Duftikusse hier?
Gibt's hier noch mehr Nasenmenschen mit einer Vorliebe für verschiedene Parfums?
Und gibt's Interesse für einen Austausch darüber?
Das Leben muss ja nicht immer nur schwer sein und Düfte tragen zum Wohlbefinden bei.
Von daher denke ich, das wäre ein schönes Plauderthema.
Ich liebe ja das Parfüm meiner Mutter. Das riecht soooo toll - AN IHR ^.^
An mir leider so gaaar nicht. Das war echt herb, das zu erleben. 😀
Früher trug ich Cool Water/Davidoff und Pour Femme/Lacoste ... recht frisch ... ich wollte noch etwas in die blumigere Richtung gehen, ohne, dass ich gleich 1000 schwere Blumensequenzen in meiner Nase habe.
Jetzt im Sommer trage ich "natur" ... gerade, wenn Wespenzeit ist. Ich scheine so schon interessant für sie zu sein, ich muss diese Anziehungskraft nicht noch mit nem Parfum verstärken. Es sei denn, es ist nach Sonnenuntergang ... 😉
Hey 😃 ja!
Kennt jemand das Impulse Flamenco oder das blaue Dané Elegance?
Meine absoluten Favoriten, gibt´s aber nur noch über Ebay zu Wucherpreisen.
Ich schwelge in puderigen, eleganten Düften.
@chai mein aktuelles Lieblingsparfüm: Mandorlo de Sicilia (Acqua de Parma), für den Abend: Allure (Chanel), Roi d' orient (Rituals)
Ich mag Düfte, die nachfüllbar sind. Finde das recht praktisch!
@coffeeandbible Das brauch ich eher selten. Ich krieg eh nie was leer.
@chai Das komplette Gegenteil von mir 🤣 Ich kann mich glücklich schätzen, wenn eine Parfümflasche bei mir einmal länger als einen Monat hält 😊 😆
@coffeeandbible Ich hab mehr als drei Düfte und die benutze ich mehr oder weniger parallel.
Tragt ihr jetzt zur Wespen(flug)zeit auch Parfüm???
Krass. Ich trau mich das nich. - Oder bin vorsichtig bis übervorsichtig.
@neubaugoere Wieso? Zitrisch-frisch ist nicht deren bevorzugte Geschmacksrichtung.
Du nimmst doch auch Deo.
Jaein, mein Deo ist geruchsfrei. - Hasse was in petto als Tipp für zitrisch-frisch??
Is ja sonst wie innem Freudenhaus (hätt die Oma früher gesagt) ... Wäsche = 1 Duft, Deo = 1 Duft, Parfüm = 1 Duft ... man läuft doch nicht mit drei Düften gleichzeitig durch die Gegend. 😉 😀
@neubaugoere Meine Wäsche riecht nach nix. Und mein Deo riecht aktuell nach Nivea.
Von Nivea gibt's auch ein EdT, das zieht keine Wespen bei.
Zitrisch-frisch sind diverse Düfte aus der Remix-Serie von 4711 oder auch einiges von Green Tea.
"Unleckerer Geruch" ist gut. Es kommt natürlich auf die Person, die Beziehung und die Umstände an.
Das schlimmste Ereignis, das ich erlebt habe, war eine Frau, die seit mindestens einem halben Jahr nur (!!!) noch frische Knoblauchzwiebeln gegessen hatte, sonst nichts. Die hatte derartig mörderisch gestunken, dass ich auch geflüchtet bin.
Veröffentlicht von: @queequegDas schlimmste Ereignis, das ich erlebt habe, war eine Frau, die seit mindestens einem halben Jahr nur (!!!) noch frische Knoblauchzwiebeln gegessen hatte, sonst nichts. Die hatte derartig mörderisch gestunken, dass ich auch geflüchtet bin.
Versteh ich das richtig - zum Frühstück, Mittag, Abendessen gab's Knoblauch?
Veröffentlicht von: @queequegIch benutze überhaupt kein Deo. Und bei Frauen mag ich es auch nicht. Wenn ich einem Menschen begegne, dann möchte ich ihren Geruch riechen und nicht den synthetischen eines Designers.
Mein Mann nutzt auch kein Deo. Aber der hat auch das Glück, recht 'duftneutral' zu sein.
Und nach seiner Krankheitsgeschichte ist er eher noch neutraler als vorher schon - der muss tatsächlich nicht jeden Tag duschen und stinkt nicht.
Ein bissel nasentaub ist er seitdem auch, aber das Patchouli-Parfum, das mir kürzlich zugeflogen ist, kann er riechen und das erinnert ihn an frühere Zeiten, als es noch diese winzig-kleinen Fläschchen mit diversen Duftölen gab. Und weil ich nicht gern duftneutral bin und weil er das gerne mag, trag ich halt momentan Patchouli.
Aber ja - bevor ich mich mit einer Synthetikbombe parfümiere, bin ich auch lieber nur geduscht und sauber. Gibt ja auch Parfums, die riecht man schon bevor und lange nachdem man einen Menschen gesehen hat.
Ich hatte früher, vor langer Zeit" "Victor" benutzt, eine Serie mit einem sehr herben Geruch nach Bergamotte und Rosmarin.
