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Donald Trump will Grönland kaufen

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Anonymous
 Anonymous
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Hi allerseits - ich könnte diesen Thread auch im Politikforum eröffnen, aber das Ansinnen von Trump ist so kurios und gleichzeitig so unpolitisch, daß ich ihn hier im Smalltalk pllatziere - denn Mr. Trump will tatsächlich Grönland kaufen und nun ist er so stocksauer darüber, daß Dänemark damit nicht einverstanden ist, daß er den Staatsbesuch beim dänischen Premie kurzerhand abgesagt hat:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-groenland-105.html

Grönland ist die größte Insel der Welt und gehört politisch zu Dänemark, ist aber weitgehend autonom. Es gibt dort Eisbären, Moschusochsen, Polarfüchse und die Bevölkerungsdichte ist äußerst gering. Die Wirtschaft ist wegen der geringen Bevölkerungsdichte nur sehr gering ausgebaut und die touristiche Hauptattraktion sind neben Eiswanderungen auch die Polarlichter.

Hauptwirtschaftsfaktor ist die Fischerei. An Rohstoffen gibt es vor allem Öl, das zu fördern aber sehr schwierig ist, weil die Bohrplattformen ständig von riesigen Eisbergen bedroht sind. Politisch ist Grönland eine Demokratie und wird politisch von der grönländischen Regierung verwaltet. Außenpolitisch wird die Insel von Dänemark verteten und auch die Landesverteidigung liegt in den Händen des dänischen Militärs. Es laufen verstärkt Bestrebungen nach dem Ausbau der Unabhängigkeit von Dänemark.

Ok - so viel mal als Überblick über die Hintergründe von Grönland - und Trump will diese Insel nun kaufen. Es wird immer noch spekuliert über seine Gründe und er nannte es "einfach nur ein Immobiliengeschäft" - und ich will mal mit spekulieren, zusammen mit Euch. Vor allem aber interessiert mich eine Frage:

Wie viel kostet es, Grönland zu kaufen? Was denkt Ihr - wir viel wird, wenn es klappen würde und Dänemark und die Grönländer damit einverstanden wären - Donald Trump für diese Insel bezahlen müssen? Und was hätte Trump dann davon? Welchen Vorteil hätte er davon, diese Insel zu besitzen?

Grüssle von Katrin (und wenn es doch eher nach Politik gehört, bitte verschieben) 😊

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JohnnyD
Beiträge : 1348

Offenbar glaubt Trump doch an den Klimawandel.

johnnyd antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Um mal ein wenig
die Hysterie bez. trump, die sich wieder breit macht, rauszunehmen

https://www.heise.de/tp/features/Trump-ueber-Groenland-Wir-waeren-interessiert-4500283.html

Dass Grönland für die USA "strategisch interessant" ist, ergibt sich unter anderem aus seiner Lage in der Nähe zum Nordpol und zu Russland. Deshalb wollte bereits der demokratische US-Präsident Harry S. Truman die bis 1933 zwischen Dänemark und Norwegen umstrittene Kolonie kaufen.

Natürlich ist so eine Überlegung strategisch interessant und sie war ja auch

"etwas, über das wir [intern] gesprochen haben":

De facto ist die Insel, seit der Volksabstimmung über die erweiterte Autonomie von 2009, kurz vor der Unabhängigkeit.
Kobenhaven hat nur noch in sehr wenigen Punkten *was zu sagen*, muss allerdings die Grönländer

mit umgerechnet etwa 700 Millionen US-Dollar jährlich bezuschussen

Fakt ist auch, das käuflicher Erwerb von Territorien in den USA Tradition haben.
Lousiana und Alaska seien da als Beispiel genannt

Letzendlich geht es nur um eins

Grönland will politisch endgültig weg von Dänemark und wirtschaftlich vom alleinigen Standbein Fischerei.

Tourismus erschliessen, Rohstöffe fördern, Infrastruktur ausbauen.

Die jetzigen Flughäfen Grönlands sind aufgelassenen Air Base der USA.
Errichtet nach strategischen, nicht nach infrastrukturellen und wirtschaftlichen Bedüfnissen.
All das kostet Geld, das Grönland nicht hat und es ist noch nicht all zulang her, das ein anderer "Global Player" versucht hat auf Grönland Fuss zu fassen.

