimmelt.

alescha antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Kein Wunder. Die Bibel schweigt sich zum Thema Verhütung aus. Was verwundert, es waren damals durchaus schon Verhütungsmittel bekannt. Nirgendwo lese ich aber, daß es verboten sei, solche anzuwenden, obwohl es bei Mose etwa von Ver- und Geboten nur so wimmelt.

Es gibt also dann wohl auch keine Pro-Verhütungstellen?

Nachtrag vom 02.07.2020 1016
Ich denke mal das führt den Thread eventuell noch mehr weg vom Thema des Erstellers🙄

jan-s antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @jan-s

Es gibt also dann wohl auch keine Pro-Verhütungstellen?

Nein. Wie gesagt: Die Bibel sagt eigentlich gar nichts dazu.

Daher denke ich, daß Gott das ganz einfach in die Verantwortung eines Paares stellt, ob und wie viele Kinder es will.

Und wie es verhütet. Ich lehne für mich persönlich z.B. Verhütungsmittel ab, die möglicherweise nidationshemmend wirken, also die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindern. (Ein weiterer Faktor sind für mich auch Nebenwirkungen.)
Das muß aber auch jedes Paar für sich entscheiden.

alescha antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Eigentlich geht es ja um Solo Sex --

Interessant zum Thema Sex könnte das Buch "koscherer Sex " sein.
Das war in den orthox-jüdischen Gemeinden vor ein paar Jahren ein Bestseller.
Ich habe im TV einen schweizer Rabbiner gesehen, der etwas davon gesagt hat, dass Sexualität dem Menschen Freude bereiten soll.
Auch soll der Mann nicht nur an sich denken, die Frau soll auch zufrieden sein.

jigal antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @jigal

Eigentlich geht es ja um Solo Sex --

Ja.

Ganz allgemein läßt sich sagen, daß die Bibel da in puncto Sexualität recht wenig reinredet. Wichtig ist die eheliche Treue, aber weder steht was zum Thema Selbstbefriedigung drin, noch zum Thema Verhütung, noch darüber, welche Praktiken erlaubt bzw. verboten sind.

Veröffentlicht von: @jigal

Ich habe im TV einen schweizer Rabbiner gesehen, der etwas davon gesagt hat, dass Sexualität dem Menschen Freude bereiten soll.

Das merkt man eigentlich schon daran, daß Gott der Frau ein Organ mitgegeben hat, das nur diese eine Funktion hat.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @alescha

noch darüber, welche Praktiken erlaubt bzw. verboten sind.

Nein, sie werden einfach erzählt:
Als der König sich herwandte, gab meine Narde ihren Duft ... Wie ein Apfelbaum unter den wilden Bäumen, so ist mein Freund unter den Jünglingen. Unter seinem Schatten zu sitzen begehre ich, und seine Frucht ist meinem Gaumen süß ... denn ich bin krank vor Liebe. Seine Linke liegt unter meinem Haupte, und seine Rechte herzt mich ...
Deine Liebe ist lieblicher als Wein, und der Geruch deiner Salben übertrifft alle Gewürze. Von deinen Lippen, meine Braut, träufelt Honigseim. Honig und Milch sind unter deiner Zunge, und der Duft deiner Kleider ist wie der Duft des Libanon ... usw. (Hohelied Salomos)

Ein bisschen Fantasie und Vorstellungsvermögen, dann wird einem schon klar, worüber da geschrieben wird. Predigt nur (leider) keiner 😉

Anonymous antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
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Ein weiterer Faktor sind für mich Nebenwirkungen

Wie wäre es dann mit einem Gebet, statt menschlichen unsicheren, unnatürlichen und mit Nebenwirkungen behafteten Verhütungsmitteln auf Gott zu vertrauen. Besonders wenn man gar keine Verhütungsmittel nimmt und keinen Kinderwunsch hat, wäre es doch die beste Alternative.

jan-s antworten
Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @jan-s

Wie wäre es dann mit einem Gebet, statt menschlichen unsicheren, unnatürlichen und mit Nebenwirkungen behafteten Verhütungsmitteln auf Gott zu vertrauen.

Die von uns verwendete Verhütung ist sehr sicher und frei von Nebenwirkungen.

Veröffentlicht von: @jan-s

Besonders wenn man gar keine Verhütungsmittel nimmt und keinen Kinderwunsch hat, wäre es doch die beste Alternative.

Wenn man keinen Kinderwunsch hat sollte man verhüten.

alescha antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
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Warum es nicht einfach Gott im Gebet sagen und darauf vertrauen, dass er das Richtige tut?

jan-s antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Weil Gott uns auch Eigenverantwortung gegeben hat?

Wenn Du Dich ins Auto setzt, schnallst Du Dich nur deswegen an, weil es Vorschrift ist? Oder weil Du Dich vielleicht auch schützen möchtest, falls es zum Unfall kommt?

Wenn ich mich aufs Motorrad setze tue ich das auch nur in voller Montur. Soll ich da auch einfach nur beten, daß Gott dafür sorgen soll, daß ich nicht stürze und mich schwer verletze?

In der Bibel steht auch, daß man Gott nicht versuchen soll.

alescha antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
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Was spricht dagegen diese "Eigenverantwortung" oder das "Ich will Gott sein in meinem Leben" an Gott zurückzugeben und zu sagen: "Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe". Gott wird uns nie enttäuschen.