Gerüche haben aber durchaus noch eine Wirkung über den Wohlgeruch hinaus.
Einer meiner etwa 40-jährigen Patienten kam mit plötzlich aufgetretenen Panikattacken, die vor einigen Wochen aus dem Nichts heraus in einer Straßenbahn ausgetreten waren. Nach der allgemeinen Anamnese habe ich natürlich auch gefragt, wann, wo und unter welchen Umständen die Attacken auftreten.
Lange kam nichts. An einem Tag kam er außer Atem und erkennbar ängstlich in meiner Praxis an. Er sagte, dass ihm nichts Ungewöhnliches begegnet sei, außer der Putzfrau im Treppenhaus, da habe erstmal ihre Geräte aus dem Weg räumen müssen und dann fing der Anfall an.
Um es kurz zu machen. Genau das hatte er als Schuljunge mit 9 oder 10 Jahren erlebt, als er eines Tages zu spät war und zur Schule und da die Treppe hochgerannt war. Er wollte an der Frau vorbei rennen, aber genau in dem Moment bückte sie sich und er konnte unter ihren Rock gucken. Er war fasziniert zumal er darüber hinaus jetzt auch ihren Schweißgeruch wahrnahm, der etwas bei ihm in Gang setzte, was er nicht verstand.
Schließlich ging er doch noch irritiert in die Klasse, wo er von dem Lehrer erstmal mit 2 Ohrfeigen empfangen wurde.
Diese Szenerie hatte sich tief in ihm vergraben und wurde durch das gegenwärtige Erleben mit seinen begleitenden Gefühlen von Erregung, Angst vor dem Unbekannten und dem Gefühl, etwas Verbotenes getan zu haben "nach oben" gespült.
Der Schweißgeruch einer Frau, die gerade schwer gearbeitet hatte, war für ihn ein enormer Trigger.
Richtig. Psychotherapie - jedenfalls die, die auf Psychoanalyse basiert - ist so etwas wie Archäologie. Die weitaus meisten problematischen Dinge in unserem Leben sind unerkennbar in einer Kiste im Unbewussten abgelegt.
Per Willensentscheidung, also auch mit Bewusstsein, können wir da nicht hin und sehen, was in der Kiste ist. Öffnen tut sich die Kiste nur über unbewusste Einflüsse, die aufgrund ihrer emotionalen Anteile wie "Türöffner" wirken.
In der Therapie ist daher das Ziel, diese unbewussten Anteile zu erhellen. Das ist dann tatsächlich wie Archäologie, bei der man ja auch z.B. einen Gegenstand findet, mit dessen Hilfe man dann sehr umfangreiches neues Verständnis von Zusammenhang findet.
@queequeg Ich kann mir das irgendwie gar nicht vorstellen, in dieser Kiste noch etwas neues zu entdecken... hatte schon soviel Freizeit zum "overthinking", wie man das heute bezeichnet. Aber wahrscheinlich wirst du da widersprechen, nehme ich an.
Veröffentlicht von: @tatokala@queequeg Ich kann mir das irgendwie gar nicht vorstellen, in dieser Kiste noch etwas neues zu entdecken...
hatte schon soviel Freizeit zum "overthinking", wie man das heute bezeichnet.
Aber wahrscheinlich wirst du da widersprechen, nehme ich an.
Ich geh davon aus, dass solche 'Kisten' immer Überraschungen bieten können.
Die Frage ist, ob es sinnvoll ist, endlos zu buddeln.
Und auch wenn's völlig OT war - ich fand diesen nächtlichen Gesprächszweig sehr interessant. 🙂
"Ich kann mir das irgendwie gar nicht vorstellen, in dieser Kiste noch etwas neues zu entdecken..."
Ja, in der Kiste stecken ja alle Dinge, die dem Bewusstsein nicht verfügbar sein sollen, weil sie z.B. sehr beängstigend oder beschämend sind. Das, wofür die Kiste dann doch etwas geöffnet wird, sind dann auch nicht irgendwelche Ereignisse oder Sachverhalte, die man bislang nicht erinnern konnte, sondern die Emotionen, die damals eine Rolle gespielt haben. Und für die gibt es heute dann überhaupt keinen Anhaltspunkt.
Und wieder naht der Frühling ...
Was mögt Ihr im Moment riechen?
Meine Eltern haben mir zu Weihnachten einen Duft (nein, ein ganzes Duftset) geschenkt. Den hab ich jetzt auch mal ausprobiert und er passt tatsächlich eher in den Frühling als in den Winter für mich:
Home Spa La Residence Seathalasso
Er muss sich dennoch abwechseln mit:
(man darf nicht zu viel davon auftragen) - den eher für den Abend oder eben - ich hatte ihn - an kälteren Tagen.
Veröffentlicht von: @neubaugoereMeine Eltern haben mir zu Weihnachten einen Duft (nein, ein ganzes Duftset) geschenkt. Den hab ich jetzt auch mal ausprobiert und er passt tatsächlich eher in den Frühling als in den Winter für mich:
Der klingt blau.
Er muss sich dennoch abwechseln mit:
(man darf nicht zu viel davon auftragen) - den eher für den Abend oder eben - ich hatte ihn - an kälteren Tagen.
Hab ich schon gesehen, aber nicht getestet.