China

https://www.nzz.ch/international/in-groenland-ist-chinas-neue-seidenstrasse-vorerst-einmal-in-die-sackgasse-geraten-ld.1424717

Sollte tatsächlich die Klimaerwärmung kommen und die Nord West Passage frei werden, das arktische Eis sich verringern. käme Grönland eine weitere ganz bedeutenden Rolle zu.

und immerhin liess das grönländische aussenminsiterium über Twitter verlauten

"Wir haben", so der Sozialdemokrat, "eine gute Zusammenarbeit mit den USA, und wir betrachten dies als Ausdruck eines größeren Interesses an Investitionen in unser Land und an den Möglichkeiten, die wir bieten".

Grönland wird irgendwann selbständig sein, vollkommen weg von Dänemark. Grönland ist ein interessanter Markt für Investitionen udn je grösser der Fuss ist, den man in einem Zukunftsmarkt drin hat, um so grösser wird das Stück vom Kuchen das.
Trump ist zuerst Geschäftsmann und er denkt in Deals

Wenn er jetzt tatsächlich Königin Margarete ne Absage erteilt hat, dann hat er das nur der 3. Geige getan. Die nichts zu sagen hat.

Seine wichtigeren (Gesprächs) Partner sitzen in Grönland direkt und da wird er kaum mit Shakespeare gesagt, (um mal die Phatasie eines anderen Users hier aufzugreifen) "des Krieges Hund entfessel"

Nachtrag vom 21.08.2019 2257
Das mit der Hysterie bezog sich jetzt nicht auf Dein Post, sondern auf die Gemengelage die sich (auch hier) gerne breit macht, sobald es um DJT geht

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8 Antworten
love.israel
(@love-israel)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 125

In Grönland wohnen 55.877 Einwohner (Stand 1.1.2018) - wohl kaum ein bedeutender Absatzmarkt für amerikanische Produkte.

Man hat auch nicht gerade den Eindruck bekommen, die USA benötige mehr Einwohner, sonst würde man keine Mauern bauen. Es geht hier um eines: sich ein Land unter den Nagel zu reißen, damit man es hemmungslos ausplündern kann.

Klimaerwärmung bedeutet nicht nur abbrechende Eisberge, sondern auch der Run auf die Schätze der Arktis und der Antarktis. Um Ansprüche darauf zu sichern, hat Großbritannien 1982 den Falklandkrieg geführt.

Nur zum Vergleich: die Stadt Sankt Augustin im Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen, hat 55.767 Einwohner.

Wenn 55.877 Einwohner nur dann wirtschaftlich überleben können, wenn das Mutterland 700 Millionen US-Dollar ins Land pumpt, dürfte die Unabhängigkeit doch in weiter Ferne liegen, insbesondere wenn die Hälfte der Bevölkerung dem Alkohol verfallen ist - kein Wunder es gibt ja auch keine Arbeitsplätze. Mal abgesehen von einer handvoll Studenten (die Kopenhagen studieren und nicht in Washington) erreicht die nüchterne Bevölkerung kaum das Grundschulniveau. Die Suicidrate ist deshalb so hoch, weil es dort einfach NICHTS gibt. In NICHTS reist kein Tourist, schon gar nicht, wenn auch das Eis noch geschmolzen ist.

Die Situation der Grönländer ist so prekär und so elendig, dass jeder noch so motivierte Mensch nach kürzester Zeit die Hände über den Kopf zusammen schlägt und bald wieder abreist. Augenblicklich ist das einzige einigermaßen erfolgreiche Programm eine Beschäftigungstherapie mit Jugendlichen, damit sie sich nicht auch noch das Leben nehmen.

Was soll man in Grönland investieren? Wer soll denn in den investierten Betrieben arbeiten? Doch nicht 55.877 Einwohner. Und die schaffen es auch nicht die Rohstoffe abzubauen. Dann müsste das grönländische Renteneintrittsdatum bei 24.000 Jahren liegen.
Mit den Investitionen kommen auch Einwanderer und bestimmt mehr als 55.877 und schon ist Grönland wieder eine Kolonie und die Ureinwohner werden wieder fremdbestimmt und diskriminiert.