Nachtrag vom 02.07.2020 1149
Ich rede hier natürlich nicht vom Nicht-Anschnallen. Was die Obrichkeit fordern sollen wir tun (es sei denn es ist Sünde).

Nachtrag vom 02.07.2020 1137
[del]Nicht-[/del] forder[del]n[/del]t

jan-s antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Veröffentlicht von: @jan-s

Was spricht dagegen diese "Eigenverantwortung" oder das "Ich will Gott sein in meinem Leben" an Gott zurückzugeben und zu sagen: "Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe".

Ich möchte fast wetten, daß ich, wenn ich Dich persönlich kennen würde, irgendwas finde, wo Du Dich auch nicht allein auf "Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe" verläßt, sondern Maßnahmen ergreifst, damit etwas nach Deinen Vorstellungen läuft.

Wenn Du krank bist gehst Du beispielsweise vermutlich auch zum Arzt und nimmst ggf. Medikamente, statt zu sagen

Veröffentlicht von: @jan-s

diese "Eigenverantwortung" oder das "Ich will Gott sein in meinem Leben" an Gott zurückzugeben und zu sagen: "Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe".

Veröffentlicht von: @jan-s

Ich rede hier natürlich nicht vom Nicht-Anschnallen. Was die Obrichkeit fordern sollen wir tun (es sei denn es ist Sünde).

Einfach meinen Beitrag nochmal lesen.

alescha antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
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Beiträge : 163

Ja ich gehe auch zum Arzt, das verbietet die Bibel nicht aber ich bete vorher, ob es ohne Arzt geht und auch für die Ärzte und dass SEin Wille beim Arzt geschehe. Wenn ich das mal nicht mache und ich mache auch selbst genug Fehler, bin ich selbst Schuld wenn der Arztbesuch unangenehm ist 😛 Hab ich schon oft genug bereut.

jan-s antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
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Der Talmud sagt. Man soll in keiner Stadt wohnen in der es keinen Arzt gibt.

jigal antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @jan-s

Ja ich gehe auch zum Arzt, das verbietet die Bibel nicht

Ja, aber kommt da nicht mangelndes Vertrauen zu Gott zum Ausdruck? Läßt man da nicht den Arzt Gott spielen? Warum es nicht einfach Gott im Gebet sagen und darauf vertrauen, daß er das Richtige tut?

Veröffentlicht von: @jan-s

das verbietet die Bibel nicht

Die Bibel verbietet auch SB und Verhütung nicht.

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @jan-s

Warum es nicht einfach Gott im Gebet sagen und darauf vertrauen, dass er das Richtige tut?

Erwartest Du von Gott denn auch, dass er Dir die Zähne putzt und machst Du das eigenverantwortlich?

tristesse antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Er hat mir nirgends in der Bibel zugesagt, dass das seine Aufgabe ist; bei Kinder schenken sieht das anders aus😛

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ach hör doch auf.
Du verarscht uns doch alle.

tristesse antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Oder er redet so gegen SB weil er sich dabei sündig fühlt.

jigal antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Fazit
Ließ selbst nach in 1. Mos 30:2 und Ps 127:3 und sei nicht ungläubig sondern gläubig.

Ich ziehe mich nach Röm 14:1 und 2. Tim 2:23 und Tit 3:9 hiermit aus dem Thread zurück. Hallelujah!

Ich bin wohl über das Ziel der schlichten Ermahnung hinausgeschossen und habe mich unwissenderweise mit Gesetzesfragen eingelassen. Ich sehe mittlerweile ein, dass meine "Samenverschwendungshypothese" unbiblisch ist. Und die Verhütungsproblematik wohl jedem selbst überlassen ist. Danke für den "Schwarm".

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ich hab es doch gewusst 😀

tristesse antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166
Veröffentlicht von: @jan-s

Ließ selbst nach in 1. Mos 30:2 und Ps 127:3 und sei nicht ungläubig sondern gläubig.

Ich überlege gerade, ob ich hier den Modalarm drücken soll, weil du hier jemandem den Glauben absprichst...

belu antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Das war eine liebevolle Einladung das Gesagte im Glauben anzunehmen, keine Absprache ihres Glaubens. Wenn dies falsch rübergekommen ist, entschuldige ich mich 🙂

jan-s antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335
Veröffentlicht von: @jan-s

Wie wäre es dann mit einem Gebet, statt menschlichen unsicheren, unnatürlichen und mit Nebenwirkungen behafteten Verhütungsmitteln auf Gott zu vertrauen.

😀😀😀😀😀😀😀😀
Echt jetzt?
Das ist jetzt in meinen Augen sehr weltfremd...
Gott hat uns aber auch ein Hirn zum Benutzen gegeben..
Oder benutzt du auch Gebet statt Anschnallgurte? Oder roter Ampeln?

distelnick antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @jan-s

Es gibt also dann wohl auch keine Pro-Verhütungstellen?

Es könnte ja sein, dass Gott das Thema nicht ganz so wichtig war wie dir und er es, anders als du, der Eigenverantwortung der Menschen überlassen wollte.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Und Oralsex auch Sünde?

M.

Anonymous antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Eigentlich geht es in dem Artikel der diesem Faden zugrunde liegt darum sich nicht selbst fertig zu machen, wenn man als Single Lust auf Sex hat.