Veröffentlicht von: @scylla

Grönland will politisch endgültig weg von Dänemark und wirtschaftlich vom alleinigen Standbein Fischerei.

Öh, nein. Sie wollten mehr Autonomie, die haben sie bekommen und ansonsten machen sie keine Anstalten sich weiter von Dänemark zu entfernen. Ansonsten droht obiges Szenario. Grönland ist nicht Katalonien und man sollte es ihnen auch nicht unterstellen.

Und wenn wir schon in einem christlichen Forum diskutieren: Die furchtbare Situation in Grönland wurde doch Kolonialisierung inkl. dem Denken Europäer wären die besseren Menschen und der Zwangsbekehrung zum Christentum und der damit verbundenen Verfolgung und Auslöschung der einheimischen Kultur herbeigeführt.

Im heutigen Kommentar der Kieler Nachrichten heißt es:

Grenzfragen oder gar Gebietsbegehrlichkeiten sind keine Nebensächlichkeiten; sie sind über Jahrhunderte Ursache von Krieg und Leid in Europa und der ganzen Welt gewesen. Derartige Fantasien einfach mal so nach dem Frühstücksei in die Welt hinauszublasen sollte der politische Anstand und ein Mindestmaß an Geschichtsbewusstsein eigentlich verbieten, aber bei Trump gibt es keinen Anstand und kein Geschichtsbewusstsein. Es gibt, wieder wörtlich, Grenzen, mit denen man nicht spielt. Trump hat sie überschritten.

Noch einmal: Diese Frage ist ernst. Denn sie bringt die internationale Politik sehr schnell in Bereiche, in denen es keine Antworten mehr gibt. Territorialfragen oder -Ansprüche verlaufen fast nie friedlich, sie verlangen nach einer höheren Ordnungsinstanz. Nur: Oberhalb der USA, von China oder mit Abstrichen von Russland gibt es keine Ordnungsmacht mehr. Wenn eines dieser Länder territoriale Fantasien entwickelt, dann fehlen der internationalen Politik die Instrumente für eine Antwort. Die zahnlosen Wirtschaftssanktionen gegen Russland nach der Besetzung der Krim im Jahr 2014 bestätigen diese These eher, als dass sie sie widerlegen.

Was aber, wenn Peking sich gewaltsam zum Einmarsch in Hongkong entscheiden sollte? Gibt es dann eine europäische Antwort? Eine des Westens? Wohl kaum. Und was, wenn der US-Präsident den Gedanken nicht loslässt, sein Land in Richtung der Arktis zu expandieren? Das ist unvorstellbar?

Nichts ist unvorstellbar, das zeigt schon die Wahl Trumps und die Ungeheuerlichkeiten, die seine erste Amtszeit pflastern. Wer die Ruchlosigkeit dieses Präsidenten unterschätzt, dem ist nicht zu helfen. Wer ihn nicht ernst nimmt, wird bitter überrascht. Das zu verstehen, wäre wenig, aber immerhin ein Teil einer europäischen Antwort. Ansonsten bleibt nur die Erkenntnis, wie klein wir hier in der Mitte dieses Kontinents geworden sind, seit die Großen keine Lust mehr haben, sich an die Spielregeln der alten Welt zu halten, die uns 70 Jahre den Frieden gesichert haben.

https://www.kn-online.de/Nachrichten/Politik/Trump-und-Groenland-Die-Grenze-ist-ueberschritten

love-israel antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hi Scylla,

Veröffentlicht von: @scylla

Fakt ist auch, das käuflicher Erwerb von Territorien in den USA Tradition haben.
Lousiana und Alaska seien da als Beispiel genannt

Das wusste ich gar nicht. Aber es hieß immer, Trump wolle Grönland kaufen und da bin ich ganz automatisch davon ausgegangen, daß Trump die Insel privat kaufen wollte - und irgendwie habe ich das Gefühl, daß es im Prinzip immer noch so ist, nur daß es offenbar so ist, daß Trump sozusagen "privat" will, daß die USA die Insel kaufen sollen! - aber davon weiß der Kongress offenbar noch nichts. Offengar war das überhaupt nicht abgesprochen, also kein gemeinsamer Entschluß, sondern ein Alleingang von Trump. War das bei Louisiana und Alaska vergleichbar?