Also der Rabbiner in der Doku zu koscherem Sex hat gesagt die Frau habe ein Recht beim Sex auch ihren Spass und Befriedigung zu haben. Wenn Du als Mann also zu schnell bist, dann wäre oral eine Möglichkeit sie zum Höhepunkt zu bringen.

jigal antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ebenso 😊
Mal abgesehen davon ist eine Frau in der Lage, multiple Orgasmen zu haben. Da hilft es ungemein, wenn der männliche Part sich auch nach seinem Höhepunkt noch mal einbringen kann...

tristesse antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1615

Die Sünde war in dem Fall nicht die "Samenverschwendung" (so ein UNsinn!), sondern die Tatsache, dass der Typ sich weigerte, seinem Bruder Nachkommen zu schaffen.

belanna antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Kann man so auch auslegen.
Aber ohne Verhütung und Angst vor Nachwuchs hat man doch automatisch weniger Sex... Greift dann ja auch ein.

So oder so gehen im Leben eines Mannes unzählige Samenzellen verloren...Deshalb habe ich Zweifel

Ich weis es nicht. Bist du Katholisch? Wobei dort eine Art der Verhütung offiziell auch erlaubt ist.

derneinsager antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Bist du Katholisch?

Nein. Nur Bibeltreu. Von daher lasse ich mich auch gerne belehren. Ist eh alles nur Stückwerk was wir erkennen dürfen.

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @jan-s

Nur Bibeltreu

Kondome abzulehnen und Onans Beispiel als Selbstbefriedigungsverbot auszulegen hat aber leider nichts mit Bibeltreue zu tun. Sondern mit einem falschen Verständnis davon.

tristesse antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Danke für deinen hilfreichen Post. Ich gebe zu, doch ein konservatives Verständnis der Bibel zu haben. Im Himmel werden wir es dann sehen.

Good N8!

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @jan-s

Ich gebe zu, doch ein konservatives Verständnis der Bibel zu haben.

Ich würde eher sagen, Du hast ein unbiblisches Verständnis.

Veröffentlicht von: @jan-s

Im Himmel werden wir es dann sehen.

Du mit Sicherheit.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @peterpaletti

da geht es um das, was der Lateiner schamvoll Coitus interruptus nennt. Mit SB hat das nix zu tun.

So ist es. Onan hatte keine Lust auf die ihm aufgenötigte Schwagerehe und vor allem nicht darauf, mit seiner Schwägerin ein Kind zu zeugen, dass dann nicht als sein eigenes gegolten hätte.

suzanne62 antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Mal ehrlich, Sex mit einem Stück Schweinsdarm oder Plaste. Von Gott gewollt!?
Kinder sind ein Geschenk Gottes (Ps 127:3).

jan-s antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @jan-s

Mal ehrlich, Sex mit einem Stück Schweinsdarm oder Plaste. Von Gott gewollt!?

Das ist deine persönliche Meinung und die sei dir unbenommen. Aber das verpflichtet doch andere Christen nicht dazu, sie zu übernehmen.

Veröffentlicht von: @jan-s

Kinder sind ein Geschenk Gottes (Ps 127:3).

Ja, sicher. Aber das bedeutet ja nicht, dass man nicht selber entscheiden darf, ob und wann und wie viele man haben will.

suzanne62 antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Verhütung
Jepp.. davon abgesehen sind Kondome aus Naturlatex und haben deshalb auch ein Verfalldatum nachdem sie reissen könnten.

jigal antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Ja, sicher. Aber das bedeutet ja nicht, dass man nicht selber entscheiden darf, ob und wann und wie viele man haben will.

Wollen ist das eine, das darf jeder, aber die Entscheidung liegt bei Gott (1 Mos. 30:2)!

Natürlich lässt Gott deinen Willen nicht unbeachtet.

jan-s antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @jan-s

Wollen ist das eine, das darf jeder, aber die Entscheidung liegt bei Gott

Wenn du damit meinst, dass man trotz Verhütung schwanger werden kann: ja, sicher.

Veröffentlicht von: @jan-s

Natürlich lässt Gott deinen Willen nicht unbeachtet.

Das verstehe ich jetzt nicht ganz....ist für mich persönlich aber auch egal.
Ich bin 58 Jahre alt, das Thema hat sich für mich erledigt.

suzanne62 antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Wunder

Ich bin 58 Jahre alt, das Thema hat sich für mich erledigt.

Trotzdem, bei Gott ist alles möglich; siehe Abraham und Sarah (1. Mos 21:1ff). Auch wenn ER in der jetzigen Zeit wundertechnisch anders handeln mag.

jan-s antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535

Da wäre, da ich Single und an einer Partnerschaft definitiv nicht mehr interessiert bin, eine Art Doppelwunder nötig....klar, für Gott ist nix unmöglich.
Aber warum sollte er sich diesen Stress machen bei einer kinderlosen Singlefrau, die an ihrem Status nichts zu ändern wünscht?😉😇😀

suzanne62 antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Was ist die Alternative zur Verhütung?

Ein Mann ging zum Rabbi.

Mann: Rebbe ich habe schon 10 Kinder, ich kann sie kaum ernähren,
wir wollen nicht noch mehr Kinder, was kann man da machen.
Rabbi: Limonade trinken
Mann: vorher oder hinterher?
Rabbi: nicht vorher oder hinterher, anstatt.

jigal antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Das sind sie. Wir haben zwei und sind aufgrund unserer persönlichen Situation kurz vor dem Burnout.