Veröffentlicht von: @scylla

Grönland will politisch endgültig weg von Dänemark und wirtschaftlich vom alleinigen Standbein Fischerei.

Aber wäre es denn gesichert, daß es den Grönländern besser gehen würde, wenn sie Eigentum der USA wären? Oder könnten sie nicht auch vom Regen in die Traufe kommen?

Veröffentlicht von: @scylla

Sollte tatsächlich die Klimaerwärmung kommen und die Nord West Passage frei werden, das arktische Eis sich verringern. käme Grönland eine weitere ganz bedeutenden Rolle zu.

Aber genau genommen wäre es doch eine Katastrophe für das Weltklima, wenn das Eis in Grönland schmelzen würde - daraus dann noch wirtschaftlichen Profit schlagen zu wollen, wäre doch von allen Beteiligten zutiefst fragwürdig. Geld kann man schließlich nicht - das sollte selbst ein Donald Trump verstanden haben. Und die Grönländer würden es wohl schneller lernen, als ihnen lieb sein dürfte.

Veröffentlicht von: @scylla

Grönland wird irgendwann selbständig sein, vollkommen weg von Dänemark. Grönland ist ein interessanter Markt für Investitionen udn je grösser der Fuss ist, den man in einem Zukunftsmarkt drin hat, um so grösser wird das Stück vom Kuchen das.
Trump ist zuerst Geschäftsmann und er denkt in Deals

Das ist allerdings wahr. Er denkt nur in "Deals" und berücksichtigt nicht die mittel- bis langfristigen Konsequenzen.

Veröffentlicht von: @scylla

Das mit der Hysterie bezog sich jetzt nicht auf Dein Post, sondern auf die Gemengelage die sich (auch hier) gerne breit macht, sobald es um DJT geht

Danke - aber was meinst Du mit DJT? Den Deutschen Jagdterrier-Club wirst Du sicher nicht meinen (der wird so abgekürzt) 😀

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @katy3

Aber es hieß immer,

Das ist ja (fast) immer das Problem bei D onald J ohn T rump.
Es wird (meist von ihm nicht wohlgesonnenen Medien) etwas aufgegriffen, hysterisiert und dann gegen ihn polemisiert.

Laut Forbes Liste von 2017 besitzt Trump 4 komma haumich Milliarden Dollar. Vieles davon in Immobilien, die ihn 2021 vielicht 8 Millarden schwer sein lassen oder auch nur noch 3 komme was weis ich.

Wir sprechen hier über Grönland, de facto die grösste Insel dieses Planeten. Zwo komma eins Millionen Quadratkilometer gross.
Glaubst Du wirklich, da reicht das Trumpsche Privatvermögen für so einen Kauf?

Veröffentlicht von: @katy3

daß Trump sozusagen "privat" will, daß die USA die Insel kaufen sollen! -

Wie gesagt, die USA haben in ihrer Geschichte schon mehrfach Territorien anderer Staaten gekauft und diese Gebiete und ihre Bewohner sind heute gleichberechtigte Bürger der USA.

Trump hat... scheinbar in engerem Kreis, etwas angedacht. Etwas was einer seiner Vorgänger schon einmal angedacht hat.

Langweiliger Flug, 2-3 Burbon sind getrunken..

"DJT:Hey.. was wäre wenn Grönland uns gehören würde? Welche Vorteile hätten wir. "

1. Welll .Grönland gehört doch schon zu uns, liegt geographisch auf dem nordamerikansichen Sockel.

2. Well... wir haben da die Thule Airbase. Ganz wichtig wenn wir mal mit den Ruskis ärger haben.. gehört doch quasi schon uns..

3. Wenn das Ding mit dem Global warming stimmt. Dann wird die Nord West Passage frei, Grönland als Stern auf unserer Flagge? Wir kontrolieren die Zufahrts und Abfahrtswege in der Baffin Bay... nicht die dösigen Kanadier höhöhöh.

4. Recourcen... wir haben noch besseren Zugriff auf abbaubare Recourcen der Arktis.

5. Die Chinesen haben versucht auf Grönland Fuss zu fassen... die Chinesen... da müssen wir was gegen tun..

und so weiter und so weiter

Früher wäre so was vielleicht als Tonbandprotokoll nach Jahrzehnten aufgetaucht ..aber vieleicht sollte man Hr, Trump mal sagen, das wir heute im 21. Jahrhundert leben und nicht jeden Gedankengang ungefiltert bei Twitter reinhauen... der POTUS ist halt nicht Brain, der jedes Brainstorming (lustiges Wortspiel höhöhhö) mit seinen Pinkys breittreten sollte

https://www.youtube.com/watch?v=bd4_PIxfMmQ
Bei Alaska ging die Initiative von Russland aus. Der Zar war Pleite und es drohte der (kompensationslose) Verlust Alaskas an die Briten durch eine militärischen Konflikt.

Veröffentlicht von: @katy3

daß es den Grönländern besser gehen würde, wenn sie Eigentum der USA wären?

Thema zu Ende gedacht

Bei Abschluss des Prozess , wäre Grönland nicht "Eigentum" der USA sondern zumindest gleichberechtigtes Territorium in Bundesverwaltung , die Grönländer US Bürger mit vollen Bürgerrechten und irgendwann, wie alaska und Hawai, dann ein eigenes Sternchen auf der Flagge als Bundesstaat.

Persönlich glaub ich aber kaum, das ein Gebiet, das versucht aus der einen Abhängigkeit herauszukommen, sich mittelfristig in eine neue Abhängigkeit begeben will.

Was man /Grönland, so versteh ich die Sachlage, sucht, sind Investoren. Staaten die Geld bringen um Flughäfen, Strassen, Krankenhäuser zu bauen. helfen Ressourcen zu erschließen und abzubauen.

Da ist ein, vielleicht manchmal spontan unreflektierter, Businessman natürlich ein besserer Partner wie deutsche Bedenkenträgerschaft, die erst einmal ein Umweltverträglichkeitsgutachen benötigt und es in 20 Jahren nicht schafft einen betriebsbereiten Flughafen zu bauen.

Veröffentlicht von: @katy3

daraus dann noch wirtschaftlichen Profit schlagen zu wollen, wäre doch von allen Beteiligten zutiefst fragwürdig.

Liebe Kathy
Sollte das global Warming tatsächlich kommen werden
99 Prozent der Hochtechnologieländer (was ja Deutschland auch einmal war) dies als Herausforderung und Chance sehen.

China, Russland, USA und andere werden nur überlegen, wie sie die wirtschaftlichen Möglichkeiten werden nutzen könne.
Bisher weitestgehend unpassierbare Schiffahrtswege werden frei und und und Chancen über Chancen eröffnen sich da.

Das "retten der Welt und des Weltklimas" wird man den "stupid Germans" und ihrer "Angst" überlassen.

Veröffentlicht von: @katy3

aber was meinst Du mit DJT

Trump... D onald J ohn T rump 😀

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Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 3336

Bei Alaska ging die Initiative von Russland aus. Der Zar war Pleite und es drohte der (kompensationslose) Verlust Alaskas an die Briten durch eine militärischen Konflikt.

Für die USA war Alaska ein sehr guter Deal. Die Russen dürften sich hinterher schwarz geärgert haben, daß sie dieses Land für einen Discount-Preis veräußert haben.
Stellt euch nur mal vor, Alaska gehörte immer noch zu Rußland.

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Stellt euch nur mal vor, Alaska gehörte immer noch zu Rußland.

Dann würden wir hier nicht so nett parlieren. Die Erde wäre, da derkalte Krieg mit Sicherheit heiss geworden wäre, eine atomare Trümmerwüste.

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 3336

Die Erde wäre, da derkalte Krieg mit Sicherheit heiss geworden wäre, eine atomare Trümmerwüste.

Mit dieser Spekulation beugst du dich aber weit aus dem Fenster.

ungehorsam antworten
Stefantweeetys
(@stefantweeetys)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 426
Veröffentlicht von: @scylla

Fakt ist auch, das käuflicher Erwerb von Territorien in den USA Tradition haben.
Lousiana und Alaska seien da als Beispiel genannt

Ja, aber immer zum großen Vorteils der Vereinigten Staaten. Allerdings wurde an die Amis nur verkauft, weil die verkaufenden Länder viel Geld gebraucht haben.