Gut unsere Beziehung ist eh naja... Mehr Zwang wegen der Umstände. Aber wäre sie es nicht - könnte ich jetzt auch mir nur schwer vorstellen noch ein kleines Kind zu bekommen. Zumal ich mittlerweile auch Angst hab wie es in Zukunft alles weiter geht. Ok sagen wir, ein Drittes wäre noch im Alltag machbar, irgendwann kommt man in Dimensionen die alles heftig machen

Hast du selbst Familie?

Nachtrag vom 01.07.2020 2207
Trotzdem sind wir Dankbar für unsere zwei.
Ich hätte auch gerne mehr... Aber Kinder bringen eben auch Verantwortung mit sich und brauchen alle Kraft und wir hier in Deutschland uns geht es sogar noch relativ gut...

derneinsager antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Sorge dich nicht, alle Sorge wirf auf den Herrn (1. Pet 5:7) und glaube daran, dann wird es deinem Herzen leichter sein!

Ps: Das ein oder andere "Problemchen" wird sich auch durch den Herrn sofort oder in Zukunft ganz lösen🙂

Sei gesegnet.

jan-s antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Naja... Theologisch ja. Praktisch ist doch klar das man sich dann scheut oder? Ich bin auch schon über 40. Wenn man jeden Tag völlig im xxxx ist und sich gar nicht mehr zum erholen kommt dann ist das kein Problem chen 🙂

Und ich weis wie übel man auch durch die Zeiten gehen kann, in Afrika gibt es viele Christen. Das man ein Leben nach Mittelschichtsmaßstäben führen kann garantiert Gottes Wort nirgendwo. Trotzdem sehne ich mich nicht danach, finanziell in Probleme rein zu geraten. Der Mensch ist halt bequem und flieht vor Problemen das ist ein Stück weit normal oder

derneinsager antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335

Du must sie ja nicht austragen...🙄

distelnick antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166
Veröffentlicht von: @peterpaletti

Sehr schön, aber da geht es um das, was der Lateiner schamvoll Coitus interruptus nennt. Mit SB hat das nix zu tun.

Eben. Onan hat keine SB praktiziert, sondern er hat verhütet. Die Stelle lässt sich also eher als Argument gegen Verhütung verwenden als als Argument gegen SB.

Des Weiteren stellt sich hier die Frage, ob Onans Vergehen wirklich der Verhütungsakt an sich ist, oder ob es nicht eher die Weigerung ist, seine familiäre Verpflichtung zu erfüllen, seinem Bruder einen Erben zu zeugen.

belu antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @belu

Des Weiteren stellt sich hier die Frage, ob Onans Vergehen wirklich der Verhütungsakt an sich ist, oder ob es nicht eher die Weigerung ist, seine familiäre Verpflichtung zu erfüllen, seinem Bruder einen Erben zu zeugen.

Ich denke, nach Meinung des Verfassers des Buches Genesis war es wohl Letzteres.

suzanne62 antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240

Die Sünde war nicht die Verhütung an sich oder durch Coitus interruptus insbesondere, sondern die Verweigerung seinem Bruder Erben zu zeugen, wie Suzanne es auch schon gesagt hat und BElanna an anderer Stelle auch.

peterpaletti antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Ich glaube beides. Wobei der Hauptaugenmerk sicher auf der Weigerung zur Schwagerehe beruht.

jan-s antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240

Schwagerehe

Veröffentlicht von: @jan-s

Wobei der Hauptaugenmerk sicher auf der Weigerung zur Schwagerehe beruht.

Na, wenn der Hauptaugenmerk auf der Weigerung zur Schwagerehe beruht, warum zitierst du diese Stelle dann, wenn es hier um Selbstbefriedigung geht?

peterpaletti antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @peterpaletti

warum zitierst du diese Stelle dann, wenn es hier um Selbstbefriedigung geht?

Könnte daran liegen, dass es schlicht und einfach keine Stelle gibt, die sich klar auf Sb bezieht.

suzanne62 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Naja zufrieden stellen für mich nicht
Ist man Glücklich verheiratet alles in Butter....

derneinsager antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Definiere "züchtige" bzw. "unzüchtige" Gedanken!

Selbstbefriedigung ist keine Sucht!

Bei der Tat ein gutes Gefühl zu haben und hinterher leer und mies drauf zu sein ist auch nichts Gutes.

Du scheinst SB ja nicht zu praktizieren. Woher hast du dann diese Weisheit (die übrigens nicht stimmt)?

ungehorsam antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Es ist nicht meine Aufgabe unkeusche Gedanken zu definieren, aber eine (nackte) Frau bzw. einen Mann nur zu begehren reicht bereits aus. (Mat 5:28)

Sebstbefriedigung ist keine Sucht!

Das sagt unter anderem Wikipedia dazu:

Andere Bibelstellen befassen sich mit übersteigerten Grundbedürfnissen und kritisieren beispielsweise in Gal 5,19–26 LUT Sucht und suchtähnliche Gewohnheiten. Hier geht es auch um die Frage, inwiefern die betroffene Person noch über ihre eigenen Gefühle herrscht. Außerdem gibt es teilweise die Auffassung, dass Sexualität generell in die Ehe gehöre.