Lousiana hat den französischen Krieg finanziert, aber Dänemark ist nicht in der selben Situation. 700 Mio sind nicht die Welt in Anbetracht der Rohstoffe die da rum liegen.

stefantweeetys antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3428
Veröffentlicht von: @scylla

Fakt ist auch, das käuflicher Erwerb von Territorien in den USA Tradition haben.
Lousiana und Alaska seien da als Beispiel genannt

Das stimmt - ich hab aber gelesen, dass es heute nicht mehr so einfach möglich ist, dass Länder sich gegenseitig Gebiete verkaufen und das Dänemark dafür dann die Zustimmung der EU bräuchte.

Veröffentlicht von: @scylla

Grönland will politisch endgültig weg von Dänemark und wirtschaftlich vom alleinigen Standbein Fischerei.

Wollen sie nicht wirklich, weil sie nämlich die Sozialleistungen behalten wollen.

channuschka antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Mal eine generelle Frage:
Das Ganze hat ja nun doch deutlich andere Dimensionen als die, die ich mit der Eröffnung des Threads im Smalltalk-Forum vorausgesetzt habe. Wäre es da nicht besser, wenn ich Orleander bitten würde, den Thread in´s Politik-Forum zu verschieben?

Anonymous antworten


Groffin
Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @katy3

denn Mr. Trump will tatsächlich Grönland kaufen und nun ist er so stocksauer darüber, daß Dänemark damit nicht einverstanden ist, daß er den Staatsbesuch beim dänischen Premie kurzerhand abgesagt hat

Naja - stocksauer...
Trump ist für solche Aktionen mittlerweile ja bekannt.
Ich sehe es so: Trump braucht einen Aufreger, um von innenpolitischen Problemen abzulenken und polarisiert daher wieder einmal. Man sollte ihn nicht unterschätzen - er ist nicht ganz so blöd, wie er scheinbar rüberkommt.
Für seine Anhängerschaft suggeriert sein Angebot ja folgendes: den USA geht es so gut, dass sie eine Insel wie Grönland kaufen könnten.

Veröffentlicht von: @katy3

Und was hätte Trump dann davon? Welchen Vorteil hätte er davon, diese Insel zu besitzen?

Wie schon von anderen beschrieben, geht es hier um einen Deal zwischen den USA und Dänemark und nicht um die Privatperson Trump. Auch, dass in der Vergangenheit schon ähnliche Geschäfte getätigt wurden.
Neu ist, dass jemand in der heutigen Zeit öffentlich so einen Deal vorschlägt.
Zeiten in denen Staaten Teile ihres Hoheitsgebietes verscherbelten sind größtenteils vorbei (Smalltalk: ansonsten würde Griechenland schon zu Deutschland gehören) 😉

Grönland ist natürlich wirtschaftlich und militärisch nicht uninteressant. Das letzte Angebot eines US-Präsidenten zum Kauf Grönlands geht auf seine militärische Lage als Brückenkopf Richtung Russland zurück.
Das ist auch heute noch so und auch als Brückenkopf Richtung Europa darf Grönland nicht unterschätzt werden (nein - wir sind nicht alle Freunde und sowohl Russland als auch USA und China haben kein Interesse an einem starken, vereinten Europa).
In Zeiten der Rohstoffverknappung und des schmilzenden Eises wird Grönland aber auch wirtschaftlich interessant - zum einen weil sich Rohstoffe möglicher Weise leichter erschließen lassen werden und zum anderen wegen der Handelsroute. Außerdem grenzt es direkt an die Arktis an, was es strategisch zusätzlich interessant macht.

Trumps Anfrage nehme ich halbwegs ernst: halb - weil er sicherlich selbst nicht damit gerechnet hat, dass Dänemark in einen Handel einsteigen will. Und halb, weil es durchaus logische Gründe gibt, warum Grönland zukünftig bedeutsamer werden wird.

Vorrangig geht es Trump aber meiner Meinung eher darum, innenpolitische Probleme aus der Diskussion zu halten.

Gruß,
Groffin

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Gelöschtes Profil
Beiträge : 8723

Vielleicht sollten wir ...
... Trump das Saarland anbieten.