Wenn du eine Websuche machst, wirst du sehen, dass selbst Ungläubige mit dieser Sucht ein Problem haben.

jan-s antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Hier geht es auch um die Frage, inwiefern die betroffene Person noch über ihre eigenen Gefühle herrsch""" "

Dann ist essen auch eine Sucht, atmen?
Sexualität ist ein Stückchen weit natürliches Verlangen

Paulus sagte schon auch, v jeder habe seine Frau um Unzucht zu vermeiden. Das impliziert zumindest das Sexualität der Natur nach nicht so einfach komplett unter Kontrolle zu bekommen ist

Eins zwei Jahre durchhalten ist eine Sache wenn man aber das Ganze leben kann seine Sexualität ignorieren muss ohne das man dafür die Gabe hat ist es klar das dies nicht Reibungslos geht

derneinsager antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Biblische SB Alternativen
- heiraten (1 Kor. 7: 2)
- um die Gabe des Paulus bitten
- alles daran setzen der Unzucht zu fliehen (1. Kor 6:18)
- Buße tun (1. Joh 1:9)

... Liste darf gern ergänzt weden. Gerne auch mit Bibelstelle.

jan-s antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @jan-s

Liste darf gern ergänzt weden.

- kalt duschen
- anstatt einen Apfel essen
- Verbotslisten für die Mitchristen aufstellen
😀😀😀😀😀😀😀
So, und jetzt ohne Quatsch: wenn man intensiv mit etwas anderem beschäftigt ist, das einen sehr fordert, spielt die "Lust" keine Rolle mehr.
Wenn man kreativ ist oder Leistungssport betreibt und voll und ganz darin aufgeht, dann bleibt einfach keine Zeit und Energie mehr dafür übrig.
Mir ist das so gegangen als Jugendliche und junge Erwachsene: 4-5 mal pro Woche Training neben der Schule bzw. dem Studium, da stellte sich das "Problem" nicht.
Aber warum unbedingt ein Problem daraus machen, wenn erstens die Bibel nichts dazu sagt und es zweitens für deine Mitdiskutanten kein Problem ist?

suzanne62 antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

LOL

Was ist aber wenn man nicht die passende Frau gefunden hat,
oder man hat sie gefunden sie möchte aber gerade nicht?
Was ist wenn der Mann Lust hat und die Frau gerade die Periode hat?
Die Rabbiner sagen man darf in der Zeit keinen Sex haben?
Darf die Frau sich da nicht berühren. Sie darf kein Essen kochen, muss das Lager verlassen und sich hinterher rituell reinigen.
Von sich nicht berühren dürfen habe ich nichts gelesen.

jigal antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Erster Punkt ja, aber mache das mal und was wenn deine Ehe eine Katastrophe ist
Punkt zwei kann man machen
Punkt 3 ja klar. Nur geh mal immer Sommer auf die Straße raus, dem kannst vielleicht noch entfliehen wenn du ins Kloster gehst

Theologisch ist es sauber das alles hinzubekommen aber praktisch naja. Leicht gesagt alles

derneinsager antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1147

was hast du gegen Selbstgespräche?

Veröffentlicht von: @jan-s

Um es liebevoll auszudrücken, wenn Gott Selbstbefriedigung gewollt hat, hat er auch Selbstgespräche gewollt.

Ich unterhalte mich gerne mit netten Menschen - und intelligenten Menschen höre ich gerne zu.
Also führe ich von Zeit zu Zeit Selbstgespräche - da habe ich beides!
Grinsende Grüße
Dschordsch

bepe0905 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @bepe0905

Ich unterhalte mich gerne mit netten Menschen

Bei manchen Selbstgesprächen ist aber vorsicht geboten 😉

https://www.youtube.com/watch?v=6GzT5Qz6_aQ

scnr

Anonymous antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

😁
Aber wenn deine Gespräche nur aus Sebstgesprächen bestehen, ist es schon sehr traurig.

jan-s antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @bepe0905

Ich unterhalte mich gerne mit netten Menschen - und intelligenten Menschen höre ich gerne zu.

Das sagt mein Vater auch immer, wenn wir ihn bei Selbstgesprächen "erwischen".
Ich wüsste auch nicht, dass Gott das verboten hätte...

suzanne62 antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1147
Veröffentlicht von: @jan-s

Oder hat wer von euch bei der Selbstbefriedigung züchtige Gedanken?

Sorry - aber das ist ein Scheinargument, mit dem du jeglichen Sex als "Sünde" bezeichnen kannst.

Denn wer hat schon beim Sex mit Partner*in "züchtige" Gedanken, etwa so nach dem Motto: "Liebste Gattin, halte mich bitte nicht für einen unzüchtigen Lüstling. Es bereitet mir auch wirklich keine Freude, mit dir in die Kiste zu hüpfen, aber es ist halt wieder an der Zeit, unseren ehelichen Plichten nachzukommen."

kopfschüttelnde Grüße
Dschordsch

bepe0905 antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Aber wer beim ehelichen Sex an den/die Nachbar/in denkt, ist schon unzüchtig unterwegs...

Leise Grüße
Jan

jan-s antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @jan-s

Aber wer beim ehelichen Sex an den/die Nachbar/in denkt, ist schon unzüchtig unterwegs...