Ralfsimbissbude würde ihm das mit rotem Bändchen rüberschicken.

😊

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6 Antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3428
Veröffentlicht von: @banji

... Trump das Saarland anbieten.

Nein - den möchte ich nicht mal annähernd in unserer Nähe wissen. Wer weiß, was dem noch einfällt!!!! 😨

channuschka antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nun, streng genommen ist er mit der größten Millitärbasis ausserhalb der USA, wenn ich mich nicht täusche, nicht nur in der Nähe sondern quasi- im Lande. 🙂

Anonymous antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3428

Ja - und ich bin mit amerikanischem Militär in meiner Nähe aufgewachsen und weiß auch, wie kompliziert das mit den rechtlichen Dingen auf Militärbasen ist - also, dass der Staat auf dessen Staatsgebiet die Basis liegt, da wenig Zugriff drauf hat.
Aber ihm gleich einen Landesteil verkaufen...... wenn man in Brandenburg wohnt, dann kommt einem das Saarland vielleicht so weit entfernt vor wie Grönland... wenn man im Südwesten wohnt, dann würde man ihm vielleicht eher Schleswig-Holstein verkaufen als das Saarland.

Allerdings wäre es mir lieber, wenn er bleibt wo der Pfeffer wächst.....

channuschka antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4645
Veröffentlicht von: @channuschka

Allerdings wäre es mir lieber, wenn er bleibt wo der Pfeffer wächst.....

Ob sie ihn da, wo der Pfeffer wächst, denn haben wollen?

belu antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3428

Vermutlich nicht.
Er sollte also in den USA bleiben, da scheinen immernoch viele von ihm angetan zu sein.

channuschka antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 8723

auf den Molukken?

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Auch wenn es schräg klingt - aber im Grunde genommen sollte so etwas möglich sein. Oder man könnte auch tauschen Dänemark bekommt Montana und die USA bekommen Grönland. Warum nicht?

Dänemark besitzt Grönland und Dänemark ist damit auch für die Bevölkerung Grönlands verantwortlich. Jeder Mensch kann erwarten, dass sein Staat an seinem Wohlergehen interessiert ist und dieses nicht gefährdet.

Würde sich etwas für die Grönländer ändern, wenn sie plötzlich US Amerikaner wären? An sich war die Green Card ja mal sehr begehrt und eine US Staatsangehörigkeit ist vielleicht nicht das Schlechteste - aus der Sicht mancher vielleicht sogar das Beste, was Dir passieren kann.

Wäre ich in Dänemark in der Verantwortung, würde ich die Grönländer doch nicht an die USA übergeben.

Der Grund meiner Sorge liegt im derzeitigen Präsidenten, sein Menschenbild und die offensichtliche Unfähigkeit der US Amerikanischen Bevölkerung da Einhalt zu gebieten.

Einer der ersten Aktionen des Präsidenten im Amt war, eine Pipeline durch Indianerland zu genehmigen. Seine Achtung vor den Indianern und ihren Rechten scheint nicht besonders ausgeprägt.

Die Inuit sind Indianer. Sie sind die ursprüngliche Bevölkerungsgruppe Nordamerikas und auch Grönlands.

Es gibt aber noch Hoffnung, dass die USA die schlimmsten humanitären Frechheiten ihres Präsidenten verhindern kann:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/lager-an-us-grenze-richter-sprechen-kindern-seife-und-saubere-betten-zu-a-1282181.html

Anders als von der Trump Administration so gewollt, sehen die Richter in Kalifornien ein Bett und Seife als etwas an, das Kinder haben sollten.

Viele Grüße
Ecc

Anonymous antworten
1 Antwort
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2523
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Die Inuit sind Indianer.

Sie sind Ureinwohner, wie die Indianer auch. Es gibt aber eine klare Abgrenzung insofern, daß die Sprachen nicht miteinander verwandt sind. Was damit zusammenhängt, daß Nordamerika über die Beringstraße in mehreren "Einwanderungswellen" besiedelt wurde.
Was natürlich am Sachverhalt der Richtigkeit deiner Sichtweise nichts ändert. Nur so am Rande.

lg
Tatokala

tatokala antworten
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