Wie ist man denn deiner Meinung nach unterwegs, wenn man bei selbigem an die Gartenarbeit, das verstopfte Klo oder die Einkaufsliste denkt? Soll es ja auch alles geben...

suzanne62 antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166
Veröffentlicht von: @suzanne62

das verstopfte Klo

Das dürfte ziemlich abtörnend wirken 😀

belu antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4166
Veröffentlicht von: @jan-s

Aber wer beim ehelichen Sex an den/die Nachbar/in denkt, ist schon unzüchtig unterwegs...

Das ist in der Tat nicht sonderlich hilfreich, das zu tun.
Mit ein wenig Fantasie muss man aber auch bei der SB nicht unbedingt an konkrete Nachbarinnen oder so denken.
Wenn man sich seine (fiktive, also nicht real existierende) Traumfrau vorstellt und sich dabei ebenfalls vorstellt, mit ihr verheiratet zu sein, ist es dann noch unzüchtig 🤨

belu antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @bepe0905

"Liebste Gattin, halte mich bitte nicht für einen unzüchtigen Lüstling. Es bereitet mir auch wirklich keine Freude, mit dir in die Kiste zu hüpfen, aber es ist halt wieder an der Zeit, unseren ehelichen Plichten nachzukommen."

Also, das ist jetzt die evangelische Variante. Die traditionell katholische lautet so: "So lass uns denn jetzt in Demut miteinander ein Kind zeugen."

Mit grinsenden ökumenischen Grüßen
Suzanne62

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jan-s

Um es liebevoll auszudrücken, wenn Gott Selbstbefriedigung gewollt hat, hat er auch Selbstgespräche gewollt.

Wenn ich mir so den Threadverlauf anschaue, komme ich auf die Idee, dass Du ein engagierter Gegner christlicher Sexualtethik bist, der sehr geschickt Mimikri betreibt. Hut ab!

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @jan-s

Oder seit wann ist eine Sucht gut?

Und was hat jetzt Sb mit einer Sucht zu tun?

Veröffentlicht von: @jan-s

Zusätzlich sieht die Bibel durchaus Enthaltsamkeit von fleischlichen Lüsten als Ziel für Christen an (siehe beispielsweise: 1. Pet 2:11). Es sind auch Verheißungen daran geknüpft (beispielsweise echte Freude und gottgewirkte Liebe nach 2. Pet 1:6ff), was ich persönlich auch aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Man fühlt sich enthaltsam also nicht nur viel besser, sondern ist auch weniger von Gott abgelenkt.

Das, was du hier beschreibst, gilt für Menschen, die z.B. als Ordensleute, Mitglieder von Säkularinstituten oder Priester eine besondere Berufung haben.
Sogar Paulus, der zu dieser Lebensweise berufen war und sie hoch geschätzt hat, hat eingesehen, dass dies nicht jedem gegeben ist.
Wenn du das so "aus eigener Erfahrung bestätigen" kannst, ist das doch gut. Aber deine Erfahrungen sind ja nicht notwendigerweise auch die Erfahrungen anderer Menschen.

Veröffentlicht von: @jan-s

Außerdem will ich noch für Männer auf 1. Mos 38:9 hinweisen.

Es ist, denke ich, hier hinreichend geklärt worden, dass es hier um die Schwagerehe und die Pflicht, dem verstorbenen Bruder einem Nachkommen zu verschaffen geht und somit diese Stelle überhaupt nicht als "Beweis" dafür taugt, dass SB verboten ist.

Veröffentlicht von: @jan-s

Um es liebevoll auszudrücken, wenn Gott Selbstbefriedigung gewollt hat, hat er auch Selbstgespräche gewollt.

Bestimmt hast du auch einen stichhaltigen "Beweis" für ein biblisches Verbot von Selbstgesprächen, oder?😀😀😀😀😀😀

suzanne62 antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Du bist katholisch oder?

Schade dass du die Analogie nicht verstanden hast.

jan-s antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1147
Veröffentlicht von: @jan-s

Du bist katholisch oder?
Schade dass du die Analogie nicht verstanden hast.

Ich bin sowas von "erzprotestantisch" - hab's aber auch nicht verstanden. 🙁
Aber was soll's - man muss nicht alles verstehen... 😌
Mit freundlichem Grinsen 😈
McDschordsch 😛

bepe0905 antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Da es offenbar nicht verständlich ausgedrückt war, will ich es "erklären":

Gott möchte nicht, dass du mit dir selbst "redest", sondern, wenn du "reden" möchtest, finde einen eigenen Partner zum "reden".

Wer einen Zusammenhang zum Thema findet, darf ihn behalten😛

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @jan-s

Gott möchte nicht, dass du mit dir selbst "redest", sondern, wenn du "reden" möchtest, finde einen eigenen Partner zum "reden".

Woher weißt Du das?
Wo steht das denn?

Du stellst hier Behauptungen über Gott auf, die Du nicht belegst und wenn man dann eine Rückfrage stellt, wirst Du patzig oder machst einen blöden Witz. Ich finde dieses Diskussionsverhalten mehr als nervtötend.

tristesse antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Selbstgespräche sind Sünde?
Einer der Vorredner meint als Selbstgespräche sind Sünde.
Leider hat mir Gott bisher keine Frau zum reden gesendet.
In Internetforen habe ich auch keine Frau gefunden.

Erinnert mich auch an Leute die Trauernde auf dem Friedhof sagen sie dürften nicht mit ihrer verstorbenen Frau bzw. ihrem verstorbenen Mann reden.

Ich habe keine Probleme damit.

jigal antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Ich habe bereits unter https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12778431 einige Gründe genannt, wenn dich nichts davon überzeugt, schade. Viel mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.

Mann kann nicht einfach alles mit dem totschlagen, dass in der Bibel nicht wörtlich drinsteht, dass man keinen Sex mit ... (z.B. Insekten, Fischen, Pflanzen, ...) haben darf.

Nachtrag vom 04.07.2020 1540
Vllt hilft dir 1. Thes. 4:4 weiter 🙂

jan-s antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @jan-s

Mann kann nicht einfach alles mit dem totschlagen, dass in der Bibel nicht wörtlich drinsteht, dass man keinen Sex mit ... (z.B. Insekten, Fischen, Pflanzen, ...) haben darf.

Das steht aber wörtlich drin:

Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und keine Frau soll vor ein Tier treten, dass es sie begatte; es ist ein schändlicher Frevel.

Mit wem man sonst keinen Sex haben darf kannst Du hier nachlesen.

alescha antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Und keine Frau soll vor ein Tier treten, dass es sie begatte; es ist ein schändlicher Frevel.

Von vorn aber ok!? Sorry aber die Bibel kann doch nicht nur wortwörtlich ausgelegt werden ...

Liebe Grüße
Jan

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Meine Güte, lies doch nicht nur das, was du willst.
🙄
Man soll weder bei einem Tier liegen, um mit ihm Sex zu haben, außerdem soll die Frau sich nicht auf die Knie stellen, um sich von hinten von einem Tier penetrieren zu lassen.
Das bedeutet also weder von oben, noch von vorne, denn da müsste sie ja auch auf dem Rücken liegen, noch von hinten in der Doggy Stellung.

Und jetzt komm bitte nicht mit der Idee, dass da nichts vom sitzen steht.

tristesse antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Nach Eph 5:3 beenden wir diese Diskussion hier 🙂

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Warum?

Nicht die Größe zuzugeben, dass du Unrecht hattest?

tristesse antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Ich habe bereits zugegeben, dass das Verhütungsverbot (Fruchtbarkeitsgebot) nicht für Christen gilt, sondern für Juden ("alter Wein") und die "Samenverschwendungshypothese" biblisch nicht zu halten ist. Hierfür dankte ich dem Schwarm.

Dass die Bibel nicht wortwörtlich zu nehmen ist, hast du selbst bestätigt.

Und wenn du SB nicht als "fleischliche Begierde" (1. Pet 2:11) siehst, werden dich meine Ausführungen vermutlich schwer überzeugen...

Liebe Grüße
Jan

Nachtrag vom 04.07.2020 1903
...nicht nur wortwörtlich...

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ich hab hier überhaupt nichts bestätigt.

Du hast behauptet, die Bibel sagt nichts zu Sex mit Tieren, das wurde biblisch widerlegt. Dem hast mit einem Teilsatz aus einem Bibelvers gerissen widersprechen, ich hab es dir dann noch mal erklären müssen.

Das hat mit der SB Diskussion erst mal gar nichts zu tun.

tristesse antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Äh nein ließ doch mal meinen Post, da steht u.a. "Fische" und "Pflanzen". Von "Tieren" bzw. "Vieh" (je nach Übersetzung) steht schon was geschrieben.

Liebe Grüße
Jan

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Seit wann sind Fische und Insektenkeine Tiere 🤨

Man braucht keine Bibel um klar zu bekommen, dass Sex mit Pflanzen nicht verboten werden muß, das geht nämlich nicht. Die haben keine Triebe.

Warum du solche Absurditäten ran holen musst, um deine kruden Aussagen zu rechtfertigen ist mir völlig schleierhaft.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

Man braucht keine Bibel um klar zu bekommen, dass Sex mit Pflanzen nicht verboten werden muß, das geht nämlich nicht.

Das hat, glaube ich, Jürgen von der Lippe seinerzeit anders gesehen, glaubt man seinem Song vom "Blumenmann"....sorry, aber so langsam wird es echt schwierig, ernst zu bleiben....😀😀😀😀😀😀

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @suzanne62

glaubt man seinem Song vom "Blumenmann"

Ich kenne nur den Bo-Frost-Mann 😀

https://www.youtube.com/watch?v=gUTbZI9kec4

"Der Bo-Frost-Mann, der Bo-Frost-Mann,
ich dachte, den gibt's gar nicht mehr.
Und sie sagt nur "Hallo Liebling! Die Tiefkühltruhe war leer!"

tristesse antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @tristesse

Man braucht keine Bibel um klar zu bekommen, dass Sex mit Pflanzen nicht verboten werden muß, das geht nämlich nicht. Die haben keine Triebe.

Also meine Pflanzen haben jede Menge Triebe. 😌

Ansonsten: Don´t feed the troll.

groffin antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @groffin

Ansonsten: Don´t feed the troll.

Das könnte man denken....aber: ich weiß aus meiner katholischen Erziehung, dass Leute, die so argumentieren, nicht unbedingt Trolle sein müssen.
Es gibt katholische Gruppierungen (und gar nicht mal nur solche Extremisten wie das Opus Dei), die wirklich so denken.
Muss man nicht gut finden, hat aber nix mit Trollerei zu tun.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @groffin

Also meine Pflanzen haben jede Menge Triebe. 😌

Nettes Wortspiel 😀

Meine Gerbera, deren Blüten nach dem Düngen gestorben sind und die ich leider abschneiden musste, treibt auch wieder. Juhu.

Veröffentlicht von: @groffin

Ansonsten: Don´t feed the troll.

An einen Troll hab ich auch gedacht, aber wenn macht er es nicht besonders gut.

tristesse antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Seit wann sind Fische und Insektenkeine Tiere

Hier verweise ich nur auf 1 Kor 15:39, Jak 3:7.

Gott unterscheidet zum Glück anders als Menschen.

jan-s antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Kannst du eigentlich auf einen Beitrag eigentlich auch normal antworten oder willst du jetzt die ganze Zeit mit deinem Bibelwissen protzen?!

tristesse antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Methodik
"Prüfet alles, das Gute behaltet. Haltet euch fern vom Bösen in jeglicher Gestalt." (1. Thes 5:21) 😁

So kann sich jeder die Quellen besorgen, es zu Hause nachvollziehen. Und wenn nicht, bei dem Anderen nachfragen oder ihn gleich berichtigen.

Das wäre ja sonst wie in der Mathematik, wenn du nur die Lösung einer komplexen Gleichung hinschreibst aber keinen Lösungsweg.

Natürlich hast du aber auch Recht, wir sind hier in "Singles" und nicht in "Theologie"^^

Btw, ich verstehe weder griechisch noch hebräisch, habe aber ein Wörterbuch, das dies tut.

Liebe Grüße
Jan

Nachtrag vom 06.07.2020 1424
Und Sorry fürs Protzen. Soll nicht so sein. Je mehr Bibel ich lese, desto weniger weiß ich, so kommt es mir manchmal vor. Also, gibt echt keinen Grund zu protzen. Außerdem ist Überheblichkeit Sünde😈

jan-s antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1240

Jak 3,7
Denn jede Art von Tieren, auf dem Land und in der Luft, was am Boden kriecht und was im Meer schwimmt, lässt sich zähmen und ist vom Menschen auch gezähmt worden.

!. Kor 15,39
Nicht alles Fleisch ist dasselbe: Das Fleisch der Menschen ist anders als das des Viehs, das Fleisch der Vögel ist anders als das der Fische.

Also wie ich da herauslesen soll, dass Fische und Insekten keine Tiere sind ist mir völlig schleierhaft.
Ist aber auch eh wurscht.
Mit Insekten Sex zu haben dürfte schwierig werden, und Fische nun ja.
Aber was das Ganze jetzt mit SB zu tun hat, weiß sowieso keiner mehr.

peterpaletti antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Jak 3,7
Denn jede Art von Tieren, auf dem Land und in der Luft, was am Boden kriecht und was im Meer schwimmt, lässt sich zähmen und ist vom Menschen auch gezähmt worden.

Was für eine "vermenschelte" Bibelübersetzung ist das denn? Jedenfalls dem Sinn gemäß richtig, aber wortwörtlich daneben...

Luther 2017:

Denn jede Art von Tieren und Vögeln und Schlangen und Seetieren wird gezähmt und ist gezähmt vom Menschen

Schlachter 2000:

Denn jede Art der wilden Tiere und Vögel, der Reptilien und Meerestiere wird bezwungen und ist bezwungen worden von der menschlichen Natur;

Elberfelder 1905:

Denn jede Natur, sowohl der Tiere als der Vögel, sowohl der kriechenden als der Meerestiere [...]

Es steht in Jak 3:7 das griechische Wort "therion" auch in Heb 12:20, was ein Verweis auf 2. Mos 19:13 hebraisch "blemah" ist, was das gleiche hebräische Wort ist wie in 3. Mos 18:23 und mit "Vieh" oder "Tier" übersetzt werden kann.

Kurz: Gott hat die Israeliten nicht angewiesen Insekten zu steinigen😛

jan-s antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2746

Also irgendwie gibt es viele Dinge die zur SB verwendet werden.
Ist die Verwendung einer Banane Sex mit Pflanzen?
Egal ist mir wurscht.
Wer noch mit Ernst dabei ist, Bananen ohne Schale ist für die Gesundheit besser. Gurken können auch Verletzungen veursachen.

jigal antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Sex mit Gurken?

Wo sind wir denn gelandet 🤨
Bei Dr. Sommer von der BRAVO?
😊

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

Wo sind wir denn gelandet 🤨
Bei Dr. Sommer von der BRAVO?

Vor etwa einem Jahr gab es schon mal einen Thread, in dem so etwas empfohlen wurde...und ungefähr zeitgleich gab es einen, in dem darüber diskutiert wurde, ob es für Christen OK ist, Sextoys zu benutzen.
Das wäre in anderen christlichen Communitys absolut undenkbar....das finde an j.de eigentlich ganz sympathisch, dass hier vieles möglich ist.

suzanne62 antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335

Aus langjähriger beruflicher Erfahrung weiss ich da noch viiiiiiiiiiiele anatomische weniger schmeichelnde zweckentfremdete Gegenstände...😌

distelnick antworten